Donnerstag den 29 November fo. Z8V Zweites Blatt >n L i mouatlid) 75 Pfg. mit Drtngerlohn; t Aints- nnd Anzeigeblatt für den Ttreis Gietzen. Neubau, 2- TI. M durch die Abholestell« vikrteljährt. Mk. 1,90 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 Dimcliäfrrt. mit Bestellgeld. Klejugrprei» vierlclzährl. Mk. 2L8 Llle Anzeigen-DerutittlungSstellea M Ja- und 8u8(an>* nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgeh». ZeilcnvreiS: lokal 12 Pfg., oMtoärt» 20 Pfg. M*«ftien, Expedition und Druckerei: -ch.tßritz« Nr. 7. Adresse für Depeschen: Auzeiger Htotz«. Fernsprecher Nr. 51. ■ia«h*t »en Anzeigen zu der Nachmittag- für b« filjmbai td| erfchernenden Nummer bi- vorm. 10 Uhr. »beftellungrn spätesten» abend» vorher. Ba Qualitäten. Buren und Engländer. Der „Standard" meldet vom 25. ds. aus Pretoria Die Mannschasten Bothas und Viljoen« entwickeln eme immer zunehmende Tätigkeit im Bezirk. Wie es heißt, haben sie einen neuen Plan ersonnen oder vielmehr emeu alten wieder ausgenommen. Sie beabsichtigen, den Kriegsschauplatz mehr nach der Grenze der Kapkolonie zu verlegen, wo, wie sie glauben, viele mißvergnügte Kap- Holländer mit geheimen Warenvorräten bereit sind, auf die geringste Ermutigung hin die Feindseligkeiten zu ernMrn. Die Buren sind fast überall in Transvaal und m dem Oranjesreistaat äußerst thätig. Bon Botha und Viljoen hatte man. lange nichts gehört. Erst am Montag voriger Woche gaben sie wieder ein Zeichen von sich, indem sie einen gleichzeitigen Angriff auf die Stationen Balmoral und Wilge River überraschend und mit vielem Geschick unternehmen ließen. Beide Stationen liegen, nur 8 Kilometer von einander entfernt, ungefähr in der Mitte zwischen Middelburg und Pretoria. Beide Angriffskolonnen der Buren waren ziemlich zahlreich. Bei Balmoral standen sie unter dem Befehl des Kommandanten PretoriuS, während Kommandant Trichart den Oberbefehl bei Wilge River hatte. Der Kampf bei Balmoral dauerte sechs Stunden. Der Platz wurde durch vier Kompagnien der Buffs gehalten. Die Buren kamen unter dem Sckutze der Dunkelheit an die Stellung heran und besetzten einige nicht benutzte Schützengräben. In der Zwischenzeit wurde ein eroberter 14 Pfünder und ei» Pompom auf einem nahebei gelegenen Kopje aufgefahreu. Die Geschütze eröffneten bald ihr Feuer und zerstörten das Hotel und den Bahnhof. Die Buffs wurden also vollständig überrascht und machten sich nun erst zur ; Verteidigung fertig. Sie brachten eine sechszöllige Haubitze in Stellung und beschaffen die Schützengräben, in denen die Buren lagen. Als zwei Kompagnien der Buffs in der Flanke vorgingen, zogen sich die Buren zurück. Die Buren hatten 60 Tote und Verwundete, die Engländer 6 Tote und 9 Verwundete. Außerdem wurden von den letztern 2 Offiziere und 30 Mann von einem Pikett gefangen genommen, das von den Buren überrascht worden war; doch ließen die Buren, wie üblich, die Gefangenen nach Abnahme der Waffen wieder laufen. Der Angriff auf Wilge River war nach dem Urteil des Berichterstatters der „Central News" sehr kühn. Die Garnison des Ortes bestand aus einer kleinen Abteilung Königsfüsiliere, die sich nur mühsam gegen das aus kurzer Entfernung abgegebene Feuer der Buren zu halten vermochte. Erst die Ankunft einer halben Batterie aus Bronkhorst Spruit schaffte ihr Luft. Das Feuer der Geschütze zwang die Buren nunmehr zum Rückzug, wobei eine Granate 13 Mann tötete oben I verwundete. Der Gesamtverlust der Buren in beiden Ge- I fechten wird von dem genannten Berichterstatter auf 180 Tote I und Verwundete geschätzt. Die Gesamtverluste der Eng- I länder verschweigt er dagegen. Eine Depesche des Feldmarschalls Roberts aus I Johannesburg vom 26. November berichtet über unbe- I deutende Gefechte im Oranjefreistaat, sowie über | den Vormarsch Clements gegen Rietfontein, wo ihm I Delarey mit 800 bis 1000 Mann Widerstand leistete. I Die Buren führten einen Zwölfpsünder und ein anderes I Geschütz mit sich. Sie wurde» völlig auseinandergespreugt. I (Die Geschütze der Buren scheinen aber nicht mit auS- I einandergesprengt worden zu sei». Die englische Meldung I läßt nicht an einen Erfolg der Engländer glauben.) Wie Gratisbeilagen: Gießener Famiirendiätter, Der hessische Landwirt Mütter für tiMche Volkskunde. die Befugnis, im Namen der amerikanischen Regierung bindende Verträge abzuschließen. Bisher find jedoch von den Vertretern der Mächte in Pekmg keme derartigen Angelegenheiten erledigt worden und die Vereinigt« Staaten haben sich infolgedeffen zu keiner bestimmten geg«- über China einzuschlageuden Politik durch Vermittelung CongerS verpflichtet. Washington, 28. November. Die amerikanische Regierung will in Erfahrung gebracht haben, daß die meisten Mächte mit dem in Peking getroffenen Abkommen der Gesandten nicht einverstanden find. Falls die Krieg führende» Mächte auf ihren zu weit gehenden Forderungen beharre» sollten, wird die amerikanische Regierung ihren Antrag auf Einsetzung einer internationen Kommission erneuern. — Der gestrige Ministerrat beriet weit länger als gewöhnlich. Die Teilnehmer erklärten, daß die in Pekmg von den Gesandten vereinbarten Bedingungen ungerecht und unausführbar seien. Der Gesandte Conger wird neue Instruktionen erh alten. _ 150. Aahraang S»»» Meßmer Anzeiger Ameral-Anzeiger fifdefel ttgticS Lusnahmc dr- Sleiitag». 8it Gießener «kdtn btm Anzeiger 1« Wechsel mit „Hefi. gnbisirt4* n. „Blätter Ml htsi. Molk-kunde- »Miil 4 mal beigelegt. Amtlicher Teil. Bekanntmachung Heinrich Jost hat die Konzession als Dienstmann ant diir Nr. 17 erhalten. Gießen, den 28. November 1900. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. 7728 togenet Arbeit. Der Krieg irr China. Wie die „Mlg. Mar. Korr." bekannt giebt, sind mit I ter letzten Post zwei Befehle des deutsche nOber- I 5amman dos in Ostasien, die vor mehreren Wochen I blassen worden sind, in Berlin eingetroffen. In dem I innen ordnet der Feldmarschall Graf Waldersee rück- I i jcht sloses Vorgehen gegen alle Boxer und I winbMig auftretenden Einwohner unter Schonung der I mers on und des Eigentums der friedfertigen Be- I Merung an und giebt weitere Befehle für die Aufrecht- I Haltung der Ordnung und den Schu tz d er Be- | wohin er. Der zweite Befehl geht vom Lagerkomman- I baut ent von Tientsin, Generalmajor v. Keßler aus und I enthüllt das Verbot der Veröffentlichung von! strivatbriefen über Kr i e g s er e i g n i s s e. I ^iach einer amtlichen Meldung des Generalfeld- I imsl!Halls Grafen Walderseb hat die Kolonne Graf I Nori nach viertägigem Verweilen in Kalgan am 23. No- j (Dtmbü'r den Rückmarsch angetreten. Die „Köln. Ztg." | ctfjaltt ein Telegramm aus Kalgan, wonach die Kolonne I Dk-. Grafen York dort große Schwierigkeiten zu überwinden [ M untb der Gesundheitszustand der Truppen ausgezeichnet | i st, die Boxer, sowie die kaiserlickzen Truppen seien west- I .iBwrtf' abgezogen. Damit sei die Zu r ü ck d r ä n gu n g I im Lhinesenbanden, die westlich von Peking in I tMo hlicher Nähe gestanden, also die Sicherung des Gebietes zwischen Peking und der äußeren großen Mauer ÜV Westen gelungen. - Von anderen deutschen Irup:pen ist ba« 1. Bataillon des 2. Regiments Maivr m'chön bergt von Schmihaikwan ans Pekrng in Marsch «tat worden. - Oberstleutnant von Arnstedt. Korn- lnnndeur des Reiterregiments, hat mit einer kleinen Ab^ teilung von Tientsin aus eine, Strafexpedition nach Aüutsaitsun am Peiho und Wutsinghsicn, beideOrte Abwegs zwischen Peking und Tientsin gelegen, unter» Üie amerikanische Regierung ist mit vem Wischen den Gesandten in Peking getroffenen Ab- Urnen bekanntlich " ich t ein verstand em Tue Ml tun a Congers wird von dem Staatssekretär Hay leb- < Lt kritisiert und die amerikanische Regierung wurde Eiger sofort abberufen, wenn sie nicht befürchtete, daß Uiircb die Unterhandlungen zwischen den Machten emer- Ms und China andererseits ms .Stocken geraten Mich en In Schanghai find allerhand häßliche Gerüchte über amerikanische Jntriguen gegen die ^rbündeten i« Umlauf, aber zurzeit läßt sich nichts näheres darüber chn. Darauf spielte offenbar Li-Hung-Tschang an, Mer kürzlich einem seiner Schanghaier Freunde schrieb: .las Beste ist: still sein, sich nicht rühren und gar nichts chu? Die Teufel werden sich schon gegenseitig in die Haare fahren!" Das Erscheinen von fünf Attischen Transportdampfern in Wusung gab iwiiber zu dem Gerüchte Veranlaffung von einer bevor- Kchmden Invasion ins Jangtse-Thal. Infolge- d«tjsen machen die Behörden in Nanking bekannt, daß der Rutsche Generalkonsul Dr. Knappe dem Vizekönig Liukunyi LOiücklich versichert habe, daß nichts Derartiges beabsich- liflt Sei. — Nach einem Telegramm aus Tfinanfu haben sir Deutschen wertvolle Kohlenfelder an der Grenze wn Tschili und Schansi okkupiert. — Nach anderen Melden kam es in Schanghai am Abend de« 26. d. M. ■11 4«em Zusammenstoß zwischen etwa 30 französischem Soldaten und einer Anzahl englischer Polizisten, .»obei einige Personen verwundet wurden. Der .Times" wird gemeldet, die Verzögerung m litt Leberreichung der gemeinsamen Note, btt auf die dröschen Regierungen zurückzuführen ist, trägt viel su den Schnvierigkeiten der Lage bei nnd verschlimmert teie Störungen im Handel und m den Finanzen, be- fonbard hinsichtlich der Eintreibung der Jnlandsteuern. Da leit Finanzlage jetzt sorgsam überwacht wird, sind die Zahsiungen^für die bestehenden Anleihen ^Dezember ubb Januar gesichert, doch dürfte spater zeitweise eme Linstttlluug der Schuldentilgung nicht unmöglich fein. * * — Aus unserem Leserkreise wird uns fteund- I lichst -ein poetischer Bericht in Telegrammstil" gesandt I über Vie Fahrt auf dem Dampfer „Rhein" nach China, I die vom 2. August bis 2. September dauerte. Die Verse I stammenvvm Oberleutnant v.BeczwarzowSki vom 3 ost asiatischen Infanterieregiment, ftüher im Gren.-Regimeut I Nr. 9, und find von Herrn Zahlmeister W. Roltz aus I Gießen, der -bekanntlich auch zurzeit in China weilt, an I Herrn Zahlmeister Erich Taxe in Gießen gesandt worden. I Sie lauten: Regenwetter Bremerhafen, Katserworte, die uns trafen, Hohenzollern, Norbseequalm, -1 Aermelmeer, Nordwest gewaltig, Kopf hoch, Junge, feste halt' dicht Leere Stühle, leere Magen, Setd'ne Hemden, Gummikragen, Frankreich, Spanien, Kao Bivcente, Pfirfichbowle, kalte Ente. Gibraltar auf steiler Küste, Englands Weltherrfchaftsgelüste. Li-Hung Tfchang gar sehr im Daves, Deutschland, Deutschland, über alles. Mittelmeer, Revolverknallen, Hitze steigt und Binden fallen. Schwarzer ErdteU, Leuchtstgnale, SeffepS'Denkmal am Kanäle Schiff im Hafen, mScht'ger Bummel, Bauchtanz, Haffan, Kohlenrummel, Gelbe Wüste! Fellahknaben, Suez, Ztgarettengaben. Rotes Meer und tote Hunde, Zwei Glas Helles in der Stunde. Perim! Endlich aus der Klemme, Backbord abends Maffenfchwemme. Schlaianzüge, braune Hcinde, UnrafterteS Kinngelände. CkHlon, Palmen, bunter Krempel, Fremde Früchte, Buddhatempel. Aachen stündlich 13 Knoten, Tifchmufik mit leifen Notm. Sumatra, Gewitterblitze, Deckruh bis zur Morgenfpritze. Singapore, Geldstücktaucher, Hafenkults, Optumraucher. Marfch durch Stadt in langen Zügen, Getshastraße still oerfchwtegen. Deutscher Klub mit schonen Frauen, Tanzfest, Irrfahrt, möcht'ges Granen. Abschiedsgästc, Sekt in Mafien, Hurra, Schiffe aller Raffen. Freibier, Tabak, Schwert und Leier, Stimmung, Fahnen, Sedanfeter. Telegramme deS Gießener Anzeigers. Wilhelmshaven, 28. November. Leutnant zur See Knapp st ein ist mit dem Dampfer „Köln" aus China heimkehreud schwer erkrankt in Colombo ausgeschifft I worden. . Portsmouth, 28. November. Die Regierung beabsichtigt, Anfang des nächsten Jahres vier weitere Kriegsschiffe nach China zu entsenden. I Loudon, 28. November. Aus Shanghai wird über I den Streit französischer Soldaten und englischen I Polizisten solgendes gemeldet: Eine Untersuchung ist sofort I von den zuständigen Militär-Behörden eingeleitet worden. I Sämtliche Truppen blieben in den Kasernen konsigniert. I Die Kommandeure der französischen und englischen Ab- I teilungen haben einen modus vivendi vereinbart. Zahl- I reiche Patrouillen durchziehen die Straßen der Stadt. I Loudon, 28. November. ^Laffans Bureau" meldet aus I Peking- Die Franzosen hätten das Beispiel der Ruffen I in Tientsin befolgt, und einen Landstrich, der dreimal so I groß, wie ihre jetzige Konzession sei, annektiert. Diese Haltung der Franzosen wird als eine Verletzung der I Verträge betrachtet. I Loudon, 28. November. „Morning Leader" meldet aus I Washington: Sämtliche Großmächte hätten dem Staats- I sekretär Hay ihre Zustimmung zu dem amerikanischen Vorschläge zugesagt und ihm mitgeteilt, daß sie kein UlN- I matum au China stellen und die Hinrichtung der I hohen Würdenträger nicht verlangen werden. Auch I die von ihnen geforderte Entschädigungssummen würden nicht I unerschwinglich sein. Washington, 28. November. Das Kabinett hat die I Politik, die vom Staatssekretär Hay in China befolgt I wird, vollständig gebilligt. Die letzten Instruktionen an I Conger sind ebenfalls von den übrigen Kabinettsmitgliederu | gut geheißen worden. Diese Instruktionen geben Conger MM an.«»’“.? 5? MW neu hngnii Ka«zleiberg! ?™ZeiID0^un9 f°fo«ok 171] Em ftin möblierte. mniiten. Aalllbortzrir 1924] Münlkr B'mmex!.' Htbtn.___________ 72] HtU Htttztti-Ü >Uettel tzimmer, 3 ! l zu vmniüen Wetzü^ 78] 2 schöne, ineinaaj* imer fof. zu dem Mum WLW* $tabt unt) Land w: if- •, e Mtxon nsoidertich ZuverlW eines LogiS an nihiae &ub -we'en. TrünberM, W] Gut möblierte Broetfer zu verm l69l 6d)önmöbliertes,^,- 4» Stock zu vermieten. _____ Echuidch )enmeten. Südanlage 1, ijde berichtet wird, verfügt Delarey in MagalieSberg über 1000 Mann, desgleichen befinden fich verschiedene kleine Lager in dem westlichen Transvaal. Delarey lehnt es ab, Buren in sein Kommando aufzunehmen, die den Neutran- tätSeid geleistet haben, allein alle andern Kommandanten zwingen die widerstrebenden Buren in Rech und Glied. General Clements ist an der Stelle, wo der Jamesonzug znrückgeschlagen wurde, eingetroffen und hat dort em ^.ager aufgeschlagen. Plänkelnde Buren belästigten die Nachhut, wobei zwei Mann von der Aeomanry in Gefangenschaft gerieten. „, , . . Wieder etwa 100 Buren erklärten fich bereit, sich den Engländern zu ergeben unter der Bedingung, fie nicht außer des Landes zu schaffen. — Eine Abteilung von 80 portugiesischen Reitern mit zwei Geschützen rückte heute früh auf Äatemba vor, da gerüchtweise verlautet, daß Dewet fich in diesem Distrikt auf portugiesischem Gebiet befinde. Der „(Socntng Standard" gibt unter Vorbehalt das Gerücht wieder, daß eine Verschwörung zur Ermordung Roberts entdeckt worden sei. Etwa zwanzig Ausländer seien daran beteiligt. Die Verschwörer hätten eine Mine gelegt, die letzten Sonntag, während Roberts in Johannesburg in der Kirche war, auffliegen sollte. Die Verschwörung wurde durch die Wachsamkeit der Polizei und der Schutzwache Roberts entdeckt. Es heißt, etwa zehn Personen, meistens Italiener, seien verhaftet. * * Telegramme des Gießener Anzeigers. London, 28. November. Die liberal -nationale Re- sorm-Union meldet, daß das englische Parlament bei feinem Wiederzusammentritt am 3. Dezember über zwei Tagesordnungen sich auszusprechen haben wird, in welchen der südafrikanische Krieg mißbilligt, die Betz andlunglder SBurenfrauen und Far m e n getadelt und eine Lösung der südafrikanischen Frage befürwortet wird. London, 28. November. Das Kriegsamt hat ein Telegramm von Lord Roberts erhalten, in dem dieser betätigt, daß in Johannesburg ein K o m p l o t t gegen fein Leben entdeckt worden ist. Dem Komplott gehörten 7 Italiener, 4 Griechen und ein Franzose an. Das Datum der Ausführung des Attentats war auf den 18. November festgesetzt worden. Ohm Krüger. Paris, 27. s)tooember. Präsident Krüger stattete beute vormittag um 9 Uhr in Begleitung des Dr. Leyds dem Ministerpräsidenten einen Besuch ab. Die Unterredung dauerte 10 Minuten. Waldeck-Rousseau machte sodann sofort einen Gegenbesuch im Hotel Scribe. — Um 10 Uhr erschien der Pariser Stadtrat unter Führung des Vicepräsidenten Escudier zur Begrüßung Krügers. Escudier wies in seiner Ansprache aus den begeisterten Empfang seitens der Pariser Bevölkerung hin und bemerkte, daß der Stadtrat in Krüger den Patrioten und das Symbol des Vaterlandes verehre. Krüger antwortete-. „Herzinnigsten Dank namens der so grausame Gegner bekämpfenden Republiken für alles, was Paris that, und noch mehr für das, was es thun wollte. (Stürmischer Beifall.) Die Greuel, deren Schauplatz gegenwärtig die beiden Republiken sind, betrüben tief unsere Herzen. Aber noch trauriger wäre es, wenn alle Anstrengungen eines großen Volkes wie Frankreich erfolglos blieben." Schließlich dankte Krüger 'der Pariser Presse, die nicht die Hälfte aller in diesem Kriege begangenen Grausamkeiten kenne. Eine Viertelstunde später fuhr Krüger in Begleitung Dr. Leyds und des Dolmetschers van Hamel nach dem Stadthause. Auf dem ganzen Wege wurde er von jubelnden Zurufen begrüßt. Er wuroe in den Sitzungssaal des Stadtrates geleitet und nahm in einen Sessel gegenüber dem Bureau Platz. Der Vicepräsident Escudier verlas eine Adresse, worin es u. a. heißt: Seien Sie willkommen, Herr Präsident. Wir hoffen, daß dieser Besuch für Sie ein Trost und eine Hoffnung fein wird. Paris hat durch den Ihnen bereiteten Empfang einem Herzensbedürfnis entsprochen. Es wollte aller Welt seinen Patriotismus und seine Verehrung für Helden verkünden. Das Herz von Paris, das Sie schlagen hörten, ist auch das Herz von Frankreich selbst. Die Stimme des Volkes wird von den Nationen vernommen werden, und unter dem Druck des Volkswillens wird eine schiedsrichterliche Entscheidung herbeigeführt werden. (Lebhafter Beifall.) Der Präsident des Generalrates des Seine-Departements hielt folgende Ansprache: Sie vertreten das freieste und edelmütigste Volk der Welt. Sie haben der edlen Sache alles geopfert. Die Barbarei verbirgt sich leider oft hinter einem Firniß von Civilisation. Sie sind ein erhabenenr Greis und machen der Menschheit Ehre. Alle Völker sind mit Ihnen und ihre Unterstüyung ist Ihnen gesichert. Wir wissen nicht, was der Staat thun wird, aber er soll wissen, daß alles, was er für Sie thun wird, von der ganzen Welt gebilligt werden wird. (Lebhafter Beifall.) Nachdem Dr. Leyds die Rede übersetzt hatte, erhob fkfy Präsident Krüger. Der Präsident ist, wie er ausführt, von dem ihm in Paris bereiteten Empfange tief gerührt. Seit dem Empfange in Marseille habe er die Begeisterung in einem fort steigen sehen. Er sei auch der Regierung für ihr ehrenvolles Entgegenkommen dankbar. Die Buren seien kein besiegtes Volk, sondern ein Volk von Streitern, dessen Widerstand fortdauern werde. (Lebhafter Beifall.) Dem Pariser Stadtrat sei er für alles, was derselbe gethan hat und thun konnte, erkenntlich. (Lebhafter Beifall und Ruf: Es lebe Krüger!) Ich frage mich, ob Sie mehr für mich thun konnten, als Sre gethan haben. Wenn das Burenvolk die an mich gerick)teten herzlichen sympathi schen Worte vernehmen und Zeuge der großartigen Kundgebungen sein könnte, so würde sein 9)hit sich zweifellos ' Verzehnfachen. Aber Vie Buren werden eines Tages erfahren, was für sie geschehen ist und sie werden dann ihre Erkenntlichkeit für die ihnen gewährte moralische Unterstützung behinben. Schließlich dankte der Präsident der Presse für die seiner Sache gewährte Unterstützung. Er sei von der Gerechtigkeit seiner Sache überzeugt und werde deshalb bis zum Ende ausharren. Durch die Presse werde die Idee der schiedsrichterlichen Entscheidung populär gemacht. Der Beifall der Völker werde nicht ungehört verhallen. Der Präsident schloß feine Rede, indem er der Stadt Paris nochmals dankte. Auf der Rückfahrt wurden Krützer wieder stürmische Ovationen bereitet. Um 3 Uhr erschien der Chefredakteur des ^ntranst- geant, Henri Rochefort, mit einer Delegation von etwa 50 Notabilitäten, um dem Präsidenten den Ehrendegen für General C r o n j e zu überreichen. Es hatte sich eine ungeheuere Menschenmenge vor dem Hotel versammelt, die den greisen Journalisten aus dem Wagen hob und im Triumph in das Hotel trug. Auf dem Boulevard war eine Abteilung republikanische Garde aufgestellt, während Gardisten zu Fuß gegenüber dem Hotel Aufstellung genommen hatten. Bei der Ueberreichung des Ehrendegens sagte Rochesort, er hoffe, daß die Syndikate der Throne dem Syndikate der Völker nachgeben werden müssen. Als Rochefort das Hotel verließ, wurde er von der begeisterten Volksmenge wieder in den Wagen gehoben. Ein Zwischenfall, der ernste Folgen hätte haben können, trug sich heute nachmittag zu. In dem Augenblick, wo die Studenten, etwa 1500 an der Zahl, zum Hotel Scribe zogen und Hochrufe auf Krüger ausbrachten, wurden aus einem Fenster des Grand Hotel Kupfermünzen auf die Straße geworfen. Einige Polizisten und Studenten wurden von Geldstücken getroffen. Es entstand ein furchtbarer Tumult. Die Polizei ließ sofort die Fenster des Grand Hotel schließen und verhinderte die Kundgeber, in das Hotel einzudringen, n ährend ein Polizeikommissar mit mehreren Polizisten in das Hotel ging, um an Ort und Stelle den Thatbestand ,. slzustellen. Die Spitze des Zuges war, wie der Zwischenfall sich zutrug, bereiis am Hotel Scribe angelangt, und nur dem sofortigen Empfang der Delegierten durch den Präsidenten Krüger war es zu verdanken, daß fein größerer Tumult vor dem Grand Hotel entstand. Die Studenten begnügten sich, bei ihrem Rückzüge vor dem Grand Hotel zu pfeifen und ein 2i et) anzustimmen: „Chamberlain gehört ins Irrenhaus!" Die Pariser Bevölkerung ist über diese zweite englische Kundgebung empört. Die Angelegenheit dürfte ein gerichtliches Nachspiel haben. Eine Deputation von 20 Studierenden wurde von Krüger empfangen. Der Sprecher der Deputation teilte mit, die Studentenschaft beabsichtige an alle Staatsoberhäupter eine Petition zu richten, worin eine schiedsgerichtliche Regelung des Streites zwischen England und den südafrikanischen Republiken erbeten werden soll. Krüger äußerte sich zu dem Vorhaben zustimmend und gedachte der Studierenden unter den Buren, die für ihr Vaterland mit in den Kampf zogen und Tod und Gefangenschaft erlitten. Später zeigte sich Krüger, umgeben von vier Studenten, auf dem Balkon. Die Menge brachte ihm stürmische Huldigungen dar und marschierte in guter Ordnung nach dem Quartier Latin zurück. Krüger empfing im Lause des Abends die Schüler des landwirtschaftlichen Instituts und des Charlemagne-Ly- ceums, die eine Bronzefigur überreichten, die David, den Säbel schärfend, darstellt. Der Besuch Krügers bei D e l c a s s e dauerte drei Viertel Stunden und scheint 'bei Krüger einen günstigen Eindruck hinterlassen zu haben, denn in der Umgebung Krügers wird versichert, daß seine Abreise vielleicht erst nächste Woche erfolgt. Uebcr die Audienz Krügers im E1 ysee teilt der „Temps" nachträglich zahlreiche Einzelheiten mit: Loubet selbst ordnete an, daß der Besuch sich unter möglichst feierlichem Zeremoniell vollzog als Ausdruck des ehrenden Mitgefühls an dem großen Unglück Krügers. Als Krüger den Saal betrat, waren alle Anwesenden sichtlich erschüttert von seiner Erscheinung. Krüger ging schweigend auf Loubet zu und verbeugte sich, indem er die ihm entgegengestreckte Hand erfaßte. Dann richtete er sich in ganzer Größe auf und sprach langsam und bewegt. Krüger sagte: Die Ovationen m Marseille machten mich glücklich, aber in Dijon, der vorletzten Station meines durch die glühende Sympathie der Bevölkerung in einen Triumphzug verwandelten Leidenswegs, konnte ich die Thränen nicht mehr zurückhalten. Dann offenbarte mir Paris noch schöner die Seele Frankreichs, die glühend mitfühlt in jedem edlen Streit, und besonders, menu er durch Unglück geweiht ist. Der Krieg Englands sei ungerecht und unwürdig, einer großen, ehemals so liberalen Nation. Nur in den Reihen der Buren wurde in diesem Krieg die Menschlichkeit geehrt und unerhörte Greue 1 wurden von den Engländern begangen. Wahrend Krüger die Brutalitäten der Engländer schildert, kann sich Loubet nicht enthalten, auszurufen: Der Krieg i st leider immer brutal. Loubet, der ergriffen und bleich war, antwortete, er fühle im Herzen das Unglück seines Vaterlandes, aber der Heldenmut, den die Buren bewiesen, sei ein großes Vorbild, und als kostbarer Trost bleibe den Buren in ihrer Niederlage die Bewunderung und das Mitleid der zivilisierten Welt. ..... Krüger steigt im H a a g, wie nun definitiv feststeyt, im Hotel des Indes ab. Er wird bei seiner Ankunft in Brüssel, im Südbahnhof seinen Salon nicht verlassen, um sich den Ovationen zu entziehen, welche die b e 1 g i f cye Regierung nicht wünscht. Es herrscht darüber all gemein Enttäuschung im Brüsseler Publikum. * • * Telegramme deS Gießener Anzeigers. Amsterdam, 28. November. Der Gemeinderat beschloß, K r ü g e r a m 11 i ch z u e m p f a n g e n. Paris, 28. November. Krüger erhielt von R o eh e - fort außer dem Ehrendegen für Ironie auch eine Medaille, angefertigt aus dem Zinn lener Löffel, deren die Gefangenen seither entkommenen Freiwilligen auf St. Helena beim Essen sich bedienten. Deutsches Reich. Berlin, 27. November. Heute empfing der Kaiser Prof. Döpler den Jüngeren und hörte darauf die Vorträge des Chefs des Militärkabinetts v. Hahnke und des Chef des Admiralstabes v. Diederichs. — lieber den jüngsten Aufenthalt des Kaisers i^ Kiel wird von dort unterm 26. 9lo vorüber geschrieben Der Kaiser hat uns heute nach dreitägiger AnwesenheL im Kieler Hasen wieder verlassen, und obwohl das Wette: nichts zu wünschen übrig ließ, hat weder die Fahri nach Schweden noch eine Fahrt in See ft atu gefunden. Die Erkrankung des Königs von Schweden erklärt es, daß die ursprünglichen Bestimmungen für eine herbstliche Nordfahrt geändert weiden mußten. Man sucht hier vergeblich nach den Gründer, warum die Ansprache d e s K a i s e r s an die Rekruten auf offiziösem Wege nicht verbreitet worden ist. Es verlautet jetzt mit aller Bestimmtheit, daß Prinz Adalbert im nächsten Frühling in die Marine eintteten und sich an Bord des Schulschiffes „Charlotte" eiuschiffy wird. Das Plöuer Prinzenhaus wird nach seiner Hebet siedlung nach Kiel wieder auf seinen alten Stand gesetzt werden, da die Prinzen August Wilhelm und Oskar gleich nach Ostern es beziehen werden, um dort wie ihr? älteren Brüder weiter ausgebildet zu werden. — Am Mittwoch findet der Empfang des Reiche. tags-Präsidiums beim Kaiser statt. Die Plenai. sitzung fällt morgen aus diesem Grunde aus. — Dm den Beschluß der Budget-Kommission, die Beratung it.- China-Vorlage erst am 4. Dezember aufzunehmen, s« die früheren Dispositionen vollständig umgestoßen. « die „Nat.-Ztg." hört, wird mit Bestimmtheit damit gi rechnet, daß die China-Vorlage nun erst nad> Weihnachten zur Verabschiedung im Plenum gelangt Die Sitzungen bis zu Beginn der Weihnachtsferien romm mit der ersten Lesung der Seemanns-Ordnung, tot Privat-Bersicherungsges'etzes, des Etats und mit einigen Initiativanträgen, zuerst dem Anträge Rintelen zur Er richtsverfassung, Strafprozeß-Ordnung u. s. w. ausgefüllt werden. Die Wahlprüfungskommission des Reichstages hat heute die Wahl der Abgg. Firzlaff (kons.) Dr. Zwick (freis. Volksp.) und Baron de Schmid (Els. Lothi > für gültig erklärt. Der „Nordd. Allg. Ztg." wird von zuständiger Stelle die Blättermeldung als unrichtig bezeichne!, daß in nächster Zeit ein Umbau der Wagen für die D-Züge erfolgen und zu diesem Zweck ein größerer Bc trag in den nächstjährigen Staatshaushalts-Etat ein gestellt werden soll. — Dasselbe Blatt tritt der Behaupt ung entgegen, daß die süddeutschen Bundes-Re gierun gen von der Reichsverwaltung zur Teilnahme an den Beratungen des wirtschaftlichen Mu? schuss es nicht aus freien Stücken heroMMeu worden seien. — Die Geschäftsordnungs-Kommission^ Reichstages beriet heute über den Antrag der Staats anwaltschast in Mannheim auf Genehmigung des Reich» tages zur Einleitung eines Strafverfahren-' gegen den Verfasser einer Broschüre an das deutsche Volk, die Beleidigungen des Reichstages enthm Die Kommission beschloß, dem bisherigen Brauche gemäß, die. Genehmigung nicht zu erteilen. — Ter Vorstand des Reichstages war heute mittag zu einer Sitzung zusammengetreten und hat de» ihm vorgelegten Etat für den Reichstag genehmigt. — Die im Reichstag eingebrachte Interpellation wegen der Kohlen not trägt die Namen der Interpellant ten Dr. Heim und Müller (Fulda) und außerdem 60 Unter schriften von Zentrumsmitgliedern. Sie lautet: Was gedenken die verbündeten Regierungen zu thun, um der bestehenden, weite Volkskreise schwer bedrückenden Kohlen teuerung wirksam abzuhelfen und für die Zukunft d.r Wiederkehr solcher Mißstände zu verhüten? Die Interpellation soll am 3. Dezember verhandelt werden. — Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Morfr nung, wodurch der Zeitpunkt, wo die Schice ds geriwu für Arbeiterversicherung an Stelle oer dl- herigen, nach den Berufsgenossenschaften errichteten Schiedsgerichte zur Entscheidung von L-treitigkeiten wider Unfallversicherung treten, auf den 1. Januar 1. u festgesetzt wird. c w . ,. . , ' - Im neuesten Verzeichnis der Mitgliedei des Reichstages wird auffallenderweise von der env getretenen Spaltung der d e u t s ch - s o z i a 1 e n R e f o rm - Partei in zwei selbständige Gruppen kein Vermerk genommen. Bezeichnend für das gespannte Verhältnis zwischen der deutsch-sozialen und der Reformpartei ist, daß die erstere bei Einbringung ihres Antrages betreffend das Verbot der Einwauderiing ausländischer Juden die antisemitische S ch w e st e r p a r t e i v o 11 st.ä n d ig über gangen und nur bei Konservativen und den Ähgeord- neten des Bundes der Landwirte um Unterstützung geworben. Wie aber andererseits mitgeteilt wird, Haven sich die Antisemiten, einige 23 a u e r n b ü n b I e r uni der Abg. Hofprediger Stöcker wiederum zu einet zwanglosen Vereinigung zusammengethan, um die gleiche Anzahl der Kommissionssitze zu erhalten, wie die früher Fraktion der deutschsozialen Reformpartei zngewm" erhielt. Ausland. Paris, 27. November. Die Kammer setzte in der Vormittagssitzung die Beratung des Kolonialetats sou Im Laufe derselben wies Pellelan darauf hin, daß ve Parlament nicht die Möglichkeit gegeben sei, e genügende Kontrolle über die Ausgaben für Kolonien auszuüben. h - Rom, 27. November. Das gestrige Kammervotu«, mit einem Schlage alle Militärgerichte aufhevt. n nicht sowohl als Angriff auf den Kriegsminister, denn at- Zeichen allgemeiner parlamentarischer worrenheit und Unzufriedenheit aufzufassen. wohl keine der opositionellen Gruppen bestimmte Ziele w den Mut zu offenem Angriffe besitzt, auch alle auf wna - eifersüchtig sind, krachtet jede von ihnen nach der Schwaz ung des Ministeriums durch Scharmützel unv Nad fiiche; weder die Regierung noch die: Meyry zeigt Verständnis für diese Lage und Entschlup 3 Gegenwehr. Wie verlautet, beriet der Mimsterrat üver ■tie 3unad)ft ro i Xtnommen. I flagten v. M i 6ckuld fei pm ; Zeugen gaben o mehr oder wen i manu Lichtb t bui6) hohe Eins { gekommen, ton ! gerufen worben ' MODO Mark bei i Herrn Ti Poßw : Den bereits oft I lannt, aber w , Zeuge Refer > früheren Tage f schienen war, i befand, zieht i ii meint, bie Zen e^ife oor. ' Wn feinet Mu 'Jan Zeuge fonj -^pielverluste dann die A Aanerikaners Ina Wen gehr fjeruoi ■ fe""' *U£ .Wt niemals vwilH' Sei IMfei d« ^»OMten K'Ä fesfe i $etelnl N) » .wnt, wenn de< $ Marx Mi O KiÄ* fet“ b°m M erwirk ^“*"9 5 einige MM , bi® 21. » . erbieten ft W* g ML fAnt® au4lönbtfm Mngen Brauche zm erteile. ? Seichslatzes Wi immWttden un7 Mchskag genfH Machte znterp at die Namen der 3W ■ulbai und außerdem^ fiebern. Tie laute! egierungen zu tfa “J? je schwer bebW* en unt> für WÄ he ru verhüten »» ' iber verhandelt -^ f ;T" veröffeM^ ^-.Xittaaes betret Mirte um a lseit^^i-n bündle "A ^wiederum töckel biL -/SS« * bie Bürgerschaft begehen ben Geburtstag Ihrer König!. I Hoheiten heute Nachmittag l1/« Uhr durch ein Festessen im | GesellschaftShauS. Die öffentlichen Gebäude und zahlreiche I Privathäuser haben geflaggt. — Der Beter an en-Verein I beging am Montag Abend bie Geburtstagsfeier in einfacher, | aber würdiger Weise bei Kamerad Bourgeois. Am I Sonntag, dem eigentlichen Festtage, wurde schon eine Glück- I wünsch Depesche abgesandt, worauf folgende Antwort einlief: I Veteranen Verein-Gießen. Herzlichen Duck für freundlichen Glückwunsch zu unserem I G bunstage. I Ernst Ludwig. Victoria Melitta. ** Das Regierungsblatt, Beilage Nr. 27, vom 24. No- I nember enthält: 1. Oeffcntliche Anerkennung einer edlen That. — 2. Ordensver- I leihungen. — 3. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen fremder I Orden. — 4. Namensveränderung. — 5. Dienstnachrichten. — 6. Dienst- I entlaffungen. — 7. Promotionen an der Großherzoglichen Landesuni- | versität im Rektoratsjahre 1899/1900. — 8. Nachweis der Befähigung I zur Uebernahme eines Kirchenamts. — 9. Exequaturerteilung. — I 10. Charaktererteilungen. — 11. Ruhestandsversetzungen. — 12. Kon- | kurrenzeröffnungen. ** Aus dem Militärwochenblatt. Flor et, Bizefeldw. im Landw.-Bez. Marburg, wurde zum Lt. ber Res. des 1. Großh. Hess. Jnf.-(Leibgarbe)Regt. Nr. 115, Gastell, Vizewachtm. im Lanbw.-Bez. Mainz, zum Lt. ber Res. bes 1. Großh. Hess. Drag.-(Garbe)Regts. Nr. 23 unb Becker, Lt. ber Inf. 1. Aufg. b. Lanbw -Bez. Darmstadt I, zum ' Oberlt. befördert; dem Lt. d. Feldart. 2. Aufg. des Landw.- । Bez. Darmstadt I Römhelb würbe ber Abschied bewilligt. *♦ Befitzwechsel. DaS dem Herrn Fischer gehörige Bersch'sche HauS mit Bauplatz Alicestraße 22, wurde I für 50 500 Mk. vom Weißbindermeister H. LaunSpach I gekauft. * Musterhaftes Deutsch! Ein prächtiges Inserat ent- I hält die Nr. 92 der „Dtschen. Volksmacht", des Organs I des Mitteldeutschen Bauernbundes. Bürgermeister Köhler I in Langsdorf, Reichstags- und Landtagsabgeordneter, em- I pfiehlt' in diesem Inserat bie Benutzung ber Gemeinde- I bibliothek unb sagt u. a. wörtlich: „Es wird besonders großen (eie! D. Red.) Wert darauf ge- I legt, daß mehr die Bücher, die wissenschaftliche Themata« (sic!) I behandeln, benutzt werden möchten, als solche, die nur Romane« I und sonstige Räubergeschichten (sic!) enthalten. Vor allen I Dingen soll e aber die Jugend angehalten werden, gute wissenscbaft- I liche, besonders aber landwirtschaftliche Bücher zu lesen und ver- I stehen zu lernen. Denn solange der Bauernstand sich nicht dazu I entschließt, der allgemeinen Dummheit und Teilnahmlosigkeit, die I leider besonders durch das Generalanzeigerlesen, das Karien- I spielen und das Biersaufen genährt und gefordert werden, auf der I ganzen Linie den Krieg zu erklären, insolange kann es mit dem I Bauernstand nicht besser werden." Das ist zweifellos sehr schön und eindrucksvoll gesagt. I Ganz besonders imponierend ist bie tiefe LitteraturkenntniS, I die sich in ber Bemerkung über bie „Romanen unb sonstige I Räubergeschichten" offenbart. Mainz. 27. November. Heute nachmittag wurde beim I Schulgang ber 13jährige Schüler Eigenbrodt, als er einen I Scheeren einfammelnben 16jährigen Italiener neckte, von I biefem burch Schlagen mit den Scheeren auf den Rücken lebensgefährlich verletzt. Der Thäter, Johannes I Stefani ans Rigads, wurde verhaftet. „ fejli: fe E" „«» iy । v 111U n Q h TKwbert« dem Staate zu schenken. 'bie ursvrü röniä:‘ Wie«, 27. November. Wie die „Ostd. 8lnnbfd)auM 0r M ahr f ?l$ei11 melbrt, hat der Unterrichtsminister an die österreichischen üer9eblithnnrk xnilet: Wlelschulen einen geheimen Erlaß gerichtet, nach dem ben Kaisers???Etelschülern der Verkehr mit ben Hochschülern erbr(ei!et löorbeSil6^ erbieten fei, weil biese babnrch zu Politischen Partei- daß iril tintn verleitet werden könnten. M?. die Marin-Belgrad, 27. November. Der ehemalige Minister dm,. "Flotte" e2 3”nein im Kabinet Giorgiewitsch Gentschitsch, wurde nach seinen' «qm Majestätsbeleidigung, begangen burch eine in auR'\?lten Stanbc exintm ausländischen Blatte veröffentlichte, den König ver- en ^lm und Lj (irpbe Aeußerung, sowie wegen direkter Beleidigung durch Gilbet ^V011 wi- HmiDen König beleidigende Briefe verhaftet. Gentschitsch der Fn9Ltoetb?' klcksteauch wegen Veruntreuung von Staatsgelbern in Kaiser v«tsolqt werben. . Wfm ®runb Ä a 97 $y>nhpmfipr Tipr Kaiser verbrämte den NmbeTaufuS0111111 ; Puls 66. Nachts schlief der Kaiser gut. Am Morgen volUndiq umflpS' rixar Vas Empfinden unb ber allgemeine Kräftezustanb mit Beslimmtbeit t- v- ollkommen befriedigen b. Temperatur 36, Puls 66. . Vorlage nun erst > — DnS Verhalten ber Zarin in biefen schweren Tagen Siebung im i(cnum vmd fiortbauernb als bewunbernswert geschilbert. Sie hat > der BeihnachtsferienN ”"'c......— ^ett ’ des Etats und mit r an «ntroge Rintelen jl- Ebnung u. s. m. au-> Konstantinopel, 27. November. Die^ türkischen unb r anerikanischen Beziehungen haben sich verschärft, sDtt a merikanische G esanbte führte auf ber Pforte ent ßehr scharfe Sprache und drohte mit einer grrlo tl en-Demonstration, wenn nicht sofort die Zahlung d:« Entschädigung für die amerikanischen Unterthanen ecjolgt und die Erteilung des Exequatur an den neu er- ^■mnttn Konsul in Charput ausgesprochen werde. Der „Harmlosen"-Prozetz. Berlin, 27. November. ^nächst wird heute der Zeuge Leutnant v. A. j ihtittommeu. Er sagt aus, er habe einmal vom Auge- ! logtem v. Kayser an bar 2900 Mark gewonnen. Tie e5diu(tn sei pünktlicl) beglichen worden. Mehrere andere , jniflent gaben als Gesamtergebnis ihrer Spielerthätigkeit «mehr oder weniger große Summen verloren. Zeuge Kauf- 1 mattn Licht bekundet, v. Kayser habe sich beim Spiel Ihinb hohe Einsätze ausgezeichnet. Seien Differenzen vor- ^ttfom-inen, dann sei v. Kayser als Schiedsrichter an-! c utruft n worden. Zeuge hat innerhalb eines Jahres i *000 Mark beim Spiel verloren. Er sei durch einen >.Min Dr. Voßwinkel in den Spielklub eingesührt worden, '□tu bereite öfter genannten Dr. Schröder habe er ge- | tonnt, aber nicht gewußt, daß er ein Falschspieler sei. ;,(.rüge Referendar Graf K r., der schon zu einem ahnen Tage zur Vernehmung geladen, aber nicht er- iiitieiu-n war, weil er sich auf einer Reise in Italien | leimte, zieht sich eine Rüge des Präsidenten zu. Dieser ■ meint,, die Zeugenpflicht gehe doch einer Vergnugungs- eriji’ vor. Der Gerichtshof nehme deshalb den Zeugen awegen seines Ausbleibens in eine Geldstrafe von 100 Mk. Itai Zeuge kann nichts Besonderes aussagen. Seine ^,-ielverluste giebt er auf 10 000 Mark an. Es ir»itb dann die Aussage des kommissarisch vernommenen -Ilmrikaners Ingenieurs Murrey verlesen. Aus der- geht hervor, daß er mit Wolff näher bekannt war. lüiefer habe ihn einmal väterlich ermahnt, mit Spielen (inkuhören. Zeuge hat weiter ausgesagt, daß er an v>. iayser niemals Geld verloren, sondern stets von ihm aponnen habe. Trübe Erfahrungen habe er dagegen mit v. Radeck gemacht. Der Angeklagte v. K a y s e r ver- iiiafiet auf eine Reihe seiner Entlastungs- und Leumnnds- Men. Rechtsanwalt Friedmann beantragt dagegen btie Verlesung der Einladungen und Hofansagen, um zu botifen, daß v. Kayser in den, höchsten weisen ein Affin gesehener Gast war. Der Oberstaatsanwalt liÄmcrkt, wenn der Angeklagte den Mut habe, auf diesem Antrag zu beharren, müsse ihm natürlich ftattgegeben hheiöcn. Nach einer kurzen Diskussion über diesen Antrag '.Milchen dem Oberstaatsanwalt und dem Rechtsanwalt 7jMdmann zieht dieser den Antrag zurück. Auf Antrag Blee Rechtsanwalts Wronker wird der Untersuchungs- utitoier, Landgerichtsrat Herr, vernommen. Es handelt fl iah darum, um zu bekunden, daß der Verteidiger sich nviÄeirholt bemüht habe, freies Geleit für den Angeklagten tfcßf zu erwirken. Zeuge .kann dies bestätigen. — Weiter- rüenhaildlung Donnerstag. An diesem Tage werden .--iüd einige Zeugen vernommen, dann beginnen tfrx Plaidoyers. _______________________________________ q.Micn. ,Q ua. I— Der König beabsichtigt, die Villa'und bas Museum SahÄrrghese anzukaufen und zum Gedächtnis König n9 Oea & 5e(li U'-vberts dem Staate zu schenken. erster Linie gegen den Rechtsanwalt Dr. Werthauer, enthalten. Brussel, 28. November. Die Blätter veröffentlichen Einzelheiten über ein Anarchisten - Komplott in Bastogne in der Provinz Luxemburg. 20 Soldaten der NegimentSschule des 9. und 12. Linien-Regiments hatten seit Juli einen anarchistischen Klub gebildet. Die Ver- semmlungen fanden im Hinterzimmer einer Kneipe statt. Waffen aller Gattungen und anarchistische Schriftstücke wurden dort vorgefunden. Ein Unteroffizier sollte mit Arsenik vergiftet werden, ein Pfarrer erschossen und der Bürgermeister erdolcht. Als der für die Ermordung des Pfarrers bezeichnete Soldat im letzten Augenblick zögerte, beschloffen die Genosseu, ihn zu töten. Der Bedrohte erstattete Anzeige. Sofort wurden 8 Hauptschuldige in der Kaserne eingekerkert. Paris, 28. November. Eine von einem Lumpensammler anfgefundene Granate explodierte bei dem Versuch, sie unschädlich zu machen. Der Lumpensammler, ein Polizist und zwei Spaziergänger wurden verwundet. — In der Vorstadt St. Denis geriete« zwei Banden in Streit und gingen mit Revolvern und Dolchen aufeinander los. In kurzer Zeit waren 14 Personen verwundet, darunter 9 schwer. Toulon, 28. November. Zwei Kauffarteischiffe einer Marseiller Rhederei stießen infolge des Nebels zusammen und sanken. Von den Mannschaften konnten alle bis auf einen Heizer gerettet werden. Ancona, 28. November. Die Staatsanwaltschaft erhob gegen 30 Personen, unter denen sich solche aus der besten Gesellschaft befanden, Anklage wegen Teilnahme an einem anarchistischen Geheimbunde. Der Prozeß soll bereits im Laufe des Dezember zur Verhandlung kommen. Rew-Nork, 28. November. „Evening World" berichtet, die Polizei von Hoboken habe von einem Franzosen namens Meunier einen Brief erhalten, in dem dieser ein anarchistisches Komplott gegen Mac Kinley aufdeckt. Der Urheber des Briefes giebt die Namen des Führers und der übrigen Verschwörer an. Es handelt sich darnach um das Komplott einiger Franzosen, die unlängst in Cranton einen Polizei Agenten schwer verwundet hatten. Die Polizei forscht eifrigst nach dem Schreiber des Briefes und glaubt ihn zu kennen. New-York, 28. November. Aus Pittsburg werden heftige, für die Jahreszeit ganz ungewöhnliche Regengüsse gemeldet, durch welche die Flüffe aus ihren Ufern getreten sind, und das Land überschwemmen. Eine ganze Reihe industrieller Betriebe mußte infolgedeffen den Betrieb eiu- stellen. Tausende von Arbeiter sind dadurch brotlos geworden, mehrere hundert Familien obdachlos. Kunst-Ausstellung. ans Stellung im Turmhaus am Brand fet täglich von 11 biß 1 Uhr mittags mit Ausnahme des Samstags geöffnet, Mittwochs auch noch von 3 bis 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 3 Uhr ununterbrochen. Eintritt für Nichtmitglieder an Werktagen 50 Pfg. an Sonn- uad Feiertagen 20 Pfg. Borsennachrichten. Berlin, 27. Nevembw 4% Deutsche Grundschuld-Bank 1 u. 2 79.00 M 4 0/o do. 8. 5/6 unk. b. 1904 79.00 „ SVe3/ do. 8. 7/8, unk. b. 1906 72.00 „ 4 Vo D. Hyp.-Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908 99 56 , 3«/,0/0 do. unk. 1905 90.50 , <°/o Preuss. Hyp'-A.-Bank 8. 812s 86 CO » 4% do. 8. 15-18 unk. b. 1900s 86.00 , 4*7o do. 8. 19-20, unk. b. 1905 86 00 , 3*, % do. 8. 13, 14 78.10 , 3V«% do. 8. 21, 22, unk. b. 1905 78.10 , Telephonischer Kursbericht. Frankfurt, den 28. November. 3*/a °/0 Reichsanleihe . . 95 2Ot Kreditaktien . . . 3 O/o do . . 87 3C Diskonto-Kommandit 3i/i °/o Konsole . . . 3 ö/o do ... 3‘/2 r/o Hessen . . . 5 '’/j Ital en. Rente . . 4% G riech Monop.-Anl. 3 0/0 Portugiesen . . 3% Mexikaner . . . 41/* % Chinesen . , , 95.10 87.3g 92.90 95.— 42 10 24.40 25.40 76.30 Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum .... Harpener . . Tendenz: fest. . 208# • 179i| . 132.81 • 14141 ■ 162.# ■ 141W • 146.11 - 210.- . 190 ? . 18t- Rach Wie vor erfreuen sich die Erzeugnisse der Maggis schäft größter Beliebtheit in allen Kreisen; besonders gilt dies von i?. lange erprobten „Maggi zum Würzen". Es wird auch sein« etfet Platz behalten, welchen ihm heute alte und neue Produkte, die:Ä'. 5= ST •erMitwertlid} für bra alitmeincu Dckl: Gummischuhe in großer Auswahl empfiehlt 05001 Franz Reumeier, Sonnenkr. gut, schnell und billig. 7730 Regenschirme in großer Auswahl und jeder Preislage. Kekanntmachung. I Donnerstag den 29. d. M., nach» mittags 3 Uhr, sollen dahier Neustadt 55 Hausgeräte aller Art, eine Ladeneinricht- ung, 4 Paar Lorbeerbäume, 50 Palmen u. a. m. zwangsweise gegen bar versteigert werden. ” Gießen, den 28. November 1900. 05044 Seipel, Gerichtsvollzieher. Sehr geehrte Dame Wollen Sie Ihrem Herrn Gemahl, Bruder, Vater rc. eine rechte Weihnachtö' feende bereiten? Für nur i Ml. erh Sw ein ganz neues, reizendes und prakt'. Geschenk, das jedem Herrn mehr Freude macht als sonst etwas, wofür Sie das Fünffache ausgeben. Verlangen Sie sof. illustr. Prospekt v. PatentverwertungS» Gesellschaft Wolfstein P. (Rückmarke beifügen.) 7731 E HMuhlKetten /5« Weihnachtsgeschenken ? I geeignet, 7712 fertigt billigst an H. Tichy, Stltkrsmi 43. 2. Chöre a capella: a) Die Nacht . 7781 Geübte 7738 Brueh. Lumpensortiererinnen Rudolph, Mer gesucht. Slexander Mayer, Nach dem Konzert: Ball :. Meridional Mittwoch den 28. November, abds. 9 46.- XI. diesjahr. tzguptmonatsjlhllllg Tabak dto. orten» Briet 306 SO : *««• • - Snt4 »** »erleg v.t »rüchOichev Unt»rrfttLts^»uch. ua» «Uielretetet (Pirsch te,**** llermietnngen Hlietgeluche WWWWU unk. b. 1907 Deutsche Grdsch.-B. unk. 6.1904 100.- 70- 90.- 42.- 97.50 24* 7350 132.- 207.- 113- 10750 St* 84.86 4.19V, Mitgetheilt von J. 3°/0 Deutsche Reichsarü. 3o/o Preußische ConsolS Mitleid. Creditb. Nationalbank f. D. Oesterr. Credit Wiener Bankverein Banque Ottomane Ungar. Credttbank Lübeck^Büchen Gotthard Prince Henri Offerten mit Preisangabe unter K 7726 an die Exvedition dieses Blattes. Stadt Darmstadt v. 1891 Stadt WormS trat b. 1901 Oesterr. Staatsbahn v. 1885 Jtal. staatSgar. Essend. Franks. Hyp..Bk. unk. b. 1906 Frkf. Hyp.Sred.B. unk. b. 1906 a) Im Walde lockt der wilde Tauber . b) Feldeinsamkeit .... c) Allein ..... d) Ich liebe Dich Kreeser. Schubert. Weber. flauer. * • 99- 131.- 151.- 133.- 199.— 178.- 147.- 103- 87.- 87.- 105.- 42.- 38.— 58.- 95.- 25.50 7733s Ein jüngeres, sauberes Mädchen zu zwei Kindern auf Neujahr gesucht. Schillerstrahe 27, pari« für gemischten Chor, Sopransolo und Qrchester, komponiert von ...... (Sopransolo: Frau Balser-Landmann.) Der Flügel ist ausi dem Pianomagazin des Herrn Wilhelm 5 /o Mexicaner Serie I—III 47,0/0 Oesterr. SUderreutr 30/0 Portugiesm 40/0 Rumänier von 1896 3V2% Russen 50/0 Zoll Türken 40/0 Spanische Rente 5% Chinesen Junger Beamter sucht zum 1. Dezember möbliertes Zimmer mit Pension. 1 Proeeni S1/, Deutsche ReichSanl. 7734 3 Prcuß. Tonsols Abendeoueser 132 40 l Oesterr. Lredtt-AcUeo Uhr präiiS (B°r°inSl°!a! Kaiseihos): gjbb b VT V-—L- ----Samb z,mrr. P°ck>». Sonntag den 2. Dezember: XL Stbiiimgausflng (Nachmittagstour). der hiesigen Regimentskapelle. Dirigent: Karl Wilhelm Mulch, Programm. Abendlied im Felde. Männerchor mit Begleitung eines Streiohquintetts Berliner Handelsges. Darmsi. 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" 110.- —or\ b) Wenn am Walde die Rosen blühn nSXZn 3- Männer-Quartette: a) Abschied vom Walde nut Pension Offerten nut Preisangabe . { Abend feier Nr. 05043 an die Exoedttwn.--- 4 Lieder fir Sopraa (Frau Balser-Landmann):’ 97.« 96.7Ü 24.61 41.76 42J0 97.30 I 00.00 ! 99.iO 86.00 | sas ss.iv Reinecke. Brahma. Jacobi. Grieg. Sitt. Fr. v. d. Mtar Sileher. Kompensations-Kurse für Ultimo November VW. Kurz & Co., Giessen, Na-nHofstratze W. Tüchtiger lageraibkiter5-Lieder rür 8Cmisch,en Chor; § ; per fofort gegen hohen Lohn gesucht. 6' Chore 1 capella: J] woMn mit der Frend? ) Volk.lieder Gebrüder Rosenbaum, Westanlage 44. 7 Die Birken und die Erlen, aus den Waldliedern von Pfarrius, OUfnu* Stellen Kursbericht om J. Kurz «6 C®., Hießen, Kahilhssstrch Frankfurter Börse vom 27. November 1900. Zirkusleute4 20 Fraukru-St. Komödie in 3 Akten von F. v. Schönthan. m Saw Erhöhte Preise. Giessener Stadttheater.3 Donnerstag, den 29. Novbr. 1900: Erstes Gastspiel 4 von 4 Carl William Büller. 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Banknoten 20.41 20.37 Oesterr. dto. 4.20 4.17 Americ. 1 -i- E ÄtHM tss- mit A »•••>•< ••• 1 also M 1,1 M ’ lanb England Wandrl inachl > BrlgM n tnglilndn tri in Südamni wickelt sich t England führ tü 1895. Dieser ö: England //? z Kolonialver weg. Englan, tor z« lange Organe bai den Audau \ Infolge desse Hautehandel 1 Das «Me ^ptadjen, Situ 8tfanntliä faBtnü über bi, ®,e glaubten, bi tau, weil fie, ®Wb. Sie m das Mn Marke unt geschah » di-1> .^"cheilki ^oriün I-Wten. T)qc P ^Wanb, [jJ B "' mit 5 ■einen ■ » -- fei, 'tauft Dom v»°> sh.,.7» ft, ('«bAntt, Tl ütid Deü Sngland Veit geivesen. Deutschland n hewrrd Engla str uns eine launtlich lang IttN dklllschen Woche vaal Mißhandln -arilber kürzlich , ziemlich optimi : deutsche Aussuh ! Der Wert der ei ' !M 1899 5 j funken in bieiei tigli'