Mastes Blatt Sonntag de« 28. Oktober Anrts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gietzen Erscheint fägklch mit Ausnahme des Montags. Die Gießener K«mttteuv tätter werden dem Anzeiger im Wechsel mit „Hess. Landwirt" u. „Blätter für heff. Volkskunde" wSchtl. 4 mal beigelegt. Alle Anzeigen-BermittlungSstellen des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Redaktion, Expedition und Druckerei: Nr. 7. Annahme vou Anzeigen zu der nachmittags für dm fallenden Tag erscheinenden Nummer bis norm. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher. keine Folge gebend, nach seiner eigenen, am Graben gelegenen Herberge, wo ihm ein dort schon seit mehreren Tagen für ihn lagernder Bries seiner in Annaberg wohnenden Mutter eingehändigt wurde, welche ihm mitteilte, daß sein in Zwickau lebender Onkel, ein kinderloser Witwer und reicher Fabrikant, gestorben sei und den einzigen Neffen und Sohn seiner Schwester zum Universalerben eingesetzt habe. Er möge unverzüglich nach Hause reisen und die Erbschaft antreten. Gratisbeilagen: Gießener FamilienblAter, Der hessische Landwirt' __Mütter für hessische Volkskunde. Bezugspreis vierteljährl. Mk. 2,30 monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn: durch die Abholestcllea vierteljährl. Mk. 1,90 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 Vierteljahr», mit Bestellgeld. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße». Fernsprecher Nr. 51. 150. Jahrgang 1900 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Gießen, den 27. Oktober 1900. ♦♦ Der Zweiten Kammer der Landstände ging 1. eine Vorstellung der Gemeinde-Vertretung von Lorsch über die Errichtung eines Amtsgerichts in Lampertheim zu; 2. ein Bericht des Ersten Ausschusses über a) die Regierungsvorlage, betreffend die Verwilligung einer Pension der Witwe des Hofrats Becker in Darmstadt und b) der Antrag der Abgeordneten Dr. Gutfleisch und Genossen in gleichem Betreff. 3. ein Bericht des Ersten Ausschusses über die Regierungsvorlage, betreffend die Pensionen der hessischen Friedens-Invaliden. 4. ein Bericht des Ersten Ausschusses über die Vorstellung der Wagenwärter der Main-Neckar- Bahn, betreffend die Regulierung ihrer Gehaltsverhältnisse. 5. ein Bericht des Ersten AuSschuffeS über die Vorstellung des Sekretärs bei der Technischen Hochschule, RechnangsratS Koch in Darmstadt, betreffend die Regulierung seiner Pen- sionSverhältniffe (durch Tod erledigt). 6. ein Bericht des Ersten Ausschusses über den Antrag der Abgeordneten Häusel und Genoffen, betreffend die Uebernahme der TranS- Portkosten und Diäten der Großherzoglichen Kreisbauinspektoren auf die StaatSkaffe. 7. ein Bericht des Ersten AuSschuffeS über die Regierungsvorlage, betreffend die Regelung der GehaltSverhältniffe der Landwirtschaftslehrer. Kuustvereiu. Wie uns mitgeteilt wird, ist heute eine größere Sendung Gemälde im Turmhaus am Brand ein- getroffen, und vom Sonntag dem 4. November ab w»rd die Ausstellung wieder geöffnet sein. Von da ab findet wieder ein regelmäßiger Wechsel der Gemälde statt. △ Büdingen, 25. Oktober. Am 12. September tagte hier die Synode des Dekanats Büdingen, auf der auch die Wahl eines Dekans vorgenommen wurde, da die Stelle durch den Weggang des Dekans Weber zu Lißberg erledigt war. Die Stimmenmehrheit erhielt Pfarrer Göbel zu Büdingen, während Pfarrer B e r n b e ck - Staden weniger Stimmen auf sich vereinigte. Obwohl kein Formfehler in der Wahlhandlung vorgekommen sein soll, wurde dennoch von der unterlegenen Seite eine Beschwerdeschrist über die Wahl an das Großh. Oberkonsistorium zu Darmstadt gesandt. Eine Untersuchung, die durch den Oberkonsistorial- Affessor Werck aus Darmstadt zu Büdingen in diesen Tagen abgehalten wurde, konnte ebenfalls keine Anstände und Unregelmäßigkeiten der Wahl zu Tage fördern. Um nun aber allen Schein einer von der gegnerischen Seite vor- geworsenen Wahlbeeinfluffung hinfällig zu machen, hat Pfarrer Göbel erklärt, eine Neuwahl sei das geeignetste Mittel, die erhitzten Gemüter wieder in ruhigere Bahnen zu lenken, und hat vorläufig die Wahl nicht angenommen. Bis zum Termin einer zweiten Wahl, die im Frühjahr 1901 stattfinden soll, versieht der bisherige Dekanat-Stellvertreter, Pfarrer Bern deck-Staden, die DekanatSgeschäste. 8. Wiesbaden, 26. Oktober. Zu der großen internationalen Konkurrenz für eine Verbesserung der sanitären Verhältnisse der Stadt Bergen in Norwegen, bestehend in der Regulierung, bezw. Zuschüttung emes verunreinigten Meereslaufes, Ausstellung eines Bebau- neu gewonnene Terrain und im Nn- » tn” ®.ntniurf eines allgemeinen Entwässerungs- ß;JF .bic S^dt Bergen, hat die Allgemeine "°'"'Sun8«-G-s-l>sch»st m. b. £>. zu Sßies. haben ein Pr-i-kt geliefert, bas, weil cs infolge 93er- jögerung auf bet Ißoft, einige Stunben nach bem festgesetzten »n«fIrhrri,hen«ennnn Bestimmungen bcS 8 r.* s s ?r Konkurrenzbeurteilung auSschcibcn d°S I°d°ch deffenungcachiet non dem Preisgericht ««er Begutachtung unterzogen unb wegen feiner ar°k7n Vorzüge bem Magistrat von Bergen zum Ankauf empfohlen Worden ist. ' ' Kassel, 26. Oktober. Daß ein armer Handwerksgesell mit nur wenigen Pfennigen in der Tasche in eine Stadt einzog und unter dem Einfluß eines glücklichen Sternes in derselben nach Jahr und Tag durch Fleiß und Tüchtigkeit zum wohlhabenden Manne wurde, ist wohl schon mehrfach erlebt worden; daß aber ein solcher gleich nach seiner An kunft in der betreffenden Stadt, ohne jede Mühe, jede Arbeil seinerseits ganz plötzlich in den Besitz fast einer halben Million gelangte, dürfte gewiß zu den Seltenheiten gehören. Trotzdem hat sich der Fall heute hier ereignet: Der betreffende Gesell wanderte heute vormittag, nachdem er mit seinen Reisegefährten in einem Dorf zwischen hier und Warburg genächtigt, hier zu und begab sich, der Einladung des Gefährten, mit nach dessen Herberge zu gehen, Kinderspiele. Ein Gesuch des Deutschen Frauenbundes, das dahin ging, sämtliche Gemeinden zur Errichtung von Kinderschulen anzuhalten und sämtliche Kinder zum Besuche dieser Schulen zu zwingen, hat die sächsische Regierung ablehnend beschieden. Diese Ablehnmrg wird von allen verständigen Menschen gebilligt werden müssen. Kleinkinderschulen für die Kinder solcher Eltern, welche am Tage vom Hause ferngehalten werden und sich der erzieherischen Arbeit nicht widmen können, sind gewiß notwendig und nützlich Gegen ihre Wirksamkeit wird, wenn sie anders in dem erforderlichen Geiste erfolgt, niemand etwas einzuwenden haben. Aber auch diese Art von Kinderschulen hat die sächsische Regierung mit vollem Rechte als einen Notbehelf bezeichnet. Die sogenannten S p i e l s ch u l e n für Kinder besserer Stände sind jedoch weder ein Notbehelf noch irgendwie nützlich sondern immer überflüssig, manchmal schädlich Wer die Zeit und die Möglichkeit hat, sich seinen Kindern zu widmen, der soll sie nicht vorzeitig aus dem Hause lassen. Oft geschieht das aus elender Bequemlichkeit, weil man ein paar Stunden des Tages Ruhe vor den Kindern haben will, oft aus dem unseligen Hgnge, mit den Kleinen schpn möglichst früh zu paradieren. Solche Spielschulen mögen noch so gut gemeint, noch so trefflich geleitet werden, sie können niemals das Haus ersetzen, und sie sind fast niemals eine Wohlthat für das Kind. Gewiß hört es sich für den oberflächlichen Menschen rechst hübsch an, wenn ein kleiner Kiiirps, der kaum stehen und gehen gelernt hat, ein paar unverstandene Verschon nachplappert, und es mag für Leute, die sich gern täuschen lassen, nicht übel aussehen, wenn die Kleinen, die eigentlich noch in echt kindlichem Freiheitsdrange toben sollten, zierlich und gedrechselt nebeneinander in regelmäßigen Linien spazieren. Wer aber den Dingen auf den Grund schaut, der muß in solchem vorzeitigen Drill eine, wenn auch gut gemeinte Versündigung an der Kindheit erblicken. Man mag sagen, was man will, das Kind wird frühe und vor der Zeit in eine Schablone hineingezwängt, es wird dem freien Phantasieleben entrissen, sein Gedächtnis wird belastet und der eigentliche Schmelz der Kindheit mehr oder minder abgestreift. Die Kinder brauchen das selbst gar nicht zu empfinden, es bleibt doch dabei, und die Folgen bleiben nicht aus. Es giebt recht viele und recht verständige Leute, die der Meinung sind, daß es zu früh sei, wenn das Kind mit dem 6. Lebensjahre dem Schuldrille und dem Schulzwange unterworfen und aus seinem kindlichen Leben herausgerissen wird. Doch darüber wollen wir uns . hier nicht weiter verbreiten. Soviel ist sicher, daß kein irgendwie zwingendes Bedürfnis vorliegt, unsere Kinder- pflänzlein noch früher dem Mutterboden des Hauses und der treuen Hege der Familien zu entziehen. Was sollen sie in diesen Kinderschulen oder Spielschulen lernen? Verstand und Gedächtnis mögen und müssen noch ruhen: vorzeitige Anspannung und Anstrengung dieser Geistesthätig- keiten rächen sich bitter. Kinder, die geistig zu früh geweckt werden, werden bald müde. Spielen aber sollen unsere I Kinder nicht schulntäßig lernen. Jedes künstlich ge- I lernte, cingedrillte, auf Abrichtung beruhende Spiel ver- I hält sich zum wahren und die Kindesseele fördernden I Spiele wie das Surrogat zur echten Ware, wie das Zerr- I bild zum Urbild. Im Spiele soll des Kindes Phantasie I erwachen und thätig sein. Wenn es zum Spiele getrieben, I gedrillt und abgerichtet wird, dann bleibt für die selbst- I schaffende, selbstthätige Einbildungskraft nichts übrig, und I die sonst so reiche Märchenwelt des Spiels wird öde," flach, I alltäglich. Schablone und Nachäffung spielen ohnehin eine I bedauernswert starke Rolle in der Erziehung und in I dem seelischen Werden unserer Kinder. Es ist wahrhaftig I nicht nötig, daß man mit dem Nachplappern und Nach- I plärren, mit dem Abrichten und SchabIonisieren noch I früher anfange, als es jetzt schon geschieht. Mair klagt mit vollem Rechte darüber, daß unsere I Ist 6 end früh reif und früh welk werde, daß der I Blutenstaub der Kindlichkeit oft schon abgestreift sei, wenn I ote jungen Blüten kaum der Lebenssonne sich öffnen. I Diese trübe Erscheinung hat mannigfache Gründe, unter I anderen auch den, daß nufere Kinder nicht mehr recht I fielen können. Das Spiel ist die Vorschule des kindlichen I Geistes, die Heimstätte der kindlichen Einbildungskraft I I und die Werdestätte des kindlichen Willens. Ein Spiel, I bei dem das Kind nicht denken kann, sondern bei dem I ihm alles vorgedachst wird, — ein Spiel, bei dem das I Kind nicht seiner Phantasie Spielraum gewähren kann, I sondern bei dem alles nach Regel und Schablone starr sich vollzieht, — ein Spiel, bei dem das Kind nicht seinen I Willen äußern und nach Befinden unterordnen kann, sondern bei dem es lediglich ein willenloses Spielstück oder I Werkzeug ist, das hat keinen Wert, nicht einmal als Zeit- I vertreib. Es ist eine oft gerügte, aber unausrottbare Thorheit, daß die Eltern ihren Kindern möglichst fein | ausgearbeitetes Spielzeug in die Hand geben, das die I Wirklichkeit in naturgetreuer Nachahmung darstellt. Dabei I kann sick das Kind nichts denken, es kann auf- I bauen und einpacken, aber wirklich damit spielen kann es nicht. Das belebende Element des Spiels bleibt die Einbildungskraft. So kann man oft beobachten, daß verwöhnte Kinder ihre großen, vollkommen naturgetreu ein- I gerichteten Puppenhäuser und Küchen beiseite setzen und sich Zimmer und Kammern aus Hokzstücken bauen, — daß I sie ihre menschenähnlichen Puppen weglegen und irgend I ein unbestimmbares Ding, bei dem sie sich „etwas denken" I können, als Puppe behandeln. Die Phantasiearmut vieler modernen Kinder, die ihre Augen glanzlos und ihre I Seele leblos macht, hängt damit ursächlich zusammen. Wer I seinen Kindern dauernde und tiefe Freude machen will, I wer ihre Spiele lebendig und erzieherisch gestalten will, I der verzichte auf das täuschende, die Phantasiethätigkeit ganz ausschaltende Spielzeug und verschaffe seinen Kindern den eigentlichen und einzigen Spielgenuß, daß sie I sich „etwas denken" können. I Aber auch dieältereJugend kann nicht mehr recht spielen. Welchen Anreiz zu freier Thätigkeit der Phan- I tasie bargen und boten uns nicht die Kuabenspiele! Wohl standen auch sie unter einer gewissen Regel; aber diese I Regel wurde selbstthätig weitergebildet, oie Spielenden waren nicht ihre Sklaven, sondern ihre Herren. Dos Spiel I wurde der Jahreszeit, dem besonderen Orte angepaßt, die großen und kleinen Erlebnisse des Tages wurden mit hmeinverwoben. Nicht nur der Körper und nicht nur der Geist, sondern auch das Gemüt, die Phantasie und der Wille waren in unausgesetzter Thätigkeit. Jeder Tag oder doch wenigstens jede neue Zeit des Jahres brachte ein neues, frei erfundenes oder doch frei ausgestattetes Spiel. Es war nichts von Abrichtung, von Schablone, nichts angelerntes und nachgeahmtes dabei. Heute giebt man sich j redlich Mühe, die Heranwachsende Jugend wieder spielen ; Zu lehren. Die Schule hat die Sache in die Hand genommen, sie vermittelt die Kenntnis gewisser turnerischer Spiele. Wir unterschätzen deren Wirkung für den Körper nicht, sie mögen als körperliche Hebungen recht wertvoll jein: als echte und rechte Knabenspiele sind sie aber im Vergleich mit den mannigfachen freien Knabenspielen früherer Zeiten nnd unserer Jugend recht minderwertig. Schon das schulmäßige nnd schablonenhafte begründet diesen geringeren Wert. Die Regel ist so herrlich, daß die eigene Phantasie viel zu kurz kommt. Wie das Kind bei unpassendem Spielzeuge, so kann der Knabe bei solchem schulmäßigen Musterspiele sich „nichts denken". Dazu kommt, daß es oft genug zum Sport ausartet und dann die Mängel zeigt, die dem sportmäßigen anhaften. Gerade unter diesem Gesichtspunkte haben wir dem Fußballspiele und ähnlichen jetzt besonders üblichen und beliebten Spielen wenig Ge- schmack abgewinnen können. Unsere Jugend muß wieder s e l b st spielen und im Spielen mit dem Geiste und dem Gemute thätig sein lernen, wenn das Spiel seinen Zweck erfüllen und wirklichen Wert haben soll. ü u d das Spiel kann großen Wert haben .Me Seit der übermäßigen Bevorzugung der Verstandesbildung hat diesen Wert unterschätzt. Es gab ja Erzieher — und guch jetzt sollen diese nicht ganz ausgestorben sein — die das Spiel als etwas unwürdiges- der Erziehung widerstrebendes verfehmten und verboten. Die in mancher Richt ling über das Maß hinausgehenden und vorzeitigen schul- mastigeu Anstrengungen des Geistes haben die Kinder vielfach des Spieles entwöhnt. Jetzt beginnt man nachgerade wieder einzusehen, daß das Spiel ein notwen- de r Kiudesseelenbildung sei. Ein Kind das nickst spielen gelernt hat, wird niemals recht schassen lernen. Rechtes Kinderspiel ist die beste Vorbe- reltung für den rechten Lebensernst. Deshalb ist es mit Befriedigung zu begrüßen, wenn die Schule auch ihrerseits wieder an die notwendige Ergänzung ihrer Arbeit durch das Spiel denkt. Aber man faßt die Sache doch iiicht ain rechten Ende an. Das Spiel des Kindes gehört ms Haus, sticht in die Spielschule, und das Spiel des Knaben gehört auf den Anger, nicht auf den Schulbof. L-chul spie le und Spiel sch ule sind Notbehelfe, weiter nichts. Zum Notbehelfe nimmt man aber nur seine Zuflucht, wenn man nichts anderes hat. Die Masse der deutschen Jugend könnte aber etwas anderes haben und m u ß etwas anderes haben. iy 6- L — Hoch die deutsche Einigkeit! — eutsche Einheit-Seile von den Mitgliedern des Schutzvereins deutscher Seifenfabrikanten unter steter Kontrolle hergestellt, ist von unerreichter Güte, vollkommen neutral und von unübertroffener Waschkraft. Das Packet ä 25 Pfg. Detailgeschäft käuflich. Wilh. Wirsig, Handschuh-Fabrik Anfertigung der Handschuhe nach Mass 7059 (möbliertes Zimmer im ersten Stock zu vermieten. Marburgerstraße 36. 2 große Portrrrestmmkr 6904 «ttf das °Ott 7022 an bie Exped. b- Bl, Off. u. UW a. d. Laiin. (Km schi-n möbl. «immer per 1. N°> 15/ vember m verm Grabenstr. 12, ort. er! 6591 und Umgebung. An «nd Berkaus /Linfack möbliertes Zimmer zu bennieten. ($ 04601 Bahnhofstraße 24. Ein» vereine tüch- Gutgehende Restauration, ohne Bierzwang, Gross und Klein ohne Widerwillen I genommen u. leicht vertragen. Letzter I Jahresverbrauch 50,000 Flaschen, bester Beweis für die Güte u. Beliebtheit. Viele Atteste u. Danksagungen darüber. Preis \ 2 n. 4 Mk., letztere Grösse für längeren Gebrauch profitlicher. Nur echte mit der Firma des Fabrikanten Apotheker Lahns en in Bremen. Wo nicht echt zu haben, gern directe Zusendung. Zu haben in allen Apotheken von Giessen Zöpfe, Dreher, Haar- 6692 | Uhrkette«, ToupLs, 5822] Erste Etage Südanlage 10, mit allen Bequemlichkeiten, Per sofort zu vermieten. Näheres durch Herrn Klees und Sreuz 6.________________________ 6784] Ein tüchtiges Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit gegen sehr hohen Lohn sobald wie möglich gesucht. Näheres Bahnhofstraße 71. 6857] Freundlich möbl. Zimmer mit Schreibtisch, angrenz. Schlafkab., in angen. ruh. Lage zu verm. Riegelpfad 80. /Lin frbl. möbl. Zimmer, in ruh. Lage ($ zu vermieten. Westanlage 19, pari Flckön möbl. «immer mit Kabinett »u ö vermieten. Die,ftr°ße^UI^_ zu vermieten- A. Hppeuheimer Sohn, Wallthor. 6837] Schöne Mansardenwohnung mit Wafferleitung. auch getrennt, per 1. Dezember, die Hälfte auch sofort, zu vermieten Bahnhofstraße 8». 04562] Guter und billiger Mittags« tisch, s°wie ZtMMtt m»t P-Nst«'' Schöne 5-ZimmerWohnitt»g nebst 2 Kammern, Küche und Zubehör alsbald zu vermieten. „ Wilhelm Haufe, Bieickstraße 21, II. ■"6693] Schöne 5-Zimmerwohnung nebst Zubehör per 1. Januar zu vermieten. ° Goethestraße 84. Alleinstehender Herr sucht UNMöd' lierteS Zimmer mit Bedienung, am liebsten Nähe Westanlage. Preise erwünscht. Meldungen unter F- 0. 04625 an die Expedition dieses BlatteS. öblierteS Zimmer zu vermieten. - 04310 Löwengaste 10. 6873] Die Mansardenwohnung meines HauseS Nordanlage 21, bestehend auS 3 Zimmern, Küche und allem Zubehör, ist per 1. November zu vermieten 9 I. Rothschild, Schillerstraße 13. MMerik» ■£, Rtesendampjtrn MMütiro IM 7027] SchS« möbl. Zimmer »u vermieten. Bahnhosftr. 38, im Putzlaben. von gebrauchten Möbeln, dellen, »leidem, Wäsche, Befrn «old- und Silbersachen, Antiquitäten, Metalle«, Eisen, Lumpen^«nd Snochen, sowie Uedernahme l Einrichtungen. I Louis Rothenberger Wwe. jlotteefc* AMhiA *UeW in Giessen: J. M. Schulhof, „ Carl Loos, ” Friedberg: Isidor Schulhof, " Grünberg: Julius Karl, " Homberg: Carl Stern. Bücklinge, rüst. Sardinen, Oelsardinen, Kismarckhermge, Roümöpst, Sardellen, Kaviar, Aal in Gelee rc. empfiehlt in feinster Waare 04449 H. Wallach, Seltersweg 62. 6426 ____ gjerantroortlid) für ven allgemeinen Tnl. I. Süße» Traildeimost empfiehlt l6265 F. Schott, Aahnhofstraße. Kutempfohlencr, junger Wann, der seine Lehrzeit in einem Fabrckgeschaft vollendete, wo er gegenwärtig noch in ungekündigter Stellung thätig ist, sucht unter bescheidenen Ansprüchen ander» toC58ÄÄr Nr 7033 an die | Expedition d. Bl. erbeten. Guter, bürgerlicher MittagSttsch , von 50 Psg. an und höher. 04616 | «648 Aestauratio« Aierman«, Bleickstr. 5 EiuZlhMdskstlle wird gesucht. Ji. Becker, Waüthorstraße 53.^ Zuverl. Einkassierer für Stadt und Land per sofort gesucht^ Kleine Kaution erforderlich- . Singer Co. NLhm.-Art.-sei., Bahnhofstraße 4. _——. LLlegante Mansarden-Wohnung Schott- 15/ «raße 8 alsbald zu vernieten. «edr. Zutt, Steinstraße. 04457] Schöne 3-Zirnrnerwohnung mit allem Zubehör per 1. Dezember, eventl. früher, zu verm. Grünbergerstr. 41. 04616] Fünf ° Zrmmerwohnung mit Zubehör im 1. Stock beziehbar, zu vermieten. Bl-ichstraße 18, Hl. Filzhüte werden in modernen FaronS rasch und billigst fa?oniert. y Rabnbofstr 29. 6051] Eine 5-Zimmerwohnung mit allem Zubehör für 430 Mk Brandgaffe 3 per sofort, eventl. später, zu vermieten. Zu erfragen daselbst im 3. Stock bei L. AltbauS und W. H'ld, Nordanlage^. mit großen Räumen mit eleganter rtcktung, per 1. Januar 1901 zu dachten. Es wird weniger auf hohe Miete gesehen, alS auf etnen „Wirts»-ft-°»erp°chi. ung 6975" befördert die Exped. d. Bl. Beste Qualitäten Unterkleider für Herren, Damen und Kinder, sowie Niederlage der Prof. Dr. Jägers echten Nomnl-Wterklki-nnr empfiehlt 6756 Robert Haas Nachfl. lei* KM-, Hk- ei Triwt-tatatatei 04622] Möbliertes Zimmer, mit oder ohne Pension, zu vermieten. Goethestraße 54, Beletage. 6843] Schön möbliertes Zimmer zu | vermieten. Reustadt 55, II, Borderh. 6937] Neu Hergericht, u. neu möblierte Zimmer zu verm. Wetzfteinftraße 44. Ö45Ö0] Schön möblierte Rimmer zu vermieten. BiSmarckstraße 17, Part. Stets das Neueste .. nBm.„ Kroatien, Shlipsen, Henen-Unlerzeugen Hosenteagern, Hemden Kragen, Manschetten und Manschetten-Knopten.— 3 Zimmer und Küche, mit VvgßV, Zubehör, abgeschloffenem Korridor, neu hergerichtet, nur an beff, ruhige Leute zu vermieten 6842 SelterSweg 2 schon möbl. Parte-rezim., zus. ob. Qetr, zu verm. Schiffendergerweg 16, 6674 neben SteinS Garten Laden, Ecke Bahnhofstraße und Löwengaffe, per 1. Januar oder später, zu vermieten. I Näheres bei E. Steinberger. s55481 'Geräumiges Lager, eventuell mit Kontor und Pferdestaü, per sofort zu vermieten. n K. Anfragen unter A. B. 4726 an die | Expedition dieses BlatteS erbeten. Seltersweg 8 großes, neu hergeiichteteS Ladenlokal (ca. 60 Qu.-Mir.) nebst Kontor- und ausgedehnten Lagerräumen (zuletzt von Herrn Phil- Schwager mnegehabt) mit I ober ohne Wohnung zu vermieten. Näh. Brandplatz 10, Kontor. 6715 6798] Fein möbliertes Zimmer zu vermieten. Grünv-rgerstratze 54. nilöblurteS Zimmer zu vermieten. 6812 Löwengaffe 22, I. 6606] Frisck gekelterter Apfelmost. an. Schäfer, Grünbergerstraße 6. CMHhL Mädchen, welches gut bürger- 2/ lich kochen kann, sucht auf 1. November Stelle, geht auch als Aushilfe. 04607 Näheres in bet Expedition b. Blattes. C4ni4) meines HauseS ist per ötl O. Alom i November zu Derrn. 1 <&. Petri, Marktplatz 18. 6499] Der untere Stock Liedigstr. 3, vollständig neu hergerichtet, rntt Separateingang, Garten und Veranda-An^il, auch für Bureau und Geschäftszwecke sehr geeignet, sofort beziehbar, ist zu vermieten. Näheres Wilh-lmstraße 25. 6599] Kleine Wohnung zu vermieten. J Neustadt 11. Werkmeister für meine in der Nähe ®«enä gelegene Eiaarrenfavrik zum baldigen Eintritt aesuckt Die Stelle wird gut bezahlt ! Gefordert wirb, baß Gesuchter die Stelle inpa MeisterS schon befleibet hat unb die I Ä? tlwnofet Wickel versiehil |%Sn ®onnta68 bi8 1 Ubr. Wo? sagt die Expebition b. Bl. 6958 Einen tüchtigen Sattler- und Polstergehilfen Mdlligt llotkatbcitn Tüchtige Erdarbeiter 0“f °'Lks'«Ä».° S°ndels»äriner. _ ___ _________ ht Ein tüchtiger Werkmeister für Cigarrenfabrik, der schon eme Fabrik ge- — u'-itr v “-x • , arünbet, in der Fabrikation wie un Sor- auch für Bureau paffend, mit eigenem I . tz^chaus sehr bewandert, sucht per Eingang in bester Lage zu »«muten. Später anbet». Stellung. . » Simmet, | per fotort zu vermieten. | 692v] Eleg. Wohnung tn fr. Lage1 I (6—8 Zimmer, Babez., Veranda, Hetz- und Leuchtgas, Gartenanl. rc) vom 1-Nov. ab I zu verm. Näh. Liebigstr. 62, im Parterre ■6930] Schone Fünf- bis Sieben-Zimmer- Wohnung, mit Balkon, Veranda und allen I Bequemlichkeiten, sofort oder spater z. I vermieten. LouiS Lotz, Bahnhosftr. 22. " 6952] Elegant möbliertes Zimmer zu vermieten. Südanlage 23, pari. 69921 Möbliertes Zimmer sofort zu vermieten. Wilh- MontanuS, Marktstr. 84. 418] Lonystr. ZU Parlerrewah.^.ig, I ,$ut möbl/ großes Hnnn^sofott zu herger., mit allen Bequemlichkeiten, | vermieten. SelterSweg 3 ,— jofort zu vermieten. Näb Mansarde.^ | ™öbücrteg Zimmer'Hlli^zu verMieten iVC 04605 Bahnhofstraße 85, 111. Mädchen können das Weihzeug Nahen (Hand- u. Maschinen Nahen), sowie Zuschneiden gründlich erlernen. 6747 Wlagdal. Räuber, Neuenweg 36. 6789] Hewaudtes evangelisches ! Mädchen in Kolonialwaren-Geschäft u Haushaltung sofort gesucht. Heorg May, Zliez, Lahn. MeMadMMarktplatz 22. I 7011] Ein tüchtiges Mädchen gesucht. Seltersweg 91, I. I 04565] Mädchen gesucht, am liebsten I vom Lande. Ludwigstraße 20, I.— 04590] Geübte Weißzeuguäyerin und Lehrmädchen gesucht. Seltersweg Junger Mann für Kontor und kleine Reisen (Branntweinbranche) per sofort zu engagieren gesucht. Offerten mit Zeugnisabschriften und GehaltSansprüchen sind unter A 04582 in der Expedition d. Bl. niederzulegen. jPftt-kkkchi bann los. cintr. 6978 Licherstraße 19. 6093| Lehrling mit guten Schul- kenntniffen gesucht. Station im Haufe. Emil Pistor Nächst., Eisenhandlung. 6017] Schöne 6—7. Zimmerwohnung im 1. Stock mit allem Zubehör, Bleich' platz und Gartenanteil, per sofort zu vermieten.______ Ludwigstraße 31. 5722] Die Mansarde in meinem Hause, 3 Zimmer und Zubehör, ist zu vermieten. Frau S. «atzenstein, Wilhelmstraße 1 6086] Schöne Mansardenwohnung an einzelnen Herrn oder Dame sofort zu vermieten. Moltkestratze ». 6868] Freundliche F°mili°nwchnung | »TT zu vermieten. «eunao» >».— i ------------- . . 04522] Kleines LogiS an ruhige Leute M zu vermieten. Wallthorstraße 53.^ । *** 6300] 5.Zimmer.Wohnung per sofort oder später zu vermieten- Licherstr. 21. Näheres Lickerstr. 19. , 04418] Lonystr. 20 Parterrewohnung, ^/Scheitel u. Perrückeu neu yvi., , . werden billigst angefertigt. sofort zu vermieten. Näb. Manfaroe. Spezialität in grauen und 7026] Wohnung von 6 Zimmern mit weißen Haaren bei 9 Beranda, Leucht- und HeizgaS, in schöner H Tichy. SrUnmkg 60. I Lage, an ruhige Familie alSbald zu ver- ■ ■ ____________I mieten. Näheres Bergstraße 11, vart Gpri-Mi™Wc bereitet feit Jahren mit anerkanntem > -i Erfolge im Einrelunterrichte in kürzester Zeit vor Dr. Roese, Goethestr. 34. Gymnasiallehrer i. P 7086] Kleine Wohnung zu vermieten. I L^»in unmöbUerteS Zimm J Marbnrgerstraße 29. vermieten.------Kreuzviay^o,--- 04614] Schöne, freundl. Mansarden-1 04556] ^^""teS 3iM«er,M^ Wohnung an ruhige Leute zu vermieten, separatem 9 18 T Weidengaste 1, Ecke Neuen-Bäue. ' _ ^tezstr « 7’3. B.: A. Steffenhagen; für den AnzeigcnteU: HanS Beck. — Druck un 9, pari ISAnuergkselle Kaplaneigaffe 5. Bei Drüsen, Scrofeln, englischer ■ ———- - > Krankheit Hautansschlag, Hals- Q Zimmerwohnuag im 4. @torf, mit I und Lungen - Krankheiten, altem O Abschluß, Wafferleitung und allem Zu- Husten kür schwächliche, hlassaus- behor per 1. Novernb^ zu vermieten, sehende Kinder empfehle jetzt wieder __6460]___________«ordastlage^ eine Kur mit meinem beliebten, weit 6572] Wohnung von 4 Zimmern und u. breit bekannten u. ärztlicherseits Zubehör an ruhige Leute zu vermieten, viel verordneten Arankfurterstraße 1. Lahuscn’s Jod-Eisen- I 6592] Parterrewohnung, 7 Zimmer, raH. welche nach Wunsch des demnächstigen CWCA ”■ Mieters neu hergerichtet wird, Mitbe- Durch seinen Jod-Eisen-Zusatz der beste nubunfl (AartenS, BleichplatzeS und und wirksamste Leberthran. Ueber- Trockenbodens, auf Wunsch auch Stallung trifft an Heilkraft alle ähnlichen Präparate und neueren Medikamente. Geschmack hochfein und milde, daher von /Schön möbl. Zimmer, vor dem Korridor, zu vermieten- Grabenstraße 3, II. 6774] LirdwigSplatz 4, in, 2 gut möbl., ineinandergehende Zimmer zu verm. /«chön möbliertes Zimmer zu vermieten. W 04620 Ebelstraße 3. Aastenbretzeln täglich frisch. rJ°t?L06 Bäcker Kronenderg, Löwengaffe 23. ®^Landbutter ium Einkocken, so lange Vorrat, per Pfund 80 Pfg. 7021 H. f. Nassauer, Ueueuuikg 15. Veste Spchkacksseln liefert zu Mk. 5.— per 100 Kilo frd ins Haus J. Keiser, Kofgut Iriedethause«. Schöne Quitte« werden auch roch abgegeben. 0791 /Lchön möbl. Zimmer mit Schreibtisch T zu verm. Bahnhofstraße 2. Mödl. Zimmer zu vermieten. 8417 Settersweg 31, I. /Äoliber Arbeiter findet Kost und Logis, ö 04613 Bruchstraße 12, III. Strllcii'-d*) dudic Vermietungen llerslisil'deilts VN et st ei n ch e