166 1 bee ««twfa, Srieb,!(, ? ”*■ Mel, ?• f ='!*» Butte, »nratrierenbet, y. nten: UllNIlhei« elwaw^t h Xachhiife im 5Ut: ’tn Stbülei gejucht ft gefl. unter 'fit. 2351 $ ejel Blattes.___________ \ Mädchen emysW ft m in M wx btm (c 11II m Wnfmiet _______fMift ü PHttelgr. fttthuhkl miita b. Wotesni. Nour. ifeae ■flWW’K Jrg^tnN”* Ä®*«* SuM* iitoii* Wh -Wk Stul^L siiS- en unter S / &ia«L CH* Ä« rS1"* „ S-fces^ BheiBiid1” hnikiw B11 Programm^i* lt| i Wn, Unionfiti. i» vnvachim wch I jtoOeftoin lljs $itM i tüchtiger p Pächters ^^zHofwavck^ Ein Schüler fWflM Mittwoch den 28. März Zweites Blatt M. 73 1OOO Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gieren gScjugspreie viertcljäbrl. 9)it. 2,9t monatlich 75 Plg. nut Brtngerlodn; durch Mt Abholcftellr, vtkrlcljährl. M'. 1,9t monatlich 65 Psg. Bet Postbezug Mk. 2,40 Diertdjäfcft mit Bestellgeld Hüt Lnzrigcn.BermtltlungSstellen deS In- und Äu»larwd nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen ZeilenpreiS: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Psg ■ ■■•Net eee Anzeigen zu der nachmittags für tee «rfcheioenden Nummer bi» norm. 10 UNc. Mhtrstelungen spätesten- ebeeM vorher. etw*u*L Die Gichener MaMtkismßtttler »erde» dem Anzeiger w ■*! ,He«. Habmirr x. klärtet Mr heg Volkskunde" »i*ti 4 **L detgelegtt Gießemr Anzeiger General-Anzeiger ***toe, Expedition und Druckerei: Jchrnkßra-e Mr. 7. Gratisbeilage«: Gießener Famitienblätter, Der hessische Landwirt, Klätter für hestische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger -letze». Fernsprecher Nr. 51. * Deutsches Reich und Welfeutum. Gießen, 27. März 1900. Die im Jahre 1866 depossedierten Fürstengeschlechler haben sämtlich ihren Frieden mit der Krone Preußen gemacht bis auf das durch den Herzog Ernst August von Limberland in Deutschland vertretene Haus Hannover. Wer will einen Stein werfen auf den König Georg, der sein legitimes Recht verteidigte, bis ihn in fremder Erde, in der französischen Hauptstadt, der Tod abberief zu seinen großen Ahnen! Wer kann mit dem Herzog von Cumber- llmd, dem Sohne Georgs V. rechten, weil er, angeblich eitern seinem Vater gegebenen Versprechen gehorchend, nicht frriwillig Verzicht leisten will auf seine Rechte auf den hamnoverischen Thron! Und muß man nicht, vom rein mrnschlichen Standpunkte aus betrachtet, die höchste Ehrfurcht haben vor diesem Fürsten, der um jenes Versprechens halben, um das Legitimitätsprinzip hochzuhalten, Verzicht leifftcl aus die ihm zustehenden Rechte der Ausübung der Regierung im Herzogtum Braunschweig, die ihm niemand fhwtig machen kann! Daß auch das hannoverische Volk noch immer in Liebe und Anhänglichkeit seines angestammten Ftrstengeschlechtes gedenkt, muß jedermann anerkennen, der da noch an Treu' und Glauben sich gebunden fühlt. Aber trotz alledem hat man auch mit dem Laufe der Zeiten, mit bei geschichtlichen Ereignissen zu rechnen. Das deutsche Ruch ist gegründet auf einer festen Basis, die sich nicht mhr erschüttern läßt und unverändert bleiben muß. Preußen lärm gegenüber Hannover allein die Errungenschaften des Jthres 1866 nicht ungeschehen machen; es ist mit denselben in daS deutsche Reich eingetreten, und eine Wiederabtreunung der annektierten Landesteile würde nur möglich sein unter der Voraussetzung der Zertrümmerung des preußischen St«atS bezw. des deutschen Reichs, und eine solche wird teiri deutscher Patriot herbeiwünschen können. Daß die Zeit die größte Versöhnerin ist, lehrt die Geschichte im großen und im kleinen, und so, hegt man denn schon seit längerem die Hoffnung, daß auch zwischen der Sinne Preußen und dem Herzoge von Cumberland die Brucken bald wieder aufgebaut werden. Die Thronfolge in Braunschweig wird demnächst akut, es ist bereits viel darüber geschrieben worden, aber noch immer herrscht völliges Dunkel betreffs der endgiltigen Lösung. Deshalb darf man auch nicht unbedingt denjenigen glauben, welche eine Thronbesteigung deS Prinzen Georg Wilhelm, des ältesten Sohnes Ernst August von Cumberland, für ganz ausgeschlossen halten. Ein Schritt zur Versöhnung dürfte auch in der soeben publizierten Verlobung der ältesten Tochter des Herzogspaares von Cumberland, Prinzessin Marie Luise, mit dem präsumtiven Thronfolger von Baden, dem Prinzen Maximilian, zu finden sein. Bei den engen ver- lvamdschaftlichen Beziehungen zwischen Karlsruhe und Berlin Birb einer Annäherung der Weg leicht geebnet werden lön nen, und deshalb hat diese Verlobung auch größere Bedeutung über die engen Grenzen hinaus. Jeder Ausgleich von Gegensätzen, die noch innerhalb des deutschen Reiches bestehen, kann von jedem Vaterlandsfreunde nur lebhaft begrüßt werden, und insbesondere in diesem Falle, wo voraussichtlich weite Volksschichten ihre Sympathien voll und gmz der Krone Preußen zuwenden würden, während sie jcht noch grollend abseits stehen, hätte eine Aussöhnung len größten Wert. Hoffen wir, daß diese Erwartungen in krsilllung gehen zum Segen des großen deutschen Vater- !mds! Zum Transvaal Krieg. In der „Südafrikanischen Zeitung" lesen wir: it dem Eintritt der Engländer in unser Gebiet beginnt der Grrillerakrieg im großen wie im kleinen. Kein Land in Afrika bietet bicrzu solch vortreffliche und zahlreiche Gelegenheiten, wie lie beiden Buren-Republiken. Als beste Gefechtstruppen sind- berittene zu betrachten, und die Engländer verfügen »ich über eine stattliche Anzahl von dieser Gattung, aber in einem Kriege auf Transvaalgebiet werden sie gerade nur ausreichen, um die Massen von Infanterie und Ar- tillerie vor plötzlichen Ueberfällen der Guerillabanden zu Dietzen. Zu selbständigen Operationen dürfte die britische Kavallerie dann schwerlich noch Verwendung finden. Jeder -in ein fremdes Land dringende Feind hat mit Terrain- ßchv'ierigkeiten zu rechnen, während sie dem Verteidiger ine wertvollste Unterstützung bieten, zumal wenn er sich fcni n so gut auskennt, wie der Bur. In jedem Distrikt Äramsvaals und des Oranje-Freistaats ist eine Anzahl ortskundiger Farmer vom Heeresdienst aktiv ausgeschlossen worden, um, im Fall sich der Krieg nach ihrer Gegend zieht, als Führer der Landsleute zu dienen. Der Orientierungssinn der Buren ist anerkannt verblüffend; sind obendrein noch Führer vorhanden, die jeden Weg und Steg in dunkelster Nacht unfehlbar finden, so sind das nicht hoch genug zu veranschlagende Momente für die schnellste Beweglichkeit unserer Truppen. Vermöge dieser hervorragenden Terrainkenntnis unserer Leute können wir in kürzester Zeit bald hier, bald da Streitkräfte vereinigen oder auseinander ziehen, sodaß der Feind nie recht wissen wird, woher ein Schlag zu erwarten ist und wohin er selbst einen Schlag führen kann. — Der in der europäischen Presse ausgetauchte Gedanke, daß die Engländer ohne viele Schwierigkeiten nach Pretoria marschieren könnten, entspricht der Unkenntnis unseres Landes. Und selbst, wenn es den Engländern gelingen sollte, eine größere Truppenmacht nach Pretoria zu werfen, so hätten sie damit wenig gewonnen. Pretoria ist vorzüglich befestigt, und auf ein Jahr verproviantiert, und seine Festungsgeschütze aller- neuester Konstruktion (25 und 28 Zentimeter) würden die englischen Feldgeschütze bald zum Schweigen bringen. Alles das käme jedoch für einen englischen Mißerfolg nicht so sehr in Betracht, wie die Verproviantierung der englischen Belagerungsarmee in Pretoria von der Küste her. Die Deckung einer solchen Linie gehört zu den Unmöglich- feiten, zumal man damit rechnen muß, daß die Hauptmacht der Buren nie, selbst in der stärksten Festung sich nicht festsetzen würde; starke Trupps werden bald hier, bald da einen plötzlichen Angriff ausführen und, so schnell wie sie gekommen sind, auch wieder verschwinden. Wir Buren können einen solchen KrieZ jahrelang aushalten, und die Engländer? Der Feldzug 1880/81 hat es bewiesen, daß sie es nicht können, ohne die Truppen einer gänzlichen Demoralisation auszusetzen." Ein neuer Neutralitätsbruch Oesterreichs. lieber die Lieferung österreichischer Geschütze für die englische Regierung, über die wir bereits kurz telegraphisch berichtet haben, liegen noch folgende ausführlichere Meldungen vor: Die „Ostd. Rundsch." erhält ans St. Veit an der Glan in Kärnthen einen Drahtbericht, daß am Mittwoch dort auf der Staatsbahn 22 Waggons der Skodascheu Waffenfabrik in Pilsen, die 45 Kanonen enthalten sollen, nach Triest durchliefen. Abgeordneter Dr. Lemisch, der in St. Veit seinen Wohnsitz hat, verlange sofort drahtlich vom Ministerpräsidenten die Beschlagnahme dieser Sendung. Das Blatt fügt hinzu, sein Herausgeber, der Abgeordnete Wolf, habe aus Pilsen gleichfalls eine vertrauliche Mitteilung erhalten, daß von der Skodaschen Fabrik eine größere Geschützsendung nach Triest gehen werde. Wolf ersuchte den Minister gleichfalls um Aufhaltung der verdächtigen Lieferung. Weiter wird noch aus Wien gemeldet: Von vielen Stationen, die der aus Pilsen kommende Sonderzug mit Kanonen und schwerem Geschütz aus der Skodaschen Fabrik durchläuft treffen Drahtmeldungen ein mit dem Hinzu- fügen, daß diese Sendung für England mit dem Ziele Süda frika bestimmt s vi. Die Sache erregt beträchtliches Aufsehen. Andererseits wird aber auch die Vermutung ausgesprochen, daß die Kanonen für die österreichische Marine bestimmt seien und nach Triest oder Pola gehen. Wie verlautet, soll die Angelegenheit zum Gegenstand einer Interpellation im Abgeordnetenhause gemacht werden. Tas wird wenig nützen. Während die Geschütze sängst auf dem Meere schwimmen, salviert sich die österreichische Regierung mit einer gewundenen, halben Erklärung, wie seiner Zeit bei der Interpellation über die Pferdelieferungen nach Südafrika. Vielleicht hätten die Abgeordneten Lemisch und Wolf auch besser gethan, den Vorfall nach Brüssel an den Staatssekretär Dr. Leyds zu melden, und es ihm zu überlassen, die weiteren Maßregeln zu ergreifen. Englische „Humanität". Der nachfolgende Brief eines gefangenen Buren an Bord der vor Kapstadt liegenden „Catalonia" liefert eine neuerliche Illustrierung der hochgerühmten englischen Humanität. Der Brief, welcher mit großer Mühe durchgeschmuggelt ist, lautet wie folgt: „Wir haben an Bord der Transportschiffe „Manilla" und „Catalonia" etwa einen Monat lang das schrecklichste Elend gelitten. Furchtbar beklommen eingepackt in einem Zwischendeck, kärgliche und hundsgemeine Nahrung und lauwarmes Wasser, um uns morgens zu „erfrischen". Nach einer solch elenden, dumpfigen, halb erstickenden Nacht keinen Platz, um seinen Körper.oder seine Kleider zu waschen, und nach 12 Uhr mittags gab's außer scheußlichem Trinkwasser überhaupt kein Wasser mehr. Schon um 9 Uhr abends trieb man uns vom Deck hinunter in die Schlafhöhlen bis morgens um fünf; bann aber stürmte alles nach oben, um der Pestluft zu entrinnen. Die lieber- bringung von der „Manilla" auf die „Catalonia" sollte eine Verbesserung fein, doch war sie derartig, daß wir mit etwa 450 Mann in ein Zwischendeck gezwängt wurden, und erst nad) einem regelrechten Aufruhr gab man uns ein zweites hinzu. Auch ich, der ich mir sonst ziemlich viel gefallen lasse, war über diese niederträchtige, wahrhaft tierische Behandlung derart empört, daß ich sogar in der Gefangenschaft Bajonette und Revolver auf die Brust gerichtet gehabt habe, nämlich, als wir uns mit Gewalt ein anderes Zwischendeck erobern wollten. Ich stand vorn unter den ersten mit den Klingen vor der Nase. ES hätte natürlich nur eines einzigen Schlages gegen das Gewehr bedurft und der Tommy wäre überwältigt worden; doch glücklicherweise tarnen die Kommandierenden herbei und bewilligten unser Ersuchen um' mehr Raum. Wenn wir dies nicht bekommen hätten, würden wohl manche der Unserigen heute nicht mehr unter den Lebenden fein. Herr de Witt Hamer, Mitglied des Volksraads, erhielt auf eine Anfrage nach Pretoria, um uns auszuwechseln, von der Transvaal- Regierung die Antwort: „Auswechselung nicht möglich, aber nicht unsere Schuld". Nachträgliches z« Cronjes K pitnlatio». Ans Bloemfontein wird unter dem 20. März telegraphiert : „Reuters Korrespondent wird ersucht, folgende authentische Darstellung der Umstände, unter welchen General Cronje am 19. Februar bei Koodoosrand Drift um einen Waffenstillstand ersuchte, zu geben. „Als Cronje durch einen Abgesandten mit einer weißen Fahne um einen Waffenstillstand von 24 Stunden erfueben ließ, um seine Toten begraben zu können, antwortete Lord Kitchener und nicht Lord Roberts, der 'jeden Augenblick aus Jakobsdal erwartet wurde. Lord Kitchener antwortete, es sei unmöglich, dem Ersuchen Folge zu leisten, da man die Ankunft des Generalkommandanten abwarten müsse. Als die Sache Lord Roberts gleich nach seiner Ankunft berichtet wurde, sandte er sofort eine Antwort, in der er die Forderung des Waffenstillstandes abschlug. Darauf sandte Cronje eine Erwiderung, die in Folge einer unrichtigen lieber- setzung den Glauben erweckte, daß er sich ergeben wolle. Als ihm nun Lord Roberts sagen ließ, er möge wegen der Kapitulation selbst zu ihm kommen, zeigte der Buren- generat durch feine Antwort, er habe nicht die Absicht, zu kapitulieren, daß ein Mißverständnis vorgefallen war. Hierauf ordnete Lord Roberts — nicht Lord Kitchener, wie ursprünglich gemeldet wurde — die Wiederaufnahme des Bombardements an. Lokales und Vrovnyielles. («rwrryme Einsendungen, gleichviel welchen Inhalte-, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.) Gießen, 27. März 1900. ** Geschichtskalender. (Nachdruck verboten.) Vor 80 Jabrev, am 28. März 1820, Narb zu Hall in Tirol der Tiroler Volkse Held Joseph Speckbacker. Er war neben Hofer die Seele bt8 Aufstandes tat Jahre 1809, in welchem Tirols Gebirgssöhne von den Berghöhen dad ficher treffende Rohr auf die Franzosen und Bayern richteten, um Gut und Bkut für die Sttt'n und Gewöhn heilen der Väter zu wagen. Speckbacher batte sein Heil in der Flucht gesucht, er würde sonst das Schicksal Hofers geteilt haben. ** Ordensverleihung, Charaktererteilung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 26. März d. I. dem Landtagsabgeordneten Fabrikanten Nikolaus Reinhardt zu Worms das Komturkreuz 2. Klaffe, dem Stadtverordneten, Medizinalrat Dr. Friedrich Salzer zu Worms, sowie dem Professor Heinrich Boos zu Basel das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, dem Vorsitzenden der Ministerialabteilung für Bauwesen, Freiherrn Maximilian v. Biegeleben das Ritterkreuz 1. Klasse, dem Geheimen Oberbaurat Hermann Jmroth die Krone zum Ritterkreuz 1. Klaffe, dem Geheimen Oberbaurat Karl Hofmann, dem Wafferbauin- pektor Baurat Moritz Reinhardt, dem Direktor der vereinigten Nürnberger und Augsburger Maschinenfabriken mit der Zweiganstalt Gustavsburg, König!. Bayerischen Baurat Anton Rieppel, dem Ingenieur und Teilhaber der Baufirma Grün & Bilfinger, August Grün zu Mannheim das Ritterkreuz 1. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmütigen zu verleihen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht,.am 26. März dem Kommerzienrat Wilhelm Josef Dieudonnö Valcken- berg zu Worms den Charakter als „Geheimer Kommerzienrat", dem Bürgermeister Heinrich Köhler zu Worms den Charakter als „Oberbürgermeister", dem Direktor der Aktienbrauerei Karl Werger zu Worms den Charakter als „Kommerzienrat" zu erteilen. *♦ Erledigte Lehrerstellen. Erledigt ist: Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeiudeschule zu Fleschenbach, Kreis Lauterbach, mit dem gesetzlichen, nach dem Dienstalter sich bemessenden Gehalt. * Offene Stellen für Militäranwärter im Bezirk des 18. Armeekorps,'Attendorn, Amtsgericht, Kanzlei- gehllfe, 5 bis 12 Pfg. pro Seite. — Eichberg (Rheingau), Direktion der Jrrenheil- und Pflegeanstalt, Verwaltungsgehilfe 1500 bis 1800 Mark Gehalt nebst freier Dienstwohnung und Verpflegung 3. Klasse, Fechenheim, Bürgermeisteramt, 2 Nachtwächter, je 500 Mark jährlich. Frankfurt a. M., Landgericht 2 ständige Kanzleigehilfen. 5 bis 10 Pfg. Schreiblohn für die Seite. Höchst a. M., Amtsgericht, Kanzleigehilfe, 5 bis 10 Pfg. Schreiblohn für die Seite. Homburg v. d. H., städt. Kur- und Badeverwaltung, 3 Diener, je 80 bis 90 Mark Gehalt und Dienstanzug. Hüsten, Vollziehungsbeamter, 500 bis 1247 Mark Gehalt, Daselbst, Polizeidiener, 1000 bis 1400 Mark Gehalt, 100 Mark Kleidergeld und 150 Mk. Wohnungsgeldzuschuß. Wiesbaden, Schutzmann, 1380 Mark Gehalt jährlich. Im Bezirk der Groß. Hess. (25.) Division. Großh. Hess. Eisenbahn Mainz. Anwärter für den Brückenwärterdienst, 900 bis 1200 Mark Gehalt und den gesetzlichen Wohnungsgeldzuschuß. * Die Betriebs-Einnahmen der vereinigten preußischen und hessischen Staatseisenbahnen haben sich im Februar d. I. gegen den gleichen Monat des Vorjahres wieder nicht unwesentlich gesteigert. Die Gesamt-Einnahmen betrugen rund 95,915,000 Mark gegen 88,585,000 Mark im Vorjahre; von der Mehreinnahme kommen allein auf den Güterverkehr 6,652,000 Mark, und auf den Personenverkehr 364,000 Mark, der Rest entfällt auf das Extraordinarium. Vom 1. April v. I. bis Ende Februar d. I. betrugen die Gesamt-Einnahmen der vereinigten Bahnen nicht weniger als 1,213,000,000 Mark oder rund 67,110,000 Mark mehr, wie in dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Freie Vereinigung der Hess. Kollekteure. Am Sonntag fand eine Hauptversammlung der Kollekteure in Frankfurt a. M. im Saale des „Württemberger Hof" statt, in welcher Herr I. B. Heim jr., Haupt-Kollekteur- Mainz, den Vorsitz führte. Der provisorische Vorstand berichtete über die seither im Interesse der Kollekteure geschehenen Schritte, besonders über wichtige Punkte der Geschäftsordnung, worüber sich eine lebhafte Debatte entspann. Aus den Reihen der Mitglieder waren viele Anträge eingelaufen, über ivelche verhandelt wurde. Dieselben bezogen sich sämtlich auf interne geschäftliche Angelegenheiten und haben deshalb für die Öffentlichkeit kein Interesse. Unt der vielfach im Publikum verbreiteten Meinung, es seien noch viele Lose vorrätig und deshalb finde eine Ziehungs-Verlegung der ersten Klasse statt, ent- gegenzutrcten, wurde beschlossen, von feiten der Direktion eine dahingehende amtliche Bekanntmachung zu erlassen, daß die Ziehung bestimmt am 9. April d. I. stattfindet. Ter Lose-Vorrat bei der Direktion ist thatsächlich ein sehr kleiner, ebenso haben auch die Kollekteure nicht mehr allzu große Vorräte und ist der Verkauf ein recht lebhafter. Bei der nun folgenden Wahl des Vorstandes, wurden nachstehende Herren mit großer Majorität erwählt: I. B. Heim jr. in Mainz, Vorsitzender, Wilh. Grodhaus in Darmstadt, Vorsitzender, A. Döblin in Mainz, Schriftführer, H. Hils- dorf in Darmstadt, Schriftführer, Jul. Kuhn in Worms, Sally Bock in Offenbach, Karl Engel in Alzey, Rud. Ritter in Laubach, sowie Karl Anger, Kronenberger u. Co., Jak. Rachor in Mainz als Beiräte. Die Versammlung war sehr- gut besucht. W. Aus der W e t t e r a u, 26. März. Die Aussichten auf ein liebliches mildes Frühjahr sind nicht sehr- tröstlich, denn, die Wendetage vom 18. bis 26. März, die heute ablaufen und über die wir in Nr. 67, zweites Blatt, einige kurze Notizen gaben, sind rauh und unfreundlich vorübergegangen, und das deutet auf wenig Wonne. Auch der Gertraudentag (17. März) ließ sich unbefriedigt an. 'Von die/em Tage heißt es: Die Maus läuft den Spinnrocken hinan und beißt den Faden ab, womit gesagt werden soll: die Winterarbeiten, Stricken und Spinnen haben jetzt ein Ende, und die Feldarbeit nimmt ihren Anfang. Bei uns ist aber noch alles ruhig, selbst in den Gartenarbeiten ist noch kein rechter Zug. — Auf eine andere Erscheinung möchten wir aber noch Hinweisen. Wenn der März rauh zu sein pflegt, was dieses Jahr sela! der Fall war, geschieht es zuweilen, daß zwischen dem 27. März und 1. April plötzlich hohe Temperatur, Schwüle und sogar ein Gewitter auftritt. Das ist dann ferW> übeles Zeichen für die Frühjahrs- und Sommerwitterung. Auf den 30. März haben wir Neumond, Falb hat diesen Tag mit drei * * * bezeichnet, d. h. als einen kritischen Tag erster Ordnung. Unsere Losetage Ende März stimmen'daher mit den Falb'schen kritischen Tagen leidlich gut überein. Der Heu- und Holzverkehr aus dem Vogelsberge in die Wetterau und bis hinab nach Frankfurt wird von Tag zu Tag lebhaftter. Dagegen ist es mit der Geflügelzucht noch ruhiger als früher. Wir hatten schon im Herbste junge Gänse; dagegen geht es mit den Frühlingszuchten langsamer als in früheren Jahren. F. Aus bem Kreise Friedberg, 26. März. Ein Sprichwort auf dem Lande besagt: „Wer mit Geld kimmt nooch Friwerig (Friedberg), behält näit viel devo' iwerig." Das zeigt sich in letzter Zeit öfter. Das Warenhaus zieht von allen Seiten Käufer an, die aber mitunter sehr unbefriedigt wieder Weggehen. Von besonderem Jnteresie ist, daß die Kleingewerbtreibenden über die große Konkurrenz ärgerlich sind, und dann selbst hingehen und dort kaufen. n Reichelsheim i d. W.. 26. März. Wie alljährlich seit ihrem Bestehen, hat unsere Genossenschaftsmolkerei auch im letzten Jahr einen sehr günstigen Rechnungsabschluß zu verzeichnen. Der Reingewinn beziffert sich nämlich auf 18390 Mk. 81 Pfg. Da die Genossenschaft im abgelaufenen Jahr den Fuhrlohn für die Milch, den früher die einzelnen Genossen bestritten, mit 7706 Mk. 55 Pfg. selbst bezahlt und 2252 Mk. 75 Pfg. für Abschreibungen verwendet hat, so würde sich ohne diese Posten ein Ueberschuß von 28350 Mk. 11 Pfg. ergeben. Der verfügbare Ueberschuß soll nun folgendermaßen Verwendung finden: 1. für Zinsen der Geschäftsanteile 714 Mk. 19 Pfg., 2. für Zuwendung zum Reservesond 1839 Mk. 8 Pfg., 3. Zuwendung zur Betriebsrücklage 1839 Mk. 8 Pfg., 4. von dem 13998 Mk. 46 Pfg. betragenden Reste sollen 0,7 Pfg. für je 1 Liter gelieferte Milch nachbezahlt werden; für neue Rechnung können dann 196 Mk. 71 Pfg. überschrieben werden. x Von der Lumda, 25. März. PSie man hört, ist vor einigen Tagen der Bau der Bahnstrecke Lollar-Londorf an den Unternehmer, Herrn Reuter aus Nidda, übergeben worden. Es dürfte nun jedenfalls bald mit dem Bau gedachter Bahnstrecke begonnen werden. Da auch auf der Main Weserhütte zu Lollar bedeutende bauliche Veränderungen für diesen Sommer bestimmt in Aussicht genommen sind, so dürfte sich für die Bewohner des Lumda und Lahnthals ein reiches Arbeitsfeld eröffnen, und der allgemeine Wohlstand bei den Bewohnern derselben ein immer befferer werden. Welche hohen Preise für Ländereien, welche sich zu Bauplätzen eignen, nicht allein in den Jndustrieorten, sondern auch in den Dörfern, welche in der Nähe derselben liegen, infolge der guten Verdienste erzielt werden, dürfte zur Genüge dadurch bewiesen sein, daß neulich in Ruttershausen für den Quadratmeter eines solchen Grundstückes 3.20 Mk. bezahlt wurden, also der hessische Morgen (2500 Quadratmeter) sich auf 8000 Mk. berechnet. In Lollar selbst ist schon bis zu 4 Mk. pro Quadratmeter bezahlt worden, und auch in den sonst in der Nähe gelegenen Orten ist der Quadratmeter unter 2 Mk. nicht erhältlich. ? Grün berg, 26. März. Auf Veranlassung des hiesigen Gewerbe-Vereins hielt gestern nachmittag Herr- Rechts - Anwalt R e h aus Älsfeld im Gasthaus „Zum Rappen" hier einen Vortrag über „Erbrecht und Eherecht nach dem neuen bürgerlichen Gesetzbuch". Mit großem Interesse ivlgten die Teilnehmer der Versammlung den trefflichen, jedermann verständlichen Ausführungen des gewandte. i Redners, dem zum Schlüsse durch den Vorsitzenden der Dank der Zuhörer ausgesprochen wurde. )( Grünberg, 26. März. Unter dem Vorsitz des Direktors der Spar- und Leihkasse Grünberg, des Herrn Oberamtsrichter Mickel, fand heute nachmittag von zwei Uhr ab eine außerordentliche Haupt-Versammlung statt. Einziger Gegenstand der Tagesordnung war: Erbauung des Sparkassegebäudes und Bewilligung eines weiteren Kredits für dasselbe. — Nach der in der Versammlung be- känntgegebenen Kostenzusammenstellung beläuft sich die Ge- ' samt-Bausumme auf etwa 45 000 Mark, während in der seinerzeit stattgehabten Hauptversammlung ein weit ge- 1 ringerer Betrag festgesetzt wurde. Nach reger Debatte bewilligte die Versammlung dem Vorschläge des Vorstandes gemäß, die Mehrausgabe. — Möge das so segensreich wirkende Institut auch im neuen Heim wachsen, blühen und gedeihen! Ober-Seemen, 26. März. Bei der heute hier stattgefundenen Bürgermeisterwahl wurde der seitherige Bürgermeister Peppet mit großer Stimmenmehrheit wiedergewählt, ein Zeichen der Dankbarkeit der Bürger für die rege und gewissenhafte Amtsführung des bewährten Mannes. §§ Ober-LaiS (bei Nidda), 25. März. Ein großer I Leichenzug bewegte sich gestern durch unseren Ort. ES I galt, unserem früheren Bürgermeister Daubert die letzte Ehre zu erweisen. Von nah und fern hatten sich die Leid- iragenden eingefunden, um Herrn Daubert das Geleit zur letzten Ruhestätte zu geben. Der Verstorbene war ein sehr I tüchtiger, angesehener Mann. Er erreichte ein Alter von 61 Jahren. §§ Ilbeshausen, 24. März. Einer hier in ziemlich bescheidenen Verhältnissen lebenden Familie wurden dieser Tage Drillinge beschert. d. Aus dem oberen Vogelsberg, 26. März. I Daß der Krieg in Afrika auch einen Einfluß auf die höheren I Gebirgsbewohner ausgeübt hat, sieht man daran, daß in I dem Dörfchen B. bei der stattfindenden Bürgermeisterwahl I sich die eine Partei „die Buren", die andere Partei „die I Engländer" nennt. Kleinere Vorgefechte haben bereits be- I sonders beim „Kennche Schnaps" stattgefunden, auch ist I bereits eine Hauptschlacht geschlagen worden; leider blieb I aber der harte Kampf unentschieden; denn beide Parteien | waren gleich stark, d. h. in der Zahl der Stimmen. Tie I Entscheidungsschlacht soll nun einige Tage später ent- I brennen, und man ist, da viele Anwerbungen ans beiden I Seiten stattfinden, fahr im Zweifel, wer das Feld be- | hauptet; — hoffentlich die Buren. A Büdingen, 26. März. Heute wurde der frühere I Vollziehungsbeamte M. von hier, dem verschiedene I Amtsvergehen zur Last fallen sollen, durch den Großh. I Untersuchungsrichter aus Gießen, der vorher in der Sache I eine größere Anzahl Zeugen vernahm, gefänglich ein- I gezogen. -l- S a l z h a u s e n , 26. März. Kürzlich lief die Nach- I richt durch die Blätter, daß die Bohrungen nach Süßwasser I bei uns erfolgreich gewesen seien, und daß die neue Wasser- I leitung bald in Thätigkeit treten würde. Der Korrespon- | deut hat sich in diesem Punkte arg geirrt. Die Bohrungen I wurden im Spätherbste eingestellt und werden demnächst I an einem anderen Punkte wieder ausgenommen werden. I Dagegen haben die Ankäufe und der Umtausch von Gelände I während des ganzen Winters fortgedauert und dauern noch I fort, und es sind Grundstücke in den Gemarkungen Nidda, I Kohden, Borsdorf und Geiß-Nidda erworben worden, so I daß im Laufe des Jahres 1900 eine recht hübsche, kleine I abgerundete Gemarkuüg Salzhausen geschaffen sein wird. | Mainz, 24. März. Aehnlich wie in unseren Nachbar- I städten Frankfurt, Darmstadt, Offenbach u. s. w. wurde I auch hier in Mainz ein Verband von Arbeitgebern I des Baugewerbes unter der Bezeichnung „Verband bauge- I werblicher Unternehmer in Mainz" gegründet, der sich zur I Aufgabe stellt, die gemeinsamen Interessen der Arbeitgeber I zu wahren und zu vertreten und bei Differenzen mit den Arbeitnehmern auf eine friedliche Regelung derselben hinzu- I wirken. Dieser Vereinigung gehören bis jetzt sämtliche Bauunternernehmer, Maurer- und Zimmermeister von Mainz I und der näheren Umgegend an, es ist jedoch in Aussicht I genommen, auch weitere Kreise des Baugewerbes für die I Bestrebungen des Verbandes zu interessieren. [ Wetterbericht. Ten größten Teil Europas beherrsch, | heute niederer Druck, dessen Verteilung sich sehr unreqciniäfci ! I gestaltet. Ein Depressions-Zentrum liegt über Jütland, ein anderes slaches Minimum reicht von Oberitalien über die nördliche Adria ostwärts bis nach Ungarn. Außerdem sind noch zahl' reiche kleine Teilgebilde vorhanden. Die Witterung ist tH^er Luftdruckverteilung entsprechend fast allenthalben trüb, und vielen orts treten Schneefälle auf, welche nachts, namentlich in Süb- bayern, ziemlich erheblich waren. Tie Morgentemperaturen h>- gen in Deutschland ifi der Nähe des Gefrierpunktes. — Voraus- . sichtliche Witterung: Fortdauernd unbeständiges, meist trübes Wetter mit zeitweisen Niederschlägen. SpitlflM dn etrtinigfra IrtnNfarkr StMhntn. Opernhaus. Mittwoch den 28. März: „Die Puppe*. Außer Abon. Gew. Pr. Donnerstag den 29. März: „Lustige Weiber von Windsor". Im Abon. Gew. Pc. Freitag den 30. März geschloffen. Samiteö den 31. März: „Schuster Jan*; hierauf: „Lucrezia Borgia'. Im Abon. Gew. Pr. Sonntag den 1. Ap:il, nachmittags 3«/» Uhr. Vorstellung bet ermäß. Preisen: „Verschwender". Außer Aton Abends 7 Uhr: „Die Jüdin" Im Abon. Gr. Pr. Montag den 2. April geschlossen. Schauspielhaus. Mittwoch den 28. März: „Don Carlos". Im Abon. Gew. Pr. Donnerstag den 19. März: Vorstellung bet ermäß. Preisen (Volksoorftrllung): „Der Probekandtdat". Außer Abonnement. Freitag den 30. März: „Ein Erfolg". Im Abon. Gew. Pr. Samstag, 31.März, V,7 Uhr: „Ehrenschulden"; hierauf: „Hans Lange". Im Abon. Gew. Pr. Sonntag den 1. April, nachmittags 3*/i Uhr: Vorstellung bet kleinen Preisen: „Doktor Klaus. Außer Abon. Abends 7 Uhr: „Der Detlchenfresser'. Iw. Abon. Gew. Pr. Montag den 2. April: Zur Feier der 25jährigen Wirksamkeit deS Herrn Adolf Hamm am Frankfurter Theater: Neu einstudiert: „Mein Leopold"' Auß. Avonnement. Große Preise. Nrankfurier Ltadttheater. Zwischen der berühmten französischen Sängerin Madame Melba von der Oper in Paris und der Frankfurter Intendanz ist eine Vereinbarung getroffen worden, wonach die Künstlerin in der ersten Hälfte des Monats April an zwei Abenden im Frankfurter Opernhause als Gast austreten wird. 'Aller nähere wird demnächst veröffentlicht werden. Hatldel Llld Verkehr. Uolkswirtschafl. Frankfurter Börse vorn 86. März. Wechsel auf New-York zu 4.211/r221/>. Prämien auf Kredit per ult, April 1.75 %, do. per ult. Mai 2.75%. Diskonto Kommandit per ult. April 1.7O^/o, do. per ult. Mai 2.76®/o. Lombarden per ult. April O.75b7o» do. per ult. Mai 1.000/q. Notierungen: Kreditaktien 234.80-00-00, Disken to- Kommandit 197.40-50-000, Staatsbahn 136.30, Qotthard 142.00 Lombarden 28.20-00, Ungar. Goldrente 97.00, Italiener 94.70, Sproz. Mexikaner 26.10, Oesterr. Coupons 84, Amerik. Coupons 4.20, Privat-Diskont 5% G. IV« bis 20/4 Uhr: Kreditaktien 234.80-000, Diakonto-Kommandit 197.40-80-50, Staatsbahn 136.20, Lombarden 28.30-40, 3proc. Portugiesen 25.20, Bochumer —.—. Am 24. März, abends bis 6Vs Uhr, sollten Dresdener Bank 160 etw. bez. compt. notiert sein. ttoyl-u. (53 notieren: RuHr-Fettnuß Körnung 1 und 2 Mk. 230 bis Mk. 240, Nußschmtedekobien Mk. 215 bis Mk. 225, Deutsche Anthractt-Nußkoblen Mk. 310 bi» 320, englische Anthractt-Nußkohlen Mk. 360 bis Mk 360, Ruhr-Flammnuß Körnung 1 und 2 Mk. 250 bis Mk. 240, Ruhr - Flammnußkoblen Körnung 3 Mk. 220 bi« Mk. 230, Fettschrot Mk. 210 bis Mk. 220, Rubr-Bruckcok« Mk. 325 bi« Mk. 335, AutzfiebgrirS Mk. 150 bi« Mk. 160. Alle« per 10 To. Die Situation ist unverändert, die Nachfrage anbaueind stärker als die Zufuhren. Petroleum. Die Notierungen von Mk. 23 80 für amerikanisches und Mk. 22 80 für russisches Petroleum sind unverändert geblieben, und werden diese Preise für den vorliegenden Bedarf bewilligt. Während in sonstigen Jahren «in lebhaftes Interesse für Abschlüsse aus spätere Lieferung wa», verlautet von Verkäufen für Herbst- oder Winter- tteferung noch nichts. Der Abzug ist infolge des abnehmenden Bedarfs ein kleiner. > Orotz.Umstadt, 24. März. Die hiesige Zuckerfabrik, eingetragene Genoffenschaft mit beschränkter Haftpflicht, welche In derr fünf Jahren ihres Bestehens nicht weniger als 346,000 Mk. gut gemacht hat, soll in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden, da sich die Form der landwirtschaftlichen Genossenschaft bei bev großen Ausdehnung des Itnternehmens als ungeeignet erwiesen hat. Stuttgart, 24. März. (Allgemeiner Deutscher DersicheruvgS- Verein.) Im Monat Febrear 1900 wurden 1176Schadenfälle reguliert. Davon entfielen auf die Haftpflichtoerficherung 587 Fällc, und zwar 351 wegen Körperverletzung und 236 wegen Sachbeschädigung; auf die Unfallverficherung 516 Fälle, von denen 4 den sofortigen Tod und 5 eine gänzliche oder teilweise Invalidität der Verletzten zur Folge hatten. Von dm Mitgliedern der Kapitel Versicherung für dm Todesfall sind 73 in diesem Monat gestorben. Neu abgeschlossen wurden im Monat Februar 7551 Versicherungen. Von dm vor dem 1. Dezember 1899 angemeldctm Schäden der Unfall-Versicherung (incl. der TodeS- und Jnvalidttätk-Fälle) stob nur 171 noch in Behandlung. Jßjf ist sehr ergiebig, denn eine Messerspitze voll genügt, Geschmack und Farbe des ESSCMZ Kaffees zu verbessern. 302 TO (UL Fleisch-Ext ract übertrifft trotz billigeren Preise» an and Wohlgeschmack die Liebig’sohen ExtraeM und ist in allen besseren Drogen-, DelicateM«- und Coloaialwaaren-Handlunaren xu haben. NoFVÄCOII u‘ ohron. Kranken z. Notiz, dass m. Kuren gegen HvlVU»vll Herzerreg., Magenverstimmung, Angst, Zwangs- ■■HBCSarai gedanken, Schwächezust. etc. auch d. Saisop m Auerbach, Hessen stattfinden. Spezifisch wirksam bei veralteter Darmträgheit. Prospekte über Eigenart und Erfolge frei- 991 Dr. Borcherdt. ""$1 jatat W !«” 1 ’ iu «folg«. . 1 git&eib m DU' 3 Die eilige 9 jn mW i9„bet Vembtl vom MSeWM st^emelster W# Sichn. drn \ Dn Mm M 11. Al M btt MW rnchrnv TM lohukatfcher 5 awlwtfyittn er btm Wetbtniatfl; M setbunbtn, für wel< Mich ftndk 8 statt von gerben, ständen ic. Dir ( Nifatb öndjarfi 11. Äpkii a, c,f i I kiMMe. tit Pfl HmulkSi Oent! Krittlig ta 1 in Saab : Tagesordnung von MttwoH j, 1 bvuvrz MsuW »««.Mlri, 22*/t. W? 1.75 %, do. fix «t April 1.7Q./ft t) April OM A/er‘ 234.80-0, i 136.30, W //>><* 97.00, M*rO, Jjw-. 4, jjti üffou 4», da 28.80-to, W rEf a s' mein / ** MÜ e ®eü??R ^on. t *» '^7dass 55*^ 9 für anrWA wb miocrüodnt gtNtöwje- Keders bttoiiM W« se sürWMb^ i ibr Herbst- ober M tfolgt beS tbntbtntnbtTi miger t» W^\. Hilft umgeonb^-; iichen als nngedgnd^y1 tun DeuM jtbtn 11766« yr &i na und w 7* a । LsS >>*Ä M« * MW* *W» MdF ;; Beern. Kleiderstoffe in sämtlichen modernen Geweben, sowie gestickte Roben, nur hochaparte Meuheitesi in grossartiger Auswahl. Jede bessere Robe verkaufe ich nur einmal hier am Platze. Seltersweg 85 Carl Nowack Seltersweg 85 Spezial-Geschäft für feinste Damen-Moden. 295 Bekanntmachung. Anmeldungen zum Bezüge der Schottische» Stiftnngsziusen habe n bis zum 7. April d. Js. beim Armenamte — Zimm ec Nr. 2 — |u erfolgen. Gießen, den 22. März 1900. 2251 Die Armen-Deputation der Stabt Gießen. Wolff. Bekanntmachung. Die erledigte Stelle eines Kreisftratzenwarts mit dem Sitz in y feiN'Linden ist demnächst wieder zu besetzen. Bewerber wollen ihre Meldungen unter Angabe von Alter-und bis* htcher Beschäftigung, sowie untec Beischluß von Zeugnisse i bei dem Kreis- Ikaß-mmeister Rohrer in Gießen bis zum 2. April l. Js. etnreichen. Gießen, den 24. März 1900. Der Kreis-Ausschuß des Kreises Gießen. _______________________________v. Bechtold.___________________________________ fferdemarkt;u Achen. Am 11. April a. c. findet auf den städtischen Marktanlagen 1M der Rodheimerstratze Pferdemarkt statt. Für Stallungen ist aus- rrirhknd Sorge getragen; wegen derselben bittet man fich an Herrn Hof- lohnkntfcher Huhn zu wenden. Auskunft über sonstige Markt- angellegenhelten erteilt Herr Stadtverordneter Helfrich dahier. Mit km Pferdemarkt ist eine IW Prämiierung rerbrnnden, für welche 800 Mark zur Verfügung stehen. Zugleich findet eine IW* Verlosung Katt von Pferden, landwirtschaftlichen Gerätschaften, Haushaltungrgegen- ftönhen rc. Der Generaloertrieb der Lose, i 1 Mark, ist dem Herrn stichard Buchaeker dahier übertragen. Die Verlosung beginnt am 11. April a. c., nachmittags 3 Uhr, in der Turnhalle der Stadt- Mbmschule. Die Pferdemarktkommisfio« zu Gießen. __Wolff. Beigeordneter.__________________2197 MlUkjntt Verein für Armen- und Krankenpflege. Hrdentkiche cheneratversammkung Freitag den 30. März 1900, nachmittags 5 Mr, im Saale des Schwesternhauses (Johannesstraße). Äag-esordnung: 1. Jahresbericht. 2. Prüfung der Rechnung. 3. Statutenänderung mit Rückstcht auf das Bürgerliche Gesetzbuch. 4. Ergänzungswahl. Die Mitglieder des Vereins werden hiermit auf Grund der. 4, Sllnld 7 der Statuten ergebenst einge^aden. 2192 ___Der Vorstand: Schlöffer. Keßener Omnibus-Gesellschaft. E. G. m. b. H. in Gießen. Mittwoch den 28. März 1900, aöends 8Vr Wr: im Caf^ Bavaria (Feidel): General-Versammlung*. Fages-Hrdnuug: Bilanz. Wahl des Vorstandes. Wahl des Auffichtsrates. Allgemeines. Gießen, den 20. März 1900. Der Vorstand: Helfrich. Hanau. Kirch. Die Bilanz liegt während der üblichen GeschäflSstunden auf dem löiteau de» Bankhauses A. Heichelheim hier zur Einficht der Be l leiigl n offen. 2142 eisser von — mit der Glocke . Starcke, Melle r ist der BesteI I 1~WM ' —1—If“ Imthor Höhere Handelslehranstalt zn Gera. 3W* Gegründet 1849. 1. Lateinlose höhere Handelsschule. Die Reifezeugniffe berechtigen für l IM ti itjährig.freiwilligen Militärdienst, Vorkurs — Quarta. 2. Fachwiffenschaftlicher Kurs (akademische Abteilung). Semesttale Ver- 1 liüliung, sowie Auswahl der Lehrfächer zulässig. 1690 Prospekte und sonstige Auskunft durch das Direktorium. 36 ' Bacbener-Badeökn i D K P. Uber 5Q0Q0 im Gebrauch D.R.P. fiouben’sßasbeizökn Prospccfa gratis. Vertreter an fast allen PIÄI zeit. l.L.Iloubenbobn^arlliächLN. $ Jean Dern & Cie. 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I ler Regierungsvorl i ungen bei ver .1900/1901 gu bem 'Voranschlag für 1897/ i Land stände an, bi . bahnfahrten der i den WMHnverml i regeln und zugleich i i ringecn. Abg. Ulri ; geordneten int Lande. : Mrean die Sache znr : bt-j Mm flbg. Saoib de ;engen im Änreau, bie i nioüc die Regierung ui : vchr öder: Die Anreg: ' üreitaxten an die Abgei : gegeben worden, tzr ha - allgemeinem. Zunächst I geordnete seine Ausgi idar nicht die Bedenken unusse eine Kleinigkeit se »dahndirestionen wegen ^'ogg. Bähr und Mo 'M Ulrich zu. Ter M " tminmer und Gehalle Mfnommen, ferner V 'stehenden Anträge zn ' ^^errechnnntzslamnn und Äaaisarchiv bt 3'- 38a, Ev ?Ukathol. föei Ipinnt jid) eine lebt . Z^tszuschuß für' Wrag t>on 240000 im Äid,eSti* »m 3.1000 M erl]j einen tat; M in 01 taujtn iS” >ich Ütbm Sbet '^llchu^Meni । ^UttSbe?ni ’^eS 1 M »«*,;***,: iS‘«s $3af