HW, TUhiier vobnuns 'n der BiM) für i. gesuE Cüfftfn mit $tt& berücksichtigen. Wenn solche Bewerber in einer zur Deckung Ibe? voraussichtlichen Bedarfes ausreichenden Zahl vor- agernertt sind, ist die Aufzeichnung anderer Bewerber über» liaupt zu unterlassen. Bewerber, welche eine neun- (oder Neben.-) klassige höhere Lehranstalt — in Hessen oder Preußen — vor der Einführung der Abschlußprüfung verlassen haben, ifiQrfen als Zivil-Supernumerare, soweit ihre Berücksich- ttißung überhaupt in Frage kommt, unter der Bor aus - fHun$ angenommen werden, daß sie entweder die Reife für die Prima vor dem Verlassen der Anstalt erlangt oder später erworben, oder daß sie sich der Reife« Prüfung an einer sechsklassigen öffentlichen höheren Lehranstalt nachträglich unterzogen haben. Zeugniffe von Privat-Lehranstalten und Zeugnisse der PrüfungS-Kommissionen für Einjährig - Freiwillige gelten nicht als Nachweis der vorgeschriebenen Schulbildung. 2. Bewerber, welche bis zum 1. Januar 1898 in Hessen die spezielle Prüfung im Finanzfach erster Kategorie bestanden haben (Finanzaspiranten), können ohne den Nachweis der unter Ziffer 1 bezeichneten Schulbildung als Zivil-Supernumerare angenommen werden. Solchen Personen wird mit Rücksicht auf die in der Prüfung bereits nachgewiesenen Kenntnisse, die sür Zivil-Supernumerare vorgeschriebene Ausbildungszeit um ein Jahr gekürzt. Sind sie vor dem 1. Oktober 1898 in den Eisenbahndienst eingetreten, so ist für ihre Zulassung zur Fachprüfung erster Klasse für die Stationsassistenten in den Bestimmungen des Bundesrats (Reichs.Gesetzblatt 1892 S. 730) vorgeschriebene einjährige Probezeit und die daran anschließende formlose Prüfung im Bahnhofsdienste eine unerläßliche Bedingung. Die feit dem 1. Oktober 1898 in den Eisenbahndienst eingetretenen Finanzaspiranten haben im äußeren Betriebsdienste die volle, für Zivil-Supernumerare vorgeschriebene Ausbildungszeit zurückzulegen. Für die Abkürzung der dreijährigen Ausbildungszeit kommt daher nur der Bureaudienst in Betracht. Die Gewährung der für Zivil-Supernumerare im zweiten und dritten Vorbereitungsjahre zulässigen Monatsbesoldung richtet sich lediglich nach der Länge der Beschäftigung im Eisenbahndienst. ** Preiserhöhung der Drucksachen. Der deutsche Buchdrucker-Verein erläßt eine Bekanntmachung, nach der infolge Erhöhung aller Papierpreise um 15 bis 20 Prozent, sowie der in den letzten Jahren gestiegenen Löhne eine allgemein Preiserhöhung der Drucksachen, sowie der Inserate eintreten müsse. △ Vom Lande, 26. Februar. Ein klarblauer Himmel brachte einen wirklich „blauen" Montag und eröffnete die schönsten Aussichten aus die Witterung der Fastnachtswoche. Unter solcher Gunst des Wetters kann der Fastenscherz prächtige Blüten treiben! Hat doch auch Mutter Erde nicht versäumt, sich mit ihren ersten Gaben der Blumenwelt zu schmücken. Im Gewände der Unschuld läutet Schneeglöckchen den Frühling ein, und die Leberblümchen und Crocns begrüßen in ihren farbigen Gewändern prangend sein Geläute. An den Rainen, in den Hecken spenden offene Kätzchen des Haselstrauchs den fleißigen Immen nahrhaften Blütenstaub als Brot für ihre Kinder. Ein fröhliches Summen verkündet, daß die Natur schon von ihren Schätzen Verbietet. Durch die linden Lüste schwirren Käfer und Schmetterlinge. Aüch Gevatter Storch ist mit seiner hochbeinigen Gemahlin von seiner weiten Serienreife bereits zurückgekehrt und sieht geschätzten Aufträgen liebäugelnd entgegen. Er ist ja mit wenigen Ausnahmen ein gern gesehener Gast! Br. Lang-Göns, 26. Februar. Gestern abend bewegte sich durch die Straßen unseres Ortes ein Fackelzug, wie ihn Lang-Göns noch nicht gesehen. Es galt, unferm jetzigen Seelsorger, Herrn Pfarrverwalter Müller (früher in Darmstadt), welcher uns dieser Tage verläßt, noch eine Ehrenbezeugung darzubringen. Wenn Herr Pfarrverwalter Müller auch nur eine kurze Zeit fein segensreiches Wirken in unserem Orte entfalten konnte, so hatte er sich doch alle Herzen erobert, und hätte die Gemeinde alles daran gesetzt, wenn Großh. Oberkonsistorium ihm die Stelle definitiv übertragen hätte, aber alle Bitten von feiten des Gemeinden- und des Kirchenvorstandes, sowie der Gemeindeglieder waren erfolglos. Die beiden Gesangvereine, der Turn« und der Kriegerverein sowie die freiwillige Feuerwehr ließen es sich nicht nehmen, sich am Fackelzug zu beteiligen, dessen Spitze der Kirchen- und der Gemeinde« Vorstand bildeten. Die Gesangvereine trugen einige schöne Lieder vor, und auch der Posaunenchor, welcher so oft die Gottesdienste und Feste verherrlichen half, spielte schöne Weisen und begleitete nebst einem Tam- bourkorps den Fackelzug. Das Gemeinderatsmitglied, Herr Wentzel, brachte im Auftrage der Gemeinde deren Dank Herrn Pfarrverwalter Müller für seine seelsorgerische Thätigkeit dar, worauf Herr Bürgermeister Brücke! dem Herrn Pfarrverwalter ein von Herrn Photograph Boller verfertigtes einen Meter großes Bild der hiesigen Kirche als Andenken überreichte. Herr Pfarrverwalter Müller, der sich nur schwer von der ihm so lieb gewordenen Gemeinde trennen kann, dankte für die ihm dargebrachte Ehrenbezeugung und sprach zum Schluß den Wunsch aus, die ihm dargebrachte Liebe möchte auf seinen Nachfolger übertragen werden. Wir rufen dem Herrn Pfarrverwalter Müller ein herzliches Lebewohl nach. Möge derselbe in der Weise wie hier unter Gottes gnädigem Beistände lange Jahre wirken zum Wohle aller ihm befohlenen Seelen, und sollte eS der Zufall wollen, daß unsere Pfarrstelle wieder einmal neu besetzt würde, mit Freuden würden wir wieder unseren jetzt von uns geschiedenen Seelsorger empfangen. § Butzbach, 26. Februar. Der kürzlich wegen schweren Sittlichkeitsvergehens von Gr. Strafkammer Gießen zu 5 Jahren Zuchthaus verurteilte Jakob Klotz aus dem benachbarten Ostheim wurde heute mittag hierher und dann zwecks Strafvollstreckung per Wagen nach dem Landeszuchthaufe Marienschloß transportiert; eine Menge Neugieriger, die schon in voriger Woche an den bekannten Schubtagen auf die Verbringung des UebelthäterS warteten, hatten sich in der Bahnhofstraße und bei dem Gerichtsgefängnis eingefunden, um denselben zu sehen. Nidda, 26. Februar. Gestern abend fand in Kraft's Saalbau ein Konzert zum Besten der Kleinkinderschule und des Vereins „Krankenpflege" statt. Es war im wesentlichen eine Wiederholung des kürzlich von Mitgliedern des hiesigen Kasinos in dessen Lokal abgehaltenen Konzerts, wozu noch einige Männerquartetts kamen, bei denen die hiesigen Herren Lehrer mitwirkten. Das Programm enthielt Instrumental- und Vokalvorträge, erstere für Violine, Viola u. s. w. mit Klavier, letztere Lieder für gemischten Chor und Männerquartett. Es sei besonders hervorgehoben der „Wikinger Balk". Leider war in Anbetracht der Fastnachtszeit und ihrer Anforderungen der Besuch nicht besonders stark. Die Mitwirkenden ernteten reichen Beifall. — In einer Notiz aus Ortenberg, betreffend den berüchtigten Amtmann Geiß zu Lindheim, war gesagt, das Büchlein die „Schreckensjahre von Lindheim" sei von W. O. v. Horn, auch der „Büdinger Anzeiger", der es hätte wissen müssen, druckt es nach. Das Büchlein ist von dem früheren Pfarrer Oeser von Lindheim (O. Glaubrecht). Schotten, 26. Februar. Der von dem Kriegerverein, Mufikverein, Radfahrerverein und Turn- und Gesangverein veranstaltete Karnevalzug verlief bei prachtvollstem Frühlingswetter in bester Weise. Auf die Ausführung sämtlicher im Zug vorhandenen Gruppen waren große Sorgfalt und bedeutende Kosten verwendet worden, um wirklich Schönes zu leisten. — Der Maskenball in der karnevalistisch dekorierten Turnhalle war recht besucht, wenn auch nicht so stark wie voriges Jahr, war aber recht fidel und von langer Zeitdauer. Laubach, 25. Februar. Nachdem schon in den letzten Jahren im hiesigen Gymnasium die zwei Sophoklöischen Tragödien „Antigone" und „König Oedipus" zur Aufführung gekommen waren, hatten wir heute von halb vier Uhr an einen Kunstgenuß wie er hier noch nie möglich war. Es wurde die Tragödie „Der rasende Ajax" aufgeführt, die ebenfalls herrührt von Sophokles, dem griechischen Dichter, der 495 bis 406 vor Christi Geburt in Attika gelebt hat. Die einzelnen Rollen wurden sämtlich gut von Schülern der obersten Klaffe dargestellt, besonders gut war der Bruder des Ajax, Teukros, der von Unterprimaner Gamb mit großer Lebendigkeit wiedergegeben wurde. Dem Leiter der Rollen, Herrn Professor Dr. Wetzell hier, gebührt hoher Dank; denn die jungen Schauspieler waren fast durchweg ihrer Rolle vorzüglich gewachsen, von Gießen hatte der Unterprimaner Karl Klein die Rolle der Göttin Athene. Der Verlaus der Handlung selbst ist einfach. Nach dem Tode des berühmten Helden Achilles sollte dessen Rüstung verschenkt werden an den Würdigsten. Es konnte sich nur um zwei Fürsten dabei handeln, Ajax und Ulysses. Ersterer war ein hervorragender Krieger, letzterer mehr durch List und Beredsamkeit berühmt. Ulysses erhielt die Rüstung. Darüber fällt Ajax in rasende Wut; so wütend ist er, daß er beschließt, nachts alle Fürsten des Heeres, die ihm solche Schmach angethan, zu töten. Aber die Göttin Athene schützt die Bedrohten und lenkt den Mord- ftahl des rasenden Ajax auf die Herden hinter dem Lager, die er samt den Hirten erwürgt. Als er vom Wahnsinne geheilt ist, überfällt ihn tiefer Schmerz über feine That; er mag nicht mehr leben, so sehr ihn auch Tekmessa, sein Weib bittet, er endet durch Selbstmord. Ergreifend ist der Schluß, wo mannhaft fein Bruder, Teukros den beiden obersten Heerführern der Griechen entgegentritt, die ihm verbieten wollen, seines Bruders Leiche zu bestatten. Jenen antiken Dramen eigentümlich ist das häufige Auftreten des Chores, der den Eindruck der Handlung den Zuhörern vor Augen führt. Herr Gymnasiallehrer Dr. Karl Schmidt, der Sohn des Musiklehrers Schmidt in Friedberg, hatte die Chöre komponiert und war mit seinem Werke im vorigen Sommer zu Ende gekommen. Hatten wir von diesem Künstler, der auch am Gymnasium den Gesangunterricht außer seinem Philologischen Fachunterricht hat, nur tüchtiges erwartet, so müsien wir nur sagen: Schmidts Musik zu Ajax ist eine großartige Leistung. Wir find gewiß, daß er noch eine Zukunft hat, wir wünschen ihm zu dem heutigen glänzenden Erfolge von Herzen Glück. Die Chöre wurden von Schülern der obersten Klasse gesungen, in dankenswerter Weise hatten auch unsere Friedberger Herren mitgewirkt. So erzielten diese Chöre eine ganz überwältigende Wirkung. Die für zwei Klaviere eingerichtete Orchesterbegleitung hatten die Herren Usinger, Dirigent des Musikvereins zu Friedberg, und Gymnasialassesior Müller übernommen. Der eine Flügel war von der Firma A. Förster in Lich in sehr dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt. Der Eintrittspreis betrug 1,30 Mk. pro Person, leider gestaltete der beschränkte Raum, der Zeichensaal, den Verkauf von nur 120 reservierten Plätzen. Möchten wir solchen hohen Genuß auch in künftigen Jahren hier haben! O Bleichenbach, 26. Februar. In hiesiger Gemeinde wurde vor Jahresfrist ein „Flolten-Verein- gegründet. Herr Amtsrichter v. Pfister - Ortenberg hielt s. Z. schon einen Vortrag über die Aufgaben und Ziele des Vereins. Gestern abend fand nun unter dem Vorsitz des Herrn Pfarrer Wilhelm-Bleichenbach im „Weißen Roß" dahier eine Versammlung statt. Redner verbreitete sich in klarer ausführlicher Weise über das Thema: Warum hat jedermann im Volk ein Jntereffe an einer starken deutschen Flotte? Zunächst beleuchtete er eingehend die gegenwärtige Weltlage, die Unzulänglichkeit der Produktion an Lebensmitteln in Deutschland, die Notwendigkeit der Erwerbung der Kolonien und die Ohnmacht des Reiches, so lange es keine Flotte habe. Die Versammlung nahm die Nachricht gern entgegen, daß der geehrte Herr Redner im Laufe des Winters noch einen Vortrag im Verein halten wolle. △ Aus dem Ohmgebiet, 26. Februar. Eine solche hochsommerliche Temperatur wie wir sie seit Samstag gehabt, gehört doch um diese Zeit, da der Februar noch nicht geendigt, zu den meteorologischen Seltenheiten. Am Donnerstag der vorigen Woche zeigte das Thermometer morgens neun Uhr noch 3 Grad Kälte nach Reaumur, am Samstag um diese Zeit 9 Grad Wärme, mithin einen Temperaturunterschied von 12 Grad. Heute hatten wir um die Mittagszeit 15 Grad Reaumur im Schatten, und die Sonne schien dabei so warm, wie im Sommer. Die Bienen konnten jetzt ihren ersten ordentlichen Reinigungsausflug unternehmen. Der erste Ausflug giebt den Kontrollstab ab über die Ueberwinterung der Völker. Sie ist recht gut verlaufen; der milde Winter hat keine Opfer unter den Völkern gefordert. Da die Haselnußstauden bereits ihre Kätzchen tragen und auch die Schneeglöckchen in größter Eile aus dem Boden gesproßt sind, so vermochten die Bienen heute schon Blütenstaub heimzutragen. Auf solch ungewöhnlich warme Tage vor dem eigentlichen Frühlingsmonat stehen Kälterückfälle fast mit Sicherheit zu befürchten. Sie werden auch diesmal eintreffen. Offenbach, 23. Februar. In der hiesigen Feuerbestattung San st alt find bis jetzt 30 Leichen eingeäschert worden. Hiervon entfallen auf Offenbach 6, Frankfurt a. M. 10, auf Wiesbaden 7 und auf Königstein, Darmstadt, Mainz, Nürnberg, Schaafheim, Gelnhausen und Boppard je 1. Besonders bemerkenswert ist, daß sich unter den 30 Feuerbestattungen 10 Bestattungen weiblicher Personen befinden, ein Umstand, der dafür spricht, daß die Feuerbestattung auch bei dem weiblichen Geschlecht viele Anhänger besitzt. Offenbach, 25. Februar. In der letzten Sitzung der Stadtverordneten.Versammlung wurde u. a. ein Antrag auf Herabsetzung der Verbrauchssteuer für Kohlen und ein solcher auf Aufhebung der Verbrauchssteuer für Hafer beraten. Es wurde nach längerer Debatte die Aufhebung der Haferabgabe beschlossen, die beantragte Ermäßigung der Verbrauchssteuer auf Kohlen von 11,50 Mk. auf 8 Mk. jedoch abgelehnt. Bei der Beratung des Voranschlags für die Stadtkasse auf das Jahr 1900 bewilligte die Versammlung die beantragte Einstellung von 22,000 Mk. für Lohnerhöhungen der städtischen Arbeiter und beschloß gleichzeitig, Löhne unter 3 Mk. bis zu 20 Proz. aufzubefsern. Bezüglich des s. Zt. eingebrachten und von der Stadt- verordneten-Versammlung auch angenommenen Antrags, die öffentlichen Bekanntmachungen der Bürgermeisterei außer in der „Offenbacher Zeitung" auch im „Offenbacher Abendblatt" auszuschreiben, erklärte der Vorsitzende, Oberbürgermeister Brink, daß es nach ministerieller Entscheidung der Stadtverwaltung überlassen bleiben müsse, welchen Zeitungen sie die Bekanntmachungen überlassen wolle. Unter „Stadtverwaltung" sei nach Artikel 10 der Städteordnung der Bürgermeister zu verstehen und kein Mensch könne von ihm verlangen, daß er durch Ueberweisung der amtlichen Bekanntmachungen an das (sozialdemokratische) „Offenbacher Abendblatt", das moralische Ansehen desselben erhöhe. Zu dieser Sache hatte jedoch der Stadtverordnete Ulrich, der Besitzer des „Abendblattes" einen Antrag zur Bildung eines Sonderausschuffes gestellt, der die Prüfung der in dieser Angelegenheit entstandenen Akten vornehmen und der Stadt- verordneten-Versammlung hierüber Bericht erstatten solle. Der Antrag wurde angenommen und demgemäß 5 Mitglieder in diesen Ausschuß gewählt. Siegen, 23. Februar. Nachdem bei der diesjährigen Etatsberatung im Abgeordnetenhause die Mittel zur Er. richtung einer Schule für die Kleineisen-Jnduftrie Hierselbst bewilligt worden sind, steht die Errichtung dieser Anstalt nahe bevor. Dieselbe bezweckt, junge Leute in Vermischtes. Bc.lin, 25. Februar. Ein neuer Abschnitt im Leben des Kronprinzen beginnt am heutigen Tage. Der Kronprinz verläßt Plön nach Abschluß seiner dortigen Studien, um sich zunächst nach Berlin zu begeben. Wie ein Privattelegramm des „Berliner Lokal-Anzeiger" meldet, stattete der Prinz gestern mit seinen Lehrern in der Stadt bei den Behörden Abschiedsvisiten ab. Bei den Honoratioren in der Umgebung hatte er sich bereits einige Tage früher verabschidet. Am heutigen (Sonntag) Mittag vor der Abreise wird im Prinzenhause ein Abschiedsessen veranstaltet, zu dem zahlreiche Einladungen ergangen find. Dann sagt der Kronprinz endgiltig der friedlichen Stätte Lebewohl. An den Gestaden des Plöner Sees hat er glückliche Tage verlebt, sein Wissen durch ausgezeichnete Kenntnisse erweitert und den jugendfrischen Körper durch eine planmäßige Ausbildung in allen sportlichen Künsten gestählt. In einer strengen Schule der Arbeit erzogen und von Jugend an daran gewöhnt, die übernommene Pflicht aufs äußerste zu erfüllen, dabei gutherzig, bescheiden und ohne eine Spur von Ueberhebung, kann der Prinz als das Muster eines deutschen Jünglings gelten. Er ist strenger erzogen als manches Kind im Bürgerhause; frühzeitig hat er gelernt, den eigenen Willen unterzuordnen und die Kunst des Gehorsams zu üben. Die Plöner sehen den Kronprinzen ungern scheiden, der, ohne jemals eigentlich in die Oeffentlich- keit getreten zu sein, wegen seines freundlichen Wesens allgemein beliebt war. Besonders die Radfahrer lernten in ihm einen ihrer Kunst zugethanen Verehrer kennen; ost genug ist er den steilen Schloßberg in stürmischem Kauf, ohne Schaden zu nehmen, herabgefahren. Viele Geschichten von der Einfachheit des Prinzen, der sich seine Einkäufe selbst besorgte, seine Packete selbst trug und für jedermann ein freundliches Wort hatte, werden in Plön erzählt. Nun hat das dortige Idyll ein Ende; ein neuer Lebensabschnitt für den bereinigen Erben der Krone beginnt. Der Prinz wird nach den bisherigen Dispositionen bis zum 28. d. Mts. zusammen mit seinen aus Plön herüberkommenden Brüdern bei den Kaiserlichen Eltern in Berlin verweilen. Dann siedelt er nach dem Stadtschloß in Potsdam über, wo im Erdgeschoß des nach der Bittschriften-Linde zu be- legenen Flügels Zimmer für ihn bereitgestellt werden. Dort wird er sich eine Zeit lang mit Studien und militärischen Informationen beschäftigen. An seinem 18. Geburtstage, am 6. Mai, tritt er in das erste Garderegiment z. F. nach hohenzollerscher Tradition zur aktiven Dienstleistung ein. Die Worte, die der alte Kaiser Wilhelm seinerzeit unferm Kaiser bei seinem Eintritt in die Armee als Geleit gab, daß manches scheinbar Kleinliche wohl durchdacht und notwendig sei zum Aufbau des Ganzen, werden auch fein Wahlspruch sein. ES ist selbstverständlich, daß alle Korn- pagnieen dieses Eliteregiments sich um die Ehre streiten, die soldatische Ausbildung des Kronprinzen zu übernehmen. Soweit jedoch bisher festfteht, wird die zweite Kompagnie ihn zu den Ihrigen zählen. Es bedarf keiner Erwähnung, daß nach der Ueberlicferung feines Hauses kein Tüpfelchen des Drills oder des Felddienstes dem Prinzen so wenig wie einem anderen Offizier des Regimentes geschenkt werden wird. Er wird seine Rekruten exerzieren wie es sein Vater gethan hat, und alle Unbequemlichkeiten des kleinen Dienstes der hiermit besonders gesegneten „Potsdamer Wachtparade" über sich ergehen lassen. Als militärischer Begleiter des Kronprinzen gilt fortan der Flügeladjutant des Kaisers Oberstleutnant von Pritzelwitz, des Kommandeurs des 2. Garde-Regiments z. F- Der Prinz wird, sobald er in den aktiven Dienst tritt, in das nahe der Kaserne des Regiments belegene Kabinettshaus übersiedeln, welches die Kaiserin selbst für ihren ältesten Sohn ausgesucht hat, und zurzeit einer durchgreifenden Renovation unterziehen läßt. Von den Fenstern des alten, aber wohnlichen Gebäudes, des ehemaligen Militärkabinetts, schweift der Blick zu den blauen Umriffen des Brauhausberges hinüber, oder er haftet auf dem Turm der von Friedrich Wilhelm I. erbauten benachbarten Garnisonkirche, deren Glockenspiel stündlich zur Andacht ladet, während der preußische Adler auf der Kreuzstange des Thurmes seine Fittige spreizt, bereit zur Sonne zu fliegen! speziellen Fächern zu Werkmeistern in der Kleineisenbranche auszubilden. Der Unterricht schließt sich an den der Volksschule an und besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht. Der hiesigen Schule wird die in Solingen schon längere Zeit bestehende ähnliche Anstalt zum Muster dienen. §§ Kirchhain, 26. Februar. Dem Jagdaufseher Joh. Henkel zu Groß-Seelheim, dem Freiherrlich v. Stummffchen Förster Kohlhaus zu R.-Holzhausen und dem Jagdaufseher Wentz zu Wittelsberg wurden durch Vermittelung des Bezirksvorstandes für Oberhessen des Allgemeinen deutschen Jagdschutzvereins für Veritlgung von Raubzeug Geldprämien in Höhe von 45 und je 20 Mk. übergeben. Gestern gelang es, bei der Hojardmühle zwei junge Fischottern lebend zu fangen. △ Homberg (Bez. Kassel), 26. Februar. In der vorgestrigen Schöffengerichtssitzung wurde ein langwieriger Ehrenbeleidigungsprozeß, der schon viel Verdruß bereitete, zu Ende gebracht. In einem benachbarten Dorfe war es schon lange Zeit Unsitte, die ehrbarsten Leute durch anonyme Briefe und nicht zu nennende Verdächtigungen aller Art zu kränken. Dieser letzte Prozeß brachte endlich die Thäter zum Vorschein, und wurden dieselben heute mit empfindlichen Strafen und sehr erheblichen Kosten belegt. Hoffentlich dient dies anderen Personen ähnlichen Gelichters zur ernsten Warnung. — In unserem Kreise find zur Unterstützung und Fortführung der Thätigkeit des Zentral- KomiteeS vom Roten Kreuz zu Berlin im Transvaalkrieg bis jetzt an freiwilligen Gaben eingegangen Mk. 264.46. Siu Gebot des Asßsudes SV SixhittaiiAZk». Milicht» OW Wil bMuchti, per WchteMer ii.lt der letzten Steffl f:\Utt WR» D' WerMM yi M ergebenden AMnde, S. Berichtigung stchnW und dergl trugen, daß bie & trem topographischen — Das Protokoll WfaMteimm vor; gegeben werden. Gießen, den Liebling: vieler Tausenden praktischer ÄW Hausfrauen ist Macks Pyramiden Glanz Stärke. Ueberaa vorrätig in Packeten zu 10, 20 und 50 Pfennig. Fleisch-Extract übertrifft trotz billigeren Preises an Nährkraft und Wohlgeschmack die Liebig’schen ExtraeU und ist in allen besseren Drogen-, Delicatessen- und Colonialwaaren-Handlun^en za haben. 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Alle Leute die auf ihre Gesundheit achten, sollten an Stelle des schädlichen Bohnenkaffees Kathreiners Malzkaffee trinken, oder doch zum mindesten den Kaffee zur Hälfte mit Kathreiner mischen. 802 im Kchnkk HM 79 öS*®* l ”hr,“”b 13 ®*iSc'n ■ Holz), ' unb ^3 fm 20 m Ä' U T<> EÄ® ÄW HL" b{ - Mlten A Donell, d Ä» - Althen-20- WM ♦ Berlin, 27. Februar. „Zur Wahrung der Sittlichkeit" durch Freiherrn v. Mirbach schreibt der „Kunstwart" (Herausgegeben von I. AvenariuS, Verlas von Callwey, München): „So lächerlich all das ist, e| wird einem weh dabei. Welches blinde und kraftlose und doch plumpe Umhertappen quer über Weg und Beet in einem Garten, den man pflegen will und doch nicht kennt und doch nicht sehen kann! Daß Unreifen, und viele reifen ja nie, Schädigungen vom Anblick des Nackten erwachsen können, wir leugnen es nicht, aber wie kann man glauben, durch solche Maßregelchen zu helfen! Und wenn der Schutzmann wirklich den Eintritt zur Hauptthür verwehrt, alle Nebenthüren kann er nicht verschließen, und könnt' er's, so schlichen die schlimmen Geister durchs Schlüsselloch. $jr haben unsere Meinung über all das ja früher ausdrücklich niedergelegt. Dem Schmutzigen kann hier keiner wehren, sich noch mehr zu beschmutzen: verhülle ihm soviel Du willst', Du übst sein Auge nur, die Kleider zu durchblicken. Den noch unverdorbenen unreifen Reinen aber behütet nur eins: daß wir ihn lehren, das Ebenbild Gottes in dem Menschenleibe zu sehen, den nach der Bibel Gott sich zum Ebenbilbe schuf. Immer und immer wieder: ästhetische Erziehung ist's, die nicht nur Herrn v. Mirbach und seinen Hofdamen, nein, die uns allen fehlt. Sie ist freilich schwieriger zu erreichen, als die Weisheit, daß Akte in der Rückansicht sittlich unb in der Vorderansicht unsittlich seien." * Wien, 25. Februar. Wie dem „M. W. T." aus Genf telegraphiert wird, hat Luccheni, der Mörder der Kaiserin Elisabeth, gegen den Direktor der Strafanstalt einen Gewaltftreich versucht. Die Sache ist bis heute auf Wunsch der Regierung geheimgehalten worden. Der Sachverhalt ist folgender: Bekanntlich entflohen letzten Sonntag zwei Sträflinge, deren Zellen neben derjenigen Lucchems waren. Die Ausreißer wurden aber andern Tags schon in Frankreich wieder gefangen. Als Luccheni die Flucht erfuhr, wurde er ziemlich nervös unb grob. Dazu kam, daß die Vorsichtsmaßregeln gegen ihn noch verschärft wurden. Am Dienstag^verlangte Luccheni den Direktor zu sprechen, unb würbe ins Bureau geführt. Hier fragte er ben Direktor, ob es wahr sei, baß er, Luccheni, jetzt wöchentlich nur noch ein Buch zu lesen bekomme. Der Direktor bejahte. Mürrisch ging Luccheni wieder in seine Zelle zurück. Drei Stunden später wurde von dort geläutet. Luccheni wolle ben Direktor nochmals sprechen. Er wurde wieder ins Bureau des Direktors gebracht. Dort wiederholte er seine Frage. Auf des Direktors Antwort: „ja, so ist eS unb bleibt es!" begann Luccheni grob zu werben unb sagte zum Direktor in gereiztem Tone: „Sie könnten es bedauern, mir meine Bitte zu verweigern!" Als ber Direktor diese Worte hörte, drehte er sich um. In diesem Momente sah er, wie Luccheni in der Hand ein spitzes Instrument hatte und ihm damit am Kopfe treffen wollte. Direktor Perrin konnte ihn glücklicherweise abwehren, es entstand ein kurzer Kampf. Nur einige Sekunden, dann eilten Wärter herbei, welche an der Thür gestanden hatten unb entwaffneten Luccheni. Dieser hatte in der Hand ein gefährliches, kleines Instrument: einen gespitzten Schlüssel einer Konservenbüchse mit ledernem Griff. Direktor Perrin blieb unversehrt, Luccheni wurde wieder in die Zelle geführt. Handel und Verkehr. Volkswirtschaft Frankfurter Börse vom 26. Februar. Wechsel auf New-York zu 4.21-22. Prämien auf Kredit per ult. Februar 0.00%, do. per ult. März 1.60%, do. per ult. April 2.70% Diskonto Kommandit per ult, Fehr. 0.00%, do. per ult. März 1.65%, do. per ult. April 2.40%. Lombarden per ult. Februar 0,00% do. per ult. März 0.95%. Deutsche Bank per ult. März 0.%, Dresdener Bank per ult Febr. 0 00%, Berliner Handelsges. per ult. Febr. 0.00. Notierungen: Kreditaktien 237.40-10 , Diskonto -Kom- mandit 197.30-20-00, Staatsb. 140.70-00, Gotthard 142.30 Lombarden 30.10-50, Ungar. Goldrente 98.70, Italiener 94.70, Bproz. Mexikaner 26.30, Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.19%, Privat-Diskont 41V16%« 1% bis 2% Uhr: Kredit 236.80-000, Diskonto 197.20-50-000.000 j Staatsbahn 140.70, Lombarden 30.40. 369 OXÖ-OOOOOOOOO Aie 13. Attsgaöe -^L ^°°°°' Adressbuch | von von Hessen- Verlag der Adreßbücher aller Länder. 41 qoooö Q^s«>'0000'rs<»0'Lsoo«>^>^»o 1460 // Man versuche No. 81, 31, 33, 118, 330 Kngelapitze n & Wellen Buchen- und Hain» 1526 1516 Rein. empfiehlt 1284 der 1272 1496 Schmondt. Emil Alschbach. emvfieblr Kaufen Sie nur ,/ n 3n blau-weißen Dosen. 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Eichen-Nutzscheit,gespalten Buchm-Scheitholz, Eichen-Scheitholz, Nadel-Scheitholz, Buchen- und Hainbuchen- Knüppel, Eichen-Knüppel, Kirschen-Knüppel, Nadel-Koüpel, Aspen-Knüppel, 35,- 10. 45,- 50, 60,- 75,- 15 m Länge, zusammen 56,55 fm (Schn'ttholz), Nadelstämme mit 1,13 fm, Nadel-Reisstangen mit 0,74fm, Heb. Arnold II Marktstraße 88. 1000 ff. 10 Pfg.-Cignrren Mark 1000 ff. 12 Pfg.-Cigarren Mark Zusammenkunft an der Heerstraße. Das Stammholz kommt am Anfang der Versteigerung zum Ausgebot. Allendorf a. Lda., 25. Febr. 1900. Gr.Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lda. 2000 1100 1150 16 29 5 mit 21 fm, Eichenstangen mit 1,02 fm (Wagnerholz), Kiefern- und Fichtenftangen mit 88,03 fm (darunter für Wagner und Weißbinder und zu Sparren u. Spalier geeignet) rm Eichen-Scheitholz, Holz Nr. L Am zweiten Tage Anfang im Dtreitwaldswasen beim Pflanzgarten vormittags 11 Uhr. Am ersten Tage kommt sämtliches Bauholz und Derbstangeu zum Aus. gebot. Geilshausen, am 25. Febr. 1900. Großh. Bürgermeisterei Geilshausen. Mittwoch den 28. März,l I nachmittags 2Vs Uhr, ' sollen aus dem hiesigen Ortsgericht die den Konrad Hamel Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 40 Nr. 40 a1 ’/i o — 385 qm Hos- raite links der Chaussee, Flur 40 Nr. 370 — 637 qm Acker auf dem Sardseld öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 14. Februar 1900. Die Zusammenkunft ist am Treiser Weg. Bemerkt wird noch, daß das Bau- und Werkholz zuerst zum Aur- gebot kommt. Beuern den 26. Februar 1900. Großh. Bürgermeisterei Beuern. Otto. 1523 Holzversteigeruug im Gießener Ktadtwalb. Montag den 5. März 1900, vormittags »Va Uhr brginnend, sollen im Distrikt Ferne- göfllb versteigert werden: 59 Eichenstämme mit 11,92 fm, 79 Kiefern- und Fichtenstänme Gießen, den 24. Februar 1900. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.1486 4 Pfg.-Cigarrcn Mark 20,— 5 Pfg.-Cigarren Mark 25,— 6 Pfg.-Cigarren Marke 30,— 7 Pfg.-Cigarren Mark " 8 Ptg -Cigarren Mark 9 Pfg.-Cigarren Mark 1000 ff. 15 Pfg.-Cigarren Mark ... lOiX) ff. 20 Pfg.-Clearren Mark 100,— Probekistefl a 100 Stück zu Millenpreis. ■" Versand nur gegen Nachnahme. F. Lücke, Bruch i.West! >63. Verdingung von Fuhrlöhnen. Das Anfahren von 40 bis 50 cbm Slücksteinen vom alten Viehmarkt »ich dem Grenzweg an der alten Marburgerstraße (sog. Johannisberg- veg), soll Samstag den 3. Marz d I., vormittags ll3/< Uhr, öffentlich verdungen werden. An- gebot« (pro cbm) sind bis dahin bei ms einzureichen. Gießen, 24. Februar 1900. Dar Stadtbauamt. Hchmrsteigernng. Areitag, den 2. März l. I., von vormittags 9 Uhr an, kommt im Beuerner Gemeindewald, im Distrikt Büchberg und Heegstrauch, nachverzeichnetes Holz zur Versteigerung : 37 Eichen-Stämme von 14 bis 55 cm Durchm und 4 bis 12 m lang — 11,83 fm Inhalt, 9 Eichen-Derbst, mit 1,06 fm, Konserven wie: Staugeuspargel, Brechspargel, Erbsen, div. Sorten, Tchuittbohueu,div.Sorten, Champignons rc. rc. I. V.: 1518 Hofmann, Beigeordneter. fr. fto UM., C. herber, Lelterdweg 71. I Deutscher, schreib’ mit deutscher Feder! Wer mit einer guten, deutschen Feder schreiben will, fordere Rrause-Federn mit dem Fabrikstempel: 13-J fr. Ito IW, C. Herber, Seltersweg 71. Für nur Mk. L— kaufen Sie ein Pfund reinschmeckenden, kräftigen und ausgiebigen gebrannten Kaffee bei Robert Stuhl, Neusttdl 23. 1208 Eier-Abschlag! la. frische Sier rum Austriuken per Stück 7 Pfg. Zorge zu tragen. Gießen, am 20. Februar 1900. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolff. Krappeln täglich frisch. 272 Friedrich Noll, Hofbäcker, Mäusburg. Hohversteigerung. Areitag den 2. März l. I., vormittags 10 Uhr anfangend, I werden in bm Waldungen der Ge- meinde Allendorf an der Lumda, Distrikt Homberg, nachstehende Holzsortimente versteigert: 43 Eichenstämme von 80 bis 69 cm Durchmesser und 3 bis ßekanntmachung. Der Handelsmann Georg Leidnerll. pi Villingen und seine Verlobte Kcharine Hausmann zu Röthges haben für ihre zukünftige Ehe die Er- rmgenschaftsgemeinschaft des Bürgerlichen Gesetzbuchs vereinbart. Eintrag 1» Güterrechtsregister ist erfolgt. Laubach, den 23. Februar 1900. Großh. Amtsgericht. 1524 Prima Rollmöpse, per Stück 6 Pfennig, Bismarckhäringe, Sardellen, [,,59 Sardines ä l’hnile Bekanntmachung. An die imtlichen Ottsgerichte des Amtsgerichtsbezirks Gießen. Wir b-nachrichltg-n St-, daß wir in der Kürze mit der R-viston »er Hypothekenbücher beginnen werden und fordern ^ie daher auf. Die I 14t her letzten Revision vorgenommenen Emttäge in Spalte A,11115 BI Inet sorgsäitigen Durchsicht und Vergleichung mit den ^Ig«ichUi»m Aerfkaunaen zu unterziehen und die dabei in Bezug auf die Form sich «gebenden Anstände, insoweit die« ohne uns-r-Mitwirkung geschehen kann, Z A Berichtigung von Schreibfehlern, Nachholung von fehlenden Ur ter «en und dergleichen - zu beseitigen. Sie wollen sich davon uber- z,UM, daß die Einträge und Löschungen im NamenSverzeichn.S und^in fcem topographischen Pfandregister nach Vorschrift vollzogen worden sind. - Das Protokoll über die erfolgte Vorrevision ist unfehlbar in dem ZteMonstetmin oorzulegen. Die Termine werden Ihnen noch bekannt rm Buchen Stockholz, „ Eichen-Stockholz, „ Nadel-Stockholz. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A.: Vogl» 1174 Isür Damen. 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Solche Personen, die aus dem Siundengeben bei wechselnden Auf tnaaeb rn ein Gewerbe machen (selbstständige Musiklehrec, Sprachlehrer rc.), Einerlei ob der Unterricht in dec eigenen Wohnung oder in den Hausern l»ii Auftraggeber erteilt wird, haben für ihre Anmeldung bei uns selbst Orangen beste, vollsaftige, spanische Frucht, große Sendung eingetroffen. 1315 Bei Mehrabnahme äußcrst billige Preise. Zusammenkunft am ersten Tage vormittags 9 Uhr im Distrikt Eich-.---- rottlb. Anfang am Brennholz. Um ^etnsteu e 10 */j Uhr Anfang im Distr»k« Emmenthaler Käse, Junkernzipfen, an der Kreisstraße opju Geilshausen—Beuern, bei Stamm - j IiUdUlül, övlll, Kaiserkäse, Frähstückskäse, Camembert 1,58 4 rm Eichen-Stockholz, 10 „ Nadel-Stockholz, 600 Wellen Buchen-Rristg, 6300 „ Eichen-Reisig (Durchforstung), 4030 Nadel-Reisig, 3920 „ Weichhol;-R isig, 250 „ ErlenReisig. Jlacbmr-Badeöfen Ud«r 50000 im 6ebr»*€h 4rMls.Uer1r«1er an fastalkn Plätze». 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