iQg. D‘6Qemälde. bia Mk aasskllMg ft* «w J Jt0*tt ÄteJÄiä überreif Td. führte ä6lg,til btiänu6 D-n h?> «te alS DÄ Mn in w« fti*0' vAkLL 4 In hast UA80 und ir wtlntnb um h' °5^ '-SiSÄSft dingt ’irmen en der, ungen Dem ir Be- t sich ncncen, sich die )n jeher ede ge- läge und rfügung. i Messe ialzhaus, alen den genscW KeVv£ tterung unserer seit Jahren len Fabrikate. Ausstellung wird ’abrikat gefüttert. jkM-M, e„,Verei6e,Ver««li«‘«in' l Geisse 5751 di« ier Brau >> ßrau xSÜL^-- 9te. 23 Erstes Blatt Sonntag den 28. Januar MOO Gießener Anzeiger General-Unzeiger Alle Anzeigen-BermittlungSstellen deS In- und AuSlandeR nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegn». Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auSwärtS 20 Pfg, Bezugspreis vierteljährl. Mk. 2,39 monatlid) 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Abholestelle« vierteljährl. Mk. 1,99 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl. mit Bestellgeld. 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Während es noch am Donnerstag früh hieß, die Einbringung der Flottenvorlage im Reichstag werde sich verzögern, weil die rechnerischen Prüfungen im Bundesrat nicht so schnell beendigt werden könnten, lag der Gesetzentwurf bereits am Donnerstagabend dem Reichstage vor. Der Bundesrat hatte also mit Hochdruck gearbeitet, um der vielleicht noch herrschenden Ungewißheit über den Inhalt der Vorlage ein Ende zu bereiten. Aber, offen gesagt, Ueberraschungen hat die Veröffentlichung nicht gebracht, der Hauptinhalt war bereits bekannt. Die Vorlage schließt sich eng an das Flottengesetz vom Jahre 1898 an und soll innerhalb 16 Jahren zur Durchführung gelangen. Es ist sehr wahrscheinlich daß der Reichstag bald mit der Beratung beginnt, und wir werden deshalb voraussichtlich in kurzer Zeit in eine recht erregte Periode der Session eintreten, da ja das Flottengesetz als der Hauptverhandlungsgegenstand anzusehen ist, von dem vielleicht Sein oder Nichtsein des jetzigen Reichstages abhängt. Aber wenn die Regierung in der Lage ist, bezüglich der Deckungsfrage genügend Garantien zu geben, so wird es wohl nicht allzu schlimm werden, und der Reichstag läßt mit sich reden. Das politische Interesse drehte sich im Laufe der letzten Woche ausschließlich um die Beratungen der Parlamente Feuilleton. Nertiner Arief. (Plaudereien aus der Kaiserstadt.) (Nachdruck verboten.) Neue Ritter und solche, die es nicht geworden. — Berliner Bartstudien. — Die Sandaleugarde. Unter der mäßigen Schar der Glücklichen, die am diesjährigen Ordensfeste dekoriert sind, befindet sich neben der stattlichen Reihe von Militärs, Würdenträger und Beamten auch ein ganz simpler Dichter, der es im Laufe der Jahre weit genug gebracht hat, denn er schmückt jetzt, das bis dahin öde Knopfloch seines Frackes nicht nur mit einem schönen roten Adler, sondern er wohnt auch schon feit langem in seiner eigenen Villa in der Straße Charlotten- burgs, die nad) einem der wohlschmeckendsten Vögel, dem Fasanen nämlich, benannt ist. Es ist Julius Wolff, der Dichter des „Rattenfängers" und „Wilden Jägers", dereinst in Frankreich die Fahne der 61 er und in Quedlinburg die der 48 er verteidigt hat, bis ihm der freundliche Erfolg seiner liederreichen Epen einen Namen und ein Vermögen schuf. Heuer nun figuriert er als Vertreter des gegenwärtigen Schriftstellertums unter den neu ernannten Rittern und sonnt sich in der Gunst eines spendefröhlichen Schicksals. Unter den Künstlern der Palette ist der Marinemaler Bohrdt der Glückliche gewesen, und auch der Direktor des Zoologischen Gartens, der rührige Dr. Heck, ist nicht leer ausgegangen. Obwohl er nicht mit Stift, Palette oder ^bißel arbeitet: ein Künstler ist er doch auch. Denn wenn es schon eine Kunst ist, mit den Menschen umzugehn, wie viel mehr nicht mit den vierbeinigen Kindern der Wüste, die . ’° prächtiges Gebiß unst eine so originelle Art haben, einem auf die Schulter zu schlagen. — •r, Qtofj nun aber auch das Heer der Ausgezeichneten tn r f?<.er bte "ichts. bekommen haben, sind doch mehr. Und so liegt man denn in diesen Tagen manches Knopfloch, das — so weit unsere innere Politik in Frage kommt. Viel Erhebliches ist freilich nicht zu Tage gefördert worden, aber es muß ja auch sauere Wochen geben. Die Erklärungen des Grafen Bülow über die englischen Liebenswürdigkeiten Hingen überdies noch immer nach, und heute, wo die Stimmen aus allen Ländern darüber vorliegen, können wir konstatieren, daß alle Welt — die Mäßigung unserer Regierung anerkennt. Das Verhalten Englands gegenüber unseren Handelsschiffen hat anscheinend recht abenteuerliche Gerüchte gezeitigt. In Paris will man nämlich wissen, daß England es auf einen Handstreich gegen Madagaskar abgesehen habe, und aus diesem Grunde beabsichtigt angeblich die französische Regierung, Verstärkungen nach Tamatave ab- zusenden. .Hieran ist natürlich kein wahres Wort, wenn auch der „Matin" wiederholentlich für die Richtigkeit jener Meldung eine Lanze bricht, beim England wird sich hüten, auch noch den Zorn Frankreichs auf sich zu laden. Selbst wenn es sich bestätigen sollte, daß die Truppen des General Buller mit der Einnahme des Spion-Kop einen kleinen Erfolg erzielt haben, so bleibt die Lage der Engländer in Südafrika doch immer noch sehr prekär, und nach Ansicht aller Fachmänner wird es ihnen kaum gelingen, der Buren endgiltig Herr zu werden. Aeußerst deprimierend haben in London auch die Nachrichten aus Indien gewirkt über die daselbst herrschende Hungersnot. Wahrlich, England beginnt unter wenig günstigen Zeichen das neue Jahrhundert! — Dasselbe kann man auch von Oesterreich sagen. Das Kabinet Koerber ist freilich gebildet, aber es muß nun erst zeigen, ob es seiner Aufgabe gewachsen ist. Der in den österreichischen Kohlenrevieren ausgebrochene Aöbeiter- strike ist ebenfalls dazu angethan, die innere politische Lage, die ja mit der wirtschaftlichen Situation so eng zufammen- hängt, zu erschweren. Es bleibt zu hoffen, daß der Strike nicht noch weitere Gebiete ergreift. Aus Spanien kommt die Kunde, daß anläßlich des Geburtstages des jungen Königs die Verurteilten von Mont- juich begnadigt worden sjnd. Dieser Gnadenakt ist immerhin bedeutsam und geeignet, zur Wiederherstellung des sozialen Friedens einiges beizutragen. Die Chinesen haben in letzter Woche einen neuen Kaiser erhalten, wie uns der Draht aus Ostasien berichtete. Ob nun freilich der Sohn des Himmels Kwangfu oder Put- Sing heißt, vorläufig hat die Kaiserin-Witwe das Heft in den Händen, und sie versteht ihrem Willen Geltung zu verschaffen. Inwieweit mit dem Thronwechsel der Zivilisation ein Dienst geleistet worden ist, kann sich also erst zeigen, wenn der jetzt neun Jahre alte Kaiser die Regierung selbstständig führt. Mat« rm- VrooinMe». (Anonyme Einsendungen, gleichviel welchen Inhalte», werden grundsätzlich nicht ausgenommen.) Gieße», den 27. Januar 1900. ** GeschichtSkalender. (Nachdruck verboten.) Vor 36 Jahrm, ent 26. Januar 1864, starb zu Llnz a. d. D. der Dichter Adalbert Stifter. In seinen „Studien" bietet er meisterhafte Landschaft-- und Seelengemälde, welche den tiefsinnigen Zusammenhang zwischen der Gemülswelt irnb der Natur dagegen. Dieselbe Schilderung. deS Natur- und Menschenlebens enthalten sein „Nachsommer" und ferne „Bunten Steine". Er wurde am 23. Oktober 1806 zu Obeiplan in Böhmen geboren. — Vor 137 Jahren, am 29. Januar 1763, wurde zu Poserna bet Weißenfels der Dichter Johann Gottfried Seume geboren. In seinen innerlich kernbaften, aber formell rauhen Produkt o- en spiegelt sich seine harte Lebensschule wieder. Von zahlreichen Wanderungen hat er unS zwei trefflich dargestellt: „Spaziergang nach Syrakus" und „Mein Sommer". Seume starb am 13. Juni 1810 in Teplitz. •• Aus dem Gerichtsdieust. Durch Entschließung Groß- herzoglichen Ministeriums der Justiz wurde der Gerichtsassessor Pfeiffer in Langen mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Amtsrichters bei dem Großh. Amtsgericht Fürth beauftragt. ** Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde. Am 25. Januar sprach vor einer sehr zahlreichen Zuhörerschaft Herr Joachim Gras von Pfeil über das Volk der Buren. Dieser bekannte Reisende, dem wir zugleich mit Dr. Peter« und Jühlcke die Begründung unserer Afrikanischen Kolonie verdanken, und der seitdem in Neuguinea, Indien, Java, Deutschsüdwestafrika und Marokko thätig war, hat bereits in sehr jungen Jahren, 1873 Südafrika betreten und dort bis 1883 gelebt, übrigens das Land auch 1892 wieder besucht. Aus den auf diesen Reisen gesammelten Erfahrungen heraus schilderte er nun zunächst die Eigenart, Sitten und Gebräuche der Buren, die Entwicklung ihrer Eigenschaften durch Boden und Klima Südafrika's, die Erziehung der jungen Buren zur Selbständigkeit, ihre Frömmigkeit, die Neigung Gesetze zu beobachten und gegebenenfalls auch wieder zu übertreten, ihr feines, aber einseitiges Nechts- gefühl, ihre Mißachtung der Europäer, die eigentümlichen Gebräuche bei der Verlobung, den Hergang bei einem „Trek" u. a, m. Er rühmte ihre hervorragenden latenten Eigenschaften, die zu großen Hoffnungen berechtigten, sparte aber im übrigen des Schattens nickst, was um so berechtigter war, als die zur Zeit in Deutschland übliche rosige Auffassung von den Buren, ihren körperlichen und geistigen in seiner chronischen Leere fast noch länger erscheint, als das enttäuchte Gesicht des armen Staatsbürgers mit den vergessenen Verdiensten und manch einer knöpft den lieber- zieher trotz der augenblicklich milden Luft sorgfältig bis an den Hals hinauf zu, der unter anderen Umständen mit jugendlichem Leichtsinn „weit offen" unter den Linden flaniert wäre und sich womöglich an die Kranzler-Ecke gesetzt hätte, um deut Neid' der, armen Teufel zu erwecken,.'die weder Glück noch Stern noch Kreuz aufzuweisen haben. Auch die Bärte haben unter den Enttäuschungen hier und dort zu leiden. Ich sah melancholisch herunterhängende Schnurrbart - Spitzen, die vor wenigen Tagen noch kühn emporgestrebt hatten. Es ist eben nicht erreicht! Für dieses Jahr wenigstens nicht! Weshalb soll ein loyaler Schnurrbart da nicht mittrauern? In Barttrachten wird übrigens wieder das Menschenmöglichste geleistet. Nur der wilde Urwald, der bis auf die Magengegend herunterreicht, und allerhand Phantasieen und Träume von unentdeckten Ländern mit einer blutgierigen Fauna weckt, ist so ziemlich verschwunden. Aber die Rokkoko-Mode, die einst die Bäume und Hecken in toller Laune zu allerhand lustigen und langweiligen Figuren schnitt, ist in die Rasierstuben eingezogen, und so begegnet man mitunter Gesichtern, die entweder auf jeder Backe einen schönen Viertelmond oder ein fideles Fragezeichen in Haaren aufzuweisen haben; auch kongruente Dreiecke lassen sich nachweisen, der Schnurrbarthypotheken über die Mundwinkel hinaus gar nicht zu gedenken. Der Schnurrbart muß natürlich, wenn einer schneidig erscheinen will, stolz nach oben streben und ich bin nicht im Zweifel, daß mancher brave Jüngling deshalb morgens jetzt eine halbe Stunde früher aufsteht, um sich die geliebte Bartbinde lange genug umlegen zu können, es soll sogar arme Kerle mit obstinat nach unten hängenden Bartspitzen geben, die nicht anders können, als sich' schon abends mit der Bartbinde unter der Nase ins Bett zu legen! Muß einem das nicht Bewunderung abnötigen? — Wieviel achtungswerter als diese törichten Modenarren erscheinen da nicht die Vertreter der naturgemäßen Lebens- I weise, die neben der Verfechtung der vegetarischen Kost auch die Einführung der sogenannten Normalkleidnng durchsetzen wollen und dem bösen, drückenden, die Ausdünstung hindernden Stiefel vor allen Dingen den xirieg erklärt haben. Vor etlichen Tagen, mitten im patschigsten Thauwetter, unternahmen sie, 40 bis 50 an der Zahl, einen Propaganda-Marsch in Sandalen durch Friedrichstraße, Leipzigerstraße, Linden ?c. und ließen sich durch den üppigen Regen von Ulkworten nicht im Geringsten aus der Fassung bringen. Ja, sie behaupteten sogar, in größerer Kälte noch viel angenehmer zu marschieren, da die bloßen Füße in der Frostluft immer erfreulicher warm würden. Wegen der fehlenden Kälte hatten denn auch einige von ihnen vorsichtshalber Strümpfe angezogen. Wenigstens meinte das einer der Berliner Schusterjungen, der allerdings in Anbetracht der eigenen Zukunft ein wenig bissig gestimmt schien. A. R. Humoristisches. * vorsichtige Grobheit. „Das ist wohl Ihr reizendes Töchterchen, das dort am Klavier sitzt?" — „Nee, kenne das Fräulein gar nicht!" — „Na, dann könnte die Gans doch endlich aufhörenl" • G ast: „Ich möchte Hering mit Kartoffeln." — Kellnerin: „Woher wissen Sie denn, daß es welchen gibt? Er steht doch gar nicht auf der Speisekarte." — Gast: „Nein, aber ich rieche es an der Serviette." * „Woher haben Sie die Risse im Gesicht, Einjähriger?" — „Habe auf Mensur gestanden, Herr Feldwebel." — „Na, wenn Sie sich mal wieder drauf stellen, so sehn Sie sich das Ding erst genau an, ob es auch fest ist." * Achtzehnjähriger Fürst (bei der Audienz zum 50jährigen Bittsteller): „Seien Sie meines väterlichen Wohlwollens versichert!" * Besuch (Radfahrer, der eine sehr langweilige Geschichte erzählt): „Die Geschichte scheint Sie nicht sonderlich zu interessieren! — Soll ich weiter erzählen?" — Hausherr: „Fahren Sie fort!" * „Sind Sie auch für Gleichstellung der Frau mit dem Mann?" — Pantoffelheld: „Ach ja!!" * „Gnädiges Fräulein, spielen Sie Klavier?" — „Nein. — „Gnädiges Fräulein sind ein Engel auch ohne Flügel." („Münchener Jugend. ) Eigenschaften und ihrer Kultur entschieden ein Produkt der antienglischen Stimmung ist. — Darauf ging der Redner auf den Krieg ein, den er als das letzte Glied einer langen Kette von Maßnahmen ansieht und führte die Geringfügigkeit der Fortschritte der Engländer auf ihre Unterschätzung der Buren, ihre taktischen und strategischen Fehler zurück und wies darauf hin, daß die größeren englischen Heere Buller's und Lord Methuen's gerade dort operieren, wo bergiges Land ihnen die größten Schwierigkeiten macht, während die verhältnismäßig bequemen, weil ebenen Zugänge zum Orange-Staat von Dordrecht und Colesberg her von den geringen Truppenkörpern der Generäle Gatacre und French nicht ernstlich bedroht werden. Die Engländer haben somit aus politischen Gründen, um der öffentlichen Meinung in England nachzugeben, den Buren geradezu in die Hände gearbeitet. Die Zukunft Südafrikas sieht Graf Pfeil in jedem Falle in einem Staatenbund, gleichgiltig unter welcher Flagge, also in der Ausführung der schon 1875 von Lord Carnarvon ausgesprochenen Pläne. ** Maskenball. Der allezeit rührige „Bauersche Ge. sangverein" veranstaltet auch in diesem Jahre einen Maskenball. Derselbe soll Sonntag, den 18. Februar d. I. im Festsaal des Cafe Leib stattfinden. Nach den bisherigen Veranstaltungen zu urteilen, dürste auch diesmal, genannter Verein alles ausbieten, Freunden gesunden Humors einige recht genußreiche Stunden zu bereiten. ** Die Marine-Ausstellung, die der hesfifche Landesaus- fchuß des Deutschen Flottenvereins anfangs Februar zu Darmstadt in dem ehemaligen Prinz Heinrich'schen Palais in der Wilhelminenftraße veranstaltet, war bis jetzt nur in der Stadt Dortmund zu sehen. Der Erfolg, den sie dort gehabt, hat, wie uns geschrieben wird, auch die kühnsten Erwartungen weit übertroffen. In den Tagen vom 12. bis 23. Januar wurde sie von nicht weniger wie 65 000 Personen besucht; manchmal strömte geradezu eine Völkerwanderung aus ganz Westfalen der Ausstellung zu. Am vergangenen Sonntag allein besichtigten sie 12552 Besucher, so daß der Eintritt zeitweilig gesperrt werden mußte, um allzugroßes Gedränge zu vermeiden. Auch in Darmstadt kann die Ausstellung nur kurze Zeit geöffnet bleiben, da sie von hier nach Dresden gebracht wird, von wo dann der Transport zur Pariser Weltausstellung erfolgt. So ist mit Bestimmtheit zu erwarten, daß auch von der Bevölkerung der engeren und weiteren Umgebung der hessischen Residenzstadt reichlichster Gebrauch von der wohl niemals wiederkommenden Gelegenheit gemacht wird, eine Ausstellung zu sehen, durch die alle früheren Veranstaltungen dieser Art, selbst die im Zeughause zu Berlin, weit in den Schatten gestellt werden. ** In Amerika verstorbene Hessen. Stalen Island, Adolph Klein, 50 Jahre alt, aus Mainz. New-Aork, Elisabeth Schmidt, 62 Jahre alt, aus Wahlheim. Daselbst. Johanna E. Schultz, 67 Jahre alt, aus Sprendlingen. Daselbst. Elise Kühne, 53 Jahre alt, aus Darmstadt. Daselbst. Lazarus Baum, 68 Jahre alt, aus Tiefenthal. Elisabeth« Gillmann, geb. Winkler, 66 Jahre alt, aus Viernheim. Springfield, O., Adam Nicklas, 51 Jahre alt, aus Großgumpen. Evansville, Jnd., Frau Dorothea Döbler, geborene Klingenschmidt, 74 Jahre alt, aus Eckesheim „Pine Grove", Belleville, Jll., Frau Augusta Kircher, geb. Berkelmann, 70 Jahre alt, aus Frankfurt a. M. Darmstadt, Jll., Frau Margaretha Mürz, geb. Erb, 82 Jahre alt, aus Dietzenbach. Brooklyn, R. A., Fritz Hauber, 38 Jahre alt, aus Beiseförth, Heffen-Nassan. Daselbst. Carl L. Recknagel, 79Jahre alt, aus Cassel. Elizabeth, N. I., Wilhelm Heuser, 35 Jahre alt, aus Marburg. Riverside, N. I., Jakob Wolffschmidt, 77 Jahre alt, aus Büdingen. Philadelphia, Pa., Georg Ditzel, 76 Jahre alt, aus Marburg. Pittsburg, Pa., Anna S. Wallenstein, geb. Erbe, 62 Jahre alt, auS Barchfeld, Hessen-Nassau. PittSburg, Pa., F. R ü b s a m e n, Homberg an der Ohm. •* Kaiser-Panorama. Eine recht sehenswerte Kollektion von Bildern ist von Sonntag an im Panorama, Neuen- bäue, ausgestellt, welche sich den vorangegangenen würdig zur Seite stellt: Paris und die Vorbereitungen zur Weltausstellung 1900. Nachdem am Auge des Beschauers das Panorama der Stadt in verschiedenen Aufnahmen vorüber gezogen ist, er einen Einblick in das Verkehrsleben der Weltstadt durch Aufnahmen einiger Straßenbilder erhalten hat und ihm einzelne großartige Monumente und hervorragende Gebäude vorgeführt wurden, auch das große Wettrennen von 1899 besucht hat, wendet er sich nun den Vorbereitungen zur Pariser Weltausstellung zu, um einen Begriff zu erhallen, was für eine Pracht und für kolossale Summen bei solchen Gelegenheiten verwendet werden. Wir nennen u. a. nur das Gebäude für das Riesen-Fernrohr, das Palais der schönen Künste, internationales Palais für Manufakturen, den Bau des Maschinenhauses usw. Ein Besuch dieser neuesten und interessantesten Aufnahmen ist bestens zu empfehlen. O Aus drm Kreise Fritzlar, 26. Januar. Seit dem Jahre 1859 finden fast alle Hospitalinsassen israelitischer Konfession, die in der Irrenanstalt Merxhausen starben, auf dem israelitischen Friedhöfe zu Nieden- ft|ein ihre letzte Ruhestätte, soweit nicht etwaige noch lebende Anverwandte anderweitig verfügen. In vergangener Woche wurde aber von diesem Gebrauch Abstand genommen, weil eine solche Verstorbene an einer ansteckenden Krankheit gelitten, und daher, da ein Transport der Leiche in sanitärer Beziehung nicht gestaltet werden konnte, dieselbe auf dem Anstaltsfriedhof beigesetzt wurde. Die Verwandten derselben haben sich aber hiermit nicht beruhigt, und haben nach langwierigen Verhandlungen endlich erreicht, daß die Tote ausgegraben und morgen auf dem israelitischen Fried- Hofe in Niedenstein beerdigt wird. Kirche und Schule. rrr? o Lehrerbesolduug. Zu den Artikeln in Nr. 16 zweites Blatt und Nr. 19 erstes Blatt Ihrer geschätzten Zeitung sind folgende Hinweise gewiß nicht überflüssig. In welchem Verhältnisse stehen die Beamtenbesoldungen der angeführten Staaten zu den dortigen Lehrerbesoldungen? Wie verhalten sich die Besoldungen der Beamten jener Staaten zu den Besoldungen der hessischen Staatsbeamten? — Unter den veröffentlichten Skalen ist das seit >897 in Kraft getretene Gesetz in Anhalt unserem neuen hessischen Gesetzentwurf immer noch weit voraus. Mithin kann Hessen mit der Annahme des jetzigen Gesetzentwurfs in der Besoldungsfrage nicht an die Spitze treten. Auf der letzten größeren Lehrerversammlung in Bensheim wurde, wie die „Franks. Gen. Anz." mitteilte, eine neue Skala, die die mittleren Lebensalter mehr berücksichtigt, einstimmig angenommen. Herr Landtagsabgeordneter Backes wird dieselbe im Landtage verteidigen. Daß sie keine unbilligen, unberechtigten Forderungen enthält, ist am besten aus einem Vergleich der Anhalter mit dieser neuen Bensheimer Skala, welche 1 beide nachstehend folgen, ersichtlich. Darnach erhalten die Lehrer m Anhalt: Gehalt bei der festen Anstellung 1100 Mark, „ nach 2jähriger Dienstzeit 1250 „ 1400 „ ,/ n 8 n n 1550 , 11 n ü H „ 1750 „ 14 ir fr ir ir 1950 „ n m 17» ii 2100 „ u n 2t) „ „ 2250 „ ii h 23 „ „ 2400 „ n ir 26 „ „ 2550 „ h u 28 „ M 2700 „ Die Lehrer Hessens wollen erhalten: Gehalt im 1. — 3. Dienstjahr 1100 Mark, ii ii 4. -6- 1200 II n ii 7. -9. 1400 II n n 10. -12. 1600 n ir 13. -15. 1800 If n u 16. -18. 2000 n rr 19. -21. 2200 ii n 22. -24. 2400 rr H ii 25. -27. 2600 vom 28. w 2800 ir Der internationale Kongreß für Erziehung und Unterricht gelegentlich der Pariser Weltausstellung. DaS Handelsministerium von Frankreich versendet jetzt die Einladung zudem Volksschulkongreß, der vom 2. bis 5. August in Paris gelegentlich der Weltausstellung abgehalten werden soll. Das Programm, das in französischer Sprache an o.rschiedene bekannte Schulmänner und Redakteure pädagogischer Zeitungen gesandt worden ist, sagt, daß der Kongreß in fünf Sektionen tagen soll; jede einzelne Sektion hat eine besondere Frage zu behandeln. Die erste Sektion soll sich mit dem hauswirtschaftlichen Unterricht beschäftigen, der ja jetzt in allen pädagogischen Vereinen und Zeitschriften eingehend erörtert wird. Dabei sollen die Ziele dieses Unterrichts, dessen verschiedene Zweige in Theorie und Praxis fcstgestellt, und es soll feiner die Meinung der Kongreßteilnehtmr darüber gehört werden, ob die hauswirlschaftliche Unterweisung durch besonders dazu ausgebildete Llhrerinnen zu erteilen ist, oder ob es sich empfiehlt, die wissenschaftlichen Lehrerinnen durch besondere Ausbildung zu Erteilung dieses Unterrichts zu bestimmen. Reserentm sind Senator Paul Strauß und Frau Biös, Genrralinspektorin der Kinderbewahranstalten. Die zweite Sektion beabsichtigt über den Schulbesuch im allgemeinen zu verhandeln, wobei eine Statistik über den Schulbesuch bei den bekanntesten Nationen als Unterlage dienen wird. Es sollen Mittel und Wege in Hinsicht der Gesetzgebung, Verwaltung und der Pädagogik angegeben werden, wie der Schulbesuch zu heben wäre. Als Referenten hierfür find die Generalfchulinspektoren Cazes und Jost bestimmt. Die dritte Sektion befaßt sich mit der moralischen Erziehung der Jugend in Verbindung mit den übrigen Erztehungs- fragen. Referenten: JuleS Payot, Akademieinspektor, und Frl. Professor Billotey. Die vierte Sektion will übkr den höheren Dolksschul- unterricht beraten, namentlich Mittel und Wege zu dessen weiterer Ausbildung vorschlagen. Referenten die beiden Schuldirektoren L6veque und Petit (Letzterer in Naney). Die fünfte Sektion wird sich mit der Weiterbildung der aus der Volksschule entlassenen Jugend, also mit dem Fortbidungs- wesen, beschäftigen. Sie rechnet dazu: Fortbildungsschulen, Kurse für Erwachsene, Lesegrsellschaften und andere Vereine, die dieser Frage ihre Unterstützung zuwenden. ReserenNn: Vizepräsident der französischen Unterrtchtkliga Cav6 und die Generalfchulinspektoren Gilles und Eduard Petit. Etwaige Wünsche wegen Behandlung einer dieser Fragen müssen bis 1. Mai dem Gemeindeschuldirektor Trautner in Paris, 20 Rue Etienne.Marcel, der als Schriftführer der Vvibereitungskommission wirkt, gesandt werden. ss'iiÄ An dem Kongreß können nicht nur Leute teilnehmen, die in der Unterrichtsverwaltung ober an Schulen wirken, sondern auch solche, die für eine der Fragen besonderes Interesse haben. Sie müssen eine Teilnehmer karte lösen. Diese ist persönlich, kostet 3 Franks, berechtigt aber nur zum Zutritt zu den Verhandlungen des Kongresses, nicht zum freien Eintritt in die Ausstellung. Der Kongreß wird in den Räumen der Sorbonne abgehalten. Es werden außer den Sektionssitzungen auch gemeinsame Versammlungen aller S-ktionstetlnehmer anberaumt. Arbeiten, die Aussicht haben sollen, bei der Aussprache berücksichtigt zu werden, müssen spätestens bis 15. Mai eingesandt sein. Für die gemeinsamen, wie für die Seklionssitzunqen ist schon eine Geschäftsordnung aufgestellt, die für das große Publikum wohl wenig Interesse hat. Daß aus Deutschland viele Schulmänner dem Kongreß beiwohnen werden, ist schon um deswillen anzunehmen, weil er in die Ferien fällt, und weil die verschiedenen deutschen Reisebureaus billige Fahrten zur Weltausstellung nach Paris veranstalten Landwirtschaft. SLchfische Vieh-BersicherungS-varik in Dresden. Dieses größte, vorzüglich fundierte deutsche ViehoerstcherungS-Jnstttut hat im vcrfloffenen 27. Rechnungsjahre wieder einen bedeutenden Erfolg zu verzeichnen. Welch großes Vertrauen dieser hochangesehenen Bank vv:i allen Seiten enlgcgengebracht wird, beweist der enorme Zugang an neuen Veisicherungen. Die Prämten-Einnahme hat sich 1899 um mehr als 28 000 Mk., auf 922 204.20 Mk., gehoben. Alle berechtigten Schadenfälle wurden in voller statularischer Höhe prompt und kulant den Versicherten an ihren Wohnorten auSgezahlt, insgesamt 654 507.10 Mk. inel. Erlös. Trotz der hohen Schädenleistung batte kein Versicherter den geringsten Nach- oder Zuschuß zu leisten, da die Bank nur zu festen und sehr billigen Prämien versichert, welche sogar zur Erleichterung in zinsfreien Terminen gezahlt werden können. Prämien-Resrrpe und Reservefonds sind beträchtlich gestiegen; am 1. Januar 1900 belief sich die für künftige Schäden verfügbare Netto-Summe auf 329 000 Mk. Versichert waren 1899 27 081247. (Siehe heutiges Agenten-Gesuch.) Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. Tabak. Im Laufe dieser Woche wurde die Einwiegung der Tabake im Neckarthal beendigt, während im badischen Oberlande dieses Geschäft noch 8 bis 10 Tagen dauern wird. In der Rheinpfalz wurde im Laufe der Woche Rülzheim zu 18 bis 19 ausverkauft, ebenso der Ort Rhein zabern teilweise verhagelt vermischt zu 16 bis 18 Mark. In Erlenbach, wo anfangs zu 25 bis 26 Mark verkauft wurde, ist letzter Tag bis auf einige hundert Zentner zu 20 bis 22 Mark verkauft worden. Ferner wurden in den Orten Knittelsheim zu 16 bis 18 Mark, Offenbach zu 15 bis 16 Mark verkauft. In den Orten Insheim und Rohrbach, welche schwere Tabake ziehen, wurde zu 13 Mark verkauft. Dieselben werden zu Schwergutzwecke genommen. Jetzt sind in der Pfalz noch die Orte Bellheim, Steinweiler ganz zu verkaufen, während die Orte Heynau von 20 bis 24 Mk., Hexheim von 12 bis 13 Mk. angefangen haben. Letzterer Ort. welcher ca. 5000 Zentner baut, möchte höhere Preise erzielen, während der Handel nicht über 12 Mark geben will, da die Tabake teils hart und teils leicht verhagelt werden, und man, so lange derselbe am Dach ist, die Ware nicht beurteilen kann, andererseits aber Produzenten gerne-am Dache verkaufen möchten. Wenn die Händler warten, bis abgehängt ist, wird es jedenfalls nicht ihr Schaden sein. In neuen Tabaken wurde bis jetzt, was Cigarrentabake anbelangt, ein größerer Posten Rebut von hiesigen Fabrikanten zu uns bis jetzt unbekannten Preisen an einen Händler in Straßburg verkauft, und wird das Rebut des leichtesten und bestbrennenden der 1899er Ernte sein. In Rollendecksachen wurde in letzter Zeit auch verschiedenes verkauft und ist für diesen Zweck vermehrte Nachfrage. Wir sind der Ansicht, daß diese Sorten nach beendigter Fermentation glatt verkauft werden. Was die Qualität der Cigarrentabake anbelangt, so entwickelten sich die Tabake beim ersten Herumschlagen sehr kräftig. Wir wollen jedoch mit endgültigem Urteil bis nach Beendigung der ersten Fermentation zurückhalten. In alten Tabaken sind uns Verkäufe von Belang am hiesigen Platze in dieser Woche nicht bekannt geworden. Die Fabrikation scheint noch zurückhaltend zu sein, um eventuell die Abläufe der ersten Javaeinschreibungen abzuwarten, wie solche sich im Preise halten wird und wie die Ware ausfällt. In Rippen, lose, Pfälzer, geschäftslos, feine lose 9—9,50 Mk., gebündelte 10—11 Mk. Frankfurter Börse vom 86. Januar. Wechsel auf New-York zu 4.21-22. Prämien auf Kredit per ult. Januar 0.40%, do. per ult Februar 1.80%, do. per ult. März .3%, Diskonto Kommandit per ult. Jan. 0.40%, do. per. ult. Febr. 1.70%, do. per ult. März 2.70%, Lombarden per ult. Jan. 0.35%, do. per ult. Febr 0,70%. Notierungen: Kreditaktien 235-234 90, Diskonto-Kommandit 194.20-( 0-00, ^Staatsbahn 136.20-10, Gotthard 141.80, Lombarden 28.30-00-00, Ungar. Goldrente 99.35, Italiener 94 30, Sproz. Mexikaner 26.30-00, Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.19%, Privat-Diskont 4%—4%% 1% bis 2% Uhr: Kredit 234.70-30, Diskonto 194.20- 193.50, Staats bahn 136.10, Lombarden 28 30. Zahlungseinstellungen. Konkurseröffnungen: Gastwirt Nikolaus Steuermann, Bonn; Goldarbeiter Waldern. Linke, Breslau; Restaurateur Karl Sohnirring, Untertürkheim (Cannstatt); Hutmacher Benno Gustav Sprenger, Ebersbach; Maurermeister Arth. Striowski, Elbing; Kaufmann Karl Zorn, Freiburg i. Br.; Bäcker Alb. Finkbeiner, Oberthal (Freudenstadt); Metzger Emil Meyer, Lautenbach (Gebweiler); Bäcker Jul. Kübel, Giesen; Kaufmann Wiln. Gewalt, Haynrode (Grosshedungen): Nachlass des Schuhmachers Friede. Clobes, Obervorschütz (Gudensberg); Bäcker Engelh. Herbst, Kassel; Bauunternehmer Karl Spilling, Kassel; Kaufmann Wilhelm Imhoff, Kempen, Rhein; Brauereibesitzer Arth. Richard Schilbach, Hohndorf (Lichtenstein); Tischler Georg Rud. Job. Wängler, Lübeck; Schuhmacher Wilh Jöres M.-Gladbach; Materialwarenhändler Oskar Wilh. Mittwenz, Radeberg; Sattlerei- geschäfts-Inhabefin Anna Marie Ziemann, Reichenbach i. V.; Materialwarenhändlerin Pauline Singer, Netzschkau (Reichenbach i. V.); Modistin Witwe Eugen Kleie, Gross-Moyeuvre (Rombach); Firma Jacob & Schick, Schiltigheim; Kaufmann Paul v Wnuck, Stettin; Schneider Emil August Kahn, Thorn; Wirt Emil Ebner, Rotzei (Waldshut); Müller Joseph Strötmann, Wattenscheid; Hotelbesitzer Heinr. Hamelau, Westerland; Tischler Franz Janocha, Klein-Zabrze (Zabrze); Kaufmann Paul Arnold, Zöblitz; Schmied Franz Ferd. Stoekigt, Auma; Samenhändler Bernhard Meier, Braunschweig; Kaufmann Otto Ebermann, Braunschweig; Tischler Otto Hattensauer. Braunschweig; Viehhändler Joseph Strebl, Steinberg (Dingolfing). Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gieße«. Aufgebote. Januar. 19. Philibert Meyer, Taglöhner dahier, trü Stdonie Dietz hier selbst. 22. Jobs. Weitzel, Bahnarbeiter dahier, mit Margarete Will Hierselbst. 23. Claus Heinrich Buerhop, Schutzmann zu Bremen, mit Katharine LuerS zu Rautendorf. Geborene. Januar. 18. Dem Kaufmann August Weidig ein Sohn. 19. Dem Brauer Franz Xaver Buchberger ein Sohn. 20. Dem Rangiermeister Karl Hermann ein Sohn, Ernst Friedrich. 21. Drm HilfSbremfer Wilhelm Schäfer eine Tochter, Hedwig Anna Eltfe Katharine. 22. Dem UniverfitätS Professor Dr. Reinhard Frar k ein Sohn. 22. Dem Kaufmann Friedrich Jung eine Tochter. 23. Dem HtlfsgerichtSschreiber Heinrich Konrad Wilhelm Fauldrath eine Tochter. 24. Dem Tapezier Wilhelm Böhling eine Tochter, Marie Mathilde. Gestorbene. Januar. 12. Heinrich Becker, 50 Jahre alt, Bahnarbeiter von Heuchelheim. 20 Margarete Hauck, 84 Jahre alt, Privatin dahier. 21. Karoline Perim, geb. Dröhna, 58 Jahre alt, Schauspielerin dahier. 21. Karotine Polzin, 1 Jahr 6 Mon. alt, Tochter von Schachtmeister August Polzin zu Klein Linden. 21. Friedrich Brücket, 60 Jahre alt, von Dornholzhausen. 22. Karoline Schäfer, 16 Jahre alt, Fabrikarbeiterin von Wies-ck. 23. Johannes Rohrgast, 42 Jahre alt, Landwirt von Zeilbach, Kreis Alsfeld. 24. Josef Haggenmüller, 76 Jahre alt, Lokomotivführer i. P. dahier. 24. Karl Schröder, 28 Jahre alt, Schuhmacher von Dramburg. 25. Marie Möhl, geb. Keil, 56 Jahre alt, Ehefrau des Fabrikanten Georg Emil Möhl dahier. 25. Wilhelm Mootz, 34 Jahre alt, Taglöhner dahier. Markus Bauer Spezialität in feiner Kinder-Garderobe. Gießen, Kirchenplatz p- 71$ TOR.IL BohMrmirto. Fleisch - Extract übertrifft trotz billigeren Preises an N&hrkraft UDd Wohlgeschmack die Liebig’sohen Extracte und ist in allen besseren Drogen-, DelicateMen- ^*'**^r*r und Colonialwaaren-Handluncen zn haben. 609 Hobelarbeiten. Kostenloses Abholen und Wiederanbringen der Arbeiten, Preisliste gratis und franko. Lier ge n. y ^enermann, Bonn1 rateurKarl Sohnining' ino Gustav Sprenger, lDlng; Kaufmann Karl lr' Oberthal (Freudee- tfmttery, m« Dreie ^rotohedongen); Obervorschütz (Kuden,- nternehmer Karl Spilling, Rhein; Brauereibeaitzer Jnstein); Tischler Georg iVilh. Tores M.-Gladbach’ iz, Radeberg; Sattlerei- chenbach i.V,; Material- ra (Reichenbach L V,); uvre (Rombach); Firma Paul v Wnuck, Stettin; Firt Emil Ebner, Rotiel tteoscheid; Hotelbesitxer iz Janocha, Klein-Zabrze ; Schmied Franz Feil -r, Braunschweig; Kani- der Otto Hattenaauer,- Stemberg IMMhizV „ alt, E •Ääg i"*Ä Ä' H JrJ*$ets mb UI S bdarmt ge- At, 6- Januar, ■9»,Diil,onto.Komm.n- ^«*,Umba,d,n 31 9480, 3ptoz. Mexi- ier*k. Coupons 4.191/,. ‘30> Skonto 194.20- ;*8 Mar, tr Ferner Wen «W abgebänat v, 'Malen mut®, roid Nut non h »’nen HzA« flen ««mSK” »utbe itu»; .^W^Rfrage. I . ■ EXtract s6»n» , Prei<« “ pei*' i. v°dir-°^^°>' ■n v>°e«°' yb» saMtglstm f* inet dahier, utt Eidwie Leiter brfitr, mit Mir- j> Bunhop, Schutzmann abotf. ; eta Sohn. M. Dm ünst W,2 )ltr, Hkdmlg Anna Etile flor Dr. 5-«1 i/fi ^ang eine M». aUlm9* m SoMS eine IW«» H fm Fichtenstangen mit 1,15 Sames. 697 Austern 7 i 9 Großherzog von Hessen. 166 294 6 90 12 540 2 98 BuchewScheit, Buchen-Prügel, Nadel-Prügel, Buchen-Stock, Nadel-Stock, Buchen-Reifer, Nadel-Reiser, rm // n H Inhalt. Anfang morgens 9 Uhr im Burg, wald auf der Straße Winnerod— Lindenstruth. Winnerod, den 24. Januar 1900. frische Ostender treffen heute ein. Hotel Hohmrsteigerung. Donnerstag den 1. Februar sollen in den Zimmerischen Wald- ungen zu Winnerod, Distrikt Burgerwaid, Eichköpfel und Langebuchen, versteigert werden: Jagdverpachtung. Donnerstag den 1. Februar l. Js., mittags 12 Uhr, wird bie Jagt, btt Gemeinde Nieder Bessingen aus hiesigem R-thause für weitere 6 Jahre öffentlich verpachte . Die Gemarkung umfaßt 2000 Normal- morgen, worunter 600 Morgen Wald sich befinden. Die Entfernung bi« zur niiLsten Bahnstation Llch beträgt 4 Kilometer. Nieder'BksfiugtN. 24. Jan. 1900. Gr. Bürgermeisterei Nieder-Besfingen. Horst.707 Hchversteigerung am Mittwoch, dem »1. Januar d. Js. im Gemeindewald von Werdorf. Distrikt Preuhkopf: 28 Eichen flämme = 12,50 fm, 71 Kiesern- stämme — 24,16 fm, 2 Kiefern- stangcn — 0,22 fm. Distrikt Fichten: 218 Kiefernstämme = 81,67 fm, 6 Kiefernstangen = 0,60 fm. Distrikt Hasengarten: 50 Kirsern- stämme — 14,96 fm, 19 Kiefernstangen — 1,60 fm. Distrikt Hundsgräben: 15 Eichen- flämme — 22,66 fm (Glaser- und Schreinerholz). Distrikt Totalität: 1 Eichenstamm — 0,57 fm, 55 Kiefernstämme — 29,17 fm, 7 Kiefernstangen — 0,49 fm. Zusammenkunft morgens 9 Uhr beim Vorsteher. Ehringshaus.n, den 27. Jan. 1900. Der Bürgermeister. H oemann. 724 sAösterni VN" “W8 frische Ostender treffen heule ein. 720 Wlinßube;nr Wwigsburg. Kreppeln täglich frisch. 272 Friedrich Noll, Hofbäcker, Mäusburg. Täglich frische Kreppei Kaffeeknchen, Torten, Thee- und Weingebäck empfiehlt in großerAuswahl bte Konditorei Ludwig DöA, 588_________Marktstratze 32. Mazzen frifcb eingetroffen. 684 I M. Schulhof. Grosse Freilmrg^er <*el Mir m Geringster Gewinn Mk. 10, alle bar ohne Abzug zahlbar. Lose ä 3 Mk., 11 Lose 30 Mk, vor- a IiIIy» e • ■ sendet F. de Fallois, alleiniger General-Debit Wiesbaden Reichsbank-Giro-Konto. Ziehung sicher 10. bis 13. Februar. — Diese Lose sind auch zu haben bei allen Lose Verkäufern und in Giessen bei Richard Buchacker. r®i**eoej4!Äiit.w.v»«B»!iiiiyi iiju | i । | Für Liste und Porto 30 Pfg. beifügen. Die Vorstände Neuenweg >5. 654 690 Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. 2. Weber zu vermieten. Neuenweg 15. 620 493] Schöne Wohnung von 5 oder 6 Zimmern, 2 Tr. hoch. Weftanlage 51. zu i. Es werden benötigt: a) für Knaben: Anzüge aus dunklem Cheviot — gefüttert —, b) für Mädchen: Schwarzer Cachemir zu Kleidern und farbiger Flanell zu Unterröcken. Offerten sind unter Beischluß von Mustern — auch bezüglich des den Knabenanzügen zu verwendenden Futter» — bis spätestens zum Februar d. I. bei Hospitalverwalter Dörr verschlossen abzugeben. Gießen, am 23. Januar 1900. Karten für Nichtmitglieder ä Mk. 1.— sind zu haben bei den Herren E. Challier, Neuenweg, H. Noll. Mäusburg, und C. Orbig, Bahnhofstrasse, sowie abends au der Kasse; für Mitglieder (gratis) und deren Angehörige (ä 50 Pfg.) bei Herrn C. Orbig bezw. dem Gewerbevereinsdiener. 21] Zweiter Stock, vier Zimmer, Küche, Korridor und sonstiges Zubehör, versetzungShalberper 1. April 1900 zu vermieten. Wolfstratze 10, Ecke Grünbergerpratze. Katiub Verein uni Orb-IMnriii tau Vierter Vortrag Dienstag den 30. Januar 1900, abends 8% Uhr pünktlich, in Steins Saalbau. Vortrag mit Lichtbildern. Herr Jens Lützen, Dozent an der Humboldt-Akademie, Berlin Ein verschwundener Erdteil. Abfahrt von Neapel. Suezkanal, Ostafrika. Verteilung von Land und Wasser zur Jurazeit. Die Landbrücke zwischen Afrika und Asien bis Java. Das Leben auf dem Kontinente „Lemuria". Warum verschwand der Erdtheil? Seine noch heute vorhandenen Reste. Madagaskar, die Inseln im indischen Ozean. Ceylon, die Perle des indischen Ozeans Die Korallenriffe. Darwins Ansichten über die Entstehung der Koralleninseln und Atolle. Koralleninseln der alten Zeit Gotland. Die Entstehung der Dolomiten. Das Schlernplateau Dio Seisser-Alp. — Verbindung von Ceylon mit Australien und weiter östlich. Die Ueberbleibsel von Gondwanaland. Lakkadiven, Malediven, Java. Die polynesischen Inselgruppen. Neu-Guinea Die neuen deutschen Kolonien Karolineninseln. Mariannen. Palanarchipel. Admiralitätsinseln. Bismarckarchipel. Salomoninseln. Marschallinseln. Samoainseln. Tongainseln. Neuseeland. Tasmanien. 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