drittes Blatt Anrts- und ELuzeigeblutt fut? den Kreis Gieren Spionkop nicht halten. Leute verloren, sich vor er-sV Sonntag den ?8. Januar ILczugspreis vicrtcljährl. Ml 2,20 moimtlidj 75 Pfg. mit Bringeriohn; durch die Abholcstcllev Vierteljahrs. Mk. 1,96 monatlich 65 Psg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierleljährt. mit Bestellgeld. zurückzieh en. London, 26. Januar. fteUftten, Expedition und Druckerei: Kchukstraße Ar. 7. rule Anzeigen-Bermittlungsstellen deS In- und Ausland«« nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. ZeilcnpreiS: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. WatisbeilägenIMeßener Familienblätter, Der hessische Landwirt Dlätier für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hießen« Fernsprecher Nr. 51. * Vom Kriegsschauplatz. Der Spionkop von den Engländern wieder geräumt! — General Woodgate -h Unsere schon gestern geäußerten Zweifel an der Dauerhaftigkeit des von den Engländern nördlich des Tugela errungenen Erfolges haben sich als nur zu gerechtfertigt erwiesen. Der englische Triumph hat genau 24 Stunden gedauert ! Ein amtliches Telegramm General Bullers an das Londoner Kriegsministerium besagt, daß General Warren den Spionkop bereits Mittwochnacht wieder hat räumen müssen. Dadurch sind die Buren wieder in völligem Besitz ihrer ununterbrochenen festen Verteidigungslinie, und die Chancen des englischen Vormarsches und des Entsatzes von Ladysmith sind wieder auf denselben Punkt zurückgeführt, auf dem sie sich beim Beginn der Buller'schen Vorstoßoperationen befanden. — Weitere Meldungen besagen: Loudon, 26. Januar. General Buller telegraphierte an das Kriegsministerium: „Ich bedauere mitteilen zu müssen, daß Warren nach mir soeben zugegangenen Meldungen den Spionkop Mittwochnacht wieder räumen mußte. Auch bei dieser Gelegenheit hat der Gesandte der Transvaal-Republik, Dr. Leyds, die Sachlage im Voraus richtig beurteilt: Dr. Leyds äußerte sich nämlich in Paris einem Korrespondenten gegenüber zu der englischen Depesche über die Besetzung des Spionkop, die Engländer würden offenbar diese Position nicht halten können, infolge des, wie sie selbstteingestehen, sehr unangenehmen Artilleriefeuers der Republikaner. Er sei überzeugt, daß die Komman- bauten der Burentruppen die Bewegungen Bullers und Warrens vorausgesehen hätten, (und wie wir auch vorausgesagt haben. D. Red.) Die Einnahme von Ladysmith durch die Buren hätte zweifellos eine große moralische Tragweite, aber es sei möglich, daß die Operation nur deshalb verzögert worden sei, ricli sich Mur. Die Nachricht über die Niederlage der Engländer bei Spionkop hat hier allgemeine Bestürzung hervorgerufen. Man erklärt sich dieselbe nur dadurch, daß die Buren rechtzeitig frische Verstärkungen erhalten haben und infolgedessen die Truppen des Generals Warren angreifen konnten. In militärischen Kreisen glaubt man, daß das Kriegs amt die Nachricht über den Wiederverlnst desSpionkop schon früher erhalten habe, als es dieselbe ver- Meßmer Anzeiger Hmeral'Mnzeitzer weil man nicht so viel Kriegsgefangene ernähren und bewachen wolle. Die Verluste der Buren betragen seit Beginn des Krieges 212 Tote, 1000 Verwundete und 200 Gefangene. Die Engländer haben dagegen an 8000 Tote, Verwundete und Gefangene. „Ich bin", so schloß Dr. Leyds, „voll Zuverficht 'betreffs des Ausganges des Krieges." Dr. Leyds begab sich gestern nach Berlin. London, 26. Januar. Nach einer Privatmeldung konnte General Warren wegen Mangels an Truppen Er wurde neuerdings von Wz e bett 9lenban 61f 5 Cevtuer an »Renert 626 Mar. öffentlichte. London, 26. Januar. General Joubert sandte infolge des bevorstehenden Angriffs des Generals French bei Colesberg 1000 Mann des Belagerungskorps von Ladysmith und 600 Mann der Truppen des Generals Cronje aus Magersfontein nach Oranjeriver zur Verstärkung. Die Buren sind in Colesberg konzentriert. Sämtliche Hügel in der Umgegend sind durch die Burenvorposten besetzt. Ihre Verteidigungswerke erstrecken sich bis zur Norvalbrücke. General French befindet sich in einer Entfernung von Vt? Meile von dem Burenlager. London, 26. Januar. General Woodgat: ist infolge seiner Verwundung gestorben. * * T-legramme des „Gießener Anzeiger". London, 27. Januar. Das Kciegsamt erklärt, keine ergänzenden Nachrichten über das Gefecht bei Spionkop erhalten zu haben und veröffentlicht statt dessen eine Anzahl Telegramme von Warren, Buller und Methuen über die Kriegs-Operationen, welche von Mitte November bis En de Dezember stattgefunden haben. — (Lüge über Lüge!) London, 27. Januar. Aus dem Lager von Frere wird gemeldet vom 24. Januar 7 Uhr abends: Die Buren halten noch immer die umliegenden Hügel besetzt. Auf beiden Seiten werden Schüsse gewechselt. Wir sind vom Feinde etwa 1000 Meter entfernt. Die Buren erhalten fortgesetzt neue Verstärkungen und neue Geschütze. Loudon, 27. Januar. Das Krieg samt hat bis gestern abend 10 Uhr keine Einzelheiten über die Niederlage von Warren am Spionkop erhalten. Loudon, 27. Januar. Das Kriegsministerium veröffentlicht ein von Buller gestern früh lO1^ Uhr auß Spearmans Lager abgesandtes Telegramm. Dasselbe meldet die Verluste Lytteltons im Gefecht vom 24. Danach sind 6 Offiziere gefallen, 13 verwundet, 18 Mann gefallen, 150 verwundet und 42 vermißt. Loudon, 27. Januar. Wegen des Verlustes der 11 Geschütze bei Colenso telegraphiert Buller Fol- gen des: Er habe dem schwer verwundeten Oberst Long befohlen, unter der Deckung der 6. Brigade vorzugehen und nur mit den Flottengeschü'tzen in Aktion zu treten. Statt dessen sei Long mit 11 Geschützen so schnell vorgegangen, daß die Infanterie und die auf der rechten Flanke aufgestellten Geschütze weit hinter ihm zurück lagen. Er habe eine Stellung 300 Meter vor den Buren eingenommen. Warren total vernichtet!! Brüssel, 27. Zauuar. Eine Kabeldepesche aus Pra- toria meldet die völlige Vernichtuug des Armeekorps Warren. Dasselbe verlor 800 Tote und Verwundete, 1500 Gefangene und 17 Kanonen. Die Buren verfolgten die Engländer bis hart an das Hauptquartier Bullers. Der Sieg ist absolut entscheidend. London, 27. Januar. Der Verlust des Spionkop ruft in ganz Loudon tiefe Niedergeschlagenheit hervor. Au« Bullers Telegramm geht hervor, daß der Spionkop in der- selben Nacht geräumt wurde, in der Buller^ seine Eroberung hierher telegraphierte. Buller meldete die Räumung schon a« Donnerstag mittag, das Kriegsamt erklärt aber, seine Depesche Nr. ?3 Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Die Gießener Aamikienvlätter werden dem Anzeiger tat Wechsel mit „Hess. Landwirt" u. „Blätter ftr heff. BolkSkunde" »Schtl. 4 mal beigelegt. den Buren angegriffen, und mußte, nachdem er viele : der Uebermacht der Buren td). «d MM ’tttMt HM drm NgilltÜM e 11, abzugeben. 675- iermafige kleigerung im ^er HmeMmlv „g, 5. gebt««1900' t Sekkopf und Pier» - £ >.» «» - 88,3^ im. . aä cm DurchlNM- ,1 ,/63 1 am W enkllnfr !• Adel«. Tt’l * 1 * WS' 1»®: pathien anwuchsen, längst ehe der Krieg entbrannt war, war geschaffen worden durch bic Lehren einer hundertjährigen Geschichte, in der England rücksichtslos sich den Lohn fremder Mühen und fremder Arbeit zu eigen machte, rücksichtslos sich hinwegsetzend über jeden Vertrag, über Treu und Glauben, und jedes Gebot der politischen Ehre. Und dennoch war es den Engländern möglich, so heiß auch die Flammen schon brannten, den Haß zur^Weiß- gluthitze zu steigern. Die Brutalitäten, die gegen Deutschland begangen worden sind, füllen ein besonderes Kapitel, das wir niemals vergessen werden. Wenn wir selbst nicht mehr uns rächen können, so wird doch sicherlich uns unseren Gebeinen der Rächer erstehen. Und wo der Spiritus zum Teufel und nur das Phlegma geblieben ist, dort wird doch schließlich aus den Mitteilungen über die auf dem Kriegsschauplatz von den Engländern verübten Gemeinheiten und S churre- re'ien ein Funken blitzen, der den teutonischen Zorn entzündet. Wilde zum Kampf bewaffnen gegen ein zivilisiertes Volk, sie heranführen, um Pflanzungen zu zerstören, Herden zu vernichten, Frauen und Kinder zu morden das sind Thaten, die Engländer vollbrachten. Und dennoch waren sie einer Steigerung fähig. Was gilt noch die Frivolität, mit der man sich über die Paragraphen des Weltpostvertrages hinwegsept, was gilt die Rohheit, mit der man die Kriegsgefangenen behandelt, bis man sie schließlich in Zuchthauszell.n pferchte, was gilt selbst die Unmenschlichkeit, mit der bei Elandslaagte die Lanzenreiter der Briten die verwundeten Feinde durchbohrten, um sie schließlich zu plündern, was gelten all die Einzelheiten, die über die Zuchtlosigkeit der englischen Truppen gemeldet wurden, gegenüber dem eidlich festgestellten Bericht des Rittmeisters von Dalwig, der von dem entsetzlichen Schicksal der von den Kaffem gefangenen und von den englischen Soldaten geradezu viehisch behandelten Frauen und Mädch^u erzählt? Und wie herrlich hebt sich von solcher Folie die Ruhe und Größe, das gehaltene Maß und der Edelsinn der armen Bauern ab, die nichts von Europens übertünchter Höflichkeit wissen mögen, die aber in ihren Blockhäusern und Hütten, und wenn sie mit Axt und Spaten arbeiteten, es nicht vergaßen, daß auch der Feind ein Mensch sei, geschaffen nach dem Ebenbilde Gottes, und daß der Krieg nicht mit dem' Einzelnen geführt wird, sondern mit der Gesamtheit! Roch niemals ist ein Volk so tief hineingewandelt in das Thal der Erniedrigung, wie jetzt das Volk der Briten. Denn wie der selbstgeflochtene Kranz der Unbesieglichkeit und der Unerschöpflichkeit der Mittel in welken Blättern von ihren Häuptern fiel, so ist von ihnen auch die Krone der Menschlichkeit, des Edelmuts und des Heldentums herabgeglitten, um in Staub zu rerfallen. Auf der Stirn der Buren aber erstrahlt sie in hehrem Glanze. * Lehren des Krieges. Gießen, 26. Januar. Das weltgeschichtliche Drama, das dort drunten im Lande der Buren sich abspielt, nimmt seinen Fortgang, dem unbekannten Ziele entgegen. Mit ungeheurer Span- mma harrt ganz Europa der Nachrichten, die von dem Schauplatze des Krieges her trotz aller Quarantänen der Besiegten zu uns herüber dringen und uns lehren, daß auch noch in unserer Zeit der persönliche Heldenmut seinen Wert behalten hat, und daß der Krieg sich noch immer nicht umaeformt hat in jene massenmorderischen Wirkungen, in denen der Einzelne jede Geltung verliert. Vielleicht hat noch niemals aus dem Zusammentreffen feindlicher Volker sich eine solche Fülle neuer und unerwarteter Lehren ergeben, wie aus diesem Kriege, den, in der Verteidigung seiner Rechte, ein armes Volk von Bauern gegen das Heer einer europäischen Großmacht führt. Und doch ist man nicht zur ultimo ratio gelangt, noch bliebe den Buren, selbst wenn sie in der Feldschlacht besiegt wurden, jener vernichtende G u e r i l l a k r i e g, wie ihn vor neunzig Jahren die Spanier gegen Napoleon führten, und selbst der glänzendste Erfolg des Sirdars Kitchener könnte England nicht vor der Notwendigkeit bewahren, noch in jahrelangen Mühen die letzten Spuren des Feuers zu vernichten. Wenn der Krieg beendet sein wird, so werden unsere Taktiker und Strategen beflissen sein, seinen Gang u. s. w. im einzelnen eifrig zu studieren. Schon jetzt dämmert die Erkenntnis, daß der schlichte Burengeneral ein ganz neues System in die Kriegskunst ein- qeführt hat, ein System, dem bie englischen Offiziere völlig ratlos gegenüber zu stehen scheinen, und der Name Joubert wird in Zukunft zualeich M11 dem Namen Moltkes genannt werden. Mustergiltig vor allem ist für künftige Zeiten die v o r s i ch t i g e K l u g- beit, mit der die Burenführer ihre Truppen und ihr Pferdematerial schonen. Jedes einzelne Menschenleben steht ihnen hoch im Preise, sie fühlen die Verantwortung ür jeden unnütz vergossenen Blutstropfen und wissen, daß Menschenleben unersetzlich sind. Indem sie daraus verzichten, gefährdete Positionen fest zu halten, gönnen sie den feindlichen Führern getrost den billigen Ruhm, sie „zurückgetrieben" zu haben, einen Ruhm, der ja ohnehin niemals älter wird als wenige Tage und Nächte. Es sind nicht einmal stets Lügentelegramme, bewußte Unwahrheiten die von den englischen Generalen nach London gemeldet werden. Die Methuen, Gatacre, Buller und Warren sind verschiedene Male wirklich vorgedrungen, und die Buren haben ihre Stellungen geräumt. Nur war es em stets erneuter Irrtum, wenn die englischen Führer immer wieder den Ansang einer Entwickelung als das Ende ansahen, und dort Herren der Lage zu sein glaubten, wo sie doch nur am Drahte der Buren sich bewegten. Die souveräne Ueberlegenheit, mit der Joubert die Feinde von! Niederlage zu Niederlage lockt, findet ihr Gleichnis nur in den bewundernswerten Manövern, die einst Bazaine nach Metz drängten, und Mac Mahon an Sedan fesselten. Aber so reich die Lehren sind, die der Krieg von Transvaal uns bringt, Lehren, die ihren Gipfelpunkt finden in der vom Standpunkte edlen Menschentums so tief ergreifenden Thatsache, daß die sittlichen Mächte der Vaterlands- und Freiheitsliebe noch immer stärkere Bundesgenossen sind, als alle wirtschaftliche Ueberlegenheit, als alles Raffinement der Bewaffnung, als Dum-Dum-Ge- schosse und Lydditbomben, so hat dieser an wundersamen Erscheinungen so reiche Krieg doch noch eine Fülle anders gearteter Resultate gezeitigt. Vor allem hat er deutlich bewiesen, welch tiefgehende, bis zum offenen Haß gesteigerte Antipathien das englische Volk in der ganzen gebildeten Welt genießt. Selbst die Amerikaner, die noch eben verstrickt schienen in dem Zauberbann einer angelsächsischen Verbrüderung, zeigen deutlich die Abneigung gegen vte verwandte Nation. Nirgends ertönt eine Stimme des Mitleids oder auch nur der landläufigen Teilnahme, und der Tag, der eine entscheidende Niederlage der Buren melden würde, wäre ein Tag der Trauer für die ganze gebildete Welt. Gewiß, die leitenden Staatsmänner haben die Pflicht, den Standpunkt der strikten Neutralität zu wahren; aber die offizielle Politik ist nicht die Herrin der Volksstimmung, und die Einflüsse, die auf die Seele einer Nation wirken, sind nicht zu wägen und abzumessen nach diplomatischen Regeln. Die Antipathien gegen England haben schon bestanden, als der Krieg noch aus des Messers Schneide stand, als es noch zweifelhaft erscheinen konnte, ob nicht die Besonnenheit des Präsidenten Krüger den Sieg davontragen werde über das britische Jingotum; sie sind gesteigert worden durch die Erkenntnis der ruchlosen Motive, aus denen ein Chamberlain, ein Cecil Rhodes zu der blutigen Entscheidung drängten, sie wurden noch vertteft durch den grotesken Gegensatz, der sich immer deutlicher zwischen der englischen Ruhmredigkeit und dem englischen Können enthüllte. Und der Boden, auf dem jene Anti- e|hent 7611 v°« Anzeigen zu der nachmittag- für den »atamdeo Lag erscheinenden Nummer bi- vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätesten- abend- vorher. erst gestern früh erhalten zu haben. — Die Postbehörde kündigt an, daß sämtliche Kabel nach Südafrika zwischen Loando und St. Thoms unterbrochen find. Deutsches Reich- Berlin, 26. Januar. Wie aus Dresden gemeldet wird, hat sich das Kaiser paar heute vormittag nach Villa Strehlen begeben und nachmittags die Rückreise nach Berlin angetreten. Gestern abend fand in Anwesenheit des Kaiserpaares und der übrigen Verwandten am Sarge der Herzogin Adelheid eine kurze Trauerandacht statt. — In der Wahlprüfungs-Kommission des Reichstages sind die Wahlen der Abgeordneten Graß- mann (nl.) und Götz v. Oleman (Welfe) beanstandet worden. — Die Hamburger Barke „Hans Wagner" ist noch immer in Port Elisabeth beschlagnahmt. Der Meldung, dem Schiffe sei von den britischen Behörden auf- gegeben worden, die als Kriegskontrebande bezeichneten Güter zu löschen, und darauf sei das Schiff weitergesegelt, wird von Hamburg aus widersprochen. — Die „Deutsche Tageszeitung" will erfahren haben, daß zwischen der russischen Regierung und hiesigen Finanzkreisen Unterhandlungen über eine neue russische Anleihe schweben, die Aussicht auf Erfolg hätten. — Ueber die Schädigung des Po ft Verkehrs mit Südafrika durch englische Behörden teilt das Reichspostamt folgendes mit: Die am 29. September, 6. und 13. Oktober 1899 nach Transvaal abgesandten deutschen Posten, die letzten der über Southampton-Kapstadt geleiteten, sind am 3. Januar d. I. von Kapstadt zurückgesandt worden und am 22. d. Mts. in Köln wieder eingegangen. Hier sind sie sofort umgearbeitet worden. Ueber die Ursache der Verzögerung in der Rücksendung liegt bis jetzt noch keine Aeußerung der britischen Postbehörden vor. Köln a. Rh, 26. Januar. Die „Köln. Ztg." bezeichnet oie Meldungen von neuen Schulreformplänen des Kaisers als müßiges Gerede. An unterrichteten Stellen sei hiervon nichts bekannt. Zudem würde eine abermalige Umformung des höheren Schulwesens ein bedenkliches, dem Ansehen des Staates nicht förderliches Experiment bedeuten. Berlin, 26. Januar. DerKaiser unddiedeutsch- englischen Zwischenfälle. Der „Hannoversche Curier" giebt eine Zuschrift aus London wieder, indem er freilich die Gewähr für die Richtigkeit der darin enthaltenen Behauptungen ablehnt. Immerhin ist die Auslassung bemerkenswert. Sie lautet: Die Rede des Grafen Bülow, die von der englischen Presse ziemlich obenhin behandelt wird, hat in den hiesigen Regierungskreisen einen sehr peinlichen Eindruck hervorgerufen, und da man mit gutem Grunde annimmt, der deutsche Minister des Aeußeren würde sich nicht so scharf ausgedrückt haben, wenn er nicht das Einverständnis Kaiser Wilhelms vorher eingeholt hätte, so sind Versuche gemacht worden, die Königin Viktoria zu veranlassen, sich in der Sache direkt an den deutschen Herrscher zu wenden. Das ist auch geschehen, aber die Antwort eingetroffen, daß der Souverän den berechtigten Wünschen der Nation Rechnung tragen müsse und darauf hingewiesen hätte, wie wenig gerade die englische Regierung thäte, um ein freundliches Einvernehmen herzustellen. Der „Deutschen Zeitung" ist eine private Aeußerung des Kaisers bekannt geworden, die mit der hier zum Ausdruck gekommenen Auffassung nicht nur übereinstimmt, sondern in antienglischem Sinne noch darüber hinausgehen würde. Auch wird in unterrichteten Kreisen behauptet, daß der Kaiser seinen Räten gegenüber durchaus der Vertreter der schärferen Tonart sei. Wenn deshalb ein Montagsblatt dieser Tage zu berichten wußte, der Kaiser habe sich beim Empfange des Landtagspräsidiums mißbilligend über das Verhalten der nationalen Presse ausgesprochen, es erschwere ihm seine Aufgabe, Reibereien mit England zu vermeiden, so ist diese Meldung offenbar auf das Sensationsbedürfnis des neugegründeten Blattes zurückzuführen. Aus parlamentarischen Kreisen ist sofort nach dem Empfang aufs Bestimmteste versichert worden, daß Fragen der Politik dabei überhaupt nicht berührt worden sind. — Ueber die angebliche Korruption der deutschen Presse enthält die Londoner „Morning Post" wieder einmal einen Artikel, der aufs neue beweist, daß das Blatt von den thatsächlich in der deutschen Presse bestehenden Verhältnissen nicht die leiseste Ahnung hat. Seine Darstellungen sind lediglich Phantasiegebilde und verfolgen augenscheinlich den Zweck, die ungünstigen Aeußerungen der deutschen Presse über die englische Politik beim englischen Publikum zu d i s k r e d i t i e r n , d. h. den Anschein zu erwecken, als ob sie nicht die Auffassung der wirklich herrschenden öffentlichen Meinung wiedergäben. Es .fällt >uns natürlich nicht ein, bemerken sehr richtig hierzu die „Hamb. Nachr.", die unsinnigen Behauptungen der „Morning Post" über die durch den Fürsten Bismarck in der deutschen Presse hervorgerufene Korruption zu widerlegen, aber wir raten dem Blatte, doch einmal die folgende Probe auf sein Exempel zu machen. Es sendet zwecks Ermittelung der Uebereinstimmung der Presse und öffentlicher Meinung in Deutschland über die englische Politik einen zuverlässigen Mann nach Berlin, Hamburg, oder wohin es sonst will. Dieser Llbgesandte übernimmt es, in irgend einem besuchten öffentlichen Lokale sich als Engländer mausig au machen, und abfällige Urteile über die Stellungnahme der deutschen Presse laut auszusprechen. Wir sind fest überzeugt, daß sein Bericht über die Erfahrungen, die er alsdann macht, hinreichen werde, das Londoner Blatt von seiner fixen Idee, die deutsche Presse sei korrumpiert, und gebe nicht der wahren Meinung des Deutschen über die englische Politik Ausdruck, für die nächste Zukunft zu heilen. Im übrigen kann es natürlich nur erbitternd auf die deutsche Presse einwirken, wenn ein englisches Blatt so herabwürdigende Darstellungen über sie veröffentlicht, wie die „Morning Post" dies thut. Richt alle deutschen Blätter haben englischen Unverschämtheiten gegenüber die gelassene Verachtung, wie wir sie uns allmählich angeeignet haben. Ausland. Brüffel, 26. Januar. Prinz Albert ist in Begleitung eines Flügeladjutanten nach Dresden abgereist, um den König bei der Beisctzungsfeierlichkeit zu vertreten. Der nächste Hofball, welcher am 7. Februar stattfinden sollte, wurde abgesagt. London, 26. Januar. Dalziels Bureau meldet aus Shanghai: Die Kaiserin-Witwe hielt gestern eine Ratssitzung des Regierungschefs und kaiserlicher Familienmitglieder ab, wobei ihre Absicht angekündigt wurde, den Kaiser abzusetzen und seinen Nachfolger zu ernennen. Der Vater des neuen Kaisers ist das Haupt der großen geheimen Gesellschaften der „Langen Messer" und der „Boxer". Die Chinesen sind mit dem Regierungswechsel nicht zufrieden; sie prophezeien eine furchtbare Erhebung. Das Schicksal des Kaisers Kwangen ist unbekannt. Eine französische Marinesoldatenabteilung ist in Peking angelangt. Man zweifelt nicht daran, daß Englands Rivalen die durch den südafrikanischen Krieg gegebene Gelegenheit zur Ausbreitung ihres Einflusses prompt ergreifen werden. Es heißt, die britische Gesandtschaft wurde durch die Entthronung des Kaisers total überrascht. Sofia, 26. Januar. Das Gerücht, Für st Ferdinand beabsichtige sich in kürzester Zeit zum König krönen zu lassen, wird von zuständiger Seite als tendenziöse Erfindung bezeichnet. Lokales and VroonyieUes. * * Zur Notiz! Der Bericht über den Reichstag, ein großer Teil der politischen Nachrichten, sowie Telegramme, mußten aus technischen Rücksichten zurückgestellt werden. Der Reichstagsbericht folgt Montag nach. Die Red. * * Die Feier des Geburtsfestes Sr. Majestät des Kaisers wurde in der üblichen Weise begangen. Gestern abend um 5 Uhr bereitete das Geläut der Kirchenglocken auf die heutige Feier vor. Um 8 Uhr fand Zapfenstreich und heute morgen 6 Uhr Weckruf durch die Militärkapelle statt. Dem in der Kirche, der beiden christlichen Kirchen, abgehaltenen Militär- gottesdienste folgte der Regimentsappell auf dem Hofe der Zeughauskaserne mit darauffolgender Paroleausgabe. Bei dem Festmahl, welches um 1/i2 Uhr im Saale des Gesellschaftsvereins die Spitzen der Civil- und Militärbehörden, sowie zahlreiche Teilnehmer aus der Bürgerschaft vereinigte, brachte der Regimentskommandeur, Herr Oberst v. Dewitz den Kaisertoast aus. Herr Oberst v. Dewitz sprach ungefähr folgendes: „Drei helle Sterne erstrahlen zur Winterszeit in unser Volksleben hinein und erfreuen durch ihren Glanz die weitesten Kreise. Es sind dies die Geburtstage unserer Fürsten, S. K. H. des Großherzogs und S. M. des Kaisers, die das Geburtsfest unseres Himmelsfürsten — Weihnachten — einnehmen. Wir, hochverehrte Festgenosien sind hier zusammengekommen, um das Geburtsfest S. M. des Kaisers festlich zu begehen und dabei unseren Gefühlen der Liebe, Treue und Hingebung für unfern kaiserlichen Herrn begeisterten Ausdruck zu geben. Unferm himmlischen König danken wir, daß er S. M. den Kaiser auch im vergangenen Jahre mit starker Hand geschützt und geschirmt hat und chm Kraft gegeben hat, sein schweres Amt erfolgreich zu ver. walten. Wir bitte- Gott, daß er ihm auch fernerhin beistehen möge. Kraftvoll, scharfen Auges und Geistes schreitet S. M. der Kaiser seinem Volle voran, unverrückt das Ziel im Auge, demselben den Platz in der StMenwelt zu erkämpfen, der ihm gebührt. Laffen Sie uns sein treues Heergefolge sein. Wie der größte deutsche Mann am Schlüsse seines für Deutschland so reich gesegneten Lebens nur den einen Stolz hatte, ein treuer, deutscher Diener Kaiser Wilhelms des Ersten gewesen zu sein, so wollen auch wir als loyale deutsche Männer nach der Ehre geizen, dasselbe Wort von uns sagen zu können, im Hinblick auf S. M. Kaiser Wilhelm dem Zweiten. Um ihn beneidet uns die Welt, ihm schlagen unsre Herzen jetzt im Festesjubel und in den Tagen der Arbeit freudig und begeistert entgegen. Ich bitte Sie, mit mir in den Ruf einzustimmen: Lang lebe S. M. der deutsche Kaiser Wilhelm der Zweite. Hurrah!" Um 3 Uhr vereinigte sich im Kasino das Offizierkorps zu einem Festmahl. — Die Unteroffiziere und Mannschaften begingen die Kaiserfeier kompagnieweise in verschiedenen Lokalen. * • Ordensauszeichnungen. Von Seiner Majestät dem Kaiser wurde den Herren Hauptleuten Kreut er, Kompagniechef im Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, und Morneweg, BezirkSosfizier beim Bezirkskommando Gießen, der Rote Adlerorden 4. Klaffe, dem Hauptmann und Kompagniechef v. Schlemmer die Krone zum Roten Adlerorden verliehen. * * Der Reichsbankdiskont ist von 6 auf 5*/2% herabgesetzt worden. • • Wohlthätigkeits Konzert des Kronbauer'fchen Quartett- Bereius am Sonntag dem 4. Februar. In Nr. 21 d. Bl. konnten wir bereits mitteilen, daß der Kronbauer'sche Quartett-Verein in dankenswerter Weise sich in den Dienst der Wohlthätigkeit gestellt, und den — hoffentlich recht großen — Ertrag des von ihm geplanten Konzertes zur Gewährung warmen Frühstücks an bedürftige Schulkinder bestimmt hat. Ueber die segensreichen Wirkungen gerade dieser Form der Wohlthätigkeit giebt der erste Jahresbericht des Gießener Schularztes Dr. Tjaden überzeugenden Ausschluß; auf Grund wiederholter genauer Untersuchung aller die hiesige Volksschule besuchender Kinder schreibt derselbe: „Die Ernährung wurde abgeschätzt nach der Entwickelung des Fettpolsters und der Muskulatur des Oberkörpers. Während im Herbst bei den Knaben 44,8, bei den Mädchen 50,3% als „gut" genährt bezeichnet werden konnten, sind es im Frühjahre 71,8, resp. 73,5%. Die „schlecht" genährten Kinder (Fehlen jeglichen Fettpolsters und schlaffe, welke Muskulatur) machten im Herbst bei den Knaben 5.8, bei den Mädchen 4,3% aus, im Frühjahre dagegen 1,4, resp. 1,5%. Zu der wesentlichen Verminderung der Zahl der als schlecht genährt bezeichneten Kinder * trug ohne Frage das aus der Konrad Koch Stiftung diesen gewährte Frühstück mit bei; ein großer Teil dieser Kinder nahm im Winter nicht allein seinen Altersgenossen entsprechend, sondern über dieselben hinausgehend zu. Das Frühstück, bestehend aus abgekochter, warmer Milch und Brödchen, konnte 70 Kindern gereicht werden. Die Auswahl derselben wurde derart bewerkstelligt, daß die Lehrer eine größere Zahl bedürftiger Kinder dem Schulärzte vorstellten, aus welchen der letztere die schlecht genährten und kränklichen heraussuchte. Die auch schon in früheren Jahren geübte Verabreichung des Frühstücks wirkt so ausgezeichnet, daß eszubedauern ist,§ daß aus Mangel an Mitteln diese Wohl- that nicht einer größeren Zahl von Kindern gewährt werden kann." — Wohl ist es im laufenden Winter, Dank einer außerordentlichen Zuwendung der Max Friedberger Eheleute und einer größeren Gabe aus dem Dispositionsfond der städtischen Armenverwaltung, möglich geworden, die Zahl der bedachten Kinder zu erhöhen, es bleibt aber immerhin zum Ausgleich des großen und schmerzlichen Abstandes zwischen „schlecht" und „gut genährt" noch gar vieles zu thun, und es wäre namentlich zu wünschen, daß man bei den schlechter Genährten mit der Gewährung eines warmen Frühstücks während des ganzen Jahres fortfahren könnte, um so in der einfachen und vergleichsweise billigen Form der Milchkur denselben Zweck zu verfolgen, welchem in anderen Städten auch noch die, naturgemäß viel teurere, Einrichtung von Ferienkolonien u. dgl. dient. — Allen Freunden unserer Jugend, und namentlich der Aermsten unter ihr, sei darum der Besuch der geplanten Veranstaltung schon um ihres schönen Zweckes willen recht warm empfohlen, ganz abgesehen von dem hohen musikalischen Genuß, welchen die seitherigen Darbietungen des, leider so selten an die Oeffentlichkeit tretenden, Quartett - Vereins gewährleisten. • * Kunstvereiu. Wie wir erfahren, so müssen schon kommende Woche wieder ein Teil der gegenwärtig — erst seit acht Tagen — ausgestellten Gemälde aus der Ausstellung entfernt werden, um an deren Stelle wieder neue Bilder zur Ausstellung bringen zu können, weshalb wir nochmals auf die zur Zeit ausgestellten Bilder Hinweisen wollen. • * Stadttheater. Zu den beiden morgigen Sonntagsvorstellungen — nachmittags: „Der gestiefelte Kater" und abends: „DerPostillonvonMünche- berg" — sind Billets im Vorverkauf bei Herrn Ernst Cha Hier bis 3 Uhr zu haben. Weiter findet Billeiverkauf für die Abendvorstellung von 4 bis 6 Uhr im Theaterbureau statt. • * Maskenball. Am Sonntag, dem 4. Februar hält der „Gießener Zitherklub" (Wohlthätigkeitsverein) seinen diesjährigen Maskenball im „Cafä Leib" ab, welcher, nach den Vorbereitungen zu urteilen, ein sehr gelungener werden wird. Da derselbe im Interesse der Wohlthätigkeit stattfindet, ist ihm ein volles Haus zu wünschen. (Näheres: Siehe Inseratenteil.) • * Polizeibericht. Der hier stationierte Bahnmeister Mohr, Vater von sechs noch unerwachsenen Kindern, ist heute morgen gegen 5 Uhr auf der Strecke zwischen Butzbach und Langgöns vom Schnellzug überfahren worden, so daß er als verstümmelte Leiche aufgefunden wurde. Näheres über den Unfall konnte nicht ermittelt werden. — Der Rangierer Karl Schmidt von Launsbach geriet heute morgen zwischen die Buffer und wurde derartig verletzt, daß er in die Klinik verbracht werden mußte. * * Eine Porto • Ermäßigung für Briefe nach den deutschen Kolonien hat plötzlich in aller Stille stattgefunden. Bisher wurden die nach den deutschen Kolonien in Afrika bestimmten Postsachen als Auslandsendungen behandelt, und demgemäß für Briefe bis 15 Gramm 20 Pfennig, für Briefe über 20 Gramm 40 Pfennig erhoben. Nunmehr sind die deutschen Kolonien dem deutschen Reichspostgebiet einver- leibt worden und kommen infolgedeffen auch die für das letztere giltigen Portosätze zur Erhebung. Die einfachen Briefe nach den überseeischen deutschen Schutzgebieten sind folglich mit 10 Pfennig Marken zu frankieren. — Kinzenbach, 27. Januar. Der hiesige Kriegerverein hat es sich auch diesmal wieder zur Pflicht gemacht, den Geburtstag des Kaisers festlich zu begehen; Durch die Freundlichkeit des Herrn Hauptmann, Grafen Herzberg, Kompagniechef der 6. Comp. des Kaiser Wilhelm-Regiments ist der Verein in der Lage, bei den vorgetragenen Militärstücken die einzelnen Personen mit den nötigen Uniformen zu versehen. Der Kriegerverein pflegt auch diesmal wieder an zwei Abenden seine Feier abzuhalten. Z Bleichenbach, 26. Januar. Heute wurde die Leiche des zu Pfungstadt verstorbenen Pfarrers Zimmermann auf dem hiesigen Friedhöfe beerdigt. — Die Arbeiten an dem hiesigen Wasserleitungsbau gehen in den nächsten Tagen zu Ende. Beim Legen des Haupt- strangeS stieß man auf eine uralte Leitung, welche mit Sandsteinplatten gedeckt war. Niederweisel, 26. Januar. Ein hiesiger Einwohner schoß gestern beim Spatzenschießen seiner Frau in die Backe. Die Wunde wurde vom Arzt vernäht, ist jedoch nicht weiter gefährlich. Mainz, 26. Jan. Englische Werüer in Mainz'? Durch verschiedene Zeitungen ging dieser Tage eine Notiz, daß ein Mann auS dem Naffauischen von einem englischen Werber in Mainz zum Kampf gegen die Buren angeworben worden sei. Eine dieserhalb eingeleitete Untersuchung hat bis jetzt die Richtigkeit dieser Meldung noch nicht ergeben. «ui d« w * 5*1" yiW*”, HN Wieburg &cnl? Sink nad) ^Qir Reiterung der Üidjtung der ® - ymvde md Irandstistuug ,d)Ugt. Le> Witt in der Huy aus Ha! §§ Deurbi sehr herben Mn bN sch hMw Md fA dck' er daS Bi gebracht uii Grabe. A = N von der Fl yandelsniani der Lump ü' die auf de! verschwinden des Somileti demnach bit ] Miltw auf der Kioz 2 2 3 stä Mlich frriwi RitlfctiV Die n Halt. 736 . Zu oßig gfflnfel Uli IJM N feprom HScl® —____ tiaa «WS Zleni i?!rs •Ate fr»?« v>kl Ste Ni*. MÄ * J ft be- »it bei. «i» ’«£ > ökk bütalt »ajSs '&i >»> st" . ,11 "HSHm, 8 .gi* Md Umen, näif"?"*" "4 ««M ju wünf(t(; * b(t “ s°«i" tote« 7'" ««k vergleich«, tobe» ßitej jU 6tt, ?"7 "vth die, Mut. jexientolonien u. dal. lrt und namentlich «M der geplanten oveckeS widm recht n hohen musikalischen Wfltn des, leider so Quartett-Verein- Ä« \° Men schon - ech RÜb|t aus der Aus- en Stelle wieder neue können, weshalb wir Uten Bilder Hinweisen > morgigen SvnntagS- «Der gestiefelte illon von Münche- auf bei Herrn Ernst ter findet Billetverkanf 6 ühr im Theater- A Mainz, 26. Januar. Die dem preußischen Abgeordnetenhaus letzter Tage zugegangene Sek und är b ahn - Vorlage bedeutet für das Bereich der ehemaligen Hessischen Ludwigsbahn ganz gewaltige Veränderungen, deren Notwendigkeit von der früheren Privatverwaltung langst anerkannt^war, von deren Ausführung man^abernut Rücksicht auf die drohende Verstaatlichung der Bahn sehr begretslrcher Weise Umgang nahm. Die bedeutendste der projektierten Änderungen zu denen die Mittel von dem preußischen Abgeordnetenhaus und der hessischen Kammer eben angefordert verben ift bie Herstellung einer zweiten Verbindungslinie -wischen dem hiesigen Bahnhof und dem erweiterten Zentral- aüterbahnhof in Main Bischofsheim. Diese Linie vermeidet oie Benützung des großen überlasteten hiesigen Eisenbahn- runnels und nimmt ihren Weg unterhalb Mainz bei Mom- bach über den Rhein, zieht sich hinter Kastel herum, überschreitet zwischen Kostheim und Kastel den Main und mündet so in gerader Richtung auf die Bahnanlagen in Main- Bischofsheim. Zur Herstellung dieser Linie, zu der schon zu LudwigSbahnzeiten ein vollständig ausgearbeitctes Projekt oorlag, ist eine zweite Ueberbrüdung des Rheines und eine Ueberbrückung des Maines erforderlich, was deren Anlage ziemlich kostspielig macht. Die zweite Eisenbrücke über den Rhein, die auf dem rechten Ufer zwischen Biebrich und der Amöneburg münden wird, wird doppelten Zwecken dienen, weil sie gleichzeitig auch für die direkte Linie Mainz- Wiesbaden benutzt werden soll. Mit dem Bau der zweiten Linie nach Main Bischofsheim hängt auch eine bedeutende Erweiterung der Bahnanlagen in Mainz in nordwestlicher Richtung der Stadt zusammen. Marburg, 20. Jan. Die nächste SchwurgerichtS- p er io de wird hier am 19. Februar stattsinden. Es kommen .nehrere Fülle zur Verhandlung, darunter ein Fall wegen Brandstiftung aus Gladenbach und ein Fall wegen Totschlags. Bei letzterem handelt es sich um die bekannte Affaire in der NeujahrSnacht hier, in der der Kaufmann Huy aus Hanau einen diesigen Kutscher erschoß. §§ Densberg (Kreis FÄtzlar), 26. Januar. Von einem sehr herben Schicksalsschlag wurde unser hiesiger Pfarrer betroffen. Der 21jährige Sohn desselben stürzte sich in Weilburg aus dem oberen Stockwerk seiner Wohnung und fiel dabei so unglücklich auf einen eisernen Zaun, daß er das Rückgrat brach. Er wurde in die Klinik nach Gießen gebracht und heute trägt man ihn in seiner Heimat zu Grabe.'N — Vacha, 26. Januar. Wir berichteten dieser Tage von der Flucht und den Unterschlagungen des hiesigen Handelsmannes Pilgrim. Wie sich jetzt herausstellt, hat der Lump auch noch die meisten gesammelten Beiträge für die auf dem Oechsenberg zu errichtende Bismarckssäule verschwinden lassen. Der Gauner hatte als „Schatzmeister" des Komitees die Gelder in Verwahrung. Pilgrim war demnach die geeignetste Persönlichkeit zum „Schatzmeister." Kassel, 26. Januar. Gestern ist die Aktien-Gesell- schaft Bad Salzschlirf hier endgiltig gebildet worden und zwar sind eine Anzahl unserer ersten hiesigen Bankfirmen und hiesige, Fuldaer und Gießener Herren an der Gesellschaft beteiligt, deren Aktien-Kapilal eine Million Mark beträgt; das Bad ist mit allem Zubehör für ein und eine Viertel Million Mark von den beteiligt bleibenden Vorbesitzern Fabrikant Bollrath-Düsseldorf und Landrichter Dr. Weber in Duisburg erworben worden. Ten Aufsichtsrat der Aktiengesellschaft Bad Salzschlirf bilden außer den vorgenannten Herren: Oberbürgermeister Dr. Antoni-Fulda, Ingenieur Wilhelm Mensing, Kaufmann Karl Malkemus, Dr. v. Wild und Justizrat Karl Frieß; der Letztere wurde als Vorsitzender gewählt. Zum Leiter des Unternehmens wurde Herr I. Berlit als Vorstand bestellt. Theater. Verbot eines Theaterstückes. Das Volkstheater in München beabsichtigte, ein neues Stück „Das Burenmädchen" auszuführen. Die Polizei hat jedoch die Aufführung untersagt mit der Begründung: „Nicht zeit- gemäß!"_______ Heer und Marine. Mit dem Ausscheiden des Kommandanten des 1. Leib- husaren-RegimentS 1, Oberstleutnant Parp art, hat die Armee ihren jüngsten Inhaber des Eisernen Kreuzes erster Klasse verloren, das unter den Offizieren der Kavallerie Regimer überhaupt nicht mehr vertreten ist. Diese Auszeichnung für hervorragende Leistungen im Kriege besitzen im Ganzen noch 38 Offiziere, die sich in etats- mäßigen Stellen im Heere befinden; sie verteilen sich auf 31 Offiziere in Generalstellungen, drei Regimentskommandeure der Infanterie, einen Brigadier der Landgendarmerie in Elsaß-Lothringen, einen inaktiven Stabsoffizier beim Generalkommando des siebenten Armeekorps, sowie drei Bezirkskommandeure. Der Generalstabsarzt der Armee, Dr. Ritter von Vogl wurde unter Genehmigung seines Abschiedsgesuches, und unter Verleihung des Ranges als Generalleutnant mit dem Prädikat Exzellenz zur Disposition gestellt. Der Generaloberarzt Dr. Bestelmeyer wurde unter Beförderung zum Generalarzt ohne Patent zum Chef der Medizinalabteilung im Kriegsministerium ernannt und ihm die Stellvertretung des Generalstabsarztes der Armee übertragen. Universität und Hochschule. — Ernannt r Der Direktorialassistent am Berliner Museum für Völkerkunde und Privatdozent Dr. Felix v. Luschan wie die Nationalzeitung meldet, zum a.-o. Profeffor für Anthropologie an der Universität Berlin — Berufen r Der a.-o. Profeffor Dr. med. Alfred Goldschneider In Berlin nach Greifswald. — Freiherr v. Hertling als ordentlicher Profeffor der Philosophie an die Universität Bonn — AlL Nachfolger des in den Ruhestand getretenen Profeffors Geh. Negierung-- ratö Dr. Ritter wurde der Professor an der kvnigl. Bergakademie in Clausthal Dr. Sommerfeld zum etatsmäßigen Professor für Mechanik an der kgl. technischen Hochschule in Aachen vom 1 April ab berufen. — Verschiedenesr In Leipzig wird beute die neue chirurgische Klinik festlich emgewecht. — Der bekannte Philologe Prof. F Blaß (früher an der Universität zu Halle) macht aus die Reste einer griechischen Tragödie aufmerksam, die in der Sammlung der griechischen Papyri von Grenfell und Hunt veröffentlicht, aber noch wenig b. achtet worden sind. Blaß ist nach eingehender Prüfung des Originals, das sich im Britischen Museum befindet, zu der Ueberzeugung gekommen, daß es sich um Fragmente aus der verschollenen Tragödie bid Sophokles „Niobe" handelt. Die wissenschaftlichen Begründungen, durch die Blaß seine Vermutung unterstützt, erscheinen höchst interessant. Man wird weitere Nachrichten über dre wieder aufgetauchte „verlorene Handschrift" mit Spannung erwarten dürfen. Arbeiterbewegung. Prag, 26. Januar. Um die Streikbewegung möglichst schnell beizulegen, wird die Regierung den Gewerken und Arbeitern vorschlagen, sich dem Schiedsgerichte der Regierung zu unterwerfen. Neueste MelduugeK. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 27. Januar. Die Beisetzung der Herzogin Adelheid von Schleswig-Hol st ein findet inPrimkenau Sonntagmittag 1 Uhr statt. Berlin, 27. Januar. Der Transvaal-Gesandte Dr. Leyds trifft, wie schon gemeldet, heute in Berlin ein. In seiner Begleitung befindet sich Legationssekretär Jonkher van der Höven. Offiziell wird als Zweck der Reise die Teilnahme der beiden Herren an der Feier des GeburtstagesKaiserWilhelms angegeben. Andererseits erfährt aber der „Lokal-Anzeiger", daß der Gesandte einen Protest gegen die Neutralitäts-Verletzung in Portugal (Verhinderung des Personenverkehrs nach Transvaal) einzulegen gedenkt. Auch sind in Kreisen der Transvaal-Gesellschaft Mitteilungen eingelaufen, nach welchen England die Vorbereitungen treffe zu einerBe- sitzergreifung der Delagoa-Bai. London, 27. Januar, Die Opposition im Hause der Gemeinen wird am Dienstag ein Tadelsvotum gegen die Minister wegen ihrer unrichtigen Behandlung der Süd-Afrika-Affaire beantragen. Im liberalen Klub fängt man an, Mut zum Handeln gegen das Kabinett zu fassen. Infolge feiner eigenartigen patentierten Ker- stellnngsweife öefiht Kathreiners WatzKaffce in hohem Grade Geschmack und Aroma des Aohneu- kasiees und ist für diesen entschieden der beste Krsah Sezw. Zusatz! 302 'm 4. frbruat hält LvPWMVsrM ab, welcher, ., ein sehr gelungener esse der Wohlthätigkeit i wünschen. Meres: itionierte Bahnmeister vachsenen Kindern, ist Strecke zwischen Butz- übersahren worben, so jutibtn wurde. Näheres ittelt werden. - Der LaunSbach geriet heute ib wurde derartig ver- ii ch t werden mußte. Briefe nach den deutschen ftattgefunben. Bisher ieninlfritabefhmm. behandelt, und dm- 0 PMg, tk bnch n Staimtyt suü du auch die sm sa Lg»-w* jdjtn SW6,llin fin ÄÄti'9£ lÄ-S! tgt -«ch dl"" Jill'»' „riditSi* W11 , Dir «■ «hau g-h'" ” *Ä *äF» * Werter « » W di«,--« ,n von elU (iTlfl,uotDfs lLAr-r iun0 00(9 Bekanntmachung. Mittwoch den 3i. Januar 1900, nachmittags 2 Uhr, sollen auf der Kiuzenbacher Mühle, Kreis Wetzlar: 2 junge Stute-Pferde, zupfest, 2 tragbare Kühe, S Riuder, 4 Schweine, 20 Hühuer, 1 Hahn, » Wagen, 1 Brockmühle, Häckselmaschine, 3 vollständige Betten,sowie zahlreiches Hans-u. Küchengeräte öffentlich freiwillig versteigert werden. Kinzenbach, den 26. Januar 1900. ______________ Hofmann, Schultheis.__________________0335 MmWl GchWkmn. Die nächste Probe findet erst Montag den 5. Februar statt. 736__Der Dorftand. Grossh. Hess. Landeslotterie!! Zu obiger überaus günstigen Staatslotterie, 1. Hauptgew. event. 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Freiherrliche Oberförsterei Rabenau Schwörer. 759 Hohversteigerung im Ktemdachcr GemeindeuM. Nächsten Mittwoch, als den 31. Januar 1900, sollen im Distrikc Ameisekopf und Heegheck versteigert werden: 342 rm Bnchen-Scheitholz, 71,5 „ Buchen-Knüppelholz, 75 „ Buchrn-Stöcke, 3500 Buchen-Wellen, 20 rm Eichen-Knüppel, 12 „ Eichen-Stöcke, 4000 Durchforstungswellen, 52,8 rm Nadel-Knüppel, 60 „ Nadel-Stöcke, 3500 Nadel-Welleu. Der Anfang ist morgens 9'/, Uhr auf dem Ameisekopf. Steinbach, am 25. Jan. 1900. Großh. Bürgermeisterei Steinback. Kiämer. 760 Iersteigeruug. Mittwoch den 31. Januar, vormittags 9 Uhr anfangeno, sollen auf dem Kliugelhöfer'schen Hofe zu Hasseuhauseu: 2 Pferde, 6 jährige Wallache, 2 Bullen, 4 Kühe, 5 Rinder, 2 Kälber, 11 Schweine, 1 Hahn und 25 Hühner, 1 Jigdwagen, 1 Kutschwagen (Halbverdeck), mehrere komplette Ackerwagen, Geschirre, landwirtschaftliche Maschinen und Ackergeräte, sowie sämtliche Vorräte an Heu, Stroh, Kartoffeln, Runkckn u. d. m. öffrttlick verkauft werden, wozu Kaufliebhabe'' ^gtfnhen werden. 740 Versteigerung. Donnerstag den 1. Februar 1900, vormittags 10 Uhr, wird tm Pfand - lokal Seltersweg 11 ein fast noch neues Tofa versteigert. Die Versteigerung findet bestimmt statt. 747 Johann, Pfandmeister. yrrnuctiingcn Seltersweg 22, § 5-Zimmerwohnung nebst Zub. zu verm. 756] Logis, bestehend aus 3 Zimmern nebst Zubehör, zu vermieten. ___________ Bahnhofstraße 26. 0321] Kleine Wohnung nebst Zubehör zu vermieten. 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M. bei. 739 Wir stD ‘ WerialW gkschnebene Sler baid) das Gesetz 1899 WM tt Graf Guido, Baron Blank Bettn ’ jjontol»- ES s * $ru. imb 6tttnbru(iera $rbtn) in Die yeutige Plummer umfaßt 16 Seite» ür Die Lose zur ueueu Großherzoglich Hessischen LaudeS Lotterie sind bereits feiten« der Dir. ktiou zur Ausgabe gelangt. Wir wünschen dieser vorzüglichen Klaflen-Lotterie aus patriotischem Interesse einen guten Absatz, was bei dieser günstigen Lotterie nicht ausge- sch! offen ist, ur.d machen auf die Annoncr und auf den der Gesamtauflage unserer heutigen Nummer beiliegenden Plan der Hauptkollekte Maivz aufm erks a m. _______________________________________________744 btt AH au die Grv Zch erinn« an sofortige [ Abholung dersel Gestnn m lischt Mi, d adtztsttzi M ( W H Pi sn unb heute Kwangsu „C Kaiser züglest schen Tkgljffr vahrscheinkich Die „Fr London,! von China Mföt ®! ^nnt auch nie V'tinq i * »mwfl ’Ae »t 2—3000 Mark Z v. sol. Geschäftsmann, pünktl. 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Kaisers Geburtstag D-, Eintreffen einer großen Auswahl »°n LM- Arühzaßrs-Meuheiten Giessener Stadttheater. Sonntag den 28. Januar 1900, nachmittags 4 Uhr: Ermäßigte Eintrittspreise. Kindervorstellung. Der gestiefelte Kater Kindermärchen in 5 Bildern von Görner. 1. Bild: DaS Testament. — 2. Bild: Schlaukopf Kater. — 3. Bild: Dr- Katers Vorwerk. — 4. Bild: Schloß Ohnewas. — 5. Bild: In Plattfuß goldenem Saal. Preise der stütze r Loge Mk- 1—, Sperrsitz Mk. 0,75^ 1. Parquet 50 Pfg., 2. Parquet 80 Pfg> Gallerte 20 Pfg. Billets im Boi verkauf bei Herrn Challirr zu haben. Abends 8 Uhrr Der Postillou von Miivlhedtlf Große Poffe mit Gesang in 6 Bild.rit von Jacobson und Ltnderer. Musik von Conradi. i. Bild: Eine Verlobung mit Hinder- nisten. 2. Bild: Alte Bekanaft. 3. Bild: Im Boudoir der Prima- Donna. 4. Bild.' Aus dem vraskeu- balle. 5. Bild: Reisende Engländn«, 6. Bild: Der Himmel voller Geigen. Pers onen: Rollmann, Posthalter, Carl Walter. ftQTinn M. Eichenwald L-rcke, Postillon, Wilh. Wilhelm. Bitterling, Theaterdirekt. Alfred Helm. in 781 Paletot- und Anzugstoffen 2L Die Musik wird von der Kapelle des Ins.-Degls. Kaiser Milhelm Gr. 116) ansgesöhrt. MMW Q ö Eintrittspreise: Im Vorverkauf: Herrenkarten 1 Mk., Damcnkarten 40 Pfg., Ge- O heimkarten 50 Pfg An der Kasse: Herrenkartea 1.20 Mk.,Damenkarlen 50 Pfg., Gallerte 20 Pfg. «M W» (J jp» Hebcimüarten sind in der Cigarrenhandlung des Herrn Strauß, Mäusburg, zu haben. Ma M O DorverKaufsstelle« bet den Herren Friseuren: Aerd. ZSißner, Neuenweg; Wahl, Neustadt; g» ■ fh LZ Schuecko, Neustadt; Aff, Neuenbäue; Ktenker, Seltersweg; Hichy, Seller^,weg; Herhardl, M ■ O Lindenplatz-, Stier, Schulstraße; Wühl, Wettergasie; Handschuhfabrtkant W istg, Selter^weg; M M Q Ernst Dalser, Mäusburg; Kart Wetter, Lindenplotz; Aouis chckek, Neunadt. Damenkarten BÄ ■ Q nur in den Geschäften von Aker. Sakomon & Go., Schulstraße, und Ar. Heipet, Marktplatz. W Q Zu recht zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein I>er Vorstand. Q coooooooooöooopgopaoeoopoogiDpopoaooQO 8(Wohlthätigkeits-Verein). u Sonntag den 4. frbrnar, abends 7 Uhr 61 Mm : Mraßer Maskenball S»s mit ftnsationelle« Gruppen-Aufführuiige« Kutscher-Vereins Gießen Sonntag* den 11. Februar im Cafe Leib mit großartigen Kruppen- Aufführungen. Sensationell! Sie kumme! Sensationell! aufgeführt in nur dem 2000. Jahrhundert entsprechenden Kostümen und Ausstattungen. NB. Der Maskenball ist nur großartig arrangiert und find nur ganz prima Kräfte zur Aufführung angemeldet. 749 Sonntag den 28. d. Mts.: Ausflug nach dem Schützenhaus nachmittags 4 Uhr. Freunde des Vereins können durch Mitglieder eingeführt werden. 755 Der Vorstand. ZM ■p 748 Verein? .8: Capitalren