Drittes Blatt armut v°oimHch, LkbetzrLmtgen spatesten- abend» vorher. AInts- und AnzerSeblntt fiir den AtEers Gieren ck! 1£araasÄiaszssM«escc,M ♦ in, ,n Faci Stift, JtahjW Hausens Kasseler Hafer-Kakao y|i(' \l Mejugsprei» Vierteljahrs. Ml. 2,20 monatlich 75 Psg. mit Bringerloha; durch die Abhol.stelle« vierteljährl. Ml. 1,90 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug SRt. 2,40 virrletjährß. mit Bestellgeld. K6e Dnzeigen-BermittlungSßellen de- In- und Au-lande- nchmcn Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegr». ZeilcnprciS: lokal 12 Pfg^ auswärts 20 Pfg. liche Entwickelung der intellektuellen Fähigkeiten, die jetzt bei dem Mädchen allerdings noch unter denen der meisten Tiere stehen, zu beobachten. Die unmenschlichen Eltern, die das Kind verschwinden ließen, als es drei Jahre alt war, und überall glauben machten, es sei ertrunken, konnte man nur mit Mühe davor bewahren, von der empörten Bevölkerung gelyncht zu werden. Gratisbeilagen: Gießener Fanülienblätter, Der hessische Kandwirl, SlüUer für hessische Volkskunde. Montag-. SSt G'cßrner SJUwHUeeritter ' . st aiedm htm Anzciger »ltchsel mit „Hess. ■ _ jnlioirt* u. glätter .'l«i lLzNS ritt fcuiaatane t><6 Adresse für Depeschen: Anzeiger Äieß«. Fernsprecher Nr. 51. im M * Dienstag den 27. November 150. Jahrgang LSQO 2000 V i einem gut f 2 Sabre flkiM F btreinfunft DM**: Gießener Anzeiger General-Anzeiger Landwirtschaftliches. — Die ASkaUe«»Derwertung»a«lagt irr Eduarvtfel-e bei Posen. Der Sondrrausschuh für Abtallstoffe der Dmischen Landwtrtschafts Gesellschaft hat gelegentlich der landwirt chafiltchen Ausstellung in Posen einem sehr bemerkenswerten Ve-fahren zur Besetttgung und Verwertung städtischer Fäkalien seine Aufmerksamkeit zugewan'vt. Die Schwierigkeiten, denen die Stakt Posen bei Fortschaffung der Fäkalien ihrer Wasserklosets, die allerdings noch nicht in der ganzen Stadt zur Einführung gekomm. sind, ausges.tzt war, veranlaßten einen benachbarten Gutsbesitzer, Herrn Noebel auf Eduardsfelde, zu dem Vorschläge, der Stadt die Wassrrfäkatten zweck« unmittelbarer Verteilung auf seinen Feldern bis zum Hochstbetrage von 15 000 Kbm. «bzunehmkn, wenn dieselben frei Feld geliefert würden. Die Lieferung geschieht durch eine Rohrleitung, welche cm b m auf der Feldmark mündenden Ende tragbar und verstellbar ist. Diese tragbare, mehrere 100 Meter lange Teil ist mit einem Schlauch nebst Mundstück versehen. Wenn nun von Posen aus die AuSwürfe durch einen Motor auf das Feld gedrückt werden, können sie vermittels des Schlauches in einem Umkreise von 60 Meter Durchmesse» in feinster Verteilung versprengt wrrden. Durch Ausbringen mit Sprengwagen würde das nicht zu erreichen sein, ganz abgesehen davon, daß erstere Gespanne erfordern und nach Ausgang der Saat nicht mehr verwendet werden können. Eine Kopfdüngung kann also mit ihnen, wenn da8 Leben der Pflanzen nicht gefährdet werden soll, nicht gegeben werden. Herr Noebel hat aber gerade mit dieser große Erfolge erzielt und sieht in der Möglichkeit ihrer Anwendung einen Hauptvorzug dieses V rechenden Weise, so doch thatsächlich den bestrittenen Erlaß I ;Mckg,ezogen hat und also dem bestimmt bekundeten Willen I Öfci Knrche nachgekommen ist, halten wir — und Biele, be- I fw ibtrB im Laienstande, m t uns — es nicht für angezeigt | uuii würdig, daS Oberkonsistorium fort und fort mit ein- siWgcv Preßerzeugniffen zu verfolgen. Solche Artikel können ää chiö in der Sache bessern, wohl aber die kaum beruhigten Ml«er neu aufregen. Auch ist es für die evangelischen B!«vohiner Heffens kein erbaulicher Anblick, die schwarze I ^Mskhe^ ihres kirchlichen Lebens immer wieder vor aller Welt, Ml Schadenfreude der römischen Kirche und der Sekten, iMilgtbreitet und gewaschen zu sehen. Man lasse doch den vü^assungSmäßigeu Organen die weitere Behandlung der MHelegenheit. Der Synodal-AuSschuß hat, soweit uns be» ■ liinnl «st, bereits seine Pflicht, die Rechte der Landeskirche wahren, gegenüber dem Kirchenregiment erfüllt; und die | .^ideSsynode wird, wenn sie eS für nötig erachtet, noch ; niMls auf die Sache einzugehen, nicht minder am Platze fein. ■ Ganz besonders entschieden müssen wir uns aber gegen die o kirchlichem Gebiet besonders unerfreulichen fortgesetzten Musemdungen einzelner Persönlichkeiten aus der Oberbehörde u u» gegen die nur durch sehr laxe Auffassung des Dienst- g'HiinnisseS möglich gewordene Ausbreitung von Einzel- h.|!iitii aus den Verhandlungen des Kirchenregiments und bitt Charakteristik der Stellungnahme der einzelnen SM erklären. Welche größere und geringere Schuld diese eüiri trifft, darüber hat, nach unserer Ansicht, eventuell sr-iMczeit die Landessynode zu befinden. Auch vergesse man bil$ über einer dem kirchlichen Bewußtsein des Landes wider- sprchenden bedauerlichen Verfügung der Behörde nicht daS vÄ Gute, das die Landeskirche ihr, bezw. einzelnen ihrer »lieber, verdankt. (Wir nennen z. B. nur das mutige EMelen deS Oberkonsistoriums in Sachen der CanisiuS- tifidctica des Papstes, die freundlichchilfreiche Stellung Der Ouföröe zum Gustav-Adolf Verein und dem Ev. Bund, so- nqi.i ju allen Werken der äußeren und inneren Mission, die ,M.igen Bemühungen für die Gehaltsaufbesierung der ZWichen, nicht in letzter Linie auch die milde und ) ulbffame Stellung der Behörde gegenüber kirchlichen und theologischen Parteien und NWiingen des Landes. Auch an das hochverdienstliche Aufireiien des Prälaten Habicht in dec Ersten hessischen .Mm er gelegentlich der Jesuiten-Verhandlungen sei hier -erinnert.) Kurz, Reden hat seine Zeit und Schweigen hkt srine Zeit! müssen wir dem „Reichsboten" zurufen, killte er diese Stimme mißachten, so könnte uns und mieir der Eindruck entstehen, daß gewissen Herren in der L1«n^«kirche nicht wohl sei, wenn nicht einzelne ärgerliche MoMe vorhanden sind, gegen die sie ihr „Zeugnis" ab« IßlW können." _________ leutm fluÄY S-l. ®<,il M.. _ ,-W. 278 oSdlwB* " ü°e6terr 0 ?otthardbahn Bochum 'M Harpen» ' 60'• feet. «acfrien, Expedition und Druckerei: -ch.tßratze Nr. T. ______ O.Ü ^onni' 29. 'Jl.-’D'3 8Vt nk gönn1' biera"/'" Im ANW» sfS tiessei?®? ■” ‘flei»» Gestrickte Strümpfe. Ersatz für Handarbeit 30 85 Ludwigsplatx 13. Ludwigeplat* 13 Man verlange ÄA^gO «Cognac: WH ,n P 4409 j General-Depot in Giessen: Jean "Weisel. 0 Öe Spar- und Whkasse Gieren. »n.nM.rMch in .,,««»«» »U: ». »IhHj f*r k.« HAM«: *«»• »'<• - »«* *« «, «« £ Ärztlich empfohlen. Preise stehen auf den Etiketten. I Mvoch 1 Müf unserer W AchcrriN'W i »ttben. 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