Ur. 122 Viertes Blatt. Sonntag den 27. Mai 1900 5Seju(|$prtb vierteljährl. Mk. 2,98 monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Abholestell« vierteljährl. Mk. 1,98 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl. mit Bestellgeld. Ortetet täglich eit Ausnahme des Montag-. Die Gießener AamilienvlStter Werden dem Anzeiger tm Wechsel mit „Heff. Landwirt- a. ,Matter Mr heff. Volkskunde- Wgchtl. 4 mal beigelegt. Alle Anzeigen-BermittlungSstellen deS In- und Ausland«« nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. ZeilenprriS: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Unnahme »an Anzeige« zu der nachmittags für dea ßnlgenden Dag erscheinender. Nummer bis vorm. 10 Ahr. Abbestellungen spätestens abends vorher. Gießener Anzeiger General-Anzeiger Amts- unb Anzeigeblatt für den Areis Gießen. lltedakNan, Expedition und Druckerei: ^Snlfiraße Ar. 7. Gratisbeilage«: Gießener Familienblätter, Der hessische Kandwirt, Ktätter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Kietze». Fernsprecher Nr. 51. Die gänzliche Sonnenfinsternis am28. Mai. Die großartige Erscheinung einer vollständigen Verfinsterung der Sonne wird in den Nach mittags st un- de n des 28. Mui in Europa auf einer 75 Kilometer brei- *tim Zone sichtbar sein, die sich von der Stadt Ovar (südlich von Opvrto) in Portugal quer durch die iberische Halbinsel nach Alicante an der mittelländischen Küste Spaniens hin- zieP. Dies ist jedoch nur ein kleiner Teil des Weges, ven der Mondschutten an jenem Tage über der Erdoberfläche beschreibt. Denn dieser Schatten trifft die Erde am 28. Mai bei Sonnenaufgang an einem Orte im Stillen Ozean westlich von Mexiko in 243 Grad 10 Fuß östl. Länge von Greenwich und 17 Grad 43 Fuß nördl. Breite und bewegt sich dann durch den südöstlichen Teil der Vereinigten Staaten, über den Atlantischen Ozean, durch Portugal iinb Spanien, über Algerien und Tripolis nach Ober- egypten, wo er in 31 Grad 49 Fuß ö. L. von Greenwich und 85 Grad 8 Fuß n. Br. mit Sonnenusntergang die Erdoberfläche verläßt. Die längste Dauer der völligen Verfinsterung beträgt nur 2 Minuten 11 Sekunden und sie tritt ein an einem Punkte von 315 Grad 0 Fuß ö. L. Gr. und 44 Grad 57 Fuß n. Br. im westlichen Teile des nordatlantischen Ozeans, dtordöstlich und südwestlich von dieser Zone wird nur ein Teil der Sonfnenscheibe vom Monde bedeckt und zwar in Deutschland zwischen 0,7 und 0,5 desselben. In Frankfurt a. M. beginnt sie 3 Uhr 58Min. und endigt 6 Uhr 1 Min. Für Gießen darf man die -seit von 4 bis 6 Uhr nachmittags annehmen. Die Abnahme des Tageslichts wird um die Zeit der größten Ver- sinsterung der Sonne auch in Deutschland sehr merklich und der Anblick der sichelförmig erscheinenden Sonne eigenartig sein; allein das Großartige der Erscheinung tritt nur auf der schmalen Zone der Totalität und während der furzen Zeit der völligen Verdeckung der Sonnenscheibe hervor. Der tiefe Eindruck, den die hoch am Himmel stehende, völlig verfinsterte Sonne mit ihrem Strahlenkränze (der Corona- hervorruft, und die seltsame Beleuchtung des Horizonts und des Himmels werden von den Augenzeugen früherer Erscheinungen so lebhaft geschildert, daß man wohl begreifen kann, warum in unseren Tagen des leichten und billigen Reisens Scharen von Neugierigen sich aufmachen, um in Spanien und Portugal den merkwürdigen Vorgang mit eigenen Augen zu sehen. Aber nicht nur interessant, sondern auch wissenschaftlich von hoher Bedeutung ist die bevorstehende gänzliche Sonnenfinsternis, und sowohl in Amerika als in Europa sind astronomische Expeditionen, ausgerüstet worden, um an geeigneten Punkten Aufstellung zu nehmen. Vor allem soll die Untersuchung der Corona gelten, dem leuchtenden Strahlenkränze, der die Sonne umgiebt. Diese merkwürdige, geheimnisvolle Erscheinung kann überhaupt nur gesehen werden während der wenigen Minuten, wenn der Mond die Sonnenscheibe gänzlich bedeckt. Tritt diese völlige Bedeckung ein, so steht die Corona wie mit einem Zauberschlage, die schwarze Mondscheibe umgebend, am .Himmel; aber der erste Son- n een strahl, der am Mondrande hervorbricht, bringt sie sogleich wieder zum Erlöschen und alle Mittel, zu andern Zeiten auch nur Spuren der Corona wahrzunehmen, sind fehlgeschlagen. Es ist daher begreiflich, daß über das eigentliche Wesen dieses Strahlenkranzes noch großes Dunkel herrscht; nur soviel ist völlig gewiß, daß die Coronn der Sonne angehört und diese bis in eine Entfernung von mehr als 100000 Meilen über der Oberfläche wie eine Atmosphäre umgiebt. Die Corona zeigr in dem äußern Teile Strahlen und Strahlenbündel, die manchmal den Kometenschweifen sehr ähnlich sehen, sodaß selbst die Pe- hauptung wissenschaftlich vertreten worden ist, diese Strahlen seien wirklich Schweife von Kometen, die im Begriffe seien, auf die Sonyre zu stürzen. Solche Vorgänge sind keineswegs unmöglich, ja, man hat gelegentlich einiger Sonnenfinsternisse der Neuzeit durch! photographische Aufnahmen Kometen rn der Nahe der Sonne entdeckt, die dem Auge weder vorher noch nachher sichtbar geworden sind. Anderseits hat die Meinung manches für sich, daß der Anblick der Corona durch unzählige Meteore verursacht wird, die aus allen Rich- tuiigen des Weltraumes auf die Sonne stürzen Daneben muß aber audu ein höchst fernes, glühendes Gas in der Zusammensetzung der Corona eine Rolle spielen, denn es Ärät sich im Spektroskop durch eine Helle Linie, die bei keinem irdischen Stoffe erscheint. Man hat dieses unbekannte Gas daher Coronium genannt und 'eme Anwesenheit ist in der Corona bis zu Hohen von 90 000 Meilen über der Sonnenoberfläche nachgewiesen worden. Bewegungen hat man an der Corona bis jetzt urcht wahrgenommen, aber es ist, unzweifelhaft, daß solche stattfinden, denn bei jeder gänzlichen Sonnenfinsternis zeigt die Corona im einzelnen ein verändertes Bild, auch scheint ihre Ausdehnung innerhalb der elfjährigen Sonnenfleckperiode oersMeden zu sein. Zuverlässige Darstellungen ihrer scheinbaren Gestalt haben erst die photographischen Aufnahmen seit 1870 geliefert, und besonders die Aufnahmen von 1888 und 1898 zeigen die Corona in unerwartet großer Ausdehnung und über den Sonnenpolen sowie am Sonnen- äauawr am niedrigsten. Gelegentlich! der bevorstehenden Sonncnsinstcrms am 28. Mai sollen durchden konigl^hen Astronomen von Greenwichs zu Ovar in Portugal photographische Aufnahmen der Corona in.großem Maßstabe veranstaltet werden und man hofit 14 bis lo Platten wahrend 90 Sekunden zu erhalten. Auch das Spektrum der 'Lorona soll photographiert werden, ^n Algier werden «ebenfalls Photographieen der Corona ausgenommen und Ttoar sowohl solche der ganzen Erscheinung als auch solche -der tieferen Regionen derselben nahe am Sonnenrande. 'Während der völligen Verfinsterung wird m Nordamerika Mit eigentümlich konstruierten Apparaten eine Photographische Aufnahme der weitern Umgebungen der Sonne, nämlich des dunkeln Himmelsgrundes um dieselbe, vorgenommen, zum Zweck, einen etwa vorhandenen Planeten zwischen Merkur und der Sonne zu entdecken. Man hat schon bei fiüheren Sonnenfinsternissen nach einem solchen, möglicherweise vorhandenen Planeten gesucht, aber ohne Ergebnis. Wenn ein derartiger Planet vorhanden und im Durchmesser sehr klein ist, so kann er sich leicht der Wahrnehmung während des kurzen Zeitraums der Totalität entziehen. Nach gewissen Versuchen, die Professor Pickering angestellt hat, ist es aber möglich, mittels eines geeigneten photographischen Apparats bei nur einer Minute Exponierung der Platte während der völligen Verfinsterung der Sonne Sterne.bis zur 8. Größe aufzunehmen. Ein Planet zwischen Sonne und Merkur, der auch nur 20 bis 30 Meilen im Durchmesser hat, würde sich hiernach der Wahrnehmung nicht entziehen können. Wie weit die Voraussetzungen des amerikanischen Astronomen sich bewahrheiten, wird die Finsternis ergeben, da an einem Orte im Staate Alamba ein geeigneter Apparat in Thätigkeit treten soll. — Zum Schluß noch eine kurze populäre Aufklärung: Eine Sonnenfinsternis entsteht, wenn der Mond in seiner Bewegung um die Erde so zwischen diese und die Sonne tritt, daß die Sonnenscheibe durch ihn verdeckt erscheint. Wird die Sonne ganz bedeckt, so ist die Sonnenfinsternis total (a), erscheint hingegen nur ein Teil verdunkelt, partiell (c und d). Die ringförmige Sonnenfinsternis (b) ist eine selten beobachtete Erscheinung. In diesem Fall erscheint der Mondschatten auf der Sonne als dunkler Kreis, der noch einen Hellen Ring freiläßt. In unserer Abbildung ist für alle Bewohner der Erde, die in dem (dichten) Kernschatten liegen, die Sonnenfinsternis total, für die Bewohner des Halbschattens mehr oder weniger partiell. Aus Stadt und Fand. Einsendung««, gleichviel welche« Inhalte-, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.) Gießen, 26. Mai 1900. * »eschichttzkalender. (Nachdruck verboten.) Bor 101 Jahren, gm 26. Mat 1799, wurde zu Breslau August Koptsck geboren. Er war nickt allein Dichter, sondern auch talentvoller Maier und geschickter Uebersetzer serbischer Volkslieder, sowie der göttliche« Komödie Dantes. Seine charakteristischen Eigentümlichkeiten, Wch und Humor, treten uns vorzugsweise in der Gedichtsammlung, di« er unter dem Titel „Allerlei Geister" herauSoab, entgegen. Bon seinen übrigen Werken erwähnen wir noch „Historie von Noah , „Psaumts und Puras", und „Old Mütterchen". Kopisch starb am 6. Februar 1853 in Berlin. — Vor 305 Jahren, am 27. Mai 1595, wurde zu Wittenberg Benedikt C-rpzov lder Jüngere) geboren, einer der bedeutendsten Juristen des 17. Jahrhunderts, dessen Schriften datz Zivil-, Krtminal- und Kirchenrecht, sowie den Prozeß umfassen. Da in der damaligen Leit die meisten Diebstähle mit dem Tode bestraft wurden, so ist es erklärlich, daß Carpzoo als „Urtetlssprecher" zirka 30.000 Todes- urtelle gefällt haben soll. Er starb am 30. August 1666 in Leipzig. ** Kirchenkonzert. Das Geistliche Konzert zum Besten des Ausbaues der Protestationskirche zu Speier, das am letzten Mittwoch in unserer Stadtkirche stattfand, hat die Erwartungen, die man davon gehegt, nicht enttäuscht. Es waren wirklich im besten Sinne vornehme künstlerische Leistungen, die uns da geboten wurden. Die Einleitung machte eine Fantasie über das gewaltige „Halleluja" aus Händels „Messias", von Köhler, die von Herrn Organist G örlach sehr schön vorgetragen wurde. Um bei dem instrumentalen Teil zu bleiben, so sei vor allem das köstliche Larghetto von Beethoven erwähnt, das Herr Redner so schön und stimmungsvoll zur Geltung brachte. Man fühlte sich ans Ufer des Meeres versetzt. Die Wellen schlagen sanft an den Strand, dann zittern die silbernen Strahlen des Mondes über die lautlose Fläche, und in der Ferne erklingt's wie Gesang der Geister über den Wassern. Auch Bachs unvergänglich schönes Air, da« man nie genug hören kann, kam wundervoll zum Vortrag. Was die beiden Damen uns boten, gehört zum Edelsten, was wir seit lange hier gehört haben. Fräulein Kayser sang die herrliche Arie aus „Elias-: „Höre, Israel, höre des Herrn Stimme-, und „Meine Seele ist stille zu Gott" von Robert Emmerich. Wir wüßten nicht, welchem von beiden wir den Vorzug geben, und was wir mehr rühmen sollten, die feine Schulung der Stimme, die Leichtigkeit und Eleganz des Gesanges, oder die edle, zu Herzen sprechende Auffassung. Fräulein Martha Stapelfeld'« Altstimme ist ein wahres Phänomen. Nicht wenige der Zuhörer im Schiff schauten verwundert auf, als sie mit ihren machtvollen tiefen Tönen in dem wunderbaren „In deine Hände befehle ich meinen Geist" aus Bachs „Gottes Zeit" einsetzte. Ihre schöne Gesangeskunst kam fast noch mehr in der Arie aus „XerxeS" „Frondi tenere“ zur Geltung. Von dieser noch ganz am Anfang ihrer Laufbahn stehenden Künstlerin darf man sicher noch bedeutendes erwarten. Die Krone von allem war es, als die beiden Stimmen sich in dem Duett aus Händels „Judas Maccabäus" „O holder Friede" vereinigten. Wie wunderbar schön klangen sie da in den lieblichen Tönen, mit denen der Friede gepriesen wird, zusammen, wie energisch schritten sie nach einander und mit einander, wo die Erinnerung zurückschweift in des Krieges Schwerter- und Trompetenschall! Auch unseres Kirchengesangvereins sei nicht vergessen, der zwei Chöre a capella („Sehet, welch' eine Liebe" von A. Becker, und „Ehre sei Dir, Christe" von H. Schütz) mit erfreulich reiner Intonation und feiner Nüancierung, und wiederholt den schönen Ps. 34 von A. Becker mit Orgelbegleituug sehr wirkungsvoll vortrug. Der Besuch des Konzertes war in Anbetracht der Jahreszeit und mancher ungünstiger Umstände ganz befriedigend. Jedenfalls war es eine sehr dankbare und begeisterte Gemeinde, die das Gotteshaus, nachdem die letzten Töne verhallt waren, verließ. G . . . r. ** Konzert. In Marburg findet am Sonntag (siehe Inserat) ein Konzert des berühmten Balladensängers Eugen Gura statt. Die „Times" schreiben über ein in der St. James Hill von ihm veranstaltetes Konzert: „Der berühmte Bariton sang acht von den herrlichen Balladen C. Loewe's und vier von Fr. Schubert's weniger bekannten Liederm Es muß eine große Ueberraschung für diejenigen gewesen f-m, vre pq des früheren Londoner Auftretens Gura's m den Hauptrollen von Wagner's späteren Werken erinnern, daß die prachtvolle Stimme ihre ftüüe und ihren ganz besonders schönen Timbre behalten hat, und daß, was die rein ^stimmliche Ausführung betriff^ die Le-stung auf einem aan» außergewöhnlich hohen Niveau stand. In Bezug auf seine Interpretation ist es ganz unmöglich, den Künstler hoch genug zu preisen; durch und durch dramatisch, ohne auch nur eine Spur jener Uebertrei- bung, die Opernsängern so oft anhaftet, wenn sie im Konzertsaal auftreten, war die Wiedergabe der Loewe'schen Balladen „Edward", „Archibald Douglas" und anderer eine Leistung, die uns unvergeßlich bleiben wird, und die wir allen jungen Sängern zum Studium und zur Nachahmung empfehlen. — Das Publikum wurde zu einem Enthusiasmus hingerissen, der weit über die Grenzen dessen hinausging, den man sonst einem alten Liebling entgegenzubringen pflegt." Die „Daily News" schreibt: „In Bezug auf Abschattierung der Tonfarbe, Ausdruck und dra- mattsche Kraft vermögen nur wenige deutsche Sänger der Gegenwart sich mit Herrn Gura zu messen. Ihn die Lieder von Schubert und C. Loewe singen zu hören, ist thatsächlich ein Hochgenuß für den Kenner. Im „Prometheus" kam die dramattsche Kraft Guras wunderbar zur Geltung. Das Konzert war geradezu eine geistige Erquickung." * Die Manöver des 18. Armeekorps werden in diesem Jahre im Gelände südlich der Lahn des Regierungsbezirks Wiesbaden abgehalten. Die 21. Division speziell übt im Gelände westlich der Linie Okriftel, Hofheim, Niedernheim, Kirberg, Limburg. Letzter Manövertag ist der 22. September. An diesem Tage findet Korpsmanöoer statt, und zwar operiert das gesamte Korps gegen einen mar fierten Feind. An den beiden vorhergehenden Tagen (20. und 21. Sept.) werden die beiden Divisionen 21 und 25 gegeneinander manövrieren, vorher werden 4tägige Divi fions- und 3tägiqe Brigademanöver abgehalten. Jagdschloß Wolfsgarten, 25. Mai. Prinz Heinrich von Preußen begab sich gestern früh, der Großherzog und Prinzessin Heinrich von Preußen bald nach 12 Uhr zum Besuche der Kaiserin Friedrich nach Friedrichshof und kehrten im Laufe des Mittags zurück. Mainz, 25. Mai. Der Großherzog hat nunmehr seine Einwilligung gegeben, daß die hiesige Schutzmannschaft zur Sommerszeit die Litewken tragen darf. Die Bürgermeisterei hat die sofortige Inangriffnahme der Litewken angeordnet. Mainz, 23. Mai. Die heute abend abgehaltene, von der demokratischen, deutsch-freisinnigen, nationallibercücn und sozialdemokratischen Partei einberufene Volksversammlung in der Stadthalle zum Zwecke der Stellungnahme gegen die Lex Heinze war sehr zahlreich aus allen Kreisen der Bevölkerung besucht. Alle Redner fanden lebhaften Beifall. Zum Schluffe wurde eine Resolution angenommen, in der die liberalen Parteien des Reichstags zu ihrem Erfolg beglückwünscht wurden. Auch wurde die Gründung eines Goethebundes beschlossen; die zirkulierende Liste erhielt zahlreiche Unterschriften. Krrmisthtrs. * Zum Könitz er Morde. Aus Könitz wird gemeldet: Den hiesigen Gymnasiasten wurde bei Straf der Relegation der Besuch eines Zigarrengeschäfts, in dem Winter zuletzt gesehen wurde, untersagt. Bon dem genannten Geschäft aus haben sich nach der Beobachtung des Gymnasialdirektors die Gymnasiasten an den abendlichen Unruhen beteiligt. Der Antrag des Rechtsanwalts Maschke auf Haftentlasiung des früheren Fleischers JSraelski wurde von der Kammer abgelehnt. Der Rechtsanwalt hat eine Beschwerde an daS Kammergericht eingelegt. Die Kriminalpolizei recherchiert neuerdings unter anderen nach dem Verbleib eines früheren Gesellen des Fl-ischermeisterS Hofsmann. * Eine Studentenmensur mit tätlichem Ausgange beschäftigte das Schwurgericht des Berliner Landgerichts I. Der Student der Rechte Georg Francke war beschuldigt, seinen Gegner, den Studenten der Philosophie Wilhelm Riemann, im Zweikampfe getötet zu haben. Infolge einer Anrempelei, die von dem Verstorbenen verursacht wurde, kam es zu einer Mensur auf geschliffene Schläger mit Bandagen. Beide Duellanten erhielten mehrere Verwundungen und wurden regelrecht verbunden. Riemann erhielt einen sogenannten Wickelkopf als Verband. Er konnte sich ohne Hilfe nach seiner Wohnung begeben. Anstatt sich mehrere Tage ruhig zu verwalten, ging Riemann noch an demselben Abend nach der Kneipe, wo er, wie ein Zeuge bekundete, sechs Schoppen Lichtenhainer zu sich genommen hat. Auch an den folgenden Tagen nahm der Verwundete größere Mengen Bier und Alkohol zu sich. In der Nacht zum Sonntage — das Duell hatte am Freitag stattgefunden — kam Riemanfn. stark angetrunken nach Hause. Am Dienstag trat eine erhebliche Verschlimmerung seines Zustandes ein, er mußte nach dem Krankenhause gebracht werden, wo er am Mittwoch verstarb. Die medizinischen Gutachter erklärten, daß die hinzugetretene Blutvergiftung die unmittelbare Ursache des Todes gewesen sei. Gerichtsphysikus Dr. Stör- mer wies Daraus hin, daß die Blutvergiftung alle möglichM vom Angeklagten unabhängigen Ursachen gehabt haben könne. Die Geschworenen sprachen den Angeklagten nur schuldig des einfachen Zweikampfes, worauf der Staatsanwalt gegen ihn eine Festungshaft von einem Jahre und sechs Monaten beantragte. Das Urteil lautete auf sechs Monate Festungshaft. * Daß in München die Biertrinker noch immer als eine gewisse Klasse von Uebermenschen sich Hervorthun, beweisen die nachstehenden Angaben der „Allgemeinen Zeitung" über die Größe des Betriebes, dessen sich in diesem Jahre der Bockausschank im Hofbräuhause zu erfreuen hat. Der Durchschnittsausschank beläuft sich an Wochentagen auf 100, an Sonntagen auf 120 und mehr Hektoliter. Dazu werden täglich verzehrt 12- bis 15 000 Stück Bockwürste, die von 25 eigenen Metzgern täglich von 2 Uhr früh ab im Hofbräuhause selbst hergestellt werden. Außerdem werden noch täglich zu verschiedenen Speiseu zehn bis fünfzehn Kälber verarbeitet. 12 Schänken sind unausgesetzt im Betriebe. Die Zahl der täglich zum Bier verspeisten Rettige wird leider nicht angegeben. * Feuer. Nach einer Meldung aus Lübeck ist das benachbarte Hassendorf bis auf zwei Bauernhöfe in Flammen aufgegangen. Eingeäschert wurden 28 Gebäude, darunter die Meierei, das Schulhaus und acht große Bauernhöfe. * Eine Schiffskatastrophe hat sich unwett der Stadt Se bastop ol ereignet. Der Personendampfer „Paylowskaja" ist bei Sturm auf ein unterseeisches Riff aufgefahren und untergegangen. Von 63 Passagieren fanden 48 den Tod in den Fluten, die übrigen wurden durch Boote gerettet. Jagd und Sport Das Ehrenpreisrichteramt beim internationalen Radwettfahren des Radfahrer-Vereins, das nächsten Sonntag 27. Mai, in Darmstadt stattfindet, wird gebildet aus Generalleutnant und Divisionskommandeur Frhr. v. Perbandt, Provinzialdirektor Frhr. d. Grancy, Oberbürgermeister Morneweg, Geheimrat Professor Dr. Kittler, Oberst und funkt Generaladjutant Freiherr von Grancy, Polizeirat Dr. Kratz, Oberst und Brigadekommandeur Charles de Beau.' lieu, Oberst und Regimentskommandeur Conzen, Oberstallmeister Frhr. v. Riedesel, Haup'mann und Adjutant v. Zangen, Rittmeister Kade, Rittmeister und Flügeladjutant Krämer, Steuerkommisiär Frecherr von Diemar, R Schneider, 1. Vorsitzender des Studentenausschusses. Meratur. Die ewige Burg, Roman aus dem Odenwald von Rudolf Stratz, Preis 3 Mk. Hier Huben wir es mit einem trefflich gelungenen Werke zu thnn. Der Grundgedanke ist, es sei ein Irrtum anzujnehmen, der Mensch hätte nur Pflichten gegen sich selbst. Die Heldin des Buches wird nach kurzem Schwanken durch ihr Muttergefühl dahin belehrt, daß wir Menschen mit unserem Besten im anderen Menschen wurzeln, und daß das Pflichtgefühl dem Nächsten gegenüber das mächtigste Gefühl im edlen, im starken Menschen ist. Dieses Leitmotiv wird erläutert in einer sehr spannenden Handlung, deren Aufbau eine kräftige und geschickte Hand erkennen läßt. Um die Hauptcharaktere schlingt sich ein Kranz von äußerst interessanten Erscheinungen aus den verschiedensten Lebensgebieten. Fabrikarbeiter, ansässige Bauern, dörfliches Proletariat und die hochadligen Herren von der Burg greifen in die Handlung mit ein, ohne daß sich deswegen aber das Ganze zu sehr in Genrebildern verzettelt oder die epische Klarheit darunter leidet. Stratz ist ein ebenso poetisch begabter wie künstlerisch geschulter Schriftsteller, der es versteht, durch eine glückliche Gruppierung geschickt erdachter Figuren die Hauptgegensätze der Zeit zu veranschaulichen, und sie gleichzeitig für die folgerechte Entwickelung seiner Grundidee auszunützen. Unter den vielen Schönheiten des Romans sei als besonders gelungen hervorgehoben die Schilderung der bsrei alten Herren von der Burg, der Letzten der alten Generation, die einen so tragischen Gegensatz zu dem blaffen blonden Dutzendmenschen, dem Vertreter des neuen Geschlechts, bilden. In dieser fein zusammengetönten Darstellung tritt das Können des Verfassers glänzend zu Tage. Schiffsnachrichteu Bremen, 23. Mal. sPer transatlantischen Telegraph.! Der Doppelfchrauben Postdampfer Bremen, Kapt'Sn R. Nierich, vom Norddeutschen Äoyd in Bremen, ist gestern 7 Uhr abends wohlbehalten in New York angekommen. Bremen, 23. Mat. sPer transatlantischen Telearaph.s D« Dovpelschrauben Postdampfer Frankfurt, Kapitän H. Bruns, vom Norddeutschen Lloyt in Bremen, ist heute 12 Uhr mittag- wohlbehalten in Baltimore angekommen. Vorsicht bei der Wahl von Pneumatic» für Automobile«, für Eqrri- page« und für Fahrräder. Verlangen Sie ausdrücklich Continental Pneumatic Fragen Sie Fachleute über diesen Reifen, und Sie werden nur Gutes in Bezug auf Haltbarkeit und Elasticität hören. CONTINENTAL CAOUTCHOUC & GUTTAPERCHA CO., HANNOVER. —| Hermann Hess, Giessen liefert Feldbahnen 3653 neu und gebraucht — kauf- und mietweise Baugeleise. Weichen, Drehscheiben, Muldenkipper, Kastenkipper, Badsätze, Achslager, Lagermetalle etc. Das solideste Fahrrad ist „Wanderer66. Wanderer Fahrrad werke vom. Winklhofer & Jaenicke, A. G. Chemnitz-Schönau. 1456 Dachfalzziegel, in vorzüglicher Ware, liefert billigst Emil Horst, Gießen, 2565 Zemerrtwarev- unb Kunststein-Fabrik. ■rniwnnwTffinfflriirgrMTTmffM^ ■ — — Dürkopps ^Fahrräder , a ODoaooaoDooooooaoo o D a o a a □ Q a o o Q ££ offeriert billigst unter reellster Garantie Joh. Fr. Schaaf, » renommiertestes Fahrradgeschaft q Gießens. gnaDoaDODoaaaoaaQo □ Das Beste g 8 vom Besten! g o o Backsteine, Aelddrand, prima Qualität. Nahe und gute Abfahrt. Auch können solche an die Baustelle geliefert werden. 2363 Andreas Euler. Die schönste Plättwäsche erhält man durch Anwendung der 2280 weltberühmten amerikanischen Brillant-Glanzstärke von Fritz Schulz jun., Leipzig leicht und sicher mit jedem Plätteisen. Nur echt mit Schutzmarke „Globus“. In Packeten ä 20 Pfg. überall vorrätig. Heinrich Lanz, Mannheim. Ueber 3500 Arbeiter. Lokomobilen bis 300 PS beste und sparsamste Betriebskraft. Verkauft: 1896: 646 Lokomobilen 1897 : 845 1898: 1263 1899: 1449 Gleicher Absatz von keiner anderen Fabrik Deutschlands erreicht! Ml xr Luftkurort Lindenfels im Odenwald (genannt: Die Perle vom Odenwald). Hotel und. Pension Odenwald. Altbekanntes Haus. 50 Zimmer. Schattiger Garten. Bäder nn Hause. ®u*e £üd,e' Pension Mk. 3.50 bis Mk. 4.50. 3708_________Ad. Vogel, Ar-sttzer.___ I Ernst ChalHer (Rudolphs Nacht) ■ Giessen. Spexlal-tteschäft ftr Musikwaren aller Art. Greese Aeswahl, solide Preise. Illustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko. RSysikalien-Handlung und Leihanstalt Spezialität: Billige Aaegaben. ^EW Konfirmanden | Besonders empfehlenswert, 60 Pfg, 120 2869 100 60 Pfg. 120 Neckarsulmer 3306 1974 Weissweine per Flasche ohne Glas. Annahmestelle: Schulstrasse Nr. 5. y* Wiederverkäufer gesucht. Damen-, Herren- lind Kindergarderoben jeder Art Uniformen, Samos per Fl. ohne Gl. 00 Pta- Malaga, Madeira, Sherry, Portwein, Marsala, Vino Lermouth. Rotweine. Jtal. Rotwein Marca Italia Ingelheimer Oberingelheimer ist das beste Radicalmittel gegen alle Haus-u. Küchenkäfer* In Cartons ä Mk. 1.80 überall zu haben, wo nicht, vom Erfinder Gg. Brück, Darmstadt. . Dieses altberühmte Sier, welche« infolge seine« großen Malz- und Würze-Extraetcs und geringen Alkohole« besonder« Kindern. Blutarmen, Wochncr.nnen, nährende« Müttern und «»econvalescenten jeder Art von hoben medremlschen Aulorttalen empfohlen wird, ist zu haben in tiiea.en 6ei Fr. Kühnhold, Bier-Depot, Lndwigftraße 55. [2512 Eigene Reparatur-Werkstätte für Fahrräder und Nähmaschinen. Zubehör- und Ersatzteile stets vorrätig. Joh. Fr. Schaaf, Wttzsieinstr. 44. Wäscherei und Färberei Friedrich Reitz, Mainz. Spezialität; Reinigen von Militärmänteln. Annahmestelle: Giessen Markus Bauer Giessen richtungen. Lager in Badeöfen für Has- und Kohte«- feuerung, Badewannen aus Zink und Hußeise«. emailliert. freistehende Klosetts. GaSbeleuchlungSgegenftände als: Haslüster,Lyren,Lampen, Hlühstrnmpfe Gylinder, Hlocken n. s. w. Haskochherde und Harheizöfe«. ReparaturwerkstLtte. I Solide Arveit. Schnelle Bedienung. | Billigste Berechnung. 3769 Deutfch-Amertkanische Schuh (SeMast 3664 Adolf Beverstein, Ecke Löwerrgasse Ausführliche Preisliste gratis 2582 und franko. Prompter Versandt. Louis Lind Weinhandlung Kirchenplatz 10 Erstklassige deutsche Marke. Herren- und Damen-Räder liefert za den billigsten Preisen unter reeller Garantie H Kraft) Mechaniker, 46 Neuenweg 46. Gute, gebrauchte Fahrräder, eine grobe Partie, unter Preis bei -Stiefel und Schuhe jeder Preislage, empfiehlt zu außerordentlich billigen aber festen Preisen das ÖWdM Beste Stärkemittel. C lüeberell vorrätig in Packelen su 10, 30 n. BO Pfg. Hd ar. Baak (Fabrik, voll Hack’. Doppel-Stärke) Ul» WO, Bad Salzhausen. Villa Charlotte Privat-Pension* Neaerbautes Etablissement in herrlicher Umgebung. Zimmer mit und ohne Pension- Eröffnung Mitte Mai. 3470 Charlotte Koch. aller Damen ist ein zartes, reines Gesicht, rosiges, jugendsrisches Aussehen, weiße, sammetwe che Haut und blendend schöner Teint Man wasche sich daher mit: Radebeuler Klirmilch-Zeise v. Bergmann & Go., Madeveul-Aresde« 2810] Schutzmarke: Steckenpferd. ä St. 50 Pf. in der stngekapotheLe, bei KmilB^Nder,B-I Möös,Hart Schwaaö Laubenheimer Nheinw. Oppenheimer , Niersteiner , Rüdesheimer , Graacher Moselw, Zeltinger „ Brauneb.rger , WeAsalisitzes ßBiitiichhaMneii 160 Zentimeter breit, in vorzüglicher Qualität, für den billigen Preis von BF i„Mark per Meter empfehlen 2387 C. Röhr & Co. Wie stellt fiuj (iw große Wäslhe mdiWe«? Nur mit dem Gebrauch von Benders Seifencreme« Dieselbe ersetzt das doppelte Quantum Schmierseife und macht Gebrauch von S^a und Seifenpulver überflüssig, CtjCttflf CtWC ßffttbcttb und greift Stoffe nicht im geringsten an. ____ Per Pfund 24 Pfennig. Emil Bender, Marktplatz 18. InstuePa, Küsten, Heiserkeit, Verschleimung, Hals«, Brust, oder Lungtndeschwerden, Keuchhusten leidet, gebrauche sofort den echten, seit 34Jahrenweltbekannten, viel millionenfach erprobten 2608 Aßeinischen Tranben-Brnst-Honig von W. K. AiLeuheimer in Wainz. Nicht allein durch maffenhafte Atteste und Danksagungen aus aller Welt und selbst den höchsten Kreisen, sondern auch durch gerichtliche Beweisaufnahme und rechtskräftiges Urteil ist die Heilkraft deö Rheinischen Trauöen-Arnst-Konigs festgestellt. Linderung schon nach erstem Gebrauche. Vorrätig ä Flascke 1, i*/a und 3 Mark bei C. G. Kleinhenn, Delik.«, Fisch, u. Geflügel-Handlung, Bahnhofstraße 59. Hetepho« 66. Marktplatz 2. W1U1- HCPbert Marktplatz 2. Schuh- und Stiefel-Lager bietet CTÖeete Auswahl in allen durchaus solid gearbeiteten modernen Schuhwaren. Neuheiten in Herren-, Damen- und Kinderstiefeln in gediegenster Ausführung und in allen Preislagen. Streng reelle Bedienung. 3725 Dectschlaads Musterrad. Fahren Sie nur ,, A lexÄHde r**. General-Vertreter: 3222 CARL GRAF, Giessen, Kirchenplatz 11, Eingang Ja/;5d?uüma^ Y^ol 3 B __ __ I O । Georg* Appel, Löwengasse 20, Bauspeuglerei unb Jvstallatioosgefchäft. Herstellung von Gas-, Kalt- und Warm FWyWTYfT/ waffer Anlagen, Klosett- und Badeein- -I.O.^alloukels, Giessen Fabrik: Kirchenplatz c G0lWe0G0GAG00oeGGGGGG0ee ®® x Emil Schmidt : El \ i seither Teilhaber 2 ^er Biebrichs Nachfolger 8 Giessen g • 16 Neuenweg 16 G 9 empfiehlt \VHandschuhen, Sonnenschirmen, Strauss- federn, Gardinen, Stickereien, Möbelstoffen. Felle, Teppiche etc. Appretur- und Decaturanstalt aller Stoffe. Glanz-Stärke E «K $ m I TV/I Meyers American |UTZ* o Fnesers Kaffee § 3602 Chr. Bansa. 0 Gießener nstadt, Germania. Wohnung Vermieten. [2518 Weißweine 1896er ä 35, 40 Mk., Kmße Cervklatmrß, 0» an die Expedition dieses Blattes^------, 2886] Mansardenwohnung Bahnhofstraße 64 wegzugshalber zu vermieten. Näheres Mahnhofstraße 66, vart. 8296] Schöne Mansardenwohnung per Knabenanzägen.Pyjacs schöne Wohnung sofort oder später an n in geschmackvoller Auswahl zu soliden ruhige Leute zu vermieien. Grün- bergersiratze 33. Näheres 2. Stock. Soeben neten Ä*1 kowmisfio"- worden, inbei lagt mit der Reichstag in schästigen hab S i. 681 1. die Sck y se 8 Liniens' AlWmM 2. die Är S.dieA 4 llemrn Äxeu Äesetzrl die V %u8gen sM nach 2 vom Jahre 1 US jur Sew $4. a trosendivifiomi hmden sein: 1 porigen Schis sie Spezialschifl Personal % bei z-hirigen Schiff Besatzungen für liche Landbedarj $5. Die forbetlifyn Milte h-uShalti-Eiat. dauernden uni uetwoltung de uon 53,708,0i den sonstigen letztere nicht Rassemerbrau Dieses ( Aeichstaas zu Stempel^ Ncknderung de am Stück und abgepasst, Ronteaixstoffe, Mantnb(ndrdk sowie sämtliche Zuthaten für ,____________Marburger flraße 29. 3405] Schöne Mansardenwohnung von 5 Zimmern mit allem Zubehör per 1. August zu verm. Steinstraße 38. fLin Logis, 4 bis 5 Zimmer nebst 8^ *3/ behör zu verm. Steinstr. 67 II.f3594 Ms)ein Haus Nordanlage 39 ist infolge •UV Wegzugs des Herrn E. Röhrle nach Wiesbaden vom 1. Juli ab zu vermieten. Der B hauptar darüber a Eisenbalms „Die Porh bei Pary bank. Eno Viljoens 2 rührt und befindet fid Pretoria Rc "bei Grodte haben. Die in die Luft o ^olvehox^ 5 Sn Wolvehl nut «Biij, tion £fUU)l 02290s Sckottstr. 8. -----------------:-----------—: | FLi eräumiger^aden mit 2 Schaufenstern I--------—---------—— ' 022831 Ein Heines Logis bis 1. Ium zu vermieten. Aahnhosstr. 58. [3371 ITrttifmrthdwtl S.CW* f r 022T9,2 i £ ! zu vermieten. Teufelslustgärtchen 26. |-------------------------— --------------IKÜU^ tu uv Ist kü Grünbergerstraße 5,11. Lehrling gesucht mit guter Schulbildung, für tm Fabrik-Kontor hier, gegen sofortige Vergütung. Offerten unter K. J. 2441 an die Expedition dieses Blattes. Für ein hiesiges feines Weißwarengeschäft werden per bald eine üngeh- Deckällfem «Ad ein Lehrmalnhcil Bergstraße 15, Parterre-Woyuung, 6 Zimmer, schöne, £“tr 8tth 2410] Logis, 3, 4, 5 und 6 Zimmer I — mit Zubehör per 1. Juli zu vermieten. S. H»h». Ges. aesch. 1888] Grünbergerstraße 5 ist der Gießener 3719 laden zur Besichtigung unserer dritte Stock und Mansarde sofort zu ver- rLi.nrx.ca TI flkll "ff8 vä d mieten. Näheres Sckiffenbergerweg 24. Ommvus-Wefeuslyast. JE A «hllOr 3078] Schöne 5-Zirnrnerwohnung mit Üffudlt -tk 1. |#öL (Marke „Albatros, Preis Mk. 120, Balkon und Badezimmer, im 3. Stock, f1 Garantie I Jahr) per 1. Juli zu verm. Goethestraße 29. 83 52] Mehrere kräftige Klein & Doemling, Waffer?eitung'und allem Zubeh11r?a^ald Arbeiter gesucht. Hofmannstraeee 6. zu verm. L. Feivel, Sonnenstraße 8. Andr. Euler, Steinstrahe 11. Ms)öblrertes Zimmer zu vermieten. JJV 02236 Hessischer Hof. 8246] Gut möbl. Zimmer zu vermieten. Z. Weinert, Neuenweg 9. I gesucht. Schriftliche Offerten unter A. C. , 3758] Lade», in bester Lage Gießens, | sj}r. 3751 an die Expedition d. Bl. " I per Juli oder August zu vermieten durch W. Hild, Nordanlage 1. 3158] «Üdarrlage 10. Parterrestock per 1. Juli zu verm. Näheres Kreuz 6. 2861] Eine Wohnung von 7 zimmern im 2. Stock, mit Wasserleitung, Gas, eventl. Badezimmer u. s. w., ist per Juli zu vermieten. Frau S. KaHenflei«, Wilbelmstr. 1. 2760] Areundttche Woymrug, 4 Zim. mit allem Zubehör, zu vermieten. Näheres WaMorflraße 1«. ZchnnedtgesiUe gksuchl. 02279] Wilh. Schäfer, Alten-Buseck. 02281] Ein tüchtiger Dachflegklfomer gefad)!. Wilh. Carl Keiner, Aßlar. gesucht. 3574 UUmrz Georg Keil, Neustadt 6. Emil Funcke. Haupt-CempLn. MuaterUger: Coblenz, Schlossstrasse 7, wohin alle Anfrage* au richten «ind. , Lager: Frankfurt a. M., Ordentliches Dienstmädchen für sofort gesucht.________Westaukage 58 H Junge Mädchen, welche zu Ostern die Schule verlass., gesucht- 2364 Georg Philipp Gail. Zugvorrichtungen IßMdmschk;?Lfofwt "L, empfehle billigst 3304 216] e