Freitag den 27 April Erstes Blatt. Sers^ Anrts- unb Anzeigebltttt für den Ureis Gietzen kai tugiefifchen. * * 166. HodevachW vuy Itbrftwn, Expedition und Druckerei: F4»lstratze Vr. 7. fallt ter etc. HUt Anzeigrn-VermittlungSstkllen des In- und Auslandes uthm.n Anzeigen für den Gictzener Anzeiger entgegen. ZeilenpreiS: loTal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. «, w, Msstr-M. av.d.SahohW u.hw Gratisdeilaaen: Gießener FamilienbläNer, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische Volkskunde._________________ er*** < ). (fftw Die „Stbln. Ztg." meldet aus Oporto, am Oper, montag seien in Beira, von Queensland kommend, fünf englische Transportdampfer mit 1100 Reitern, sowie 12 Maultieren, Karren und anderem Material für den Eisenbahnbau, sowie einer großen Anzahl Buscharbeiter eingetroffen. Für den Monat Mai wird das Einlaufen weiterer 22 englischer Transportdampfer mit Schlachtvieh, sowie Lebensrnitteln und weiteren Mann- schäften erwartet. In den Zollhäusern von Lourenzo Marqucz befehlen die englischen Beamten mehr als die por- Ldrrffr für Depeschen: Anzeiger H letze*. Fernsprecher Nr. 51. «läge 7. 1 v-iblichuwim April N inie Pnlsian i fytfit, Meßmer Anzeiger Heneral-Anzeiger LÄGG Bezugspreis viertrljahrl. Mk. 2,20 monatlich 75 Pfg. mit Bringerlobn; durch die Abholestclleu vierkeljährl. Mk. 1,90 monatlich 65 Psg. Bei Postbezug SR!. 2,40 vierteljahri. mit Bestellgeld. Der Krieg in Südafrika. Nach Meldungen aus Bloemfontein sind die von Ro- itcils unternommenen Operationen im größten Stil ent- vor.'fen und bezwecken nichts weniger als den Fang Oliviers int der gesamten Burenarmee im Süden des Freistaates, ^ganzen sind zu diesem Zweck mindestens 40 000 Mann ■mit 150 Geschützen auf dem Marsche Olivier soll etwa 11)000 Mann im Süden bei sich haben. Zwischen Thabanchu ürb Ladybrand rechnet man 10- bis 15lX)0 Buren, der kesk ihrer Armee steht südlich von Brandfort Die Notwendigkeit, fast die Halste des britischen Haupt- ftcnes nunmehr zur Durchführung einer Nebenaktion, wie Oie Klärung seiner Flanke sein sollte, emzusetzen zeigt, kfo die Buren die britische Oberleitung gezwungen haben ichzezu einen gänzlichen Frontwechsel thatsächlich steht Ke Front Roberts' jetzt nach Osten statt nach Norden - vor- M.chmen. Andererseits verringert sich die Aussicht die ki Wepener eingeschlossene englische Besatzung zur Ueber- zu zwingen, für die Buren in demselben Maße, wie f-h! die dorthin unterwegs befindlichen Entsatzkolonnen Die Gerichtsverhandlungen gegen die Kolonisten, I die sich den Buren angeschlossen hatten und mit den Waffen in der Hand gefangen genommen wurden, haben in Kapstadt stattgefunden. Die Anklage lautete auf Hochverrat, und die Verhandlungen wurden vor dem obersten Gerichtshof in Kapstadt gepflogen. Die erste Gruppe von Angeklagten waren 37 Buren aus der Kapkolonie, die von den Canadiern unter Oberst Pilcher in Sunnyside, auf der Seite der Buren kämpfend, gefangen genommen worden waren. Der Verteidiger der Angeklagten, Burton, beantragte Vertagung, da bei dem neuentfachten Rassenhasse die Angeklagten in Kapstadt auf eine unparteiische Untersuchung und gerechte Beurteilung m ihrer Sache nicht rechnen könnten und da sie auch die wichtigen, von ihnen namhaft gemachten Entlastungszeugen jetzt nicht vorrufen könnten. Der Gerichtshof lehnte den Antrag ab. Burton verwahrte sich gegen diese Berge- waltigung, legte die Verteidigung nieder und entfernte sich aus dem Gerichtssaale. Der Schluß war ein Schuldigbefund. Der Richter tadelte bei Fällung des Strafurteils die Haltung des Verteidigers und sagte dann zu den Angeklagten: „Eure Schuld ist klar erwiesen. Ihr lebtet als Unterthanen der Königin unter ihrem Schutze und im Genüsse der größten politischen Freiheiten, deren sich ein Volk auf der ganzen Erde nur immer erstellen kann; trotzdem habt ihr die Feinde dieses Landes zum Einbruch in dieses Land gezwungen und trotz der ergangenen Mahnung, sich ihnen nicht anzizschließen, habt ihr die Waffen nicht für eure Herrscherin, sondern für deren Feinde ergriffen." Der Richter verurteilte dann 10 Buren von 16 bis 21 Jahren i zu 6 bis 12 Monaten Haft, die drei Rädelsführer zu je 5 Jahren und den Rest zu je 3 Jahren Gefängnis. Die Zeitung „OnS Land" in Kapstadt ist ob dieser barbarischen Strafe entrüstet und erklärt es für ein zweites Slagters-Nek (wo vor 70 Jahren fünf aufrührerische Buren hingerichtet wurden), das den Buren Südafrikas gleich unvergeßlich bleiben möge. Eine Zirkulation des Blattes wurde vom Gouverneur in den Distrikten, wo der Kriegszustand proklamiert worden ist, verboten. Verschiedene Boudsmeetings beschloffen die sofortige Ein- I berufung des BondskougreffeS. Deutsches Keich- _ .. Schlitz. 26. April. (Privattel-gramm^"Vortrag deS Der Kaiser hbrte gestern vormtt g h ß tjon6rat von Vertreters des Auswärtigen «mres, b ' deiche re. SaS Zentrum und die Reichsministerieu.l I £inen höchst merkwürdigen Artikel bringt das leitendel I Mit der rheinischen Zentrumspartei, dessen Einfluß weit I SM die Grenzen seiner Heimat hinausreicht und that-^ I Wich in der ganzen Zentrumspresse tonangebend ist- I S Köln. Volksztg." konstatiert, daß der früher so leb» At "von liberaler Seite angestimmte Ruf nach I i ch s m i n i st e r n jetzt völlig verstummt sei, und knüpft I «an di-ese Thatsache Ausführungen, die darin gipseln,. daß I Rimrehr von Seite der Zentrumspartei diese Institution I Mio v.-r Logik der Dinge entsprechend gefordert wird. In I ‘jhnem wesentlichsten Teilen lautet der Artikel folgender- I * 'Die Verhältnisse hätten sich praktisch wesentlich ge- | . chrdert, ohne daß die „Klinke der Gesetzgebung" dazu m I Veioegung gesetzt worden sei: „Indem der Kaiser die I Züuttssekretäre zum Vortrag empfing, mit ihnen beriet I unb ihnen Direktiven gab, wuchsen sie faktisch zu Mi- I ‘ niittern aus. Der Reichskanzler, obwohl formell allein I verantwortlich, hat sich thatsächlich in einen Ministerpräsidenten im Reiche verwandelt." .... Abgesehen I öon Formalitäten verwalteten die Staatssekretäre ihr I Amt wie wirkliche Minister, und der Kanzler sei mehr I primus inter Pares als allein gebietender und die Di- I reltion gebender Vorgesetzter.... Die Reichsgeschäfte I hätten allmählich einen Umfang angenommen, daß ein sie unmöglich übersehen könne; zumal von einem 81 jährigen Mann wie dem Fürsten Hohenlohe könne man tag nicht verlangen.... Die einzigen Nachteile des j^igen Systems beständen darin, daß dem Reichskanzler sammelt eine Verantwortlichkeit aufgeladen sei, die über l feinte Kräfte gehe, und daß das Kollegialsystem wenig nu t dem förderativen Charakter des Reiches harmoniere. „Gern Reichsministerium, das allein von der Krone Preußen ernannt wird, stärkt natürlich den überwiegen- beni Einfluß des führenden Staates zu Ungunsten der Di ittel- und Einzelstaaten, außerdem überschattet es tairen Ministerien in einer Weise, daß bieferben für die öffentliche Meinung kaum mehr in Betracht kommen. ; Dennoch dürfte aber die Logik der Thatsachen schließlich dazu führen, daß der effektiv bestehende Zustand auch durch die Reichsverfassung sanktioniert wird, daß mit aiuberen Worten bie thatsächlich als Reichsminister fun- irieerenben Staatssekretäre auch strmell zu Mi- Klistern avancieren. In ben Einzelstaaten mag dies mit Recht beklagt werben, aber in her Welt, in ber mir leben, sinb einmal bie Dinge mächtiger als bte Menschen." . , Die „Köln. Volksztg." hat hiermit gewiß recht mso- |em, als bie Position einzelner Staatssekretäre heute viel Jitter, unabhängiger, selbstänbiger ist als unter bem liwsten Bismarck. Ob aber biefer thatsächlichen Wanbelung auch» bie formale Bestätigung folgen wirb, bafür scheint uns tUr Zeit kein Anzeichen vorzuliegen. „Es geht auch so", Nnn auch nicht immer ohne Reibungen und Differenzen. Aber das bedeutsame ist, daß ein Zentrumsblatt sich für Reichsminister ausspricht. Wir erkennen in dieser tiinidgebung der „Köln. Volksztg." einen weiteren Schritt in der sehr erfreulichen Entwickelung an, bie sich im Zentrum seit 1893 vollzieht. Diese größte Partei bes Reichstes hat bie Hanbelsverträge, das Bürgerliche Gesetzbuch, Flottenaesetz, die Heeresverstärkungl zu Stande gebracht. Sie wird auch der jetzigen Flottenvorlage zur Annahme i-ihelfen. Es ist ein Seitenstück zu dem Artikel der „Köln, krttsztg." über die Reichsminister, wenn jetzt behauptet daß die Bayern im Zentrum mit am eifrigsten nach fingen und Mitteln suchten, um zu einer günstigen Er- Itbigung der Flottennovelle zu kommen; dieselben Bayern, tie bis auf ben einzigen Abgeordneten Frhrn. v. Hertling loc zwei Jahren gegen bas Flottengesetz stimmten. lerr eisen de gegen Diebstahl inchener Gesellschaft tü Md tret V« fll MÜlN^dM „ 10- „ 15-* ntrel * I* ■ircbmt von «njeiflen zu der nachmittags für ben ■Mrilxn Tag erscheinenden Nummer bi» vorm. 10 Uhr. «bbeftellungm spätestens abend» vorher. ihrem Ziele nähern. Daß diese in den letzten Tagen erheb- I liche Fortschritte zu verzeichmen haben, geht aus den bereits I gestern hier wiedergegebenen Mitteilungen von der Em- I nähme der Wasserwerke von Sannahs Post re. hervor. Der Kampf um bie Wasserwerke, ber b eiben Setten I nur geringe Verluste brachte, wirb in folgendem Tele- I gramm geschildert: Depesck)en aus Bloemfontein über ben Kampf ber Brigabe Hamilton zufolge rückten bie Engländer nur langsam vor, da bas Terrain keine Deckung bot. Fast I brei Stunben vergingen, ehe man eine Wirkung bes englischen Feuers auf bie Buren bemerkte. Nachmittags brei- I einhalb Uhr konnte bie Infanterie immer noch nicht gegen I bas anhaltenbe Gewehr- und Geschützfeuer ber Buren aufkommen, trotzbem ihr Angriff burch brei F^ldbatterien unb Schiffsgeschütze gedeckt war. Erst bei Eintritt ber Dämmerung, als bie Umgehungsbewegung abgeschlossen toin, erhob sich bie Infanterie vom Boden und stürmte den Hügel. Die Verluste sind auf beiden Seiten gering. Wie ferner aus London telegraphiert wird, smd bie Wasserwerke nur insofern beschädigt worden, als einzelne Maschinenteile entfernt worden sind. Aus den Bergen im I Südosten von Sannahs sollen 3000 Buren ve^chanzt sein. Eine telegraphische Meldung von Lord Roberts au» Bloemfontein besagt, daß General Ehermside ohne I auf Widerstand zu stoßen, D e w e t s d v r p besetzt hat. ! Dewet vereitelte die Umgehungsbewegung » V? v' I der Moddersurt und Valsbank besetzte und den Rucken der I Burenstellung bedrohte; er räumte nachts Dewetsdorp, I das Ehermside besetzte sowie die Kopses bei den Wasstr- I werken, als Roberts auch die Hochländer heranbrachte. Die Buren halten die Höhenzüge hinter Kornsprutt bis Pauls- I mitsberg. Brabants und Harts Brigaden wurden wieder I vor Wepener geworfen. r Dem „Reut. Büreau" wird aus dem Burenlager I bei Fourteen Streams gemeldet: Bei Tagesanbruch er- I öffneten bie Englänber ein heftiges Bombarbement auf I das Burenlager. Für bas Bombarbement würben vier I Schiffs- unb mehrere Armstronggeschütze benutzt; es wurde I mit Lyddttshrapnels und Granaten geschossen, aber bis I jetzt wenig Schaden angerichtet. Vier Buren wurden ver- I wunbet. Die Buren richteten ihr Artilleriefeuer gegen I bie Befestigungen ber Englänber. Später folgte längs bem I Flußufer Gewehrfeuer, bei bem mit großer Genauigkeit I geschossen würbe. Zwei Buren ar tilleristen würben getötet; I die Verluste ber Englänber sinb unbekannt. i Färberei itz, ,on Milltar" stelle: Baner Telegramme deS Gießener Anzeigers. London, 26. April. AuS Lorenzo Marquez wird vom 25. d. M. gemeldet: Der Dampfer ^Gironde" ist heute hier eingetroffen. An Bord desselben befinden sich eine Anzahl Freiwillige verschiedener Nationalitäten. ES scheint jedoch, daß die Zahl der Freiwilligen fett den letzten Wochen sich bedeutend verringert hat. Wetter wird auS Lorenzo Marquez berichtet, baß die Buren die Brücke von Kumassiport in die Luft gefprengt London, 26. April. „Daily Telegraph" veröffentlicht ein Telegramm, nach dem die Buren BoShof wieder genommen haben. Loudon, 25. April. Aus Bloemfontein wird gemeldet: Bei einer Verfammlung der Freimaurerloge, der auch Lord Kitchener beiwohnte, wurde eme Glückwunschdepesche an den Prinzen von Wales, den Großmeister der englischen Freimaurerloge, für bie glückliche Errettung bei dem Attentat abgesandt. L o u d o n, 26. April. Ein Telegramm aus dem Buren- laaer von Dewetsdorp berichtet, daß die englische Kolonne des Generals Rund le hart bedrängt wurde. - General Dewet ist am Donnerstagabend südöstlich von Dewetsdorp vorgedrungen. Die Buren richteten em hes- j tiges Gewehrfeiler auf die heranrückenden englischen I Truppen. Erst nachdem die Engländer einige Granaten auf den Feind abgefeuert litten, hörte deren Gewehrfeuer auf. c , , ... London, 26. April. Der Handelsminister erklärte gestern abend in einer Ansprache, daß die dauernde Abschaiffung ber Unabhängigkeit ber beiben Buren-Republiken bie erste Vorbebingung zur Feststellung bes Friedens sei. Die auswärtigen Mächte wüßten genau, daß England I feine Intervention annehme. Was die amtlichen Berichte über die Gefechte am Spionkop anbetreffe, so habe die Veröffentlichung im Einverständnis mit Lord Roberts stattgefunden, doch würden dieselben keineswegs die Ruck- berufung General Bullers zur Folge haben. London, 26. April. Hier liegt die unbestätigte Nach- I richt vor, daß der Buren-General Lukas Meier in I einem Treffen mit den Engländern des Generals French I getötet worden sei. Dieses Gerückt war dem „Daily I Telegraph" aus Durban gemeldet worben. (Das wird wohl I ebenso unwahr fein wie die neuliche Nachricht vom Tode I \ Londo n, 26. April. Lord Roberts depeschiert offiziell: I Die Buren haben sich von Wepener zurückgezogen und I lagern jetzt in der Gegend von Ladybrand. — Kommandant I Olivier soll sich mit 1500 Mann anschicken, den Gene- I täten Hart und Brabant in ben Rücken zu fallen. Die I Buren konzentrieren sich in Thabanchu unb scheinen ent* I schlossen zu sein, bas Distrikt bis Labybranb halten zu I to^Sonbon, 26. April. Lorb Roberts melbet aus I Bloemfontein unterm 25. Die Division Pole-Carew I erreichte Roobekop gestern abenb ohne Verluste. Ihr I Vormarsch würbe burch Kavallerie unb Artillerie gebeckt, I bie bem Feinbe schwere Verluste beibrachte und I ihn zurücktrieb. Die englischen Truppen übernachteten I bei Crootfontein unb passierten bann um siebeneinhalb 1 Uhr morgens den Mobberfluß bei Valsbank.— Berittene I Infanterie unter General Hamilton vertrieb ohne 93er* I lüste ben Feinb von allen Punkten bei ben Wasserwerken. I Die Hochlänber-Brigabe hatte, um Hamilton zu unter» I stützen, etwa 24 Meilen zurückgelegt. — Die Generäle B r a - I bant unb Hart stehen noch immer einige Metten von ! Wepener entfernt. Der Feind hat sich ihm gegen* I über in ben letzten zwei Tagen verstärkt unb man glaubt, I daß es in ber Gegend von Wepener noch viel Widerstand I geben wird. Die Verluste in den letzten Tagen betragen I 1 Offizier tot, 2 Offiziere unb 22 Mann verwundet. Bit Sitßen-r SteiCUnOrättcr 1»- b0»!» Jj.; sisr fifäüste* BtiS1 sietantn Ä •,!| cn 'st verriß ^i, begeht nm > Saas r” m ü ^^Sschullehrern ei» 5 üor 1890 Mb ‘®- uub bin zG ^twe» eine tos; Zellen RnhegehM - '°MngSvergütll^... ine Entschäbigno^ > den vongen jte Ernannt: :neuet 2 »fy. d Bepperlitz-.^ Schlenm'ng nh !tn. itfflfr btrfrnbfri idlWn ^gegangen ft, wfrfauibH ftbx' V^Irieddrrtz.?i rg hat lernt wty ßonatetomma, vM, XtoO ter Platz M ^hörige, paM^ wird nun M > axx VL>M Mai! \i;. dM zu erteilen,^,: 3infen vom 1. Wit >er Ache, des epeijm.' •jorberlid) werdende fc cuis den lleberschüssen: Stritten werden. - . i übet bie Regierung, mitz bie Äbänder^ ibigunziütanMi. nb geiaHene liei das Gesetz dahin zu i iqung für Weine gezci deM roareu. Der N MW aus, baß du, behüben WW ohne W* M M, auch W f' f) eine techlM-'' rrinjett iq bet k A-E, rt dem »**! In* «°»^L hme des WF, die »jitW *. die 6i"l« . Ä’ä ■BfijS 'jedem EA Lieseruilg du , MB-«!-- L «Mtl die M , Wie B-' t wutbe, i» Ez«i Di« •nW I*1. 6k ÄW‘ SB-'« < iti 6« 7,,I< pi « P Lm®«1' j, t- W' ’ nrttbe» (|ii -K- "J. »»;S Universität und Hochschule — (Ernanntt Hr. Friedrich Siemens Ehren halber zum Doktor- Neueste Meldungen. Depesibrn ted Bureau .Herold*. Berlin, 26. April. Wie ein parlamentarischer Berichterstatter versichert, bestehen die verbündeten Regierungen darauf, daß die Novelle zum Unfall-Versicherungs- gesetz noch in dieser Tagung vom Reichstage erledigt wird. Heute wird in der 21er-Kommission mit der Feststellung der Berichte über die durchberatene Novelle begonnen werden. Berlin, 26. April. Wie verlautet, werden sich die Abgeordneten Graf Klinkowström und von Kardorff in llebereinstimmung mit ihren Fraktionsgenossen bis zur dritten Lesung des Fleischbeschaugesetzes mit den zuständigen Vertretern der verbündeten Regierungen, vornehmlich dem Reichsamt des Innern in Verbindung setzen, um erneute Kompromiß-Verhandlungen anzuknüpfen. Wien, 26. April. In hiesigen Hofkreisen wird auf dvS bestimmteste versichert, daß an maßgebender Stelle von einer angeblichen Zusammenkunft Kaiser Franz Josefs mit dem Zaren im Herbst nichts bekannt ist, Bonbon, 26. April. Chamberlain erklärte gestern, daß keine Nachrichten aus Kumassi eingetroffen seien und daß die Lage dort keinen Grund zur Beunruhigung gebe. Man glaubt, daß diese Erklärung abgegeben wurde, um die öffentliche Meinung auf eine Niederlage der englischen Truppen vorzubereiten. *♦ Kleine Mitteilnngen anS Hessen nnb den Nachbarstaaten. Sm Wolfskehlen gab eS eine blutige Messeraffaire. Hinrich Schäfer und Georg Hamann gerieten scharf an- .......... . v einander Sie schlugen sich wegen eineS Mädchens. Hamann I Ingenieur an der technischen Hochschule in Dresden. .Ml vertreten. , . I Darmstadt, 25. April. Bon authentischer Sette wird b-stätigt, daß das Gerücht über einen beabsichtigten Er- I »erb oder eine Pachtung des badischen Anteils der I Nain-Neckarbahn durch die preußisch-hessische Gißenbahngemeinschaft jeder Begründung ent- I befcrt. Zu dem Gerücht gab eine VerwaltungSrevrsion I AI aß, die von den drei Vertragsstaaten Preußen, Hessen I uni Baden gemeinsam unternommen wurde mit der Tendenz I einer Vereinfachung und Kostenersparnis im Dienstbetrieb. I DK Main-Neckarbahn, die früher 13 Proz. Rente abwarf, I hat durch die Umleitung des Transitgüterverkehrs in der Hche von etwa l1/, Millionen und durch die int Hinblick auf die Neuregelung der Beamtenbesoldung in Hessen un- alDeiSlich gewordene Besoldungserhöhung ihrer Beamten, ferner durch die Einführung des Stücklohnsystems in allen Brtrriebswerkstätten 'Mindereinnahmen und Mehrausgaben gebracht, sodaß die Rente ganz erheblich sank. DaS | veranlaßte den preußischen Eisenbahnminister zu der An- regiung einer Vereinfachung der Verwaltung in der Wcht, Ersparnisse zu erzielen. Erwägungen über bieße Frage sind auch nicht ergebnislos verlaufen, sondern tß steht zu erwarten, daß sie in absehbarer Zeit wünschenS- wetrtc Beschränkungen im Bureau- und Schreibwerk herbei- füs.ren werden. △ Mainflingen, 25. April. Lehrer Karl Walter hter ist heute nach längerem Leiden im Alter von 47 Jahren einem chronischen Halsübel erlegen. Der Verstorbene Rammte aus Mölsheim bei Worms, fand im Jahre 1872 die erste dienstliche Verwendung zu Kocherbach im Oden- rodlbc und wirkte später in einer Reihe anderer Gemeinden: Algesheim, Dexheim, Gießen, Groß-Umstadt rc. und still 9 Jahren in Mainflingen. A Seligenstadt, 25. April. An Stelle der nach Die- buorg versetzten Lehrerin Fräulein Deckelmann wurde die SHulverwalterin Fräulein Schäfer aus Mainz an dte hir'fige Mädchenschule berufen. Wetzlar, 25. April. In der Stadtverordneten-Sitzung vrnrde über die Instandsetzung des Domes beraten. DsiS Bestreben, die vorhandenen Bau- und Kunstdenkmäler in ihrem jetzigen Bestände nicht nur zu erhalten, sondern baÄ, was sie im Lause der Zeiten an Eigentümlichkeit und Schönheit verloren haben, wieder zu ersetzen, hat auch in Netzlar die Sorge um den ehrwürdigen Dom von neuem waichgerufen. So hat Bürgermeister Moritz an den Geh. yrmrat Launer in Koblenz ein Schreiben des Inhalts gerichtet, daß er sich auf Wunsch der städtischen Vertretung Mächst privatim an ihn wende, um seine Meinung dairüber zu hören, ob nicht dem drohenden Verfall unseres Dwmes mit Hilfe des Staates oder durch Bewilligung einer l'vltterie rechtzeitig vorgebeugt werden könne. Kchiffsnachrichten. Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten: Carl L o o S und I. M. Schulhof. Bremen, 25. April. (Per transatlantischen Telegraph ) Der Doppelschrauben-Postdampser Königin Luise, Capt. .SB. Reimkasten, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 11 Uhr (vormittags wohlbehalten in New-York angekommen. Bei Todesfällen übernimmt die Buohdruckerei des Giessener Anzeigers, Bchulstrasse 7, die schnellste Anfertigung von Trauerbriefen und DankaaguDgskarten, welche auf Wunsch convertlrt geliefert werden. kure au der Zweiten Kammer begiebt sich morgen uch Beerfelden za der Beerdigung des Landtags Abge- Bieten Bretmer. — In der DtebstahlS-Angelegen- |eit Mink und Genossen von Ober-Ramftadt wurden 14. d. MtS. eine Anzahl verdächtiger Hehler vor dem Untersuchungsrichter vernommen, und eine Frau Bäcker- «ister Wolf-Ober-Ramstadt verhaftet. Inzwischen hat sich tin(T bet am meisten Belasteten, der Taglöhner G. Schallet, hiesigen Provinzialarresthaus erhängt. Nachdem noch » 21 d. M. eine ganze Anzahl der bestohlenen GeschäftS- Ivtte aus Frankfurt a. M., Offenbach a. M., Mannheim, Mainr WormS rc. vernommen worden, und die meisten bubstähle mit Bestimmtheit festgestellt find, dürfte nun in Kürze die intereffante Verhandlung vor der hiefigen Strafkammer stattfinden. - Wie uns von unterrichteter Seite mitgeteilt wird, stehen in allernächster Zett wichtige «kvderuugen in der Besetzung der obersten Polrzet- stelilen bevor. Der Vorsteher deS PolrzeiamtS, Regie- JZmt Weber, der sich zurzeit in Urlaub befindet. s°ll nicht mehr auf seinen Posten zurückkehren, sondern in das Mnisterium eintreten. Als sein Nachfolger wird der jetzige Nivisterialsekretär und frühere Polizei-Jnspektor Dr. Kr atz «mannt. Polizei Inspektor Scriba, welcher demnächst zu m achtwöchentlichen Reserveübung einrückt, wird voraus- sichtlich durch RegierungSaffeffer Müller während dieser Gerichtssaal. Darmstadt, 25. April. Nach dem „Darmst. TSgl. Anz." kam gestern ein interessanter Rechtsstreit, dessen Ausgang man namentlich in juristischen Kreisen mit Spannung entgegensieht, vor der Zivilkammer des Landgerichts zur Verhandlung. Aufgrund einer Bestimmung des hessischen Richtergesetzes und eines oberlandesgerichtlichen Beschluffes hatte die Regierung den Amtsrichter E. von seinem Richter- amt auf eine nichtrichterliche Stelle versetzt. E. trat diese neue Stelle jedoch nicht an, sondern kam, unter Vorbehalt aller Rechte, um seine Pensionierung ein, die auch alsbald erfolgte. Amtsrichter E. ließ nun durch Rechtsanwalt Dr. Hoffmann gegen den hessischen Fiskus Klage auf Auszahlung seines vollen Richtergehaltes erheben und stützte sich daraus, daß nach Reichs- recht die deutschen Richter unversetzbar seien und in keinem Falle auf eine nichtrichterliche Stelle versetzt werden könnten. Das hessische Richtergesetz stehe in dieser Beziehung mit den Reichsgesetzen im Widerspruch und sei daher ungiltig. Die Absetzung des Amtsrichters E. von seinem Richteramt sei nicht rechtswirksam und derselbe habe Anspruch auf seinen vollen Richtergehalt. Der Vertreter deS verklagten Fiskus, Rechtsanwalt Schmeel, bestritt dies und führte ferne» au», daß der Kläger durch Einreichung seines Pensionierungsgesuches auf seine weitergehenden Gehaltsansprüche verzichtet habe. Demgegenüber wies Dr. Hoffmann darauf hin, daß Amtsrichter E. sich seine Gehaltsansprüche ausdrücklich vorbehalten habe, und gab hierfür mehrere Zeugen an, hierunter den Justizminister Dr. Dittmar, Generalstaats- anwalt Schlippe u. a. Das Urteil des Gerichtes soll in der nächsten Woche verkündet werden. Die Entscheidung dieses Prozesses dürste für die Stellung des hessischen Richterstandes von hoher prinziepieller Bedeutung sein. Vermischtes. * Köln, 25. April. Die Kölner Straskanrmer hatte I sich wiederum mit einem Kölner Schutzmann zu befassen, I der ein E h e p aa r mittelst eines Spaz>ierstockes, in dem eine I Eisenstange verborgen war, schwer mißhandelt hatte. Das I Gericht verurteilte den Angeklagten wegen dieser überaus bru- I talcn Mißhandlung zu zwei Monaten Gefängnis. Der Staatsanwalt hatte vier Monate beantragt. * Königshütte, 25. April. Dier brach infolge Grüden b r u ch c s inmitten der Stadt auf einem Grundstück der Parkstraße das Erdreich ein. D.ie Senkungen haben einen Umfang von etwa 25 Meter und eine Tiefe von 102 Meter. Wertere Senkungen werden befürchtet. Die Turnhalle des Manner- turnvereins auf dem Nebengrundstück ist arg in Mitleidenschaft gezogen. Tie gefährdeten Straßen sind abgesperrt. * Die Lex Deinze in der Berliner Unrvcrsr- t ä t Wie dem „B. T." mitgeteilt wird, ist der kunstlerrsch gehaltene S e m e st c r a n s ch l a g des „Akademischen Vereins für Kunst und Litteratur" am Schwarzen Brett verboten worden, weil stich darauf — die Gestalt eines nackten Knaben befindet: und zwar wird versichert, daß sich die bildliche Darstellung frei von Anstößigkeit halte. , * Zum Konitzer Morde. Die halbamtliche „Berliner Korrespondenz" schreibt zu den Ausschreitungen in Konch und Umgegend, daß der dorthin entsandte Geh. Ober-Regierungsrat | Maubach au einzelnen Stellen das Vorkommen bedauerlicher Ausschreitungen festgestellt und angeordnet hat, daß Die polizeilichen Exekutivkräfte da, wo sie sich zur Unterdrückung der Unruhen und zur Verhütung weiterer Exzesse nicht als ausreichend erwiesen haben, sofort durch Heranziehung auswärtiger Gendarmen zu verstärken sind. Es ist dies insbesondere in Baldenburg und Prechlau, sowie in Vandsburg geschehen. Ferner hat der Minister die schleunige Entsendung I einer Anzahl von Gendarmen aus den Regierungsbezirken Danzig uiid Bromberg nach Könitz, Flatow, Czersk und Wielle an- I geordnet. Nötigenfalls sollen weitere Anordnungen getroffen I werden. . „ t , * Graz, 25. April. Infolge von Erdrutschungen I befinden sich das Schloß und die Ortschaft Wurmberg I in großer Gefahr. * Budapest, 25. April. Infolge der andauernden Bau- I krisis werden demnächst sämtliche Ziegeleien ge- I schlossen. Mehrere tausend Arbeiter werden dadurch brotlos. — BersÄicdeneSr Aus Gießen wirb berichtet: Das Lektorat für französische Sprache wurde Herrn Goetschy auS Nancy, das Lektorat für die englische Herrn Brown aus Aberdeen Überwagen. — Mit her interimistischen Leitung des embryologischur JnstiiiUS der Ä Wt D,. M.»» Sch°,.r 'M Scharr ist In b«m ai6e“«uf MacA, Maas in tÄy-Mt eBcuvvc-r- aiiicfvtnptate 11 gegenwU« S«r StaMUAe dUickinpiat* «. wurde schließlich von dem Inhaber der Wirtschaft an die Luft gesetzt. Er eilte nach Hause, bewaffnete sich mit einem großen Meffer, lauerte seinem Nebenbuhler Schäfer auf und brachte ihm zwei Stiche bei. — In Babenhausen geht das altehrwürdige Schloß demnächst in das Großh. Familieneigentum über. Der Kaufpreis beträgt 60000 Mk. — In Mainz berichtete Prof. Schlenger, daß die hiesige Volksschule demnächst um 10 definitive angestellte Lehrkräfte vermehrt werden soll. — Auf der Pulverfabrikwache in Hanau erschoß sich der Musketier Schramm von der 6. Kompagnie des Infanterieregiments Nr. 166 mit seinem Dienstgewehr. Schramm diente im letzten Jahr. Die Gründe zu der That sind unbekannt. — Ein kapitaler Auerhahn wurde durch Rittmeister Kraemer, Flügeladjutant des Großherzogs, in der Oberförsterei Alsfeld, Distrikt Schwärzer Blättchen, erlegt. Kriefkasten. ” «. B. Bei festlichen Gelegenheiten rangiert '•“JMtot'M Ländesuniverfiiät vor dem Provinzialduektor, weil er vertret« ein Landeökollegiums, der Direktor dagegen nur Vertret« einer Provinzialbehörde ist. __ Berichtigung. — In unserer letzten Nuwm« ist insofern ein Jr>tnm uni«' gelaufen, als es heißen muß: Fischer in Gießen zum Garnis.- Verw.-Kontrolleur (statt Inspektor). Konkursverfahren. Heber das Vermögen des Kauf- rianns Wilhelm Ulrich zuGießeu oiirb heute, am 25. April 1900, nvchmittags 5 Uhr, das Konkurs- keiifahren eröffnet. Der Kaufmann Emil Fischbach |i Gießen wird zum Konkurs- vemvaller ernannt. Konkursforderungen find bis zum 19. Mai 1900 bei dem Gerichte -itsiumelden. 8» wird zur Befchlußfaffung über dis Beibehaltung des ernannten oder die: Wahl eines anderen Verwalters, foraoie über die Bestellung eines Gläu- diMrausfchuffes und eintretenden Falls pfotr die in § 120 der KonkurS- ccknung b^eichneten Gegenstände und i»n Prüfung der angemeldeten Forde- nrnigen auf Samstag der» M. Mai 1900, vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig find, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen, oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkurs vermalter bis zum 19. Mai 1900 Anzeige zu machen. Großherzogl. Amtsgericht zu Gießen, gez. Neuenhagen. Veröffentlicht: 3094 Neidhart, Gerichtsschreiber. Kleines Privathaus inmitten der Stadt, sofort biH.iu verkaufen. Offert, unt. 9tr. 01811 a. d. Exped. d. Bl. ?di verstauten Halbdeck, ein gut erhaltenes, nebst Einspänner platt. Geschirr zu verkaufen. Wiener Flügel, sehr gut erhalten, besonders für einen Saal geeignet, preiswert zu verkaufen. 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Giessen, den 26. April 1900. 01801. nur zu haben bei Hausbursche gesucht. 01794 Otto Luft, Zum Löwen. W. Kilbinger, und bei Ang. Kilbinger, ••JSST Man verlange ausdrücklich „Fulmenol“. 3093 Nachahmungen weise man zuruck. Lehrer oder Lehrerin gesucht für 1 bis 2 Stunden Unterricht am Vormittag. Offerten unter G. F. 01814 an die Expedition d. Bl.________________ Flotter Schreiber zur Aufnahme eines wissenschaftlichen Diktates sofort ges. Offerten unter 01798 an die Expedition dieses BlatteS. Lehrling gesucht. Keiurich Juruft, 0*01795] Glasermeister, Grabenstraß« /Linen LehrjuWen sucht 0111! V Wagner Mühlich, Dammstrabe 24 Haushälterin alleinstehendem, L Herrn. Offerten unter Str. 0179» an it Expedition dieses Blattes erbeten. Kauffrau oder MW sofort zur Aushilfe gesucht. ui Stephaustraße IS, Qf. Kmdelmädlhm gtfaM i Frau K. Kuvel, SelterSweg 58. DienstmShcheu M Ä * 01804 Warvnrgerstra-e 10, pan W Junges Mädchen findet bei einem jungen Ehepaar W Mainz Stellung per 1. Juni. Nähe» durch Frau Hüttenberger 382] Wer Stelle sucht, verlaq« unsere „Allgemeine Vakanzenliste". W. Hirsch »erlag, Mannheim. leiht einem Geschäft^«» M 800 .bis 1000 Hk. erhöbe Zinsen und monatliche Offerten unter Nr. 01738 an bit pedition dieses Blattes.________________ Hypotheken-, Kredit-, und Parlehn-Suchende erhalten sofort geeignete Angebot,. H Wilhelm Hirsch, Manntet» Todes-Anzeige. Bekannten und Freunden die schmerzliche Mitteilung, daß eS ®ott gefallen hat, unser lrebeS Kind Karola im Alter von b Jahren nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden heute morgen &’/2 Uhr zu sich zu nehmen. Im Namen der Hinterbliebenen: W. Hamel, Schneidermeister, Grünbergerstraße 18. Gießen, den 25. April 1900. sogo heute morgen 1 Uhr im Alter von 74 Jahren sanft dem Herrn entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Georg Lehr, Lehrer. Dau bringen, den 25. April 1900. 3076 Evangelischer Kerrschastsdiem zu einzelnem Herrn nach auswärts k 40 Mk. Gehalt, freier Station und £inir gesucht. Betreffender hätte den Herrn ii Winter auf Reisen nach dem Eüdcn u begleiten. Näheres durch Frau Hehler, Gießen, Sonnenstraße 24. jw Tüchtige Arbeiter, Zuschläge,: und Schlöffet finden Beschäftigung beim BrMtulw in Klein-Linde« am Feldweg, oisoi , Danksagung. Freunden und Bekannten sprechen wir auf diesem Wege für die herzliche Teilnahme bet dem Hinschetden unserer lieben Tochter Emma unseren herzlichen Dank aus. Die tieftrauernden Eltern: Fritz Eschstrnth und Frau. Nord eck, ben 24. April 1900. 3079 Herr Lehrer I. P. Jakob I*ehr Todes - Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass unser lieber Gatte, Vater, Grossvater und Schwiegervater [Vletall-Putzhnkl'ur „FULMENOL” (desetzl geschützt.) puizFalle Metalle sofort spiegelblank,schmierb nicht, greift nicht an und ist sehr sparsam. Flaschen ä 30 Pß. 50Pf^.u.M1-25i (Offene Stellen Capitaiien