tbtttn, ie ^ebuion urich Noll, HE ^äusburq 7. 6d)ttinetkl)tling |ut 4tl üöhltt, TamniL-! i: Aus daS Bureüu nai fak wird ein itWfy < udn. geschriebene CNatittfliiate an die SM-.- U. LÄLLLi» DL» JSS HH*- cm brtoY': -W an bu Exp.dL« lrebsamer Mge Imbnw ehre treto. Sugv» ttycftb. ^Ttwim WHe 2. MstigerI««! gtn fpfortift vergüi fiMfvtrf itnm. verdm ttuttt ttt A rt* w* tu AM UAUfc bt\bt^ni Lüudnetz, iüd)tigri M über gegen hohen W ya vahnholltrchttü eS Wm auä 6Ulet|- sich in der büwti;M möchle, in »Mj ad-Nauhevn gesucht. F Sin tüchtiges BW® • - ^erlich kochen k« icht. ___wt Brave Lauffrau #- ruvvtsffr^^. "Htu^auäi ettdi mü»u versehen W OTi ^WrburgeVL »»“ yeäs arsrJ® Amtlicher Heil. Bekanntmachung. vetr.: Biehmarkt in Gießen. Unter Bezugnahme aus unsere Bekanntmachung vom 23. d. MtS. (Gieß. Anz. Nr. 47) geben wir bekannt, daß 1. Vieh, welches am Montag vor dem Markt in Gießen in einem Gießener, Heuchelheimer oder Wiesecker Stalle eingestellt wird, den Stall vor Ablaus der siebentägigen Quarantänefrist nur unter der Bedingung verlassen darf, daß es am folgenden Dienstag oder Mittwoch auf den Markt gebracht wird. Sowohl der Besitzer und Begleiter der Tiere, wie derjenige des Stalles sind dafür verantwortlich ; 2. die Quarantäneanordnung vom 14. August v. Js., wonach alles Klauenvieh, welches aus den Nachbar- kreisen oder sonstigen verseuchten Bezirken, oder von einem Markte in den Kreis Gießen eingeführt wird, der Quarantänepflicht unterliegt, ebenfalls giltig bleibt. Danach muß solches Vieh, welches etwa nach Lollar oder Ruttershausen oder einem anderen Orte des Kreises cingebracht wird, sieben Tage Quarantäne halten, sofort angemeldet werden u. s. w., und kann also eventuell nicht nach dem Gießener Markt gebracht werden. dDie Stallbesitzer sind verpflichtet, Montagabend so- ßort ein Verzeichnis der Händler und der von ihnen eingestellten Tiere der Ortspolizeibehörde einzureichen, und diese hat es unverzüglich dem Großh. Kreisveterinäramt gießen weiterzugeben, und die Ausführung der ganzen An- vrduang zu überwachen. Die Anordnung unter 1. ist eine versuchsweise Ver« ginftigung an die Stallbesitzer, und wird bei Nichteinhaltung vieder zurückgenommen. Gießen, den 25. Februar 1900. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Bechtold. * Die Gemeindewahlrecht-Reform in Preußen. Schon in der vorigen Tagungsperiode des preußischen Abgeordnetenhauses hat die Reform des Kommunalwahl- cchtS eine Rolle gespielt. An und für sich ist ja der Gegenstand wichtig genug, um das allgemeine Interesse «f sich zu vereinigen, andererseits aber stand er auch in einem gewissen Konnex zur Kanalvorlage. Man wollte Mlich wissen, dem Zentrum wäre soviel an einer Reform tat Kommunalwahlen in Rheinland und Westfalen in seinem Sinne gelegen, daß es seine Zustimmung zur Kanalvorlage v.»n der Geneigtheit der Regierung abhängig mache, den Wuschen des Zentrums bezüglich jener Wahlreform entgegenzukommen. Die letztere ist in der vorigen Session nicht zur Beratung gelangt, die Kanalvorlage ist bekanntlich fallen — ob diese beiden Thatsachen in einem Zusammen- Mge standen, läßt sich nicht feststellen. Beide Vorlagen stutzen auch in dieser Session des preußischen Landtages rus der Tagesordnung, die Kommunalwahlreform hat so- gdit schon die erste Lesung passiert und ist einer Kommission jKt Borberatung überwiesen worden. Man spricht diesmal »tntger offen davon, daß das Zentrum seine besonderen Wüsche durchsetzen und für deren Gewährung der Regie- nng Gegendienste leisten möchte. Es ist leicht erklärlich, daß bei der Beratung eines Hejetzentwurfs, der wie die Gemeindewahlreform in die ärgerlichen Rechte des Einzelnen tief einschneidet, die ver- Hiedensten Beurteilungen über die geplante Reform Platz weifen, und daß auch aus die Erfahrungen hingewiesen wird, '«man mit dem Reichstagswahlgesetz und dem preußischen : Mdtagswahlgesetz, gemacht hat. Ebenso wie diese beiden Besetze ihre Freunde und Gegner haben, so wird auch die ilimmunalwahlreformvorlage verschieden beurteilt, und die kiDwission des Abgeordnetenhauses hat eine schwere Arbeit )6T sich, UM die einander noch schroff gsgenüberstehenden Atmungen unter einen Hut zu bringen. Leider hat sich nH dieses Gegenstandes wieder die Parteipolitik bemäch- izt, was die Lösung der Aufgabe nur noch erschwert. Wir haben schon vorhin angedeutet, daß man die ttLinmunalwahlreform gern verquicken möchte mit weiteren ^Lahlreformen, daß also die Gefahr nahe liegt, das Ab- gMdiletenhauS werde über den Rahmen der ihm gestellten Aufgabe hinausgehen und dadurch die Fertigstellung der Vorlage in Frage bringen. Das sollte man aber möglichst zu vermeiden suchen und vor allem verhüten, daß die ganze Reform wiederum an Kleinigkeiten scheitert, die bei einigem guten Willen hätten ausgeglichen werden können. Selbstverständlich ist es nicht mehr als billig, daß auch die Regierung berechtigten Wünschen des Landtages Rechnung trägt, und auch ihrerseits Entgegenkommen zeigt, wo solches nur irgend angebracht erscheint. Jedensalls hegt man innerhalb der Regierung die bestimmte Hoffnung, daß es sehr wohl möglich ist, über die bei der ersten Beratung im Plenum geltend gemachten Bedenken in der Kommission eine Verständigung zu erzielen. * Vom Kriegsschauplatz. London, 25. Februar. Nach einem hier zirkulierenden Gerüchte soll es Cronje jetzt thatsächlich an der Spitze von 1000 Buren gelungen sein, die englischen Linien zu durchbrechen. Cronje soll im Begriff stehen, mit Verstärkungen, die er von mehreren Punkten erhalten hat, sein Lager unter dem Befehl des Kommandanten Fronemann zu entsetzen. — Den letzten Meldungen vom Kriegsschauplätze zufolge erhielten Lord Roberts und General Kitchener am letzten Donnerstag Verstärkungen aus de Aar. Die Zahl der Geschütze, die augenblicklich die unter Cronjes Kommando stehenden Buren bombardieren, beläuft sich auf 110. — „Daily Mail" meldet aus Bombay, daß die Russen große Thätigkeit an der afghanischen Grenze entfalten, und daß dieselbe in englischen Kreisen große Besorgnis hervorruft. London, 24. Februar. Auch bis jetzt sind weder bei den hiesigen Agenturen noch bei den größeren Londoner Blättern weitere Einzelheiten über die Einschließung Cronje's eingegangen, so daß man hier über die wirkliche Lage völlig im Unklaren ist. Das Kriegsamt war den ganzen Tag über von einer Menge Personen belagert. Man glaubt, daß erst in der Nacht das Kriegsamt weitere Meldungen von Roberts veröffentlichen wird. — Vom Freitag wird aus Dordrecht gemeldet: Die Buren stehen in großer Anzahl sechs englische Meilen nordöstlich von Dordrecht. Heute fand ein Geplänkel zwischen den Vorposten statt. Die Stadt hat während der Okkupation durch die Buren keinen Schaden erlitten. London, 24. Februar. Die allgemeine atemlose Spannung über den Ausgang der Kämpfe gegen Cronje wird nacligrade fast unerträglich. Seit der Reuter- Meldung über die Kämpfe am Montag und Dienstag liegen auch heute keine Neuigkeiten vor. Militärkreise nehmen an, daß Kitchener am Mittwoch bei Paardeberg und Roberts südwestlich davon gegen den zum Entsatz anrückenden Burengeneral de Wet weitere Treffen geschlagen haben, die wohl erst am Donnerstagabend entschieden wurden. Der Berichterstatter der „Daily News", der am Mittwochmorgen von Paardeberg nach Modder-River abritt, meldet, am Dienstagabend habe das ganze Burenlager in Flammen gestanden, und am Mittwoche morgen habe die Beschießung wieder begonnen. Nach der Aussage von Gefangeneu soll Cronjes Gattin ihm zusetzen, durch die Uebergabe das Leben seiner Leute zu schonen. Auch dieser Berichterstatter befürwortet dringend den Pferdenachschrck) als Ersatz für die Verluste und zur Erhaltung der wichtigen Beweglichkeit des Heeres. Nach einer Meldung der „Daily News" aus Lourenco Marquez hätten große Geschäftsleute des Oranjestaates die Einstellung weiterer Warensendungen telegraphisch verfügt. Auch am T u g e l a dürfte nach einer vielverbreiteten Ansicht am Mittwoch ein weiteres Treffen geschlagen worden sein, und man meint, Buller dränge langsam hinter den weichenden Buren nach, für däe allgemeine Ungeduld freilich zu langsam. — Der Berichterstatter des „Daily Telegraph" meldet aus Naauwpoort über einen am Dienstag gleichzeitig von Norden, Westen und Südwesten gegen Arun del gemachten Buren angriff, der aber erfolgreich an allen Punkten abgewiesen worden sein soll; später seien die umliegenden Höhen vom Feinde frei gewesen, doch sah man, wie starke feindliche Abteilungen in südlicher und südwestlicher Richtung zogen. Budapest, 25. Februar. Unter den Klausenburger Bürgern ist eine Bewegung im Zuge, um dem General Joubert einen Ehrensäbel zu übersenden. Die Sammlung weist bisher schon zahlreiche Unterschriften auf. Brüssel, 24. Februar. Der Transvaalgesandte Dr. LeydS erklärte heute in einem Interview, er sei überzeugt, daß Cronje rechtzeitig über Harrysmith und Betlehem bedeutende Verstärkungen erhalten hat. Selbst wenn die Engländer Cronje besiegt hätten, würde die Zusammenziehung der Burenarmee schnell und leicht zu ermöglichen sein. Wann dieselbe stattfinde, wisse er nicht, aber der Rückzug über den Vaalfluß werde sobald nicht erfolgen. Der Freistaat könne besonders von der nördlichen Seite, wo zahlreiche Hügelketten sich befinden, verteidigt werden. Die Zahl der Burentruppen schätzt Dr. Leyds ans mindestens 100,000 Mann. Paardeberg, 25. Februar. Das Bombardement des Burenlagers hat heute mit Unterbrechungen fortgedauert. Gestern abend fand ein schweres Gewitter statt. Das Bombardement dauerte während der Nacht fort, eine Vorratskolonne ist bei uns eingetroffen. 2000 Buren operieren nördlich von uns. Gestern abend machte ein Regiment gleich nach einer Artilleriesalve einen Sturmangriff 200 Meter weiter nach dem Flußbett zu. Sie fanden mehrere Burenleichen vor. General French hat weitere 75 Buren gefangen genommen, und eine Patrouille im Westen hat 30 Gefangene gemacht, welche sich von einem Burenkommando verirrt hatten. * ♦ Telegramme des „Gießener Anzeiger". London, 26. Februar. Aus Kimberley wird vom 23. Februar telegraphiert: Der erste Personenzug mit 183 Weißen und einigen Schwarzen verließ gestern die Stadt. Loudon, 26. Februar. Ein Telegramm aus Paardeberg berichtet, daß ein Fesselballon augenblicklich den Engländern zur Aufklärung über die Stellungen der Buren gute Dienste leistet. Berlin, 26. Februar. Wie mehrere Blätter aus London melden, hat Lord Roberts Depesche von Bullers Operationen sehr enttäuscht. Auch die aus Paardeberg über einige Scharmützel und englische Erfolge um Cronjes Stellung herum, machte denselben Eindruck. Es werden die verschiedensten Gerüchte verbreitet. So heißt es z. B., Lord Roberts wolle die Niederwerfung Cronjes bis zum Dienstag, als dem Jahrestage der Schlacht von Majuba verschieben. Ein anderes Gerücht besagt, Cronje hätte seine gegenwärtige Position längst vorbereitet, und verfolge jetzt die englischen Truppen. — Eine Depesche aus Colenso meldet, die Buren beschossen unsere vorrückende Infanterie und eroberten zwei Anhöhen bei Groblerskloof. Aus Sterkstrom ward am Samstag eine Rekognoszierung unternommen, wobei die Montmorency Scouts ins Gedränge gerieten. Einige von ihnen fielen in die Hände der Buren und wurden gefangen genommen. London, 26. Februar. Aus Colesberg wird vom 25. gemeldet: Die Buren haben Verstärkungen aus Groblerskloof erhalten. Sie besetzten eine Hügelkette im Westen der Stadt. Die englische Artillerie hat während des ganzen Nachmittags geschossen. Hierauf begann ein heftiges Gewehrfeuer. Die Engländer versuchten die Geschütze der Buren zu erobern, wurden aber mit großen Verlusten zurückgeschlagen. General F e w i n n e ist leicht verwundet. London, 26. Februar. Aus Colesberg wird vom 23. gemeldet, daß der Kommandant De la R ey gestern einen Vormarsch gegen eine Stellung der Engländer südlich von Arundel gemacht und dasselbe besetzt hat. Die Engländer eröffneten ein heftiges Geschützfeuer. Nach einem resultatlosen Bajonnet-Angriff der Engländer mußten sich dieselben mit g r o ß e n V e r l u st e n z u r ü ck z i e h e n. Im Laufe des Abends griffen die Engländer die Buren auf der rechten Flanke an. L o n d o n, 26. Februar. Ein Telegramm aus Colesberg vom 24., 8 Uhr 40 Min. abends meldet: Am Donnerstag begannen die Engländ»er vorzudringen imb nahmen nach und nach dem Feinde alle Stellungen ab. Das Vordringen geschah nur langsam und unter großen Verluste, da die Buren mit großer Hartnäckigkeit ihre Stellungen verteidigten und jede von der Natur gebotene Unebenheit des Terrains benutzten, um ein mörderisches Feuer, gedeckt durch die Hügel, gegen die vordringenden englischen Truppen zu richten. Brüffel, 26. Februar. Die Buren behaupten ihre Stellungen am Tugela und im Zulu-Lande. In Dordrecht halten sie den englischen General Brabant in Schach, bei Arundel ergreifen sie die Offensive und am Modder River scheint sich Cronje gegen Roberts zu behaupten. Aus Transvaal. Nachstehender Brief eines in Pretoria, und zwar an einer dortigen höheren Lehranstalt thätigen Herrn, an seinen in Großen-Buseck wohnenden Vater wurde uns zur Verfügung gestellt. Der vom 16. Januar datierte Brief dürfte für viele Leser, welche sich über die allgemeine Lage Dienstag de« 27. Februar «Wes Bla«. 1900 «k. 48 Aints- tmfc Anzeigeblatt ffl» den tkvci- Gietzen w ■t! ' t» Stich tone M Alle Anzeigen-BermittlungSstellen deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. IMsMm, Expedition mtb Druckerei: Fchntstrnhe Ar. 7. Aezugsprela vierteljährl. Mk. 2,2® monatlich 75 Pfg. mit Bringcrlohn; durch die Abholestellev vierteljährl. Mk. 1,99 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl mit Bestellgeld Adreff« für Depeschen: Anzeiger Hieße*« Fernsprecher Nr. 51. Gratisbeilage«: Gießener Famitienblättrr, Der hessische Landwirt, Mütter für hessische Volkskunde._________________ Di/ Gießener hartHtoratttt urfc* bm Anzeiger **t *. Mütter v VI- Volkskunde- ha«k*e w Anzeigen zu der nachmittags für de« leg erscheinenden Nummer bis »orm. 10 Uhr. M»«»eklungen spätestens abends vorher. Meßmer Anzeiger Henerat-Nnzeiger Antwerpen, 25. Februar. Nach einem hier eingetroffenen Telegramm ist der englische Dampfer „Bath City-, nach Dundee unterwegs, auf einen Felsen gestoßen, und sofort gesunken. Der Kapitän, zwei Offiziere, ein Maschinist und gegen 10 Mann der Besatzung sind gerettet, lieber die übrigen Mannschaften fehlt jede Nachricht. nn Urteil bilden wollen, von Interesse sein, weshalb wir ayn nachstehend, mit Weglassung der familiäre Angelegenheiten betreffenden Sätze, veröffentlichen. Der Verfasser schreibt: Pretoria, 16. Januar 1900. Lieber Papa! ... Ich würde die Briefe wohl schon 8 Tage früher erhalten haben, wäre nicht das deutsche Schiff „Herzog", welches die Post an Bord hatte, erst durch ein englisches Kriegsschiff nach Durban geführt worden, um dort wegen Kontrebande durchsucht zu werden, was jedoch durch ein deutsches Kriegsschiff, welches sich dort befand, verhindert wurde. Meinen Brief von Anfang Dezember werdet Ihr hoffentlich empfangen haben. Seit der Zeit hat sich hier vieles zugetragen, was Ihr wohl zum Teil schon aus den Zeitungen erfahren haben werdet. Natürlich darf man -r?»?a?fchen. Berichten Nicht zu sehr trauen, denn ich Wb Berichte in englischen Zeitungen gelesen, welche alles ab,olut falsch darstellen, zum Nachteil der Buren. Da ich selbst un Augenblicke auf dem Jnformationsbüreau manche/andere"^? tc$ b*e Wahrheit besser zu wissen, als Lokales und Vrovnyirlles. (Anonyme «insendungku. gl-ichvi-, welche Inhalte«, werden grundsätzlich nicht ausgenommen») Gießen, den 26. Februar 1900. ♦* Gefindeball. Recht angenehm und heiter verlief der von der hiesigen R u d e r - G c s e l l s ch a s t am letzten Sams- I ^0 «u’enb in Gestalt eines „Gesindeballes" veranstaltete I unterhaltungsabend. Der Saal des „Hotel Einhorn" war hierfür zweckentsprechend ausgeschmückt, das Podium I “r Je *n kinen bekränzten Leiterwagen verwandelt. In den einzelnen Tanzpausen wechselten humoristische Vorträge und Aufführungen, vorher an- gekündigt durch die hohe „Ortsgewalt", miteinander ab. Von diesen verdienen besonders erwähnt zu werden der „große närrische Brautzug" und die „gute Thekla", das Duett „Wir bleiben ledig" (?) das Tanzdivertissement emes inländischen Damenquartetts. Ein ebenfalls vor- ! geführter „zeitgemäßer Kaffeeklatsch" einiger „Tanten" gab sprechendes Zeugnis von der in Gießen herrschenden „harmlosen" weiblichen Zungenfertigkeit. Den Veranstaltern dieses Festes, das sämtliche Teilnehmer bis zur frühen Morgenstunde vereint beisammen hielt, sei auch an ; d'eser Stelle bestens gedankt. Am gestrigen Nachmittag I Janö zur Erholung von den Strapazen ein gemein- samer Ausflug zum Schiffenberg statt, zu dem sich ebenfalls zahlreiche Teilnehmer eingefunden hatten. •’ Kaufmännischer Verein. Das am vergangenen Samstag stattgehabte Maskenkränzchen hatte eine zahlreiche Mitgliederschar mit ihren Damen im VercinshauS versammelt und verlief in animiertester Weise. Die „Mächer" hatten diesmal die Sache vorzüglich vorbereitet, sodaß ihren närrischen Darbietungen reichster Beifall zuteil wurde. Dem I immer beliebten Tänzchen wurde in ausgiebigster Weise gehuldigt, und der Morgen war bereits angebrochen, als man I sich trennte. '* Stadttheater. Nachdem Herrn Hubert Dietzsch! vom Nürnberger Stadttheater telegraphisch der erbetene I Nachurlaub bewilligt worden ist, wird der beliebte Künstler I nunmehr bestimmt hier am Mittwoch dem 28. Februar noch ein einmaliges Gastspiel absolvieren. Wie bereits an I dieser Stelle mitgeteilt wurde, spielt Herr Dietzsch den I „Pfarrer Hell" in Anzengrubers vieraktigem Volksstück I „Der Pfarrer von Kirchfeld". ** Polizeibericht. Es ist die Wahrnehmung gemacht | worden, daß in letzter Zeit die Anlagen durch Hunde I in erheblicher Weise beschädigt worden sind. Die Hunde- I befitzer werden eindringlichst gewarnt, ihre Hunde in den I Anlagen herumlaufen zu lassen, indem die Schutzmannschaft Uebertretungen ohne Nachsicht zur Anzeige bringen wird. — Zwei in einer hiesigen Fabrik beschäftigte Former aus Launsbach gingen am Samstagabend einem Kollegen nach, I überfielen denselben und brachten ihm eine Kopfwunde I bei. Anzeige wegen Körperverletzung ist erhoben. — In | , x Berlin, 25. Februar. Wie das „Bcrl. Tgbl." erfährt, hat der Kaiser dem Maler Anton v. Werner, der am b April das 25jährige Jubiläum als Direktor der Hochschule für die bildenden Künste feiert, in Anerkennung seiner hervorragenden Verdienste um das Berliner Kunstinstitut, den Titel „Exzellenz" verliehen. o zum ersten Bürgermeister von Thorn ernannte Landtagsabgeordnete Dr. Kersten hat, wie die „VolkSztg." berichtet, sein Abgeordnetenmandat niedergelegt. — Die Uebersiedelung des kaiserlichen Hof- lagerS nach dem Neuen Palais ist, dem „Lok.-Anz." zufolge, für die erste Hälfte des April in Aussicht genommen. Ausland. Wien, 25. Februar. In parlamentarischen Kreisen I wird die politische Situation als ungünstig angesehen. Man befürchtet, daß die alten Skandale, die I lebe parlamentarische Verhandlung unmöglich machen, sich I L" der jetzigen Reichsratssitzung widerholen werden, und daß die Regierung den Reichsrat und die VerständigungSkonfe- I vertagen, und mittels § 14 weiter regieren werde. Daß das Ministerium Körber eventl. wieder zurücktreten werde, gilt aber als vollständig ausgeschloffen. Wien, 24 Februar. Die nächste Sitzung des Reichsrats wurde auf Verlangen der czechischen Abgeordneten auf Montagnachmittag 3 Uhr festgesetzt. ' ™. Wien, 24. Februar. Heute vormittag fand ein Ministerrat unter Teilnahme sämtlicher Minister statt Gmunden, 24. Februar. Gerüchtweise verlautet, daß die Verlobung des Prinzen Max von Baden mit der Prinzessin Luise von Cumberland bevorstehe. ..... Druffel, 25 Februar. Gestern abend fand eine sozialistische Kundgebung gegen den Militarismus statt. Eine große Menschenmenge durchzog die Straßen unter Absingen revolutionärer Lieder und Rusen gegen die „Blutsteuer". Paris, 25 Februar. Wie verlautet, wird zwischen dem Vatikan und der französischen Regierung eine Verständigung über die gemaßregelten Bischöfe zustande ■ tommen. Der Vatikan will der französischen Regierung in j .en Punkten entgegenkommen, während andrerseits die französische Regierung dem Vatikan in anderen Punkten Zugeständnisse machen soll. Paris, 25. Februar. Der König von Sachsen wird am 1. März in Mentone erwartet, wo er eine Villa gemietet hat, und voraussichtlich einen längeren Aufenthalt nehmen wird. I London, 27. Februar. Die Zeitungen bestätigen, daß große Burenkommandos das englische Lager bei Kimberley I angreifen. ’ I werden wohl wenige Leute in Europa glauben 6-■■ *5<*nixar fielen leider mehr. An diesem Tage sollte ein Berg in der Nähe von Ladysmith, der „Platt- rand , welcher die Stadt vollständig beherrscht, gestürmt -1200 Fr^tmllige meldeten sich. Der Berg wurde jedoch nicht genommen, und 200 Tote und Verwundete Sete sattes Wagstück Dennoch muß Ladysmith in aller kaIten‘ halte ich es für fast sicher, daß die Engländer in diesem Kriege unterliegen werden erf die Deutschen sympatisieren, kann man darn erkennen daß mit iebem Schisse Deutsche hier ankommen namentlich Offiziere, mit der Absicht, auf der Seite der tünfria dem „Herzog" kamen beinahe warte?' „Bundesrat" werden 200 bis 300 er- Vor einem Monate wurden die .^ieqsgefangenen von hier nach Waterval (drei Viertel Stunde m t K Zuge) gebracht, wo eine Art Dorf, welches ans 6 parallel laufen- besteht, jede Straße 500 Meter lang, für dieselben erbaut worden ist. Jede Häuserreihe ift fnL» ähnOlich wie^küP^ 6' ^wi>riges Haus, in Zimmer eingeteilt, nh^r • ^^Sinnner einer Badeanstalt. Sie sind aus §rbenTTt HK ausgelegt. Die Gefangenen darin sehr gut; auch wird in jeder Weise gut für fS0 , Vor einem Monat betrug die Anzahl Mm nnÄ ,ee.■3OT) Mann und über lM Ofsi- den Burgern, welche die Gefangenen bealei- wk^nnFNstÄlt'k'aÄLs Bei unserer An^inft"mußten die Rubereituiia L ÄQ0e" und in jeder Weise für wozu wir JteffS'unb S°nz° Arbeit, welche man zu v en S?06 mQn aUC 12 Kunden 3 SLnden^WÄe stehen uns längere Zett hätt"e? mir^doch^nicht7-h^g?"^' a6er i ,, .Der Bmesverkehr zwischen hier und dem Freistaat bleibt bestehen Die curopätschen Briefe nach dem Frei- staate gehen ebenfalls über Pretoria. Nach Bethulie kom men die Engländer nicht." I XX*“’ finb ca' 700'$,aobt zur B-rK-u-rnn. . ** Selbstmordversuch. In der vergangenen Woche bp ging em Musketier des „Kaiser-Regiments" einen Sel5^ ! Mordversuch, indem er sich nachts den Hals bis auf b ® urgel durchschnitt. Der Soldat soll wegen schlicht ' Schießens von seinem Unteroffizier hart angegangen wordn sein und dieser ihm gedroht haben, daß, wenn er am andern Taa, nicht besser schieße, „man ihn aufhängen würde". De, Mann, der etwas beschränkt sein soll, hat die Sache mi- bem „Hangen" für ernst genommen, und deshalb die Thm in der Angst begangen. Der Selbstmordkandidat befindet sich tm Lazarett. 1 " Die höhere Postlaufbahn. Im Reichs-Postamt habe» am 19. und 20. Februar Beratungen über verschiedene Personalfragen stattgefunden. Wie die „D. Verkehrs Zta- hort, sind bei dieser Gelegenheit die Erörterungen über L^ung der hö Heren Laufbahn zu einem gewisse Abschluß gekommen. Nunmehr können auch die Heber gangsbestimmungen für diejenigen Beamten in die $ßeQr gekitct werden, die sich in der bisherigen höheren Laufbahn befinden. Die hierzu nötigen Verhandlungen mit den be- teuigten Behörden sollen aufgenommen werden. Soweit e« sich um eine anderweitige Stellung und neue Titel für die vorhandenen Anwärter der höheren Laufbahn handeln sollte werden die Bestimmungen erst dann in Kraft treten können' nad^em durch den Etat die erforderliche Unterlage geschaffen £t®Inc A"."ahme von Anwärtern für die künftige höhere Laufbahn wird voraussichtlich erst nach Jahren erfolgen Tie Woche vom 8. bis 15. Dezember war für die außerordentlich glanzreich. In drei Schlachten, bei Jesberg, Magersfontein und Colenso (Natal) wurden Die Engländer vollständig besiegt und so stark waren ihre Niederlagen, daß sie seitdem, also während eines Monates keine größere Schlacht mehr gewagt haben. Erst jetzt da' ein neuer Oberbefehlshaber und ungeheure Verstärkungen toÄKT finb' bereiten sie einen zweiten Angriff bei Colenfo vor, um Ladysmith zu entsetzen. Bei Coles- hom i10P Vauern, worunter ein großer Teil ans (JtininuhoTM nm in» ' m_______« Kapsche Bauern von 3000 m-^^bevn unter General Gatacre angegriffen. Die ^'^erlage der Engländer war schrecklich, zirka 700 Mann A^.n von den Buren gefangen genommen und viele gelotet und verwundet, sodaß vvn^den 30000, welche aus- togen, wohl hochftens 2000 zurückkamen. Noch schlimmer gSuig es den Engländern bei Magersfontein ?oder lD° 4000. schottische Hochländer, die besten englischen Soldaten, einen Bajonettangriff auf die Buren eüi n^beriS6^ eA9li^c Artillerie stundenlang latt? Äf ?fuer ?ie ganze Burenlinie geworfen fur^f.n^. UAte ^Eurlich, daß die Buren durch das J ^elna^e uernl^^tet fein mußten, und war gSS'rfSt p oHllch aus allen Ecken und Enden Buren zuin unb blc Bergschotten einem furchtbaren StI^rteuer ausgesetzt wurden. Einige Abteilungen wurden abfolut vernichtet und vor allem litten die Offiziere ^Ie Engländer gaben die Anzahl von Toten und Verwundeten auf zirka 1200 Mann an, aber dies ift, glaubt man, viel zu gering geschätzt. Unsere Leute verloren, namentlich durch das Artilleriefeuer, zirka 220 Mann an Toten und Verwundeten. 15 om1 SchwSt war jedoch die bei Colenfo. .000 bis 20000 Mann wollten hier die Tuqela passieren nm Ladysmith zu entsetzen. 2000 Buren in trefflichen Stellungen erwarteten sie. Sturm auf Sturm wurde unter» sü^ immer wieder mit furchtbarem Verlust lilleiüp äuruckgefchlagen. Zwei Batterien Ar- Mlene mit 12 Kanonen griffen die Buren von der Seite uaIb Ia9en alle Artilleristen getötet oder ver- ?uudet neben ihren Geschützen. Neue Truppen kommen H^an, um die Kangnen zu retten, Pferde werden vor- ?rf.[?antn^\aE>er laum ist dies geschehen, so liegen sie auch schon wi^er von Kugeln durchbohrt am Boden. Mit der größten Muhe werden zwei Kanonen gerettet, aber an die iibngen will sich niemand mehr wagen, denn jeder, der sich nur oben zeigt, fällt. 9ttin waten die Buren durch den Zlutz und bringen in kurzer Zeit die 10 Kanonen (welche 9rflen Haufen Toter und Verwundeter um- XÜ auf brlLanbT Seite des Flusses in Sicherheit. Zugabe, betrugen ihre Verluste in dieser Schlacht über 1100 Mann (worunter 70 Offiziere) d^a hagegen zahlten — und dies ist die volle Wahr- 1 O}— 7 Tote und 30 Verwundete,- also auf 30 Engländer Gerichtssaal. München, 24. Februar. Landgericht. Die Unschuld vom Lande. Em etwas derber „Scherz", welchen sich drei Bauerndienstmädchen mit einem Dienstknecht erlaubt haben, führte sie wegen Nötigung und Vergehend wider die Sittlichkeit vor den Strafrichter Die Dienstmägde Geschwister Kramer und Therese Stiglmater waren im Herbst vorigen Jahres mit Mähen beschäftigt. Diese ihnen offenbar etwas einförmig erscheinende Thättgkeit beschloffen sie, durch einen Scherz im Dachauer Stil leichter erträglich zu machen. Sie warfen sich nämlich kurzer Hand auf den nichtsahnenden Bauernknecht Stiglmayer and beraubten diesen eines Kleidungsstückes, dessen nähere Bezeichnung wir uns im Hinblick auf die dräuende lex Heinze versagen müssen. Es sei nur kurz bemerkt, daß es in Stadt und Land als Erfordernis der guten Sitte gilt, sich des genannten Bekleidungsteils nicht in der De ff entließ feit zu entledigen. Allein in Dachau scheint man anderer Ansicht zu sein, denn die drei resoluten Bauerdirnen erklärten dem Staatsanwalt nach dem Beispiele des Prinzen Orlowski unisono: „ES ist 'mal bei uns so Sitte". Der Gerichtshof sah in dem genannten Feld-, Wald- und Wiesenscherze offenbar nur eine Bethätigung derben, kernigen Bauern- Humors, dessen Unterdrückung im Interesse der Wahrung bäuerlicher Originalität nicht angebracht erschien. Das Urteil lautete demgemäß auf Freisprechung. „Willst Du genau erfahren, was sich ziemt, so frage nur bei edlen Frauen an." Universität und Hochschule. I t & Professor vr. L. Gattermann von d-r Hochschule I ^L/'delberg hat einen Ruf als o. Professor der Chemie an die Uni. versitat Freiburg an Stelle des in den Ruhestand tretenden Professor I Claus erhalten und angenommen. I _ x, - habilitiert: An der Universität Zürich Dr. phil. et med. Wreschner als Privatdozent für Philosophie. o ~7 Gestorben: In Köln Prof. Dr. Leichtenstern. Leichten- ttern, ein geborener Württemberger, war seit 1879 in Köln, in welchem ^ahre er sich von Tübingen aus um dis vakante Stelle des Oberarztes für die innere Abteilung des hiesigen Bürgerhospitals mit Erfolg bewarb. Hier erlangte er bald einen ausgebreiteten Ruf als bedeutender Spezial- arzt für innere Krankheiten. Auch schriftstellerisch hat sich Leichtenfieru I als lunger Professor hervorgethan, besonders als Mtarbeiffr an r*2Ve2d<ÄncBut6 ftit '"nere Medizin, wo seine Arbeiten über Darmverschluß Aufsehen erregten. ,,a, ~ derlirr, 25. Februar. Der „Vorwärts" bestätigt, daß dm bisherigen Prrvatdozenten Dr. Arons am Freitag das vom Fürsten Hohenlohe unterzeichnete Urteil des Staatsministeriums zugestellt worden ist, und daß dasselbe auf Aberkennung der Eigenschaft als Privatdozent lautet. In der Begründung wird hervorgehoben, daß e»n akademischer Lehrer, der mit derartigen Gegnern der bestehenden Staats- und Rechtsordnung, wie es die Sozialdemokraten sind, gemeinsame Sache macht, sich des Vertrauens, das sein Beruf erfordert unwürdig zeige. — Verschiedenes: Der diesjährige 2 9. Deutsche Chirurgen- k o n g reß wird vom 18. bis 21. April in Berlin tagen. Die Sihungen na$ »2UIg. Ztg.", durch Vorträge der Herren Czernr) (Heidelberg-, Krönlem (Zürich), Rehn (Frankfurt a. M.), Israel (Berlin^, v. Angner (München), v. Bergmann (Riga), Credö (Dresden) und Lexer (Berlin) erngeleitet. — Der neue, nach Berlin berufene Ordinarius der Theologie, Prof. Dr. Graf v. Baudissin wird sich im Sommer mit Vorlesungen über alttestamentliche Theologie und über Geographie Palästinas, sowie mit Uebungen im theologischen Seminar eiuführen. Heer und Marine. oo . Offiziere mit Maturitätszettgnis. Der Kaiser hat am 23. D. Mts. eineKabinettsordre über die Feststellung des Leutnantspatents für frühere Selektaner und Abiturienten des Kadettenkorps, sowie für frühere Abiturienten von Gymnasien und Realgymnasien erlassen. Das Wichtigste ist in dieser Ordre für die Allgemeinheit, daß nicht nur die Abiturienten des Kadettenkorps, sondern auch die der Gymnasien und Realgymnasien in Zukunft durch Bordatierung des Offizierpatents einen Vorteil genießen sollen vor den ohne dieses Examen in die Armee Eintretenden. Diese Neuerung, auf die wohl die Aeußerung des Kricgsministers im Reichstage, daß die Militärverwaltung aus dem Prozesse gegen die Harmlosen u. s. Veranlassung nehmen werde, den Bildungsgrad der Offiziere zu erhöhm zurückzuführen ist, wird man nur mit Freude begrüßen können. S-itl-lM irr »tttiaigfta Frochllrirr Ats-tthkittt. Dpeenhauö. Dienstag, 27. Februar. 7 Uhr. „Hänsel und Gretel", hierauf „Fortunios Lied". Im Ab. Gew. Preise. Mittwoch, 28. Februar. Ve? Uhr. Gastspiel des Fräulein Schweitzer vom Hoftheater in Dessau» 8t 1-Mtll die KesellM mit v.H (rllschastivrckag W hapltal betlägt 320( Wer Kaiser, Nach stlkliengeseNch in Hiim Thev^vr W ZJvM nnd W (eignen. Kn T v.’-W berechtigt Pr. S/aatsanzche Gießen, b. *'Ä. f ROBUnt«' _ A. Kürz !Aefierr TAS WH w g eviOa ■ gin) Juri fcit. I *7 ||fr. M »;”&**■* 8 Der Voran Legt vm 21. b. Ä «auf bm Sürgertneißi Mtiifirjtn, Sroßhe B Der Boravsii W/1901 liegt aus 7. My d. 3, ad Langsdorf, bi Sroßh 1 Die lilill von Montag de Erträge werden n> lassen. Aktie« Rt Grosse AuSWah Prel« Liefe,1 um “X ? n jnQl. WtaV1« ««i »Uftän3tttl*>i «St«*«) ff TO di! etbnm^“ ^t,:i 'Mm 911M« ■fe äS r:tz!Z AW JUs. ytr »NW.ti ^L.9eNto, unb löV °iN«re, m $iÄ l09 M getttttx. n. e NachnH. tzsWck. lattetmann Mittag * der Chemie alr 1 NeMtb treUnbic foy NM Zürich Dr.pL',: ir Philosophie. I)r: Leichtenstnr 1 !kit 1819 iuMiinHri «atante Stellt K CtamV.. rznhospitalS mts^bnic m N Lis bebender^, iftfttHerifä ha! Leches, besonders afi Mrd-ißi wo feine SrMm forte tynrtoi'MHtigt, baß i im jrtüag daS vom W mnistenMÜ MM rtt:: ng bet Cigrnfchisi t mg wirb henotgehoda,:. en Qegntm btt tä-fa.1: io^iolbexRottaten jbü yr. bai fein Aeruf triforf,;' ige 29. DeuGi!^' ,n Serlin tagen W Sörttige der ^V; tanlnirto. ö.), Müik- Äga), Grebb (2* ■ mch Serün imitoDrbmr. biffin wird M im 6^ heologie und übet W iozrichen €ewinat # *ÄS» Etllunßde -,rs:fes L?sr? n3’ie" R.tteil int" ByL Diesig ifaal qrricht. Die Unf^ulbn Leichen sich drei Sm^ rubt h-ben, M ittlichkeit vor den SttirJ. idyerefeSW^ fchMat. Diese chm c ; sAenfie.bmcheM^ n Nuenckecht SW«» W.*ft jriye Mögen Een-» als Srfotbttwib^ man anbttet m btWß6S®1 LLelllau^ Siisielluna bei kleinen Preisen. „Lohengrin", Lohengrm: Herr Ptchler. &3tt Ab. Donnerstag, 1. März, V>?Uhr. »^Auster Jan . hl-rauf larfitlafler von @ ranafra*. Im Ab. @ew. Pr-lse. Freitag, ?Mürz 7 Uhr. Kom-ert -um Besten der Wittwen- und Wmsenkasie Uj Theater-OrchesterS unter Leitung de« Herrn KapellmersterS Wolfram •ib unter Mitwirkung von Fräulein Roßenb.rger ftw'e des Cellisten Vtvx Kiefer auS Berlin. Konzertprelse Samstag, 0-März. 7 Uhr. SrtHrfiük" Ab Gew. Preise. Sonntag. 4. Marz. 8/, uyr. Erstellung bei ermäßigten Preisen (Dolksoorst-llung). „Barbier von # Anker Ab 7 Uhr. Gastspiel des Kammersängers Herrn ih«Irnm«m iiau Hostheater in Berlin. „Marth a", Äyonel: hnr Comm7r Im Ab Große Preise. Montag, 5 März. Geschloffen Schauspielhaus. ^i^istaa 27 Februar. 7 Uhr. „Der Talisman". Im Ab. fein »reife ^Mittwoch, 28. Februar. 7 Uhr. „Glück »m Winkel". L Ab G-w Pr-is- Donnerstag, 1. März. V,7 Uhr. Vorstellung §k!einen Preisen. „Journalisten". Außer Ab. Freitag, 2. März. , llhr „Der Talisman". Im Ab. Gew. Preise. Samstag, 3 Mürz. 7 Uhr. Zum ersteu Male. „Kain". Drama in 3 Auf- tigen von Ernst Prange. Im Ab. Gew. Preise. Sonntag, 4. März, zi, Mr. Vorstellung bei kleinen Preisen. „Doktor Klaus". Außer tb’ 7 Uhr. Zum ersten Male wiederholt „Kain". Im Ab. Gew. Hnise. Montag, 5. März. 7 Uhr. „Der Talisman". Im Ab. vrw. Preise. _____________________________________________________________ Arbeiterbewegung. Telegramme »es »Gtetzeuer Anzeigers Budapest, 26. Februar. In der ungarischen landwirtschaftlichen Maschinenfabrik droht der Ausbruch eines Streikes wegen Lohn-Reduktion. Prag, 26. Februar. Wegen der anhaltenden Kohlenzufuhr »Uide auf dem hiesigen Eisenwerk die Arbeit mit Erfolg ausgenommen. Kirchliche Nachrichten. «vavgelische Gemeinde. Montaa den 26. Februar, abends 8 Uhr: Divelstuud« im Konfirmandensaal der Johanneskirche. 1. Thessalonicherbrief. Kap. 5, von Bers 12 an, Ermahnungen zur Förderung eines Gott gefälligen Gemeindelebens. Pfarrer Dr. Naumann. Mittwoch den 28. Februar, abends 6 Uhr: 1. Passtons» andacht in der Johanneskirche. Pfarrer Dr. Naumann. Schiffsnachrichten Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten: Carl Loos und I. M. Schulhvf. Bremen, 24. Februar. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnellpostdampfer Aller, Kapt. B. Petermann vom Nordoeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 2 Uhr nachmittags wohlbehalten in New- Pork angekommen. Ärmste WeHNAgm, Depeschm des Bureau „Herold". Berlin, 26. Februar. Gestern morgen wohnte das Kaiserpaar dem Gottesdienst in der Kaiser Wilhelm- Gedächtniskirche bei. Mittags fand im königlichen Schlosse anläßlich des Geburtstages des Königs von Württemberg eine Frühstückstafel statt, zu welcher u. a. geladen waren, der Erbprinz zu Wied, der würllembergische Gesandte, Reichskanzler Fürst Hohenlohe und Oberstkämmerer Graf Solms-Baruth. Berlin, 26. Februar. Kultusminister Dr. Studt befindet sich auf dem Wege fortschreitender Wiedergenesung. DaS Allgemeinbefinden des Verunglückten ist gut. Berlin, 26. Februar. Eine große Feuersbrunst hat in der Nacht zum Sonntag die Kühlstein 'sche Wageu- bau-Anftalt in Charlottenburg zum Teil zerstört. Der Brand kam um V/4 Uhr in der Sattlerei im ersten Stock zum Ausbruch. Der Dachstuhl wurde zum größten Teil zerstört. Die Sattlerei brannte vollständig ans. Der Schaden ist sehr beträchtlich. Ani empfindlichsten wird die Anstalt dadurch betroffen, daß die Arbeiten für die Pariser Weltausstellung so schwer beschädigt wurden, daß sie nicht mehr ausgestellt werden können. Budapest, 26. Februar. Die Rekonstruktion des S zell'scheu Kabinetts soll erst nach Beendigung der Budget-Debatte und zwar im April erfolgen. B u d a p e st, 26. Februar. Von unterrichteter Seite wird versichert, der österreichische Kabinettschef Körber hat gestern dem Kaiser Bericht über die Vorgänge irrt Parlament erstattet und ihm die Beschlüsse des am Sams-i tag stattgefundenen österreichischen Ministerrats zur Sanktion unterbreitet. Dieselben sollen sich besonders darauf beziehen, wenn das Kabinett sich nicht als arbeitsfähig erweisen sollte. Paris, 26. Februar. Bei dem Brande der Spritfabrik Depinay in St. Quen sind 200 Personen verwundet worden. Der Brand entstand durch Entzündung des Spritlagers und konnte trotz der anstrengendsten Thätigkeit der Feuerwehren von Paris und seinen Vororten bis jetzt nicht gelöscht werden. Bekanntmachung. In das hiesige Handelsregister Abt. B ist unter Nr. 1 unter dem hmtigen die Zweigniederlassung der Firma „Kaisers Kaffeegeschäft, Gesellschaft mit beschränkter Haftung" in Viersen, gegründet durch Äe- kllschastsvertrag vom 16. Mai 1899 eingetragen worden. Das Stamm- hpital beträgt 3 200000 Mk. Gesellschafter find: Joseph Kaiser und Peter Kaiser, Kaufleute zu Viersen, der A. Schaffhausensche Bankverein Mmgesellschaft in Berlin, und die offene Handelsgesellschaft unter der Fama Theodor Wille in Hamburg. Geschäftsführer sind die Herren Joseph und Peter Kaiser, welche die Firma unter Zusatz ihres Namens Mn en. Jeder Geschäftsführer ist selbstständig zur Vertretung der Ge- 1-llschaft berechtigt. Bekanntmachungen erfolgen im Reichs- und Kgl. Pc. Staatsanzeiger. 1485 Gießen, dm 22. Februar 1900. Großherzogllches Amtsgericht._______________________ Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Reiskirchen für 1900/1901 liegt vom 27. d. Ml«, an acht Tage lang zur Einficht der Interessenten Ms dem Bürgermeisterei-Bureau offen. Reiskirchen, den 24. Februar 1900. Großherzogliche Bürgermeisterei Reiskirchen. Wagner. l490 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Langsdorf für das Jahr 1900/1901 liegt auf der Bürgermeisterei Langsdorf vom 27. Februar bis 7. März d. I. acht Tage lang zu jedermanns Einsicht offen. Langsdorf, den 26. Februar 1900. Großherzogliche Bürgermeisterei Langsdorf. Köhler. 1608 Bekanntmachung. Die Vollzahlung für die in verflossener Campagne gelieferten Rüben iol von Montag den 26. bi» Mittwob den 28. erfolgen. Richt abgeholtc LrlcLge werden wir vom 1. März an den Empfängern per Poft zu- pehen lassen. 1488 Aktien-Znckerfabrik Büdingen in Stockheim. Brief- and Paket- Etiketten, die Siegelmarken fertigt zu billigen Preisen Brühl’sche Univ.-Druckerei (Pietsch Erben) Schulstrasse 7. Pianinos von Mk. 400.— an. Harmoniums von Mk. 30.— an. Flügel Grosse Auswahl. Hoher Bar-Rabatt. Günstige Ratenzahlungsbedingungen. Freie Lieferung überallhin. IO jähr. Garantie. Gespielte Instrumente zu allen Preisen von Mk. 50.— an. Pianos und Harmoniums zu vermieten. Bep aratur-Werk Stätte, in welcher jede Reparatur an Pianos und Harmoniums aufs beste ans geführt wird. Aufpolieren von Pianos. Klavierstimmen im Abonnement und auf Einzelbestellung. s Wilh. Rudolph, Seltersweg 91. WWWWWWil Verdingung von Fuhrlöhnen. Das Anfahren von 40 bis 50 cbm Stücksteinen vom alten Viehmarkt nach dem Grenzweg an der alten Marbnrgerfiraße (sog. Johannisbergweg). soll Samstag deu S.März d. I., vormittags ll3/i Uhr, öffentlich verdungen werden. Angebote (pro cbm) sind bis dahin bei uns einzureichen. Gießen, 24. Februar 1900. Das Stadtbauamt. ________Schmandt._____1496 Kohlenlieferung. Für die Großh. chirurgische und ophthalm. Universiläts Klinik soll für das Rechnungsjahr 1900/1901 auf dem öffentlichen Submissionswege die Lieferung von ca. 800 Ctrn. melierten oder Nußkohlen und ca. 2500 Ctrn. Anthracitkohlen vergeben werden. Ministerialerlaß und Bedingungen liegen an Wochentagen nachmittag» von 3 bis 5 Uhr auf dem Verwaltungsbureau offen. Offerten, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind bis zum 24. März d. Js., vormittags 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau einzureichen. Die Zuschlagsfrift beträgt vier Wochen. 1492 Gießen, den 23. Februar 1900. Großh. Verwaltungs-Direktion der chirurg. u. ophthalm. Univ.-Klinik. I.V.: Poppert. Vofsius. W IkrikilUTUiiiU'ii, KrelmiMz-Uttkarif. Iiirstlich Solmstsche Höer- försterei Kohenfolms. Dienstag de» 6. März, vormittags 11 Uhr, bei Gastwirt Sänger zu Hohensolms. l.Diftr.Gruudwald.Buchen: 18 rm Scheit, 24 rm Knüppcl, 13 rm Stock, 3760 Wellen; Eichen: 20 rm Knüppel. 21 rm Stock, 1130 Weller.; Erlen: 2 rm Knüppel; Kieseru: 4 rm Knüppel, 130Wellen. 2. Distrikt EichelSberg. Buchen: 19 rm Scheit, 23 rm Prügel, iO rm Stock, 950 Well n; sichten: 9 rm Scheit, 15 rm Prügel, 43 rm Stock, 2370 Wellen; Weichholz: 250 Wellen. 3-Distr.Juukerwald.Bucheu: 5 rm Knüppel, 1000 Wellen. 4 Distr Mehlköppel.Bucheu: 5 rm Knüppel, 2270 Wellen. 5. Distr.Bucheuberg. Eiche«: 2 rm Knüppel, 1460 Wellen; Fichten: 2 rm Knüppel und 100 Wellen. Donnerstag deu 8. .März, vormittags II Uhr, bei Gastwirt Kraft, „Eiserne Hand". Distr. Wiudelbach. 2 Eichenstämme 2. Kl. m'-t 1,60 fm, 39 bis 46 em Durchmesser. Brennholz Buchen: 130 rm Scheit, 51 rm Prügel, 76 rm Stock, 2550 Stammwellen, 3760 Astwellen; Eichen: 2 rm Scheit, 5 rm Prügel, 4 rm Stock, 120 Wellen; Erlen: 2 rm Prügel.1482 Stadt. Schlachthaus. Freibank. 1511 (i'-iiipfehlnniiru Heute nuv morgen: Ochses-eislh 45 Pfg. Riudsttlsch 40 pfg. 1000 Zeatver Dickum; zu haben. 0728 W. Kitz, Gießen. „Monopol- Backpulver ä 10 Pfg. (Besser nl« Hefe). „Monopol"- Banilliil.Zucker ä 10 unb 20 Pfg. (Besser als Vanille). „Monopol". Pudding-Pulver bi 10, 15, 20 Pfg. Unlibrrtroff. Qualität. Millionfach bewährte Nrcept« gratis. •o- xa « • llerMdtM 0784] Kost und Wohnung für Arbeiter. Metzger Schmidt, Löwengafie. 0727] Junger Mann kann Kost u. Logis erhalten. Carl Reh, Wagengaffe. 0733] EinGranat»Ohrrirrg gefunden. Abzubolen gegen Erstattung der Inserat« gebühren Bleichstraße 29, IV. Entlaufen. 0729 Gelber kl. Spitz mit schw. Schnauze, auf den Namen ,Puffy" hörend. Abzug, gegen Belohnung Weinstube, Ludwigsplatz 13. Geld verdieven wer es will durch solide, häusliche, schriftliche oder gewerbliche Nebenbeschäftigung verlange Bücher-Prospekte nicht umsonst. Preis 40 Pfg. 1501 Nerlag G. Vestner, Erlauge«. Suche zur Vorbildung für das Examen zumEinfähr.-Freiwilligen einen geeigneten Lehrer. Offerten unter Nr. 1495 an die Exped. d. Bl. Waren-Posten Z jeden Umfangs und jeder Art werden gegen sofortige Barzahlung stets aekanst. Offerten stigen Bedingungen zu verkaufen oder zu verpachten. Offerten unter Nr. 0724 an die Expedition dies s Blattes erbeten.______________________ 0706] Mehrere Wagen Kuhmist zu verkaufen. Herm. Euler, Mäusburg. 0719] Bei Hrch. Schöck, Birklar, stehen zwei fette Ochsen zu verkauseu. Eine Henne, $ Eier legender Automat, sowie ein Quantum Waren für Hermes-Automat, billig abzugeben. Ludwigstr. 33, II 47mis Gelinste ____ Zu kaufen gesucht: Jahresbericht und Mitteilungen des Oberheffrschen Geschichtsvereins. Alle Jahrgänge. — Angebote erbittet die I. Ricker^sche Buchhandlung, Südanlage 5.1307 Cap Italien Darlahnn in beliebiger Höhe werden UHL IvUvll solventen Geschäftsleuten und Beamten vorübergehend unter kulanten Bedingungen gewährt. — Offerten unter Nr. 0451 an die Expedition dieses Blattes. HsrlnYlOn Offiz.,Geschäfts!, Beamt. Uul It/ilvll coul. in jed.Höhe. Rückp.! 1487] Salle, Berlin 8.0. 16. E. H. Müller, Giessen Dampftischlerei und Sägewerk fertigt als Spezialität: 7immnrlhnrnn mit und ohne Futter und Bekleidung nach Mass aJlIUljltSl lUlsl vli in vorzQgüoher Ausführung. Auch halte einen grossen Vorrat in Thüren (gangbarste Sorten), Sockeln, Fussleisten, Profilleisten aller Art auf Lager. Prompteste Anfertigung aller Bautischlereiarbeiten. Ferner empfehle ich den hiesigen und auswärtigen Schreinereien, Glaserereien etc. meine ausgezeichneten maschinellen Einrichtungen für Säge-, Fraise- und H;o b e I a r b e i t e n. Kostenloses Abholen und "Wiederanbringen der Arbeiten. Preisliste gratis und franko. 609 Fabrik pharm, er-Akademie Worms Beginn des Sommer - Semesters am 19. April 1900. 1290 Programm durch E. Ehrich, Worms. Betten- und Wäsche-Geschäft empfiehlt in solider Arbeit zu billigsten Preisen: jeder Preislage. Bettstellen in Holz und Eisen Patent-Bettstellen Reform-Bettstellen Kinder-Bettstellen Feder-Deckbetten Patent-Matratzen vieler bewährter Systeme Rossh aar-Matratzen Kapok-Matratzen Seegras-Matratzen. und Feder-Kissen MMMe. KMisßrch U *8 KchiiWraße 48 Eintritt frei Markt 1 1502 1499] Sch.Famrlien-Logis, 6 Zimmer n. lbeh. I Stock zu verm. Karl Wiganbt, Bleichftratze 18, II 12' Berlin, den 24. Februar 1900. 1489 Airkktiou der Prkvßische» Kk«1til-Ncrßchtt«iigs-Anstatt. vermieten. 329 Frieda Kruse. Der Wurzelsepp Q Anna Birkmeier, ein Dirndl Zum kühlen Grund Mein reich assortiertes Lager in 1505 Karnevalist. Mer-Konzert Auf Oswalds Garten 1381 0732 ms Kurz Co., Hießen, Kahich.fßnh h.!. Blutarmut Frankfurter Börse vom 24. Februar 1900. Ur» am Jmi Mikl gesicht Stadt KormS unk. b. 1901 Chirurg. Klinik. 1424 81/, Frankstr. Hyp. Bk unk. b. 190« 95.00 4 81/, Frkf.Hyp.Tred.B.unk.b. 1906 9 r.40 4 dlo- unk.b 1907 100.50 4 Deutsche Srdsch.B. unk. b.t 904 100.20 4 •t» Ämeric. 4.17 236.90 OOO.t 0 j Ceßert. Sredit-Actien Barmst. Bk.'Aetien s 3 Brief 00.001 oo.co 99.0(1 23 5» 24.80 42.15 45 8» 99.00 00 OC 100.50 99 60 100.00 98.96 4 3 6 97.20 87.30 95 70 0 JO 00 0( 0.00 Brief 16 30 20.46 4 20 Bleichsucht Nerveaübel Schwächezustände Appetitlosigkeit etc. Ung. Gold'Rente Portugiesen Mexicaner amort. S. I-ül Monopol-Griechen von 1887 Prorem 4% Oesterr. Silberrenre 0731] Kleine Wohnung zu vermieten. Grünbergerstratze 50. HypBk. unk. b. 1905 >p.A.Bkunk.b.l900 )p.A.Bk.unk.b.l904 SredEunkch.1900 Wegen Trauerfall bleibt mein Geschäft von Dienstag bis Donnerstag abend geschloffen. Philipp Weiler, Äug. Kirchhoff Alwin Henry. Carl Walter. Hansl, beider Sohn, Brigitte, HellS Haushälterin Tbalmüller Loisl Michl Berndorfer 1458] Ein zuverlässiges Mädchen wird als Zweit- wädcheu zu einem 14 Mon. alten Kinde für 1. April gegen guten Loh« gesucht Frauksurterstraße 12, II. Heute, Dienstag Großes . .. Hessische Ob!. Stadt Darmstadt v. 1891 fütJL. großem närrischem Doppel-Bierkonzert Narren von Mainz, Köln und Mannheim haben ihre Zusage gegeben, mitzuwirkev, auch Buren unter Befehl des Generals Jouebert find da. Sieg den Auren! Wir Helfen von der Westendhalle mit. 99* Anfang nachmittags 3 Uhr und abends 8 Uhr. Preis per */, Flasche Mk. 2,50, per ganze Flasche (ca. 1 Liter) Mk. 4.—. 4 grosse Ehrenpreise, 7 goldene Medaillen. Empfohlen von vielen ärztlichen Autoritäten. Zu haben in allen Apotheken. Warnung! Man hüte sich vor minderwertigen Nachahmungen und verlange ausdrücklich E. Mechling’s China-Eisen- bltter ‘mit der nebenstehenden Schutzmarke. 296 Mnlhansen i.E. Ueranttv örtlicher Redakteur: H. »otfltr. — Druck und Bert«, der Brüchl'fchen Unirersstätr-Vuch- und Steindrucker ei (Pietsch Erbens ta Gießen. Die heutige Mummer umfaßt 12 feiten #8tl Sttö Mm. । dir äiWÄ1' zn MW e. K. taet Anlage und Pr 1i)tt Mmicht jindel ds. 35., vomittagi 4-5 llhr M. DaS hvMar, rityt« i», W ■ M. C. richten. bti G Todes-Anzeige. Schmerzerfüllt teilen wir Freunden und Bekannten die tieftraurige Nachricht mit, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unseren unvergeßlichen teueren Gatten, Vater, Sohn, Bruder und Schwager Herrn Pani Kretzig heute im 43. Lebensjahre nach langem, schweren Leiden in ein besseres Jenseits abzurufen. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Familie Kretzig. Gießen, den 2b. Februar 1900. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 28. Februar, nachmittags 47i Uhr von Schützenstraße Nr. 8 aus statt. 1510 SO Franken-St. 4nal. EooereignS Dollars in Gold eil Geldsortsur Selb 16.26 Franz. Banknoten Wer bauen will versäume nicht, Preise einzuholen bei Emil Horst, Giessen Kunststein- und Cemerrtwarenfabrik, Baumaterialienbandluna Liebigs trasse 43/45—Biegelpfad. MorleUhafte Bezugsquelle für Nauarttkek aller Krt. Franksntlerstraste 24 Parterrewohnung, 8 Zimmer nebst Zubehör und Gartenanteil, per 1. April zu echten Schweizer Stickereien lohne Ap-rey halte ich in Stücken von 4.20 Meter zu außerordentlich billigen Preisen bestens empfohlen. 1500] Wohnung I. Stock Ludwigsstraße -------------- —---। (Eckhaus bei der Universität), bestehend aus (Infolge der Aufhebung der Agentur unserer Anstalt in Gießen ist Herr 16 Zimmern mit allem Zubehör, per. i.Juli, Kaufmann Keinrich Kochreuther in Gießen, Südanlage 5, an« °uck früher,zu vermieten Wilh.Seipp 1. seinem Geschästsverhältnis als Agent unserer Anstalt ausgeschieden. ° Zl'nmer n. gättige R-nt°nscheine (Coupon») unserer Anstalt we^en eingelöst durch bin ’ Hauptagenten unserer Anstalt, Herrn Chr. Emil Derschow in-------- Frankfurt a. M., Kaiserftrabe 14, und die Hauptkasse der Anstalt in Berlin W., Kaiserhofftraße 2. 87t Deutsche RetchSanl. S teufe- Sousols 87, Hessische Obl. Tüchtige Erdarbeiter finoen bei gutem Lohn dauernde Beschäftigung. Näheres bei 0735 I. Atzbach, Grünbergerstraße 10a. 0662] Tüchtiger Schudmachergeselle gesucht. Karl Müller, Liebigstraße 6$. 2tn Sf man ans Wie Sh» lÄ«7.-İu!piek 00000000000036000000000) Giessener Stadtthealer Mittwoch den 28. Kebruorr Mittlere Preise. FetztksGaftspikl von H»dkrtDiktjlch vom Nürnberger Stadttheater. DerMrmvimKirM Volksstück in 4 Akten von L. Anzengruber Personen: Graf Peter v. Finsterberg Franz Rolan. Lur, d. Revierjäger, Richard Kruse. Hell, Pfarrer v. Kirchfeld HubertDietzsch Italienische Macht das erste Mal itt Gießen verbunden mit Ntz'H-rb-I Ihrer $ rP SÄ; Küntagen 1R7- 5# ÖU1 Uißt i)pa glanzvo ZsSr V? ton Lehrlings-Hesuch. Rechtschaffener junger Mann mit Realschulbildung und Berechtigung zum einjährigen Dienst wird zum 1. April d. I. für daS Kontor einer Buchbruckerei gesucht. Flotte, deutliche Handschrift unerläßlich, Gewandtheit im Stenographieren erwünscht. Bei tüchtiger Leistung wird entsprechende Vergütung gern gewährt. Selbstgeschriebene Bewerbungen werden unter Nr. 1509 an denVerlag des „Gießener Anzeiger" erbeten._______________________ 1385] Lehrling und junger Gehilfe gesucht. Carl Ludwig Leib jr., Wagen-Lackieranstalt, Gietzen, Kirchktratze 2. Eine alleinstehende Dame sucht ein Logis von 2 Zimmern und Küche. Offerten mit Preisangabe unter M. N. Nr. 0708 an die Expedition d. Bl. Zwei schön möblierte Zimmer in der Nähe der Südanlage von einem Herrn zu mieten gesucht. Offerten unter Nr. 0725 an die Ex- pedition des „Gießener Anzeiger". 1190] In meinem Hause Nordanlage 3 sind die komfortabel eingerichteten Wohnungen Parterre und 1. Etage, je fünf Zimmer mit allem Zubehör, per 1. April 1900 zu vermieten Liebmann Bär, Nordanlage 1. 134 ] In der Schützenstraße ist ein Häuschen zum Alleinbewohnen mit schönem Garten zu vermieten, eventl. zu verkaufen. Auskunft qiebt C. Mandler, Grünbergerstraße 10, II. 199] Wohnung von 5 Zimmern mit Zubehör per 1. April zu vermieten. Näheres Bleichftratze 31.___________ 0730] Möbliertes Zimmer mit Pension zu vermieten.Mäusburg 1. 20.42 Oesterr. dto. aus St. Jakob in der Einöd Marg. fiaufiig Vetter, Pfarrer von St. Jakob in der Einöd, Alfred Helm Thalmeier, ein alter Bauer, Ludwig Joost. Franzl, Loisls Braut Rosa Knöfel. >60000000000000000000600 China - Eisenbitter rationelles, angenehmes Eisenmittel gegen Köchinnen, Kindermädch.,MLdchen für allein rc. find. sof. od. spät, i« öeff. Käufern Sei hohem Lohn gute Stellung durch Plazier-Institut Luise Häcker, Victoriastraße 73, Darmstadt.1805 1292] Bessere- Mädchen, ba3 Liebe zu Kindern hat und alle Hausarbeit versteht, gegen guten Lohn nach auswärts gesucht. Eintritt möglichst sofort. Näheres Garterrftratze 10. Cro Auf einen er'ktzi AM gerietet, auf tur wenigen Wotyt. ^aibeberg, an i/efft seinen Getreuen ein, HM Re überlegene liie MMen, die tminer schweigt der cinb selbst dann, wer s-moate Meldungen k L'inig gesellen, daß d T ransvaal die Ltun sschlagen hat. ^iber schon jetzt s> Wß Me dieses K «fc haben einst, als 9.1'6.'r geschlagen, toi "nidas horten nnl 0''^ unabsehbaren ( ^Mchzt, als des Alamis der genial Men Massen zers k*en Kämpfen, die i wBjie noch einmc ^erjchmanden, das Wören; weil no Oesterr. Eraatsbabn v. 1885 oc oo 14 «jsenb. Rentenb. vbl. Jtal. staatSgar. Msenb 57.751 4 Buderus Obl. als Gast. Der Schulmeister von Alt-Oetting Wilh. Wilhelml. DerWirt anderWegscheid Wald. Eckerh. Sein Weib P. Zimmermann Elsa Duve. u699] Kleine Wohnung zu vermieten. _________________Seltersweg 56. 855] Ecke Bismarck- u. Stephan« strahe find zwei, der Neuzeit entsprechende il 81 85 „..J 84 45 CO.ÖÖ’4.177« Nur morgen, Dienstag, geöffnet. Kursbericht 0703] Ein Pferdeknecht gesucht. _____________Chr. HaubachJ._ 1504] Junger kräftiger Hausbursche gesucht von A. & G. Wallenfels, Markt 21. Für mein Konfek- tions- und Wlanufak- turwaren - Geschäft suche einen 1503 Lehrling. Markus Bauer Kirchenplatz II. Eintritt frei. 1433] Sauberes, tüchtiges Mädch^ für tagsüber gegen hohen Lohn gefudt __________Bahnhofstraße 63, in 0692] Brave Lauffrau gesucht. _______________Ludwigstratze 64, I, 1291] Köchin, die auch etwas Hauz. arbeit mit zu versehen hat, wird zun 1. April gesucht. Frau Dr. «arl Kempff, ______________Marburgerstraße 65. Mädchen von 14—16 Jahren sofort tagsüber gesucht. Daselbst auch Lauffrau, 143] Auf das Bureau eines Fabrikgeschäfts wird ein Lehrling gesucht. Selbstgeschriebene Offerten erbeten unter Nr. 143 an die Exped. d. Bl.___________ Lehrling per Ostern gesucht. El. Kröll Söhne, Eisenbandlung. Lehrling gesucht. 1425 Eberharv Metzger. Ein besseres Mädchen zur Stütze der Hausfrau gesucht. [0726 Frau Ottilie Hoheisel, Hammstraße 16. ■ » ■ g- 15-Zimmerwohnungen — sämtlich mit WM ■ ■ MM VIIAMA■ allem Zubehör und Gartenanteil — als- bald iu vermieten. . Näheres Baugeschäft Abermann, Die Gemälde Ausstellung im Turmhaus am Brand I Löberstratze 8, im Bureau._____ bleibt wegen Wechsel der Gemälde von Dienstag an drei 933] Schillerstratze 5 II., 6 Zimmer Tage geschlossen._______________________________________ 1498 I mit allem Zubehör und Garlenanteil per MX«* \ Bechtel s Salmiak-Gallseife! iU ^^"Carl Demuth Wwe. Wre neu wiro Zeoer rä!igPacken M^20^u^4o'Pfg^ bet 0713] Kl. Mansardemv. alSbald zu 1483] Benner & Kmmm. I verm. I. Atzbach, Grünbergerstr. 10a Ueruiietungeir W ietiul udje (Offene Stellen