ökm Ußj^ hmpftr von . ME Mq: inie in Antwort Schaaf inte1 teil ä Lupdori, Jörgen ibrere ZÄrftverBN ►afe|t II, 1L /e-tolerricto bereits mit b$m W& &bülern bet niebn Äaäbilfe erteilt, jck n in (Siebener familit $1 .».MmW in Jajetttai ihre wrpattet. „,w der Syptbition b. 81t' M II» ner Hinnen ?lterfl ähnehen dwasser irunnen Blaklrcha men Echzell men GroBskarben 0 0 0 ht i, j#n“' Hniyady Ja»®’ r Mühl und Schlot« ier KreubronM r Helenen-Quelte SS nM stets frischer FiM &#*** SS? Weisel, 7 Telephon«^ 19°°- Silberrate oifrM Aft 6 I-lll Brt < ®81881 ,l.-ncchc°»» * 4* M rrfÄS KsS " 812? 4.1 Erstes Blatt. Nr. 146 Dienstag den 26. Juni 1900 ♦rfMstf tÄflfid) mit UnSaatzme dcS Kießener Anzeiger Heneral-Unzeiger Anrts- und Anzeigeblntt für den Tireis Gieren Die Weinet ixrbm dem Anzeiger t« WechM mit „Heg. 3anbtoirt* e. „vlaller |U he», »etütunbe- sSchtt. 4 ml bdfldegt. Alle Aozeigen-DermltNungSfiell« deS In- und LuSlaudes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger enlgegev. ZeilcnpreiS: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Vfg. Bezugspreis vierrcljährl. SRI 2LS monatlid) 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Adholestell« »ierteljährl. Mk. 1^» monatlich 66 Pfy Bei Postbezug Mk. 2,40 vierleljähri mit Bestellgeld. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische Uolkslmnde. ROeÜtoe, Expedition und Druckerei: Achmkßraße Nr. 7. Uuuuhme Anzeigen zu der nachmittags für bat MgatbcM Xofl erschein enden Viummn bÜ Bonn. 10 Uhr. Uhh-ftelnngen spätestens od«dS vorher. Adrefle für Depeschen: Anzeiger Fernsprecher Nr. 51. Amtlicher Teil. Bekanntmachung. Siel, 14. April 1900. Wilhelmshaven, 20. April 1900. Im Herbst 1901 wird eine größere Anzahl tropen- d^emstfähiger Dreijährig-Freiwilliger für die Besatzung mh Kiautschou zur Einstellung gelangen. Ausreise: Frühjahr 19058. — Heimreise: Frühjahr 1904. Bauhandwerker (Maurer, Zimmerleute, Dachdecker, Tischler, Glaser, Töpfer, Maler, Klempner u. s. w.) und andere Handwerker (Schuhmacher, Schneider usw.) werden bei der Einstellung bevorzugt. Die Mannschaften erhalten in Kiautschou neben der Löhnung und Verpflegung eine Teuerungszulage. Bewerber, von kräftigem und mindestens 1,67 Meter großem Körperbau, welche vor dem 1. Oktober 1882 ge- hotten sind, haben ihr Einstellungsgesuch mit einem auf dreijährigen Dienst lautenden Meldeschein entweder: dem I. Geebataillo» in Kiel: zum Diensteintritt für das KI. Seebataillon, oder dem II. Seebataiüon iu Wilhelmshaven: zum Diensteintritt für daS III. Seebataillon und die Marinefeldbatterie, ober der III. Matrosenartillerie-Abteilnug i« Lehe: zum Diensteintritt für das Matrosenartillerie- Detachement Kiautschou (Küstenartillerie) bin spätestens Ende Februar 1901 einzusenden. »Kaiserliche Inspektion Kaiserliche Inspektion der Marineinfanterie. der Marineartillerie. m erfahrungsgemäß beim Quartalwechsel eintretende Störungen im Bezug zu vermeiden, ersuchen wir unsere verehrt. Abonnenten, schon jetzt die Erneuerung ihres Abonnements bei den betreffendenPostaustalten,Zweigstellen und Zeitungsträgern bewirken zu wollen. Neuhinzutretende hiesige Abonnenten erhalten vom Tage der Bestellung bis 30. Juni den Anzeiger kostenfrei zugestellt. Mag des Gießener Anzeigers. Politische Wochenschau. Die Zeit der politischen Sommerstille und der sauren. Gurke, in der die berühmte Seeschlange sich an allen Küsten zeigt, scheint uns in diesem Jahre nicht beschieden zu sein. Zwar erfreut sich der Parlamentarismus der Ferienmuße, und dem deutschen Reichstag ist auch der preußische Landtag in die Ferien gefolgt, nachdenr er nicht gerade ein besonders stolzes Tagewerk vollbracht und gerade diejenige Aufgabe, die als die dringlichste in Preußen anerkannt werden muß, nicht zu lösen vermocht hat: die Kanalvorlage. So bleibt der Mittellandkanal als das Hauptstück der kommenden Tagung zurück, aber wer wollte angesichts der politischen Lage in Preußen schon heute mit Sicherheit die Frage beantworten, ob sich in der nächsten Tagung erfüllen wird: Gebaut wird er doch! Ist auch auf parlamentarischem Gebiet endlich die langersehnte Sommerpause eingetreten, so geht es dafür desto lebhafter auf dem Gebiet der hohen Politik zu. Währens der Glaube, daß der südafrikanische Krieg eine internationale Aktion entfesseln könnte, sich, was den vorsichtigen^ Beurteiler freilich nicht überraschen konnte, als eine Täuschung erwiesen hat, ist in China, das sich immer mehr als eine Art Balkan Asiens, als das Pulverfaß, das nur des zündenden Funkens bedarf, entwickelt, ganz urplötzlich em Konflikt von ungeheurer Tragweite erstanden, der sämtliche Kabinette in Atem hält und zu einem internationalen Einschreiten von weitgehender Bedeutung geführt. „Man fängt mit Einem heimlich an, dann kommen ihrer Mehre dran!" Dies Goethe'sche Wort bewahrheitete sich auch hier. Mit einem Aufstand der Boxer-Sekte, der zuerst rein örtlicher Natur zu sein schien, begann die chinesische Bewegung, zu deren Unterdrückung die bezopften Diplomaten im Tsungli-Yamen sich feierlich verpflichtet hatten, nachdem die Vertreter der Mächte in Peking ein kräftig Wörtlein mit ihnen geredet hatten. Aber es stellte sich nur zu bald heraus, daß es sich hier um eine tiefgehende und weitverzweigte Bewegung handelte, die dadurch zu einer schweren Gefahr für Europa wurde, daß das! chinesische Militär und die chinesische Regierung nichts- thaten, um der Bewegung entgegenzutreten. Spät erkannten die Mächte, wie gefährlich die Lage in China sich gestaltet hatte, und es zeigte sich, daß die militärischen Hilfsmittel, über welche die Mächte in China! verfügen, in keiner Weise ausreichen, um durch energisck-es Eingreifen die aufrührerischen Chinesen zur Vernunft zu bringen. Immerhin wurde diesen durch die Erstürmung der Taku-Forts ein Vorgeschmack davon beigebracht, was sie bei einem fortgesetzten Widerstand gegen die Mächte zu erwarten haben. Und da gleichzeitig alle verfügbaren Streitkräfte zusammengerafft wurden, um Leben und Eigentum der Europäer in China nach Möglichkeit zu schützen, und da die Mächte — nicht in letzter Reihe Deutschland — Anstalten treffen, ihre Streitkräfte in China mit größter Schnelligkeit zu vermehren, so gewinnt die Hoffnung immer mehr Boden, daß die führenden Männer in China einsehen werden, ein wie heikel Ding die Fort-, setznng des Widerstandes wäre. Eine schnelle Erledigung der chinesischen Wirren Hatz freilich zur Voraussetzung, daß alle beteiligten Mächte von jenem Solidaritätsgefühl erfüllt sind, tote es angesichts der gemeinsamen bedrohten Interessen zu erwarten sein müßte. Man wird auch hoffen dürfen, daß diese Einigkeit wenigstens so lange vorhält, bis die dringendste Gefahtz in China beseitigt ist. Ist das geschehen, dann freilich, wird man sich darauf gefaßt machen müssen, daß die chinesische Frage noch reichlichen Stoff zu internationalen Zwistigkeiten bieten wird. Verfolgt man doch jetzt schon in E n g l a n d mit tiefer Trauer die führende Rolle, die den Russen bei der Entwickelung der Dinge in China zufällt. Und an dieser ausschlaggebenden Stellung Rußlands in China wird auch der ganz plötzlich erfolgte Tod desi russischen Ministers des Aeutzeren Murawiew nichts ändern, denn die russische Politik hängt nicht von einem« Manne, auch nicht einmal vom Zaren ab. Deshalb liegt auch sonst kein Anlaß zu der Annahme vor, daß das Ab-^ leben Murawiews an der bisherigen Richtung der russischen Politik etwas ändern könnte. Angesichts der ungeheuren Spannung, mit der alle Welt den Ereignissen in China folgt, ist das Interesse an den Vorgängen auf dem südafrikanischen Kriegs- s ch a u p l a tz naturgemäß in den Hintergrund gedrängt; worden. Im übrigen geht es aber auf diesem Kriegsschauplatz noch immer lebhaft -zu und es zeigt sich, daß die englischen Behauptungen von der völligen Mutlosigkeit der Buren und dem nahe bevorstehenden Ende des Krie^Ä nichts gls hübsch ersonnene Märchen waren. Ohne Zweifel wird der von den Buren mit mancherlei namhaften Erfolgen betriebene Guerillakrieg den Engländern noch viel und lange zu schaffen machen. Zu oen Verlegenheiten, welche England in Südafrika und in China hat, hat sich vor einiger Zeit eine dritte ge-i feilt in Gestalt des Ascha ntiaus st andes in West - afrifa. England ist anderwärts militärisch so sehr in Anspruch genommen, daß es diesem Aufstande thatsächlich gar nicht mit den nötigen Mitteln entgegentreten kann, foi Kart Sontag. Karl Sontag, der Liebling dreier Generationen, Vt* gefeierte Altmeister der Darstellungskunst ist am 23. d M. schnell und unerwartet gestorben. Im Jahre 1898 beging er seinen 70. Geburtstag, und die Stadt Dres- dem in der er lange Jahre lebte, ließ ihm damals Ausrechnungen und Ehrungen zu teil werden, so großartig md begeistert, wie sie auf deutschem Boden selten ein tifrinw erlebt hat. Blumen und Blätter regneten auf ihn nieber Lorbeerkranz über Lorbeerkranz wurde ihm uber- ii'U&t und in Mer endlosen Beifallsstürmen überschüttete mem ihn mit Huldigungen. Ein altes Wort eines alten lLeatermannes, Dingelstedts, „man weiß gar mdjt, tote viel Lob ich vertragen kann", hat damals auch auf Sontag lerne Anwendung gefunden . Sontag hat das Lob, das man ihm an jenem Dresdener Festtage spendete, nut größter Ausdauer vertragen lind es hat ihn in jener Stunde mvchl alles das vergessen lassen, was etwa je zuvor eine m sestliche Kritik ihm an Bitternissen bereitet haben mag. handelte sich bei diesem Anlaß nicht allem um Hul- Miungen für einen Siebzigjährigen sondern zugleich um die Feier eines Jubiläums, da damals 50 Jahre verflossen waren seit der Künstler d i e Bretter betrat, die ihm em hMes Jahrhundert hindurch eine Statte immer neuer Dresden, wo am 26. Januar 1848 Karl Etag^s Zwanzigjähriger feine künstlerische Laufbahn öffnete In der Weltstadt an der Spree hatte seine Wiege nefcrnben Ws Schauspielerkind war es natürlich, daß n,"wie auch vordem seine um 24 Jahre ältere Schwester (mriette, die einst in beiden Hemisphären gefeierte, viel a früh (1854 in Mexiko) verstorbene Sängerin, so jung dm Bühne sich znwandte. In kurzer Frist entfaltete sich die" Eigenart seines ungewöhnlichen Talents, und bald gimg's von Station zu Station in raschem Siegeszuge aufwärts. Ruf und Ruhm wuchsen von Jahr zu Jahr, und viel bewundert und viel umschmeichelt schritt er von Triumph zu Triumph. 1851—52 war er Mitglied des Wiener Burgtheaters, und 1862—77 gehörte er dem Hoftheater zu Hannover an, wo er im Fach der Helden und Bonvivants bedeutendes leistete. In jener Zeit lieh er auch anderen Musen seine Dienste. Er fühlte das Bedürfnis, „Ungereimtes" zu Papier zu bringen, „Vom türkischen Kaiser bis zum Nachtwächter" zu laufen und seinem Herzen in allerhand berechtigten „Schimpfereien" Luft zu machen. Diese beiden letzten Schriften hatten jebod) den Erfolg, daß er 1877 aus dem Verbände des Hoftheaters zu Hannover schied. Seitdem übte er seine Kunst nur noch auf Gastspielreisen aus. Wenn man früher Sontags Photographie vor seinem Gastspiel in einem Kimstladen ausgestellt sah, dann glaubte man, daß der Herr mit dem Künstlermantel und den vielen ß^rden ein Tragöde der alten Schule sei, mit Grunertscher Rhetorik und Emil Tevrientschen Allüren. Nichts von alledem! Auf der Bühne wie im Leben war dieser vielseitig gebildete Mann ein charmanter Unterhalter. Im Leben gab er sich noch freier und verschmähte auch ab und zu einen Kalauer nicht. Wenn man liest, wie er in dem einen der genannten Bücher fein unersättliches Verlangen und seine naive Freude über fürstliche Auszeichnungen selbst schildert — „ein Hoftheatergastspiel ohne Auszeichnung hat seinen Zweck verfehlt" —, so lernt man den Menschen Sontag kennen, der übrigens nicht nur ein außerordentlich liebenswürdiger Plauderer war, sondern einen ganz respektablen Schulsack von positivem Wissen mit sich herumtrug. Vor allem besaß Sontag einen schier unleerbaren Köcher von Anekdoten, Zitaten und Lebenserinnerungen. Am Hofe des letzten Königs von Hannover war er besonders gern gesehen, und seiner Dankbarkeit für diesen vielfach verkannten, unglücklichen Monarchen hat er in feinen Schriften wiederholt Ausdruck gegeben. Eine der Hauptrollen Sontags war Gustav v. Mosers „Sklave". Hier zeigte er sich als ein unvergleichlicher Episodenspieler, hier offenbarte er seine vis comica mit einer so unerschütterlichen Ruhe, mit so köstlicher Echtheit und Lebenswahrheit, daß den Zuschauern in dem Titus Bär, dem notleidendere Landwirt und „Schklawen" seines Schwiegersohnes ein bornierter und undankbarer Räson- re eur von abgehärtetem ökonomischen Despotismus gegen» überstand, wie ihn die deutsche Bühne zum zweitenmale; wohl nicht mehr sehen wird. Nun ist dieser Mann reicht me^r! Als ich ihn vor zwei Jahren auf seiner letztere Gastspielreise kennen lernte, fand ich ihn in bester körperlicher und geistiger Rüstigkeit. Er schien durchaus gewillt und berufen, auch das neue, 1901 beginnende Jahrhundert in die Schranken zu fordern. Er wohnte damals durchs Wochen fast täglich anstrengenden Proben bei und trat fast allabendlich in einem anderes Orte ^end in fmberer piolle wie tags zuvor auf, und niemand nahm auch nur ein kleines Zeichen seines hohen Alters, wahr. Mit jener Gastspielreise in seinem Jubiläumsjahre sagte Sontag der Bühne „adieu pour toujours", um mit Friedrich Haase zu reden. Sein Leben war bis dahin Mühe und Arbeit gewesen, und man wünschte ihm allenthalben noch eine lange Periode sorgenloser und angenehmer Muße. Dieser Wunsch ist nur zu einem kleinen Teste in Erfüllung gegangen. Dem Toten aber werden Deutschlands Theatern freunde allezeit ein ehrendes Andenken bewahren. Gießen, 25. Juni 1900. P. W. Humoristisches. * Letztes Mittel. „Sie, in dem modernen Stück kommt sogar ein ganzer Krämerladen vorl" — „So! Na, jedenfalls hat halt der Dichter — Handlung in fein Stück bringen wollen V* * Moderner Bettler abgelegte Schnurrbartbin .Ein armer Reifender bittet um eine Mainz, 24. Juni. doch entschieden eine „geschmackvolle" Bethätigung lokal-- patriotischen Geschäftssinnes, welche sich gewiß in den Kaffees der besonderen Vorliebe der Damenwelt erfreuen wird. Die Beherbergungsfrage war, um nur ein kleines Beispiel anzufüheen, nicht befriedigend gelöst; jedes Hotelzimmer bis herab zur „dritten Güte" vorausbelegt — oft schon seit Monaten! Dabei fehlte jede Organisation der Nachweisung geeigneter Privat-LogiS. Die Hotel- Hausknechte spielen vielfach in dieser Beziehung die natürlich nicht sehr uneigennützigen Vermittler, und ein halbwegs erträgliches Privatlogis stellt sich schon heute auf 6, 7 und 8 Mk. pro Tag. Doch sind diese kleinen Unzuträglichkeiten nicht geeignet, die Festlaune dauernd zu verstimmen, ebenso wenig wie die Laune des Wettergottes, der uns täglich, nein, stündlich, die ganze Skala seiner Unzuverlässigkeit vor Augen führte: Sturm, Gewitter, Hitze, Regengüffe, Sonnenschein, empfindliche Kühle — das wechselt im bnnten Reigen in diesen den Manen Gutenbergs geweihten Tagen im schönen Mainz vergnüglich ab! Viel Glück hatte der Festausschuß des Pressetages gestern abend mit dem Gartenfest in der „Neuen. Anlage", mit dem das unvermeidliche Feuerwerk ver-- Kunden war. 9Loch um 3 Uhr nachmittags konnte keine Bürgschaft für die Möglichkeit dieses Arrangements übernommen werden. Da brach ein köstlicher Sommerabend an; eine weiche, linde Luft weht über den breiten Strom. Die Rosen duftend berauschend und im Blätterdach der Bäume singen die Vögel ihr vielstimmiges Llbendlied. Der Strom liegt voll von Schiffen. Im Gold der Abendsonne glänzen die Zinnen der burgturmartigen Brücken-Befestigungen. Dampfschnaubend rasseln die Züge vorüber. Langsam Loupe gern in die Westentasche zurück, trotzdem es ihm in Einzelfällen recht schwer ankommt. in der Wi auch die S gefolgt ist ihren Ver * Se Krüger . der heutig, legt, daß raubt hat. 1 Vii Kaisers, im Schau! betr.; Die Um e bet Wem Sefetzes, bet Hundemarkei bet Mreaus werden. 2 Juli eine Gebü . t der Lokalre, Hunden bei haben, daß •her am M geschriebene überliefert. Gief früheren ttofienj« Mai» mit, daß zur schreibt « Antrag Di amte Der brucfereiei bergseW plare oiit SeschäM weil baO tr*W mit btm bat »VW kauft wird, billiger % dem Publi Dienst erll 40 Psg. ft Buchdrucke gramme ui Srsolg nil! verboten", Rätsel, not nähme. A LigentW t der ,M. « Weitung bie Kamen aufgehobe - Klei In Darm 25 Jahr a Schotten : wobei ihm aus der S al- Weichei au- Heidek fahrenden ( einen Sigi Kesttage im „goldenen Mainz". I. Der Journalisten, und Schriftstellertag. — Wohnungsnot. — Die Ausschmückung der Stadt. — „Gutenberg" allenthalben! — Etwas von den schönen Mainzerinnen. (Bon unserem Spezial-Berichterstatter.) Politische Tagesschau. Der halbamtliche „Generalanzeiger für Oldenburg und OstfrieSland" („Oldenb. Ztg.") veröffentlicht unter der Ueberschrift „Der Berliner und der Oldenburger Hof" das folgende, vom Kaiser sofort nach Empfang der Nachricht vom Tode des Großherzogs Peter an den Großherzog Friedrich August abgesendete Telegramm: Homburg, H., Schloß 1900. 13. Juni 4 Uhr 58 Nachm. Großherzog von Oldenburg an Bord Yacht „2en< sahn Juel. Auf den -7 wird h Mit bie (an fff °ärt’9- Sehen wir von den ofiiziellerr Festesgaben in I Donnerstagabend im riesigen Saale der Stadthalle die | A^r Richtung (wie Büsten, Photographieen, Festschleifen, I Stadt Mainr für ibre Gälte arranaiert batte bewie« in I Anfichten-Postkarten, Busennadeln) vollkommen ab. Die I chrem animierten aXufe dem Feste ihre lohnende Existenz verdankende Kleinindustrie " J "neut das spezifische Mainzer finbet noch auf ganz andern Feldern ihre Bethätigung. Talent zu festllchen Arrangements. Aber noch em anderes, I So hat ein erfinderischer Konditor eine Gutenbergfigur I för bie moralische Stärkung der Presse und für die Hebung in vortrefflichem — Vanille-Eis dargestellt. Das ist I des Standesbewußtseius ihrer Vertreter ungleich wichtigeres * 1 1 ‘ ~ - ...... Moment als die festliche Unterhaltung kam während dieses Abends in den offiziellen Trinksprüchen zum Ausdruck: das war die rückhaltlose Anerkennung der hohen sittlichen Ausgaben der Presse und ihrer bedeutungsvollen Macht. Jn dieser Beziehung verdient ein PassuS der Bewillkommnungsansprache des Mainzer Oberbürgermeisters Dr. Gaßner besondere Beachtung. Der Oberbürgermeister, den der Vorsitzende des Mainzer Journalisten- und Schrist- steller-VereinS, Landgerichtsdirektor Dr. Bockenheimer in feinem Willkommensgruß au die Delegierten als einen warmen Freund der Presse gefeiert hatte, sagte u. a. folgendes: a"bie»? 'n ben kHl LM >E' »L^tz &Ä‘ W -a-l de- L S «° OwJ}Mi ihr. n » r® 'm' «ich^L-"- SZK ÄrsL L Cbt*$ e?» Ä •llttjA °k°rWelke A eiüS?^ deitz! iw "2iebertüiü L - 25mmerM:' “ ..Wie uns ein- n?,e Akademisch». de- - WKast einen, K Professor H- ^tung erzielte ii M «« »taHta M „6nM«i Dtaifr ««3nMi M greift» 1, Samstag dm 30., 1 bet Aula beginit >hl in Steins fc I ein ÄonjtrtiBfc ftattfinbet. ^eslhästSHrei-r^ i Müssig »mm! cdenS Philipps bei H esfifien Lail {tiini irben zu SenDUoie hußer zu Wait: irrfttHt jy Ludch:» igaft Wolf ju C» HiMpttyw, ®tlm. . >kM ix^I, wbe auf fnr. taub versetzt. uMmz von ,8e|l ig anMyibtn Qeatr hiesigen SlMtytitr er unb ßjhübt 1M. - : Spieljeit bei MH jernonagente Mitin :n, DonnStag 'n i Fritz Betend, bei sonders anfn*,' tlie^anblung brf p m «Smi-sZ' riWMtiloliftolS"'1' । Tönen astatmi ■■ (ti- x. jemeft i®01 an die 8* " fich einen tojn « nach Wnere Z' L, ober «beihB' ,*«** =4M «4*f £***5 -sN'gSb'ii.- ISÄfai s in den vi»ö jetflü«/ V- Ä6 ? 3 «ff «”6 f a® vlaf 6 ön(er F B M*'Oewettt«!! ®ot «sm*,; rtünW'Än ««; M sog. früheren Kultusministers Dr. Bosse das Richtiae ae- troffen haben. u B Mainz. 24. Juni. Wir teilten bereits am SamStag mit. daß hier Beschlagnahmungen der Festschrift zur Gutenbergfeier stattgefunden haben. Darüber schreibt man dem „M. Ä." etwas ausführlicher: Auf Antrag des BuchdruckcreibesttzerS Theyer fand durch Be- -amte der Staatsanwaltschaft in verschiedenen hiesigen Buch« Druckereien Haussuchung nach Programmen des Guten- bergfestzuges statt, und es wurden die vorhandenen Exemplare mit Beschlag belegt. In einer Druckerei wurde die Geschäftsempfehlung eines hiesigen Kaufmannes konfisziert, weil das Programm des GutenbergzugeS in diese Geschäftsempfehlung mit ausgenommen war; auch eine Postkarte mit dem Zugprogramm wurde konfiszi.ert. Da vaS „offizielle" Festprogramm mit 40 Pfg. pro Stück ver- kauft wird, während die konfiszierten Schriften wesentlich billiger sind, so wurde, wie das genannte Blatt fortfährt, Idem Publikum mit dieser Beschlagnahme kein besonderer Dienst erwiesen, da den meisten Leuten eine Ausgabe von 40 Pfg. für ein Programm zu viel ist. Die geschädigten Buchdruckereien haben gegen die Beschlagnahme der Programme unverzüglich Beschwerde eingelegt, der auch der Erfolg nicht fehlen dürfte. Schon der Aufdruck „Nachdruck verboten", den das offizielle Programm zeigt, war ein Rätsel, noch viel rätselhafter aber ist jetzt die Beschlagnahme. Was ist eigentlich in dem grünen Heftchen geistiges Eigentum des Herausgebers? Inzwischen hat, so schließt ber „M. A.", die Staatsanwaltschaft die Konfiskation der Festzeitung der „Mainzer Neuesten Nachrichten", welche i ie Namen sämtlicher Mitwirkenden beim Festzuge enthält, aufgehoben. ** Meiue Mitteilungen a«8 Hesse» uud den Nachbarstaat«!. Jin Darmstadt verunglückte auf dem Güterbahnhof der 25 Jahre alte Rangierer Heinrich Blum aus Ulfa, Kreis (: chotten. Beim Rangieren geriet er zwischen die Puffer, wobei ihm der Brustkasten eingedrückt wurde. Blum war auf der Stelle tot. — Der auf der Station Mombach alte Weichensteller bedienstete 29 Jahre alte Peter Sänger aiafl Heidesheim wurde von der Maschine eines vorüber- führenden Eisenbahnzuges erfaßt und mit solcher Wucht gegen ei nen Signalmast geschleudert, daß der Tod alsbald erfolgte. Vermischter. * Berlin, 25. Juni. Zu der Familientragödie in der Wrangelstraße ist noch zu berichten, daß nunmehr Mch die Mutter den hingemordeten 4 Kindern in den Tod gefolgt ist. Frau LozolowSki ist heute früh im Krankenhause it ren Verletzungen erlegen. * Berlin, 23. Juni. Der Raubmörder Albert Krüger hat sein anfängliches Leugnen aufgegeben und bei öi*t heutigen Vernehmung ein umfassendes Geständnis abge- hegt, daß er den Maurer Thiede erschlagen und be- ruubt hat. * Visitenkarte und Schreibpapier des staisers. Eine recht interessante Ausstellung ist zur Zeit im Schaufenster eines Hofgraveurs Unter den Linden in Berlin veranstaltet. Von zwei ziemlich großformatigen Visitenkarten trägt die eine ine Ausschrift: „Wilhelm, Deutscher Kaiser und König von Preußen", die andere: „Will^lm,. Kronprinz des Deutschen Reiches und Kronprinz von Preußen". Beide Aufschriften sind in Frakturschrift ausgeführt. Es sind die Visitenkarten, die der Kaiser uud der Kronprinz zu benutzen pflegen. Weiter liegt ein Abguß Des von demselben Graveur gestochenen thalergroßen Siegels des Kronprinzen aus. Er zeigt in der schon vom Karzer Friedrich als Kronprinz benutzten Form in einem öon der Kronprinzenkrone gekrönten Sechspaß den deutschen Adler mit dem von der Kette des Schwarzen Adler- Ordens umgebenen herzförmigen preußischen Adlerschili» auf der Brust. Die Rundschrift um den Sechspaß lautet: „Wilhelm Kronprinz des Deutschen Reiches u. Kronprinz v. Preußen." Ferner sind Proben des vom Kaiser in jüngster Zeit benutzten Briefpapiers beigefügt. Tas Papier ist von tmatter grauer Farbe, da diese die Augen am wenigsten angreift. Der Kopf eines jeden Bogens trägt ein weißes Johanniterkreuz, belegt mit dem von der Kaiserkrone gekrönten und von dem blauen Bande des Hosenbandordens und der Kette des Schwarzen Adler-Ordens umgebenen Wappen des deutschen Reiches, dem Schwarzen Adler nVit roter Zunge und roten Klauen in goldenem Felde. Das Band des Hosenband-Ordens trägt die bekannte Inschrift: „Honni soit gut mal y pense". Wird die Korrespondenz auf der Kaiseryacht „Hohenzollern" geführt, so tritt um diesen Kopf noch in symntetrisckjer Anordnung die in Gold geprägte Inschrift hinzu: „S. M. S. Hohenzollern." Auch die Couverts sind von mattgrauer Farbe und mit demselben Wappen schntuck versehen. Die Ausführung vereinigt große Schärfe mit durchaus künstlerischer Wirkung in Form und Farbe. • Zum Kotritzer Mord. Auf einen kommissarischen Bericht an den Minister des Innern ist der Kriminalkommissar Klatt aus Berlin am 21. d. M. in Könitz eingetroffen. Das Militär bleibt vorläufig dort. Fleischermeister Lewy wurde mit seiner Ehesrau vor den Untersuchungsrichter Dr. Zimmermann geladen und hatte längere Verhöre zu bestehen. Ge- richtSseitig finden gegenwärtig wegen des kürzlichen Aufruhrs gegen zahlreiche Einwohner Verhöre wegen Landfriedensbruchs und Widerstandes gegen die Militär- und Staatsgewalt statt. * Der Pfarrer mit dem Revolver. In Löchelle bei Lille begegnete der Ortspfarrer Ballier abends spät in der Rähe seiner Wohnung vier Arbeitern, die ein Lied gegen die Geistlichkeit sangen. Hierüber aufgebracht, eilte Ballier ins Pfarrhaus, holte einen Revolver und schoß zwei- mal auf die Sänger. Einer von ihnen stürzte fich auf ihn und entriß ihm den Revolver. Dem Pfarrer gelang es, fich zu befreien und seine Wohnung zu erreichen. Auf der Schwelle aber drehte er fich nochmals um und suchte wieder in den Besitz seiner Waffe zu gelangen. Hierbei krachte plötzlich ein Schuß und verwundete den Pfarrer derart, daß er nach einigen Stunden im Hospital starb. Die vier Arbeiter wurden verhaftet. • Ein neu entdeckte» Goldfeld. Die „Hamb. Börsenh." meldet aus Melbourne vom 19. dss. Mts.: Goldsucher berichten von der Entdeckung eines wertvollen Alluvial- GoldfeldeS in Deutsch-Neu-Guine a. Die Leute wollen die Oertlichkeit nicht eher genau bezeichnen, als bis ihre Unterhandlungen mit der deutschen Negierung zum Abschluß gekommen find. Spielplso Irr irrriaigtrn Frankfurter StaltttzeLter. Opernhaus. Dienstag, 26. Juni. 7 Uhr. Zum ersten Male wiederholt „Die GeiSha". Im Ab. Große Pr. Mittwoch, 27. Juni. %? Uhr. Vorstellung bei ermäßigten Preisen. »Tannhäuser". Außer Ab. Donnerstag, 38. Juni 7 Uhr. »Die Geisha". Im Ab. Gr. Pr. Freitag, 29. Juni 7 Uhr. Zum Besten des Chorpenstonssond». „Sommernachtstraum". Außer Ab. Samstag, 30. Juni. 7 Uhr. Letzte Abonnementsvorstellung vor den Opernferien. »Carmen". Im Ab. Gew. Br. Sonntag, 1. Juli. %7 Uhr. Vorstellung bei ermäßigten Preisen. „Wilhelm Teil". Außer Ab. Schauspielhaus. Dienstag, 26. Juni. 7 Uhr. „Busch und Reichenbach vorher neu einstudiert „Gringoire*. Im Ab. Gew. Pr. Mittwoch, 27. Juni. 7 Uhr. ,Zaza". Im Ab. Gew. Pr. Donnerstag, 28. Juni. %8 Uhr. Vorstellung bei ermäßigten Preisen „Die Ehre". Außer Ab. Freitag, 29. Juni. Geschloffen. Samstag, 30. Juni, 7 Uhr. „Busch und Reichenbach vorher „Gringoire". Im Ab. Gew. Pr. Sonntag, 1. Juli. Geschloffen. Montag, 2. Juli. Gastspiel deS Direktors Conrad Dreher. „Die beiden Reichenmüller". Im Ab. Gew. Pr. Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. Frankfurter Börse vom 83. Juni. Wechsel auf New-York zu 4-20,/i-21,/e- PrXmlea auf Kredit per ult. Juni 1.05 %, do. per ult. Juli 3.0G%, Diekonto-Kommandit per ult Juni 0.90%, do. per ult. Juli 2.70 %, Lombarden per ul*. Juni 0.35%, do. per ult. Juli 0.85 °/ , Deutsche Bank per ult. Juni 0.00, Staatsbahn-Aktien per ult. Juli 0.000 , Berliner Handelsgesellschaft per ult. Juli 0.00 %. Kotierungen: Kreditaktien 213-212.50-212.60-212 40 bis 212.50:212.40-213-212.80, Diskonto Kommandit 178 60-179.30 bis 178.60-80, Staatsbahn 143.90-144, Gotthard 138.00, Lombarden 27.70, Ungar. Goldrente 96 40, Italiener 94 10. Bproz. Mexikaner 24.70, Oesterr- Coupons 84.00, Amerik. Coupon* 4.18 Privat-Diskont 4® 4%. 1% bis 2% Uhr: Kreditaktien 212.80-214 60-214 30 bz., Diskonto-Kommandit 179 20-50 bz., Staatsbahn 144-143.90 bz., Lombarden 27.40-30 bz. Grüuberg, 23. Juni. Frachtmarkt. Weizen 15,50—00,00 Mark, Korn 16,04—16,25 Mark, Gerste 15,24—16,00 Mark, Hafer 14,60—15,00 Mark, Erbsen 00,00—00,00 Mark, Linsen 00,00—00,00 Mark, Kartoffeln 4,30-5,00 Mark. Brown u. Polsons Mondamin ist so ergiebig, daß man aus einem „ganzen Packet" Mondamin 12 Mondamin-Flammris für je vier Personen anrichlcn kann. Ein solches Packet erhält man überall für 60 Pfg. Diese auf zwölf Mondannn-Flannnris verteilt, ergeben für jeden Flammris so geringe Mehrkosten, daß sich Mondamin leder gestatten kann. Alle mit Mondamin gekochten Speisen gewinnen an Wohlgeschmack nnd Bekömmlichkeit. Mondamin ist überall für 30 Pfennig u. 15 Pfennig käuflich. Brown u. Polsons „neue" Rezepte sind als ein Büchlein bei deutlicher Adressenangabe Berlin C. 2, kostenlos zu haben. Markus Bauer Spezial-Geschäft in feiner Herren-Garderobe. Anfertigung nach Maß in eigener werkstätte. Gießen, Alrchenplatz u- 718 Bekanntmachung, bvtr.: Die Beaufsichtigung der Hunde in der Provinzialhauptstadt Gießen. Um eine beffere Kontrolle über die gesetzlich vorgeschriebene Anmeldung bar Hunde ausüben zu können, haben wir mit Inkrafttreten des abgeänderten Gesetze», betr.: die Hundesteuer, an Stelle der seither verausgabten (runden) Hmndemarken solche in neuer (viereckiger) Form eingeführt, welche während betr Büreaustunden im Bürgermeistereigebäude, Zimmer Nr. 14, verabfolgt werden. Die Verabfolgung der neuen Marken geschieht biS zum 16, Juli er. unentgeltlich; nach diesem Zeitpunkte ist für jede Marke ebne Gebühr von IO Pfg. zu entrichten. Im Uebrigen verweisen wir auf die Bestimmungen der §§ 4 und 7 bett Lokalreglements vom 20. Januar 1882, nach denm die Besitzer von tzunden bei Meldung von Geldstrafe bis zu 30 Mark dafür zu sorgen halben, daß die Hunde aus der Straße die Marke stets am Halsbande ibiir am Maulkorb tragen. Hunde, welche auf der Straße nicht die vor- geffchriebene Marke tragen, werden eingefangtn und dem Wasenmeister tkerliefert. Gießen, den 14. Juni 1900. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ________________I. V.: Wolfs._____________________4242 Mus den am 5. Juli d. Js. Hierselbst stattfindendrn Viehmarkt w wird hierdurch besonders aufmerksam gemacht. Au genanntem Tage M die landwirtschaftliche Lokalabteilung Wetzlar auf dem hiesigen Markl- flatz eine Tierschau mit Prämiierung ab. Es ist deshalb an bedeutender vi'chauftrieb zu erwarten und bietet fich den Land- und Handelsleuten Mstige Gelegenheit zum 8hv und Verkauf. Standgeld wird nicht erhoben, Viehverladerampe ist vorhanden, zknstige Etsenbahn-Verbindungen nach allen Richtungen. Am 6. Juli schrt je ein Sonderzug morgens 9 Uhr von Wetzlar nach Ehringshausen mlb abends 9 Uhr von Ehringshausen nach Wetzlar. Für den Auftrieb des Viehes auf den Markt ist die Bekanntmachung des Herrn Landrats zu Wetzlar vom 4. Oktober 1898 und für die Ein- iuhrung von Händler vieh die polizeiliche Anordnung des Herrn Regierungs- ftiifidenten zu Koblenz vom 27. März 1900 maßgebend, vorbehaltlich tiavaiger noch ergehenden weiteren Anordnungen. Der Auftrieb des Marktviehs darf erst morgens um 8 Uhr beginnen. Ehringshausen, den 22. Juni 1900. Der Bürgermeister. Hoemann. 4388 ■wee-r Ä ■ a. Main Linie Lauda-W. (Heidelberg-Würzburg) vV RRG>IHl (Baden) „ Lohr-W. (Würzburg-Frankfurt) H68 Meter über d. Meere. Empfehlensw. bill. 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