seu leträvke. 9_Weber, 19«: fern Vitwe. ^Wb NNM pm öi. MLMeinWgeS^ M im Nähen be-> tojeln tinn, gute iS. ien uon hm ölet in., trelifS e. pauZ- oi:b auf fofort oben nton, liefen». 10™ sM Sttüuq,. r 02277 on !,r )h'.teä erbeten. ifimits #i! Mctzett Lang! 1 Station Enthalt i« MM- (eu nnb 6dml< II ns ßchrgt. jin__NN^’? eine junfle 8^'° kB tigerbünbm k gtben gegen top dltMrabtS.15 jf ttitb gewarnt.___ ngleohes tdfo6;tla?' - r 11 * . * rrledbei6 ■®Ä*& A«» Samstag den 26. Mai Erstes Blatt. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen. Ke. 12 ( ^rschetut lägNch mit Ausnahme des Montags. Die Gießener MamikteuvtLtter lvrrden dem Anzeiger tei Wechsel mit „Hess. Sandwirt- m. „Blätter |äc Hess. Volkskunde" »Hchtl. 4 mal beigelegt. RAefrbR, Expedition und Druckerei: -ch»kfiraße Ar. 7. Alle Anzeigen-BerrnittlungSstellen deS In« und Ausland«» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. ZeilenpreiS: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Gratrsdeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Dlätter für hessische Volkskunde._________________ Annahme Anzeige« zu der nachmittags für den folgenden Lag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher. Ldreffe für Depeschen: Anzeiger HiessO. Fernsprecher Nr. 51. Der Krieg in Südafrika. Roberts hat tatsächlich seinen Bormarsch fortgesetzt. Es liegt von ihm folgender Bericht aus Honingsprit, einer Station 30 Km. nördlich von Kroonstadt, vom 22. Mai vor: „Jan Hamilton traf heute morgen in Heilbron ein, nach einer Reihe von Gefechten mit einer Burenstreitmacht unter Christopher Dewet, der vor ihm rurückzog. Broadwood erbeutete 15 Burenwagen. Hamiltons Verluste betragen 75 Mann. Wir marschierten heute morgen hierher." Ueber die Bewegungen des linken Flügels unter French berichtet ferner Reuter aus Honingspruit vom 22. dS. MtS.: „French überschritt den Rhenosterfluß nordwestlich von Honingspruit. Diese Bewegung, vereint mit Hamiltons Operationen, macht die Burenstellung 32 Km. vor der Front der britischen Truppen fast unhaltbar. Die letzten Be- richte besagen jedoch, der Feind habe Vorbereitungen zu' starkem Widerstande getroffen. Er besitze 15 Geschütze. Drei Kommandanten kamen ins britische Heer, um Aufklärungen zu geben über die Fälle, in denen aus Farmhäusern, über denen die weiße Flagge wehte, ge« schossen worden war." Die berittenen Truppen Roberts, im Westen French mit der Kavallerie, im Osten Jan Hamilton mit der berittenen Infanterie, find also weit vor der Front der Hauptarmee, und haben in weitem Bogen westlich und östlich die Burenstellungen am Rhenosterfluß umgangen. Diese wnt auSholeuden Umgehungen find für die Engländer nicht gefahrlos. Man muß fich nur vergegenwärtigen, daß Heilbron, das von Jan Hamilton besetzt worden ist, in der Luftlinie von Honingspruit 60 Km. entfernt liegt. Heilbron ist die angeblich kürzlich zum Regierungssitz deS Oranie- staateS erwählte Stadt nordöstlich von Kroonstadt. Die Blätter drücken sich über das schnelle Vorgehen des Lords Roberts sehr befriedigt aus und hoffen, daß der Feldzug in spätestens drei Wochen beendet sein werde. Im englischen Kriegsministerium erwartet man für die nächsten Tage wichtige Mitteilungen vom Kriegsschauplatz. Lord Roberts sowie die Generale Hamilton und French sind nur noch 80 Kilometer von Johannesburg entfernt. Die Ueber- schreitung des Vaalflusses ist vielleicht auch schon vor sich gegangen. , . , , Ein Einwohner ans Mafeking traf in Kimberley ein, und meldete, der Weg sei vollkommen frei. 800 Aufständige in Vryburg hätten sich einem obrigkeitlichen I Beamten ergeben, der eine fliegende Kolonne begleitete. Hierdurch sei in jenem Gebiete dem Kriege thatsächlich ein Ende gemacht. Einige Intransigenten stich nach Transvaal geflohen. In Vryburg herrsche ziemlich viel Fieber, das aus dem Bnrenlager emgeschleppt sei. Mehrere Personen der fliegenden Kolonne litten am Fieber I und befänden sich in Vryburg im Hospital. Ueber die Vorgänge bei Mafeking gibt folgender I Bericht Roberts weitere Auskunft, der auch die Verschiedenheiten in der Angabe deS Tages der Entsetzung erklärt: HoningSspruit, 24. Mai. Ich erhielt die Meldung des Obersten Baden-Powell, daß Mafeking am I 17. Mai entsetzt sei, nachdem er den Feind am 16. Mai I angegriffen und nach einem scharfen Gefechte mit Verlust gänzlich geschlagen habe. Die Verluste auf britischer Sette I betrugen 3 Tote und 22 Verwundete. Die Verteidigungs- I macht rückte dann auS Mafeking aus und griff im Verein I mit den Entsatztruppen das feindliche Hauptlager an. Sie I beschoffen eS, trieben den Feind heraus und hätten beinahe I den Kommandanten Snyman gefangen genommen. Die I Engländer erbeuteten ein Geschütz, eine Fahne, sowie eine große Menge Munition und Vorräte. 5 tote und 15 ver- I wundete Buren wurden aufgefunden. Der Feind scheint sich auf allen Punkten zurückzuziehen mit Ausnahme eines I Kommandos, das sich ruhig verhält, möglicherweise um den Achmer Anzeiger Heneral-Anzeiger Politische Tagesschau. Wir haben bereits kurz mitgeteilt, daß eine Rede des I Prinzen Ludwig von Bayern viel Staub aufgewirbelt hat. In Straubing war'S, wo er dieser Tage eine große Rede I hielt, ans der wir folgendes entnehmen: ES ist eine ganz falsche Auffassung, Industrie und Land- I wirtschaft als Feinde anzusehen. Beide stehen nebeneinander und I ergänzen sich, wenn beide blühen, gedeiht das ganze Volk. Seit im I Deutschen Reiche die Industrie so fortgeschritten ist, hat die Bevölkerung I des Reiches fortwährend und um vieles zugenommen. Mr stehen vor I einer sehr interessanten und wichtigen Periode der Volkswirtschaft, vor I der Erneuerung der Handelsverträge. Ich glaube, man tft im I Deutschen Reiche aus einem guten Wege. Man hat eine (Snquete ver- I anstaltet und dazu nicht nur die Industriellen und Handeltreibenden, I sondern ebenso die Landwirte berufen. Es handelt sich darum, emen I Ausgleich der Interessen zu ftnben. Was die Wasserstraßen anbetrisst, I nun es gab Zeiten, wo man auch von den Eisenbahnen nichts wissen I wollte und wo sich insbesondere die Landbevölkerung eifrig dagegen I wehrte, daß sie Eisenbahnen bekommen sollten. Jetzt ist das anders. I Und dann vergessen Sie Eines nicht! Wir sind in Bayern kein geschloffener Wirtschaftsbezirk, wir gehören dem großen Wirtschaftsgebiet I des Deutschen Reiches an. Wenn wir da zurückbleiben, so können wir I uns nicht durch Zölle und anderes schützen, sondern wir würden einen schweren I I u. zum Schluß erfolglosen Kampf mit den and eren Teilen des Reich es kämpfen. I (Zustimmung.) Das ganze übrige Deutschland hat dce Wasserstraßen; I sie haben alle die Verbindung ans Meer. Bayern allem fehlt diese I Verbindung vollkommen und dadurch sind wir, besonders unsere In- I dustrie, in einer ungleich schwierigeren Lage als alle anderen deutschen I Staaten. (Lebhafte Zustimmung.) Wir wollen eme Wasserstraße, I die ganz Bayern durchzieht und die uns an die Nordsee brmgt. I Jetzt haben wir nur, namentlich im südlichen Teile, die Donau. Aber sie mündet in einen Binnensee und hat außerdem noch mehrne große I Fehler: sie wird von fremden Schiffahrtsgesellschaften beherrscht. Mr I haben eine deutsche uud eine spezifisch bayerische Donau-Dampfschiff- I fahrtsgesellschaft. Sie ist gut geleitet, sie hat gutes Material, aber sie hat einen schweren Stand. Wahrend sämtliche anderen Schifffahrts. I gesellschaften von ihren Staaten subventioniert find, geschieht emzig und I allein bei uns in dieser Beziehung nichts. Run kann man wohl sagen: I es ist nicht ein spezifisch bayrisches Interesse, ja, ich gehe weiter und I sage, es ist ein deutsches Interesse. Warum soll die emsige Schiff- I fahrtsgesellschaft auf der Donau, die zum deutschen Reiche gehört, I keinerlei Subvention bekommen? Ich sehe nicht em, daß wir, wenn I wir zum deutschen Reiche gehören, wir nicht genau biefelben Rechte und I dieselben Privilegien haben sollen rote in Norddeutschland. (Beifall ) I Es wird uns in Bayern vielfach vorgeworfen, daß wir die Vorteile, die I wir vom deutschen Reiche haben, nicht genug zu würdigen wissen. Vor Allem verwahre ich Bayern vor dem Vorwurf, daß es eine Gnade sei, daß wir zum Reiche gehören; denn das deutsche Reich I ist eben so gut mit bayrischem Blut zusammengeschweißt worden, wie I mit dem Blute irgend eines anderen deutschen Stammes (langer Beifall), I und infolgedessen wollen wir nicht als mindere Brüder, sondern als volle I Brüder angesehen werden, und wie wir für das ganze deutsche Re^ I einstehen und eingestanden find, so verlangen wir auch, daß das deutsche Reich unsere speziellen bayrischen Interessen eben so wahre wie die Jn- I tereffen an den großen Strömen, die in die Nord- und Ostsee sich ergießen, gewahrt werden. Wenn das so ist, so werden wir mcht nur tm | speziell bayrischen Interesse, wir werden im Interesse des ganzen I Reiches handeln." . - . «. cm .» Diese Rede dürfte ebenso wie seinerzeit die Moskauer I Kundgebung des hohen Herrn das allgemeinste Schütteln des Kopfes erregen. Das Reich subventioniert bekanntlich I einige Postdampferlinien als solche. Ein Vorgang für eine I etwaige Subventionierung der Süddeutschen Donaudampf' schiffahrtsgesellschast ist sicherlich in unserem ganzen wirt- I schaftlichen Leben nicht zu finden. Was die „Verwahrung" I des Prinzen Ludwig anbelangt, so wissen wir, ehrlich gestanden, nicht, gegen wen er sich verwahrt. Uns ist niemand bekannt, der es als „Gnade" bezeichnet hätte, daß Bayern I dem Reiche angehöre, jedenfalls niemand, der einer Ent- I gegnung aus so erlauchtem Munde würdig wäre. Prinz Wilhelm von Heffe« t« Gestern abend ging uns aus Darmstadt folgende I telephonische Meldung zu: Prinz Wilhelm von Hessen ist hente nachmittag I 5 Uhr 5 Minuten in seinem Palais aus der RosenhShe | unerwartet rasch, nach mehrtägigem Kranksein, ge- I storven. Die Todesursache war Lungenentründnng und I Lungenödem. I Wir vermögen es kaum zu glauben! Wie ein Blitz- I schlag ohne Gewitter kommt die Trauerkunde, und es be- I darf einiger Zeit, ehe der Ausdruck des Schmerzes und I Ur Teilnahme würdig und ergreifend sich offenbaren kann. Noch vor 14 Tagen sahen wir den hohen Herrn in [ blühender Männlichkeit, ein Bild kraftstrotzender Gesundheit, unter uns am Tage der Weihe unseres Kriegerdenkmals. I And nun ist er dahin gegangen, von den Seinen und dem I hessischen Volke geschieden, eingetreten in die schimmernde Halle des Jenseits, die ihren quellenden Lichtstrom über d-ie Welt auSgießt, tief betrauert von dem Großherzoglichen Hause und dem ganzen Hessenlande, und es bleibt nur die demütige Ergebung in den Willen des Allmächtigen und bas Wort deS frommen Hiob: »Der Herr hat eS gegeben, l»er Herr hat es genommen, der Name des Herrn sei gelobt" I „Wie Gott will: ob wir noch lange leben oder nicht — eS ist nur eine Zeitfrage. Völker und Menschen, Krieg umb Frieden, Freud und Leid, das sind gleichsam nur Ströme, die in daS Meer fließen; sie verschwinden, nur das Meer bleibt" — so etwa schrieb Bismarck um 1860. Auch Prinz Wilhelm ist von uns gegangen wie ein vorüber- eilenber Strom; aber trotzdem bleibt er uns. Das ist der Trost des Tages, daß dieser Tag, der von FrühlingSzauber umwobene Himmelfahrtstag, nicht ein Tag des Todes, sondern deS ewigen Lebens ist, daß der Prinz heute und in alle Ewigkeit mitten unter unS bleibt und waltet und Seit Sonntag, so schreibt man uns aus Darmstadt, littSe. Großh. Hoheit Prinz Wilhelm an einerHalSentzündung, die, durch Erkältung entstanden, ein Geschwür ausbildete. Trotz eifriger und sorgsamer Pflege traten Vergiftungs- Erscheinungen auf, zu denen sich hochgradige Lungenentzündung gesellte, so daß eS dem Hausarzt Dr. Kolb trotz -vieler Mühe nicht gelang, den hohen Patienten zu retten. Nachdem schon nachts 3 Uhr die Krankheit zu den schlimmsten Befürchtungen Veranlassung gegebenste, gab derPrmz gestern tim Kreise seiner Angehörigen seinen Geist auf. Se. Königliche öobeit der Großherzog, der in Kronberg weilte, wurde telegraphisch von dem Zustande seines Oheims in Kenntnis gesetzt, und langte mit dem Zuge 5» in Darmstadt an, traf den Prinzen aber nicht mehr lebend an. Die Trauerkunde verbreitete sich tn Darmstadt mit großer Raschheit und wurde von allen Seiten mit tiefem Bedauern aufgenommen. Der Prinz war nur einige Tage leidend und niemand hatte sich eine solche Katastrophe vor- ,efte®ilt|Elm Ludwig Friedrich Emil Philipp Gustav Ferdinand Prinz von Hesien, geboren am 16. November 1845 Großh. H-ss. General der Jnsanlerle, zweiter Inhaber des 3 f,°ss ->ns.-Reg!s. (Leibregiment) Nr. 117, ä la H°ss.Jnf.-R-g's. Nr. 118 W der 1. Kammer der Stande war -m Sohn d-S «erstorb Prinzen Karl von Hesien. S-lt 25. Februar 1884 war er vermählt mit Luise Frau von Lichtenberg geb. Bender. Sein Sohn Gottfried Ludwig Josef Wilhelm oon Lichtenberg dient als Fähnrich IM 3. Großh. Hess. Regt. Nr. 117 in Mainz. . t Prinz Wilhelm war ein eifriger Förderer von Kunst und Wissenschaft, und Protektor einer ganzen Anzahl ge- meinniitziger Vereine. Ein inniger Freund, Vertrauter uud Berater unseres Landcssürsten, vertrat er unseren Großherzog in vielen Fällen als Repräsentant. 9 1 Ganz Hessen verliert in dem so früh dahin Geschiedenen -ine äußerst leutselige und in allen Kreisen sehr beliebte unb hochverehrte Persönlichkeit. Den größten B-rlust °r- Uibet die über s ganze Land v-rbr-it-t- Kriegskameradschaft foaffia deren Ehrenvorsitzende der hohe Verblichene war. borgen unb übermorgen versammeln sich die Mitglieder der Hassia in Osthofen, und sie werden mit Schmerzen den ^'"^e"Lf-tz?ng°w"rk"°us dem Mausoleum auf der Rosenhohe, ganz in der Nähe seines vor einigen Jahren neu erbauten prachtvollen Palais erfolge». Rückzug der übrigen zu decken. Das letzte Gefecht, von dem Baden-Powell berichtet, ist dasselbe, worüber Mahon, der Führer der Entsatztruppe, schon gemeldet hat. ES fand am 17. ds. statt, dauerte 5 Stunden und wurde entschieden wesentlich durch daS rechtzeitige Eintreffen einer Abteilung kanadischer Artillerie von Norden. Darauf erst folgte am morgen deS 18. ds. der Einzug der Entsatzkolonne in Mafeking. Eine Reuterdepesche aus Newcastle, undatiert, besagt, daß die Eisenbahn schnell wieder hergestellt und daß an der Waschbaukbrücke Tag und Nacht gearbeitet wird. In Newcastle wurde nach dem Abgang der Buren eine Stadtgarde gebildet. Ein aus dem Oranjefreistaat in Newcastle eingetroffener Farmer berichtet, daß die Buren bei Laings- nek weitere Verstärkungen erhielten und daß ihre Zahl jetzt etwa 5000 Mann beträgt. Der „Times" wird aus Lourenzo Marques telegr«- phiert: Ter Tampser „Bundesrat" wurde den ganzen Tag zurückgehalten, um auf einen Sonderzug aus Pretoria zu warten, der die Familien hervorragender Buren-Beamten brachte. Man glaubt bestimmt, daß Reitz' Familie und Frau Stejn an Bord gegangen sind. Krüger soll den Hauptteil seines Vermögens an verschiedene Personen zediert haben, um es vor einer möglichen britischen Konfiskation zu sichern. — Ein Telegramm aus London übermittelt eine Meldung der „Daily Mail" aus Pretoria, wonach die dortige Regierung gar nicht an bedingungslose Ergebung denkt, sondern zur Weiter führ un g des> Krieges entschlossen ist. * ♦ Telegramme des Giefferrer Anzeigers. London, 25. Mai. Nach einer Meldung aus Pretoria berichtet ein amtliches Kriegs-Bulletin: Der Landdrost von Vryheid meldet, daß 36 englische Reiter mit 80 Mann des Kommandos des Swazi-Landes am ve- | gangenen Sonntag zusammengestoßen fntb. Bei Schetz- 1900 Bezugspreis Vierteljahr!. Ml. 2M monatlich 75 Psg. mit Bringcrlohn; durch die Abholestell« vierteljährl. Mk. 1,9t monatlich 65 Psg. Bei Postbezug » Mk. 2,40 vierlcljähtt. mit Bestellgeld. Wiederaufnahme der Affäre Trcysuz enerai» äu widersetzen", m,t 245 gegen 60 Stimmen ana, nommen. Der 2)ctm)terpra)ii>cnt Waldeck-Rousseau hnt* zu diesem Antrag erklärt, die Regierung könne darin ni^ eine Billigung ihrer Erklärungen sehen. \djtn 3fll tobt' aud .1 IW<’ f' Leutnant iurt W In befiel durch Si zu der« LE übtttWr fid) in der plötzlich bi Prinz 5>e sttüdigfte .habt S Freude w -erMr • Sräfttnuit xad) $iitbr Jarni in Bcglcitu heute ftüh heim ein u nach dem “ traf um 11 teil. > La nach Zgdh Inspekteurs jdgiite Gr zwölseinhall Matasel st 30 Gedecke Sras v. Wa des XVIII. durch Aar Wie die ■mente Nr Joseph Missgar jdjaften b pabt jurih Langen! Mssgatte Freiiii Chr. Wsten he Besichtig im „Bahnh Aommander und Komm, Adjutanten: Eommandcu Hroßherz Äertehrer e Oderlehrer Miet, O mental $ lichter Tr der rechni loch von 1 liealgymn, in Groß l •trete Atze ben Finanz fibtnten B: Hoop, de Mair Diahren f Deputatio- ihr ein E frage vers Herren Wünsch Flotte । Rai» Ä gcz 'Offiziere f ' Schiff» in . 'Schi "^rl Ludtvj . Die Li ^btischen & ln,er;m Am, WBote, in IWfen if ^lschrist „< Herds-Neck wurde ein Gefecht geliefert, bei dem nur 20 Mann von den englischen Reitern entkamen. Die Engländer flohen und ließen ein Maximgeschütz mit zahlreich er Munition zurück. 16 Mann, darunter ein Leutnant und zwei Unteroffiziere, wurden gefangen genommen. Von den 20 entkommenen Engländern sind mehrere verwundet. Auf feiten der Buren ist der Verlust von einem Toten und mehreren Verwundeten zu verzeichnen. London, 25. Mai. Wie aus Pretoria gemeldet wird, berichtet ein amtliches Telegramm, das am Abend des 23. veröffentlicht wurde, daß die Bure>n streitkräfte am vergangenen Dienstag bei Heilbronn in ein Gefecht Mit den Engländern gerieten. Die Engländer Mußten sich zurückziehen unter Zurücklassung von 60 Toten und Verwundeten. 200 Engländer wurden gefangen genommen. Die Engländer besetzten Heilbronn. Ungefähr 3000 Engländer mit sechs Geschützen drangen in die Gegend von Froedfort vor. — London, 25. Mai. General Gataere wird am, 4. Juni das Kommando über den östlichen Distrikt des Oranjefreistaates übernehmen. London, 25. Mai. Nach einer Meldung aus Pretoria vom 23. Mai verloren die Engländer in einem Gefechtin der Nähe von Stormberg, das eine Stunde dauerte, 40 Tote und eine Anzahl Verwundete. DieBuren behaupteten ihre Stellungen. Ferner fand ein Gefecht zwischen Heilbronn und Lindley statt. Die Buren mußten sich vor der erdrückenden Uebermacht zurückziehen. Sie hatten einen Toten und sieben Verwundete. Aus Stadt und Sand. (Rnont)mt Einsendungen, gleichviel welchen werden grundsätzlich nicht aufgenommä^-"**' Gießen, 25. Mai 1900. *• Der Himmelfahrtstag. Zu dem GlaubenSbekenntn § zahlreicher Leute gehört der Satz, daß es am Himmelfaürts tage regnen müsse. Dieser Glaube hat sich gestern wieder I einmal voll bewährt. Der gestrige HimmelfahrtStaa ist I natürlich auch nicht verlaufen, ohne daß das himmlische Naß die spazierengesührten neuen Feiertagshüte und Tvi- I letten gründlich beträufelt hat, und es haben demgemäß I die Anhänger der genannten meteorologischen Theorie ihr° I Freude gehabt. Trotzdem hat der schon Zweifel erregende I Himmelfahrtsmorgen ein außerordentlich zahlreiches Publikum I in die Wälder und auf die Höhen geführt, per Bahn, zu I Wagen, zu Rad und zu Fuß gen Braunfels und in den I Taunus, nach Frankfurt und nach Marburg und an I andere Orte. I *• Elektrizitätswerk. Der elektrische Teil des geplanten I städtischen Elektrizitätswerkes ist der Aktiengesellschast I Schuckert & Co. in Nürnberg übertragen worden. Die Kraftmaschinen liefert dieDeutzer Gasmotorenfabrik, die Turbinenanlagen die Firma Leitheuser in Kassel. I △ ßfa Verkehrshindernis wird, wie wir erfahren, end- I lich beseitigt. Die städtische Verwaltung hat mit der Brauerei Jhring in Lich, der Besitzerin des Schipka-PasseS I hier, ein Abkommen getroffen, wonach an der Ecke der I Bahnhofstraße und der Kaplansgasse zur Verbreiterung der letzteren der Stadt ca. 9 Meter I Gelände käuflich überlassen werden. Die Besitzerin des I bebauten zur Straße kommenden Terrains wird dieses in der Weise freimachen, als sie ihre Baulichkeit längs der I Kaplansgasse soweit niederlegt und zurück rückt, als nötig I ist, um den Bürgersteig an dieser Stelle in gleicher Breite I wie vor der daneben liegenden Werner'schen Hofraite bis I zur Bahnhofstraße weiter durchführen zu können. Die Durchführung des Projekts kostet allerdings die Stadt I 6000 Mk.; doch kann man dies Opfer nur billigen, wenn I man die Gefährlichkeit der Situation besonders für Fuß' gänger an dieser stark begangenen Ecke bedenkt. ’* Turnerisches. Die Gießener Turnerschaft, die die Vorarbeiten zu dem vom Gauausschuß des Turngaus Hessen alljährlich auf dem Dünsberg geplanten Volkswettturnen übernommen hat, hatte zur Besichtigung eines geeigneten Turnplatzes die Vorstände mehrerer Nachbar-Vereine am gestrigen Himmelfahrtsmorgen auf beit Dünsberg eingeladen. Trotz der ungünstigen Witterung hatte sich doch eine große Anzahl Vertreter der Vereine eingefunden. Nachdem man | verschiedene zum Turnen mehr oder weniger geeignete Plätze besichtigt hatte, einigte man sich für daS östlich vom Turn? gelegene, ziemlich freie und mit wenig Kostenaufwand z»m Turnen herzurichtende Terrain. Mit dem Forstmeister soll nun bezüglich der Platzfrage weiter verhandelt werden. Man hofft zuversichtlich entgegenkommende Unterstützung der Forstbehörde, sodaß die Turnvereine des Gaues Hessen in Bälde einen gemeinschaftlichen Turngang nach dem Düns- berg unternehmen können. Q Viehmarkt. Der Ochsenmarkt am Mittwoch hatte nur den geringen Vorrat von 10 Stück aufzuweisen, wo« für eigentliche Reflektanten auch nicht vorhanden waren Infolge besten wurden die Tiere zu billigen Preisen von hiesigen Händlern ausgekaust. — Der Schweinemarkt zeigte einen Auftrieb von 1800—2000 Stück. Trotz der geringen Nachfrage zu Anfang des Marktes forderten die Verkäufer für die Ware doch hohe Preise, sodaß sich bit Reflektanten abwartend verhielten. Hiermit erreichten fic» daß die Preise heruntergedrückt wurden, sodaß gegen Endv des Marktes sich ein recht flotter Handel entwickelte. Der Markt blieb um V» überständig. Gehandelt wurden 6 bis 8 Wochen alte Ferkel zwischen 24—33 Mk., 3 bis 4 Monat- alte 40—55 Mk., leichte Springer 60—70 Mk., schwere Springer 90—120 Mk. pro Paar. § Bad Nauheim, 25. Mai. Fürst Ferdinand von- Bulgarien trifft demnächst zu mehrwöchentlichem Kurgebrauch hier ein. Darmstadt, 24. Mai. DaS Oberkonsistorium hat nachstehendes Ausschreiben an die evangelischen Pfarrämter des Landes erlaffen: Nachdem Seine Königliche Hoheit der Großherzog an- zuordnen geruht haben, daß im Hinblick auf die bevor- stehende Niederkunft Ihrer Königlichen Hoheit der Groß^ Herzogin in allen Kirchen des Landes das übliche Kirchengebet stattfinden solle, beauftragen wir Sie, fortan — und zwar erstmals am Sonntag Exaudi, 27. Mai — in das allgemeine Kirchengebet nach den Worten: „Insbesondere laß Deine Gnade walten über unserem Großherzog, der Großherzogin seiner Gemahlin uud dem ganzen Großherzoglichen Haust- die nachstehende Fürbitte einzufügen und hiermit bis zur erfolgten Niederkunft fortzufahren: „Du wolltest unserer geliebten Großherzogin be sonders in der kommenden Zeit ein starker Schutz und Schirm fein, und die Hoffnungen unseres Fürstenhauses zur Freude und zum Segen des Landes gnädig in Erfüllung gehen lasten." 8. Darmstadt, 23. Mai. Folgendes Intermezzo, das uns Kunde giebt von dem ungezwungenen und gemütlichen Verkehr, der an unseren Hofkreisen und besonders zwischen unserer Großherzoglichen Familie und ihrem fürstlichen. Schwager dem Prinzen Heinrich von Preußen herrscht, wird uns aus verbürgter Quelle mitgeteilt. Bald nach feiner Ankunft bei seiner Mutter, der Kaiserin Friedrich K- rffd* - öl 71 bet Deutsches Mich. Berlin. 24. Mai. Aus Wiesbaden wird gemeldet : Zu der nach der Oberon-Vorstellung im Schlosse stattfindenden Vereinigung waren geladen außer den Herren des Gefolges der Intendant v. Hülsen, die Professoren Uphues und Knackfuß, der Flügeladjutant des Großherzogs von Sachsen-Weimar, Graf Biland und Oberst Graf Moltke. Morgens unternahm der Kaiser einen Spazierritt durch das Nerothal nach der Rabenschlucht und erledigte später Regierungsangelegenheiten. Die Kaiserin traf gestern nachmittag hier ein. Zum Empfange waren anwesend der Kaiser und der Großherzog von Sachsen-Weimar. Das Kaiserpaar fuhr direkt nach dem Schloß. Die hohen Herrschaften besuchten heute früh den Militärgottesdienst und fuhren 11.10 Uhr zum Besuche der Kaiserin Fried--? rich nach, Cron berg, von wo die Rückreise 4 Uhr 20 Min. erfolgte. Die Abreise der Kaiserin erfolgte heute abend 7 Uhr 20 Min. von Wiesbaden nach Berlin. — Die Kaiserin hat den auf Mitte Juni festgesetzten mehrwöchigen Aufenthalt in Cadinen abgesagt. Dagegen hat der Kaiser seinen Besuch dort für den Herbst ^gekündigt. — Der Kronprinz wird im Herbst dieses Jahres als Vertreter des Kaisers an der Enthüllungsfeier des Königin Luise-Denkmals in Tilsit teilnehmen. Bei dieser Gelegenheit wird der Kronprinz auch einen Abstecher nach Königsberg unternehmen, um dem ihm am Tage der Großjährigkeitserklärung vom Kaiser verliehenen Grenadier-Regiment einen Besuch abzustatten. Der Tag der Denkmalsenthüllung ist noch nicht festgesetzt. — lieber das Befinden des Groß Herzogs von Baden konstatiert der Hofbericht der „Karlsr. Ztg.",daß der» Großherzog die Torpedoboots-Offiziere wegen andauernden Unwohlseins nicht empfing. Auch gestern war das Allgemeinbefinden noch sehr beeinträch- i tigt. — Die Hochzeit des Prinzen Rupprecht von Bayern mit der Herzogin MarieGabriele findet in München am 15. Juli statt. — Die Vorsitzenden des Vereins Berliner Kaufleute uno Industrieller, Goldberger und Jakob, hatten gestern eine halbstündige Audienz mit dem Präsidenten Soul? et. Wie man aus Paris meldet, sagte Loubet Folgendes: „Ich weiß, daß Ihr Kunstgewerbe und Ihr Maschinenwesen den ersten Rang einnehmen. Machen Sie nur daheim tüchtig Propaganda für die Ausstellung, wie es ja Ihr Kaiser wünscht. Seine Depesche an die Berliner Herren hat uns hier sehr erfreut. Wir haben dieselben Friedenswünsche. Es wäre wahrhaftig ein I Frevel, wenn irgend eine Nation die Errungenschaften jahrelanger Arbeit gewaltsam zerstören wollte". Nochmals I betonte Loubet den hervorragenden Anteil des Kaisers und I be§ Deutschen Reiches am Gelingen der Pariser Aus- I stellung. — Tas preußische Staatsministerium hat am I Dienstag seine Stellung zu dem im Reichstage angenom- I wenen Initiativanträge Graf Hompesch und! Genossen bezüglich der Lex Heinze beraten und sich mit I Pen Beschlüssen des Reichstages einverstanden erklärt. I - Die zweite Lesung des Fl o 11 e n g e s e tz e s I worden^1 * vorläufig auf den 6. Juni angesetzt I «„-77 Der hiesige amerikanische Botschafter W h rte empfing eine Abordnung des deutsch - ameri - ^uNchen Kriegerbundes, dessen Präsident Rich. I Botschafter in warmen Worten für seine uner- I rundlichen Bemühungen, ein herzliches Einv erneh - r/ru1 ?en Deutschland und den Vereinig- I ten Staaten zu erhalten, dantte. In seiner Erwiderung I Botschafter auf die mc.nmgfad)eL ö pin, welche die Vereinigten Staaten und Deutschland ver I binden, erinnerte ferner die Abordnung an den ungeheuren I Aufschwung, den ihr deutsches Geburtsland während der I letzten Jahrzehnte genommen und fügte hinzu, daß dieser I Aufschwung ihn wie jeden anderen vernünftigen Ameri I Taner erfreue, weil er feiner Ansicht nach auch den Ver- I einigten Staaten zum Vorteil gereiche. Er hoffe, daß I der Kriegerbund hier und in Amerika dazu beitragen werde, I vorhandene Mißverständnisse und irrige Ansichten, die in | den beiden Landern über das andere gehegt werden, aus- I zuklären. Er sprach sich lebhaft zu Gunsten der Beibehal- | I tung und Pflege der deutschen Muttersprache seitens der I Deutsch-Amerikaner aus, weil er darin nicht, nur einen I unschätzbaren Vorteil für die Betteffenden, sondern auch I ein starkes Bindeglied erblickte, das geeignet sei, die beiden I Länder, trotz wohl auch in Zukunft unvermeidlicher Jn- I teressengegensätze materieller Natur, in dauernder Freund- I schäft zu erhalten. Er betonte schließlich, daß er sowohl I wie Graf Bülow, unterstützt von den beiderseitigen Re- I gierungen, sich die Pflege solcher herzlichen Beziehungen I sehr angelegen sein ließen. — Der B u n d e s r a t hat Zusttmmung erteilt dem I Ausschußbericht über den Antrag Hessens, bett. Aus- I führung des Paragraphen 45 des In v a l id e n-B e r - I sicherungsgesetzes. — Das preuß. Abgeordnetenhaus beriet heute I das Warenhaussteuer-Gesetz in dritter Lesung. In I der Generaldebatte erklärte Minister v. Miquel, daß die I Einbeziehung des Umsatzes von Mark 300 000 zu weit- I gehend und für die Regierung unannehmbar fei. Zu | § 1 lag ein Antrag Krawinkel (nl.) vor, dem zufolge die I Besteuerung der Zweigniederlassungen steuerpflichtiger Be- I triebe an einem Orte nur so weit eintreten solle, als in I jeder dieser Verkaufsstellen mehr als einen der vier Waren- I gruppen geführt wird. Dieser Antrag wurde mit großer I Mehrheit angenommen und mit diesem Zusatze § 1 nach I den Beschlüssen b-er zweiten Lesung (mit steuerpflichtigen I Umsätze). In der Gesamtabsttmmung wurde das Gesetz I gegen die Stimmen der Freisinnigen angenommen. 1 Hierauf gelangte die Zwangserziehungsvorlage I in dritter Lesung gegen die Konservativen zur A n n a h m e. I Die Renten gut-Novelle wurde in dritter Lesung I nach dem Anträge Weihe (frk.) genehmigt. I — Die vom Verein Deutscher Zeitungs-Ver-? I leger gewählte Kommission zur Beratung der Papier- I Frage hielt hier eine Sitzung ab, in der beschlossen wurde, I eine dauernde Geschäftsstelle für den Einkauf von Zeitungs- I Papier für sämtliche deutsche Zeitungen mit dem Sitze in I Berlin zu gründen und einen Syndikus zur Leitung dieser I Geschäftsstelle anzustellen. Eine Einladung zur Benutzung I dieser Geschäftsstelle soll an alle dieser Bewegung noch fernstehenden Zeitungen ergehen, lieber die Zahl und die Art der zu errichtenden Papier-Fabriken wird nach lleber- sicht Kes GesamtbedarfA eine Entscheidung getroffen werden. 1 Ferner wurde beschlossen, eine Petition an den Reichstag ! um Gleichstellung des Zolles auf weißes Zeitungsdruck- | papier mit dem für Packpapier und eine weitere Petition an die Eisenbahnminister der deutschen Bundesstaaten um Gleichstellung der Frachtsätze für Druck-Papier mit dem für Packpapier abzusenden. — Ein Konflikt zwischen Bürgerschaft und I Behörden besteht schon seit mehreren Jahren in Königsberg wegen der sogen. Börsengarten-Affaire. Die höheren Beamten und Offiziere müssen auf Anordnung ihrer vorgesetzten Behörde die Börsenhalle, die erste und I hervorragendste Stätte zur Erholung uni) Geselligkeit in I Königsberg, meiden, weil vor mehreren Jahren ein Offizier I sich dort vom Vorstand der Börsenhalle nicht mit der von I ihm geforderten Rücksicht behandelt glaubte. Um endlich I einen Ausgleich herbeizuführen, hat jüngst der erste Vor- I stehr der Gesellschaft „Börsenhalle", Bürgermeister Brink- I mann , einen Versuch unternommen, beim Oberpräsiden- | ten v. Bismarck eine Versöhnung in die Wege zu leiten. I Dieser erklärte sich seinerseits, nachdem er zuerst gewisse I Bedenken erhoben hatte, bereit, im versöhnlichen Sinne I thätig zu sein und sogar dahin zu wirken, daß die den Re- I gierungskreisen .angehörigen Persönlichkeiten fortan nicht I bloß als eingeladene Gäste, sondern als Mitglieder der I „Börsenhalle" an den Veranstaltungen der Gesellschaft teil- I nehmen würden. Ein gleicher Vorschlag wurde auch dem I kommandierenden General Grafen Muck v. Finckenstein vor- I getragen. Dieser lehnte jedoch jede Beteiligung und An- I Näherung rundweg ab. Braunschweig, 24. Mai. Im Landtag teilte I der Präsident mit, daß die Vorlage wegen des Umbaues I des Hoftheaters eingegangen sei. Danach sollen die I Kosten pes Um- und Erweiterungsbaues 1 300000 Mark be- I tragen und der Regent Prinz Albrecht sich bereit erklärt I haben, ein Viertel dieser Summe aus eigenen Mitteln zu I decken. Die Vorlage soll noch vor Pfingsten erledigt und I mit dem Umbau während der diesjährigen Sommerferien I begonnen werden. AusbmS. Lo n d o n, 23. Mai. Unterhaus. In der heutigen | Sitzung wurde in zweiter Lesung mit 248 gegen 129 Stirn- I men ein Gesetz angenommen, wonach Fraue n für die I neuen M un i zip a l r ä t e der verschiedenen Stadtteile I Londons wählbar seien, die durch das 1899 erlassene ] Gesetz über die Londoner Lokalverwaltung geschaffen I wurden. — Dem „Manchester Guardian" zufolge wird der I deutsche Kronprinz auf der größeren Tour, die er I unternehmen wird, auch Indien besuchen, da der! Kaiser wünscht, daß der Kronprinz die Grundsätze kennen I lernt, nach denen England seine urientalifdjen Besitzungen I regiert. Lord Curzon hat von diesem Wunsche des Kaisers I Mitteilung erhalten. Brüssel, 24. Mai. Ein dem uwabhängigeniKonLo- I floate zugegangenes Telegramm besagt. Die bei dem letz- I ten Aufruhr im Fort Shin caeassa entkommenen! I meuterischen Eingeborenen wurden von den sie verfolgen- I den Truppen des Kongostaates in Bulu im Wasserfall- I Gebiete eingeholt und geschlagen. Der Anführer wurde I getötet. Der General-Gouverneur Baron DHanis ist I am 5. Mai in Borna eingetroffen, der Vicegouverneur I Wangermee hat sich an Bord des Dampfers „Leopold- I ville", der wahrscheinlich am 19. Mai Borna verließ, nach I Europa eingeschifft. Paris, 24. Mai. Aus Brest wird gemeldet, Fürst I Hohenlohe werde demnächst auf Schloß Revuon nahe I bei Brest eintreffen. Das Schloß war früher Besitztum I oes russischen Fürsten Wittgenstein, Schwagers des Reichs- I kanzlers; es werde für den Besuch in stand gesetzt. .r. ~ ^r Großherzog von Sachsen-Weimar I j)t gum Besuch der Ausstellung hier eingetroffen, ebenso I - r3^9 Friedrich mit seiner Gemahlin und I fernen drei ältesten Töchtern. I Kammer wurde ein Zusatzantrag von Cha- I puiö: „Die Kammer fordert die Regierung auf, sich der | M ®'«A ssK «wt. 'j Äv* wen Mtot1l N-l a* per Bahn' unb in]J 'm“ 9,* 1 NüengeM -r°gen worben. ’ 8 w°torenf abi eu!et in SM' .tolt erfchrn' « un9 hat mit k arSSchiplach'! an der Ecket JflMIc zur $i « tt. 9 M Dle Befitzerin am wird dich lulichkeit längs ück rückt, als r, e m gleicher L r scheu hosraiie 1 za können, ü lerdings bie M nur biü^r mn besonder/ v. §uß- bedenL urueM dir die >eSL-M Hessen s Mlswettturnri, M geeigneten ^bar vereine am lberg eingeladen, doch eine große Nachdem man Mch nm ta StvsiMLswand p dem ForstmP verhandelt werbet, itnbe llnterftützuvtz -es Gaues HeP ig nach dem Dünt- MMvchD A auszuwris!n, w vorhanden M billigen Pretz^ Schweinemu- iStii. irfteä foeW tift, folei Mblt- crmit -lechM p. , (ob«h‘9m$* >-l inbelt wurden 6W mf 3bis4MW>r J jo W., KSr SP» bet Groh' Ä*»5 g-ff’-“ «< „alten * 5ä> e« «S- ’ÄS y*;, d- y 3’ä*1* auf Schloß Friedrichshof bei Cronberg drängte eS den Prinzen auch seine hessischen Verwandten, auf ihrem idyllischen Jagdschlößchen WolfSgarten zu besuchen. Um dabei auch seinem LieblingSsport, dem Radfahren, huldigen zu können, ließ er sich am 15. Mai vormittags sein Stahl- rößlein satteln und fuhr, nur von seinem Adjutanten Kapitän« Leutnant Müller begleitet, von Friedrichshof über Frankfurt durch die schönen hessischen Wälder gen Wolfsgarten. In desien Nähe angekommen vertrieben sich die Herren durch Botanisieren rc. im Walde noch etwas die Zeit, um zu der um 1 Uhr beginnenden Tafel gerade recht zu kommen. Ahnungslos — denn der Prinz hatte seine Verwandten von seinem Kommen nicht unterrichtet, und wollte dieselben überraschen — hatten die hohen Herrschaften nebst Gefolge sich in den Speisesaal begeben, und Platz genommen, als plötzlich die Thüre aufsprang, und ohne jede Anmeldung Prinz Heinrich mit seinem Begleiter auf seinen auf das freudigste Überraschten Schwager zueilte mit den Worten: „Habt Ihr für uns auch noch etwas Übrig?" Die Freude war um so größer, als sie unvorbereitet kam. Nach Herzlicher Begrüßung stärkten sich die beiden Radfahrer nach Kräften und fuhren nach mehrstündigem Aufenthalt wieder nach FciedrichShof zurück. Darmstadt, 23. Mai. Der Großherzog traf in Begleitung des Flügeladjutanten Rittmeister Kraemer peute früh 8 Uhr auf dem Truppenübungsplatz bei Gries- cheirn ein und begab jidji um neuneinviertel Uhr zu Wagen Aach dem Residenzschloß. Prinz Heinrich von Preußen Iraf um 11 Uhr hier ein und nahm am Frühstück im Dffi» .sierskasino des 1. Großh. Feld-Artillerie-Regiments Nr. 25 teil. Im Lause des Nachmittags kehrten die Fürstlichkeiten nach. Jagdschloß Wolfsgarten zurück. — Zu Ehren des Inspekteurs der III. Armee-Inspektion, General-Feldmar- pchalls Grafen v. Waldersee, fand heute mittag -.wölfeinhalb Uhr im Weißen Saale des Residenzschlosses Gtalatafel statt. An der reich geschmückten Tafel, die circa ‘D Gedecke zählte, saß zur Rechten des Großherzogs (iraf v. Waldersee, zur Linken der kommandierende General des XVIII. Armeekorps v. Lindequist. Prinz Wilhelm war durch Krankheit am Erscheinen verhindert. Die Tafelmusik führte die Kapelle des 1. Großh. Jnf.-(Leibgarde-)Regi- n»ents Nr. 115 aus. — Prinz und Prinzessin Franz 'ioseph v. Battenberg trafen gestern nachmittag in Wolfsgarten ein, nahmen mit den Allerhöchsten Herrschaften den Thee und reisten sodann wieder nach Darm- sitadt zurück. — Die Erbprinzessin zu Hohenlohe- Langenburg reiste heute vormittag 10 Uhr wieder von Wolfsgarten^ ab. — Heute mittag traf die Ehrendame Freiin Ehr. Schenck zu Schweinsberg zum Besuch der Allerhöchsten Herrschaften hier ein. — Zur Teilnahme an den Besichtigungen trafen gestern hier ein und stiegen im „Bahnhoftzhotel" ab: Perthes, Generalleutnant und Kommandeur der 21. Division; v. Kalkstein, Generalmajor und Kommandeur der 42. Jnfanteriebrigade, sowie deren -ldjntanten; ferner Major v. Blankenberg, Bataillons- Kommandeur vom Infanterie-Regiment Nr. 116. — Der Hroßherzog empfing heute den Professor Dr. Fischer, -Oberlehrer am Neuen Gymnasium, den Professor Dr. Eger, Oberlehrer am Ludwig Georgs-Gymnasium, den Professor Müller, Oberlehrer am Real - Gymnasium, den Regie- i irngsrat. Hölzinger im Ministerium des Innern, den Amts- richtcr Trautwein von Offenbach, den Professor Beck von d-er Technischen Hochschule, den Kreisschulinspektor Gunder- lvch von Dieburg, den Professor Dr. Lade, Oberlehrer am Realgymnasium, den Professor Tasche von der Realschule iit Groß Umstadt, den Bürgermeister Honecker von Nack, Kreis Alzey; zum Vortrag den Staatsminister Rothe, den Finanzminister Küchler, den Oberkonsistorial - Präsidenten Buchner, den Hofjägermeister Frhrn. van der Hoop, den Kabinettsrat R ömhe 1 d. Mainz, 24. Mai. Der „Wiesb. General-Anz." will erfahren haben: Ter Kaiser hat die Mainzer städtische Deputation durck) huldvollen Empfang ausgezeichnet und ihr ein Entgegenkommen in der Mainzer Entfestigungs- ftrage versprochen und schleißlich bemerkt: „Nun, meine Herren, treten Sie aber auch für meine Wünsche betreffs Verstärkung unserer Flotte ein." 1 Mainz, 24. Mainz. Die Torpedoflotte kam nachmittag gegen sechs Uhr auf ihrer Thalfahrt hier an. Die O ssiziere folgten abends einer Einladung der Gesellschaft Schiff" im Kasino „Hof zum Gutenberg".______________ Vermischtes. «Schiffs-Zusammenstoß. Der Perfonendampfer „Sarl Ludwig" stieß in der Nähe von Budapest mit einer unbeleuchteten Fähre zusammen. Bon den 7 auf der Fähre besindlichen Personen wurden drei gerettet, während vier ertranken. * Feuersbrunst. Die große Ortschaft Liporni der Tschernowitz ist vollständig niedergebrannt. Neber 100 Familien sind obdachlos. Arbeiterbewegung. . o Gießen, 23. Mai. Weiß bind erstreik. Der Vorsitzende deS Gewerbegertchts verhandelte Mittwoch Vormittag behufs Beilegung des Weißbinder-Ausfiandes mit einer aus je 7 Arbeitgebern und Arbeitnehmern bestehenden Kommission. Die Arbeiter blieben bei ihrer Forderung eines Normallohnes, die sie jedoch von Mk. 4.— auf Mk. 3,50 für den 1 «stündigen Arbeitstag ermäßigten. Die Arbeitgeber erklärten, tüchtigen Arbeitern Mk 3,50 und mehr bezahlen zu können. Es sei ihnen aber nach Lage der Verhältnisse unmöglich, minder leistungsfähigen Arbeitern den verlangten Minimallohn zu gewähren. An dieser Erklärung scheiterte der Etnigungsversuch — Die Maurer werden am Samstag in den Ausstand treten. Ursprünglich waren die Arbeügeber bereit, beffere Arbeitsbedingungen zu bewilligen, um den Ausstand zu vermeiden. Die trotzdem erfolgte Kündigung der Arbeitnehmer hat die Meister davon abgehalten, mit der Lohnkommission weiter zu verhandeln. Die Arbeitnehmer wollen den Schein meiden, als ob die drohepde Arbeitseinstellung sie zu Zugeständnissen veranlaßt hat, Zugeständnisse, die man ohne die erfolgte Kündigung gemacht haben würde. Diese Stellungnahme der Arbeitgeber ist diesen umso leichter gefallen, als die Bauthätigkett Heuer gegen das Vorjahr nicht so dringt, und weil in Aussicht stehende Neubauten bei Mangel an Arbeitskräften ganz gut noch hinausgeschoben werden können. W. Ziesten, 24. Mai. Der Maurerausstand dürste nunmehr unvermeidlich geworden fein, nachdem in einer am Mittwoch nachmittag im Saale des Cafö Leib abgehaltenen von 388 Arbeitern besuchten Versammlung, in der Herborn-Frankfurt referierte, nachstehende Resolutton einstimmige Annahme sand: „Die heute am 23. Mai im Lokal zum Cafs Leib versammelten Maurer von Gießen und Umgegend nehmen den Bericht ihrer Lohnkommisfion entgegen, woraus zu entnehmen ist, daß durch die ablehnende Haltung der Herren Arbeitgeber eine gütliche Regelung der schwebenden Differenzen vorläufig nicht zu erwarten ist. Die Versammlung beschließt deshalb: „„Bon Samstag, den 26. Mai mittags 12 Uhr an, bei allen in Frage kommenden Unternehmern bis auf weiteres die Arbeit ruhen zu laffen und erwarten die hieran beteiligten Maurer zu dieser Zeit die vollständige Auszahlung ihres verdienten Lohnes, nebst Einhändigung der Alters- und Jnvalidenkarte. Die Versammlung beauftragt im weiteren ihre unterzeichnete Kommission, Vorstehendes den Herren Arbeitgebern persönlich zu unterbreiten und nichts unversucht zu laffen, eine Unterhandlung (?) in dieser Angelegen- heit herbeizuführen/" Kirchliche Nachrichten. «savgelisSe Gemeinde. Sonntag den 27. Mai. Exaubi. Gottesdienst. der Bormittaas 8 Uhr: Pfarrer Schlosser. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Matthäus- gemeinde. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Dr. Grein. Abends 8 Uhr: Bereinigung der konfirmierten männ« lichen Jugend der Markusgemeinde im Konfirmandensaal, Kirchstratze 9. Die Bereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde wird zu einer kurzen Besprechung nach dem Hauptgottesdienst in dem Konfirmandensaal eingeladen. Am 2. Pfingstfeiertag findet Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde im Hauptgottesdienst statt. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. In der Johanneskirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Johannesgemeinde. Vormittags 9i/a Uhr: Pfarrassistent Kraus. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die LukaSgemeinde. Pfarrer Euler. Am 1. Pfingstfeiertag wird eine Kollekte für die hessische Lutherstiftung erhoben. Am 2. Pfingstfeiertag findet Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und die Johannesgemeinde im Hauptgottesdienst statt. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten- Es wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß der kirchlichen Trauung auch ein kirchliches Aufgebot vorherzugehen hat, und wird dringend gebeten, es rechtzeitig — spätestens eine Woche vor der Trauung — bei dem zuständigen Pfarrer zu bestellen. Katholische Gemeinde. Samstag den 26. Mai. Nachmittags um 4'/, Uhr unb abends um 8 Uhr: Gelegenheit zm heil. Beichte. Sonntag den 27. Mai. 6. Sonntag nach Ostern. Vormittags von 61/« Uhr an: Gelegenheit jur hl. Beicht. , um 7 Uhr: Die erste heil. Meffe; vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion. „ um 8 Uhr: Die zweite beil. Meffe. , um 91/2 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2*/i Uhr: Andacht zum hl. Geist. Dienstag und Freitag abend um 6'/, Uhr ist Maiandacht. Gottrrbieust ta der ZyiragoFr. Samstag den 26. Mai 1900. Vorabend 7« Uhr, morgend 8" Uhr, nachmittags 4 Uhr Gchristerttärung, Sabbathausgang 9°° Uhr. tetUibUnJI btt ttarlitischvr $tligio*gtWdM Sabbathfeier am 26. Mai 1900. Freitag abend 7» Uhr, SarnStag vormittag 8 Uhr, nachmittags 4 Uhr, SabbathauSgang 9" Uhr. Nachmittag 3° Uhr SchrifterklLrim-, WocdenaotteSdienst morgens 6^ llh^abenbs^9^llhr^E^^E Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumuc gemessen am 25. Mai, zwischen 11 und 12 Uhr mittags. Wasser 14°, Lust 12°. ________________________Rübsamen'sche Badeanstalt. WFU? ^oA/QÄcX- nacfv SQLaao vn eigener SILar'&wö cBawcx- ÄÄrJkcvxptaX* 11 yynwGtt. d?! e< H; 3759 Giessen, den 25. Mai 1900. 3754 Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 4 Uhr vom Sterbehause, Wolkengasse 23, aus statt. Bertha Hochstetler, Sektcrsweg, Aestaurant UerKco, 1. St«L. Für Giessen (und Umgegend) ist die Platz-Bertretung einer ervklassigerr, gut eingeführten, alten, deutschen Leben-»Verficherungs-Gesellschaft unter sehr günstigen Bedingungen zu vergeben. — Herren, die gewillt sind, sich energisch der Acguisition zu widmen, erhalten den Vorzug 3750 Offerten wolle man richten unter 8. C. 168 an die Aunsucen-Hrpeditton von Mar Harpar. Serkin W, Nkumenthakflraße 17. dauert nur noch bis künftigen Samstag und werden, um vollständig zu räumen, alle Artikel zu jedem annehmbaren Gebot abgegeben. Sämtliche Schuhwaren bestehen in frischer, vorzüglichster Qualität und sind deshalb eleganter, dauerhafter und relativ billiger als Ramsch, wäre, welche von dm Provisionrausvelkäufern feil «boten werden. Montag8- Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute morgen fi1/^ Uhr nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden unsern unvergesslichen Vater, Schwiegervater und Grossvater Wilhelm Müller Schuhmachermeister zu sich zu nehmen, was wir Verwandten, Freunden und Bekannten tiefbetrübt mitteilen. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Müller. Gießen, Frankfurt, den 24. Mai 1900. 3747 Beuern, den 23. Mai 1900. 3748 Ludwigsplatz 13. Ludwigsplatz 13 pr. TheiahardVs Xitukrnahruitg verantwortlich für le« allgemeinen Teil: P. Witt kor für bee Lngü^ntM: Vorrätig in den Apotheken und Drogerien. Statt besonderer Anzeige. Nanny Becker August Katz Verlobte. Die Beerdigung findet Sonntag den 27. Mai, vormittags 11 Uhr, vom Sterbehause, Steinstraße 78, aus statt. ist nach Vorschrift zubereitet voitrefflich verwendbar bei Verdauungsstörungen und Brechdurchfall. Preis Mk. 1.20 und Mk. 1.90. - 1 ----- Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Nachricht, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsern lieben, guten Vater, Schwiegervater und Großvater Kenn Heinrich Zell gestern abend y210 Uhr nach langem, schwerem Selben zu sich zu rufen. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Kinder. Frankfurt a. M. Recht eistraeae 10, 2. Stock. Mai 1900. Fechenheim ffK 02284 Danksagung. Allen lieben Freunden, Kollegen und Bekannten von hier, nah und fern, die durch Trostworte, Kranz- und Blumen- spenden und persönliche Beteiligung an der Begräbnisfeier unserer teueren, unvergeßlichen Gattin und Mutter ihre Anteilnahme an unserem herben Schmerze bezeigt haben, — insbesondere Herrn Kollegen Geißler für das bereitwilligst übernommene Dirigieren der Gesänge —, meiner lieben Schülerklasse, dem Kirchengesangverein und dem Bläserchor für Kranzspenden, Gesänge und Trauermusik, — sowie Herrn Pfarrer Schulte für die überaus trostreichen Worte sagen wir unseren tiefgefühltesten Dank. 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