rger ifer P Und rhei"h«ssischen Wei LÄ*** PeW \ , n,eine Lokdg» en», ' 11116 Kulmbacher k 97er Graacher A- preacenz Vür*garten ' WÜtin?er Kc ato* iber$erftrafr 47. . -to. «* w. ? Große itaNM nmjinMwM' ,ner4mm« SeihmE Giessener ZN M 3. M« WOO IfyflN >** ■M* dM AusMt. j, n, labet ein eäti# ntf 3vt* k WF Lten (Saall I Weihnachts-Feiertag; p Konzt Bzsführt ron der Itef.-Regimentt Nr. 116, Kain tu: Hoboist Kläber. I Äe! ,Mar8ch v. Lehnbardt. i * Her Wanderer v. Schubert (Ht‘ ►hmarch und Finale a. d. Ov .lli ' 6. VI. Konzert Air Var." • 71 y^hichten aus dem Wiener- .lannhäuser1 v. Rich. Wagner. 9. So. 10. 10. Romanze a. d. 0[ Gottmannshausen). 11. Fröhliche' eimer Sprudel, Galopp r. Krause Entree - Weihnachtsfeiertag: s Konzr ».geführt von der lif.-Regiments Nr. 116, K*^ ier im Gas. EntM'io IRt. 30% Drittes Blatt. DiensLüg bcu 25 Dezember 150. Jahrgang LOGO Wehener Anzeiger Keneral-Anzeiger ZZezugspreis vierteljährl. Mk. 2M monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohnr durch die AbholesteS« vierteljährl. Mk. IM monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vicrteljählL. mit Bestellgeld. Alle Anzeigen-LermittlungSstellen deS In« und AuSlaadeR nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger tntgtgew, Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. «tp«r>w< »en Anzeigen zu der nachmittags für den 9*1'11 m Lag erscheinenden Nummer bis vorm. K) Uh^. »k^restellungen spätestens abends vorher. ftlcketnt tägkich Id Ausnahme dcS MvntogS. 1 r- v Gießener Whicienklätter firle dem Anzeiger «Lechsei mit „Hess. 1 BWfatt* k. „Blätter -rt I tfg. Volkskunde^ olch:.. 4 mal beigelegt. Zlints- und Anzeigeblntt firv den Tiveis Gieszen. r» L..L«SN, Expedition und Druckerei: Achnlstratze Kr. 7. Gratisbeilagen: Gießener Zamiüsnblätter, Der hessische Zandwirt, Matter Mr hessische Volkskunde. ■ma^nrt #a.nnp *yAe«jajiLets»eiuMiiim-K«c« :»ijei!jfle6Hoiatwa^hHveir,i«J«MxnuemHrws«aBeeseBeeeBeH|DeeeeeBBeHBH™tie™e ----— ■ - ■ ..... : . . 5 '-'L .1 1 1 .".2-18'. Adresse für Depeschen: Anzeige^ Ktetz«. Fernsprecher Nr. 51. ———— Weihnachten. In dem geheimnißvoven Schoß des Menschengemütes «irsmuerlich begründet ist, wie die Sehnsucht nach Ewigkeit ®öb Glück, das Bedürfnis, Feste zu feiern und den Gehalt liefet Feste, dieses fröhlichen Ungewöhnlichen im nüchternen Äcrkl-agSdasein, symbolisch zu erfassen, ihn in Beziehung zu ßttzm zu der Welt in uns und außer uns. Unseren Vor- fahren waren diese angenehmen Unterbrechungen die Be- jt|er der wichtigsten Daten des Naturjahres, von dem sie A anhängig wußten als Kinder der Natur, der nährenden Mmitter alles Dessen, was lebendigen Oden besitzt. Das Zirchemjahr löst die Feste los von ihrem natürlichen LlNergrunb und verleiht ihnen eine rein geistige, eine aus- i Älteflich religiöse Weihe. Aber so festgewurzelt sind die dien Beziehungen, sie klopfen so mächtig an das Herz der chigvinen, daß die übergeworfene Decke ihre verhüllende Aast verliert und zu dem geistigen das natürliche Element ÄgünAend, aber auch vertiefend zurückkehrt. Ostern ist uns M Kest der Wiedererweckung, nicht nur im Geiste, auch o brr Natur, Pfingsten die liebliche Erfüllung lieblicher Licht ißungen, nnd wenn am Tannenbaum die Wachslichter fiiiftern und die stille, heilige Nacht anhebt, so ist uns Weihnachten nicht allein das Fest der Wiedergeburt, eS sagt uns, Naß nun da draußen die Welt des Werdens und Vergehens i sim Tiefstand erreicht hat. Es ist das gegebene Ende des Mri S für den, der da zählen kann, diesmal auch das Ende M Jahrhunderts, das von dem scheidenden Jahre seinen tet n hat. Wie die Sonne sich jetzt wendet, so lockt sie mit bchhlbarer Sicherheit all die schlafenden Keime und Sprossen Meinem neuen, fröhlichen, farbenprangenden Leben, zum Dbev und zum Streben, die eigene Art fortzuführen und jjireirvollkommnen. Auch das „Friede auf Erden", toiz aven hoffenden Herzen so reich an Trost und Verheißung Hingt das in Aller Herzen eine Saite zum Vibrieren bringt, mtil wir es so gern hören, hat seine tiefe symbolische Be- taulumg in diesem Sinne. Der Ruhe folgt das Erwachen, bim Frieden der Kampf. So war es seit den nahezu zwei .Mlausenden, in denen die Botschaft erklingt. Friede auf Erden 1 Wer seinen Blick auf das Getriebe i bitt Politik richtet, wer das unablässige Ringen der Mächte 1 biä wirtschaftlichen Lebens beobachtet, den erfüllt das Fest 1 biti Friedens mit Wehmut. Mit vieler Sehnsucht, aber mii g.eringer Hoffnung denkt er des höchsten Zieles, das b'ii Menschheit erfüllt seit ihrem Bestehen: des Friedens. ® giibt kaum ein Wort, daS in dem politischen Leben so v'Ä ^braucht wird wie dieses. In jeder Thronrede, mit bin erine Volksvertretung eröffnet wird, klingt das Wort „Friede" wieder. Bei jedem Trinkspruch, den Monarchen air-'b ringen, hören wir das Wort. Und doch haben die ' Alker nie das Gefühl ruhiger Sicherheit, und heuer ganz gewiß nicht. Allenthalben Kampf, allenthalben Mißtrauen. Scheel blickt jedes Volk auf seine wohlgerüsteten Nachbaren, trotz des einigen Konzertes der Mächte im Riesenreiche der Mitte. Kunde von Unfrieden, Haß und Verfolgung, Zank und Streit, Kampf und Sieg trägt der elektrische Draht mit unvergleichlicher Unparteilichkeit über Länder und Meere. Nach haben die Chrifienmorde im fernen Osten nicht aufgehört, immer noch stehen zwischen den Strömen, die sich ins Gelbe Meer ergießen, halbbarbarische Horden im Hinterhalt gegen die mit stark und schneidig zugreifender Hand Ordnung und Frieden bereitenden verbündeten Truppen. In südamerikanischen Landen tobt der Bürgerkrieg, in Serbien stehen sich Vater, Mutter und Sohn feindlich gegenüber. Kohle. Zucker und Spiritus, Justiz und Polizei, Börse und Großbazare befinden sich mitten auf dem öffentlichen Kampfplatz. Die Einen vermeinen, mannigfache Kämpfe würden sich verhindern lassen, wenn die Arbeiter eine festgeschlossene Vereinigung bildeten, die Anderen hoffen dasselbe von einer Vereinigung der Arbeitgeber. Wer aber getraut sich zu sagen, daß diese Vereinigungen rechts und links den Werken des Friedens dienen? Betrachten sich die Männer, die als die Führer solcher Vereinigungen einen bestimmenden Einfluß auf die ihnen folgenden Mafien ausüben, als wohlwollende Mittler, die den Ausgleich der Interessen zwischen den Vereinigungen herbeizuführen haben, oder sehen sie sich als Heerführer, die ihre Truppen zu heißem Streit gegeneinander führen? Das Fest des Lichtes mag uns mit größerer Zuversicht erfüllen. Uns will scheinen, als ob mit dem schweren, aber von Sieg zu Sieg führenden Kampf um das Licht, den unsere moderne Technik führt, ein ebenso schwerer, aber nicht minder siegreicher Kampf um Licht und Klarheit in unserem öffentlichen Leben einhergeht. Technik und Naturwissenschaften erschließen uns immer neue Erkenntnisse. Fast von Tag zu Tag sehen wir in Vielem klarer und manche Scheu vor dem Gegebenen verlieren wir. Uns steht die Welt unter dem monumentalen Gesetz der Kausalität, das keinen Windstoß ohne ausreichende Ursache zuläßt. Uns ist die Menschlichkeit kein unveränderliches Gebilde, sie ist im Flu ß und entwickelt sich stetig. Wir braunen nicht zu verzweifeln, wir sehen auch in der politischen Welt das Werden und Vergehen, das Hinsinken dessen, was seine Zeit erfüllt hat und das Aufstreben neuer Formen mit wunderbar bereichertem Inhalt. Sollen wir diese Erkenntnis nicht bewußt anwenden auf das große Problem, das der Inbegriff all unserer Thätigkeit ist, auf die Schaffung eines glücklichen Volkes? Ist die Gesetzmäßigkeit alles Geschehens erwiesen, fällt kein Regentropfen anders vom Dache, als es das Naturgesetz unter den obwaltenden Umständen vorschreibt, so ist auch das Glück der Völker kein Zufall, es steht unter ganz bestimmten Gesetzen, die wir erkennen nnd verwirklichen können. Die Zustände eines Landes, ob sie befriedigend sind, ob hassenswert, das hängt nicht vom Walten eines dunklen Zufalls ab, sie sind bestimmte Wirkungen der herrschenden Rechte und der herrschenden Mächte. In dieser Erkenntnis ist der Freibrief für das öffentliche Wirken enthalten, aber auch die Aufforderung zu diesem Wirken, die noch so Viele für sich vermissen. Ja, wir können formen, wir können gestalten, können ausbauen und verbessern. Es muß nur eine Bedingung erfüllt werden: wir müssen wollen!! Den Willen zum Wirken und die Kraft zum Kampf für das herrliche Gut eines glücklichen Volkes unter den WeihnachtS- baum der Nation zu legen, es wäre etwas Großes! Aber dies läßt sich nicht schenken, es muß erworben werden Der Tiefstand, den wir draußen in der Natur sehen, er ist auch im öffentlichen Leben zu fühlen. Aber wie lange noch? Es schlummern viele Keime und Sproßen, aber die Sonne wird sich wenden und Macht erlangen, die das Schlummernde wachruft zu einem neuen, reichen, glückgesegneten Sein. Einst wird Friede sein auf Erden. Weihnachtssvgen. Still und bedacht sinkt die heilige Nacht Auf's kahle Wintergelände, Und bald ist entfacht die flammende Pracht — Schon rüsten geschäftige Hände. Bald fliegt die Helle von Haus zu Haus, Die Jubel um Jubel entzündet, — O Welt, wie siehst Du fo wonnig aus, Wenn die Glocke die Weihnacht kündet l Da fordert der Groll nicht ein seinen Zoll, Da giebt es kein Hasten und Ringen, Da schweigt jedes Soll, und das Herz ist so voll, Will immer nur singen und klingen. Da ruht die arbeitgehärtete Hand, Da werden die Alten zu Jungen, — Des Christtagsgedankens strahlendes Band Hält die ganze Menschheit umschlungen. Gelindert sind Not und die Sorge um Brot, Begnadet lächeln die Armen. Der Haß, der Tod und Verderben gedroht, Uebt am Tage des Friedens Erbarmen. Es sucht ein Leuchten wie Morgenglüh'n Der Leiden dunkelste Gründe. Versöhnend wächst ein deckendes Grün Selbst über Laster und Sünde. Der Welt hat gebracht die Versöhnungsnacht Ein stilles Vergeben, Vergessen. Des Friedens Macht hält treuliche Wacht, Und das Unheil ruhet indessen. Von Liebe ist ganz das Dunkel erhellt, Und die Sterne der Himmelswiese, Sie schmücken die Welt, die winternde Welt Mit Blumen vom Paradiese. p. W. spar- und Mykasse Gießen. KiiiMchtkr Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntnis, daß wir vom U Januar 1901 an alle Einlagen bei unserer Kaffe ohne Ausnahme MM Prozent verzinsen. Die Zinsen von neu auszuleihenden Kapitalien bKtagjcn von dem genannten Zeitpunkte ab 4*/z Prozent, während von bestehenden Darlehen die Zinsen vom I. April 1901 ab auf l1)! -Prozent erhöht worben sind. Gießen, den 10. Dezember 1900. Direktion der Spar- und Leihkaffe Gießen. Wiener. 8007 7325 in allen Preislagen. Mkelkammer freie Benutzung. H. Noll, Giessen in allen Grützen und Qualitäten empfiehlt billigst 7984 P. Jos. Mobs, Seifenfabrik, Mäusburg 8. Mäusburg 8. Prima Kognak, Spezialmarke, garantiert, franz. 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I. hat beschlossen daß das zur Zeit geltende Statut, bezw. der S 14 desselben, folgende Faffung erhält: Al» Kranken-Unterstützung wird von den Kaffenmitgliedern im Falle einer Krankheit oder durch Krankheit herbeigeführtex Erwerbsunfähigkeit gewährt: 1. vom Beginne der Krankheit ab freie ärztliche Behandlung und Arznei; 2. die Lieferung von Brillen, Bruchbändern und ähnlichen Vorrichtungen oder Heilmitteln, welche zur Heilung des Erkrankten oder zur Herstellung und Erhaltung der Erwerbsfähigkeit nach beendigtem Heilverfahren erforderlich find; 3. im Falle der Erwerbsunfähigkeit vom zweiten Tage nach dem Tage der Erkrankung ab für jeden Arbeitstag unter Ausschluß der Sonn- und gesetzlichen Feiertage ein Krankengeld in Höhe von 55 Prozent des im 5 13 festgesetzten durchschnittlichen Tagelohnes, jedoch vorbehaltlich der Bestimmungen des § 137 des Gesetzes vom 5. Mai 1886 für die in § 1 Ziffer 2 dieses Statuts bezeichneten Personen. Das Krankengeld soll jedoch bei mindestens vierzehntägiger Krank- heitsdauer, vom Tage der Erkrankung an und für jeden gesetzlichen Feiertag, welcher nicht auf einen Sonntag fällt, vergütet werden, auch die Krarrken-Jlrtterßntzung auf 26 Woche« ausgedehnt werden. Es erhalten demnach ardeitstäglich die Mitglieder der H n n H Für Mitglieder, deren Löhnung nach Akkordsätzen oder in we hselnder Höhe erfolgt, wird der Durchschnittsverdienst der drei letzten der Erkrankung vorausgegangenen, für die Zahlung der Beiträge im § 32 vorgeschriebenen Perioden oder, wenn das erkrankte Mitglied nicht während dieser ganzen Zeit der Kaffe angehörte, der Durchschntttsverdienst eines in gleichartiger Beschäftigung stehenden Mitgliedes zu Grunde gelegt. Die Feststellung erfolgt durch dm Vorstand unter Berücksichtigung der eingegangenen Anmeldungen über die Höhe des täglichen Arbeitsverdienstes und die darin eingetretenen Veränderungm. Die Kranken-Unterstützung wird für die Dauer der Krankheit gewährt; sie endet spätestens mit dem Ablauf der 26. Woche nach Beginn der Krankheit, im Falle der Erwerbs-Unfähigkeit (Absatz 1 Ziffer 3) spätestens mit dem Ablauf der 26. Woche nach Beginn des Krankengeld- bezuges. Endet der Bezug des Krankengeldes erst nach Ablauf der 26. Woche nach dem Beginn der Krankheit, so endet mit dem Bezüge des Krankengeldes zugleich auch der Anspruch auf die in Absatz 1 unter Ziffer 1 und 2 bezeichneten Leistungen. Ist die Krankheit Folge eines Unfalles, wegen deffm dem Mit- gliede Anspruch auf Entschädigung aus der reichSgesetzltchen Uufallver- stcherung zusteht, so wird die Kranken Unterstützung nur bis zum Ablauf der 13. Woche nach Eintritt des Unfalles gewährt. Diese Statutm-Amderung tritt mit dem 1. Januar 1901 in Kraft. 7290 darunter Haioortrfwna, Paris 1800 goldene Medaille. Gemüse- und Obst-Conserven, Kaffee roh und gebrannt, in erlesenen feinsten und feinen Qualitäten. 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" Man litft nnb Ijört' üi st herzerquickend in dies Wusende deMi waren,1 öfc-ctehen. hud in unsere, ASrivate gewetteifert, ui werbreiten. Die Christbeschet Wewahranstalt wurde 2'U/, llhr durch Gottesd r-anv von ö Uhr an bm In dem Go 200 geld)Qtt Ma« ihr- WchnM«, und h tottbaä ' * glauben, W w i 6«Wt I L Lnielg" 1 ____ äCi **• Ver«t»>ritt- für b« al^aneincn $«U: P. küt »er LriverfiMst-VuH« Stetabnnltrd (Pirsch MHiere*de Rheinweine Samos fei. Südweie pro Fl. SO Pfg. Louis Lind Weinhandlung 7852 Kirc henplatz 10. Kirchenplatz 11, Eingang Schloßgaffe. /ASTHMA-Zünder J Von höchstem "Werte als W eihnachtsgeschenk ist eine £tbt*s-V(r$icker«aj$-p«lkt des fürsorglichen Ehemannes und Familienvaters. Prospekte, sowie Auskünfte durch die 7862 General - Agentur der New - Yorker Germania, Lebensvers.-Gesellsch. in Berlin: A. Fröhlich, Giessen, Goethestrasse 29. 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