150. Jahrgang 1900 M. L77 Fünftes Blatt Keßener Anzeiger abatt Heneral-Anzeiger Amts- und Anzeigeblntt fiw den TLvsis Gietzen. SS HO0 NaschMtt lllid 6' m Sache auffassen. ♦ Bezugspreis vierkcljährl. Mk. 2Ld monatlich 75 Pfg. mit Gcinqerlohn; durch die Aicholestellr« oierteljährl. Mk. 1,96 monatlich G5 Pfg. Bei Postl'ezug Mk. 2,40 vierteljährL. mit Bestellgeld. f;: 4dnt IL-Nü en AuSnohmr des Montags. Vie Vketzener Z^liikievd kälter Bieb.1 dem Anzeiger km Wechsel mit „Heff. u. ^Blätter dll hels. Volkskunde- tiiHU.4mol drigelegt. Alle Anzeigen-DermittlungSstellen deS 3tu und AuSlaadrA nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger eatge-ee. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. sbsO IfbiMen, Expedition und Druckerei: -chnkstrnße Nr. 7. Itmbec »sn Anzeigen zu der nachmittags für dm ßjBtzmden Dog erfcheiuenden Nummer brS norm. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher. brachten den Buren große Verluste bei. Die Burenj verloren 180Tote undVerwundete. Eisenbahn: und Telegraph wurden von ihnen zerstört, beide wurden: aber rasch wiederhergestellt. L o n d o n , 24. November. „Daily Mail" berichtet aus Pretoria, daß General Broadwood vorgestern irr einem Gefecht den Tod gefunden hat. — Aus Lou- renzo Marquez wird gemeldet: Ein Franzose namens Dupont ist verhaftet worden, weil er versucht hatte, beit Buren Munition zuzuführen. . verloren worden: 1 Portemonnaie mit Inhalt. Dnzuer- kennen und zu behandeln. Schon hat ihn der Präfekt von Marseille auf französischen Boden willkommen geheißen, und das Amtsblatt hat erklärt, daß Krüger als inkognito reisender Staatsleiter betrachtet und auf Wunsch auch von Loubet werde empfangen werden, da eine staatsrechtliche Anzeige der Einverleibung Transvaals noch nicht erfolgt ist. Das ist ein Standpunkt, gegen den selbst der eingefleischteste Engländer nichts wird einwenden können, wenn auch eine besondere Freundlichkeit gegen England gewiß nicht darin zu erkennen ist. Die Einverleibung der Republiken ist zwar von England ausgesprochen worden, aber die Anerkennung dirses Aktes durch die Mächte wird, wenn überhaupt, nicht eher erfolgen, als bis er regelrecht notifiziert ist. Ob die Reise Krügers nach Europa irgendwelche politische Bedeutung erlangen wird, darf bezweifelt werden. Er selbst erklärte bisher immer, daß er nur als Privatmann und zur Erholung reise und keinerlei Versuch machen werde, für sein Volk Hülfe bei den Mächten zu erbitten. Er selbst hat sich ja übrigens jedes amtlichen Charakters entkleidet, indem er einen sechsmonatigen Urlaub nachsuchte. Die Sym- pathieen weiter Volkskreise werden ihm und seinem Volke entgegengebracht werden. Die praktische Bedeutung dieser Erscheinung dürfte zunächst die sein, daß die Buren selbst abermals neuen Mut schöpfen, indem sie den begeisterten Empfang ihres Präsidenten als eine Unterstützung ihrer einer größeren Milde gegenüber China und zu einer Herabsetzung der Indemnitäts-Forderungen zu bewegen. Einige Antworten sollen bereits günstig lauten. * • Telegramm deS Gießener Anzeigers. Paris, 24. November. „New-York Herald" meldet aus Kanton, daß der Auf stand am Ostflusse int Abnehmen begriffen ist, daß jedoch die Einwohner des flachen Landes die Autorität der Mandarinen nicht anerkennen und keine Steuern zahlen wollen. Sonntag den 25 November Amtlicher Heil. Bekanntmachung. In der Zeit vom 17. November bis 24. November I sind in hiesiger Stadt: zugelaufen: 1 Hund (Foxterrier) Rest ‘""«‘"•Noen 8 d°s Stet, ff&Co, ° *I«M ■ Telegramme deS Gietzeuer Anzeigers. Berlin 24. November. Ein Telegramm aus Middelburg vom Mittwoch meldet: Hier sind Einzelheiten über ein e r n st e s G e f e ch t eingetroffen. Am Montag machten die B u r e n gleichzeitig Angriffe auf die Statwnen B almoral und W i l g e R i v e r. Das Gefecht bet Balmoral dauerte sechs Stunden. Der Platz wurde von vier Korn- paguien verteidigt. Die Buren besetzten in der Dunkel- heil ehemalige Schanzen und stellten einen 14 Psunder auf einem Kopse aus. Tas Feuer des Geschützes ibefchadigte die Station. Die Garnison brachte eine Haubitze ins Feuer und beschoß die Buren mit Lyddit. Zwet Kompagnien rückten in die Umgebung vor, worauf die Buren sich zurückzogen und das Geschütz aus der Schußlinie brachten. Um 10 Uhr abends verschwanden sie schließlich, nachdem sie 60 Tote und Verwundete verloren hatten. Die Engländer hatten 6 Tote und 9 Verwundete. Zwet Offiziere und 30 Mann wurden gefangen genommen aber wieder frei gelassen. Bei Wilge River leistete die Garnison ebenfalls energischen Widerstand. Eine halbe Batterie Artillerie wurde von Bronkhorst Spruit zur Verstärkung gesandt. Die Geschütze kamen gerade an, als die Buren dabei waren, den Rückzug anzutreten. Sie Jamburg- Heoen, Ohm Krüger. Infolge der Zwischenfälle, die sich vor dem Hotek de Louvre in Marseille abgespielt haben, wurden etnxr 50 Engländer, die mit dem Postdampfer „Roma nach Sidney abfahren wollten, in dem genannten Hotel bis abends 10 Uhr blockiert. Sie mußten sich einzeln durch eine Hinterthür des Hotels flüchten. Der Dampfer, der bereits abends 8 Uhr in See gehen sollte, konnte infolgedessen erst nach Mitternacht abfahren. Die anti-eng- lischen Zwischenfälle werden indeß keinerlei weitere Folgen haben, denn es ist, wie uns aus Marseille gemeldet wird, festgestellt, daß sie lediglich durch die provozierende HaltungderEngländer herbeigeführt worden sind. Der Korrespondent der „Paris-Nouvelles" hat den englischen Konsul in Marseille über den Zwischenfall interviewt. Der Konsul bestreitet, daß die Engländer beim Herannahen des Wagens des Präsidenten Krüger gepfiffen hätten, giebt aber zu, daß die Engländer Sou-Stucke unter die Menge geworfen haben und entschuldigt dies mit dem Hinweis darauf, daß es in England Sitte sei, bei besonderen Anlässen Kupfermünzen unter die Menge, zu werfen, wie man in Frankreich Bonbons unter die Kinder werfe. In Marseille wollten Freunde Julius Guerms ein Bouquet in dessen Namen überreichen, wobei sie Gnenu als das Opfer einer tyrannischen Regierung mit den gefangenen Buren auf St. Helena verglichen. Kruger lehnte jedoch das Bouquet ab. Nach dem Empfange des Telegrammes, welches Präsident Krüger nach seiner Ankunft in Frankreich dem Präsidenten Loubet gesandt hat, ersuchte dieser den Präfekten Grimanelli, Krüger seinen Dank zu übermitteln und ihn gleichzeitig persönlich und tnt Namen As Präsidenten der Republik willkommen zu heißen. Ta Krüger sich zu abgespannt fühlte, um: den Präfekten empfangen zu können, hat Dr. Leyds dem Präsidenten Krüger diese Mitteilung gemacht. Die Abreise des Präsidenten Krüger aus M a r f e i l l e mit dem Schnellzuge um 9 Uhr gcch zu neuen Ovationen Anlaß. Auf der ganzen Fahrt vom Hotel bis,zum Bahnhofe wurde der Präsident mit jubelnden Zurufen begrußt. Besonders herzlich war der Empfang, der dem Präsidenten von der auf dem Bahnsteig versammelten zahlreiche» Menge bereitet wurde. Der Präsident bestieg einen naton-, wagen und trat alsbald an das Wagenfenster, von wo auS er eine Ansprache hielt, die von Herrn van Hamel übersetzt wurde. Die Rede lautet: Bürger von Marseille und Frankreich Ich danke Euch für den herzlichen Empfang, den Ihr mir bet meiner Ankunft bereitet habt. Ich rechne feft darauf, datz ich dieselben Sympathien und dieselbe Begeisterung, die ich hier angetroffen habe, in allen Städten wtederflnde» werde, die zu besuchen ich mir zum Ziele gesteckt habe! und ich hoffe, daß auf diese moralische Unterstützung eine Aktion zu unseren Gunsten erfolgen wird, die zum schließlichen Siege unserer gerechten Sache fuhrt. Hierauf setzte sich der Zug in Bewegung. In demselben befanden sich ferner noch Dr. Leyds, Eloff, die Buren-Delegierten, das Pariser Buren-Komitee usw. In den Bahnhöfen von Tarascon, Avignon und Valence stürmte die Menge die Bahnsteige, um Krüger zuzujubeln. In Lyon hielt der Bürgermeister eine Ansprache und überreichte Namens der Stadt eine Medaille zur Erinnerung an die heldenmütige Verteidigung der beiden südafrikanischen Republiken. In Dijon, brachte Krüger mit Gefolge die Nacht zu und h e u tev or- mittag elf Uhr sollte er in Paris am Lyoner Bahnhof eintreffen, wo ihn das Burenkomitee empfangen und über die großen Boulevards zum Hotel Scribe geleiten wollte. Krüger wird vom Präsidenten Loubet, sowie Delcasse in Audienz empfangen werden. Die Königin von Holland richtete an Kruger folgendes Telegramm: , m „ Haag, 23. November. Herrn Paul Kruger, Präsidenten der südafrikanischen Republik. Es ist rnrr angenehm gewesen, Ew. Exzellenz meinen Kreuzer „Gelderland" anzubieten. Ich bin glücklich, crfa^e”' Sie die Reise bei guter Gesundheit zuruckgelegt haben. K^r ü g er wird im Haag im Hotel des Indes absteige». Aus weiteren kurzen Unterhaltungen mit seiner Umgebung schließt man, daß per Präsident den strengen Befehl gegeben hat, man solle sich über alle politischen Fragen vorläufig z« Der Krieg irr China. Die „Times" meldet aus Peking 21. November: Die fsTtrnbcn Gesandten haben beschlossen, in der Ein- hiituna des Vorvertrages über die Forderungen an China aalfDie Böswilligkeit der Chinesen hinzuweisen, die falsche wnti tendenziöse Nachrichten verbreitet haben. Die Ein- rBid)umg der Kollektivnote wurde aufgeschoben infolge oietZmteressestreitigkeiten, die zwischen den M egitrun g e u vorherrschen. Der „Times" wird ferner aus Peking vom 20. tele- Maphiiert, Li-Hung-Tschang habe geäußert, die Ernennung •’Mjchangs zum Gouverneur von Hupe sei infolge ^.entschiedenen Widerspruchs des englischen. Gesandten ./liigäiigig gemacht worden, an seiner Stelle sei Tschi- .ritii)|iin g, der Schatzbeamte von Honan, ernannt worden. Dche Ernennung, besagt die Meldung der „Times" weite?, M ebenso unerwünscht, wie die Yütschangs. Das Oberkommando in Peking meldet: Die Kolonne YZ tt'k erreichte am 17. ds. Hsüenhwa, 25 Kilometer sisiSösiliich von Kalgan. Die dort zurückgebliebene schwache Ächbulng legte die Waffen nieder. Die Kolonne> Mühlen- f ft U Letzte am 20. ds. den Marsch von Sankiatien auf 'Miliokschwan fort. Der Gesundheitszustand des Expe- LMi'rkorps ist gut; Typhus und Ruhr haben abge- nDonnen. — Eine spätere Nachricht lautet: Das Detache- nreüt Mühlenfels vertrieb am 20. ds. stärkere Boxerbanden „uv timem Gefecht aus Ankiatschwang. Tie Boxer öiücloren'50 Zote und 8 Geschütze. Eine Eskadron der Ko- loiM York (Rittmeister Rusche) griff die Nachhut der von H-mihwa auf Kwaian zurückgehenden Truppen an und e .kutete 8 Gepäckwagen mit Geld, Munition und Aus- ri.stmg. Die Chinesen hatten 30 Tote und scheinen k'M General Majuekem und Hochentai in der Auf- l ij |u n g begriffen, nach der Provinz Schansi zu fliehen. — „Morning Post" verzeichnet dagegen aus Peking das G-eiücht, daß die deutsche Expedition, die nach Kalgan a-Mbrochen ist, auf starken Widerstand gestoßen und z u r ü ck g e s ch l a g e u worden sei. Diese englische Nückicht ist nach den vorstehenden Meldungen zweifellos emtoacn. — Dasselbe Blatt berichtet aus Paris, daß der V?Äauf der Friedensverhandlungen in Peking a.li befriedigend sei. Eine vollständige Erschütterung des internationalen Konzerts svill nicht unmöglich sein. Auch das scheint leeres Gerede 111 fein. _ Der „Reichsanz." bringt die Verlustliste Nr. 3 Heim 31. August. Danach sind bei den Verstärkungen für dctis pstasiatische Expeditionskorps während der Zeit der U .Msahrt vom 31. August bis 31. Oktober bei der 6. Kom- pcuguie des 6. ostasiatischen Infanterieregiments und bei Batterie des ostasiatischen Bataillons schwerer Feld- !tuiiiit>en je 1 Soldat ums Leben gekommen, außerdem uim »stasiatischen Pionierbataillon ein Oberleutnant herzlähmung gestorben. Wie die „Wiener Abendpost" meldet, trifft das j lerreichisch - ungarische Eskadre-Kommando in $ jinn Vorbereitungen zur Ueberwinterung der Schiffe und ™iöer sogenannter Marburg führt« "eine eigene Lai hbie 3d)ule in > "ui Mi frtuit üt2/5 ben Sa mm, 20n Mbnifien Swiögrai üubm Mrte unb en x?n. Kaiser Ru < OQß am 7. Cftoi ^erlich eröffnet i d'e finanziell den Rechnunc Erlegung der kl Anlaß gab. breit jUbungen veranich >'"nersitätsorganü SL ben[ Ausbru S unb Unibetl Ergehend in ' ^Ner vrreiM- "..‘«Mit »org V 'ber ! qwle’®, bon ■ *4?» sich f 6ta I IWter Ä! broi I die ^.rung feifcfflenbi Le6£l 1»« e,l«i 3% 8Vie/a Konsote . do 8% SVg o/o Heesen . 75.40| Harpener Tendenz: fester. 3 o/o Portugiesen 30/0 Mexikaner . 4Vi °/e Chinesen . Kreditaktien . . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Gotthardbah« Laurahütte Bochum . , 86.50 Dresdener Bank . . . . 92.70 Berliner Handelsges. . , 94.70 Oeaterr. ßtaatsbahn 42- 24.65 25.25 94.85 87.— 94.85 Ritterkreuz 1. L t8 Großmittigeil dem L V b« Provivz Obech Oberamtsrichter bei. d» Charakter aU ^uffe Tugust Metz ^rdieuftordens Philipp der Oberförstern Sy h; das Ritterkreuz 2. L? r Großmütigen dem Wck ch zu Homberg; tafr erförstern «dost $ü\\; !ich, Eduard al Im ab ♦* Verein zur Förderung eines SaalbaueS. In der s--- =tXl .„etmqen Generalversammlung erstattete der Dor. den Rechenschaftsbericht über daS abgelaufene 4*/e 4°/o 3Ve°/ 4 c/o I 3»/,°/o 4O/o 4O/o 4 ‘7o 3«/, o/( . 206 30 . 174.20 . 132.20 . 146.20 . 149.50 . 140.90 . 146.40 . 203.50 . 184 50 . 180 20 Börsemnachrichten. Berlin, 25. November. dem Berlage von Ernst Balser, MäuSburg 11, in der | bekannten handlichen und übersichtlichen Anordnung erschienen. Sämtliche Neuanschlüsie find darin ausgenommen. -k. Ober Mockstadt, 23. November. In hiesiger Ge meinde tobt schon einige Wochen ein heftiger Wahlkampf wegen eines zu wählenden Beigeordneten. Es hatten sich zu diesem Ehrenposten nicht weniger als fünf Kandidaten aufgestellt. Bei der ersten Wahl bekam keiner die absolute Majorität. Es mußte dann zwischen Heinrich Scharmann und dem Ziegeleibesitzer Spamer die Stichwahl entscheiden. Diese fand gestern statt, aus der jener mit drei Stimmen Majorität als Sieger hervorging. Darmstadt, 23. November. Im 6. Wahlbezirk der Provinz Rheinhessen wurde bei der heutigen Ersatz- I wähl an Stelle des Dr. jur. Schröder Altbürgermeister I Koch in Oppenheim einstimmig zum Landtagsabgeordneten gewählt. Offenbach, 23. November. Durchgebrannt ist gestern mit 900 Mk. der Hausbursche einer hiesigen größeren Fabrik. Der Durchbrenner, ein verheirateter Mann von hier, hatte den Auftrag erhalten, einen auf der Post lagernden Geldbrief mit 900 Mk. Inhalt einzulösen. Nachdem | er diesen Teil deS ihm gewordenen Auftrages erfüllt hatte, ist er, anstatt in die Fabrik zurückzukehren, mit dem Gelbe flüchtig gegangen. Nach dem Ausreißer wird eifrig gefahndet, und wert dürfte er nicht kommen. Mainz, 22. November. Der in Ruhrort verhaftete ! Mörder des Schreiners Haspel ist der 18 Jahre alte I Schlosser Wilh. Ernst aus Hahn bei Wiesbaden. Bor dem Untersuchungsrichter hat der Verhaftete seine That bereits eingestanden, doch will er nicht die Absicht gehabt haben, den Haspel zu töten. I Marburg, 23. November. Die Umgegend von Marburg ist in unglaublicher Weise unsicher geworden. So sind vorgestern (am Buß- und Bettag) in Cappel abends zwei, wie die „Oberh. Zig." schreibt, ruhig des Weges gehende Leute überfallen und durch vielfache Steinwürfe verletzt worden. Die Leute wurden noch eine lange Strecke Weges verfolgt und konnten sich weiteren Mißhandlungen nur durch schleunigste Flucht entziehen. — Gestern Abend ist die bei I der Kohlengas-Vergiftung in der Villa Schüler verunglückte I Katharine Becker aus Neukirchen gestorben, ohne biS I dahin die Besinnung wiedererlangt zu haben. OHO TAFELKARTEN * • • BALL- UND TISCHKARTEN HOCHZEITSTAFELKARTEN REIZENDE NEUE MUSTER IN EINFACHER UND GLÄNZENDER o o o o o AUSFÜHRUNG, o o o o o BRÜHL’SCHE UNIV.-BUCH- UND STEINDRUCKEREI, GIESSEN, SCHULSTRASSE 7. Kunst-Ausstellung- ausstellung im Turmhaus am Brand ist täglich von 11 bis 1 Uhr mittags mit Ausnahme des Samstags geöffnet, Mittwochs auch noch von 8 bis 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 3 Uhr ununterbrochen. Eintritt für Niohtmitglieder an Werktagen 50 Pfg. an Sonn- end Feiertagen 20 Pfg. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion keinerlei Verantwortung.) Von rohen Bubenhänden wurden in der Nacht vom 21. auf 22. November in der Westanlage verschiedene schwere Cementrühren zertrümmert. Ferner wurde bemerkt, daß in der Bahnhofstraße an einem hölzernen Gartenzaun die Spalierlatten abgebrochen waren. Es wäre nunmehr endlich einmal an der Zett, daß diesem groben Unfug und den dummen Bubenstreichen, die in letzterer Zeit m unsere» Stadt vorkommen, Einhalt gethan würde. Gerichtssaat. L L. Gießer,, 23. November. Strafkammer. Wegen Urkundenfälschung und Betruges haben sich die in Alsfeld geborene z. Z. der Straftbat noch nicht 18jährige Dienstmagd Elise Stamm und ihre damalige Kosigeberin Th. Sohn aus Friedberg zu verantworten. Die Strafkammer, die beiden Angeklagten mildernde Umstände zubrllrgte, erkennt gegen die Angeklagte Bramm auf eine Gefängnisstrafe von 1 Woche, gegen die Angeklagte Sohn auf eine solche von 2 Wochen. — Der vorbestrafte 25jährige Dienstknecht Joh. Marona, zuletzt zu Bad Nauheim beschäftigt, hat nunmehr auf der Anklagebank Platz genommen. Er wird beschuldigt, am 23. April d. I. zu Bad Nauheim 2 Westen einem seiner Mitknechte bezw. einem Bruder desselben entwendet zu haben. Der Angeklagze war durch Urteil des Schöffengerichts Bad Nauheim in eine Gefängnisstrafe von 2 Wochen genommen, hatte indes gegen dieses Urteil Berufung eingelegt, die heute vor der Strafkammer kostenfällig abgewiesen wird. — Nachdem die eingelegte Berufung gegen ein Urteil des Schöffengerichts Laubach in der Strafsache gegen Konrad B auernfeld von dort wegen Körperverletzung von dem Angeklagten zurückgezogen worden war, wird in die Verhandlung gegen den Rentner Karl Pröscher von Schotten wegen Beleidigung eingetreten. Dem Angeklagten ist zur Last gelegt, in einem Briese vom 1. Juli d. I. einen seiner Vermögensverwalter der Unterschlagung geziehen und ihm vorgeworfen zu haben, daß er dem Zuchthaus immer näher rücke, sowie einen der Sache vollständig fern stehenden Beamten des Amtsgerichts Schotten schwerer Dienstverletzungen beschuldigt zu haben. Gegen die Bestimmungen des $ 200 des Strafgesetzbuchs hat der Angeklagte dadurch verstoßen, daß er den Brief in einer öffentlichen Wirt schäft verlesen hatte. Das Urteil lautet auf eine Geldstrafe von 80 Mk.; auch wird in demselben die Befugnis ausgesprochen, das Urteil durch die Ortstafel zu Schotten zu veröffentlichen. — Geschlossen vorgesübrt werden nunmehr drei des schweren Diebstahls angeklagte männliche Personen, Kröckel, Hardt und Stöbe, von denen zwei bereits wegen ! desselben Vergehens im wiederholten Rückfalle Zuchthausstrafe erlitten haben. Nach Schluß der Zeugenvernehmung muß auf Antrag des am schwersten belasteten Angeklagten, der seine Beteiligung an den aus- qeführten Diebstählen in Abrede stellt und sein Alibi nachweisen will, die Vertagung der Angelegenheit bis zum nächsten Dienstag beschlossen werden. Neueste Meldungen. Kiel, 24. November. Der Kaiser führte in seiner Rede in der Matrosen-Kaserne etwa Folgendes aus: Nach langer Friedensarbeit sei seit wenigen Monden ein Streit herausgebrochen, der alle gesitteten christlichen Völker im Dienste des Glaubens in die Ferne zu gemeinsamen Vorgehen getrieben habe. Mit Stolz und Treue könne er sagen: Meine Söhne, die mir den Fahneneid geleistet und jetzt draußen kämpfen, haben ihn nicht gebrochen. Der Kaiser hob weiterhin rühmend hervor, daß die Deutschen ihre Kameraden aus der Schaar der Feinde herausgehauen hätten, weil sie an ihren Fahneneid dachten, und ermahnte die Rekruten, auf demselben Wege zu wandeln. Genu«, 24. November. Ein furchtbarer Orkan richtete große Verheerungen an. Mehrere kleine Dampfer find im Hafen gesunken. Ein Teil der Docks ist zerstört. Der Eisenbahnverkehr ist gleichfalls unterbrochen. Sofia, 24. November. Die Polizei entdeckte eine aus 200 Personen bestehende Diebes- und Räuberbande, die ihre Thätigkeit auf ganz Bulgarien erstreckte. 5\ Italien. Rente 40/0 Griech. Monop.-Anl. 3*/i% Reichsanleihe . . do . . Schiffsnachrichterl. Der Postdampfer .Kensington" der „Red Star Linie", in Antwerpen, ist laut Telegramm am 21. Aov. wohlbehalten m New-York angekommen. Nach wie v»r bewegt sich am Markte in Nürnberg daS Geschäft sehr ruhig Für Kundschaftszwecke wirb nur das notwendigste dem Markte entnommen, aber auch der Export beteiligte sich nur sehr geringfügig am Einkauf. Es wurde» bezahlt für: Württemberger Prima 95—105 mittel 80—90, Hallertauer Siegel 95—HO, Prima 95 bis 103, mittel 85-90, Gebirgshopfen 88-92. Marktware 70—85, Badisch« 75—105 Spalter Land 100—115, Elsässer 85-100, Pos.ner Prim« 100—105, mittel 85—90. In Baden wurden nur ermge kleine Poste» Kundschaftsware zu Mk. 80-90 umgesetzt. In Württemberg rst di- Stimmung ebenfalls sehr flau, es sanden nur einige kleine Umsätze von Mk. 70-85 statt. Ebenso berichtet Elsaß über sehr flauen Geschäftsgang zu Preisen von Mk. 75—85. Viehmärrte. Prima Großvieh war auch während der Berichtswoche an säst allen einschlägigen Märkten ausverkauft Daher kam es auch, daß den mittleren Qualitäten etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt und dem Markt hiervon ziemlich entnommen wurde. Kälber sind stets begehrt, daher auch der Absatz hierin sehr flott. Ebenso werden vollmästrge Schweine sehr lebhaft gefragt, der Antrieb ist allenthalben rasch abgesetzt, sodaß vielfach auch mittlere Qualitäten zu Hausschlachtungen aus dem Markt genommen wurden. Läufer und Milchschweine wurden sehr lebhaft gehandelt. Kohlen. ES notieren: Ruhr-Fettnutz Körnung! und H 2RL 250 bi8 Mk. 260, Nutzschmiedekoblen Mk. 230 biS Mk. 240 .Deutsche Anthracit-Nußkohlen Mk. 380 bi» 390, englische Anthracit-Nußkohlen Mk. 430 bis Mk. 440, Ruhr-Flammnuh Körnung I und II 3M. äw dtS Mk. 260, Ruhr - Flammnutzkohlen IH Mk. 230 »iS Mk. 240, F-ttschrot Mk. 200 bis Mk. 210, Ruhr-BruchcokS Mk. 330 bi« Mk. 340, AuSfiebgries Mk. 000 bis Mk. 000. Alle» per 10 Ts. ab Mannheim. Der Wasserstand will sich immer noch nicht genügend aufbeffe'n; dageg.n beginne» unverkaufter Mengen eng- lischt und schottischer Jnbustriekohlen den hiesigen Markt zu I d.ücken. ____________________________ Handel Md Verkehr. Volkswirtschaft. GkLe», 24. November. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. JC 1.05—1.25 Hühnereier | oer St 7—9 A 2 St. 00—00 Enteneier 2 St. 00—16 4, Gänse» der per EL 00-00 H, Käse 1 St. 5-8 Kasematte 2 St. 5-6 Erbsen per Liter 22 Linsen per Liter 34 H, Tauben per Paa, 0.60—0,90, Hühner per St. X 0.90—1.80, Mnen per 6tüd JÜ 0.65—1.00, Enten per Sl. 2.00—2.20 Gänse PA Piurrd 5 50 Weißkaut per SL 00—00, Zwiebeln per Ltt. X 5.00—0.00, « pn 18 * ®na m t h zum Ehrenmitglied des Vereins zu ernennen. war der geschäftliche Teil der Tagesordnung er- Ißlrbiqt Nach kurzer Pause hielt dann Dr. Wilhelm Becker einen Vortrag: „A u s der Anfangszeit d e r U n i - t: erjität Gießen", zu dem sich noch recht zahlreuche tzMk einaefunden hatten. Der Redner, dessen Darleg- tmqen sich hauptsächlich) auf das Material des hiesigen N inversitätsarchivs stützten, ging nach einem Hiuweiv auf in wenigen Jahren bevorstehende Universitatsfubi- Mch zu einer Schilderung des politischen und religiösen tzNeusatzes über, der zwischen den Landgrafen ^dwig V Ilan dessen-Darmstadt und Moritz von Hessen-Kassel zu Qi«ng des 17. Jahrhunderts bestand. ^ie Einführung i i a-genannten Verbesferungspunkte m der ^^ersckat ) Marbnirg führte zu dem Entschluß, für H^sen-Darmstadt . piaene Landeshochschule zu gründen. So trat IbOa jln Schule in Gießen als akademisches Gymnasium I .mi, Ei Fakultäten ins Leben. Zur Illustration wurden «iW ben Sammlungen des GeschichtvvereiNv eme Anzahl I to Bildnissen der ältesten e Professoren vor gezeigt. I >^indacaf Ludwig gewann bald noch weitere Ge- (Mlrte und erwirkte durch eine Reise nach Prag I t 'on Kaiser Rudols II. das Universitats-P?vileg, am 7. Oktober 1607 die Universität Gießen Mrlich eröffnet werden konnte. Der Redner sch äderte ton die finanzielle Lage der Hochschule und ihrer Glieder iniity den Rechnlingsbückjern der Unwersitat, was zu einer ^acleaunq der kleinstädtischen Verhältnisse des alten Men Anlaß gab. Die Bauart des alten Kolleggebaudes, Hin ivcit und breit berühmt war, wurde durch zwei Ab- UiMngen veranschaulicht. Eme kurze Ullninersitätsorganisation und der Fakultatsverhaltnisj Mie das Ausmünden aller Lehrfächer m die Theologie^ %od dem Ausbruch des dreißigjährigen Kriege^ gerwt E>t und Universität durch Christian von Braunschweig übergehend in große Gefahr. Als 1623 die ganze M.irburgische Erbschaft der Darmstädter Linie zufiel, fuS- Otnbierte Landgraf Ludwig die Gießener Hochschule und | die Lehrer nach Marburg, wo er sie mit einigen HioieHoren der dortigen Universität zu einem ^eyr- IlSi-jer vereinigte. Die Universität ist 25 Jahre m Mar- lieiiü geblieben und hat schwer durch den Krieg gelitten. M die Pest 1633 in Marburg herrschte, flohen die An- i^horigen der Universität, fanden sich aber größtenteils l!i ließen zusammen und setzte dort die Lehrthätigkeit jior bis die Gefahr vorüber war. Am schwersten litt 'Milniversität im Hessen krieg 1645—48. Doch auch unter im schwersten Drangsalen verstanden sich die Professoren nitt zum Huldigungseid für die Regentin von Cassel, kor bem Friedensschluß hatte die Universität noch eilte i lilliae Ausplünderung durch die Kaiserlichen auszuhalten, i-n frieSen trat sie zunächst wieder unter gemeinsame Der- Haltung beider hessischen Smten; bald aber entschloß sich ■fcri II. von Darmstadt, wiederum eme eigene yoch- ® ® zu eröffnen und die Marburger Professoren daran .■Setten Ms Ort der llnioerletat waren anfangs Als- ri „nh Oirünbera in Aussicht genommen, 1 pater ent. M un° Grunverg n u November 1649 eine ber ©tabt Darmstadt diese Entscheidung wieder euujvue uti stäbte bewarben sich nun tex sS-MZLZ k Landgraf endgiltig für Gießen; am Mai fani) tn ! Derselbe müßte jedoch die Verwaltung und Auseinandersetzung einer größeren Vermögens übernehmen. 7651 Näheres durch Agent PH. Gchmidtk, Marktplatz 20.______________________ Bibliotheken und einzelne gute Bücher werden stets tu guten Preisen angekauft. 1247 J. Ricker’sche Bnchhdlg., Südanlage 5. Gut erhaltene Plüschgarnitur (Sofa und 4 Stühle) billig abzugeben. Zu erfragen bei D. Linker, Tapezier, Bleichstraße 15, Hinterhaus.05010 EMW für Erd- Md Wdttlmdk. Dritter Vortrag Montag den 26. Wovemöer 1900, abends 8 Ahr, in der großen Aula der Universität. Kerr Dr. G. Schott (Kamöurg, Seewarte): Die grsgropljifditu Ergebnisse der devtschen Sieffte-Apeditm der „Naldioia" 1898/99. (Mit s djtbiibern.) 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Schriftliche und bersiegelte Angebote ind im Geschäftszimmer vor Beginn des Termins mit der Aufschrift: „Angebot auf Lieferung bon Fleisch und Wurst- toatenfl versehen abaugeben. 7657 Garnison-Verwaltung. 20 dis 30 Ctr. gutes, stock. Korugrch Wuddrnsch) zu kaufe« gesucht. 7658 A. Lyncker. Aufforderung. Etwaige Forderungen an dm Nachts der Frau Elifabethe Will- strnmps aus Gieße«, find beim Unterzeichneten vor dem 1. Dezember d. 3 schriftlich einzureichen, spätere Forderungen bleiben unberücksichtigt. Schneider, 7668___________^erichts.Taxator. Spar- und KihKasse Gießen. Ausschutz-SitzUNg Dienstag den 27. l. Mts., nachmittags SVs Uhr in der Turnhalle der höheren Mädchenschule. __Stelle als "Volontär größerem Gute für einen jungen (jtulf, Samstag dm 24. öiutmbtr: MM! Städtischer Arbeitsnachweis Meßen Garteuftratze Ä. Angrbot der Arbeitnehmer: 2 Bäcker, 1 Buckbinder, 1 Metzger, 1 Schlosser, 1 Former, 1 Weißbinder, 1 Küfer, 1 Brauer, 1 Heizer, 1 Schuhmacher, 1 Bauschreiner, eine Anzahl Taglöhner, 1 Herrschaflsdiener, mehrere Hausburschen, 1 Lauf- mädchen, 1 Lauffrau. Nachfrage der Arbeitgeber r 1 Wagner, 1 Schuhmacher, 1 Schneider, 1 Bau- und 1 Möbelichreiner, 1 Putzsrau. Lehrlinge r 1 Bäcker, 1 Buchbinder, 1 Mechaniker, 1 Schreiner, 1 Schuh- macker, 1 Wagner.___ Todes-Anzeige. Verwandten, Freundm und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter fron Cisobche Frees Mise geb. Diehl, heute morgen 7 Uhr nach langem, schwerem Leiden im Alter von 68 Jahren sanft entschlafen ist. Giessener Stadttheater. Sonntag, de« 25. November tüOm Nur einmalige Aufführung: Menn wir Toten erwachen. Ein dramatischer Epilog in 8 Akten doh Henrik Ibsen. Personen: Abendö 7 Uhr: WurstsuppemitWurst und Sauerkraut. HF Freikonzert Todes-Anzeige. Heute morgen verschied nach langem Leiden un er liebec Gatte, Vater, Stuber, Großvater und Schwiegervater Kerr Johannes Wagner Aayuaröetter. 9ietunn l,e cni° »>- b. w. Qimmer mit Kost sofort zu vermieten. -O Earl Reh, Wageng., Ecke Mäusburg. Eine geräumige Werkstätte mit Lagerraum und Hof, mit oder ohne Wohnung, zu bermieten. 05.20 Näheres in der Expedition d. Bl. KeKamtmachung. An Stelle des ausgeschiedenen Herrn von Oven dahier ist Herr Otto Schneider von Inheiden am 7. Oktober 1900 für die Zeit bis zur nächsten Generalversammlung als Mitglied des Vorstandes der Mo'.kereigenossenschaft zu Hungen, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht, vom Aufsicht-, rat gewählt worden. 7650 Hungen, den 20. November 1900. Großherzogliches Amtsgericht. Die an der Straße nach Großen- Buseck gelegene Hofraite des W. Gundrum in Reiskirchen sowie die demselben in der Gemarkung Reiskirchen zustehmden (Srurb stücke sollen Mltwoch den 28. Wov., nachmittags 2 Uhr, auf der Gemeindestube in Reirkrrchen unter den vorh r bekannt zu gebenden Bedingungen öffentlich meistbietend Mita, kkprd'tü Die Koukursverwaltuug. Samstag brn 5. Januar 1901, «achmittagS 2', Uhr, sollen auf dem hiesigen Onsgerickt die dem Gärtner Ariedrtch Schmitz i« Gietze« gehörigen Immobilien: Flur 33 Nr. 9'/ia — 1319 qm Grabgarten am Altenfeld bei den Gärten, Flur 33 Nr. lOVto — 156 qm Hofraite daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 28. November 1900. Großh. Ortsgericht Gießen. Prima Kognak, Spezialmarke, garantiert, franz. Verschnitt, ärztlich empfohlen, per Literflasche 2 Mk., ist der preiswerteste und beliebt wegen seines vorzügl. Geschmackes. Ferner gelten meine französischen Kognaks unL Original- Verschluß alS die besten, welche bei Markt bringt. G. Dort, Wallthorstraße 45. vorm. (Buchner Wiesbaden. Elektrische Licht u Kraft- Anlagen in jedem Umfange Centralen für Städte. Lieferung sHmmtlich. Bedarfs-Artikel. 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