Nr. 20 Erstes Blatt Donnerstag den 25. Januar Gießener Anzeiger Generat-Unzeiger Bezugspreis viertcljährl. Mk. 2,9® monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Abholestelle« vierteljährl. Mk. 1,90 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl. mit Bestellgeld. Alle Anzeigen-BermittlungSstellen des In- und Auslände» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher. Erscheint tägtich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener AamilieuVtStter werden dem Anzeiger im Wechsel mit „Hess. Landwirt" u. „Blätter für Hess. Volkskunde- wvchtk. 4mal beigelegt. Amt»« und Anzeigeblatt für den Gieren. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schukstraße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger (hieße*. Fernsprecher Nr. 51. Amtlicher Teil. Bekanntmachung, betreffend: Maul- und Klauenseuche. In Stockhausen ist in einem Gehöfte die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen und Gehöftsperre angeordnet worden. Gießen, den 24. Januar 1900. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Bekanntmachung, betreffend Maul- und Klauenseuche. In Alten-Buseck ist die Maul- und Klauenseuche erloschen und Aufhebung der Sperrmaßregeln angeordnet worden. Gießen, den 24. Januar 1900. Großh. Kreisamt Gießen. v. Bechtold. * Der Dreibund im Zerfall? G i e ß e n, 24. Januar. Die vergangene Woche war durchaus dem Charakter des neuesten Kurses entsprechend: eine Woche der Reden. So war es vom ersten bis zum letzten Tage, von der Etatsdebatte im preußischen Abgeordnetenhause bis zu der Interpellation über die Beschlagnahme unserer Schiffe durch England im Reichstage. Dazu kommen dann noch die Debatten in den österreichisch-ungarischen Delegationen. Da wir auf große Thaten als bescheiden gewordene Leute verzichten müssen, wollen wir wenigstens sehen, was aus den Reden für unser Volk und Land herausspringt. Die bedeutsamsten Verhandlungen waren unstreitig die in Wien über den Dreibund, und die in Berlin über unsere Beziehungen zu England; dort; Goluchowski>und)die Gegner des Dreibundes, hier Bülow und die Freunde einer Besprechung der Interpellation. Es ist nichts neues, daß bei der Eröffnung der Delegationen Oesterreichs und Ungarns der gemeinsame Minister des Aeußeren die guten Beziehungen betont, die zwischen den Mächten des D r e i - b un des herrschen. Auch das ist nicht neu, daß Gegner dieses Bündnisses ihre Stimme erheben. Von den Czechen sind wir das seit Jahren gewohnt; alles Reichsdeutsche wirkt auf sie wie eilt" rotes Tuch auf den Truthahn — empfinden sie es doch, daß aus dem Reiche, dieser staatlichen Verkörperung des deutsch-nationalen Gedankens, ihre deutschen Gegner in Böhmen und in ganz Cisleithanien ihre ideelle Kraft schöpfen. Eben deshalb ist ihnen das Bundesverhältnis Oesterreichs zu Deutschland ein Dorn im Auge, und sie haben ihrer Abneigung dagegen auch früher schon unverhohlen Ausdruck verliehen. Aber es geschah doch nicht in so gehässiger Form wie dieses.Mal. Wenn der Czeche Kaftan meinte, Oesterreich wäre nur dazu da, um Deutschland bei der Ausführung seiner kolonialen Ausdehnungspläne den Rücken zu decken, so ist der Ausfall zu ungeschickt, um ernst genommen werden zu können. Wenn dann jedoch der Jungczechc Kramarcz Oesterreich nur für ein Anhängsel des deutschen Reiches erklärte, wenn er der Regierung den Rat gab, sich lieber Rußland m die Arme zu werfen, und gemeinsam mit diesem den deutschen Eroberungsplänen in Kleinasien entgegenzutreten, so spricht daraus offene Feindschaft. Diese ist aber auch noch nicht das bemerkenswerteste Moment aus der Behandlung des Dreibundes. Neu waren die diesmaligen Angriffe ungagarischer Delegierter auf den Dreibund. Der Delegierte U g r o n war es, der hier als Chorführer auftrat; er erhob besonders darüber Klage, daß durch das enge Verhältnis zu Deutschland der österreichisch-ungarischen Monarchie zu schwere Militärlasten aufgeoürdet werden, schwerer jedenfalls, als sie ohne das Bundcsverhältnis seirk würden. Eine Anlehnung an den französisch-russischen Zweibund — das ließ er deutlich durchblicken — erschien ihm weit erträglicher, billiger und bequemer. Und wenn der Befürworter dieses Gedankens offiziös jetzt auch noch so sehr herabgesetzt wird, so darf man sich doch nicht darüber täuschen, daß derartige Sympathien mit Frankreich in Ungarn in breiten Schichten der Bevölkerung fruchtbaren Boden haben. , , . x Das giebt zu denken; es zeigt uns wieder einmal, daß der Dreibund kein auf die Ewigkeit berechnetes Verhältnis darstellt, daß die Zeit, in der er einer stillen A u f - lösung anheimfällt, merklich immer näher ruckt. Auch sein großer Schöpfer hat ihn ja keineswegs für eine Institution von allzu großer Dauer gehalten. Er spricht es in seinen „Gedanken und Erinnerungen" offen aus: ^zn Ungarn, in Polen sind französische Sympathien auch heute lebendig, und im Klerus der habsburgischen Gesamt- monarchie würde eine katholisch-monarchische Restanratton I in Frankreich die früheren Beziehungen wieder beleben I können. „Die Bürgschaft, die diesen Möglichkeiten gegenüber in der Person des heutigen Kaisers von Oesterreich und Königs von Ungarn liegt, steht auf zwei Augen, eine voraussehende Politik soll aber alle Eventualitäten im Auge behalten, die im Reiche der Möglichkeit liegen . . . Wir müssen und können der österreichisch-ungarischen Monarchie das Bündnis ehrlich halten; es entspricht unseren Interessen, den historischen Traditionen Deutschlands, und der öffentlichen Meinung unseres Volkes . . . Wir dürfen Oesterreich nicht verlassen; aber auch die Möglichkeit, daß wir von der Wiener Politik freiwillig oder unfreiwillig verlassen werden, nicht aus den Augen verlieren". Liegt aber diese Möglichkeit, daß die Wiener Politik von der öffentlichen 'Meinung — Fürst Bismarck legte Wert auf diesen Faktor! — gezwungen wird, uns „unfrei- nüllig" zu verlassen, so sehr fern? Nach der vorher geschilderten Richtung starker Strömungen in Oesterreich und Ungarn durchaus nicht. Das lehren uns die Delegationsdebatten in Wien. Da aber erklärt Bismarck in demselben Zusammenhänge wie vorher: „Die Möglichkeiten, die uns in solchen Fällen offen bleiben, muß die Leitung der deutschen Politik, wenn sie ihre Pflicht thun will, sich klar machen und gegenwärtig halten, bevor sie eintreten, und sie dürfen nicht von Vorliebe oder Verstimmung abhängen, sondern nur von objektiver Erwägung nationaler Interesse n". Wenn sich nun aber auch der Dreibund nicht als durchaus zuverlässige Stütze und Einrichtung erweist — wo soll Deutschland Anlehnung suchen? Viele meinen an Frankreich; Und gerade jetzt nach der fast herzlichen Verabschiedung des französischen Militürattachees durch den Kaiser tauchen wieder alle möglichen Illusionen von einer deutsch-französischen Annäherung auf. Und doch ist es durchaus verfehlt, der öffentlichen Meinung bei uns einreden zu wollen, daß wir in einer irgendwie schwierigen politischen Frage aus eine wirklich sichere Haltung Frankreichs zählen könnten. Das war auch die Ueberzeugung des Fürsten Bismarck. Er hat diese noch in den letzten Jahren seines Lebens wiederholt dahin ausgesprochen, daß ein deutsch-englischer Konflikt Frankreich nie an der Seite Deutschlands, sondern stets an Englands Seite finden würde. Wie die Stimmung in Frankreich heute wirklich noch ist, das zeigte uns ja erst vor wenigen Tagen der „Gaulois", als das Gerücht auftauchte, der deutsche Kaiser- Würde zum Besuche der Welt-Ausstellung nach Paris kommen. Also wohin? Unser natürlicher Bundesgenosse ist und bleibt allein Rußland; deshalb legte der sterbende Kaiser Wilhelm dem Enkel, der jetzt den Kaiserthron inne hat, als Vermächtnis den dringenden Rat ans .Herz, gute Beziehungen.mit Rußland zu pflegen. Die jetzige auswärtige Politik Deutschlands läßt aber „aufrichtig gute und freundliche Beziehungen" zu Rußland nicht zu. Wenn wir dies auch noch so oft betont haben, so kann es doch nicht oft genug wiederholt werden: entweder mit England, wie leider jetzt — oder mit Rußland, wie hoffentlich recht bald. Ein Drittes giebt es nur dann, wenn wir uns zwischen zwei Stühle^ setzen wollen.___ Deutscher Reichstag. 183. Sitzung vom 23. Januar. 1 Uhr. Tages-Ordnung: Fortsetzung der ersten Beratung der Vorlage betr. Abänderung der Unfallversicherungs-Gesetze. Abg. Fischbeck (frs. Vp.) erklärt, im allgemeinen nähmen seine Freunde zu den vorliegenden Entwürfen eine freundliche Stellung ein. Im einzelnen allerdings wichen sie von .Herrn Trimborn und .Herrn Roesicke etwas ab, namentlich insoweit dieselben auch hier den örtlichen Unterbau verlangten, bezw. die Benutzung der lokalen Ren- tenstelleu der Invalidenversicherung. Seine Freunde pflichteten dem Herrn Staatssekretär darin durchaus bei, daß dies unterbleibe. Redner geht hierauf die Entwürfe im einzelnen durch, und bekämpft schließlich das Verlangen des Abg. Stadthagen nach Festsetzung der Normalrente in höhe einer Vollrente, d. h. des vollen Arbeitsverdienstes. Was die vom Abg. Stadthagen behauptete mangelhafte Unfall- verhütungsthätigkeit der Berufs-Genossenschaften anlange, so stehe fest, daß gerade die Unfallverhütungs-Einrichtungen bei den Arbeitern vielfach ganz unpopulär seien und sogar nicht selten von ihnen entfernt würden. Er bitte um wohlwollende Beratung in der Kommission. Abg. Paasche (nl.) beleuchtet die Art, wie alles, was für die Arbeiter geschehe, vom Abg. Stadthagen nur als Almosen hingestellt werde. Glaube die Sozialdemokratie wirklich, daß hier nicht einmal das gewährt werde, was das Bürgerliche Gesetzbuch biete, nun, weshalb nehme man denn da solche Gesetze, wie das Jnvalidengesetz, an? (Ruf: Das wenige Gute!) Namens der Nationalliberalen erkennt Redner sodann an, daß die vorliegenden Entwürfe wesentliche Fortschritte brächten. Zu wünschen sei, daß auch die kleinen Unternehmer, deren Arbeiter jetzt versicherungspflichtig gemacht werden sollten, ebenfalls demselben Zwange unterworfen würden. Wenn irgend angängig, solle der Begriff der Erwerbsfähigkeit bezw. Unfähigkeit im Gesetz definiert werden, denn das Gesetz solle ja niemandem Vorteile zuwenden, sondern nur Schaden ersetzen. Abg. Eckart (südd. Vp.) verteidigt die Berufs-Genossenschaften gegen den vom Abg. Stadthagen erhobenen Vorwurf der Knauserei. Für notwendig hält Redner eine Verdoppelung der vorgeschlagenen Berufungsfrist. Abg. Dörksen (RP.) erblickt in der Vorlage einen großen Fortschritt, wünscht aber in der landwirtschaftlichen Versicherung einen anderen Maßstab für die Beiträge. Abg. Molken buhr (Soz.) wendet sich gegen die Ausführungen des Abg. Fischbeck, wobei er u. a. bemerkt, daß die Fälle, in denen ein Arbeiter, der eine Unfallrente bezieht, gleichwohl noch denselben Lohn bezieht, wie vor dem Unfall, sehr selten seien. Daß die Unternehmer durch das gesamte Versicherungswesen übermäßig belastet würden, werde schon allein biird) die seit Jahren unablässig gestiegenen Dividenden der Aktiengesellschaften hinreichend widerlegt. Die Unfallrente bleibe thatsächlich nicht nur um ein Drittel, sondern wegen der Art der Feststellung des Jahresarbeitsverdienstes um zwei Drittel hinter dem wirklichen Arbeitsverdienst zurück. Man solle deshalb doch endlich einmal aufhören, von 66 zweidrittel Prozent Rente zu reden. Und wann gewähre denn die Berufsgenossenschaft die sogen, volle Rente? Abg. Höffel (Rp.) schildert den Einfluß der Trunksucht auf die Unfallgefahr. Staatssekretär Graf Posadowsky bemerkt gegenüber dem Abg. Molkenbuhr, was die Löhne der landwirtschaftlichen Arbeiter betreffe, so müsse doch erst der Beweis erbracht werden, daß in irgend welchen Fällen die Festsetzung des Lohnes zu niedrig gewesen sei. Herr Molkenbuhr müsse sich in solchen Fällen an die Behörde wenden, um Remedur zu schaffen. Die Debatte wird geschlossen, und die Vorlagen gehen an eine besondere Kommission. — Alsdann setzt das .Haus die in voriger Woche begonnene Beratung des Etats des Reichs-Justizamts fort. Mg. P a ch n i ck e (frs.Vg.) kommt zurück aus die lieber» tragung obrigkeitlicher Befugnisse, speziell in Vormundschaftssachen, in Mecklenburg, auf die Gutsherren. Mecklenburg sei eben in staatsrechtlicher Hinsicht in der Entwickelung zurückgeblieben, was auch der Wortlaut der Proklamation des gegenwärtigen Herzogregenten bei seinem Antritt beweise. In der Proklamation sei die Rede von Gehorsam von Dienern gegen seine Person, statt von Staatsbürgern gegen das Gesetz. Wenn das Reich nicht entschreite, sei an eine Aenderung der Zustände in Mecklenburg in absehbarer Zeit nicht zu denken. Er, Redner, bitte, wenn er wieder mit seinem bekannten Anträge komme, demselben zuzustimmen. Abg. Kirsch (Zentr.) erklärt, feine Freunde seien bisher nicht geneigt gewesen, in das Verfassungsleben der Einzelstaaten einzugreifen. Aber alles habe seine Grenzen, und er glaube, daß diese Grenze in Mecklenburg nun erreicht sei, und daß seine Freunde bereit sein würden, gegebenensalls ihre Stellungnahme einer Revision zu unterziehen. Abg. Schmidt-Warburg (Zentr.) kommt aus den Spruch des Landgerichts Berlin in Sachen des „Vorwärts" zurück. Tie Kritik, daß das Landgericht Berlin zu Unrecht den „Vorwärts" zum Beweis zugelassen habe, sei durchaus unzutreffend. Abg. Rettich (kons.) wendet sich gegen den Abg. Pachnicke. Nach einer kurzen Bemerkung des Abg. Sattler (nl.) wird der Etat des Justizamts bewilligt. — Morgen 1 Uhr Etat des Reichsschatzamts, Etat des Rechnungshofes und Anträge zum Berggesetz. Schluß 5 Uhr 30 Min. * Vom Kriegsschauplatz. Der Mund des amtlichen Telegraphen, der seit der Ankunft der englischen Streitkräfte an den Tugeladristen uugewöhnlich beredt geworden war, ist auf einmal wieder verstummt. Buller schweigt, das ist das Einzige, was man seit Sonntag weiß. Es ist auch etwas; denn eS scheint zu zeigen, daß der General besonders Erfreuliches nicht zu melden hat. Wir können lediglich die folgende Mitteilung wiederholen: London, 22. Januar, lieber die Operationen de» Generals Buller ist bis heute abend kein Telegramm vom Krtegsamt veröffentlicht worden. General Buller telegraphierte, daß in dem gestrigen Gefecht 1 Offizier und 5 Mann getötet und 3 Offiziere und 75 Mann verwundet worden seien; acht werden vermißt. Die Verlustliste weist nunmehr 390 Mann an Toten, Verwundeten und Vermißten auf, eine stattliche Zahl, die wir demnächst successive erheblich steigen sehen werden. lieber die Kämpfe am Montag muß man Privatmeldungen zu Rate ziehen. So wird berichtet: London, 23. Januar. „Daily Chronkcle" meldet aus Spearmans Camp vom 22. dss. MtS.: General Warren'S Artillerie eröffnete beute morgen wieder das Feuer, lt-ß aber bald nach, da der Feind nicht antwortete. Loudon, 23. Januar. General Bullers gestern erneute Versuche, die Wegnahme von Spionkops und den Durchbrnch nach Ladysmith durch ein keil- artiges Eindringen zwischen Viljoen und Schalk Burgher zu erzwingen, scheiterten. Joubert ließ ein wenig Bullers Zentrum vor, warf die Brigaden Warren undHart südwestlich zurück und isolierte beide, deren Offensive brechend. Die Richtigkeit dieser Meldung vorausgesetzt, wäre der linke englische Flügel unter Warren, der, 12- bis 15,000 Mann stark, die Hauptaufgabe der Umgehung des rechten Burenflügels hatte, endgiltig dadurch, daß Joubert die Brigaden Hart und Warren, die zusammen operierten, trennte und ihre Wiedervereinigung unmöglich machte, lahmgelegt. Warren muß jetzt auf weitere Versuche, bei Akton Homes die direkt nach Ladysmith führende Fahrstraße und Fühlung mit dem englischen Zentrum zu gewinnen, verzichten. Unter diesen Umständen hat es nichts Bedenkliches, daß Joubert das Buller'sche Zentrum „ein wenig vorließ". Allein ist dasselbe, da es nur aus 7000 Mann besteht, der Aufgabe des Entsatzes nicht gewachsen, zumal Bullers rechter Flügel noch die Potgieters Drift zu decken hat. Ohnehin würde es ja der Taktik der Buren entsprechen, dem Feinde eine scheinbare Chance nach vorn zu geben, um ihn dann unvermutet in die Flanken zu nehmen. Die Disziplin in Bullers Heere erscheint in einem sehr sonderbaren Lichte, wenn man die folgende gestern schon telegraphisch gemeldete Nach' richt liest. London, 23. Januar. Nach einer der „Daily Mail" aus Durban zugegangenen Depesche vom 22. d. M. hat eine Anzahl bei den irregulären Truppen stehender Offiziere des Volunteer- Korps ihre Stellungen niedergelegt, da sie mit den Offizieren des regulären Heeres in Streit gerieten. Sie haben sich nach Kapstadt begeben, um ihre Beschwerden dem Oberkommissar Milner vorzubringen. Das ist die erste schlimme Erfahrung, welche die Engländer mit ihren vielgepriesenen und so laut bejubelten „Volunteers" machen. Vielleicht sind noch andere Disziplinwidrigkeiten vorgekommen, die die englische Presse zu verschweigen für gut hält. Jedenfalls ist mit einem solchen Offiziermaterial, das in kleinlicher Eifersüchtelei auseinanderläuft, in der Front nicht viel anzufangen. Bom General Freuch hat man eine ganze Weile nichts mehr gehört. Jetzt berichtet man: London, 23. Januar. „Daily Telegraph" meldet aus Rens- b ur g vom 22. d. M. nachmittags: Aus unbekannten Ur - fachen (1) begannen die Buren am Samstagabend 9 Uhr längs der ganzen Hauptstellung ein äußerst heftiges Gewehrfeuer, das drei Viertelstunden anhielt. Man konnte das in drei Etagen abgegebene Gewehrfeuer deutlich sehen. Ohne Grund haben die Buren natürlich nicht gefeuert. Die Lösung des Rätsels, die und jetzt wohl noch weise vorenthalten wird, dürfte bald folgen. Englische Bestialität. Die „Kreuzztg." erhält folgende Zuschrift: Rusten- burg, 10. Dezember 1899. Hier bei dem Landdrost des Distriktes Rustenburg liegen die eidlichen Aussagen der Frauen und Mädchen, welche die Engländer hatten durch die Koffern fangen taffen. Dieselben erklären, daß sie durch Kaffern gehalten und von den Engländern vergewaltigt wurden. Erheben Sie doch im Namen der Menschheit und der Civilisation Ihre Stimme gegen solche Schandthaten. Die armen Geschöpfe find gegenwärtig im Spital. Frhr. v. Dalwig, Königlich preußischer Rittmeister a. D., gegenwärtig Kapitän und Batterie-Chef in der Buren-Armee. An der Richtigkeit der Meldung ist nicht zu zweifeln, dafür bürgt die Stellung des Absenders. Ein gewiffer Ekel, den die Nachricht hervorbringen muß, hätte uns abhalten können, sie wiederzugeben, aber die Empörung, die sie einflößt, gab doch für die Veröffentlichung den Ausschlag. Das Vorkommnis hat noch gefehlt, um das Charakterbild des englischen Söldners, der plündert, Verwundete niedersticht oder an die bespannten Kanonen bindet und Sterbenden ihre Habseligkeiten raubt, zu vervollständigen. * * • London, 23. Januar. Kapitän Hensley, der am Samstag bei Spearmans Camp getötet wurde, hatte dereinst eine große Tapferkeit als Kommandant des im November v. Js. bei Chieveley vom Feinde erbeuteten Panzerzuges bewiesen, wobei er nicht verletzt wurde. Viele gefangene Buren sind in Pietermaritzburg angekommen. Zwei verdächtige Personen sind gestern in Verulam festgenommen worden. — Nach einer Meldung der „Central News" kam am Montag der Dampfer „Hawarden Castle" in Durban von der Delagoabai her an. Er war von vielen englischen Flüchtlingen besetzt, welche aus Prätoria und dem Randgebiete vertrieben waren, weil sie für die Buren keine Kriegsdienste leisten wollten. Verschiedene waren schlecht behandelt und als Fahnenflüchtige eingekerkert worden. Ein Flüchtling teilte mit, daß ein gewisser Dr. Vandermoe aus dem feindlichen Heere in Colenso nach Prätoria gemeldet habe, daßdiebritischenKrankenpflegerinnen, die verwundete Buren pflegen, deren Wunden wieder aufgerissen hätten. Dergleichen unerhörte Gerüchte seien mehr in Umlauf. * ♦ Telegramme des „Gietzeuer Anzeiger". London, 24. Januar. Die offizielle englische Berichterstattung schweigt über dsie Vorgänge am oberen Tugela vollständig. Daß der Kampf fortdauert, nimmt man allgemein an. Auch gilt es als sicher, daß General Buller am Montagabend über die Situation telegraphierte. Die Spannung der ganzen Nation ist intensiv peinlich, doch bewahrt man äußerlich vollkommene Ruhe. „Manchester Guardian" erfährt, die Einkommensteuer werde mindestens auf 4 Pence, also auf einen Schilling pro Kopf, erhöht werden. Das werde aber die Kosten der Kriegsführunc auf nur 3 Wochen decken. Auch soll die Steuer auf Alkohol, Tabak, Thee und Kaffee erhöht werden. Man erwartet überdies eine Rückkehr zu Kornzöllen und zum Schutzzoll- System. Lord Balfour hatte gestern eine längere Konferenz mit dem Kriegsminister. London, 24. Januar. Das Kriegsamt veröffentlicht heute früh ein Telegramm Bullers, datiert Spearmans Farm 23. Januar 6 Uftr 20 Min. abends. General Warren hält die von ihm seit zwei Tagen gewonnene Stellung besetzt. In einer Entfernung von 2000 Meter östlich von Spionkop befinden sich die feindlichen Stellungen. Dieselben sind höher gelegen, als diejenigen des Generals Warren und zwar derart, daß es uns unmöglich ist, zu sehen, was im feindlichen Lager vorgeht. Die von den Buren besetzten Höhen sind so steil, daß Geschütze nicht hinaufgebracht.werden können. Wir bombardieren den Feind mit Haubitzen, während derselbe uns aus seinen größten Geschützen beschießt. Unsere Verluste sind äußerst gering, dagegen bringen wir dem Feinde größere Verluste bei. (Wieder der echt englische Flausenstil. Natürlich stellt sich die Sache nachher gerade umgekehrt heraus. D. Red.) Diese Nacht werden wir einen „Versuch machen", (der selbstverständlich wieder mißlingt!) uns des einen vorspringenden Felsens bei Spionkop zu bemächtigen. Dieser Gipfel bildet den Schlüssel zu sämtlichen feindlichen Verschanzungen. London, 24. Januar. Die „Times" veröffentlicht ein durch Heliograph aus Ladysmith über Swarzkop gekommenes Telegramm vom 22. d. Mts., worin berichtet wird, daß die Besatzung ununterbrochen den Kanonendonner Bullers hört. Das einzige Ergebnis des Herannahens der Entsatz-Armee besteht darin, daß die Buren einen Teil der Belagerungstruppen nach Spionkop gesandt haben. London, 24. Januar. Aus Kapstadt wird gemeldet, daß die gefangenen Buren bis nach der äußersten Spitze des Cap transportiert werden. Washington, 24. Januar. Staatsekretär Hay hatte gestern eine Unterredung mit dem früheren Gesandten in Transvaal, White. Derselbe ist amtlich empfangen worden. Paris, 24. Januar. Dr. Leyds befindet sich augenblicklich in Paris, um mit verschiedenen politischen Persönlichkeiten zu konferieren. Brüffel, 24. Januar. Soweit zuverlässige Nachrichten vom Kriegsschauplätze vorliegen, gelang es bisher dem General Buller nicht, gegen das Centrum der Buren vorzugehen, wodurch die Armee Bullers in eine gefährliche Lage geriet. General Joubert erwartet einen neuen verzweifelten Angriff der Engländer. Scheitert auch dieser, so muß Buller schleunigst den Rückzug über den Tugela antreten. Die Position der Buren ist günstig._________________________________________________________ Deutsches Reich. Berlin, 23. Januar. Der Kaiser hörte heute vormittag u. a. die Vorträge des Chefs des Militärkabinets v. Hahnke, des Chefs des Admiralstabes der Marine von Tiederichs und des Chefs des Marinekabinets v. Senden- Bibra-. — Der „Reichsanz." veröffentlichte die Verleihung des Kronenordens I. Klasse an den Präses der Generalordenskommission Prinzen Eduard zu Salm-Horstmar und des Roten Adlerordens III. Klasse nijt der Schleife an den deutschen Gesandten in Teheran Grafen v. Rex. — In dem Befinden der Herzogin Friedrich von Schleswig-Hol st ein ist eine wesentliche Aenderung nicht eingetreten. Das seit vorgestern etwas bessere Befinden der Herzogin ist nach den heutigen Meldungen aus Dresden unverändert. Das deutsche Auswärtige Amt hat dem Pastor Haccius zu Hermannsburg nachstehendes Telegramm ge- andt: Die englische Regierung hat trotzwieder- Holter dringender Erinnerungen über die Freilassung des Pastors Harms noch keine Auskunft erteilen können. Der Botschafter in London ist angewiesen, nochmals Schritte zu thun; außerdem ist der kaiserliche Generalkonsul in! Kapstadt telegraphisch beauftragt worden, bei den dortigen Behörden für die schleunige Freilassung des Herrn Harms auch seinerseits Schritte zu thun. — Die „Rat. Ztg." bezweifelt die Richtigkeit der Meldung eines hiesigen Blattes, wonach der Kaiserlich sehr ernsthaft mit dem Plane trage, das höhere Schulwesen in Preußen einer gründlichen Reform zu unterziehen. — Die beiden freisinnigen Fraktionen im Abgeordnetenhause haben einen gemeinsamen Antrag zu gunsten der Einführung der fakultativen Feuerbestattung eingebracht. Ausland. ______ Wien, 23. Januar. Angelegentlich der Streikbewegung fand im Ministerium des Inner« ein Mini- sterrat statt. Es sollen, so hieß es, zunächst Versuche gemacht werden, um den Ausstand beizulegen, da andere Maßregeln nur geringe Aussicht aus Erfolg hätten. Auf Grund dieser Anschauung beabsichtigt der Justiz- minister mit ausreichenden Vollmachten sich N a tzch. d e nl mährischen und der Sektionschef Blumfeld sich nach dem böhmischen Streikgebiet zu begeben. Warschau, 23. Januar. Von den s. Zt. verhafteten Studenten wurden 33 wieder in Freiheit gesetzt. Fünf Rädelsführer wurden in der Zitadelle interniert. Man glaubt, daß die Letzteren wahrscheinlich zur Deportation verurteilt werden. Madrid, 23. Januar. Anläßlich des heutigen Namensfestes des Königs begnadigte die Königin-Regentin drei zum Tode Verurteilte und spendete 25 000 Pesetas für die Armen. Die Begnadigung der in die Montjuick- Affäre Verwickelten soll später erfolgen. Lokales und Provinzielles. * * Theaterverein. Am nächsten Dienstag findet, wie aus dem Anzeigenteil ersichtlich, die 6. Vorstellung statt, in welcher nach der ernsten Muse, die in der „Cameliendame" das Wort führte, die heitere Muse herrschen soll. Damit wäre dann eigentlich das dieswinterliche Programm des Theatervereins erledigt. In Anbetracht der günstigen Kassenverhältnisse, herbeigeführt durch das zahlreiche Abonnement in diesem Winter, und durch den starken Billetverkauf an Nichtmitglieder, hat jedoch der Vorstand beschlossen, ebenso wie im Vorjahr wieder drei Zugabevorstellungen zu veranstalten, zu deren Kosten nur ein unbedeutender Zuschuß von Seiten der Mitglieder zu leisten ist. Auch diese drei Vorstellungen werden wahrscheinlich sämtlich unter Hinzuziehung von Gästen stattfinden. In erster Linie nennen wir Irene Triesch, welche versprochen hat, vor ihrer Uebersiedelung nach München, dem Theaterverein noch einmal eine Probe ihrer hohen Kunst zu geben. Sodann hat sich auf den von vielen Mitgliedern ausgesprochenen Wunsch hin, der Vorstand mit Herrn Hubert Dietz sch, jetzt am Stadttheater in Nürnberg hervorragend thätig, in Verbindung gesetzt und von ihm die Zusicherung eines einmaligen Gastspiels erhalten. Herr Dietzsch wird in dem interessanten Robert'- schen Schauspiel „Satisfaktion" den Maler Professor Voltz spielen. Die gesamte Einnahme aus diesen drei Vorstellungen fällt an die Direktion des Stadttheaters. * • Auszug aus der Sitzung der Großh. Handelskammer vom 19. Januar 1900. Anwesend die Herren Koch, Scheels Balser, Heichelheim, Katz, Klingspor, Nowack. Von Großh. Ministerium ist die Wahl der Herren Ernst Balser, A. Katz und C. W. Nowack zu Mitgliedern der Handelskammer bestätigt worden. Zur Beteiligung aw den vom deutschen Handelstag in Aussicht genommenen Kommissionen und zwar zu der 3. zur Bearbeitung der an den deutschen Handelstag gerichteten Eingaben der Handelskammer zu Limburg betreffend: Einlösung von Zinsscheinen, gekündigter Wertpapiere und der Handelskammer zu Braunschweig und zu Koburg betreffend: Wechselformular ist Herr Kommerzienrat Heichelheim in Vorschlag gebracht worden. Ueber die Einrichtung der hiesigen Patentschriftenauslegestelle soll demnächst in einer Anzahl Blättern im gesamten Handelskammerbezirk Veröffentlichungen vorgenommen werden. Außerdem soll den Mitgliedern des hiesigen Gewerbevereins davon in geeigneter Weise Kenntnis gegeben werden. Nach einem Rundschreiben der Königs Preuß. und der Großh. Hess. Eisenbahndirektion Mainz vom 8. Januar l I. wird beabsichtigt, Rohbenzin aus der „Allgemeinen Wagenladungsklasse" in den „Spezialtarif I" zu versetzen. Da Salonöl die gleiche Vergünstigung erhalten soll, beschloß die Kammer, die in Aussicht genommene Frachtermäßigung zu unterstützen. Eine Petition des Bundes der mittleren und kleinen Brauereien der Norddeutschen Brausteuergemeinschaft, betreffend: Abänderung des Gesetzes vom 31. Mai 1872, wegen Erhebung der Brausteuer in der Norddeutschen Brausteuergemeinschaft, soll nach Anhörung )er hiesigen Brauereien keine Unterstützung finden. Das Verzeichnis zweifelhafter Firmen im Ausland hat eine Erweiterung bezüglich Frankreich, Singapore, Aegypten erfahren. Einsicht von demselben kann auf dem Sekretariat Großh- Handelskammer genommen werden. " Stadttheater. Morgen Donnerstag bringt die Direktion eines der schönsten Moserschen Lustspiele: „Der Salontiroler" zur Aufführung. Die Begleitung der rarin vorkommendeu Tirolerlieder und Jodler führt die Regimentskapelle aus. Das reizende Lustspiel ist seit anger Zeit Repertoirstück aller Bühnen, was es hauptsächlich seinem frischen, natürlichen, urwüchsigen Humors verdankt, der sich wohlthuend von jeder Uebertreibung fern» )ält. Die Direktion hat mit dem „Salontiroler" sicher- ich eine gute Wahl getroffen. Den „Salontiroler" spielt Herr Wilhelmi, den „echten Tiroler" Herr Kirchhoff. Auch die übrigen Rollen sind auf das Beste besetzt worden. * * Notariats kammer. Die nach dem Notariats- aesetz aus den Notaren des Landes bestehende Notarsammer hielt am Samstag in Darmstadt ihre erste Ver- ammlung ab, die der Wahl des Vorstandes galt. Er besteht, gesetzlicher Bestimmung gemäß, aus sieben Mitgliedern und ist auf die Dauer von zwei Jahren zu wählen, wird aber nach Ablauf eines Jahres dadurch teilweise erneuert, daß vier durch das Los bestimmte Mitglieder' ausscherdeu und entsprechende Neuwahl stattfindet. Bei der diesmaligen Wahl gingen die Herren Justizrat Braden in Mainz als Vorsitzender, Justizrat Wolf daselbst und Notar Kghler in Osthofen, Justizrat Jöckel in Friedberg, Metz in Gießen, Geh. Justizrat Weber in Offenbach und Justizrat Dr. Schüler in Darmstadt hervor. An die Versammlung schloß sich ein gemeinschaftliches Mittagessen an. * * Aus Oberhessen wird der „Offenb. Ztg." ge- chrieben: Nach amtlichen Mitteilunaen ist Ende vorigen Jahres die fast seit 2 Dezennien im Großherzogtum Hessen unbekannte epidemische Ruhr in dem Kreise Alsfeld und zwar in der Gemeinde Elbenrod aufgetreten. Von 25 daselbst an dieser Seuche erkraukten Personen sind 5 verstorben. Die Krankheit wurde eingeschleppt und zwar aller Wahrscheinlichkeit nach durch eine aus Bremen zugereiste, in Elbenrod sich vorübergehend aufhaltende Person. Die Krankheit trat aber auch in dem Orte Brauerschwend in demselben Kreise auf, dort erkrankten 17 Personen, von welchen 3 verstorben sind; von hier wurde die Seuche nachweislich wieder nach Alsfeld verschleppt, doch wurden nur drei Personen von der Krankheit ergriffen. bie 31». k|e 25 Ä»'«- ,'n bie öe‘« "ÄÄ* >Ä"*- i tt°n.nen,W MwSS*?an ?ZL fcT?" w einmal eine Probe itn6on JW hm, der Vor. I‘ « ©tabtt^ater ®*S gt|,tl 3" Mfpide '“«Wen Sobitf, Mffn» * brii Stafti 9*5. # fcanbetifanuntr ’n ®°d), Stfyeel, spor, Nowack. der Henrri Trust k zu Mitgliedern ur Beteiligung air W genommenen Öuxbritung der an igaben der Handels. n9 von Zinsscheinen [Stammet zu Braun- Wechselforinular ist Vorschlag gebracht sigen Patentschriften- Anzahl Blättern im entlichungen vorge- lgliedern des hiesigen Weise Kenntnis ge- rtibtn btr König!. tfjnbireltion SJlaini Wenzin au5 bcr r „TyeziMrii I" KnPqM galten genommene Frachten deS Bundes der Norddeutschen Brau- ng deS Gesetzes vorn Braufieuer in der soll nach Anhörung ltzung sinken. Das rSland hat eine Sr- e, Aegyten erfahren. Sekretariat Grvßh. erstag bringt die tn Lustspiele: »Der Die Begleitung der Jodler führt die Lustspiel ist se't i, was eS W wüchsigen W Ütbettttibung W ■*<*" fo“; Talmck°l-r' N ÜrM belebt »ö«*. „mb bem W* "B"d° «L [tobt ihr- «Ä W®Hieben» a\°ten»* sfetf ren und it Mo l l> Aberg, Zöckel xl\\\w m fiettot. :;