Dienstag den 24. April Montags. Amts- und Zlnzeigeblntt für den Kreis Gieren Bekanntmachung. Ül. I, i. • All, Anzeigen-Bermittlungsstellen deS In« und SuSlande« nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. ZeilenpreiS: lokal 12 Pfg., auSwärtS 20 Pfg. fl*aftion, Expedition und Druckerei: Kchukstraße Ar. 7. Iinahme von Anzeigen zu der nachmittags für den log erscheinender. Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen fpäretzenS abends vorher. hod Marktplatz. Zugleich weisen wir nochmals auf die nachstehenden " " UA* Ullllll LUI l H y v *7 7r u CY\ • X. X. Mze neue Flottenvorlage für's Reich bezahlen Lönntte. Sie fühlten sich frei und glücklich im Genüsse I Cjugenb Und der Ferien. Niemand ahnte, was ihnen, vimiittelbar bevorstand, niemand machte sich die mindeste Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger chietzea. Fernsprecher Nr. 51. Bett.: Die Biehmärkte zu Gießen. Die für DtevStag den 24. und Mittwoch den ' 85. April I. IS. bestimmten Biehmärkte nehmen an beiden ■iMtn vormittags 7 Uhr ihren Anfang. Bor 7 Uhr darf Vieh nicht ans den Stallungen ge- dnacht, und innerhalb der Stadt auf den Straßen nicht । oifgtjteDt werden. u . . Der Austrieb muß um 9 Uhr vormittags beendet fern; ii dieser Stunde beginnt dann erst der Abtrieb des Viehes Politische Wochenschau. Gießen, 23. April. Bekanntmachung. Mit Zustimmung des Kreisausschusses Gießen und im t Kivernehmen mit den zuständigen Behörden des Kreises Mseld haben wir gemäß § 20 der Kreisfeuerlöschordnung lsÄ den Kreis Gießen das Ausscheiden der Gemeinde Kadenbach aus dem Brandhilfsverband mit Weitershain im) umgekehrt genehmigt. Gießen, den 20. April 1900. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. »86. 2wl J9OO Akczugsprcis DicnciiälivL Mk. 2,20 nionathd) 75 Pjg. mit Bringcrlobn; durch die Abholestellen merteljährl. Mk. 1,90 moimtlid) 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vicrteljährl. mit Bestellgeld. eneralveM, Politische Tagesschau. 2er ehrwürdige König Albert von <5achsen, ber letzte jener erlauchten Feldherren, die 1870=71 die deutschen Truppen in Frankreich zu Sieg und Ruhm gea führt haben, feiert heute am 23. April, seinen 72. Geburts- tag, und das ganze deutsche Heer vereinigt sich an diesems Tage mit dem Sachsenvolke in den innigsten Glück- und Segenswünschen für den allverehrten Monarchen. Der Armee, den alten und jungen Soldaten, galt sein Lebens- werk, und bei seiner goldenen Militärdienstjubelfeier nannte er die Armee selbst seine erste Jugendliebe, der er immer treu geblieben sei. Sie ist es denn auch gewesen, durch die er sich in der Kriegsgeschichte einen hohen Ehrenplatz er- stritten und behauptet hat bis auf den heutigen Tag. Nicht minder ist er bekannt als fürsorglicher Soldatenvater und Erzieher dies Heeres, dessen Leistungsfähigkeit er nach jeder Richtung hin förderte und hob. Seine seltenen Verdienste in militärischen Dingen sind von allen Kriegsherren der Welt anerkannt, teils durch Verleihung hoher Kriegsorden, teils durch Anweisung von militärischen Ehrenstellungenj in den betreffenden Heeren. König Albert bekleidet inj der deutschen, österreichischen und russischen Armee die höchsten militärischen Würden und trägt ihre hervor- ragendsten Orden und Ehrenzeichen. In seiner eigenen Armee ist König Albert Chef des 1. (Leib-) Grenadier- Regiments Nr. 100, des Garde-Reiter-Regiments und deA 1. Feld-Artillerie-Regiments Nr. 12 seit seiner Thron-Besteigung, sowie des 1. (Königs-) Husaren-Regiments Nr. 18 seit der am 1. Juli 1891 gefeierten 100 jährigen Jubelfeier des 2. sächsischen Husarenregiments Nr. 19. In der russischen Armee führt seinen Namen das Kopor'sche Infanterie-Regiment Nr. 4, Pas ihm verliehen wurde gelegentlich seines Besuches am Hose des Zaren Nikolaus I. im August 1852. Der preußischen Armee gehört der König an als Chef des ostpreußischen Dragoner-Regiments Nr 10, verliehen vom König Wilhelm I. am 17. September 1869, sowie des 2. Garde - Ulanen - Regiments, verliehen am 22. Oktober 1893 durch Kaiser Wilhelm II., der österreichischen Armee als Chef des 3. Dragoner-Regiments, mr- liehen bei seiner Thronbesteigung am 29. Oktober: w» durch Kaiser Franz Joses L, der baier.schen Armee als, Chef des 15. Jnfanterie-Regiments V'L^iStroiberai- 'S »«SF*“ bes Monarchen durch König Wilhelm II. Sorge. Da trat jenes fürchterliche Unglück ein, das wir I unfern Lesern in den letzten Tagen in umfänglichen Artikeln I schildern mußten und zu dem sich in unserer heutigen I Nummer die Großh. Bürgermeisterei zu Bingen äußert. I In die Klagen über das Unglück mischt sich der sehr gerecht- | fertigte scharfe Tadel über die ganz unhaltbaren Trajekt- I Verhältnisse zwischen Bingen und Rüdesheim. Die Be- I schwerden der städtischen Verhaltung von Bingen sowohl, 1 wie die bevorstehende Interpellation im Landtage unseres I Großherzogtums werden nun hoffentlich den sehr er- I wünschten Ausgang haben. Auf allen politischen Gebieten ist es in der vergangenen I Woche recht still gewesen. Diese Stille aber wird binnen I kurzem ihr Ende nehmen. Denn der Reichstag tritt I am Dienstag wieder zur Fortsetzung feiner Beratungen I zusammen, und der politische Kampf nimmt nach der kurzen I aber wohlthätigen Osterpause wieder seinen Fortgang. Das I Hauptstück des politischen Kampfes wird zunächst die I .Flottenvorlage bilden, die sich der Entscheidung mit Riesenschritten nähert. Am Mittwoch bereits tritt die Bud- 1 getkommission zusammen, und es wird sich bald zeigen, welche Gestalt das Kompromiß hat, das allem Anschein nach vom Zentrum vorbereitet worden ist, und durch da-! eine Verständigsung über die Deckungsfrage herbeigeführt werden soll. Daß das Zentrum seine hilfreiche Hand zur Durchbringung der Flottenvorlage bieten wird, darüber kann angesichts der radikal veränderten Haltung der Presse dieser Partei kaum noch ein Zweifel sein. Wie die Parteiverhältnisse im Reichstag liegen, ist die Regierung auf die Mithilfe bei der Flottenverstärkung angewiesen und | das Zentrum zögert nicht, diese günstige Lage für die Stärkung feiner Stellung und für die Verfolgung anderweitiger Pläne auszunutzen, auf die es mehr Wert legt, als auf die Neigung für oder die Abneigung gegen die Flottenverstärkung. Freilich, wenn das Zentrum die Absicht haben sollte, seinen Wechsel für die Mitwirkung bei dieser Vorlage schon bei dem Entscheidungskampf um die lex Heinze zu präsentieren, so könnte es leicht gewärtigen, daß ihm dieser Wechsel präsentiert wird. Im bayrischen Landtage allerdings ist in Bezug auf die Lex Heinze sehr Sonderbares zutage gefördert worden. So meinte, durchaus unrichtig, der Kultusminister von Landmann, die Aufregung über § 184a der Lex Heinze fei in Künstlerkreisen nicht so groß, wie die Gegner behaupten. Er sei durch nochmalige Prüfung zur Ueber- zeugung gekommen, daß die Besorgnisse übertrieben seien. I Die Gestattung eines gewissen Spielraumes, eine gewisse Kautschukartigkeit finde sich vielfach im Strafgesetz und sei I sogar gut. Die Bewegung gegen die Lex Heinze sei nur aus I politischen Gründen erfolgt. Lerno (Zentrum) protestierte I als Richter schärfstens gegen Die bekannten Aeußerungen I des Professors Lipps, die schwere Beleidigungen desRich- I terstandes seien. Er bekämpfte die Agitation gegen die Lex I Heinze und erwähnte dabei, Boecklins wundervolles Bild I „Das Spiel der Wellen" müsse aus den Schaufenstern ent- I feint werden, es wäre vielleicht nicht schade, wenn es auch I aus der Pinakothek verbannt würde, da diese doch auch I von jugendlichen Personen besucht werde!!! Justizminister I von Leonrod erwiderte ihm, die Entfernung dieses Bildes I aus Schaufenstern und aus der Pinakothek würde nicht der I Auffassung der Regierung entsprechen. Die bayerische Re- I gierung habe nicht für den § 184b gestimmt. — Wir haben I trotz allem immer noch die Hoffnung, daß der Bundesrat I diesem von der Reichstagsmehrheit zurechtgestutzten Ge- I setzentwurf seine Genehmigung nicht geben wird. — Im I Gegensatz zur Lex Heinze haben sich bei der Fleisch- I beschauvorlage die Aussichten eines Kompromisses I zwischen Regierung und Reichstagsmehrheit verstärkt, I mährend diese Kompromisverhandlungen andererseits be- I kcmntlich zu einer scharfen Fehde zwischen der konservativen I Partei und der des Bundes der Landwirte geführt haben. Ganz überraschend kam die Fahrt des Kaisers nach I Altona heran, um dem Prinzen von Wales auf I seiner Rückkehr von Dänemark nach England persönlich I Glückwünsche zur glücklich überstandenen Attentatsgefahr I darzubringen. Sonst steht der angekündigte Besuch des Kaisers I Franz Joseph nach wie vor im Vordergründe des I politischen Interesses, wenn auch bemerkenswerter Weise I die Debatte über diese Reise vorwiegend von der auslän- I dischen Presse geführt wird, die sich darüber weit mehr I „unfern Kopf" zerbricht, als wir selber. Wir in Deutsch- I land haben keinen Anlaß, in diesem Besuch etwas anderes I zu sehen, als eine Bekundung, daß das Dreibundverhältnis I in derselben Weise fortbesteht wie bisher, wobei wir uns I stets vor Augen halten müssen, daß bei allen Vorteilen, I die der Dreibund für unsere internationale Stellung be- I deutet, diese Vorteile für die beiden anderen beteiligten I Länder jedenfalls eher größer als geringer sind. Deshalb I kann uns der Unwille, den die tschechische Presse über die I Reise zur Schau trägt, kalt lassen, denn wir können es den I verantwortlichen Männern in Oesterreich-Ungarn über- | lassen, den wahren Wert dieses Unwillens ebenso wie den nud lntttßch Wüva-ning bot nmen ter Garantie L mb Feuersta-en- . SMtheis. sihm, berg finb zu «mdni hmls Agt, kte bester civaW Pfleget Anbringung einer pw- - den Dame erbeten, en unter tfill einem Herrn K to D's lon-Kakao i lon-Cakes ( Ion-Speise, i Zugleich weifen rott norymms aus Dir nuu^ncytHucn, lOn-Llkore X 1W Großh. Kreisamt festgesetzten Beschränkungen, die für ’rt mit feinen i i Me bniden Biehmärkte maßgebend sind, mit dem Anfügen । ipin, daß dieselben strengstens durchgeführt und Zuwider- - ! 11 anblingen zur Anzeige gebracht werden. Gießen, den 21. April 1900. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. des Dreibunds richtig einzuschätzen. Mit demselben Gleichmut können wir die Kundgebungen des franzofenfreundlichen Teils der italienischen Presse registrieren, die diesen Anlaß zu der alten Klage benutzt hat, daß der Dreibund Italien nicht gebracht habe, was.die italienischen Optimisten sich davon versprochen haben. Die Mehrzahl der Italiener hat es zum Schluß doch noch stets vorgezogeu, gleichberechtigtes Mitglied des Dreibunds als der Vasall Frankreichs zu sein. t Die Franzosen stehen ganz unter dem Eindruck der eben eröffneten Welta usstellung, und wenn man bedenkt, wie viel in finanzieller Hinsicht bei dem Gelingen derselben auf dem Spiele steht, so ist es leicht begreiflich, daß gegenwärtig an der Seine alle anderen Rücksichten im Hintertreffen stehen. Ob es mit dem angeblich entdeckten Plane eines Attentats gegen den Präsidenten Loubet etwas auf sich hatte, bleibt dahingestellt, jedenfalls haben die maßgebenden französischen Kreise wohl daran gethan, von der Sache nicht allzuviel Aufhebens zu machen. . ,, . . ,, । Der Zar lebt in feiner Krönungsstadt recht friedlich, er hat bisher alle Gerüchte, die ihm kriegerische Neigungen zu Gunsten Transvaals zuschieben, Lügen gestraft. Vorläufig kann England als seinen „einzigen Freund" Portugal bezeichnen, das ihm durch die Erlaubnis des Durchzugs britischer Truppen durch Mozambique wirksam zu .Hilfe gekommen ist. Aber auch in Portugal macht sich eine mächtige Bewegung gegen die Politik der Regierung geltend, die den Engländern gegenüber den Buren kurzsichtiger Weise Handlangerdienste leistet. Die Nachgiebigkeit den potugiesischen Regierung ist in letzter Zeit die i einzige Freude gewesen, welche die Engländer auf dem | südafrikanischen Kriegsschauplatz erlebt haben. Denn int übrigen haben sie nichts qls Mißerfolge erlebt, und Mit der Abberufung unfähiger Heerführer sind keme Erfolge zu erzielen, so lange man nicht bessere an ihre Stelle zuj setzen hat. Es ist auch wenig geeignet, die melancholisch? Stimmung der Engländer zu verbessern, daß der Emir von Afghanistan neuerdings rebellisch wird, und den Engländern die ohnehin zweifelhafte Freundschaft aufzukündigen droht. Allgemach verstärkt sich in England die Furcht, daß man, was man in Afrika vielleicht gewinnt, in Asien weit über den Preis wird bezahlen müssen. I. V.: Roth. § 3- Vieh, welches an den Markttagen und an den vier vorhergehenden Tagen in den Bezirk der Gemarkungen Sießem, Wiefeck und Heuchelheim eingebracht und daselbst eingestellt wird, muß an dem ersten Standort mindestens 'l'Dag e lang verbleiben, und darf ihn innerhalb der nächsten 14 tage nach Ablauf der siebentägigen Quarantäne nur i > dafifen, wenn es nach dem Zeugnis des Großh. Kreis- i»etermärarztes keine seucheverdächtigen Erscheinungen ge* ,|»dgt lhat. Bon dieser Quarantänepflicht ist das Bieh nur 1s,m befreit, wenn es auf den Markt gebracht und der i lirrärztlichen Untersuchung daselbst unterworfen wird. Alle * Cure, die vom 4. Tage vor dem Markt bis zum letzten Markttag eingestellt werden, sind sofort vom Eigentümer nita Begleiter der Tiere der Ortspolizeibehörde und von hrtiftr dem Großh. Kreisveterinäramt anzumelden; in gleicher s®n{e ist der Besitzer des Stalles zur Anmeldung verpflichtet 1 imb D erantwortlich. § 4. DaS Handeln auf Straßen und Plätzen der Stadt , Sicht n, der Orte Wieseck und Heuchelheim ist verboten. § 5. Bieh aus Gemarkungen, in welchen die Seuche herrscht, ; nicht aufgetrieben werden und wird nicht zugelassen. § 6. Zuwiderhandlungen werden auf Grund des § 328 des ' Whsstrafgesetzbuchs und § 66, Abs. 4, des Reichs-Bieh- * Me ngesetzes bestraft. Gießen, den 11. April 1900. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Wiederum waren in der vergangenen Woche unsere Äfft, von der garstigen Politik abgelenkt Sie richteten M diesmal dem Rheine zu, auf dem sich, wie wenige uqe darauf auf der Weser bei Bremen eine dem wdächtnisse nicht so bald verlöschbare Katastrophe zu- Trug. Mitglieder der Binger Philisterzirkels, einer aka- i»Aißchen Korporation, hatten nach fröhlichem Kommers nfllll™ i»iekLrze Rheinfahrt nach Rüdesheim angetreten. Es war f lllllSlI bimste Wetter und es herrschte volles Behagen. Da lllllUlll die Insassen Wasser in den Rachen bnnoen Aber I / IJUV™ ' I.och wich nicht die gute Laune. Vielleicht scherzten sie I w loogar- über der neuen Nibelunge Not und über den Schatz, '^da unten im Binger Loch liegen soll und die w.L,t gort VMI - - - - ' M der . au,flebaut; 'hrsalzei! ; Oer höhere ff« on iss) ’r^chinkoDZeB^/ ■r daher allen Ehrgt n. Pfennig an > haften. t». 91 Zweites Blatt s Gießener Anzeiger General-Anzeiger In der belgischen Kammer hat, wie wir bereits gestern mitteilten, der Abg. L o r a n d die Regierung über die Greuel im Mongallabezirk interpelliert. Er hat seine Ausführungen durch Schriftstücke gehörig belegt. An den Thatsachen ist somit nicht zu zweifeln. Nur in einem Punkte müssen wir ihm widersprechen, nämlich, wenn er behauptet, in den französischen, deutschen und englischen Kolonien sei das Verfahren gegenüber den Eingeborenen ebenso grausam wie bei den Belgiern. Lorand hat weder den Kongostaat noch sonst einen Fleck Westafrikas besucht. Doch zur Sache. Die Anklagen richten sich teils gegen die Antwerpener Handelsgesellschaft, teils gegen die Beamten und Offiziere des Kongostaates. Der unmittelbare Anlaß zur Anklage sind die in jüngster Zeit aus dem Gebiet des Mongallaflufses (der 19 Grad 35, ö. L. in den Kongo mündet) eingetroffenen Nachrichten über eine Erhebung der Bundjabevölkerung infolge von Vergewaltigungen durch die Agenten der Antwerpener Gesellschaft. Es handelt sich immer wieder um die leidige Frage der Kautschukgewinnung: man zwingt die Eingeborenen, gewisse Mengen! Gummi abzuliefern und quält, martert und tötet sie, wenn sie nicht genug abliefern. Ein Beamter des Kongostaates, der sich vor einem Richter des Binnenlandes wegen der Hinrichtung eines Eingeborenen, des Angriffs gegen ein Dorf und der Niedermetzelung zahlreicher Schwarzen zu verantworten hatte, schrieb unterm 31. Januar d. I. an den Staatsanwalt, der Befehlshaber des Bezirkes Matima, M., habe ihn im November v. I. angewiesen, die ganze Bevölkerung des Dorfes Monbia niederzuschießen. Zweiundzwanzig Weiber und zwei Kinder seien darauf niedergemetzelt worden, ebenso seien drei Weiber erschossen worden, die sich auf einem Kanu durch die Flucht retten wollten. Der Agent, Namens Louis Lacroix, hielt M. vom Schießen ab, als dieser auf ein Kind, das sich in dem Kanu befand, Feuer gab. Die Ursache der Gewaltthat war das verspätete Eintreffen der Kanus, die Gummi auf verschiedenen Stationen einliefern sollten. Lacroix giebt die Namen von Zeugen dieses Vorfalles an. Sodann wurde im November ein Soldat erschossen, weil er M.'s bevorstehende Ankunft nach einem Dorf gemeldet hatte. Das Weib des Soldaten wurde in Ketten gelegt. Sechs Weiße und zahlreiche Ein- . geborene sind Zeugen. Der dritte Fall betrifft ebenfalls M., der einem frisch angelangten Weißen zeigen wollte, wie man mit den Eingeborenen umgehen soll. Im Oktober war ein Soldat von seiner Station entflohen, um anderwärts als Arbeiter einzutreten. Der Beamte, an den er sich wandte, sandte ihn nach der Station mit einem Briefe zurück. M. ließ den Mann peitschen und verzaubern, dann durch zwei Soldaten bewachen. Andern Tags fand man den Mann tot. (Sechs Zeugen.) Lacroix schildert dann das Verfahren bei der Kautschjukgewinnung an folgendem Beispiel: Im November v. I. nahm M. etwa 60 Weiber gefangen, die Lebensmittel nach Monbia brachten. Sie wurden in Ketten gelegt und mußten bis auf fünf verhungern, obschon die Häuptlinge sie loskaufen wollten. Die Ursache des Verbrechens war natürlich das Unterbleiben der Kautschuklieferungen. (Fünf Zeugen.) Von Lacroix' Mitangeklagten ist einer beschuldigt, 150 Leute getötet, und 60 Hände ab g e sch n i t te n zu haben, ein anderer: „Weiber und Kinder gekreuzigt, Männer verstümmelt und die Körperteile und Köpfe der Männer an einen Zaun angenagelt zu habender dritte und vierte Angeklagte haben sich einzelner Morde zu verantworten, M. und Lacroix wegen der vorerwähnten Thatsachen. Ein in Antwerpen ansässiger früherer „Afrikaner" bestätigt Lacroix' Angaben und fügt u. a. hinzu, die Eingeborenen erhielten für 1 Kilogramm Kautschuk für 20 c (nach europäischem Wert für 2 c) Tauschwaren. Zeigen die Bundja sich nachlässig, so werden sie gezüchtigt oder mit unerschwinglichen Strafen an Mitakos (Kupferdraht als Geld) belegt. Der frühere Hauptmann Lothaire, von dem es heißt, er sei auch bloßgestellt, war nach den letzten Meldungen mit Soldaten unterwegs nach der Mongalla, um die Bundja wegen der Ermordung dreier Weißer zu züchtigen. Lorand fragt, wie es möglich sei, daß nicht bloß die Beamten, sondern auch die Kaufleute ermächtigt sind, Kautschuk auf dem Wege der Besteuerung zu erheben. Wie könne man ferner dulden, daß der übel berufene Lothaire als Agent einer Handels-Gesellschaft beschäftigt werde. In Boma sollen 20 Weiße in Untersuchungshaft sitzen, um sich wegen Grausamkeiten zu verantworten. Eine Kommission soll die Zustände untersucht haben; deren Bericht steht noch aus oder wird geheim gehalten. Aus Stadt und Land. (Anonyme Einsendungen, gleichviel welche« Inhaltes, werde« grundsätzlich nicht ausgenommen.) Gießen, 23. April 1900. Gefchicht-kalender. (N«Ldruck verboten.) Bor 81 Jehrev, am 22. April 1819, wurde zu Peine in Hannover Friedrich Badenstedt geboren, der Dichter der „Lieder des Mirza Schaffy", die in mehr als 100 Auflagen erschienen sind. Der Dichter starb zu Wiesbaden am 18. April 1892. — Vor 284 Jahren, am 23. April 1616, starb zu Stratford William Shakesspeare. Er wurde am 23. April 1664 zu Stratford geboren. ** Dünsbergvereio. Vor kurzem fand die Gründung des Dünsbergvereins statt. Es hatten sich etwa 50 Personen aus allen Schichten der Bevölkerung, zum Teil auch aus Wetzlar, im „Hotel Großherzog" eingefunden. Der Bor- sitzende des Baukomitees, Architekt Meyer, eröffnete die Sitzung mit einer kurzen Ansprache, in der er die Ent stehungSgeschichte und den Verlauf des Turmbaues schil- derte. Nach Klarlegung der Finanzverhältniffe besprach Kommerzienrat Georgi den Zweck und die Ziele des Dünsbergvereins, worauf sämtliche Anwesende dem Verein beitraten. Die Vorstandswahl ergab nachstehende Herren: 1. Vorsitzende: Kommerzienrat Georgi, Schriftführer: Kaufmann Fritz Kühn, Kassier: Fabrikant Adolph Z u r b u ch, Turmwart: Architekt Hans Meyer. Zu Bei- sitzern wurden gewählt: Professor Dr. Sievers, Amtsrichter Neu en ha gen, Zahnarzt Jäger, Weinhändler Helm, sämtlich von hier, sowie die Herren G. und W. Wald sch midt aus Wetzlar. Hierauf wurden die Statuten beraten. Demnächst sollen Mitgliedskarten in Umlauf gesetzt werden. Wir möchten nicht verfehlen, noch mals auf den schönen Zweck des Vereins aufmerksam zu machen; wer wahre Freude an der Natur und deren Schön- | Heiken empfindet, möge dem Dünsbergverein beitreteu. An« Meldungen zum Beitritt nehmen auch die Vorstandsmitglieder entgegen. O Ehrender Auftrag. Der Magistrat von Weimar hat beschlossen, den Architekten Stein u. Meyer in Gießen die Erbauung eines städtischen Schwimmbades für Weimar zu übertragen. Die Anlage soll ähnlich der des Gießener Volksbades und der des Sophienbades in Eisenach, die ebenfalls nach Plänen der genannten Architekten erbaut worden ist, hergeftellt werden. Die heimische Firma H. Schaffstaedt wird wie bei den beiden vorbenannten Bädern auch für die Anstalt in Weimar die JnstallationS- arbeiten nach ihrem patentierten System ausführeu. x Stockhausen bei Lauterbach, 22. April. Unser verehrter Pfarrer, der bereits 46 Jahre dahier amtiert, Kirchenrat v. Stock feierte vorgestern sein 50jähriges Amts- jubiläum. Das Fest wurde mit einem Gottesdienste eingeleitet. Die Kirche war festlich geschmückt und von zahlreichen Festgästen aus nah und fern dicht besetzt. Ein gemischter Chor eröffnete die Feier mit dem Gesang: Dies ist der Tag des Herrn. Leider war es dem Jubilar wegen Heiserkeit nicht möglich, außer dem Altardienst die beabsichtigte Predigt zu halten. Statt deffen sprach Prälat v. Habicht in Anlehnung an ein Schriftwort dem Jubilar zu seinem Ehrentage die herzlichsten Glückwünsche aus und überreichte dem Jubilar ein Dekret Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs, wodurch der Jubilar zum Geheimen Kirchenrat ernannt wurde. Zugleich übermittelte der Prälat die Glückwünsche Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs und des Ober-KonsistoriumS. Kreisrat Dr. Wallau- Lauterbach überbrachte die Glückwünsche des StaatS- ministeriums und verlas ein Glückwunschschreiben des Schulministeriums, worin der Verdienste des Jubilars um das hessische Volksschulwesen in Ausdrücken der höchsten Anerkennung gedacht wurde. Hierauf überreichte Professor v. Stade-Gießen im Auftrage der theologischen Fakultät, deren Ehrendoktor der Gefeierte ist, eine Ehrentafel; Prof. Weiffenbach-Friedberg übergab im Namen der Professoren des Predigerseminars gleichfalls eine solche „dem einstigen treuen Schüler, dem tüchtigen Pfarrer, dem wohl- bewährten, wegen seiner kirchlichen Verdienste mit dem D. theol. geschmückten, durch wohlwollendes Verhalten gegen seine Geistlichen ausgezeichneten Mann." Dekan Hainer- Hungen brachte sodann die Glückwünsche der Dekane Oberhessens dar, Pfarrer Schmidt-Schlitz die der Dekanatsgeistlichen Verbände mit einem Geschenk, einem Prachtwerk über Palästina. Hieran schloffen sich die Glückwünsche der Kirchenvorstände des Kirchspiels, die gleichfalls Geschenke überreichten, der Dekanatssynode und des Kirchenvorstandes zu Schlitz. Nach einem von dem Jubilar gesprochenen Gebet und einer kurzen Schlußansprache des Prälaten an die Gemeinde schloß die erhebende Feier im Gotteshause, an die sich dann die Gratulationen der zahlreich erschienenen Freunde des Jubilars in deffen Wohnung anschloffen. — Gegen 121/z Uhr vereinigten sich in dem Saale der Frau Meiski die erschienenen Festgäste zu einem gemeinsamen Festmahle, an dem auch mehrere Glieder unserer Patronatsherrschaft, Freiherrn Riedesel, teilnahmen. Kreisrat Dr. Wallau toastete auf Se. Majestät den Kaiser und Se. Kgl. Hoheit den Großherzog. Ihm folgte Prälat D. Habicht mit einem Trinkspruch auf den Jubilar. Major Baron Riedesel-Lauterbach überbrachte die Glückwünsche der Freiherrlichen Familie, Professor Stade feierte den Jubilar als D. theol., Dekan Kalbhenn ° Burggräfenrode als treuen Freund. Geheimer Kirchenrat D. Dieffen- bach-Schlitz toastete auf die Patronatsherrschaft, Dekan Hainer auf das Kirchspiel Stockhausen, Baron Hans v. Riedesel auf den Prälaten, Professor Weiffenbach auf das Kleeblatt Stock-Habicht-Dieffenbach, Dekan Kalb Hann auf die Lehrer, Lehrer Gompf-Uetzhausen auf das gute Verhältnis zwischen Kirche und Schule, der Bürgermeister von Stockhausen auf den Jubilar als ihren verehrten Geistlichen. Dem Danke des Jubilars gab Prälat Habicht Ausdruck, indem er die Gäste hochleben ließ. Möge es dem Herrn Geheimen Kirchenrat vergönnt sein, noch recht lange in ungeschwächter körperlicher und geistiger Frische weiter segensreich zu wirken. Oberscheld, 20. April. (Eisenbahnausbau im Dill kreis.) Unter dem Vorsitze des Bürgermeisters Gierlich zu Dillenburg fand die zweite Beratung der Eisenbahnprojekte 1) Nikolausftollen - Wallau (Länge der Strecke zirka 30 Klm.), 2) Oberscheld - Eisemrot durch die Jrrschelde (Länge der Strecke zirka 5,8 Klm.) statt. Das Komittee wählte einen Geschäftsausschuß von 7 Personen aus den Kreisen des Handels, der Industrie, des Bergbaus, der Land' und Forstwirtschaft. Beiden Bahnstrecken, die als Normalstaatsbahnen im Anschluß an die Scheldethalbahn projektiert sind, gebührt die volle Beachtung und Würdigung seitens des Staates. Bekannt ist, daß die Scheldethalbahn zu einer der bestrentierendsten des Eisenbahnfiskus zu zählen ist. Diese Rentabilität muß sich der Staat erhalten, womöglich dieselbe erhöhen. Ihre Grundlage hat die Rentabilität vornehmlich in der Befrachtung seitens der Gruben. Werden die Projekte nicht berücksichtigt, so ist das für die Zukunft gleichbedeutend mit der Entziehung des Unterhalts für 13 bis 1400 Bergleute aus der hiesigen Gegend, die für 5 bis 6000 Köpfe den Unterhalt aus ihrer Beschäftigung im Grubenrevier ziehen. Die Seßhaftigkeit der Arbeiter zu fördern, ihnen Gelegenheit zu geben, ohne Ermüdung zur Arbeitsstätte zu gelangen, ist ein in der heutigen Zeit besonders anzustrebendes Ziel. Dies wird erreicht durch den Bau dieser Bahnen. Diese» Fragen des engeren VerkehrSgebictes reihen sich bedeutende des weiteren Verkehrsgebietes an. Die Bahnen würden in beiden Fällen den Verkehr des Dillthals, wesentlich der Kreisstadt Dillenburg, mit dem des Hinterlandes in Be- wegung setzen. Was nun schließlich die technische Frage der beiden Strecken angeht, so ist diese nach den vor I li-S-nd-n Aufnahmen von sachverständiger Seite Schwierigkeiten zu lösen, besonder« gilt die« von r S'r°ck° Oberscheld. Eisemrot, Auch w.rd der Zur. welcher auf der Strecke NikolauSstollen-Wallau nötig D reichlich wieder ausgeglichen durch die besonders l^ Bearbeitung der Strecke Lixfeld-Wallau, ganz abqe £ davon, daß der Tunnel ohne Zweifel eine wichtige Gru)< aufschlußarbett zu gleicher Zeit darstellt. Hierzu tritt 2 auf hiesiger Seite die Unterhaltung der Scheldelabnll,^ ab NtkolauSstollen bis zum Seitenthale nach Unverlo^ Glück hin dem Kommunalverband jährlich enorme Suwn,- für Wegeunterhaltung verschlingt und deshalb seitens'^ Verbandes ein namhafter Zuschuß zu der Bahn Sicherheit zu erwarten steht. Sämtliche Interessenten b- oeioen Bahnen, Gemeinden, Gewerke, insbesondere nfor bte Bergarbeiterschaft der ganzen Gegend begrüßen v druckte mit Freuden und hoffen, daß staatlichersenr Bestreben das gebührende Interesse zugewandt wird. Die Katastrophe von Bingen. Von der Großherzogl. Bürgermeisterei Bingen erhall- wir folgende Mitteilungen: „Unsere Stadt verort neten-Versammlung hat in ihrer gestrigenSchum folgenden Beschluß gefaßt: Die Stadtverordneten-^ sammlung spricht ihr wärmstes Mitgefühl aus Anlaß furchtbaren Ereignisses am 17. ds. Mts. aus. Sie bebaut; auf das Lebhafteste, daß die langjährigen Bemühung der zuständigen Stellen in Bingen auf Herstellung eint: besseren und sicheren Verkehrsverbindung zwischen Binu- und dem jenseitigen Rheinufer seither ohne Erqtl nis geblieben sind. Sie erwartet bestimmt, dck nach dieser Richtung hin so rasch wie irgend nm lich eine durchgreifende Verbesserung eintreten nio>; — Gegenüber den vielfach unzutreffenden Darslck lungen über den Unglücksfall dürfte es für weilt: Kreise von Interesse sein, nachdem die eingeleitete Unm- suchung mehr Licht über den Sachverhalt verbreitet V berichtigte Mitteilungen über den Verlauf der Sataftropt. und über deren Ursachen zu erhalten. Nach Beendigung des im Hotel „Englischer Hof" hier tagenden Kommerst- des Rheingauer Philisterzirkels katholischer Studenten Verbindungen beabsichtigte eine Anzahl Festteilnehmer, mit ihren Damen den in Rüdesheim um 10 Uhr 14 Minuten abends abgehenden Zug zur Rückkehr nach ihren Heimat, orten zu benutzen. Da das Trajektschisf bereits um 8 Utyi 18 Minuten abenbä die letzte Fahrt von Bingen aus anUiti und bei der nächstfolgenden Fahrt 9 Uhr 2 Minuten ab Bingerbrück in Bingen nicht anlegt, mußte die Ueberfahn über den Rhein mittelst Nachen bewerkstelligt werden. Zur Ueberfahrt waren die hier ansässigen Nachenführer Franz und Karl Hauck vorher schon engagiert. Sie verwendeten, da ihr eigenes Fahrzeug polizeilich nur auf 12 Personen geaicht ist, und sich eine größere Anzahl von Personen, als verabredet, einfand, eigenmächtig einen ihnen nicht gc hörigen größeren Nachen. Dieser war aber nur auf in Personen geaicht und konnte darum für 22 Personen ein sicheres Verkehrsmittel nicht abgeben. Er war überdies seitens des Eigentümers in Reparatur genommen worden Ein Organ der städtischen Polizei, die im übrigen den Nachenverkehr streng überwacht, war zufällig nicht zur Stelle. Der Nachen stieß ab und die für ihn allzuschwern Belastung hat nun offenbar den Unglücksfall verschulbei Aber nicht allein auf diesen Umstand, wenn er auch direkte Ursache des Unfalles war, ist die Katastrophe zurütl zuführen. Die tiefere und eigentliche Ursache bilden die ganz unzureichenden und unzeitgemäßen Einrichtungen der Trajektverbindung Bingen-Rüdesheim. Das ausschließlich? Recht zur Unterhaltung einer Dampferverbindung zwischen Bingen und Rüdesheim ist nämlich seitens der beiden Ufet- staaten zur Zeit der preußisch-hessischen Eisenbahn-Direl tion Mainz übertragen. Die Eisenbahn-Verwaltung b handelte seither das Trajekt in erster Linie als Mittel fü: ihre eigenen Zwecke — Herstellung des Eisenbahn-Äc schlusses zwischen den in Bingerbrück bezw. Rüdeshu'r ankommenden und abgehenden Zügen. Dabei fand lei ungleich größere und wichtigere Personenverkehr yuifdhr Bingen und Rüdesheim eine durchaus ungenügende B- achtung. Während an sonstigen, viel weniger verkehrsreicher. Plätzen am Rheine einviertel- oder einhalbstündiger Bto I kehr zwischen den beiden Ufern bis über 10 Uhr nackte hinaus aufrecht erhalten wird, muß sich hier der äußert lebhafte geschäftliche Touristen- und Fremdenverkehr einer. Fahrplane unterordnen, der überwiegend den Bahn "r schlüssen Bingerbrück-Rüdesheim Rechnung trägt. Der •■in Zeit in Kraft befindliche Winterfahrplan sieht z. B. zwisäe' 9 Uhr 37 Min. und 11 Uhr 2 Min. vormittags, Jor abends nach 8 Uhr 18 Min. keine Fahrten von Siny nach Rüdesheim bezw. in umgekehrter Richtung vor. ? langjährigen und wiederholten Bemühungen der Stc> Verwaltung, der Handelskammer, des Detaillistenvere^ und des Vertreters der Stadt Bingen im Landtage, rechtsrheinischer Behörden und Korporationen eine Verbesserung des Winterfahrplanes nicht herbeiM^ Nach dem ersten Entwürfe des neuen SommerfahrM-' bestand sogar die unglaubliche Absicht, die Ueberscchi- gelegenheiten sowohl vormittags von Rüdesheim ns' Bingeir, wie auch abends von Bingen nach Rüdeshak . in der Weise zu verschlechtern, daß zwischen, 8 Uhr 28 W bi% 11 Uhr 56 Min. vormittags keine Fahrt von Rilts- heim nach Bingen und abends 8 Uhr 18 Min. die 11 Ueberfahrtsgelegenheit von Pingen nach Rüdesheim w- gesehen war, während von Bingerbrück aus noch -^ heim durch E i n z e l u n t e r n e h m e r s r e i g e g c b en< und so eine direkte Dampfer - V e r b r n 0 u.tu zwischen den beiden Stabten Rüdesheim und Binger » ki »H« bi ki«e W't1 SÄ ,Ä' xA-Ä D!Cta i-eä SÄ’ .M die M die Fe> Ä über - ME auf 12 ^ex\or HB von einen i^nen mch- toüx ober nur ob m für 22 Personrr ben. Er war M Joh «nneSgemeinbe. I Den 16. April. Karl Konrad Schneider, Fuhrknecht zu Gretzen I und Johanna Katharine Vetzberger, Tochter des verstorbenen Tagldhners I Baltasar Betzberger iu Gießen I Denselben Johann Friedrich Gustav Aßmann, Gärtner zu Kassel I und Auguste Schardt, Tochter des verstorbenen TaglöhnerS Johann Georg I Schardt zu Gießen. v e, | Denselben. Heinrich Früher, Taglühner zu Gießen und Anna I Elisabelha Katharina Schweitzer, Tochter des »erstorbenen Bahnarbeiters I Johann Schwerer zu Gießen. Setaufte. Mat thäusgemeinde. Den 15. April. Dem Schneider Karl Mayer ein Sohn, Wilhelm, I geboren den 7. Mär,. Denselben. Dem Taglöhner Heinrich Damm ein Sohn, Wilhelm Karl, geboren den 17. März. Denselben. Dem Schneider Georg Hildebrandt em Sohn, Richard Georg Karl, geboren den 26. März. Denselben. Ein unehelicher Sohn, Wilhelm Karl, geboren den 10. März. ~ . Den 16. April. Dem Hilssbremser Georg Valentin Faust em Söhn, Georg Heinrich, geboren den 18. März. Denselben. Dem Tapezierer Otto Singet eine Tochter, Anna Eli- sabetha, geboren den 26. Februar. Denselben. Dem rad-meister Ludwig Germer eine Tochter Mane, I geboren den 17. März. , _ r Denselben. Dem Cigarrenfabrikant Fritz Egly em Sohn, Walter Kurt Hans Fritz, geboren den 3 März. Markusgemeinde. Den 13. April. Dem Fuhrknecht Johann Peter Rosenbecker em Sohn, Karl Johann, geboren den 22. März. . Den 15. April. Dem Kaufmann Fritz Eccarms eme Tochter, I Gertrud, geboren den 16 November. Denselben. Dem Spengler Paul Noack eme Tochter, Rosa Bertha, ßer Statt Güße». Evangelisch e Gemeinde. Getraute. MatthäuSgemeinde. Den 15. April. Karl Ludwig Ruppel, Metzger und Gastwnfth zu Uibtai und Katharina Emilie Lind, Tochter des zu Schotten verstorbenen | Munriatsaspiranten Johann Konrad Lind. imk Den 16 April. Heinrich Homg, Fuhrmann zu Barmen und kmvie Reh aus Gießen- Markusgemeinde. Den 15. April. Ferdinand Franz Karl Anton Heßler, Bahn- orbe ter zu Gießen und Margarethe Finzel, Tochter des Bahnarbeiters Wlt elm Finzel zu Friedberg. m . Denselben. Philipp Haller, Cementrrer zu Frankfurt a. M. und fiat) «ine Henriette Elisabeth- Schmidt, Tochter des verstorbenen Gen- bartnen Georg Schmidt zu Nidda. Den 16. April. Paul Oskar Arthur Schuster, Kaufmann zu gießen und Anna Jakobine Karoline Adolfine Becker, Tochter des Serbermeisters Karl Becker zu Gießen. . Denselben. Philipp Weigel, Lackierer zu Gießen und Mane Theodor« Geller, Tochter des Gastwirts August Ludwig Geller zu Königs- 6erj (Är. Biedenkopf.) Lukasgemeinde. Den 15. April. Louis Carlä, Ober-Ingenieur zu Ettlingen und Eiisubetha Kaißling, Tochter des verstorbenen Gerichtsvollziehers 5riebt. Kai-jling zu Erlangen. Den 18. April. Konrad Schardt, Fuhrmann zu Dreßen und Anna Aalharina Dorothea Sommer, Tochter des verstorbenen Landwirts Adam Sommer zu Tann. geboren den 22. Februar. , ,, Denselben. Dem Weißbinder August Wilhelm Horn eine Tochter, I Anna Pauline, geboren den 2. Februar. Denselben. Dem Postschatzner Georg Debus eme Tochter, Frieda I Elisabeth, geboren den 17. März. ,r _ Den 16. April. Dem Taglöhner Johann Georg Gebhardt eme | Tochter, Marie Elisabeth-, geboren ben 21. F-brrar. Denselben. Dem Fuhrknecht Johannes Koch eme Tochter Margarethe Ottilie, geboren den 21. Februar. . . _ Denselben. Dem Lanbbriefträger Johann Heinrich Engel em Sohn, | Karl Friebrich, geboren ben 19. Februar. .. Denselbm. Dem Eisenbahnschaffner Wilhelm Schnelber eine Tochter Margarethe, geboren ben 12. März. Lukasgem-inbe. . Den 15. April. Dem Schutzmann Peter Zimmer em Sohn, Aböls Heinrich Wilhelm Philipp, geboren ben 24. Februar. Denselben. Dem Telegraphenmeister Richard Rothe eine Tochter Margarete Antonie Dorothea Emma, geboren den 22. Dezember. Denselben. Dem Platzmeister Konrad St-inbach eme Tochter Luise, I Margarete, geboren den 2. März. . a Denselben. Dem Schmied Otto Lynker em Sohn, Otto Karl Ernst I Konrad Heinrich Richard Ludwig Max, geboren 28. Februar. I Denselben. Dem Wagnermeister Ludwig Wolf eine Tochter Marie, I geboren den 22. Januar. . t _ .. I Denselben. Dem Schmied Otto Knorr em Sohn, Otto Ernst I Ludwig, geboren ben 21. März. ,, Denselben Dem Bureaubiener Ludwig Abolph eine Tochter, Ett- sabethe Sophie Marie, geboren 17. April. I Denselben. Dem Postassifient Ehr. Fr. Theobor Schrermann ein I Sohn, Lubwig Friedrich Hans, geboren den 24. Januar. I Den 16 April. Dem Glaser Johann Wilhelm Räuber eme Tochter, ■ Marie Henriette, geboten den 5 Februar. Denselben. Dem Schlöffet Philipp Luh em Sohn, Heinrich Jakob, geboren den^-- März^ Heinrich Seibel eine Tochter, Frieda, 9eb0,",n"l6m. ^Kaufmann H-mrich W «ne bethe Charlotte Helene Margaretha Emma, geboren den 5. Februar. JohanneSgemernde. , . Dm 15. April. Dem Schlöffet Heinrich Bott cm Sohn, Heinrich -°d°>« Schenk ein E°hn. ««I fiUbWVnff. ='-m- T°chi«. Feiedc., gebneen den Den 15. April. Dem Vizefeldwebel Friedrich Werner eme Tochter, Christtne Marie Luise, geboren den 9. Mir,. Todrtcr. Den 16 April. Dem Hauptmann Paul Rücker eine Tochier, Annemarie Ilse Qubetta, geboren 19. Februar. Beerdigte. MatthäuSgemeinde. , Ri_c Den 11. April. Elise Günther. Tochter deS verstorbenen Bier brauers Gottfried Franz Günther, 11 Jahre alt, starb den 9. Apru. Lukasgemeinde. „ Den 14. April. Edmund Neumann, Großh. Kammermusttus i. v-, 64 Jahre alt, starb den 12. April. Militärgemeinde. _ Den 17 April. Hedwig Johanna Marie Andrä, Tochter des yo- I Hoist Wilhelm Andrä, 6 Jahre alt, starb den 15. April. lut" .‘m >3 •eifel 5 *1 tk '«Stu. Sti; «"9 b« ös '-Singen, ‘S'tetiSinge,. 'festab’u • M ^"öjährigen 5haui hüstelt ,er seither ohne W wie irgend e^etun9 eintreten UMtressenden *■ . durfte es fün Lenl die emgeleiteti ^verhalt verbrrit Verlauf der V rjalten. Nach Bee- ?er tagenden fc.- 5 katholischer Anzahl Festteilch, Landet und Uerkehr. Volkswirtschaft. Frankfurter Börse vom 21. April. "Wechsel auf New-York zu 4.21,/r22‘/|. Prämien auf Kredit per ult April 0.80 o/o, do. Per Mai 2.050/0, do. per ult. Juni 2.8Q0/0, Diskonto-Kommandit per ult. April 0 75’/oi do. per ult. Mai 1.650/r, do. per ult. Juni 2 10 Lombarden per ult April 0.35°/o, do. per ult. Mai 0.70 °/o. do. per ult. Juni 1.050/o. Spanier per ult. Apnl 0.00. _.. . Notierungen: Kreditaktien 228.70-90-60-00, Diskonto- Kommaodit 190.10-00-00, Staatsbahn 137.70-000, Gotthard "2.00, Lombarden 27.70-40.00, Ungar. Goldrente 97.65, ItaUener 94 80, Bproz Mexikaner 25.80, Oesterr. Coupons 84.1/», Amerik. Coupons ^editaktien 228.90-50-000, Diakonto-Kom- mandit 190 10-00 Staatsbahn 136.70, Lombarden 00.00. «rättberg, 21. April. Fruchtmarkt. Weizen 00'00-00.00, Mark Kornl6,00—00Mk-, Gerste 15,75-17,bOMk. Hafer 14,00-15,80 Mark', Erbsen 17,00—00.00 Mk., Linsen 00 Mk., Kartoffeln 4 Mk. bi6 5.00 Mk. ________________________________________ -glicht wird. Aus dem schweren Unglücksfalle werden ft-ii entlief) jetzt die naheliegenden stonsequenzen gezogen Konsequenzen, jbie schon aus den Anforderungen, modernen Verkehres und der gerechten Bewertung Ki Menschenlebens hätten gezogen werden sollen". Von Seiten des Verbanoes der katholischen Studcnten-l! Line Deutschlands findet am Montag vormittag ein. für die bei dem Kahnunglück Ertrunkenen in, SrfSfi’ n Geisen heim statt. Benesiziat Riel. tn, v ^>»fL°r m°hl°us. Bis jetzt ist noch keine Leiche der Ver- ir' '",|6fne«equiembfiir die Opfer der Katastrophe bei Bingen Zow.s? der Jk" vormittag in der Minoritenkirche zu Kolli gliche JvtrrN Der sehr starke Besuch zeigte, wie tiefen Ein- insbt?o5 SnSbal schreckliche Unglück bei den Aktiven tote bei den k-J E en Zerren des Verbandes gemacht hat. Im Chor hatten ■ daß ftQQtIi^ E/rreter von vier Verbandsvereinen (Arminia und Frriia- “lÄ ! in Brisgovia-Freiburg, Karolingia-Aachen) mit ben umflorten Vereinsfahnen Echansgestellt. Auf den !chwarz- i s-ften Bänken vor dem Chore fand nur ein Deck der ueraäst- Pkast Unter Assistenz der Kapläne Liitzeler »d Oster zelebrierte Oberlehrer Oberdörfer - sämtliche Etliche find Alte Herren des Verbandes - das Trauer- m Nach dem Evangelium hielt er eine ergreifende An- Lcho am die Leidtragenden. Mit der Absalutia ad tum- ani schloß die Feier. Dann versammelten sich zahlreiche Mister und Aktive im Gesellschaftssaale der Buraergesell- Wafft, um über ein Denkmal für bic Opfer der iiatastrophe zu beraten. Lchiffsnschrichten Der Postbamvfer „Neberlanb" ber „Reb Star Linie", in Ant» «erpen, ist laut Telegramm am 19, April wohlbehalten M Phrlabelphrn angekommen. Es weiss Jedermann, g baß eine kluge Frau nie verschwenderisch ist, daß eine kluge Fr« «ber auch nie den Pfennig scheut, den sie iür eine «uerk«nnt gute Ware mehr »«hlen mutz, als für eine minderwertige, für eine fchlechte. Sine kluge Frau wird z. B. nie eine andere Seife kaufen als vosriog» berühmte Eulen-Seife, weil ste weiß, daß ste damit die Schönheit und Frisch« der Haut erhält, daß ße ferner daS Beste empfängt, was die Setsenbranche bietet, und daß ste trotzdem billig etnkauft. Doerings Eulen-Seife sei jedermann« Toiletteseile! Preis überall 40Pfg. itur genommen \< ei, die im übrigen: max zufällig mii > die für ihn allzni^. a UngWfall üerjäi. stand, wenn et auch de. bie ntlidje 11* bilder emäßen Einrichtung!'' heim. Tas ausschlieö- myferverbindung jitip ich seitens der beiden i»en Mbahn-T,'i Insenbahn-Nttvaitung erster Anie al» Wittel' .etlung des Eisendehn-^ aerlM W' ‘ »■ 'S** ■e PersonenveM • durchaus ungenw iet weniger verla" ÄS gekehrter MW ■n met, LbW «Ks Ä’. i’Ä'1 ds 8 Uhr jjjjnj.M« ',7b b-E'E SrSl64ei«er^ E- Leibniz CaKes 1206 Bekanntmachung 3. ffi. 7. 482 2985 2. 63 S. 2815 In Uniform. 3. 4. 6. 6. 40 25 64 4850 72 14 168 1775 350 3950 18 8 rm Eichen-KnÜppel, rm Nadel-Knüppel, Wellen Buchen-Reisholz, Wellen Eichen-Reisholz, Wellen Nadel-Reisholz, rm Buchen Seöcke, rm Eichen-Stöcke, rm Nadel-Stöcke. Nadel-Stämme von 15—30 cm Durch«. — 17,73 fm, Nadel-Stämme von 15—35 cm Durchm. — 170,66 fm, Nadel-Derbstangen mit 3,62 fm, rm Nadel-Scheit, rm Nadel Knüppel, Wellen Nadel-Reisholz, rm Nadel-Stöcke. r3|HÄNN0VER|^ CAKES-FABRIK 48 Nadel-Derbst,ngen mit3,79 fm, 11 Nadel Reisstangen mit 0,21 fm, 54 rm Buchen-Scheit, 6 rm Eichen-Scheit, 11 rm Radel-Scheit, 10 Wand- und 2 Weckeruhren; 1 Pianino, 1 Break, 1 Rollwagen, eine Partie Sckuhwaren, mehrere Bilder und Bilderrahmen, sowie Möbel aller Art. Gießen, am 18. Avril 1900. Großberzogliches Amtsgericht. Zusammenkunft an der Lehmgrube. 2. Mittwoch, 23. April l. I., vormittags 9 Uhr, in den Distrikten Kinnwald, Steinwald, Mark re.: Konkursverfahren. Das Konkursverfahren über das Vermögen des Uhrmachers Karl Ramstock in Gießm wird, nachdem der in dem Vergleichstermine vom 15. März 1900 angenommene Zwangsvergleich durch rechtskräftigen Beschluß vom 21. April 1900 bestätigt ist, hierdurch aufgehoben. Gießen, den 21. April 1900. Das Großh. Amtsgericht, gez. Neuenhageu. Bekannt gemacht: 2987 Neidhart, Gerichtsschreiber. Versteigerung zu 1 findet bestimmt, zu 2 teilweise statt. 2971 Bor«, Gerichtsvollzieher. Turnschuhe Sportschuhe Kessnerschuye mit Gummisohlen billigst bei 2887 Wilh. Herbert, Marktplatz 2. Versteigerung. Dienstag den 24. April d. IS., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung r 1. 11 Regulator - Uhren, 10 silberne Taschenuhren, 10 desgl. Damenuhren, 41,5 Zusammenkunft an der Heerstraße. Das Holz im Kaulsköppel und Lausköppel wird bei der Versteigerung Eichener Ireiwill. Feuerwehr tzrdenlttche Kauplversammlung am Montag den 30. April, abends 8Vr Uhr, bei Peter König (SteM Kaffe!). ein dem Handelsregister unterfertigten Gerich^ wurde eingetragen. 1 9>e ftiima Rickcr'sche Buchhandlung" zu Gießen ist geändert in cy Ricker'sche Univ.-Buchhandlung". L Die Firma „Jakob Kahl" zu Gießen ist erloschen. ' Mr die Firma „Tribus & Sundheim" zu Gießen ist dem Kauf- mann Wilhelm Attig daselbst vom 1. d. Mts. an Prokura erteilt. Bemalich der Firma „Adolf Zinßer" zu Gießen: Die dem Gustav oiHfeer daselbst erteilte Prokura ist erloschen und der Eheftau des Inhabers, Marie Zinßer, geb. Weck, vom 4. d. Ms Prokura erteilt. Für die Firma „Liebmann Bar" zu Gießen ist dem Kaufmann Ferdinand Baer I. daselbst Prokura erteilt. Die Firma „Ernst Sondermann" zu Gießen und als Inhaber derselben: Ernst Sondermann, Kaufmann daselbst. Die offene Handelsgesellschaft „Rudolf Löwenstein L Co." -gn Gießen Gesellschafter find die Kaufleute Rudolf Höwenstein und Julius Rosenbaum zu Gießen. Beginn der Gesellschaft am 1. April 1900. Gießen, den 15. April 1900 2986 Großberzogliches Amtsgericht Hchmrffngerung. In den Waldunge. der Gemeinde Allendorf a.Lamda werden versteigert: 1. DienStag, 24. April l. I., vormittags 9 Uhr, im Distrikt Mark: vederrenxea Sie «ich, dass meine I DeutHchland- W'ÄffiRÄP® Fahrräder u. 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M., nachmittags 2 Uhr, werden im Spitalhof Seltersweg 11 dahier eine Partie Frauenkleider und Weißzeug, zwei Schließkörbe, sowie verschiedene andere Gegenstände gegen Barzahlung versteigert. 2974 I. 91.: Schneider. DER. BESTE BU^TERC.fc • c" ■ IkrlfriiuTiiiuu'n in einfachem und feinem Genre mit Patent-Matratzen Fritz Mowack < die 153 Trauerkleider 2918] Em Hausbursche auf sogleich gesucht. K. Wogt, Seltersweg 61. 154 ZSkeichstraße 13, part. 2945] Settersweg 85, HL vermieten. Lerantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Wittk«; für den Anzeigenteil: Han- Beck. — Druck und Verlag der Brühl'fchen UntversitälS.Buch. und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. Rollläden Zugjalousien Rolljalousien W IHietiii'ludie (Offene Stellen Vermietungen Onni Metliche llrrmifditi Die ausgezeichneten , Fabrikate' Lager in Stoffneuheiten. Aug. Montanus Nachfl., loh. R. & M. Imheuser, Giessen, Marktplatz 9—10. Blusen und R5oke stets grosser Vorrat bei: Aug. Montanus Nachfl., Inh. R. & M. 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