! Samstag bett 24. März 1900 unver- 0 Amts- und Anzeigeblatt rur den Areis Gietzen )enen: 2283 ein- Tochter, 1. Vortrag des Herrn Professors Pfeiffer über die Tierseuchenbekämpfung unter Bezugnahme auf die W. Feuilleton Mme. de Staöl 5 Frauenlebens. Was thun wir denn?" — Die wackere .Schrecklich!' Alle Anzeigen-Bermittlung-stellen de- In- und Ausländer nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: total 12 Pfg., auswärts 20 Pfg , „j ^l»i kurzem noch in strahlendes Licht getauchten Saal ver- Ehlen, giebt es ein kurzes Gedränge in den Garderobe- Dezugsprcls Viertcljährl. Mk. SM monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohnr durch die Abholestelle» Vierteljahr!. Mk. IM monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl. mit Bestellgeld. Gratisbeilage«: Gießener Fantitienblätter, Der hessische Landwirt, Mütter für hessische UolKsKunde. vertrügen angesetzt und festgelegt werden.?" Referent: der Unterzeichnete. Hardt-Hof, den 20. März 1900. Der Präsident des landw. Vereins für die Provinz Oberhessen. I. V.: Schlenke. Lisi weiß Rat. Ter Hausmeister wird aus den Federn getrommelt und muß in einem Einspänner nach dem Balllokal zurück, den „vergessenen" Papa und Gatten zu suchen. — Ter arme Ballvater! Die fünfte Nacht ist es, seit er von Ballsaal zu Ballsaal geschleppt wird, wo er nichts weiter zu thun hat, als die Vorstellungen junger Herren entgegenzunehmen, sich gründlich zu langweilen und schließlich die Zeche zu bezahlen. Am Morgen muß er dann mit wüstem Kopf ins Büreau, während sich die Damen des Hauses in den Federn dehnen und in einem förmlichen Murmeltierschlaf Kräfte sammeln für den nächsten Ball. So hatte er sich denn in der fünften Ballnacht, als es scharf gegen morgen ging, ein verlassenes Plätzchen zwischen einem Kvedenzkasten und dem' Ofen ausgesucht, sich dort Deckung durch einen vorgeschobenen Ofenschirm verschafft und war dort glückselig eingenickt. Auch die aufräumenden Kellner harten ihn übersehen, und so schlief der Gute weiter, bis ihn ein Gefühl der Kälte weckte. Man hielt ihn, als er den Ausweg aus dem finsteren Saal suchte, erst für einen Einbrecher, und nur die rechtzeitige Ankunft des Hausmeisters konnte ihn vor allen erdenklichen Widerwärtigkeiten bewahren. „Na", sagte der Hausmeister bei der Heimfahrt, „san S' nöt bös, gnä' Herr: daß m'r an Muff oder a Paar Handschuach wo liegen laßt, kummt oft gnua vor, aber daß m'r a leibhaftig ausg'wachs'n's Men- frMfbd 1LgN4 : v luHu^me de- Statte#!. Gießener wcloi ke Anzeiger H .Hess. tekBkt* x. »Hättet N VI. •oltttunbe- MtL 4 ml kigelegt in Aussicht genommenen wissenschaftlichen Arbeiten im Veterinärinftitut zu Gießen. 2t Wahl des Pt äsidenten und Vizepräsidenten für die Periode 1900/1906. Hardt-Hof, den 13. März 1900. Der Präsident des landwirtschaftl. Vereins für die Provinz Oberhessen. I. B.: Schlenke. 6. VII., auf einem bestimmten Formulrr (G.) uns eine Ueberficht der in Ihrem Bezirke vorhandenen Fabriken, in denen Arbeiterinnen und jugendliche Arbeiter beschäftigt werden, einzureichen.j Die in dem seither benutzten Formular G. angewendete Einteilung der Gewerbe ist durch Bundesratsbeschluß vom 23. März 1896 wesentlich erweitert und verbessert worden. Sie wollen sich künftighin bei Ihren Berichten dieser geänderten Formulare, die in der Hofbuchdruckerei E. Lgngnes, Darmstadt, Grafenstraße 34, erhältlich sind, bedienen. v. Bechtold. SiiWtt, Expedition und Druckerei: Fchatßratze Nr. 7. beehre ich mich die Vereinsmitglieder hierdurch auf Montag den 26. März ds. Js., nachmittags 8 Uhr, auf Lonys Bierkeller in Gießen ergebenst zuladen. Gegenstände der Verhandlung werden sein: btt - Der vergessene Papa. Ein Wiener Blatt erzählt v (öbnenber W' f folgende Geschichte: Wie alles auf Erden, nimmt auch der lfT' . ■ l längste Ball ein Ende. Während die Kellner bereits die Herwauvt^ ('^lammen abdrehen und allmählich Finsternis über den Kt. 70 Kweites Matt Eine Aenderung der Geschäftsordnung? des Reichstags sollte der Abgeordnete Paasche beantragt haben. Die „Nationalliberale Korrespondenz" ist in der Lage, diese Ausstreuung als jeder Begründung entbehrend zurückzuweisen. Die „Köln. Volksztg." will ihrerseits von einer solchen Abänderung nichts wissen, die auch einmal gegen das Zentrum dienen könnte. Sie schreibt dann weiter: „Die chronische Beschlußunfähigkeit wird nicht eher aufhören, als bis die verbündeten Regierungen sich zur Bewilligung von Diäten an die in Berlin anwesenden Mitglieder des Reichstages entschließen. Vielleicht wird die gegenwärtige Obstruktion das eine Gute haben, daß sie den Bundesrat der Erkenntnis dieser Notwendigkeit etwas näher bringt." Obgleich die Gewährung von Diäten eine alte liberale Forderung ist, so können wir doch nicht zugeben, daß sie in diesem Zusammenhänge gerechtfertigt wäre. Die Majorität, welche die lex Heinze verpfuscht hat, gebärdet sich recht possierlich, wenn sie der Minderheit aus der Obstruktion einen Vorwurf macht, weil sie selbst zu bequem war, um ihrer Schuldigkeit nachzukommen. Namentlich die Herren vom bayerischen Zentrum hatten es gar eilig, nach Hause zu fahren, und nun wird getobt und gewütet, weil die Gegner nicht so liebenswürdig waren, die Geschäfte der arbeitsunlustigen Herrschaften zu besorgen. Kann die „Köln. Vztg." eine Garantie dafür übernehmen, daß diese selbst bei wichtigen Anlässen ihre Pflicht so liederlich erfüllenden Reichstagsabgeordneten durch Gewährung von Diäten pflichteifriger werden würden? Das ist die Frage. Und wir fürchten sehr, daß die Herren, denen jetzt die Diätenlosigkeit als Vorwand für ihr Wegbleiben dient, später ohne Vorwand ruhig weiter schwänzen werden. Es ist bezeichnend, daß am Samstag nicht weniger als fünfundsiebenzig von den Herren fehlten, die die Kompromißanträge unterzeichnet hatten, und daß von diesen 75 abwesenden Mitgliedern nur sechs krank waren, darunter der Centrumsführer Dr. Lieber und der freikonservative Abg. v. Tiedemann-Bromberg. Beurlaubt hatten sich zehn, darunter der reichsparteiliche Abg. Dr. Stockmann, der unter dem Kompromißantrag neben den Abgg. Graf v. Bernstorff-Lauenburg, Himburg, Dr. Oertel- Hauptmsaiumlung des landw. Vereins für die Pronin; Obrrheffeu. Zur diesjährigen außerordentlichen Hauptversammlung Bekanntmachung. Betr.: Hauptversammlung des landw. Vereins für die Provinz Oberhessen. Unter Bezugnahme auf meine Bekanntmachung vom 13. d. M. bringe ich hiermit zur Kenntnis der Vereinsmitglieder, daß Herr Professor Dr. Pfeiffer in Gießen verhindert ist, den angekündigten Vortrag über Seuchenbekämpfung u. s. w. zu halten. Ich habe daher an die Stelle dieses Vortrags den folgenden Tagesordnungsgegenstand gesetzt: „Wie hoch müßten unter Berücksichtigung der heutigen Verhältnisse die landw. Zölle in den neuen Handels- Wchener Anzeiger Kenerat-Anzeiger schenkind vergißt, dös ..." — „Tas kommt", unterbrach ihn der „Vergessene" seufzend, „nur bei Ballvätern vor". Ernst Haeckel und seine Gegner. Man schreibt der „Frft. Ztg.": Ernst Haeckels letztes Werk: „Die Welträtsel", das in ein paar Monaten in 9000 Exemplaren verkauft worden ist, erregt noch immer die weitesten Kreise und hat dem Jenaer Gelehrten scharfe Anfeindungen zugezogen. So heftig wird Haeckel allerdings nicht angegriffen wie in den sechziger Jahren, als seine Schriften und Lehren böse Stürme gegen ihn entfachten. Aus jener Zeit erzählt Wilhelm Bölsche in seinem soeben veröffentlichten Lebensbild Haeckels eine hübsche Geschichte: Ein grimmer Theologe wurde persönlich vorstellig beim Großherzog von Weimar, es müsse „dieser Skandal mit Haeckels, des Erzketzers, Professorschaft" endlich aufhören. Ter Großherzog, aufgewachsen in den großen Traditionen Weimars, fragte gelassen: „Meinen Sie denn, daß der Mann das, was er vorträgt, wirklich glaubt?" Der andere: „Schlimm genug, — aber das wird er wohl." Darauf der Großherzog: „Ja, aber dann thut der Mann ja blos dasselbe, was Sie auch thun!" .... Ein amerikanischer Lokomotivenrekord^ Einen neuen Rekord hat die Lokomotive Mogul der New- 9)orfer Zentralbahn geschaffen. Nach dem Volldampf hat diese Maschine den sogenannten Southwestern Limited gezogen, der aus 16 Waggons bestand. Das Gewicht dieses Zuges betrug 916 Tonnen, und seine Länge einschließlich der Lokomotive fast eine englische Viertelmeile. Ter stattliche Zug legte die Entfernung von New-York nach Albany, das sind 143 englische Meilen, in 3 Stunden und 15 Minuten! zurück, hatte also eine Schnelligkeit von durchschnittlich 44 Meilen pro Stunde, wenn man die beim Passieren von Städten sowie zwecks Einnahme von Wasser während der Fahrt erforderlichen. Verlangsamungen mit einrechnet. Diese hohe Schnelligkeit ist bisher von einem ebenso langen und ebenso schweren Personenzuge mit einer Lokomotive Vorspann auf eine gleich große Entfernung auch nicht annähernd erreicht. und wie tanzneidig Fräulein C. fei; dann hält endlich der Wagen, der verschlafene Hausmeister kommt, das Haus- thor knarrt, man klettert die Stiegen empor. — endlich, zu Hause! Die treue Lisi kommt und hilft die Damen „ab- rüften". „Ich weiß nicht", sagt da plötzlich Frau K., „mir ist, als ob mir etwas fehlte!" — „Mir auch", entgegnet Emma, müde in einen Fauteuil sinkend. „Ich habe die Empfindung, als ob mir etwas abginge!" — „Wir müssen etwas vergessen haben", meint Therese. „Vergessen?" sagt die Lisi und ruft dann, einen Gedankenblitz erfassend, erschreckt aus: ,,n' gnä' Herrn harn' S vergessen! Der gnä’ Herr is ja nöt da." — „Um Gotteswill'n, der Papa!" — „Mein Mann, wir foaben meinen Mann vergessen!" — Amtlicher Feil. Bekanntmachung. Betreffend: Schießübungen. S8 wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß IW Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm Nr. 116 am 26. und Ist. Mts., morgens von 7 Uhr bis nachmittags 6 Uhr »Schießübungen mit scharfer Munition in dem Gelände zwischen Mtw-Buseck, Großen-Buseck, Beuern Climbach, Treis a. d. Lda., dßimzlar und Daubringen abhalteu, und dasselbe zu diesem : mit Posten absperreu wird. Die Schußrichtung läuft von der Straße Altenbuseck- 'Onbriugen in östlicher Richtung. Die Straßen Treis a. d. Lda., Mainzlar, Daubringen, Mea-Bvseck, Großen-Buseck, Beuern und Allertshausen find uu- 'jAhrdet. An den betrefiendeu Tagen dürfen fich keine Holzarbeiter imb H olzsammler oder sonstige Arbeitet in den gefährdeten LMungeu aufhalten. Gießen, den 21. März 1900. Großh. Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Iaae>*e >♦* Anzeigen zu der nachmittag- für We |njrti>ea Saf erscheinenden Nummer bi- vorm. 10 Uhr. OtahBungm spätesten- abend- vorher. Gießen, 21. März 1900. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen ■n däe Großh. Bürgermeistereien Altev-Buseck, Allertshausen, Beuern, Climbach, Daubringen, lAroßeu Bufeck, Mainzlar und Treis a. d. Lda. Die vorstehende-.Bekanntmachung wollen Sie alsbald itiBf ortsübliche Weise veröffentlichen lassen. v. Bechtold. Gießen, am 21. März 1900. betr.: Vorschriften des Arbeiterschutzgesetzes vom vom 1. Juni 1891 über Arbeitsbücher und Beschäftigung jugendlicher Arbeiter und Arbeiterinnen. Tas Großherzogliche Kreisamt Gießen ,iD Großh. Polizeiamt Gießen und die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Alljährlich haben Sie narb der Anweisung für die OrtS- z Wizeibehörden und Bürgermeistereien vom 26. März 1892, .TiMW W ssas? 6 Die Liehe ist nur eine Episode im Leben i I | des Mannes; sie ist die ganze Geschichte des -1 Adresse für Depeschen: Anzeiger Hletze«, Fernsprecher Nr. 51. ftivtU sek' r-(hinten, während draußen die heiseren Stimmen der Mm* 23 (genrufer das dumpfe Rollen der abfahrenden Wagen iben«fi Ml 85 tzÄmönen. Bald wird es stille und öde sein in den Räumen, ittp q «..zollst rOtltfjen so reges, fröhliches Leben und Treiben geherrscht «A.lusE Zu den letzten Gästen, welche den Heimweg antraten, •St ßldtörten Frau K. und ihre anmutigen Töchterchen Emma U°H!> Therese. Tie Mädchen hatten zu den begehrtesten und u^mvo ebensten Tänzerinnen des Balles gezählt, und auch flitzt noch sah das entzückte Mutterauge die lieblichen Kinder blofl einer Anzahl Anbeter umringt, welche eifrigst be- Mft» waren, die Hüllen in Empfang zu nehmen und . friie ivarmen, pelzgefütterten Capes um die schönen Schul- Umber reizenden Mädchen zu legen. Bis zur Wagenthür flaw flitzt sich das befrackte Gefolge fort, um noch einen letzten tot—ein letztes Tankeswort, um Verheißung freudigen ^Ersehens auf dem Tanzparkett zu erhäschen. Dann 1 WM sich der Wagenschlag, die Pferde ziehen an, und * gjirl' dtLDnmen drücken sich behaglich in die Ecken des Wagens, «ms lilbr: dm rasselnd durch die Straßen rollt. Die Mädchen plaudern Ldfc ra^ber die Ereignisse des Abends, wie lieb Herr X. war, . wLe iamos Herr Y. tanzte, wie galant Herr Z. sich gezeigt *101* HP, wie abscheulich Fräulein A. ausgesehen habe, wie eMtzllich tief Fräulein B. „ausgeschnitten" gewesen sei Sachsen und Roeren als Vater des Kompromißantrages steht. „Entschuldigt" hatten sich sieben, ohne Entschuldigung aber fehlten von den Kompromißlern — 52, daruntern von bekannteren Konservativen Graf v. Kanitz, Graf zu Lim- burg-Stirum, v. Loebell, Lucke, von Puttkammer-Plauth, Graf zu Stolberg-Wernigerode und der Abg. Stöcker, der noch am Tage zuvor sich in eifernden Reden kaum hatte genug thun können. Sitzung der Stadtverordneten am 22. März 1900. Anwesend Herr Oberbürgermeister Gnauth, die Herren Beigeordneten Georgi und Wolff, von feiten der Stadtverordneten die Herren Brück, Emmelius, Euler, Faber, Flett, Dr. Gaffky, vr. Gutfleisch, Hanau, Haubach, Helfrich, Heyligenstaedt Huhn, Iug- hardt, Keller, Kirch, Krumm, Leib, Löber, Loos, vr. Schäfer, Scheel, Schiele, Schmall und Wallenfels. — Entschuldigt die Herren: Beigeordneter Grüneberg, Stadtverordneten Petri, vr. Fuhr, Grünewald, Heichelheim und Orbig. Herr Oberbürgermeister Gnauth bringt vor Eintritt in die Tagesordnung ein Dankschreiben des Vorstandes des Alicevereins zur Kenntnis für die Bewilligung eines Ruhegehaltes an die Oberlehrerin. Ueber die Prüfung der Rechnung der Stadt Gießen für 1898/99 erstattet Herr Stadtverordneter Scheel als Vorsitzender der Prüfungskommission Bericht. Auf Antrag der Finanzkommission wird die Rechnung ge nehmigt, nachdem sich Anstände in der Kommission nicht ergaben. Die Rechnung deSStadterweiterungsfonds, welche einen baren Ueberschuß von 39,477 Mk. und ein nach dem jeweiligen Werte der Liegenschaft zu bemesiendes Vermögen von 367,108 Mk. aufweift, wird genehmigt. Der bisherige Ueberschuß seit Einrichtung des Stadterweiterungsfonds beziffert sich auf 142,436 Mk. Die Rechnung der Gemeindekrankenversicherung für 1899 wird nicht beanstandet. Für die Anlage erhöhter Trottoirs sind im Voranschlag für das Jahr 1900/1901 vorgesehen: die Südwestseite der Alicestraße (Kostenbetrag 11000 Mk.), die Liebig st raße zwischen Bahnhof- und Frankfurterstraße (7500 Mk.), die Mar bürg erstraße von der Ostanlage bis zu der Stelle, wo die Straße Thonplattentrottoir bereits besitzt (18000 Mk.), die Westanlage zwischen Seltersweg und Bahnhofstraße (6000 Mk.). Zurückgestellt wurde vorläufig die Ludwigstraße. Herr Wallenfels empfiehlt erhöhte Trottoirs für die stark begangene Senckenbergstraße, sowie die Kirchstraße, wovon seilens des Herrn Oberbürgermeisters Vormerkung genommen wird. Für die (teilweise schon ausgeführte) Umgestaltung der Südanlage find 6700 Mk. vorgesehen; es ist noch ein Teil des Schoorgrabens (in Nähe des neuen Schwesternhauses) zu überbrücken, sowie Wegauffüllungen gegenüber der Bismarckstraße vorzunehmen. Die Wiederherstellung des alten Rathauses erfordert Kosten im Betrage von 6500 Mk. Es sind vorgesehen außer den Arbeiten an der Fassade: Freilegung der unteren Halle und Anlage einer offenen Vorhalle, in welcher Tafeln zum Gedächtnis an die im Kriege 1870/71 gefallenen Gießener sowie an die Mitkämpfer aufgestellt werden sollen. Die Arbeiten sollen in der Hauptsache bis zum 10. Mai, an welchem Tage das Kriegerdenkmal enthüllt wird, fertiggestellt werden. Die Versammlung erklärte sich mit der freihändig erfolgten Vergebung der Maurerarbeiten an Herrn Wiun, der Steinhauerarbeiten an Herrn Jokel und der Glaserarbeiten an Herrn Bierau einverstanden. Die Lieferung der bronzenenGedenktafeln, von denen die reicher ausgestatteten die Namen der Gefallenen, die einfacheren die Namen der Mitkämpfer enthalten sollen, wird zum Preise von 2150 Mk. der Galvanoplastischen Kunftanstalt Geislingen übertragen. Auf Vorschlag der Kommission für die Einweihung des Kriegerdenkmals soll der das Ansehen des Kriegerdenkmals beeinträchtigende Winkel zwischen den Häusern der Herren Apotheker Cäsar und Spenglermeifter Faber zugemauert werden. Die Kosten im Betrage von 180 Mk. werden bewilligt. Hierauf wird in die Beratung des Voranschlags der Stadt Gießen für 1900/1901 eingetreten. In der Einleitung zu seinem Referat bemerkt Herr Oberbürgermeister Gnauth, daß nach vorläufiger Mitteilung des Steuer-Kommissariats das Kommunalsteuerkapital sich auf 1 868 500 Mk. belaufen werde, was einer Zunahme des Steuerertrages um 34 000 Mk. entspreche. Hn der Generaldiskussion fragt Herr Loos an, wie weit die Bearbeitung des Bebauungsplanes für den nordöstlichen Stadtteil vorgeschritten sei. — Herr Oberbürgermeister Gnauth bemerkt, daß der Plan im einzelnen noch nicht so bearbeitet sei, um vorgelegt werden zu können; die Einzelbearbeitung müsse Hand in Hand gehen mit der Aufstellung des KanalisationsplaneS; dem Stadtbauamt sei die Bearbeitung des Plaues mit als dringend bezeichnet worden. Herr Krumm berührt die Kosten der Kanalisation, und bemängelt, daß im allgemeinen zuviel in geheimen Sitzungen beschloffen werde, so letzthin wieder betreffs des Elektrizitätswerkes, worüber viel angefragt würde. Der Schwerpunkt der Verhandlungen liege zuviel in den Kommissionen, sodaß sich der einzelne Stadtverordnete nicht hinreichend orientieren könne; er halte es für besser, wenn vorher im Plenum beraten und dann das Material der Kommission überwiesen würde. Dies Verfahren empfehle sich besonders bei Baugesuchen. Weiter fragt Herr Krumm, ob über das Provinzial-Siechenhaus bereits entschieden sei; was der Kreis für die 88 000 Mk., die die Stadt zu den Der neue Kreuzer A (Nachdruck und Nachbildung verbot«.) in einzelnen Fällen wegen Betrugs, und Maurer Jakob Wn, Georg Roth aus Lambrecht wegen Beleidigung, sämtlich I '~'We GrMei UM 12 Uhr Mitternacht angetreten und darf nach Ablaut, D dieses Tages nicht mehr unterbrochen werden. Die gleiche |Xn SJnV°°p Mk., f Vergünstigung tritt auch ein im Verkehr mit der Cron- $ lin}itfenben f berger-, Kerkerbach-, Brölthaler- und Main-Neckar-Bahn. n für sich der Sächsischen und Oldenburgischen Staatsbahn, de: ^.FestausjÄ'. Lübeck-Büchener-, der Eutin-Lübecker, Mecklenburgischen Erra^n 9un9 am Friedrich-Franz-Eisenbahn, sowie im Verkehr mit der M' tnerA UnHie alt, ostcrretch der Dichter Robert Hameriing geboren. Erst ist einrt der bedeutendsten epischen Talente unserer Z it, und hat sich besonders in zwei großen Epen: „Abasver in Rom" und „Der Rinl| von Sion", glänz-nd bewährt. Der gefeierte Dichter und Sänger starb am 13 Juli 1889 im Stiftung-Hause bet Graz in Steiermark. ** Von hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Bäcker Philipp Hubertus Dörr aus Giebelsstadt wegen Diebstahls vom Polizeiamt Mainz: Kellner Rudolf Heislitz aus Hillersdorf wegen Unterschlagung vom Großh. Amtsanwalt I zu Mainz: Metzger Jakob Hofsäß aus Gimmeldingen wegen Unterschlagung, Hausbursche Friedrich Otto Voigt aus Köthen wegen Unter schlagung und Holzschneider Georg Frisch aus Kastel wegen Diebstahls, sämtlich vom Polizeiamt Mainz; Zigarren macher Wilhelm Kapp aus Plankstadt und Zigarrenmacher kommt zum erstenmal ein neues Bauprinzip zur Anwendung. Früher fügte man nach der Kiellegung zuerst das Spantes werk zusammen und brachte dann die Platten auf dasselbe, während man nach dem neuen Prinzip umgekehrt verfährt Dadurch wird einesteils eine größere Stabilität, anderer, seits eine größere Beweglichkeit erzielt. Kosten desselben beitrage, der Stadt biete; Redner spricht sich ferner anerkennend darüber aus, daß das alte Schloß renoviert werde, mißbilligt aber das Verhalten des Staates in Bezug auf die Instandhaltung der staatlichen Gebände, die, wie z. B. die Anatomie und das Hauptfteueramt, der Stadt nicht zur Zierde gereichten. Herr Oberbürgermeister Gnauth bemerkte, daß er immer peinlichst prüfe, was in öffentlicher und was in nicht öffentlicher Sitzung behandelt werden sollte. In Betreff des Elektrizitätswerks sei man genötigt gewesen, geheim zu verhandeln, weil Vertragspunkte vorlagen, die der Oeffentlichkeit nicht preisgegeben werden konnten; er habe die Absicht gehabt, das Wesentlichste darüber durch die Presse zu veröffentlichen, habe aber bereits am andern Tage in auswärtigen Blättern und einem hiesigen Bericht darüber gefunden. Die Kanalisation sei in öffentlicher Sitzung beraten worden; über die Kostendeckungsfrage zu beraten, sei heute noch nicht möglich, die Frage sei noch eine offene; sie werde demnächst gründlichst erörtert werden. Von der Vorverhandlung über gewisse Sachen im Plenum verspreche er sich nichts, es werde jedenfalls damit nur der Geschäftsgang erschwert; die Beschlüsse würden ohne vorherige Kom- Missionsberatung nicht besser, da einzelne Stadtverordnete versucht werden, Bemerkungen zu machen, ohne daß ihm das sorgfältig bearbeitete Material z. B- des Stadtbauamts usw. zur Verfügung stehe. — In Sachen des Siechenhauses habe der Provinzialtag eine Stadtkommission eingesetzt, deren Bericht vor kurzem erschienen sei und den nächsten Provinzialtag beschäftigen werde. Die Stadt stehe heute noch auf dem Standpunkt, daß sie ein Hospital errichtet, wenn das Provinzial-Siechenhaus nicht in Gießen errichtet werde. Was die Leistungen der Stadt an den Kreis be- betreffe, so beruht diese auf gesetzlichen Verpflichtungen; entsprechende Gegenleistung erhält die Stadt nicht; für gewisse Ausgaben, mit denen man die Stadt nicht belasten könne, hätten die Kreise aufzukommen, der Beitrag der Gemeinde zu den Kosten des Kreises und der Provinz richte sich nach der Steuerkraft, die stärkeren Schultern hätten die Städte. Herr Löber tritt für Verbilligung des Gaspreises ein im Hinblick auf den großen Ueberschuß des Gaswerkes, und möchte bei der Verwertung des Holzes aus den städtischen Waldungen mehr dem Brennholzbedürfnis der hiesigen Bürger Rechnung getragen wissen. — Herr Oberbürgermeister Gnauth bemerkt, daß die Stadt durch den Sub Missionsverkauf eine höhere Verwertung des Holzes als Grubenholz erreichen wollte, weil der Brennholzkonsumenten, besonders der Großabnehmer, weniger werden infolge Ueber- gangs derselben (der Bäcker) zur Kohlenfeuerung, die sich auch auf dem Lande immer mehr einbürgere. — Einem Antrag auf Ermäßigung des Gaspreises könne er nicht zustimmen im Hinblick auf die derzeitigen hohen Kohlenpreise. Gegenüber dem Ueberschuß des Gaswerks sei zu berücksichtigen, daß der Wert des Gaswerkes mancherlei Schwankungen unterworfen sei, und daß mit Vollendung des Elektrizitätswerkes ein Rückschlag eintreten könne. — Herr Wallenfels bezeichnet ebenfalls die Zeit für einen Preisabschlag nicht günstig, eher würde sich eine Erhöhung der CokeSpreise empfehlen. — Herr Oberbürgermeister Gnauth bemerkt, daß er eine Steigerung der Cokespreise nicht befürworten könne; sie seien bereits in dem den Kohlenpreisen entsprechenden Maße erhöht. — Herr Krumm wünscht, daß betr. des Siechenhauses an maßgebender Stelle geltend gemacht werden möge, daß Gießen auch mit aus dem Grunde zu bevorzugen sei, weil es den größten Beitrag zur Kreis- und Provinzialkasse leiste. — Herr Schmall weist gegenüber einigen Aeußerungen des Herrn Krumm auf die mühevolle Arbeit in den Kommissionen hin und verwahrt die Versammlung gegen den Vorwurf, daß die Minderheit bei dem Beschluß über die Errichtung von Schulbaracken vergewaltigt worden sei. Fortsetzung folgt. Karl Kollmar aus Waibstadt, beide wegen Betrugs vom Großh. Amtsanwalt zu Zwingenberg; Spengler und In stallateur Wilhelm Klein aus Frankfurt a. M. und Hausbursche Johannes Meier aus Borkendorf, beide wegen Unterschlagung von Großh. Staasanwaltschaft Gießen Paul Eduard Julius Kühn aus Löwenberg und Dekoration^ maler Franz Hermann Schewitzer aus Reichenbach in Sachsen, beide wegen Betrugs von der Polizeiverwaltung zu Offenbach; Taglöhner Friedrich Kühlwein aus Viernheiln wegen schweren Diebstahls von Großh. Staatsanwaltschaft Darmstadt; Maschinenschlosser Heinrich Luckhaupt aus Darmstadt wegen Diebstahls vom Großh. Polizeiamt Darm* stadt: Di««stacht ^vitüb Mohr aus Udenheim wegen Bedrohung vom Großh. Amtsanwalt zu Worms; Schuhmacher Hermann Otto aus Breslau wegen Bedrohung u. s. w., Maurer Ludwig Simon aus Ruhlkirchen wegen Hausfriedensbruchs und Friedrich Wolf aus Rixfeld wegen Körperverletzung, sämtlich von Großh. Staatsanwaltschaft Gießen; Knecht Balthasar Reber, zuletzt in Nieder Eschbach, wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Bjlbei. Hausbursche Ernst Schaberg aus Wetzlar und Rudolf Petry aus Heimersdorf, beide zuletzt in Mainz, wegen schweren Diebstahls von Großh. Staatsanwaltschaft Mainz; Maurergeselle Wilhelm Adam Veith aus Hechtsheim wegen Erpressung von Großh. Staatsanwaltschaft Mainz; Metallformer Heinrich Werner aus Lohnsfeld wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Pfeddersheim; Dienst magd Karoline Brand aus Offenheim wegen Diebstahls von Großh. Staatsanwaltschaft Mainz; Schlossergeselle Georg Jttner aus Nürnberg wegen schweren Diebstahls von Großh. Staatsanwaltschaft Darmstadt; Taglöhner Ludwig Lauth aus Roth am Berge wegen Diebstahls von Großh. Staatsanwaltschaft Gießen; Arbeiter Reinhold Heinrich Schulz aus Tarmen aus gleichem Anlaß vom Großh. Amtsanwalt zu Friedberg; Taglöhner Johann Anton Walter aus Wisselsheim wegen Betrugs von Großb Staatsanwaltschaft Gießen; Zehreich (Zerreich) aus Posens wegen Betrugs vom Großh. Polizeiamt Darmstadt; Monteur Karl Mäule aus Mosbach in Baden, Taglöhner Jgmn Kirchner aus Langenleiten, Taglöhner Ludwig Schaub aus Seligenstadt, Diener Julius Völz aus Betzin — diese alle Lokales und VroomyeUes. (Ammyme Si«fe«dunge«, gleichviel welche« Inhalte», werde« grundsätzlich nicht ««fgmomtat««) Gießen, 23. März 1900. ** »eschichtSkalertder. (Nachdruck verboten.) Bor 70 Jahren, am 23. März 1830, wurde zu Kirchberg am Walde in Niedervom Großh. Amtsanwalt zu Mainz. ** Rückfahrkarten für Ostern. Auf denPirn ßischen und Hessischen Staatsbahnen wird den am 3. Aprü . und den folgenden Tagen — auch nach dem Osterfeste - gelösten gewöhnlichen Rückfahrkarten — nicht au* Arbeiter-Ruckfahrkarten — von sonst kürzerer Dauer vör, längerte Gültigkeit bis einschließlich den 2 7. Aprils beigelegt. Die Rückfahrt muß spätestens am letzteren Tagt । Die deutsche Flotte wird durch den jüngst vom Stapel gelassenen neuen Kreuzer „A“ wieder um einen gänzlich neuen Typ vermehrt. Gegenüber den Kreuzern der „Hansa"-Klaffe hat er den Vorzug stärkerer Panzerung, während er die „Fürst Bismarck"-Klasse durch größere Beweglichkeit bei weitem übertrifft. Bei dem Kreuzer A, der ein Deplacement von 9000 Tonnen erhält. Wunlte, nach welchen z : Sutter und RohasM Meldungen sind bis j Korporationen und G Mer Verein, Mholis Mlschast, TOfoue' Innung, Schmiede-J -Sängerrunde, Langer .'Mrbäder Mel) i:d’cr Mannerchor, ’f Stabt Eltville, Liede -™, Turnverein, S fMchrerverem 9i) Anigleit, äkndervk iWtamjer Bnchdrn .1 Union. Es stehen i •W. Weiter sind c Wb 150 Tanten; 'solcher in sicherer Weiche, daß das Werden tann. % ^ertönen beteiligt Jfe" Mre war Kelberger Zug g -M.wnb Karlsruhe Höften, welche t Friedrich-Franz-Eisenbahn, sowie im Verkehr mit der ländischen, den Niederländischen und den k. k. Oesterreich' schen Staatsbahnen. Die direkten Rückfahrkarten nach w von Badischen, Bayerischen, Württembergischen, Pfälzischen und Stationen der Reichseisenbahnen erhalten diese rer* ■ längerte Gültigkeitsdauer (bis zum 27. April) nur auf den preußischenund Hessischen Strecken, wah* rend sich die Gültigkeitsdauer auf den Strecken der vorgenannten Bahnen selbst nicht über Mitternacht des zehnter Tages, vom Lösungstage ob gerechnet, hinaus erstreckt ** Landwirtschaftlicher Verein fürdii Provinz Oberhessen. Herr Professor Dr. P fei W - ist leider verhindert, in der Hauptversammlung dev Ber eins, die kommenden Montag, den 26. März, in Gießer Wen sAMen AMT' G Sbc rQnid Angrr Ä °nQlbf AM .-'Men 16 'm As, bQ%ie au den N»-fest I Ni'ettt Weiter « Nti * die Se r stEZle in der läVowLa" gÄS allerorts^. MM M 'MM r'n g«l*U »< iE* iß Weihe soll L r.-Arüllberg' : Iieberroschu feSS'E S'JKS;’ 3di« »"Mdpwkt- Wem? e wegen BeW w -rg; SpenM unb Jr. lksurt a. Ä! unb iw orte*/ iwgen täwwltiiiiil @iep; /i^unbTttotaW- aus Aichendch ui btt HckMwMn- Wein ansMinheir ßh. Staatsanwaltschai nridi Üud^aupt au fjb, polijeiMit Sarir, Idenheim wegen Be v» litten wegen hau- ans NW W LMsanWltstr ffetzi in to?r-iWüi >ßh. AmttzM.W/. ietzlar iinbWjW Mainz, wegen v ltschast Mainz; Mn tzechtsheim wkW ir tschast MaiH: M isfelb wegen Psedbershem; [heim wegen W Mainz; WW aen schweren W Damstabt; W- ie wegen Diebitahle ^ eV Arbeiter An leühemE »aSsfi tz'D benx d bL nicht * ^rer Dauer * ießtrch , ,teten L ett Ä- Jlj Mst'im'Festausschuß Kommissionen gebildet werden für iirth Main-d^°, -j)ii fpulbigung am Denkmal, für Ausschmückung der Sn Staatsva^ Glta^en unb die allgemeine Illumination, für den Kom- Mecklenbu.S Eners, das Kostümfest unb das Festmahl, für den Festzug - äerkehr unb den Tribüneubau und für die Rheinfahrt. Der Vor- ‘ inl hpn tCe| Itanb des Festausschusses wurde ermächtigt, diesbezüg- ^jLhrkarten naZ lid)e Vorschläge zu machen. Herr Stadtverordneter Röm- W ber zweiter Vorsitzender an ©teile^s^rkrank- •um - ■ r! i Wv Ztreckev !-r »5 Durchführung gesichert, ohne daß die Stadt als solche allzusehr belastet werde. — Die formelle Zustimmung des Festausschusses, daß nunmehr der Zug stattfinde, erfolgte ohne Widerspruch. Nach dieser Sitzung fand noch eine solche von Herren des Fest- und Finanzausschusses statt, betreffend Aufbringung der benötigten Mittel zum Zug. Frankfurt a. M., 21. März. Sp a n i s ch e Schatzgräber überschwemmen seit einiger Zeit Deutschland mit schwindelhaften Offerten. Während früher ein gefangener Bankier den Adressaten anbot, gegen Einsendung eines Vorschusses vergrabene Depots mit einander zu teilen, bittet jetzt ein angeblich kubanischer Kriegsgefangener, ihm zur Hebung von 900 000 Fres. behilflich zu fein. Trotz aller Warnungen fallen dieser Gaunerbande, die von Barcelona und Madrid aus operiert, immer wieder Leichtgläubige zum Opfer. Eine Dame aus Frankfurt a. M. sandte 5000 Mark Vorschuß ein. Sie begab sich selbst nach Madrid, wo sie durch die Behörden über den Betrug aufgeklärt wurde. Ein Bremer Bürger hatte ein gleiches Schicksal. Jeder Pfennig, der an diese Sache gewandt wird, ist verloren, da von dem Augenblicke ab, wo die verlangten Vorschüsse sich in den Händen der Betrüger befinden, diese nichts mehr von sich hören lassen. th Hann. Münden, 22. März. Ein Familien- Drama trauriger Art hat sich in dem benachbarten Dorfe S i ch e l n st e i n zugetragen. Am Samstag, dem 13. d. M., mar unerwartet die Ehefrau des dortigen Lickermanns B. am Herzschlag gestorben. Sie saß mit den Familiengliedern beisammen am Fenster, und zwar mit einer Näharbeit beschäftigt, als sie plötzlich vom Stuhle sank unb der hinter ihr stehende Ehemann sie nur noch als Leiche in den Armen hielt. Die Woche verging in tiefer Trauer, trübe schlich der Familienvater umher und meinte oft über den Verlust der Gattin, die ihn mit sieben Kindern nun allein auf der Welt zurückgelassen hatte. Auch am letzten Sonntag mar B. mieder recht tiefsinnig. Um 1 Uhr ging er mit dem Bemerken, sich ankleiden zu mollen, in den Oberstock des Hauses. Eine Stunde verging, ohne daß er zurückkehrte. Plötzlich hörten die Kinder einen dumpfen Knall. Angsterfüllt und voll .trüber Ahnung liefen sie zu den Nachbarn, und gemeinsam begab man sich zur Erforschung des Unfalls auf den Boden des Hauses. Da bot sich nun ein Anblick, der allen das Blut in den Adern erstarren lief?. An einem Balken erhängt, findet man den Vater, eine Schußmaffe in der erstarrten Hand und das Gesicht bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Die Nase fehlte ganz. Die Backen hingen als Fleischlappen herunter, ein schrecklicher Anblick. Zweifellos hatte B. die Schußmaffe mit Wasser geladen gehabt, um so sicher den gesuchten Tod zu finden. Der Verstorbene mar ca. 60 Jahre alt Das Vorkommnis erregt allgemeinste Teilnahme. Kunst und Wissenschaft. -Zur Gründung eines Vereins zur Wahrung der Interessen der Kunst und Wissenschaft beabsichtigt Hermann Sudermann in Gemeinschaft mit noch mehreren hervorragenden Vertretern der Kunst und Wissenschaft Schritte zu thun. Er will zu diesem Behufs in Berlin eine Versammlung nach dem Rathause einbe- rusen. Sudermann wandte sich an den Herrn Oberbürgermeister Kirschner, ihm zu dieser Versammlung den Festsaal des Rathauses zum Sonntag, 25. d. Mts., mittags 12 Uhr, herzugeben. Herr Oberbürgermeister Kirschner berief heute zu diesem Zwecke die im Rathause anwesenden Stadträte, welche beschlossen, dem Gesuche nachzugeben, und hierzu die Zustimmung der Stadtverordneten-Versammlung nachzusuchen. — Ehrung Sieg fried Wagners in Paris. Wie aus Paris gemeldet wird, ist seit einiger Zeit dem Publikum wegen Reparaturen das Verweilen in der Ankunftshalle des Pariser Nordbahnhofes untersagt. Gestern wurde nun zu Gunsten einer größeren Anzahl französischer und deutscher Enthusiasten,' welche gekommen waren, den Sohn Richard Wagners zu begrüßen, eine Ausnahme gemacht. Der Stationschef, ein enragierter Wagnerianer, geleitete die Anwesenden zu Siegfrieds Waggon. Für die Hochrufe dankte der junge Wagner französisch und deutsch. Morgen wird der Komponist des „Bärenhäuter", sowie Lili Lehmann vom Unterrichtsminister Leygues empfangen. Am Sonntag dirigiert Wagner das Orchester des Colonne-Konzerts und be- giebt sich dann nach Florenz. Der Doktor von drei Fakultäten. Ein Leser schreibt der „Fft. Zig.". „Im gestrigen Abendblatt der „Franks. Ztg." erwähnen Sie eines Doktors „dreier Fakultäten", Professor v. Sigwart. Der Gelehrte hat, wie fast alle solche Doktoren mehrerer Fakultäten, nur einen der Doktorgrade durch das entsprechende Examen erworben, die anderen sind chm honoris causa verliehen worden. So ist z. B. auch Haeckel Doctor philosophiae, medicinae, Jaris und scientiaram (freilich nicht Doktor der Theologie). Gar mancher Frankfurter wird sich aber eines Gelehrten erinnern, der drei Doktorate durch die entsprechenden Studien und die dazu gehörigen Examina erlangt hatte. Er war erst Referendar und Doctor Jaris, studierte dann Chemie und wurde Doctor philosophiae, um endlich noch Medizin zu studieren, prattischer Arzt und Doctor medicinae zu werden. Auch damit war er noch nicht zufrieden. Er gab die „Medizinerei" auf und warf sich aus das Studium der Theologie. Freilich ist es ausgeschlossen, daß er in dieser Wissenschaft den Doktorgrad erwirbt, denn sein theologisches Studium bestebt — in der Beschäftigung mit dem Talmud." — Dritte deutsche Lehrersahrt nach Italien. Tie während der Osterferien der Jahre 1898 und 1899 ausgeführten Spezial-Reisen deutscher Lehrer nach Rom.und Neapel hatten einen so wohlgelpngenen Erfolg, daß auch in den Osterferien dieses Jahres eine gleiche Reise, unb, wie vorweg bemerkt wirb, mit ganz dem gleichen Programm ausgeführt werden wird. Insbesondere sind es diesmal süddeutsche Herren, zum Teil mit Familie, welche sich an der Fahrt beteiligen werden. Dieselbe beginnt am Sonntag, dem 8. April, in Luzern, geht sodann über die Gotthardbahn nach Mailand, weiter über Genua bis Rom, woselbst bis Ostersonntag verblieben wird. Tann geht es weiter nach Neapel, von wo gemeinschaftliche Ausflüge nach Capri mit der blauen Grotte, auf den Vesuv, nach Svrrento, Pompeji 2C. unternommen werden. Endlich führt die Reise nach Paestum, dem alten Poseidonia, und wieder zurück. Die gemeinschaftliche Reise endet in Neapel am Freitag, dem 20. April, von wo jeder Teilnehmer beliebig einzeln innerhalb weiterer 14 Tage zurückreisen kann. Der Preis, alles inbegriffen, auch Hotel, Verpflegung mit Wein, Trinkgelder re. stellt sich ab Luzern und wieder zurück auf 350 Mark. — Nicht-Lehrer können unter gewissen Bedingungen an der Reise teilnehmen. Wer sich für die Sache interessiert, kann den ausführlichen Prospekt (gratis und franko) von der..„Neuen Badischen Schulzeitung in Mannheim erfordern. Jagd und Spart. »verband deutscher Radrennbahnen". In einer Versammlung von Radrennbahn- Interessenten, welche tagte, ist unter dem vor- stehenden Namen ein neuer Verband gegründet worden. Vertreten waren die Rennbahnen von Leipzig, Magdeburg, Gleiwitz, Friedenau, Darmstadt, Köln, Frankfurt (Oder) und Charlottenburg (Kurfürstendamm); ihre schriftliche Erklärung zum Beitritt hatten die Rennbahnen in Hamburg (Grindelberg), Hannover (Mühlenschenke), Hannover Sportplatz vor dem Pferdeturm), Mannheim und Breilau abgegeben Der Deutsche Rennfahrer-Verband hatte Heimann und Arend delegiert Die Versammlung wurde durch den Emberufer Direktor Gärtner eröffnet, welcher auf die unhaltbaren Zustände, die jetzt im deutschen Radrennwesen herrschen, hinwies. Dann begannen unter der Leitung des Herrn Haase- Köln die Verhandlungen die mit der Gründung des neuen Verbandes endigten. Auch der Deutsche Rennfahrer-Verband schloß sich dieser Gründung an Die wichtigsten Konzessionen, die zur Erlangung dieses Zweckes gemacht werden mußten, sind folgende: Der Deutsche Rennfahrer Verband erhält Sitz und Stimme im Vorstand des Verbandes Deutscher Radrennbahnen. Ferner erhebt der „V D. R." von ictoem Berufs-Fahrer, der keinem Verbände, also auch nicht dem „D. R V. angehört, eine Licenz.Gebühr von 25.00 Mk Der „Deutsche Rennfahrer- Verband" dagegen wird jenen Passus in seinen Statuten, der seine Mtt- glieder verpflichtrt, nur gegen Mitglieder zu starten, streichen, anderer^ seits seine Mitglieder aber nunmehr verpflichten, nur auf Verbandsbahnen zu fahren. Die ferner zur Beratung und Annahme gekommenen Statuten sind ziemlich dieselben wie die des verflossenen sogenannten Langenscheidtschen Verbandes, nur sind alle diejenigen Punkte, an welchen dieser Verband seiner Zeit scheiterte, fortgelassen worden. Hierzu gehörte vor allen die Bestimmung, an die Rennfahrer keine Garantiesumme oder ein Fixum zahlen zu dürfen. Die Vorstandswahl hatte folgendes Ergebnis: Carl Pochardt Berlin I. Vorsitzender, Werner-Leipzig 2. Vorsitzender, Direktor Gärtner-Berlin Schriftführer und Direktor Hölscher» Berlin Kassierer. Zu Beisitzern wurden gewählt: Lyncker-Darmstadt, Schaaf-Köln und Heimann als Vertreter des D. R -B. Die Aus- arbeitung einer Wettfahrbestimmung wurde dem Vorstande überlassen. Decr und Marine. — Militärisches Telegraphieren mit Leuchtspiegeln. Sehr interessante Hebungen wurden dieser Tage tn Berlin von der Militär-Telegraphen-Abteilung vom National - Denkmale auf dem Kreuzberge aus abgehalten. Kürzlich hatten wir berichtet, daß an derselbm Stelle militärische Uedunoen mit Spiegeln angestellt worden sind, tn denen das Sonnenlicht refl.ktterte, und durch seinen weithin leuchtenden Schein, der tn Intervallen aufblttzte, einer aus dem Tempelhofer Felde, unmittelbar an der Ringbahn, stehenden Metten Abordnung von Mannschaften der Telegraphen - Abteilung Zeichen gab. Da diese Versuche natürlich nur bet Sonnenschein statlsindeo können, so ist jetzt ein Sptegelapparat konstruiert worden, mit dem auch bei bedecktem Himmel telegraphiert werden kann. Das Sonnm- ltcht whb nämlich durch eine Flamme ersetzt, die hinter dem auf einem Drriaestell ruhenden starken Hohlspiegel durch eine ßatn^t erzeugt wird, unb durch eine Vorrichtung bald zum Aufleuchten, bald zum Verschwinden gebracht werden kann. Auf dem Nattonaldenkmal wurden diese Spiegel von einem Unteroffizier, einem Gefreiten und einem Gemeinen bedient, während eine gl-iche Abteilung auf der Ostseite des Tempelhofer Feldes, aber diesmal jmfeits der Ringbahn, stand. Der intensive Schein der Flamme war trotz der großen Entfernung sehr deutlich zu sehen. — Reserve-Entlassung unb Rekr utierung 1900. Nach den im Armee-Verordnungsblatt Nr. 7 bekannt gegebenen Be» stimmungen über die Rekrutierung des Heeres im Jabre 1900 ist als spätester Entlaffungstag für die zur Reserve übertretenden Mannschaften der 29. September bestimmt. Bei denjenigen Truppenteilen, welche an den Herbstübungen teilnehmen, findet jedoch die Entlassung derselben unter Einhaltung des 29. September als spätester Enllassungstermin in der Regel am zweiten, ausnahmsweise am ersten oder dritten Tage nach deren Beendigung oder nach dem Eintreffen in den Standorten statt. Oekonomie-Handwerker und Mlitär-Krankenwärter sind grundsätzlich am 29. September zu entlassen. An Rekruten werden zum Dienst mit der Waffe eingestellt: bei den Infanterie-Bataillonen, den Jägerbataillonev, den fahrenden Batterien, den Fußartillerie«, Pionier-, Eisenbahn- und Trainbataillonen, den Telegraphen- und Luftschiffer-Truppen die Hälfte der etatsmäßigen Zahl an Obergefreiten, Gefreiten, Gemeinen und Sanitätsgefreiten nach Abzug der Kapitulanten, bei jedem Kavallerieregiment mit hohem Etat mindestens 160, mit mittlerem und niedrige« Etat mindestens 150 Rekruten, bei jeder Eskadron Jäger zu Pferd mindestens ein Drittel der etatsmäßigen Gefreiten und Gemeinen, bei jeder reitenden Batterie mit hohem mindestens 32 Rekruten, mit niedrigem Etat mindestens 24 Rekruten. Außerdem kommen die einjährig dienenden Trainsoldaten in voller Anzahl, sowie die Ergänzungen der FeldartUerie-Schießschule, der Fußartillerie-Schiehschule, der Versuchskompagnie der Artillerie-Prüfungskommission, der Eisenbahn- Betriebsabteilungen und die Hälf.e der Etatsei Höhungen des TrainS für besondere Zwecke zur Einstellung. An Oekonomie-Handwerkern stellen sämtliche Truppenteile, Bekleidungsämter u. s. w. die Hälfte der etats- mäßigen Zahl ein, ebenso sind Militärkrankenwärter mit der Hälfte der für jedes Armeekorps etatsmäßigen Zahl zum Dienst zu berufen. Zur Deckung von Abgängen durch Tod, Unbrauchbarkeit u. s. w. von Mannschaften aller Jahresklassen sind Überetatsmäßige Rekruten und zwar bei der Infanterie (ausschließlich Oekonomie-Handwerker) 8 Prozent (im Vorjahre 9 Prozent), im übrigen 9 Prozent des etatsmäßigen Rekrutenbedarfs einzustellen. Die Einstellung zum Dienst mit der Waffe erfolgt bei der Kavallerie und reitenden Artillerie nach Anordnung der Generalkommandos möglichst bald nach dem 1. Oktober 1900, jedoch grundsätzlich erst nach dem Wiedereintreffen von den Herbstübungen in den Standorten, für die Rekruten des Fußartillerie-Regiments Nr. 2, der Unteroffiziersschulen, der Oekonomie-Handwerker und Militärkranken- Wärter am 2. Oktober, für alle übrigen Truppenteile im Laufe des Monats Oktober an einem vom Kriegsministerium noch zu bestimmenden Termine. — Ernährungsversuche im Heere. Bel einzelnen Truppm- teilen beS 16 Armeekorps werben, wie bie „Deutsche Lanbwlrtschaft- ltche Presse" mitteilt, jetzt ErnährungSversuche mit Eierzwieback unb gemischten Konserven gemacht. Die Truppm erhalten täglich an Stelle bes Kommißbrote- ein halbes Pfunb Eierzwieback, b. i. ein aus Zucker, Mehl unb Eiern hergestellteS Gebäck, und treten bann einen Marsch von 25 bis 30 Kilometer an. DaS Mittagessen bereiten fie sich aus einer Büchse Fleisch, gemischt mit Kartoffeln, Erbsen, Bohnen, unb anberen Büchsen-Gemüfen; die HerstrllungSzeir soll 15 Minuten nicht übersteigen. Anbere RahrungS' mittel als bie geltefertm dürfen nicht genossen werben. Die Dauer der Hebung ist zunächst auf vier Tage vorgesehen, wirb aber voraus« stchUich verlängert werben. Die Sänge bet Märsche soll täglich ge- steigert werben.___________________________________________________________ Wetterbericht. Das barometrische Maximum besteht immer noch über dem Nordosten des Erdteils fort. Das Depressionsgebiet, dessen vorderer Rand gestern von der iberischen Halbinsel nach Südfrankreich hereinreichte, hat über dem Mittelmeerbecken und namentlich über dem südwestlichen Teile des Kontinents an Raum gewonnen. Das Zentrum ist im allgemeinen in nördlicher Richtung weiter gewandert und befindet sich heute über Westfrankreich. Heber Süddeutschland macht sich ein Teilminimum geltend. Insbesondere schreitet ein solches den Nordrand der Alpen entlang ostwärts und verursacht im Alpenvor- lande ausgesprochene Föhnlage, d. h. hohe Temperaturen mit teilweise bedecktem Himmel. — Voraussichtliche Witterung : Vorwiegend trübes Wetter mit stellenweisen Niederschlägen. Im allgemeinen mild. Theaterverein. 9. Vorstellung: Mittwoch den 28. März er. Morituri. Ein Einakter-Cykluß von Hermann Sudermann. 2229 Gast: Willy Löhr vom Hoftheater in Darmstadt Anfang 8 Uhr präzis. Ende 103/< Uhr. W-Clnb Gießen 1761 Steins Garten Haus glichet im eiidi. ? N 1711] Ein Junge vom Lande für leichte Hausarbeit ges. Gebrüder Scheel. Buchbinder. Rohrleger Sarrab! (Hiebst ohne Schwefelsäure 2024 iepeaner amort. S. I-III 4 Monopol-Griechen von 1887 Staatsbahn v 1885 84.20 4 «isenb. Rentenb. Obl. 3tal. PaaUgar. Afenb. 67.85 4 BuderuS Obl. d Philipp Möser, Wieseck unt.b 1807 100.50 4 Ito. DeutscheVrdsch.B.unk.b.lW4 100.20 4 co.00 4.171/, ST »N'tien OOQ.co | Orsterr. »redit'Actien 285.00 Nh Schwan I., Neustadt 43. »rrantworUtcher Urdakteur: H. tec|let. »rod mU Verla, Ur Vrühl'schcu UmrersttStL^Such. und 6Uir>rudern (Pietsch fcrben; io Gictz«. KWDWW Wietlieluche .(Olfene Stellen Ftklll'ii-Gl'siich? । ilerslhitdms 3n uevhiuife.n 8 5 98.50 00 00 8 8 Brief 16 28 20.46 4.20 95.35 86.40 98.85 00 00 oco.eo 100.00 99 60 100 00 98.96 98.15 97.10 24.90 41.66 47.10 Weib 16.34 20.41 4.17 »rief 00.00 00.00 Wett 81.20 84.20 fördert enter A. Z. 01108 die Expedition d. BI. Pro reut 41/, Oeflerr. Silberrente 4 Ung. Gold'Rente BREMEN. Kostenfreie Auskunft ertheilt in Giessen: J. M. Schulhof, „ „ Carl Loos. » Friedberg: Isidor Schulhof, „ Grünberg: Julius Karl, „ Homberg: Carl Stern. tt. Hyp. Bk UNk. b. 1906 94.60 4 iyp.Sred.B unk.b.1906 93.60 4 Hausbursche Verlangen Sie gratis u. franko meinen illustr. llauptkatal. über Fahrräder u. Fahrradartikel u. 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