Samsiaq den 24. Februar 1900 GrPes Blatt. Zknrts- unb Zlßrzeigeblott für den Kreis Giefzen Arning in tigam Inerttnnnn4«lstraße Nr. 7. ' Adresse für Depeschen: Anzeiger Fernsprecher Nr. 51. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Mütter für hessische UoiKsKunde._________________ Abg Stöcker (b. k. F.) stimmt bent Abg. Jgobenbetg zu, und beklagt vom christlichen Standpunkt aus das Duellwesen. Aber Anerkennung verdiene, daß dasselbe durch die Maßnahmen des Kaisers bereits stark eingeschränkt sei. Der Titel „Ministergehalt" wird bewilligt. Morgen 1 Uhr: Fortsetzung der Beratung des Militärotats. Schluß 5 Uhr. een Anzeigen zu der nachmittag« für deu »Uenben tag erscheinenden Nummer bi« vorm. 10 Uhr, Abbestellungen spätestens abends vorher. * Vom Kriegsschauplatz. Brüssel, 22. Februar. Die neuesten Nachrichten vom Kriegsschauplatz lauten für die Buren günstig. General Cronje hielt den Vormarsch des Generals Roberts nach einer Reihe heftiger Gefechte auf, wobei die Engländer erhebliche Verluste erlitten. Die Truppenteile der Burengenerale Schalkburger, Botha, Lucas Meyer vollziehen unaufhaltsam ihre Vereinigung mit der Armee Cronjes. Entgegen den ersten Londoner Meldungen fand bei Kimberley ein heftiger Kampf statt, wobei General Roberts mindestens 1000 Mann verlor, über 50 englische Offiziere, darunter zwei Obersten, wurden verwundet oder getötet, su ? Biamani Wune, höGtt MgttiL Bekanntmachung. Betreffend: Maul- und Klauenseuche. In Londorf ist in einem Gehöfte eines Viehhändlers •ott Maul- und Klauenseuche ausgebrochen und Gehöftsperre av geordnet worden. Gießen, den 23. Februar 1900. Großh. Kreisamt Gießen. v. Bechtold. / LeMg eiuüraße li ilt große Wer ne stxidgam btg u. CaMlta M; formt 6Wt ittlKlMyÜMbTvSü tige MoM in ub Nockfiamlln ürzeuzruge, chrud.Wach^ «5S M«*U ... O owg.j Die „Central News" melden aus Sterkftroom von gestern nacht: Die Situation ist hier unverändert. General Brabants Brigade hält Dordrecht noch besetzt. Man glaubt, )aß die Buren sich etwa sieben Meilen nördlich befinden, wo sie ein verschanztes Lager gebildet haben. Einem Telegramm der „Voss. Ztg." aus London zu. olge, ist die „Morning Post" der Ansicht, daß Ladysmith lereits entsetzt sei. Ein Teil der Truppen Bullers dürste chon gestern in Ladysmith eingezogen sein. Telegramme des „Gietzeuer Anzeiger". London, 23. Februar. Das K r i e g S a m t veröffentlicht zwei Verlustlisten, die erste über die Verluste bei Chieveley am 19., die zweite über die Verluste beim Rückzüge von Rensburg am 15. Die erste umfaßt einen getöteten und zwei verwundete Offiziere und 14 verwundete Soldaten, die zweite 14 Tote und 4 Verwundete, außerdem 162 Gefangene. Loudon, 23. Februar. Die letzten Meldungen aus dem Lager Bullers berichten, daß dieser unter großen Schwierigkeiten den Tugela überschreite. Die Infanterie befinde sich auf dem rechten Ufer des Flusses, während btc Buren noch immer stark verschanzt auf dem andern Ufer stehen. , London, 23. Februar. Das zur Untersuchung des Jameson-Einfalles gebildete Komitee beschloß, sofort eine lebhafte Agitation in England zu beginnen. Loudon, 23. Februar. Der „Evenning News" wird von gestern nachmittag aus Paardenberg telegraphiert: Kommandant Botha machte den Versuch, Cronje zu befreien. Ein schwerer Kampf fand statt, bei dem Bothas Kommando zerstreut wurde. Die Buren hatten schwere Verluste. London, 23. Februar. Lord Roberts depeschiert aus Paardenberg vom Mittwoch Nachmittag: Durch eine sorgsam durchgeführte starke Rekognoszierung Überzeugte ich mich, daß ich die feindliche Stellung nicht ohne schwere Verluste angreifen konnte, welche ich durchaus vermeiden wollte. Ich entschloß mich daher, die Stellung nur mit Artillerie zu beschießen und meine Aufmerksamkeit den heranrückenden Verstärkungen des Feindes zuzuwenden. Das Resultat war ein zufriedenstellendes. Die Buren wurden nach allen Richtungen zerstreut. Viele von ihnen wurden getötet oder verwundet, 50 gefangen genommen. Diese sagten aus, sie seien vor zwei Tagen auf der Eisenbahn von Ladysmith eingetroffen. Wir verloren zwei Offiziere, den Kapitän Campbell von den 9. Ulanen und den Oberleutnant Houston von der reitenden Artillerie, sowie vier Mann, alle leicht verwundet. London, 23. Febrar. Aus Kapstadt wird vom 22. gemeldet: General Cronje hat um einen neuen Waffenstillstand von 24 Stunden gebeten, um seine Toten zu begraben. Es wurde ihm jedoch geantwortet, der Kampf müsse bis ans Ende fortdauern, oder er müsse sich bedingungslos ergeben. London, 23. Februar. Das Kriegsamt veröffentlicht eine Verlustliste, über die Kämpfe bei Rensburg. Darnach verloren die Engländer 194 Mann, darunter 174 Gefangene. — Der „Times" wird von gestern nachmittag aus Chieveley telegraphiert: Einige Buren überschritten den Fluß am Montag wieder. Die englischen Truppen besetzten iölangwane, machten aber weiter keine Fortschritte. Der Tag wurde mit dem Herannahen der schweren Geschütze zugebracht. Am Dienstag befestigten unsere Truppen Co- lenso. Die Infanterie ging zum Schluffe vor. Der Feind hält eine starke Stellung auf den Hügeln oberhalb Eolenfos besetzt. Der Fluß ist schwer zu überschreiten, weil er sehr hohe Ufer hat. . London, 23. Februar. Aus Paardenberg wird vom 21. gemeldet: Der Nachmarsch Cronjes scheint mit einer großenNiederlaaezit enden. Sein Haupt- Corps befindet sich nunmehr in völliger Utüzingelung. Cronje besetzte ein Thal, welches durch einen Winkel des Modderflusses gebildet wird. Das Thal ist vollständig von den englischen Truppen beherrscht und im Osten und Westen durch Infanterie eingeschlossen. London, 23. Februar. Das Kriegsamt veröffentlicht ein Telegramm vom Modder aus Paardenberg, in welchem es heißt, Lord M e t h u e n berichte aus Kimberley, daß Lebensmittel und sonstiger Proviant so schnell wre möglich eintreffen müßten. Ferner müßten innerhalb zehn Tagen genügend Kohlen vorhanden sein, um bie 3)1(1™^= gruben in Thätigkeit zu setzen. — Die währten sich vorzüglich. Es sind 45 Kranke ns ch Western mit der Verpflegung der Verwundeten und Kranken beschäftigt. Die Verwundeten sind auf dem Wege der Besserung. Lord Methuen hofft, daß die Ruhe bald in der ganzen Gegend w ide. Sie in pW»» stbewibrten QoaW Montanus Nachfl.. rM. Imheaser, >n. MtplatzH^ Preußischer Landtag. Abgeordnetenhaus. 30. Sitzung vom 22. Februar 11 Uhr. Tagesordnung: Erste Lesung des Gesetzentwurfes betr. die Polizeiverwaltung in den Stadtkreisen Charlottenburg, Schöneberg und Rixdorf. (Die Stadtkreise Berlin und die genannten drei sollen zu einem gemeinsamen Polizeibezirk vereinigt werden). Minister vonRheinbaben betont, daß die Wünsche der Kommission, welche bereits im vorigen Jahre die damalige Vorlage berathen, durchaus in dieser Vorlage berücksichtigt seien. Er empfehle die Vorlage einer wohlwollenden Prüfung. Abg. v. Blankenburg (?.) glaubt, daß man in der Kommission die Frage nach der künftigen kommunalen Gestaltung Groß-Berlins eingehend werde erörtern müssen. Minister v. Rheinbaben erwidert, daß es leichter sei, ein polizeiliches als ein kommunales Groß-Berlin zu schaffen. - Er bitte dringend, beide Fragen nicht miteinander zu verbinden. Abg. Träger (frs. 23p.) vermißt in der Vorlage eine Klärung der Stellung des Bezirksausschusses. Es herrschten hier in Bezug auf die einschlägigen Angelegenheiten in Berlin wesentlich andere Zustände, als in den Vororten. Die Vorlage geht an eine besondere l 4er Kommission. Es folgt die 1. Lesung der Novelle zur Kreisordnung für die altpreußischen Ostprovinzen. Minister v Rheinbaben erläutert die Vorlage. Dieselbe habe sich bemüht, einen Mittelweg zu finden, nm auch eine gedeihliche Mit' Wirkung der Landgemeinden in der Nähe großer Städte auf den Kreistagen möglich zu machen. Man müffe verhüten, daß die größeren Vorortgemeinden durch die große Zahl der Hausbesitzer in eine Stellung auf den Kreistagen gerathen, die von der geltenden Kreisordnung nicht beabsichtigt gewesen fei. Aba. v. Sanden (nl) steht der Vorlage im Ganzen freundlich gegenüber und meint, daß einzelne Bedenken in einer Kommission näher geprüft werden müßten. . , rr Abg. Richter (frs. Vp.) hat Bedenken gegen die weitgehende Vollmacht, welche die Regierungsvorlage in Gestalt des königlichen Verord, nungsrechtes geben wolle. Die der Vorlage beigegebene Statistik fei unvollständig und gebe namentlich kein erschöpfendes Bild von der Steuerleistung der in Betracht kommenden Gemeinden. Der Kampf der Gemeinden besteht ja schon seit Jahren. Die Ge. meinden, welche einen großen Einfluß erlangt haben, wollen denselben auch beibehalten. Endgiltig ändert auch die Vorlage daran nichts. Die Verhältnisse werden sich immer von neuem wiederholen. Viel besser scheint die Regelung der Frage durch die Bildung von neuen Stadtkreisen ringsum Berlin. Es wäre zu wünschen, daß die Vorlage einmal den Anlaß dazu giebt, daß die Verhältnisse der Vororte in der Um- qebuna größerer Städte einheitlich und grundsätzlich festgelegt wurden. Abg. Gras Bernstorfs (sr.-konf.) billigt die Vorlage, und erklärt sich bereit, dieselbe ohne Kommtsiionsberatung zu erledigen. Redner beantragt die Verweisung an dieselbe Kommission, an welche die Polizctvorlage für die Berliner Vororte Charlottenburg, Schoneberg und Rixdorf verwiesen ist. r or.,. . Aba. Jrmer (kons.) führt aus, hier bandle es sich darum, dem Grundbesitz die Rechte zu erhalten, welche die geltende KreiSordnung habe geben wollen. Den vom Abg. Richter vorgeschlagenen Weg könne man nicht annehmen. Die Hausbesitzer seien ein ebrenwerter Stand, aber sie können nicht verlangen, daß man ihnen Rechte ein- räume auf Kosten des Großgrundbesitzes. Seine (des Redners) Freunde hielten an der Trennung von Stadt und Land fest, und wünschten deshalb, daß das Ausscheiden der Stadtgemetnden aus den Kr-i,-n } ^-,kt noch, d-ß bte V-rh-MM- sich bet uns ganz ähnlich entwickeln, wie sie sich in der Rheinprovinz ohne alle Schwierigkeit entwickelt bStten. Es liege gar kein Grund vor, die Gewerbetreibenden ganz oder teilweise um das ihnen gesetz- ^Abg ^H ir^ch^(Ztr.) ^erkenn? an, daß gewisse Mißstände vorhanden seien, die der gesetzlichen Abhilfe bedürfen; aber er habe oeaen die Königliche Verordnung große Bedenken, weil man nie wissen könne, wie der Nachfolger des Ministers (Heiterkeit) über die Sache denke. Man werde versuchen müssen, diese Frage gesetzlich zu regeln- . t „ Die Debatte wird geschlossen. Die Vorlage geht an dieselbe Kommission, welcher die Berliner Vorort-Polizeivorlage übertragen ist. Nächste Sitzung morgen Freitag 11 Uhr. T.-O.: Gemeindewahlrechts-Vorlage. Schluß 1 Uhr 15 Min. i» Mit " uns Sää» anbeten $nT e"dArzigrn ■V;Ä ch nnzweijk! u^n8utenl,it J.ber geschichtliche es nut non ler Nüchternheit u«, .«besten not Heb«, Wn den Erfolg is "Wnde Zeile« fir lle Schrift das < iSgUch mit Ausnahme de» Montag». Die Gießener AamilieuvtStler »erben dem Anzeiger »t Wechsel mit „Hess. Landwirt- n. „Blätter Ar heff. Volkskunde- r»Schtl. 4 mal beigelegt. w ™ '"titel* ®anD. tA pfg bei mortis }■ W°" imheuser- Deutscher Reichstag. 152. Sitzung vom 22. Februar. 1 Uhr. Das Haus ist sehr schwach besetzt. Auf der Tagesordnung steht der Militäretat. Abg. Bebel (Soz) erkennt an, daß die Militärverwaltung bestrebt sei,. Uebelstände in der Armee zu beseitigen, aber noch nicht immer mit bent gewünschten Erfolge. Heute müffe er auf den Fall des Reservisten Briefe zurückkommen, der schwer bestraft worden fei, weil er sich vor Gericht als Sozialdemokrat bekannt habe. Er müsse den Kriegsminister feigen, ob es sich inzwischen als richtig herausgestellt habe, daß Briese bit eft vom Gerichte daraufhin befragt worden sei, und zwar nachdem »riefe bereits als Zeuge vereidet worden sei. Sei dem Minister ferner begannt, daß ein Oberleutnant der Reserve und Gutsbesitzer Hochheimer siivt'n anderen Gutsbesitzer mit seinen Knechten überfallen und tödlich mißhandelt habe? Weiter teilt Redner verschiedene Fälle von Mißhandle,g von Rekiuten durch ältere Mannschaften mit Auch über Mißhand- lungen durch Vorgesetzte macht er Mitteilungen. Ganz besonders schwere Nmßhandlungen feien im Januar d. I. bei einem Ulanenregiment in Ochatz vorgekommen. Die zweijährige Dienstzeit sei noch viel zu lang. D«v erhelle aus der Verwendung von Soldaten als Wärter auf der Hundeausstellung in Rostock, ferner als Kellner auf einer Ausstellung in Göttingen. Weiter geht Redner auf das Duellunwesen ein und auf bc j eigentümliche übertriebene Standes- und Ehrgefühl der Offiziere. Wie diese Anschauungen über Ehrgefühl grassieren, erhelle auch aus einem Vorgänge unter zwei Reichstagsabgeordneten. In diesem Falle sollle es Mühe genug gekostet haben, den einen der Herren von der Forderung abzubringen. Wie wenig die Wünsche und Gebote des ol ersten Kriegsherrn von den Offizieren beachtet würden, zeige nicht nur das Duellwesen, sondern auch der Luxus und die Spielwut. Was habe di r Harmlosenprozeß nicht alles aufgedeckt I m . . , . „ Kriegsminister von Goßler bemerkt, was den Fall Briese betreffe, so liege derselbe allerdings so, wie Herr Bebel ihn geschildert habe. Mer der juristische Beistand des kommandierenden Generals m Danzig habe gemeint, Briese habe sich doch strafbar gemacht (Ruf links: Uner- ho rt!) Briese hätte ja sein Zeugnis verweigern dürfen. Gegen den tMeroeleutnant Hochheimer werde zweifellos ein ehrengerichtliches Ver- ia'hren eingeleitet werden, sobald das zivilgerichtliche zum Abschluß ge- l0mqt fei. ' Hebet einzelne der Mifihandlungssälle, die Herr Bebel angeführt, liege ihm, dem Redner, das Material nicht vor, weshalb er sich nicht dazu äußern könne. Von der Abkommandierung von Soldaten in Mstock als Hundewärter sei ihm nichts bekannt, wo bestimmungswidrige Verwendung erfolge, lasse er stets Remedur eintreten. Was das Duell- wesen in ber Armee anlange, so habe dasselbe in hohem Maße abge- nwinmen. Mit einem Offizierkorps ohne Ehrgefühl könne man jedenfalls nichts machen. Daß, wie Abg. Bebel behaupte, durch den Harmlosen- prozeß die ganze vornehme Welt von Berlin in Mitleidenschaft gezogen feu diesen Eindruck habe er, der Minister, von dem Prozeß nicht. Er bebe auch nicht den Eindruck, daß es in der Armee Ucbermenschen gebe, nm Abg. Bebel es darstelle (Beifall rechts). Abg. Graßmann (nl.) kann sich in dem Marienburger Fall Briefe der Auffassung des Kriegsministers nicht anschließen. Abg. Groeber (Zenit.) spricht sich in demselben Sinne aus. Minister v. Goßler bemerkt noch, künftig werde sich di§ Sache tooM dadurch erledigen, daß solche Fälle vor das Militärgericht kommen. Freilich glaube er nicht, daß ein Richter überhaupt solche Fragen an den Zeugen richten darf. Abg Dasbach (Centr.) bespricht den Fall Döring. Es handele sich da um einen einfachen, an dem Studenten verübten Mord, verbrämt mit dem höflichen Namen Duell. Das Ehrgefühl, auf das der ytimfter Hinweise, könne niemals erfordern, daß man jemand vor die Pistole fordere Erst ein striktes Verbot des Duells könne Abhilfe schaffen. Statt deffen aber erfolge fast stets Begnadigung- Minister v. Goßler entgegnet, das Begnadigungsrecht fei ein Richt des Kaisers, über das er nichts sagen könne. Abg Dasbach (Gentr.) meint, wenn der Offizier in Coblenz «men seines Benehmens auf dem Tanzplatze eine Ohrfeige bekommen (j-be habe er sie wohl verdient. (Lachen rechts). Daß der Ehrenrat d-n Mord anbefehle, indem er das Duell für notwendig erkläre, da höre doch alles auf! Präsident von F r e g e ruft den Redner wegen der letzteren Be- innrkung zur Ordnung , f3 „ Minister ik Goßler betont, nicht der Ehrenrat setze das Duell fe-st, sondern die Parteien hätten dasselbe unter sich vereinbart. Abg. Bebel (Soz.) meint betreffs des Falles Döring, statt sich zw entschuldigen, noch den Beleidigten vor die Pistole fordern, bas fei v.-ch barbarisch. Wenn schon früher preußische Könige sich gegen das Duell erklärt hätten, so werde man doch wohl annehmen dürfen, daß ft« Ehre im Leibe gehabt hätten. (Beifall). „ _ . . _ , Nachdem Minister v Goßler nochmals zu dem Fall Briese sich im obigem Sinne geäußert, nimmt Abg. v. Hoden berg (Welse) gi'.genüber dem Kriegsminister den Militärgeistlichen in Schutz, der am ®rabe eines im Duell Gefallenen sich abfällig über das Duellwesen ge- üuißert habe. Der Geistliche habe recht gehandelt; Gottesdienst gehe wer Herrendienst. Abg. Werner (Antis.) hält dafür, Duelle seien im Heere nicht }uu vermeiden. Gießener Anzeigers General-Anzeiger wiederhergestellt sem werde. Lord Roberts fügt diesem' Telegramm eine neue Verlustliste bei. — Aus Ottawa wird gemeldet: Der Gouverneur von Kanada hat von Lord Roberts ein Telegramm erhalten, welches von gestern aus Paardenberg datiert ist, und worin diesem mitgeteilt wird, daß das kanadische Regiment sich mustergiltig im Kampfe bewährt habe. Gr bedaure tief, die schweren Verluste mitteilen zu müssen, welche das Regiment am 18. erlitten. Berlin, 23. Februar. Das „Berl. Tgbl." meldet aus Brüssel: Es laufen fortgesetzt über die Buren günstige Nachrichten vom Kriegsschauplätze ein. Der Burengeneral Dewet brachte den Engländern am Modderflusse eine schwere Niederlage bei und erbeutete eine große Menge Munitionswagen. Die Armee Cronjes erwartet den Feind an der Straße zwischen Jakobsdal und Blömfontein in starker Stellung. Daselbst steht eine große Schlacht unmittelbar bevor. Auch traf hier die Nachricht von einer Niederlage der Division French ein, welche von Crouje in einen Hinterhalt gelockt und geradezu aufgerieben sein soll. Eine amtliche Bestätigung dieser Nachricht bleibt abzuwarten. Dagegen wird demselben Blatte aus London telegraphiert, General Cron je ist noch eingeschlossen. Am Montag und Dienstag wurde ununterbrochen gefochten. Es sind Verstärkungen an Geschützen und Mannschaften eingetroffen. Lord Roberts unterhielt ein kräftiges Geschützfeuer auf die Position der Buren. Die Verluste derselben sind schwer, ebenso die der Engländer. Cronje's Streitkräfte sind offenbar verloren. Deutsches Keich. .? rlin, 22. Februar. Der Kaiser hörte im Jagd- schlolZ .^ubertusstock heute vormittag den Vortrag des Chefs des Militärkabinetts v. Hahnke. — In der B u d g e t - K o m m i s s i o n des Reichstages begann heute die Beratung des M a v i n e e t a t s. Bei den Einnahmen wurde festgestellt, daß ein Verkauf alter abgängiger Schiffe vorläufig nicht beabsichtigt sei. Ev gelangte eine Resolution des Abg. Richter zur einstim- nngen Annahme, worin die Erwartung ausgesprock)en wird, daß künftig Umbauten von Schiffen nicht ohne vorherige etatsmäßige Bewilligung vorgenommen werden. Eine Reihe von Kapiteln wurde bewilligt. Morgen werden die Beratungen fortgesetzt. — In der heutigen Sitzung des brandenburgischen Provinzial-Landtages gab der Vorsitzende v. Levetzow ein Telegramm des Kaisers bekannt, welches für das gestern abend geplant gewesene Festessen der Versammlung bestimmt war, von dessen Abbestellung der Monarch nicht mehr rechtzeitig unterrichtet werden konnte. Das Telegramm hat folgenden Wortlaut: „Den versammelten Brandenburgern sendet, schmerzlich bewegt, abwesend sein zu müssen, seine wärmsten Grüße in alter Treue der Markgraf Wilhelm". Der Landtag nahm diese Kundgebung mit lauten Dankesbezeugungen auf. Der Vorsitzende erhielt die Genehmigung, dem Kaiser den Dank in folgendem Telegramm zu übermitteln: „Treue brandenburgische Männer danken Ew. Majestät allerunterthä- nigst für das königliche Telegramm. Sie leben und sterben für ihren Markgrafen". — Im Befinden des an Influenza erkrankten Staatssekretärs Grafen von Bülow ist eine wesentliche Besserung eingetreten. Anfang nächster Woche gedenkt Graf v. Bülow die Geschäfte des Auswärtigen Amtes wieder zu übernehmen. — Die „Berl. Reuest. Rachr." schreiben, daß in parlamentarischen und anderen politischen Kreisen der jetzige Statthalter der Reichslande, Fürst Hohenlohe-Langenburg als Nachfolger des jetzigen Reichskanzlers gilt, sobald dieser den Zeitpunkt für gekommen erachtet, sein Amt aufzugeben. Die Statthalterschaft in Straßburg würde dann auf den Prinzen Adolf von Schaunrbura-Lippe übergehen. Ob diese Annahmen sich in Zukunft als begründet Herausstellen werden, sei heute schwerlich mit Sicherheit zu übersehen. In vielen Kreisen werde an ihre Richtigkeit positiv geglaubt. — Tie „Staatsbürgerzeitung" glaubt Grund zu der Annahme zu haben, daß möglick)erweise aus Rücksicht auf die parlamentarische Geschäftslage auf die Einbringung der K a n a l v o r l a g e in dieser Session verzichtet wird, um freie Bahn für die Durchbringung des Flottengesetzes zu schaffen. Die vom Staatsministerium fertiggestellte Kanalvorlage befinde sich zur Zeit im Kabinett des Kaisers, dessen Entscbeidung in den nächsten Tagen zu erwarten sei. Allem Anschein nach werde sie dahin gehen, die Kanalvorlage zu Gunsten des Flottengesetzes bis zur nächsten Landtagssession zurückzustellen. — Rach der „Staatsbürgerzeitung" hat M i n i st e r von Miquel heute die Amtsgeschäfte, von denen er seit dem 19. Januar beurlaubt war, übernommen und aus diesem Anlaß dem Fürsten Hohenlohe den üblichen Antrittsbesuch abgestattet. AusUnck. Wien, 22. Februar. Wie die „N. Fr. Pr." erfährt, hat der Polenklub den Jungczechenklub verständigt, daß er nicht zulaffen werde, daß die Deutschen bei den von der. Regierung als Staatsnotwendigkeiten bezeichneten Vorlagen Nicht unterstützt werden. Der Polenklub ist entschlossen, aus der Antwort der Jungczechen die Kon- fiquenzen zu ziehen. — Unter den Gesetzesvorlagen, welche die Regierung heute dem Abgeordnetenhause unterbreitete, befinden sich auch Vorlagen zur Vermehrung der Eisen bah neu und Ausrüstung der Staatsbahnen im Betrage von 720 Millionen Kronen. — Die Eröffnung des Reichsrates erfolgte in aller Ruhe. Ministerpräsident Körber hielt eine längere, mit Beifall aufgenommene Rede. Er erklärte, die Regierung sei keine Parteiregierung, und baue deshalb auf die Objektivität und Unvoreingenommenheit der Parteien, damit dieselben die Regierung bei Schaffung eines dauernden Zustandes bezüglich der Sprachenfrage und Hebung des Wohlstandes der Monarchie unterstützen. Rom, 22. Februar. Der Papst hat das Verlangen | Frankreichs, die Bischöfe von Aix und Valence äbzusetzen, I abgelehnt. > q Belgrad, 22. Februar. Die Meldung von der Ver- | setzung des serbischen Gesandten in Wien, Michailovic, I nach Berlin wird dementiert. I Paris, 22. Februar. In der Verhandlung gegen I Marcel Habert beantragte der Staatsanwalt oes I Staatsgerichtshofes die Verurteilung des Angeklagten I wegen Komplotts und dessen begangener Ausführung. London, 22. Februar. Die „Birmingham Post" ver- I sichert, daß die französische Regierung zwei europäische Re- I gierungen um käufliche Ueberlassung von drei Kreuzern, I welche in England gebaut werden, angefragt habe. Das I Blatt glaubt, daß der Handel nicht zustande kommen werde. I London, 22. Februar. Die „Times" melden aus I Teheran, der englische Gesandte habe mit dem Schah I von Persien eine längere Unterredung gehabt, um ihn im I Namen seiner Regierung zu einem Besuche nach London I einzuladen. I Paris, 22. Februar. Meldungen, welche dem Ko- I lonialamt zugegangen sind, bestätigen, daß sämtliche Mit- I glieder der Expedition Breconnier, welche s. Z. vom ara- I bischen Sultan Rabah gefangen genommen wurden, er- mordet worden sind. ___________________________ Auszug aus den Protokollen der Sitzungen Großherzoglicher Handelskammer Gießen vom 13. und 19. Februar 1900. Gießen, 22. Februar 1900. 1. Sitzung vom 13. Februar 1900. Anwesend die Herren: Kommerzienrat Koch, Scheel, Balser, Kommerzienrat Heichelheim, Katz, Nowack, Schirmer. Vor Eintritt in die Tagesordnung verliest der Vorsitzende ein Schreiben des Herrn C. Klingspor, wonach ! dieser seinen Austritt aus der Kammer anzeigt, und giebt dem lebhaften Bedauern der Kammer über das Ausscheiden dieses langjährigen und tüchtigen Kollegen und Mitarbeiters Ausdruck. 1. Beiträge zum deutschen Handelstag. Zu der beabsichtigten Neuordnung des deutschen Handels- tagß, die hauptsächlich in der Aufstellung von Kommissionen zur schnelleren und besseren Vorberatung der vorliegenden Fragen besteht, bedarf es eines bedeutenden Mehraufwandes an Kosten. Die Kammer bewilligt demgemäß einen Beitrag von 100 Mk. (bisher 40 Mk.). 2. Neuanordnung des deutschen Zolltarifs. Der Entwurf einer neuen Anordnung des deutschen Zolltarifs, bearbeitet vom Neichsschatzamt, ist veröffentlicht worden, und soll einer eingehenden Prüfung durch die Interessentenkreise unterworfen werden. Die Kammer hat eine größere Anzahl von Exemplaren bestellt, und liegen einige derselben auf dem Sekretariat zur Einsicht offen. Etwaige Wünsche und Erinnerungen sind schriftlich bei der Handelskammer vorzubringen. 3. Fürsorge für die Handelskammerbeamten. Die Kammer behält einen Beschluß über Teilnahme an einer gemeinsamen Veranstaltung zur Fürsorge für die Handelskammerbeamten der reorganisierten Kammer vor. 4. Schreiben des Vereins deutscher Großhändler in Dünge- und Kraftfuttermitteln. Auf Grund des Referates eines sachverständigen Mitgliedes beschließt die Kammer, der Bitte des genannten Vereins nachzukommen, und den Bestrebungen, welche auf eine Verstaatlichung des chemischen Untersuchungswesens, oder auf die ausschließliche Uebertragung gewisser Arten von chemischen Untersuchungen auf die den Landwirtschaftskammern unterstellten Anstalten gerichtet sind, entgegenzutreten, und darauf hinzuwirken, daß die chemische Untersuchung von Dünge- und Kraftfuttermitteln nicht ausschließlich in die Hände der staatlichen oder der den LandwirtschaftS- kammern unterstellten Anstalten gelegt wird. 5. Gründung einer Reichshandels st ekle. Die Zentralstelle zur Vorbereitung von Handelsverträgen macht genauere Mitteilungen über die beabsichtigte Einrichtung einer solchen Anstalt, und teilt mit, daß ein Zustandekommen derselben als ziemlich sicher angesehen werden darf. Hierauf vertagt sich die Kammer. — 2. Sitzung am 19. Februar 1900. Anwesend dieselben Herren. 1. Betr.: Neun-Uhr-Ladenschluß u. s. w. Die Handelskammer Minden richtet an den Bundesrat die Bitte, die durch die beabsichtigte Einführung des allgemeinen gesetzlichen Ladenschlusses um neun Uhr abends für einen großen Teil der Detailliften entstehende Schädigung dadurch abwenden zu wollen, daß es in denjenigen Abend- und Sonn- und Festtagsstunden, in welchen die Läden gesetzlich geschlossen sein müffen, den Gastwirtschaften nur gestattet sein soll, Speisen, Getränke und sonstige Konsumartikel zum Verbrauch auf der Stelle zu verabfolgen. Die Kammer beschließt, den Ausführungen des Referenten gemäß, diesen Antrag nicht zu unterstützen. 2. Antrag derHandelskammerDreSden betr. AuShändigungtelegraphischerPostanweisungen an den Empfänger. Der vorliegende Antrag findet die Billigung und Unterstützung der Kammer. 3. Ausstellung vonFabrikaten derdeutschen. Metallindustrie in Rußland. Nach Mitteilung des deutsch-russischen Vereins wird die Abhaltung einer Ausstellung der genannten Art entsprechend einer englischen und einer amerikanischen beab- fid)ttgt und erscheint auch die Teilnahme einer hinreichend großen Anzahl von leistungsfähigen Firmen gesichert. Aus- stellungsoblekte sind die mannigfaltigsten Erzeugnisse der deutschen Unedel-Metallmdustrie im weitesten Umfange, inS- besondere Motore, Werkzeugmaschinen, landwirtschaftliche Maschinen, Erzeugnisse der Feinmechanik u. s. w. Diejenigen Firmen, welche bereit sind, au der Ausstellung td zunehmen, werden gebeten, dies der Großh. Handelskauf Gießen mitzuteiltzn. Auf dem Sekretariat ist auch nobT Auskunft über Art, Umfang, Ort, Zeit u. s. w. der stellung zu erhalten. 4. Verbot der englischen Negierung, Carbos säure aus England zu exportieren. Eine Vorstellung der chemischen Fabrik, Dr. F. in Ludwigshaf n a. Rh. beim Reichskanzler wegen Q$i leitung der nötigen Schritte zur Aufhebung dieses, eiiq Teil der deutschen chemischen Industrie schwer schädigt Verbotes findet die Unterstützung der Kammer. 5. Mitteilungen über Handel im Auslaß Der Kammer sind von berufener Seite Mitteilung zugegangen: 1. über Unternehmungen in Persien. 2. über eine chilenische Ausstellung in den M Perus und Ecuadors. 3. Eisen- und Eisenwarenhandel in mehreren Spezis gebieten des Weltmarkts (wie Argentinien, Egyp!^ Brasilien usw.) 4) über Verzollung von Battisttaschentüchern. $ teressenten erhalten auf dem Sekretariat der Kawva nähere Auskunft. 6. Zweifelhafte Firmen im Ausland. Der Kammer ist Kenntnis gegeben worden von zwG haften Firmen in Oswicim (Öesterreich-Ungarn) und j Kairo. Nähere Auskunft erteilt das Sekretariat. Lokales und NroMsteües. dt. Antiker und moderner Aberglaube. Es war ei; glücklicher Gedanke des Oberhessischen GeschichtS Vereins, mit dem Verein für Hessische Volkskunde, som dem Verein für Erd- und Völkerkunde sich zu obgenannter Vortrage des Herrn Professor Dr. Albrecht Dieters zu vereinigen. Die große Aula der Universität faßte ebn die Zahl der Zuhörer, welche mit gespannter Bufmerksan keit den fesselnden Ausführungen des seinen Stoff gründlij beherrschenden geschätzten Redners folgten und seinen gei'st vollen Vortrag mit ungeteiltem Beifall lohnten. Eine: ausführlichen Bericht auf morgen versparend, wollen roi; nur erwähnen, daß in Vertretung des am Erscheinen vri hinderten Vorsitzenden des Oberhessischen Geschichtsverein- Prof. Dr. Höhlbaum, Herr Prof. Dr. Gun der man: die anwesenden Damen und Herren begrüßte und sie nad Schluß des Vortrages verabschiedete mit Dank für das |i lebhaft bekundete Interesse an den Bestrebungen der Lei einigung, das rege erhalten und gesteigert zu sehen, der Erfolg auch dieses Vortrages sein möchte. *• Kaufmännischer Verein. Wir wollen nicht verfehlen, an dieser Stelle nochmals auf die morgen (Samstag, bett 24, d. MS.) im Vereinshause ftattfindende Kappen- sitzung des Kaufmännischen Vere.ins aufmerksam zu machen Seit geraumer Zeit sind die Vorbereitungen hierzu flott ii Gange, und bewährte Mitglieder werden es sich besondere angelegen sein lassen, den Abend für jeden Teilnehmer zu einem genußreichen zu gestalten. Wünschen wir besten Skilauf. x X Kunstnotiz. Wir machen unser knnstliebeudc- Publikum auf das nur einige Tage ausgestellte lebensgroße, zugleich lebenswahre Oelportrait (nach Photographie) unseres einheimischen Malers Otto Fritz (Göthestraße 46), auf- merksam. (Schaufenster von Hirz (Seltersweg.) ** Für die Buren sind laut der in der heutigen Nummer enthaltenen Abrechnung 1714 Mark 13 Pfg. von Gießen aus zur Weiterverwendung nach Berlin gesandt worden. Davon sind 1038,80 Mk. bei der Redaktion dieser Zeitung eingegangen, während das übrige direkt an die Ortsgruppe Gießen des Alldeutschen Verbandes gesandt bezw. als Reinertrag von dem durch diesen veranstalteten Transvaal« abend erzielt wurde. Bei der Hauptleitung des A. D.S. sind bis letzten Samstag nach einer Mitteilung der hiefiz» Ortsgruppe ca. 180,000 Mark für den gleichen Zweck zn- fammengekommen. Butzbach, 22. Februar. Dieser Tage wurde im Griedel« Walde von Holzhauern eine angeschossene we ib liche Trappe ergriffen, die indes bald verendete. Dieselbe wog fcbti 9 Pfd. und hatte eine Flügelspannweite von 1,56 Meer Die Trappe ist ein hier selten vorkommendes Tier nD zählt zu den größten Hühnervögeln Deutschlands. O Glashütten (Kreis Schotten), 22. Februar. Nen Willen der Stadt keine Entscheidung treffen werde. - Ferner wurde die Einführung von Jugendspielen in d» Volksschulen beschlossen. Worms, 21. Februar. Die Einweihung der neue»- Straßenbrücke über den Rhein ist nunmehr aufMowa^ 26. März, festgesetzt worden. — Herr Ferdinand Eulcl - verschied heute unerwartet infolge eines Herzschlages i® 61. Lebensjahre. Der Verstorbene hat sich durch feiiw Fleiß und rastlose Thätigkeit zu einer der ersten Stellurgci im Hause Cornelius Heyl emporgearbeitet, in welches^ "■fi* Stil», 22. Limited bei W htuitnb a*' ii.ib fliiftinMg. m Me bmW uhm beMch de SetUtt, 22 Stuitnaäiüt zu »nhi. ' zu der die % »oben. - 3- stü- nur tinti Seiten wirb ru tretet der Streit ju machen. Si einer lltined Lol Men Landtage SergmannSstreiki SrbiileroirMm iiMnWl fitei. jK w w' LiaW le * Mzb" rein ist als Amtmann tn «Grenoai it*'*'.* erlernen un b? erleiden, w “ ioiDie Mhrend^ Kurse aMte"- uhungen bestehen- «M der Unioei SikSeMOlle. Institution 4, y find bei brr »i Nach Absch ließen 6 M, । Rödgen 5,10 M 5,14 Mk., beim 10,6 N. Zchl !• 6amm Laut Alichnuntz Davon mrden i 2. Sam *• ti&trttaa v 2. An Goden 3. Bon der Re dessen im g Portokosten , , Nbiefc e'tung nach 9 Ö »Ätfe •Äft ^vivmües. GiiJ Aschen Mfa «olteh * rMt fatyt!' *nter ^mei[ - W feiutn^ M, lolftttn unb ^.,-. Wä lobtitti fa, » vn^urud, Mh -1 l9 des am Erschein 'WN GeM.-, ■r°t $r- Öguhtrinai i -ren begG u| fit nati edete mir 2taf füt bat >; den Mbiinzen b« ft: > gOA iu ; - in aötyt. Wir wollen nicht M dee morgen (|- ' eranstaltetrn ’ Hauptleitung bti t >iner Mitteilung dn^ für den gleiche» > »srr Tage wurde im E' choffeneveiSlicheri- mto. DMA W.«i“ * ' V j Dorfommtnbtl j- ein ®tuW°^ MV 22-^’ >«t, I°°d Ä Statt. K mit 8‘* Li. !-”W85»«‘ ft",1. “? Gestattung - durchs her 7*»A» SS*«*,1?, einer °r‘ im Jahre 1854 eingetreten ist. Er war em Mann von Seltener Herzensgüte und liebenswürdigem Charakter. Mainz, 22 Februar. In Kestern wurde dre Lerche eines Mainzers, namens Karl Mehling, emes Mannes von etwa 45 Jahren, im Rhein gesundem - Auf der GustavS- bura wurden gestern einem Eisenbahnarbelter beide Beine abgefahren. Im Hospital ist der Verunglückte gestorben.__ . , Vermischtes. * Wiesbaden, 22. Februar. Aus allen Orten der vahn wurde gestern starkes Hochwasser gemeldet. In Tiez reicht das Wasser zum Teil bis rn die Straßen der arlsruhe, 21. Februar. Im Konstanzer Amts- aefängnis hat sich der wegen Sittlichkeits-Ver- vrechensangeNagtekatholilchePfarrerSchlat- 4erer am Tage vor der Verhandlung erhängt. * Würzburg, 21. Februar. Regierungsrat Kelle i n ist als Nachfolger Fischer's zum Bürgermeister von Augsburg ausersehen. Kellern war früher Bezrrks- .'lmtmann in Augsburg. „. ,, r. , . ß, »Grenoble, 21. Februar. Hier hat sich em Komitee gebildet, das sich die Ausgabe stellt, den a u s l ä n d i s ch e n Studenten, welche die hiesige Universität besuchen, das Erlernen und den Gebrauch der französischen Sprache zu « leichtern. Es werden während des ganzen Schuljahres jtomie während der Ferien (vom 1. Juli bis 31. Oktober) sVur)e abgehalten, die aus Lehrvorträgen und Sprech- Übungen bestehen. An der Spitze des Komitees stehen der Rektor der Universität und der Bürgermeister der Stadt; die Geschäftsstelle, die alles nähere mitteilt, ist Place de la Konstitution 4, Grenoble. Arbeiterbewegung. Berlin, 22. Februar. Nach Mitteilungen des Arbeitgeber- tamtteeS des TischlergemerbeS ist die Zahl der Streikenden de- cutenb böher, als bisher angegeben wurde. lieber 8000 Mann d ausständig. Mitglieder de« Arbeitgeberkomitees besuchen die Mitte denschast gezogenen Arbeitgeber, um etn einheitliches Vorgehen bezüglich der Forderungen der Arbeitnehmer zu ermöglichen. Berlin, 22. Februar. Heute liegt wieder eine Anzehl von Streiknachrichten vor. In Halle a. S wurde in zwei Berg- carbetterverlammlungen beschlossen, nochmals mit den Wecksbesitzern f,u verhandeln Auf Sonntag ist eine KommissionSfitzung anberaumt, j$u der die Grubenoerwaltungen öffentliche Einladungen erhalten oben. — I Meuselwitzer Revier hat der Ausstand bis heute inüh nur einen geringen Umfang angenommen. Auf den meisten Werken wird noch voll gearbeitet. — In Zwickau haben die Vertreter der Streikenden heute beschlossen, nochmals Etntgungsversuche DU machen. Sie wollen die gestellten Forderungen, mit Ausnahme einer kleines Lohnerhöhung aufgeben bezw. ermäßigen. — Im fäch- sstschen Landtage erklärte heute die Regierung, sie wolle bezüglich des iSergmannSstretkS vermitteln, jedoch nur mit ÄrbeiterauSschüffm als Ärbetteroertretern verbandeln. Die AuswetsungLverfügung gegen «usländtsche streikende Bergleute sei zurückgezogen worden. Telegramme M -«ietzener Anzeiger^U _ Berlin, 23. Februar. Aus dem Streikgebiet wird gemeldet: In Zwickau betrug gestern morgen die Zahl der Ausständigen im istadtdeztck 1142, tm Landbezirk 1258. Die Berg- werksbefitzrr wolle.-» doh Verhandlungen nt utS wiffen. In den Kvhlenbezirkcn Halle-Ost und West, Weißenfels und Zeitz streikten gestern etwa 12% der Belegschaft Berlin, 23. Februar. In einer grsteln Abend stattgehadtcn Versammlung der Arbeitgeber deS Tischler^ ew.raes wurde beschtoffen, heute abend die Arbeiter zu entlaßen und die Betriebe zu schließen. Damit dürfte sich dir Zchl der Aus ständigen beziehungswckje Ausgesprrrten aus 15 bis 18000 erhöhen. Kirchliche Nachrichten. SvaugeNstze Gemeinde. (Sonntag ben 25. Februar. Eftomihi. Gottesdienst. I« der Gtadttirche. Vormittags 9>/, Uhr: Pfarrer Schlosser. Vormittags 11 Ubr: Kinderkirche für die MatthauSgemeinde Pfarrer Schlosser. Abends 6 Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Markus- gemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. In der Johanneskirche. Vormittags 9»/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: KindergotteSdienft für die Johannes- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. Abends 6 Uhr: Siehe Stadtkirche. Montag den 26. Februar, abends 8 Uhr: Bibelstnnde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. 1. Thessalonicherbnef. Kap. 5, von Vers 12 an, Ermahnungen zur Förderung eines Gott gefälligen Gemeindelebens. Pfarrer Dr. Naumann. Mittwoch den 28. Februar, abends 6 Uhr: 1. PasfionS» andacht in der Johanneskirche. Pfarrer Dr. Naumann. Es wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß der kirchlichen Trauung auch ein kirchliches Aufgebot vorherzugehen hat, und wird dringend gebeten, es rechtzeitig — spätestens eine Woche vor der Trauung — bei dem zuständigen Pfarrer zu bestellen. Katholische Gemeinde. SamStag den 24. Februar. Nachmittags um 4'/, Uhr und abendS um 8 Uhr: Gelegenheit zu: heil. Beichte. Sonntag den 25. Februar. Ouinquagefima. Vormittags von 61/« Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. , um 7 Uhr: Die erste heil. Meffe; vor und in derselben Austeilung der heil. Eommunion; , um 8 Uhr: Die zweite heil. Meffe; , um S«/s Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 5‘/a Uhr: Christenlehre; darauf Andacht für die Abgestorbenen. Gollndmrst in der Synagoge. Samstag den 24. Februar 1800. Vorabend 5" Uhr, morgens 9 Uhr Predigt, nachmittags 3 Uhr, Sabbathausgang 6Si Uhr______________________ Wetterbericht. Während das gestrige Depressionsgebiet seine westliche Bahn weiter verfolgt hat und heute über Skandinavien liegt, ist das neu angekündigte Minimum vom Ozean her gegen die britischen Inseln hereingerückt, und befindet sich sein Zentrum bereits an der Nordwestküste Irlands. Das sekundäre Minimum im Süden des Erdteil^ ist im Abnehmen begriffen, lieber Zentral-Europa ist das Barometer sehr stark gestiegen, lieber dem Alpen- nebtet hat sich eine Zone hohen Druckes gebildet. Dieselbe brachte bereits im Laufe der Nacht Aufklaren, und infolge der dadurch bedingten Ausstrahlung trat leichter Frost em. In Süddeutschland war heute morgen der Himmel mclen* orts wolkenlos, doch überzieht sich der Himmel seit mittags wieder mit leichtem Gewölk. - Äoraussichtliche Witterung: Besserung nur von. kurzer Dauer, dann neuerdings zunehmende Trübung und st^llenwerse Niederschlage. Aus dem Gcschäftsleben. Magdeburger Lebens BerficherungS-Gcsellschaft. Auch im Jahie 1899 hat sich das Geschäft wieder erfreulich ge- staltet, indem sowohl Neuabschluß als ReinzuwachS dre Ergevnme aucr früheren Jahre überstiegen. Es waren zu erledigen : 7251 «n ag über 27035060 Ml. Kapital und 35?8227 Mk. Rente. Ausgefertlgt wurden 5571 Policen über 20530910 Mk Kapital und 35'1 bwi. Rente und der reine Zuwachs des Versicherungsbestandes betrug Policen über 11211837 Mk. Kapital und 16840,15 Mk. Rente, sovap er sich Ende 1899 auf 69037 Policen über 180314680 Mk. Kapital und 345622,21 Mk. Rente belief. In der Unfallversicherung erhöhte sich der Versicherungsbestand auf 16560 Policen über 71 177389 Mr. auf den Todesfall, 178712 102 Mk. auf den JnvaliditätSfall unv 56210 Mk. tägliche Entschädigung für vorübergehende Erwerbsunfahtg- keit Die Prämieneinnahme dieser Abteilung betrug ca. 485000 Ärmste MeldungeA. Depeschen deS Bureau .Herold'. Berlin, 23. Februar. Der Abg. Dr. Kruse ist dem „Lok.-Anz." zufolge gestern abend kurz nach 11 Uhr gestorben. Paris, 23. Februar. Amtlich wird die Meldung eine« englischen Blattes dementiert, wonach Frankreich Unterhandlungen wegen Ankaufs von drei Kreuzern mit einer auswärtigen Regierung eingeleitet habe. London, 23. Februar. Nach Meldungen aus Washington hat der Staatssekretär Hay wegen der Beschlagnahme des amerikanischen Dampfers „Sabine- energisch protestiert. Darmstadt, 23. Februar, 1 Uhr 5 Min. mittags. (Privat» Telephonmeldung.) Die Vorlage der Großherzoglichen Regierung über die Neugestaltung des Kassenwesens des Großherzogtums Hessen wurde gegen die Stimmen der Abgeordneten Wolf, Bähr, Ritter und Ohl angenommen. Die Regierungsvorlage, betr. die Landeslotterie, wurde mit allen gegen die Stimmen der Sozialdemokraten und der Abgeordneten Schröder und Bähr nach kurzer Debatte angenommen. Die Wahl des Abgeordneten Leun Gießen-Land ist an den Ausschuß zurückverwiesen. Heute nachmittag findet die letzte Sitzung statt. Der Landtag wird voraussichtlich dann vertagt werden. Mr die Buren Kind bei der unterzeichneten Ortsgruppe weiter eiugegangeu: Nach Abschluß der 1. Sammlung: Aus der Schott'schen Weinstube ließen 6 Mk., vdn den Gästen bei Wirt Wilhelm Balser VI. Witwe, in Mdgen 5,10 Mk., vom runden Tisch „Zur Sladt Gießen" in Londorf 5,14 Mk., beim Stiftungsfest. Frühschoppen des V. D. St. gesammelte 110,5 Mk. Zusammen: 26,29 Mk. Abrechnung. * • v u m uu u n y. Laut Abrechnung vom 8. Februar 1900 waren eingegangen 1300,64 Mk. Davon wurden nach Berlin abgeführt..... • 1300,00 „ Rest: 0000,64 Mk. 2. Sammlung (seit 8 Februar). 1. Uebertrag vom Rest der ersten Sammlung..... 0,64 Mk 2. An Gaben eingegangen........... 26,29 „ 3. Von der Redaktion des „Gießener Anzeiger" der Rest von besten im ganzen 1038,80 Mk. betr. Sammlung . 388,80 „ Zusammen: 415,73 Mk Ab Portokosten der 1. Sammlung........ 1,10 M ii « m 2. „ ..............0 50 h Bleiben: 414,13 Mk. Auch dieser Betrag ist, wie der der ersten Sammlung an die Haupt- leitung nach Berlin abgesandt worden. Es sind demnach bis heute tm ganzen eingegangen und abgesandt: 1714,13 Mk. Gießen, den 23. Februar 1900. ffir die Ortsgruppe Gießen des Alldeutsche« Kerdaudes: E. Pro sch. 1430 : "Ih'rlh’ifli’riuiiuii, Hohversteigerung. Dienstag, 27. Februar l. I., vormittags IO1/» Uhr, werden im Eleeberger Gemeindewald, Distrikt Gaulskopf (neben dem vorjährigen Distrikt) 12070 Stück gemischte Wellen versteigert. Douuerstog, 1. März l. I, vormittags 10*12 Uhr, kommt im Dleeberger Markwald, Distrikt Auchrkopf, an dem Weg von Boden »od nach Weiperfelden, nachstehendes Löolz zur Versteigerung: 250 Meter Buchen-Scheit und -Knüppel, 5000 Stück Buchen-Wellen. Cleeberg, 13. Februar 1900. Der Bürgermeister. 1219 ' Keil. NuhholMrsteigklmg im Gkmeindkwald Reiskirchen bei Wetzlar Montag ben 5. März b. I Beginn vormittags 9 Uhr tm Distrikt 19 a Mühlberg, unweit drr Franzenmühle. Eiche«: 1 Stamm 1. Kl. — 2,81 fm, 2 Stämme 2. Kl. — 4,28 fm, 11 Stämme 3. Kl. = 7,84 fm, 1 Stamm 4. Kl. = 0,27 fm, 15 Stangen 1. und 30 Stangen 2. Kl., sowie 10 nn Nutzholz. Buchen: 1 Stamm 3. Kl. — 0,71 fm. Weichholz: 24 Stämme 4. Kl. — 2,87 fm, 5 Stangen 1. Kl. und 10 rm Nutzholz. Nabel: 82 Stämme 3. Kl. = 35,83 fm, 119 Stämme 4. Kl. = 25,70 fm, 20 Stangen 1. Kl. u. 9 rm Nutzh. Groß Rechtenbach, 21. Febr 1900. 1407 Das Bürgermeister Amt. Nutzholzverkäufe der Okerförsterei Krandoderndorf. 1. Montag, S. März 1900, vorm. 10 Uhr, auf dem Rathause zu Cleeberg: a. Staatswald, Distr. Streitwald, Sankhard und Nr. 492, 493, 506 im Herrnschäl- berg. Eiche«: Stmkh. 47 St. mit 61 fm, 18 St. 5. Kl. mit 7 fm., 22 Stg. 1. Kl. (Deichseln); Buchen. 5 St. mit 3 fm; Rottannen (Distr. Gönsrod): 3 Schneidst. mit 6 fm; Erlen: 70 St. mit 17 fm. b. Gem.-Wald Cleeberg, Distr. Mohrswald, Kühunner, Niederlach, Altewald, Fuchskopf. Eichen: Starka. 53 St. mit 40 fm, Gruben« und Werkholz ‘200 St. und Stg. mit 30 fm, Nutzknüppel 40 rm. Buchen > Hainbuche»: 10 St. mit 8 fm. Nadelholz (meist Rottannen im Altewald-Niederlach): 2200 St. und Stg. mit 145 fm, 2600 Reiserstg. 4. bis 6. Kl. 2. Dienstag, O. März 1900, vorm. 10 Uhr (Starkholzeichen erst nachm. 1 Uhr) auf dem Rathause zu Brandoberndoif aus dortigem GemWald, Distr. Hochhard unh Pfarrheck. Eichen: Starkh. (bis 6 fm) 140 St. mit 190 fm, Gruben- unb Werkholz 350 St. mit 70 fm. Bucheu-Haiubucheu: 27 St. mit 15 fm. Birke« und Aspe«: 57 St. mit 9 fm. Fichten und Kiefern: 1100 St. und Stg. mit 90 fm- 1413 Erirchiue echte Frankfurter Würstchen frisch einqetvoffen. 1416 Kölner Konsum-Anstalt, (C. A« Hackenberg Nächst.) Bahnhofftr. 27. Liudeupl. 12. OOOOOOCHDOOOOOOOOOOOOOOOOO o o q Habe mich in Glessen als O g Grossh. Geometer I. Klasse 2 niedergelassen. Mein Bureau befindet sich 0679 g q Liebigstrasse 5 (Lenz’scher Felsenkeller). Q O Heinrich Volz, g DOOOQOOOOOOOOOOOOOOOOOCXM3 Bin heute mit einem große« Transport Pferde direkt aus Dänemark angekommeu. 0676 August Frensdorf, Gießen. 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Februar -w abends 8 Uhr: bei Feibel, Damenchor, 9 Uhr: Mannerchor. U29 DerVorstand, Philosophen wald. Sonntag den 25. Februar: Grosses Konzert ausgefflhrt von der 1420 Kapelle des Grossh. Hess. Inf.-Regiments Nr. 116, Kaiser Wilhelm unter persönlicher Leitung des Grossh. Musikdirektors Herrn C. Krausse. Anfang 4 Uhr.___________________Enträe 30 Pfg. Gießener Wer - GeseWst 1877. Auf vielfach an uns ergangene Anfragen teilen wir hierdurch mit, datz sämtliche unverheiratete Besucher unserer karnevalistischen Abendunterhal- tuttg in entsprechendem Kostüm zn erscheinen haben. Aeltere nichtkostümierte Festbesucher müssen am Saaleingang karnevalistische Abzeichen anlegen. 1419 Das Komite. Giessen, den 23. Februar ) 900. 1418 Imi Wörter gesucht 1424 Chirurg. Klinik. Wetzlar. 1413 werden billig abgegeben im Laden des 1426 Leichter, gut erhaltener Landauer billig zu verkaufen. 0687 Das Zug«Komite 1411 Frische Eier Section '-.erhes II 1427 Die Verwaltung. Ui Bahnhofstr. 27. Lindenplatz 12. 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Anfang 9 Uhr abendS- T.-O.: Ballotage, VereinSangelegenheiten, Vortrag: Harzreise II. 1428 Mein bis jetzt unerreichtes Mittel zur Entfernung von Hühneraugen, ohne Messer, habe 1417 Herrn Wilh. Herbert, Marktplatz S, zum Alleinverkauf für Giessen und Umgegend übergeben. Jedermann ist damit imstande, sich in 10 Minuten ohne Messer und vollkommen schmerzlos jedes noch so veraltete Hühnerauge zu entfernen, wobei jede Verletzung oder Blutvergiftung durch Rost ausgeschlossen ist Hochachtend Joseph Weber, Operateur in Wien. SM. Schlachthaus. Freibank. 1344 Heute nud morgen: Gchseusteisch 50 Pfg. KMstkisch 45 M Rad-Klub Germania Girßrn. Gamstag, den 24 Febr. er., abends 81/2 Uhr: Große karnevalistische Abkuduuterhaltuug mit darauffolgendem Tanzkr'änzchen im Restaurant Schützenhaus (Mitgl. Schultheiß). 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