Miifei Nfe. le I x Bttvaltu»- Lt in SoMrV in Tärmften Dank igr Jahn litt ich 'furchtbar quälen« -auunaWurgen, nzen KörperS und li't meinen KrSsiea ing.-Durch den vtö vtUftpmv bin ich von allen M . M45 ®nlet, •ssa ^flßtung, Irrung 03838« LSSyelen. fotoie alle Av Wit, vtrvitlfWg, 'M M Sill,- ktfauf btl«, Velten, efm tu Herden, chm, Antiqui» rmvpm und maümr ganze, 695 arger ffwe, Ankunft! MA IMer, LLmi- e, be\oxftt reell Hannover, Otzev iärwlnkel Halle iccfraje 6. MÜ Mtnftei. ben 23- err 8iZ bauet'- 6258 lll itite Sonntag den 23 Sepirmbrr 180. Jahrgang looo Bssswe &$&$£:&&, g^e^üien anb ScvArrti: Ar. 7. und die Gleichgiltigkeit der nicht sozialdemokratisch ae- srnnten Mitglieder es ist, die den sozialdemokratischen Einfluß zumeist auskommen ließen. Schenkten diese den Wahlen dieselbe Aufmerksamkeit, wie die „Genossen", dann säße in mancher Kasse mancher nicht an feinem Platze Uebrigens werden bei den zusammengelegten Kassen an die kaufmännischen und verwaltungstechnischen Kenntnisse der Vorstandsmitglieder erheblich größere Anforderungen gestellt werden müssen, als seither, und auch) dieser Umstand wird dazu beitragen, den sozialdemokratischen Einfluß auf die Kassenverwaltung um einiges zurückzudämmen. Zur Erreichung des letzteren Zieles ist nun aber auch noch in Anregung gebracht worden, ob nicht den Arbeitgebern ein erhöhter Einfluß in den Kassen zu verschaffen sei. Das wird aber nur geschehen können^ wenn die Beiträge der Arbeitgeber erhöht würden, etwa auf die Hälfte, wenn mau ihnen die gleiche Stimmenzahl einräumen will, wie den Arbeitnehmern. Es ist aber kaum anzunehmen, daß sich die Arbeitgeber, die ohnehin schon schwer von der sozialpolitischen Gesetzgebung belastet sind, hierzu verstehen werden. Die Vergrößerung ihres Einflusses würde auch wenig bedeuten angesichts der Zurückhaltung, die sie sich den Kassenangelegenheiten gegenüber auferlegen, jedenfalls würde sich nicht sonderlich), viel an den bestehenden Verhältnissen ändern. Die unbeschränkte und freie Arztwahl, die dann noch auf dem Reformprogramm der Regierung zur Erörterung steht, veranlaßt nach so vielen Seiten hin Erwägungen, daß sie einer gelegentlichen Betrachtung Vorbehalten bleiben mag. So viel dürfte zunächst wohl feststehen: die Angelegenheit ist noch) durchaus nicht genügend erörtert und vorbereitet, als daß man sie jetzt schon zur Entscheidung bringen sollte. Wenn daher aus Berlin verlautet, daß die Vorarbeiten zur Revision des Kranken-Versicherungs- gesetzes so umfangreich sich gestaltet haben, daß man zu bezweifeln beginnt, ob es möglich sein werde, den wich- Ligen Entivurf schon in der bevorstehenden Session denk Reichstage vorzulegen, so kann es nur als im Interesse der Reform liegend bezeichnet werden, wenn diese noch em weiteres Jahr aufgeschoben wird. Gut Ding will Weile haben und da die Sozialdemokraten bisher nicht Unheil rn den Kassen angerichtet haben, so kann man vertrauen, daß auch noch das eine Jahr, um das die Revision ev weiter verzögert würde, den Kassen nicht schaden wird. tfrte »«zeige« zu brr für bw «scheinender, Rum«« 64S trorm. LÄ spileßen- vsicher. »Ke Anzeigen-Bermittlmrg-stellerr de- In« und SuSUtW* nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger cntgegee, Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Nezngsprei» vierteljährl. Mk. 2M monatlich 75 Pfg, mit Bringerlohr.) durch die Abholestek« vierteljährl. Mk. IM monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 Vierteljahrs mit Bestellgeld «bceffe für Depeschen: Anzeiger Fernsprecher Rr. 6L Rr. SS3 Drittes Blatt Volitlsche Tagesschau. Aus der Ein füchrun gsrede des neuen Oberlandesgerichtspräsidenten Dr. Holtgreve». des Nachfolgers Falk's, werden einige Bruchstucke mrtgeteilt, die nicht uninteressant sind. Die Rede begann mit einer Huldigung seines Vorgängers Dr. Falk: .//Das erste Wort in dieser feierlichen Stunde gebührt den Manen des großen Toten, der vor mir daS Präsidium des Oberlandesgerichts geführt hat. Achtzehn Jahre lang hat Herr Staatsminister und Oberlandesgerichtspräsident D. Dr. Falk an der Spitze dieses hohen Gerichtshofes gestanden, stets ein Förderer des Rechts und der Rechtspflege, stets voll Interesse für das Wohl GrMsdeÜLZM: GreßeMr ZamitienblStker, Der hrMche Kindwirt, Kötter M hesKsche UMsKanÄr. Orten hat sich auf diesem oder jenem Gebiete immer noch den Vorrang, mindestens die Gleichberechtigung gewahrt und es würde allerorten doch auch auf recht lebhaften Widerspruch stoßen, wenn man die großen Toten der Natron aus der Heimaterde, auf der sie getvirkt mit der sie verwachsen, waren, in das fteineme Meer der nüchternen Weltstadt entführen würde. Möchte Weimar je seine Heroen hergeben, Hamburg seine von Klopstock verherr- lick)1en Gräber, Wittenberg seine Lutherstätte Leipzig Dresden, Köln, Bonn, von Süddeutschland 'ganz zu schweigen? So viele kleine schöne Orte birgt Deutschland die pietätvoll den Hügel irgend eines tapferen Haudegens der Weltgeschichte, eines verstummten Liedermundes von Bedeutung, eines großen Gelehrten oder Künstlers auf ihrem Friedhof haben und wie ein stilles Heiligtum Pflegen! Das ist hundertmal Poetischer und schöner als die steinerne Riesenhalle mit tausend Denkmälern, von denen eines das andere erdrückt, und wo man vor einem Er von klingenden Namen niemals zu einer reinen Andachtsstimmuiig für seine Lieblinge kommt! Außerdem aber: wer besucht denn so ein Pantheon, wenn er in »erhn, dem toll pulsierenden Zentrum deutscher Ver- gnugungssuch)t weilt? Wie verlassen liegen unsere großen ^.n^r auf den Berliner Friedhöfen! Kein Mensch hat m^^^ohn-Bartholdy oder Chamisso, bie Ge- 555 J ^nmni ober den General Scharnhorst und viele, viele andere. Das Mausoleum in Charlottenburg iß bas der Durchschnittsreisende, der in Weimar vielleicht sogar bie Ruhestätte Euphrosynes nicht vergißt in Berlin auf diesem Gebiete zu betrachten geneigt wäre! I Natürlich) würde er das „Pantheon" in Zukunft nicht versäumen; aber er würde es mit seinem roten Bädeker in der Hand durchbasten wie das Zeughaus oder bie Nationalgallerie. Und „das wäre ein schlechter Gewinn" Mso fort mit ben Pantheon-Gedanken! Dem großen Allerwelts-Bazar Wertheim ist eine kolossale Konkurrenz entstauben in bem eben vollendeten Kaufhause Tietz baS sich — ein monumentaler Industrie- Palast von fünf Häuserfronten - in der Leipzigerstraße, hinter der Kreuzung der Markgrafenstraße, erhebt. Gewaltige Frauengestalten beleben die luftige und lichte Fassade, die von einem stolz wirkenden Sandsteingesims gekrönt wird. Eine Leuchtkugel von ca. 5 Meter Durch- nasser thront über dem Ganzen und wird allabendlich prahlen in die Räume des rieftgelt Handelshauses senden, sondern and) weithin in die Leipzlgerstraße hineinlenck)ten und dem kaufltistigen, mit öem nötigen Mammon versehenen Publikum als Weg- dienen. Das Innere des Hauses ist in Lila und ^oeiß gehalten und wirkt sehr geschmackvoll. Sehring, der Ades Theaters des Westens, hat das stolze Gebäude geschaffen, und es wird ihm Ehre nmcbeii. rM^lheim aber, der bedrohte König des Detailgeschäftes, setzt von Tag zu Tag die Preise herunter, um dem „koin menden Usurpator die Stirne zu bieten. Das kann nett werden, wenn die Schrauberei der beiden losgeht! Da unsere Hausfrauen bekanntlich gar zu gern „billig" kaufen, halten sich jetzt schon alle Ehemänner ängstlich), die Taschen zu! «. R. Die Reform der Krartkerrdersicherrrng. Nachdem in der verflossenen Session des Reichstages in der Vervollkommnung der sozialen Gesetzgebung durch Erweiterung und Verbesserung der Gesetze über die Jn- validttäts- und Alters-, sowie über die Unfallversicherung ein weiterer wesentlicher Schritt vorwärts gethan worden ist, wird die kommende parlamentarische Tagung Verhand- lungeu über bie Reform des Krankenversicherungs-Gesetzes bringen, bie an Wichtigkeit unb Bebeutung nicht hinter gelten zuruckstehen werben. Die Pläne der Regierung haben an keiner der um gutachtliche Rückäußerung er- suchten zahlreichen Stellen rückhaltlose Zustimmung ge- s^oen und werden voraussichtlich zu heftigen Kämpfen im Reichstage fuhren, wenn die leitenden Kreise an ihnen festhalten und ihre Verwirklichung burchzusetzen ver- fNchen. Die Reichsregierung wünscht die Unterstützimgs- darner auf 26 Wochen auszudehnen unb plant, um dies sicherer erreichen zu können, die V e r schm e lz un g der in den Stabten ober ländlichen Bezirken bestehenden Orts- rrantenlassen zu einer gemeinsamen Kasse, der alle ^.^zrrk dieser Kasse beschäftigtenVerficherungspflichtigen angehören müssen. An und für sich wird dieser Absicht «Ä? ^vtg egen zusetz en sein, denn bie Vereinfachung ber ^^durch herbeigeführt werden soll, kann ver Kasse wie ben Arbeitgebern nur er- m !_„•<-<... •' v ^-.^Usen im Falle des J^rer Stellen nie mehr Unklarheit darüber auf- ff^n kann, welcher der jetzt bestehenden zahlreichen Msen, sie angehoren, den letzteren, weil für diese, die and nach; mehr verschiedenen Kassen zu thun haben, eine Ersparnis an Arbeit und Zeit und - betritt, die oft ganz außerordentlich ins sallt, zumal die Versicherungsgesetzgebung heute ^.ach rn dieser Beziehung ganz erhebliche Arbeitgeber stellt. Daß eine solche ge- wesentlich leistungsfähiger ist, als die X, T^nenSi®irUf Zumutung, sich in Ohm Paul zu verwandeln^ mit ^Cm Fuße ilstf und schnitt dem Urenkel der Königin Viktoria eine GrirnasjC, die den selbstbewußten Prinzen derart in Wut versetzte, daß vi Uch unvorsichtigerweise in einen Ring kämpf mit dem um drei JahlT älteren Mädchen einließ. Selbstverständlich zog er den Kürzerem Die aufgebrachte Maid schüttelte ihn derb bei den Schultern und warf ihn rücklings in das anderthalb Fuß, tiefe mit Wasser angefüllte Bassin einer Fontaine. Entsetzt stürzten Mlle. Bricka und die Mutter der kleinen Attentäterin herbei, zogen die prustende, kreischende Royal Highneß eigenhändig aus dem Wasser und eilten mit ihr ins Haus. Der nasse Prinz wurde entkleidet, mit erwärmten Tüchern abgerieben und man würde ihn sogar mit einem halben Dutzend Wärmflaschen ins Bett gesteckt haben, wenn der sofort herbeigerufene Arzt nicht energisch dagegen protestiert hätte. Der älteste Sprößling des Herzogs von Yorck ist ein unbändig wildes Bürschchen, ein wahrer kleiner Unfugsstifter. Prinz Albert Edward von Wales schüttelt sich oft vor Lachen, wenn man ihm die tollen Streiche seines hoffnungsvollen Enkels hinterbringt. Universität und Hochschule- — Zum Leiter der von der Berliner Akademie der Wissenschaften geplanten großen Kirchenväter-Ausgabe ist der Privatdozent der historischen Theologie an der Universität Berlin, Dr. K. Schmidt, em Schüler Adolf Harnacks und Autontät im Koptischen, ausersehen. — Am 28. ds. erfolgt die Eröffnung des neuen Physikalischen Instituts der Universität Breölau. — Aus Göttingen wird geschrieben: Vom 1. April 1899 bis 1. April 1900 sind nach der UniversitätSchronik an Promotionen rorgenommen: In der theologischen Fakultät, die nur honoris causa ihre Doktorwürde verleiht, keine; in der juristischen Fakultät 20, in der medizinischen Fakultät 27, außerdem wurde die Doktorwürde honoris causa verliehen dem früheren Direktor des Rerchs- VersicherungsamtS Tonis Bödicker und dem Professor an der Universität München Dr. Emil Selenka; in der philosophischen Fakultät 40. Bei Gelegenheit der Enthüllung des Gauß-Weber-Denkmals wurden durch die Philosophenfakultät zum Dr. phil. honoris causa sieben Herren ernannt. Kunst und Missenschast. Stockholm, 20. September. Die letzte in Norwegen gefundene Boje Andree's wurde heute in der Akademie der Wissenschaften geöffnet. Die Boje war äußerlich gut erhalten. Der Deckel war fest- geschraubt. Auf dem Deckel befanden sich spiralförmige Metalldrähte, die ursprünglich eine kleine, jetzt fehlende Flagge festhielten. Die Boje ist, trotzdem sie offenbar einem starken Drucke ausgesetzt war, fast unbeschädigt. Nach Abnahme des Deckels befand sich in einer Metallhülse das früher mitgeteilte Schreiben. Die Handschrift ist zweifellos diejenige Andrees. Die letzten nach der Unterschrift zugefügten Worte rühren möglicherweise von Strindberg her. Die Boje wird ebenso wie die früher gefundenen im Nationalmuseum aufbewahrt. Der bekannte Philologe Hofrat Prof. Dr. Karl Schenk! ist am 20. d. M. in Graz gestorben. Er war der Herausgeber eines vielbenutzten Griechisch-Deutschen Schulwörterbuchs. Der Goethe-Bund erläßt folgende Mitteilung: „Die in der letzten Zeit sich häufenden Beanstandungen und Verbote von Stücken durch die Theaterzensur haben in weiten Kreisen lebhafte Beunruhigung erregt. Der Goethe-Bund hat Schritte gethan, um in Besitz des diesen Vorgängen zugrunde liegenden Materials zu gelangen. Er behält sich vor, demnächst auf Grund dieses Materials mit Schritten vor die Oeffentlichkeit zu treten, dazu bestimmt, die bedrohte Freiheit litterarischer Produktion mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zu schützen. Gerichtssaat Graz, 20 September. Der Stallmeister der hier lebenden Witwe des Fürsten Alexander von Bulgarien Gräfin von Hartenau, Ernst Friedrich, war vor dem Schwurgencht angeklagt, einen gefährlichen Verbrecher zu einem Einbruch in die Villa Hartenau und zur Beraubung der Gräfin verleitet zu haben. Der Stallmeister war im Mai d. 3 wegen Diebstahls an seiner Herrin zu zwei Jahren schweren Kerkers verurteilt worden und teilte in der Strafanstalt Karlau die Zelle mit dem Totschläger Ignaz Pack. Aus Rache gegen die Gräfin stiftete er nun Pack an, in deren Villa einzusteigen, dem Kammerdiener Nest einen „Tätscher" zu geben, daß er nicht mehr reden könne, und sich dann an den Raub zu machen. Im Blauen Zimmer befinde sich ein mit Edelsteinen besetzter Briefbeschwerer im Werte von 70 000 Kr., im nächsten Zimmer solle er aus der Tischlade eine lederne Brieftasche mit 10 000 bis 12 000 Kr. Inhalt und aus einem Etui den Brautschmuck und die Pretiosen der Gräfin stehlen. Friedrich fchloß seine Aufforderung mit den Worten: „In einer halben Stunde habt ihr eine halbe Million verdient." J39na8 ,?a(Lfrro“>cl£c : „Ich thü 's nicht, aber vielleicht einer meiner Brüder! Ein zweiter M'thäftling verständigte von dem Plane Friedrichs die StrafanstlütS- direktion, infolgedessen die Anklage gegen Friedrich erhoben wurde. Auf Grund des einstimmigen Schuldspruches wurde der Angeklagte zu weiteren 3 Jahren schweren Kerkers verurteilt. Schisssnachrichten. Der Postdampfer „Noordland" der „Red Star Linie", in Antwerpen, ist laut Telegramm am 19. September wohlbehalten in New- York angenommen. Der Postdampfer „Switzerland" der „Red Star Linie", in Antwerpen, ist laut Telegramm am 19. September wohlbehalten in Philadelphia angekommen. Cemenlbeton-, Asphalt "und Terrazzogeschäft Ueöernahme aller Ausführungen. Tadellose Kerfiellung. Weitgehende Garantie. I. B.: Wolff. 5693 6203 Konrad Kübsaineii. Giessen Mit- 1. M 4. ge- 5. 6. Für Schönschreiben 6. 10 bei I. V.. Wolff. Are ZchnlllomvWon irr kausmönnischkn Fachschule. Allce-Schule Bügel-Kursus 2. 3. 15 10 10 20 10 3 5 be* der Das Schulgeld beträgt: Für einfache Buchführung, Korrespondenz, Rechnen, Wechsellehre und Handelsgeographie zusammen Für doppelte Buchführung Für Französisch und Englisch je NB. Wer Korrespondenz, Wechsellehre oder Rechnen in Klaffe I besucht, hat für doppelte Buchführung nur 5 Mk. zu zahlen. Für Damen-Kursus (einfache Buchführung, Rechnen, Schreiben, Korrespondenz und Wechsellehre) . Für Vortrags-Kursus Mineralwasser Gertrndisbrnnnen Biskirchen Römerbrunnen Echzell Selzerbrunnen Grosskarben SchwalheimcF „ Ludwigsbrunnen ,, Königl, Selters Emser Krähnchen § 5. Die Unterkunftsräums für die Arbeiter und die Aborte müffen nügend erhellt sein und find stets in reinlichem Zustande zu erhalten. betreffend: Die Anlegung und Unterhaltung von Uuterkuufts- räumen und Aborten auf Baustellen. Nach Anhörung der Stadtverordneten-Versammlung wird mit Genehmigung des Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 10. September zu Nr. M. d. I. III. 2696 Folgendes bestimmt: § 1. Zur Unterkunft für die an Neu-, An- und Umbauten beschäftigten Arbeiter bei ungünstiger Witterung und während der Ruhezeiten müssen auf der Baustelle oder in deren unmittelbaren Umgebung mindestens bis zur Fertigstellung des Rohbaues eine oder mehrere im Mittel mindestens 2,20 Meter im Lichten hohe, mit Wänden umschlossene und mit Dach oder mit Decke versehene Räume zur Verfügung stehen, deren Grundfläche der-, art bemessen sein muß, daß auf jeden an dem Bau beschäftigten Maurer oder Taglöhncr eine Fläche von mindestens 0,75 Meter entfällt. Der betreffende Raum muß einen gedielten Fußboden haben und in der Zeit vom 15. Oktober bis 15. März heizbar sein, Baustoffe irgend welcher Art dürfen in diesem Raum nicht gelagert werden. § 2. Fachinger Saxlehner Hunyady Carlsbader Mühl und Schloss § 4. Vorübergehend ausgestellte Aborte find von den Fenstern bewohnter Räume möglichst weit zu entfernen. 7. Für Stenographie 8. Für Maschinenschreiben *v „ Schüler, deren Prinzipale oder Väter nicht Mitglieder des Kauf- Bekanntmachung. Nachstehende Polizeiverordnung, betr.: Die Anlegung und Unterhaltung von Unterkunftsräumen und Aborten auf Baustellen wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Gießen, dm 18. September 1900. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Keiiieil Krach mehr! 2000 Mk. Belohnung demjenigen, der beim Gebrauch meines Aruchöandes ohne Keder nicht von seinem Bruchleiden vollständig geheilt wird. Man hüte sich vor minder- wertiaen Nachahmungen. Auf Anfrage Broschüre gratis und franko durch das Pharmaceutische Bureau Balken- bürg (8.), Holland Nr. 9, da AuS- land Doppelvorto 6091 Tanz-Unterricht. Mein Tanz-Unterricht beginnt wieder Montag den 15. Oktober. Gefällige Anmeldungen erbitte ich vorher in meiner Wohnung: Weideugafse 7. 6120 Fried. Roese, ulliv. Tauz - und Fechtlehrer. Ortsgewerbeverein. Diejenigen Mitglieder, welche sich nächsten Sonntag an der Fahrt nach Worms zur Geueralversammlrrug deS Laudesgewerbe Vereins und Besichtigung der GewerbeauSftelluug beteiligen wollen, bitten wir, sich dis zum GamStaguachmittag 6 Uhr bei Herrn L. Petri II. melden zu wollen, um, je nach Beteiligung, eine ÄN"^brmäßigung beantragen zu können. * Der Vorstand. Kaufmännische Fachschule Wir machen hiermit bekannt, daß in dem Beginn des Unterrichts Mittwoch den 3. Oktbr. rm:i Diofnr Klnnhlnlnnr Aufnahme der Schülerinnen DieuStag den S. Oktober, vor- tUlIl 8 lulül D! rt b 0 !U III R I mittags ^0 in W-ißuäyen (KanL und L,IHI \ IOIUI UÜ III UIIJ 01 «std Armtstickerr, Schneidern, Aügeln und allen sonstigen Giessen. Marktstraße 10. mittags statt, doch können auch vormittags*Stunden"genommen^we?dem Eisen-, Wetallwaren- und Werkzeughandlung »I a moej«, 30 w<" «au-haltungs. »nd Rüch-ng-rat- 7 “ ---—--- Sämtliche Bedarfsartikel und Werkzeuge PgtprßSSfiU. für Schreiner, Schkosscr, Schmiede, Spengter, Sattler etc. von SS Mk. an, 60.2 Oefen und Kochherde in reichhaltiger Auswahl. 1627 DitÜWUrMÜßkeN |Jagdmiinition. Briketts von der Krilve Iriedrich. neu, gesetzlich geschützt übertteffen alle anderen Systeme an Leistung und leichtem Gange drei Größen zu 30. 32 und 86 Mk. stets auf Lager. Carl Buss, MaschiaeabaaaaSalt, Weßtar § Die Beobachtung der Vorschriften unter 1 und 2 kann aus sonderen Gründen, welche die Erfüllung der Vorschriften nach Lage Verhältniffe (namentlich bei kleinen, enggebauten Grundstücken, oder uni - m * ■,, - - —- Bauten von nicht erheblichem Umfange) unmöglich oder überflüssig erscheinen s!" Vereins sind, zahlen für pos. 1, 2, 3 und 6 das doppelte lassen, von der Polizeibehörde nachgelassen werden. «cyuigeio. . , .. re g 7" Auf Ansuchen können durch die Schulkommiffion ganze oder halbe Diese Verordnung ist auf jeder Baustelle an einem für die Arbeiter p. e,ou m . jeberjeit zugänglichen Ort deutlich lesbar auszuhängen. obNgLSL f "W n , kr c, VA: r m n , . Wir ersuchen nun die Herren Prinzipale und Geschäftsführer, unsere Zuwtderhandlungm gegen die Bestimmungenl dieser PoNverord^ 3u unterstützen, indem sie ihr Gehtlfen-Personal darauf aufmerk am werden an dem Bauunternehmer mit Geldstrafe bis zu 30 Mark bestraft, machen, sie zum regelmäßigen Besuche der belegten Unterrichtsstunden Gießen, den 18. September 1900. anhallen und ihnen die nötige Zeit — namentlich auch zum Besuche des Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Tagesunterrichts — gütigst gewähren. 6204 Bei jedem Neu-, An- oder Umbau müssen aus der Baustelle oder in deren unmittelbarer Umgebung ein oder mehrere Aborte vorhanden Montag bitt 1. (hfifoßet CY fein und zwar für je 30 der an dem Bau beschäftigten Maurer und Tag« hsninnoMhoti «kum»c* , r x , löhner je 1 Abort. 9 ^ginnenden Winter-Lemester in unserer Fachschule auch ein Dameu- Dte Abortgebäude müssen derart eingerichtet sein, daß man in die Dortrags-Knrsns abgehaltcn werden soll. Aborte weder von der Arbeitsstelle, noch von der Straße oder von den L w Anmeldungen zum Besuche der Schule und der bnden Kurse können Fenstern der Nachbargebäude hineinsehen kann. Erforderlichen Falles sind ^glich von 1 611 2 Uhr nachmittags bei unserer vor den Thüren Blenden anzubrinaen Schulleitung Schillerstraße 5 —, sowie am 26. und 28. September, ' c 3 abends von 8 bis 10 Uhr, in der Schule — Nordanlage 15 — erfolgen. Für dl- vorübergehend hergestellt'en Abort- dürfen bitte burdWgen Lenb 99 k °ft0!er' b®^6erÄCflf0Äraff«n ^e- n ch c) b{4 Bortrags-Kursus LL den?ßk"b-r! infizierte Tonnen zu ersetzen find, ausgestellt werden. Diese Tonmn sind Allich ^n^der^Schule"-.^""^^ um ^SMndenvlan ° und" durch Sitz- und Stoßbretter zu verdecken. Der Inhalt der Tonmn ist in Blumen entaeaen^u nehmet ' Stundenplan und andere eine Dunggrube zu entleeren oder auf das Feld zu verbringen und dort' teuun0*n en‘0!9en -nc9men- unterzugraben. Bei freier, von Wohngebäuden entfernter Lage der Baustellen außerhalb der Stadt kann von der Polizeibehörde ausnahmsweise die Herstellung einer Erdgrube gestattet werden. Original Singer Nähmaschinen. "0*. Bayr. Ttaatsmedaille München 1898 mit der Motivierung: Vorzüglich und vielseitig mustergiltiu. ZSMSWWZM Kostenfreie Unterrichiskurse auch in der Modernen KnnststiSerei. Srnger Go. Nähmaschinen Akt. Ges. Frühere Firma: G. Neidlinger. f 4873 Aahnyosstraße 4. Giessen. 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