ipM.' I »Ultunelbhtt ?eine augevtjU 'dm Wechsel M doien unb hie ®i dm Autoren kJ «uttn Zeichnung '6 eine huMM 18 dem ElsevbihL jedm Monat? uni en duchhanblunza l den ßonrnilifionl- ntiftr. 86/88. , tn W ’.i)' itrii'W w« nptkitiLüber rräder Artikel Sß •lederrerk g<1 rld-lndutrlei rleiie»- lit rK »iielnfr ZK □ MezuL eÄe ^besabenteuu Zcht^L wie bie W beaW 'De, was bei konnte, ist £ Ätherischen M.was ihm ^zwischen k W Umstand iu. erkennen, " Ms 600 Mi iren S&ä ieW ßaodp01^ >0-. i Ne«! fCT’ ,.L.8. verweb. m. 144 Erstes Blatt. Samstag den 23 Juni LÄOO Heneral-"Uu^iger Llle Anzergen-BerinittlungSstellen befl In- und Au-laude» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger rntygOL Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auSwärtS 20 Pfg. Bezugspreis viertrljährl. Mk. 2LO moinnllch 76 Pfg. mit Dringcrlohu; durch die AbholesteS« vierleljährl. Mk. 1,* monatlich 65 Pfg. 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Die deutschen Truppen werden nicht ausgesandt, um Deutschland bei diesem Anlasse besondere Gebietsvorteile' za verschaffen; sie sollen ausschließlich Deutschland in die Lage versetzen, eine genügende Macht an Ort und Stelle zu besitzen, um einerseits gemeinsam mit den anderen Mächten die alle europäischen Interessen in China beeinträchtigende Störung von Ruhe und Ordnung im Lande nachdrücklich zu beseitigen, und andererseits diejenigen Rechtsverletzungen, welche etwa deutschen Unterthanen, geschweige dem deutschen Gesandten, zugefügt worden sind, in einer Weise zu ahnden, die eine Wiederholung für lange Zett ausschließen dürfte. Die Mobilmachung selbst bedeutet aber durchaus nicht, daß man in unfern amtlichen Berliner Kreisen die leichtfertige Ausstreuung des Laffan- schen Bureaus über die Ermordung des Gesandten Frei- herrn v. Ketteler für glaubwürdig gehalten hat. Nach dem Urteile militärischer Kreise, die mit den. Orrsverhältnissen in Peking bekannt sind, hält man nach der „Köln. Ztg." die erfolgreiche Verteidigung dec sog. Gesandtschafts st raße und des sie umgebenden Viertels durch die europäische Schutzbesatzung von 60® Mann selbst gegen eine sehr große ch in e, s i jd) e Ueb ermacht für sehr wo hl ausführbar, zmmal alle in Frage kommenden Gebäude massiv und mit hohen Mauern umgeben sind, auch ausreichende Brunnes zur Bekämpfung von Schadenfeuer vorhanden sind, und schließlich auch hinreichender Proviant zur Hand sein wird, zumal der Hauptladen der deutschen Gesandtschaft gegenüber liegt und reichlich mit Vorräten ausgestattet sein dürste. Auch wird darauf hingewiesen, daß im Gesandt- sclmstsviertel mindestens 100 Pferde vorhanden sind, die jd)! immstenfalls geschlachtet werden könnten. Den in Peking stehenden Truppen wird kein militärischer Wert ber- at liegt, die Aufständischen aber sind vollständig undiszi- plinnert lumb sicherlich nicht im Besitze moderner Geschütze. Än/nmehmen ist allerdings, daß die e u r o pä i s che n Gesa ad tschaft en vollständig von der Außen- weltabaeschlossenseinwerden, da nach den bis- brriqen Erfahrungen bei allen solchen Aufständen samt- Uche chinesischen Diener sofort zu verschwinden Pflegen, um nicht in den für sie gefährlichen Verdacht der Freund- schnft mit den Fremden zu gelangen. Da zudem feststeht, dan »die englische Nachricht von der Rü ck ke h r d es V i zeit t> m i r a l s Seymour nach Tientsin der Begrün- totnq entbehrt, so darf mit Sicherheit angenommen werden, daß die Mitteilung richtig ist, der Admiral sei ui; t den europäischen Entsatztruppen bereits! am 17. Juni in Peking eingetrvffen. Das entspricht durchaus der militärischen Leistungsfähigkeit der Truppen selbst für den Fall, !d aß sie unterwegs einzelne..Gefechte mit den Boxern zu führen gehabt hätten Der japanische Konsul in Shanghai meldet bereits, daß der in Peking ein getroffene Admiral Seymour das diplomatische, »sorps unversehrt gefunden hat. Man kann daher mit leidlicher Zuversicht annehmen, daß feit dem 17. Juni die Lage der Europäer in Peking nicht mehr zu schwerer Besorgnis An- la ft geben kann. Das schließt freilich nicht aus, daß trotzdem hier und da an einzelnen Europäern ein Verbrechen begangen sein kann. Doch ist jetzt, wo immer mehr Truppen in Taku gelandet worden sind, zu erwarten, daß in den nächsten Tagen ein zuverlässiger '/och richtendienst mit Peking und Tientsin bieder herqestellt sein wird, wodurch, dann die jetzige un- I'ibliche Ungewißheit aufhören wird. Alsdannwerden auch ftxitell alle die politischen Ausstreuungen em Ende nehmen, die sich jetzt an das Eingreifen der Machte zur Nieder- iMaaung des Aufstandes anhängen, ^hon hort man einen vollständigen Zerfall des chinesischen Reiches und eme unmittelbare Aufteilung desselben unter die Machte ankun- digeu Das ist aber eine völlige Verkennung politischen kaae. Die Frage spitzt sich im wesentlichen dahm zu, ob im Ernste bei dieser Gelegenheit Rußland und a p a u to Erwe rb ung »in es ische n G - bi e te Sanftreben, Lj ob England bereit und nn stände ist. diesem Berben erfolgrekti Widerstan d zu leisten, ober feiner- S „J für fidj eine Gebietserweiterung zu erzielen. Leres Erbens kann die so gestellte Frage schon jetzt mi« leidlicher Sicherheit beantwortet werden. Wollte Ruß- L in der Mat die jetzige Gelegenheit zu einem neuen ni Kästchen Lorstoße nach China hin benutzen und sich. Inders in Peking scstsetzen, so würde es dazu den den bar mgeechrwtsten Augenblick abgepaßi haben, faaen müssen/ daß sein jetziges Vorgehen sofort von uivern Mächten, namentlich von Japan, mit gleichen ^stritten beantwortet werden würde, und daß namentlich -sa pan dabei aus eine mehr oder weniger offene Unter Atzung Englands zu rechnen haben wurde. Au» der Niederschlagung des Boxer-Aufstandes könnte dann die Gefahr eines großen internationalen Krieges entstehen, und daß einen solchen der Zar Nikolaus nicht heraufzubeschwören beabsichtigt, daß er vielmehr alles aufbieten wird, ihn zu vermeiden, das hat das ganze bisherige Verhalten des Zaren seit seinem Regier-, ungsantritt und insbesondere auch die Haltung des Petersburger Kabinetts während der Transvaalwirren bewiesen. In der That hat auch bisher Rußland durch seine diplomatischen Erklärungen bei den Mächten den Eindruck zu befestigen gesucht, daß es bei der Entsendung starker Truppenkräfte nach China lediglich die gemeinsamen Interessen der durch den Aufstand in Mitleidenschaft gezogenen Staaten zu schützen beabsichtigt. Was Japan betrifft, so glauben wir nicht, daß es sich genügend stark fühlt, um auf eigene Faust eine Sonderpolitik zu betreiben, die es in den schärfsten Gegensatz zu Rußland bringen müßte und deren Wirkungen sich über die chinesischen Grenzen weit hinaus erstrecken würden. England hat aber zur Zeit derartig die Schultern mit anderweitigen schweren Sorgen belastet, daß es zur Ergreifung einer kraftvollen Initiative in Ostasien grade jetzt am wenigsten bereit sein dürfte, wenn es auch die Hände frei hat, dort kräftige Abwehrmaßregeln zu treffen, falls ein Eingriff in seine Interessensphäre ,in Frage kommen sollte. Ebenso hat Frankreich im Süden Chinas, wo der Boxer-Aufstand gleichfalls einen recht bedenklichen Umfang genommen zu haben scheint, alle Hände voll zu thun. Auch, diese Macht wird nicht bereit sein, jetzt einen Schritt zu unterstützen, der auf eine Verteilung Chinas unter den gegenwärtigen Verhältnissen hinzielen würde. Ueber die friedliche Haltung des Dreibundes aber ist kein Wort zu verlieren. Hiernach können wir die jetzige politische Lage dahin zusammenfassen, daß nach unserer Ueberzeugung das Bestreben der europäischen Mächte, ihre gemeinsamen Interessen in China zu wahren und dort mit vollem Nachf- drucke Ruhe und Ordnung wieder herzustellen, gelingen wird. 1 In der Wiener Polit. Korr. warnt ein russischer Diplomat vor der Auffassung, daß nunmehr eine kriegerische Abrechnung mit der chinesischen Regierung und eine Umwälzung der obersten Staatsgewalt zu erzielen sei. Wolle man die chinesische Frage nicht zu einer europäischen Frage aufrollen, so dürften die Mächte bei der Forderung von Genugthuungen und Bürgschaft nicht über das Losungswort hinausgehen: Erzielung eines besser begründeten status quo in China. • In Sensationsmacherei fahren natürlich Londoner und Berliner Blätter vom Range des ,Berl. Lok.-Anz." fort. So meldet jetzt der „Serl. Lok.-Anz." üus London: Nach einem Telegramm aus Shanghai ist dort ein Brief eines hohen Beamten aus Peking eingetroffen des Inhalts, daß dort völlige Anarchie herrsche. Prinz Tuan soll den kaiserlichen Palast niederbrennen und den Kaiser haben ermorden lassen. Die Kaiserin sei verschwunden, man glaube, sie habe sich daS Leben genommen. Der Kampf um die kaiserlichen Schätze habe die Aufmerksamkeit von den Fremden abgelenkt. — „Daily Telegraph" meldet aus Shanghai: Nach Telegrammen aus Tientsin machten die Chinesen Freitagnacht einen Angriff auf die katholischeKathedrale und die Andachtsplätze. Der größte Teil der Eingeboren en-Stadt wurde von Boxern ein geäschert, die darauf den Bahnhof erstürmten. Sie kamen thatsächlich bis auf fünfzig Meter an die russischen Truppen, die 15 Salven aus schweren Geschützen feuerten und 300 Mann töteten. Nach in Hongkong aus Kanton eingetroffenen Meldungen hat Lihungtschang auf die Vorstellungen der fremden Konsuln eingewilligt, in Kanton zu bleiben. ♦ * * Ueber die Eroberung des Taku-Forts meldet die „Daily Mail" noch folgendes: Das Blutbad innerhalb der Forts war furchtbar. Die Geschütze waren zerstört, und Leute und Tiere deckten den blutgetränkten Boden. DaS Nordfort wurde zuerst von den Japanern genommen, die unter Hurrarufen ihre Flagge hißten. Die Engländer folgten und hißten ihre Flagge auf dem äußeren Nordfort, Deutsche und Russen stürmten gemeinsam das Südfort. — Die bei dem Kampfe vor Taku verwundeten Offiziere und Mannschaften der internationalen Flotte, hundert an der Zahl, wurden auf einem japanischen Dampfer nach dem japanischen Marinedepot Sascho gebracht, wo sie von der japanischen Roten Kreuz-Gesellschaft gepflegt werden. Ein nach Aokohama gelangtes Gerücht, Admiral Seymour, von dem thatsächlich sei«t einigen Tagen alle Nachrichten fehlen, sei tobt, verursacht dort große Erregung, wird jedoch mit Mißtrauen ausgenommen. Zwischen den Führern der verschiedenen chinesischen Parteien soll ein Kampf um den Besitz der großen Schätze der Kaiserin im Gange sein. Man hofft, so heißt es in einer Melduug, die Chinesen und Maudschus werden so viel damit zu thun haben, sich gegenseitig zu ermorden, daß die Ausländer ihrer Aufmerksamkeit entgehen. • • * Von dem deutschen Admiral Bendemann ist jetzt eine direkte Meldung eingetroffen, die uns gestern: abend telegraphisch übermittelt wurde. Sie besagt, daß es den Verwundeten besser geht. Ueber die Anteilnahme des „Iltis" an dem Kumpf bei Taku, sowie über die Verluste des Schiffes an Mannschaften ist aber bei dem Reichs-Marineamt bisher noch keinerlei Meldung eingelaufen, auch nicht über die Frage, ob der Kommandant des „Iltis", Kapitän La ns, wirklich gefallen oder verwundet ist, wie fortgesetzt Nachrichten von anderer sSeite "behaupten wollen. Es ist danach anzunehmen, daß eine ftühere Depesche des deuffchen Admirals in China an die Marinebehörde verloren gegangen ist. Die Begeisterung für die deutsche Expedition nach China ist unter den Gardetruppen ganz besonders groß. Sehr viele Soldaten wünschen sehnlichst, auf den ostasiatischen Kriegsschauplatz zu gelangen. So meldeten siel),, als beim Garde-Schützen-Bataillon in Groß-Lichter- felde bei Berlin angeftagt wurde, wer nach China gehen wolle, die Oberjäger und fast sämtliche Mannschaften der 4. Kompagnie als Freiwillige. — Aus Anlaß der Mobilmachung und der kriegsmäßigen Ausrüstung von Schiffen herrscht auch in den .Spandauer Militärwerkstätten eine vermehrte Thätigkeit. — Sämtliche Dispositionsurlauber des Seebataillons sind in Kiel eingetroffen. 500 Mann von der Landarmee treten fteiwillig beim Seebataillon ein. Der Kaiser besichtigte das Kanonenboot „Luchs" und hielt eine Ansprache an die Besatzung. — Als Tag der Ausreise für die beiden zum Transport der deutschen Truppen nach China gecharterten Dampfer Wittekind und Frankfurt ist der 3. Z u l i in Aussicht genommen. Der Kaiser hat befohlen, daß auch ein D e t a ch e- mentPioniere nach Maßgabe des verfügbaren Raumes in Stärke von etwa einer Kompagnie eingeschifft wird. — Wie man aus Oldenburg meldet, ist von dort eine Batterie in Stärke von 140 Mann nach Wilhelmshaven beordert. Der deutsche Kreuzer Gefion traf am 21. d. M. in Tschifu ein und ging sofort nach Taku weiter. Mainz, 22. Juni. Auf kaiserlichen Befehl wurde bei sämtlichen Mainzer Infanterie-Regimentern angefragt, wer sich freiwillig einem zu bildenden Expeditionskorps nach China anschließen will. Sehr zahlreiche Mannschaften haben sich gemeldet, indessen »verden nur drei Mann von jeder Kompagnie angenommen. — Ferner haben infolge der Wirren in China auch hiesige und benachbarte ehemalige Marinesoldaten die Ordre erhalten, unverzüglich nach ihrem Bestimmungsort abzureisen. Ein Marine-, soldat (Reservist) eines unserer Nachbarorte erhielt, auf dem Felde beschäftigt, vorgestern Nachmittag seine Zustellung. Er traf abends hier ein und fuhr sofort mit Schnellzug nach Wilhelmshaven. * * Folgende Proklamation haben die Admirale der Mächte beschlossen: Die dienstältesten Offiziere der, verbündeten Mächte veröffentlichen: „Wir machen allen Vizekönigen, den Küsten-, Fluß-, Stadt- und Provinzialbehörden Chinas bekannt, daß wir nur gegen div Boxer tumb die Leute, die uns auf dem Marsche nach Peking zur Befreiung unserer Landsleute entgegentreten, mit Waffengewalt vorgehen". Der in Castellammare liegende englische Kreuzer Dido ist auf telegraphische Weisung nach China abgegangen. Der amerikanische Admiral Kempff meldet die Landung von3000Amerikanern und von3000RusseninTaku. Der amerikanische Gesandte in Japan berichtet die Landung von 600 Japanern vor Taku, wo sich zur Zeit fünf japanische Kriegsschiffe befinden. Ferner meldet Kempff aus Tschifu unterm 20. d. M.: Tientsin werde bombardiert. Die ausländischen Konzessionen seien zerstört. Eine Enffatzkolonne sei unterwegs. In der französischen Kammer am 20. b. erklärte ber Minister bes Auswärtigen Delcasse auf eine Interpellation bezüglich ber chinesischen Angelegenheit, die pessimistischen Gerüchte, die in den letzten Tagen in die Welt gesetzt und wonach die fremden Legationen zerstört und sämtliche EuropäerinPekingermordet worden seien, seien unzutreffend. Dem letzten Telegramm zufolge, das er, der Minister, soeben erhalten, sei auch das Leben ber Franzosen in Yünnan nicht bedroht. Was die Verstärkung anlange, die Frankreich nach China entsenden werde, so würden außer den bereits abgegangenen Mannschaften am 29. ds. M. zwei Transportschiffe mit zwei Batterien Artillerie unb Hwei Bataillonen Infanterie nach China abgehen. Dadurch werde die französische Streitkraft auf 4000 Mann erhöht. Außerdem werde ein modernes- Kreuzergeschwader zusammengestellt, das 19 Knoten ■in der Stunde zurücklegen könne und auf das modernste «rmiert werde. Die Anzahl der französischen Schiffe in China werde mit diesem Geschwader auf acht Kreuzer, einem Aviso und vierKanonenboote erhöht. Mit dieser Streitkraft werde Frankreich, mit Rußland eng verbunden, in der Lage sein, an dem Humanitären Werke, an dem alle Großmächte beteiligt seien, aufs beste mitzuwirken, und eine Regierung einzusetzen, ine Sicherheit für das Leben der Europäer biete. Diese Erklärung Delcasses wurde von der Kammer mit großem Beifall entgegengenommen. Crispi veröffentlicht in der römischen „Tribuna" einen flammenden Artikel. Er fordert die aktive Teilnahme Italiens an der Befreiung Chinas, sonst müsse Italien abdanken. * Telegramme deS Gießener Anzeigers. Kiel, 22. Juni. Bei dem gestern stattgehabten Besuch des Kanonenbootes „Luchs" ließ sich der Kaiser mit der gesamten Mannschaft photographieren. In einer An- spräche führte der Kaiser etwa aus, er hoffe, daß die Besatzung pflichtgetreu auf ihrem Posten sein werde. Das Kanonenboot geht vor seiner Ausreise nach China auf der Kaiserwerft in Dock, um eine 14 Tage in Anspruch nehmende Maschinen-Aenderung zu erfahren. Das Matrosen- Detachement schifft sich zur Ausreise auf den Fürst Bismarck ein. Die Reserve des 1. See-Bataillons der Jahre 1896 und 1897, die telegraphisch einberufen war, ist gestern nacht in Kiel eingetroffen. Erstere wurden auf Befehl des Kaisers sofort in die Heimat zurückgesandt. Die 1897er Reserve wurde zur kriegsmäßigen Ausrüstung des Bataillons verwandt. Sie wurde gestern nachmittag nach ihrer Untersuchung aus Dienstfähigkeit eingekleidet. Sämtliche Leute beider See-Bataillone werden mit Tropenhelmen und Khaki-Anzügen ausgerüstet. Für die Fahrt des Fürst Bismarck werden ungefähr 30 Tage gerechnet, sodaß derselbe Ende Juli zur Verfügung des Geschwaderchefs in Tsingtau stehen kann. In Wilhelmshaven wird der Kaiser am 3. Juli eintreffen, um derAbreise des Marine-Transportes nach China beizuwohnen. Die beiden für den Transport bestimmten Lloyd- vampfer „Wittekind" und „Frankfurt" werden am SamStag zur Abfahrt bereit im Hafen liegen. London, 22. Juni. Die vereinigten Truppen hallen Tongku und die Forts von Taku und werden zum Entsatz aus Tientsin vorrücken, sobald ausreichende Verstärkungen eingetroffen sind. Man nimmt an, daß um Tientsin beständig gekämpst wird. Loudon, 22. Juni. Nach einer Meldung aus Hongkong ist das englische Kriegsschiff „Rosario" gestern nachmittag in nördlicher Richtung abgedampft. Der Kreuzer „Bonaventura" und daS Kanonenboot „Redpole" stehen unter Dampf. Zwei Torpedojäger nehmen Kohlen an Bord, um für alle Eventualitäten bereit zu sein. Loudon, 22. Juni. Aus Shanghai wird gemeldet, daß ein Oberst mit 200 Mann deS englischen Eingeborenen- RegimentS in Wei hai-wei nach Taku aufgebrochen ist. Loudon, 22. Juni. Nach einem Telegramm aus Tfchifn ist der Neberrest der chinesischen Flotte in südlicher Richtung abgedampst. In Tschisu ist alles ruhig. Wie verlautet, haben englische Truppen auf den chinesischen Torpedojäger Yawn geschoffen. Der Torpedojäger soll gesunken sein. Loudo«, 22. Juni. „Daily Mail" meldet aus Hongkong, daß Räuberbanden die Provinz Shantung durchziehen. Die chinesischen Behörden besitzen nicht die Macht, die Ordnung aufrecht zu erhalten, aber die englischen Behörden haben Maßregeln getroffen zum Schutze der englischen Interessen. Die Chinesen in der Umgebung von Hongkong legen große Erregung an den Tag. Der Krieg in Südafrika. Feldmarschall Roberts soll nach London in einem Privatbriefe angekündigt haben, er gedenke bis zum 28. August in London zurück zu sein. Er schreibt wörtlich: „Soweit menschliche Voraussicht reicht, glaube ich versprechen zu können, am 28. August in London zu sein und Verabredungen eingehen zu können." Lord Roberts ist seit dem 16. ds. telegraphisch wieder isoliert. Aus der letzten von Kapstadt eingelaufenen Verlustliste ersieht man, daß Dewet den Engländern am 14. ds. bei der Kommunikationslinie am Leeuwspruit einen weiteren Schlag versetzte, wobei 8 Engländer fielen und 60 gefangen genommen wurden. Entgegen der gestrigen Meldung von der Ablehnung eines fünftägigen Waffenstillstandes wird aus Pretoria dem „Daily Telegraph" gemeldet: Gegenwärtig ist ein nicht formeller fünftägiger Waffenstillstand mit den Truppen General Bothas in Wirksamkeit; doch wird Marschall Roberts nach Ablauf dieser Woche ein kräftiges Vorgehen erfolgen lassen. Deutsches Reich.? Berlin, 21. Juni. Aus Kiel wird gemeldet: Der Kaiser besuchte gestern vormittag daS holländische Kriegsschiff „Noordbrabant" und begab sich von dort mittags auf das Linienschiff „Kaiser Wilhelm II.". Der Kaiser besichtigte später daS Kanonenboot „Luchs". Die Regatten der Kieler Woche begannen heute mit einer Wettfahrt im Kieler Hafen für Rennyachten von 8 bis 5 Segellängen, 23 pachten starteten. Der Wind ist westlich und geteilter- boeig. Der Kaiser wohnte der heutigen Regatta bei und überreichte nachmittags auf der „Hohenzollern" den Preis der Regatta Dover-Helgoland im Beisein zahlreicher englischer Damen und Herren. — Der Kaiser hörte, wie man aus Kiel meldet, gestern die Vorträge des Staatssekretärs v. Tirpitz und des Vertreters des Auswärtigen Amtes Grasen von Wolff- Metternich. — Der Kaiser wird seine NordlaudSreise am 3. Juli antreten. — Staatssekretär Graf von Bülow ist in Kiel eingetroffen. — Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung schreibt: In der Preffe findet sich die Nachricht, daß eine deutsche Ausstellung in Moskau nach einer Interessenten Ver- sammlung im Reichsamt des Innern sicher in Aussicht genommen sei. Demgegenüber ist zu bemerken, daß Ende Mai über den von Interessentenkreisen gehegten Plan einer Ausstellung von Erzeugniffen der deutschen Maschinen- und Metallindustrie in Rußland im ReichSamt deS Innern allerdings eine vorläufige Besprechung stattgefunden hat, die aber zunächst in der Absicht einer Klärung der Meinungen erfolgte. — Den „Times" wird aus Berlin gemeldet: Der bekannte Major v. Reitzenstein, Generalstabs-Offizier, der in Südafrika bei den Buren mitfocht, ist nach seiner Rückkehr nach Deutschland im Mai vor ein Kriegsgericht gestellt nnd -u sechs Monaten Festungshaft verurteüt worden, die er in Glatz -u verbüßen hat.h — Nach einer pfälzischen Zuschrift der „BolkSztg." soll Dr. Oertel, Reichstagsabgeordneter und leitender Redakteur der „Deutschen Tagesztg.", in einer Versammlung des Bundes der Landwirte im Dorfe Ebernburg gesagt haben: Der nächste Krieg fei ein Seekrieg, und zwar gegen England. Das sei die vertrauliche Instruktion vom Regierungstische aus! Darum hätten auch die Bündler für die Flotte gestimmt. Wir haben, bemerkt hierzu die „Boss. Ztg.", erwartet, daß bie „Deutsche Tagesztg." diese Mitteilung, die, wenn sie so wahr wäre, einen Vertrauensbruch schlimmster Art bezeugen müßte, sofort entschieden in Abrede stellen würde. Die „Deutsche TageSztg." aber schweigt. — Der Bundesrat erteilte nachstehenden Gesetzentwürfen in der vom Reichstage beschlossenen Fassung seine Zustimmung: Abänderung der Unfallversicherungsgesetze, Unfallfürsorge für Gefangene, Handelsbeziehungen zum britischen Reiche, Bekämpfung gemeingefährlicher Krankheiten, Abänderung deS Krankenversicherungsgesetzes (vorgelegt vom Abg. Frhr. Heyl zu Herrnsheim und Gen.), Abänderung der Gewerbeordnung. Die Resolutionen des Reichstags zu den Gesetzentwürfen bett, die deutsche Flotte, betr. Abänderung des Zolltarifgesetzes wurden dem Reichskanzler überwiesen. Ferner wurde u. a. der Entwurf von Bestimmungen des Bundesrats betr. die Beschäftigung von jugendlichen Arbeitern und Arbeiterinnen in Werkstätten, in denen durch elementare Kraft bewegte Triebwerke nicht blos vorübergehend in Anwendung kommen, nach den Ausschußanträgen genehmigt. Zugestimmt wurde ferner dem Entwürfe der Verordnung wegen Abänderung des Statuts der Reichsbank vom 21. Mai 1875 und den Ausschußanträgen über die Vorlage vom 16. Juni 1900 betr. die Ausführungsbestimmungen zu dem Gesetze wegen Abänderung des Reichsstempelgesetzes vom 27. April 1894, sowie über die Vorlage vom 15. Juni betr. Abänderung«- und AussührungSbestimmungen zum Wechselstempelsteuergesetz. — Eine bemerkenswerte Bestimmung über die Beschickung ausländischer Kongresse und ähnlicher Veranstaltungen seitens der preußischen Hochschulen hat vor einiger Zeit das Kultusministerium getroffen. Darnach darf die Entsendung von Delegierten der Universitäten und Technischen Hochschulen außerhalb des Reichsgebiets nur mit Genehmigung des Kultusministers erfolgen. Alle Hochschulen und Universitäten find angewiesen worden, in künftigen Fällen darnach zu verfahren. Oldenburg, 21. Juni. Großherzog Friedrich August versammelte vorgestern die Staatsbeamten der ersten fünf Klaffen, etwa 200, und hielt folgende Ansprache: „Meine Herren! Ihnen ist ein gütiger und gnädiger Herr gestorben, und Sie haben viel an ihm verloren. Ich möchte Ihnen zunächst dazu meine allerinnigste Teilnahme aussprechen. Es ist mir ein Bedürfnis, unter Sie zu treten, die ich hier als die Beamten des Landes versammelt habe. Ich habe während meiner Dienstzeit mehrere Regenten- wechsel durchgemacht, und kenne das Empfinden, das man dabei hat. So glaube ich, daß auch Sie jetzt ein gewisies dumpfes Gefühl haben. Meine Herren, dieses Gefühl möchte ich Ihnen nehmen und Ihnen sagen, wie ich meine Stellung auffaffe. Ich betrachte mich als den Ersten, meinen Oldenburgern zu dienen, und bitte Sie, daß Sie mit mir für das Volk arbeiten und ich mit Ihnen, denn die Beamten sind des Publikums wegen da, und nicht umgekehrt. Ich habe größtes Vertrauen zu meinen Beamten und bitte Sie um ein gleiches. M. H., ich möchte noch eins besonders sagen. Ich liebe ein offenes Wort und bitte Sie, mit mir zu sprechen, wie Sie denke«, selbst roenn es mir unangenehm ist; ob ich dann immer so handeln werde, ist allerdings etwas anderes; ich kann nicht eines jeden Wunsch befriedigen, aber ich möchte doch alle hören. Die Beamten sollen mit dem Publikum leben und chm näher treten; fie kennen deßhalb seine Wünsche am besten. Meine Herren, ich werde nun in der nächsten Zeit auch viel im Lande herumkommen. Ich werde mich sehr freuen, wenn die Leute zu mir kommen. Ich bin ein Freund von einem Kranz oder einer Blume; ich wünsche aber nicht besondere Empfänge und Festlichkeiten; denn erstens schickt sich das nicht im Trauerjahr, und dann wünsche ich auch nicht, daß dafür Ausgaben gemacht werden. Wenn ich aber Blumen erhalte, dann freue ich mich. Meine Herren! Ich kann keine lange Rede halten, und waS ich hier sage, ist auch keine Rede, sondern nur eine Gefühlsäußerung. Wenn Sie von hier nach Hause zurückkehren, jeder in seinen Kreis, in seine Thätigkeit, dann, bitte, sprechen Sie es überall aus, was ich hier gesagt habe. Ich kann Ihnen allen die Hand nicht geben, hatte aber doch das Bedürfnis, zu Ihnen allen zu sprechen." ANStmck. London, 21. Juni. Im Unterhause fragt Achmed Bartlett an, ob die Regierung Kenntnis davon habe, daß die Lieferungsangebote englischer Firmen zur Ausbesserung und neuen Ausrüstung der türkischen Flotte niedriger seien als die Krupps, ob der Lieferungsauftrag wahrscheinlich der deutschen Firma gegeben werde und zwar infolge politischer Pression, ob ferner der britische Botschafter in Konstantinopel beauftragt sei, den Wunsch bei der Pforte zu unterstützen, über diese Angelegenheit nach den finanziellen und technischen Gesichtspunkten zu beschließen. Brodrick erwidert, die Regierung habe keine Mitteilung erhalten, die die im ersten Teile enthaltene Behauptung bestätige. Die Regierung sei davon in Kenntnis gesetzt, daß die türkische Regierung mit einer Firma in Genua einen Vertrag abgeschlossen habe bezüglich der Aus. befferung von 8 türkischen Panzerschiffen. ES werde ferner gemeldet, daß die Ausrüstungen der Schiffe von Krupp zu liefern feien. Der britische Botschafter habe die Ansprüche britischer Firmen dem Sultan zur Kenntnis gebracht. Er sei weiter ermächtigt, der Hoffnung Ausdruck zu geben, daß die britischen Firmen einen ansehnlichen Teil der türischen Aufträge zur Lieferung von Kriegsmaterial erhalten. Paris, 21. Juni. Der Senat nahm mit 211 gegen 41 Stimmen den Antrag an, nach dem Preßvergehen gegen das Staatsoberhaupt, gegen Parlamentarier und gewisse hohe Beamte nicht mehr nur vor dem Schwurgericht, sondern auch vor dem Zucht Polizei, gericht verfolgt werden. Madrid, 21. Juni. DaS Lokal der Union Mercantil wurde durch die Behörden geschloffen und der Verein aufgelöst. Heute wurden die Beschlagnahmen in den Läden der Steuerweigerer fortgesetzt. Die meisten Läden sind geschlossen und die Straßen mit Sand be- streut. Viele berittene Schutzleute sind aufgeboten. Die Blätter „Liberal" und „PaiS" dürften unterdrückt werden. Die Stimmung ist sehr ernst. DaS Amtsblatt macht die Aushebung der konstitutionellen Garantien in der Provinz Madrid mit der Begründung bekannt, daß die Regierung mit allen Mitteln die Anwendung der äußersten Maßnahmen zu vermeiden gesucht habe, aber in dem gleichen Maße, in dem die Besonnenheit der Regierung zunahm, nahm die Dreistigkeit gewiffer Elemente zu, die die Achtung, die die Regierung vor den konstitutionellen Freiheiten hegt, als Beweis der Schwäche auslegten. Die Begründung schließt, indem sie betont, die Regierung werbe angesichts der gegenwärtigen sozialen Disziplinlosigkeit nicht zögern, ihre Pflichten zu erfüllen, die ihr die außergewöhn« lichen Verhältniffe auferlegen. Ans Stadt und Kand. An der am 20. d. M. beendigten juristischen Fakul- tStSprufung haben 25 Kandidaten teilgenommen. Von diesen haben 17 die Prüfung bestanden, und zwar 1 mit der Note „sehr gut", 2 mit der Note „gut", 6 mit der Note „im Ganzen gut" und 8 mit der Note „genügend". *♦ Personalnachrichten. In den Ruhestand wurde versetzt am 16. dsS. Mts. der Salzsteueraufseher Heinrich Schweinhard zu Bad-Nauheim auf fein Nachsuchen unter Anerkennung feiner mehr als 50jährigen treugeleisteten Dienste mit Wirkung vom 1. Juli d. I. an. -i-. Londorf, 19. Juni. An dem am nächsten Sonntag in Dieburg stattfindenden Sänger wett st reit e, veranstaltet vom Männergesangverein Dieburg anläßlich seines 25 jährigen Jubiläums, nehmen die nachfolgenden Vereine teil: Klasse I. Thalia-Nied, Frohsinn-Bieber^ Frohsinn - Obertshausen, Liederkranz - Klein - Steinheim, Männergesangverein-Groß-Umstadt. Klasse II. Liederkranz- Groß-Umstadt, Teutonia-Darmstadt, Polyhymnia-Nieder- roden, Sangerlust-Roßdorf, Teutonia-Sprendlingen, Liederkranz-Viernheim, Frohsinn-Bad-Nauheim, Sonntag- verein-Müylheim, Concordia-Urberach, Sängerlust-Egels- büfd), Concordia-Mein-Auheim. Klasse III. Bergquartett- Sachsenhausen, Eintracht-Langenselbold, Geselligkeit-Homburg v. d. H., Frohsinn-Londorf, Concordia-Roßdorf, Jugendlust-Gundernhnusen, Männergefangverein- Groß-Zimmern, Eintracht-Treisa, Concordia-Obertshausen, Sängerlust-Langenselbold, Edelweiß-Urberach, Thalia- Heldenbergen, Liederkranz-Eppertshausen, Sängerlust- Niederrodenbach , Männergesangverein - Leutershausen, Frohsinn-Käferthal, Männer-Quartett-Steinbach a. T., Eintracht-Aschaffenburg. -k- Treis a. d. Lda., 20. Juni. Am Sonntag und Montag feierte der hiesige Gesangverein „Liederkranz" fein 25jähriges Stiftungsfest und Fahnenjubiläum. Die ganze Gemeinde befleißigte sich, durch Schmückung der Häuser ihre Freude an dem Erscheinen zahlreicher Sänger und Festgäste kund zu thun. Doch beinahe wäre die ganze Festfreude zu Waffer geworden; denn am Festmorgen strömte unendlicher Regen herab. Doch Gott PluviuS hatte gegen mittag ein Einsehen. Um 2 Uhr bewegte sich ein stattlicher Zug mit zwei Musikkorps durch den reich geschmückten Fest- ort. Auf dem Festplatze angekommen, folgte in rascher Aufeinanderfolge Ansprache, Uebergabe zweier Fahnenschleifen seitens der hiesigen Jungftauen und des KriegervereinS, Ueberreichung eines Ehrendiploms an Bürgermeister Benner, der 25 Jahre dem Verein als Mitglied angehört, Danksagung für die Geschenke und die Teilnahme der vielen Bereine, denen zur Erinnerung an die Feier je ein Fahnenband vom festgebenden Verein gestiftet ward. Nach Absingen des Festliedes und der Einzelgesänge der öeretne machte sich bald ein munteres Festleben geltend. Bem herrlichsten Wetter verlief auch der zweite Festtag in ungetrübter Freude. Das Fest bot deS Schönen so viel, daß gewiß jeder Festteilnehmer mit Freuden sich deS hresigcn Sängertages erinnert. X Nidda, 21. Juni. Von den Gewittern, bie gestern mehrfach über unsere Gegend zogen, hat eins heute nach' mittag gegen 4 Uhr einen orkanartigen Sturm und schweren Regen mit Hagel gebracht. In dem benachbarten Fauerbach schlug ein kalter Blitz ein; von der Scheuer, die er traf, wurden Dachsparren und Ziegel herabgenffen. Eine in der Nähe stehende Frau wurde ohnmächtig. Am Sonn' tag schlug es in demselben Orte ein, der ziemlich hoch mgr, ebenfalls ohne zu zünden. Lengfeld, 20. Juni. Gestern vormittag gegen vuyr- wurde im Walde bei Weiler Zipfen der Förstereleve I- v- ÄN ZS- bald M-h dM Ä‘% ;$S*, -L Unglück wersuchS fern. ' .ö-$emoK »auf b«n «tti! Wlnll-r b-jüM -und j-tz> 53* iHartlnanoWlll find -m i. Mainz, t H. Allgemeine bi istellertag duo ! Halle eröffnet, .grüßte als W ; TchrWlltt'M' i «on Oberbürger 'M >'n herE !dks Verbandes c -aus Mainz. 6< .siche Tagung. Aranlfa britannische Ge ; ch, wie uns ge i Lebensjahre sei Heimer stammt vensfahre nack seinem Namei Anfangs derr schäftlichen E wurde hier zu und im Jahre *♦ Meine Die Vorstand wurden am 2' empfangen. < tektorat über Saalbau zu i mittärheinisch bildungSkr des GroAeyt melde/, unter Arnold Mende bis 6. Oltvde hatte daS El Pfingsten das darauf riß d 19. d. M. de Grab nimmt l am 21. bs. M DoktorMMm • Dottnmn Silschede wurl ' Bergleute verß Uni , — 3n der hat sich Dr. Edw kologie habilitiert. Professor in der Je>! an ihn ergan UmvergtätWür: hat von bei «stm Gobert 17 Jahrhundert, Ä -v 0 ^tvarz u. s 3 o h He ton 25 6ain Somm D 'N den 9 60, j V /. ’S 5 X 2 I a 8 berg er in Nancy (der sich in Deutschland durch ein vortreffliche- Nietzsche-Buch bekannt gemacht hat. D. R.) einen Preis von 1000 Fr. für sein Buch „Richard Wagner, poötc et penBenr* erhalten. Der „RetchSanz." meldet dle BeNLttgung deS Prof. Fritz Wolff zum Rektor der Technischen Hochschule -u Berlin vcm 1. Jult 1900 bb 1. Juli 1901. Gerichtssaal. Darmstadt, 21. Juni. Welche Folgen die Fahrlässigkeit nach den Gesetzen haben kann, lehrt ein Urteil deS Landgerichts, das dieser Tage erging. Am 30. Juni v. I. war Karoline H. durch eine Gerüststange, die beim Abnehmen eines Gerüstes losgelöst und nur an das Haus angelchnt worden war und umfiel, schwer verletzt worden. Dem Weißbindermeister Adam Best wurde Fahrlässigkeit zur Last gelegt — entgegen der Auffassung der Sachverständigen, die auf Gewohnheiten und Ueblichkeiten im Handwerks- und Geschäftsbetrieb hinwiesen — und gegen ihn rechtskräftig auf eine Strafe von 100 Mk. erkannt. Die Verletzte beanspruchte im Weg der Zivilklage eine Entschädigung von 5000 Mk. wegen geminderter Erwerbsfähigkeit und ein Schmerzensgeld von 1000 Mk. Da der Unfall im vorigen Jahre sich ereignet hatte, mußte das frühere gemeine Recht in Anwendung kommen, das Schadensersatz, auch für entgangenen Gewinn, und Schmerzensgeld zuläßt. Das Gericht sprach der Klägerin eine Entschädigung von 2500 Mk. und ein Schmerzensgeld von 500 Mk. zu. Es berücksichtigte, daß die von der Verletzten — sie hatte einen Schädelbruch erlitten und war sieben Wochen lang im Krankenhaus behandelt worden — erduldeten Schmerzen zu den erheblichsten gehörten, die es überhaupt gäbe. Wenn auch ein Teil der Folgen des Unfalls für die Klägerin geschwunden sei, so seien doch das Doppelsehen bei der äußersten Stelle der Augen und eine rasche Ermüdung bei Verrichtung von Handarbeiten zurückgeblieben. Ob und wann diese Störungen verschwinden würden, sei nicht abzusehen. Auch Kopfschmerzen treten von Zeit zu Zeit auf. Es sei ferner zu beachten, daß die Klägerin nach dem Ableben ihres Vaters darauf angewiesen sein werde, sich einen Beruf zu suchen; insbesondere sei es ihr unmöglich, durch Ausführung feinerer Handarbeiten lohnenden Verdienst zu finden. Ferner seien die Aussichten der Klägerin, durch Verheiratung eine ge- sicherte Lebensstellung zu erhalten, wesentlich verringert worden. Arbeiterbewegung. Mainz, 22. Juni. Auf Vermittelung des sozialdemokratischen Stadtverordneten Dr. Frank fand gestern vormittag zwischen Vertretern der streikenden Gasarbeiter und der Bürgermeisterei nochma^ ein Einigungsversuch statt. Die Bürgermeisterei gab die bindende Erklärung ab, daß ohne die Bildung der sozialpolitischen Deputation ab« zuwarten, sofort nach dem Gutenbergfest die Ähne und Arbeitsverhält- niffe der städtischen Arbeiter, auch die der streikenden, einer Beschlußfassung der Stadtverordneten unterbreitet würden. Stadtverordneter Dr. Frank hat diese bindende Erklärung der Bürgermeisterei einer gestern nachmittag stattgefundenen Versammlung der Ausständigen unterbreitet. Damit dürfte der Streik sein Ende finden und die Arbeit heute abend wieder ausgenommen werden. — Die ausständigen städtischen Gasarbeiter beschlossen nach längerer Beratung in öffentlicher Versammlung mit 25 gegen 13 Stimmen, die Arbeit gestern abend 6 Uhr wieder aufzunehmen, verlangen aber, daß sofort nach dem Gutenbergfest ihre Lohnforderungen einer wohlwollenden Beratung durch die Stadtverordnetenversammlung unterzogen werden. Die Arbeiter verlangen im Feuer- Haus üstündige Schicht und dafür eine Bezahlung von 60 Pfennig pro Stunde. _______________________________________________________ Handel nvdNerkehr.Vslkswirtschaft. Frankfurter Börse vom 21. Juni. Wechsel auf New-York zu 4j20,/r21,/i* Prämien auf Kredit per ult Juni 1.05 %, do. per ult. Juli 2.70%, Diakonto-Kommandit per ult. Juni 1.05%, do. per ult. Juli 2.70 %, Lombarden per ult Juni 0.40%, do. per ult Juli 0 850/q, Deutsche Bank per ult. Juni 0.00, Staatsbahn-Aktien per ult Juli 0.00 Berliner Handelsgesellschaft per ult. Juli 0.00 o/y. IN oHerongen: Kreditaktien 217.60-80-217, Diskont» Kommas- dit 180.30-180-0.00, Staatsbahn 144.00-000.00, Gotthard 138.00, Lombarden 28.00-00.00, Ungar. Goldrente 96.20, Italiener 94.00, Spree, Mexikaner 24.75, Oeeterr. Coupons 84, Amerik. Coupons 4.17% Privat-Diskont 5% G. l%-2% Uhr : Kreditaktien 217.20-214.40-215.30 bz., Diskonto- Kommandit 180.00-178.80-179.70 bz., Staatsbahn 144.10 bz., Lombarden 2 8-27 60.00 bz., Laura 235-285.80-235.50 bz., Harpener 00-000 bz., Bochumer 222.60-223.60 bz., Portugiesen 00.00. StArfte. S Butzbach, 21. Juni. Der heutige Schwetnemarkt war mSß'g befahren. Am gesuchtesten sind Einlegeschwetne und Ferkel gewesen; erstere kosteten durchschnittlich 50 Mk. und Ferkel je nach Güte 20—30 Mk. da» Paar. + «rünberg, 21. Juni. Da man allenthalben in der Gegend mit dem Aussetzen der Dickwurz- und Gemüsepflanzln beschäftigt ist, hier und da auch bereits mit dem Heumachen begonnen hat, war unser heutiger Johannimarkt nicht so gut besucht. Der Viehmarkt war mit Rindvieh schwach, mit Schweinen dagegen gut befahren. Der Handel mit Ferkeln ging bei recht schönen Preisen sehr flott. Das Paar 6 bis 8 Wochen alter Ferkeln kostete 40 biS 50 Mk., ältere wurden zu 52 bis 65 Mk. verkauft. Während auf dem vorigen Markte fast ausschließlich Landwirte der Gegend die Verkäufer waren, hatten diesmal viele auswärtige Händler ganze Herden von Ferkeln aufgetrieben. Der Handel mit Rindvieh ging ziemlich flau, und die Preise waren mäßig. — Aus dem Kram markt waren nur wenige VerkausSstände aufgeschlagen; wohl infolge der dringenden Feldarbeiten war der Markt frühzeitig zu Ende. Kirchliche Nachrichten. Ev augelifche Gemeinde. Sonntag den 24. Juni. 2. nach Trinitatis. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrassistent KrauS. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die MarkuSgemeinde. Pfarrer Dr. Grein. In der JohanneSkirche. Vormittags 8 Uhr: Siehe Stvdtkirche. Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Euler. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die LukaSgemeinde. Pfarrer Euler. ES wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß der kirch« lichen Trauung auch ein kirchliches Aufgebot vorherzugehen hat, und wird dringend gebeten, eS rechtzeitig — spätestens eine Woche vor der Trauung — bei dem zuständigen Pfarrer zu bestellen. Katholische Gemeinde. SamStag den 23. Juni. Nachmittags um 4% Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenhett zur heil. Beichte. Sonntag den 24. Juni. 3. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 6% Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. „ um 7 Uhr: Die erste heil. Messe; vor und in derselben Austeilung der hell. Kommunion. , um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. , um 9% Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2% Uhr: Herz-Jesu-Andacht. Gottesdienst m der Kymr-o-e. Samstag den 23. Juni 1900. Vorabend 7« Uhr, moraens 8«o Uhr Predigt, nachmittags 4 Uhr, Sabbathausgang 9“ Uhr. fettöMtnjl kr irrarliNscheu |*ligi»i*8*^** Sabbathfeier am 28. Juni 1900. Freitag abend 7« Uhr, Samstag vormittag 8 Uhr Predigt, nachmittags 4 Uhr, Sabbathausgang 9»o Uhr. WochengotteSdienst morgens 6M Uhr, abends 7* Uhr. Temperatur der Lahn und Lust nach Reaumur grmesten'am 22. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr mittags: Wasser 15%n, Luft 15«. Rübsamen'sche Badeanstalt. Markus Bauer Spezial-GeschSst in feiner Herren-Garderobe. Anfertigung nach Maß in eigener lverkstättr. Gießen, Alrchenplatz u- 718 dem Bohnen-Kaffee ctet den gewünschten an- Q . genehmen behaglichen y Geschmack. (Original-Marke in Dosen. Neueste Meldungen. Könitz, 22. Juni. Gestern wurde hier die Gesinde- Vermieterin Rielinger auf Anordnung deS Untersuchungsrichters in der Mordaffaire Winter verhaftet. Sie ist des Meineides verdächtig, weil sie ausgesagt hat, daß sie den Sohn des Schlächters Lewy in der Mordnacht an der Spülstelle des Mönchsees gesehen habe. Mb btt Sereis ■ Zahnen in ■ I* Die tütir’ ^ben mit tzM. ;nb achebvtiii. ? l unterdrückt Amtsblatt mafy; en Garantin Begründung brf* 1 bit $ntoeitbüM1 gesucht habe, & «Heil der ser Elemente p den konstilM räche auSlegln. - die Regierung i DiSzipIilllofigktil ihr die außergtn^ l'erung 5 Hk ■ä'Ä Mit 211 äs»; glen jurWa M nommro, Awtöfa zwar 1 ail ittliölt 6 mii btt Nr „ii Wstaud mutbt vn eurraussrhrr hmc auf jck Rachich' N(n inigeleitz» f. an. axft nächM Scnm gerwettslrevU n Murz cmWl en die naWgen^ >d, Frohsinn-Äiedc nz-Klein-Steinheii Klasse II Liederkraif PoWmia-Ni^ a-ZprenMzen, ü- liauheim, bonnia- ch, sse HL Wane11' old, «feW p r |, -.Hausen, lett-Lteinbach ■ , Sonntag Md M'. .Liederkranz gaittt«!*6.111 Af estleben 9^ j0 c : zweite 8# pj([, V a st* ’m # enden h rfsßb S ttt einer Schußwunde an der Schläfe bewußtlos illfgefunden. Herr Forstmeister Preuschen, bei dem I. k. beschäftigt war, und ein Forstwartgehilfe waren im Betriff, in den Wald zu gehen, als der mitgelaufene Jagd- juid Plötzlich in eine Dickung sprang, alsbald zurückkam, »d sofort wieder umkchrte, sodaß nicht zu verkennen war, ich derselbe etwas Besonderes gefunden hatte. Beim Nach- s-hm fand man den S. röchelnd am Boden liegen, und innen Revolver neben ihm. Der Verwundete wurde als- hlti nach dem nahen Forsthaus getragen, und durch den serbeigerufenen Arzt Dr. Braun untersucht und verbunden. Die Untersuchung hatte ergeben, daß die Revolverkugel noch in dem Schädelknochen steckte. Hierauf wurde der Unglückliche zum Zwecke der Entfernung der Shigel aus dem Lchüdelknochen nach Darmstadt in ein Krankenhaus verbracht. Unglückliche Liebe soll die Ursache des Selbmord- vtrsuchS sein. (Darmst. Ztg.) -ö- Vom oberen Vogelsberg, 21. Juni. Unter Bezugnahme auf den Artikel unter „Lauterbach- in Nr. 140 unseres Alattes bezüglich der Bahn Grebenhain—Gedern wird uns jetzt mitgeteilt, daß das Vermessen dieser Strecke über Hartmannshain eingestellt ist. Die Ingenieure und Geometer find bereits abgereist. Es ist nicht anzunehmen, daß dieses Projekt später wieder weiter vermessen werden könne. x. Mainz, 22. Juni. Gestern abend wurde hier der 1. Allgemeine deutsche Journalisten- und Schriftstellertag durch einen Begrüßungsabend in der Stadt- Halle eröffnet. Landgerichtsdirektor Dr. Bockenheimer begrüßte als Vorsitzender deS Mainzer Journalisten- und Schriftsteller-Vereins den Verbandslag in schwungvoller Rede. 8om Oberbürgermeister Dr. Gaßner wurde die Versammlung in herzlicher Weise namens der Stadt begrüßt. Namens des Verbandes dankte Direktor Wenzel Berlin mit einem Hoch auf Mainz. Heute morgen gegen 9 Uhr begann die eigentlich« Tagung. Frankfurt a. M., 22. Juni. Der König!. Grofi- britannische Generalkonsul Sir Charles Oppenheimer' ifl, wie uns gestern telegraphisch gemeldet wurde, im 65. Lebensjahre seinem langwierigen Leiden erlegen. Oppenheimer stammte aus Nastätten und wanderte im 18. Le- ven^ fahre nach London aus, wo er die noch heute unter seinem Namen blühende Exportfirma gründete. Schon Anfangs der 70er Jahre zog er sich nach bedeutenden geschält lilchen Erfolgen wieder nach Frankfurt zurück. Er touiibe hier zum Großbrittannischen Generalkonsul ernannt unb im Jahre 1894 von der Königin geadelt. *• Kleine Mitteilungen aus Hesie« und den Nachbarstaaten. Die Vorstandsmitglieder des Darmstädter Fechtklubs wurden am 20. d. Mts. von dem Großherzog in Audienz trnpffangen. Seine Königliche Hoheit übernahm das Pro- litte rat über das vom Klub am 7. bis 9. Juli im städtischen Saslbau zu veranstaltende Verbandsfest des Gauverbandes mll^lrheinischer Fechtklubs. — Der diesjährige Fort- bildvungSkursuS für Organisten und Kantoren dis 'Großherzogtums Hessen wird, wie die „Darmst. Ztg." mkli»et, unter Leitung des KirchenmufikmeifterS Professor «rnold Mendelssohn in Darmstadt vom 17. September bis öS. Oktober abgehalten werden. — In Bickenbach halte das Ehepaar Adam Bernet I. am Mittwoch nach Pfiv.gsten das goldene Hochzeitsfest gefeiert. Am Tage darauf riß der Tod die Gattin hinweg, ihr folgte am 19, b. M. der Gatte im Tode nach. Gin gemeinschaftliches Brat nimmt die beiden auf. — In Bensheim beging m 21, ds. Medizinalrat Dr. Heumanu sein 50jähriges Doktorjubiläum._______ = Vermischter. • Dortmund, 21. Juni. Auf der Zeche „Trappe" in Silschede wurden durch herabstürzende Steinmassen zwei Bergleute verschüttet; einer derselben war sofort tot. Univerjltät und Hochschule. — In der medizinischen Fakultät der Universität Straßburg Ili! M Dr. Edwin Faust aus Baltimore für bad Fach der Pharma- 'tloie habilitiert. — Wie aus Breslau berichtet wird, hat der ord. M.ssor in der philosophischen Fakultät, Dr^ phü Ulrich Wil ck en in o ihn ergangenen Ruf als Ordinarius für alte Geschichte an die Universität Würzburg angenommen. — Dr. Rudolf R e u ß aus Straß- bat von der Pariser Academie des inscriptions et beiles lettres fon uften Gobert (9000 Franken) für seine Geschichte des Elsaß im M Jahrhundert, und ein anderer Sttaßburger, Profeffor Henn Lichten- Z5 in o> 72 Cß o B B n ö § Q- OD O er fl er ® ui © B g © ä v e*- © *s N © aq © Danien-Handschuhe den Preisen von 10, 20, 25, 30, 35, 40, 50, 60, 70, 80, 95 Pfg , 1 Mk. bis 1.60 Mk Kinder-Handschuhe 10, 25, 30, 40 und 50 Pfg. Zmiiin-UiilttMk. Reform, Maeeo und Netzgewebe. Herren- Hemden von Mk. 1.45 bis 3.50. Herren-Jacken v. 35 Pfg. bis Mk. 2.50. Herren-Hosen von Mk. 1.— bis 3 so. Tonristen- und Sporthemden in vielen neuen DesiinS und allen Größen. 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Arbeiter 4355 Der Vorstand. 4369 verschiedkues (Offene £i teil en CO durch recht zahlreichen Zuspruch mein Unternehmen gütigst unterstützen zu wollen. Hochachtungsvoll ergebenst Giessen, den 23. Juni 1900. Paul Dickmann.__ BerenrtorUrch für dm sLgememm Sell: P. ftr km 8«i^y*ie44: Ze.* - »nid art Zerleg ker Vrühi'fchm UnlinRtäMu*. urt Gttlrtriifetei (Pietsch ürbtn) in «tefcen. Are heutige Yurnmer umfaßt 10 Setten -4-" l>er fänungSgt Zum hl Sir Sttt.: am h« M ®to‘ an die G : nnb in r» « , mr hl» i nnb in s°»st'g> Sinße», Gr, •*55* •'S1»* jrt&s Rach § 13. Ivli 189 der Verficher rnugSpflicht n lediglich zu it beschäftigt we Pension im S leistet ist, ob beschlusses, leiftungen vo, des JnvMe. 27. Qqtntbtt <56 hat s nicht in alle gezogen find, in Ihren @e; BersicherungS nicht verstehet Hundert $ oem Domänen boren wurde, ^untere Kind Ottern anve Frücht zufolc uane Backfisü Heater in Mü öu einer hervc £r L Lahre AnststeNer ffie einst die ?! ^erIin und üterdrrektorin Königlichen M8 J“ 6t,il te'"" >