ISP- dvn J1 0011 Ver sA » llion tiM 'hen. '"-halb £Nb. )eutenber Sncn' Anden L i°' rvÄ end >V* "-‘SSj; 'aM R, MM lütt, Lar! Bwijd. 21ti M. 69 Erstes Blatt. Frettag de« 23. März 1900 Alle Anjeigen-BermittlungSstellen dcS In- und HuflonW nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgeß«« Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. ZZezugrpreis vierleljährl. Mk 2M monatlich 75 Pfg, mit Bringrrlohnr durch die AbholkstekK» viertcljährl. Mk. 1,M monatlich 66 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 DierttljOd. mit Bestellgeld. «■■et*» w* Anzeigen zu der nachmittags für de» Sn erscheinenden Nummer bis vor». W Uhr. BWMW" spätestens abends vorher. «en* güt t*jHM**e des Die Gießener »«»ittonßttlter Wrfcat dem Anzeiger An Wechsel ntti ,Heff. Lnndwirt" I. „Blätter fflk Heß. »vaskunde" Gießener Anzeiger Keneral-Mn^eiger Aints- und Anzeigeblatt für den Kreis Gieren. H*eWe*, Gpprditton und Druckerei: Fchnkstraß« Nr. 7. .. ■.,«!■ '. . ■■ L X1 —.■»■FTTWBWP L. 11.1 FI»J_1. . !_________! Gratisbeilage: Gießener Familienblätter, Der hestißche Landwirt, Mütter für ßestilcbe Volkskunde. Adreß« für Depeschen: Anzeiger chieß«, Fernsprecher Nr. 61. Amtlicher Teil. Bekanntmachung. I JKJch bringe hiermit zur Kenntnis der Interessenten, daß ans nachstehenden Zuchtstationen Eier reiner Züchtung der verschiedenen Hühnerrassen zum Preise von 15. Pfg. das Stück für Mitglieder des Gießener Geflügelzuchtvereins oder des landwirtschaftlichen Provinzialvereins, und Don 20 Pfg. für andere bezogen werden können. Zucht st ation Gießen rebhuhnartige Italiener und schwarze Minorka (Herr August Schwan, Seltersweg); ge- sperberte Plymouth Rocks (Herr Hch. Hochreuther, Südan- läge 5). Zuchtstation Birklar schwarze Minorka (Herr Loh. Engel Birklar). Zuchtstation Philosophenwald rebhuhnartige Italiener (Hch. Leib Wwe., Philosophenwald). Zuchtstation Bingmühle bei Grünberg rebhuhnfarbige Italiener (Herr Julius Zimmer, Bingmühle). Zucht st ation Röthges bei Laubach (rebhuhnfarbige Italiener (Herr Hch. Döpfer 2er, Röthges). Gießen, den 20. März 1900. Der Direktor des landw. Bezirksvereins, v. Bechtold. Die Kosten des Kohlenarbeiter-Streiks. Prag, 20. März. Jetzt, wo der große Kohlenarbeiter-Streik nach zweimonatiger Dauer als beendet anzusehen ist, dürfte es zeitgemäß erscheinen, die Verluste zu beleuchten, welche der Ausstand nach sich gezogen hat. Ganz genau lassen sich bit(e Verluste allerdings nicht feststellen, doch fehlt es nicht au Anhaltspunkten, die den enormen Schaden erkennen lassen, den der Streik verursacht hat. Fassen wir zunächst dm Lohnentgang ins Auge, der leider die Hauptrolle spielt, da er die unbemittelte Arbeiterschaft hart getroffen hat. Die bei dem Ausstande in Betracht kommenden Reviere (einschließlich Mährisch-Ostrau) fördern täglich rund 10 000 Waggons Kohle. Nimmt man an, daß die Arbeit in den Revieren durchschnittlich 54 Tage geruht hatte, so ergibt sich ein Ausfall in der Förderung von ca. 540 000 Waggons Kohle. Der hierdurch entstandene Lohnentgang wirb in Fachkreisen auf mindestens 14 Millionen Kronen geschätzt. Fast ebenso groß dürfte die Verlustziffer der Werke sein, wenn man den Gewinnstentgang und den Schaden in Berücksichtigung zieht, der durch den zweimonatigen Stillstand der Gruben verursacht worden ist. Die Ausbesserung unb Reinigung der Schächte wird mehrere Tage in Anspruch nehmen und jedenfalls mit erheblichen Kosten verbunden (tin. Des weiteren ist der Ausfall der Betriebs- im nah men der Eisenbahnen in Betracht zu ziehen. Die beiden böhmischen Kohlenbahnen, Buschtiehrad und Aussig-Teplitz, erlitten allein bis Ende Februar einen Aus- fill in ihren Einnahmen um rund 15 Millionen Kronen. Die Ferdinands-Nordbahn verzeichnete bis Ende Februar «in -Minus von ca. 1 Million Kronen. Rechnet man noch itn Ausfall hinzu, der sich in den beiden ersten Decaden bs laufenden Monats ergeben wird und der für die ge- «mnten drei Kohlenbahnen mit mindestens 1 Mill. Kronen angenommen werden kann, so würde sich ein Rückgang der AäriebSeinnahmen von ca. 3J/2 Millionen Kronen heraus- Men. Dazu kommen noch die Mindereinnahmen der Elaatsbahnen, hauptsächlich der verstaatlichten Dux-Boden- bcher und der Prag Duxer Bahn, ferner jene der Elbe- chlbahn, der Böhm. Nordbahn und der Staatsbahn. Man Eir.n füglich annehmen, daß durch den verminderten Kohlen- dmsport die beteiligten Eisenbahnen einen EinnahmeTuSfall von mindestens 5 Millionen Kronen er- filten haben. Weiter kommen noch die Verluste in Betracht, die der Qnbuftrie und der gesamten Bevölkerung dadurch zugefügt ttotben sind, daß sie durch mehr als acht Wochen fremde zu horrenden Preisen beziehen mußten. Man dürfte in her Schätzung kaum jehl gehen, wenn man annimmt, »iß während der Streikdauer ungefähr 50,000 Waggons fMiber Kohle zur Einfuhr gelangt sind. Für dieses teils ungarische, teils fremdländische Brennmaterial mußten, wie ichn bemerkt, fast unerschwinglische Preise bewilligt werden. Sinn angenommen wird, daß für das bezogene Quantum Itttnber Kohle durchschnittlich ein Mehrpreis von 200 Kronen Waggon bezahlt werden mußte, so ergiebt sich eine Verlustziffer von rund 10 Millionen Kronen. Leider hat einen Teil der Kosten des „Kohlenkrieges" die arme Bevölkerung tragen müßen. Die Industrie ist in doppelter Hinsicht geschädigt worden. Sie mußte einerseits für die Kohle, soweit sie überhaupt erhältlich war, die geforderten hohen Preise bewilligen, und andererseits ihren Betrieb einschränkeu. Damit sind aber noch nicht alle Schäden gestreift, die der Ausstand der Kohlengräber im Gefolge gehabt hat. Nicht in allerletzter Linie darf die Verschlechterung unserer Handelsbilanz angeführt werden. Die Kohlenausfuhr Oesterreichs präsentiert einen Wert von zirka 60 Millionen Kronen pro Jahr, oder durchschnittlich 5 Millionen Kronen pro Monat. Da nun der Streik mehr als acht Wochen gedauert hat, läßt sich der Ausfall des Kohlenexportes mit zirka 10 Millionen Kronen beziffern. Andererseits mußten viele Millionen ins Ausland wandern, um die von dort bezogene Kohle zu bezahlen. Die Importe von ausländischer Kohle dürften, wenn von den Bezügen aus Ungarn abgesehen wird, die kürzlich auf zirka 20,000 Waggons geschätzt worden find, mit etwa 30,000 Waggons zu beziffern sein. Dieses letztere Quantum wird sicherlich die Anschaffung von zirka 12 Millionen Kronen notwendig gemacht haben. Aus dem Kohlenverkehr allein dürfte sich demnach in dem ersten Quartal dieses Jahres eine Verschlechterung der Handelsbilanz um etwa 22 Millionen Kronen ergeben haben. Wie man sieht, hat der „Kohlenkrieg" ganz gewaltige Kosten verursacht und unserer gesamten Volkswirtschaft tiefe Wunden geschlagen. Beide kriegführenden Parteien sind an den Verlusten beteiligt, und es ist selbstverständlich, daß die Arbeiterschaft die Opfer viel schwerer zu tragen haben wird, als die Werke und die sonst in Betracht kommenden Faktoren. Das Ergebnis des „Krieges" für die Arbeiter wird wohl die Einführung der Neun Stunden-Schicht und eine Erhöhung der Löhne sein, zu der sich die Werke unzweifelhaft bereit zeigen dürften, sobald im Bergbau wieder die früheren normalen Verhältnisse Platz gegriffen haben werden. Und diese Zugeständnisse hätten sich sicherlich erzielen lassen, auch wenn die Arbeit nicht zwei volle Monate hindurch geruht hätte. Deutscher Reichstag. 173. Sitzung vom 21. März. 1 Uhr. Tagesordnung: Fortsetzung der Etatsberatung. Etat für Kiautschou. Die Kommission beantragt unveränderte Genehmigung. In einer von ihr vorgeschlagenen Resolution wünscht sie außerdem Bildung der Schutztruppe „ihunlichst aus Grund freiwilliger Meldung", sowie Verstärkung der Chinesenkompagnte. Abg. Eickhoff (frs. Vp.) bezeichnet e8 als anerkennenswert, daß Staatsfekretär Tirpitz in der Kommission über die sanitären Verhältnisse des Schutzgebietes Kiautschou eingehendere Auskunft erteilt habe, als vorher im Plenum. Er selbst habe ein abschließendes Urteil über das dortige Klima nicht gefällt; aber feststellen müsse er bezüglich de8 Klimas: adhuc sub judice lis est, wie der selige Horaz sage. Was die Resolution betreffe, so stoße dieselbe offene Thüren ein, und seine Freunde würden daher gegen die Resolution stimmen. Dem Grundsätze der allgemeinen Wehrpflicht widerspreche jedensalls eine Kolonialherrschaft, und für diefe könnten nur geworbene Truppen zur Anwendung kommen. Er, Redner, glaube, daß sich ja auch stets eine hinreichende Anzahl freiwilliger Elemente für die Schutztruppe finden würde. Eine Verstärkung der Chinefenkompagnie halte er nicht für richtig, noch weniger aber eine etwaige Ausdehnung der Wehrpflicht auf die Chinesen daselbst. Den Etat für Kiautfchou bewilligten seine Freunde. Abg. Franken (natl.) beschwert sich darüber, daß die aus Kiautschou zurückkehrenden^ Truppen nicht wie richtige Blaujacken, sondern so abgerissen aussähen, daß die Mädchen in Wilhelmshaven nicht hätten mit ihnen tanzen wollen. Staatssekretär Tirpitz erwidert hieraus, daß die Matrosenkompagnie eigene Kleidung habe. Wa8 die Bemängelung des Abg. Eickhoff betreffe, so bestehe keine Bestimmung, daß unsere Wehrpflichtigen nicht im Auslande verwendet werden dürften. Abg. Gröber (Zentr.) bestreitet, daß die Resolution offene Thüren einstoße. Die Rechtsfrage komme übrigens hier zum ersten Male zur Sprache Bisher sei jedenfalls auch von den verbündeten Regierungen und dem Reichstage stets, so auch, als es sich um die Schutztruppe in Afrika handelte, angenommen worden, daß eine Verwendung unserer Wehrpflichtigen auch im Frieden in unseren Schutzgebieten nicht grundsätzlich ausgeschlossen fei. ES liege auch gar keine Notwendigkeit vor, jetzt die Rechtsfrage zu erledigen. Das Einfachste würde eS fein, die Resolution anzunehmen. Abg. v. Kardorff (Rp.) äußert sich ungefähr- in dem gleichen Sinne. Abg. Bebel (Soz.) hält die Theorie des Abg. Gröber, der jetzt der Entscheidung aus dem Wege gehen wolle, doch für sehr bedenklich. Eine Rechtsfrage muffe eben entschieden werden, sobald sie auftauche (Rufe: Sehr richtig!) Er und seine Freunde beantragten daher, in der Resolution der Kommission das Wort „thunlichst* zu streichen. Abg. Hasse (nl.) meint bezüglich der Resolution, man wisse gar nicht, was man eigentlich mit derselben wolle. Entweder man werfe eine Rechtsfrage überhaupt auf, dann müsse man sie auch beantworten (Sehr richtig!). Die Resolution lasse ja ohnehin alles beim alten, denn eine Kabrnettsordre besage schon, daß möglichst nur Freiwillige in den Schutztruppm beschäst werden sollten. Man könne wohl für die Resolution stimmen, denn, wenn man gegen sie stimme, würde das auf eine Aenderung des bestehenden Zustandes hinauSlausen (Sehr richtig!). Abg. v. Levetzow (kons.) erklärt, genau aus diesem Grunde würden auch seine Freunde für die Resolution stimmen. Rach einer kurzen Bemerkung des Abg Groeber (Zentr.) hält Abg. Müller-Sagan (fr. Vp.) diese Frage für so wichtig für die gesamte Bevölkerung, daß sie unter allen Umständen gelöst werden müsse. Seine Freunde könnten unmöglich die Resolution mit dem „thun« lichst" annehmen. An der Debatte beteiligen sich noch die Abgg. Arendt (Rp.), v. Staudy (kons.) und Eickhoff (frs. Vp), worauf bei Anwesenheit von 55 Abgeordneten, unter Ablehnung des Antrages B?bel auf Streichung des Wortes „ihunlichst", die Resolution unverändert angenommen wird. Der Kiautschou-Etat wird genehmigt. Beim Etat des Reichsschatzamts erklärt auf eine Anfrage Schatzsekretär v. Thielmann, an deutschen Goldmünzen seien bis Ende 1898 in ausländischen Münzen insgesamt 386 Millionen Mark zur Einschmelzung gelangt. Eine Reihe kleinerer Etats wird erledigt. Beim Etat des Bankwesens richtet Abg. Arendt (Rp.) wiederum Angriffe gegen die Diskontpolitik der Reichsbank. Reichsbankpräsident Dr. Koch tritt denselben wiederum entgegen, dabei u. a. auch auf konservative Blätter, wie „Reichsbote" und „Schlesische Ztg.", Bezug nehmend, die die Gründe der vorübergehenden Diskonterhöhung auf 7 Prozent, den industriellen Aufschwung und den dadurch bedingten Geldbedarf durchaus richtig gewürdigt hätten. Der Abg. Arendt spiele eine eigentümliche Rolle in der bimetallistischen Bewegung. Man dürfe doch nicht die Zahlen so tendenziös herausgreifen, wie Abgeordneter Arendt es thue. Die Reichsbank arbeite nur zum Wohle des Landes. Abg. v S t a u d y (kons.) beklagt die Kampfesweise, die bet Bankpräsident gegen die Konservativen einschlage. Letztere griffen den Bankpräsidenten durchaus nicht persönlich an. Reichsbankpräsident Dr. Koch antwortet, auch er habe keineswegs die Konservativen angegriffen. Er sei auch kein Freund eines hohen Dikonts, aber bei solchen Geldmarktsrerhältnissen, wie wir sie hätten, sei dieserKnicht zu vermeiden. Abg. Büsing (nl.) bemerkt gegenüber der Rechten, daß die Währungsfrage doch wohl nunmehr entschieden sei. Daß der hohe Diskont weite Erwerbskreise schädige, sei nicht zu leugnen, aber zu ändern sei daran nichts angesichts der Thatsache, daß kolossale Geldanforderungen an die Reichsbank heranträten. Abg. Arendt (Rp.) erklärt, er müsse den chm vom Bankpräsi- denten gemachten Vorwurf tendenziöser Zusammenstellung von Ziffern mit aller ihm geschäftsordnungsmäßig zustehenden Entschiedenheit zurück- weisen. Redner verbreitet sich dann nochmals eingehend über die Diskontpolitik der Reichsbank. Nunmehr wird auch dieser Etat genehmigt. Morgen 1 Uhr: Reste dkS Etats, Gesetz betr. Verwendung überschüssiger Reichseinnahmen pro 1910, Nachtragsetat Gesetz betr. Be- strafung von Diebstahl an elektrischer Arbeit und Gesetz betr. Patentanwälte. Schluß 6 Uhr. * Vom Kriegsschauplatz. Loudon, 21. März. Die englischen Gesamtverluste bis zum 17. März betragen nach amtlicher Feststellung 16 447; bis zu demselben Zeitpunkt verloren die Buren, einem Exchange-Telegramm aus Kapstadt zufolge, im Ganzen nur 7722 Mann. — Aus Kapstadt und Ladysmith wird übereinstimmend gemeldet, daß ein neuer Vorstoß unmittelbar bevorsteht. Die Lage in Ladysmith ist noch sehr traurig. In derselben Stadt liegen noch 2400 Personen an Typhus in den Hospitälern. Die erste öffentliche Brotverteilung konnte erst gestern ftattfinben. — Die gestern von dem Parlamentssekretär des Krieges als bevorstehend angekündigte Proklamation Chamber- lains wird sich nicht nur auf die Johannesburger Goldminen, sondern auf die Zerstörung allen britischen Eigentums beziehen. Hierfür sollen mit ihrer Person und Eigentum alle diejenigen verantwortlich gemacht werden, welche die Zerstörung veranlaßt haben. Daß Chamberlain und nicht das Kriegsamt die Proklamation erläßt, beweist, daß die Burenrepubliken von dem Kolonial amt verwaltet werden sollen. — In Kapstadt hat sich unter den Engländern ein sogenanntes parlamentarisches Wachsamkeitskomitee gebildet, welches jede milde Behandlung der Burenrepu- Pliken verhindern, und den Ausschluß der Kapburen vom parlamentarischen Leben zunächst dadurch bewirken will, daß die Kapburenkolonie zwei Jahre lang als Kronkolonie verwaltet wird. Telegramme des „Gießener Anzeiger". Loudon, 22. März. Ein Telegramm aus Spring- fontein berichtet, daß die Buren in Gruppen von Hunderten sich unterwerfen. — In militärischen Kreisen ist man wegen der Verzögerung der Entsetzung von Mafeking durch Plumer sehr überrascht. Da aber Plumer über nur geringe Streitkräfte verfügt, um den Widerstand der Belagerer zu überwinden, und außerdem noch eine and Boi etiitiftn 12 wBteg Vn | Köchin, i lS ; «Mtt, Mlihrflf» n ^8 f)Q»a Lokales und Provinzielles. ** Theater-Verein. Als 9. Vorstellung wird am nächsten Mittwoch, den 28. d. M-, Sudermanns Einakter-Cyklus „Morituri" gegeben werden. Als Gast wird das beliebte Mitglied des Darmstädter Hoftheaters, Herr Willy Löhr, auftreten, der sich in der „Jugend von heute" so ausgezeichnet hier eingeführt hat. Herr Löhr hatte den Wunsch, sich dem hiesigen Publikum einmal in einer großen Aufgabe zu zeigen und wird nun hierzu als König Teja, alsLeutnant Fritzchen und als romantischer Maler reichlich Gelegenheit haben. Diese Rollen, Paraderollen von Künstlern wie Josef Kainz, spielte Herr Löhr oft auf seiner amerikanischen Gastspielreise. ** Stadttheater. Die Aufführung des W r e d e - scheu Schauspiels „Das Recht auf sich selbfti", welches im vergangenen Winter als Novität über eine große Zahl von Bühnen ging, hatte zwar keine große, aber eine desto andächtigere, der Entwickelung der Handlung mit fast atemloser Spannung lauschende Gemeinde versammelt, die hochbefriedigt von Handlung und Spiel das Haus verließ, freilich fast drei Viertel Stunden zeitiger, als der Theaterzettel prognostiziert hatte. Der Inhalt des Schauspiels erinnert an manchen Stellen an Ibsens Nora: Hier wie dort eine Frau, die vor ihrem Manne ein Geheimnis, eine Schuld — bei Wrede ist es eine zu Unrecht verbüßte Haftstrafe — ängstlich hütet, bis es durch einen dritten verraten wird; darauf brutale Anschuldigungen und unzartes Zugreifen seitens des Mannes und Entschluß der Frau, sich von ihm zu trennen, wovon sie auch durch die Reue des Mannes nicht abzubrinaen ist. Der Schluß ist versöhnender als in Nora, und das ist das Verdienst des alten Apothekers Hans, wie er immer genannt wird, des Vaters der ersten Frau von Dr. Philipp. Dieser Schwiegervater ist eine reizende Figur, der die Darstellung durch Herrn W a l t h e r in vollstem Maße gerecht wurde. Diesem erkennen wir unbedenklich die Palme des Abends zu und bedauern nur, daß wir nicht mehr oft Gelegenheit haben werden, dem ausgezeichneten Künstler, der uns in der letzten Zeit so hervorragende Proben seines Talents als Väterdarsteller gab, auf unserer Bühne zu begegnen, da er uns, ebenso wie im vergangenen Jahre Herr Dietzsch, von Nürnberg entführt wird. Außer der Rolle des Hans Lutz besitzt das Schauspiel nur noch zwei größere Rollen, die des Dr. Philipp und seiner zweiten Frau Anina, dargestellt durch Herrn R o l a n und Fräulein H a u s s i g. Herrn Rolan war hier infolge des empfindlichen Mangels eines Heldendarstellers eine Rolle zugefallen, die eigentlich seinem Wirkungskreise ganz fern liegt. Wenn er sich trotzdem mit ihr gut abfand, so ist uns das ein neuer Beweis seines schätzenswerten Talents. Tie Rolle der Anina bietet der größten Heroine die dankbarste Aufgabe, ausgedehnte Verbindungslinie zu verteidigen hat, ist sein langsames Vorgehen leicht erklärlich. Auch soll Plumer noch die Buren an ihrem Einfall in Rhodefia verhindern. Loudon, 22. Mürz. General Wolseley, Oberbefehlshaber der englischen Armee, wird sein Amt im Monat November niederlegen, weil er in diesem Monat die Altersgrenze erreicht. Als sein Nachfolger wird mit aller Bestimmtheit der Oberbefehlshaber in Südafrika, Lord Roberts, genannt. Eine Altersgrenze besteht für Lord Roberts in seiner Eigenschaft als Marschall nicht. Loudon, 22. März. Aus Blömfontein wird gemeldet, die Stadt Smithville wurde ohne Widerstand von dem Major Tuing besetzt. Die Einwohner haben sämtlich die Waffen niedergelegt. — Aus Bethulie wird berichtet: Das Resultat der zweiten Proklamation des Marschalls Roberts mache sich nunmehr bemerkbar. Die Buren des Transvaal-Staates unterwerfen sich in großer Anzahl. London, 22. März. Die Präsidenten Krüger und .Stein haben im Burenlager bei Kronstadt Reden voll patriotischer Leidenschaft gehalten, und die Bürger zu neuem Kampfesmut begeistert. Beide appellierten an die ^reiheitsliebe und das Gottvertrauen der Bürger, ermahnten sie, alles zu thun, um die Unabhängigkeit der Republiken, auf deren Zerstörung es England seit Jahren abgesehen habe, zu schützen, und den Roberts'schen Verheißungen nicht zu glauben. Die Stimmung im Burenheere sei vorzüglich. — Aus dem Buren-Hauptlager bei Glencoe wird gemeldet, General Buller habe zwar der bei Dewdrop von den Buren zurückgelassenen deutschen Ambulanz die Rückkehr zu den Buren erlaubt, aber von den Verwundeten vier als Gefangene zurückgehalten. (!) Als nun zwei von ihnen entkommen seien, nahmen die Engländer den deutschen Arzt Albrecht gefangen. Die deutsche Regierung habe bei der englischen seine Freilassung erwirkt. Aus 'derselben Quelle liegt die Meldung vor, daß eine ganzeSammlung von Dum-Dum-Geschossen sowie anderen Expansiv-Geschossen, die sich bei englischen Soldaten vorgefunden hatten, an das Kriegsministerium geschickt sei. ; London, 22. März. Der „Times"-Korrespondent in i 5 ,.°,e Nlfontein telegraphiert seinem Blatte: Drei Brucken an der wichtigsten Linie nach Kronstadt sind von den Buren auf ihrem Rückzüge gesprengt worden. Dies ist em deutliches Zeichen für die Absicht der Transvaal-Re- Srerung, dre Verteidigung des Oranje-Freistaates auszugeben. Em Korps junger Buren ist unter dem Kommando eines englischen Offiziers in Bloemfontein angekommen $Um Polizeidienst verwendet, hauptsächlich um Derhinde " ^cr Plünderung der verlassenen Farmen zu I . ? ? "do n, 22 März. Ein Gefecht fand am Sonn- I £a.ß Äet Aliwal North statt. Die Buren wurden voll- I ftanbig überrumpelt, und zogen sich eiligst über den Fluß zuruck. Die Engländer hatten vier Tote und 15 Ver- I mundete, die Bilren ungefähr 30. Die Buren haben noch ihre Stellung auf dem großen Hügel auf der Freistaatseite des Flusses mne. London 22. März. Die „Times" veröffentlichen I WAdes Telegramm aus Lorenzo Marquez vom 20 Marz: Man berichtet aus Pretoria, daß folgende Vor- I kehrungen bezüglich Transvaal und des Freistaates ae- I Achsen worden sind: Präsident Krüger soll zum Präsidenten der vereinigten südafrikanischen Republiken I ernannt werden, während Präsident Stein den Titel eines General-Kommandanten der Buren-Armee und Ge- | n e r a I 3 o u b c r t den Titel eines Vicepräsidenten der I neuen Republiken erhalten soll. Die Fahne de.r neuen I vereinigten Republiken soll aus den zusammengesetzten I en Transvaals und des Oranje-Freistaates bestehen. I Diese Nachricht ist amtlich nicht bestätigt und daher mit Vorsicht aufzunehmen. Deutsches Reich. Berlin, 21. März. Heute morgen hatte der Kaiser wie auch gestern im Auswärtigen Amt eine Besprechung mit Staatssekretär Grafen von Bülow und hörte später, ins königliche Schloß zurückgekehrt, die Vorträge des Laus- ministers von Wedel, des Präsidenten des evangelischen Oberkirchenrats Dr. Barkhausen und des Chefs des ^ivil- kabinetts von Lucanus. Hierauf nahm der Kaiser teil an einer Konferenz über den Wiederaufbau der Hohkönigs- burg. Um 1 Uhr lo Min. fand eine Frühstückstafel im königlichen Schloß statt. Älf& Z;W" Ureibt: Wie ein deutsches Blatt sich aus Washington melden laßt, erwartet man dort in .Kürze eme weitere Ausdehnung des deutschen Ein flus- ULd ’n Schon tu ng. Wir wollen demgegenüber nicht verfehlen, zu konstatieren, daß hier an unterrichteter Stelle --B20l$en Absicht nicht das Mindeste bekannt Eour." hört, sind hier amtlich teinerlei Nachrichten von thatsächlichen Voraänaen denttcke"rte'L^° Erdings ein militärisches Einschreiten xn ZchEung hätten ersorderlich erscheinen V f ■ Spedition nach Kaumi zmn Schutze des eine ®utfeni,ul,9 von Mannschaften noch nmeri?arf Schußes wurden über d !ck rinzelheiten mitgete brr Mr aller d mnd sowohl den Heide k Wiener Makartzug an -übertrifft. An den, Zu Mnehnien, während ! Leidclberger gar nur! ZWS sind auf 500M ^eAostüm, die dieTe Milben 40 Kränen h Demn einzeln znrTei' »rvld de- ^ivniei Mchi vm Tvnnlaa letzt witgeteilr, • Strafe die Ursache 'M seinen i.i Mni W besuchen, wobei ”atet erkrankt fei. ^ ärztliches Attest $ater aber überhau 3tg." im Auftrage dieser ein Schreiben zur Veröffentlichung, das die Zerren James Currie u. Co., Direktoren der Leith Hüll and Hamburg Steam Packet Co. aus Anlaß des unliebsamen Vorkommnisses an ihn richteten. Das Schreiben an Herrn Scholle lautet: Leith, 19. März. Geehrter Herr! Mit tiefem Bedauern haben wir aus ihrem Briefe vom 16. d. M. Kenntnis erhalten von der Unhöflichkeit, der sich der Kapitän Spence vom „North Star" schuldig machte, indem er das Linienschiff „Mrfürst Friedrich Wilhelm" mit dem deutschen Kaiser an Bord passierte, ohne dessen Flagge zu salutieren. Wir haben die Angelegenheit sofort untersucht und gesunden, daß diese Handlungsweise mehr der Unwissenheit entsprang, als irgend einer beabsichtigten Unhöflichkeit; die Sache ist aber so ernster Natur, daß wir sie doch nicht übersehen konnten und uns gezwungen sahen, Kapitän Spence s o - fort aus unserem Dienst zu entlassen. Wir haben Se. Kaiserliche Majestät direkt um Entschuldigung gebeten, und haben uns auch bei der deutschen Admiralität durch den englischen Gesandten in Berlin entschuldigt. Wir ersuchen Sie, dies Schreiben in Bremen zu veröffentlichen und gleichzeitig zu bestätigen, daß hier niemals irgend welche beabsichtigte Respektlosigkeit auf Seite der Eigentümer des „North Star" vorliegen könne, welche über ein halbes Jahrhundert mit deutschen Häfen verkehrt haben, und denen jederzeit von deutschen Behörden die äußerste Höflichkeit bezeigt worden ist. Ergebenst James Currie u. Co. München, 21. März. Die „Augsb. Abendzeitung" schreibt, der Vertreter Bayerns im Bundesrat, Graf Lerchenfeld, habe seine Aeußerung im Reichstage zur lex Heinze ohne Auftrag seiner Regierung abgegeben und sich vielleicht an weit zurückliegende Instruktionen gehalten. I und es sollte uns wundern, wenn nicht große Künstlerinnen I die Auma in ihr Gastspielprogramm ausnähmeuJn An I betracht der Schwere der Rolle und ihrer erstmaligen Dar- I stellung war ihre Wiedergabe durch Frl. Laussig sehr lo- I benswert. Für eine etwaige Wiederholung möchten wir I der geschätzten Künstlerin raten: Weniger Deklaniatior I mehr Spiel. Namentlich durch stummes Spiel läßt sich I die Rolle der Anina, die in der hoheitsvollen Würde der I Unschuld von Frl. Haussig so zutreffend angelegt wurde I ZU einer äußerst wirkungsvollen gestalten. Von den übriach I Rollen ragen nur die des Fritz Hart und der Professorin I Brause über das Niveau des episodenhaften hervor. Der I erstere wurde gut verkörpert durch Herrn Henry, letztere I brachte durch die ausgezeichnete Wiedergabe der gemein» | gefährlichen, vereinswütigen Klatschbase etwas Heiterkeit I in das im übrigen so ernst gestimmte Stück. — Es ist leb» I ft zu bedauern, daß derart inhaltreiche Dramen in dieser I Saison in so geringer Zahl zur Aufführung gelangten. I Wir glauben, dem besseren, d. h. Bildung suchenden Teil I des Publikums sind sie lieber, als die faden Schwänke uni) I Possen. Wir wünschten, es ließe sich noch eine zweite Aus- I führung des Wrede'schen Schauspiels ermöglichen. Sie I würde gewiß künstlerisch noch vertiefter und hoffentlich | auch stärker besucht, als Die gestrige sein. ** S t a d 11 h e a t e r. Wir verweisen hiermit nochmals I auf die bereits angekündigte Benefizvor stellung für I Frl. MarieEichenwaldam morgigen Freitag. Die I Benefiziantin, welche ujns wahrend der Saison vielfache I Beweise ihres bedeutenden Gesangstalentes und künstle- I rischen Könnens gegeben, singt die „Regiments- I kochte r". Das Vaudeville ist nach der gleichnamigen Oper | bearbeitet, was Handlung und Text betrifft; die Musik I ist diejenige von Donizetti und gehört dieselbe zum I besten und gefälligsten, was wir auf dem Gebiete der Spielopern besitzen. Wir sind überzeugt, daß es einer so tüchtigen Sängerin, wie es Frl. Eichenwald ist, nicht schwer I fallen wird, die schwierigen Gesangs-Variationen der Titelpartie mit Leichtigkeit zu überwinden. Hoffentlich vereinen sich morgen ihre künstlerischen Erfolge auch mit recht materiellen durch ein vollbesetztes Haus. Es wäre der anstrengend beschäftigt gewesenen Künstlerin zu gönnen. Zu bemerken wäre noch, daß die Uniformen der französischen Soldaten eigens für diese Vorstellung neu angefertigt worden sind. ** Der landwirtschaftliche Bezirksverein Gießen hielt gestern dahier im Lenz'schen Felsenkeller seine Generalversammlung unter Vorsitz des Direktors, Herrn Geheimrat v. Bechtold ab. Zunächst wurde der Voranschlag für 1900/01 beraten und festgestellt, und die Wahl der Mitglieder des Ausschusses des Provinzialvereins vorge nommen. Alsdann hielt Herr Landgerichtsrat Schmecken becher von hier einen Vortrag über „die Bestimmungen des i bürgerlichen Gesetzbuchs in Beziehung auf die Landwirtschaft". Er leitete seinen Vortrag mit der Bemerkung ein, daß das neue Gesetzbuch dem deutschen Volke nunmehr die ersehnte Einheit im bürgerlichen Recht gebracht habe; aus der Fülle des Stoffs wolle er herauSgreifen: Die Verjährung, den Pa chtvertrag, dieWährfchaft beim Viehhandel und das Nachbarrecht als solche Gegenstände, die dem Landwirt von besonderer Bedeutung seien. Redner behandelte zunächst das Wesen und die prozessualische Behandlung der Verjährung, die einzelnen Fristen, die Unterbrechung derselben und hob als bemerkenswert hervor, daß bei 2- und 4jährigen Fristen die Verjährungsfrist erst mit Schluß des Kalenderjahrs beginne, in dem der Anspruch entstanden war. Sodann wurde der Pachtvertrag besprochen und dabei u. a. bemerkt, daß ein Anspruch des Pächters auf Pachtnachlaß bei Mißwachs, Hagelschlag :c. wie seither nicht mehr bestehe. Die Bestimmungen über Währschaft wurden sehr eingehend behandelt. Dieselben find völlig andere als bisher. Redner erläuterte Voraussetzungen und Umfang der Rechte des Käufers, insbef. die Notwendigkeit der Wahrung der einzelnen Gewährfristen und rechtzeitigen Klagerhebung, die einzelnen durch kaiserliche Verordnung festgesetzten Hauptmängel und hob hervor, daß der Verkäufer, der Mängel arglistig verschwiegen habe, nicht durch die besonderen Vorschriften geschützt werde, und ferner bei ausdrücklicher Haftung für alle Fehler nicht nur die gesetzlichen Hauptmängel garantiert seien. Zum Nachbar- recht wurde auf die öffentlich- und Privatrechtlichen Beschränkungen des Eigentumsrechts an Grundstücken hiuge- wiesen, auf die Entfernung zum Nachbar bei Pflanzung von Bäumen, die Verhältniffe bei überhangenden Zweigen und übergreifenden Wurzeln und überfallenden Früchten. Zum Schluß erklärte der Vortragende die Einrichtung des neuen Grundbuchs an Hand eines sogen. Grundbuchblatts, welches er in der Versammlung zur Einsicht herumgab. Den klaren Ausführungen des Redners, die an vielen praktischen, dem landwirtschaftlichen Leben entnommenen Beispielen erläutert wurden, folgte reicher Beifall, und der Vorsitzende sprach ihm noch besonders für den intereffavten Vortrag den Dank der Versammlung aus. Es knüpfte sich ! eine lebhafte Diskussion an, worauf der Vorsitzende die | Versammlung schloß. ** Aus der Präsidialsitzung der Krieger- kameradschaft Hassia vom 4. März wird uns folgendes mitgeteüt: Aus dem Vertrag mit der „Providentia" sind der Kriegerkameradschaft für 1899 über 150 000 Mark zugute gekommen. Der Vertrag mit der „Zürich" wegen Haftpflichtversicherung hat eine erstmalige Vergütung aus den Prämien — der Anteil an dem Reingewinn steht noch nicht fest — von etwa 400 Mark ergeben, für den Anfang ebenfalls ein r^cht günstiges Resultat. — Die „Zürich" hat auch die Versicherung gegen1 Einbruchsdiebstahl in ihr Arbeitsgebiet ausgenommen. Allen Kameraden ist daher die Teilnahme an den durch den Landesverband vermittelten Versicherungen aus das wärmste zu empfehlen. — Aus dem Kassenberichte geht hervor, daß !d»as Kapitalvermögen des Verbandes am 31. Dezember 1899 sich auf 127 811 Mark belaufen hat. Dem Kapital sind rund 8000 Mark zugegangen, infolge des starken Rückganges der Kurse der Staatspapiere mußten aber in der Bilanz zwischen 6000 und 7000 Mark als Kursverluste abgeschrieben werden, sodaß nur eine Kapitalzunahme von ca. 1400 Mark vorhanden ist. Der Dele- Soeben wieder eingetroffen: Jul. Bräutigam, Bleickstraße 21. bei 1566 2221 liefert billigst Ob ßonsttgeu Neuheiten eingetroffen find. 2216 MAGGI Lösliche ft emuse- FrühstuckB-Suppen und Kraft - Suppen Bouillon-Kapseln Suppen-Würze Markus Bauer Kirchenplatz II. — Herrenkonfektion. — Anfertigung n. Mass In eigener Werketfitte. Kloß natürlich kein Attest beischaffen und hatte nun eine ernste Strafe zu gewärtigen. Homburg v. d. H., 21. März. Herr Oberst Wolin er, der Vorstand des Unterkunftsbureaus im Kriegsministerium zu Berlin, traf heute hier ein, besichtigte die hiesige Kaserne, sowie-den Bauplatz für eine neue Kaserne, und begab sich dann nach Niederursel, um das Gelände in Augenschein zu nehmen, auf welchem ein gemeinschaftlicher U e b u n g s p l a tz für die Garnisonen Frankfurt und Homburg geschaffen werden soll. Universität und Hochschule. — Srnanntr Die Privatdozenten an der Universität Straßburg Dr. Kobold, Observator der Sternwarte, und Prof. Dr. Hergesell, Direktor des meteorologischen Landesdienstes, zu a.-o. Profefforen in der mathematischen und naturwissenschaftlichen Fakultät. — Berufe«r Der Professor der Medizin Ernst Romberg in Leipzig als Direktor an die medizinische Poliklinik in Marburg. Er hat den Ruf angenommen. — Habilitiert r In der philosophischen Fakultät der Berliner Univerfität Dr. Walter Struck mit einer Vorlesung über „Erste Kammer und Herrenhaus in Preußen" und Dr. Alfred Bierkandt mit tiner Antrittsrede über „Dualismus oder psychophysischer Parallelismus?". — Gestorben r Der Kustos an der Gemäldegallerie des Wiener Hosmuseums, Privatdozent an der Universität und Dozent an der Akademie der Künste in Wien, Dr. Hermann Dollmayr im Alter von 35 Jahren. — Verschiedenes r Man schreibt aus Heidelberg: Die hiesige juristische Fakultät hat zu einer Neuerung die Hand geboten. In der Anzeige der Vorlesungen für das Sommer-Halbjahr hat Privatdozent Dr. Affolter einen Ferienkurs angekündigt. Er wird vom 13. August bis 13. Oktober täglich von 8 bis 10 Uhr ein Repetitorium des gesamten Bürgerlichen Gesetzbuchs abhalten. — Man schreibt aus Brüffel: Der Provinzialrat von Brabant hat in seiner letzten Sitzung beschloffen, ein Institut zur Heilung der Tollwut durch Serumbehandlung in Brüssel zu errichten. — Der erkrankte Privatdozent, Herr Dr. phil. W. Euler in Leipzig, ist vom Königlichen Ministerium des Kultus und öffentlichen Unterrichts von der Abhaltung der für das Sommersemester 1900 angekündigten Vorlesungen dispensiert worden. — Mit der Abhaltung der an der Universität Leipzig vom Professor Dr. Drude für das bevorstehende Sommerhalbjahr angekündigten Vorlesung „Theorie des Lichtes" ist Herr Professor Dr. Wiedeburg beauftragt worden. — Das Professorenkollegium der Wiener juristischen Fakultät sprach sich für Zulassung der Frauen zum juristischen Studium aus. Vermischtes. * Erfurt, 19. März. Hier sind zwei Polizei- Wachtmeisterstellen mit 1650 Mk. Anfangsgehalt, und 120 Mk. Kleidergeld ausgeschrieben. Zu diesen haben sich bis jetzt nicht weniger 180 Bewerber gemeldet. Unter diesen befinden sich Personen, welche das Gymnasial- Abiturium bestanden haben und in der Armee die Fähnrichscharge bekleiden!! * Stuttgart, 21. März. Nach einer Meldung der „Schwäbischen Tagwacht" ist der Bankier Nördlinger, der unter der Anschuldigung eines Sittlichkeitsvergehens verhaftet war, gegen eine Kaution von 40000 Mark auf freien Fuß gesetzt worden. * Paris, 21. März. Heute nachmittag feuerte vor der 5. Civilkammer ein Angeklagter drei Schüsse auf den Vorsitzenden ab, welche jedoch nicht trafen. Der Thäter wurde in Haft genommen. Das Motiv der Thal ist unbekannt. Emil Wagner, 61 Bahnhofstr._6l. Kunst-Ausstellung. ausetellüng im Turmbaus am Brand ist täglich von 11 bis 1 Uhr mittags mit Ausnahme des Samstags geöffnet, Mittwochs auch noch von 3 bis 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 3 Uhr ununterbrochen. Eintritt für Nichtmitglieder an Werktagen 50 Pfg.j an Sonn- und Feiertagen 20 Pfg. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Garteuftrahe 2. ««gebot der Arbeitnehmer i 2 Bauschlosser, 3 Taglöhner, 1 Schneider- Hrling aufs Land, 1 Mechanikerlehrling, 1 Mädchen nach Ostern für leichtere E-usarbeit, 1 Büglerin, 2 Schreibgehilfen. Nachfrage der Arbeitgeber r 1 Bäcker, 1 Holzdreher, 3 Buchbinder, 2 tüdbt. Bauschloffer, 1 Maschinenschlosser, 1 tücht. Wagner, 1 Schuhmacher im Alter M17—20 Jahren, 1 Rockarbeiter, 1 Schneider auf Woche, 1 Bauschreiner, 1 Einleger, Illandwirtschaft. Arbeiter, 1 Fahrbursche, 1 Kutscher, 3 Dienstmädchen, 1 Herrschasts« RM)in, 1 besseres Hausmädchen, 1 Dienstmädchen für eine Oekonomie, 1 Kindermädchen, 2 Lauffrauen, 1 Räberin für dauernde tägliche Beschäftigung, 1 Flickfrau. iicrtentag der „Hassia" wird am 27. Mai d. I., vor- .iitaqs 9 Uhr in Osthofen (Rheinhessen) zusammentreten. Aus dem Vorstand scheiden satzungsgemaß aus: die Pam er ab en Lahr, Gernsheim und Sandmann. Folgende Anträge stehen auf der Tagesordnung: A. seitens des Präsidiums: 1. Redaktionelle Aenderuugen am Wortlaut fcei Satzungen infolge Neudruck derselben. 2. Veranstaltung einer Gesellschaftslotterie unter den Verbandsmi^ Niedern. Ein Teil des Reinertrags soll den Veremen nach Maßgabe ihrer Beteiligung zufallen. 3 Hasfia-Vereine Hl en künftig ehemalige Soldaten, welche schon einem iächt^assia-Verein des Großherzogtums angehoren, nicht Bufnehmen 4. § 22 der Satzungen soll dahin geändert werden daß das Präsidium den Ausschluß eines Vereins m beschließen befugt sein, letzterem aber der Rekurs an |en Telegiertentag zustehen soll. 5. Ausschluß des Sol- dutenvereins Alzey aus dem Verband. B. Seitens des Bezirks Friedberg: Vereine, welche die Parole nicht mindestens in einem Exemplar halten, sollen aus dem Verband ausgeschlossen werden. — Neugebildet ist der Bezirk Ulrichstein. Der Vorsitzende des Bezirks Ober-Ingelheim, Dr. Martin, ist von seinem Amte zurückgetreten. Ehrerttafel- g,suche müssen in Zukunft protokollarisch unter genauer Angabe der Verhältnisse und der in Betracht kommenden Zeitpunkte begründet werden. Für die Herstellung eines Musters für Ehrenschreine hat die Großh. Zentralstelle für die Gewerbe in dankenswerter Weise ein Preisausschreiben erlassen. Die jetzt noch einlaufenden Anträge auf Führung des Großherzoglichen Wappens in neuen Fahnen müssen wegen Verspätung des Termins für dieses Fahr abgewiesen werden. Die Konfirmationsgaben aus brr Ernst-Ludwig- und Viktoria-Melitta-Stiftung sollen, soweit es die diesjährigen Mittel erlauben, gegen seither erhöht werden. An Jahrbüchern von 1899 sind über 30 000 stück abgesetzt und daraus für den Verband ein Gewinn von -nehr als 5000 Mark erzielt worden. Im nächstjährigen Jahrbuch soll ein Verzeichnis der Vereine und ihrer Vorstände Aufnahme finden. ** Polizeibericht. Ein junger Mensch von auswärts entwendete vor einigen Tagen einem hiesigen jungen Wann die Taschenuhr und verkaufte sie an einen hiesigen Aonimis für 5 Mark. Die Uhr hat einen vollen Wert von 3(1 Mark. Anzeige ist erhoben. — In der Nacht vom Montag zum Dienstag wurde eine Arbeiterhalle auf dem neuen Friedhöfe an der Marburgerstraße erbrochen, und daraus verschiedene Arbeitsgerätschasten entwendet. Der Dieb ist gestern in der Person des 18 Jahre alten August Rink von Wieseck ermittelt und zur Anzeige gebracht worden. Die gestohlenen Gerätschaften wurden in seiner Wohnung vor- gcfunben. A Mainz, 21. März. In dem nunmehr schon nahezu 3 Wochen währenden Aus stand der hiesigenTüncher uni» Maler werden jetzt allmählich Annäherungsversuche gemocht. Während die Meister anfänglich sich überhaupt auf keine Verhandlungen einlaffen wollten, erklären dieselben jetzt, daß sie wohl geneigt seien, mit den Gehilfen in Unterhandlungen zu treten, daß sie sich aber keinerlei Vorschriften von einer sogenannten Lohnkommission machen ließen. — $n einer gestern abend stattgehabten Sitzung des Festaus- sihußes wurden über den Zug bei der Gutenbergfeier die Einzelheiten mitgeteilt, aus welchen hervorgeht, daß der Zug der größte aller derartigen Züge zu werden verspricht unb sowohl den Heidelberger Jubiläumszug, wie auch den Diener Makartzug an Länge und Ausdehnung bei weitem übertrifft. An dem Zug werden annähernd 3000 Personen tkilnehmen, während der Wiener Zug nur 1200 und der Heidelberger gar nur 900 Personen zählte. Die Kosten des Zuges sind auf 50000 bis 60000 Mk. veranschlagt, ungerechnet die Kostüme, die die Teilnehmer aus ihren Taschen bezahlen. Neben 40 Vereinen haben sich bereits 150 Damen und 80 Herren einzeln zur Teilnahme angemeldet. — Zu dem Selbstmord des Pionier Kloß, der sich, wie erwähnt, in der Nacht vom Sonntag auf Montag zwischen Nackenheim und Aodenheim von einem Schnellzug hat überfahren lassen, vird jetzt mitgeteilt, daß die Furcht vor einer zu erwartenden Strafe die Ursache war. Kloß hatte sich Urlaub erwirkt, M seinen in Mannheim wohnenden, sehr begüterten Vater F besuchen, wobei er seinen Vorgesetzten mitteilte, daß sein Suter erkrankt sei. Neber diese Erkrankung sollte Kloß ein ärztliches Attest von Mannheim mitbringen. Da der Aater aber überhaupt nicht krank war, so konnte der junge M. Hof-Wenzel Iühchüfstraßk 33. Modes. Sllhnhosstrch 33. Meiner werten Kundschaft zeige hiermit erqebenst an, daß meine Modellhnte ».Ätz ?"9«be d^>- rb LD noch eineS 15 Pr2?,geltet «ite Ä- i ein. ° Nenn S ^rmit noch,,. 'övor telli.^ Ä^eita?r räSi W/bdU es einer; JMÖ ist, nicht sch. ^Nationen ber^, • Wnthd) vereint w tuare bei ank n SU gönnen. f, fnen der französisch lung neu anM.- herein SipD ller seine Sim Direktors, outbe der Solch?. t, und bk Styl ;r ooch/o/mM twgr yrityM Sdjmtd N bit iantoub bei Stmtüwo, m, , Mr MM W lgreisen: Die Ver Äährschast bei« als folfy ©egen- er Mutung seien ib bit yrvHuM! Men, bn tmtdenitteti hem, VerWrungSfrist ns! . in dem der ilosptiich Pachtvertto-^ iß ein Schch bti >achs, HagW Sestimmungm M \nbelt. Dieselbenfib ief. dieNottvendigkk'l > unb rechtzeitiger Mcht Pnvrbnun: erm. bah btt legen habe, nicht m weide, unb ftattM er ch nur bit M n. m M”r' d de bit EmchW 0(1tn. SrundbuP- i, btt -m «**1 für d« '«‘S «118. » ,Ut ‘ / btt Botft* ' ,i,er Kriegs iinrif uni’ L ».X Jro; NN '’S» •*»*&! ,anden * Mer seine Zahne lieb hat> träufele morgens nach dem Aufstehen und abends V oor dem Schlafengehen einige Tropfen Kosmin in ein Glas Wasser, behalte einen Schluck von der Mischung eine, Zeit lang im Munde und bewege die Flüssigkeit zwischen den Zähnen hin und her, damit dieselbe überall gut eindringen kann. Mit dem Rest spüle man wiederholt den Mund und gurgele. Wer dies täglich thut, wird bald die wohlthuende Wirkung des Kosmin auf Zähne und Zahnfleisch verspüren. Der ungewöhnlich erfrischende Wohlgeschmack des Kosmin macht übrigens dies Verfahren so angenehm, daß der tägliche Gebrauch schon nach kurzer Zeit zum Bedürfniß wird. Flacon Mk. 1,50, lange Zeit ausreichend, ist in Drogerien, Parfümerien sowie in den Apotheken käuflich. In Gießt« zu haben bei Adolf Welz. 2215 | die Hauptrolle bei der Verhandlung spielen wird, haben schon vertrauliche, natürlich unverbindliche Vorbesprechungen zwischen den einzelnen Mitgliedern der Kommission statt- gesunden. Die WareuhanSfteuer. Berlin, 22. März. In der 14er-Kommission des preußischen Abgeordnetenhauses wurde gestern abend die Beratung des Gesetzentwurfes über die Warenhaussteuer fortgesetzt, nachdem vorgestern § 1 der Vorlage angenommen worden, in welchem gesagt ist, daß der Warenhaussteuer unterliegt, wer das stehende Gewerbe des Kleinhandels mit mehr als einer der im § 6 des Gesetzes unterschiedenen Warengruppen betreibt. Dieser Paragraph stand gestern zur Behandlung, und wurde nach Ablehnung aller Abänderungs-Anträge nach der Regierungsvorlage unverändert angenommen. Theaterfkaudal. Budapest, 22. März. Die Studenten veranstalteten gestern abend vor dem Nationaltheater gegen den Intendanten Grafen Keglevich eine Katzenmusik, weil derselbe die üblichen Studenten-Vorstellungen im Theater untersagt hat. Es kam zu einem Zusammenstoß mit der Polizei, welche von der blanken Waffe Gebrauch machen mußte. Mehrere Studenten wurden verhaftet. Kronprinzessin Stephanie. Miramare, 22. März. Gestern nach der Abreise der Erzherzogin Elisabeth zog Graf Lonyay herzlich begrüßt in Miramare ein. Er nahm an dem Abschieds-Diner,' welches die Witwe Stephanie ihrem Hofstaat gab, teil, doch wurden keinerlei Toaste ausgebracht. Der heutigen Trauung geht eine Messe voran. Nach der Trauung findet in dem großen Speisesaal ein gemeinsames Dejeuner statt. Wien, 22. März. Die Wiener Zeitung publiziert ein kaiserliches Handschreiben, durch welches die Kronprinzessin Witwe Stephanie des Protektorats über das Note Kreuz in Oesterreich enthoben, und die Tochter des Kaisers, die Erzherzogin Marie Valerie mit dem Protektorat betraut wird. Ueberfälliger Dampfer. Paris, 22. März. Bis jetzt fehlt noch jede Nachricht über den überfälligen Dampfer Pauillac. Die Gesellschaft hatte einen Dampfer ausgeschickt, um nach dem Verbleib des Pauillac zu forschen. Dieser hat von dem verschollenen Dampfer noch nichts bemerkt. Kundgebungen gegen England. Antwerpen, 22. März. Die England feindlichen Kundgebungen dauern fort, ohne daß die Polizei Anstalten trifft, dieselben zu verhindern. Vor der Börse werden seit einigen Tagen Flugblätter verkauft, in welchen England und besonders Chamberlain gröblich beschimpft werden. Einem Amerikaner, der irrtümlicherweise für einen Engländer angesehen wurde, wurden die Fenster zertrümmert. Verschiedene Blätter lenken die Aufmerksamkeit der Regierung auf die Thatsache hin, daß feit einigen Tagen im Hafen große Mengen Kriegs-Kontrebande verschifft werden. So wurdeir beispielsweise Sättel für die englische Armee von deutschen Händlern über Antwerpen nach England eingeschifft, ohne daß bis jetzt Maßregeln getroffen worden sind, diese NeutralitätS-Uebertretung zu verhindern. Arbeiterbewegung. Telegramme des .Gießener Anzeigers MShrisch-Ostrau, 22. März. Die Situation ist unverändert. Die Arbeiter, aufgehetzt von den Radikalen, versuchten gestern vor dem Direktionsgebäude der Witkowitzer Kohlengruben zu demonstrieren. Aeurste Keldungm. Depesche« &t8 Bureau .Herold", Zur Alotteuvorlage. Berlin, 22. März. Die Beratung der Flottenvorlage in der Budget-Kommission des Reichstages wird nach den Mitteilungen, welche der Vorsitzende der Kommission im SenioreN'Konvent gemacht hat, mit Rücksicht auf die Erkrankung von Mitgliedern, welche sich bei der Beratung wesentlich beteiligen wollen, erst nach den Osterferien beginnen. Ueber die Deckungsfrage, die bekanntlich UoWachtimg. Kuhfieisch per Pfund 40 Pfennig von Freitag vormittags 8 Uhr ob 01121 Lahnstrasse 5. Hochfein gelvSff. Stockfisch, sowie alle Sorten Atuß- und Seefische empfiehlt billigst 01127 C. G. Kleinhenn, Triephon 66._________Bahnhofstr. 59 Ausstattungen in Glas und Porzellan ♦ Jamer E ,„XX/< So lini »itb® '<®*Ä If""5'1”? «Hfe y,n»M **’, M.i ,\’iitiie Reich p Me behandelt tM ZMett. sondern nut Md Wnbmatwnen :2s Mb Otto W der Wen W Lotte wieder von ne geiamten tW-W etreettn London, in berlain trotz des i Nchstät der Käme ^nterche der M Staat, der mietz jelbstverMndtiche teit gar nicht erst lidje Mer Euro Kriege jufäauen, .bie baburd) g. (für fid) au^m j jremdend, daß ma 1 seiner ossenknndige 1 Selbstbemßtsein w । allein von London ' Politik betrieben tv Surd) bie Sech i jt'lirf unb bie bann vuigen unb ftibitfre. fltoßer Faktor geiviss «artige Politik der L i Tatsache, daß die Lo ^amejonputiches ans Ilder Kolonialminister r-?ime§" und Ftand, pugm der Regierunc ande werden nur mit und sie haben über bi 'n London wünsch Darstellung dieser Bl iEeweise dafür, btaud MMnbel erinnert \ plomatischen Aypav E'A zn aedrWch Zechende Beisyrele lrlchen Regierung i y Uropas v ' .^Vmenrepublik 1 aMun kann. Qu ‘«W kalt zus 'i'ge Staat, de llut einen bim k°n nbeI den en ■Mo: SoiLewtg Ä* Ss ** ÄL» Mitanz am 31. Dezember 1899 Activa: 255.- 190.06 1920.52 DK Zahl der Mitglieder betrug Ende 1898 Während 1899 gingen zu Geschäfts-Empfehlung Hohverstcigerung 21 2207 Berantwsrtttcher Rebaltcur; H. ftjcflcr. ‘tol 8trUfi *et vrühl'sch« Univ.rsttätK.Buch. und etdifbrudcc« (P.-tsch Erbco) in «tetzen. 12.24 1586.96 131.26 Laubach, den 15. März 1900. GroßherzoglicheS Amtsgericht. Zimmermann. 01118] Schönes Haus zum Alleinbewohnen, zum Preise von 400 Mk-, mit Blum. Musik von Donizetti- Anfang 8 Ubr. Gewöhnliche Preise. AbonnementsbilletS haben mit Zuzahlung Passiva: Geschäftsguthaben der Mitglieder Noch zu bezahlende Warenschulden Reservefond BetriebSrücklage Reingewinn Papiermühle, den 21. März 1900. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Schwörer. vtl yiuyiueiicgungearDeiien tpa*« war, oder diese erlernen will, sofort n<2 auSwärtS gesucht. 22h Näheres Hofmannstrasse 14 Großherzogliche Bürgermeisterei Garbenteich. Schwarz. Junger Kaufmann sucht in einer besseren jüdischen Familie Kost und Logis, womöglich mit Familien« anlchluß. Offert. Unter 2214 a- d- Exped. Kaffenoorrat Warenvorrat Ausstände Wcrt der Geschäfts» Mobiliars 211,17 Giessener Stadttheater. Freitag den 23. März 1900: Keuch fiitfrl. Marie Lichkumlö. 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Eiche 55, Nadel 25. — Nähere Auskunft I Inhaber: R. und M. Imheuser erteilt auf Verlangen Forstwart Lenerer, 2226 Markt 9—10. Climbach. 2205 —mr—■ Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme während der langen Krankheit und bet der Beerdigung unserer lieben, unvergeßlichen Mutter Schwiegermutter und Großmutter ' » . -------- -— k~ — — v.» i,uu im fr»« Katharina Otto | saz-n innifljten Dattk ■ 925 Stangrn I. bi« III. KI. i Kiefern: 20 Stämme III. 'und IV. Kl' . Die trauernden Hinterbliebenen. H nTr6 ? ™c?x',37 rm scheit und K rüppel unb ca. 650 rmIein tn<6liaer 'sowie ein 3™, u,,. O.eben, ten 21. Mär, .900,_________________________0U16 D r - » Abschnitt- =1,07 tm 8 rm Scheit und Knüppel schon ?ei^^r^iegungtÄfe’nh’t W—1—I und Eichen), ca. 600 rm Eichen- und Klefernreiser und 1090 rm — * und Buchmreiser. Das Holz liegt in den Distrikten Unter- und Ober-Reifel, Eichelstück, Taubenhütte, Lautzerloch, Heegs, Pferdsheck, Rom- berg, Heilgenstock, Haring, Gänsheim, Kastenacker, Schanzen und Dächerthal, Gemeindewald von Atzbach. ®ien«ta9 den 27. März er., vormittags 9 Uhr, im ar: Elchen, Eschen und — ca. 6 fm, 60 Kiefern- und 29 Weist tannenßämme IV. Kl., ca. 15 fm, 7 rm Ki-f-rn-Natzhol,, 88 rm Scheu tit” U"? Nadelholz-R-iser, 1 K.-f-rnstamm und 22N2!«,^^"st-imme III und IV. Kl., ca. 8 fm, 75 rm Buchen- unb Eichen- ____ un£ ca. 700 rm Buchenreiser unb 460 rm gemischte (®ict)en unb Buchen). Das Hol, liegt in ben DisirMen Spitzeberg, Heil- bach, Zwerggrund, Rüstecnschneise, HShlengrunb, Königstein, TeufelSwiefe unb Himberg, Semeinberoalb von Dorlar. 11 M * । ' vormittags 9 Uhr, im r> 4lfm bqS Evirts Pensch zu Kinzenbach: Eichen: 4 Stämme s nr UTTr Knüppel, 343 rm Reiser, 81 Kiefern- unb i F'chtenstämme III. und IV. Kl. = 12 fm, 235 Fichtcnstanaen I. bis 1 lol'o9 % ’z o?nrm K'.efern-Rutzholz, 15 rm Scheit und Knüppel, 10 rm 5tocfc; .25,9 rm Nadelholz-Reiser. Das Holz liegt in den Distrikten 1 ^nperinteudentenäcker, Wann, Blaue Enten und Dreispitz, Gemeindewald 450.871 von Kinzenbach. Aushilfskellner Ein folihrr, tüchtiger Knecht, speziell für das Mineralwaffer-Fuhrwerk, zum baldigen Eintritt gesucht. 23A Wilh. Wallenfels Sohn Ein tüchtiger, solider KM gegen hohen Lohn für meine ßauhetet gesucht. 2223 Theodor Wick, Wetzlar. 2225] Hausbursche gesucht. _________H Krämer, Kreuzplatz 11. 01128] Ein Hausbürschchen für leidte Arbeit sofort gesucht. AayutzofffraHe 59. 01120] Laufmüdcken oder Frau gesucht. ____________ HrünSergerffraße 6 l. gesucht. [01125 Aöverstraße 9 III. Q hi-stgkn P"atz?7n roerUn 5pUbMuW -°ft- Anzeige, baß ich am | MkWnder- unb Mer-GesW Um geneigten Zuspruch bittet am Samstag dem 24. d. Mts., von vormittags 9 Uhr ab, bei Wirt Kreiling zu Odenhausen. • e - v........ 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