ml en. M Lma Pv tarnten P^tm, itiauies. leben SrünbnB"^ ttnta£mnM^_- ;»5lS2St MM am wj jÄ* &&•***» ®a6,m,e. P>«. 6n 9än»lich( mmz. rmit ybetmara, uw itfl Pavz, M M, ba ich irÄ e ^berieilB !-8en ba'* st® nute. ÄKSSl gsiaht-e Vertreter. SM55S— ißauWnoba^Tau ©rüniffb'tt^w 11 Fübes Bttbm jajau* Lu-ViBratzi in. ’btt >» unferet onzert ;tti. \* 8*b. ’dia, Mun: total* tel Emhm ib, Mäusbin-;«D«. Freitag den 2» Februar 1900 Zweites Blatt Amts- und Auzeigeblutt für den Ureis Gieren 9 »He Anzrigen-BrrmittlungSstellen deS In« und Ausland«« nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. HeHWee, Expedition und Druckerei: Fchntßratze Zlr. 7. Gratisbeilage«: Gießener Familienblätter, Der hessische Kandwirt, Mütter für hessische Volkskunde. Bezugspreis vierteljährl. Mk 2,29 monatlich 75 Pfg mit Bringcrlohn; durch die Abholefieke» vierteljährl. Mk. 1,9« monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl mit Bestellgeld. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. m. 45 fctfMei ttgNch Mit l*M«|nu de» Mantag« Du Eichener H«*W4tulUtteer der Buren von dem Operationsziel Bloemfontein abgeschnitten haben. Ter „Standard" ist der Ansicht, daß, wenn dies wirklich der Fall sein sollte, die W e st - armee der Buren aufgehört habe, zu existie- r c n ! — Na, vorläufig ist die Armee der Buren noch da, und sie wird von ihrer Existenz wohl bald schlagende Beweise geben. So einfältig, wie der „Standard", sind zwar nicht alle Blätter, aber die große Mehrzahl weiß sich natürlich über den großen Erfolg der englischen Generale vor Jubel kaum zu fassen. Ein einziges Blatt, der „Manchester Guardian", hat den Mut, sich abfällig über die allgemeine Begeisterung, die die jüngsten Ereignisse bei Kimberley hervorgerufen haben, auszudrücken. Das Blatt weist darauf hin, daß der Jubel verfrüht sei, so lange die Armee des Generals Cronje nicht vollständig geschlagen fei. — Worüber jubeln denn nun eigentlich die Engländer? Wie immer man die Offensive Roberts beurteilen mag, und selbst wenn man allem, was er mitteilt, die günstigste Deutung geben wollte, so stünde er doch erst am Anfänge der Erfüllung seines Operationsplanes. Roberts wollte augenscheinlich Dreierlei: 1) Kimberley befreien und der Garnison den Rückweg über Graspan- Belmont nach De Aar öffnen; 2) zugleich damit die Buren bei Kimberley, beschäftigen, um unbelästigt nach Bloemfontein zu marschieren; endlich 3) zur Unterstützung dieses Marsches die südliche Oranje-Grenze durch die Streitmacht bei Colesberg überschreiten lassen, und so von Süden ein Hilfscorps zur Eroberung Bloemfonteins heranziehen. Zum ersten Punkt: French steht in Kimberley, ob aber die Garnison „befreit" ist, ist die Frage; jedenfalls hat sie den Rückweg noch nicht angetreten; auch hat sich Cronje keineswegs an Kimberley binden lassen, sondern — zweiter Punkt — er beabsichtigt jedenfalls, Roberts die Straße nach Bloemfontein vorn und in beiden Flanken zu verlegen. Zum dritten Punkt: die ganze, seit 45 Tagen geführte Hauptaktion Frenchs bei C o 1 e s b e r g , jetzt unter General Clements, ist so gänzlich verunglückt, daß die Engländer schon auf ihre erste Basis, Aruudel, zurückgetriebeu sind, und daß infolge dessen Roberts Rückzugslinie von den Buren des Freistaates b e d r o h t ist. Es ist nämlich im höchsten Grade auffällig, daß die Buren im Norden der Kapkolonie auf das .Hartnäckigste der Eisenbahnlinie de Aar-Kapstadt zustreben, und sich um die Ereignisse, die sich in ihrem Rücken im Oranje-Freistaat abspielen, gar nicht kümmern. Ganz richtig wird in der „N. Fr. Pr." ausgeführt, daß, wenn es den Buren hier gelingt, Naauwpoort und de Aar zu gewinnen, und an diesen Orten, wenn auch nur zeitweilig, die nach der Kapstadt führende Eisenbahnlinie zu zerstören, für Lord Robert ernste Verlegenheiten entstehen würden, denn die Eisenbahn von Kapstadt über de Aar in der Richtung auf Kämberley ist die einzige Verbindung, welche die Armee Roberts hat, die eben über Jakobsdal in das Gebiet des Oranje-Freistaates eingedrungen ist. Diese Invasion dürfte sich aber auch nicht so leicht durchführen lassen, als inan vielleicht im englischen Hauptquartier anfänglich dachte. Vom Modderriver führt keine Eisenbahn nach Bloemfontein. Auf dieser 150 Kilometer langen Strecke muß der Nachschubsdienst durch mit Ochsen bespannte Wagen versehen werden. Wenn nun aber schon General Buller für sein etwa 25 000 Mann starkes Korps, mit welchem er den Flankenmarsch von Frere nach dem oberen Tugela unternahm zur Fortschaffung eines zwanzigtägigen Proviantvorrates einen Train von 5000 Wagen brauchte, so wird Marschall Roberts für eine fast doppelt so starke Armee gewiß 10 000 Wagen benötigen. Es ist überhaupt fraglich, ob eine solche Menge von Fuhrwerken in der Kapkolonie aufzutreiben war. Noch am 7. d. machte der Direktor des Transportwesens in Kapstadt öffentlich bekannt, daß die Armeeleitung Ochsenwagen mit Gespann von je 16 Ochsen zu hohen Preisen und unter Bürgschaft für den Schaden in unbeschränkter Zahl zu inieten fuche, wohl ein Beweis, daß der Bedarf wenige Tage vor Beginn der Offensive Roberts noch nicht gedeckt war. Vor Beginn der Operation gegen Bloemfontein wird die englische Heeresleitung überhaupt für die Einrichtung! einer Etappenstraße mit Hauptstationen und Proviantdepots in Jakobs- dal, Emmaus u. s. w. Vorsorge treffen müssen. Auch diese Etappenstraße wird aber ebenso wie die Eisenbahn von de Aar und Naauwpoort nach Oranjeriver-Station und weiter nach Kimberley durch ausreichende Trirppen-Abteilungen gegen Ueberfälle von feiten der Buren geschützt werden müssen, die ihre Angriffe täglich und stündlich von allen Seiten erneuern dürften. Denn, wenn nicht alles trügt, haben sich die Buren nicht nur gegen Bloemfontein sondern auch in anderen Richtungen und speziell nach Norden und Nordwesten zurückgezogen. Wie es scheint, wollen die Burengenerale es vermeiden, den Engländern mit ihren vereinigten Streitkräften in einer offenen Feldschlacht gegenüberzutreten, in der sie angesichts der englischen Uebermacht eine vernichtende Niederlage erleiden könnten. Das Heer Cronjes hat sich demnach auch in mehrere Gruppen sternförmig geteilt. Die Hauptmacht unter Cronje selbst dürfte in ihrer neuen verschanzten Stellung die englische Jnvasionsarmee festhalten, während zahlreiche kleinere Burenkorps gegen diese vom Süden und Norden aus Vorstöße machen. Größere Truppenmengen sind, wie es heißt, vom Tugela nach dem Oranjefreistaat abgegangen, und vom Süden aus macht, wie „Daily Chro- nicle" erfährt, Kommandant Delarey, ein sehr geschickter und kühner Burenführer, Anstrengungen, von Colesberg aus General Cronje zu Hilfe zu kommen. Was Cronjes Rückzug von Kimberley und die Entsetzung dieses Platzes anlangt, so ist hierbei, noch vieles unaufgeklärt. Zunächst ist es beinahe rätselhaft, daß General French ohne Kampf nach Kimberley gelangen konnte. Der Weg des Generals French nach Kimberley führte rechts und links an starken Buren-Stellungen vorbei, ähnlich dem Wege Warrens auf den Spionskop, oder Bullers nach dem Krantz-Kloof. Trotzdem hat French mit den Buren kaum mehr als gelegentliche Schüsse gewechselt! Auch die Stadt Kimberley selbst war von Schanzwerken der Buren dicht umschlossen. Trotzdem „säubert" French die Umgegend von den Buren. Eine Erklärung wäre allerdings möglich: daß Cronje den stürmischen Ritt Frenchs bedachtsam z u g e l a s s e n hat, daß es in seinem Plane lag, den Feind in das Gelände von Kimberley hinaufzuziehen. Ein gestern im Haag eingetroffenes Telegramm aus Lourenco Marques, das vom Präsidenten Krüger selbst herstammen soll, bestärkt diese Annahme, denn es berichtet, daß die Operation der Buren auf dem westlichen Kriegsschauplätze sorgfältig geplant und läng st vorbereitet gewesen sei. Der Erfolg des Generals French sei rein Sieg zu nennen. Ferner meldet das „B. T." aus Brüssel: Die Kriegslage ist unverändert, es steht fest, daß die Entsetzung Kimberleys kein Sieg ist, sondern als Folge des strategischen Planes des Generals Cronje aufzufassen ist. Cronje erhielt Nachricht vom doppelten englischen Angriff und gab deshalb Kimberley auf, das für den Krieg keinerlei Bedeutung besitzt. Es bleibt uns also nur die Wahl, anzunehmen: entweder General Cronje war zu schwach, Roberts Streitmacht vor Kimberley aufzuhalten, oder er hat aparte Pläne für den längst erwarteten Vormarsch der Engländer auf Kimberley. In ersterem Falle, d. h. wenn Cronje an der Westgrenze des Oranje-Staates nicht einmal so viel Buren aufstellen und Befestigungen anlegen konnte — in zwei Monaten! — um auch nur French aufzuhalten, so war von vornherein die ganze Aktion der Buren hier ein Schlag ins Wasser. Im zweiten* Falle, wenn die Strategie der Buren sich wie immer bewährt, wenn Cronje dem britischen Marschall eine besondere Ueberraschung vorbereitet hat, nun, so ist es auf dessen Zertrümmerung abgesehen, und die Tage im Westen müssen den Engländern noch schrecklicher werden, als sie im Osten waren. Warten wir also ab, zu welchem Ende die englische Offensive im Oranje-Freistaat führt. Wir glauben vorläufig, daß Marschall Roberts schon jetzt in Gefahr ist, von seiner Operationsbasis abgeschnitten zu werden, daß er mithin sehr leicht ebenso festgekeilt werden kann, wie einige seiner Kriegskameraden vorher. Wie gefährlich die Lage der Engländer zwischen Kimberley und Bloemfontein werden kann, zeigt eine Depesche des Reuterschen Bureaus aus Arundel. Dieser Ort liegt südlich des von den Buren besetzten Ortes Colesberg, den die Engländer kürzlich fluchtartig räumten, um bis Arundel zurückzugehen. Reuter meldet von dort aus erfreut, daß jetzt in dem dortigen Gebiete anscheinend nur wenige Buren stehen. Wahrscheinlich, heißt es nun weiter, bleiben 1OOO bis 2000 Feinde bei Colesberg, während 10 000 von Colesberg zurügezogen werden, um den von Westen her in den Oranje-Freistaat eindringenden englischen Truppen entgegenzutreten. Durch einen so bedeutenden Zuzug verstärkt, der übrigens im Rücken der gegen Cronje operierenden Engländer heranzieht, dürfte dieser aber eine so-große Armee zur Verfügung haben, daß er nicht nur jedem Angriff gewachsen ist, sondern wohl auch bald zur Offensive übergehen und möglicherweise Roberts zwischen zwei Feuer nehmen kann. Lokales und UroniiyieUes. (Anonyme Einsendungen, gleichviel welche« JnhnlteS, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.) Siehe», de» 22. Februar 1900. GeschichtSkalender. (Nachdruck verboten.) Bor 215 Jahren, am 23. Februar 1685, wurde zu Halle a. d. S. der große Meister der Tonkunst, Georg Friedrich Händel, geboren. Er verdankt seinen Ruhm seinen Oratorien, vornehmlich „Messias^, „Samson" und „JudaS MakkabLuS". Händel war zugleich ein unübertroffener Virtuose auf dem Klavier und der Orgel. Obschon er 1751 erblindete, setzte er die Leitung seiner Oratorien in London bis zu seinem Tode fort. Er starb dortselbst am 14. April 1759. •• Frühreife Kinder. Manchmal hat es den Anschein, als ob die geistigen Fähigkeiten eines Kindes Frühreife zeigen, indem die Kinder auf Fragen Antworten erteilen und selbst Fragen stellen, die man sonst von Kindern in den betreffenden Lebensaltern zu hören nicht gewohnt ist. Nach der Zeitschrift für Schulgesundheitspflege sind alle geistig frühreifen Kinder pathologisch, geistig krank, und es ist nach Beobachtung Dr. Baurs meist das Nervensystem, das bei diesen Kindern sehr früh Not gelitten hat, oder durch Vererbung schwach und reizbar das Erdendasein erblickte. Wie es körperliche Ueberempfindlichkeiten in unserem nervösen Zeitalter giebt, so giebt es auch geistige, die im Gchirnzentrum ihren Sitz haben. Es sind allesamt Reizzustände mit dem verschleierten Stempel der Schwäche, die wie bei den körperlichen über kurz oder lang in offene Erschlaffung und Lähmung Umschlägen müssen. Wenn man dies weiß, so wird man umsichtigerweise solche Kinder nicht noch mehr reizen, nicht durch erschwerte Fragestellungen ihr überreiztes Gehirn noch mehr anstrengen.' Leider geschieht dies aber nur zu oft. Was die Eltern stolz und glücklich macht, das ist ein Lob, das man der Lebhaftigkeit und Aufgewecktheit des Kindes spendet, und dieses Glückseligkeitsgefühl will stets gesteigert sein. Bei näherem Zusehen jedoch sind die glänzenden Eigenschaften der Wunderkinder ein eitles Gaukelspiel, das nur scheinbar glänzt, in Wahrheit aber schwere Krankheit bedeutet. Wenn solche Kinder nicht schon früh das Opfer reizbarer Schwäche werden sollen, so muß die Schule in erster Linie zurückhalten, der glühenden Phantasie keine weitere Nahrung geben, der übersprudelnden VerstandeSthätigkeit Ablenkung verschaffen durch Turnen, Bewegungsspiele, Baden, Schwimmen und Wanderungen. Noch viel mehr liegt es an der häuslichen Erziehung. Hier heißt es insbesondere vorsichtig sein gegenüber der glänzenden Begabung und der vielversprechenden Genialität der Wunderkinder, denn man hat eben häufig die Beobachtung gemacht, daß die früh reifen Kinder bald einer Krankheit zum Opfer fallen. Diese reizbare Verstandesschwäche solcher Kinder ist mit anderen Worten meist die Folge einer tiefsitzenden konstitutionellen Krankheit, die nur einer Anregung bedarf, um rasch den Körper zu Grunde zu richten. Kinder mit verblüffenden GeisteSgaben finken nicht gar so selten rasch zur völligen Entartung herab und verfallen in ausgesprochene Geisteskrankheiten. Und das ereignet sich desto sicherer und früher, je mehr die Kinder verkannt sind, je mehr man mit ihren schimmernden Geistesgaben prahlt, die glitzernde Frühreife in ihrer wahren Weise nicht erkennt und somit direkt gegen die Naturgesetze handelt. * ♦ ** Provinzial > Ausschuß. Samstag, den 24. Februar d. Js., vormittags 9 Uhr, findet im Regierungsgebäude dahier eine öffentliche Sitzung des Provinzial - Ausschusses mit folgender Tagesordnung statt: Erweiterung des Bahnhofs Gießen; hier Enteignungsverfahren. ♦* Kaufmännische Fachschule. Wie bekannt, kommt in neuerer Zeit das Schreiben auf der Schreibmaschine auf Bureaus und Kontors immer mehr zur Einführung, weshalb auch der Kaufmännische Verein eine solche Maschine anschaffte, und von Ende November v. I. an einen Unter- richts Kursus im Schreiben auf derselben abhalten ließ. Derselbe wurde von 10 Herren besucht, welche am Schluffe des Kursus mit Wesen der Maschine, Einsetzen des Papiers, Umschaltung, Anschlag, Schreiben rc. so vertraut waren, daß sie eine Abschrift bezw. ein Diktat in verhältnismäßig kurzer Zeit schreiben konnten. Mit dem 28. Februar — siehe heutige Annonce — beginnt nun ein neuer Kursus, und es steht zu erwarten, daß sich auch für diesen wieder eine genügende Anzahl Teilnehmer rechtzeitig anmelden wird. ** Nach den neuesten Bestimmungen der obere» Schulbehörde schließt im ganzen Lande das S ch u lj a h r am Samstag, dem 7. April, während das neue Schuljahr allgemein Montag, den 23. April seinen Anfang zu nehmen hat. An diesen beiden Tagen müssen sämtliche vorgeschriebene Stunden gehalten werden. Neuaufzunehmende Kinder müffen bis zum Tage der Aufnahme, also am 23. April, das 6. Lebensjahr zurückgelegt haben. Auf ausdrücklichen Wunsch der Eltern dürfen jedoch auch solche Kinder ausgenommen werden, welche erst bis zum 30. September 6 Jahre alt werden. Diese Kinder müssen aber die erforderliche körperliche und geistige Reife erreicht haben. •• Hessische Landes Lotterie. Finanzaspirant Adam N o h e aus Eberstadt, Kreis Darmstadt, hat am 15. l. Mts. den Dienst als Bureauassistent bei der Landes Lotterie-Direktion angetreten. ** Medico mechanisches Institut. Bielen unserer Leser wird damit gedient sein, zu erfahren, daß ein mit Zander- apparaten und allen Einrichtungen für Massage, elektrische Behandlung und gymnastische Kuren eingerichtetes Institut von Herrn Dr. moä. Zinßer dahier vor kurzem eröffnet wurde. ** Maskenball des Gesangvereins „Heiterkeit". Am kommenden Sonntag hält der Gesangverein „Heiterkeit" einen Maskenball ab. Wer schon Gelegenheit hatte, au einer der stet« geschickt arrangierten festlichen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, wird uns gern glauben, wenn wir verraten, daß für den Maskenball am kommenden Sonntag im Eafö Leib wieder zahlreiche außerordentlich gelungene Ueberrafchungen und Darbietungen vorgesehen sind. Neben allerlei sonstiger Kurzweil werden sicherlich diverse Gruppenaufführuugen den Beifall aller Teilnehmer finden. Jubiläum. Eine» rechten, würdigen und genußreichen Abend bereitete die Firma Julius Hahu am vergangenen Montag ihren Arbeitern. Um 4 Uhr nachmittags wurde auf Anregung der Prinzipale die Arbeit eingestellt, und man versammelte sich im alten Arbeitssaale, um die Einweihung des neuen Saales, sowie das svjährige Jubiläum des Werkmeisters Johannes Medebach und feines Bruders Ludwig Medebach festlich zu begehen. Nachden, seitens der Chefs, des WerksühcerS und der Arbeiter dargebrachten Ovationen folgten einige Toaste re. Nach dem Essen bildeten Gesang und Tanz sowie mehrere KouPletS und Vorträge die Fortsetzung der kleinen Feier. Die beiden Jubilare wurden von den Chefs mit je einem Geldgeschenk überrascht. Erst spät in der Nacht trennte man sich von dem Orte, wo man Arbeiter und Arbeitgeber wieder einmal im vertrautesten Verkehr und Gespräch beieinander fefyer konnte. Möge es den Arbeitern und Arbeitgebern genannter Firma vergönnt sein, noch mehrere solcher Freudenfeste zu begehen. ** Von hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Schiffsheizer Jakob Becker wegen Diebstähle vom Polizeiamt Mainz; Agent und Weinhändler Philipp Bernhard aus Sausenheim, zuletzt in Bingen, wegen Wechselfälschung und Betrugs von Großh. Staatsanwalt schäft Mainz; Krrtscher Friedrick) Bickhardt aus Völkers Hausen, Schreiner Ludwig Kraft aus Lachweiler und Kessel schmied Jakob Stein aus Worms, sämtlich wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Worms; Taglöhner Andreas Franz II. aus Horbach wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Offenbach; Johannes Fuhrmann aus Unter-Schönmattenwag wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Wald-Michelbach; Waschfrau Elise Heil geb. Koller aus Sonnenberg, zuletzt in Wiesbaden, wegen Betrugs vom Großh. Amtsanwalt zu Offenbach; Metzgergeselle Friedrich Heintz aus Kreuznach und Knecht Franz Joseph Mock aus Stäckach, zuletzt in Erbes-Büdesheim, beide wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Alzey; Schlosser Wilhelm Kammer aris Ober-Widdersheim wegen Strafvollstreckung von Großh. Staatsanwaltschaft Gießen; Taglöhner Philipp Keitel aus Oppenheim, Mfer- geselle Christian Käß aus Bönigheim und Elektrotechniker August Bachmann aus Kaiserslautern, sämtlich wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Oppenheim- Anna Maria Kilian aus Framersheim, zuletzt in Gau- Odernheim, wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Oppenheim; Dienstmagd Margarethe Kopf aus Bechtolsheim aus demselben Anlaß vom Großherzoglichen Amtsgericht Alzey; Dienstknecht Albert Lange aus Jagd Haus, zuletzt in Pfaffen-Beerfurth, wegen schweren Dieb stahls von Großherzoglicher Staatsanwaltschaft Darm stadt; Taglöhner Julius de Leon aus Magdalena wegen Unterschlagung und Betrugs und Dienstknecht Phi lipp Werz aus Sippersfeld wegen Betrugs, beide vom Großh. Amtsanwalt zu Worms; Schieferdecker Franz Massoth aus Lorsch wegen Bettelns vom Großh. Amts anwalt zu Groß-Umstadt; Dienstknecht Johannes Ullerich aus Langeneil wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Pfeddersheim; ein Unbekannter, der sich Peter März aus Dielkirchen und Georg Becker aus Dreisen nennt, wegen Betrugs vom Großh. Amtsanwalt zu Alzey; (Seo meter Karl Vorbach aus Burg-Gemünden wegen Urkundenfälschung von der Polizeiverwaltung zu Offenbach. □ Mücke, 21. Februar. Das Schmidt'sche Sägewerk hier ist dieser Tage an eine Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht zum Preise von 130,000 Mk. verkauft worden. Der Holzvorrat, der bei der Ausdehnung des blühenden Werkes immerhin bedeutend ist, geht zum Selbstkostenpreis an die Genossenschaft über. Die Genossenschaft, welche mit dem 1. März beginnt, führt den Namen „Oberhessische Holzindustrie Mücke". Das Stammkapital von 200,000 Mk. ist bereits überzeichnet. Obwohl das Schmidt'sche Sägewerk seither schon großen Betrieb führte, so steht doch jetzt mit Sicherheit zu erwarten, daß dieses industrielle Unternehmen unter genossenschaftlicher Führung bald einen neuen, bedeutenden Aufschwung nehmen wird. Tüchtige Kräfte garantieren die gute Leitung der Geschäfte; sie hat die Genossenschaft erworben. Da letztere auch die Absicht hegt, einen Ringofenbrand anzulegen, eine Anlage, die nur zum Vorteil der ganzen Umgegend gereichen würde, so berechtigt das industrielle Unternehmen zu den besten Hoffnungen. In der vortresflichen Lage der Holzschneiderei — direktes Anschlußgeleise an die Bahn — den dazu ge hörigen großen Ländereien mit zwei Wohnhäusern, der mit dem Werke verbundenen elektrischen Beleuchtungsanlagen u. a., liegen die besten Garantieen zu gewinnbringenden Fundien. §§ Hartmauushaiu (Kreis Schotten), 19. Februar. Hier wurde ein Krieger-Verein gegründet, dem sofort 32 Mitglieder beitraten. Zum Präsidenten wurde gewählt Herr Lehrer Hofmann, zu dessen Stellvertreter Herr Forstwart Rühl, zum Schriftführer Herr Heinrich Luft IV §§ Bermuthshain, 20. Februar. Der hiesige Gesang- Verein hielt gestern abend eine sehr zahlreich besuche Abendunterhaltung. Die Darbietungen des Vereins (Dirigent Herr Lehrer Heldmann) fanden allgemeinen Beifall. * Nidda, 19. Februar. Die hiesige freiwillige Feuerwehr feierte gestern Abend im „Hotel Traube" ih: 20. Stiftungsfest und das erste Stiftungsfest ihrer Kapell-. Herr Gerichtsvollzieher Vetzberger, der Kommandant d<7 Wehr, hielt eine Ansprache, in der er einen Rückblick aq die Entstehung und die Entwicklung der Wehr in der ab- gelaufenen Zeit warf und besonders erwähnte, daß in letzten Jahre die Wehr einen Zugang von 60 aktiven urd 80 passiven Mitgliedern zu verzeichnen habe. Er wies aff die wichtige Aufgabe der Wehr hin; die Sympathie d'.r Bevölkerung Nidda's zeigte sich am deutlichsten durch be rege Beteiligung derselben am Feste. Am Schluß seina Ansprache brachte Herr vetzberger ein Hoch auf de» hohcr Protektor der Hess. Feuerwehren, Se. Kgl. Hoheit den GroZ Herzog aus. Obmann Kessel gedachte der Verdienste dck Kommandanten und brachte demselben ein Hoch. Hiercv reihte sich Konzert und Ball. — Am gleichen Taze hielt der Niddaer Pferde-BersicherungSverem seine Generalversammlung ab. Herr Landtagsabgeordneter Crk als Vorsitzender eröffnete die Versammlung. AuS seinn Uebersicht ergab sich, daß der Verein 383 Mitglieder wr 693 Pferden im Werte von 370910 Mk. zählt. Vermögen des Vereins beträgt 11612 Mk. 25 Pf. neuen Geschäftsjahr wird die Jahresprämie auf 2% etW Es wurde weiter beschlossen, daß der Versicherungswert elM einzelnen Pferdes 1000 Mk. nicht übersteigen darf. DN ausscheidenden Vorstandsmitglieder wurden wieder gewahn □ AuS dem mittleren Niddathal, 20. Februar. folge des vielen Regens der letzten Tage ist die NU>»a wieder über ihre Ufer getreten. DaS Wasser hon W. 19. 2 Regiernngsd zum Vorsitzenden! g dessen Stell Schriftführer wi Fulda und E, $Itn der morgs Wotbntten an -okzlrkLverband d°« W'Xw'1 ■ Sh", W?' Md. - 9Ä« jo* ’S**; 6*1' l'fl» nuesen- 0it 4- 3f,j t JWÄi verk _8ti S * a»«* »l*ow . .f .'einen Wunsch Die Neuwahl findet foiiobt statt. n W ilitt Hl htfdi.N1' ntbörifltn anderer < Mit GeMnde-M'o ennWev drozen vorgesehene Tegens freiheil für rinko nachtet die ll'.ninik HegenseitigkeilSverh Iundesstaaten in nichts nützen tm M. M nnr da! der Wert fllr 8' oll. Di'eBeftimn fchaft des Sroßl Asenbahnen der wiesen werdende 1 Verzinsung als S für richtig, da ih den Eisenbahnve gewähren. 0 UM 5 wiOigttn fault abt @runbfloiffilrt)it& in Mainz dienen f in diesem Friihjah iluhrr den Wtr und Maschinenack Anstreicher mit hc hcrangelreten und eine ziemlich belriich hat sich die Tünche- der Gesellen einer spiele in verschieden die Heilsarmee richten, zu welchem Hebungen einen S 18 ÄÄ »nb bdanS des 2. »rmtdot? "Mellt. j£ l'X’Ä tl“ «"W“dh f’“ totpi 23 « ?°Nk, tl M dar 2 n! 'LU At16*'1 aitt 45? Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. ult. Frankfurter Börse vom 581. Februar. Wechsel auf New-York zu 4.21-22. doch nur bei sehr triftigen Beweggründen zu rechtfertigen gewesen sein würden, hat niemals die geringste Steigung bestanden, Würzburg, den Geburtsort des Regenten, derartig schwer zu schädigen. Ö Büdingen, 20. Februar. Heute übernahm der Stellvertreter des Dekans für unser Dekanat, Herr Pfarrer Bernd eck in Staden, die amtlichen Geschäfte. Dem seitherigen Dekan, Herrn Pfarrer Weber in Lißberg, wurde auf seinen Wunsch die Pfarrstelle in Langgöns übertragen. Die Neuwahl findet im Herbst auf der diesjährigen Dekanats- Der Heliograph in Thätigkeit. Die Engländer benutzen zur Verständigung mit den eingeschlossenen Truppen in Ladysmith besonders den Heliographen, einen Spiegel, mit dem durch das Sonnenlicht längere oder kürzere Aufblitze erzeugt werden. So bezeichnet z. B. ein kurzer Blitz den Buchstaben e, analog dem Morse-Apparat, das für das ganze System in Anwendung kommt. Die Striche sind dreimal so lang als die Punkte, zwischen je zwei Buchstaben wird eine Pause von der dreifachen Länge eines Punktes, zwischen zwei Wörtern von der dreifachen Länge eines Striches gemacht. Selbstverständlich bedarf der Heliograph, den wir in unserer Illustration in Thätigkeit vorführen, des Sonnenlichts, während der Nacht wendet man in neuester Zeit Acetylenlicht an. Bei Todesfällen übernimmt die Buchdruckerei dea'Glessener Anzeigers, Schulstrasse 7, die schnellste Anfertigung von Trauerbriefen und Danksagungskarten, welche auf Wunsch couvertirt geliefert werden. syliode statt. | □ Mainz, 21. Februar. Zu dem Gesetzentwurf über die Genieindeumlagenhat die hiesige Handels- t(immer der Regierung folgende Vorstellung unterbreitet: 3'1 Artikel 1 macht die Handelskammer den Vorschlag, den Gemeinden die Berechtigung zu geben, Ausländern und Angehörigen anderer Bundesstaaten, welche in der Gemeinde einen Wohnsitz haben, ohne eine Erwerbsthätigkeit auszu- iiben, für die Dauer einer gewissen Zeit, etwa 3 Jahre, zur Gemeinde-Einkommensteuer nicht oder nur mit einem ermäßigten Prozentsatz heranzuziehen. Die im Artikel 7 vorgesehene Gegenseitigkeit in der Gewährung von ©teuer= freiheit für Einkommen aus Grundbesitz oder Gewerbe, I er achtet die Kammer für außerordentlich bedenklich, da ein 1 Ge genseitigkeitsverhältnis zwischen Hessen und anderen BivndeSstaaten in dieser Hinsicht den einzelnen Gemeinden nichts nützen kann. Zu Art. 8 erscheint es der Kammer für Mckmäßig, klarzustellen, ob unter einem Einkommen bis zu W. 500 nur das Einkommen an barem Gelde oder auch dec Wert für Kost und Wohnung mit eingerechnet werden oIL Die Bestimmung in Art. 11, daß bei den in der Gemeinschaft des Großherzogtums und anderen Staaten stehenden Kienbahnen der den beteiligten Staaten alljährlich überwiesen werdende Ueberschuß nach Abzug einer ^/zprozentigen Verzinsung als Reineinkommen gilt, hält die Kammer nicht für richtig, da ihres Erachtens kein Anlaß dafür vorliegt, bei Eisenbahnverwaltungen eine solche Erleichterung zu gewähren. □ Mainz, 21. Februar. Die Stadtverordneten bewilligten heute abend einen Kredit von Mk. 35 000, die als Gr undstock für die Errichtung eines Gutenberg-Museums in Mainz dienen sollen. — Lohnbewegungen scheinen in diesem Frühjahr in allen Gewerben hier aufzutreten. Außer den Bäckern, Schuhmachern, Schreinern, Drehern unb Maschinenarbeitern sind jetzt auch die Tüncher und Anstreicher mit höheren Lohnforderungen an ihre Meister hcrangetreten und zwar ist die Mehrforderung der letzteren ein e ziemlich beträchtliche. Um einen Ausstand zu verhüten, Hail sich die Tüncherinnung bereit erklärt, die Forderungen bet Gesellen einer Prüfung zu unterziehen. — Dem Bei- spixle in verschiedenen anderen Städten folgend, beabsichtigt die „Heilsarmee" auch hier eine Niederlassung zu er. richten, zu welchem Zwecke sie zur Abhaltung ihrer religiösen Hebungen einen Saal gemietet haben. Raffel, 19. Februar. Der Kommunallandtag für bert Regierungsbezirk Kassel, der heute eröffnet wurde, wählte zum Vorsitzenden Kammerherrn v. P a pp e n h e i m-L i et) en au, zu dessen Stellvertreter Justizrat Rieß-Kassel. Als Schriftführer wurden berufen: Bürgermeister Antoni - Fulda und Erbgraf v. Isenburg-Büdingen. Zu Thren der morgen zum Provinziallandtag hier eintreffenden Abgeordneten aus Nassau und Frankfurt veranstaltet der Sezirksverband im Ständesal einen festlichen Bierabend, wozu das Haus in heutiger Sitzung die Zustimmung erteilte. Prämien auf Kredit per ult Februar 0.60%, do. per März 2.00%, Diskonto Kommandit per ult. Febr. 0.65%, do. per ult. März 1.70%» Lombarden per ult. Februar 0,60% do. per ult. März 0.95 /o, Deutsche Bank per ult. März 0.%, Dresdener Bank per ult. Febr. 0 00%, Berliner Hondelages, per ult. Febr. 0.00. Notierungen :Kreditaktien236-235.90-236.10,Diskonto-Kom- mandit 194.90-195 20-10, Staatsb. 139.80-140, Gotthard 142.30 Lombarden 29.70-80.70-00, Ungar. Goldrente 98.90, Italiener 94 50, 3proz. Mexikaner 26.30, Oesterr Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.19%, 'Ntz m Brotzh. b- nnttt, der sich fyt! !äer aus Dreis» M. imlt zu Alp. stunden wegen Urhint: mg zu Offenbach. Landwirtschaft. Der Weltmarkt und die deutsche Viehzucht. Die deutschen Schweinezüchter hatten auf Anregung der ,Ver- I einigung Deutscher Schweinezüchter" beschlossen, die Pariser Weitaus- I stellung im Jahre 1900 mit Schweinen deutscher Zuchten in würdiger I Weise zu beschicken, um im internationalen Wettbewerb den Beweis zu I führen, auf welche Höhe durch jahrelange Mühe und Fleiß die deutsche I Schweinezucht gebracht ist. Auf die Bedingungen der Pariser Weltausstellung waren dre Züchter I vollständig eingegangen, als unerwarteter Weise von der französischen I Regierung die Bestimmung getroffen wurde, daß deutsches Biehl einer lOtägigen Quarantäne unterworfen werden I müsse, wodurch eine Beschickung leider unmöglich gemacht wird. I Durch'diese Bestimmung ist Deutschland vor der I ganzenWelt als ein verseuchtes Land dargestellt,! und besonders England gegenüber, dem die Einfuhr glatt freigegeben ist, stark benachteiligt worden. Anerkennen müsien wir, daß England durch streng st e Ab-I sperrung gegen das Ausland so weit gekommen ist, vor dem Weltmarkt als seuchenfrei dazustehen, während Deutschland trotz seiner sttengen polizeilichen Inlands- Maßregeln dies nicht erreicht hat. Die deutschen Züchter haben daher, nachdem bis heute eine Aufhebung dieser Quarantäne-Maßregeln nicht erzielt worden ist, beschlossen, die Ausstellung nicht zu beschicken. Der Vorgang ist so ernst, daß er eine Beleuchtung erheischt. Die „Deutsche Agrarkorrespondenz" weist mit Recht darauf hin, daß die Maul- und Klauenseuche zurzeit nicht blos in Deutschland weit verbreitet ist, sondern ebenso auch in Frankreich, und daß daher die Gefahr einer Verschleppung der Seuche durch Ausstellungsschweine nach Frankreich jedenfalls nicht größer ist, als umgekehrt die Gefahr einer Ansteckung I der deutschen Schweine drüben und sonach einer Rückverschleppung der Seuche nach Deutschland. Die deutschen Schweinezüchter haben natürlich erwartet, daß die französische Regierung den vorübergehenden Import von Ausstellungstieren mit anderen Augen ansähe, als den regulären Handelsverkehr. Niemand kann im Ernst in Abrede stellen wollen, daß es ein anderes ist, ob beliebige Händler beliebig zusammengekauftes Vieh importieren wollen, und ein anderes, ob renomierte Landwirte und Hochzüchter, denen das volle Gefühl der hohen Verantwortlichkeit für chre Handlungen innewohnt, einige wertvolle Zuchttiere über die Grenzen Schisssnachrichten. Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten: Earl Loos und I. M. Schulhof. Bremen, 3. Februar. (Per transallantischen Telegraph.) Der Postdampfer Halle, Kapt A. Thomer vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 10 Uhr vormittags wohlbehalten in Galveston angekommen. führen. Daß sie dies in dem Moment unterlassen würden, wo bet ihnen selber auch nur der leiseste Verdacht der Möglichkett einer Jnfi- cierung ihrer Tiere auftauchen würde, liegt auf der Hand. Das gegenteilige Vorgehen der französischen Regierung entspricht genau dem Verhalten, das während der Weltausstellung in Chicago d t e amerikanische Regierung gegenüber dem Import deutscher Ausstellungspferde eingeschlagen hatte. Die fremden Regierungen stützen sich eben ganz einfach auf den Schein des Rechte« und machen chn r ück- sichtslos zugunsten der heimischen land wirt s ch a f t- lichen Interesse n geltend. Wir wollen ihnen daraus feinen Vorwurf machen; aber was wir aufs Tiefste beklagen, ja, was uns geradezu empört, das ist, daß die deutsche Regierung diesen Landern gegenüber genau umgekehrt v e r f ä h r d Demselben Amerika, das uns bezüglich der Beschickung der Pferdeausstellung m der ungebührlichsten Weise chikanierte: dem selben Amerika gestatten wir d.e Einfuhr nachweislich gesundheitsgefährlicher Fleischfabrikate. Und demselben Frankreich, das, blos auf einem Scheinrecht fußend, Die quaran- I läNksreie Einfuhr einiger Zuchttiere nicht gestatten will, gestatten wir fortgesetzt ohne jede Quarantäne die Schlachtvieheinfuhr nach elsaß loth- ring'schen Schlachthäusern, obwohl die Verseuchung jenseits der Grenze seit Langem ebenso groß ist wie diesseits. Wo, Herr Reichskanzler, bleibt da Recht und Billigkeit? — Würde man die Veterinärpolizei an den deutschen Grenzen genau so rücksichtslos handhaben, wie England sie handhabt, und wie sie im deutschen Jnlande gehandhabt wird, dann würden wir der Seuchen endlich Herr werden, und es könnte der an der Spitze der Zuchten aller Länder I marschierenden deutschen Hochzucht das Absatzgebiet im Weltmarkt I erschlossen werden Die deutsche Regierung stellt sich aber auf den I Standpunkt: Es geht auch so! btule morgen seinen höchsten Stand erreicht. Es stand nach dem Pegel bei Staden 1,20 Meter hoch. Die Länderte sind eben eifrig beschäftigt, sich diesen hohen Wafser- stand zu nutz zu machen, um ihre Wiesen gründlich zu be- tüäffern, wodurch bekanntlich die Ertragsfahigksit bedeutend ersteigert wird. — Die Kibitze sind bereits ca. 14 Tage ,Üh-r als sonst, ans ihren Nistpliitz-N bet uns eingetroffen. - In Niedermockstadt wurde heute der neugewählte Bürger, nieifter Herr Heinrich Kaufmann, in sein Amt einge ture en. Sein Vorgänger, Herr Reuther, hatte dieses Amt 47 cvghre bekleidet und es aus RuhebedurfmS niedergelegt. -Noch etwas länger, nämlich 49»/. Jahre, hat Herr Bürgermeister Reitz in Södel feiner Gemeinde vorgestanden. Derselbe trat Ende der vorigen Woche vom Amt zurück. — Bei Staden verbrannte vorletzte nacht ein ganz nahe irauS? am Orte sitzender Strohhaufen, ohne daß man das Feuer Privat-Diskont 4%% Geld. 1% bis 2% Uhr: Kredit 236-235.90, Diskonto 195 10-00-00. Staatsbahn 139.80-90, Lombarden 29.70-30.00, Berl. Handelsg. OOO, Bochumer —.— Limbrrra -< toe9en schwem atsauwaltfchaf, ^con aus LMm ’ und Dien/ckM > n »etrugS, beite Oo «WM« s öom Großh. Auiti cht Fohannes Uffe m Kaffee getrunken wird, empfiehlt es 1 1 I A sich, sowohl aus Gesundheits- wie ■llf 1 1 aus Spar samkeits - Rücksichten, den ■ ■ II wohlschmeckenden Kathreiners w Malzkaffee zu verwenden. 802 14 ■■Hi MM HH'iDj Ende 10 7* Uhr. Anfang 8 Uhr präzis. J. Kaan jun Hohversteigerung Im Walde der Gemeinde Södel kommt bis bei fm 1284 empfiehlt HUttel. 1382 (Smil Fischbach. empfiehlt eben eingetroffen bei 528 Emil Fischbach empfiehlt Eichenstämme 1. Kl. mit 9,92 fm, » H empfiehlt in bester Ware 1313 — Druck und Verlag der Brühl'schen UniverfitätS-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. Verantwortlicher Redakteur: H. «oegler. MAGGI OMfciir stellen 11 nnf-0561'11 dH’ Dee »niet nn gen Wietgelndse ?.n verlinnten M n 3 8 24 12 u n H Fst 99 99 99 29 82 72 2460 8000 6 »estens empfohlen. 1381 96 22 48 16 12 3000 400 660 65 14 A. & G. Wallenfels Markt 21. — Fernsprech-Nr. 46. Speiserüböl Palmin Schmalz Margarine Blütenmehl Puderzucker 1207 Kröffelbach, den 20. Febr. 1900. (KreiS Wetzlar) , 1388 Bangel, Vorsteher. Eine 4. vis 5.Zimmerwohnung in der Ludwigstraße oder in der Nähe derselben von einer ruhigen Familie zu mieten gesucht. Offerten mit Preisangabe beliebe man unter Nr. 0655 a. d. Exo. d. Bl. zu richten. Soeben wieder eingetroffen: Lösliche Frühstücks-Suppen Gemüse- und Kraft • Suppen Bouillon-Kapseln Dienstag den 27. Februar, vormittags 9 Uhr: Eichenstämme, 98 fm haltend, 60 58 om Durchmesser, Nadelstämme, 4,39 fm haltend, Stück Eichen-Derbstangen, 20 haltend. Mittwoch den 2«. Februar, Für einen Artikel der Wr- nugsmittelbranche wird für die Stadt ein 1320 PmißonmistM gesucht, der schon in Wirtschafte» zu thun hat. Offerten uuter Y. Z. an Haasenstein A Vogler. A.-G., Giessen. Jüngerer HauSbursche ür mein Kolonialwaren- und Fahrrad geschäft gesucht. 1314 Fr. Leo Nächst., C. Herber, Seltersweg 71 Hohversteigerung in der -eiherrl. Oberförsterei Kadevav 2. 3. 4. I Zwei schön möblierte Zimmer sofort zu mieten gesucht. Gefl. Angebote unter E. C. 0648 an , die Expedition dieses Blattes. Eier-Abschlag! la. frische Sier;umAustrivken per Stück 7 Psg. 16 rm Eichen-Prügelholz. , m Die Zusammenkunft ist am Fußweg von Langd nach Ruppertsburg. Hungen, den 21. Februar 1900. Fürstliche Obersörsterei. Schellfische Kabeljau in la. feinster, blutfrischer Ware so- Hohversteigemng. Dienstag den 27. Februar, vormittags IO Uhr, kommt in dem hiefigen Gemeindewald folgendes Holz zum Berkaus: Distrikt 8 und 15: Fr. Ito KM., C. Kerber, Seltersweg 71 Orangen beste, vollsastige, spanische Frucht, große Sendung eingetroffen. 1315 Bei Mehrabnahme äußerst billige Preise. Fr. Feo Nächst., C. Herber, SelterSweg 71. gekört und im Herdbuch eingetragen, 1V1 Jahr alt, steht zu verkaufen bei Konrad Hartmann, in Wingershausen bei Schotten. 13321 Ein dienstsähiger, reiner UozMeM Kille SÄ? Konserven wie: Staugenspargel, Brechspargel, Erbse», div. Sorten, Schnittbohnen,div Sorten, Champignons rc. rc. vormittags 9 Uhrr rm Bucken-Scheit, „ Eicken-Scheit 1. Klaffe, „ Buchen-Knüppel, „ Eichen-Knüppel, „ Aspen-Knüppel, Buchen-Wellen, Eichen-Wellen, Aspen-Wellen, rm Buchen-Stöcke, „ Eichen-Stöcke. Donnerstag den 1. Mörz, vormittags 9 Uhrr rm Buchen-Scheik, „ Bucken-Knüppel, w Eicken-Knüppel, Buchen Wellen, Eichen-Wellen, rm Buchen-Stöcke. Braver Hansbursche vom Lande, 18 bis 20 Jahre alt, wird zum baldigen Eintritt gesuckt in der 1343 Apotheke zu Grotzerr-Linderr. Lehrling per Ostern gesvihl A. Kröll Söhne, Eisenbandlunq. Für nur Mk. 1.— kaufen Sie ein Pfund reinschmeckenden, kräftigen und ausgiebigen gebrannten ÜNgr Kaffee bei Robert Stuhl, Neustadt 23. 1208 „ 13,69 „ 17,24 „ 2,30 Prima Kulmbacher Petzbräu in Zapf. Martin Steinmeyer, Grünbrgrstr. Es sollen versteigert werden: Freitag den S. Marz er., vou vormittags IO Uhr an: 2 Fichten-Stämme, 12—13 m lang, 18—22 cm Durchm. = 0,81 fm. Ficbten-Derbstangen, 0.39 fm. Stück Auchen-Langwied. rm Buchen-Scheitholz, 4 rm Buchen-Stockholz. ««« lammen “«* durch öeitfh v. bef JS9 Sb.* Großer schwarz. Gtasschranb mit Sckiebthüren, großer, schwarzer Ladentisch und Sckreibpult, Eesenschdd und Regale rc. billigst zu verkaufen. 1338 Schnlstratze 5. Feinstem Emmenthaler Käse, Edamer, echt, Kaiserkäse, Frühstückskäse, Camembert 1158 TW-MerM Scküler werden zu jeder Zeit für M neuen Tanz • Kursus angenomr.ei Sonnenstratze 5. Joseph Möhl, Tanzlehrer. M3? jRontoi5 Di' M är M- 8 k Schellfisch®, Kabttau, Zander, Schollen, Fink- hechte, lebende Karpfen, Schleie, Forellen eingetroffen. 350 Prompter Versandt nach auswärts. I. A. Schulhof, IeH^n Kolonialwaren- und Delikateffenaescküft Hohversteigerung. Dienstag den »7. Februar kommm im Gemetndewald Fellingshausen nachstehende Holzarten zur Versteigerung: 45 Eichenstämme, 3 bis 9 m lang, 20 bis 35 cm Durchmesser, 48 rm Eichen-Schichtnutzholz, 113 Nadelholzstämme, 6 bis 16 rn lang, 16 bis 37 cm Durchmesser, 5 Nadelholzstangen 2., 10 3. Kl., 106 rm Nadel-Schichtnutzholz, 12 rm Buchen- Schichtnutzholz, 51 rm Buchen-Scheit, 460 rm BuchewReiser 2., 132 rm| 8., 74 rrn 4. Kl, 13 rm Buchen- Stockholz, 3 rm Eichen-Scheit, 10 rm Eichen-Knüppel, 20 rm Eichen-Reiser 2., 57 rm 3. Kl., 9 rm Nadelholz- Knüppel, 159 rm Nadelholz-Reiser 3., 86 rm 4. Kl. Der Anfang ist vormittags 9 Uhr aus der Hude am Crumbacherweg. Bei ungünstiger Witterung findet die Versteigerung im hiefigen Gemeindelokal statt, weßhalb es sich empfiehlt, das Holz vorher einzusehen. Fellingshausen, 19. Febr. 1900. Der Bürgermeister. Wa gner. 1379 Prima Rollmöpse, per Stück 6 Pfennig, Bismarckhäringe, Sardellen, [1169 Sardines ä l’hnile rm E^chitt-Nutzholz. Vorzugsweise geeignet für Schreiner, Glaser und Küfer. Generalagentm einer Lebensverficherungs-Gesellschast, welche auch die Versicherung kleiner Summen (nicht Volksversicherung) betreibt, ist zu vergeben gegen Fixum rc. Gefl. Offerten unter Nr. 1197 an die Exped. ds. Bl. Montag den 26. Februar l. IS., v-rmittagS 10 Uhr, nach Zusammenkunft im Distrikt Noll auf dem chauffierten Abfuhrweg, aus den Distrikten Noll und Märzacker. Scheiter rm: Bucken 4261 fokieni)e3 Holz zur Versteigerung: 1. Kl., 1 2. Kl., Eichen 14, Birken 2, Aspen 6 2. Kl.: Knüppel rm: Bucken 126, Eicken 43; Reiser rm: Bucken 660,1 Eicken 120; Stöcke rm: Bucken 121,1188 Eicken 27. — Nähere Auskunft erteilt auf Verlangen Rottmeister Grün auI » WeiterShain, sowie unterzeichnete Stelle. <316 Papiermühle, den 20 Februar 1900.1 Freiherrlicke Oberförsterei Rabenau. Schwör er.__1389 I Theater-Verein. Siebente Vorstellung: Freitag den 23. Februar er.: Satisfaktion. Schauspiel in 4 Aufzügen von Alex. Baron von Roberts, last: Hubert Dietzsch, vom Stadttheater in Nürnberg. empfiehlt Robert Stuhl, Wubt 23 Heb. Arnold H. Marktftraste SS.______ 0635] Täglich frische Gier. Rodheimerstratze 2. Ein WrrlüsßgkS Mö-chcv, welches Hausarbeit versteht, tagi> über zu einem 14 Monate altn Kinde gegen guten Lohn vom 1. April an gesucht. Fravkfurterftraße iS, H *0656] Ges. w. Mädcken a. i.März ir kl. Haushalt (k. Gesck.) geg. hoh. Lohn tei gut. Behdlg. Frau Müller, reuselslustti..b 0651] Lauffrau gesucht. Löverftratze 9, HL_ 0639] Nettes Lausmädcken flefudft. Ltebtgstraße 7t, H- Kerliver ^fannkulheu, Kreppel, Cafö- uud Thee-Gebäck, grotze Auswahl in Kuchen und Torten empfiehlt täglich frisch in nur bester Qualität 849 Konditorei H. Bettler, Ecke Frankfurterstraße Südanlage. Krepp ein täglick frisch. 272 Friedrich Noll, Hofbäcker, Mausburg. Södel, den 20. Februar 1900. Großh. Bürgermeisterei Södel. Hensel, Beigeordneter. 1360 Zu kaufen gesucht: Jahresbericht und Mitteilungen des Oberhssischen Geschichtsvereins. All? Jahrgänge. — Angebote erbittet die I. Ricker'fche Buchhandlung, Südanlage 5.__1307 Am hiesigen Platze wird für sofort oder püter ein Engros • Geschäft zu kaufen gesucht durch W. Hild, 1368 Nordanlage 1. Geräumiger Laden, in dem seit Jahren ein Friseurgeschäst betrieben wird, per 1. Mai zu vermieten. 889] PH. Strack, Bahnhofstraße 58. Kiickerei ju vermieten PH. Strack, Bahnhofstraße 68. Die Hchversteigerung i Nutz- und Brennholr-Versteigerung 'Äffflb^äetfiStfi®rk btt iörstlich K-lms-Kr°v«fkls7cheu Gterfölstem Kungen Abfuhrscheine könnm vom 7. Mär., in dem Distrikt Dietrtchsberg bei Villingen. an bei Großh. Rentamt Gießen bezogen werden. Die Ueberweisung des Holzes erfolgt Donnerstag den 8. März, morgens 8 Uhr. . Gießen, den 21. Februar 1900. G-°bh- Ob-rfürft°r-i Schiff-nb-rg. 8 rm --------------- Heyer.142 rm Buchen-St-mm Prüg-lh-h, 280 rm Buchen-Stamm-R-ifig. 1291] «öchiu, die auch etwas £)nl,^: arbeit mit zu versehen hat, wird zum 1. April gesucht. Frau Dr. Karl Kempfs, ______________Marburgerstraße 65. Tüchtiges Dienstmädchen per 1. März gegen hohen Lohn gesuür 1294 Gustav Philippi, Friedberg i. H, Uiagasse Mädcken von 14—16 Jahren fofnt tagsüber gesucht. Daselbst auck Laufsico. 1271] BleichstratzeH^ ■ ächte Sodener — Mineral-Pastillen sind daß wirksamste Bekiimpfungs- mittel bei Influenz»-Anfällen Husten, Heiserkeit, Katarrh, sowie allen Reizungen der Athmungs- Organe. Für nur 85 Pfg. per g Schachtel zu erb. in allen W Apotheken u. Drogerien, J“ Mineralwasserhandlgn. flj etc. etc. 370 BllletS bei Herrn Ernst Chai Her, Neuen weg, und abends an der Kasse zu Mk. 4, 3, 2 25, 1.25 (numerierter Sitzplatz auf der MittelgaUerie), 0.60, Studenten- karten 1 Mk., Schülerkarten 40 Pfg.1288 Mein reich assortierte» Lager in echten Schweizer Stickereien wa« lalte ich in Stücken von 4.20 Meter zu außerordentlich billigen Preisen Ijingerer Kmms ür ein hiesiges Comptoir gesucht Offerten mit Zeugnisabschriften unter ». an die Exped. d. Bl. Schr-iu-rg-hilfe ür Bau und Möbel gesucht. l06Zl H. Sack, Sckreinermemer. 855] Ecke Bismarck- u. Stephan- stratze sind zwei, der Neuzeit entsprechende 5-Zimmerwohnungen — sämtlich mit allem Zubehör und Gartenanteil — alsbald ,u vermieten. Näheres Baugeschüft «Hermann, Löverstratze «, im Bureau. . 925] Eine 6-Zimmerwohnung mit Bad und allem Zubehör ist in unserem Neubau in der Plockstraße per April oder früher zu vermieten. — Desgleichen daselbst eine Mansardenwohnung mit drei Zimmern und Kammern. _________Birkeustock & Schneider. 861] Die Mansarde in meinem Hauie, 8 auch 4 Zimmer, mit Wasserleitung rc., zu vermieten. , „ , Frau S. Katzeustein, Wdhelmstr. 1. Settersweg 22, Z 5-Zimmerwohnung nebst Zub. zu verm. 1330]Das3.Obergeschoßmit 6Zimmern, Bad und allen, der Neuzeit entsprechenden Einrichtungen in unserem Neubau Plock- straße ist sofort zu vermieten. _________Birkenstock & Schneider. 1190] In meinem Hause Nordanlage 3 sind die komfortabel eingerichteten Wohnungen Parterre und i Etage, je fünf Zimmer mit allem Zubehör, per l. Apru 1900 zu vermieten Liedmann Dör, Nordanlage t. 0645] Zwei fein möblierte Zimmer zu vermieten. Licherstratze 7. 252] Ein möbliertes Zimmer zu vermieten. ffreuzplatz 11.