,ci öleichem egen 0 Mr, des Hm. g^'Mau: lauer. -SL^öottronfg nie. md. Schreibff. Handl» j Ischaft Mls-Jütr^, utgenemmen weiden. 1 °^eben. 1hl ^Aran. Jeher Feder! reiben wül, fordere tempel: 1#l &Cc -M Wt8 mg von Prvje! \x\Wx Aulügen, m Anschluß an bekannter, solider. ______£ hon“ M, 20 - an, «i raten direkt m hm butd) Leipzig« ) franko! it« Elberfeld- , u ftflfriti* VSS^i ie Dalfieu»' lickt- ,rt so« y rachv«"'7- gar» eprfl^i902 2 iivort JfjefonWj«! LZtz r" inbtn i nUn M LM M. 274 Erstes Blatt. Donnerstag den 22. November 150. Jahrgang LSOO Grfchetut tLgttch ■U LuSnahmk M SRentaflS. Dir Gießener MawiktenvtLtter Wftbm btm Anzeiger tat Wechsel mit „Heff. üfoobtoirt" u. ^Blätter Mr heff. BolkSkunde- e^chtt. 4 mal deigelegt. •e*e|ee von Injeigen zu der nachmittag- fflt den «igevden Lag erscheinenden Nummer bis vorm. 1H Uhr. NbLestellungen spätesten- abend- vorher. euer Anzeiger Aezugspreiv »icrteljährl. Mk. 2,98 monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn, durch die Abholkfteüe« »ierteljährl. Mk. 1,9» monatlich 65 Pf-. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierleljihrs. mit Bestellgeld. Keneral-Anzeiger Alle Anzeigen-TermittlungSstellen de» In« und AuSlandeA »ehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen« Zeilenprei-: lokal 12 Psg., »uSrvärt- 90 Psg. Aints- und Anzergeblutt Mv den Avers Grefzen. > ■ ■ -------—! Redaktion, Expedition und Druckerei: Kchntstraße Ar. 7. Gratisbeüagrn: Gießener Kruiilienblätter, Der hestische Kandwirt, ________________Klütter für hessische Volkskunde. «dreffe für Depeschen: Anzeiger Fernsprecher Nr. 51. Amtlicher Heil. Gießen, 20. November. Betr.: DaS Formular zu den Anträgen auf Versicherung der Gebäude. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen «n die Großh. Bürgermeistereien des KreiseS. Der Antrag auf Versicherung von Gebäuden ist von dar, daß unsere Leute lvußten, mit wem sie es zu thun haben würden, und gegen wen sie geschickt wurden; denn der kleine Finger eines braven deutschen Soldaten ist mehr wert, wie das ganze Mordgesindel der Boxer. (Bravo!) Richter ist auch zu sprechen gekommen auf die Rede, die der Kaiser int Marinekasino in Wilhelmshaven gehalten hat. Daß wir uns in großen und für unsere Zukunft wichtigen prägen nicht bei feite schieben lassen, involviert nicht -ie Tendenz, daß wir in Fragen, die uns nichts arigehen, einmischeii wollen. Aus solchen Fragen werden wir auch, künftig die 1 land für richtig. Ich lege auf das Wort Indemnität I £nLert J^r hohen Wert, denn es liegt darin ausgesprochen, | daß die Regierung ein begangenes Unrecht wieder gut macht. Wenn Richter ein Verantwortlich. I kettsgesetz für die Minister verlangt, so vergißt er, daß der Bundesrat dafür nicht zu haben ist. Mit einer solchen I ^rung :nu& im preußischen Landtage eingesetzt werden ^ch schließe mit dem Anträge, die Vorlage an die Budgel- | kommijsion zu überweisen. Abg. Rickert (frs. Vgg.): Es stand für uns alle, | Mit Ausnahme der äußersten Linken, fest, daß die Maß. regeln gegen China notwendig gewesen sind, die Einberufung des Hauses zur Bewilligung der Ausgaben aber ebenso notwendig war, und die nachträgliche Bewilligung der gemachten Ausgaben nur durch Jndemnitcitserteiluno erfolgen konnte. Wenn auch der absolutistische Geist da. gewesen ist, der Kanzler will den verfassungsmäßigen Zustand durch Einholung der Indemnität sanieren. Die Nichtberufung des Reichstags ist von der offiziösen Presst in der verletzendsten Weise vertreten worden; daR traurigste Argument war, daß die Regierung sich vor ein । paar oppositionellen Reden fürchtete, und lächerlich war die Behauptung, daß der Reichstag selbst gar keinen Wert darauf legte, einberufen zu werden. Die offiziöse PrG empfehle ich überhaupt der besonderen Aufmerksamkeit des neuen Reichskanzlers; es würde sehr erfreulich fein, wenn in Organen, die als Sprachrohre für preußische Minister dienen, nicht mehr solche Dinge zu lesen sind. Unser Urteil über die Hunnenbriefe, die solche schweren Greuel melden, müssen wir suspendieren, bis amtliche Berichte vorliegen; sollten solche barbarischen Ausschreü- ungen vorgekommen sein, so müssen sie exemplarisch be- straft werden. Die Missionare sind deutsche Staate bürger, und haben als solche ein Recht auf den Schutz des deutschen Reichs, und der chinesische Kaiser hat anerkannt, da ß die Verträge, die den Schutz der Missionark verbürgen, gebrochen worden sind. Ob China in der Lage sein wird, uns die Kriegsausgaben wieder zu er statten, wissen wir nicht. Es giebt aber Kenner der Ver hältnisse, die nieder Herstellung eines rationellen Systeme der Zölle und Steuern in China nicht verzweifeln; daß der Handel mit China entwickelungsfähig ist, darüber herrscht nur eine Meinung. Persönlich bemerkt Abg. Richter: Daß am 4. Juli noch keine irgendwie genügenden thatsächlichen Unterlagen bekannt waren, welche die Einberufung des Reichstags als unvermeidlich erscheinen ließen, habe ich in meiner Rede selbst ausgeführt. Sehr dankbar wäre ich aber dem Reichskanzler gewesen, wenn er nicht nur am 4. Juli, sondern auch für die spätere Zeit, wo die „Freis. Ztg." nachdrücklich die Einberufung des Reichstags verlangt hat, sie beachtet hätte. Noch dankbarer würde ich dem Reichskanzler fein, wenn er sich künftig nicht blos bei Unterlassungen, sondern auch bei positiven Maßnahmen auf unsere Autorität berufen wollte. Nächste Sitzung: Donnerstag 1 Uhr. (Fortsetzung der China-Debatte. Interpellation wegen der 12 000 Mark-Affaire.) Vh Uhr Ml erschienen- Mr Prozess > Braul M nunmehr § 230 St. Meßt m die der W Als erster Weinmann brrq de» Lorsi dts Landgerichts jorotit es sich Me gibt eine • Myda bei der habe zunächst n zu w M Sirnoer« nannt vor en Landrichte klärt, ans der Frieda Woyda schutzmanu Sb stimmt verne geklagten ©ter, habe auch betit der unfähigen dieselbe 10M Fn'esa Woyda i Landgericht vorigen Anhand die Frieda Wo slilsfiger Rede i dabei geblieben Kreuzverhör un stustung durch ( Die inzwischen LandgerichtSdir dabei, daß attf Der Zeuge hi Aussagen vor, gesagt habe, I kauplest, alle Frieda: Ja Der Hora W)l/1902 Hegt vkgerütHerei-Bt Grtluinge Gi * ^rgermetften Sängerin Gro Lil vo Jahr 1901/191 lang, aus dem Linden 1-01/^ Dora 1 sLmltl ^ vorn ; * Beteilig •Mir, ^ten - Täglich frische Fluss- U. Seefisctfe Bekanntmachung c« 7582 7569 CA 7572 6131 7584 7578 ZUM Totenfeste 7585 empfiehlt 04865 dieser Feier kameradschaftlichst eingeladen. 7571 für das lang auf C/3 C/D ® 0 :d G D 5 ® Gießen, am 16. November 1900. Grvßherzogliches Amtsgericht. fache gegen den Gg. Wörner von Bad-Nauheim wegen Köiper- Verletzung. Der Angeklagte war doji dortigen Amtsgericht In eine Gefängnisstrafe von 3 Monaten genommen worden, weil er eine wehrlose Frau aus Rödgen, gegen die er sich schon einmal Ihätlich vergangen hatte und deswegen zu einer Geldstrafe von 50 ihr. verurteilt worden war, ohne jegliche Veranlassung mit einem drrbin Stock zu Boden geschlagen hatte. Die eingelegte Beiusung w'.d kostenpflichtig verworfen, desgleichen die Berufung in der Strasfacke des Hch. Dorr auS Edenkoben, wegen Bedrohung. — Ebeniolls wegen Bedrohung und Körperverletzung hat stch nunmi.hr dec Landwirt Ludwig Deibel VI. aus Wieseck zu verantworten. Die ihm v-n dem hiesigen Schöffengericht dur-ch Urteil vom 5. vorigen Monats zuerkannte Strafe von sechs Wochen ersch en dem Angeklagten zu hoch, weshalb derselbe Berusung einl'gtr. Er erhält heute eine Gefängnisstrafe von 3 Wochen. Nunmehr hat sich der mehrfach vorbestrafte Schweinehändler Joh. Hch Dürrn ger aus Ober-Hörgern auf der Anklagebank ntedergelaffen, der unter drr Anklage steht, weil er am 3. Mai d. I, trotz der angeordneten Sperre mit einem mit Ferkel beladenen Wagen durch die Gemarkung Gambach gefahren, bei einem dortigen Wirte längere Zeit Halt gemacht, und demselben zwei Ferkel verkauft haben soll. Durch Urteil des Schöffengerichts Butzbach war gegen den Angeklagten auf eine Gefängmsstrafe »on 3 Wochen erkannt worden, doch hat der Angeklagte gegen dieses Urteil Berufung eingelegt, die jedoch kostenfällig verworfen Wito, Der Landwirt Johs. T h e i ß VI. aus Weitershain, der durch Urterl des Schöffengerichts Grünberg in eine Geldstrafe von 20 Mk genommen war, hatte gegen dieses Urteil Berufung verfolgt und seine Freisprechung be» antragt, die auch von der Kammer heute erfolgt. — Die bei der letzten Sitzung der Kammer vertagte Verhandlung gegen die ledige Margarethe Wilhelm aus Ober-Ofleiden wegen Kindestötung wird heute hinter verschloffenen Thüren fortgesetzt. Das nach Wiederherstellung der Oeffent- lichkeit verkündete Urteil lautet auf eine Gefängnisstrafe von 10 Monaten. — Die gegen das Urteil des Schöffengerichts Vilbel in der Strafsache gegen einen Arbester aus Ober-Erlenbach wegen Bedrohung eingelegte Bernfung wird zurückgezogen. — Als letzter Gegenstand oer Tagesordnung steht noch die Privatbeleidigungsklage des Th. Loos gegen -ben Wirt Frz. Ohmeis, beide von Ober-Erlenbach, zur Verhandlung. Dieser war vom Schöffengericht Vilbel zu einer Geldstrafe von 10 Mk. verurteilt worden. Vor der Strafkammer als Berufungsmstanz findet die Sache durch einen Vergleich ihren Abschluß. |ielt. Diese verkaufte« sie für mindestens 400 Mk. das Stltf in Brüssel und Hamburg. Jeder verdiente also als Hründer mindestens zwei Millionen Mark. Hausen, den 21. November 1900. Großherzogltche Bürgermeisterei Hausen. Müller. Grüningen, den 19. November 1900. Großherzogliche Bürgermeisterei Grüningen. Gilbert. Der Voranschlag der Gemeinde Lindenstrnth für da« Mr 1901/1902 liegt vom 26. November bis 3. Dezember, acht Tage Img, auf dem Bürgermeisterei'Büreau zur Einsicht aller Jntereffenten offen. Lindenstruth, den 21. November 1900. Grobherzogliche Bürgermeisterei Lindenstruth. SÄeld. Großh. Bürgermeisterei Münster. Gontrum. Prozeß Sternberg. Berlin, 20. November. Der Vorsitzende eröffnete heute die Verhandlung erst M V/a Uhr mittags. Der Angeklagte Luppa ist wieder nicht erschienen. Er wird steckbrieflich verfolgt. Ueber die »eitere prozessuale Behandlung der Sache erklärt Staats- anwalt Braut, daß er seinen Standpunkt geändert habe und» nunmehr damit einverstanden sei, daß in Gemäßheit des § 230 St. P.-O. auch gegen den abwesenden Herrn i, Luppa weiter mitverhandelt wird. Der Gerichtshof beschließt in diesem Sinne, nachdem jetzt festgestellt sei, daß der Angeklagte Luppa mit Absicht sich fern halte. Als erster Zeuge erscheint der Landgerichtsdirektor Weinmann, der in der ersten Verhandlung gegen Stern- beiig den Vorsitz im Gerichtshof führte. Ihm ist seilens des Landgerichtspräsidenten die Genehmigung zur Aussage, soweit es sich um Thatsachen handelt, erteilt worden. Der Zenge gibt eine Darstellung von der Aussage, die die Frieda Woyda bei der ersten Verhandlung gemacht hat. Diese habe zunächst nur von dem Hausarzt gesprochen, ohne den bannen zu wissen, und erst, als sie auf der Polizei das Bil'd Sternbergs gesehen und ihr der Name desselben genannt worden war, habe sie ihn bei Namen genannt. Landrichter Fritsch, einer der früheren Beisitzer, erklärt, aus der Erinnerung nur sehr wenig sagen zu können. Frieda Woyda habe damals die Frage, ob der Kriminal- schntzmann Stierstädter auf sie eingewirkt habe, ganz bestimmt verneint. Sie habe damals alles, was den An- gekkagten Sternberg belastete, als richtig zugegeben. Sie hab»e auch bekundet, daß sie mit einer gewissen Gewalt zu btt unzüchtigen Handlung gezwungen worden sei und für dieselbe 10 Pfennig erhalten habe. Herrn Sternberg habe Fri eda Woyda damals mit Bestimmtheit wieder erkannt. Landgerichtsrat Grodke, gleichfalls ein Beisitzer der mrigen Verhandlung, bekundet nach seiner Erinnerung, daß die Frieda Woyda damals ihre belastende Aussage in flüssiger Rede und verständlichem Ton gemacht habe und dabei geblieben sei, trotzdem sie einem langen und scharfen Kr« uzverhör unterworfen worden sei. Von einer Beeinflussung durch Stierstädter habe die Woyda nichts gesagt. Die inzwischen herbeigeholte Frieda Woyda wird dem LaindgerichtSdirektor Weinmann gegenübergestellt und bleibt dal-ei, daß alles, was sie diesmal gesagt habe, wahr sei. Dnr Zeuge hält ihr im einzelnen jede ihrer vormaligen Aussagen vor. Das Mädchen gibt zu, daß sie das alles gefugt habe, daß eS aber nicht wahr sei. Präs.: Du be« doptest, alle diese Einzelheiten seien gelogen gewesen? Frieda: Ja! Präs.: Frieda, sage doch die Wahrheit! Kränze, Kreuze etc- in schöner Auswahl zu billigen Preisen Carl Kaufmann Bahnhofstraße 11. Die feier des Geburtstages Ihrer Köuigticheu Hoheiten , -es Großherjogs un- -er Eroßherzogi« findet GamStag bett 24 l. Mts., abends Uhr, im Bereiuslokal (Feidel) statt. Die Ehrenmitglieder und Mitglieder mit ihren Familien sind zu Krieskasten der Redaktion. m. n. Bei der Menge von Korrespondenzen, die wir lügt ch erhalten, tft eS uns beim besten Willm unmöglich, jetzt nach 10 Tag n noch festzustellen, ob Ihre Korrespondenz eingegangen ist oder nicht. Ihre Zuschriften sind uns weiter genehm. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Münster für das Jahr 1901/1902 nebst Beilagen und dem Beratungsprotokoll des Gemetnde- mt° Seit A Ä*'i| Nichts fort au 6f)r n ^eoenU9Cnomn,fi 'SSL er, S tft Mit einer solche, an die Azy, sür uns ast ' 'M' dutz die M toel^ find, die L der Ausgaben o, chtragliche Bewillige ^findemnitätserteilur cholutistische Geist fr ?n verfassungsmäßig ewnität sanieren. '$■ der offiziösen Prä treten worden; bj Regierung sich vor n e. und lächerlich t? selbst gar keinen D ■ Die offiziöse, Pu mren Aufmerksam! de sehr erfreulich ja lchrohre für preup e Tinge zu lesen M ie, die solche Mrei mdieren, itf amM >arbsr//chen AMche 'n fie e^ennMisch sind deutsche St. ikechi auf den & nefische Kaiser hat n, 1 Schutz der WvM >. Ob China in bc usgaben wieder yu aber Kenner bei $ rationellen Sysla richt verzweifelns gsfähig ffl, to" er: Daß am 4. M tatsächlichen Unterlag- mfuna des Reichste r, habe ich in meta Mkbar wäre ich;• ?r nicht nur am 4., wo die „Frech; s Reichstaas Df fiorer ei* ffinfhg ">cht 6» ; positiven SW* ‘uh, p** \ffii lve9en k Evang. Gottesdienste der Methodisten-Gemeiude. Neuenweg Nr. 9, Hinterhaus 1. Stock, Eingang ErleNgaffe. Mittwoch abend 8Ve tthrr Prediger Joh. Walz auS Darmstadt. Jedermann fteundlickst willkommen. foiliri=Srii.-llilifMk.i3.8o und höher — 14 Meter! — porto- und zollfrei zugesandtl Muster umgehend; ebenso von schwarzer, weiherund farbiger „Henneberg-Seid^ von 85 Pfg. bis 18.65 p. Meter. , 6496 G. Henneberg, Seiden-FabrikanKk. u. k. Hoti.) Zürich. igetorenen i geetnant« lX Vorwat lh a°Ir ls-ß-it- 6.i* worden tvnr. sapkea7=.:lt du n notivend^L S*-»1 en- , _ 5 srove^ tSgOa ö Taschentücher zu vermieten. Wallthorftraße 15 jeder Art 04924] Möbliertes Zimmer sofort billig Bahnhofstr. 60 II. abzugeben. Schuhmacherlehrltug gesucht. Philipp Mootz, Neustadt S0. 2692