Gießener Anzeiger 8-12 General -Anzeiger Amts- und Anzeigeblntt für den Ureis Giefzen. M der, 1h II Arzvgrprei» Virrtcljährl. Mk 2LV monatlich 75 w mit Bringcrlohn; durch die Abholestele» »ierteljährl. Mk. 1,9t monatlich 65 Pfg. Lei Postbezug Mk. 2,40 Vierteljahr«, mit Bestellgeld. ÄlOS lend. Ude ?lnzrigen«LermittlungSstellc» brf In« und LuStandeF nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entzog«. AeilenpreiS: lokal 12 Pfg., au-wärt- 20 Pfg. • 1900 1905 b' 1905 tÄ 14\ w WtUIHrr Expedition und Druckerei: Schulstraße Zkr. 7. Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den »tzenden Lag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Ldbestellungen spätestens abends vorher. Mißachtung der Volksvertretung nannte? Glaubt die Regierung wirklich nicht Indemnität nachsuchen zu müssen? Auch in diesem Punkte suchte Gras Bülow den erwarteten Angriffen zuvorzukommen, indem er sich bereit erklärte, auf Wunsch einer Benderung des Gesetzentwurfs dahin zuzustimmen, daß ausdrücklich „Indemnität" erteilt werde. Mit diesem Zugeständnis hat der Reichskanzler der Opposition ziemlich viel Wind aus den Segeln genommen. Wenn aber noch genug Anlaß zu recht ernsten Betrachtungen übrig bleibt — und es fehlte daran weder in der Rede des Herrn Lieber noch in der des Herrn Bebel — so ist doch die Empfindung allgemein, daß die Kritik sich weniger gegen den verantwortlichen Staatsmann als gegen Stellen richtet, die einer staatsrechtlichen Verantwortung nicht unterliegen. Daß die ruhigen, sachlichen Ausführungen des Grafen Bülow sich nicht leicht mit allen Kundgebungen, die im Reichstage erörtert wurden, vereinbaren lassen, wer wollte es leugnen? Allein der Reichskanzler selbst kennzeichnet seine Politik mit solcher Klarheit, wies aufgetauchte Be- sorgnisie mit solchem Nachdruck zurück, daß sich gegen die meisten seiner Ausführungen begründete Einwendungen nicht erheben laffen. Graf Bülow denkt nicht daran, sich überall in Welthändel zu mischen, überall die Vorsehung zu spielen. Er sprach von den Gefahren, die die Rolle des Schiedst richters, des Friedensstifters mit sich bringt; erwies ebenso auf die Erfahrungen hin, die Napoleon III. gemacht hat, und betonte, daß die Hohenzollern keine Bonapartes seien. Er hob kräftig und treffend hervor, daß der Schwerpunkt unserer Jnteresien nicht jenseitts des Ozeans, sondern in Europa liegt. Er will keine Eroberung, er nimmt an überseeischen Unternehmungen nur Teil, soweit es die Ehre des Vaterlandes, die unbedingte Notwendigkeit gebietet. Er gab darum, wie der Befriedigung über oaS Abkommen mit England, auch der Ueberzeugung Ausdruck, daß zwischen einer gut geleiteten deutschen und einer gut geleiteten russischen Politik kein dauernder Gegensatz möglich sei. Was läßt sich gegen alle diese Erklärungen deS Grafen Bülow sagen? Immer wird in der Erwiderung vorzugsweise auf Vorgänge hingewiescn, deren Urheber nicht Graf Bülow ist, auch wenn er genötigt ist, sie mit seiner Verantwortlichkeit zu decken. Diese Lage ist für ihn nicht gerade angenehm. Aber in seiner Ruhe und Bedächtigkeit war der Reichskanzler glücklicher als der Kriegsminister v. Go ßler in seiner Schneidigkeit. WaS mag der Minister mit dem Satz gemeint haben: „Was unsere Truppen m China jetzt thun, ist nur die Vergeltung für das, was die Hunnen bei uns jahrhundertelang gethan haben"? Diese «eußerung des Generals v. Goßler erregt nicht nur bei den Parteien Verwunderung, deren Redner an der Kriegführung in China Anstoß genommen hatten. Im Jnlande wie im Auslande wird die Rede des Grafen Bülow jedenfalls einen besseren Eindruck machen als die des Kriegsministers. Und der Reichskanzler mag auf der Hut sein, daß seine Kreise nicht durch das Ungestüm seiner Gehilfe« gestört werden. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hietz«» Fernsprecher Nr. 51. Die China-Debatte im Reichstage ist am Montag angefangen und in diesen Tagen fortgesetzt worden. Wir haben die Reden des Reichskanzlers, des Zentrum- und des sozialdemokratischen Führers ausführlich vtriöffentlicht und fahren heute mit der Veröffentlichung der weiteren Reden mit derselben Ausführlichkeit fort. Der wesentlichste Gegenstand des Streites ist eigentlich durch die einleitende Rede deS neuen Reichskanzlers besritigt worden. Weshalb ist der Reichstag nicht ein» berufen worden? Indem er es weise verschwieg, zeigte sich -ruf Bülow als Meister des Stils. Wozu soll er ohne Nolt zu verteidigen suchen, was er nicht verteidigen kann? äib Ende will er es auch gar nicht verteidigen, da er selbst für die Einberufung des Reichstages im Sommer war. Nun freilich hat Graf Bülow in der Thronrede gesagt, es sei damals nicht möglich gewesen, die Kosten des Feldzuges auch nur annähernd zu schätzen. Aber ist das ein Grund, die Unterlassung der Einberufung zu rechtfertigen? Mit Recht erinnerte Dr. Lieber daran, daß man 1870 bei Ausbruch des Krieges mit Frankreich ebenso «mig die BedÜrfniffe mit einiger Sicherheit veranschlagen körnte und doch den Reichstag berief, um 120 Millionen bewilligen zu laffen, und daß auch spätere Nachbewilligungen rechtzeitig beantragt wurden. „Fadenscheinig" nannte daher der Zentrumsführer die jetzige Entschuldigung, und der Reichskanzler erhob nicht ernstlich Widerspruch. Er hatte betont, daß sein Amtsvorgänger sicherlich nicht die Absicht gehabt habe, bad gute Recht des Reichstags zu verkümmern; gegen einen solchen Verdacht schütze den Fürsten Hohenlohe feine ganze verdienstvolle Vergangenheit. Und doch, diese Erklärung, so ritterlich sie ist, läßt doch erkennen, daß Graf Alow die Haltung des früheren Reichskanzlers nur ent» schuldigt, nicht billigt. Er selbst erkennt das Recht des NeiichStagS unumwunden an und versichert, daß er es, so large er im Amt ist, unbedingt achten werde. Damit hat et her Besorgnis vorgebeugt, es könnte, was gestern geschehen ist, sich morgen wiederholen. Aber wenn der Reichskanzler vor dem Reichstage seine Verbeugung macht'und die Hand zum Frieden bietet, wie iß ein Verfahren zu sühnen, das Dr. Lieber, bei allem Sn,gegenkommen, eine Verfössungsverletzung, eine schwere 8190 89,»o 89 IQ ’ 81.— ' 82,90 ’ 274 Drittes Blatt. Donnerstag den 22. November 150. Jahrgang 1000 Aus Stadt mck Sand. Gießen, 21. November. *• Handwerker AusbildungSkurse. Die Zentralstelle für die Gewerbe beabsichtigt Anfangs Januar 1901 zu Darmstadt folgende Fachkurse von 12tägiger Dauer für Meister und ältere Gesellen abzuhalten: 1. für Maler in Holz- und Marmormalen nach der Natur. Zu dem Kursus habe» die Teilnehmer mitzubringen: ein Holzfarbengeschirr, eine» Oelfarbenvertreiber, eine Staffelei, sowie ein Reißbrett vo» 0,50x0,90 Zentimeter. Gegen Vergütung werden, außer sämtlichem Material, die mit Oelfarbe angestrichenen, dicken Papierbogen geliefert. 2. für Schuhmacher. Der Unterricht erstreckt sich auf Anatomie des Fußes, Modellmachen, Leisten-Herrichten, Fellauszeichnen und Ausfellen, Zusammenstellen der Schäfte, Fertigmachen und Kalkulation des Leders; außerdem soll eine im Betriebe befindliche Maß-Zuschneiderei vorgeführt werden. Zu diesem Kurs können nur 5 Teilnehmer zugelaffen werden. 3. für Schneider. Der Unterricht umfaßt: Maßnehmen, Zuschneiden, Stoffeinteilung und Abänderung schlecht sitzender Kleidungsstücke. Bei den Kursen 1 und 3 soll die Teilnehmerzahl 12 nicht übersteigen. Die Kurse beginnen am 6. Januar; Anmeldungen werden von der genannten Centralstelle bis zum 1. Januar entgegen* genommen. Das Unterrichtsgeld beträgt für jeden dieser Kurse fünf Mark. Dasselbe kann unbemittelten Teilnehmern auf Vorlage entsprechender Zeugnisse erlaffen werden; in gleicher Weise kann auswärtigen wenig frfMrt lägNch mit Ausnahme M ttintagB. Die Gießener >emtfie«6f4ttQ" n R 58JU ritten^ poetischen Hervorbringung. Mit Ernst Eckstein ist eine allgemein geachtete litterarische Persönlichkeit uns verloren gegangen, deren Andenken die 'Litteraturgeschichte in Ehren halten wird. Kunst und Wissenschaft. Darmstadt, 19. November. Die gestrige Matin« zum Beste« der Pensionsanstalt deutscher Journalisten und Schriftsteller nahm eine« guten Verlauf, obgleich die plötzliche Absage des Frl. Irene Triesch, die an das Krankenbett ihres Vaters berufen worden, in letzter Stunde eine Aenderung des Programms nötig machte. Als Ersatz war Fra« Jenny Eister Eichenberg aus Frankfurt a. M. gewonnen worden. Ihre Rezitation von Dichtungen Freiligrath's, Baumbach's, Fulda's und anderer Autoren wurde beifällig ausgenommen. Gleicher Anerkennung durften sich der Violinist Adolf Rebner und der Konzertsänger Dr. Weilhammer aus Frankfurt a. M. erfreuen. — Aus Frankfurt a. M. schreibt man uns: Die soeben er. öffnete Weihnachts-Ausstellung im Kunstsalon Hermes weist Sonder- Ausstellungen neuester Werke auf von dem Brüsseler Akademieprofeffor Paul M a t t h i e u , von dem Baseler Herm. R ü d i s ü h l i, von Anto« Burger- Cronberg und Victor G i l s o u l. Brüstel. Vertreten sind in der besonders reichhaltigen Ausstellung außerdem mit neuen Werke« Hans Thoma, Jos. Wopfner, G. Schönleber, F. vo» L e n b a ch , Franz Stuck, Walter F i r l e, Gabriel v. M a x u«d eine große Anzahl anderer bedeutender Künstler. Zu erwähnen ist ferner der Berliner Bildhauer A. Gr aul mit 10 Bronzen. -o — O. E. Hartleben hat, wie er selber öffentlich erklärt, 6et seinem neueste« Drama „Rosenmontag" (Verlag von S. Fischer in Berlin) als „geheimen Mitarbeiter" seinen Bruder gehabt, der zehn Jahre lang aktiver preußischer Offizier gewesen ist. — Sudermanns Schauspiel „Die Heimat", das einzige seiner Stücke, das ins Englische übersetzt ist, batte neulich bei seiner Aufführung im „Deutschen Theater" in St. George's Hall in London sehr großen Erfolg. Und e8 ist erfreulich, daß neben den bisherigen Darstellerinnen der „Magda", Sarah Bernhardt und Eleonore Düse, jetzt auch eine deutsche Darstellerin der „Magda", Fräulein Mara Feldern- Förster, mit dieser Rolle dort einen lebhaften Erfolg errungen hat. — Ein Wort von Goethe teilte Prof. Litzmann aus Bonn dieser Tage in einem Vortrag mit, den er in Frankfurt a. M. über bat deutschen Roman hielt. Rach dem verstorbenen Prof. Stickel (Jena), der mehrfach bei Goethe verkehrt hat, berichtete Prof. Litzmann: vm junger Gelehrter fragte Goethe, wie „Exzellenz zu dem schönen Stil gekommen" sei? „Sehr einfach", erwiderte Goethe, „ich ließ die Gegen, stände ruhig auf mich einwirken und suchte dann den bezeichnendsten Ausdruck dafür!" / E B 555 Gratisbeilagen: Gießener Familienbiälter, Zer hessische Kandwirt, Mütter für hessische Volkskunde. .. LLL! .Jggüg------ der ’;**»*■* C*®” Berlin SO. Iß.^ KARTEN •, ,ScHKART[ ^felkarte ; MUSTER Ranzender no o 0 0 0 0 ICH- UND ST El । SCHULSTRASSE Feuilleton. tzrnst Eckstein, dessen Tod wir vorgestern melden Nutzten, war bekanntlich ein geborener Gieß e n e r. Sem kiier war der Hofgerichtsadvokat Dr. Franz Eckstein, der im Hause Neuenbäue 21 wohnte, jetzt dem Zig.arrenfabri- Imten Nattmann, damals einem Herrn Baltin gehörig. 6r war ein sehr beliebter und bekannter Anwalt u a. mch Rechtsvertreter der hiesigen kirchlichen Bchördem teuft Eckstein besuchte mit seinem jüngeren Bruder, dem Begründer von Richard Ecksteins Verlag Berlin, das kiesige Gymnasium, das ihm, wie uns em alter Gießener nn9> älterer Schulkamerad des verstorbenen Poeten er- Mt, den Stoff geliefert hat zu seinen bekannten Schul- hnmoresken. Wer aus den Schülergeschlechtern des letzten kZi»erteljahrhunderts hat sie nicht mit vielem Behagen ge- "Schon in seiner frühesten Jugend hatte sich die dichterische Begabung Ecksteins entwickelt. Das verrät er feÜbft einmal in einigen Widmungszeilen, die er seinem i 1880 erschienenen „Liede von Guadalquivir „Murillo" vor- oiischickt und die an den Geh. Justizrat Dr. Karl von 11 cd) t e n zu Paris „in dankbarer Freundschaft" gerichtet sind Erinnern Sie sich, mein teurer Freund", so heißt > ka" jener stillen, traulichen Winterabende, die den I nen Gnmd unserer nachmaligen Beziehungen legten? U war in Gießen zu Anfang der sechziger Va br c Durch Nebel und Schnecgeiwber schritt, wenn d,° Tages Arbeit vorüber war. ein lustiger Sekundaner Ehren. Ter junge Gelehrte teurer Meun^ waren Sü.WffS FtfcSS&SB iieefer Unvollkommenheit öie Keime em es Talente 3 erMicken, das freundlich gepflegt, einigermaßen ent Mitteln könne. So übernahmen Sie denn die Mühe, dem füll seine übrigen Mitbürger so höchst uninteressanten 1904 8 1906 80.^ 1 Stutzt 1 kklilrcdk» l8braDnEcbzell ‘Vnnnen " SeH^ iräbnebe* MK äs 8-12 6(W Bemittelten einmalige Fahrt und Rückfahrt 3. Wagenklaffe vergütet und eine Beihilfe von zwei Mark täglich zur Betreuung der Aufenthaltskosten bewilligt werden. -r- 5» der hessischen Landesshnede hat der Abg. Prof. Tr. Dingel dein-Büdingen einen Antrag eingebracht, der Mr weite Kreise der evangelischen Kirche in Oberhessen und Starkenburg von größtem Jntereffe ist. Der Antrag läßt sich in Kürze dahin zusammenfaffen: Die Landessynode wolle das Oberkonsistorium ersuche», die Abgrenzung der Dieustbezirke der einzelnen Pfarrämter einer durchgehenden Revision zu unterziehen, damit die große Ungleichheit in der Ausdehnung der Pfarramtsbezirke beseitigt, die 83er» sehung der Filialorte, sowie der Kirchenbesuch der Gemeinden durch zweckmäßigere Verteilung der Filialen er- leichtert und event. die Aufhebung einzelner kleinerer Pfarreien veranlaßt werde. Wie notwendig eine solche Neueinteilung der Pfarramtsbezirke ist, geht aus folgendem hervor: Es sinden sich im Großherzogtum Heffeu ungefähr 45 Pfarreien mit mehr als drei Orten, davon 25 in Oberhesseu, 20 in Starkenburg, und zwar haben davon in Oberheffeu zehn Pfarreien je 4, 8 je 5, 4 je 6, eine 8, 2 je 10 Orte. In Starkenburg haben 6 Pfarreien je 4, 4 je 5, eine 6, 2 je 7, 2 je 11, eine 12, eine 13, eine 14, eine 19 und eine gar 27 Ortschaften. Acht von diesen ausgedehnten Pfarreien haben 2—3000, sechs 3—4000 Seelen. Im allgemeinen werden drei Orte von mittlerer Größe mit einer Gesamtzahl von ca. 2000 Seelen die Thätigkeit eines Geist- Kchen vollauf inAnsprnch nehmen, da ja ihreVersehung wegen der oft großen Entfernungen weit schwieriger ist, als die einer geschlossenen Gemeinde in einem Orte, wobei die Seelenzahl das Maximum von 3000 erreichen darf und «gentlich nicht beträchtlich übersteigen sollte. Wo vier und «ehr Orte zu einer Pfarrei gehöre», können sie nur schwer und unzulänglich versehen werden. Daß aber Pfarramts- bezirke, wie die oben genannten, die Arbeitskraft eines Geistlichen, namentlich im Winter bei oft grundlosen Wegen, weit übersteigen und in vielen Fällen vorzeitig seine Gesundheit untergraben, bedarf keines eingehenden Nachweises. Sine zweckmäßige Zuteilung der Filialen zu einer Pfarrei von seither nur zwei oder gar nur einem Orte wäre der Tage nach oft sehr leicht möglich. Aber alle Anregungen zu einer solchen Neueinteilung sind bis jetzt noch an den durch die geschichtliche Entwickelung geschaffenen Schwierig- Seiten, das Kirchenvermögen der einzelnen Pfarreien betreffend, gescheitert. Es wäre sehr zu wünschen, daß diese vermögensrechtliche Fragen diesmal die in der Begründung des Dingeldein'schen Antrags deS Näheren gegebene Lösung fände, im Interesse der Gemeinden wie auch der beteiligten Geistlichen. 4- Grebenhain, 18. November. Ein interessanter Prozeß ist soeben eingeleitet worden. Ein hiesiger Handelsmann hatte an einen hiesigen Einwohner eine Kuh verkauft mit dem Versprechen, sie gebe täglich 5 Töpfe Milch. Jn- deffen stellte es sich heraus, daß sie nur 2% Töpfe Milch flieht. Der Käufer band nun die Kuh dem Handelsmann an die Hausthür an. Dieser stellte die Kuh in den Stall des Gasthauses „Zum Darmstädter Hof- und dem Käufer zur weiteren Verfügung. Die Sache wird nun gerichtlich zum Austrag kommen. Gerichtssaal. Offenbach, 17. Oktober. Heute vormittag 10 Uhr sand hier in der Kaserne des 2. Bataillons des 168. Infanterie-Regiments die ersteöffentlicheSitzung des Standgerichts gegen einen Angehörigen des aktiven Militärstandes statt. Das Gericht setzte sich zusammen aus Major Regenauer als Vorsitzender, Hauptmann Spangenberg und Oberleutnant Balthasar als Beisitzer und Leutnant v. Kummer als Vertreter der Anklagebehörde. Als Gerichtsschreiber füngierte Unteroffizier Heck. Angeklagt ist der Musketier Hofmann von der 8. Kompagnie, der besclMldigt ist, sich vor seiner am 12 Oktober d. I. erfolgten Einstellung zum Militär der Beamten- beleidigung schuldig gemacht zu haben. Im September dieses Wahres hat der Musketier Hofmann, der in seinem Zivilleben Schreiner ist, mit einem Dollegen in Gunters- Heim einen Zug bestiegen und sich in ein Frauenabteil gesetzt. Als beide darauf vom Schaffner aufgesordert wurden, sich aus diesem Abteil zu entfernen, beleidigte der heutige Angeklagte den Schaffner durch derbe Schimpf- Worte. Der Angeklagte giebt vor Gericht an, daß er an dem betreffenden Tage total betrunken gewesen sei und, sich infolgedessen auch auf den Vorgang nicht mehr zu erinnern vermöge. Die hierauf vernommenen Zeugen schildern den Hergang der Sach«e ausführlich und bestätigen teilweise die Angetrunkenheit des Angeklagten. Nach Be- i abigung der Beweisaufnahme beantragte der Vertreter der Anklage gegen den Angeklagten wegen begangener erwiesener Weamtenbeleidigung auf Grund des § 185 des R.-St.-G.-B. eine Haftstrafe von fünf Tagen- Das Gericht erkannte auf eine Haftstrafe von fieben Tagen. Im Urteilsbeweis wurde betont, daß die Trunkenheit dem Angeklagten nicht als strafmildernd anzurechnen sei, und daß Bahnbeamte gegen derartige Exzesse stets auf das Nachdrücklichste geschützt werden müßten. Der Angeklagte verzichtete sofort auf^ das Rechtsmittel der Berufung und erkannte die Strafe als rechtsgiltig an. Mainz, 17. November. Bei der demnächst beginnenden Session des hiesigen Schwurgerichts wird ein 16 jähriges Mädchen vor den Geschworenen erscheinen, das aus Liebe einen wissentlichen Meineid geleistet hat. Das von Dintersheim gebürtige Mädchen war Augenzeuge, wie ihr Schatz in der Pfingstnacht auf der Wormser Chaussee auf einen vorüberfahrenden Radfahrer mehrere Schüsse abseuerte. Als die Sache jüngft zur gerichtlichen Verhandlung kam, beschwor das Mädchen, obwohl es von dem Vorsitzenden mehrfach! zur Wahrheit gemahnt wurde, nichts von den Schüssen gehört zu haben. Anfänglich leugnend gestand - das Mädchen jetzt nach längerer Untersuchungshaft, falsch geschworen zu haben, wobei t8 att Entschuldigung ang-av, daß eS aus für seinen Schatz so gehandelt habe. Mair*!, 17. November. Der frühere Gutsbesitzer und Wei». Händler Franz Hirsch in Nierstein ist der fortgesetzten Wechsel, fälschung und des Vergehens gegen die KonkursorduuU, angeklagt. Der Angeschuldigte betrieb seit über zwanzig Jahren tme* ausgedehnten Weinhandel, tzr hat seit etwa dreizehn Jahren »W Wechselgeschäfte gemacht und unter dis Wechsel in mehreren Wfo selber das Accept des Uhrmacher Thome aus Heidelberg geschrieben. Er behauptet, daß Thome ihn ermächtigt habe, sein Accept unter die Wechsel zu setzen. Er habe die fälligen Wechsel stet» an die Fir«, Daum in Frankfurt gehen laffen und dort immer eingelöst. I» Dezember 1899 habe er von Thome die schriftliche Ermächtig»«, erhalten, daß er bei einer großen Anzahl von Wechseln sein A««? daruntersetzen dürfe. Dafür gab er dem Thome die schriftliche & klärung, daß dieser ihm (dem Angeklagten) nichts schulde und Wechsel nicht einzulösen brauche. Für die vorhergehenden Jahre ha», er aber von dem Thome die mündliche Ermächtigung gegeben, alsba» wieder die Herausgabe verlangt, die der Angeklagte aber verweigerte. Zwei Monate darauf brach der Konkurs bei dem Angeklagten aus. Der Zeuge Thome behauptet auf seinen Eid, daß er dem Angeklagten tw der schriftlichen Ermächtigung im Dezember 1899 niemals eine mtnfc Üche oder schriftliche Erlaubnis zu seiner Unterschrift gegeben hab«, ßr habe Wiederholt davon gehört, daß der Angeklagte, der ihm früher füllig gewesen sei, Wechsel auf ihn beziehe. Aber solange er keine dieser Wechsel habe einlösen müssen, sei ihn die Sache nichts angegangen Der Wechselverkehr des Angeklagten hätte allein vom Juli 1888 6» Februar 1900 die Summe von Mk. 35 000 erreicht. Ein Mainzer Kach, mann hat in dem Konkurs des Angeklagten die Summe von Mk. 6701 »erkoren. Staatsanwalt Jungk beantragte fünf Vierteljahre Gefängnis. Dw Strafkammer sprach den Angeklagten von den Wechsel, sälschungen frei. Wegen Uebertretung der Konkursordnung — a hatte keine Bilanz gezogen — wurde er zu Mk. 50 Geldstrafe itt. urteilt. Budapest, 19. November. Der Kaiser hat das TodeSerteil gegen den Großgrundbesitzer Bela von Pap, der seinerzeit sein Bruder, um ihn beerben zu können, ermorden ließ, nicht bestäti«. Der Mörder wurde zu lebenslänglichem Kerker begnadigt. Unioersitäts Nachrichten. ” Anläßlich deS bevorstehenden 25jährigen Jubiläum» for preuWSen Oberverwaltungsgerichte hat die rechts- und staatswiffem schaftüche Fakultät der Universität Freiburg i. B. einem ehemalig« und einem gegenwärtigen Mitglied dieses Gerichtshofs, dem Senats, Präsidenten a. D. Wirkt. Geh. Rat A. W. Jebens in Charlott-Mrg und bem OberverwaltungSgerichtsrat K. M. Schultz en st ein in Berlin den Ehrendoktor der Rechte verliehen. — Aus Heidelberg wird geschrieben: Der a.-o. Professor der Chemie und Abteilungsvorsteher am akademrschen Laboratonum Dr. Heinrich Goldschmidt ist seitens du akademischen Kollegiums der Universität Shristiania einstimmig für ben erledigten Lehrstuhl dieser Disziplin in Vorschlag gebracht word«. — In Siegburg hat der Geh. Sanitätsrat Dr. Brühl die 65. Wiederkehr des Tages, an dem er an der Berliner Universität promovierte, begehen können, — Der o. Professor an der Technischen Hochschule in Karlsruhe, Geh. Hofrat Josef Hart ist in den Ruhestand vnjcht worden. — Der o. Professor an der Universität in Lemberg, Dr. Joseph Btlczewski ist zum Erzbischof rit lat. von Lemberg ernannt worden. — Die philosophische Fakultät der Hochschule in Bern hat den Oberforstinspektor Coaz in Bern und den Genremaler Albert Anker In Ins (Kt. Bern) zu Ehrendoktoren ernannt. Die goldene Haller-Medaille wurde an Dr. König-Bern verliehen. Bekanntmachung. Das Entrinden des für das Jahr 1901/02 im Gießener Stadtwald M Fällung kommenden Kieferngrubenholzes soll Eamstag den 24. d. MtS., vormittags 11 Uhr, im Bürgermeisterei-Gebäude öffentlich vergeben werden. Gießen, ben 19. November 1900. 7659 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolff. 7558 Großher^ogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolff. V ersammlung. »Otttterätag, den 22. ds. Mts., abends 8-/2 Uhr, 6ahee nLi$^£ ^uptv-rsammluug der hi-sigeu Lchweine- *e[bunn,n .JL?roirt Lustadt stall, woselbst noch weitere 2Iti SÄS?1!? .w«d-n; gleichzeitig werden Diejenigen, m letzter Versammlung sich unterzeichneten, höflichst gebeten, zu erscheinen. Lagerordnung-. Statutenberatung. Vorstandswahl. Verschiedenes. ----- -----------Die Eiuberrrfer. Bekanntmachung. -n. ^MarkZirisen aus der Stiftung der dahier verstorbenen «ttfabethe Schmidt find zu gleichen Teilen an vier bedürftige, unbe- Ichoitene, ledige, in Gießen lebende Dienstmädchen im Alter über 50 Jahre mhö vier arme W-.twen aus Gießen nach der Auswahl des Stadtvorstandes zu vergeben. Anmeldungen zum Bezüge derselben haben bis znm t,. F 1900 unter Beibringung des erforderlichen Nachweises bei der unterzeichneten Stelle zu geschehen. Gießen, den 16. November 1900. Alice-Kochschule. beginnt der Weihnachts-Kursus. In den K°ch-Kursu- können noch einige Damen ausgenommen werden. ____frbttSe fln. NkkkM M Äitttunj eines ZMms in Gießen. General-Versammlima Donnerstag den 22. Wovemöer cr., aöends 8 Ahr im Hotel Grostherzog von Heften. Uages-Hrduvug: 1. NechmschaflsderiÄt. - 2. Wahl der Ausschüsse — 3. Veranstaltungen des Vereins im bevorstehenden Winter-Semestcr. ^588 Der Vorsitzende: Prof. Tpengel. Original Singer Ääliinaschiiieii. "gl. Bayr. Gtaaksmedaille München 1898 mit der Motivierung: Vorzüglich und vielseitig mustergiltig* stellen das Vollkommenste dar, toaB Die l>lsher für Familien gebrauch und häusliche Industrie erzeugt hat. Unsere Maschinen für AAüationszwecke sind unerreicht tn Nähgeschwindigkeit und Dauer, wie iw 2helfcit,flfeit und Gute der Leistungen. Spezial-Maschinen für die verschiedensten Aweäe uxi> Tur jede Branche der Industrie. Kostenfreie UnierrichtSknrse anch in der modernen Knnststi«rerei» Singer Go. Nähmaschinen Akt. Hes. Frühere Firma: G. Neidlinger. 4878 AaHnhofstraße 4. Giessen. Bahnhofstraße 4. Parfümerien und Toilettemittel als: Kopfwasser, Kaaröl, Nomade ISrillantlne, Nuder, Schminke, Locken- wasscr, Zahnpulver, Mundwasser, Jayu- palla, Aahntinktur. Mundcachu, Seife, Schwämme, Aahnöürsseu, KautVürsteu, /ufah, Streupulver, Außfeife, Auß- fpiritus, Küyueraugenringe, Kaut- cream, MandetKleie, Glycerin, Medl- zinifche Seifen, Hafchentuch-Aarfüm, Echt Gau de Gologne von Johann Maria Marina, gegenüber dem Jülichplatz, 2C. rc. empfiehlt 7460 Adler-Drogerit, Srltersweg 39. ____Otto Lchaaf.___________ C. Böhr & Co., Giessen. Spezialität: Kinderbetten und Erstlingswäsche. Jllustr. Kataloge gratis und franko. Weisser Streusand kann zu jeder Zeit bei guter Abfahrt geholt werden. Ebendaselbst 739', gelber Sand per Wagen 50 Pfg. Karl Kuhl, Sandgrubenbesitzer, Wieseck. Theater-Verein. Dritte Vorstellung: Mittwoch den 21. d. Hits., 8 Uhr pünktlich. Ein Fallissement. Schauspiel in 4 Akten von Björnstjerne Björnson. Gast: Herr Jürgensen vom Kgl. Hoftheater in Cassel Billets: In der Musikalienhandlung von Ernst Challier (Rudolphs Nach- ----------- folger) und abends an der Kasse. 7440 Nach Schluss des Theaters Omnibusverbindung nach verschiedenen Richtungen. Cigarren kaufen Sie preiswert und finden große Auswahl bei Carl Lindenplatz, Ecke Wallthorstr. Retter Geschäfts-Empfehlung. Mache die verehrlichen Bewohner von Gießen und Umgegenb darauf aufmerksam, daß sich meine BlniilcnhtlMuiifl nunmehr in meinem neuerbauten Hause Settersweg 41 befindet. 7467 Friedrich. Georg, Kunst- und Kandelsgärlner. 1381 ( M »**• Sionnenslrasse N KM MW ni4$t ILateriama8lca just (ß Schaukel- trommeln, Troi ■V/AW Itit uni I begeht je, 1 Seife und Dr.Thon zu verwend flüster 8c schneeweiß Geld erspa fatrik vor «WAch ab Wb 6^ •5 SJ t 3* = . 9 * J. Kaan jr., Kreuz 10 7381 off 7479 (Lebende Bilder) Bahnhofstrasse 30. Bahnhofstrasse 30. fe«er-, fall- and diebesfeste XassenschräitHe $ bei Brand und Diebstahl bewährt. 3006 Hes. Geld erspart. 3047 Fabrik von Dr. Thompson'« Seifenpulver, Düsseldorf. zur Ahhaltung von Festlichkeiten in empfehlende Erinnerung. II 7439 Iktlid nw S . s ogooooooo! it. von Lech Hochschule ir t i Genremal-i nannt. 2ii M' Lignitkohlenl feile und billigste Kohle» für Kausörand, Kestclheizung und Mäckereien liefern waggonweise ab Bahnstation Westerburg 7469 Gildemeister & Kamp,, Kohterrgroßyaudknrrg, Cobleuz. Kroße Auswahl in allen Sorten 7309 ummischuhen. Auch werden Gummischuhe unter Garantie f. Kattvarkeit ausgeb. L. Bernhardt, Renen»Bäue 15. aenste bar, t • erjeuflt h.' " mb Sau '• . ensten F' g «ME DAI LLE« > mH —<73*0- ga * V c Kassetten in mustergiltiger Ausführung. p 6we Lager in Fahrrädern ei Meiörleilei. MT A Mähmaschinen. J jjj Kopierpresssen. Wasch- und Wringmaschinen. Waschmangen. Ausgestellt in acht Schaufenstern findet man 7508 Schlossgasse 16 Ecke Kanstkibkrk.SlsndKtz Näh-, Salon-, Rauch-, Blumen-, Erker-, Luther- und Klnderlische, Kontor-, Kinder-, Triumphklapp- Stühle, Herren-Schreibsessel, Bücher- und Noten-Etageren, Ofenschirme, Staffeleien, Truhen, Balustraden, Cigarrenschränke, verstellbare Kinder - Schreibtische für jedes Alter, Panneeibretter, Korridor-, Schirm- und Blumenständer in Holz und Eisen. Th. Brück Möbelfabrik mit Motorenbetrieb. 16 61 St 9n,uti0^h ®aniiR 6.Jhi|. 'rchehn H 'N ?el^8 2 e? «ccept sffs *ben C ad» ottn-v. Reflagten aul N* eine 4 \ Segebtn jabt ?"'hm frük, “ f°lange r |. 4° nichts ang». Dom 3uli I6I81 *■ EinNaiius, Linoleum jnm Aelegeu ganzer Zimmer, und Linoleum-V orlag*en. Photographisch Apparate in allen Preislagen. H. Noll, Giessen. Fernsprecher Nr. 261. Philosophenwald. Meinen sehr geehrten Gästen zur gefälligen Nachricht, daß mein Etablissement unter Nr, 251 an das Fernsprechnetz angeschlofsen ist und bitte ich, bei Bestellungen an nücb sich des Telephons zu bedienen. — Gleichzeitig bringe ick für die Vereine meinen Prima Wagenfett u. Hufsalbe KdttM uni) KdmWeluren Halte mein Korset'Spezialgeschäst (schwarz und gelb) e t billigst 6672 C. Schiemangk, Lollar. Wiederverkäufer gesucht. Zur Herbstdüngung empfehlen 6237 Peru - Guano (Füllhornmarke) zu 8,50 Mk. pro Centner, bei Abnahme von 10 Ctr. und mehr billiger. A. Kröll Söhne, Gießt«, Zeltersweg. d Anerkannt leistungsfäh. Bezugsquelle für Aetikateffe«, Aische, Heflügef, Konserve«. Spezialität: Lieferung für chesellschafts-Men. 6821 Srrsondt «ach auswärts sehr prompt, da nur 4 Minuten v. d. Bahnhöfen u. Hauptpostamt. V Arbeiten hält sich bestens empfohlen Karl Krebs Schulstraße 10. hochfeines Kronen-jVialzbter unübertroffen an Nährwert, alkoholfrei, besonders zu empfehlen Kranken, jungen Müttern, Kindern, in 8/10 Liter-Flaschen, ä 15 Pfg. 7016 Tchlost Brauerei Wilde & Comp., Dortmund. Alleinverkauf: H. Kempf, Bierverlag, Giitzen. Zur Anfertigung von ) Emil Fischbach, Giessen Hlr empfiehlt Ä Cervelatwurst, feinste Gothaer, ek Hummer in Dosen, Zungen in Gelle, j Camembert-, Kaiser-, Emmenthaler-, Edamer-, FrtihstQcKskäse, V Pumpernickel, V Süssrahm - Tafelbutter, Thee, Vanille, B Feine und feinste Liköre, Punsch - Essenzen, M Moussierende Rheinweine von Gebr. Höhl in Geisenheim, 7290 darunter Kaiserblume, Paris 1900 goldene Medaille. Gemüse- und Obst - Conserven, 1 Kaffee fikJB roh und gebrannt, in erlesenen feinsten und feinen Qualitäten. Ä Da- Belege« aanzer Zimmer wird fachmännisch auSaeführt. e«: Psychiatrische Klinik, Physikalisch-chemisches Institut, UniverfitätS. Bibliothek, Kreisamt rc. rc. Th. Brück, Schloßgaffe 16. Weltberühmte Durkopp s »ätaaschmen uad Fahrräder sowie Motorräder und 7285 •S-ÄS1 .»SÄ**- etzsteinstrasse 44. D Fr. Krogmann Giessen J WC. G. llleinhennM vahnhosstr. 59. — Teleph. 66 4 Giessen. rtf? rtt7rttLtü*j Seltersweg 68 NlllllfSlck Seltersweg 68 Fartsrre und erste Etage. “ * “ WtzS A-s- ML? Parterre und erste Etage. Grösstes Spezial-Geschäft für Betten und Schlafzimmer-Einrichtungen Permanente Ausstellung- wen 20 kompletten Schlafzimmern sowie einzelner Schlafzimmer-Möbel in allen Preislagen. Grösstes Lager in Holz-, Messing- und Eisen-Bettstellen. Grosse Auswahl in Kinderbetten. Kein Kaufzwang. Besichtigung erbeten. Franko-Versandt nach Auswärts. 7889 6820 10. 10 Seltersweg 10 Seltersweg 10. UNd 7609 17 WMHMrch!7. TuchhMlmg, gtgränhct 1827. ■ 7482 Anna Schadek Wwe »GGDGGCGOGOSOGGGGDGGGGGGGGSOOGGO-IGKOG Erstes Alle Sorten See- md FahMe:!Reparat«ren Schellfische, Kavefjau, Seezungen, »!»♦ Cigarr-ngefchäft, Neuenweg 80. Emil Horst, Giessen “fs- Bruder Schmidt 1 ü Zauder, Kechte, Weißfische, ZSaröen usw. 6360 in stets frischer, sowie in lebender Ware. Bestellungen zu Gesellschaftsefsen usw. werden prompt ausgeführt. Marti« Simon, Akerweg 1. Wiener Cafe. Ausschank des echten „Urquell“ aus dem au Stöcken w» Men elc. werden stets angenommen. 7064 z w~ Buxkin-Reste -^a paffend zu Kerren- und Knaöen-Anzügen Preislage: 3, 4, 5, 6, 7 und 8 Mark das Meter. Louis Treff & Co. Räumungs-Ausverkauf. @ 20 pCt. Rabatt gewähren wir nur öis Weihnachten auf eine Partie zurückgesehter Aurkin Stahlwaren. Berndorfer Reinnickel-Kochgeschirre^ ver«mw.rtlich ftr tz« dimetam teil: V- ötttf,, für kn «c< - Mens und h« «tz Thee Messmer. Täglich gsosse Auswahl von Torten, Kuchen, Gebacken bekannter Güte. Wirt schafts -MebernaHme. Meinen werten Gästen und Freunden Hiermit die ergebene Mitteilung, das ich neben meiner seither betriebenen Wirtschaft zum Frankfurter Hof, mit dem heutigen Tage „Textors Terrasse“ übernehme. Der Wirtschaftsbetrieb ist bei günstiger Witterung bis 15. März k. I. an Sonntagen von Mittags ab geöffnet, an den übrigen Tagen nur bei vorheriger Anmeldung. Vereine, Korporationen und Gtsellschaften wollen mich von einem Besuch zu anderer Zeit gütigst vorher in Kenntnis setzen. Für aufmerksame und prompte Bedienung ist bestens gesorgt. Hochachtungsvoll Liebigstrasse 43/45 und An den Bahnhöfen. Kasche Atfmmg in Megener AnMrnng ;u billigen Preise». Grosses Lager in Trittstufen, Platten, Daohf&lzziegeln, Krippen, Trögen usw. Seltersweg No. 83. X Glac6, Doxkin, Krimmer, Wildleder und Stoff empfiehlt billigst Wilh. Wirslg, Handschuh-Fabrik Grosses Lager in llsaiss- und Küclwug’eräten Waschmaschinen. Blumentische. MA- -- - __ ___ Emaille- u. Nickelwaren. Wringmaschinen. Leitern. Weiße und Grlme-Worhänge in großer Auswahl, adgepatzt und am Stück. Großer Posten Vorhänge von 3 Mk. an per Fenster zum Ausverkauf. Vorhänge in Wolle, Seide und gestickt. Th. Brück, SDMM 16. in Winter-Handschuhen Soeöen eingetroffen: Erste wirkliche Neuheit, üfrtahrr Cljriftlifliiiiifdjiiiuik!! Unzerbrechlich, unverbreuubar bewegt sich vou selbst durch die Lichtwärme sowie alle Arten Ghristöaum-Verzierungen 'N Glas, Lametta, Christbaumschnee Lichthalter Christbauurständer praktisch und leicht aubrlngvar in Kise« brtbban Eckhsrdi'siht Thrißbaomllmider, Mkitzuiichtslikber spielend, Christbaumgärtcheu re. -^8 empfiehlt in großer Auswahl 7480 J. M. Fuhr, Sonnenstraße 25. Sämtliche Backzuthaten empfiehlt das Drogen- und Chemikaliengefchäft Seltersweg 39. Otto Schaaf. 7461 Riesen-Rollmöpse per Stück 6 Pfg., holl. Vollheringe per Stück 6 Pfg., echte Kieler Bücklinge 8 Pfg., 2 Stück 15 Pfg., rassische Sardinen per Pfund 50 Pfg. rc. rc. Billigste Bezugsquelle für Restaurateure und W'ederverkäufer. 7410 I. BI. Schulhof. floro-Intaf sowie nach Maass liefert in bester Ausführung ■ 6^ zu billigsten Preisen N hSttt: Die Mau! Nachdem die Sei ^wrnd, Kreis W iL i-tmuaßregeln aufgt Wegen größerer l 4: off, ^reis WM ^ordnet woritn. Unter dem Rin E appel in Glade Seuche festgestellt und Die Seuche unte Rüffel in. Witwe, Schiss zu Gladenba« Sverrmaßregeln find Aietzeu, den 2 Grohherzi I- Urf*** nnl Letr.-. Die Sch schäft i Wir bringen ^roßh. Ministerium ^rchcherungS-Sefellf i'chästsbetrieb im Sri 'MdiriMgea auf Wi diejen, den! Großheiz _____ v- -SÄ" 1 SvJ.5 1 yLieMliW Lei«!«« W «bchellungkn U» . Dor Weihnacht^ i alter scheu ■ I« Stlttti. ■, I“ @rilniitg H-m, s6et Qi;*« 3 2<*8«n-?4 f toe ®'tehot Di. d® mit“ a^K5 "• b' J6*« »btt "ÄS' IWtt ?„l'enbeti ik e ÄS» -ch Uff. ® der $ Lh,e h« ite jebtrm ^atotte Ni» ein, 8nn 6et e'e®Cn' d-N 19 ®et Direktor Noch. ^olon Atz'!; .{?°7 hSÄ"1