M, 16S Erstes Blatt. Sonntag den 22 Juli 1900 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Alle Anzeigrn-BermittlungSstellen defl In- und ÄiifllenbtÄ uehmkn Anzeigen für den Gießener Anzeiger cntgtgtiu Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Aczugsprelr vierteljährl. Ml. 2,Liß monatlich 75 Pfß. mit Dringerlohn; durch die AbholetzeTv» vierteljährl. $Zf. 1,Ä monatlich 65 Bei Postbrzuz Mk. 2,40 vierteljShrt. mit Bestellgeld. #eee>*u »»« Anzeigen zu der nachmtttagS für bee t*| «scheinenden Nummer Hfl vorm. 10 Wfc. «Ldr-sLungen fpStestenS ademdfl vorher. LLglich BÜ Luflnohmc des M»«L-fl. Die Sij hl, der jetzt 50 Jahre alt ist, stand schon 25 Jahre an der Spitze der chemischen Abteilung des Laboratoriums der Karlsberg-Brauerei und hat hier eine Reihe für die Brautechnik epochemachender Erfindungen gemacht. Am meisten bekannt ist seine Methode zur Stickstoffbestimmung, die sogen. Kjeldahl-Methode, die von größter Bedeutung für die ganze chemische Wissenschaft geworden ist. Außerdem sind ihm noch andere wichtige wissenschaftliche Methoden zu danken, z. B. zur quantitativen Bestimmung der Zuckerarten und zur Bestimmung des elementaren Kohlenstoffs. Für das Laboratorium der Karlsberger Brauerei, das einzig in der Welt dasteht und unter Kjeldahls Leitung weltberühmt wurde, bedeutet der Heimgang dieses Forschers einen großen Verlust. ♦ Londoner Repräsentation. In der Berliner Stadtverordnetenversammlung hatte seinerzeit der Magistratsantrag über die Bewilligung von 50000 Mk. zur Dekorierung der Straßen beim Besuch Kaiser Franz Josefs eine heftige Opposition von Seiten einiger Abgeordneten erfahren. Da dürfte es nicht uninteressant fein, dieser Summe die Zahlen gegenüberzustellen, die aus dem Empfangs- budget der Londoner City stehen. Am bedeutendsten waren die Kosten der Feierlichkeiten, die im Jahre 1876 zu Ehren des von seiner Reise nach Indien zurückkehrenden Prinzen von Wales vom Lordmayor und der City Korporation veranstaltet wurden. Nicht weniger als 550000 Mk. wurden hier im wahrsten Sinne des Worts „verjubelt". Kälber tot § Heber das chinesische Zeitungswesen machte dex Missionar E. Box in der Mijsionszeitschrift „The Messenger" vor einigen Jahren interessante Angaben. Darnach werden, genau genommen, im eigentlichen China noch immer keine Zeitungen herausgegeben, weil man die Fremdenviertel der verschiedenen Vertragshäfen nicht zu China rechnen kann. Denn diese Viertel haben ihre eigene Organisation und eigene Gerichtsbarkeit, die sich auch auf die darin wohnenden Chinesen erstreckt. Allerdings gehen die in den Fremdenvierteln meist mit Hilfe von Ausländern hergestellten chinesischen Zeitungen massenhaft nach andern Orten, aber in rein chinesischen Städten erscheint, wie gesagt, noch kein einziges Blatt. In Shanghai giebt es zur Zeit drei täglich erscheinende einheimische Zeitungen: Hupao, Schenpao und Sinwanpao (Pao heißt Zeitung, hu ist ein alter Name für Shanghai usw.), und in Kanton, Futschau und Tientsin je eine; außerdem in Hongkong fünf, in Hanoi und San Francisco je eine und in Singapore drei besonders gut redigierte. In Hinterindien sind die Chinesen schon seit mehr als hundert Jahren ansässig und es giebt viele wohlhabende Leute unter ihnen. Aber viele können tzar nicht mehr chinesisch lesen, weshalb sie sich vielfach ein ebenfalls von Chinesen in malaiischer Sprache, der Lingua Franca ganz Hinterindiens, in Singapore herausgegebenes Blatt halten. Sämtliche in chinesischer Sprache 'erscheinende Zeitungen verfolgen keine bestimmten politischen oder sozialen Zwecke, sondern sind reine Geschäftsblätter. mitsingen?" „Frisch auf, frisch auf, wohl über die Berge, wohl durch das tiefe Thal!" „Ringel, Ringel, Rosen, Aprikosen, Rosen und Vergißmeinnicht, kleine Kinder setzen sich." — „Tüdelüdelü, morgen kommt die Tante, bringt mir einen Sack voll tüdelüdelü, und ich sage danke." — Der Papagei wurde im Jahre 1898 in Graz ausgestellt und bekam damals bei der Tierschutz-Ausstellung zur großen Freude seiner Besitzerin den ersten Preis. Neun Jahre später wurde der Sultan der Türkei von der I Londoner City als Gast gefeiert; die ihm zu Ehren veranstalteten Feste erforderten wiederum einen Aufwand von einer halben Million. Das Hochzeitsgeschenk der City für bte Prinzessin von Wales i. I. 1863 bestand in einem Brillant- schmuck, der 200000 Mk. kostete; die damals veranstalteten Festlichkeiten, unter denen besonders ein Ball im Londoner I Stadthaus, dem Mansion House, Erwähnung verdient, kosteten der City rund eine viertel Million Mark. Der | Schah von Persien wurde 1873 in feierlichem Zuge vom Lordmayor und den Aldermen begrüßt und mit einem Auf- I wand von mehr als 300 000 Mark als Gast der Weltstadt gefeiert. Nicht viel weniger gaben die Stadtväter im fol- I genden Jahre anläßlich der Visite des Zaren in der City I aus. Zweimal sah in früheren Jahren der Lordmayor die Königin bei sich zu Gast, im ersten Jahre ihrer Regierung, wo ein Bankett mit einem Aufwande von 162 000 Mark veranstaltet wurde, und im Jahre 1851, wo die Kosten des Diners wenig mehr als 100 000 Mark betrugen. Als Kaiser Wilhelm im Jahre 1891 zum ersten Mal als Gast von der Londoner City eingeholt wurde, betrugen die Kosten des Empfanges 75000 Mark, „eine lächerlich geringe Summe im Vergleich mit der Bedeutung des Ereignisses", wie ba- | mals die Londoner Blätter schrieben. (Mitgeteilt vom Internationalen Patentbureau Karl Fr. Reichelt, 23erlin NW. 6). I * Miß Katherine Dodd erzählt in der „Revue des Revues", sie habe etwa 600 Kindern aus verschiedenen I englischen Schulen, die im Alter von elf, zwölf und drei- I zehn Jahren standen, folgende Frage vorgelegt: „Was | möchtest du lieber sein, Mann oder Frau? Warum?" Von | mehr als 300 Mädchen bedauerten kaum dreißig, dem schwachen Geschlechte anzugehören, und nur zwei Knaben waren darum bekümmert, männlichen Geschlechtes zu sein. Beide Geschlechter waren der übergroßen Majorität nach I mit ihrer natürlichen Bestimmung zufrieden. Die Motive aber, die von den Kindern angegeben wurden, waren sehr I verschiedener Natur. Bei den kleinen Mädchen feierte die Ethik wahre Triumphe. „Die Frauen", sagte Eine, „sind I besseren Gemütes als die Männer." — „Sie arbeiten", | meinte eine Andere, „während die Männer schwätzen." — I Eine Dritte antwortete: „Die Frauen sind ehrlicher als die Männer, sie arbeiten schneller als die Männer, überdies — I betrinken sich diese!" — Die Knaben stellten praktischere Betrachtungen an; sie zogen ihr Geschlecht vor, „weil eS so angenehmer sei." — „Die Frauen," bemerkte Einer, haben zu viel Unglück beim Geldverdienen." — „Sie können I weder Reisende noch Kaufleute, weder Soldaten noch Er- I findec werden, und das sind doch die einzigen erträglichen Berussarten," sagte ein Zweiter. — Einer der kleinen Dissidenten antwortete mit einem etwas frühreifen Humor: „Die Frau verheiratet sich, nimmt ihrem Manne das Geld ab, das er nach Hause bringt, giebt es aus, läßt ihre I Dienstboten arbeiten, und macht dem Manne, wenn er spät I nach Hause kommt, einen großen Spektakel. Deshalb I möchte ich eine Frau sein." — Aus die zweite an die I Kinder gerichtete Frage: Welche Person von Rang sie am liebsten sein möchten, lauteten die Antworten wenig von einander abweichend. Die meisten der kleinen Mädchen | wollten die Königin „Viktoria" sein, „weil sie sehr gut sei", „weil sie ihr gutes Herz anderen gegenüber beweise", I „weck sie sehr viel Geld habe". Das war so ziemlich der Gedankengang der meisten Mädchen. Bon den Knaben wollten fast alle Wellington, Shakespeare oder Sir Redvers Buller sein. Einer der Knaben gab folgende Antwort: „Ich möchte in Friedenszeiten König sein und während des Krieges Geschäftsreisender." Ein anderer schreibt: „Ich bin am liebsten ich. Denn erstens kann ich ja kein anderer werden, und zweitens werde ich, wenn ich I einmal groß sein werde, Großes vollbringen." Der kleine Schlingel scheint zwar nicht sehr bescheiden, aber wie der erste Teil der Antwort beweist, der einzige Philosoph unter der ganzen Schar zu sein. * Die kluge „Lora". Nach dem „Tierfreund" be- I richtet das Wiener Extrablatt: Frau Fodroczy von Fodrovec in Graz besitzt einen Papagei, den sie selbst abgerichtet hat, so daß er allerliebst spricht und sogar: „Ach!, ich hab' sie ja nur auf die Schulter geküßt" mit Klavierbegleitung singt. Der Papagei dürfte beiläufig 6 bis 7 Jahre alt gewesen sein, als er in den Besitz seiner Herrin gelangte. Es ist eine Rotbug-Amazone, die aus Südamerika stammt. Anfangs war das Tier besonders unbändig und sehr böse. | Nur durch ausdauernde Geduld und liebevolle Behandlung wurde es schließliche z-ahm. Allein erst nach zwei Jahren gelang es, den Papagei zum Sprechen zu bringen; dann lehrte im Werte von 15 bis 20 Mark entwendete, erhält wegen Diebstahls eine Gefängnisstrafe von vierzehn Tagen. — Ein hiesiger Fuhrmann war mit einem Strafzettel in Höhe von 3 Mark bedacht lvorden, weil er am 3. April d. I. bei Verbringung eines Möbelwagens auf Wichard'sch es Gelände in der Hammstraße nicht quer, sondern längs über das Trottoir gefahren war. Gegen diesen Strafbefehl hat er Einspruch erhoben und bestreitet heute, -ich dieser Uebertretung schuldig gemacht zu haben Da. Indes der betr. Schutzmann mit aller Bestimmtheit behauptet, daß die seinerseits festgestellten Radspuren von dem Transport des fraglichen Wagens herrührten, so wird der Einspruch k o st e n f ä l l i g v e r w o r f e n. — Ein Viehhändler aus dem Nassauischen hatte am 8. Mai beini Rücktransport seines Viehes ohne die bahnpolizei- lick) vorgeschriebene Absperrung vorzunehmen, Groß- und j Kleinvieh in einen Eisenbahnwagen zusammen verladen, dergestalt, daß die Kälber zwischen die Beine der Kühe gelegt worden waren, eine VerladiMgsweise, bei der es bekanntlich, wie auch seitens des als Zeuge vernommenen Schutzmannes konstatiert wird, häufig vorkommt, daß noch im Sinne des § 241. Wegen Körperverletzung im Sinne des § 223 und Bedrohung wird der Angeklagte in eine Geldstrafe von 35 Mark genommen. Berlin, 20. Juli. Die schwere Blutthat eines kaum dein Knabenalter entwachsenen Burschen, die genau vor einem Monat begangen wurde, gelangte gestern vor dem Landgericht I zur gerichtlichen Erörterung. Der That- bestand, der noch in Erinnerung sein dürfte, ist kurz folgender : Der Hofphotograph Pflaum, der im Hause Königstraße 57 und 58 sein Atelier besitzt, hat neben diesem noch! ein kleines Schlafkabinett eingerichtet, das er nur benutzt, wenn jer spät fin der Nacht nach Hause kommt, und seine im Westen gelegene Wohnung nicht aufsuchen will. Das ganze Haus dient zu Geschäftszwecken, nur ein Portier hat dort eine Wohnung inne. Am 1. April vor. Jahres nahm Herr Pflaum einen neuen Lehrling in der Person des 16 jähr. Hugo Hille an, den Sohn eines hiesigen Malers. Bald nach, -'einem Eintritt kamen verschiedene Diebstähle vor. Es wurden ein Pult erbrochen und Geld daraus entwendet, bald -kam auch ein photographischer Reiseapparat abhanden. Erst später stellte sich heraus, daß der Angeklagte der Dieb war. Er hatte das erbeutete Geld in lüderlicher Gesellschaft verpraßt. Der Hang zum Wohlleben hatte dem jungen Menschen dermaßen jeden moralischen Halt geraubt, daß er den Entschluß faßte, seinen Lehrherrn zu ermorden und zu berauben. Der Angeklagte erzählt: Ich hatte mir vorgenommen, ins Ausland zu gehen und am 18. faßte ich den Plan, meinen Lehrherrn zu berauben. Ich nahm mir voii Hause eine Pistole und ein Stemmeisen mit. Am Abend desselben Tages schlich ich mich ins Haus und wartete in der Dunkelkammer his Herr Pflaum kam. — Bors.: Am Thatorte wurden dieser Lederriemen, diese lange Schnur und diese Flasche voll Aether gefunden, wozu sollten diese Gegenstände dienen? — Angekl.: Ich wollte ihn mit dem Aether betäuben, dann mit dem Riemen und der Schnur fesseln. — Bors.: Blieben Sie völlig angekleidet? — Angekl.: Nein, ich hatte meine Stiesel ausgezogen und auch meinen Rock. Anstatt meines Rockes hatte ich mir einen Rock des Herrn Pflaum zurechtgelegt, den ich mir nachher anziehen wollte. Als ich glaubte, daß mein Prinzipal eingeschlafen sei, schlich ich mich an sein Bett. Es stand ein Stuhl vor dem Bett, gegen den idu mit dem Fuße anstieß... Durck> h^a Geräusch erwachte Pflaum und richtete sich niK dem Oberkörper in die Hohe. Er fing sofort an zu schreien, worauf ich- ihm mit der scharfen Kante des Beiles einige Hiebe gegen den Kopf versetzte. Ich schlug nur schwach zu, weil ich ihn nicht töten wollte. Pflaum schlug mit den Armen um sich, sprang zum Bett hinaus und packte mich. Wir rangen miteinander. Ich hatte das Beil weggeworfen und schlug ihm mit dem Kolben der Pistole mehrmals gegen den Kopf, nachdem ^er zu unterst am Boden und ich« auf ihm lag. Nun sagte er, ich solle ihn bod)i leben lassen, er wolle mir sein Geld geben. Die Schlüssel zum Geldschirank lägen unter seinem Kopfkissen. Er wollte auch einen Schwur leisten und sein Ehrenwort geben, daß er mich nicht an zeig en wolle. Nun ließ ich von ihm ab, nahm die Schlüssel cm mich« und ließ mir von ihm den zum Geld- schrank passenden zeigen. Wir gingen beide in den Neben- raum, wo sich der tzchxank befand, ich öffnete ihn und nahm das vorhandene bare Geld, etwa 560 Mark cm mich. Ich fragte ihn, wo er sein Checkbuch habe, er erwiderte mir, ! er hätte keins. Ich verlangte nun, daß er sich! aufs Bett legen sollte, ich wollte ihn betäuben und dann fesseln. Er ging auch wieder in das Schlafkabinett zurück, lief aber ans Fenster, öffnete es und rief hinaus: „Hilfe? Räuber! Mörder!" Ich packte ihn an den Beinen Und zog ishn zurück, wir begannen wieder zu ringen, wobei er fortwährend !um Hilfe rief. Ich horte schon Leute die Treppe hinaufkommen, fchnell sprang ich ins Nebenzimmer, eilte von dort nach dem Atelier unb schwang mich durch ein. Fenster äufs Dach, Ich hoffte Über die Dächer zu entkommen, wußte aber auf einen Boden fluchten, wo ich ergriffen wurde. Staatsanwalt Krebs beantragte die höchste zulässige Gefängnisstrafe von 15 Jahren. Der Gerichtshof beließ es bei einer Gesamtstrafe von sieben und einem halben I Jahre Gefängnis. Könitz, 20. Juli Die Strafkammer verurteilte heute vier I Burschen im Alter von 16 und 17 Jahren, die sich am 10. Juni na I dem großen Krawall und der Zerstörung der Synagoge beteiligt I hatten, wegen Landfriedensbruchs und Sachbeschädigung zu Strafen von I drei Monaten bis einem Jahr. — Durch Beschluß der Strafkammer vom gestrigen Tage ist der Fleischermeister Hofmann außer Ver- I folgung gesetzt mit der Begründung, daß die Voruntersuchung die Un« I schuld des Angeklagten ergeben hat._________ wider ihn erlassenen Strafbef..,. ... . sprach erhoben, den er heute dadurch zu begründen sucht, . daß die von ihm in Anwendung gebrachte Verladungswerse allgemein Üblich wäre, daß aber seinerseits den spater getroffenen Anordnungen ungesäumt Folge geleistet und das Kleinvieh nadsträglich durch ein Gitter von dem Großvieh getrennt verladen worden sei. Zu der beantragten- Freisprechung kann sich indes das Gericht nicht verstehen; doch ermäßigt es die gegen ihn angesetzte Strafe in Hohe von 40 Mark auf den Betrag von 15 Mk. — Ein Arbeiter, der im April v. I. in ein Geschäft zu Großen-Lmden ern- qetreten war, hatte am 17. April in einer dortigen Wirtschaft den sogenannten Einstand gegeben und feine genossen mit Freibier und Zigarren bewirtet; nach kurzer Zeit trat er aber wieder aus dem Geschäft, ohne seine Zeche beglichen zu haben. Es war deshalb Strafantrag im Sinne des § 263 gegen ihn gestellt ^rden. Da inves die fragliche SckMld später beglichen worden ist, und m oer Handlungsweise des Angeklagten em Vergehen un Smste des genannten § nicht erblickt werden kann, so ei folgt Freisprechung. — Ein hiesiger Wirt hakte einem Kellner, per in einem dem ersteren gehörigen Nebenhause bei seinem Bruder wohnt, den Zutritt zu dieser Wohnung in der Nacht zum 14. Juni gewaltsam verwehrt, dem ihm unliebsamen Hausgenossen gegen die Brust gestoßen, so^ daß dieser rücklings auf das Steinpflaster fiel und sich dadurch eine Verletzung am Kopfe zuzog. In einer späteren Stunde der betr. Nacht verging sich der Angeklagte dem von der Polizei zurückkehrenden Kellner gegenüber auch Landwirtschaftliches. erlassenen Strafbefehl hatte der Bestrafte Ein- I Galovpreiten und eine Zugprüfung für schweres Fuhrwerk -"f— 21! fiPATimhen iiidit. I ^r^schen. Der Anmeldetermin hierfür läuft am 8. September «b. Kunst und Wissenschaft. Stuttgart, 20. Juli. Unter dem Vorsitze des Freiherrn von Soden tagte heule die Preiskommission des schwäbischen Schiller- vrreins für die Erbauung eines Schillerarchives in Marbach. Eingegangen sind 74 Entwürfe von Architekten au8 allen Seilen Deutschlands. Es wurden mit dem 1. Preis (1200 Mk) bedacht die Architekten Etsenlohr und Weigle-Stuttgart, mit dem 2. Preis (800 Mk.) Architekt Richard Berndl-Berlin, mit dem 3. Preis (500 Mk) Archttckt Richard Ziegler-BreSlau. Die preisgekrönten Entwürfe lassen eine Versetzung des Schillerdenkmales nicht als notwendig erscheinen. Der Bau des Schillerarchives dürfte bald in Angriff ge- nommen werden.__ Gerichtssaal. Familien Nachrichten. Gestorben: Karl Louis in Mülheim (Rhein). — Fritz Lucan in Kassel (früher Butzbach).____________ . Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gieße«. Aufgebote. , cyuI; 14 Eduard Joseph Rieger, Gärtner m Nürtingen mit Lma Schul» dahier. lö^osef Karl Peter Andreas Ziegler, Apotheker m Butzbach mit Mathilde Kistner dah^r. 18. Jakob Karl, genannt Hrch. Schell-nberg, Werkmeister in Klein D-mbrowka m.t Lina W-ch » » ■ s-ls. Carl Herbert, Lokomotioheij.r ,u Friedberg mit Maria Fran,,Ska Karoline LtchiuS dahier. 1». August Boi,, St-mdruck-r m Höchst °. M. mit Lina Barbara Lampert daselbst. Eheschlie^uugeu. Juli 14 Johannes Friedrich Wilhelm Gustav Leitzow, Kaufmann dahier mit Josephine Elisabeth Heidt Hierselbst. Ludwig Daniel PHMpp Wilhelm Schmall III., Bleicher dahier mit Luise Karolme Emilie Schmidt »°n Bi-d-nkops. ertotem. . x\, Von Hause 1 desselben er Dunkel- 1 Thatorte und diese Egenstände em Aether >ur fesseln. - Angell.: und auch hatte ich 'echtgelegt, aubte, daß ch an sein >en den ick ch pnr^te i die höhe, n mit der den Kops ihn nicht i um sich, angen mit- und schlug n den W if iljiif lag. wolle mir igen unter mr leisten ich nicht ab, nahm zum Geld- den Neben- 1 unb nahm mich. 3$ )Me mir, h MfS Pett »ann fesseln, zurück, lief äs'. ,W Beinen und en, wobei er n Pente bie ien^intmei, ch durch eiw bet > env M, wo ick hste zulässige htshofbelH »inem halben teilte heute vier am 10. JUN'"« Lgt beW ,y Strafe von ! s/raffamm« außer D--- jchung bie September «SS >i6e6< Dem Taglöhner Hermann Vogel eine Tochter, Marie Anna. 15. Dem 'Taalöhner Ludwig Hinterlang eine Tochter, Katharine. 17. Dem Hotel» Besitzer Gustav Mund eine Tochter. Dem Lokomotivheizer Kaspar Heinrich Linkmann ein Sohn. Gestorbene. Juli 13. Karoline Malkomesius, geb. Schmidt, 55 Jahre alt, Wittwe des Metzgermeisters Philipp Malkomesius dahier. 15. Fran- Paul Lenz, 3 Monate alt, Sohn von Schriftsetzer Wilhelm Lenz bagier. 16 Peter Uhl III., 42 Jahre alt, Taglöhner von Laufdorf. 17. Marie Scherer, geb. Schreitz, 41 Jahre alt, Wittwe von Ortenberg. 18 Johann Richard Schmidt, 1 Jahr alt, Sohn von Bahnarbeiter Konrad Schmidt dahier. Elisabethe Pfeiffer, geb. Kreicker, 84 Jahre alt, Wittwe dahier. Ludwig Friedrich Hans Schiermann, 5 Monate alt, Sohn von Post- Assistent Theodor Schiermann dahier. Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. Frankfurter Börse vom 20. Juli. Wechsel auf New-York zu 0.00-00. Prämien auf Kredit per ult. Juli 1.502/0, do. per ult. Äug. 2.60%, Diskonto-Kommandit per ult. Juli 1.25% , do. per ult. Ang. 2.60%, Lombarden per ul<-. Juli 0.50%, do. per ult. Äug. 1.00%. Deutsche Bank per ult. Juli 0.00 %. Notierungen: Kreditaktien 208.50-40-70-50, Diskonte- Kommandit 175.80-60.000, Staatsbahn 140.50-00, Lombarden 25.80-70 Italiener 92.80, Spanier 72.00-00, Bproz. Mexikaner 25.40, Bochumer 199.20-80 bz., Laura 215.50-216.50 bz , Harpener 188 20-10-80 bz., Gelsenkirchen 192.60-193.90 bz., Ungar. Goldrente 00.00, Oesterr. Coupons 00.00. Amerik. Coupons 0.00, Privat-Diskont 4%° 0 Geld .(gestern 4-3%%). 1% bis 2% Uhr: Kreditaktien 208.50-207 90-000.00 bz., Dis- konto-Kommandit 175.80-30 bz., Staatsbahn 140.50-40 bz., Lombarden 25.80-50 bz., Türk. Lose 107.80-108 bz. Biehmürkte. Dir süddeutschen Viehmärkte waren in der Berichtswoche mittelmäßig frequentiert, ebenso gestaltete sich auch der Handel. Großvieh war weniger gefragt und obwohl der Auftrieb fast durchschnittlich nicht sehr groß war, blieb dennoch allenthalben ziemlich Ueberstand. Kälber waren lebhafter gehandelt, ebenso Jungvieh, aber mangels Käufern blieb auch hier teilweise sehr gute Ware unberücksichtigt. In Schweinen entwickelte sich überall ein sehr flotte« Geschäft, eS wurde nahezu ausoerkauft. Getreide. Infolge der nachgiebigeren amerikanischen Märkte blieb diese Woche die Stimmung eine abgeschwächte bei nur geringen Umsätzen, und wird kaum eine Aenderung der Tendenz eintreten können, bevor authentische Berichte über die Ernteergebnisse in den verschiedenen Ländern möglich sind. Roggen, Gerste und Hafer sind unverändert. Mais williger. Die heutigen Notierungen sind: alter Kansas 2 129,50 Mk., neuer Kansas 2 138 Mk, Aug.-September Abladungen: —, neuer Redwinter 2 —, Juli-August Abladung 138,50 Mk., Laplata f. a. q. 130—132 Mk., ruff. Roggen 976 112 Mk., amerk. Hafer 104,30 Mk. Mixed-Mais 91 Mk., pro Tonne cif Rotterdam. Hopfen. AuS allen Produklonsorten lauten die Berichte über den Stand der Pflanzungen äußerst günstig, sodaß berechtigte Hoffnung besteht in diesem Jahre, eine volle Ernte in Deutschland zu erhalten. Nürnberg berichtet über sehr ruhigen Geschäftsgang. Tabak. Während der Berichtswoche ist eine Besserung am Pfälzer Tabaks - markte nicht eingetreten, es ist die Nachfrage nach 1899er Tabaken sehr minimal. Gegen Schluß der Vorwoche wurden von einem rheinischen Schneidfabrikanten ca. 1000 Zentner alte ordinäre Schneidtabake in der Preislage von Mk. 29 bis 34 gekauft, ferner erstand ein Fabrikant ein Pöstchen 1894er Bergsträßler Tabak zu Mk. 30 transit. In loser entrippter Einlaae wurden ca. 300 Zentner in der Preislage von Mk. 75 bis 80, je nach Qualität verkauft. Ferner wurden in Seckenheim einige hundert Zentner 99er, außerdem von Händler zu Händler ein Pöstchen rheinbayrisches Herbstsandblatt original zu Mitte Mk. 30 abgesetzt. Im allgemeinen ist es jedoch sehr ruhig. Lose Pfälzer Rippen geschäftsloS, feine lose Mk. 9% bis 10, gebündelte Mk. 12. Kohlen. ES notieren: Ruhr-Fettnuß Körnung I und II Mk. 250 bit Mk. 260, Nußschmiedekobieu Mk. 220 biS Mk. 230, Deutsche Anthracit-Nußkoblen Mk. 330 biS 340, englische Anthracit-Nußkohlen Mk. 400 bis Mk. 410, Rudr-Flammnuß Körnung I und II Mk. 250 bis ML 260, Ruh, - Flammnußkohlen Körnung III Mk. 240 bi« Mk. 250, Fettschrot Mk. 210 bis Mk. 220. Ruhr-BruchcokS Mk. 360 bi? Mk. 380, AuSsiebgries Mk. 170 big Mk. 180. Alle« per 10 To» ab Mannheim. Der Hafenarbetterstreik in Rotterdam beeinflußt störend ble Zufuhr in englischen Kohlen. Markus Bauer Spezial-Geschäft in feiner Herren-Garderobe. Anfertigung nach Maß in eigener lverkstätte. Gießen, Airchenplatz Wer einen schwachen Magen hat und an Appetitlosigkeit leidet nehme Toril. — Torll hat den großen Vorteil, daß es den Appetit anregt und fördert, sodaß Toril Nahrung allein schon genügt, um Magenschwache rasch und kräftig zu fördern. Man gebe für jeden Teller Suppe r bis 1 Theelöffel Toril hinzu — Toril ist Fleischextrakt aus bestem Ochsenfleisch mit kräftigenden und nahrhaften Substanzen. 4380 ßgy* Man verlange überall „Toril“. Verdingung. Die zur Umlegung des südwestlichen Bürgersteiges in der Alicestraße erforderlichen Maurer-, Pflasterer« und Asphaltarbeiten, sowie die Stein- zcuglteftrung sollen Freitag, 27. Wittags 12 Uhr, öffentlich verdungen werden. Arbeitsbescyreibung und Bedingungen liegen während der Dienstsiunden auf Zimmer Nr. 7 bei uns offen. Angebote auf daselbst erhältlichem Vordruck sind bis zum genannten Termine verschloffen und mit entsprechender Aufschrift versehen einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, 20. Juli 1900. Das Stadtbauawt: 5014_____Schmandt._________ Verdingung von Fuhrlöhnen. Die Anfuhr von 24 Wagenladungen Cement-Trottoirplatten zum Teil nach der vorderen Liebigstraße, zum Teil nach der Marburgerstraße, soll DieuStag, 24, d. M, vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Angebote auf Vordruck (der zugleich die Bedingungen enthält und auf Zimmer Nc. 7 bei uns erhältlich ist), sind bis zum genannten Termine einzureichen. — Zu- schlagsfrift 14 Tage. Gießen, den 20. Juli 1900. Das Stadtbauawt: -5013 Schmandt._________ Verdingung Die zur Herstellung eines erhöhten Bürgersteigs und teilweisen Beseitigung des Straßengrabens in der Marburgerstraße erforderlichen Maurer- und Pflasterarbeiten, sowie die Steinzeuglieferung sollen Freitag -eu 27. Juli, vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden. Arbeitrbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienstftunden auf Zimmer Nr. 7 bei uns offen. Angebote auf daselbst erhältlichem Vordruck sind bis zum genannten Termine perschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen einzureichen. — Zuschlagssrist 14 Tage. Gießen, 20. Juli 1900. Das Stadtbauamt: 5012_____Schmanot.________ Verdingung. Die zum Umlegen der Bürgersteige in der vorderen Liebigstraße erforderlichen Maurer- und Pflasterarbeiten sollen Freitag, 27 Juli, vormittags 11V* Uhr öffentlich verdungen werden. ArbeitebSchreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden auf Zimmer Nr. 7 bei uns offen. Angebote auf daselbst erhältlichem Vordruck sind bis zum -genannten Termine verschloffen und mit entsprechender Aufschrift versehen rinzureichen.—Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, 20. Juli 1900. Das Stadtbauamt: 6011 Schmandt. Verdingung. Die zur Anlage erhöhter Bürgersteige in der Plockstraße erforderlichen Maurer- und Pflisterarbeiten, sowie die Steinzeuglieferung sollen Freitag, 27. Juli, vorm. 113A Uhr, öffentlich verdungen werden. Arbeitsbcschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden auf Zimmer Nr. 7 bet uns offen. Angebote aus daselbst erhältlichem Vor- druck sind bis zum genannten Termine verschlossen unb mit entsprechender Aufschrift versehen einzureichen. — Zuschlagssrist 14 Tage. Gießen, 20. Juli 1900. Das Stadtbauamt 5015 Schmandt. Faselochs. Dienstag den 24 Juli l. I., vormittags 10 Uhr, wird auf hiesiger Bürgermeisterei ein der hüsigen Gemeinde gehöriger fetter Faselochs versteigert. Allendorf a. Loa., 19. Juli 1900. Großherzoglichs Bürgermeisterei Allendorf a. Lumda. Rein. 4992 MAGGI Produkte: Maggi zum Würzen, Gemüse- und «raftsuppen, Bouillon-Kapseln, 4532 Gluten-Kakao, empfiehlt bestens J. A. Schulhof, Kolonialwarrnhandlung, Maiktstraße. O Aufsehen erregt BehutzmaTke, immer mehr Tiedemann’s vortrefflicher Bernstein- Fussbodenlack mit Farbe. esr Sehr haltbar, schnell trock- nend, bequem zu verwenden I ^WW Niederlage in Giessen bei: 2690 Emil Fischbach, Seltorsweg 24, A. & G. Wallenfels, Marktplatz 21; in Lollar bei; August Zimmermann. o,,,a" Beste Stärkemittel. O üeberall TÖrrMtig in Pecketcn in lO, 90 u. 50 Pfg. Helnr. Heek (Febrik.vofl Meck’n Doppel-Stärke) Dl™ «/D. I Glanz-Stärke i tZöpfe, Dreher, Haar Uhrkette«, Toupös, Scheitel n. 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Nachstehend wirb dar Verzeichnis der den M.littiranwitttrrn -orbehaltenen Stellen bei der Gemeindeverwaltung der Stadt Gieße« zur Kenrttnir von Jni-reffeM-n gebracht. Gießen, den 18. Juli 1900 4985 Geoßherzogliche Bürgermeisterei Gi-tzeu. G n a u t h. Bezeichnung der Stelle, welche — Ob — Der Die Anstellung erfolgt: Zu etats- Anforderungen, Anstellung a) auf Lebenszeit, Angabe in der Regel Zahl welchem mäßig Einkommen geht eine b) auf Kündigung mit über die Beding» sende Nr. unmittelbar aus der nur im Wege der Teile Sinne der welche an den Belverber gestellt Probe- einer Frist von .... ungen deS Auf- Bemerkungen. Zahl der Militäranwärter besetzt werden können. deS AufrückenS zu erreichen sind. Stellen. Vorbehalten von § 10 der Grundsätze. Stellen. werden. dienstzeit voraus von: Monaten, o) auf jederzeitigen Widerruf. rückend in höhere Stellen. 1. 2. 8. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11 12. 1. 2. Sekretär der Bürgermeisterei. Bureau- Vorsteher der Bürgermeistererei. 1 1 7, 7a Ja Ja 3000—4500 M. 2400—4200 vH Prüfung für die Bureauvorsteher bei den Kreisämtern oder spezielle Prüfung I. Kategorie im Finanzfach für solche, welche die Stelle nicht im Wege deS Aufrückens erreichen. Prüfung für die Bureauvorsteher bei den Kreisämtern oder spezielle Prüfung I. Kategorie im Finunzfach. — Nach § 10 der Satzungen betr. die Dienst- verhältn. der Gemeindebeamten der Stadt Gießen. Bei befried. Leistung Aussicht auf Aufrücken in d.Stelle des BureauvorsteherS. 8. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. Sekretär des Armenamtes. Oktroiinspektor. Vertreter deS Standesbeamten. Polizeisekretär. Bureaugehilfen der Bürgermeisterei. 1. Gehilfe der Stadtkaffe. 2. Gehilfe der Stadtkaffe. Bureaugehilfen im Gas- und Wasserwerk- 1. Bureaugehilfe des Polizeiamtes. Polizeiwachtmeister. Friedhofaufseher. Hospitalverwalter. Pfandmeister. RatSdiener. Fleischbeschauer bezw- Hallenmeister. Schutzleute. 2.Gehilfe des Polizeiamtes. Schuldiener. Feldschützen. ZVorarb-desStadtgärtnerS. Baumwart. Turmwächter. Hilfsschutzleute. 1 1 1 1 1 II 1 1 II 1 1 1 f Illi III 1 1 1 1 1 2 1 1 2 1 1 1 1 1 2 2 24 1 3 6 1 1 3 3 7, 7- 7- 7r 7- 7- 7- 7- 72 7a 7» 7a 7, 7. 73 ’/s 7- 7 3 7 s 7, 7a 7, 7, Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja z: Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Nein Nein DeSgl. Desgl. 2100—3600 Jt Desgl. 1800—8000 JL Desgl. 1480—2200 JL Desgl. Desgl. Desgl. Desgl. Desgl. Desgl. Desgl. Desgl. 1320—1800 at Desgl. 1000—1400 A Desgl. Desgl. Desgl. 600 JL Desgl. Wie zu lfd. Nr. 2 oder Prüfung für Gerichtsschreiber. Spezielle Prüfung I. Kategorie im Finanzfach. Prüfung für Gerichtsschreiber oder für Bureauvorsteher bei den Kreisämtern. Prüfung für Polizeikommiffäre. Bewerber, welche eine der Prüfungen für Bureauvorsteher bei den Kreis- ümtern, I. Kategorie im Finanzfach oder für Gerichtsschreiber bestanden haben, werden bevorzugt; Gewandtheit im Stenographieren erfordert. Spezielle Prüfung I. Kategorie im Finanzfach. Bewerber, welche die spezielle Prüfung der I. Kategorie im Finanzfach bestanden haben, werden vorgezogen. Bewerber, welche die spezielle Prüfung I. Kategorie im Finanzfach bestanden, oder eine kaufmännische Lehre mit gutem Erfolg zurückgelegt haben, werden bevorzugt; Gewandtheit im Stenographieren erfordert. Bewerber, welche die Prüfung für Polizeikommiffäre oder diejenige für Gerichtsschreiber bestanden haben, werden bevorzugt. Spezielle Prüfung II. Kategorie im Finanzfach. DeSgl. Desgl. DeSgl. Prüfung als Fleischbeschauer. Bewerber, welche mit den Besitzverhält- niffen in der Feldgemarkung vertraut sind, werden bevorzugt. Prüfung als Baumwärter. Desgl. 1 1 1 I 1 II 1 I II Illi Illi Illi Desgl. DeSgl. Desgl. Desgl. Desgl. DeSgl. Desgl. Desgl. Desgl. Desgl. Desgl. Desgl. Desgl. Desgl. Desgl. Desgl. Desgl. DeSgl. Desgl. Desgl. Desgl. Mit 3 monatlicher Kündigung. DeSgl. 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