fr. 93 Zweites Blatt Sonntag den LL April Meßmer Anzeiger Mneral-Aifteiger Zlints- und Anzeigeblntt für den Kreis Gieren Alt - Litauen. fei® RtbefHon, Expedition und Druckerei: Schukstraße Ar. 7. ■alvertritii, eicht eilljosühr»' / lfa, Aerlt« S.W, m O Mlih ö ^MtrÜnftn emppfl': 01651 buch, Veßsteinftr 43. Llle Anzeigen-DermittlungSstellen deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegt«. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auSwärtS 20 Pfg. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische Volkskunde.______________ glicht. $ tiren, ( nn tafllo^n, übtmnni «al, MM Adrefle für Depeschen: Anzeiger Kietze«. Fernsprecher Nr. 51. ,iHeini täglich i Ausnahme deS MontagS. Tie Gießener Si»,ilie«dtttter orten beut Anzeiger bilüechfel mit „Heff. erbinirt" u. „Matter Vt hefi. BollSkunde" Bittl. 4 mal beigelegt. i und Jünj $5 “Mittags erfolg^/ kl KmM rtffl erbitte unkt ft. um ttition htiti um fynmnnfpnjdf. M, mt«®' ensioD junge e Ausbildung im W Landarbeiten, w ing und . von großem Paä^ und Turngelegechtl-' Margak.vnthes^ Sitzung der Stadtverordneten am 20. April 1900. Anwesend Herr Oberbürgermeister Gnauth, die Herren Beigeordneten Georgi, Grüneberg und Wolff, von feiten der Stadtverordneten die Herren Brück, Emme liuS, Euler, Flett, vr. Gaffky, vr. Gutfleisch, Grünewald, Hanau, Helfrich, Huhn, Jughardt, Kirch, Krumm, Leib, Lober, Loos,Orbig, vr. Schäfer, Scheel, Schiele, Schmal! und Wallenfels. Entschuldigt die Herren Stadtverordneten Faber, vr. Fuhr, Haubach, Heichelheim. Unter Punkt 1 der Tagesordnung: „Mitteilungenberichtet Herr Oberbürgermeister Gnauth über da- Ergebnis der Gemeindesteuer-Veranlagung für 1900/1901. Danach ist das Gemeindesteuerkapital, welches bei der Budgetberatung mit 1868500 Mk. angenommen wurde, endgiltig festgesetzt auf 1870 971 Mk. — Die folgende Mitteilung betraf die Rechnung über den auf der Hochwarte errichteten AuSsichtSturm. Nach derselben betragen die Baukosten 5879 Mk. Zu dem bereits geleisteten Beitrag will der Verschönerungsverein auf dre Dauer von drei Jahren je 300 Mk. zusch.-ß-n^ d-r V„°>n hak sich bereit erklärt, nach Ablaus der dre- J-hre nach Maßgabe seiner Mittel weitere Zuschüss- M In die nach den Bestimmungen üb-r d,° B -rtleitverschwender angesehen worden sein. Dennoch zeige sich jetzt, welche Summe militärischer Erfahrung man ver- I nachlässigt habe, da Lord Roberts' Armee in Bloemfontein 900 Kilometer von ihrer Basis Kapstadt und 500 Kilometer von der Basis East London einerseits und 530 Kilmneter vom Biele Pretoria anderseits, und Sir Redvers Buller in Ladysmith 160 Kilometer von Durban und 400 Kilometer von Pretoria entfernt sei, da die Eisenbahnen, die als Verbindungsmittel durchaus erforderlich, durch ganz- i lich feindliches Gebiet laufen.. Der Verfasser bespricht dann I bie Schwierigkeiten in Südafrika und die Mittel zu ihrer Beseitigung und erinnert daran, daß am Ende des deutsch- französischen Krieges 464 221 Mann Infanterie, 55 562 Mann Kavallerie und 1674 Geschütze auf deutscher Seite rm Felde und daß bei den rückwärtigen Verbindungen dieser Armee 105 272 Mann Infanterie, 5681 Mann Kavallerie und 68 Geschütze standen, was auf vier bis fünf Mann an der Front einen zum Schutz seiner rückwärtigen Verbindungen ergebe. Dennoch sei das Verhältnis noch bei weitem nicht hinreichend gewesen und würde in künftigen Kriegen I viel zu gering sein. Die deutschen Militärbehörden ver- I ständen es schlecht, die Wahrheit zu verheimlichen, und so I würde es folgenden drei Umständen zugeschrieben, daß I bie beutschen Positionen in Rouen, Paris, Orleans unb I Belfort gehalten werben konnten: Mangel an französischer I Kavallerie, Verfügbarkeit von nur Irregulären auf fran- I Mischer Seite gegen die deutschen rückwärtigen Verbin- I bringen und der Mangel an System bei der Leitung der | französischen Operationen gegen diese, sodaß die Fran- I zosen aus den schwachen Punkten bei den deutschen rück- I wärtigen Verbindungen (Mangel an Kavallerie, die in I ber Front war, Schwäche der Landwehrinfanterie und der I Reservekavallerie, und die Unkenntnis der Elemente des Schutzes der Verbindungslinien) keinen Vorteil zu ziehen vermochten. Alle damit verbundenen taktischen Probleme bedingten sorgfältige Friedensausbildung, aber England sei, wie Deutschland 1870, ohne Studium dieser und ohne Praxis in diesen Problemen ins Feld gezogen. Der Verfasser weist auf die Ähnlichkeit der damaligen französischen und heutigen burischen Bevölkerung hin und auf die Lehre, die England in dieser Beziehung aus den deutschen Erfahrungen ziehen könne. _____ Offenbar haben innerhalb der konservativen Partei I Sic Ostpreußen jetzt die Führung m der Mwehr des betriebsamen Vorstandes des Bundes der Landwirte. Wenn I *ik aushalten» wenn die Leute in Litauen und Masuren I diesmal die Oberhand behalten, so darf man sich von I Jwnt ausgebrochenen Konflikte etwas für die Politik dep I kammlung versprechen. Die Herren aus dem östlichen Aus- I lünfoer des Reiches waren mit der jetzigen Leitung des I Bundes niemals einverstanden. Im Sommer 1898 wurde I die.Welt durch bie Nachricht überrascht, Herr fr), d G röben- I Irenftein, ein Vorkämpfer im agrarischen Streite, sehe I jid genötigt", seine Stellung als Vorsitzender des Pro- I jnzialausschusses des Bundes der Landwirte für Ost- I pußen niederzulegen. Was Herrn v. d. Groben vertrieb, W'be niemals öffentlich zugestanden, war aber bekannt. I '2it‘ Aufnahme des Berufsagitators Dr. Hahn in den Vor- I bii) des Bundes vertrug sich nicht mit den politischen I .hm ndsätzen der ostpreußischcn Konservativen, und die Wahl ite Freiherrn v. Wangenheim zum Bundespräsidenten rtac ihm unerträglich. Heute verlohnt es sich, daran zu Innern, daß die Konservativen überhaupt oder doch m -üreT großen Mehrzahl Herrn v. Wangenheim nicht ge- i-ünfdit hatten und mit ihm überrumpelt worden waren, to v. Wangenheim wurde einstimmig zum Präsidenten vertagen. Ihm wohnte eine symptomatische Bedeutung insofern inne, als ber Vorschlag zu einer Zeit kam, I in ber bie Wahl bes Herrn v. Wangenheim bereit» fest- stanb. Es ist sonach klar, baß jenem gouöernemcntaleni Flügel ber konservativen Partei die Wahl bes Herrn« v. Wangenheim . nicht genehm ist, unb zwar deshalb! nicht, weil Herr v. Wangenheim nicht gewillt ist, den Bund zu einer Schutztruppe ber konservativen Parker herabbrücken zu lassen, vielmehr seine Stellung bahiN kennzeichnet hat, allen Parteien, bie bie Buribesmteressen I vertreten, gleiches Wohlwollen entgegenzubringen, alsa auch, im Gegensatz zu dem Gouvernemeutalismus, die beutschsoziale Reformpartei als eine gleichberechtigte Bunbesgenossin anzuerkennen. Aus biesem Grunde glauben wir bem' neuen Bunbesvorsitzenben basselbe Ber-, trauen entgegenbringen zu können, bas Herrn v. Plötz bei ber beutsch^sozialen Reformpartei genossen hat. Dem erwähnten Anträge bes Grafen Mirbach passierte ein Mißgeschick auf ber Reise nach Berlin Er war wohl nicht ber Hoffnung entsprungen, bie Wahl bes Freiherrn, v. Wangenheim noch verhinbern zu können, sonbern ber Absicht, bem mit Herrn Ruprecht-Ransern ringenben Pra- sibentschaftskanbibaten eine Warnung zu erteilen. Daß diese nicht gefruchtet, lehrt die Gegenwart. Heute ist das Verhältnis so, daß die „Deutsche Tageszeitung" zum Fleischbeschaugesetze schreibt, „weitere Aus- I einandersetzungen mit bem Grafen Klinckowstrom über bas, I was ber Lanbwirtschaft frommt", hätten keinen Zweck mehr I Es bleibt abzuwarten, ob bie altkonservativen Herren aus I Litauen in ber Behauptung ihrer Selbstänbigkeit fest blei* I ben unb schließlich nicht lieber resignieren, wie Herr v. d. I Gröben-Arenstein es gethan hat. ____________________ Ueber den Verlauf ber biesjährigen Aubien^ der Gesanbten beim Kaiser von China wirb aus Peking bas Folgenbe geschrieben: Nicht nur vom Aus- lanbe, sonbern auch vom Jnlanbe sinb in letzter Zeit massenweise Telegramme eingelaufen, bie einstimmig bie Kaiserin-Mutter aufforbern, sich von ber Regierung zuruck- zuziehen. Diese Sympathie-Bezeugungen für Kuanghsü haben jebenfalls mit bazu beigetragen, baß ber offiziell krank gesagte Kaiser plötzlich für gesunb genug angesehen würbe, um bie Neujahrs-Gratulationen ber fremden Gesandten entgegenzunehmen. Darauf wurde Kuanghsü aber wirklich so krank, daß man bis zur letzten Stunde glaubte, er werde nicht im stände sein, die Audienz abzuhalten. Am 19. Februar, 10 Uhr morgens, ist diese Feierlichkeit nun doch vor sich gegangen. Der leidende Ausdruck des Himmelssohnes, der mit herunterhängender Unterlippe und halb erloschenen Augen, in ersichtlich vernachlässigter Kleidung die Glückwünsche der fremden Vertreter entgegennahm, mußte jedermann auffallen. Der Empfang fand in dem seit dem Staatsstreich gewöhnlich dazu benutzten Lokal statt, einem dunklen, prunklosen einstöckigen Gebäude, das nur von einer Seite durch Papierfenster Licht erhält. Die Kaiserin-Mutter war nicht anwefend. Der Kaiser saß wie gewöhnlich auf einer drei Fuß hohen Estrade, die mit einem । Brüsseler Teppich schlechtester Qualität belegt war, auf | einem hölzernen Armstuhl. Rechts und links von ihm standen Prinz Ching, ein mongolischer Prinz und der Vater bes Thronfolgers, Prinz Tuan. Von orientalischer Pracht ist bei biefen Empfängen nichts zu bemerken, alles macht einen recht ärmlichen Einbruck. Nachbem bas biplomatische Corps sich bem Kaiser gegenüber aufgestellt hatte, verlas ber Doyen eine Ansprache, bie von bem ältesten ber an* wesenben Dolmetscher ins Chinesische übertragen würbe. Darauf übergab ber Kaiser, ohne ein Wort zu sagen, bem Prinzen Ching eine bereits zu Papier gebrachte Antwort, bie von bem Genannten verlesen unb ins Französische über* I setzt würbe. Darauf eine Verbeugung unb bie ganze Festlichkeit war zu Enbe. Am 21. Februar folgte ein auf I kaiserlichen Befehl gegebenes Festbankett in einem beson- I bers bazu konstruierten Glas-Pavillon innerhalb bes Terrains bes Tsung li Yamen. Dieses Fest, zu bem bie. I fremben Gesanbten mit ihrem Personal geloben waren, verlief in befriebigenbfter Weise. Durch bie Neujahrs- I Aubienz ist ben Gerüchten von bem Ableben bes Kaisers I ber Boben entzogen worben, Kuanghsü, bet bem allein I bie fremben Vertreter beglaubigt sinb, ist für bas Aus- I lanb nach wie vor ber Herrscher, währenb er an seinem I Hofe nicht einmal so viel Achtung findet, daß man für nötig I hielt, seinen Anzug in Ordnung zu halten. Um auch ihrer- I seits eine Huldigung von Fremden zu empfangen, hat I bie Kaiserin-Mutter bie Gemahlinnen ber fremden Ge- I sandten später zu einer Audienz zu sich entboten. Heber das „Fleischbeschaugesetz" braucht matt I Gift nicht mehr zu erregen. Ein Kompromiß kommt zu ItonbL'. Die „Kreuz-Ztg." fährt in ihrer nach langem Zo- en aufgenommenen Befürwortung einer Verständigung I —_ fort Sie bezeichnet das Gesetz, wie es nach der Verem-, I SOgODDOtth Bannig aussehcn soll, als einen „Fortschritt", während die. I seitung des Bundes der Landwirte auf dem Standpunkte I 2t sichen scheint: „Lieber nichts, als diese Nachgiebigkeit'." I Ach die „Konservative Korrespondenz" nimmt das Wort, I um oegen die Bundesleiter die Notwendigkeit eines Korn* I »wiwsses zu betonen. Zwar fei nicht zu bestreiten, daß! I m landwirtschaftlichen Kreisen eine starke Erregung herrsche Md man dort nahe daran sei, „das Vertrauen tn die Politik insonderheit des leitenden Staatsmannes voll- ftäntfta zu verlieren, aber von Stimmungen und Verstimm- I Xinqer i dürfe man sich bei der praktischen Politik nicht leiteii lassen; wolle man bestimmte Vorteile erlangen, so Mssk man den Boden des Kompromisses betreten Was Pc weitere Erfolge solche Politik der Landwirtschaft Der* -spricht, deutet bie Korresponbenz mit ber Bemerkung an, | Laß nach ber neue Zolltarif nur auf bem Wege bes Korn- Nom isses aufgestellt werben könne. Die konservative Partei fynnc bie Grunbsätze einer rein sachlichen Politik fest,. Laer Befolgung bie Korresponbenz bei ber letzten Kunb-, tbiuig bes Bunbes vermißt. Seine Stellungnahme zur» ^ragi- ber Zulassung von größeren Stücken Pökelfleisches •jti jedenfalls nicht sachlich gewesen. Die Bunbespresse bringt bagegen nur Auszüge aus dm stenographischen Bericht über die Verhanblungen bes! deutschen Lanbwirtschaftsrats zum Fleischbeschaugesetze, die (»iraf Klinckow ström schon als überholt bezeichnet Mk Das resolute, jeben Stich mit einem Hiebe parierende -.lustreten dieses hochkonservativen und stark agrarischem Lilprußischen Grafen scheint bem Streit, bem letzt sachlich' rtaiim noch eine Bebeutung zukommt, ben Stempel auszu- Tbrüd en. Graf Klinckowström spricht — unb er wirb hierin von der „Kreuz-Ztg." unb von ber ,,Schles. Ztg. unter* liiM — eine sehr verstänbliche Sprache, ^n ferner letzten .«hmbgebung heißt es, ber Ostpreuße habe feine mn einer fruchtlosen Agitation, dazu sei br zu praktisch, «in Vabanque-Spiel mache er Nicht ^^E'^^nders wenn Kr vorher wisse, daß das Spiel nur verloren werden Das Unglück auf dem Rheine. AllSMg MS ton Standesamtsregistrn JU Stonffütt a. M. mit Katharine Henriette Elisabeche Schmidt hier- lewst. 14. Heinrich Sonia, Fuhrmann in gRannp« mit 1 r„,cn . ; , , . r - .----Z, ; V““1”“’ «-Mjuvtiuc öiumiai Dia: l- r ar!1 ?ont8' Fuhrmann zu »atmen mit Emilie 3iei Hierselbst. 18. Konrad Schardt, Fuhrmann dahi-r mit Anna Katharine Dorothea Sommer Hierselbst. Dem auf Herstellung einer Einfriedigung entlang des Weges an der Wieseck lautenden Gesuche des Herrn Th. Haubach stimmt die Versammlung zu. Es soll der parallel zur Moltkestraße laufende Teil der Einfriedigung Ü, r stkn des Gaswerks ausgeführt werden, während der Gesuchsteller die Kosten für den senkrecht zur Moltkestraße laufenden Teil zu tragen hat. Unter Vorsitz des Herrn Beigeordneten Wolff wird sodann beschlossen, dem Verbände deutscher Gewerbe- 8erichte während der nächsten zwei Jahre je 20 Mk. zu bc»tHigen. In einem an die Bürgermeisterei gerichteten Schreiben wird als Hauptziel des Verbandes bezeichnet die Herbeiführung der Einheitlichkeit im litterarischen Austausch. diesem Zwecke soll eine möglichst genaue Sammlung der von den deutschen Gewerbegerichten ergangenen Erkenntnisse angelegt und im Druck veröffentlicht werden. Ueber die dazu nötigen Mittel, ferner diejenigen für die Besoldung j eines ständigen Mitarbeiters verfügt der Verband zurzeit noch nicht, weshalb er sich mit Gesuchen um Unterstützung an die deutschen Städte wandte; eine Anzahl derselben hat Zuwendungen von 100 bis 300 Mk. in Aussicht ge- T1 !?r Anerkennung der Wichtigkeit einer im Sinne I o^ ^esuches angelegten Sammlung gewerbegerichtlicher Entscheidungen und in Berücksichtigung des Geschäftsumfanges des hiesigen Gewerbegerichts wurde auf Antrag I Oer Finanzdeputation wie oben angegeben, beschlossen. SeborenL. » Am b. April. Dem Schreiner Ferdinand Sauer eine Tochter. 8. Dem Kaufmann Aloys Spengler eine Tochter. 8. Dem Hauptmai» Georg Großmann ein Sohn, Otto Karl Friedrich Wilhelm 8 De« Sergeant Heinrich Kaiser eine Tochter. 10. Dem Spengler und Installateur Wilhelm Haupt ein Sohn Wilhelm. 13. April. Dem Schmied Philipp Wilhelm Schomber ein Sohn. 13. Dem WertsUhrer Phili» Schrerner ein Sohn. 13. Dem Fabrikarbeiter Adam Schaum ein Tochter, Katharina Karoline. 13. Dem Schriftsetzer Georg Qemnudet eine Tochter, Marie Johanna Dorothea. 14. Dem Kaufmann Rati Wilhelm Schwan eine Tochter. 14. Dem Bergmann Karl Herr ein, Tochter, Elise. 15. Dem Bergmann Ludwig Rosenbaum eine Tochter Anna Julianne Henriette. 15. Dem Eisenbahnschaffner Heinrict Schneider 8. ein Sohn, Wilhelm. 16. Dem Glaser Richard Müller tim Tochter. 17. Dem Großh. Kreisamtmann Hermann Frhr. Schenck -i SchweinSberg ein Sohn, Hermann Karl Maximilian Ferdinand Reiw hold. 18. April Dem Lagerarbeiter Philipp Schneider 4. eine Tochter Christine. w Gestorbene. Am 14. April. Gertrude Flett geb. Wolff, 56 Jahre alt, SheftL von Lokomotivführer i P. Moritz Flett Hierselbst. 14. Heinrich Münckei 48 Jahre alt, Fuhrmann von Biskirchen. 15. Maria Andrü, 6 Jahr alt, Tochter von Hoboist Wilhelm Andrä hterselbst. 16. Erna Schild Wächter, 7 Monate alt, Tochter von Metzger Ludwig SchildwLchter hier selbst. Am 17. April. Auguste Dornseiff, geb. Melior, 80 Jahr alt Rentnerin dahier. ar ,, „r Aufgebote. 1 J®pt=L WSelm Mauelshagen, EisenbahnbetriedSwnl. mit ®mma Simon zu Sterzenbach 17. April. Julius Bruno Frilmg, Chemiker zu Höchst a. M. mit Hu- J’emn6 in Düsseldorf. 17. Hirsch (genannt Her- mann) Pfifferling, Metzger zu Hamburg mit Hilda Goldschmidt geb. Werth-»» Hierselbst. 18. Anton Joseph Schmitt, Bahnaröeiter zu Lohnen mit Anna Maria Bug zu Dammersbach. 18. Hermann Bauer, Mech» mker dahier mit Victoria Friederike Henriette Caroline Dingmann in pulda. 19. Johannes Foph, Schreiner dahier mit Katharina Schmidt m Lang-Göns. 19. Samuel Elsoffer, geschieden, Kaufmann dahier mit Bertha Höchstetter Hierselbst. 19. Friedrich Wilhelm Heinrich Ludwiq Christoph Ernst Cramer, Gerichtsaffeffor dahier mit Bertha Antonie Gutscher zu München. wwd SaXctot- S nacA. 0TCaao in eigener eJCvtckcnptatz, 11 3tt " , ■ o- t -—□ —•* ü‘i“’vvv «vguyunt.il. Daran soll n<9 eine Huldigung vor dem Denkmal anschließen. Für diese Feier wurde der 17. Juni bestimmt. Am 23. Juni tn l ^cr Rosen-Ausstellung ein Kommers statt- stnden, dem am nächsten Tage ein Gartenfest gleichfalls in der Rosen-Ausstellung folgen soll. Der Kommers wird eine besondere Anziehungskraft durch den berühmten Stuttgarter Gesangverein „Gutenberg", der an diesem Tage in Frankfurt weilt, erhalten. Die Veranstaltungen sollen den Charakter großer Volksfeste tragen, an denen teilzunehmen, jedem ermöglicht sein wird. Es wurde ferner der Gedanke einer Ausstellung angeregt, die vielleicht aus den Schätzen der Stadtbibliothek, des städtischen Museums und des Kunstgewerbe-Vereins kombiniert werden könnte. Arbeiterbewegung. Wiesbaden, 20. April. In einer Versammlung der Bauunto nehmet wurde gestern abend beschlossen, auf dem unbedingt ablehnend Standpunkte gegenüber den Forderungen der streikenden Maurern verharren. Auch das Vermittlungsanerbieten der hiesigen !nIPeaW? einstimmig abgelehnt. Die Streikenden bringen pitfiii i^e Leute ber Erdarbeiten rc. unter oder gestatten es dem einen cte oberen, kleinere Arbeiten selbstständig zu übernehmen. Handel und Verkehr. Volkswirtschaft Frankfurter Börse vom 80. April. Wechsel auf New-York zu 4.21,/r221/|. Prämien auf Kredit per alt April 0.85 %, do. per all Mai 2.10®/q, do. per ult. Juni 8®/o Diskonto Kommandit per uK April O.8OO/0, do. per ult. Mai I.8OO/0, do. per alt. Juni 2.70»/ Lombarden per ult April 0^40'/o, do. per ult. Mai 0.75«/,, do. p<- ult. Juni 0.55%, Spanier per ult. April 0.55. Notierungen: Kreditaktien 229.60-229-70 Diskont»- Kommandit 190.10-60-00, Staatsbahn 137-137.20, Gotthard 142.04» Lombarden 27.50-70 00, Ungar. Goldrente 97.65, Italiener 94.90, Spros. Mexikaner 25.75, Oestorr. Coupons 84.%, Amerik. Coupon« 4.19, Privat-Diakont 4% Br. 4%G. l%-2S/4 Uhr: Kreditaktien 229.70-229.00- Diakonto-Kem- mandit 190 60-30 Staats bahn 137.20, Lombarden 27.80. Sttinb-rg"k7j-d^'g'«ähtt. 5e‘fCi^' 6aU6a4 U"" I L P-°'°S F-str-d- abzuhalt-n Das Gesuch der Firma KauffmannLCo. um Fristverlängerung zur Erbauung eines Wohnhauses am Schiffen- berger Weg wird nach Befürwortung durch die Baudeputation genehmigt, und die erbetene Frist auf zwei Jahre festgesetzt, ms zu welchem Zeitpunkt sich nach Mitteilung des Herrn Oberbürgermeisters die baulichen Verhältnisse am Schiffen- berger Weg so geregelt haben dürften, daß die Errichtung eines einen Fabrikhinterbau deckenden Wohnhauses verlangt werden könne. SeN rjB& I vtti M # fit«* t ».«S j Hrinrtlh ‘-*5- b. Philipp 6H ti^unb feinet? S 81. 181 A W w Ä vtNv« 6. W E traMer, ffrp xrmögtN brt ißti 1. MM Ä dvr M schollen. Da» Steinbach furati 31 M 13 M 8. hipprl vnd bet § 1811, seit dem 2. etttyW ist tni! botmtn Tochter 3J dem verschollen. Echneidmüller in ji 9. gafob Wallbott, geb. Lrryn Wollbott do 131 DieseL ölten nach bimoli ringe) M Moi inge untoint war. Bi am 19. Febul« 18 -Mene VrMzen M in Gndenteiä 170 M. 5 Pfg. ‘ 11- Christica NfenuntWfS WWbttt un Iragstell«, Metz Vermögen des 9 12. Elisak von Kuller-Haus zu Rutterrhausei wesend und ist Menden Pflege Vemögk 13, BM, ■» ta tat«) ffa 'tzd. r>a, M1 Sm 45 Nk. 78 14. Paulus 16v hÄnch Äh«, ««oanhert anb i( bee k ’MenHipftj, der »Ä *** dA j @li6ei*l bin Die hessischen Landtagsabgeordneten Dr. F r e n a y und M o l t h a n haben die nachstehende Interpellation an die grotzherzvglick)e Regierung gerichtet: „Die Unterzeichn- neten richten an die großherzogliche Regierung nachstehende drinalrc^ Anfragen: 1) Ist der großherzoglichen Regierung der Schiffsunfall bekannt, der sich am Abend des 17. April 1900 auf dem Rhein zwischen Bingen und Rüdesheim ereignete, und bei dem eine große Anzahl von Menschen das Leben einbüßte? 2) Welche Maßregeln gedenkt die großherzogliche Regierung zu ergreifen, um den bisher durchaus unzulänglichen Trajektverkehr zwischen Bingen und Rüdesheim den dortigen regen Verkehrsverhältnissen entsprechend zu gestalten? Ist die großherzogliche Regierung insbesondere bereit, mit der preußischen Regierung' dieser- h«lb in Verhandlungen einzutreten? 3) Haben die Ermittlungen der großherzoglichen Regierung dafür Anhaltspunkte ergeben, ob die polizeiliche Ueberwüchung des Verkehrswesens zwischen Bingen und Rüdesheim ordnungsmäßig gehandhabt wird?" Der Schiffer Walter von Riederspai landete vorgestern nachünttag den Unglücksnachen von Bingen am Ufer in Oberspai. Der Nachen zeigt im vorderen Teil, im sogenannten Kopf, ein handgroßes Loch, auch sonst ist der Nachen, der auf 14 Personen geaicht ist, in sehr schlechtem Zustande. Gestern nachmittag besichtigte eine Gerichtskommission aus Bingen das Fahrzeug. Sachverständige sind der Ansicht, daß, tvenn 20 Personen den Nachen zur Ueberfahrt benutzt hätten, die Personen nur eng znsammen- gedrängt hätten sitzen können. Eheschtte-imgev. Am 14. April. Ferdinand Franz Karl Anton Heßler, v«-n«r- beiter dahier mit Margarethe Finzel Hierselbst. 14. Johann Friedruh Gustav Aßmann, Gärtner zu Kassel mit Auguste Schardt hierseld'i. 14. Heinrich Feußer, Tagldhner dahier mit Anna Elisabeths Kathans« Schweitzer Hierselbst. 14. Louis Carlü, Ober-Ingenieur zu Ettlingen mit Chnstlna Elrsabecha Kaißling von Düsseldorf. 14. Paul Oskar Arthur Schuster, Kaufmann dahier mit Anna Jakobine Karoline Adolfine Aerselbst. 14. Ludwig Ruppel, Metzger und Gastwirth zu Ridd« mrt Katharina ©mitte Lind hterselbst. 14. Philipp Haller, Cementirer Bingen, 20. April. Aus zuverlässiger Quelle liegt nachstehende Mitteilung über einige Einzelheiten der schrecklichen Katastrophe vor, 5^ nSxm5ntIl(^ “*er das Kentern des Kahnes aufklären Der Nachen war (nur für 15 Personen geaicht. Zahnarzt nÄ^Ewmle r (Marburg) wollte noch mit dem Nachen "’-F ö""i Muck etwas zu spät und mußte in Bingen übernachten. Als das Wasser immer mehr feüt. sp^ng Sind, theol. Bernh. Meurer (ohne Ueber- dem Kahn und suchte sein Heil im Schwimmen- Er und der verunglückte Stud. theol. Ba- dior (beide aus Geisenheim) schwammen im Sommer oft im freien Rhein als sehr geübte Schwimmer ohne Begleitung eines Nachens. Meurer kam unterhalb des Rüdes- ganz erschöpft an. Gehen konnte er J™*1/ 0-r lag am User und schrie um Hilfe. Sein Rus churde gehört, und er war gerettet. Er befindet sich noch 2118 das Wasser höher stieg, er' 9ileI mit lauter, kraftvoller Stimme den Anwesenden die Gencralabsolution. Bald darauf versank der Kahn mit den Insassen. Ein lauter entsetzlicher ba"£ ?[teS still! Frichmesser Niel hielt sich über Wasser. Er bemerkte in seiner Nahe nur noch eine ^eJ*?liVr “n dem umgeschlagenen Nachen sich l sfenffpr1' E. ^Cmetne Schiffsmann, und noch etivas im Diese drei Personen wurden. Strömung und den hohen Wasserstand mitten im Rhem weitergetrieben. Dr. Bank schwamm, die beiden anderen hielten sich am umgekippten Nachen und wIS1 das Ruder. Furchtbar tönte ihr schauerliches Hilferufen über die wette dunkele Wasserfläche. Aber erst in M^^shausen wurde der Hilferuf von Dienstmädchen iin xer- Rheinvillen gehört. Die Mädchen ^fort einige Schiffer, welche die drei rasch und glücklich retteten. Die Aufregung und die Teilnahme im ganzen Rheingau ist gewaltig. Wie viel hoffnungsvolle ^ben und wie viel Hoffnungen sind bei diesem Unglück hinein Schlag zerstört worden.' Dpr ertrunkene Wilhelm I O st ern (Geisenheim) war Alumnus,- er sollte in etwa drei Rochbn dw Priesterweihe empfangen. Sttid. theol. Prinz ^udesheim) absolvierte zu Ostern mit Auszeichnung das Gymnasium zu Montabaur, Kaplan Weber (Oestrich) war I erst em Jahr Priester, Kaplan Alphons Heun (Eltville) I fett September v. I. Der ertrunkene Werner (Schlangen- | bao) war Stud. jur. et cam., N o e v e r (Krefeld) Eand I niCCr ?^^drderich (Wiesbaden) war ein angesehener I ^^?^ter Arzt in der Mitte der dreißiger Jahre, Stud. theol Pfeifer studierte in Straßburg und weilte zu I Besuch in Aulhausen. 1 Die Trajekt-Verhältnisse Bingen-Rüdesheim sind qe- radezu vorsintflutlich und auch> als die Grundursache des Unfalles anzusehen. Die alten Ueberfahrtsdampfkasten stammen aus der ältesten Zeit der Dampfschiffahrt auf dem Rheme. Um 9 Uhr 2 Min. abends geht von Bingerbrück das letzte L^rajektschiff nach Rüdesheim, das fahrplanmäßig "uht einmal in Bingen hält. Bon Bingen fährt das letzte um 8 Uhr 8 Min. nach Rüdesheim über. Vor einer Reihe von Jahren ist das Privat-Trajektschiff in die Luft geflogen. ZZch damals verloren an derselben Unglücksstelle viele Mensck)en ihr Leben. Die jetzt wieder sehr laut gewordenen Klagen haben der Eisenbahndirektion Mainz Veranlassung gegeben, sofort Erhebungen darüber anstellen zu lassen, m wie weit Aenderungen im Trajektverkehr angängig sind, die dem Bahn- wie auch dem Personenverkehr nutzbringend I L-iche ««fg-fund» Nach bet „Straßb. Post- 6ai , durch einen unglücklichen Zufall das Gewehr entlade» I dem Jäger drang der Schuß in die Brust. * r k *r. ?" den, 20. April. In der vergangenen iij sind bei dem Gutsbesitzer Walter in Re in bar! grimMa Einbrecher eingedrungen, welch'e die kräny! Eheftau und deren Tochter überfielen. Der Ehefrau * 1 mit einem Rasiermesser die Kehle durchschnitten > Frau starb nach einer halben Stunde. Die raU^*nÄbann attc8 aufl nnd es gelang ihnen zu enttomai * Kammersänger Dr. Walter wurde bei sch, jüngsten Gastspielreise nach Riga verhaftet. Dr. nahm auf der Reise von Königsberg nach Riga vow v' aus eme besonders schöne Gegend photographisch 5m selbm Waggon saß aber ein russischer Geheiv^^ und tn Riga wurde Walter als Spion verhaftet, Intervention des deutschen Konsuls und des dortigen direktors gelang es, den Tenoristen aus der Klemvr ziehen. Aus Stadt und Kund. GrwfirV? m a? 711.3"ür Eltern und Kinder ist der Konfirmationstag gleich wichtig. Eltern, denen die sorq- Jame Erziehung ihrer Kinder Gewissenspflicht ist, sehen Lnp Zeit bewegen Herzens auf den Tag zurück, da Sur Taufe gebracht haben, vor ihrer Seele ftehen alle die großen und kleinen Sorgen, die die leibliche und geistige Pflege des Kindes verursacht, ins Gedächtnis treten aber auch die mancherlei Freuden, die sie haben aUC5 die Kinder fühlen die Wichtigkeit ^eses Tages. Weit zuruck gehen schon die Vorbereitungen EU'.dresen Tag, der ganze Winter gehört ja der geistigen Ausrüstung für die Konfirmation, bem ernsten Bemühen, fie zu befähigen für den ernsten Kampf des Lebens, in den fte mehr und mehr hineingestellt werden, auf daß sie sich rbines 5)erz und ein gutes Gewissen bewahren Manche stehen noch mit kindlicher Unbefangenf- Gert vor den Pfortew der Welt, die sich ihnen jetzt aufthun manche haben schon bisher erfahren müssen, was der Kampf । Dasein bedeutet. Heute ist ihr Herz bewegt, und nicht wenige werden vom Tage der Konfirmatton die Kraft mit Uineninehmen ins Leben, die nie versagt, weder in Freud noch in Leid, weder in Not noch im Tod. Die Pflege der konfirmierten Jugend ist eine dringende Aufgabe aller derer, denen ihre Weiterbildung anvertraut ist, denen I pflichtgemäß die Erziehung eines geisttg starken Geschlechts befohlen ist. Daß die Pflege der konfirmierten Jugend mifi I Ausbildung in Fachschulen nicht aethan ist, wird jeder I §^standige begreifen. Wer die wirkliche Ausbildung und Durchbildung der Jugend ermöglichen hilft, leistet ihr I den besten Dienst. •• Kunstverein. In der Gemälde-Ausstellung im I Turmhaus am Brand hat, wie bereits kurz erwähnt, diese I Woche wieder ein teilweiser Wechsel der Gemälde statt- I Pfunden. Neu ausgestellt ist eine Kollektion von zirka I 30 Gemälden von Prof. W. Trübner in Frankfurt, so- I wie eine solche von 10 Gemälden von unserer einheimischen I Künstlerin Emy Dingeldein. Auch Herr Karl Wiegand I Hut die Ausstellung mit hervorragenden kunstgewerblichen I Sachen beschickt. *• Ueberfahreu. Heute morgen 8 Uhr geriet an der I Ecke der Schulstraße und des Marktplatzes ein Radfahrer I unter einen Omnibuswagen. Die Pferde gingen über ihn I hinweg, ohne ihn erheblich zu verletzen. Außer einer Haut- I abschürfung an der Stirn kam er mit dem bloßen Schrecken I davon, da der Omnibus sogleich hielt. •* Selbstmord. Der 27jährige ledige Rottenarbeiter «ugust Heß aus Gräveneck schoß sich mittelst Revolvers I eme Kugel in den Hals. In die hiesige Klinik verbracht, verstarb er während der Operation. Mainz, 20. April. Staatssekretär Graf P o s a d o w s k y I traf heute vormittag hier ein, empfangen vom Staats- I miniftcr Rothe, Provinzialdirektor v. Gagern und Beige- I orbnctcn Baurat Kuhn als Vertreter der Stadt Mainz. I kurfürstliche Schloß und besonders das römisch- I Museum wurden eingehend besichtigt. Dann «I?Trac?Äman blc vorzunehmende Neuherrichtunq des I «chloffeS. D I = Sraslfurt .. Eleonore Duse na5 nunmehriger Vereinbarung im Schauspielhause I auflreteu, bic sie in Frankfurt noch nicht g-sp>-ll hat, und zwar am 26. April in der »weiten Sr°u" von Pinero, am 28. «pril in Priu^ n @eorflc«" von Duma«, und am 30. April in conda" von d Anunzio. I Frankfurt a. M., 20. April. Gutenberg-Feier. I Unter dem Vorsitz deS Buchdruckereibesitzers Ofterrieth I traten heute abend eine Anzahl von Männern der verschie- I densten Berufe zusammen, um über die in Frankfurt zu I veranstaltende Gutenberg Feier zu beraten. Es wurde be- I schloffen, im großen Saalbausaal eine akademische Feier | Vermischtes. * dluf der Jagd verunglückt. Der Gerichts- asftffor Dr. Oskar Lauterbach, Amtsverweser des No- tariatS in Habsheim, begab sich am Montag in den Hard- wald auf den Schnepfenstrich. Andern TagS wurde er als Kunst und Miffenschast. 9i .stenographischen Kreisen rüstet man sich für den n, iJ" ^rCdbtnJiattfinbenben Vt Deuffchm Gabelsberi d " phent a g, dessen Protektorat Prinz Georg von Ca-t»' 6nmnS bc" aCen Kreisen sich geltend machrr^ Sympathiekundgebungen zu urteilen, dürfte sich der Stenographe^ zu einem hervorragenden gestalten. Bereits jetzt liegen nahezu K« rtmTiKirnre ®^e"ben Deutschlands vor. Im ganzen bfirig etwa 1500 Gabelsbergersche Stenographen in Dresden eintreffen. WM xyl h Uter Äjfc T? Dn^.' S&afö tteä sS *» nn^ »vte M fek iftJU? *?« iS W bet 6temJ Lr-W »Mg. r«-rs°wmiuvgdkrtz,. Arsx »HLktz» ldrsmtMi te. lshagm, NseMDÄ« n. iu EtttML- i; v «Jet ju^UJ-r’ orf. 17. W MM rf. ■g m? M M/M-vti II M®r Mr, » ffarolmt Zingnitm v* fr mit AchomL •en, R*m Mn «ü Mü«l ^tmn^ Mr chi« M Itter L l Anton hehln, tt- ^u%u\U bchlikdi K-7. 1 Iw Äisabch Um KnHngniieur |u6ttiapc )orf. H. M Oskn lÄ ZMm Mut M l^jet und Srstvich ju N 1 Misp fcdkr, ßtanmt nette Wch Wf V ju Kmm mit fcnilte M m dch-r mt r»Kchn>u buumb 6mtf tim Ächin leitet. 8. MN»® W W» ’■2a 10. Dm Spendet «b >• ta. 13. Dm Wf« '8h- tatbtta vm EL- SchMe-a ,W-S<+ Ka^ niekooto ^Tjam J‘, ,l ZtztzZ -s-^7 Aufgebot M 2954 4772 ! 2170201 2170201 Bekanntmachung. 2958 Rohde. Wimmenauer. 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Grobherzogliche Civildimer-Witwenkaffe-Kommission. 1. Aktien-Kapital 2. P räinien-Ueberträge 3. Prämien-Reserve Eier-Abschlag! la. frische Sier M Austrivbeu per ®tiUt 5«/« Pfg. Durch«. — 17,73 km, Nadel-Derbftangen mit 3,79 km, Radel-Reisstangen mit 0,21 km, 81 M. 13 Pfg. 8. Elisabetha Katharina Damasky, uneheliche Tochter des Philipp fiupmel und der Phtlipptne Häuser, geboren zu Watzenborn den 25. Mat 1811, seit dem 2. Februar 1834 mit Christian Damasky in Watzenborn lerbfcitdtct, ist mit ihrem Ehemann und einer am 13. Februar 1835 ge- toemen Tochter Marie Christine im Jahre 1836 ausgewandert und seiv ben verschollen. Das vom antragftellenden Pfleger Johann Jakob LLv eidmüller in Watzenborn kuratorisch verwaltete Vermögen der 23et>i siholenen beträgt zurzeit 1367 Mk. 63 Pfg. 9 ciatob Wallbott, geb. den 26. Oktober 1833, 10. Elisabetha, Nrllbott, geb. dm 24. Oktober 1845 zu Garbenteich, Kind^ des Mnt Wallbott daselbst und seiner Ehefrau Margaretha, geb. Müller ion Wieseck waren schon im Jahre 1868 nach Amerika ausgewandert; nach damals eingezogenen Erkundigungen war der Aufenthal.sort^des W Wallbot angeblich Baltimore, während der der Elisabetha Wallbott unbetfannt war. Beide sind seitdem verschollen. Dar ihnen von ihrer, m 19. Februar 1868 verstorbenen Mutter, bezw. von ihren Eltern; gw- ttfallene Vermögen wird vom c,™ö,■ . ■ - . Mk in Garbenteich kuratortsch verwaltet und beläuft sich zurzett auf 8424 3078 Gießen, den 7. April 1900. Großherzogliche» Amtsgericht. Langermann. Durchm. — 170,66 km, Nadel-Derbstangen mit 3,62 km, jl 2000000 — 24 14 30202 63 33 59 MaIafa neu u gebraucht, für Gas ulUlUl V Benzin, Petrol, u. Dampf rc. Arbeitsmaschinen all. Art, Acetylen- und LuftgaS-Anlagen. Günstige ZahU ungsbeding. A. Collin, Araukfurt (U ®U, G., Kaiserstraße 60. [230 ,W, Mannheim. Bilanz per 31. Dezember 1899. A. Aktiva. B. Paa.fva. 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Da^M» im R^tfppd und Die potbenannten verschollenen Personen werden hiermit aufgefordert, A wird bei d^Vnsteigerung ’li Ipätesten« im Aufgebotrtermm Li(5t vorgezeigt. DouuerStag deu 8. November 1900, vormittags 9 Uhr, Ullendorf a. Lda., 20. April 1900. Id unterzeichnetem Gericht zur Empfangnahme ihres Vermögms so gewiß Gr. Bürgermeis^rei Mendorf a. Lda. 2,melden, als sonst sie für tot erklärt werden, und ihr Vermögen ihren« Kein. -meldenden nächstberechtigten Verwandten aurgeltefert werden würde. Bis zum gleichen Termin sind eventuelle Erbansprüche bei Meidung In Nichtberücksichtigung bei unterzeichnetem Gerichte gellend zu machen. Zugleich werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod eines Verschollenen zu erteilen vermögen, aufgefordett, spätestens im Auf. :^0't6termin dem Gerichte Anzeige zu machen. grosse Auswahl in allen Preislagen bei Carl Retter Lindenplatz 2727 tEcht Dimbacher Bier (G. Sandler) hervorragendeaKräftigungsmlttel für Rekonvaleszenten, Blutarme etc. empfiehlt in Flaschen 15 Vs Liter Flaschen 3 Mk. 24 kleine Flaschen 3 „ Gotthilf Röhrle, Marburserßr. 7. 2938__________ ___________ Hchversteigerung. In den Waldungen der Gemeinde Allendorf a. Lumda werden versteigert: llv Mk. 5 Pfg. , L . 40 Nadel-Derbftangenmit3,62km, 11. Christian Heinrich Schäfer, Sohn des Christian Schäfer ml 25 rm Nadel-Scheit, Drusen und seiner Ehefrau Elisabetha geb. Weiß, geboren den 28. Dez. 1851 ß4 rm Knüppel, A Lausen, ist am 30. August 1882 über England angeblich nach Amerika 48ß0 Wellen Nadel-Reisholz, molewandert und seit länger als 12 Jahren verschollen. Das vom An- 72 rm Nadel-Stöcke. -tiafteller, Pfleger Heinrich Schäfer V. in Hausen, kurirtorisch öerrottltete oufammentunft an der Lehmgmbe. vermögen des Verschollenen beträgt zurzeit 47 Mk. 22 Pfg- 2, Mittwoch, 25. April l. I., 12. Elisabetha Margaretha Ettling, Tochter des Johannes Ettling vormittags 9 Uhr, m Ruttershausen und deffen Eheftau Maria Katharina geb. Karb, geboren k bet| Distrikten Kiuswald, •w Ruttershausen den 28. Februar 1827, war schon im Jahre 1882 ab- - — - r«send und ist seit mindestens 5 Jahren verschollen. Das vom anttag- iiücnden Pfleger Georg Erdmann II. in Ruttershausen kuratorisch ver* siltete Vermögen der Verschollenen beträgt zurzeit 96 M. 91 Pfg. 13. Balthasar Speyer, Sohn der Katharina Hryermann von Wieseck und des Heinrich Sveyer von Londorf, geb. zu Wieseck den 30. Dezember 1832 war schon im Jahre 1888 mit unbekanntem Aufenthaltsorte ab» adcitb. Das vom antragstellenden Abwesenheüspfleger Theodor Speyer k Wieseck kuratorisch verwaltete Vermögen des Verschollenen beträgt zur* gd 45 Mk. 78 Pfg. 14. Paulus Krämer, geboren den.12. Oktober 1824, Durch Beschluß unterzeichneten Gerichts ist das Aufgebot-verfahren Liugltch der folgenden verschollenen Peisoaen eröffnet worden, nämlich: 1 Anna Margaretha Haas, Tochter des Johannes Haas und fr... Gfnfrou Anna Maria geb. Roth, geboren zu Steinbach de« n 1815 ist vor zirka 50 Jahren - angeblich nach Amerika- aus- D uno seitdem verschollen Das vom anttagstellendm Pfleger Stob 6aa« V- 'n S'-'nb^Lrawrifch^ verwaltete Verwögen der Ver> Plenen betragt zu^ett Christoph Schäfer jn Lollar I «. Gnthibe'n bei Bankhinse™ m. r=i=h.bank- Ehefrau Maria geb. Hamel, geboren ,u Lollar dm 27. Sep- 5. r““«« rir^rRackdecknng gegebene v.r^ ÄiH feit vielen Jahren mit unbekanntem Aufenthaltrotte ab. ' Da« vom anlragstellenden Pfleger Heinrich SchLfer in Lollar e. Rückständige Zineen Lttfch -erwaltete Vermögm de« Verschollenen beträgt zurzeit! 7. a—nd« J85 Mk. 87 Pfg. I Lebens- nnd Erlebensfall-Versicherungen ^bEK'rau''Kathattna^ i 6 ^iruat 1825 ist von ihrem Heimatsort fdt vielen Jahren ab- __ Städtischer Arbeitsnachweis Gietzm | “‘*”*«»"■*'11* -ch» k« tbefrou Eleonore geb. Zrcher, geboren zu Staufenberg den 14. März 1838, | iü ln Jahre 1861 nach Amerika ausgewandert und seitdem verschollen, ras vom antragstellenden Pfleger Kaspar Vogel in Staufenberg kura- lyrisch verwaltete Vermögen des Verschollenen beträgt zurzett 197 Mk. 98 Pfg. 6. Philipp Christian Kümmel (Kimmel), Sohn des Eberhard timriel und seiner Eheftau Elisabetha geb. Protextor, geborm »u Wieseck drn 31. August 1835, ist nach Amerika ausgewandert und seit 1864 erschollen. Das vom Antragsteller, Melchior Kümmel m Wieseck kur- kitofilsch verwaltete Vermögen des Verschollenen bettagt. zurze , I Gesellschaftsregister unterfertigten Gerichts wurde bezüglich 6. Philipp Eckhardt II., Sohn de» Johannes Eckhardt und sein^ ! ^werbebank Lollar, Attiengesellschaft zu Lollar" gewahrt, daß laut tzhescau Anna Maria geb. Deibel, geboren zu Wieseck den 9 a , Anmeldung de» Vorstandes und Aufsichtsrats vom 3. April 1900 auf baß ift >ot zirka 40 Jahren nach Amerika ausgewandert und seitdem VN' ftboEien. Das vom antragstellenden Pfleger Heinrich Herbert HL in Climbach kuratortsch verwaltete Vermögen des Verschollenen beträgt zurzeit Engelswerk O.W.Saü^els in Fache 31, b. Solingen. Grösste Stahlwarenfabrik mit Versand an Private. PralslUtB (640 Salten) umsonst und porlarall H. MAGGI MAGGI MAGGI Das Unglück auf dem Rheine. Auszug MS Nn Ktandesamtsregistm, Die hessischen Landtagsabgeordneten Dr. Frenay und Molthan haben die nachstehende Interpellation an die großherzvgliche Regierung gerichtet: „Die Unterzeug neten richten an die großherzogliche Regierung nachstehende drrnglrck^ Anfragen: 1) Ist der großherzoglichen Regierung der Schiffsunfall bekannt, der sich am Abend des 17. April 1900 auf dem Rhein zwischen Bingen und Rüdesheim ereignete, und bei dem eine große Anzahl von Menschen das Leben embüßte? 2) Welche Maßregeln gedenkt die großherzogliche Regierung zu ergreifen, um den bisher durchaus Unzulänglichen Trajektverkehr zwischen Bingen und Rüdesheim den dortigen regen Verkehrsverhältnissen entsprechend zu gestalten? Ist die großherzogliche Regierung insbesondere bereit, mit der preußischen Regierung dieser- halb in Verhandlungen einzutreten? 3) Haben die Ermittlungen der großherzoglichen Regierung dafür Anhaltspunkte ergeben, ob die polizeiliche Ueberwächung des Verkehrswesens zwischen Bingen und Rüdesheim ordnungsmäßig gehandhabt wird?" Der Schiffer Walter von Riederspai landete vorgestern nachmittag den Unglücksnachen von Bingen am Ufer in Oberspai. Der Nachen zeigt im vorderen Teil, im sogenannten Kopf, ein handgroßes Loch, auch sonst ist der Nachen, der auf 14 Personen geaicht ist, in sehr schlechtem Zustande. Gestern nachmittag besichtigte eine Gerichtskommission aus Bingen das Fahrzeug. Sachverständige sind der Ansicht, daß, wenn 20 Personen den Nachen zur Ueberfahrt benutzt hätten, die Personen nur eng zusammengedrängt hätten sitzen können. mit Gesang, Prolog und Festrede abzuhalten. Daran soll stch eine Huldigung vor dem Denkmal anschließen. Für diese Feier wurde der 17. Juni bestimmt. Am 23. Juni soll in der Halle der Rosen-Ausstellung ein Kommers statt- stnden, dem am nächsten Tage ein Gartenfest gleichfalls in der Rosen-Ausstellung folgen soll. Der Kommers wird eine vesondere Anziehungskraft durch den berühmten Stuttgarter Gesangverein „Gutenberg", der an diesem Tage in Frankfurt weilt, erhalten. Die Veranstaltungen sollen den Charakter großer Volksfeste tragen, an denen teilzunehmen, ledern ermöglicht sein wird. Es wurde ferner der Gedanke einer Ausstellung angeregt, die vielleicht aus den Schätzen der Stadtbibliothek, des städtischen Museums und des Kunstgewerbe-Vereins kombiniert werden könnte. Kandel und UerKchr. Volkswirtschaft Frankfurter Börse vom 80. April. Wechsel auf New-York zu 4.21%-221/|. Prämien auf Kredit per ult April 0.85 do. per ult Mai 2.10%, do. per ult. Juni 8% Diskonto Kommandit per ult April O.8OO/0, do. per ult. Mai 1.80%, do. per alt. Juni 2.70*/-. Lombarden per ult April O^O-'/o, do. per ult Mai 0.75%, do. per ult. Juni 0.55%. Spanier per ult. Apnl 0.55. Notierungen: Kreditaktien 229.60-229-70, Diskonto- Kommandit 190.10-30-00, Staatsbahn 187-137.20, Gotthard 142.(0, Lombarden 27.50-70 00, Ungar. Goldrente 97.65, Italiener 94.90, 3proz. Mexikaner 25.75, Oestorr. Coupons 84.Vs, Amerik. Coupe® 4.19, Privat-Diskont 4%kr. 4% 6. li/4-2% Uhr: Kreditaktien 229.70-229.00- Diskonto-Ko»- Bandit 190 60-30 Staats bahn 137.20, Lombarden 27.80. die bisherigen Mitglieder Helfrich, Chr. Haubach und Stemberger wieder gewählt. Das Gesuch der Firma KauffmannLCo. um Fristverlängerung zur Erbauung eines Wohnhauses am Schiffen- berger Weg wird nach Befürwortung durch die Baudeputation genehmigt, und die erbetene Frist auf zwei Jahre festgesetzt, ms zu ivelchem Zeitpunkt sich nach Mitteilung des Herrn Oberbürgermeisters die baulichen Verhältnisse am Schiffen- berger Weg so geregelt haben dürsten, daß die Errichtung eines einen Fabrikhinterbau deckenden Wohnhauses verlangt werden könne. a Dem auf Herstellung einer Einfriedigung entlang des Weges an der Wieseck lautenden Gesuche des Herrn Th. Haubach stimmt die Versammlung zu. Es soll der parallel zur Moltkestraße laufende Teil der Einfriedigung « r des Gaswerks ausgeführt werden, während der Gesuchfteller die Kosten für den senkrecht zur Moltkestraße laufenden Teil zu tragen hat. Unter Vorsitz des Herrn Beigeordneten Wolff wird sodann beschlossen, dem Verbände deutscher Gewerbegerichte während der nächsten zwei Jahre je 20 Mk. zu be»iHi0en. In einem an die Bürgermeisterei gerichteten Schreiben wird als Hauptziel des Verbandes bezeichnet die Herbeiführung der Einheitlichkeit im litterarischen Austausch. yu öielein Zwecke soll eine möglichst genaue Sammlung der I bon den deutschen Gewerbegerichten ergangenen Erkenntnisse angelegt und im Druck veröffentlicht werden. Ueber die I . notigen Mittel, ferner diejenigen für die Besoldung eines ständigen Mitarbeiters verfügt der Verband zurzeit noch nicht, weshalb er sich mit Gesuchen um Unterstützung an die deutschen Städte wandte; eine Anzahl derselben hat Zuwendungen von 100 bis 300 Mk. in Aussicht ge- I T’/ttr ? Anerkennung der Wichtigkeit einer im Sinne I re -t Uc^eS angelegten Sammlung gewerbegerichtlicher I Entscheidungen und in Berücksichtigung des Geschäftsumfanges des hiesigen Gewerbegerichts wurde auf Antrag der Finanzdeputation wie oben angegeben, beschlossen. « . Aufgebote. mriftpr e 2^P»L Mauelshagen, EisenbahnbettiebSnmb I Sr mit ®mma Simon zu Sterzenbach 17. April I det«: Julüis Bruno Frrlmg, Chemiker zu Höchst a. M. mit J>emn0 'n Düsseldorf. 17. Hirsch (genannt I M ü? -dM.erlmg, Metzger zu Hamburg mit Hilda Goldschmidt gct. I 18. Anton Joseph Schmitt. Bahnarbeiter zu Lohnen I Maria Bug zu Dammersbach. 18. Hermann Bauer, Mech» I dahrer mit Victoria Friederike Henriette Caroline Dingmann ti I P0*®01 19- Johannes Foph, Schreiner dahier mit Katharina Schmidt I Lang-Göns. 19. Samuel Elsoffer, geschieden, Kaufmann dahier mit Bertha Höchstetter Hierselbst. 19. Friedrich Wilhelm Heinrich Ludwm Christoph Ernst Cramer, Gerichtsaffeffor dahier mit Bertha Antonie Gutfcher zu München. w Eheschlie»mrge«. , s- I4- ^prrl. Ferdinand Franz Karl Anton Heßler, Beirut- «uiT bSer mit Margarethe Finzel Hierselbst. 14. Johann Friedrch 01^00 Aßmann, Gärtner zu Kassel mit Auguste Schardt hierseM. 4. Hemrtch Neußer, Taglöhner dahier mit Anna Elisabecha Katharim o 1k,^ouiä e«™ ßttownt. u 6. April. Dem Schreiner Ferdinand Sauer eine Tochter. 8. Dem Kaufmann Aloys Spengler eine Tochter. 8. Dem Hauptmam Georg Großmann ein Sohn, Otto Karl Friedrich Wilhelm 9 D-m S^geant Heinrich Kaiser eine Tochter. 10. Dem Spengl" und B stallateur Wilhelm Haupt ein Sohn Wilhelm. 13. April. Dem Schm-«) Philipp Wilhelm Schomber ein Sohn. 13. Dem Werkführer Phil»' Schreiner ein Sohn. 13. Dem Fabrikarbeiter Adam Schaum r": Tochter, Katharina Karoline. 13. Dem Schriftsetzer Georg (Semmtcfc eine 2°^ Marie Johanna Dorothea. 14. Dem Kaufmann Rot Wilhelm Schwan eine Tochter. 14. Dem Bergmann Karl Herr ehe Tochter Elise. 15 Dem Bergmann Ludwig Rosenbaum eine Tocht-r. Anna Julianne Henriette. 15. Dem Eisenbahnschaffner heinrch Schneider 8. ein Sohn, Wilhelm. 16. Dem Glaser Richard Müller ei„ Tochter. 17. Dem Großh. Kreisamtmann Hermann Frhr. Schenck Schwemsberg ein Sohn, Hermann Karl Maximilian Ferdinand Recv Christin» Lagerarbeiter Philipp Schneider 4. eine Tochtr, Arbetterdewegung. , Wiesbaden, 20. April. In einer Versammlung der Bauun^ nehmer wurde gesteni abend beschloffen, auf dem unbedingt ablehnerda Standpunkte gegenüber den Forderungen der streikenden Maurer» Vermittlungsanerbieten der hiesigen ®ewa't wurde einstimmig abgelehnt. Die Streikenden bringen ciihj t^re Leute bei Grdarbeiten rc. unter oder gestatten es dem einen ti anderen, kleinere Arbeiten selbstständig zu übernehmen. Bingen, 20. April. - .zuverlässiger Quelle liegt nachstehende Mitteilung über ewige Einzelheiten der schrecklichen Katastrophe vor, ^^uientlich über das Kentern des Kahnes aufklären. Der Nachen war jnur für 15 Personen geaicht. Zahnarzt Sammler (Marburg) wollte noch mit dem Nachen ; er kam zum Glück eturne zu spät und mußte w Bingen übernachten. Als das Wasser immer mehr ew- tteW cheol. Bernh. Meurer (ohne Ueber- ^ugs aus dem Kahn und suchte sein Heil im Schwimmen. Er und der verunglückte Stud. theol. Ba- 0/.^^xkus Geisenheim) schwammen im Sommer oft HILa l-ßn geübte Schwimmer ohne Beglei- wffg eines Nachens. Meurer kam unterhalb des Rüdes- SS?g^uz erschöpft an. Gehen konnte er nicht Er lag am Ufer und schrie um Hilfe. Sein Ruf uud er war gerettet. Er befindet sich noch w furchtbarer Aufregung. Als das Wasser höher stieg, er- teilte Fruhm«s>er L Niel mit lauter, kaftooller Stimme den Anwesenden die Generalabsolution. Bald darauf ver- sank der Kahn mit den Insassen. Ein lauter entsetzlicher Frühmesser Niel hielt sich b^erkte w seiner Nähe nur noch eine ble Ww er an dem umgeschlagenen Nachen sich MaUp?' E-h>ar ^r«jeine Schiffsmann, und noch etwas im ^bd. B a n k. Diese drei Personen wurden «£rf-e Strömung und den hohen Wasserstand mitten im Rhein.weitergetrieben. Dr. Bank schwamm, die beiden anderen halten sich am umgekippten Nacheii und hatten auch das Ruder. Furchtbar tönte ihr schauerliches ^>er die weite dunkele Wasserfläche. Aber erst in hpn wnZ^Ulen der Hilferus von Dienstmädchen iin AHnr der Rhewvillen gehört. Die Mädchen allarmierten sofort einige Schiffer, welche die drei rasch Aufregung und die Teilnahme wr ganzen Rhewgau ist gewaltig. Wie viel hoffnungsvolle ^beu und wie viel Hoffnungen sind bei diesem Unglück Sn ^tort W0Tben Der ertrunkene Wilhelm (Geisenheim) war Alumnus; er sollte in etwa drei ^.ch^d^e Priesterweihe empfangen. Stud. theol. Prinz ! (Rutesheim) absolvierte zu Ostern mit Auszeichnung das, Gywnasium zu Montabaur, Kaplan Weber (Oestrichs war I erft ei« ^r Priester, Kaplan Alphons Heun (Eltville) sett September v. I. Der ertrunkene Werner (Schlanqen- bad) war Stud jur. et cam., Noever (Krefeld) Land. e r r cf). (Wiesbaden) war ein angesehener und beliebter Arzt in der Mitte der dreißiger Ja^e, Stud. cheol Pfeifer studierte in Straßburg und weilte zu Besuch in Aulhuusen. Die Trajekt-Verhältnisse Bingen-Rüdesheim sind geradezu vorsintflutlich und audy als die Grundursache des Unfalles anzusehen. Die alten Ueberfahrtsdampfkasten stammen aus der ältesten Zeit der Dampfschiffahrt auf dem Rhewe. Um 9 Uhr 2 Min. abends geht von Bingerbrück I das letzte Trajektschiff nach Rüdesheim, das fahrplanmäßig I nicht einmal w Bingen hält. Bon Bingen fährt das letzte I um 8 Uhr 8 Min. nach Rüdesheim über. Vor einer Reihe I von Jahren ist das Privat-Trajektschiff in die Luft geflogen I Auch damals verloren an derselben Unglücksstelle viele Menschen ihr Leben. Die jetzt wieder sehr laut gewordenen I Klagen Huben der Eisenbahndirektion Mainz Veranlassung I gegeben, sofort Erhebungen darüber anstellen zu lassen, I ui wie weit Aenderungen im Trajektverkehr angängig sind, I toie aud} bem Personenverkehr nutzbringend I Gestorberrr. am 14 April. Gertrude Flett geb. Wolff, 56 Jahre alt, Eheste von Lokomotivführer i P. Moritz Flett Hierselbst. 14. Heinrich Münckr. 48 Jahre alt, Fuhrmann von Biskirchen. 15. Maria Andrä, 6 Jalkk alt, Tochter von Hoboist WUhelm Andrä hterselbst. 16. Erna Schi» wachter, 7 Monate alt, Tochter von Metzger Ludwig Schildwächter hi»- selbst. Am 17. April. Auguste Dornseiff, geb. Melior, 8Ö Jahr «ck, Rentnerin dahier. wvvd Sa/totot-Sto^^. nativ 91Laao in eigener 01 eBati-er- UtAxnplate, 11 geynütxv Sta3i4it11 Nerschallenen beträat zurzeit I 7. Ausstehende Forderungen kstiailorisch verwaltete Vermögen oe Ich gt I 8 Gestundete Prämien der Abteilung für öjk qpf, 87 Pfg. I Lebens- nnd Erlebensfall-Versicherungen « p. a r h f TnAter des Heinrich Hardt zu W eseck und l 9. Bare Kasse , Ehesr^ Katharina Eüsabetha. geb. Kreiling. g°b°ren zu.Wieseck io. l-ve=ur n.Dracksschen voll. k s 1825, ist von ihrem Heimatsort seit vielen Jahren ab» I Lsf^inWi-s-ck"kurawrisch "verwaltete^Vermögen der Verschollenen Städtischer Arbeitsnachweis Gießen | Mrlgt zurzell 596 Mk. 86 Pfg. . „ Garteuftratze ». 4 Heinrich Vogel VIII., Sohn des Heinrich Vogel und deffen «ygebot der Arbeitnehmerr i Weißbinder, i Fahrbursche, l Fuhrknecht, Eleonore geb. Zrcher, geboren zu Staufenberg den 14. März 1868, x Taglöhner, i Kindermädchen, i ©tridenn, i Nahenn. .7," r. 2r- iQßi naA Amerika ausgewandert und seitdem verschollen.! »et? Aeb-ita-berr 1 Lolzdreher, 1 Schuhmacher, 2 Schnerder, w «°m antragst-llend-n Pfl-g-r Kaspar Vog.l in St°uf-^°rg kura. Risch verwaltete Vermögen des Verschollenen beträgt zurzeit 197 Mk. 98 Pfg. 5. Philipp Christian Kümmel (Kimmel), Sohn des Eberhard --------- - «immel und seiner Eheftau Elisabetha geb. Protextor, geboren zu Wieseck Echer, mehrere Spengler gegen täglrche Vergütung, 1 Wagner, in 31. August 1835, ist nach Amerika ausgewandert unk' seit 18641-- - nrshollen. Das vom Antragsteller, Melchior Kümmel in Wieseck kur- kalorisch verwaltete Vermögen des Verschollenen betragt zurzeit 617 Mk. 's. Philipp Eckhardt II.. Sohn des Johannes EckhaM und einer, daß "laut ghefrau Anna Maria geb. Deibel, geboren zu Wieseck den 23>. Mai l8^ 7^der^,/^ k e „„h ginffititsrnts vom 3. Avrll 1900 auf das ä«.«.,E Stmnbach kuratorisch verwaltete Vermögen des Verschollenen beträgt zurzeit KOGNAK deutscher und französischer, ärztlich empfohlen, zu haben bei 2641 F. Schott, Bahnhofstraße, Ecke Wolkengaffe. CIGARREN ♦♦♦ CIGARETTEN ♦ TABAK ♦♦♦♦♦ grosse Auswahl in allen Preislagen bei Carl Retter Lindenplatz 2727 4. Kriegs-Reserve • • • • b. Unterstützungs-Fonds für Versicherte 1 6. Organisations-Fonds . 2 ' US der Landrichter Dr. Müller'schen Sttftnug z« Darmstadt ist durch die unterzeichnete Behörde ein Unterftutzungs- o 19 ,, , ' legat von jährlich 500 Mark an einen bedürftigen, eltern- * S». »•“".«» »“ÄLÄäS ä 8“ S“ £ *SÄ. Ä" I. w”. y ä" W.«? »>- MW asÄÄKS“■» ...*■ „„ beni verschollen. Das vom antragftellenden Pfleger Johann Jakob Grobherzogliche Civildiener-Witwenkaffe-Kommiffion. Lchineidmüller in Watzenborn kuratorisch verwaltete Vermögen der Ver- Rohde. sihollenm beträgt zurzeit 1367 Mk. 63 Pfg. 2938 Wimmenauer. 9 «>afob Wallbott, geb. den 26. Oktober 1833, 10. ElisabethaI —— ------- / ' Mlbott, geb. dm 24. Oktober 1845 zu Garbenleich, Kindn des Raapit Wallbott daselbst und seiner Eheftau Margaretha, geb. Müller vj Wieseck waren schon im Jahre 1868 nach Amerika ausgewand^t; j ben Waldungen der Gemeinde nach damals eingezogenm Erkundigungen war der Aufenthaltsort des Andorf a. Lumda werden versteigert: Mb Wallbot angeblich Baltimore, während der der ElrsabethaWallbott I DienStag, 24. April l. I., unbekannt war. Beide sind seitdem ver chollen. Dar ihnen von ihrer, vormittags 9 Uhr, am 19. Februar 1868 verstorbenen JI im Distrikt Mark: «fallens Vermögm wird vom antragstellenden ^dlvesenheitspfle^ Karl Nadel-Stämme von 15-35 em £.. F. Schubert. Brahma. I f* Ä« 29. CH Der Bergstraße 15 Frische Eier in Kisten von 1440 und 720 und 4,20 Mk. 2943 (Plaur $08 @tib liegt । Red Starline Rothe X) Stern kl ßinie An und Berka«! J. Boeck, AkinArch 15 Louis Rothenberger Wwe nach EinehalbeMllion und _28841 Einige Herren können gute bürgert. Mittagstisch erh. Stephanstr.82^. I to 29» Prospekte bester »Mb wegen Unterbringung einer periodisch ff* mütleidenden Dame erbeten. verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Wittko; für den Anzeigenteil: Han- Beck? f?nnf-(r>eriid)c Vernnctnngen iirrschiedenes !U i et n etliche 011'1,1'11 alsbald gesucht. 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Sonate in B-dur für Klavier und Violine (Köcher 454 oomp. 1784 3. Lieder: a) Die Feldeineamkeit b) Immer leiser wird mein Schlummer c) Erinnerung d) Mädchenlied .... 4. Sonate in E-dar für Violine mit Klavierbegleitung Nr. x 5 der Sonate da Camera 5. Lieder: a) Glück ’ b) Winterlied . . . . * ’ * 0) Der Lens d) Unbefangenheit . e) Wiegenlied •' ,^nn C-dur kür Violine mit Klavierbegleitung (2. Satz des Konzertes op. 64)..... 7. Lieder: a) „Weiset Du noch“ .... b) „Des Mondes Silber rinnt“ 1 * • yjofltaa6, | Nur durch große Vorkäufe bin ich im stände zu liefern und offeriere ORANGEN Den geehrten Bewohnern von Krofdorf, Gleiberg, LauoSstach und Umgegeno teile ich hierdurch mit, daß ich nach Pfingsten in btn enth)red&enben Lokalen (Herren Areuud, bezw. ^atenti« und Hthei» tänder) einen Tanz- und Anstands Kursus abhalten werde. 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