ZÄHM •’iuiitSlW Ttoo^ung fofou ober (j. ^Jpetiition b. ml M «ui »Ä^; meinem hause messtrasse 1 >chülns ©arten, ist d« immer mit allem M unb ©artenanteil, Itersweg^ M an *? W.; mberg"stra^yE> ptod iojon 1! 5igs* LÄt 2t, £ Me unb aller BSrt -tu öermieten bet rÄ Tssrasgli -SM.. 'M 4 Sw.- yntungunbdflem. °tt iu Vevneten. -__Swmtegt it ffiSTHSni chl'unb Heizgas, in |& '8° Familie alSbalb _ Vtkgftratzel! bnung von 4 Simmern luhige Leute zu vmnii 7_ KrauLfurlttKrch öne 4-SimmerivvhM:! 'M. Wübelmstraße^ >chöne 2 - SimneißCT; irt Wasserleitung u.W mm. Vahnhoft. 2.6tod sofort zuE« Karl Petri, Mwktplai Familienrnohm/ag zu 7422 XtüOait II tarnet mit Zubr^r i: . Bleick^^r H HL Man^rdenwohiiM i\b Kabinett, in bet' $)eymber an ruhig! 1 & SißittibttMheK ne Wohnung von 6 Sir • benjimmer, sowie Ba! ’■' ig von 5 Zimmern urr. benzimmerFammernJi- Iitiiplüt unb allen W iM Einrichtungen fl w i Goethestrahe iof. «W 9lt. 273 Zweites Blatt. Mittwoch den 2!. November 150. Jahrgang 1900 Amts- und Anzeigeblutt für den Avers Gieren Erscheint lügNch ein Ausnahme des Montag-. Die Gießener PO»Nie«ökütter »erden dem Anzeiger km Wechsel mit „Hess. Landwirt" u. ^Blätter Mr Hess. Volkskunde- »öchtl. 4 mal beigelegt. Alle Anzeigen-BermittlungSstellea des In« und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen, Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, ___________ Klätter für hessische DolKsKunde. >»Mtz»e von Anzeigen zu der nachmittags für den MgroMai tag erscheinenden Nummer bis tonn. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher. Bezugspreis vierlcljährl. Ml. 2,20 monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Abholestcllen vierteljährl. Mk. 1,90 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährt. mit Bestellgeld. Adresse für Depeschen: Anzeiger chietzee. Fernsprecher Nr. 51. neteftton, Expedition und Druckerei: Schetstraße Ar. 7. Gießener Anzeiger General-Anzeiger --Der Krieg itt China. Ter „Reichsanzeiger" veröffentlicht folgendes Tele- gl. a m m d e s Kaisers von China, das vom 14. No- veinber datiert, von dem chinesischen Gesandten dem Auswärtigen Amt übergeben worden ist: Ter große Kaiser der Tatsing-Dynastie entbietet Sr. Majestät dem deutschen Kaiser Grüße. Eurer Majestät Erwiderung (vom 2. Oktober) auf unser Telegramm haben wir erhalten. Mit Freude und Hochachtung er- sehen wir daraus, daß Eure Majestät von freundschaftlichen Gefühlen für uns beseelt sind und uns für die Vorkommnisse persönlich nicht verantwortlich machen wollen. Infolge der Mißgriffe, die wir in der Mahl unserer Beamten gemacht haben, ist Eurer Majestät Gesandter ohne sein Verschulden ein Opfer der Wirren geworden, was wir auch jetzt noch aufs tiefste bedauern. Es ist gerecht, daß wir did schuldigen Würdenträger mit besonderer Strenge und entsprechend bestrafen, um den Gesetzen und dem allgemeinen Rechtsgefühl Genugthuung zu gewähren. Soeben erhielten wir von unserm Gesandten, Luhaihuan, ein telegraphisches Memorial, daß Ew. Ma- i cstät bereits geruht haben, Instruktionen zur Eröffnung der Verhandlungen mit unfern Bevollmächtigten an den t^eneralfeldmarschall Grafen Waldersee und den kaiser- t ichen Gesandten Mumm v. Schwarzenstein zu erlassen. Es geziemt sich daher, daß wir auch unserseits Befehle im alle unsere Bevollmächtigten erteilen, damit die Verbandlungen, den Bedürfnissen Rechnung tragend, zu einem befriedigenden Resultat geführt und friedliche Beziehungen baldigst wieder hergestellt werden. In Ew. Majestät Erwiderung auf unser früheres Telegramm wird uns geraten, nach Peking zurückzukehren, was wir als ein Zeichen Ew. Majestät freundschaftlicher Gesinnung für uns auffassen. Sobald die Friedens- rnerhandlungen die gewünschten Ergebnisse zeitigen, werden wir sofort die Zeit unserer Rückkehr bestimmen. Tu die christlichen Missionarsthätigkeiten den Angehörigen verschiedener Staaten vertragsmäßig zugestanden sind, so ist es, unsere Pflicht, in Zukunft die höchsten Provinzialbeamten strengstens anzuweisen, diesen Missionen besonderen Schutz angedeihen zu lassen, um alleStreitigkeitenaufimmerbei- u l e g e n. Indem wir Ew. Majestät hierdurch nochmals unsere Gesinnungen kundgeben, hoffen wir Hierfür Allerhöchstderselben Anerkennung zu finden. Es läßt sich nicht verkennen, daß die Erklärungen des Kaisers von China wegen seiner Rückkehr nach Peking etwas zezwungen klingen. Für die Chinesen und auch für die Mächte ist es übrigens nicht erhebend, einen Mann wie den Kaiser von China als notwendig für den Friedensschluß insehen zu müssen. T-ie „Frkf. Ztg." meldet aus Tschisu: Der Vize- lonig von Nanking hat sich dem Edikt des Kaisers, das bie Abrüftung der Flotte anbefahl, ernstlich di d ersetzt, und der Kaiser hat nachgegeben, weil er vegen der Geldsendungen vom Vizekönig abhängig ist. üeser Vorgang beweist, daß die Macht des Kaisers tasch abnimmt. Ter „Reichsanzeiger" veröffentlicht ferner den Bericht W Legationsrates v. Below, datiert Peking den 25. Sep- tkneber, an den Gesandten v. Mumm über den Mörder des Gesandten v. Ketteler. Die Richtigkeit der «usfagen des Mörders, des Mandschusoldaten Enhai, sei Masellos. Enhai habe sich als Mörder bekannt und auf höheren Befehl gehandelt. In der Vernehmung am d. September sagte Enhai u. a.: Am 16. Juni abends sei hon einem Prinzen im Lager der Befehl eingetroffen: IN B Krieg. Wenn Ihr einen Fremden seht, ftschießt ihnniede r." Auf Befehl des Lagerhaupt- Mrtns Fuliang habe er, Enhai, dann dreißig Mann zu dem Katze nahe bei der Hatamenstraße geführt, und den ersten Muß aus einem Gewehre in die Sänfte abgefeuert. Ter a§ !5. Armeekorps (Elsaß) mit 146 Mann, hierauf das 4. (Provinz Sachsen) mit 123. ... 77. d o.st Verwaltung beabsichtigt nach einer ofsizwien Mitteilung, vom kominenden Jahre den Erholungsurlaub der Po st beamten, der sich bis- her ausschließlich auf die wärmere Jahreszeit, Mai bis Oktober, erstreckte, auf das ganze Jahr auszudehnen. Beamte, die den Urlaub in den Wintermonaten erhalten, sollen durch längeren Urlaub entschädigt werden. Anlaß zu der Neuerung bieten die Schwierigkeiten, Zoomit bei der Durchführung des Erholungsurlaubs jetzt alljährlich zu kämpfen ist. Ein Zwang, den Urlaub in den Wintermonaten zu nehmen, findet nicht statt. München, 19. November. Der Prinz-Regent hat folgendes Handschreiben erlassen: Meß. Droumont gab nach einigem Zögern die Erklärung ab, daß die Anklagen nicht von ihm stammen. Er ersuche die Kammer, eine sofortige Untersuchung anzuordnen. 136 Schlosser Rasirme' durch. Unter de in Ma Kranke -ar N Mts. v.-raeb versehen und das Deck durch vernickelte Siahlplatten geschützt werden. Es wird so wenig Holz wie möglich ver- wendet, und dieses wenige Holz unverbrennbar gemacht. Kapstadt, 19. November. Am 17. dö. hat General Erasmus mit 2000 Bure«, 12000 Stück Vieh und tausend Wagen sein Lager am Ufer des Flufses^Oliph a nt aufgeschlagen. nü- $ gtW«8. «m das/ DODI Abg. ftbet bie ® Gab »ährend in dem l aus der 1 ßach^vhc Eifer^cht Aranlenh an Aarl frfor 26 °kkentlich' Gießen btr sogmai gatten, w Ääriie wt und Fraue für den Hc legenheit z die Landbe än durch und Treib die funy Löwen" | letzten Mderte werden. seltene, I( nab vier a: «I b« tut #ltj 81 jPocbrnm per St. 7- eier per 6 litbfffi P' ,e>. 0.60- A 0.65- > 0.60- öff M i'rnrnm? 5.50 .<3 per Ausland. London, 19. November. Dem „New-Aork Herald" zufolge hat der Besuch des Prinzen Georg, Gouverneurs von Kreta, bei Lord Salisbury keinen günstigen Eindruck auf ersteren gemacht. Der englische Premierminister sei sehr höflich gewesen, habe sich aber zurückhaltend benommen, als der Prinz auf den Zweck seiner Mission zu sprechen kam, nämlich die Zustimmung Englands zur Annexion Kretas durch Griechenland zu erhalten. Damit seien seine Aussichten auf Erfolg fast verschwunden, da Oesterreich-Ungarn und Deutschland der Ansicht Englands folgen. — Nach einem Telegramm des Standard aus Durvan von vorgestern ist auf lange Zeit hinaus keine Aussicht dafür vorhanden, daß die Ausländer nach dem Rand zurückkehren. Man glaubt, daß bis zu ihrer Rückkehr noch Monate verstreichen können. Amsterdam, 19.November. Die Hochzeit der Königin Wilhelmina wird höchstwahrscheinlich am 31. Januar stattfinden. Brüssel, 19. November. Das Personal der hiesigen türkischen Gesandtschaft soll seit zwei Jahren kein Gehalt mehr bekommen haben. Paris, 19. November. In der heutigen Nachmittagssitzung der Deputiertenkammer interpellierte Rivet die Regierung über den Ordensschwindel. Der in diese Angelegenheit verwickelte Kolonialminister Decrais ergriff das Wort: „Alles, was sich in meinem Ministerium zugetragen hat, braucht das Licht des Tages nicht zu scheuen. Die Ordensverleihungen haben auf das Ersuchen und mit der Unterstützung verschiedener Abgeordneten stattgefunden." Abg. Clemens bestätigt diese Angaben, fügte jedoch hinzu, er habe den empfohlenen Kandidaten nicht gekannt und nur seine Unterschrift gegeben, weil andere Deputierte ebenfalls unterzeichnet hätten. Kolonialminister Decrais und der Handelsminister Millerand erklärten darauf, sich auf das Urteil der Kammer berufen zu wollen. Der Antisemit „Mein lieber Staatsminifter Freiherr v. Feilitzsch! Mehrfachen Mitteilungen in der Presse habe Ich entnommen, daß für Mein bevorstehendes 80. Geburtsfest Ehrungen verschiedener Art geplant sind. So sehr Mich nun erfreut, zu sehen, wie allenthalben im -aude sich das Streben zeigt. Mir an diesem Tage besondere Beweise der Liebe und Anhänglichkeit zu geben, widerstreitet es doch Meinem Gefühle, diesen mit außergewöhnlichem äußeren Gepränge zu begehen. Insbesondere ist es Mein ausdrücklicher Wunsch daß von der Darbringung von Geschenken und Huldigungsgaben abgesehen werde. Dagegen wiederhole Ich gerne, wie Ich die Absicht, zur dauernden Er- innerung an Mein 80. Geburtsfest eine allgemeine Landesstistung für gemeinnützige und wohlthätige Zwecke zu errichten, sehr freudig begrüße." Waldeck-Rousseau erklärte, der betreffende H. M. der die 20 000 Frks. für einen Orden bezahlt habe, sei in Frankreich nicht zu finden gewesen. Der Ankläger verdiene 5 Jahre Gefängnis. „Wir haben nicht umsonst einer gewissen Partei die Spitze des Degens unter die Nase gehalten, Bemerkenswert ist, daß die in Frage stehenden Angriffe in einem Augenblick Vorkommen, wo wir gewisse Gesetzentwürfe zu beraten haben." Die Rede rief allgemeinen Beifall hervor. Eine Vertrauenstagesordnung des Interpellanten Pivet wurde mit 379 gegen 31 Stimmen angenommen. Marseille, 19. November. Dr. Leyds erklärte dem Korrespondenten der PariS-Nouvelles auf die Frage, was von den aus Rom und London eingelaufenen Nachrichten, wonach die „Gelderland" möglicherweise einen anderen Landungsort wählen wird, zu halten sei, wörtlich folgendes: „Ich bin nach Marseille gekommen, um den Präsidenten zu erwarten und ich erwarte ihn hier." Rom, 19. November. Chamberlain ist gestern in Nom eingetroffen unb, wird heute nach England zurück' kehren. Wien, 19. November. Das „N. W. T." läßt sich aus Graz telegraphieren, daß dort 36 italienische Studenten wegen Hochverrats in Untersuchung genommen worden, weil sie in einem Wirtshause ein gegen Oesterreich gerichtetes italienisches Lied sangen. Zwei von ihnen wurden verhaftet. Cs wurde für sie 100 000 Kr. Kaution angeboten, jedoch abgelehnt. Mit der polizeilichen Vernehmung find 9 Beamte betraut. ~ Die Erzherzogin Marie Valerie, Tochter des Kaisers und Gemahlin des Erzherzogs Franz Salvator, wurde heute früh in Walsee von einer Prinzessin glücklich entbunden. 1 Livadia, 19. November. Der Kaiser verbrachte den gestrigen Tag gut. Abends 9 Uhr war die Temperatur 38,7, der Puls 72. Während der Nacht schlief der Kaiser sehr gut. Morgens war das Empfinden vortrefflich. DaS Befinden und der Kräftezustand sind vollkommen befriedigend. Um 9 Uhr früh war die Temperatur 38,4, der Puls 68 Washington, 19. November. Die Regierung hat be- schloffen, fünf neue Kriegsschiffe zu bauen, welche die mächtigsten der Welt sein werden. Die drei ersten werden eine Wasserverdrängung von 15 000 Tonnen haben, und eine Geschwindigkeit von 19 Knoten. Das Deplacement der beiden andern beträgt 14 600 Tonnen. Die Ausrüstung umsaßt vier 12 zöllige und vier 8 zöllige Geschütze die in den drehbaren Panzertürmen untergebracht werden, ferner 12 6 zöllige Schnellfeuer-Geschütze, die auf beiden Seiten aufgestellt werden, 12 14 psündige Mörser und 12 5 psündige Mörser sowie endlich zwei Torpedoschleuderer. Die Schiffe werden mit Panzerplatten von 11 Zoll Stärke Aus Stadt und Kand. Gießen, 20. November 1900. •* Auszeichnung. Dem Eiseubahnsekretär Heinrich Gröninger zu Gießen wurde aus Anlaß seiner Versetze in den Ruhestand das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdien' ordens Philipps des Großmütigen verliehen. -n. Beschädigung der Straßenlaternen. Das unbefii! Löschen der Straßenlaternen, sowie die Beschädigung in Glühkörper rc., ja das Demolieren ganzer Later-m durch mutwillige Hände hat in jüngster Zeit in so Anhu- nis erregender Weise in Gießen zugenommen, daß sok, Thaten einmal verdienen, an den Pranger gestellt werden. So wurden z. B., wie man uns von zufici- diger Seite schreibt, am 23. Oktober in ftr Garten- und Stephanstraße sämtliche RichtungS. laternen gelöscht, am 25. Oktober in der t)ftanla^ 1 Laterne zerschlagen, am 26. Oktober in der Ludwtz straße sämtliche Laternen gelöscht, am 4. Novemdrr in der Marburgerstraße, Stephanstraße und Liebigstrch drei Laternen zerschlagen, am 7. November in btr Grünbergerstraße drei Richtungslaternen gelöscht, am 8. November in der Grünbergerstraße zwei Laternen zerschlagen, am 10. November in der Stephan-, Grünberger und Gartenstraße acht Richtungslaternen gelöscht, sowie cm Kanzleiberg eine Richtungslaterne gegen Morgen wiedrr angezündet und am Leihgestecnerweg eine Laterne zer schlagen. Am 15. November wurden sämtliche neun zehn Laternen in der Ludwigstraße vor Mitternaät gelöscht, am 16. November auf dem SelterSweg, Streif Platz, Marktplatz, Brandplatz, Lindenplatz und in der Mack laubenstraße neun Laternen vor Mitternacht gelöscht, beigl. neun Richtungslaternen in der Ostanlage, Bleichstra^k, Grünbergerstraße und auf dem Kreuzplatz, am 17. Wovcmtei in der Ostanlage vier Richtungslaternen vorzei/lg und eine Abendlaterne mit Doppelbrenner nach Mitternah' wieder angezündet. (Auch in der Goethestraße haben vü vor einiger Zeit eine Anzahl zertrümmerter Laternenscheilr: bemerkt. D. Red.) Es ist traurig, baß sich in unsere: Stadt immer noch Helden finden, bie sich an so öot ständig wehrlosen Gegenständen vergreisen, - £änic, die mit einem Schlag oder Wurf wertvolles I'. ventar zertrümmern können! Für geistreiche En- fälle kann doch derartig übler Unfug nicht gelten. DH durch das Löschen vieler Laternen in längeren Hauptstraß in und auf großen Plätzen die Sicherheit des Verkehrs, unti Umständen, etwa bei zufälliger Feuersgefahr, die Sicherh'I ganzer Stadtteile gefährdet wird, ist selbstverständlich. De Verüber derartiger Skandale denken natürlich nur an ihm thörichten Spaß, aber nicht daran, daß z. B. Aerzte u0 andere, die in später Nachstunde durch unbeleuchtete Straßer laufen müssen, um ihrem wichtigen Beruf zu fvltzr." Erfreulich ist es, daß es der Thätigkeit unserer Polizei p lungen ist, wenigstens den oder die Herren festzustellen, U sich am 8. November der Laternenbeschädigung auf dr Grünbergerstraße schuldig gemacht haben. Es wäre ff‘‘ wünschenswert, daß, soweit dies möglich, das Publikum dr Polizei in der Ausfindigmachung solcher Missethäter Seite stehe. ** Zum v Zug-Braud. Vermißt wird der ArchitU Max Witkowski aus Warschau, der seinem in Frack furt a. M. wohnenden Bruder am 6. November schrie, daß er ihn ersten TageS auf einer Reise Warschau-Berlin' Frankfurt Paris besuchen werde. Seit dieser Zeit >T keinerlei Nachricht von dem Genannten eingegangen, u« die Angehörigen glauben, daß auch er ein Opfer des c» 8. November stattgehabten D ZugbraudeS bei Offenbach 0e’ worden sei. 0 Ilbeshausen, 18. November. An dem Bahnku- Lauterbach Grebenhain wurde eine Quantität Dy na ml! gestohlen. Erst längere Zeit danach entdeckte man M Diebstahl. Der Verdacht lenkte sich auf eine Person i Steinfurth bei Altenschlirf, die dem Vernehmen nach ok Thäter sein soll, da die Aussage, das bei ihr vorgefundra- Dynamit sei von Lauterbach, sich nicht als stichhaltig wiesen hat. Darmstadt, 19. November. Der Großherzog am Mittwoch, 21. ds. MtS., im Großh. ResidenM^ Audienzen erteilen, sowie Meldungen und Vorträge 1 gegenuehmen. Nm WS U'Ut 25 - Ter „Harmlosen -Prozeß. Berlin, 19. November. Der erneute Prozeß gegen die „Harmlosen" nahm heute vor der dritten Starftammer des Landgerichts I. seinen Anfang. Der Vorsitzende, Landgerichtsdirektor Oppermann, eröffnete die Sitzung um 10 Uhr. Sogleich nach Eröffnung der Sitzung nimmt der Verteidiger v. Kröchers das Wort zu einem Anträge. Er teilt dem Gerichtshöfe mit, daß er am Samstag einen eingeschriebenen Bries von Herrn v. Kröcher aus Wien erhalten habe, worin dieser ihm anzeige, daß er genötigt sei, infolge eines Herzleidens von seiner bisher gehabten Absicht, persönlich zum Termine zu erscheinen, zurücktreten zu müsse». Der Verteidiger legt Atteste des Pros. Dr. Nothnagel und des Dr. med. Glau aus Wien vor, wonach; dem Herrn v. Kröcher bescheinigt wird, daß er infolge eines akuten, durch Gelenkrheumatismus hervorgegaugenen Herzleidens außer stände sei, die Aufregungen der Verhandlung zu ertragen. Der Verteidiger beantragt deshalb, die ganze Verhandlung zu vertagen, da die Interessen des Angeklagten v. Kröcher nicht in gehöriger Weise wahrgenommen werden könnten, wenn gegen ihn später allein verhandelt werden würde. Oberstaatsanwalt Dr. Iseubiel widerspricht diesem Anträge. Das an- g. bliche Herzleiden des Herrn v. Kröcher könne schwerlich cm akutes sein, sondern soviel er wisse, sei es schon der ( rund des Abganges v. Kröchers vom Militär gewesen. Er beantrage, der Gerichtshof möge beschließen, von Kröcher zu verhaften, damit er steckbrieflich verfolgt werden könne. Unter allen Umständen bitte er aber, gegen die drei übrigen Angeklagten zu verhandeln, damit die von so langer Hand vorbereitete Sache endlich zum Abschluß gelange. Der Verteidiger Wolffs, Rechtsanwalt Wronker, schließt sich dem Anträge auf Vertagung an, indem er ausführt, daß das Verhältnis zwischen Wolff und Kröcher ein so enges gewesen sei und durch Tausende von Fragen geklärt werden müsse, daß eine Trennung nicht gut möglich sei und sich die Notwendigkeit einer Vertagung im Lause der Verhandlung ohnehin Herausstellen würde. Der Oberstaatsanwalt widerspricht auch diesem Anträge. Der Gerichtshof beschließt, gegen den Angeklagten v. Kröcher, der nicht als genügend entschuldigt anzusehen sei und von dem angenommen werde, daß er sich böswillig der Verhandlung entziehen wolle, den Haftbefehl zu bestimmen und gegen die übrigen drei Angeklagten, v. Kayser, v. Schucht- meyer und Wolff, in die Verhandlung einzutreten. Der Verteidiger v. Kröchers, Rechtsanwalt Dr. Schwindt, entfernt sich darauf aus dem Gerichtssaale. Die Personalien der beiden ersten Angeklagten sind bekannt, v. Kayser war Regierungsreserendar und Leutnant der Reserve, v. S ch a ch t m e y e r Kaufmann und Unteroffizier der Reserve. Das Hauptinteresse nimmt der dritte Angeklagte, der im Jahre 1847 geborene Kaufmann He rmann Wolff in Anspruchs. Mit einem „leider!" räumt er die ihm vorgehaltenen Vorstrafen ein. ES sind deren acht, zumeist wegen Diebstahls und Betrugs, darunter eine wegen schweren Diebstahls zu drei Jahren Zuchthaus und eine andere wegen erwerbsmäßigen Glücksspiels zu vier Monaten Gefängnis und entsprechender Geldstrafe. Nach dem Anklagebeschluß sollen die drei Angeklagten sich in den Jahren 1897 und 1898 des gewerbsmäßigen Glücksspiels schuldig gemacht haben. Sie bestreiten dies sämtlich Der Präsident beginnt mit der eingehenden Vernehmung des AngesckMdigten v. Kayser. Er giebt an, daß er der üSohn eines Obersten sei. Als ihm im Jahre 1894 eine Erbschaft zugefallen sei, habe er seinem Hange zum Spiel leichter nachgehen können, als bisher, er habe sich aber stets in der besten Gesellschaft bewegt, zu der ihm als Negierungsreferendar der Weg offen stand. Es sei damals zumeist „Baccarat" gespielt worden, wobei der abendliche Umsatz bisweilen recht erheblich gewesen sei. Die Spielergesellschaft habe schon längere Zeit bestanden. Im Anfänge 1898 habe diese Gesellschaft, zu der auch der Angeklagte v. Kayser gehörte, bei Hecht in der Jägerstraße ein ständigeres Lokal gefunden. Der Angeklagte v. Kayser erzählt, daß er von v. Kröcher zu Mbrecht nach der Mohrenstraße.geführt worden sei, wo ebenfalls eine Spielergesellschaft, zumeist aus Offizieren bestehend, ihre Zusammenkünfte hielt. Zu damaliger Zeit sei ein Dr. Kornblum eiu häufiger Gast bei Albrecht gewesen. Im Oktober 1898 sei die neue Gesellschaft gegründet worden, luobet auch er mitgewirkt habe. Schon zur Zeit, als die Gesellschaft im Viktoria-Hotel zusammentraf, habe sie die Bezeichnung „Klub der Harmlosen" geführt. Die Verwaltung des Zentral-Hotels habe mit der Gesellschaft nur einen Vertrag auf die Dauer von sechs Monaten abschließen wollen, und die „Gründer" der Gesellschaft seien daraus eingegangen. ES war abgemacht worden, daß ein neu aufzunehmendes Mitglied von zwei bereits zum Klub gehörigen Mitgliedern eingeführt und zunäckfft zweimal als Gast ausgenommen werden sollte. Ein solcher hatte an diesen beiden Abenden je20Mk. in die „Pinke" zu zahlen und konnte dann durch einmalige Zahlung von 100 Mk. die Eintragung in die Mitgliederliste erwirken. Jeder Besucher hatte für den Spielabend 10 Ml. in die Zinke zu zahlen, ebenso derjenige, der die Ban^ übernahm. Hiervon sollten die Unkosten gedeckt werden. Zur Bedienung der Mitglieder wurden zwei Kellner angenommen, die für den Abend je 20 Mk. erhalten, sollten. Am 15. Oktober 1898 sei der Vertrag mit der Verwaltung des Zentral-Hotels zu stände gekommen. Der Mietspreis betrug monatlich 1000 M k. Beim Eröffnungsmahl sei auch> der Angeklagte Wolff zugegen gewesen, den er bei Albrecht kennen gelernt habe. Nach Beendigung des Mahls habe der Angeklagte Wolff sick) erboten, zuerst die Bank zu legen. Und großmütigerweise hinzugefügt, daß er die 5)älfte des Gewinnes der Pinke opfern wolle. Die erste Bank von 500 Mk. habe Wolff 'verloren, dann einen gleichen Biii^ nachgelegt und bei der zweiten gewonnen, sodaß di Pinke gegen 230 Mk. zugeflossen seien. Die Einnahin! seien aus den Nemen iö. Kröchers, v. Kaysers .r , v. Schachtmeyers bei der Deutschen Bank hintcrle, worden. Besonders des Samstags sei der Verkehr lebhaft gewesen, weil dann die Offiziere von äußert nach Berlin kamen, um 'zu spielen. An diesen Abend! seien gegen 40 000 Mk. umgesetzt worden. Die $r(1^ Königsmarck und v. E g l o f f st e i n seien bald roicbe aus dem.Klub ausgeschieden, weil sie nicht im stand waren, die Spielverluste zu tragen und ihren Verpfi^ tungen nachzukommen. So sei es dem Angeklagten do: Kayser wenigstens mitgeteilt worden. Schließlich seien do: Kayser und v. Kröcher die einzigen Direktoren wesen, die dann den Angeklagten v. SckMchtmeyer dritten Direktor mit heranzogen. Angeklagter v. Kayser wird dann über den StanL seiner Finanzen zu bestimmten Zeiten, ebenso über sein eGewinne und Verluste an bestimmten Spielabende befragt. Er giebt eine Wiederholung der Angaben, du er im ersten Prozeß gemacht hat. Als Gesamtesfekt feine Spielsucht giebt der Angeklagte die Summe von 56(Xi Mark Verlust an. Seine weiteren Auslassungen beziehe sich- auf seine Art zu spielen und zu regulieren und a: die Vorschüsse, die ihm Frau Voigt, zu der er daniod- Beziehungen unterhielt, zu Spielzweckeu gegeben hat. M vom Angeklagten zurückgezahlten Vorschüsse betrugen ig Jahre 1897/98 im Ganzen 3-4 600 Mk. Die Weit e r vei. Handlung findet Dienstag vormittag statt. 'Garantie Zurück* * nähme. Blitzrührschüssel DZp-, Mfien elpÜl6iere üo^"': * elen. An h • - L-z,'s^ =.k”»ä • b über bei, - ™tE" Seiten, e '1:. ■ „»mrnten'S : Summe von ■ -» Auslassungen Mu regulieren /! 'JJflt, zu der et bQ ■' An gegeben ha>. . > P«Nchiche betrüge 0$t A° Netter L^^ittaajta' uüUü>M fl*20- November 15 hseubahnsekretär f m8 8nla6 seiner 8er 5 2- Waffe des fte ll verliehen. Meinen. Das O vie die Teschädizimi ren ganzerLav Ingster Zeit in jo' i zngenommen, das btn Pranger gejiil e man uns ton je 23. ÖMr in i’ämff/^e Nv^tr Mit in W £' . Olivbn in der löscht, am 4.91 anftraße und M am 7. Rovemk aternen gelöscht, ar e zwei ßaternu her Stephan-, aternen gelöscht, joa ’ gegen Morgen» oeg eine Lalenr vnrden sämtliche: vigstraße vor Mik i\ dem Seltersweg. senplatz und in du. Mitternacht gelösch ' Ostanlage, W' 'euzplatz, am 17. ilaternen vorze^. itlbrenner »E ^sich-" s vergreisen, - V irs wertvoll^ i Für fltiMf chg nicht * in längeren heil des E ist lelbstoelsta^^ :eJ>; äSfcj »•%%* L "tzSf M im ' M* onge" ne. Darmstadt, 19. November. Der zweite (G ersetz - gebungS-)AuSschuß ist unter dem Borfitz des Herrn Abg. von Brentano aus Offenbach heute zusammengetreten, nm das Gemeindesteuer-Gesetz, das Körgesetz und einen vom Abg. Ulrich eingebrachten Entwurf betr. ein Gesetz Über die Entschädigung unschuldig Verurteilter zu beraten. Offenbach, 19. November. Am Samstagabend hat sich während einer Festlichkeit des Radfahrervereins „Union" in dem Saale der Saalbaugesellschaft ein Schreiner aus der Möbelfabrik von Geittner-Heininger in Frankfurt- Sachsenhausen erschossen. Das Motiv zur That ist Eifersucht. Der Mann wurde lebensgefährlich verletzt ins Krankenhaus gebracht. Er hatte kurz vorher einen Brief an Karl Kuhn in Fechenheim bei dem Gastwirt abgegeben. Kleine Mitteilungen aus Heffeu und den Nachbarstaaten. Unter den Mannschaften des Feld-Artillerie-Regiments Nr. 63 in Mainz ist ein Typhusfall vorgekommen. Der Kranke wurde ins Militärlazarett gebracht.________________ Vermischtes. Dresden, 19. November. Heute früh schnitt fich der Schlosser Hentschel, nachdem er seine Frau mit einem Rasiermesser furchtbar zugerichtet hatte, die Kechle durch. Die That ist auf Eifersucht zurückzuführen. * Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. Gietzen, 20 November. Marktbericht. Auf dem beulte,en Wochenmarkr kosteten: Butter per Pfd. 1.20—1.30, Hühnereis Pisterei Gießen. und Haarausfall. Georg Lotz, Bahnhofstraße 28. 5hampooi«g (Damen Kopfwäschen) i Mk. SV Nestes Wittel gegen Schuppen ML WMM. Freibank. 7536 Heute und morgen: WkMch 50 W. Mittwoch dell 2. Januar 1901, nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Peter Worch Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 25 Nr. 74»/l10 — 291 qm Hof. raite an der Chaussee auf die Warte, Flur 26 Nr. 74M/100 — 262 qm Grabgarten daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 20. November 1900. Großh. Ortsgericht Gießen. Mittwoch abend: Metzelsuppe. Vormittags: Wellfleisch mit Kraut Will). Wagner Zum Anker, Stciustratze 23, Zum Totenfeste n empfiehlt 04965 Kränze, Kreuze etc- in schöner Auswahl zu billigen Preisen Carl Kaufmann Bahnhofstraße 11. solle Italien im Kriegsfälle 200.000 Mann an die französische Grenze werfen, wogegen sich England verpflichte, Italien finanziell zu unterstützen unb die Besitzergreifung von Tripolis zuzusichern. Rom, 20. November. Die gestrige Unterredung zwischen König Viktor Emanuel und dem englischen Kolonialrninifier Chamberlain war nur von kurzer Dauer. ES war nur ein Höflichkeitsbesuch. Dagegen wild von sämtlichen Blättern die Unterredung Chamberlains mit dem Minister des Auswärtigen kommentiert. Petersburg, 20. November. Nach einer aus vorzüglicher Quelle stammenden Privatnachricht ist keinerlei Gefahr für das Leben des Zaren vorhanden. unk. 1905 3Wo do. 4 % PreuBS. Hyp'-A.-Bank 8. 8-12 8V1 % Reichs anleihe . . 95.20 do 3°/o . . 75.6C| Harpener . Tendenz: schwach. 3 °/o Portugiesen 3 0/ . Mexikaner . . 41/» n/o Chinesen . . Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum . . . . . 208.40 . 179.20 . 134.40 . 148.30 . 151.20 . 140 80 . 147.— . 208.— . 189.40 . 182.60 8. 15-18 unk. b. 1900 8. 19-20, unk. b. 1906 8. 13, 14 8. 21, 22, unk. b. 1905 83.00 M. 83.00 „ 75.00 M. 99 50 , 90.50 „ 89 90 » 89.90 „ 89 90 „ 81.00 » 81.00 „ 86.80 94.80 86.50 92.7c 94.75 41 60 24.7( 25.30 4% 4 7o 3‘ , % 2'/,°/) do. do. do. do Börsennachrichten. Berlin, 19. November. 3*/a 7o Konsols . . . 3 0/0 do ... 3Vßl7o Hessen . . , 6 7 Ital en. Rente . . 4po Griech. Monop.-Anl. Telephonischer Kursbericht Frankfurt, den 20. November.; 4 0/0 Deutsche Grundschuld-Bank 1 u. 2 40/0 do. 8. 5/8 unk. b. 1904 3V8o/. do. 8. 7/8, unk. b. 1906 4 7o D. Hyp.-Bank (Berlin) S. 10 unk. 1908 Kaufmännischer Verein und Ortsgewerbeverein Giessen. Vierter Vortrag Mittwoch den 21. November 1900, abends 8'h Uhr pünktlich, im Hotel Grossherzog von Hessen. Herr Ingenieur E. Brockmann, Offenbach a. K Thema: Die Erbauung* der Jungfraubahn mit vielen interessanten Lichtbildern. Karten für Nichtmitglieder ä 50 Pfg. sind zu haben bei den Herren E. Challier, Neuenweg; H. Noll, Mäusburg, sowie abends an der Kasse; für Mitglieder (gratis) und deren Angehörige (ä 30 Pfg.) an der Kasse, bezw. dem Gewerbevereinsdiener. 7554 Die Vorstände. Heithaöer gesucht süchtiger Kaufmann) für eine sehr gut ingerichtele Buchdruckerei in einer grö ßeren Stadt Hessens. Nötiges Bar- vermögen etwa 15- bis 20000 Mk. So- Ude, arbeitsfreudige Herren wollen ihre Anerbieten unter Nr. 7653 an die Expedition dieses Blattes gelangen lasten. 20 Mk. Belohnung zahle ich sofort welcher mir dem, der mir den in der vorgestrigen Nacht das an meiner Wohnung, Bahnhofstr. 45, prt., früher befind!. Schild: „Möbl. Zimmer — nicht Student", stahl, so bezeichnet, daß er gerichtlich bestraft werden kann. Wilh. Kartenfets. Eis foihrrirc Wod) entlaufen. Schwarzer Fleck in der Milte auf dem Rücken, deSgl. am Schwanz und am Kopf. Abzugeben in der Restauration z. Pfau, Neustadt 55. Pffilzer Hof. Mittwoch den 21. Movember: Letzter humoristischer Abend des KomiLer-Knsembkes Berghaus. 04968 Fabrik- und Fagrrrauine zu mieten oder zu kaufen gesucht. Gefl. Offerten unter Nr 04845 an die Expedition dieses Blattes. vertauscht Sonntag auf der Schönen Aussicht. 04962 Umtausch Arenzptah 3, II. Ein AknhaMntt Hund entlanbn, hört auf den Namen „Barry". Gegen Belohnung abzugeben Walltyor- straße 27. Henkel, Gastwirt und Metzger. akad. ausgebildete Schneiderin nimmt noch Kunden an. Eteinflratze 27, in. 6973 Von einer praktischen Hausfrau erfunden! Preis nur nochjK 16.— (ohne Befeatigungevorrichtg. .4 18). Erhält), in feineren einschläg.Geachäften; wo nicht, direkt vom alleinigen Fabrikanten R. v. HflnendorffHachf..Stuttgartweicher auch Prospekte u. la. Zengn. grat u. freo. versend. Wiadtrrorkinfeni lohnender Btbatl. Zelt- u. KrafteraparniB beim TeigrQhren. Unerreicht prachtvolle Back-Resultate I Von grösstem Wert bei Herstellung von Puddings, Mayonnaisen etc. Ausserdem als extrastirke tmailichössel das ganie Jahr über vielfach verwendbar. VerMMes To des-Anzeige Käthchen Volkner, geb. Nagel gestern abend nach längerem Leiden sanft verschieden ist. Giessen, den 20. November 1900. Die Beerdigung findet statt: Mittwoch den 21. November, nachmittags 4 Uhr, vom Sterbehause, Liebigstrasse 49, aus. Danksagung Familie Mählich 7665 Giessen, den 19. November 1900. Cfr'üdjt, Mädchen für Küche u. Hausarbeit X/ gegenflutenßobngef. ßudwigstr 39,IH ßiebigftr. 13. 7499 CNMptery. Mckeldekm 7-67 Kmztti unb T«Wklgatze«. Nerinietnngen Ztl'llOstGfluck' v. Bechtold, provinzial ° Direktor. Für die vielen Beweise überaus herzlichster Teilnahme bei dem uns betroffenen schmerzlichen Verluste sagt auf diesem Wege ihren innigsten Dank rrf Allerhöchsten Befehl findet die militärische Feier der Geburtstage Sr. Königlichen Hoheit deS Großherzogs und Ihrer Königlichen Hoheit der Großherzogin avr 28. November d. I. statt. Im Interesse einer gemeinsamen Festfeier und einer Beteiligung aller Kreise unserer Bevölkerung haben wir beschlossen, das für Samstag den 24. November d. I. in den Räumen des GesellschaftSvereiuS 17a Uhr augefetzte Festessen auf Mittwoch den 28. November, 17a Uhr, zu verlegen. Wir nehmen au, daß diejenigen Herren, die ihre Teilnahme für den 24. November durch Eiuzeichuung in die Listen augesagt haben, auch an dem Festefseu am 28. November teiluehmeu. Etwaige nachträgliche Absagen werden bis Donnerstag den 22. November, abeudS 7 Uhr, bei dem Hausverwalter des Gesellschaftsvereius (Souneustraße 19) angenommen. Daselbst können auch bis zum gleichen Termine von Seiten solcher, die sich noch nicht in die alte» 7562] Eine alte HMlvttstchttiings-Gkscllschaft sucht für größere Bezirke General-Agenten. Es wollen sich nur solche Fachleute melden, die gu'e Verbindungen haben, und die imstande sind, neben der innern Geschäftsführung sich dem Außendienste thaikräflig und erfolgreich zu widmen. Gefällige Bewerbungen unter J. 6. 345 vermitteln Haaseustein & Vogler, A.G., Berlin W. 8. Listen eiugezeichuet haben, weitere Anmeldungen erfolgen. Gießen, den 20. November 1900. Teilnehmenden Freunden und Bekannten machen wir hiermit die traurige Mitteilung, dass unsere Hebe Schwester, Schwägerin und Tante MMch den 21. November 1900 (Preußischer Bußtag) Namens der Hinterbliebenen: L. Heyligenstaedt und Frau, geb. Nagel. v. Dewitz, Höerst und Regiments-Kommandeur. 14= dis 15Mngrr Anse zur Schreibhilfe gesucht. 7665 Bömheld, Rechtsanwalt und Notar. Arhoitar gesucht. 04956 Uullvl Rodheimerftraße 50. EWiger MluKucht findet bei hohem ßobn dauernde Stellung M. Rosenthal, 7M Knllmann, Laudgerichts-^rästdeu^ A. Schmidt, Wolff, FleKtor der Landes-IlmversttSt. Hleigeordueter und Wertreter des Bürgermeisters. Buchhalter, verheiratet, wünscht feine Stelle zu wechseln- Offerten u. N 04942 an die Expedition dieses Blattes erbeten. 04954] Ein evangel. Fräulein sucht Stelle als Stütze, am liebsten bei älterem Ehepaar. Kann einem Haushalt selbst. vorstehen. Näheres Bruchstraße 7, II. IKin einfaches, möbliertes Zimmer zu vermieten._______Sonnenstraße 28. (Achön möbliertes Zimmer zu vermieten. 04878 Bismarckstraße 17. /einige ordentliche Mädchen suchen bis ^2/ r. Dezember und Weihnachten Stelle. Näheres 8. Hofmann, Dammstr, rv. Ein jg. Mädchen aus guter Familie wünscht das zu erlernen, am liebsten in feinerem Hause, eventl. auch Hotel. Gefl. Anerbieten unter 4082 an R. Mosse, Gießen, erbeten. 7418] VG7- AushilfSmädchen sofort bis Weihnachten gesucht. Näheres in der Expedition d. Bl. 7421] Ordentliches Dienstmädchen oder ßauffrau für kleine Familie gegen hohen ßohn sofort gesucht. Ostaulage 38, mittlerer Stock. Suche für 1. Dezember oder später ein erstes Mädchen für Küche und Hausarbeit. 7488 ___Frankfurterstratze 4, II. Ein gefetztes, besseres 7561 Mädchen wird zur Stütze einer kleinen Haushaltung für Anfang Januar gefacht durch Frau Hüttenberger, Seltersweg 67 E-u IlttttS Miidcheo welches gut bürgerlich kochen kann, findet zu Weihnachten gute Stelle in kleinem Haushalt durch , 75A6n° Frau Hüttenberger, Seltersweg 67. §(chön möbliertes Zimmer billig zu ver- mieten. Grabenstraße 12, patt. Neu errichteter Laden zu vermieten. 04967 Wilhelm Orbig, Schulstraße io, Seltersweg 52, part, 2 bis 8 gross. Zimmer mit separ. Eingang, Lagerraum, Keller, vorzüglich geeignet für Geschäftsräume und Bnreaux, mit Gas- und Wasserl., vom 1. April 1901 ab, ev. teilweise sofort, auf längere Jahre zu vermieten. C. v. Münchow. (04970 (Kin tüchtiges Dienstmädchen gesucht. 04944_____________Seltersweg 62. Tüchtiges Mädchen welches gut kochen kann und Hausarbeit versteht, bei hohem ßohn zu sof. Eintritt gesucht. Näheres SelterSWeg 77. 7392] Dienstmädchen gesucht auf Weihnachten, ßudwigstraße 10, part. WunßsH. Vertreter gesucht für einen hochfeinen, von ärztlichen Autoritäten empfohlenen Magen- und TafellikSr, der wegen feiner prompten1 Wirkung gegen Kater sich vorzüglich für die Studentenwelt eignet. Offerten unter „Cascara" an die Neuß-Grevenbr. Zeitung in Neuß, Rhein. 7637 Platz-Vertreter Mlrklindschast, leichtverkäufiicher Artikel der Nahrungsmittelbranche. Reisevertreter für größeren Rayon werden ebenfalls um Offerten gebeten unter Z R 1336 durch Haasen- stein & Vogler, Sl. G., «Sln. 7516 7617] Von einer alten deutschen, gut eingcsührten Neuer • Verfich.- Gesellschaft wird tüchtiger Agent gesucht. Offerten unter J V 179 an Haasenstein & Vogler, Akt.. Ges., Frankfurt a. M. 04969] Eine schöne freigelegene Woh. nung im 1. Stock, 6 eb. 6 Zimmer mit Bleichpl. u. Gartenanteil sof. ob. spät, zu beim. Ederstr. 2, Ecke Nordanlage. 7541] Eine Mansardenwohnung, ein eventl. zwei Zimmer und Küche, zu Derrn. Näherin, welche für mein Geschäft arbeitet, bevorzugt. L. Rosenbaum, Neustadt79. 7539] In feinem Hause sind vorn 1. Dezember an zwei schön möbl. Zimmer an einen, evtl, zwei Herren zu vermieten Nähere Auskunft in der Exped. d. Bl. 04950] Unmöbliertes Zimmer per sofort oder 1. Dezember zu «vermieten. __________Seltersweg 12, Hinterh. 7584] Zwei schön möblierte Zimmer Bahnhofstraße 45, part. (Ecke Westanl.) find soeben für anständigen Herrn (nicht Student) frei geworden.______________ f&infad) möbliertes Zimmer zu vermieten Wetzsteingaffe 33. Ecke Kirchstraße. 04966] Gesucht auf sofort eine Frau zur Aushilfe, täglich morgens 2 Stunden. ______________Bleichstratze 6, Part. 04957] Rach Düffeldors wird sofort für einen kleinen Haushalt ein braves Mädchen, welches Hausarbeiten versteht, gegen hohen Lohn gesucht. Näheres Selters weg 20, I. 04962] Laufmädchen oder Lauffra« gesucht. Zu erfragen Goethestr. Sl. Schreibgehilfe gesucht. Zu erfragen in der Expedition. 7524 7551] Ein tüchtiger Werkzeugmacher auf sofort gesucht. _____Eisenwerk Herborn. Cis ZHichmchergkselle welcher auf der Nagelmaschine arbeiten kann, sofort ges. (100 Mk. Monatsgeh.) Schnellvcsoylanstatt Wokkengaffe 20. 04972] Ein ftrebf.. durchaus solid-, intell. junger Mann, der sich dem Versich.-Fache widmen will, kann unter sehr günstigen Bedingungen sofort bei mir eintreten. Wilh. Hartenfels, General-Agent der „Victoria zu Berlin", in Gießen, Bahnhofstraße 45, pari. Für empfehle mein grosses Lager in wollenen und baumwollenen Schlafdecken, Steppdecken in Wolle und Seide, Gardinen, Tüll- und Spachtel-Bettdecken, Chinesischen Ziegenfellen, Angorafellen. Sopha-Kissen in vielen Neuheiten. Linoleum am Stück und abgepasste Linoleum-Teppiche. Seltersweg C"Seltersweg neben Restaurant Royal ■ I ll£ ilUWClUK neben Restaurant Royal ___________Spezial - Geschäft für Betten und Schlafzimmer-Einrichtungen.____________ Verittwerüich ffa dm elimetnai Stil: P. für N* M. - «n« tmk Sutaj der W* *elei*IU «ach. mW •Matarfaei Miesch ttfcui) in «chm