Sonntag dm 2t. Oktober 150. Jahrgai, NeMtien, Expedition und Druckerei: Kchutsiraße Ar. 7. Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den ^•Cgenben Lag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher. Adresse für Depeschen: Anzetger Fernsprecher Nr. 51. Grscheint tägNch mit Ausnahme des Montags. Die Gießener M«mitieu0kätter werden dem Anzeiger im Wechsel mit „Hess. Landwirt" u. „Blätter für Hess. Volkskunde" wöchtl. 4 mal beigelegt. Rr. 247 Drittes Blatt ist Eme hochgestellte ^ttste davor dient als Sessel. Ein Strohlager in der Ecke mit einer Pferdedecke darauf deutet an, daß man in diesem Institut auch logieren kann Der Inhaber antwortet auf einen Hinweis auf sein Inserat ! mrt einem Achselzucken. „Längst vermietet!" sagt er. „Aber rch wrll mir Ihre Adresse notieren! Vielleicht morgen'" Natürlich hat er gar nichts gehabt. Er ist bemüht, ein „Ernschrerbegeld" aus dem Besucher herauszupressen, und wenn ihm das gelingt, wird er überaus höflich, im gegenteiligen Falle meistens grob. Selbstverständlich trifft man neben diesen Räuberhöhlen, in denen eine zaghafte Natur das Gruseln bekommt, auch die elegantesten Bureaus, chl- mal im Westen. Man kommt in ein vornehmes Haus Ein sauberes, adrett gekleidetes Mädchen öffnet uns und geleitet uns in den Empfangsraum. Unwillkürlich fragt man, ob man auch richtig gegangen sei; denn die teuren ^enstervorhänge, die großen Vasen und echten Broncen me funkelnden Kronleuchter, der große Blüthner-Flügel in der Mitte, können doch unmöglich einer Gcsinde-Ver- mreterin! gmgehören. Aber das Mädchen bejaht lächelnd 77/bnbar ist sie diese Frage schon gewöhnt. Und nun schon herein, die Inhaberin dieser Ränme. I Peluche-Peignon, mit feinen Spitzen umschließt die etwas üppige Gestalt. Die schwere Schleppe erhöht das Majestätische ihres Austretens. Ihre ^dellos, ihre Formen weltgewandt, ja vor- Mut hat, sie zu fragen, wie viel ihre Vermittlergebuhr betragt, so sagt sie, ohne mit den Wimpern zu zucken, „Fünfzehn Mar>; und da man in Fauteuil sitzt, kann man nach Belieben I ohnmächtig werden, ohne sonst Schaden zu. nehmen Eine f &.?b -Pommer che", „ostpreußische"rc. Dienstmädck>en, „soeben in Berlin eingetroffen". In den meisten Fällen smd diese Annoncen jedoch nichts weiter als Lockmittel, die Beziehungen zu den in Frage kommenden Herrschaften anbahnen sollen. Ein Gang durch die verschiedenen Berliner Miet-Bureaus gewährt einen Einblick in eine höchst interessante Seite des großstädtischen Lebens. Für viele dieser Vermittler ist qin Möglichst großes, stolzes Straßen- lchuo, das imponiert und Vertrauen erweckt, die Haupt- sache. Nach dem Schilde schließt man auf einen Empfanqs- salon im Vorderhause und findet endlich in einem Souterrainsraume auf dem zweiten oder dritten Hofe nachdem man eine glitschige Treppe passiert ist, das „Große, internationale Ätietskomptoir" Ein Halbdunkel, das wohlthätig den Dielenschmutz und die Die große Landkommisfion in Südafrika. Von sachkundiger Seite geht der „Deutsch. Tgs.-Ztg." folgende Darlegung der englischen Raubpläne in den: ^^nrepubliken und ihres voraussichtlichen Erfolges zu: . . meiner Kriegsgefangenschaft zu Bloemson- ^in wandte sich der mich bewachende Sergeant mit der Vitte an mich, ihm einige Fragen über das Land und die landwirtschaftlichen Verhältnisse im Freistaate gütigst zu beantworten. y 01 Diese Frage konnte mich nicht überraschen, denn -es la ber Wache meine Stellung als Chef des land- wirtschchtlichen Departements bekannt. Während des sich nun entwickelnden Gesprächs bekam hören, die ich damals für absolut unmöglich hielt, und die dennoch, wie man heute hört fblrr der Landkommission in Erfüllung gehen, sollen. Sollte es sich bewahrheiten, daß die Land- Sürst bie Aufgabe hat, die ^ah’en^ brMsche^ Kwnwps Burenfarmen vorzunehmen, um daraus öu machen, so würde dies ein neues k?nb blren «a ^?^altigung des armen Volkes bie englische Regierung schuldig machen ^h^zweifL'Tft teiber On biefem Ergehen nicht mit uorgreifen und mein Gespräch ich Qfa -. I (( * . ,"./U Ausgehesonntag? Endlich weiß sie über alles Bescheid und nun fällt ihre Entscheidung , Fünf Zimmer, bet pnge ja noch! Aber Kinder, un noch baJ He^e? xüf baute! Ooch mit die Wäsche, bei paßt ndr I ^^ozu sm denn die Waschanstalten da?"' Ich hin und hege die feste Ueberzengung, daß ^s^ Pslanzchen lange warten kann, ehe sie jemand mietet drangt sich eine korpulente, dunkelhaarige Vierziqerin neben rnn- durch, und es fließt ihr wie Oel von den Lippen nur breP* ',2ß?F Rimmer? Ich habe nur Drei. Und feine kleinen Kinder, nur drei Per- onen im ganzen; Wäsche in Köpenick; jeden Sonntag frei m 11 Hausschlüssel und 80 Thaler Lohn! Kommen Sie zu uns, Fräulein, Sie werden's gut haben Kaun man sich da wundern, wenn die „Perlen" immer bebauprnTmprfnp? it?rer Rot aehu auch manche unserer bedauernswerten Hausmutter in die Nähe der Bahnhöfe, ^U0e ?U^ ^em °ften bringen, und stehen dort Posten um auf gut Glück die Mädchen anzuspreckien die nach, ihrer Taxe ankommen und Menst suchen. — Mitunter eUn t es, zum Ziele zu kommen; vielfach aber begegnen das ja auch seine volle Berechtig- ^^^bweg, bessere Mädchen als Stützen, i sich vor keiner Arbeit scheuen, zu engagieren, sind noch immer nur luentge gekommen. Daß man darunter viel n k wirkliche „Perle" finden kann, ist zweifellos. H??, baß es just unter diesen Mädchen an Angebot nicht jrijlt, bewies mir ber Erfolg einer Annonce, die eine iame tn einer Mecklenburger Zeitung hatte einrütfen laffen. ^Juf ein Gesuch um ein DienstmädchM bei bem* leiben Lohn war keine, um eine Stütze „mit aller Arbeit" waren 70 Meldungen eingegangen. sj y 1900 ^eptflspreis blertc(jäl)i1. Mk. 2,20 monatlich 75 Pfg. mit Bcingerlohu: durch die Abholestellen »ierteljährl. Mk. 1,90 monatlich 65 Psz. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährt. mit Bestellgeld. Kießener Anzeiger Cy)P1T P Vfl l E tJM ||1 0 t (t 0 Y A»z-ig.n.B-rmittlung-st.I-n M Fn. und Ausland rCLZ V 4 t'} t V -U änW" für tat Gi-b-ncr Anzeiger ent«--,. £ f j Soknpr««: Mat 12 Pfg., »llZwSrt- 20 Pf,, und Anzeigeblatt für -en Ureis Gichen. bestraften Arbeiter Friedrich Wilhelm Groppe, der ittj der Nacht vom 24. zum 25. Juni d. I., wie wir seinerzeit auch berichtet haben, seiner Ehefrau mit einem Hammer in bestialischer Weise den Sch ä d e l z e r t r ü m m e r t hatte, unter Verneinung mildernder Umstände z u a ch t I a h r e n Zuchthaus und acht Jahren Ehrverlust. Der Gatten- mörder war dem Trünke ergeben, während die Getötete als eine tüchtige, arbeitsame Frau geschildert wird. Eine ungeheuere Zahl vernichteter Existenzen, Verarmung des Landes, sowie tiefste Not und Verzweiflung der früheren wohlhabenden Besitzer das wird das Eno- ergebnis dieser englischen Räuberei sein. So sieht die „Pazifizierung" aus, mit der b« fut eine solche Ausgabe alleibtnflS SJiantt, ~orb Kitchener betraut werden soll «eilte Absicht iHn'iniirft tindi weiter als bloß dahin, durch Vertreibung der Buren von ihren Farmen Ben ©olbtnuiettbefibcnt billige Arbeitekräste zu »erschauen. Sein Ziel wird die bollstandige Ausrottung bei Buren sein - und fein in ü H e ti, wenn er die Aufgabe der „großen ^and- kommission" durchführen soll. Dann wird im Lransvaal und im Oranje-Freistaat wenigstens die von Chamberlain jüngst proklamierte „Versöhnung" $nr Wirklichkeit ge- zvorden sein. Aber die Kapkolonie? Uermischtes. * Das Einsegnungsgeschenk der Kaiserin für den Prinzen Adalbert besteht in der Bronzekopie eines Renaissancereliefs von Antonio Lombardo, dav im Berliner Museunr aufbewahrt wird. Das Relief zeigt das Brustbild Christi, der als Prediger auf einer Kanzel gedacht ist. Tas edle Haupt mit den sprechenden Lippen, dem kiirzen, geschnittenen Vollbart und dem lockig herabfließenden Haar ist von einem Strahlenkreuz umslossen. Die Brust bedeckt ein Gewand, und um die linke Schulter breitet sich der Mantel. T)ie rechte Hand ist erhoben und begleitet mahnend die Rede; die vom Mantel halbverdeckte Linke ruht auf der Erdkugel. Die Bronzenachbildung des Reliefs ist vom Ziseleur Otto Rohloff hergestellt, der es mit einer eigenartigen Einfassiiiig umrahmt lwt. Es ist ein vergoldeter Bronzerahmen, der an den weiten mit leichten? stilisierten, aus Vasen aufsprießenden Lilien aus- gestattet ist. Am oberen Rande erscheint das Monogramm Christi, von dem lichte Strahlen ausgehen: unten am Rahmen ist der Einsegnungsspruch verzeichnet: „Ebr. 13, 9 Es ist ein köstlich Ting, daß das Herz fest werde, ivelches geschieht durch Gnade". TaS sinnreiche, kunstvolle Bronzebild ist sowohl zum Aufstellen wie zum Anhängen eingerichtet. Wie inan hört, haben auch der K r o n p r i n z und Prinz Eitel Fritz zu ihrer Konfirmation von -er Kaiserin ähnliche Geschenke erhalten. * B r e s l a u, 18. Oktober. E i n Sp i e l e r P r o ze ß, der ungeahnt große Dimensionen annehmen dürfte, steht in Ohlau bevor. Tie Untersuchung soll sich auf_ nicht weiiiger als 80 Personen erstrecken. Ter Prozeß, hat insofern ein weiteres Interesse, als eine ganze Anzahl distinguierter Breslauer Herren, die dort in verschwiegenen Weinstuben öfter dem „Jeu" gehuldigt haben, auf der Anklagebank Platz nehmen werden. * Schwerin, 17. Oktober. A u f der Jagd den Bruder e r s ch o s s e n hat der 18 jährige Sohn der Grtts- besitzerin Glautz auf Rittergut Groß-Kelle bei Röbel. Die taiben Brüder befanden sich auf dem Anstand, als den altere, ein. Mann von 23 Jahren, feinen Platz wechselte Sein Bruder glaubte, daß sich daselbst ein Stück Wild bewege, und schoß. Durch die Brust getroffen, sank der Kunst und Wissenschaft. Ein neufö Mittel gegen Lungentuderkulose. Professor Cervello von der Universität Palermo, der schon gelegentlich des Tuberkulosenkongresses im vergangenen Jahre in einem von ihm gehaltenen Vortrage aus seine überraschenden Erfolge bei der Behandlung von Lungenkrankheiten mit einem von ihm n?u entdeckten Körper, „Jgazol" genannt, aufmerksam gemacht, hatte diese Versuche fleißig fortgesetzt und aus dem internationalen Kongreß in Paris die weiteren Resultate seiner eigenartigen Behandlungsform mitgeteilt. „Jgazol" ist eine Verbindung aus Formalin und Jod, und wird mit Hilfe emes von Prof. Cervello sinnreich erfundenen Apparates in dem Raume verdunstet, in dem sich der Kranke aufhält. Es sind von Prof. Cervello mit diesen Dämpfen, die täglich 3 bis 4 Stunden, entweder am Tage oder auch die ganze Nacht hindurch eingeatmet werden, im ganzen 55 Kranke behandelt worden, und zwar sowohl schwere als auch mittlere und leichte Fälle. Bei sämtlichen mittleren und leichteren Fällen haben neben Prof. Cervello Autoritäten aller Länder, wie u. a. Prof. Dr. Passarini-Bacellr, Fameni-Rew-York, Prof. Taussig-Rom und Prof. Dr. Carvallo-Samt Paul Versuche angestellt und eine eklatante Besserung erzielt. Die ersten Mitteilungen gelegentlich des Tuberkulosenkongresses in Berlin wurden mit einer gewissen Vorsicht ausgenommen. In der Zwischenzeit ist auch in Frankreich, England und Deutschland das „Jgazol" versuchsweise m Anwendung gekommen. Ein abschließendes Urteil über dieses therapeutische Präparat auf Grund der hauptsächlich für uns maßgebenden einheimischen Versuche ist noch nicht möglich; das aber schemt bereits festzustehen, daß „Jgazol",Einatmungen bei Lungenkatarrhen emen unbedingten Einfluß in günstigem Sinne äußern. Sie heben den Appetit, scheinen auch den Schlaf zu vertiefen und vor allem beschränken sie die Sekretion. Es wird somit jetzt zur Pflicht, trt weiterem Maßstabe als bisher geschehen, dieses Präparat in der Behandlung der Lungenkatarrhe zur Anwendung zu bringen und im Interesse unserer Kranken ist zu wünschen, daß die bisher in Deutschland in noch geringem Umfange machten Erfahrungen auch aus weiteren Kreisen ihre volle Bestätiguns sind en. —— 25c.i'or Sic Ihren "Svbarf in Seibern , flonen berfen, uer* langeii Sie in’ < Ihrem Interxsse , i’rft umgebe uhb ' , srmcko M/ifter von L.......... . uon sfr, - ■•'■>4. - ' - •< Itoheil8leinerSeiden«Vber;i.:Loto'!^bei>S^rnstthäl, $ ' Konijlidicr, tyiroBbeijoghd'ei uub F)prXogh.-ber boilu urqnt > Mterawr. Kohnts Geschichte der deutsche« Juden, illustriert von Th. Kutschmann (Deutscher Verlag, Berlin SW.), ist soeben eine neue Subskription in 26 Lieferungen ä 75 Pfg. eröffnet morden. Die erste Lieferung liegt uns vor, und rott müssen gestehen, daß die Ausstattung, was Druck und Illustrationen anbelangt, sehr schön und wirklich vornehm ist. __________- ältere Bruder zu Boden und verstarb auf der Stelle. Der unglückliche Schütze liegt infolge des unheilvollen Schusses schwer tränt darnieder. 1 Eine vernichtende Kritik. Bei Arischan Schützens ist wieder einmal der Klapperstorch eiugckehrt, und zwar zuni siebenten Male. Der Großvater Gottlieb Schulze, ein behäbiger Altenteilsmann, macht sich an der Wiege des Neugeborenen nützlich. Sein vierjähriges Enkelkind betrachtet das neue Brüderchen mit forschenden Blicken. Plötzlich sagt der Vierjährige: „Grotvader, das Broder- k'en hat jo keen Haar uP 'n Kopp!" „O, de massen (wachsen) cm noch", sagt der Alte. Ter Säugling öffnet sein Mündchen, der Bruder sieht hinein und sagt mißtrauisch: „Grotvader, he hett jo ok keen Thän' (Zähne) in' Munn' i" „O, de kricht he mit de Tied", (Zeit), sagt der Großvater. Der Vierjährige sieht aber das Kleine immer argwöhnischer an und sagt ganz geheimnisvoll: „Grotvader! met dünn (dem) sünd tot ansmärt, dat is 'n Ollen * Latein bei Hofe. Tas lateinische Fest auf der Saalburg bringt eine Geschichte in Erinnerung, die vor 40 Jahren durch die Blätter ging. Ter Held dieser Geschichte kvar der Prinzgemahl Albert, der Gatte der Königin Viktoria. Er hatte einer llniversitätsfeier berzuwohnen und bei dieser Gelegenheit eine lateinische Ansprache des Rektors mit dem für solche Fälle nötigen Verständnis an- zuhören. Prinz Albert, der sich im Lateinischen Wohl nicht ganz taktfest fühlte, zog vor Beginn der Ferer den Gelehrten beiseite und fragt ihn, bei welchen stellen der Rede 's ich zu verbeugen habe. „Hoheit", sagte der Rektor, „wenn ich das Wort princeps ausspreche, dann sind Sie gemeint". Prinz Albert nickte; die Sache war ja ganz einfach! Er verneigte sich jedesmal, wenn der Gelehrte „princeps" sagte, aber er verneigte sich auch, w-mn über „Principes" (die Fürsten) oder von den „prm- ci 'iis" (den Anfängen) gesprochen wurde. Das war eine > iiZichteit, über die sich die anwesenden Herren Prost goren und auch die Studenten höchlich verwundert haben sollen. Gerichtssaal. Königsberg, 17. Oktober. W e g e n f a h r läs s i - □ er Tötung hatte sich der Gutsbesitzer R. aus B. vor dem hiesigen Landgericht zu verantworten, ^.er Angeklagte hatte am 21. Januar d. I. eine Gesellschaft gegeben. Als die Gäste sich entfernt hatten, schlief er auf einem Sofa ein, ohne die Schlüssel seines Schreibtisches abzuziehen. Tas Dienstmädchen Martha M., die sehr naschhaft war, benutzte diese Gelegenheit und entnahm dem Schreibtische ein Fläschchen, das eine Mischung von Fliegengift und Arsenik enthielt. In der Meinung, es sei Wern, nahm das Mädchen einen kräftigen Schluck aus der Flasche. Es starb trotz ärztlicher Hilfe bereits nach vier Stunden. Wie durch Sachverständige festgestellt wurde, genügten schon 20 Tropfen, um einen Menschen zu töten. Das Landgericht verurteilte den Angeklagten zu drei Monaten Gefängnis. _ _, . ,, Bremen, 17 Oktober. Das hiesige Schwurgericht verurteilte gestern den 48 jährigen, bereits 18 mal vorenthalten. Compagnie tlrblg. a o p a a Dreher, Haar- Uhrkette«, ToupSs, ? ^/Scheitel «. Perrückeu werden billigst angefertigt. & A Spezialität in grauen und weißen Haaren bei 910 H. Tichy, Skltersmg 60. q a er» axxxat Dr. Woerleins Magentrank nur aus Krämern und Wurzeln hergestellt, ist das einzig gaiantiert sicher wirkende Heilmittel gegen Magenerkrankungeu der verschiedensten Art, spez. Magenkrampf rc. rc. Preis per Flacon 3 Mk. Nur echt, wenn mit vollem Namenszug Dr. med. Woerlein, prakt. Arzt, versehen. Fälscher werden gerichtlich verfolgt. Alleinige Fabrikation und Versand von Jean BeSer, Ludwigshafen a. Rhein, Bleichstraße 25. 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