Samstag den 21. April M. 92 Zweites Blatt Amts- und Anzeigeblutt süv den Hveis Gieren Mk.an' nlSro-^90' fkboftton, Expedition und Druckerei: Kchulstratze Ar. 7. des Uli MW. Knstttfnßrchll Alle Anzeigen-BermittlungSstellen deS In« und Ausländer nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. ZeilenprciS: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hießen. Fernsprecher Nr. 51. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische Volkskunde. ßljAetut täglich in: Ausnahme deS Montag». ! 'Lu Gießener Mnvtlteuvlätter twiMi dem Anzeiger hin Lechsel mit „Heff. uirt" u. „Blatter fe Wf. Volkskunde" eilt 4 mal beigelegt. S: obet FabrikM Werten unter 9h.Dimal n dieses Blatlei. lons der ersten Etage und der Wintergarten offen, die samt dem Feftsaale elektrisch erleuchtet waren. Von 10y2 bis lli/, uhr fand Konzert statt. Dann begann der Tanz. Der Präsident machte den üblichen Umgang durch die Säle und begab sich dann in die den Botschaftern und fremden Regierungskommiffaren reservierten Gemächer, wo er sich lange mit diesen unterhielt. Die Festversammlung mit den goldgestickten, pelzverbrämten, ordenbedeckten Uniformen gewährte einen bunten und interessanten Anblick. • Die Grabschrift für das neunzehnte Jahrhundert war der Gegenstand eines Preisausschreibens, das — wer wäre auch berufener gewesen — die in Köln erscheinende Wochenschrift „Das neue Jahrhundert" erlaffen hat. Von etwa hundert Einsendungen wurden drei prämiiert, die wir hier folgen lassen: 1. Preis. Nach meiner Grabschrist, träger Wandrer, willst du spähen? Der tote Stein erst soll dir von dm Schätzen sagen. Die meine hundert Jahr der Menschheit eingetragen? Nahmst du nicht auch am Erbe tetl? — Hinweg und eile! Und schaffe, wie ich that, zu deiner Brüder Heile,, Darm mögen andre einst nach deiner Gradschrift sehen! Verfaffer derselben ist Herr Hermann v. Staben, Hechthausen in Hannover. 2. Preis. .Licht — dein Erwerb, Säerfafler: Herr Sur. G-ün-b-r-S.mhbuig l. E. 3. Preis. Wenn diese Welt aus deinen Grabstein schriebe: yter tuyi. Das Jahrhundert der Wtffenschast, 1900 Bezugspreis Vierteljahr!. Mk. 2,20 monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Abholestellen viertcljährl. Mk. 1,90 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierleljähri. mit Bestellgeld. Bekanntmachung. Der Bienenzuchtverein für Offenbach und Umgegend eWubttfll mit einer in den Tagen vom 27. m83O. Jun II 1 in Offenbach stattfindenden BienenauSstellung eine iStrlosung von Bienen, Honig und Gerätschaften zu ver- Großherzogliches Ministerium deS Jnne^ hat die nach- i8 5000 Lose: zu WO Mk. das Stück, ausgegeben werden dürfen und mm- ItfrM 60 Prozent des Bruttoerlöses aus dem Verkaufe wt Lose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu ver- Zugleich ist der Vertrieb der Lose in den Provinzen gtatlicnburg und Oberhessen gestattet worden. Gießen, den 19. April 1900. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. "ST «fff ssijtiTp ~~--------- erd. “"WMäta ■ wettnäDh fc* VMM« teM lM! iMsen: VW.WM Carl Loo». 'riedberg: Isidor W rünberg: Wl«1 Karl; [omberg: Carl Stern. :kte bester rmM « WMßaltei teflunfl einer pmodsitz - Sam erbeten. unter ¥. T. J. 186 c (t, SxftxNftü ft. Hl. sondern voriges Jahr auch Indien bereist hat. Als Mitglied der ersten bairischen Kammer, der alle großfahrigen SBeiaeorbneten. Wir nennen von letzteren nur ReichS- tommiffar Richter, Geheimrat L-wald, den öfter- reichischen Reichskommissar Exner, den schweizerischen Kom- miffar Ador und seinen Beigeordneten Duplar. Das Menu lautete: Potage Brunoiae aux perlea Veloute aux nids d’hirondelles Caaaolettea Lucullua Riaaolea Conti Truite aaumontie aauce Joinville Filet de boeuf aux truffea Poularde de Breaae Roaaini Jambon de Bayonne provengale Paine de bScaaaea en belle vue Spoeme au Porto dore Sorbete ä l’Armagnac Canetona de Duclair rötia rouennaiee Homarde de Granville ä la ruaae Aapergea en branchea aauce moueaeline Glace Neluako Condee grillte. Die Tafelmusik wurde von der Kapelle der republikanischen Garde ausgesührt, der Kaffee in den ArbeitS- kabinetten des Civilkabinettdirektors Combarien und seiner Sekretäre eingenommen. Während dessen richteten die Diener die Festräume zu dem nun folgenden Empfang her, zu dem fich Präsident Loubet und Gemahlin in den Adjutantensaal begaben. Hier begrüßte der Präsident in seiner steuudlichen Art von 10 bis 12 Uhr seine Gäste. Diesen standen alle Sa- Die pariser Weltausstellung. Da« am Abend des Eröffnungstages stattgefundene M im großen Saale des Elysöe bestand aus einem Diner mit darauf folgendem Konzert. An den Vorbereitungen zu diesem Feste hatte sich die Armahlin des Präsidenten Loubet in hervorragendem Maße Stteiligt, und die Gäste mußten gestehen, daß das Arrange- Miiö alles Lob verdiente. DaS Dmer begann,um 8 Uhr □imbd in dem großen Festsaale^und'umfaßte 260 Gedecke. Aie Festtaftl zeigte die Form deS Hufeisens und war mit Iurtbarcm Silberzeug geschmückt. Der Saal gewahrte einen ^»tio7n Anblick ES schmückten ihn Guirlanden aus «istlichem Laubwerk mit natürlichen Blumen. Prächtige «-lins bedeckten die Wände. Präsident Loubet unb ferne «imablin saften in bet Mitte der Ehrentafel. Ersterer bu8 breite rote Band der Ehrenlegion, letztere eine *^3 „t fnihenbefefcte kremefarbige Toilette. Rechts vom Mschenken saft Senalspräsibent Falliöres, links von feiner Knunn raiibent DeSchanel. Ferner befanben M an bet Ehrentafel ber ap°st°l'Iche Nuntius Msgr^ foreiueHi der deutsche Botschafter Fürst Münster m Derneburg, bie Botschafter Oesterreichs, gtahen8, W .«h«»T Türkei und der Bereinigten Staaten, Giä^Äbten fo^ie ber Ministerpräsident unb sämt- «.MiniNermi Ausnahme beö erkrankten Snegsmmtsters. L,^Len^hochgestellten Persönlichkeiten gewahrte man Xr ä-HtaM auch die hagere Gestalt deS WeltausstellungS- bnmiffars Picard und das ganze Weltausstellungspersonal riosahließlich der fremden RegierungSkomwiffare und chrer in Erreauna geraten und fragt, ob der Landrat berechtigt Rüdesheimer Klerikalen zu erhöhen, so ist es der, daß der Landrat sich weder auf eine altpreußische, noch aus eine Verfügung berief, die während des Kulturkamp es oder nach ihm ergangen ist, sondern auf eine altnassamsche Verordnung von fast 100 jährigem Alter. »’ne DM Der zur Zeit am Ruder befindliche Zweig I des wittelsbachischen Königshauses zahlt, da alle drei Söhne des Regenten in kinderreichen Ehen leben, viele Köpfe, sodaß es mit der Gefahr des Aussterbens gute Wege hat. Trotzdem war die Fama Zähren geschäftig, den Vrinzen Rupprecht, der nun schon bald 31^ahre alt wird — für die mittleren Gesellschaftsschichten das gewöhnliche Heiratsalter, für die höchsten und niedersten dagegen schon ein spätes — bald mit dieser, bald mit lener Prinzessin sich verloben zu lassen. Endlich wahrend der Ostertage ist, wie wir bereits rnitteilten, das vwlbe- sprochene Ereignis eingetreten und dem bairischen Volke I die Kunde geworden, daß seine zukünftige Königin as Tockter des in Tegernsee wohnenden Augenärzte» Kart Theodor schon von Geburt eine bairische P^uzessm ist aus der herzoglichen Linie der Wittelsbacher. Den Thatsachen würde es entsprechen, wenn man den Bräutigam und ältesten Enkel des 79 jährigen Regenten als Sohn des „Thronfolgers" Prinzen Ludwig bez^chnete. Nach amt- lickier Ausdrucksweise aber ist dies nicht zutreffend, da ja keineswegs seststeht, ob auch nur dieser letztere, der um drei Jahre alter als der jetzt 52 jährige irrsinnige 9 Otto ist, jemals den Königstitel fuhren wird Ueber.die Persönlichkeit des Prinzen Rupprecht, der naturgemäß m der Oefsentlichkeit noch wenig hervorgetreten ist, laßt sich mit Bestimmtheit soviel sagen, daß er im Gegensatz^zu den prunkliebenden künstlerischen Neigungen der Könige Ludwig L, Max und Ludwig II., die mehr auf das praktische Leben gerichtete, sehr reale und jeder Ueberschwenglichkeit abholde Anlage feines regierenben Großvaters unb vor allem seines Vaters besitzt. Der Prinz besuchte bis »um 17 Jahre ein Münchener Gymnasium, widmete die Zeit bis zum 20. Lebensjahre feiner militärischen Ausbildung und hörte dann drei Semester an den Universitäten von München vnd kVerlin nationalökonomische und Lustige Kollegien. Viel besprochen wurde die Entsendung nach Berlin im Sommer 1890, die den jungen Wittelsbacher in vielfachen nahen Verkehr mit der kaiserlichen Familie brachte Er bealeitete den Kaiser zu den Manovern nach Schleswig- Holstein, interessierte sich gleich l^nem Vater sur das Seewesen und wurde a la suite des Leib-Kürasfter-Regiments Großer Kurfürst" gestellt. Ungleich seinem Vater, der nicht lange Berufsmilitär gewesen ist, hat der ^:inz seitdem in verschiedenen Infanterie- und A^kiUerie-Regimenlern weiter gedient und befehligt augenblicklich als Oberst das zweite Zeibregiment. Wohl aber seines Vaters, daß er auch naturwisfenschaftliche, anthropologische und geographische Vorlesungen gehört und zu Studienzwecken nicht nur die meisten Lander Europas, W Wollt« SÄ s.y> über die Hochwasserschäden betraut, im letzten Winter seine erste parlamentarische Rede gehalten. Die Braut M arie Gabriele, ein anmutiges 22 jähriges Mädchen, ist im stillen Tegernsee fast bürgerlich einfach, erzogen worden Man weiß von ihr blos, daß sie ihrem der Wissenschaft lebenden Vater bei manchen Operationen zur necke stand und im Radfahren und anderm Sport recht gewandt ist. Für gesamtdeutsche Verhältnisse kommt als entschieden erfreulich in Betracht, daß sich der zukünftige Souverän des zweitgrößten Bundesstaates keine Angehörige irgend emes uns Deutschen und unserm nächsten Verbündeten fernstehenden Herrschergeschlechts zur Gemahlin auserkoren hat, was ia, wenn es auch keine Konflikte mit sÄ 3U bringen braucht, doch unter Umständen utt ^olge haben könnte. Vermählt ist die älteste Schwester der Braut. Mi einem bairischen Magnaten und eine Halbschwester aus der ersten Ehe ihres Vaters mit einem württembergischen Herzog von Urach. Mit veranlaßt wurde vielleicht die Bekanntgabe der Verlobung durch die für den ^ai bevor stehende Vermählung einer Schwester dev Brautigams, der Prinzessin Mathilde, die einen koburgischen Prinzen ehelicht. Das Londoner „Daily Ch^ronicle" veröffentlicht fol. I genden Bericht eines Engländers m Rußland über die I burenfreundliche Stimmung der Ruf sem- Was für gute Nachrichten wir in dieser Woche gehabt haben. Die Engländer in Moskau fubeln, aber die Russen beißen ihre Nägel sind ärgerlich und enttäuscht Der Konsul hißte aus Anlaß der Uebergabe Cronzes die Flagge. Der Polizeimeister-General sandte deshalb zuchm und viele von uns beüsrchteten, daß das Konsulat vom I Mob angegriffen werden könnte. Neulich begab sich der Konsul mit seiner Frau auf den Adelsball, der rn dem Hanse eines gewissen Prinzen,^der emen o ftziellen Rang einnimmt, abgehalten wurde. Ter Großfürst und die Groß- I sürstin waren anwesend. Es war an demfelben Abend, an dem der Konsul die Nachricht über den Entsatz von Ladysmith erhalten hatte. Sie bemerkten bald, daß viele bort I der Gesellschaft, mit denen sie stets in freundschaftlichster I Weise verkehrt hatten, ihnen den Rücken zu kehrten oder sie machten, als ob sie sie nicht sahen. Allem die I Krisis kam beim Souper, wo unser Konsul nut einer Anzahl I Offiziere und. Stu den ten zusammensaß, die auf die I Buren >uMd die nun nahe herangerückte Zeit tranken, wo I feder Engländer vom Erdboden vertilgt würde. Sie gingen noch weiter, belegten die Engländer mil den' I schlimmsten Namen, die selbst m der russischen Sprache lzu finden find, 'was! diel sagen will. ± e r K o ns ul konnte es nicht länger aush alten, und obgleich die Etikette einem Gast verbietet, sich vor den Mitali^ dern der kaiserlichen Familie zu entfernen, stand er doch auf, suchte seine Frau und verließ das Haus. — Aus den in vorstehendem mitgeteilten Einzelheiten geht hervor daß sich die geschilderte Szene in Moskau auf einem Adelsball zugetragen hat, dem auch der Großfürst Shergu und Politische Tagesschau. Wie wenig dasneuepreußischeKarfreit a g s- aeie tz vom 2. September 1899 seinen Hauptzweck erfüllt, Üornngen des konfessionellen Friedens in Gemeinden mit konse»sionell gemischter Bevölkerung zu verhüten, geht aus ZWuEn hervor, die der „Köln. Volksztg." aus der Movinz Hessen-Nassau gemacht werden. Die preußische Planung hat ihre ursprüngliche Vorlage zu Gunsten einer tkntaMon(erl>attoen Fassung sehr ^N?L..^bn°Söanien gnila.it bcn Äarfteiiag, ber z. SB. im katholiichen Spanien llkr»us feieriid) von ber Kirche begangen 'h'/b, ohne Ern- Mrantung zum gesetzlichen Y^^tage sur bie gmze Mon- □rdlie zu erklären, bestimmt bas new SartrntagaMeP, baf. in ©enteinben mit überwiegend katholischer SBevmte b,eler Bestimmungen hatt^ suh ^, Hoffnung hinge- Ln^batz in beik Überichegenb katholischen Rnbesheim u'arireitage bas Arbeiten gestaltet sei. ^ene Hossnung Kr wurde nicht nur für den klerikalen Heißsporn m sondern auch für seine Gesinnungsgenossen tn *6 a* Geisenheim und Oestrich durchs eine lanb- -i iiche Versüqnng zu Wasser. Der Rüdesheimer Lanbrat Hianer nämlich erließ eine Bekanntmachung, die unter Aiusung auf bie Auslegung ber nastamlchen Verordnung nn, 14. September 1803 für bie genannten ©emeinben bte qrLp.j4. Karfreitage verbot, weil dort evangelifche ^naemeinden sich befinden. Der Rüdesheimer Ge- mchrsmami der „Köln. Volksztg." ist darob einigermaßen Hoher ß«r-Ri | Jen 6O 'L?etel'1 Is -u ver^et MU* ilff11 Kiehener Anzeiger ä (Henerai-Mnzeiaer Abbestellungen späiestcnS abend» vorher. <2/ £ O seine Gemahlin, eine Schwester der Kaiserin von Rußland, beiwohnten. Der amerikanische Konsul in Pretoria meldet — es klingt fast wie eine pointierte Antwort auf Lord Roberts' gestern gemeldete Beschwerde ob-der schlechten Verpflegung d er englischen Gefangenen — er, der Konsul, dem bekanntlich der Schutz der englischen Interessen anvertraut ist, habe die Gefangenen, die bei Waterval untergebracht sind, besucht und nach, eingehender Besichtigung des Lagers gefunden, daß sich dasselbe in durchaus befriedigendem Zustande befände und den Gefangenen jeder Komfort und alle Verpflegung zu Teil werde, die ihnen unter den gegenwärtigen Zuständen überhaupt zu Teil werden könnten. Mr. Hay betont besonders, daß die Transvaalbehörden ihm in jeder Weise die Untersuchung erleichtert, wie alles gethan hätten, um die Lage der Gefangenen wie der Verwundeten zu einer möglichst befriedigenden zu gestalten. So hätten sie alle für die Gefangenen aus England gesandten Geschenke, die Private, Vereine >0'der Behörden aus Kapstadt und der Kolonie für sie gesandt hätten, zoll- und frachtfrei durchgelassen und er selbst habe über 700 Zentener solcher Geschenke als" Luxusartikel jeder Art, Betten, Zigarren usw. denselben zugehen lassen können. (Die Buren zeigen sich da wieder weit generöser als die Engländer selbst es sind, welche die Geschenke für die Truppen weder zoll- noch frachtfrei befördern und meist monatelang liegen lassen.) Dieser Vorgang erinnert in peinlicher Weise wieder an den ersten entrüsteten Protest General Roberts', der bekanntlich gegen einen nie stattgehabten planmäßigen Mißbrauch der weißen Fahne protestierte. Auch hier muß man sich wieder fragen, wer mehr Glauben verdient: die Zuträger des Generals Roberts, auf deren Bericht hin dieser die Buren der Mißhandlung der Gefangenen und der Vernachlässigung der Verwundeten vor aller Welt und in feierlichster Form bezichtigte, oder der amerikanische, mit dem Schutz der britischen Unterthanen betraute Konsul, der aus eigener Anschauung urteilt. Zum Neutralitätsbruch Portugals. Portugal hat bekanntlich den Engländern gestattet, von dem Hafen Beira im Gasalande aus Truppen gegen Transvaal zu senden. Wir geben hier eine Uebersichtskarte, aus der die Lage des Hafens Beira und die der beiden Republiken hervorgeht. Pfeillinien bezeichnen die Marschrichtungen, welche die Engländer einschlagen können. Sie werden sich wohl für den Bahnweg bis Salisbury entschließen, da von hier aus die Entfernung bis zur Eisenbahnstation Bülawaya am kleinsten ist. Das der Natur nie fehlende Kraft, Siegreich bezwingend, sich dienstbar gemacht! — Ich fänd es recht und fragte doch verwundert: Ist das sein Ruhm? Mir dünkt durch das Jahrhundert Schritt lichterfüllt noch eine höh're Macht, Die Leid und Weh »u stillen fich bemühte, Die selbst dem Feind begegnete mU Güte, Die hilsbrrcite, edle Menschenliebe! Verfasserin: Frl. Emy v. Briesen, Düsseldorf. Auch unter den nichtprämiierten Einsendungen finden sich manche hübsche Sachen: Erst Idealismus, Befreiungskriege, Dann BureaukratiSmuS und Junkerfiege, Dann Achtundvierzig mit Barrikadm, Dann klug geworden durch vielen Schaden, Dann Bismarcks wuchtige Staatsgewalt, Und seines Kaisers Heldengestalt, Ein deutsches Reich, ein deutsches Heer, Ein ganzes Volk in starker Wehr, Des Wißend helles Licht dazu — Du warst nicht so übel, Jahrhundert du! Anna v. Krane, Düsseldorf. Du Waffen-klirrcndes, Frieden-girrendeS, Habsucht-vrrkündendes, Staatm-begründendeS, Glauben-entweihendeS, Sklaven-befreiendes, Haß-erweckendeS, Strahlen-entdeckendeS, Abstammuna-ofienbarendeS, EiSmeer-befahrendes, Männer-verderbendeS, Frauenrecht-werbendes, Eigenheit^ dämpfendes, Freiheit -erkämpfendes, Gottheit-verschmähmdeS, Uebermmschen-sehendes, Mit KrtegSwut beginnendes, in KriegSwut zerrinnendes, O, neunzehntes Jahrhundert, lebe wohl! Äuf den von dir mit Dampf gewiesenen Wegen, Gehn dem elektrischen Jahrhundert wir entgegen. Glück aus! — Lebe wohl! Max Hoffmann, Berlin. Der Schriftwechsel zwischen den Regierungen von Lissabon und Prätoria über die Beira-Frage wird in der „Volksstem" veröffentlicht. Auf die portugiesische Anzeige hat Staatssekretär Reih folgende Anwort gegeben: „Die Regierung der Südafrikanischen Republik hat mit sehr große« Leidwesen die Mitteilung empfangen, daß Portugal es für gut befunden hat, Großbritamnens Gesuch zu genehmigen, um Kriegspersonal und Material über Beira nach dem Hinterland in die britische Einflußsphäre zu bringen. Sie bemerkt, daß die portugiesische Regierung der Meinung war, daß sie diesen Bruch der bis dahin völlig innegehaltenen Neutralität hätte zulaffen müssen, weil sie sich dazu verpflichtet achtete durch gewiffe gegenseittge Erklärungen in Schriftstücken, die bei Gelegenheit des Vertrages von 1891 ausgetauscht wurden. Doch wird noch darauf hingewiesen, daß dieser Austausch von gegenseitigen Erklärungen nicht veröffenllicht wurde und daß ferner an die Regierung der Südafrckanischen Republik von dieser Uebereinkunft vor dem Ausbruch des ihr von Großbritannien aufgedrungenen Krieges keine Kenntnis gegeben wurde, deshalb konnte diese auch in dem Kriege, in dem das Königreich Portugal bisher eine neutrale Haltung eingenommen und strikt und unparteiisch innegehalten hat, nicht zur Ausführung kommen. Wenn auch die Uebereinkunft abgeschlosien ist, so kann sie doch nicht durch einen neutralen Staat zum Nachteile von dritten Parteien zur Anwendung kommen, während eines Krieges zwischen der Südafrckanischen Republik und Großbritannien mit Irland. Die Wirkung des Abkommens ist durch die Thatsache der Neutralität aufgehoben ebenso wie Art. 6 des Vertrages zwischen der Republik und Portugal, den die britische Regierung gutgeheißen hat. Die Republik sieht sich gegen ihren Willen in einen Krieg mit Großbritannien verwickelt, und die Zulaffung von britischen Truppen über portugiesisches Gebiet kann nur zum Nachteil der Republik dienen und muß von feiten Portugals einen Bruch der Neutralität darstellen, die bisher, wie wir gern anerkennen, getreulich gehalten worden ist. Die Südafrikanische Republik hat stets die freundschaftlichen Beziehungen, die auf Grund von Berlrägen und von friedlichen Verhandlungen zwischen ihr und Portugal so glücklich bestanden, sehr hochgeschätzt und würde es bedauern, wenn Portugal nun mit einem mal die Zufuhr feindlicher britischer Truppen möglich machen und ein Bundesgenoffe unserer Feinde werden sollte. Sie fühlt sich verpflichtet, gegen diese Durchfuhr von Truppen und Kriegsmaterial zu protestieren, was sie hiermit thut." Vom Bingener Unglück. Der in Aßmannshausen gerettete Schiffer Franz Hauck sagt aus, er sei mit dem Nachen bei ruhigem Wetter abgefahren. Etwa zwei Schiffslängen vom jen-i; feiligen Ufer seien plötzlich von vorn und hinten Wellen in den Nachen geschlagen, der dann alsbald gesunken sei. Ein Teil der Insassen habe sich an den Nachen geflamt mert, doch hätten bei den meisten die Kräfte nicht ausgereicht. Einer nach dem andern sei schon vor dem Binger Loch in den Fluten versunken. Außer ihm seien nur noch zwei Insassen des Nachens gerettet worden. Von dem vierten Geretteten konnte allerdings der Schiffer keine Kenntnis Huben; es ist, wie schon gemeldet, Herr Joseph Meurer aus Geisenheim. Dieser erreichte das Ufer durch Schwimmen und lief sofort nach Aßmannshausen, um von dort Hilfe zu holen, die leider zu spät erschien. Die Einzelschilderungen des schrecklichen Unfalles weichen natürlich noch vielfach von einander ab, da die wenigen Geretteten sich in begreiflicher Erregung befinden. Frühmesser Niel' ist an heftigem Fieber erkrankt. Bis gestern abend waren drei Leichen bei Kaub gelandet, und zwar die des Weinhändlers Erb aus Winkel, sowie die seiner Frau und der dem Namen nach noch nicht festgestellten Dame, die bei Erbs zu Besuch weilte. Beide Frauen hielten sich noch fest umschlungen. Der Kölner Philisterzirkel Häuschen des Verbandes der katholischen Studentenvereine Deutschlands' hatte auf Mittwochabend zu einem Ferienkommers eingeladen. Zahlreich hatten die Mitglieder dieser Einladung entsprochen. Der Vorsitzende des Häuschen, Notar Krings, gab der allgemein herrschenden wehmutsvollen Stimmung mit folgenden Worten Ausdruck: „Meine sehr verehrten Gäste, liebe Kartellbrüder! So wollte ich Sie am heutigen! Abend begrüßen, Sie willkommen heißen zu der Zusammenkunft, die wir zu einer festlichen zu gestalten gedachten. Und doch, wir sind nicht imstande, heute eine festliche Stimmung zu äußern; tieferschüttert stehen wir da ob der schrecklichen Kunde, die uns zu Teil geworden ist. Liebe Kartellbrüder, die genau aus demselben Anlaß wie wir, vielleicht zur selben Stunde gestern abend versammelt waren, liegen entseelt auf dem Boden des Rheins, und die Wogen bringen uns schaurige Scheidegrüße von ihnen herüber. Da sollten wir feiern können? Nein, das wollen Sie nicht. Schweigen muß die Musik, verstummen müssen fröhliche Lieder; Trauer ist bei uns eingekehrt, und traurig wollen wir den Tag beschließen. Als Christen wollen wir der Verstorbenen im Gebete gedenken, auf daß Gott den so jäh aus dem Leben gerufenen ein milder Richter sei. Dieser Tage wird an Sie seitens des Philisterzirkels Häus--. chen die Einladung zu den feierlichen Exequien ergehen. Heute bleibt uns nichts übrig, als nach altem Studentenbrauch im Angedenken an die teuern Toten einen Trauersalamander zu reiben." Redner kommandierte selbst den Trauersalamander, worauf die offizielle Zusammenkunft erledigt war. Ern feierliches Requiem für die bei Bingen verunglückten Verbandsangehörigen der katholischen Studenten-, vereine Deutschlands wird am 21. April in der Minoritenkirche in Köln ab gehalten. Aus Stadt und Land. (Anonyme Ginsendungen, gleichviel welchen Inhalte-, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.) Gießen, 20. April 1900. ♦♦ Seschicht-kalender. (Nachdruck verboten.) Vor 268 Zehren, tm 20. April 1632, starb in Ingolstadt der Feldherr Tilly infolge einer Verwundung, die er bei Erstürmung einer feindlichen Schanze erhalten hatte, als Gustav Adolf den Uebergaog über den wohl- vertetdigten Lech erzwang. Ttllyö Geburtstag ist nicht mit Sicherheit festzustellen; er wurde im Februar 1559 geboren. — Vor 134 Jahren, am 21. April 1766, starb zu Wien Prinz Eugen von Savoyen, der tapfere Türkenbefieger. Nicht nur als Feldherr, sondern auch als Staatsmann war er bedeutend, stand mit Gelehrten, wie Letbnitz und Montesquieu, im Briefwechsel, und dtmte drei Kaisern. Bekannt ist daS Volkslied „Prinz Eugen der edle Ritter". öc wurde am 18. Oktober 1663 zu Paris geboren. ** Personalnachrichten. Der Vorstand der Ministerial« buchhaltung, Regierungsrat Seip ist zum vortragenden Rat in dem Ministerium der Finanzen mit dem AmtStitel „Ober-Steuerrat" ernannt worden. Dem Kaufmann Joseph Giebel zu Mainz wurde das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. Die Lehramtsaccessisten Heinrich Geißler in Dieburg, Gustav Spiegel m Dieburg Ludwig Herrsch in Wo^ns, Karl Weißer m Mainz, Gustav Nennstiel in Mainz, Dr ffiir Helm Horn in Darmstadt, Adolf Heyder in Binaev Ernst Franz in Heppenheim, Dr. Joseph Köhm in Main/ Dr. Heinrich Wallbott in Bingen, Lic. Theol. Dr Frei Herr August von Gall in Mainz wurden zu Lebrawta- affefforen ernannt. *• Das Regierungsblatt veröffentlicht die Gesamtsumme der direkten Steuern in Höhe von 11 398,531 Mk. 20 $f0 Die Verteilung für Gießen und benachbarte Orte ist folgende: Steuerkommissariat Gießen: Nor, malfteuerkapitalien: Gewerbesteuer 398,599 sm»’ Grundsteuer 857,685 Mk., Kapitalrentensteuer 172,869 zv»' Einkommensteuer 2 145,200 Mk.; Steueransätze.- werbesteuer 63 755,86 Mk., Grundsteuer 120 075,90 M Kapitalrentensteuer 29 387,76 Mk., Einkommens^ 343 231,98 Mk. - St..K. Friedberg: N.-Ä.-r 223,252 Mk., 1 383,852 Mk., 118,100 Mk., 1681,880 Mk ' St.-A.: 35 720,28 Mk., 193 739,28 Mk., 20 077,02 Mk.' 269 100,78 Mk. — St.-K. Lauterbach: N.-St.-L' 73,225 Mk., 583,519 Mk., 34,855 Mk., 430,845 Ml' St.-A.: 11716,02 Mk., 81 692,64 Mk., 5 925,36 Mk' 68 935,20 Mk.; St.-K. Hungen: N.-St.-K.: 76,767 Mk' 669,194 Mk., 33,523 Mk., 423,855 Mk.; St 12282,72 Mk., 97 887,12 Mk., 5698,92 Mk., 67821,60Mk'- St.-K. Nidda: N.-St.-K.: 73,880 Mk., 622,841 Mk' 20,967 Mk., 415,945 Mk.; St.-A.: 11 820,78 Mk' 87 197,76 Mk., 3564,36 Mk., 66551,22 Mk.; St-K Butzbach: N.-St.-K.: 55,905 Mk., 567,640 2)»' 31,187 Mk., 348,205 Mk.; St.-A.: 8 944,80 Mk' 79 469,58 Mk., 5 301,78 Mk., 55 712,82 Mk.; St-S Schotten: N.-St.-K.: 30,180 Mk., 225,375 Mk 12,872 Mk., 197,040 Mk.; St.-A.: 4 828,80 Mk' 31552,50 Mk., 2 188,26 Mk., 31526,40 Mk.; St.-K. Seligenstadt: N.-St.-K.: 104,412 Mk., 393,167 Mk., 19,747 Mk., 499,140 Mk.; St.-A.: 16 705,92 Mk., 55 043,40 Mk., 3 357,00 Mk., 86 679,18 Mk. *♦ Hundebefitzer! Unsere vorgestrige Notiz, die an die Hundebesitzer gerichtet war, scheint viel Anklang gefunden zu haben. Heute schreibt uns im Anschluß daran ein Leser unseres Blattes: Die Hundebesitzer seien auch ermahnt, ihre Hunde nicht in den Feldern und Wäldern in der Umgebung unserer Stadt umherlaufen zu lasten. Gerade jetzt, zur Setzzeit des Haarwildes und zu Beginn der Niftzeit des Federwildes, ist, zumal die Felder noch kahl sind und dem Wilde keine Deckung bieten, ein revierender Hund der Jagd im höchsten Grade gefährlich. Es bedeutet deshalb eine Rücksichtslosigkeit der Hundebesitzer gegenüber der In- tereffen anderer, wenn sie ihre Hunde frei laufen lasten. Die Jagdberechtigten erwehren sich denn auch nach Kräften »er Unruhestifter — die wildernden Hunde werden in Fallen gefangen und, wo sie auf frischer That ertappt werden, mit dem Schießgewehr erlegt. — Auch das Großh. Kreisamt hat vor kurzem die gesetzlichen Bestimmungen m Erinnerung gebracht, welche daS Laufenlassen von Hunden, das Zerstören von Nestern des Federwildes und der Singvögel, das Betreten junger Kulturen in den Wäldern mit Sttase bedrohen. ** Das Antiquariat von Karl Krebs, hier, Ächulstraße 10, )at soeben seinen Katalog Nr. 48 herausgegeben, der »eutsche Litteralur und Uebersetzungen, Romane, neuere Philologie, Germanistik: Sprachen und Litteraturen der germanischen, romanischen und slavischen Völker enthält. Er umfaßt 1611 Nummern. DaS KrebS'sche Antiquariat )at, wie es uns mitteilt, bisher die größte Anzahl sämtlicher wistenschaftlich geordneter Kataloge im Großherzogtum Hessen ausgegeben. Der Katalog wird gratis verabfolgt. Wir empfehlen ihn allen Bücherfreunden. ** Rach Paris! Einen praktischen und handlichen Führer durch Paris und die Ausstellung hat die Firma Helios Elektrizitäts-Aktiengesellschaft, Köln-Ehren- feld, soeben herausgegeben. Dieser Führer ist nicht nur wegen seiner Uebersichtlichkeit, Vollständigkeit und dabei knappen Form empfehlenswert, sondern er wird auch insofern eine willkommene Gabe sein, als er den Text gleichzeitig in deutscher und französischer Sprache enthält. Dem geschmackvoll ausgestatteten Führer werden nicht nur zahlreiche Abbildungen beigegeben, sondern es sind ihm auch eine gute Karte von Paris und ein genauer Plan der Aus- iellung eingefügt. Die Firma Helios Elektrizitäts-Aktien- Gesellschaft, Kölu-Ehrenseld will allen unseren Lesern diesen Führer gratis und franko zur Verfügung stellen. Die- enigen unserer Leser, die von diesem Anerbieten Gebrauch zu machen beabsichtigen, mögen sich unter Bezugnahme auf unser Blatt an Helios Elektrizitäts-Aktiengesellschaft, Zweig« Bureau, Frankfurt a. M., wenden. ** Zur Rettung des April! Lessings Rettungen des Horaz dürften vielen bekannt sein. Vielleicht dürfte sich auch eine Rettung des April bewerkstelligen lasten, obwohl er wegen feiner Wetterwendigkeit, die er gegenwärtig erfreulicherweise nicht zeigt, ein vielgeschmähter Mann ist, an dem oft kein guter Faden gekästen wird. Aber wo Schatten ist, da muß Licht sein. So hat auch der April seinen Vorzug, der darin besteht, daß viele hochstehende oder be« rühmte Persönlichkeiten trotz seiner wetterwendischen Art sich nicht gescheut haben, ihr Wiegenfest in diesen Monat zu verlegen. Zunächst ist da der April der einzige von allen Monaten, in den die Geburtstage von fünf regierenden deutschen Fürsten fallen. Herzog Georg II. von Sachsen« Meiningen ist am 2., Großherzog Friedrich Franz IV. von Mecklenburg-Schwerin am 9., König Albert von Sachsen am 23., König Otto von Bayern am 27. und Herzog Leopold Friedrich von Anhalt am 29. April geboren. Kein anderer Monat kann hierin einen so hohen Rekord auf« weisen; am nächsten bringen es mit je drei Geburtstagen regierender Fürstcu der Januar (Detmold, Waldeck, Preußen) und der August (Gotha, Sondershausen, Rudolstadt). Je fca worbe' HÄ ical dir Mr" 2N^ LL ;K«L AS 8°X 622,84! ’ 66 551,22 M v ®t, ^•^•: 8 944,x«j ■ KWml6 ^Mk., 225,375 4 828,80' 31 526,40 U. : ,412 Mk., 393,167 £ 16 705,5; i >678,18 M ' Mgr t viel M'y äy feien ' ®5f8ero uitnÜB' iulafftn. to>t |t|i in chm btt Xifa i btt no$ tyl finb unb rttmba fynib btt ft bedeutet btityflo : btt > e lstchv hja, M uch MÜ) faäjtr i Hunde wttbtn a frischer Thal eiter,-! - Such das N haben Mai, September und Oktober, je einen Februar, Juni, Juli und November, während der Dezember nrH gewürdigt worden ist, Geburtsmonat eines unserer QSollten Häupter zu sein. Aber auch noch andere deutsche u il fremde Fürstlichkeiten, wie z. B. der Erbprinz Bern- b'nb von Sachsen-Meinigen, die Ex-Königin Marie von LMvver, der König der Belgier und der der Dänen, fLk der König Karl von Rumänien u a haben nichts b'1 Glanz-Stärke WÜSrhP lind Rrnilt- Fritz Nowack w ri* % I wliJI U8IV UHU Ul UUl Spezial • Geschäft für Wäsche- und Braut - Ausstattungen. Ausstattungen Erprobte Qualitäten und grösste Sortimente in Homburg v. d. Höhe 8024 Verlangen Sie gratis An Mühe, Zeit und Brennmaterial spart die kluge Hausfrau, die Gemüse- und Kraftsuppen 2466 Löwengasse RO. 01250 zu vermieten. 25M 2405] Möbl. Zimmer per sofort xt vermieten. Lire», 11. Pferdestaü Tüvaula-e 3. 2827 702 Otto Schaaf, Giessen. Cmerts mit Firm 27301 Drei geräumige, schöne Zimmer, unmöbl., abzugeben. Aa-nhofstr. 45. 93.90 8 Portugiesen 00.00 5 Mexicaner 'exicaner amort. S. I-m Streng reaiH _ JMer lesen! Monopol Griechen von 1887 000.60 81/ /Kitte schöne 6»Zimmerwohnung tD mit allem Zubehör per 1 Juli zu vermieten. Gnol. 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