Zweites Blatt 19^0 Rr Gießener Anzeiger General-Anzeiger 2ltnt§- und 2lnzeigeblutt füv den Ttveis Gleszen Sonntag den 21 Januar Bezugspreis vierteljcihrl. Mk. 2,20 monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Abholestelleir vierteljährl. Mk. 1,90 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl. mit Bestellgeld. Alle AnzeigeN'Vermittlungsstellen deS In- und Auslande» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen, Zeilenpreis : lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den atzenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener AamilienölLtter werden dem Anzeiger im Wechsel mit „Hess. Landwirt" u. „Blätter für Hess. Volkskunde" röchtl. 4 mal beigelegt. SÄ* , 21. )mat 1600, illags 4 Uhr: »orstelluvg. äppchen r Kinder in 5 Siltr zleichnamigcm Mvt von C. A. (30rr.tr. onen: ie PZimmeir: otbter, Marg. Har Kans !ivge-akte«eM (ch ßkts Sorge h )0Ü dhan? nchU *■*«»«* ’ A Nachricht, lauer illllin 3 Vald.M auer, Ludwig-, au ' Site- nmädlhen §ujt) Lerke tzaü Boi» etft btt Wer r I-, Spenfitz M ' I W|J' oersiink gojep^1 Lürgtt °°" |aU| M HeidrlberS (Lj’JJtf rger. asia inh ,in ™ — ein Roth« n. locht. Elsa Duve. Paul Para Wilhelmi^ Joseph Eurl- obn, NaW pfhändltt.MM Franz M Mossssm i Mstzinß euväoe 1. ese Woche: ische Riviera. Ion mit KrieMk- la, Monaco, Monte A llhmlen Spielfaal. '' mmm Feuilleton I Eins merk' bei Deinem Erdenstreben, sj Wenn leichter Sinn auch gute Diode ist, 3 Bedenke, daß ein jeder Schritt im Leben Redaktion, Expedition und Druckerei: Schnlssraße Z?r. 7. Erwähnen wollen wir zum Schluß unseres Wochenbe- richts noch den Besuch, welchen der frühere belgische' Ministerpräsident Beernaert in der deutschen Reichshauptstadt macht, und die Audienz, welche dieser Staatsmann beim Kaiser hatte. Zwar stellt Herr Beernaert in Abrede, daß die Audienz Zwecken. der Friedensvermittelung gegolten habe, aber man darf doch wohl annehmen, daß sie einen politischen Charakter trug, dessen Bedeutung erst die Zeit klar legen wird. s e n hatten, und zwei Irländer, die bei Belmont in unsere Hände fielen. Sie wurden insgesamt in einer Reihe aufgestellt, die Hände rückwärts an Pfähle gebunden, und eilte Kompagnie' Cornwalliser gab ihnen die letzte Pille. Man zwang die anderen Buren, zuzuschauen und ihre Gräber zu graben". Die Anschuldigung, daß auf Aerzte geschossen wird, kehrt in jedem Kriege öfter wieder; sie ist auch meist nicht unbegründet, da thatsächlich auf dem Schlachtfelde befindliche Aerzte nicht selten bei den weittragenden modernen Gewehren von Kugeln getroffen wer- den. Daß mit wenigen Ausnahmen auf die Aerzte nicht absichtlich geschossen wird, ist selbstverständlich. Vermutlich hat auch bei Belmont auf Seite einer Burenabteilung ein ebenso erklärlicher wie unglückseliger Irrtum stattgefunden und dieser ist von den rachsüchtigen und immer brutalen Engländern dazu benutzt worden, das Todesurteil an den gefangenen Buren zu vollstrecken. Dinge jetzt, aber was — so fragt ein Berichterstatter — werden März, April und Mai, die heiße Jahreszeit in Indien, bringen? Bor Mitte Juni ist überhaupt nicht auf Regen zu rechnen, und was bis dahin werben soll, weiß kein Mensch. Die Bevölkerung leidet jetzt schon schwer. Bereits in diesem Stadium der Not, das man doch, so schlimm es auch ist, nur als den ersten Anfang bezeichnen darf, wiederholen sich die Szenen, die Hungersnöte immer zeitigen: Kinder werden verkauft oder getötet, an den Straßen und hinter Hecken findet man Leichen Verhungerter, und in Massen strömt das Volt zu den Korndepots, auch der Hungertyphus tritt sporadisch auf. Die Notleidenden werden mit allen möglichen Arbeiten, Eisenbahnbauten, Straßenanlagen re. beschäftigt, wesentlich deshalb, damit sie durch Unthätigkeit nicht gänzlich demoralisiert werden. Bis jetzt sind drei Millionen Menschen, Männer, Frauen und Kinder, bei diesen Notstandsarbeiten thätig, aber sie bilden nur einen geringen Teil derer, die der Unterstützung bedürfen. Man rechnet für die Ernährung einer Person nur 15 Pfg. pro Tag, trotzdem sind bis jetzt beinahe 30 Millionen Mark verbraucht worden. Die Erschießung gefangener Buren durch die Engländer, wovon wir schon kürzlich eine Meldung brachten, wird jetzt bestätigt. Ein Polizeimann, Namens Sharp, der als Gemeiner beim ersten Shropshirer Regiment steht, welches die Campagne unter Lord Methuen mitmacht, hat, wie wir der „N. Fr. Pr." entnehmen, in einem Briefe an einen Londoner Freund Folgendes geschrieben: „In De Aar wurde ein Gemeiner des Gordon Highlander Regiments herausgenommen und, weil er in der Schlacht am Modderflusse Feigheit bekundet hatte, erschossen; desgleichen sieben Buren, welche auf Aerzte geschos- schäft war die Stadt Gießen, die Heinrich den Grafen von Tübingen abkaufte. Damit war ein Keil in die ziegen- hainischen Besitzungen getrieben. Auch Mainz hatte sich eifrig um Gießen bemüht, war aber nun zu spät gekommen. 1266 trat eine gefährliche Koalition gegen Heinrich zusammen: Köln, Paderborn, Ziegenhain und Mainz. Ta hatte Heinrich das Glück, in der Schlacht bei Zülpich den Kölner und den Paderborner zu fangen, so daß er gegen Mainz im Süden freie Hand bekam. Sein einziger, von Anfang an treuer Freund, der Herzog von Braunschweig, machte im Eichsfeld Fortschritte. Auch wurde durch jene Koalition Otto von Waldeck in Heinrichs Lager getrieben: er heiratete dessen Tochter Sophie. 1271 erneuerten seine Feinde ihr Bündnis zu Bingen. Heinrichs Waffen aber waren glücklich. Er nahm u. a. die für uneinnehmbar geltende Feste des Mainzers Heiligenberg. Der Mutter Gottfrieds von Ziegenhain nötigte er einen Vertrag ab, der allerdings nicht von langer Dauer war. Jetzt griff der Mainzer zu einer neuen Waffe: er that Heinrich in den Bann und verhängte das Interdikt über sein Land. Und noch schlimmer wurde des Landgrafen Lage bei der Königswahl 1273. Werner von Eppstein erwirkte bei König Rudolf die Reichsacht gegen ihn. Das war der tiefste Punkt, auf den Heinrich sank. Zum Glück für ihn war aber Rudolf von Habsburg durchaus nicht das gefügige Werkzeug, das Werner in ihm zu finden gehofft hatte. Vielmehr zerfiel der Erzbischof selbst bald darauf mit dem Könige, und so war es Heinrich ein Leichtes, sich von der Acht zu lösen. Als princeps illustris wurde er damals angeredet. 1280 unternahm Werner nun einen erbitterten Rachezug nach Hessen. Gießen belagerte er freilich vergeblich. Er zog ins Busecker Thal und plünderte dort, dann setzte er sich in dem mainzischen Fritzlar fest und verheerte von dort aus das umliegende Land. Aber nicht lange sollte er sich seiner Rache freuen. Unter den Mauern Fritzlars bot ihm Heinrich die Schlacht an und schlug ihn. Damit war nun der erste und wichtigste bleibende Erfolg errungen. Bann und Interdikt wurden aufgehoben, die mainzische Gerichtsbarkeit auf das rein Geistliche beschränkt, ja die Städte sogar nach und nach völlig von ihr eximiert. Der Ziegenhainer trat dauernd zu Heinrich über. Zwar wollte sich Werner nicht in das Schicksal finden und rüstete von neuem: da. starb er 1284. 1288 bot Gebhard von Eppstein, sein Nach- folger, dem Landgrafen Frieden an, um gegen den Braunschweiger freie Hand zu haben, und 1290 kam es zu Wetter sogar ztt einem Schutz- und Trutzbündnis. Heinrichs Ziele waren somit alle erreicht. Gekrönt wurde sein Werk, als ihm Adolf von Nassau noch die Reichsfürstenwürde verlieh. Tas war nicht nur eine Bestätigung des eben erkämpften Zustandes, sondern bot zugleich anrf) die Grundlage für Heinrichs Anteil an der Reichspolitik» der er sich fortab zuwenden konnte. Diesen schönen Erfolgen gegenüber ist um so mehr der verderbliche Fehler zu beklagen, den er in seiner Familienpolitit machte. Er teilte sein Land unter seine drei Söhne: Heinrich, Johann und Ludwig. Damit schuf er die Möglichkeit jener schädlichen Bruderkriege, an die sich auch ber Mainzer wieber anhängen konnte. — Lebhafter Beifall lohnte ben Vortragenben für biese interessanten Blicke, bie er hier in bie Geschichte unseres Gratisbeilagen: Gießener Zamilienblütter, Der hessische Landwirt, Klöster für hessische Volkskunde.__________________ Adresse für Depeschen: Anzeiger Kietze». Fernsprecher Nr. 51. II Humoristisches. * NeueS Von Serenissimus. Durchlaucht haben die Realschule besichtigt und sind höchst befriedigt. Wohlwollend fragen Serenissimus den Herrn Direktor: „Aeh — sagen Sie mal, lieber Professor, wieviel Stunden haben Sie denn?" „25, Durchlaucht!" „Hm — ja! — täglich?" * „Aber, mein lieber Kindermann, äh, wie kommt es nur, das oct dem gestrigen Feuer, trotz unserer vorzüglichen Feuerwehr und der vielen Spritzen, äh, so viel niedergebrannt ist?" „Hatten leider zu wenig Wasser, Durchlaucht." „Wasser? äh, aber ich bitte Sie, zu was haben wir denn da äh — eine Dampf spritze?" („Münchener Jugend. > t Daß man eine Sonnenfinsternis im 18. Jahrhundert für schädlich hielt, beweist folgende Stelle üner Dorfchronik aus dem Jahre 1724, „Den 22. Mai, nachmittags 6 Uhr, war allhier eine sichtbare Sonnenfinsternis, welche schädlich sein soll. Es hatte daher die Herrschaft in Hanau in ihrem ganzen Lande den Befehl erlassen, daß an diesem Tage vor Beginn der Finsternis alles Vieh von der Weide heimgetrieben werden solle, welchem Befehle nachgelebt wurde. Die neuesten Berichte über die Hungersnot in Indien geben ein trübes Bild von dem Zustand der Notstandsgebiete. Zuerst fing das Vieh an, unter der Dürre zu leiden, und ging zu Tausenden an Hungev itnb Durst zu Grunde. Die Behörden glaubten nicht, daß sie imstande sein werden, auch nur 20 pCt. des Viehes zu retten, das bedeutet einen furchtbaren Verlust für ein lein ackerbauendes Volk, das so vollständig von ber Milch der Kühe unb ber Arbeit ber Stiere beim Pflügen unb besonders beim Wasserschöpfen abhängt. Die Wassernot "iit furchtbar. Das Laub ist so ausgebörrt unb trocken, wie man es sich nur vorstellen kann. Das ist ber Stand ber * Politische Wochenschau. Gießen, 20. Januar. Die Signatur unserer innerbeutschen politischen Zu- ftänbe kann erfreulicherweise immer noch als eine recht friebfertige gelten; niemand hat das Recht, von hochgehen- ben Wogen zu sprechen, höchstens kann von einem sanften Dahinplätschern ber Wellen bie Rebe sein. So hatte man im preußischen Lanbtage bei ber Einbringung des Etats von Herrn von Miquel eine große Rebe erwartet, in ber er bas Programm ber Regierung entwickeln würbe, aber der Finanzminister kramte absolut keine Neuigkeiten aus, er sprach rein sachlich und verriet nichts von ben Absichten der Regierung. Etwas lebhafter wirb es erst werben, wenn bie Flottenvorlage, bie im Laufe ber verflossenen Woche bem Bunbesrat zugegangen ist, unb bort angeblich mit größter Beschleunigung burchberaten werben soll, im Reichstage zur Verhandlung steht, was recht balb zu erwarten ist. Wenn wir auch immer noch ber Ansicht sinb, daß ber Vorlage keine große Gefahr droht, so wird die Regierung sich doch auf scharfe Angriffe von den verschiedensten Seiten gefaßt machen müssen, und das Zentrum wird erst durch „Liebesgaben" zu gewinnen sein. Daß der deutsche Reichstag die Vergewaltigung unserer Handelsmarine seitens der Engländer als eine schwere Kränkung des deutschen Nationalgefühls ansieht, ging aus der am Freitag beratenen Interpellation hervor. Die englischen Behörden hatten freilich kurz zuvor den beschlagnahmten Postdampfer „Bundesrat" freigegeben, und sie werben es sich hoffentlich jetzt sehr überlegen, ehe sie wieder auf deutsches Eigentum ihre lüsternen Augen richten. Wenn die vorn südafrikanischen Kriegsschauplätze eingegangenen Meldungen richtig sind, so hat ein großer Teil der englischen Truppen den Tugelafluß überschritten. Ob dies als ein Erfolg anzusehen ist, müssen die nächsten Ereignisse lehren. Sonst liegen besonders wichtige Nachrichten von Südafrika nicht vor, so daß man immer noch mit der Thatsache rechnen muß, daß die Buren fortgesetzt im Vorteile sich befinden. Zwar meldeten Londoner Blätter im Laufe der letzten Woche, die Freistaatburen wären des Krieges müde und wollten ihre Schritte heimwärts lenken, aber wir bezweifeln stark die Zuverlässigkeit dieser Nachricht. — Die Demission des österreichischen Kabinets Wrtteck ift nunmehr erfolgt. Der Nachfolger stand schon auf dem Qni vive und dürfte in der Person des Herrn von Körber bereits gefunden sein. Wir wünschen ihm von Herzen alles Glück für sein dornenvolles Amt, wenn auch nach Lage der Sache an einem Erfolg gezweifelt werden muß. — Die Rebe bes Grafen Golttchowski über ben Dreibunb haben Wir ausführlich besprochen unb wollen hier nur registrie- icnb aus bieselbe Hinweisen. lieber bie Folgen bes russischen Protestes gegen englische Anmaßungen hat bie letzte Woche nichts Neues gezeitigt, cuuch von bem angeblichen Vormarsche ber Russen nach ber asiatisch-englischen Grenze hin, ist es wieber still geworben. Vielleicht hatte man es bezüglich bieser letzteren Rachricht nur mit einem von ber englischen Presse ausge- ioorfenen Versuchs-Ballon zu thun. Lokales und VrsvilyieUes. (Anonyme Einsendungen, gleichviel welchen Inhaltes, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.) Gießen, 20. Januar 1900. ** Kirchliche Dienstnachrichten. Se. König!. Hoheit ber Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 10. Januar dem Pfarrverwalter Ludwig Stotz zu Grebenau, Dekanat Alsfeld, die evangelische Pfarrstelle daselbst zu übertragen, und den von Seiner Erlaucht dem Grafen von Schlitz genannt von Görtz auf bie evangelische Pfarrstelle zu Hartershausen, Dekanat Lauterbach, präsentierten Pfarrverwalter Otto Schäfer baselbst für diese Stelle zu bestätigen. *♦ Oberhessischer Geschichts-Verein. Am Donnerstag, bein 18., fanb im Kaffee Ebel bie 2. orbentl. Sitzung bes oberhess. Geschichtsvereins statt. Der Vor- sitzenbe Prof. Dr. Höhlbaum begrüßte bie Amvesenben unb leitete unter Hinweis auf bas Bürgerliche Gesetzbuch die Beratung über die neuen Statuten ein. Nachdem dieselben einstimmig angenommen waren, folgte ein Vortrag des Herrn Dr. I. Dieterich über „Heinrich das Kind und die Anfänge von Hessen". Der Besitz, von dem Landgraf Heinrich ausgehen konnte, war nicht groß, davon nur ein fünftel Allod. Die Gebiete von Waldeck unb Ziegenhain stauben Hessen an Größe kaum nach unb schnürten es stark ein. Die Ministerialen hatten sich emanzipiert unb überall drohten ihre Raubburgen. Die Städte bedeuteten noch zu wenig, als daß Heinrich an ihnen einen Rückhalt hätte finden können. Das Gefährlichste aber war die Feindschaft der Erzbischöfe von Mainz, namentlich des kraftvollen Eppsteiners. Ihre Besitzungen erstreckten sick) als gefährliche Stützpunkte in das hessische Gebiet hinein, und außerdem hatten sie eine starke Waffe in der Gerichtsbarkeit, die sie in Hessen ausübteu. Die letztere war anfangs rein geistlich gewesen, hatte sich aber nach und nach auch auf Streitigkeiten zwischen Geistlichen und Laien und zuletzt auf ganz weltliche Händel erstreckt. Der'Bischof Simon von Paderborn war ein unruhiger Nachbar, den man oft unter den Feinden fand. All diese Mißverhältnisse waren eben so viele Aufgaben, die dem jungen Landgrafen zur Lösung gestellt waren. Sein erstes selbständiges Auftreten sehen wir int Langsdvrfer Vertrag 1263, ber Mainz zu ver- schiebenen Verzichtleistungen nötigte unb Frieben mit Thüringen und Meißen brachte. 1265 kam ein Lanbfrie- densbündnis mit Paderborn zu stände, dem auch Köln beitrat, und das die Niederwerfung der trotzigen Herren im eigenen Lande ermöglichte. Eine bedeutsame Errungen- Ja auch zugleich ein Schritt zum Tode ist. < l A. Roderich. 1 engeren Vaterlandes uns eröffnete, und dankbar wurde fern Anerbieten angenommen, bei Gelegenheit diese Bilder noch im einzelnen zu vervollständigen. In angeregter Unterhaltung blieben, ine meisten der Anwesenden noch längere Zeit bersammM Uebrigens wurde ein Wunsch geäußert, der sich bei ähnlicher^ Vorträgen vielleicht erfüllen ließe. Man würde nämlich eine um vieles klarere Anschauung von den einzelnen Thatsachen gewinnen, wenn die geograpyr- fichen Verhältnisse zugleich an Karten gezeigt werden könnten. ** Unter riesiger Beteiligung feierte am Donnerstagabend der Gesangverein „Enthusiasmus" im „Hotel Schütz" sein Stiftungsfest verbunden mit Bannerweche. Bon Nah und Fern waren die befreundeten Bundesvereine herbeigeeilt, Vertreter des Klimpumpia, Keuchhusten, halbe Lunge, Nadfahria usw., die berühmtesten Künstler, Kratzafall, Piepemaier, Renkuhrtus, Hofmei, sowie die urwüchsigen Komiker, Meister, Dreßel, Beil, Frl. Hirsch rc. trugen dazu bei, die Feier zu einer würdigen zu gestalten. Nach den Klängen des Enthusiasmus-Marsches, meisterhaft vorgetragen von der Hauskapelle unter Leitung ihres. Dirigenten Hoff' meyer, gesungen von allen Anwesenden, begrüßte der Vorsitzende Herr Wirthwein die Festversammkung in einer überaus schneidigen Ansprache, sodann folgten Schlag auf Schlag die Vorträge, die nur längere Zeit unterbrochen wurden, als der Präsident das Banner in Empfang nahm, und die Weihe desselben vollzog. Die erschienenen Vertreter der Bundes- Vereine überreichten dabei großartige Bannerschleifen und Nägel. Mit Stolz lann der Verein auf sein erstes diesjähriges Fest zurückblicken und übereinstimmend war das Urteil, daß es großartig schön gewesen wäre. — Zum Schluffe sei noch erwähnt, daß unter allgemeiner Begeisterung die Gießener Karneval-Gesellschaft gegründet und so der Grundstock gelegt wurde, den Karneval in Gießen, wie in Köln und Mainz, großartig zu gestalten: „So wie wir's meinen . . . " Panorama Photoplastik. Herrliche Ansichten der französischen Riviera bietet diese Woche das Panorama Photoplastik. Von den schönsten Bildern heben wir hervor: Nizza, Mentone, Cannes und Monaco; Monte Carlo mit seinen prachtvollen Gebäuden und Gartenanlagen fesselt das Äuge. Die photographischen Ansichten lassen an Schärfe nichts zu wünschen übrig. Geschmackvolles Kolorit und eine besonders zweckmäßige Beleuchtung geben den Bildern eine überraschende Naturwahrheit. Von dieser Serie seien noch erwähnt die befestigten Seeplätze Villa- franca und Antibes, sowie der französische Kriegshafen am Mittelmeer, Toulon mit den stattlichen französischen Kriegsschiffen und den zahlreichen Handelsschiffen im Hafen. ** Die Wechfelstempelsteuer im Oberpostdirektionsbezirk Darmstadt ertrug im Dezember v. I. 13,959 Mk. Zu-' gerechnet die Einnahmen in den Vormonaten des laufenden Etatjahres ergiebt sich eine Gesamtsumme von 141,889.40 Mk. oder 5597.90 Mk. mehr als im entsprechenden Zeiträume von 1898. *• Besuch der Hessen. Unser Heffenland wird im kommende« Frühjahre einen großen Besuch auSAmerika erhalten. Der hessische Nationalverband im Amerika tritt im Mai eine Gesellschaftsreise nach Europa an und zwar zunächst nach Paris zum Besuche der Weltausstellung und dann nach Deutschland. Ueber 200 Personen sollen sich an der Reise beteiligen. Alle größeren Städte in Hessen, wie Kassel, Marburg, Hanau, Fulda, Gießen, Frankfurt a. M., Wiesbaden, Darmstadt u. s. w. sollen gemeinschaftlich besucht werden. F. Ans dem Kreise Friedberg, 19. Januar. Nachdem von verschiedenen Seiten über die Ergebnisse der Hundesteuer in Ihrer Zeitung Mitteilungen eingegangen sind, und dieses Kapitel genügend beleuchtet worden ist, dürfte es nicht uninteressant ^ein, auch von einer anderen Steuerquelle zu hören, die mitunter als ganz nebensächlich angesehen, aber einen recht erklecklichen Poften Geld liefern wird, nämlich die Besteuerung derLuxusfuhrwerke, d. h. alles, was auf Federn läuft. Derartige Fuhrwerke giebt es nun outzend- und schockweise in der Wetterau zwischen Taunus und Vogelsberg. Was in der Wetterau „iwes" (um einen landläufigen Kunstausdruck zu gebrauchen) ein schwerer, richtiger Bauer ist — und ein solcher möchte jeder gerne sein — der hat sein Break, sein Bernerwägelchen, das auf Federn läuft, und noch reichere haben ihre Glaschaise, oder einen hübschen, sechssitzigen Jagdwagen. Es find uns Dörfer mit nur einigen hundert Einwohnern bekannt, wo ein Dutzend und mehr derartiger Luxuswagen gehalten werden; da bei der Besteuerung mit 20 multipliziert wird, rappelt es tüchtig, und die Kreisämter und Gerichts- schreibereien verbrauchen Stempelmarken in Maffe. Der Herr Finanzminister wird sich freuen, wenn er sich die vielen schönen 20 Markstücke, wenn auch nur in den Zahlen, beschaut, und was die Hauptsache ist: die Luxussteuer wird von Schultern getragen, die sehr leistungsfähig sind und den Druck nicht viel spüren. — Was Ihre Korrespondenz aus Mainz über eine Schwind! er bau de aus Madrid betrifft, welche den Leuten vergrabene Schätze verraten will, so har es vielleicht einiges Jntereffe zu erfahren, daß dem Einsender schon im Jahre 1869/70 und später, etwa 1874/75, ähnliche Anerbietungen gemacht und Briefe aus Madrid zugesandt wurden. Dort scheint eine alte Schwindlerbande zu hausen, die ihr Geschäft wahrscheinlich vom Vater auf den Sohn vererbt hat, sonst wäre wohl schon eine Aenderung eingetreten. Vor einigen Jahren wurde die Wetterau mit solchen Schwindelbriefen überschwemmt; es muß aber doch auch noch von „Solchen" geben, die nicht alle werden, weil die Schwindler immer wieder auftauchen, also wohl auch Erfolge erzielen. — An unseren Flüßchen, Bächen und Tümpeln zeigt sich eben zur Nachtzeit große Bewegung: Wildgänse- und -enten fallen scharenweise ein und lärmen, daß man sie kilometerweit hört. Da die Vögel aber äußerst vorsichtig und wachsam sind, gelingt es nur schwer, einen guten Schuß zu thun. 4- Grimberg, 19. Januar. Vor Jahren wurde der in unserem Stadtwalde befindliche Teich trocken gelegt und mit Gras eingesät. Es wird nun beabsichtigt, denselben wieder zur Fischzucht und Eisgcw>nnuug. Herrichten zu lassen. In der letzten Sitzung des Stadlvorstandes wurde eine Kommission mit der Einsichtnahme des Teiches selbst, sowie mit der Feststellung der etwaigen Bnlagekosten be- auftragt. — Wie im Vorjahre, so beabsichtigt der Turnverein auch diesmal wieder, in der Turnhalle einen Maskenball zu veranstalten. Die Vorbereitungen sind bereits im Gange, und es ist eine recht zahlreiche Beteiligung zu erhoffen. , , . Laubach, 17. Januar. Unsere Hebe Jugend, der es oft in den Händen prikelt, auß, Straßen und an Gebäuden mutwillige Streiche auszuführen, diene folgender Vorfall zur Warnung: Einige halbwüchsige Bürschchen hatten ein Vergnügen darin gefunden, bei embrechender Dunkelheit verschiedene Hauswände mit dem hier selten fehlenden Straßenschmutz zu bewerfen, bezw. zu bepflastern. Abgefaßt, wurde Polizeianzeige gegen dieselben erhoben, die zur Folge hatte, daß jeder wegen dieses Unfuges eine Strafe von 11 Mk. 40 Pfg. erhielt. Landenhaufen, 17. Januar. Ein Akt großer Roh heit wurde am vergangenen Sonntagnachmittag hier begangen. Zwei Handwerksburschen, die in einigen Häusern gebettelt, wurden zuerst von dem Ortsdiener mit groben Worten darüber zur Rede gestellt, und gestanden ihr Vergehen auch sofort ein. Daraufhin rief der Ortsdiener einige junge Männer herbei, um die beiden zum Orte hinauszu- treiben, welche dann mit Latten, die sie von einem Zaune abgeriffen, auf einen dieser armen Gesellen in unbarmherziger Weise losschlugen, ihn mit den Füßen traten und auf den Boden warfen, sodaß er einen Arm zerbrach. Alle, die es mitansahen, waren empört über solche Rohheit. Es ist leider nicht das erstemal, daß es Handwerksburschen in ähnlicher Weise hier so ergangen ist. Ltb. Anz. Crainfeld, 17. Januar. Azn 26. d. Mts. sind es 25 Jahre, daß Herr Bürgermeister Schmalbach dahier in sein Amt eingeführt wurde. Auf einstimmigen Wunsch der ganzen Gemeinde soll dieser Tag festlich begangen und dem Jubilar ein Ehrengeschenk überreicht werden. Die Feier soll nachmittags 3 Uhr ihren Anfang nehmen, und versammeln sich Die Festteilnehmer im Gasthaus zur Krone. Ltb. Anz. x Michelnau, 19. Januar. In der stattgefundenen Generalversammlung des schon seit 12 Jahren bestehenden Krieger-Vereins in dem benachbarten Ober-Lais wurden neue Vorstandsmitglieder gewählt. Für den seitherigen Präsidenten (seit Gründung des Vereins) Karl Engel, wurde Jakob Hirz, Schreiner und für den seitherigen Schrift- führer Heinrich König wurde Otto Fritz als solcher gewählt. Als Ursache zu dieser plötzlichen Veränderung mag wohl die letzte Beigeordnetenwahl gelten. == Nidda, 19. Januar. Der seinerzeit wegen mehrfachen hier ausgeführten Einbruchsdiebstählen (wie bereits im „Gießener Anzeiger" früher berichtet wurde) beschuldigte K. K. wurde vor der Strafkammer in Gießen wegen dieser Verbrechen zu 3 Jahren Zuchthaus, sowie Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren verurteilt. A Zellhansen, 19. Januar. Bei den bis jetzt im diesseitigen Gebiete abgehaltenen Holzverfteigerungen wurden erstaunlich hohe Preise erzielt. Pro Raummeter ^annen-Scheiter wurde bis zu 8 Mk., desgleichen Prügelholz 7.50 Mk. und Stockholz mit 4 Mk. bezahlt. Solche enorme Preise für Nadelholz wurden wohl noch selten erreicht. Die fortwährende Steigerung der Stein- kohlenpreise beeinflußt selbstredend auch die Holzpreise. — Glashütten, 18. Januar. Wie verlautet soll demnächst hier Bürgermeisterwahl stattfinden, da der vor etwa 11/2 Jahren gewählte Bürgermeister Stöhr, aus hier nicht anzugebenden Gründen, dem Vernehmen nach nicht amtlich bestätigt werden wird. Alsfeld, 19. Januar. In Verbindung mit der hier am 28. Dezember v. Js. abgehaltenen Versammlung der Sektion des landwirtschaftlichen Bezirksvereins für Hebung der Geflügelzucht, fand unter dem Vorsitze des ersten Direktors des Bezirksvereins, Herrn Kreisrat Dr. Melior, die Berichterstattung der Kommission, welche zwecks Orientierung der Arbeiterverhältnisse die östlichen Provinzen bereist hatte, statt. Herr Gutspächter Oehlsen-Dotzelrod führte hierüber unter anderem Folgendes aus: Die Kommission habe schon bei Antritt der Reise geglaubt, darauf verzichten zu müssen, sofort selbst Arbeiter und Dienstboten zu enga- meren; sie habe sich vielmehr die Aufgabe gestellt, zu untersuchen, aus welchen Gegenden die besten Arbeiter zu beziehen wären; die Kommission habe sich überzeugt dak in den Gegenden von Berlin, Schneidemühl und Posen wohl Sommerarbeiter, aber keine Dienstboten gemietet werden konnten. In Dirschau fei die Leutenot groß, in Königsberg hatte sich die Kommission an die Landwirt- chastskammer gewendet jedoch kein Entgegenkommen gesunden. In Russisch-Polen seien wohl Arbeiter vorhanden d,e ;edoch nur gebrochen deutsch sprachen upd meist min^ derwertig seien Es sei Nichts anderes übrig geblieben, als sul) an vertrauenerweckende Unteragenten ru wenden weUhe die bestellten Leute zu verschaffen versprochen hätten Redner schlug nun vor da eine beträchtliche Zahl von Leuten bestellt sei, em Arbeitervermittelungsbureau in Als- fetb zu errichten, welches von Herrn Arnold und dem Referenten geleitet werde. Nachdem Herr Arnold ebenfalw seine Erfahrung die sich im Wesentlichen mit denen des Herrn Oehlsen deckt, mitgeteilt, wurde zur Erlediguna der Korrespondenz und Bestreitung der notwendigen W gaben für Provision und Reise dem Bureau, welchem außer oen beiden genannten Herren noch Herr Schröd^-Elbenrod beige treten, em unverzinsliches Darlehen von 400 Mk . der Kasse des landwirtschaftlichen Bezirksvereins bewilligt. Das Bureau wird'bis Mitte Februar d I. jeden Mittwoch und Samstag von 3—5 Uhr in der Wohnung der Herrn Arnold Anmeldungen auf Bestellung landwirtschaftlicher Arbeiter und Dienstboten entgegennehmen und Auskunst über den Stand der Verhältnisse erteilen. Engelrod, 17. Januar. Ein interessantes Fortbewegungsmittel bildet jetzt die Post von Enqelrod via Schotten. Dieselbe ist nämlich eingerichtet als Wagen und als Schlitten, je nachdem cs die Umstände erheischen, gebraucht zu werden. Es wird also, wenn im Winter der Schnee nicht ganz bis Schotten reicht, der erste Teil des Weges per Schlitten, der zweite per Achse zurückgelegt. Zu diesem Zwecke ist es nötig, daß der Postschlitten sich auch zugleich seine Achsen und Räder von hier mitnimmt, damit unterwegs eine Umwechslung resp. Verwandlung mit dem Schlitten vorgenommen werden kann. A Klein Welzheim, 19. Januar. Die hiesige Feldjagd ergab jüngst beim Treibjagen 110 Hasen und die kürzliche Wald jag d 115 Hasen, 7 Rehe, mehrere Fasane und sogar 3 — Perlhühner. Ein Ulkbruder ans der Jagdgesellschaft hatte am Tage vor der Waldjagd 4 Perlhühner im Walde ausgesetzt, um die Jagd- beute interessanter zu gestalten. Ein Huhn fiel, wie das aufgefundene Gefieder bewies, einem Raubtier zum Opfer. A Mainz, 19. Januar. In dem hohem Alter von nahezu 91 Jahren verschied verflossene Nacht nach kurzem Krankenlager der ehemalige Präsident der zweiten hessischen Kammer, Oberlandesgerichtspräsident Wirklicher Geheimrat Dr. Joseph Görz. Der Verstorbene hatte an der politischen Bewegung des Jahres 1848 lebhaft Anteil genommen und war nach Beginn der „neuen Aera" eifriger Anhänger der nationalen Partei, von welcher er Ende der 70er Jahre als Neichstagskandidat auf das Schild gehoben wurde. Görz übte früher in Mainz die Advokatur aus und trat, nachdem sein Jugend- und Gesinnungsgenoffe Finger das Ministerium in' Darmstadt übernahm, in die Staatscarriöre und zwar sofort als Obergerichtsrat. — Das oft und viel erwähnte Simon Bladsche Vermächtnis an Die Städte Berlin, Mainz und Bingen dürfte in Bälde zur Auszahlung gelangen, indem jetzt endlich die landespolizeiliche Genehmigung erfolgt ist. — Im Rheingebiet ist Hochwasser und Ueberschwemmung zu erwarten. Der Oberrhein ist innerhalb zwei Tage nahezu 2 Meter gewachsen, ebenso wird von allen Nebenflüssen starkes Steigen gemeldet. Hier ist der Rhein vom gestrigen morgen bis zum heutigen abend 1,50 Meter gestiegen. Die letzten Nachrichten lauten noch von überall auf weiteres Wachsen. Aus dem Rheingau, 19. Januar. Vorn 99er Wein. Die amtliche Feststellung der 1899er Weinernte hat ergeben, daß im Rheingau nur etwa V-'Herbst erzielt worden ist, eine Folge zunächst der Ungunst Der Witterung, die den Verlaus der Blüte verzögerte, dann des starken Auftretens des Heu- und Sauerwurms und anderer Schädlinge. Die Ernte beträgt rund 1450 Stück Wein (je 1200 Liter), eine Zahl, die in ihrer Geringfügigkeit nicht ausgeglichen wird dadurch, daß die Qualität des 1899er sich bei der jetzt einen sicheren Schluß zulassenden Probe als eine recht befriedigende, zum Teil sogar gute erweist. Das 1899er Produkt des Nheingaues rechnet im allgemeinen zu den Mittelweinen Die geringen Weinernten, welche die letzten Jahre in allen deutschen Weinbaugebieten brachten, haben übrigens auch im Rheingau ein merkliches Steigen der Weinpreise hervorgerufen. Kunst und Wissenschaft. c? Der 18. Kongreß für innere Medizin findet vom 18.—21. April 1900 in Wiesbaden statt. Präsident ist Herr v. Jaksch (Prag). Folgende Themata sollen zur Verhandlung kommen: Am ersten Sitzungstage, Mittwoch btn 18. April 1900. Die Behandlung der Pneumonie. Referenten: Herr v. KorLnyi (.Budapest) und Herr Pel (Amsterdam). Am dritten Sitzungstage, Freitag, den 20. April 1900. Die Endocarditis und ihre Beziehungen zu anderen Krankheiten. Referent: Herr Litten (Berlin). Folgende Vortragende haben sich bereits angemeldet: Herr Neusser (Wien): Themata Vorbehalten. Herr Wenkebach (Utrecht): Ueber die physio- lvglsche Erklärung verschiedener Herz-Puls-Arhythmien. Herr K. Grube (Neuenahr-London): Ueber gichtische Erkrankungen des Magens und Darmes. Herr M. Br es gen (Wiesbaden): Die Reizung und Entzündung der Nasenschleimhaut in ihrem Einflüsse auf die Atmung und das Herz. Herr Schott (Nauheim): Influenza und chronische Herzkrankheiten. Herr Martin Mendelsohn (Berlin): Ueber ein Herztonicum. Herr Weintraub (Wiesbaden): Ueber den Abbau des Nuclelnes im Stoffwechsel. Herr Hermann Hildebrandt (Berlin): Ueber eine Synthese im Tierkörper. Teilnehmer für einen einzelnen Kongreß tann jeder Arzt werden. Die Teilnehmerkarte kostet 15 Mk. Die Teilnehmer können sich an Vorträgen, Demonstrationen unb Diskussionen beteiligen unb erhalten ein im Buchhandel jirfa 12 Mk. kostenbes Exemplar ber Verhanblungen gratis. Mit bem Kongresse ist eine Ausstellung von neueren ärztlichen Apparaten, Instrumenten, Präparaten u. s. w., so weit sie für bie innere Mission Interesse haben, verbunden. Anmelbungen für dieselbe sind an Herrn Sani- tütörat Dr. Emil Pfeiffer, Wiesbaden, Parktstraße 13, zu richten. Kttemtur. - ~ Die beiden ersten Nummern des neuen Jahrgangs der sind erschienen. Gediegen ausgestattet, bieten sie eine Fülle interessanten, spannenden Lesestoffs, der durch Einführung besonderer AeUagen wesentlich vermehrt wird. W. Heimburg, zweifellos eine der veUebtesten und erfolgreichsten unter den deutschen Erzählerinnen, eröffnet das Jahr 1900 mit einem neuen großen Roman, der den Titel „Im Wafs-rwmlel" führt. Ferner ist Paul H-yse, bet aneefannte Meister auf oent Gebiete der Novelle, mit einem Kind seiner Muse vertreten, da» sich „Der Schutzengel" betitelt und einen vielversprechenden «nfang mmmt. Der künstlerischen Ausstattung der „Gartenlaube" müffen wir unsere vollste Anerkennung zollen. In den zahlreichen Holz chnitten iS«®** * H falbe« Schars Wthttitii Whus Wgenschvindsuchi Men Lungen- K erftanhuijf1 * Schlagfluß \ Herzleiden x Darmkatarrh g zlnderen Drachmen w llnzllicksfall _------- gufltma: 54 8n*i. Die in! der DodesM m in Sieben erbrachte Ätanl LüSWM Ser Januar 13. Henn ,u Ä»ln a. Rhein mit 6i Stmiham zu Worms «och, Schlier WW W. bejvtx M MnL Arsenthal, Raufrm IS. Friedrich Aichud. Inno Broun daselbfl A-ßen mit Karie § dahier mit Sidonin 2 lösliche Är sofort] ausge. Ebneten, für W'tNll li <2* <0 U 2/ 3. 4. P^uppe; frb«en. eit l F. 8oi>njeo, "° * Re S Eeb,», ”""' A TSpe -MU EN FWWk -MM. -i- ■ ***t?l*’-> ■ I .^WWA - H' •••'■ -E W M I L1 -. - >• >>.*A . - M WU M \-W. T T'l 5ÄL L ,W^.' 17*'“. :"■- ;<<«.■. ■■ -'-E HK? * Km < * •’S#!* Ä -SA 9tn uo° r» ' Nen, 7 ft 'uh"tt. tzj?A itieht ^9e Öot k ZÄvr •K,* N°cht nach klMk, r zweiten hesZ tut Ä ,an der Politik tei1 flenommen iL ^er Anhiikigrr fr ' der 70er ,ö Schoben wm 'votaivr ans m ?-s>MNg,,^ l®trniN «»« ^bergerifc _ sche Vemächtüz en birftt \u M, i) bie landeSpotP tingtbiet ist hvj itten. Dn £)be Wta tzmachs» iax\t4 Steigen t> l?n morgen bis ir Die letzten Rr ileres Wachsen. Lam 99er Wen Weinernte hat c Herbst erjid znnst her Witleniiz , dann deS stack mb anbtrtr Schild Stücf Wein (jr ringfügigfeit nicht lität bts 1899a nlassenden M yiXt txwnsi. let irn attgemeinei lernte», welche btt ugebieten brachten, merkliches Steig« ?SeS? sä ^'lautes tv * 11 chast. Dlebiiin |nbet w Präsident ist hr ta sollen zur?' tage, Wtwoch. der Pneumoi lpest) nnö Herr | tagt, Freitag, fc ls und ihre ni beiten. Resemt rtragtnbe haben r Wien): 2%emataW |: Heber die ph^ -j>',PnlS-WthM Hebet gichtische i tzerr M. Bre-S- ünbung btt M iie Mang und fltnio und chrom! delsohv^eck raub E StossweA L Hebet eine W JpeOuW»”/;, jsb sowie den farbigen Bildern ist in glücklichster Weise sowohl den Anforderungen der Kunst wie dem ccht volkstümlichen Charakter des Blattes Rechnung getragen. Vermischtes. * Antwerpen, 19. Januar. Im Aermel-Kanal wütet ein furchtbarer Sturm. An der französischen Küste fcheiterten zwei Fischerbarken. Von den 17 Mann der Besatzung ertranken 14. Wöchentliche Uebersicht der Todesfälle in Gießen. Monat Dezember 1899. (Einwohnerzahl: angenommen zu 24 500, inkl. 1600 Mann Militär.) Kinder ES starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom 1. Lebensjahr: 2.-15. Jahr: Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Scharlach Diphtheritis 1 (1) 2 (1) — 1 (1) 2 (1) Typhus 1 (1) 1 (1) — Rose 1 (1) 1 (1) — — rungenschwindsucht 8 (4) 8 (4) — — Akuten Lungen- erkrankungen M (1) 5 (1) 4 1 schlagfluß 3 3 — — Herzleiden 4 (8) 4 (3) — — Darmkatarrh 1 (1) — 1 (1) — Anderen Krancheiten 22 (7) 16 (5) 6 (2) —* Unglücksfall 1 1 — Summa: 54 (20) 39 (15) 11 (3) 4 (2) Auszug MS den Standesamtsregistern der Stadt Gießen. Aufgebote. Januar 13. Hermann Wilhelm Theoder Niederheiser, Kaufmann zu Köln a. Rhein mit Elisabeths Kalkhoff Hierselbst. 17. Jakob Wenzel, Steinhauer zu Worms mit Maria Benner Hierselbst. 17. Johann Philipp Koch, Schlosser zu Frankfurt a. M- mit Margarethe Emilie Hoffmann daselbst. 18. Emil Karl Martin Adolph Hammel, Schlosser dahier mit Maria Katharina Hahn zu Gladenbach. 19. Samuel Nosenthal, Kaufmann dahier mit Martha Saphra zu Freiberg i. S. 19. Friedrich Richaxd.Limmermann, Taglöhner zu Frankfurt a. M. mit Anna Braun daselbst. 19. Georg Emil Seng, Metzger und Wirt zu Gießen mit Marie Köhler Hierselbst. 19. Thilibert Meyer, Taglöhner dahier mit Sidonin Dietz hierselbft. Eheschlietzunge«. Januar 13. Karl August Richard Müller, Glasergeselle dahier mit Ida Maria Alwiua Schermuly Hierselbst. Geborene. Januar 7. Dem Kaufmann Emil Weißbecker eine Tochter. 9. Dem Bierbrauer Peter Haus ein Sohn, Karl Wilhelm. 9. Dem Schreiner Gustav Wittkowski eine Tochter, Else. 12. Dem Kaufmann Wilhelm Ockel eine Tochter. 12 Dem Viehhändler Heinrich Klein eine Tochter. 13. Dem Tagldhner Heinrich Heßler ein Sohn, Heinrich. 15. Dem Rechtsanwalt Fritz Hoos eine Tochter. Gestorbene. Januar 13. *Henriette Rosenbaum, 1 Jahr alt, Tochter von Bergmann Ludwig Rosenbaum dahier 13. Heinrich Fischer, 4 Monate alt, Sohn von Hüttenarbeiter August Fischer zu Biskirchen. 13. Karl Emil Desch 2 Jahre alt, Sohn von Fabrikarbeiter Christian Desch zu Wetzlar. 14. Anna Hastrich, 2 Jahre alt, Tochter von Müller Peter Hastrich zu Rothenbach 15 Karl Philipp Späth, 2 Jahre alt, Sohn von Bergmann Karl Philipp Späth zu Gaudernbach. 16 Ludwig Wilhelm Ernst Wallenfels, 26 Jahre alt, Großh Regierungsassessor Hierselbst. 17 Karl Gustav Paul Kretschmann, 16 Tage alt, Sohn von Hilfstelegraphist Julius Paul Kretschmann dahier. 17 Heinrich Balser, 2 Jahre alt, Sohn von Maurer Heinrich Balser dahier. 18. Johannes Speyer, 61 Jahre alt, Bergmann von Klein-Linden 18. Friedrich Becker, 20 Jahre alt, Bergmann von Salchendorf. 19. Marie Repp, 28 Jahre alt, Dienstmagd von Rudingshain 19 Wilhelm Johann Daniel Schäfer, 21 Jahre alt, Gymnasiast von Densberg, Kreis Fritzlar. Schiffsnachrichten Telegraphischer Schiffsbericht der „Red Star Linie" Antwerpen. Der Dampfer „Aragonia" der „Red Star Linie", in Antwerpen, ist laut Telegramm am 14. Januar wohlbehalten in New-Aork angekommen. Der Postdampfer „Friesland" der „Red Star Linie", in Antwerpen, ist laut Telegramm am 17. Januar wohlbehalten in New-York angekommen. Wetterbericht. Die Luftdruckoerteilung ist sehr unregelmäßig. Ein tiefes Zentrum niederen Barometerstandes liegt im Nordwesten des Erdteils, und eine zweite umfangreiche Depression bedeckt das Mittelmeerbecken. Zwischen beiden cyclonalen Gebieten zieht sich ein hoher keilförmig von Südwesten her über Frankreich, Westdeutschland und die dänischen Inseln bis nach Skandinavien. Indes befinden sich innerhalb dieser Zone hohen Druckes und namentlich an deren östlichem Rande mehrfach flache Teilgebiete. Die Witterung hat meist trüben, auf unserem Gebiete unbeständigem Charakter, und sind die Temperaturen in der Nähe des Gefrierpunktes. Im Laufe des Tages traten mehrfach Niederschläge auf. Voraussichtliche Witterung: Im allgemeinen veränderliches Wetter mit zeitweisen Niederschlagen. 25 Prei in allen besseren Geschäften zu haben. 466 Dem fleißigsten Sammler am 1. Juli Mk. 600.—, am 1. Dezember Mk. 1200.— Extra-Prämie! — Bei Einsendung von 80 oder 50 Einschlägen erhält überhaupt jeder — zu jeder Zeit — ein nützliches Geschenk! Fordern Sie im Laden oder direkt bei der Fabrik Äug. Luhn & Co., Barmen-R., den Prospekt über Luhns PrciS-Berteilung. — LuhnS Fabrikate find 2 Preise ä Mk. 30.— in bar. 5 Preise k Mk. 2d.— in bar. e: Eleg. Kaffee-ServiceS. 50 Prei e: Isolier-Bügeleisen. 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(ix' Wenige genügen, schiedenen Sorten der beliebtesten I Fleisch nebst dem nötigen Kochsal: «0 4. Suppen erhältlich. Ohne weiteren Zusatz, nur mit Wasser, sofort herstellbar! Sorten-Verzeichnis von MAGST5 Gemüse- und Kraftsuppen ä 10 Pfg I3Ö fU0 9 s nid ch l>inC2 jilhiV MfiGGl’s Bcüiiiüii-Kapseln sind durch einen ParaffinQberzug geschützt. Jede Kapsel für Fleischbrühe enthält2 Port, konzentrierten Auszug von bestem mit Gemüse abgekochtem MfiGGl’s Bouillon-Kapseln für Kraftbrühe enthalten extra stark konzentrierten entfetteten Fleischsaft von feinstem Auszug und sind uiisser für körperlich und geistig stark Angestrengte besonders wertvoll auch für Kranke und Genesende. S | I 2- 5=2 3. Gränkernsuppe: feine Rostaurationssuppe. Haferschleimsuppe: sehr fein im Geschmack; auch als Kranken- und Kindersuppe vorzüglich. Kartoffelsuppe: fein und kräftig, sehr beliebt. Kerbelsuppe: blutreinigend; vorzüglich geeignet als Bei»' misohung zu anderen Suppen. Kraftmehlsuppe: besonders nahrhaft, leicht verdaulich. Linsensuppe: echte Linsensuppe, sehr geschätzt. Reissuppe: recht gut und schmackhaft. Reis-Jullenne-Süppe: Reis- und Gernüsekräutergeschmack, vorzüglich. Sago-Suppe: feines Sago-Aroma, schleimig und kräftig. Tapioka-Sappe: kräftig und sehr beliebt. MÄGGl’s lösliche Frühstöck,B-Suppen verbinden seltenen Wohlgeschmack mit grösstem Nährwerte und sind i> folgenden Sorten erhältlich: zum 'Würzen. Probe-Fläschchen Pikante Sorten 115 Pfg. per Würfel (ä a Portionen);' Londonderry-Suppe: sehr nahrhafte, pikannte Suppe, besonders in Holland sehr beliebt. Curry-Suppe: sehr pikante, englische Suppe; vorzüglich, um andere, besonders Schleimsuppen, zu kräftigen. Erbsensuppe: feiner Erbsengeschmack. Erbsen- mit Bohnensuppe: äusserst nahrhaft und wohlschmeckend. Erbsen mit Reissuppe: Erbsengeschmack, sehr nahrhaft. Erbsen- mit Sagosuppe: sehr kräftig und schmackhaft, feines Aroma. Erbswurstsuppe: die vorzüglichste ihrer Art; giebt eine äusserst schmackhafte, sehr nährende und sättigende Erbssuppe. Gemüse- (Julienne-) Suppe: erfrischend, von hervorragendem Wohlgeschmack. Gerstensuppe: sehr gut u. gesund, vorzügliche Abendsuppe. Grünerbsensuppe: feiner, aromatischer Geschmack. MAGGl’s Gemise- und Kraftsuppen sind nur mit Wasser in wenigen Minuten herstellbar. In 25 ver- Gemüse-^ Kraft- Suppen 1 n W ü r f e 1 n zur sofortigen Herstellung von 2 PORTIONEN vorzüglicher SUPPE ““«Frühstück'5- SlippCH in Würfeln zur sofortigen Herstellung eines . tz - zeichneten FRÜHSTÜCKS für Bouillon-Kapseln zur sofortigen Herstellung voo 2 PORTIONEN feinster KRAFTBRÜHE — entfettet, extra »tark — DIE GUTE SPARSAME KÜCHE zu haben in allen Delikatess-, Kolonialwaren - Geschäften und Droguerien Bouillon-Kapseln zur sofortigen Herstellung von W 2 PORTIONEN kräftiger FLEISCHBR3KE — fett — um augenblicklich jede Suppe und j48e$’iMÄVache Bouillon gut und kräftig zu machen. 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'* uub Steiudcuckerei (Pietsch Erben) in (Osteno Stellen WkWWMK Per mietungen Mietstelstche 222 380 2 378 214 57 Erchen-Stämme mit 0,86 fm, Fichten- und Kiefern - Stämme von 15—40 cm Durchmesser und 5 — 17 m Länge — 123 fm, Flchtrn-Derbftangen—16,39 fm, rm Nadel«Knüppel, 3 m lang. 4260 2000 70 bis bis 33 cm Durchmesser und 6 bis 14 m Länge — 21,2 fm, Nadel-Derbstangen — 15,14fm rm Nadel - K> üppel, unter welchen 53 rm von 3 m Länge, Nadel Wellen, Weichholz-Willen, rm Stöcke. bis bi« Die Zusammenkunft ist auf der Kreisstraße nach Holzheim an drr Landhöhe. Lang-Göns, den 18. Jan. 1900. Großh. Bürgermeisterti Lang-Göns. Zusammenkunft vormittags 9 ‘/2 Uhr am Mühlberg. Leihgestern, 18. Januar 1900. Großh., Bürgermeisterei Leihgestern. 31. b. Mt»., abends 6 Uhr. Krofdorf, den 18. Januar Der Bürgermeister. Lichtenthaeler. Kapitalllusleihung. Aus dem Universitätsfonds können am 1. April l. Js. 3500 Mark auf gute, erste Hypothek ausgeliehen werden. Gießen, den 19. Januar 1900. Großh. Universitäts-Rentamt. StauluchoWerKauf. Unterzeichneter verkauft dem Meistbietenden aus dem Körnberg bei Ganseburg: 140 Stück Fichtenstämme = 39,51 fm 10 m Länge mit 30,20 fm, 13 Buche, stämme von 30 bis 44 cm Durck meffer und 7 m Länge mit 14 fm. Der Anfang ist morgens l/zIO Uhr am Oppenröder Feld an den Ktefern- und Flchtenstämmen. Bemerkt wird noch, daß die Buchenstämme und Fichtenstangen am Vormi'.tog nicht zur Versteigerung kommen und daß die Fichtenstangen jeden Tag abgefahren werden können, indem der Weg von Steinbach aus bis an Ort und Stelle chaufsiert ist. Steinbach, am 17. Januar 1900. Großh. Bürgermeisterei Steinbach. Stück Kikstrn- und Fch.^n stämme von 14 bis 42 cm Durchmess r und 5 bis 18 m Länge mit 170 fm, Nadel-Derdstangen von 7 bis 13 cm Durchmesser und 7 b>s 14 m Länge mit 70 fm, Nadel-Reirstangen von 3 6 cm Durchmesser und 3 20000 rote Betten wurden ; Vers., ein Beweis, wie öekieöt m Netten । sind. Ober-, Unterbett u. Kisten 12 /,, prachtvolle Kotetöetten nur 17>/s, Kerrschaftsvelten 22>/, Wk. Preis- ! liste grat. Nicktp. zahle Betrag retour. A. Kirschberg, Leipzig, Blücherstr. 12. + Sich, 17. ja hielt Herr Rechtsakt! iierbeverein vor rni über das Recht der < reiht nach dem new stand das Verjähre mgen. Redner fM Hmng iinb ifyc M Titian frrüfy und). un[m sind. Dann k den zetzünkt auf, vvt und über die je nc schiedenen Fristen bt Rechtsanwalt Reh eine welche den Verlauf der die neuen Vorschriften und die BeMmuugen nVer vieles bringt, w N auch der Redner u Ertrag jedem, einer! gebracht, was v diirgntichen Gesetzdm! war der Lol ^tm,buTd)tlate, Aühmg-n. Jen ”« «M Nten Wn unb jtour ült ®«trMen Sejrtju, * ”«1 gleich tau Iagdverpachtung. Die der Gemeinde Lumda zustehende Feld« und Waldjagd, 428, l5 ha, soll Dienstag den O. Februar 1900, vormittags IO Uhr, auf Großh. Bürgermeisterei Lumda auf weitere 6 Jahre in zwei Jagdbezirke, auch zutreffendenfalls zusammen, verpachtet werdtn Beide Jagdbezirke liegen an der Station Lumda der Bahn Grünberg —Londorf. Lumda, den 17. Januar 1900. Großh. Bürgermeisterei Lumda. Zimmer-Thören Futter und Bekleidungen etC. Emil Funcke. flaapt-CompLn. Masterlager: Coblenz, Schlossstrasse 7, wohin alleAnfragen zurichten «ind. Lager: Frankfurt a. M., Niedenau 15. DIustr. Preislisten gratis u. franco. Hotzversteigerung. Mittwoch den 554. und Donnerstag den 25. Januar 1900, jedesmal von vormittags 10 Uhr an, soll im Lang-Gönser Gemetndewatd „Haide" nachve-'rich« netes Holz versteigert werden: Speelalitä t. Schwedische and astreine amerikanische Kotzversteigerung. Die Gemeinde Wißmar hat ca. 100 Aestmeter Eicheuftamm- holz 3. und 4 Klosse zu verlauten. Das Holz liegt in den Distrikten Reitzenstein, Breiteroth, Berghausen und Kaltenbach, Gemeindewald von Wißmar. Angebote sind hierher einzureichen bi» zum 9 m Länge mit 30 fm, 122 Eich nsiämme von 15 32 cm Durchmesser und 3 An- und Verkauf von gebrauchen Möbeln, Betten, Kleider«, Wäsche, Vefeu u. Herden, Gold- und Lilbersachen, Antigui- täten, Metallen, Eisen, Lumpen und Knochen, sowie Uebernahme ganzer Einrichtungeu. 559 Bonis Rothenberger Wwe. Vergebung von Basaltkleinschlag. Dre zur Unterhaltung der Zufuhr« straßen nach den Kliniken nötige Lieferung von ca. 50 cbm Basalt- klein schlag wild hierdurch unter Hinweis auf den MiN'stertalerlaß vom 16. Juni 1898 zur Vergebung auf dem Submissionsweg ausgeschrieben. Die Lieferungsbedingungen und Angibotsformulare liegen in unserem Amtslokal zur Einsicht offen, und können letztere daselbst zum Selbstkostenpreis in Empfang genommen werden. Angebote sind bis zum S. Februar d. Js., vormittags 10 Uhr, versieget und mit entsprechender Aufschrift portofrei an uns abzugeben. Zuschlagsfrist drei Wochen. Gießen, den 17. Januar 1900. Großh. Hochbauamt Gießen. Neuling. 558 Mobiliar-DersteiserMg. Montag deu 22. Januar b. Js., nachmittags 2 Uhr, wird im Bieckerffchen Saal, Neustadt 55 dah er, eine Partie sehr gut erhaltene Möbel ic. versteigert, u. a. 3 ^ofa mit 2 Sesseln, 1 Spieltisch, 1 Bett, 1 sehr feines Bertikow, eine dto. Kommode, 3 Rohrsiühl-?, Oelgemälde und Bilder Vorhänge und Portiöreu, versch. Lampen u. s. w. 554 J A : Schneider. Feidbahngieise, Kippwaagen et©,, Weichen, Drehscheiben. Grosse Lagervorräte. 572 Kataloge gratis und franco. "SeschichtSkal«' i0 21. ^iromaidwlrielb”- und WptortS W ( hr' jWisoollm und Blut anb Mb Mk vichsroden Müdes. _ Mr 112 Zahm, dn grM englische Dicht tzr m ein Mann »on hoh ab« M libev, bto n «n w) übt ereilt wuibt T' gnmigr". Hohnersteigerung. Nächsten Mittwoch» als den 24. Januar 1900, sollee. in dem Steinbacher G memdtwald, Difiriki Ameisekopf und Heegheck, verstei..ert werden: —sss Sin fflörnlokfll ür ein besseres Speziatgeschäst n frequenter Lage der Stadt auf oiort oder später zu mieten gesucht Offerten uebft Preisangabe an die Expedition dieses Blatte» unter Nr. 534 erbeten. Hohversteigerung. Mittwoch deu 24. Januar l. Js. soll im Leihgesterner Ge- meindewald rachverzeichnetes Holz versteigert werden: 80 Nadelflämme von 14 bis _____ Birkenstock & Schneider. ,itoeite Stock meines Hauses lfl per 1. Februar oder später zu ver- mieten. I. «aan jr., Kreuz 10 I Arthur Koppel Bochum i> W., fabriziert als Spezialität: Zsersteigerung im fangsborftt ©riurinbrnialb am Montag, dem 22. 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