3663 Akt, $(to| sn fl'gen fa EüLMeii '«G Aezu^sprcis »•« Anzeigen zu der nachmittag- für t«, Ipidistl—, Expedition und Druckerei: -ch«tstr«te Nr. 7. Gratisbeilagen: Gießener Famitiendlätter, Der hessische Kandmrt, Mütter für heUche Uslkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger chleße«« Fernsprecher Nr. 51. unserer Diplomatie zu, und diese bedient sich zu ihrer Lösung unter Umständen der Flotte. r.= Aber von dem Schutze unserer Interessen bis zur Erscheint täglich ait Ausnahme deS Montags. Die Gießener Anmiktenblütter Werden dem Anzeiger bn Wechsel mit ,Hefl. Eanbtmrt* n. „Blätter für hefi. BolUkundr- vichü. 4 mal beigelegt. Wirkung wie durch die Ausführung der einzelnen Bauten, ° " — ■ " Staaten dienend. viertcljährl. Mk. 2,20 Ulviiattich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Abholestellen »ierteljährl. Mk. l,bü monatlich 66 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 viertellähti. mit Bestellgeld. ZittiMe durch dir Panstr Wtltausstelluug. Von Paul Lindenberg. (Nachdruck verboten.') VII. Schritt, daß nur Unverstand oder Böswilligkeit beide tifizieren kann. Mögen einzelne ideal veranlagte Naturen in Deutschland von einen! germanischen Brasilien träumen - auch sie werden dabei schwerlich eine Annexion einzelner Provinzen im Sinne haben —, so denkt unsere amtliche Politik doch nicht entfernt an solche Abenteuer und Phun- tasmen. Ter telegraphische Gruß, den Kaiser Wühelm und Präsident Campo Salles jungst aus Anlaß dev 400W rigen Jubiläums der Entdeckung Brasiliens wechselten, spricht für die Herzlichkeit und die Achtung, die m den Beziehungen beider Staaten obwalten. Waren wir mißtrauisch, so könnten wir den Spieß umdrehen und sagen: Ist nicht zu befürchten, daß andere Nationen sich'auf Kosten des deutschen Fleißes und der deutschen Arbert Riemen aus der Haut Brasiliens schneiden wollen? Frankreichs Handelsverkehr mit dem Riesenreiche ist viel großer als unserer, Italien schickt alljährlich Zehn-, fa Himdert- tausende von Kolonisten nach Südbrasilien, Englands Fi- nanzmacht ist ganz überragend und Nordamerika - ja verbirgt sich unter dem Deckmantel der Monroe-Doktrm nicht auch ein Herrsch gelüste' vieler Politiker der Union, das in Brasilien wie in anderen sudamerikanischen Staaten I das größte Mißtrauen gegen den Schutz Nordamerikas' wachgerufen hat? Indem die Herren Root und Lodge Deutschland denunzieren, wecken sie den Verdacht, daß sie die Union selbst dereinst als Herrin und Herrscherin Brasiliens zu sehen hoffen. _ „Was lange währt, wird gut!" — Die Straße der fremden Nationen. — Promenaden oben und unten. — Das Deutsche Haus. Sein Aeußeres und Inneres. — Die Zimmer Friedrichs des Großen. — Ihre Ausstattung und ihre Schatze. — Ter Saal der Wohlfahrtspflege. — Buchdruck und Buchgewerbe. — Eine Probe ihrer Leistungskraft. Was lange währt, wird gut — das alte Wort hat sich auch wieder bei unserem Deutschen Hause erfüllt, das jetzt, als einer der letzten Pavillons in der Straße der fremden Nationen, endlich seine Thore weit geöffnet hat. Diese eben erwähnte Straße zieht sich am ^ken Seme- in charakteristischen, heimatlichen Formen, oder auch in Zusammenfassung von allerhand Stilarten errichtet wur den Nur zum Teil sind diese Pavillons eigentlichen Aus-, kri-g^n^b-^'m ^Än^o^imn°Iw^ l g«, sie A« ^ge- nut Unverstand ober Böswilligkeit beide idena | s^uichr^ls em^diNg^re^r ^^ll°an der'«us. stellunq beteiligten, und es war natürlich, daß em reger Wettkampf entstand, um in möglichst hervorragender und eindrucksvoller Weise auf dieser Straße vertreten zu feim Die Gebäude der kleineren Nationen kamen m^st mA zweite Treffen, d. h. sie erheben sich hinter den Bauten, der größeren Staaten, die ihre Fronten der Seme zu- kehren. Hier ward mittelst starker Eisenträger eine fünf Meter über dem Quai befindliche Promenade geschaffen, welche zu den interessantesten und besuchtesten Spaziergängen der Ausstellung gehört, denn gerade die Fremden bevorzugen diesen Teil auffaUenb, einer Stunde kann man hier einen beträchtlichen Teil der Svrachen des Erdballs vernehmen,-kann man ebenso ele^ gante wie eigenartige Erscheinungen des schwachen und, starken Geschlechts betrachten, kann man Physiognomien- und Toiletten-Stzudien anstellen, wie sie kaum im lebhaftesten und abwechselndsten Gewimmel des Boulevard- | tm6<ök 'chOchch^tunimelt es sich aber auch auf diesen glatte» Steinvlatten entlang, stets mit dem Blick auf die Seme und ihren fröhlichen, regen Schiffsverkehr, auf die prunkenden Ausstellunqsbauten am anderen User, aus die pa vittons inunserer nächsten Nähe in die man gern seme I Schritte lenkt, um sich an den dort befmdlichenSeltenheiten I unb Kostbarkeiten zu erfreuen. Und wenn Ihr müde seid, I könnt Ihr Euch draußeii ausruhen und den, ununterbroche- I „en Zug der Promenierenden an Euch voruberziehen lassen, verspürt Ihr Hunger oder Durst, so steigt eine der vielen I Trevpen zum Quai hinab, und Euch wird die Wahl schwer. I werden, wo Ihr Euch niederlassen, welche.nationalen und internationalen Getränke und Speisen Ihr. zu Euch> neh- I men sollt, ob Euch verschleierte Schöne den türkischen Kaffee und aromatische Zigaretten servieren, ob Wiener Kellner, I s bitt' schönt Euch den Kapuziner oder einen Gespritzten! I bringen, ob buntkosttlmierte, blondhaarige Schwedinnen I Euch die flachen Schüsseln nut Lachs- und sonstigen Fisch- I gerichten, sowie den goldglänzenden kalten Punsch darbie- I ten oib Euch „jeborne" Berliner kühle Rhem- und Mosel- I weine oder in kurze, rote Jacken und gelbbefranzte Hosen I gekleidete Spanier Malaga und Madeira kredenzen sollen, I denn für all das und für noch viel niehr ist hier unten Deutschland und Amerika. Die amtlichen Beziehungen zwischen den Kabinetten von Berlin und Washington sind Dunk der Haltung der | deutschen Regierung im spanisch-amerikanischen Kriege und dem Entgegenkommen der Vereinigten Staaten in der Samoafrage so vorzüglich, daß es begreiflicherweise Aufsehen, macht, wenn in der letzten Zeit wiederholt amerikanische Staatsmänner und Politiker in hoher und verantwortlicher Stellung scharfe Ausfälle gegen Deutschland sich er- I lauben. So haben vor kurzem der Kriegsminister Root und dieser Tage der Senator Lodge unter Berufung aus I die Monroe-Doktrin Deutschland förmlich den Fehdehand- I schuh hingeworfen, da es seine Kriegsflotte vermehre, um I seine Pläne in Brasilien zu verwirklichen. Wenn amen- I kanische Politiker derart mit dem Säbel rasseln und den I Krieg prophezeien, so weiß man ja allerdings nie, wieviel I Ernst dabei ist oder wie weit das Sensationsbedurfnis und I die Popularitätshascherei der Wahlkampagne mit sprechen. Immerhin mag es nicht überflüssig sein, grober .Nlßdeu- tmig entgegenzutreten, weil Verstimmung und Mißtrauen zwischen den beiden großen Staaten auf politischem Gebiete nicht aufkommen darf, während wirtschaftliche Reibungen sich nicht immer vermeiden lassen. Richtig ist, daß Deutschland sehr beträchtliche Interessen nicht nur in Brasilien, sondern auch in den meisten anderen Staaten Südamerikas hat. Ihr Wert wird auf rund 2 einviertel Milliarden geschätzt, in Brasilien allem auf 600 Millionen Mark. Darunter sind Banken, Handelshäuser, Fabriken und andere Anlagen, sowie Grundbesitz und Plantagen begriffen. Sechs Dampferlinien vermitteln zwischen .Hamburg-Breinen und den brasilianischen Hasen den Verkehr; neuerdings wird auch Nordbrasilien, wohm bis jetzt englische Tnmpfer von Hamburg fuhren, in die regelmäßigen Routen einbezogen, ^n Südbrasilien leben über 200 000 Deutsche als Kleinbauern, Kolonisten, Handwerker Kaufleute usw. Der deutsch-brasilianische Handel L gegenwärtig ungefähr einen Wert von 150 Millionen ^carf, davon gehen über zweidrittel — vor allem Kaffee, Tabak Kautschuk — von Brasilien nach Deutschland, während wir nur für rund 50 Millionen Mark gewerbliche Fabrikate hinüberschicken. Eme han)eatische e 11- schaft hat zur Kolonisation einen Landvezirk von der Große des Großherzogtums Oldenburg erworben; mehrere andere Gesellschaften widmen sich der Anlage von Elektrizität^ werken und Eisenbahnen. Auch brasilianische Staatspapiere in nicht ganz geringem Betrage smd m deutschen AI< Anzeigrn-BermiMungSstellen deS In- und AuSianr-4 Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgege». Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. alles sind wertvolle, bedeutsame JntcrcsseM Meßemr Anzeiger Abstellungen spätesten- abend- vorher. O 2hiats« unb Anzeigeblatt für den Gießen Zzertiner Aries. (Plaudereien aus der Kaiserstadt.) (Nachdruck verboten.) Berlins sp-rtf,endig,ter Künstler. - Die entrüsteten Spandauer. — Allerlei Sommersorgeo. Die glücklich beendeten Tage der Ringkämpse im WiMcraarten", die mit einem Siege des riesigen Fran toien Vaul Pons geendet haben, hatten unter dem enthusiasmierten Publikum einen regelmäßigen Ga,t mit einem "oa^-Stammsitz, der allen Wendungen in den stir Freunde des Atb et^ntums höchst interessanten Gangen mit der aröüten Ausmerksauikeit folgte, und häufig genug das Reichen mm App audieren gab. Die Sportfexe sahen zu je ner Log enipor uud schüttelten besorgt die Kopse, »en»; « einmal auf ich warten ließ ; und als er gar eines Abends ansblieb we i er auf Rügen in aller Geschwindigkeit em ^aar Schn"p n schießen wollte, da stand es am nächsten Taae i?i allen st-itungen und wurde als ein Zeichen ftines ^ilisiiatlens über zweifelhafte Entscheidungen leitetly der Lreisrichter gedeutet. Am übernächsten ^age l-doch, als hie Vögel ,mit dem langen Gesicht" erlegt und verspeist waren saß der stattliche Professor mit dem prächtigen grauen Vollbart und den blitzenden Augen wieder am $ nfiwfpt* Vlaü die Sportgigerln atmeten auf, die Re- Srter Mett “i unb bk'Jiinger arbeiteten mit doppe tem Cifei er war a ba, grollte nicht, schmo lte nicht, grüßte, lächelte und applaudierte, ganz wie vorgestern. der Meister »i • * Kerkau in seinem Cafee an der ein großes Turnier besteht: und Begas dabei! Und man weiß es manchmal wirklich nicht zu sagen, was ihn populär gemachtz Und neben den leiblichen Genüssen fehlt s wahrlich nicht an Ohren- und Augenschmaus, das klimpert und sprelt und singt und springt allerorten, türkifche wie spanischs Huldinnen drehen sich im Reigen, Bosniaken fiedeln auf Kerl mit dem besten Herzen von . der Welt stecken kann., Was' ach er die Schlote anbelangt, so erklärte mrr erst unlängst ein schwer reicher Berliner Fabrikbesitzer und gau» normal gebildeter Mitteleuropäer, daß.ihm eine Gegend ohne Fabrikschornsteine geradezu verhaft sei. Wo keme ordentliche Esse raucht, ist nichts los in seinen klugen, unb da bekommt er das Gruseln! „Die Geschmäcker sind> eben verschieden. Damit hätten sich die Spandauer, die den ac(iebten Juliusturm in ihren Revieren haben und daA tollste Bockbierfest in ganz Norddeutfchland fwern, fcöfteij sollen. Statt dessen haben ste sich offiziell nut dreier An aeleaenheit in der Stadtverordneteftiversammlung befaßt und Verwahrung gegen die pessimistische Schilderung eingelegt! Was haben sie schließlich davon ? wenn sie die Macht gehabt hätten, diesen ungerechten „Richter gN verdonnern, daß er Spandau auf ferne Kosten neupflastern lassen müsse! So aber sitzt er wohlgemut in Breslau und brütet vielleicht schon über eine Kränkung feiner einstigen Mitbürger! Die Spandauer haben open bar M wenig Sorgen. Ganz anders geht's der Berliner Stadtverwaltung, die noch immer ca. 400 Kopfe, die deim letztes Umzug obdachlos geworden find, m städtischen, p^oviforifch hergerichteten Räumen beherbergt. Es sind das -eute, die durch den Mangel an kleinen Wohnungen, zum Teil aber auch durch ihre total zer^tteten Verhältnisse nirgends Unterknnst finden konnten. Welch häßlicher Gegensatz, dev leider in der Millionenstadt nie zu beseitigen fem wird'. Während diese Armen und Elenden der ösfentlicheii Armenpflege zur Last fallen müssen, zerbrechen sich tausend andere seit Wochen den Kopf darüber, ob sie ihre Sommerquar- tiere im Harz oder an der Nordsee, in AbMia oder Berch tesgaben 'anffchlagen folleu; 06. sie, den Tonen des Baya reutljer Meisters in feinem Festspielhausc oder dem^P^ onsspiel der berühmten Oberammergauer l sch aruer ob fie lieber den Ausbruch des Vesuv^oder^die ^Parper Weltausstellung mit G 9 diesen Sommer- Und es s°N Leute geben, die sch ° b'etomtn4, . . . sreuden nichts entgehen lasten. ... j I hat - wenigstens in gewissen Kreisen, denen em Lawn-. | tennis-Platz zehnmal höher steht, als em Biloyauer-Atelier,. fein Schloßbruimen und Kaiser-Wilhelm-Tenkmal oder die unermüdliche Bethätigung an allen Spiel- und Sport- sreuden. Mißtrauische Menschen fragen: Wann arbeitet er eigentlich? Denn Jagd und Spiel nehmenkem ^ide . Richtiger wäre vielleicht zu fragen: Wann schlaft er- Aber er ist eine von den glücklichen Naturen, die.mit.wen g Schlummer einen ganzen Vorrat neuer Kräfte sammeln und ungebeugt von den sieben Jahrzehnten, die hundert andere zu Greisen stempeln, seme ernsten und ftohlichen Wege zu wandeln weiß! Kein Maler, kein Musiker, kem Schauspieler oder Dichter von Ruf wird in Berlin so wie Reinhold Begas gekannt! eem Lächeln ist eme Gunst, sein Gruß eine Wonne, sein Urteil ein Gesetz,,für den zahllosen Kreis seiner Verehrer — und ihm hattendie Spandauer jenen schlimmen Artikel über.ihre a te Va er- stadt in der „Illustrierten Welt' sicher Nicht halb so^ubel genommen, wie dem bösen Divisionspfarrer Richterm Breslau, der ihn verfaßt hat, und sich zur gerechten Empörung aller guten Spandauer m der Einleitung also vernehmen läßt: „Spandau! Welchen gebildeten Mitteleuropäer überliefe nicht eine Gänsehaut bei der bloßen Nennung dieses Namens! Ein nervenerfchutterndes! Pflaster,' Armut, Schmutz, enge Straßen, wenig „anständige Menschen" darauf, Schlote in delphischer Zweideutigkeit, und über allem ein ewig verdüsterter Himmel durch die enorme Rauchentwickelung der großen militärischen Waffenwerkstätten rc." Nun ist ja leider manches davon wahr: ein schlechtes Pflaster hat Spandau, das muß ihm der Neid lassen; aber diese im Interesse aller Huhneraugen- tinkturen-Fabrikanten überaus dankenswerte Einrichtung teilt es mit -unendlich viel Schwesterstädten um Berlin herum! Die wenigen „anständigen Menschen" darauf fmd aber jedenfalls eine „wenig anständige" Bezeichnung für . die im schwarzen Arbeitskittel in die Werkstätten eilenden oder von dort heimkehrenden fleißigen Schlosser, Dreher, Bohrer, Schmiede re., und Herr Richter sollte als Pfarrer j wissen, daß unter dem schwärzesten Kittel der anständigste bas 1739, ein Jahv vor dem Regierungsantritt, in Rbeinä-. berg gemalt wurde, eins der besten Bildnisse des Könias dessen Genius eine würdige und gewiß seinen Neiaunae» entsprechende Huldigung bereitet ward in diesem deutschen Hause am Seinestrand!-- ' Andere Zeiten, andere Aufgaben! Von Friedrich d Gr zur Gegenwart und ihren Anforderungen wie Befriediaunc» derselben auf sozialem Gebiet bedarf es nur weniaer Schritte. Ein größerer Raum des ersten Stockwerkes dieses deutschen Hauses ist der sozialen Wohlfahrtspflege aewid- met, und Architekt Bernhard Schaede, Lehrer am Berliner Kunstgewerbe-Museum, hat es verstanden, diesen Saal auf ebenso eigenartige wie künstlerische Weise auszuschmücken und ihm, ich möchte sagen, etwas Feierliches, Kirchlichem zu verleihen, das sich ja durchaus mit seinem Zweck ver> eint. An der Decke breitet eine Sonne ihre verklärende,! I Strahlen aus, an den Wänden wird in allegorischen Tar- I stellungen die Nächstenliebe verklärt, und die schaffende | Arbeit gerühmt, auch die prächtigen Glasfenster weisen I weibliche Jdealgeftalten der Religion, Geduld und Gerech- I tigkeit auf — alles ist warm und liebreich, zuweilen sehr I Phantastisch empfunden, und wird diesem begabten Maler- I Architekten den Beifall weiter Kreise eintragen. Tie Aua. stellung selbst zerfällt in Druckschriften, statistische Mitteilungen und hauptsächlich in bildliche Darstellungen der mannigfachsten Wohlfahrtsanstalten seitens der Staaten bestimmter Vereinigungen und Privater, wobei es sich in erster Linie um gesunde, zweckmäßige Arbeiterwohnungen, um Einrichtungen zur geistigen und moralischen Förderung der Arbeiter, um öffentliche oder private Veranstaltungen im Interesse der Wohlfahrü der Bürger (Mädchenheime, Haushaltungsschulen, Lebrlingsherbergen, Kindergärten' Krieger-Asyle, Volks- und Sommerheime rc.) sowie um ! öffentliche Armen- und Krankenpflege (Erziehungsanstal ! ten, Asyle, Krankenhäuser rc.) handelt. Verschiedene dieser sozialen Veranstaltungen werden sehr geschickt durch kleinere Dioramen veranschaulicht, so die Arbeiteransiedlung der Kaiserl. Torpedo-Werkstatt in Friedrichsort bei Kiel, die Krupp'sche Jnvaliden-Ansiedlungi „Altenhof" in Essen, das Kinderheim dev Schultheißbrauerei in Dessau und das Mädchenheim der Königl. Munitionsfabrik in Spandau. Mehrere Räume dieses oberen Stockwerkes sowie die sämtlichen des Erdgeschosses werden von dem Buchgewerbe und seinen Abzweigungen eingenommen, und auch hier ist der dekorative und praktische Rahmen der Zimmer ein sehr gefälliger und gediegener. Außerordentlich gute Leistungen finden sich unter den photographischen und photomechanischen Vervielfältigungen sowie den Buntdrucken vor, worin Deutschland zum mindesten die besten Erzeugnisse des Auslandes erreicht; was Buch- und Buntdruck, Buchbinderei, Papierfabrikation, Holzschnitt und Autotypie in fast einziger Weise zu leisten vermögen, beweist die bei F. A. Brockhaus in Leipzig erschienene und dort hergestellte chinesische Ausgabe des vom Fürsten Uch- tomsky verfaßten russischen Prachtwerkes der Weltreise des Zarewitsch (jetzigen Kaisers Nikolaus), auf dessen Veranlassung diese nur im wenigen Exemplaren veröffentlichte und nie in den Handel gelangende Ausgabe entstand; das hier ausliegende Exemplar gleicht auf das genaueste jenem, welches im Auftrage des russischen Herrschers vor mehreren Monaten dem chinesischen Kaiser feierlich überreicht wurde — eine seltene Ehrung des deutschen Buchhandels und Buchdrucks. Auch der in der deutschen Reichsdruckerei in Berlin gefertigte Amtliche Katalog der deutschen Beteiligung an der Weltausstellung ist hier rühmend hervorzuheben, es ist ein Werk, das wegen seiner Ausstattung wie Abfassung seine bedeutsame Geltung behalten, und deutschem Fleiß wie deutscher Gründlich- und Geschicklichkeit über die Pariser Ausstellung! hinaus zum Ruhme gereichen wird. I bespannt, soweit nicht weifte» Holztäfelungen mit Silber- I ranken zur Verwendung gelangten, weiß mit reichsten, graziösen silbernen Verzierungen ist auch die Decke ge- I halten, die um den koketten Porzellan-Kronleuchter das I bekannte Spinngewebe aus dem Musikzimmer in Sanssouci | Zeigt, desgleichen weisen die Polstermöbel silbergrauen Sei- I denbezug auf mit versilberten Holzteilen, der Marmor- I kam in mit silberumrahmtem Spiegel ist demjenigen des I Bibliothekzimmers in Sanssouci getreu nachgebildet. Tie- I sem eben erwähnten Gemach zum Teil nachgestaltet wurde I oer links vom Salon liegende ovale Raum mit seinen I Wandschränken in Cedernholz, seiner zartgrauen Seiden- I tapete über der unteren, von goldenen Leisten durchzogenen I Holzbekleidung, der goldumrahmten rosa Decke mit dem I Kronenleuchter aus dem Geburtszimmer Friedrichs und I den die gleiche rosa Farbe zeigenden Seidenplüsch-Sesseln. I Das sich rechts ani den Salon schließende Zimmer weist I rotseidene Tapeten auf, hellgrau mit Gold ist die Decke, die I Sitzmöbel sind mit grüner Seide bezogen, von edlen For- I men ist der grau gesprenkelte Marmorkamin. Ein viertes, | kleines Zimmer, dessen Fensterzur Ostseite hinausgeht, I macht mit seiner Täfelung aus Cedernholz den grünen I Seidentapeten, dem sehr zierlichen, vergoldeten Brouze- I Kronenleuchter und den mit lachsfarbener Seide über- I zogenen Polsterstühlen einen gleich intimen und reizvollen I Eindruck wie die übrigen Räume. Ein beträchtlicher Teil der in diesen vier Gemächern I verteilten Möbel — darunter eine prachtvolle Standuhr I im Regence-Stil mit Apollo als Bronzeaufsatz, ein Doku- | mentenschrank mit Uhr, mehrere Kommoden in Cedernholz I mit silbernen Beschlägen und Amethyst-Platten, Spiel- und I Arbeitstische, Wandarme aus versilberter Bronze, ein I Notenpult aus Schildpatt, dann geschnitzte und vergoldete I bezügl. versilberte Sitzmöbel, mehrere Vasen aus Porphyr, I Onyx und Marmor mit vergoldeten Bronzen, stammt noch aus dem Besitz Friedrichs d. Gr., wobei hervorzuheben ist, daß nur wenige der Sachen aus Frankreich herrühren, die übrigen aber auf Befehl des Königs in Berlin und Potsdam von deutschen Kunsthandwerkern gefertigt wurden, wie auch die viel bewundertes Dekorationen und Ausgestaltungen der Wohnungen Friedrichs d. Gr. im Charlottenburger und Potsdamer Schlosse deutschen Händen zu l danken sind. Zu diesen alten Möbeln nun gesellten sich j verschiedene neue, dem Stil^der übrigen sich durchaus i anpassend und meisterhaft gelungen, ebenso wurden die Seidentapeten nach den vorhandenen Mustern gewebt und die Holzbekleidungen der Wände nach den Vorbildern in Potsdam und Sanssouci gearbeitet. Den wertvollsten Schmuck aber erhielten die Gemächer durch die reiche Fülle von Friedrich dem Großen erworbener Gemälde erster französischer Künstler, eines Watteau, Lancret, Chardin, Coypel, Pater, Loo, Troy, Pesne, im ganzen 31, die zu; den besten und bewundertsten Bildern I der Künstler gehören, und mit Recht den vollsten Neid der I französischen Kenner erwecken. Es sind durchgängig Werke I von hervorragender Bedeutung, ungemein charakteristisch | für ihre Meister, für die französische Kunstrick)tung jener I Zeit, für Kunstsinn und Neigung des großen Königs, der I in den Motiven die anmutigen, lebensfrohen Darstellungen I bevorzugte: „der Gegensatz zwischen dem anspannenden, I erschöpfenden Leben des Staatsmannes und Feldherrn und I der heiteren, durch die, Kunst verklärten Lebensfreude ist I es, der Friedrich in diesen Bildern großen Genuß finden I ließ, der auf sein Gemüt eine ähnliche befreiende Wirkung I übte, wie es die Musik that", schreibt treffend in seinem I vorzüglichen, reich illustrierten Kataloge: „Die Kunst- I sammlung Friedrichs des Großenf auf der Pariser Welt- I Ausstellung" der Direktor des Berliner Hohenzollern-Mu- I seums, Dr. Paul Seidel, der sich die höchsten und schätzens- I wertesten Verdienste uni diese Friedrich-Zimmer und ihte I ganz vornehme Gestaltung wie Ausschmückung erworben I und damit neue Proben, seines tiefen künstlerischen Ver- I ständnisses und erlesenen Geschmackes abgelegt hat. Von Skulpturen konnten mit Rücksicht auf die Trans- I Portschwierigkeiten nur wenige hier Aufstellung finden, I unter ihnen Hondon's ausdrucksreiche Marmorbüsten des I Prinzen Heinrich, Bruders Friedrich's, und Voltaire's, I welch' letzteres Werk im Auftrage des Königs 1781 der I Berliner Akademie der Wissenschaften als Geschenk über- I wiesen wurde. Den großen König finden wir in einer I Bronze-Statuette Gottfried Schadows verkörpert, ihn in I älteren Lebensjahren, von seinen Windspielen begleitet, I zeigend, und in Pesne's oft nachgebildetem Jugendporträt, der Gurra ihre schwermütigen Weisen, Italiener und Jta^ lienerinnen versichern zur Guitarre und zum Tambourin noch immer, daß es in Santa Lucia am schönsten sei, ungarische Geiger wetteifern mit norwegischen und deutschen — glücklicherweise verschonen uns englische Ladies mit ihrem Gesänge! — Das „Deutsche Haus", wie es bescheiden genannt wird, hat seinen Platz erst in der Mitte der Straße der fremden Nationen erhalten, zwischen dem braunen Holzpavillon Norwegens nnd dem palastähnlichen Bau Spaniens, die beide leider so weit vorgerückt sind, daß sie von rechts! und links die Fernsicht auf dieses deutsche Heim erheblich beeinträchtigen. Desto überraschender und gewinnender ist der Anblick vom anderen User des Flusses, von diesem selbst, und auch wenn man unmittelbar davor steht — buntfarbig und fröhlich-stattlich und gefällig ist der Eindruck, der sich noch verstärkt, wenn man die vielen, trefft lichen Einzelheiten näher betrachtet. Regierungsbaumeister Johannes Radke, der in dem Wettkampfe den ersten Preis und daneben die Zustimmung des Kaisers gewonnen, wählte den kernig-ansprechenden Baustil des 16. Jahrhunderts, wie wir ihn aus Nürnberg und anderen alten deutschen Städten kennen, und er wußte hierbei Gediegenheit mit Anmut zu verbinden. Frisch und heiter ist alles an diesem Hause, das uns mit den zierlich ausgeschnittenen Giebeln, den spitzen, roten Ziegeldächern, den Erker- und Ecktürmchen, auf deren vergoldeten und patinierten Kup- ; J)eln die Sonne so lustig blitzt, mit den braunen Balken- ! lagen zwischen den weißen Wandflächen, welche R. Böhland mit in ihren Motiven der deutschen Sagenwelt entnommenen Malereien schmückte, sowie dem 75 Meter hohen, schlanken Uhrturm gleichsam wie ein lieber und trauter ©ruft aus der deutschen Heimat berührt, aus deren eigenstem unv kernigstem Sein es entstanden ist. | Das Innere ward mit erlesenem Kunstsinn und mit Benutzung des besten Materials ausgestattet; auch hier I aalt es, zu zeigen, was deutsche Künstler, was deutsche I Kunsthandwerker und mannigfachen Zweigen angehörende I Firmen in der Gestaltung und Verzierung der verschie- I densten Räume zu leisten vermochten. Prächtig und schön- I heitsvoll ist das Treppenhaus mit dem von Gustav Wittigs stammenden, sehr gelungenen Deckengemälde, den beiden I ^ugenb und Alter verkörpernden Wandgemälden von Professor Gußmann und dem einen Frühlingsfestzug zeigenden I farbenreichen Glasfenster von A. Lüthi in Frankfurt a. M., I sowie zwei äußerst charakteristischen und stimmungsvollen' I Gemälden von Grete Waldau in der dem (Seinequai zu- I liegenden Vorhalle, Mainz vom Rhein aus gesehen, und den Marktplatz von Leipzig darstellend, welch beide Städte I als Buchdrucker- bezüglich Buchhändler-Heimstätten gewählt wurden, da ein Teil des Hauses den Ausstellungen I des Buchdrucks und Buchhandels sowie der photographi- I scheu und vervielfältigenden Künste eingeräumt wurde. Zwei in bayerischem Marmor gefertigte Treppen, zwi- I scheu deren Spangen auf mit purpurrotem Sammet aus- I geschlagenem Sockel eine lebensgroße Marmorbüste Kaiser Wilhelms II. aufgestellt ist, führen zu dem oberen Stockwerk, in welchem nach der Seine zu die Repräfentations- I und Festräume liegen, die auf Veranlassung des deutschen I Kaisers der Erinnerung an seinen großen Ahnen, den I Zweiten Friedrich, geweiht wurden, dessen rege Beziehnn- I gen zu französischen Künstlern, dessen tiefes Verständnis I für französische Kunst zeigend. Als man zuerst von diesem Plan hörte, fehlte es nicht an allerhand kritischen Bemerk- I ungen und an erstauntem Kopfschütteln: wie, sagte man I sich, in dem Hause des deutschen Reiches will man den I Franzosen französisch kommet,werden sie da nicht sagen: „Seht nur, das Beste, was habt und was Ihr in Paris zur Schau stellen könnt, das habt Ihr ja von uns!"? —< Gewiß lag in diesen Bedenken manch wahres, aber jetzt, nachdem man gesehen, wie diese Salons ausgestattet sind, welche Triumphe das deutsche Kunsthandwerk dabei feiert, welch vornehmer Geschmack entwickelt wurde seitens unserer Architekten und der sonstigen beteiligten Kräfte, da kann man nur ungeteilte, herzliche Freude empfinden, daß die kaiserliche Idee verwirklicht und zwar so ausgezeichnet verwirklicht wurde, wie es geschehen. Denn man vermag kaum einen lauten Ausruf der Bewunderung zu unterdrücken, wenn man vom Treppenflur aus den ersten und zugleich größten Salon betritt, über dessen Thür draußen das von allegorischen Wandmalereien umrahmte goldene Medaillonbildnis Friedrichs d. Gr. angebracht ist. Die Wändes sind mit gelben Seidentapeten Bcbatonarka. FleiSCh - ExtfäCt aus bestem Ochsenfleisch mit löslichem nährendem Fleisch-Eiweiss übertrifft trotz billigeren Preises • alle Liebig’schen Extracte an Nährkraft und Wohlgeschmack und ist i a allen besseren Drogen-, Deli- cattMsen- n. Colonial waaren-Handlungen zu haben. 2 Portionen 2 Portionen Eine ausgezeichnete 2 Portionen für DIE GUTE SPARSAME KÜCHE MAGGI Sorten-Verzeichnis vt Erbsensuppe: feiner Erbsengesohmaok. Erbsen- mit Bohnensuppe: äusserst nahrhaft und wohlschmeckend. Erbsen mit Reissuppe: Erbsengeschmack, sehr nahrhaft. Erbsen- mit Sagosuppe: sehr kräftig und schmackhaft, feines Aroma. Erbswurstsuppe: die vorzüglichste ihrer Art; giebt eine äusserst schmackhafte, sehr nährende und sättigende Erbssuppe. Gemüse- (Julienne-) Suppe: erfrischend, von hervorragendem Wohlgeschmack. Gerstensuppe: sehr gut u. gesund, vorzügliche Abendsuppe. Grünerbsensuppe: feiner, aromatischer Geschmack. Zu haben in allen 1 MAGGI 5 Gemüse- und Grünkernsuppe: feine Restaurationssuppe. Haferschleimsuppe: sehr fein im Geschmack; auch als Kranken- und Kindersuppe vorzüglich. Kartoffelsuppe: fein und kräftig, sehr beliebt. Kerbelsuppe: blutreinigend; vorzüglich geeignet als Beimischung zu anderen Suppen. Kraftmehlsuppe: besonders nahrhaft, leicht verdaulich. Linsensuppe: echte Linsensuppe, sehr geschätzt Reissuppe: recht gut und schmackhaft. Reis-Jullenne-Suppe: Reis- und Gemüsekräutergeschmack, vorzüglich. Sago-Suppe: feines Sago-Aroma, schleimig und kräftig. Tapioka-Suppe: kräftig und sehr beliebt. ikatess-, Kolonial waren - Gesell; Kraftsuppen ä 10 Pfg.: Tapioka-Crecy-Suppe: feine Tapioka mit Karotten, sehr gut, schönes Aussehen. Taploka-Jullenne-Suppe: sehr kräftig und beliebt, als Beimischung zu anderen Suppen vorzüglich geeignet. Weizengrlessuppe: sehr schmackhaft und gesund. Rlebelesuppe: 1 aus Eierteig, besonders wohlschmeckend Sternchensuppe: I und nahrhaft. Pikante Sorten ä 15 Pfg. per Würfel (ä 2 Portionen): Londonderry-Suppe: sehr nahrhafte, pikante Suppe, besonders in Holland sehr beliebt. Curry-Suppe: sehr pikante, englische Suppe; vorzüglich, um andere, besonders Schleimsuppen, zu kräftigen. ten und Droguerien. 3342 Carl Vogt II. Louis Walther. H Wagner. ^{^egpündet dgQß in Giessen bei Fr. Kühnhold,, Bier-Depot, Ludwigstraste 55. [2512 dem 1 das- 11 MMHorstraße 11 B** Bestellungm werden auch bei meiner Mutter, Dammstratze 44, entgegen genommen. 3213 Madfaßrer-Aitanz 1688 Der beste Radreifen Summa . . 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Für das meiner Mutter entgegengebrachte Vertrauen bestens dankend, bitte ich, l'dbe auch mir zu teil werden zu lassen. ^egpündet Mach' kke.^ W Hochachtungsvoll Emil Malkomesins Sattler und Tapezier. ■act liehen) nShrtad® Ären Preis» /rkraftoniWoM- ;Q Drogen-, langen to 30, •eht unerreicht in Auswahl und Preislage. Täglich Eingang neuer Sendungen. Casseler JchirwfabnJ Gleichzeitig bringen wir hierdurch zur allgemeinen Kenntnis, daß untere Bank an den Werktagen täglich vou 9 bis 12 Uhr vormittags und vou 2 bis 4 Uhr nachmittags auch von gliedern'verzinsliche Darlehen annimmt und dafür, wenn solche V» Jahr und länger stehen, 3Va0/0, mir 3% Zinsen vergütet. Gießen, den 5. Mai 1900. Gewerbcbank zu Gießen Kmgktragknc Sknoffknschaft mit nebtfdjr. Haftpkicht. ä A««f toiivttft1» N rch “<» nnb Ä L tblt to°bei es sich!, An Fördern- ÄJ ' ^jubergärtpr th sowie n ^ehungsanhl rschiedene dch geschickt . ?rbeiteransieh friedrichsort J 'Iltenhof" ir uerei in HW ntionssabrik liiertes sowie 'm Bnchgewe^ . und auch hin )er $immer ei/j wbentli/f gute VW/r und 'e bin Bunten die besten h- und Bunt- lzschmtt und ermöczen, bt« chtenene und . Fürsten Uck- , Weltreise d6 dessen Heran, oerössentlichte nfffnnb; das laueste jenem, vvr mehreren erreicht wurde Mandels unö ichsdruckerei in utschen Beteiligend hervorzu- usstattung ivic gehalten, und Geschicklichkeit hme gereichen Geschäfts-Etablierung. Zeige hiermit den geehrten Bewohnern von Gießen und Umgegend ergebenst an, daß ich mit Mai da» Tapeziergefchäft meiner Mutter übernommen und gleichzeitig ein MF Sattler-Geschäft Reparaturen und Neubeziehen von Sonnen- and Regenschirmen schnell, gut neid billig. ^2 LOKDOH Ken Standard Desks AranKfurt a. W., K-is-rstraße 47. (amerikan. 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