hiß ar. 1^'Damlftrakei °-GL- Ws 2? a?J?^ N'_ ElrUiMvdLM v» «tzvaH, 'uni) SkeinmetzgM $ Bureau eines te m Lehrling Qtfui: oeneDfietltn erbam- 6peb. b. Bl. UpriU rnlNha ahre, im MW " 2061 I fiowack. 15. AM dw iüW, 2059 Wem *nufa!tur« unb M [m^Y, Wch. , WM Mbchn, M-t Stau lur Wp rnshalUS aus fofrf itsucht. mfmädchtv- enjiHtW Sdchev hau^ibeil zum l. M ajuti" " , n,i,; t gegen guten «P- MiUV id tzauiaüNl tzch W (faWN'V? n in der ^'lwn 1 '" »®Äsüf ,«* jÄ dauernd 1)1 M L «WädM« Mädchens r„M ’4< * Nr. 66 Erstes Blatt._______Dienstag den 20. März 1900 Meßmer Anzeiger Henerat-Anzeiger ZZezugspicl» vierlcljährl. 'Dir 2M monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Abholestekl« vierlrljährl. Mk. 1,9t monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljih«. mit Bestellgeld. Alle Anzeigen.BermittlmtgSstellen deS In- und »uSteale» nehmen Lnzeigm für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. »«»«tznrr M Anzeigen zu der nachmittags für den (♦taenim le» «scheinenden Nummer bi» vorm. 10 Uhr. ungen spätestens adendS vorher. Äd ttglich nähme dcS Li« Gießener «Verden dem Anzeiger lei Wechsel mit „Heff. Amdwirt" ä. glätter Mr hefl. Volkskunde" »Gchtl. 4 mal heigelegt. Amts- unb Anzeigeblatt für den Areis Gieren. UtWftfrx, «rpedition und Druckerei: -chnkstraße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Matter fftr hessische Volkskunde.__________________ nrrwiraiii iM VMMiütiWiMMiwnMMwniirB~r*vnr*:*JTrir ~'rn - TTnTrBiwiiH»w——w—B—— ■ '« Adresse für Depeschen: jU|dget Kietz«. Fernsprecher Nr. 51. —^1————— des -der Besondere Bestimmungen. 1. Zur Musterung haben sich, bei Meldung der gesetzlichen Strafen, zu stellen: Diejenigen, dem Großherzogtum Hessen oder einem andern Staate des Deutschen Reiches angehörigen Militärpflichtigen, welche a) in einer Gemeinde des Kreises Gießen ihr gesetzliches Domizil — ihre Heimat oder ihren ständigen Wohnsitz — haben und sich nicht in einem andern Teile des Großherzogtums Hessen oder einem andern Staate in einer der nachstehend unter b) angegebenen Eigenschaften aufhalten: b) in einer Gemeinde des Kreises Gießen sich als Dienstboten, Haus- oder Wirtschaftsbeamte, Handlungsdiener und -Lehrlinge, Handwerksgesellen und Lehrburschen, Fabrikarbeiter oder in ähnlicher Eigenschaft aufhalten, oder die Universität Gießen oder das Gymnasium daselbst oder eine sonstige Lehranstalt in einer Gemeinde des Kreises Gießen besuchen; c) in einer Gemeinde des Kreises Gießen, oder während ihre Eltern einer solchen angehörten, im Auslande geboren sind, und weder im Großherzogtum Hessen, noch in einem andern deutschen Staate Domizil besitzen oder sich aufhalten; und im Jahre 1880 geboren sind; ferner Sämtliche Militärpflichtige, welche im Jahre 1898 bezw. 1899 zurückgestellt worden, oder nach ihrer gezogenen Nummer disponibel geblieben, d. h. nicht einberufen worden sind. Entbunden von der persönlichen Gestellung sind Diejenigen, welchen Ausstand bewilligt, oder Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Militärdienst erteilt worden ist. 2. Diejenigen Militärpflichtigen, welche zum zweiten- oder drittenmale erscheinen, haben ihre Losungsscheine mitzubringen. 3. Wenn von einem Militärpflichtigen, oder für einen solchen von seinem Vater, oder seiner Mutter Zurückstellung in Anspruch genommen wird, so ist für Vorlage her zur Beurkundung der behaupteten Thatsachen erforder- i llchen Nachweise und Zeugnisse vor dem zur Musterung I beraumten Termine zu sorgen. Die Zeugnisse müssen amtlich ausgestellt oder beglaubigt sein. Wenn die Zurückstellung auf die Arbeitsunfähigkeit eines Familienangehörigen gegründet wird, so hat der betreffende Familienangehörige sich selbst persönlich im Termin vor der Ersatz-Kommission einzufinden, oder, wenn dies nicht möglich ist, kreisärztliches Attest im Termin vorlegen zu lassen. 4. Wenn ein Militärpflichtiger an Gebrechen leidet, die äußerlich nicht wahrnehmbar sind, z. B. Taubheit, Harthörigkeit, Kurzsichtigkeit, Geistesschwäche u. s. tu., so ist dies durch amtlich ausgestellte oder beglaubigte Zeugnisse des Arztes, sowie des Bürgermeisters, Geistlichen, Lehrers u. s. w. nachzuweisen. Das Vorhandensein von Epilepsie ist durch die eidliche Erklärung von mindestens drei glaubwürdigen Zeugen zu erhärten. 5. An der Losziehung persönlich teil zu nehmen, steht jedem Militärpflichtigen frei; für diejenigen, welche bei dem I Aufrufe nicht anwesend sind, zieht ein Mitglied der Ersatz- I Kommission das Los. 6. Die Grotzherzoglrchen Bürgermeistereien haben sämtliche ihrer Gemeinde angehörigen oder in ihrer Gemeinde gestellungspflichtigen Militärpflichtige auf Gründ der ihneu bereits I ^«gegangene« Stammrollen zu der Musterung vorzuladeu. Bemerkt wird hierbei, daß Militärpflichtige, welche sich auswärts aushalteu, zur Musterung nicht geladen werden dürfen, da solche nur au ihrem Auseuthaltsort geftellungs- I pflichtig find. Die Großherzoglichen Bürgermeister oder Beigeordneten I haben mit den Militärpflichtigen ihrer Gemeinde im Muste- I rungstermin rechtzeitig anwesend zu sein und sich darum I zu bemühen, daß die letzteren 1/2 Stunde vor der I bestimmten Zeit zur Stelle sind, nüchtern und reinlich I gekleidet erscheinen und während des Musterungsgeschäftes I ein anständiges und ruhiges Verhalten beobachten. Wenn ein Militärpflichtiger wegen Gebrechen oder I Krankheit persönlich zu erscheinen nicht im stände ist, oder I wenn er sich in gerichtlicher Haft befindet, so ist darüber 1 ein auf persönlicher Anschauung beruhendes Zeugnis des Bekanntmachung, das Ersatzgeschäft pro 1900 betreffend. Die Musterung und Losziehung der Militärpflichtigen Kreises Gießen für das Jahr 1900 findet an den II. Zu Lich im Rathanssaale. Dienstag den 27. März, vormittags von 9 Uhr an: Musterung Militärpflichtigen der Gemeinden Albach, Bellersheim, Bettenhausen, Birklar, Dorf-Gill, Eberstadt, Ettingshausen, Garbenteich, Grüningen, Hausen und Holzheim; Mittwoch den 28. März, vormittags von 9 Uhr au: derjenigen der Gemeinden Hungen, Inheiden, Langd, Lang- Ans, Langsdorf und Lich; Donnerstag den 29. März, vormittags von 9 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Leihgestern, Münster, Muschenheim, Mder-Bessingen, Nonnenroth, Obbornhofen, Ober-Bessingen, Ober-Horgern, Rabertshausen, Rodheim, Röthges und nachbenannten Tagen statt und zwar: I. Zu Grünberg im Gasthaus zum Rappen. Freitag de» 23. März, vormittags von 9 Uhr au: Musterung der Militärpflichtigen der Gemeinden Allertshausen, Beltershain., Climbach, Geilshausen, Göbelnrod, Grünberg, Harbach, Aesselbach, Lauter und Lindenstruth; Samstag den 24. März, vormittags von 9 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Londorf, Lumda, Odenhausen, Qucckborn, Reinhardshain, Rüddingshausen, Saasen, Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain und Weitersham. Montag den 26. März, vormittags von 9 Uhr an: Losziehuug. Sicmbach; Freitag den 30. März, vormittags von 9 Uhr an: -derjenigen der Gemeinden Steinheim, Trais-Horloff, Utphe, Mingen und Watzenborn mit Steinberg. Samstag den 31. März, vormittags von 9 Uhr an: Losziehuug. III. Zu Gießen in der Restauration Zum Lonys Bierkcller", Schanzenftraße 18. Montag den 2. April, vormittags von 8 Uhr an: Musterung der Militärpflichtigen der Gemeinden Allendorf an der Lahn, Mendorf a. d. Lda., Alten-Buseck, Annerod, Bersrod mit Annerod, Beuern, Burkhardsfelden, Daubringen, Großen- öuseck und Hattenrod; Dienstag den 3. April, vormittags von 8 Uhr au: derjenigen der Stadt Gießen der beiden ältesten Jahrgänge (1898 und 1899); Mittwoch den 4. April, vormittags von 8 Uhr au: derjenigen des jüngsten Jahrgangs (1900) der Stadt Gießen; Donnerstag den 5. April, vormittags von 8 Uhr au: derjenigen der Gemeinden Großen-Linden, Heuchelheim, Kein-Linden, Lollar, Mainzlar und Oppenrod; Freitag den 6. April, vormittags von 8 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Reiskirchen, Rödgen, Rutters- hmsen, Staufenberg, Treis a. d. Lda., Trohe und Wieseck. Samstag den 7. April, vormittags von 9 Uhr an: Losziehuug. Amtlicher Teil. Hauptmsaumluog des lanbni. Vereins für die Provinz Oberheffen. Zur diesjährigen außerordentlichen Hauptversammlung kehre ich mich die Vereinsmitglieder hierdurch auf Montag de« 26. März ds. Js., nachmittags 3 Uhr, auf LonyS Bierkeller in Gießen ergebcnst ein- zuladen. Gegenstände der Verhandlung werden sein: 1. Vortrag des Herrn Professors Pfeiffer über die Tierseuchenbekämpfung unter Bezugnahme auf die in Aussicht genommenen wisienschaftlichen Arbeiten im Veterinärinstitut zu Gießen. 2. Wahl des Präsidenten und Vizepräsidenten für die Periode 1900/1906. Hardt-Hof, den 13. März 1900. Der Präsident des landwirtschaftl. Vereins für die Provinz Oberhessen. I. B.: Schlenke. Arztes und der Bürgermeisterei, bezw. eine Bescheinigung- des Gerichts vorzulegen. Den Großherzoglichen Bürgermeistereien liegt es obfc darauf aufmerksam zu machen, daß ein Militärpflichtiger wegen gerichtlicher Bestrafung des Militärdienstes unwürdig ist, und sind deshalb die erforderlichen Nachweise amtlich zu erwirken und vorzulegen. Im Anschluß an das Ersatz-Geschäft findet Samstag de« 24. März im Gasthaus „Z u m N a p p e n" zu Grünberg, Freitag den 30. März im Rathaus zu Lich, Freitag de« 6. April in der Restauration „Zum Lonys Bierkeller, Schanzenstraße 18, zu Gieße«, die Klaffifizieruug der Mannschaften der Reserve, der Landwehr erste« und zweiten Aufgebots und der Ersatz - Referve rücksichtlich ihrer häuslichen und gewerblichen Verhältnisse statt. Es haben daher diejenigen Reservisten und Landwehrmänner ersten und zweiten Aufgebots, sowie die Ersatz- Reservisten, welche im Falle einer Einberufung auf Zurückstellung wegen häuslicher Verhältnisse einen Anspruch machen zu können glauben, an den bezeichneten Tagen, morgens 11 Uhr, zu erscheinen und ihre Gesuche zu begründen. Gießen, den 1. März 1900. Der Zivil-Vorsitzende der Ersatz-Kommission des Kreises Gießen. Boeckrnann. Eine geheime Sitzung des Reichstages. Die Samstags-Sitzung des Reichstages begann gleich mit der Vertagung. Die Sozialdemokraten beantragten nämlich, in geheimer Sitzung über den vom Abg. Heine zur lex Heinze eingebrachten § 327 a zu beraten, welcher bestimmt: „Wer die Gesundheit einer Person dadurch gefährdet, daß er, wissend, daß er mit einer ansteckenden Geschlechtskrankheit behaftet ist, den Beischlaf ausübt, wird mit Gefängnis bis zu einem Jahre ober mit Geldstrafe bis zu 1000 Mk. bestraft.« Nach der Geschäftsordnung muß schon über den Antrag auf Ausschluß der Oeffentlichkeit in geheimer Sitzung beschlossen werden. Präsident Graf Ballestrem schlägt vor, diese eine halbe Stunde später anzuberaumen. Die kurze Vertagung sei notwendig, um die Tagesordnung drucken, und den Bundesrat benachrichtigen zu lassen. Der Vorschlag findet keinen Widerspruch, worauf die Tribünen, mit Einschluß der Journalistentribüne, geräumt werden. In der geheimen Sitzung wurde bann, wie wir erfahren, zunächst der Antrag auf Ausschluß der Oeffentlichkeit nahezu einstimmig angenommen, der sofortigen materiellen Beratung des § 327 a trat Abg. Singer mit dem Bemerken entgegen, daß nun eine neue geheime Sitzung an- beraumt werden müsse mit neuer Tagesordnung. Diese Anschauung bekämpfte Präsident Graf Ballestrem mit dem Hinweis auf § 36 der Geschäftsordnung, welcher lautet: „Die Sitzungen des Reichstages sind öffentlich. Der Reichstag tritt auf den Antrag seines Präsidenten oder von zehn Mitgliedern zu einer geheimen Sitzung zusammen, in welcher dann zunächst über den Antrag auf Ausschluß der Oeffentlichkeit zu beschließen ist.« Aus den Worten, „dann zunächst", meinte Graf Balle- ftrem, ergebe sich die Notwendigkeit, daß noch etwas folgen müsse, das sei natürlich die materielle Beratung. In namentlicher Abstimmung entschied sich das Haus für die Auffassung des Präsidenten, der auch ein Teil der Abgeordneten zustimmte, die im übrigen die Obstruktion mitmachen. Sodann wurde also über den § 327a in geheimer Sitzung diskutiert, und zwar sprachen die sozialdemokratischen Abgg. Stadthagen und Bebel, sowie der Geheime Regierungsrat v. Tischendorf. Der Paragraph wird mit 233 gegen 9 Stimmen in namentlicher Abstimmung abgelehnt. Darauf wird die Oeffentlichkeit wiederhergestellt. Die Beratung geht fort bei dem sozialdemokratischen Antrag, daß der grobe Unfugsparagraph des Strafgesetzbuches keine Anwendung finden solle auf bildende und reproduzierende Künste und die Presse. Den Antrag begründet der sozialdemokratische Abgeordnete Stadthagen. Neber den möglichen Fortgang der Obstruktion wird noch berichtet, daß die Mehrheit, nm diese zu unterdrücken, den Antrag auf gemeinsame Beratung aller sozialdemokratischen Anträge stellen wolle. Dann aber würden bte Sozialdemokraten um den Schlag zu parieren, ihre Anträge zurückziehen und sie einzeln nach einander wieder einbringen, sodaß immer nur einer dem Präsidenten vorliegt. * Vom Kriegsschauplatz. Loudon, 18. März. Die „Times" berichtet aus Bloemfontein vom Freitag abend: Der deutsche Konsul drückte sein Erstaunen und seine wärmste Bewunderung über die ruhige Art und Weise aus, in der Bloemfontein besetzt worden ist. Er erklärte, daß auch nicht die geringste Plünderung vorgekommen sei, und daß man kaum geglaubt hätte, daß die Stadt jetzt im Besitz des Feindes sei. Eine große Anzahl von Gewehren ist heute abgeliefert worden. — Die „Times" melden aus Aliwal North: Dewet, Mitglied des Kap-Parlaments für Wedehouse und sein Bruder sind heute unter der Anklage des Hochverrats verhaftet worden. London, 18. März. Cecil Rhodes hat einem Mitarbeiter der „Daily Mail" in Kapstadt eine Reihe interessanter Mitteilungen gemacht. Darnach bestand in Kimberley während der Belagerung zwischen den regulären Truppen und den lokalen Aufgeboten ein sehr gespanntes Verhältnis, obgleich auf einen Mann der regulären Truppen neun Mann lokaler Freiwilliger kamen. Schließlich sagte Rhodes, die Anzahl der kämpfenden Buren habe nie mehr als 30 000 betragen; die Zahl sei nur geflissentlich übertrieben angegeben worden, um die Unfähigkeit der englischen Generäle geringer erscheinen zu lassen. London, 18. März. Aus Kapstadt wird vom 17.März gemeldet: Ein Priester begab sich heute an der Spitze einer Delegation zum Gouverneur Milner, um ihn zu ersuchen, keine gefangenen Buren nach St. Helena zu schicken. Millner antwortete, man werde nur einen Teil derselben dahin bringen. Es ist in der That beschlossen worden, nur Transvaal-Buren nach St. Helena zu senden. London, 18. März. Nach Meldungen aus Prätoria wird die Friedens-Delegation Transvaals unter Führung des Staalsrates Fischer morgen nach Laurenzo Marquez abgehen, und sich nach Paris, Berlin, Petersburg und Washington begeben, um mit den dortigen Regierungen betreffs der FriedenS-Bermittelung zu verhandeln. London, 18. März. Hier cirkulierte nachts das Gerücht, daß Mafeking entsetzt sei. Die Buren hätten sich ohne Kampf zurückgezogen. London, 18. März. Hier cirkuliert das Gerücht, daß die Generäle Lukas Meyer und Schalk Burgher auf ihre Farmen zurückgekehrt sind. London, 18. März. Heute liegen verschiedene Meldungen über die Lage in Transvaal vor. „Central- News" melden aus Bethulie vom Donnerstag Nachmittag: General Gatacre erklärte Bethulie für britisches Territorium, hißte die englische Flagge und brachte Hochrufe duf die Königin aus. Auch die letzte Burenabteilung ist jetzt abgerückt. Gatacre riet den Einwohnern, sie sollten ihrem Gewerbe nachgehen. Die Engländer führten den Krieg mit der Regierung, nicht mit der Bevölkerung des Freistaates. London, 18. März. Wie dem „Bert. Lokalanz." aus London telegraphiert wird, hat die gesamte Zivilbevölkerung von Ladysmith Befehl erhalten, sofern sie nicht durch dringende Geschäfte festgehalten wird, die Stadt zu verlassen. Da die Reparatur der Eisenbahnbrücke über den Tugela noch Wochen in Anspruch nehmen wird, sind die Transportgebühren nach Ladysmith immer noch sehr hoch und die Preise in der Stadt entsprechend. London, 18. März. Einer Meldung aus Petersburg zufolge wird dem General Cronje von der russischen Gesellschaft eine kostbare Bowle gestiftet als Anerkennung seiner tapferen Verteidigung gegen Roberts. 1000 Rubel sind durch Unterschriften gesammelt worden. London, 18. März. Bekanntlich wurde gestern gemeldet, deutscheMatrosen hätten in Portsmouth drei Hochrufe auf die Buren ausgebracht. Aus diesem Anlaß sieht sich der Vertreter des Grafen Hatzfeldt, Graf Metternich, veranlaßt, heute in der „Times" festzustellen, daß an dieser Behauptung kein wahres Wort sei, daß es sich vielmehr um Dankeshurras handelte, welche die deutschen Matrosen auf die englischen Matrosen ausbrachten, die ihnen bis zum Boot ein freundliches Geleit gegeben hatten. London, 18. März. Nach Meldungen aus Kapstadt erließ Präsident Krüger eine Proklamation, in welcher er den Oranjefreistaat als zu Transvaal gehörig bezeichnet. — Einen energischenProtest gegen die Einverleibung der Burenrepubliken erhebt die „Rossija". Das Blatt schreibt: „Weshalb glaubt- England, daß ein internationaler „Raub", der in Europa unmöglich wäre, in Afrika möglich ist, und daß man ihm vollen Willen lassen wird, zwei Staaten von der Karte fortzuwischen, welche zwar einstweilen nicht zum System des allgemeinen politischen Gleichgewichts gehören, die aber doch eine christliche Bevölkerung weißer Rasse haben, welche Mann für Mann bereit ist, ihre Unabhängigkeit zu verteidigen und der ausländischen Eroberung Widerstand zu leisten. Glaubt etwa England, daß es hinsichtlich der südafrikanischen holländischen Kolonien so verfahren kann, wie mit Dahomey oder dem Besitz irgend eines Negerfürstleins in Inner- Afrika? In Europa selbst ist seit der Zeit Napoleons I., der gleichfalls fremde Staaten durch einen Federstrich vernichtete, nichts dem ähnliches geschehen, waS jetzt England sinnt. Jedoch auch Napoleons Verfahren gegen Oldenburg gab bekanntlich eine der Ursachen des Krieges von 1812 ab. Zu Anfang unseres Jahrhunderts beschränkte sich, streng genommen, das Gleichgewicht des politischen Systems erst nur auf das Gebiet unseres Kontinents. Jetzt aber haben sich die Kreise der Weltgeschichte erweitert, und die europäische Diplomatie wird sorgfältig zu überlegen haben, ob nicht bei der endgiltigen Abrechnung mit England für den von ihm ungerecht angezettelten Krieg Europa seine Stimme zu erheben und die Briten an den Berliner Kongreß zu erinnern hat." In ähnlichem Sinne äußert sich auch die übrige russische Presse und fordert immer von neuem eine europäische Intervention. Warum rührt denn aber Rußland in dieser Richtung nicht den kleinen Finger? Telegramme deS „Gießener Anzeiger". l L o n d o n, 19. März. Das K r i e g s a m t veröffent- I licht heute folgendes Telegramm aus Bloemfontein I von Lord Roberts vom 18. ds. 4 Uhjr 6 Min. nachmittags. I Die Brigade der Königsgarde ist gestern von Normals Pont I zurückgekehrt. Eine Anzahl Freistaatler hat "sich ergeben. I Unsere Offiziere berichten, daß eine Anzahl Buren ein I Geschütz und eine Maschinen-Kanone in unser Lager I gebracht haben. Die Königs-Kavallerie-Brigade ist nach I Thalochu abgegangen, um unter den dortigen Einwohnern I eine letzte Proklamation so viel wie möglich zu verbreiten. I Die Proklamation findet bereits großen Absatz. London, 19. März. Aus Pretoria wird vom 16. I d. M. gemeldet: Die Verluste der Buren seit Beginn I des Krieges sind von amtlicher Seite wie folgt veranschlagt: I 672 Tote, 2129 Verwundete, 24 durch Unfall Getötete, I 171 durch Unfall Verwundete. An Krankheit gestorben 99, | sonstige Kranke 1071, im ganzen 4371. London, 19. März. Aus Lorenzo Marquez I wird vom 17. d. M. gemeldet: Die portugiesischen Behörden I verweigerten einem Telegramm aus Beida zufolge das | Auslaufen eines großen Quantums Proviant von I Maultieren usw., welche nach Rhodesia bestimmt waren. Deutsches Reich. Berlin, 18. März. In parlamentarischen Kreisen wird dem „Berl. Tagebl." zufolge angenommen, daß die am Samstagabend unterbrochene Weiterberatuag der lex H ei nze und die Gesamtabstimmung über dieselbe vom Präsidenten zu gelegener Zeit, nämlich erst nach Ostern auf die Tagesordnung im Reichstage gesetzt werden wird. Vorderhand soll in erster Linie die Etatberatung soweit gefördert werden, daß der Etat rechtzeitig fertiggestellt werden kann. — Das „Berliner Tageblatt" berichtet, daß Pastor Weingart der Einladung des Berliner Magistrats zu einer Gaftpredigt für die zweite Predigerstelle an der Markus Kirche nicht Folge leisten wird, da er sicher zu sein glaubt, nicht bestätigt zu werden. — Der Direktor der Marine-Akademie, Kapitän z. S Freiherr v. Maltzahn, wurde zum Kontre-Admiral befördert. — Von einer englischen Unverschämtheit gegen den deutschen Kaiser wird aus London berichtet. Dort ist soeben ein neues illustriertes Bilderbuch für englische Kinder erschienen und in diesem findet sich u. a. ein Bild: Her Most Gracious Majesty. Aus ihrem erhöhten Thron fitzt, die Krone auf dem Haupt, die Königin Viktoria imponierend durch Leibesfülle. Vor dem Thron, aber wesentlich tiefer als der Fuß des Thrones, steht unser Kaiser, eine Figur, wie etwa ein mäßig großer, schlechtgenährter Schulknabe, in der Uniform der Garde du Corps, mit dem Helm der Garde du Corps, der aber statt des Adlers als Helmzier einen Papageien trägt. Er stützt die Linke in die Hüfte und macht der Königin mit der Rechten eine Faust. Sein Gesicht drückt Unmut und Drohung aus. Der indische Diener der Königin, der hinter ihrem Thron steht, grinst spöttisch über den Kaiser. Daneben die Verse: Unsere Königin und Kaiserin Ist größer und weiser, Als alle fremden Herrscher, Einschließlich „der Kaiser". Die letzten Worte haben im Original auch die Gänsefüßchen. Eine solche Darstellung ist, deutsch heraus gesagt, eine Unverschämtheit, fast ebenso stark, wie die Unverschämtheiten, die dem Kaiser vor vier Jahren von England aus gesagt und angethan wurden, nachdem er das bekannte Telegramm an den Präsidenten Krüger gesandt hatte. Berlin, 18. März. Die diesjährige M ä r z f e i e r ist ruhig verlaufen. Auf dem Friedhöfe der Märzgefallenen war trotz des strömenden Regens der Andrang ziemlich groß. Die Seitenzugänge zum Friedhöfe waren abgesperrt und ein großes Polizeiaufgebot zur Stelle. Gegen Mittag waren etwa 200 Kränze niedergelegt. Die streikenden Tischler ausieinzelnen Fabriken waren ziemlich zahlreich vertreten. Die Inschrift ihres Kranzes lautete: Von den streikenden Tischlern. Auch von den Anarchisten waren mehrere Kränze mit schwarzen Schleifen niedergelegt. Die Polizei entfernte auch diesmal eine Anzahl Schleifen mit Inschriften. Von liberaler Seite hatten der Verein Waldeck, der freisinnige Volks-Verein und der liberale Bezirks-Verein Kränze niedergelegt. Ferner war ein Kranz niedergelegt von der sozialistischen Reichstags- Fraktion. Heute mittag fanden mehrere sozialistische Festversammlungen statt. Osnabrück, 18. März. Das Landeskonsistorium soll im Zusammenhänge mit dem Fall Weingart die Dis- ziplinaruntersuch ung gegen einen zweiten Geistlichen eingeleitet haben. ♦ ♦ e Eudglarrdfeirrdliche Kuudgebuugeu in Dresden. Dresden, 17. März. Entgegen den in den Londoner „Times" in der letzten Zeit aufgetauchten Meldungen von englandfeindlichen Kundgebungen seitens der Dresdener Bevölkerung veröffentlichen heute die „Dresdener Neuesten Nachrichten" einen längeren Artikel, in welchem auf Grund der in Dresden allgemein bekannten Thatsachen der Beweis erbracht wird, daß englische Unter- thanen, welche in Dresden wohnen, sich während der Dauer des südafrikanischen Krieges mehrfach in provozierender Weise benommen haben, und die Empfindungen der Dresdener Bevölkerung dadurch in hervorragendem Maße gereizt wurden. Es wird im einzelnen auf ein Vorkommnis hingewiesen, welches sich vor der Einfahrt des Dresdener Sportplatzes abspielte, wo junge Engländer sich provozierend benahmen, sodaß sie schließlich vom Sportplätze gejagt werden mußten. Es wird weiter ein Vorgang im Residenz-Theater angeführt, wo Engländer, die sich mit den nationalen Farben geschmückt hatten, sich provozierend benahmen. Endlich wird eines Vorgangs im Zentral-Theater Erwähnung gethan, wo englische Provozierungen ebenfalls allgemeinen Unwillen des Publikums erregten. Die Dresdener Preffe hat seinerzeit die Verunreinigung der englischen Kirche durch Sudelei' v | einmütig als dumme Jungenstreiche verurteilt. (Wir lommec | morgen auf die Sache näher zurück. D. Red.) Ausland. I Wien, 18. März. Die gesamte hiesige Preffe mit I Ausnahme der antisemitischen drückt ihre volle Befrie. I digung aus über die Niederlage, welche bie Ur | Heber der lex Heinze gestern im deutschen Reich- | tage erlitten haben. Das „Neue Wiener Tageblatt' I schreibt: Ueberall wo freiheitliche Gesinnung und fortschriw I liche Empfindung herrscht, wird die Ablehnung dieser re» I aktionären Schöpfung große Befriedigung Hervorrufen. Wien, 18. März. Wie verlautet, wird am Dienstag I die Vertagung des Reichsrats öffentlich bekannt ge.- I geben werden. Wien, 18. März. Aus der Veröffentlichung einer amtlichen Anzeige der Verlobung der Kronprinzessin Stephanie mit dem Grafen Lonyay in der „Wiener Zeitung" schließt man, daß dir I Vermählung in Miramare in den ersten Tagen der nächsten I Woche stattfinden wird. Die Verlobung soll übrigens for- I mell erst in den letzten Tagen vollzogen worden sein, nachdem Graf Lonyay beim Obergespan des Zempliner Komi- I lates, wo er begütert ist, den Dispens vom Aufgebote erwirkt hatte, das durch ungarisches Ehegesetz von 1894 auch für Eheschließungen ungarischer Staatsangehöriger im Aus- lande vorgeschrieben ist. Graf Lonyay soll bereits vollkommen genesen sein. Prag, 17. März. Der heute vormittag stattgehabten feierlichen Installation des neuen Bürgermeisters Dr. Lob wohnte auch der deutsche Konsul Freiherr von Seckendorf bei. Paris, 18. März. Das „Memorial Diplomatique- ! schreibt: Eine große Gefahr droht England in Egypten. Der Führer der Senuffi-Sekte, welche neun Millionen bewaffneter Anhänger zählt, und nicht nur Vertreter in Kairo, sondern auch in Alexandrien und Konstantinopel und in allen größeren europäischen Städten zählt, steht im Begriff, den Engländern im Nilthale den „heiligen Krieg" zu erklären, Sidi Muhamed, der Führer der Sekte, hat nichts mit dem getöteten Khalifen im Sudan gemein und stand sogar immer in recht freundschaftlichen Beziehungen mit dem Mahdi von Khartum. Sidi Muhamed kann, wenn er will, eine mit den besten Waffen ausgerüstete Armee von 500 000 Mann auf Egypten und den Sudan werfen. Die Senuffi-Sekte erklärte den türkischen Sultan als ihren Khalifen. Dublin, 18. März. Anläßlich des Umzuges des neuen Lordmayors, welcher beabsichtigte der Königin bei ihrem Besuch in Dublin eine Adresse zu überreichen, fanden seitens der Nationalisten und Intransigenten ernste Straßen- excesse statt. Der Wagen des Lordmayors wurde mit Steinen bombardiert und feine Fenster zertrümmert. Es wurden viele Verhaftungen vorgenommen. Kokales und PravinMes. ** Ernennungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 13. März l I- den Registraturassistenten, Forstassessor Karl Fleck und den Registraturassistenten Philipp Jünger, beide zu Darmstadt, zu Ministerialregistratoren bei oem Ministerium der Finanzen zu ernennen. *• Stadttheater. Bezüglich der gestrigen Aufführung des „Rattenfänger" sei nachträglich bemerkt, daß infolge plötzlicher Erkrankung des Herrn Kirchhoff Herr Wilhelmi die umfangreiche Titelpartie erst morgens während der Probe übernahm, und muß man unter diesen Umständen konstatieren, daß die Aufführung trotzdem eine wohlgelungene war. — Morgen Dienstag findet als Bolksvorstellung auf besonderen Wunsch eine Wiederholung des Schwankes „CharleyS Tante" statt. DaS zuerst angesagte Trauerspiel „Emilia Galotti" wird in nächster Woche als letzte Bolksvorstellung gegeben werden. ** Ritter Haus-Konzert. Die Konzertmüdiakcit des Gießener Publikums muß in dieser Saison besonders groß geworden sein; denn wohl selten hat ein berühmter Künstler vor einer so wenig zahlreichen Zuhörerschaft gesungen, wie vorgestern AlfredRitterhausimgroßen Saale des Gesellschaftsvereins. Freilich waren Jahreszeit und Tag für die hiesigen Verhältnisse so ungünstig wie möglich gewählt, aber trotzdem hätte man bei dem guten Klang, den der Name Alfred Ritterhaus überall hat, einen besseren Besuch des Konzertes erwarten sollen. Alfied Rittershaus ist in der That ein Tenorist von eminenten Fähigkeiten, der unter seinen Kollegen einen der hervorragendsten Plätze mit Recht beanspruchen darf. Er verfügt nicht nur über ein klangvolles, in allen Lagen vorzüglich ausgeglichenes Organ, das der verschiedensten Tonschattierungen fähig ist, sondern besitzt auch die Gabe, dasselbe dem Charakter der verschiedenen Tondichtungen, die er vorträgt, entsprechend zu verwerten. Daß er hierbei in einer vorzüglichen Textaussprache eine wesentliche Unterstützung findet, ist leicht begreiflich. Das feurige Temperament des Künstlers findet seine schönste Bethittigung in den dramatischen Szenen seiner Programme. Die Szene und Arioso des Canio aus „Bajazzo" und die Erzählung vom Gral aus „Lvhengrin" erfuhren durch ihn eine Wieder gäbe, die über jede Kritik erhaben ist, und die selbst den verbissensten Nörgler zum Schweigen bringt. Von seinen Liederspenden standen die ersten nicht auf gleicher Höhe nur den dramatischen Vorträgen, doch waren hieran in erster Linie eine kleine Indisposition, mit der der Künstler rin Anfang des Konzertes zu kämpfen hatte, wie auch das wenig ermutigende Bewußtsein schuld, vor so wenig zahlreichem Publikum singen zu müssen. Ganz wundervoll sang Herr Rittershaus nach dem Postillonslied von Adam das als Zugabe gespendete Liedchen „Und der Hans schleicht umher." Die Begleitung zu den Gesängen hatte Fräulem Marie Kleinhanns aus Hannover übernommen, die sich dieser zum Teil nicht leichten Aufgabe mit Geschick und Glück entledigte und sich zugleich mit einer Reihe der ver- schiedenartigpen Solovorträge für Klavier als eine Pianistin von nicht unbedeutenden Fähigkeiten einführte. „tiU I- St>8 SW H”tk -d •sss SW bet WEbch rmam* J»® . Mbaude WW oie erfor -ur Asügung OT Ehrung des. ein Ander zu bt slark beschädigten begangen vrd, in Schaden an der ck sich in der Ruine dem höher gelegen tiefer gelegenen r einen recht HW ichvn vor fahren aber snr einen 6 derselbe nur we zwar zur Not ü wä'rts Rettern, ist dies äußerst c bedürftig ist das Musiklinde aus Mögen diese hint ständen abgeholp ? Bleicher woch und Tonne im hiesigen Gerne gtnv'ötyihd) tjoeb; f. fyeityotj im 2urd, Wutynfniippel 9 $ Aniippel pro Raum Berkholz erreichten zirka 14000 Mark. Beteiligung von j Betterau, stark. H-Ober-See findet hier Bürge didaten aufgestellt geben. ^.F.Michelb hinter Hielt zuerst' N»ur selten rr tontyit erlogen lachheber aus. SW werden. sand hier Bing eme sehr bewegte Parteien um hei UM Wn uw Stimmberech w Stimmen auf , auf den feitbe VeL9M Prühi Ä. öusarnmem Stbe fobann bur "10nN- bem 26. 2 5-;Ss (benfi , 11 d) u lit p 11 ;Ubt- bewarben i; Statoren h^n lern A " n sm nwe[ Ä ÜlQUet Ü0tSe gab SM; sSs- |h?4^ Ai 'Will. inMrr. vmtzüchr Hoheit iw MM, am 13. Närj cha^eM §orl ?(d - Ityp ^Wt,btibt :atoten beim to- er gestrigen täglich bemerlt, ®' Herrn Kirchs hm itelpartie erst «W ) muß man unter ich W«» **" Dienstag findet -en Wunsch eine M S Tante" statt. nilia Galotti" m' stäung gegeben« t Die WW dieser Saigon ber eiten hat ein W ; sö sr-is yte man L *«8 6 SV' e £S ® * Kg1? Tonä ei9^1 3#K5? «ÄÄ htzVtzL mit pet roie Aja ien hnt '. jpflii 's V- ti tzSSf <;Wj Äusg^Kch b . mit/'^F em A ZK LK 'lgung betöL, e’n'‘ •* »ra* Äs ML 2®**°« Aufgebot,, .^letz von 1894. . ^angehöriger chi' nN soll bereis. ■’JS* N*ti s^/Sermristn, e Konsul Frechen w wmxjoi ^lomatimn Jj’J» •Mhili- «fst'vkkte, welche 1(r M und nicht nur fr fjanbriea und Ronfi-' paischen Städten S - Schale den,hei.- .berMrer derk Pn im Sudan ge>- ldschastlichenBeGs- di Muhamed fami, tn; ffen ausgerüstete hu und den fyiiu/mfiH. tischen SM sH ty.tu des Unycgti der neuen der L>iigin bei chrew bergen, sanden sritevi en ernste Straßen Lordmayors wurde m ifter jtrtrüinmtrt. 6! i wo. Wenn ihr vorgestern nicht alles so gelang, wie sie wohl selbst gewünscht hätte, so darf es ihr um so weniger angerechnet werden, als auch sie von dem schwachen Besuch des Konzertes sicher wenig erbaut gewesen ist. Das Publikum zeigte sich für sämtliche Vorträge äußerst dankbar und applaudierte sehr reichlich und herzlich. Wir können heute schon verraten, daß dieser moralische Erfolg Herrn Rrtters- haus veranlassen wird, sein erstes Auftreten in Gießen nur als Abgabe seiner Visitenkarte zu betrachten und seinen Besuch bei günstigerer Gelegenheit zu wiederholen. Hoffen wir daß unser kunstsinniges Publikum ihn dann durch recht zahlreiches Erscheinen für den vorgestrigen Ausfall entschädigt. Pr. th. Vom Gleiberg. Die rauhen Sturme des Winters und besonders das nasse Wetter der letzten Zeit haben leider diesesmal auch ihre sichtbaren Spuren an dem altehrwürdigen Gleiberg hinterlassen. Es schreibt uns darüber ein Freund der Ruine von hier: Bedauerlicherweise ist infolge von Wind und Nässe das Gewölbe im allerältesten Teil der Burgruine Gleiberg, soweit es den Eingang zu dem noch gut erhaltenen inneren Burgkeller bildet, teilweise eingestürzt und beschädigt. Es sperren die herabgestürzten Steinmassen vollständig den Zugang zu dem tiefsten Teil der Ruine. Falls der Schaden nicht schleunigst repariert wird, steht der Zusammenbruch des ganzen gewölbeartigen Eingangs zum Keller zu befürchten und ginge damit einer der interessantesten Teile unserer Ruine unwiederbringlich verloren. Falls der Gleiberg- Verein hier nicht eiligst seine Pflicht thut, dürfte es Sache der Aufsichtsbehörde sein, hier das erforderliche zu ver- inlassen. Schon seit Jahren liegt der Beschluß der Generalversammlung des Gleiberg-Vereins vor, den Flurbelag im Wirtschaftsgebäude zu erneuern. Ein Gönner des Vereins Eint hierzu die erforderlichen Platten dem Verein kostenlos zur Verfügung gestellt. Aber von Jahr zu Jahr wird die Ausführung des Beschlusses verschoben. Es ist fast als rm Wunder zu bezeichnen, daß hier auf dem mehr wie stark beschädigten Fußbodenbelag, der naturgemäß stark begangen wird, noch kein Mensch gestürzt ist und dabei Schaden an der Gesundheit genommen hat. Früher befand sich in der Ruine eip Treppchen, welches gestattete, von d»em höher gelegenen mittleren Teil der Burg nach dem tiefer gelegenen vorderen Teil zu gelangen, von wo man einen recht hübschen Fernblick hatte. Das Treppck)en war schon vor Jahren schadhaft und ist endlich entfernt worden, über für einen Ersatz hat man leider nicht gesorgt, obgleich d-erselbc nur wenige Mark kosten würde. Ein Herr kann zwar zur Not über Steine und Geröll die ca. 2 Meter ab- Liäi'ty klettern, aber für Damen, und diese sind neugierig,' isst dies äußerst gefährlich. Recht schadhaft und besserunas- ti'dürftig ist das hölzerne Schutzgeländer an dem von der Mufiklinde aus steil an zur Burg führenden Fußpfad. Mögen diese Hinweise dazu führen, daß auch diesen Uebel- ständen abgeholfen wird. ? Bleichenbach, 17. März. Am verflossenen Mittwoch und Donnerstag fand die Holzner st ei gerung irn hiesigen Gemeindewald statt. Die Preise waren außer» gewöhnlich hoch; so wurden für einen Raummeter Buchenscheitholz im Durchschnitt 12 Mark, für einen Raummeter d-uchenknüppel 9 Mark, Reisig 1.50 Mark und Kiefern- Knüppel pro Raummeter 6 Mark bezahlt. Auch Bau- und Werkholz erreichten sehr hohe Preise. Die Einnahme betrug zirka 14 000 Mark. Trotz ungünstiger Witterung war die Äeteiligung von fremden Käufern, besonders aus der Wetterau, stark. H. Ober-Seemen, 18. März. Montag den 26. März si nbet hier Bürgermei st erwähl statt. Da zwei Kandidaten aufgestellt sind, so wird es eine lebhafte Wahl geben. K. F. Michelbach bei Schotten, 18. März. In diesem Winter hielt zuerst die Influenza ihren Einzug in unserem Torf. Nur selten wurden Häuser verschont. Kaum ist diese Krankheit erloschen, so tritt unter den Kindern das Scharlochfieber auf. Infolge dessen mußte die Schule geschlossen werden. §§ Burkhards (Kreis Schotten), 18. März. Gestern sand lsier Bürgermei st er wähl statt. Die Wahl war eine sehr bewegte; schon seit einiger Zeit stehen die beiden Parteien üm heftigsten Kampfe; auch fehlt es an dem notigen Essen und Trinken in den Wirtschaften nicht. Von 111 Stimmberechtigten gaben 105 Zettel ab. Es fielen 53 Stimmen auf den Kandidaten Heinrich Klein und 52 auf den seitherigen Bürgermeister Heinrich Kunk- 1 e r. Nach Prüfung der Stimmzettel ergab sich, daß zwei Zettel zusammengehangen hatten, infolge dessen von der iöahlkommission die Wahl für ungiltig erklärt wurde. Es wurde sodann durch die Schelle bekannt gemacht, daß am Montag, dem 26. März, eine weitere Wahl stattsindet. ?VomnordwestlichenVogelsberg, 18. März. Während wir uns noch vor acht Tagen des herrlichsten Frühlingswetters erfreuten, hat sich seit gestern die Natur wieder in ein glänzendes Schneegewand gehüllt. Infolge der wechselnden Witterung läßt der Gesundheitszustand der Bewohner viel zu wünschen übrig. Namentlich die Influenza hat viele Leute auf das Krankenlager geworfen. ss D i e b u r g, 18. Mürz. Um die erledigte erste Mäd - ä) e n s ch u l st e l l e dahier, auf welcher Präsentationsrecht ruht, bewarben sich vier Lehrerinnen. Die Herren Prä- iertatoren haben sich jetzt für die Schulverwalterin Fräulein A. Deckelmann zu Seligenstadt, eine geborene Dieburgerin, entschieden. ss M o s b a ch bei Dieburg, 18. März. Unter Leitung des Herrn Baron von Haxhausen wurden in letzter Zeit in unserer Umgegend Nachgrabungen nach Ueber- testen .aus der Steinzeit veranstaltet, welche ein iberaus (günstiges Resultat, ergaben. Die zahlreichen Funde mürben heute im „Bachgau - Hof" in unserer Nachbargemeinde Wenigumstadt zu einer interessanten Ausstellung gruppiert. Sie gaben ein anschauliches Bild von der in grauer Vorzeit im Bachgau ansässigen Bevölkerung. Die damalige Bevölkerungsziffer stand der jetzigen kaum nach; mir tagen die Ansiedelungen ehemals auf den Höhen, vLhreno man die jetzigen Wohnorte nur im Thale findet. Die Wohnplätze bestanden aus runden zeltartigen Hütten, di« nach Art unserer Fachwerke aus Lehm hergestellt und imsgebrannt waren. In der Mitte der Hütte befand sich time vier bis sechs Fuß große Vertiefung, welche zur Asueruug diente. Durch diese an der schwarzen Erde deut- M erkennbaren Feuerungs-Anlagen kam man zur Entdeckung der Ansiedelungen. Die Steininstrumente, Kochgeschirre, Knochenreste rc. wurden bei Einebnung des Bodens in die Vertiefung gezogen, und mit verrußter Erde überdeckt. In sämtlichen Ansiedelungen fand man bis jetzt noch kein einziges Instrument aus Eisen, ein treffender Beweis für das hohe Alter der Fundstücke. Bemerkenswert ist auch die Aehnlichkeit der Fundstücke mit Ausgrabungen ans der -Steinzeit in Oberitalien, indem die dort gefundenen Kochgeschirre genau dieselben Verzierungen aufweisen. (1 Seligenstadt, 18. März. Der unserer evangelischen Gemeinde gehörende Pfarrgarten, eine Schenkung der verstorbenen Eheleute Steuerrat Rau, ist mit Zustimmung der Kirchenbehörden um die Summe von 5000 Mk. an die politische Gemeinde käuflich übergegangen. Bei Ausführung des geplanten Straßendurchbruchs vom Gasthaus „Zum Schwan" nach dem Bahnhöfe wird der Garten von der neuen Straße durchschnitten. Der zum Garten gehörende „Festungsturm" soll erhalten bleiben, und wurde zu diesem Zweck von den Herren Landtagsabgeordueter Horn und Bürgermeister Nover um 1000 Mark angekaust. Für die evangelische Kirchengemeinde wird demnächst ein anderes Gartengelände erworben. — Herr Post-Assistent Scheid zu Darmstadt, ein geborener Seligenstädter, hielt gestern abend im „Riesen" für die Mitglieder und Freunde des Ortsgewerbevereins einen Vortrag über die wichtigsten postalischen Bestimmungen. Der Vortrag war»gut besucht und wurde mit Beifall ausgenommen. A Klein Krotzenburg, 15. März. Die 36jährige unverheiratete Fabrikarbeiterin Elisabethe Kopp von hier, welche dieser Tage ihr Kind unmittelbar nach der Geburt durch Ertränken in einer Pfuhlcisterne tötete und seitdem unter Polizeiaufsicht stand, wurde jetzt nach dem Seligenstädter Bezirksgefängniffe verbracht und gestern nach dem Provinzial Gefängnisse zu Darmstadt überführt. Das anfänglich hartnäckige Leugnen ist inzwischen einem reumütigen Geständnisse gewichen. )( Mainz, 18. März. Die bevorstehende Guten- b er g feier beherrscht sozusagen gegenwärtig das ganze öffentliche Leben hier. Zu den prachtvollen Kartons Conrad Sutters zu dem Festzuge, welche verflossene Woche in der „Stadthalle" ausgestellt waren, hat in den Nachmittagsstunden eine wahre Völkerwanderung stattgefunden, und alle Kreise der Bevölkerung haben sich beeilt, sich irgend eine Gruppe des Zuges zur Teilnahme zu sichern. Schon in den ersten Tagen der Ausstellung des Zuges waren die Anmeldungen zur Teilnahme an dem Zuge sowohl seitens einzelner Personen wie auch der verschiedeusteu Korporationen so zahlreich, daß man sich entschließen mußte, noch einige weitere Gruppen in den Zug einzufügen. Die jüngere Damen- und Herrenwelt hier spricht nur noch von der Gutenbergfeier und dem Festzug, und hat Meister Conrad Sutter keine kleine Mühe, den Wünschen der weiblichen Zugteilnehmerinnen alle gerecht zu werden. — Zu der populären Festschrift für die Feier, welche in 2000 Exemplaren gedruckt werden soll, sind jetzt die Beiträge eingeliefert. Dieselben behandeln: Gutenberg und sein Werk (Verfasser: Landgerichtsdirektor Dr. Bockenheimer), über das Zunftwesen (Dr. Seidenberger), die litterarischen Zustände zur Zeit Gutenbergs (Dr. Schrohe) und eine Zusammenstellung über die Gutenberg-Litteratur (Dr. Heidenheimer). )( Mainz, 18. März. Kommenden Sonntag findet hier ein hessischer Handelskammertag statt. Auf der Tagesordnung stehen sämtliche Gegenstände, welche als Beratungsgegenstände auf dem demnächst stattfindenden deutschen Handelstage auf der Tagesordnung stehen, sodaß auf dem hessischen Handelskammertag gewissermaßen eine Vorberatung der Gegenstände stattsindet, die demnächst den deutschen Handelstag beschäftigen werden. — Der Zahlmeisteraspirant Mertens vom 63. Feld-Art.-Regiment ist seit dem 12. März spurlos verschwunden. Es wird vermutet, daß sich Mertens ein Leid zugefügt hat. Vermischtes. * Fiume, 18. März. Großes Aufsehen erregt die Verhaftung des Sekretärs des hiesigen serbischen Konsulats Fröhlich. Derselbe ist verdächtig, die Fabrik seiner Mutter angezündet zu haben, um die darauf stehende Versicherungssumme zu erheben. - 1 m .j._ BSBe i-jl. . saaasx sssbs es —j.uj 1 = Kirche und Schule. — Gera, 18. März. Die Amthorsche höhere HandelS- lehranstalt, welche vor kurzem auf 50 Jahre ihres Bestehens zurück« blicken durste, entließ zu der großen Anzahl von Zöglingen, die im Laufe der langen Zett für ihren kaufmännischen Beruf vorgebildet wurden, in diesem Jahre 19 junge Leute mit dem Zeugnis der Reife und zwar einen Schüler mit der Zensur 1, zwölf mit 2, und die übrigen mit 3. Arbeiterbewegung. A Mainz, 18 März. Die Lohnkommission der im Ausstand befindlichen Tüncher- und Malergesellen hier hat heute Vormittag in der Stadt ein Flugblatt verteilen lassen, in welchem des längeren ausgeführt ist, daß als Urheber des gegenwärtigen Lohnkampfes einzig und allein die Tüncherinnung anzusehen sei, die sich entschieden weigere die Lohnsätze anzuerkennen, die schon lange in den Nachbarstädten Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt beständen. Lübeck, 16. März. Die Malergehilfen find in einen Ausstand eingetreten, weil ihnen die Bewilligung erhöhter Lohnforderung und Verkürzung der Arbeitszeit auf neun Stunden versagt wurde. Bremen, 16. März. Die Holzarbeiter Bremens und Umgegend traten in einen allgemeinen Ausstand ein. Leplitz, 17. März 500 Ausfiändische versuchten durch Drohungen im Austria-Johannes-Britanniaschacht die Einstellung der Arbeit zu erzwingen. Durch Militär wurde die Maffe zersprengt. Zwei Personen wurden verhaftet. Rürfchau, 16. März. Eine große Anzahl von Arbeitern hat sich zur Wiederaufnahme der Arbeit für morgen und Montag angemeldet. Morgen hält des Einigungsamt eine Sitzung. Schadlar, 16. März. Wegen der Entfernung eines ausständischen Arbeiters aus seiner der Kohlengewerkschaft gehörigen Wohnung kam es zu Zusammenrottungen, deren Teilnehmer von der Gendarmerie zerstreut wurden. Unter den Arbeitern herrscht gereizte Stimmung. MLHrisch-Ostrau, 18. März. Infolge der bestimmten Zusicherung der Regierung, die Arbeitszeit zu regeln und Generalpardon zu erwirken, beschloß daS Streikkomitee, im Sinne einer friedlichen Beilegung des Streikes zu wirken. Seraing, 16. März. Auf zwei Schächten der Zeche Marchaye sind sämtliche 500 Arbeiter ausständisch. Sie verlangen 10 Prozent Lohnerhöhung. Gestern wurde zwischen den Ausständiscben und den Arbeitgebern verhandelt. Man befürchtet, daß sich heule die übrigen Schächte von Marihaye sowie die Cockerillschen Gruben der Bewegung anschließen werden. Carmaux, 18. März. Die Grubenbesitzer gaben eine abschlägige Antwort auf die jüngsten Forderungen der Arbeiter. Sie erklärten, den Schiedsspruch von 1892 nicht übertreten zu haben und in ihren letzten Konzessionen weit genug gegangen zu sein._________________ Sjridjto der vereisi-tra Frsuksurter Stidttheater. Opernhaus. Dienstag, 20. März. '/>7 Uhr. Gastspiel des Kammersänger» Herrn Curt Sommer vom Hoftheater in Berlin „Hugenotten" Raoul: Herr Sommer. Im Ab. Gew. Pr. Mittwoch, 21. März. 7 Uhr. Zweites und letztes Gastspiel des Fräulein Fritzi Scheff vom Hoftheater in München. „Postillon von Lonjumeau" hierauf „Kurmärker und Picarde". Außer Ab. Gew. Pr. Donnerstags 22. März. /, Uhr: Versammlung der konfirmierten Mädchen der LukaSgemeinde im Schwesternhaus (JohanneSstraße). Pfarrer Euler. Sonntag den 25. März findet Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas« und die Johannesgemeinde im Abend- gottesdienst statt. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Zu dieser Abendmckhlsfeier in der Passionszeit werden mit der Gemeinde insbesondere auch die Konfirmierten des vorigen Jahre- und der vorangehenden Jahre herzlich eingeladen. Markus Bauer* Kirchenplatz II. — Herrenkonfektion. — Anfertigung n. Mass In eigener Worketätte. Ärmste Meldungen. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 19. März. Zu der gestern an der Börse von den Aeltesten der Berliner Kaufmannschaft einberufenen Protest-Versammlung gegen das Fleischbeschaugesetz hatten sämtliche Handelskammern West- Süd- und Mittel-Deutschlands Delegierte oder Zustimmungs- Adressen gesandt. Es wurde eine Resolution gegen das betreffende Gesetz angenommen, ebenso in einer vom berliner Wahlverein der freisinnigen Bolkspartei einberufenen Versammlung. Berlin, 19. März. DaS „Kleine Journal" meldet auS Brüssel: Im Kantange-Gebiet des Kongostaates sind reiche Goldlager entdeckt worden. Berlin, 19. März. Wie das „Kleine Journal" aus bester Quelle /erfährt, ,finb Verhandlungen, im Gange, welche die Herstellung des Friedens mit den süd- af i kani sch e n Republiken bezwecken. Die deutschen und amerikanischen Diplomaten sind ernstlich bemüht, eine Basis zu schaffen, welche den Friedensschluß ermöglichen soll. Diese Dienste der genannten Staaten werden von England in wohlwollender Weise acceptiert, und es ist zu hoffen, daß Transvaal seine Unabhängigkeit mit Bezug auf die innere Verwaltung behält, während England eine gewisse Oberhoheit eingerdumt wird, wenn die Angliederung Transvaals und oes Oranje-Freistaates an die englische Kap-Kolonie ermöglicht und England seine berechtigte Machtsphäre in Afrika findet. Die ganze Aktion entspricht der politischen Ansicht unserer maßgebenden Kreise. Berlin, 19. März. Das „Berliner Tageblatt" meldet aus Lissabon: Der Kolonialminister, welcher vom Parlament interpelliert wurde, dementierte die Zeitungs-Nachricht, daß englische Konsular - Beamte in Laureneo Marquez die Verzollung der eingeführten Waren überwachten. In allen portugiesischen Zollhäusern sei es jedermann gestattet, der Waren-Verzollung beizuwohnen. Wenn Beauftragte des englischen Konsulats von diesem allgemeinen Rechte Gebrauch machten, könnte ihnen dies nicht verwehrt werden. Ludwigshafen, 19. März. Die „Pfälzische Rundschau meldet: Die Antwort des Kaisers auf das Begrüßungstelegramm der neugebildeten Ortsgruppe Ludwigshafen des Flottenvereins lautet: Herrn Geheimrat von Lavale. Seine Majestät, der Kaiser und König haben allerhöchst sich über die erfolgte Bildung der dortigen Ortsgruppe des Flotten-Vereins sehr gefreut, und lassen Euer Hochwohlgeboren ersuchen, allen Beteiligten allerhöchst ihren Dank zu übermitteln. Auf allerhöchsten Befehl: von Lucanus. Wien, 19. März. Die Hochzeit der Kronprin» zessin Wittwe Stephanie mit dem Grafen Lonyay findet bestimmt am 22. März statt. Wien, 19. März. Der Montags-Revue zufolge ist eine baldige Verständigung zwischen Oesterreich und Ungarn wegen Aufhebung der ungarischen Transportsteuer zu erwarten. Dagegen sind die Fragen betreffend Befreiung der ungarischen Staatsquote von der österreichischen Rentensteuer sowie die Aufhebung der Stromgebühren am eisernen Thor noch stationär. MH Bidetenl-Cfriffl. Eichenftammholz Wieseck, bin 19. März 1900. 2030 Jassay 2113 Die Beerdigung findet Dienstag den 20. März, nachmittags 3 Uhr, statt. Ver. 2123 Besten Moese, Berlin S.-W. tut für jetzt ober Ostern gesucht. 2121 J. M. Schulhof. empfiehlt Otto. 2110 Radebid-DreidtiL bertawi besten mit Fischbach, Seltersweg. ehrende nrllUU Anerkennungen! 50000 Kunden Ich fand, daß in den u er miet NN gen MAGGI Eichen-Nutzholz Kiefern Nutzholz Buchen-Scheit, Nadel-Scheit, Eichen-Knüppel, Nadel-Knüppel, Aspen-Knüppel, rm M If ff 3 24 7 136 2 6700 3600 54 185,51 fm, geeigne zu Bau-, Schreiner- und Glaserholz, 2 rm, 2 rm. Buchen Wellen (1. Durchforst. Nadel-Wellen, rm Nadel-Stöcke. Ostene Stellen Webers Würfel- Cbee Webers Würfel- Cbee , 1 vollst. Meyers Konversationslexikon u. a. m. 2. Eine gut erhaltene Bohrmaschine mit Fußbetrieb. Zusammenkunft morgens 9 Uhr beim Vorsteher. Ehringshausen, 16. März 1900. Der Bürgermeister. I. V.: Der Beigeordnete Gentners Echnhfett treu; es das Beste fei. Die Zusammenkunft ist oberhalb Fünfhausen. Beuern, den 17. März 1900. Großh. Bürgermeisterei Beuern. Hohversteigerung. Donnerstag den SS. März l. As., von vormittags 9 Uhr an, kommt im Beusrner Gemeindewald in verschiedenen Distrikten & Betr.: Vi'ehmlt , 26. März Dir Sbhaltt forf am 26. M WnkuiM tzchal V MS M btn vetrmiir 2- Geschieht Pflichtig. 3. Lieh aut seuche he Zmiderhand Gießen, bi Groß «rchverzeichnetes Holz zur steigerung: ßühversteigerung im Gemeikdewald von Aßlar am Donnerstag dem SS. März ds. Js. Schutzmarke. Karl Gentner, Göppingen Hutzversteigerung in dem LüHeflindenerWarkwalt». Es werden versteigert Donnerstag den 22. März aus den Abteilungen Sandhügel und Strauch: 140 Fichten- und Kiefernstämme Täglich von morgens 7 Uhr bis abends 10 Ubr 2127 frische, warme Iteischnmrst ä Pfund 40 Pfennig. Neuenweg 33. tM Das Grotzh an bit Kro, der tünttyerid Die Ableistun btt in Mn Gen sowie bnMgen ohne Ortsbürger z tag den 7. 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Klasse, 37 Stöcke, 70 Reiserprügel; 3. aus Hölzchen (zunächst Mit 38,30 fm, 1040 Fichten- der Kreisstraße): rm Buche: 14 Scheiter, 80 Stammprügel, 16 Reiserprügel; Reisstangen von 5 bis 7 cm Durch- 17 Fichtenstämme von 17 bis 27 cm Durchm. — 9,80 cbm; 4. aus Dörn- Messer und 6 bis 8 m Länge mit berg: rm Buche: 35 Stöcke, 30 Stammreiserprügel; 5,7 rm Fichten-Nutzprügel, 20,24 fm, 21 rm Nadel'Knünnes 1 Ä,eUr = 0.2R Cbm; 5. aus verschiedenen Distrikten: Lesholz und Kohl-^'^„1 o , ; "pp", reifer flachenweise. Das Holz unter Nr. 2 bis 5 kommt mittags bald nach V^rvon 13 rm in Schichten von 12 Uhr am Zusammenkunftsorte zum Ausgebote. I 2,5 und 3,5 m Länge, 6550 Wellen, den 86. März d. J. von io Uhr vormittags an auf dem141 rm Stöcke. Zwischen Laubach und Schotten), 1. aus Hoher Rain und Zusammenkunft maraen« Qf/ llfir Kirchberg: 600 rm Buchen-Stammreiser (Schichten); 2. aus Buchholz: .P l m i1 '"Orgens Uhr 25 rm Fichten-Stammreiser (Bohnenstangen); 3. aus Schiffenberg, Seifen« oem Randweg an Abteilung berg und Aue: rm Buche: 100 Scheiter und Prügel II. Kl , 60 Stöcke; 12 rm Sandhügel. gcben^cbeiter (teilweise Werkholz), 65 rm Erlen- rc. Prügel; rm Fichte: Groß-Rechtenbach, 12. März 1900. 24 Prügel (teilweise 3 Meter lang), 19 Stocke; 4 Eichen von 23 bis 58 cm 1937 Das Büra-rm»>isst»r-YIml Durchm. — 3,41 cbm (teilweise Glaserholz); 4. aus Roth: rm Fichte:I------------ourgermetster-Amt. 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