M. 871 Sonntag den 18. Nodembet- 150. Jahrgang 1900 Gießener Anzeiger General-Anzeiger ANe Anzeikien-Vermiktlungsstelleu tzeS In« enb Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegai. ZeilenprnS: lokal 12 Pfg^ auswärts 20 Psg. Aezugspreis vierteljährl. Mk. 2,86 monatlich 75 Pfg. mit Bringerlodn; durch die Abholestelle« vierteljährl. Mk. 1,90 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Rk. 2,40 Vierteljahr, mit Bestellgeld. Annahme von Anzeigen zu der oachmittagS für bat folgenden Tag erscheinenden Nummer bis norm. 10 Uhr, Abbestellungen spätestens abends vorher. GMeS Blatt. Orfchelvk tägNch mit Ausnahme deS Montags. Lie Gießener §i«milte«blätter werden dem Anzeiger tm Wechsel mit „Heff. Landwirt- u. „Blätter für Hess. Volkskunde- »lchtl. 4 mal beigelegt. Aints- unb 2!nzeigeNUhr mit der Einsegnung des die Russen bergenden Sarges ihren Anfang. In Anwesenheit ihrer aus Davos herbeigeeilten Angehörigen zelebrierte der griechisch - katholische Probst von Protopop o f f, der erste Geistliche an der griechischen Kapelle zu Wiesbaden, unter Assistenz eines zweiten Priesters eine Messe, deren Gesänge ein Männetquartett vom Ehor der Kapelle ausführte. Nachdem sodann der katholische Geistliche, Kirchlicher Rat Schäfer-Offenbach, ein kurzes Gebet verrichtet, hielt der evangelische Pfarrer Zaubitz die Träuerrede. Die Kapelle des 168. Infanterieregiments intonierte nach! dieser Ansprache einen Choral, worauf sich der Trauerzug formierte. Voran schritt die Musikkapelle, dann folgten die zehn Särge, getragen von je acht Eisenbahnbeamten. Die Geistlichkeit aller in Offenbach vertretenen Konfessionen schloß sich an, ihnen folgten die Angehörigen, Behörden, der Gesangverein Liederzweig, Offiziere, Bahnbeamte in großer Zahl, Feuerwehr usw. Auf dem Wege zum Massengrabe bildeten Tausende von Menschen Spalier. Das Hinablassen der Särge in das etwa 40 Quadratmeter große Grab wurde in der Weise bewerkstelligt, daß in der vorderen Reihe sechs, in der Hinteren vier Särge zu stehen kamen. Die Klänge des Chopin'schen Trauermarsches begleiteten das tzinabsinken der Sarge. Als" erster Redner ergriff Kirchlicher.Rat Schäfer das Wort. Wir sind, so führte er aus, an einer Grabstätte versammelt, um elf unserer Mitmenschen zur letzten Ruhe zu betten. Wie das Geschick die Verunglückten vor ad)it Tagen aus verschiedenen Landen zusammengeführt chat, so ruhen sie hier gemeinsam im Grabe. Ganz Deutschland durchbebte Schmerz und Teilnahme, ja die ganze Welt nahm innigen Anteil an der Katastrophe. Für die verunglückten Israeliten sprach Rabbiner Dr. Goldschmidt. Nun folgte Probst von Protopopoff mit einer Trauer- und Trostrede in russischer Sprache, die mit dem „Vaterunser" in deutscher Sprache schloß. Der Männergesangverein Liederzweig sang daraus den Trauerchor „Wie sie so sanft rühm". Einigen kurzen Worten des Pfarrers Zaubitz folgte eine Ansprache des Eisenbahn-Präsidenten Thome. Unter den Klängen der Jnfanteriekapelle, die „Es ist bestimmt in Gottes Rat" zum Schsluß der ergreifenden Trauerfeierlichkeit intonierte, folgte eine Kondolation der Spitzen der Behörden bei den anwesenden Angehörigen der Verunglückten. Bis in die späten Abendstunden war das blumengeschmückte Massengrab der Zielpunkt Tausender von Menschen. Prozeß Sternberg. Berlin, 16. November. Staatsanwalt Brant teilt mit: Die Staatsanwaltschaft hat sich wegen der Ladung der Margarethe Fischer telegraphisch nach New York gewandt. Diese hat fidy bereit erklärt, sofort zu reisen, aber unter folgenden Bedingungen: 1. freies Geleit, 2. Zahlung von 5000 Mark, 3. 'freie Fahrt 2. Klasse und freie Verpflegung für sich und ihre Begleiterin Helene Fischer. Der Staatsanwalt bemerkt, daß er bereit sei, soweit dies innerhalb der gesetzlichen Grenzen geht, die Hand dazu zu bieten, tv-ft die Fischer hier in Berlin an Gerichts stelle erscheine. (£-3 werde sich fragen, ob der preußische Staat, unter ixfl'en Steckbrief die Fischer stehe, diese erfüllen könne, t^anz unerfüllbar erscheine ihm die Zahlung von 5000 Mark, dagegen wäre freie Her- und Rückfahrt 2. Kajüte zu gewähren. Der Gerichtsbeschluß lautet: Ter Gerichtshof weist die Zumutung, einer als Zeugin vorgeladenen Person g ewisse Bedingungen zu erfüllen, zurück, namentlich auch die Zumutung, ihr 5000 Mark zu zahlen. Der Gerichtshof erklärt sich ferner für unzuständig, die Gewährung freien Geleits zu beschließen, weil die Strafsache Fischer sich erst im Vorverfahren befindet und eine Verbindung dieser Sache mit der Sternberg'schen durch die Strafkammer nicht beschlossen werden kann. Der Gerichtshof giebt dem Staatsanwalt anheim, die Aufhebung des Haftbefehls durch das Amtsgericht herbeizuführen, und ist bereit, diejenigen Gebühren anzuweisen, die angemessen und gesetzlich sind. Dazu sind auch die Gebühren für die Mitreise einer Gesellschafterin zu rechnen. Hierauf wird die Vernehmung der Frau Valeska Hausmann fortgesetzt. Sie verbessert ihre Aussage dahin, daß das Mädchen Callis ihr schau vor ihrer ersten polizeilichen Vernehmung den Namen Sternberg genannt habe. Die Callis bestreitet dies. Die Zeugin Hausmann erklärt ferner, daß der Angeklagte Luppa auf sie nie Beeinflussungsversuche gemacht habe, sie seien vielmehr nur vom Kapitän Wilson ausgegangen. Dieser habe sich auf dem Gerichtskorridor an*, dem Tage, als sie vor dem Untersuchungsrichter vernommen wurde, au sie herangemacht und in einem osfenstehenden „Zimmer der Angeklagten" viel Bier getrunken. Daß der Krimiual- schutzmann Stierstädter öfter in ihrer Wohnung gewesen und auch über den Prozeß Sternberg mancherlei gesprochen habe, giebt sie zu, verweigert aber ihre Aussage über ihren weiteren Verkehr mit Stierstädter. Richtig' sei es, daß er mit der Zeugin Brauer in Verkehr gestanden hat. Die Zeugin hatte eines Tages mit Stierstädter verabredet, unter dem Vorgeben, eine Reise nach Holland machen zu wollen, den Kapitän Wilson nach dem Bahnhofe zu locken, wo ihn Stierstädter verhaften wollte. Sie ist dann zu dem aus einem Bureau Sternbergs damals thätigen Rechtsanwalt Dr. M ö h p i n g gegangen umd hat ihm die Absicht, zu verreisen, mitgeteilt. Dr. Möhrung habe ihr gesagt, es wäre sehr gut, ir e n n f i c nach Holland gehe. Wenn sie drüben sei, würde er ihr eine Likörstube schenken. etwas von der lithauischen Erdschwere an sich selber und bemüht sich immer aufs neue, sie loszuwerden, indem er sie an seine poetischen Gestalten abgiebt. Das Stück hatte bei uns einen starken Erfolg. Frl. Schoelermann bot als Marikke sicher ihr Bestes. Sie wirkte mit den feinsten künstlerischen Mitteln, sehr zu Gunsten ihres Rollencharakters, ihrer „Melodie", wie Sudermann sagt, und machte es voll begreiflich, warum man ihr in dem Gutshause den Beinamen „Heimchen" gegeben hat. Frl. Sch. versteht auch das stumme Spiel. Allerdings steckt ja wohl ein Weniges von der stehlenden und schnapsenden Mutter in Marikke; sie sagt von sich selber, daß der Teufel wohl immer in ihr saß. Das hätte Frl. Sch. vielleicht ein wenig mehr betonen können. Im ganzen genommen aber war'S eine wahrhaft künstlerische Leistung, die sie bot. Hingebende Wärme und wilde Leidenschaftlichkeit schienen bei ihr gleich echt. Auch der alte Bogelreuter des Herrn Ramsey er hat gefallen. Er brachte den derben ostelbischen Landwirt m,t gesundem Nachempfinden auf die Bühne, wenn diese Figur wohl auch ein Mehr an Wärme vertragen kann. Frl. Kugler schien uns die kleine Trude um eine Kleinigkeit zu weit nach der naiven Seite gefaßt zu haben; eS wäre hier Aufgabe der Künstlerin gewesen, nicht zu über- tveiben, sondern zu mildern. Aber sie war dabei von rührender Einfalt und dabei so liebenswürdig, daß sie den guten Gesamteindruck nur vervollkommnete. Herr di Bal- thyni war zu wenig einfach, wie es das Milien verlangt, zu pathetisch, er stand zu sehr Pose. Herr Reinhardt als Prediger Haffke sprach ein überraschend echtes Ostpreußisch und hatte eine Reihe glücklicher Momente, die dann freilich durch eine gewisse Monotonie abgelöst wurden. Frau Helm war eine durchaus gelungene Weszkalnene (der allgemein bekannte lithauische Name heißt übrigens WeszkalnieS, z» deutsch Krebsberg). Die Damen Ernst, Kruse und Estchenwald und Herr Kirchner-Kirchberg in kleinen Nebenrollen dürfen mit Lob erwähnt werden. Es macht uns eine Freude festzustellen, daß, alles in allem genommen, Regisseur und Darsteller miteinander wetteiferten, auch das kleinste der bisweilen nicht leicht zu bewältigenden Dichtung zur Geltung zu bringen, und zwar mit dem besten Erfolge. Eine Jugenderinnerung möchte ich hier anknüpfen. Der Prediger Haffke in Sudermanns Drama zitiert die ersten Zeilen eines Brautkranzgedichtes. Dieses Poem Sudermanns ist keineswegs ein „Torso"; es stammt aus dem Winter 1877/78. Sudermann hatte oamals, soweit ich mich erinnere, soeben fein erstes philologisches Examen hinter sich und brachte den Winter bei seinen Ellern zu, die eine kleine Brauerei in dem ostpreußischen Dorfe Szibben besaßen. Sudermann war damals als flotter Tänzer und auffallend hübscher junger Mensch auch in den Nachbarorten wohl bekannt und erhielt nicht nur eine Einladung zu der Hochzeit der Apothekerstochter in dem benachbarten Kreisorte Heydekrug, sondern, als Poet im engeren Kreise schon damals geschätzt, auch die Aufforderung zur Abfassung des Brautkranzgedichtes. Auch meine Eltern und Schwestern nahmen an jener Hochzeit teil, und so ist das wohl aufbewahrte Gedicht, das wohl bisher noch nicht gedruckt worden ist, in meine Hände geraten. Es lautet: „Die Blumen find der Jungfrau Freudgenofsen, Sie schling« fanft sich durch ihr L:nzesglück, Und Lust ur.b Leid, wie beide sie enUprossen, Sie spiegelt hell ein Blumenkelch zurück. Da ist die Rose, Königin der Freuden, Die unser Haar beim Festesretgen schmückt, Vergißmeinnicht, dav stille, daS beim Scheiden Die Freundin weinend an die Lippen drückt; Wenn sie wollte, würde er Wilson abends auf den Bahnhof schicken. Als sie abends mit Stierstädter zum Bahnhofe kam, hätten sie vergeblich auf Wilson gewartet und seien unverrichteter Sache nach Hause gegangen. Alle» in allem habe sie bei verschiedenen Gelegenheiten von einzelnen Vertretern der „Partei Sternberg" etwa 83 Mark erhalten. Diese sollten nur fürUeberlassunW der Photographie sein. Nach einem alsdann erstatteten Gutachten des Schreib- sachverständigen Rechnungsrat Junge rühren die beiden anonymen Briefe, die die ganze Strafsache in Fluß gebracht haben, nicht von der Hand des Herrn Stierstädter her. Die Schriftform und Schriftlage des Letzteren ser eine wesentlich andere. Die nächste Zeugin ist die 16jährige Martha Schn ör- wan ge, die aus Anregung der Zeugin Callis auch ber tier Fischer verkehrte. Sie bezeichnet bestimmt als den Mann, den sie dort getroffen, und behauptet, daß auch die Callis wifseu müsse, daß Sternberg der Maler aus Frankfurt a. O. gewesen sei. Äuch dieser Behauptung widerspricht die Callis nachdrücklichst, und es kommt zu einem heftigen Wortgefecht zwischen den beiden. Auch die Teichert soll der Schnörwange allerlei über ihre Erlebnisse mit dem Maler erzählt haben. Den behaupteten Inhalt dieser Erzählungen bestreitet dre Teichert energisch Ihre Erregung gegen die Zeugin steigert sich so, daß sie ihr zuruft: „Das ist nicht wahr, lüge hier nicht so frech!" Präs.: Angeklagter Sternberg, was sagen Sie zu dieser Schnörwange? — Angekl. Sternberg: Es wiederholt sich hier dasselbe toid mit der Ehlert, alles, was sie (Zeugin) hier gesagt hat, ist von A bis Z erfunden und unwahr, wie viele andere genaue Einzelheiten, die das Mädchen früher zu Protokoll gegeben hat und die sie heute selbst als unwahr zugiebt' Zeugin Schnörwange giebt zu, diese Unwahrheiten früher zu Protokoll gegeben zu haben, behauptet aber, daß die Ehlert ihr diese weiteren Unwahrheiten an die Hand gegeben habe. Die Schnörwange bleibt trotz eindringlicher Warnung vor dem Meineide bei ihren Behauptungen. Eingewirkt fei auf sie insofern, als eine Frau Stabs mit Herrn Wolf bei ihr gewesen sei. Letzterer habe ihr gesagt, sie solle nur die Wahrheit sagen, und wenn alles 'gut gehe, wurde sie ihr Gutes haben. Während der jetzigen Gerichtsverhandlung habe Frau Stabs, die mit Fenstermoos handle, mehrere Male in der Konditorei für sie und eine Anzahl anderer Mädchen die Zeche in Höhe von 3 Mark bezahlt. Auch Frau Wolf habe der Teichert und Callis in der Kon-, ditorei etwas spendiert. . Hierauf wird Frau Auguste Teichert, die Mutter der T., darüber vernommen, ob ihr ober ihrer Tochter von irgendwelcher Seite Geldversprechungen gemacht worden sind. Sie bestreitet dies, wiederholt aber dre von ihrer Tochter gegebene Erzählung, daß Stierstädter eines Tages bei ihr gewesen sei und ihrer Tochter einen Konfirmationsanzug, ihr selbst Leinenzeug ?c. in Aussicht gestellt habe. Dabei habe er von Sternberg gesprochen uni ihre Tochter ermahnt, die Wahrheit zu sagen. Hierauf wird die Sitzung auf Samstag halb 10 Uhr vertagt. ______________ Aus Stadt und Zand. Gießen, 17. November. •* Projektiousvorträge für Damen. Der erste Vortrag von Prof. Sauer (Polygnot und die altgriechische Malerei) findet am Montag den 19. November 4 bis 5 Uhr, bezv. Dienstag 20. November 6 bis 7 Uhr statt; für Montag gelten die roten, für Dienstag die grünen Karten. I« übrigen verweisen wir auf den Inseratenteil. ♦♦ Elektrizitätswerk. Wie wir erfahren, hat nunmehr die Elektrizitäts-Aktien-Gesellschaft vorm. Schuckert u. Co., die mit dem Bau des hiesigen Elektrizitätswerks Betraut ift, im Neubau des Herrn Julius Bach, Plockstraße, geeignete Räume gemietet, um alsbald mit ihren Arbeiten am hiesigen Platze zu beginnen. Die Gesellschaft beabsichtigt, außer dem für das städtische Werk erforderlichen Baubmeau ein JnstallationSbureau zu errichten, das sich speziell mit D,s Maßlieb, dem wir lächelnd anoertrauen, Waö uns so thöricht heiß im Herzen schwillt, Und endlich dann die Lilie, edler Frauen Wehmütig stolzes, unschuldsvolles Bild. Doch alles überstrahlt in mildem Glanz Der Frauen Lorbeer, er, der Myrthevkränz. In einer einz'gen von des Lebens Stunden, Set es am Sarge, sei es am Altar, Schlingt er, von lieber Hand gewunden, Sich ernst und feierlich durch unser Haar. Nur einmal darf als ew'ger Liebe Zerchen Die Freundin scheidend ihn der Freundin reich«. So nimm ihn hin. Wohl keine schön're Spende Kann ich Dir jemals, Traut«, wrth'n hinied«, Ich leg' ihn freudig stolz in Deine Hände — Und dennoch trauernd, denn nun hetßtS — geschieden! Geschieden nun! Wie eine düst're Klage Umhüllt dies Wort das jubelhelle Glück — Geschieden nun! Der Heimat Jugendtaae, Sie kehren nimmer, nimmer Dir zurück! Du warst unS Freundin, Schwester! Deinem Herzen Erschloß ich treulich mich in Lust unb Leid Und stets hast Du in Klagen oder Schmerzen Ein Wort des Trosts, der Liebe mir geweiht. Un8 allen wirst Du fehlen, allen, allen, Set es im träumrisch düster» Kämmerlein, Se»'s in der Feste klangdurchwogten Hallen — Und doch — wir müssen ja zufriedm sein! Denn eine schön're Heimat beut Dir Schatten, Da3 neue stolze Glück, das Du erkorst, Schenkt Dir im treuen Herzen Deines Gatt« Viel tausendfach zurück, was Du verlorst Der Myrthenkranz, der sich in Abichicdsthränen spiegel., •f sei rs« der Dein neues Lebenöglück besiegelt 1* P, Witiko. ium w. 'Wertet Un\ ?°ngen. 5 »iten 5 '"berg" bnlassu7, Schreiben die beide« * rn Fluk ge- ^Stierstüdter Letzteren sei S^nör> ^Es auch bei Ihmmt als den ^t, daß auch 8 der Maler ^nch dieser Eichst, und es chen den beiden. le allerlei über rben. Ten be- bestteitet die die Zeugin .Das ist nicht ^„ÄWklagter chnorniüntzr^ — ier dasselbe toi«! hier gesagt hat, vie viele andere früher zu Pro- lbst als unwahr diese Unwahr- aben, behauptet n Unwahrheiten lange bleibt trotz e bei ihren Be- sofern, als eine ■en sei. Letzterer heit sagen, und ie i hr Guteä erhandlung hck mehrere Male Anzahl anderer rt bezahlt. Auch is in der Kon- e r l, die Mutte' er ihrer Tochter ;en gemacht woi- >lt aber die vor Mrstädter einer >chter einen Kvn- in Aussicht'» •a gesprochen uni lagen. tag halb 10 ch [trauen, schwillt, ium Ufc. OBI jjfrani’ in). 17, NoveM Der erste $orrt« Mische Malerr bis 5 Uhr, ben ’tatt; für ien «aüen. P •jJ’ ' ß^trt u. Cs-, grtfö betraut tsi. Llockstrahe, ten Arbeiten (» ,aft beabfiW lichenDank- sich ibefl. H-»r. as* 'n 6*® uw; Kiü)ess. Landcslotterien enthält dem seitherigen Plan gegenüber eine Reihe durchgreifender Aenoerungen. Zunächst ist der Losepreis von 165 auf 168 Mark, die Zahl der Lose von 33 000 auf 45 000 erhöht worden. Tie Lotterie wird statt wie bisher in 5, nunmehr in 6 Klassen abgespielt, und die Lose gelangen in Achtel-, Viertel-und Halb-Einteilung, loiuie ganzen Losen zur Ausgabe, sodaß der geringste 1 Loseabschnitt (ein Achtel) nunmehr in jeder Klasse 3.5O Mk. kostet. Auch das Prämiensystem ist vollständig geändert I morden. Während seither die Prämie von 400 000 Mk. ungeteilt auf den größten Gewinn des letzten Ziehungs- tages fiel, gelangen nunmehr zwei Prämien im Betrage von 300 000 u nd 200 000 Mk. zur Ausspielung. Die erste Prämie erhält in der 6. Klasse diejenige Nummer, auf - die am letzten Ziehungstage von den Gewinnern von 160000 Mk. und mehr, der höchste dieser Gewinne fällt. . y?iTb ein solcher Gewinn am letzten Tage nicht mehr ge- -ozen, so wird die Prämie von 300000 Mk. in 6 Prämien . 'vorn je 50 OOO M. zerlegt, die dann auf die letzten 6 Gewinne voll 400 Mk. fallen. Die zweite Prämie (200000 Mk.) erhält in der 6. Klasse diejenige Nummer, auf die am setzten Ziehungstag der letzte Gewinn von 40 000 Mk. oder mehr fällt, und falls ein solcher Gewinn nicht mehr vorhanden ist, die letzten 5 Gewinne von 500 Mk. mit je 40000 Mk. Tie höchsten Gewinne betragen in der 1. Klasse 30000, 10 000, 5000, 3000 Mk., in der 2.'Klasse 40 000, 10 000, 5000, 3000 Mk., in der 3. Klasse 50 000,. 15 000, 10 000, 5000 Mk., in der 4. Klasse 55 000, 15 000, 1DUOO, 5000 Mk., in der 5. Klasse 60 000, 20 000, 10000, . 5000 Mk. Zu der Schlußklasse ist die Zahl der 10000 Mk- ("cwinne von seither 5 auf 10, die der 5000 Mk.-Gewinne vow 8 auf 20, der 3000 Mk.-Gewinne von 75 auf 150, der 2000 Mk.-Gewinne von 100 auf 160, der 1000 Mk.-Gewinne von 200 auf 300, der 500 Mk.-Gewinne von 300 auf 450, bet 400 Mk.-Gewinne von 677 auf 1475 erhöht worden. Aeggefallen ist der Gewinn von 300 000 Mk., an dessen ■feie Ile die 2. Prämie von 200000 Mk., 3 Gewinne zu 12 000 Mk. und 15 Gewinne zu 4000 Mk. getreten sind, smsolae dieser Planändernngen ist es möglich geworden, trotz', der Steuererhöhung bei der verschwindend kleinen krhöhnng des Preises der Lose um 3 Mk. für das ganze Los- die Gewinnchancen derart zu vermehren, daß bei dem in der Mehrzahl der Fälle zu erwartenden Auseinander- K ollen der Prämie ein Gewinn von 50000 Mk. und mehr statt wie bisher auf jedes 4762ste bereits auf jedes !|3750ftf Los, ein Gewinn von 10—40 000 Mk. statt wie bisher auf jedes 1571fte bereits auf jedes löOOfte Los, em Gewinn von 400—5000 Mk. statt wie bisher auf jedes t-fte bereits auf jedes 17ste Los fällt. Tie Möglichkeit, einen Höchstgewinn von 700 000 Mk. zu erzielen, bleibt nach wie vor bestehen. ** Ga st Wirteverein. Ten Gastwirtevereinen des broßherzogturns Hessen liegt soeben eine vom „B u n d d e r Gastwirte" ausgearbeitete Petition an den lä ichstag vor, in welcher eine völlige Abänderung des k 33 der Gewerbeordnung, der von der Erteilung der Wirtschaftskonzessionen handelt, verlangt wird. I rüder Petition wird u. a. verlangt, daß die Erlaubnis zum Betriebe jeder Gast- oder Schankwirtschaft mr von dem vorhandenen Bedürfnis abhängig zu machen in, und daß vor der Erteilung der Konzession die Verlier des organisierten Wirtestandes gutachtlich, zu hören feien. Tie Erlaubnis zum Betriebe einer Wirtschaft soll fjir die Folge nur an physische Personen, die den Betrieb einer Wirtschaft auf eigene Rechnung führen, erteilt werden. Dadurch sollen Aktiengesellschaften, Großbrauereien usw. von der Führung eigener Wirtschaften durch ihre Vertreter ausgeschlossen fein. Auch Vereine, Kasinos oder ähnliche Unternehmungen sollen für die Folge nur eine Wirtschaft betreiben können, wenn hierzu das Bedürfnis nachgewiesen ist und die Vertreter der Wirte der betreffenden Stadt oder Gemeinde gehört worden sind. Weiter verlangt die Eingabe, daß der Kleinhandel mit Bier und Wein außer dem Betriebe der Gast- und Schankwirtfchaften nur mit festverschlossenen, festverkorkten und verkapselten oder versiegelten Gefäßen ausgeübt werden darf. Ter seither.überall üblicl)e Flaschenbierhandelin Flaschen mit P a t e n t - V e r s ch l u ß soll verboten sein. < Darmstadt, 16. November. Vor Eintritt in die Tagesordnung machte in der gestrigen Sitzung der Stadtverord neten-Versammlung Oberbürgermeister Morneweg die Mitteilung, Schlachthofdirektor Dr. Garth habe ein Schreiben an ihn gerichtet, worin er erklärt, er habe die ihm von der Universität Gießen angebotene Professur der Tierarzneikunde an die Stelle des Professors Winkler ab gelehnt und werde mit Rücksicht auf das ihm seitens der Stadt bewiesene Wohlwollen auch fernerhin im Dienste der Stadt verbleiben. Die Versammlung beschloß sodann debattelos den Bau einer elektrischen Straßenbahn-Linie von der Taunusstraße nach den Hirschköpfcn, einer solchen vom ErnstLudwigSPlatz durch die Ernst-Ludwig-, Elisabethen- und Saalbaustraße bis zur Heinrichstraße, ferner die Weiterführung der Bessunger Linie dis zur Landskronstraße, und bewilligte die hierzu erforderlichen Mittel im Betrage von 170 000, bezw. 105 000, bezw. 95 000 Mk. Nach langer Debatte wurden 540 000 Mk. zur Errichtung eines Mittelschulgebäudes in Bessungen, sowie 450000 Mk. zur Errichtung eines Volksschulhauses im nordwestlichen Stadtteil bewilligt. (D. Ztg.) -ko. Darmstadt, 16. November. Das Palais des Prinzen Wilhelm ist nicht für 600000 Mk., sondern für 800000 Mk. an den Großherzog verkauft worden. Die Witwe des Prinzen Wilhelm, Frau v. Lichtenberg geb. Bender, bleibt in Darmstadt wohnen. -ko. Mainz, 16. November. Der Landesausschuß der Zentrumspartei beruft das Landeskomitee der Partei in 14 Tagen nach Mainz ein, um einen Vizepräsidenten für die 2. Kammer an Stelle des verstorbenen Frhrn. v. Köth zu nominieren. Cassel, 16. November. Im Saale des Kaufmannshauses fand gestern eine öffentliche Sitzung der Stadtverordneten statt, auf deren Tagesordnung u. a. die städtische 1 5 M i l l i o n e n - A n l e i h e stand. De'r Plan der Anleihe ist folgender: 1. Der Zinsfuß soll 3 emhalb oder 4 pEt. betragen, je nach der Lage des Geldmarktes .und bleibt der Bestimmung der städtischen Behörden Vorbehalten; 2. die Amortisation soll unter Zurechnung der ersparten Zinsen und der aus Anlagen der Anleche cherrührenden Anliegerbeiträge gleich 1 pEt. betragen; nur die im Interesse des Gaswerks vorgesehenen Beträge sollen mit 1 ein Viertel Prozent amortisiert werden, 3. die Tilgung geschieht durch Verlosung oder freihändigen Ankauf, 4. die einzelnen Abteilungen des Anleiheplanes sind festgestellt wie folgt: 1. Rathausneubau 2 500 000 Mark. (Hierin sind 750 000 Mk. Grunderwerbskosten), 2. Gaswerk 750 000 Mk., 3. Wasserwerk 1 750 000 Mk., 4. Elektricitätswerk 1 300 000 Mk., 5. Feuerwache — Bau von Spritzenhäusern — 400 000 Mk., 6. Schulhausneu- bauten a) Neue Schule Wehlheiden 550 000 Mk., b) Umbau der Schule in der Herkulesstraße — Wehlheiden 100 000 Mk., c) Katholische Schule in der Carlsstraße mit Grunderwerb 350000 Mk., d) zwei Doppelschulen — Neubau — je 500000 Mk. gleich 1OOOOO Mk., zusammen 2 000 000 Mk., 7. Lagerhaus am Hafen 100 000 Mk., 8. Schlachthof 350000 Mk., 9. Viehhof 150000 Mk., 10. Industriebahn 250 000 Mk., 11. Leichenhalle auf dem Friedhof 1OO OOO Mk., 12. Straßenreinigungsdepot 50 000 Mark, 13. Kanalisierungen — insbesondere Wehlheiden 2 000 000 Mk., 14. Straßenbauten desgleichen 1300 000 Mark, 15. für Grunderwerb 1 500000 Mk., 16. Insgemein 500 000 Mk., zusammen 15 000 000 Mark. Nach langen und erregten Debatten wurde beschlossen, da manche Posten zu niedrig angesetzt seien, zumal große Aufgaben und Ausgaben für das Bauen von Arbeiterwohnungen und Verbesserung der bestehenden Wohnungen vorlägen, eine Anleihe von 16 Millionen statt 15 aufzunehmen. •• Kleine Mtteilungen an8 Hessen und den Nachbarstaaten. Die Großherzogin hat den Hofschauspieler unb artistischen Sekretär des Hoftheaters in Darm stabt, Hermann KniSpel, durch bas Geschenk einer mit den Initialen ihres Namens versehenen Brillantnab-l ausgezeichnet. — Der Vorsitzende des Südöstlichen Bezirksvereins in Mainz teilt mit, daß der Verein seinen Antrag auf Aufhebung der öffentlichen Häuser nicht bedingungslos gestellt hat, soudern motiviert, und zwar mit dem Hinweis darauf, daß ein Durchbruch der betreffenden Straße nach der Rheinstraße beschlossen ist. Kunst und Wissenschaft. Heidelberg, 15. Jiovember. Auf Grund einer gemeinsamen Beratung überreichten die sechs badischen Abteilungen des „Vereins Frauenbildung Frauenstudium" zu Anfang d. IS. dem Großh. badischen Kultusministerium eine Petition mit dem Gesuch 1. um Zulassung der Mädchen in den badischen Mittelschulen (Gymnasien, Oberrealschulen, Realschulen), und 2. um eventuelle Angliederung von Gymnasialabteilungen an die höheren Mädchenschulen derjenigen Orte, wo die Raumverhältnisse der Knabenschnlen die Ausnahme von Mädchen einstweilen unmöglich erscheinen lassen. Auf dieses Gesuch ist den genannten Abteilungsvorständen jetzt die Antwort des Kultusministeriums zugegangen, die besagt, daß es „an sich in U-derein- stimmung mit dem Großh. Oberschulrat, keinen Anstand nehmen würde, Mädchen zum Besuch der fraglichen Mittelschulen — zunächst allerdings nur provisorisch und probeweise — zuzulasfen, sosern die räumlichen Verhältnisse der betreffenden Anstalt es gestatten und sonst keine Bedenken gegen die Zulassung obwalten. Hieraus ergiebt sich aber, daß sich die Oberschulbehörde die Beurteilung der vorliegenden Verhältnisse im Einzelfall stets wird Vorbehalten müssen, also eine allgemeine Zu» laffungsverfügung zur Zeit noch nicht erfolgen kann .... Was die Frage betrifft, inwieweit den bestehenden höheren Mädchenschulen Gym- nasialabteilungen, ähnlich wie die in Karlsruhe bestehende, sollen angegliedert werden können, so dürste eine derartige Maßnahme keinem Bedenken unterliegen, unter der Voraussetzung, daß der Unterricht in der gymnasialen Abteilung, abgesehen von dem gemeinschaftlichen dreiklassigen Unterbau, völlig getrennt von dem Unterricht in der höheren Mädchenschule erteilt wirb." Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gießen. Aufgebote. Am 5. November. Karl Plank, Fabrikant dahier, mit Minna Elisabeths Euler Hierselbst. Ludwig Schneider, Taglöhner dahier mit Karoline Zimmermann Hierselbst 12. Michael Rödl, Taglöhner in Grün- berg mit Anna Marie Damm daselbst. 13. Simon Samuel, Kaufmann zu Herforst mit Klara genannt Molchen Schlachter in Nagelsberg. Ehekchtteßuugeu. Am 10. November. Fritz Czekay, Schloffer in Altendorf mit Karoline Hartmann Hierselbst. Johannes Eckert, Zuschneider dahier mit Emilie Anna Elisabeth Wilhelm Hierselbst. Karl Schneider, Schmied dahier mit Marie Fißler von Grünberg. 14. Emil Hambsch Fabrikant in Bruchsal mit Johanna Elisabeths Emma Moll Hierselbst. Georg Kling, Architekt dahier mit Katharina Elisabethe Abermann Hierselbst. Äedorene. Am 3. November. Dem Hilfsgerichtsschreiber Wilhelm Ernst Weisel eine Tochter. 4. Dem Knecht Johannes Lather ein Sohn, Johann Friedrich. Dem Kutscher Johannes Scharmann eine Tochter. 7. Dem Fabrikant Louis Lenz, ein Sohn. 9. Dem Friseur Heinrich Insel ein Sohn Dem Postschaffner Georg Hanauer eine Tochter, Emma Marie. Dem Restaurateur Joseph Stein eine Tochter, Antonie. 10. Dem Hilfsbremser Johannes Honig ein Sohn, Georg Hermann Ernst. Dem Techniker Ludwig Herzberger ein Sohn, Albert Georg Heinrich. Dem Kaufmann Georg Böhm eine Tochter. Dem Schneider Seibert Möhl ein Sohn, Ernst Heinrich Karl. 11. Dem Bahnarbeiter Konrad Eller eine Tochter. 12. Dem Hutmacher Rudolph Richter ein Sohn. 15. Dem Dachdecker Heinrich Weber ein Sohn. Am 10. November. Ottilie Anna Minna Julianne Fourier 1 Jahr alt, Tochter von Bahnarbeiter August Fourier' dahier. Sophie Gurte man, geb Gebhardt 97 Jahre alt dahier. 12. Ernst Ludwig Anton Seydel 2 Monate alt, Sohn von Gärtner Anton Seidel dahier. 14. Heinrich Buchberger, 83 Jahre alt, Brauer dahier. Btvor Sie jl-rcn . BrVoef iri-SeibcH. —/ •' , J itof* enterten, vcr. ■ UA in I z ll'i eni 3nrrreiTc J * umgehend, und frnirfo Muster von ~ _■" " .'oh frer HoheiiRteiiierSeidenivetierti „Lptze", Hohenstein Ernstthal Aöiiiglichir, Großh^rjogtirtier ruid herzoglicher üosj^fei.in< Bekanntmachung. Dienstag, 20. November 1900, nachmittags 3 Uhr, soll «rschiebenes Abfallholz aus der ©Übanlage und am Lutherberg — 2 Stämme, verschiedene Haufen Knüppel und Reisig — an Ort und €tiOe meifibleieub versteigert w.rden. Die Zusammenkunft ist am evangelischen Schwesternhaus in der Zvhannesstraße. Gießen, ben 17. November 1900. 7498 Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __I. V.: Wolff.__ Bekanntmachung! In bas Handelsregister unterfertigten Gerichts wurde eingetragen, ba6 Kaufmann Friedrich Kraatz zu Gießen alleiniger Inhaber der Firma »Koch & Kraatz" daselbst ist. Gießen, ben 4. November 1900. 7492 _____________________Grotzherzogliches Amtsgericht.______________________ Versammlung. Donnerstag, den 22. ds. Mts., abends 8V2 Uhr, fribezt eine zweite Hauptversammlung der hiesige» Gchweine- halter bei Gastwirt Sauer, Neustabt statt, woselbst noch weitere An Ölungen sntgegengenonmen werden; gleichzeitig werden Diejenigen, d-ir in letzter Versammlung sich unterzeichneten, höflichst gebeten, zu erscheinen. Lage »ordnun g: Statutenberatung. Vorstandswahl. Verschiedenes. *) Die Eiubernser. Submission. Für die psychiatrische Klinik soll für die Zeit vom 1. Januar bis 31. De-embor 1901 auf dem Wege der öffentlichen Submyfion die Lieferung von ca. 9000 Gtr. Koaks vergeben werden. Die Bedingungen liegen an den Wochentagen von 3 bis 5 Uhr nach- mittags in dem Verwoltungsbureau offen. Offerten find verfieM und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Pennerstng den 22.Noobr.1900, vormittags 11 Uhr, ta dem erwähnten Bureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis 20. Dezember d. I. Gießen, 9. November 1900. Großh. Direktion der psychiatrischen Klinik. Sommer. 7343 Mobilien-Dttsteigkrung. Dienstag, den 20. Nov. d.J., nachmittags 2 Uhr, werden in dem Houle lttrünbergerftr. 321 nachoerz^chnete Mooüwl -Äe je.stände gegen Barzahlung versteigert: 1 Sekretär, 3 Kommoden, ein- und zwrithürige Kleider- schränke, 2 Lophas, 2 Betten, 1 Eckschvauk mit Glasaussatz, Tische, Sessel, Stühle Spiegel, i Real. 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November, 6—7 (grüne . ) Die durch Einzeichnunsr in die Liste bestellten Karten bitte ich in der Ricker'chen Buchhandlung in Empfang za nehmen, wo auch weitere Karten (zu 8 Mk für den Cyklas, za 2 Mk. für den einzelnen Vortrag) aasgegeben werden. 749i Prof. Dr. Sauer. ist das garantiert beste Versuch , Leipzig /"GLOBUS: / PUTZ-/^ EXTRACT» BttlttPotzroip/ letSifa; und viel besser als Putzpomade! Nur ächt mit Schutzmarke: Roter Streifen mit Globus. Goldene Medaille Weltausstellung Paris 1900. N, trt mdung / Nur ikhimit 7 FhU Schufzfl/Z Firma n.Gkky'J s^eipzigjXio rUbemSfrehj/Cjj Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß wir Herrn Leouhard Albach in Burkhardsfelden eine Agentur unserer Gesellschaft übertragen haben. Mainz, den 15. November 1900. Pie Henerat-Agentur für das Hroß-erjogtum Kesse«. 7490 Huao Wolf. Soeben eingetroffen: Erste wirkliche Neuheit. I !! Mim ChriMWschmlK!! 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Der Vorstand. Giessener Stadttheater. Sonntag, den 18. November 1900t nachmittag- 4 Uhrr Kindervorstellung. Hänsel und Gretel oder: Bei der Knusperhext. Märchen in 6 Bildern von Curt Sommer. AbendU Uhrr Wilhelm Teil Schauspiel in 6 Akten von Friedrich von Schiller. In Vorbereitung r Gastspiel des Herrn Carl William Büller.__. Verantwortlich für 5«n alftnittuco l«u P. »iUtei ftU btn XnitieunrH; — »eud enb ber tlnloerktLre^Such. trab <6t«i*fcnidkrci (Pietsch Erbe») in Gieß«, "ie Heutige Wummer umfaßt 30 Se*te*. "ItDlQflb ( Ha mV ^arfe Ä6”Nt' Pi uns östei S*'s Sas- Sr- EJ‘J* »> ’lä ‘«tote»/*8 toten mEn 9»ti «ta Di "«Bitt»*' d°K KK W k ew M Ps In einigen den fianzöfishen neu Hafen von eie öit zu seil erünungen der 3 gemacht Hoden, Holland, aber n seine Sa^e. § seiner ijn in Mn Goff den Lorran Sorö thtflcräuml, verbell iho die' | schuffeS feierlich I ! Landauer baS Ehr ifidfer Freunde i »trete, und als soll - »eisen. Am Nach i fich die Ehrenador । zn Ehren ein Fes Vegenwari und \ wird man sich ai zngeden vvrziehei Vertreter degniig zweiten Tage si unb neue Begrri abermalige Beg rrsten TagcS in 1 Krüger, als bem 111 chrrn Mauen Festmahl nnb