\ G‘esseP ? 0*‘‘«Utlge 9» "“•»PN 4 u6t “Ä>-5 sinket. , L'L- Öitiot 1 *w Dr. @,6. "den Sinbet, i 1 1900. M| lk. 3thl Wt. ätttpunftt 9L i ht.LutttWduch jnbof vrrlrrrn »oibtn. Ahnung auf bet Sjpü'. I abzugeben. 1 Anzsigeblatt für -en Kreis Gietzen * * Alle Anzeigen-BermittlungSstellen deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Wtteftter, Expedition und Druckerei: Fchnk-raße Ar. 7. *» Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind: Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Eberstadt, Kreis Gießen; mit der Stelle ist Organisten- und Lektorendienft verbunden; dem Herrn Festen zu Solms-Lich steht das Präsentationsrecht zu derselben zu. Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende 1. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bellers- Gratisbeilagen: Gießener FamMenblätter, Der heMche Landwirt, Mütter für heMhe DstKsKunde._______________ Ldrege für Depeschen: Anzetser Hieß«. Fernsprecher Nr. 51. geeetec »•" Anzeigen zu der nachmittags für bea leleflitm Lag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher. Gießener Anzeiger General-"Un^eiger Feuilleton. Aerkiner Arief. (Plaudereien aus der Kaiserstadt.) (Nachdruck verboten.) $it Berliner bei Schliemann. — Museumsgedauke» und die lex Heinze. Es ift eine alte Geschichte, daß die Schuster immer bie schlechtesten Stiefel haben. Was man eben alle Tage haben kann, verliert riesig an Reiz — oder erweckt nie^ Tinis welchen. So kommt es, daß immer nur die Fremden auf den Stephansturm in Wien oder in die Bavaria auf bcr Theresien-Wiese in München klettern. Dem Wiener fallt das gar nicht ein, und der biedere Münchener studiert Bon mH den vielen Sehenswürdigkeiten seiner Vaterstadt immer und immer wieder nur das Hofbräuhaus? Glauben 3ie, daß es die Berliner in ihrem Spree-Athen anders machen? Nickt für Geld geht einer, wenn ihm des Zufalls tauft einen freien Tag beschert, in die Nationalgallerie ober das Zeughaus. Das geschieht immer nur, wenn mal ein Onkel aus der Provinz kommt, der die schreckliche Angewohnheit hat, „was sehen zu wollen"! Dann schwingt er sich auf, studiert schleunigst noch einen schnell aufge- bkttelten „Führer" und fängt an, von den klassischen und moLernen Bildwerken allerlei Kennerworte zu verzapfen, die dem guten Onkel leider nicht immer zu imponieren vermögen, trotzdem er aus der Provinz ist. Eines der lehrreichsten und dabei am meisten vernachlässigten Institute ist ms. in der Küniggrätzer Straße gelegene Museum für Völkervergeßlichen Kaiser Friedrich erinnert, tief gebräunt und wie von heimlich stolzer Freude überflogen. War's das Gefühl, so warm und herzlich begrüßt zu werden? War's das frohe Bewußtsein, wieder daheim zu sein? Wer konnte es wissen? — Die bunten Bildwerke int Museum, führten nach dieser schönen Episode meine Gedanken zu den Debatten über die lex Heinze im Reichstag. Der schlimme Schaufenster- Paragraph fängt schon an, seine Wirkungsschatten voraus zu werfen. In einer unserer besten Kunsthandlungen Mußte unlängst ein Böcklin'sches Bild, das eine Zierde der Münchener Galerien ist, in einer künstlerisch wertvollen Reproduktion aus dem Schaufenster genommen werden, weil es nach Ansicht des betreffenden Polizei- Organes Anstoß errege. Ja, wenn die Vertreter dieser prüden, überängstlichen oder vermuckerten Ansichten Recht haben, dann kann man sich eigentlich recht von Herzen freuen, daß die Museen in Berlin und anderswo immer so hübsch leer sind; denn das sind ja geradezu Schatzkammern des Anstoßes und der unschuldigste Besucher muß aus manchem der Skulpturensäle oder Gemälde-Abteilungen als sittlich verkommener Schurke wieder heraustreten, wenn ihn ein guter Geist nicht gleich mit Blindheit geschlagen! Wenn diese Leute recht haben, daun soll mau auch die Lehre vom menschlichen Körper schleunigst aus allen Lehrplänen streichen; dann soll man das Baden, das auch immer weiter um sich greift, nur noch in Einzelzellen gestatten und nur bei kohlpechrabenschwarzer Dunkelheit. Denn wenn die Nacktheit an sich etwas anstößiges ist, so können schließlich auch Selbstbetrachtungen zum Verderben fuhren! .$. . . stand allgemeiner Liebe wurde der Dichter durch feinen Wohlthättg- keitSsinn, der fast keine Grenzen kannte. G. wurde am 2. April 1719 in ErmSleben geboren. c — Vor 427 Jahren, am 19. Februar 1473, wurde zu Thorn der Begründer der heutigen Astronomie, Nikolaus Eoperntkus. geboren. Er lehrte die Drehung der Erde und dcr übrigen Planeten um die Sonne. Seine Bestimmungen der Umlauszetlen des Mondes dienten der von Gregor XIII. angeordneten Kaleuderv rbesserung zur Grundlage. Eoperntkus starb am 24. Mai 1543 zu Frauenburg. Der Nutzen des Schnees. Schneefälle haben immer eine reinigende Wirkung auf die Atmosphäre. Bekanntlich ist unsere Atmosphäre — auch wenn wir die Luft für rein halten — bis zu einer beträchtlichen Höhe von unzähligen Staubteilchen erfüllt, deren unzählbare Menge wir am besten beobachten können, wenn sie im Sonnenlicht auf und abtanzen. Nun ist der Schnee die vorzüglichste; Sammelvorrichtung für diese Staubätome; denn die wirbelnden und langsam fallenden Schneeflocken reinigen die Luft von diesem „kosmischen Staub" viel mehr, als es der Regen vermag. Der aufgefangene Staub sinkt mit dem Schnee zur Erde nieder und wird hier abgelagert; schmilzt nun der Schnee, so rücken die einzelnen Staubteilchen immer näher uneinander und bilden (schließlich eine schwarze Schlammschicht, die allenthalben den Boden bedeckt. Zunächst enthält der Schneeschlamm den „Kulturstaub", welcher von den verschiedensten menschlichen Tätigkeiten erzeugt wird, ein buntes Gemisch mineralischer, pflanzlicher und tierischer Teilchen. Sodann aber setzt er sich aus allen jenen Ablagerungen zusammen, welche die Natur in dem unaufhörlichen Prozeß des Werdens und Vergehens selbst liefert. Die Schneedecke ist also ein rechter tzumusträger und das Sprichwort der Landleute besteht mit recht, das da heißt: „Der Schnee düngt". Die humusbildende Thätigkeit der Schneedecke ist die Vorbedingung für den Pflanzenwuchs in den Gebirgen. Und wenn unsere Berge so schön sind, und wenn an der Grenze der Firne und Gletscher grünende Matten und liebliche Blumen das Auge erfreuen und zahlreiche Heerden ernähren, so ist das zum größten Teil das Werk des Schnees. Die Schneedecke bildet aber nicht allein Humus, sondern sie hält auch die schon vorhandene Erdkrume fest, indem sie den Boden gegen den Wind schützt, der sonst einzelne Teile desselben; fortführen würde. Dies gilt sowohl für Gebirge, als für die Ebenen. Die Schneearmut der Passatregionen kannj für die Wüstenbildung mit verantwortlich gemacht werden, denn derselben liegt nicht allein die Dürre, sondern auch» die Humusarmut des ungeschützten Bodens zu Grunde. Wir wollen daher bei immer erneuten Schneefällen nicht bloß die Nachteile uns vergegenwärtigen, sondern auch an die wohlthätigen Wirkungen des Schnees denken! Lokales. (Anonyme Einsendungen, gleichviel welchen Inhalte-, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.) Gießen, 16. Februar 1900. ** GeschichtSkalender. (Nachdruck verboten.) Vor 97 Jahren, am 18. F-bruar 1803, entschlief der Dichter der Grenadier lieber, Joh. Wilhelm Ludwig Gleim, in Halberstadt. Bet seinem vielseitigen Talent dichtete er auch Fabeln. Seine umfangreichste Arbeit ist sein religiöses Werk: „HalladeS, oder das rote Buch , welches durch Uebersetzung des Korans veranlaßt wurde. Ein Gegen- m. u täglich eit Ausnahme deS Montags. Die Gießener »amilienvtStl-r »erden dem Anzeiger tm Wechsel mit „Hoff. gtobroitr m. .Blätter Br beff. «olttkunbe »Schtl. 4 mal beigelegt. künde. Spärlich nur rinnt der Tropfenfall der Besucher, und es aiebt Tage über Tage, wo Verliebte, die um ein Rendezvous verlegen sind, sich dort ungestört treffen und aus-- sprechen können. Die alten Waffen, Schmuckstücke und Urnen sind verschwiegen, auch wenn sich plötzlich einmal Lippe an Lippe findet — und der Museumsdiener freut sich der erwünschten Abwechslung. Ganz erstaunt war ich daher am Dienstag, als mich der Weg die Prinz-Albrechtstraße hinabftihrte, den Eingang zu dem prächtigen Kolossalbau unaufhörlich benutzt zu sehn. Und alles drängte sich nach rechts in die Schliemann-Sammlungen ! Waren die Berliner über Nacht klassisch angehaucht und zu Verehrern der „ollen Trojaner^ geworden? Nichts davon! Es war eine ganz andere Veranlassung, die sie hierher trieb: sie wollten allerdings' etwas sehn, aber nichts von den Schätzen des Priamos oder der Pharaonen, sondern die schönen großen Fenster nach der Königgrätzer Straße hatten sie gelockt, wo in wenigen Minuten der Kaiser mit seinem meereskundigen Bruder, dem beliebtesten der deutschen Prinzen, vorüberfahren mußte. So kam das schöne Museum endlich einmal zu.einer starken' Frequenz! Sck kamen auch' hohe Droschkenkutschersitze zu ganz eigenartigen, lieben, süßen Insassen. Denn wo Mama, Papa und sonstiger Anhang in den Wagenkissen keinen Raum Übrig ließ, da stieg Gretchen oder Evchen mit den Schelmenaugen und den langen Zöpfen auf den Bock hinauf, und der alte Kutscher schmunzelte, und der Gaul, der gewöhnlich nicht viel jünger ist, Hat ordentlich stolz. Endlich, endlich kam der Wagen. Eine Lawine von Freudenrufen kündete ihn lange vorher an. An der Seite des Kaisers saß der prinzliche Admiral, das schöne männliche Antlitz, das immer mehr an den un- Sommers soll der Rest der Milizbataillone eingereiht werden. Große Lager, werden errichtet werden, in denen die ganze Miliz einer planmäßigen Ausbildung unterworfen wird. Die Miliz ist gegenwärtig 30 000 Mann geringer, als ihre gesetzliche Stärke, aber die Regierung hat alle Hoffnung, daß sie imstande sein wird, die Lücke auszufüllen. Den Freiwilligen ist in jeder Beziehung größere Förderung zu gewähren. Die Regierung glaubt erwarten zu dürfen, als Folge der einzuführenden Aenderungen etwa 100 000 Mann mehr zu erlangen. Man kann nicht erwarten, daß das Kriegsamt inmitten eines Krieges versuchen sollte, große organische Aenderungen durchzuführen. Die Zeit ist noch nicht gekommen, daß das Land zur Konskription wird greifen müssen. Diese ist dem Volke Großbritanniens äußerst zuwider. Die Regierung wird zu diesem Mittel nicht greifen, so lange nicht alle anderen Bemühungen fehlgeschlagen sind. Es werden jetzt im ganzen Reiche Leute aus freien Stücken mit großer Begeisterung heraustreten, und meiner Ansicht nach ist der gegenwärtige Augenblick nicht der geeignete, zur Auslassung der Miliz zu schreiten. Was nötig ist, ist nicht Zwang, sondern Förderung, und diese Förderung denkt die Regierung zu gewahren- (Beifall.) , Die Angaben des Kriegsministers enthalten ganz offenkundig große Uebertreibungen. Wir werden seine Behauptungen hinsichtlich der regulären Armee noch in einem besonderen Artikel den bisherigen offiziellen Angaben über die Truppensendungen nach Süd-Afrika gegenüberstellen. Für heute sei nur bemerkt, daß es bis jetzt noch nicht einmal möglich gewesen ist, die nötigen Cadres der Ersatzreserve für die regulären Truppen zu bilden. Wir berichteten bereits, daß die Anwerbungen für diese em geradezu klägliches Resultat gehabt haben. Statt eines Regiments kam z. B. in der Grafschaft Sommerset kaum eine kriegsstarke Kompagnie zusammen. Die wenigen Tausend Mann Freiwillige, die nach Südafria geschickt worden sind, bedeuten thatsächlich alles, was man bisher zusammengetrommelt hat. Alle anderen Mannschaften, aus denen man eventuell eine Armee von 215 000 Freiwilligen bilden konnte, d. h. die eventuell zum Dienste verpflichtet wären, tragen heute noch den Rock des Arbeiters und des Bauern. Wen will also der Krieas- minister mit seinen Zahlengrößen täuschen? Seine Landsleute ? Vielleicht glauben sie ihm.' Ganz Europa « tiönigl. Oberföch mvurfi hat fiaunenb - *Ä und An? - '-'LZ ‘2-Ä, «4«’» ''«ne unb rn S ' miu1J?«S "■«en L?" ittet L Hi* S'ÄSf :KS a?'R “■W Ä lind der Star wie der grö6r Me werden [/ Wöbt die unmittdr feigen Vorgängen Lehrmeisterin, %>, irle9ungtn und L- 3er Gelehrte nvLrn U'cht entrateUm^ aus dem dejdwchm' fitoiMai. furzen. scheiß® ffg. 6to Suppe and Mo° 6“‘ und No. 2* spt ll«rt 70 • j , 8* W* "Äj ><***55* ,rr°rUed d8“md:meck„a „«»bl** jbift- schlossenen Offerten mit entsprechender dem ver- geben werden: 1. 1245 Heyer. Toilette- 1193 Per Paket 20 Pfennig. in denselben Distrikten: und Nadel- 7620 und 189 Fmdevplatz 3. 1125 Stephan. Ver- 4. 1065 oder die Uhr im I. A.. Bogt. 1097 d. e. 884 Neuling. WM llrrllcinrriui nrn । *— *■__*________ 100 157 24 146 D'e Bedingungen und der Ministe- rialerlaß vom 16. Juni 1893 können auf dem Verwaltungsbureau der neuen Kliniken an dm Wochentagen nachmittags von 3 bis 5 Uhr ein- 5. 6. 7. 8. 9. Beginn vormittags 9 Distrikt Pfingstweide. Eichen: 19 Stämme 10,05 fm, 2 Stämme 0,54 fm und 82 rm 2 1 96 30 rm n M n der Oefen, Die Entleerung der Kehrichtgrube, Die Abgabe von Knochen und Gespül, leeren Del* und Wein- fäffern und leeren Flaschen. Inhalt (darunter 42 Stämme Schnittholz), Erlenstämme, Lindenstamm, Kaffee, Butter und Eier, Milch, Bier, stutzhotzverükigkrNg im Gemeivdemilld SitbttMtttt. SamStag den 24. d. Mts., Zum Kochen der Wäsche, reinigt die schmutzigste Wäsche rasch und ohne Arbeit. Kräuter-Kurmethode nach Dr. Le Rot. 8Ä“ Prospekte gratis und franfaiu beziehen vom Verlags- magazin in Braunschweigs___ Der jedesmalige Anfang ist vormittags um 9 Uhr, im Distrikt Lahnkopf. Zusammenkunft auf der Kreisstraße diesseits der Tiefenbach. Staufenberg, am 12. Febr. 1900. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. Lieferung von Backwaren, Fleischwaren, Spezereiwaren, Milch, Butter und Eier, Bier, Eis, Wein, Mineralwasser, Bürstmwaren und Bad-Nauheim, dm 14. Februar 1900. Grohherzogliches OrtSgericht Bad-Nauhcun. Wörner. 11. Bürstenwaren und Scheuertücher, 12. Seife, 13. Kornstroh, 14. Eis (täglicher Bedarf im Sommer), 15. Porzellanwaren, 16. Käse, b. Das Reinigen der Wäsche für das Dienstpersonal, c. Das Reinigen de» Herdes und liegen am Schlagweg. Aich, den 14. Februar 1900. Kranke n. Leidende in 31. Auflage erschienen: Die einzig wahre Naturheilkraft deS vegetabilischen Heilsyftems Zöpfe, Dreher, Haar- | Uhrkettea, Toup6, Scheitel u. Perrücken werden billigst angefertigt. Spezialität in grauen und weißen Haaren bei 910 H. Tichy, Stltkrswkg 60. Hohversteigerung. Es werden versteigert: Dienstag den 20, Februar 1900 aus den Abteilungen Wüste- köpf 23a, Klosterwiese 45 und Rabenpfuhl 63: 1 Eichenstamm von 31 cm Durchmesser und 6,8 m Länge mit 0,51 fm, 325 Fuhnnstämme von 13 bis 28 cm Durchm. und li bis 18 m Länge mit 80,81 fm, 45 Kiefernstämme von 22 bis 44 cm Durchm. und 6 bis 13 rn Länge mit 31,76 fm, hiervon 13 Schniitholzstämme, 51 Lärchenstämme von 22 bis 62 cm Durchm. und 6 bis 18 m Länge mit 47,03 fm, hiervon 19 Schni t Holzstämme, 1380 Fichten Derbstangen von 6 bis 12 cm Durchm. und 8 bis 17 m Länge mit 94,98 fm, 230 Fichten-Reisstangen mit 2,82 fm. Das in Abteilung Klosterwiese 45 und Rabenpsuhl 63 lagernde Fichten stamm- und Stangenholz, sowie ein Eichenstamm, wird nicht vorgezeigt, es kommt mittags gegen 12 Uhr im Wüstekopf zum Ausgebot. Steiglieb- Haber wollen es vorher einsehen. Zusammenkunft morgen» 9 Uhr auf der Kreisstraße Gießen—Stein berg an der Sandkautenfchneise. Nähere Auskunft erteilt der Großh. Forstwart Schlag zu Baumgarten. Gießen, den 13. Februar 1900. Großh. Obersörstcrei Schiffenberg. Buchen-Scheit, Eichen-Schett, Nadel-Scheit, Buchen-, Eichen- Nadel'Knüppel, Aufschrift versehen bis zum Dlmersiag btn 22.februnr 1900, vormittags 11 Uhr, auf dem oben erwähnten Bureau abzugeben. Zuschlagsfrist bis zum 8. März 11900. U55 1 Gießen, 8. Februar 1900. Großherzogi. Verwaltungs-Direktion der neuen Kliniken. Gebe auf meine Parfümerien und Loilettearttkel bis zum 1. Oktober 10 pCt. Rabatt. - H. Tichy, Skltlrsmg 60. 1195 Fürftliche Oberförfterei. gohversteigerung im Ktausevbttgtt Eememdewald. zusammen). , , L 3. Das Reinigen des Küchenherdes und der Oefen. 4. Das Leerfahren der Senkgruben und Fortschaffen des Kehrichts. 5. Die Abgabe von Knochen und Gespül. Die für die Lieferung gütigen allgemeinen Bedingungen (Erlaß der Großh. Ministerien vom 16. 6. 93) . und die speziellen Bedingungen liegen an den Wochentagen nachmittag» von 3 bis 5 Uhr auf dem Ver- waltungabureau offen. Offerten sind verftegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum 22. Iieöruar 1900, vormittags 11 Uhr, auf dem erwähnten Bureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bi» 8. März 1900. Gießen, 25. Januar 1900. Großh. Verwaltungs-Direktion der psychiatrischen Klinik. Sommer. 741 Mobiliar - Versteigerung. Mittwoch den 21. Februar und Donnerstag den 22. Februar d. I., jedesmal von 9 Uhr vormittags ab, werden in der Billa Brücket, Bahnhofs-Allee Nr, 3 in Bad Nauheim noch sehr gut erhaltene Mobilien au» 24 Zimmern, bestehend in SorhäWU, WriMg, Skttwerk, Kaus- u. KWugeriiten, öffentlich meistbietend freiwillig versteigert. 3. Kl. = 4. Kl. = Nutzholz. 3. Fleischwaren, Spezereiwarrn und brauchsgegenständen, Buchene Schietzerstangen empfiehlt in prima Qualität 0469 8. Kohlermann, Bleichstraße 12. Schafmide-Nttpchtnng in brr Gemarkung Vieleck. Samstag den 24. Februar 1900, vormittags 11 Uhr, soll die hiefige Schafweide auf hiesiger Bürgermeisterei verpachtet werden. Wieseck, am 9. Februar 1900. Großh. Bürgermeisterei Wieseck. Sommeriad. 1083 Nadel: 1 Stamm 2. Kl. — 1,25 fm, 227 Stämme 3. und 4. Kl. — 85,71 fm, 30 Stangen 3. Kl. und 174 rm Nutzholz. Groß-Rechtenbach, 13. Febr. 1900. 1173 Da» Bürgermeister-Amt. Emser, Pastillen mit Plombe, dareestellt aus den echten Salzen der König Wilhelms-Felsenquelleii, sind ein bewährtes Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung, llagenschw&che und Verdauungs- St°ZUurn Gurgeln, Inhaliren und zur Verstärkung des Emser Wassers beim Trinken benutze man das aus den nämlichen Quellen gewonnene natürliche _ Emser Quellsalz mit Plombe. Um keine Nachahmungen zu erhalten, beachte man, dass jede Verpackung mit einer Plombe verschlossen ist u. verlange ausdrücklich Emser Pastillen mit Plombe oder Emser Quellsalz mit Plombe. Vorrätig in Giessen bei Heinrich Wallach, M. Krause, Hirsch-Apotheke, und in der Engel-Apotheke. 44 Fichten-Derbstangen, Fichten Reisstangen. DienStag den 20. Februar Submission Für die Großh. neuen Kliniken in Gießen sollen pro 1900/1901 auf dem öffentlichen Submisstonsweg vergeben werden: a. die Lieferung von 1. Backwaren, 2. Zwieback, Holzversteigerung In der Krwch MmlW« @6erf«*rri Äch Buchen-, Eichen- und Wellen, rm Äuchen-, Cichen- Radel-Stöcke. gegenstände, Porzellan- und Glasmaren, Emaillewaren, Schreibmaterialien, 10. Maschinenöl und Putzwolle, Für Ratten und Mäuse. Massenvertilgungsmittel mit wirrncher WitterungLsind Rattenwürste „Glires“ für Menschen und Vieh unschädlich. Alleinige Fabrikanten R. Paul L Co. Leipzig, ä Mk. 0,80, 0,60 und 1,00. Zu haben in der 1086 Hirschapotheke Br. Julius Caesar. RergedWg I Submission. von Sauarbeiten. Für dle Großh. neuen Kliniken! Die zur Erbauung einer Forst- in Gießen soll die Lieferung von en. w artwohnung in Lumda 132000 Ctr. Mafchiueukohleu n^tPen Arbeiten, nämlich: Maurer-, 600 „ Ruftkohleu und Zimmer-, Dachdecker-, Schrei- 60 rm Tanueufcheitholz uer-, Schlosser-, Glases, Weitz- das Rechnungsjahr 1900/19011 binder-, Spengler-, Pftaster- bem Submisstonsweg vergeben! und Chauffierarbeit, fetoieroctben. Trägerlieferuug und Stein Die Bedingungen und der Ministe metzarbeit in Lungstein werden ^alerlaß vom 16. Juni 1893 können hierdurch unter Hinweis auf ben I auc Verwaltungs-Bureau der Ministerialerlaß vom 16. Juni 18931 Kliniken an den Wochentagen zur Vergebung auf dem Submission»-l^n 3 5 Uhr nachmittags ein- weg ausgeschrieben. gesehen werden. DieAusführungSbedingungen,Znch-1 Offerten sind, verschlossen mit ent- nungen und ArbeÜSbeschreibungen I sprechender Aufschrift versehen, bi» zum ÄÄ ÄS 1900' zum Selbstkostenpreis in Empfang Gießen, 10. Februar 1900. genommen werden. IGroßherzogl. Verwaltungs-Direktion Angebote sind bis zum 21. Fe-> der neuen Kliniken. 1107 hruar 1900, vormittags Submission Für die Großh. psychiatrische Universitäts-Klinik sollen für das Rechnungsjahr 1900/01 auf Wege öffentlicher Submission Kl^der ' Mr? PfieM, Montag den 19. Februar Schuhe für Kranke und Personal 1900 sollen in den Distrikten Lahn ca 400 Ctr. melierte Kohlen,>köpf, Schwalbengraben und Buken ca 400 Ctr. Nußkohlen. nachverzeichnete Holzsortimente ver- 9 Das Reinigen der Personal-! steigert werden: und Kr-nk-nwiisch- (getrennt ober] 130 E-ch°nst»E^bi« 6g Durch- (darunt 47 Stämme Schnitt h.), 74 Kiefernstämme bis 59 cm Durchmesser mit 70,69 fm jen gy, Februar, von vormittags 91/i, Uhr an, im I Distrikt ^ang-ö-rg r ducken- Knüppelholz: 28 rm Bucken, 4 rm Eichen; 21 rm 6 ™ 4 rm Eichen; R°ish°l»i 1250 Men Buchen »-mnier schöne F°rstw°llen>, -10 Wellen Eichen, S10 Wellen Nudelholz, 1810 fr&ftanaen = 59,00 Festmeter, Derb- und Reisslängen; zu jedem fflphrnud) für welcken Ficktenstangen in Betracht kommen können. Die Zusammenkunft ist auf dem chauffierten Weg von Muhlsachsen herm M°mK'a*°n'd°?°'rMllN'Lich^ui^ 2®oÄtUe^ KkÄol“ 440 Fickten Derbstangen — 19 Festmeter, ca* 10 000 Aichtea-Bohpep- ^^^i?Zus^menkun'ft'm un IvlstE Mellback, beim Pflamaarten. Die Wellen an der Kreisstraße Lich-Hattenrod werden blind verstergert. Die Bohnenstangen ES sollen versteigert werden^ vormittags 91/, Uhr an, im gesehen werden. Montag den 86. reoru , Proben der unter a. 4, 5, 8, 9, Mrikt Kard: 14 rm Eicken (darunter besseres und scklechteres m, 11, 12, 15 und 16 bezeichneten '-tockholz.: 124 rm zürnen, und Weickholz vom Ausscknerdeln usw. Äcken,^mm^Sundert^Well ift^auf ybem Weg Lich-Muschenheim, beim Licker 10 Uhr, versiegelt und mit ent-I sprechender Aufschrift portofrei an un« abzugeben. ZuschlagSsrist 4 Wochen. Gießen, dm 1. Februar 1900. Großhcrzogliches Hochbauamt. Neuling. 885 Steinhaueraröeit in Lungstein. Die Anlieferung des Stellfockelr! für die Einfriedigung der neuen! Amtsgerichtshofroite zu Grünberg, 60 cm hock, 20 cm bre t (zirka 7 cbm), wird hierdurch unter Hinweis auf den Ministerialerlaß vom 16 Juni 1893 zur Vergebung auf dem Submissionsweg ausgeschrieben.! Au»führungSbedingungenu.Arbeits- beschreibungen liegen in unserem Amtslokal zur Einsicht offen, und finiten letztere, mit Vordruck zu dem bezüglichm AngebotS-Vermerk versehen, daselbst zum Selbstkostenpreis in Empfang genommen werden. Angebote find bis zum 21. Februar 1900, vormittags IO Uhr, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift portofrei an im» abzugeben. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 1. Februar 1900. Großherzogliches Hochbauamt. Versteigerung. Freitag den 23. ds. Mts, nachmitags 2 Uhr, versteigere ich im Pfandlokal, Seltersweg 11, gegen Barzahlung: 1 Kaffafchrank, 1 Buffet, 1 Klavier, 1 Bierwagen, mehrere Sofas, Kommoden u. Kleiderschränke, 1 Nähmaschine, 1 Gla»schrank, 2 Regulateure. Gießen, den 14. Febr. 1900. 1191 Mulch, Pfandmeister. Mttwoch den 7. März, naidmittnas 21/« Uhr, soll auf dem hiesigen OrtSgerickt die den Erben der Peter Eduard Ottmann Eheleuten in Gießen gehörige Hofraite Flur 1 Nr. 822 — 75 qm in der Schloßgaffe freiwillig meistbrelend versteigert werden. Gießen, 10. Februar 1900. Großh. Ortsgericht Gießen. 237 Grosse Auswahl. Hoher Bar-Rabatt. Preisliste gratis und franko. 609 100 Cigarren umsonst Tüchtige eingeführte Vertreter gesucht. 993 emailliert. 277 St. Teleph. 4393. Qual. B I pr. Karton sogen. Bazarware f „ „ 50 8. Gaöglühlicht.Cylinder pr. Dtzd. Mk. 1.10, 2.25 und 3.— je. Speef&litftt: Billige Aqi. W. Karnöach, Kirchstratze 2, II, vis-ä-ris Cafs ©bei. Georg Appel, Löweugafse 20. Bauspeuglerei u. Znstellationsgeschäst. Freistehende Klosetts. GasbelenchtuugSgegeustande, als: Gallüster, Lyren, Sampen, Glühstrumpfe, Cylinder, Glocken u. s. w.^ Gas - Kochherde und Gas-Heizofen. Reparaturwerkstätte. Solide Arbeit. Schnelle Bedienung. Billigste Berechnung. 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