M lUvuH. 1) iB m 'Prügel, 150 ru 16 rm güjten^tüüil Diode. 'ßtinge in den Ihm üble. 491 Hbersöchrei. toten SpwaliM: >fUmschläge Bedarf ietsc/i M«) onMk.90.-»' ,her BarW- V G«r«ntie- t 60.- »■ vermiet®11, Ein«»“1* MOO Zweites SBUtt Nr. U weise wurden zur Prämiierung Donnerstag den 18 Januar 1899 194 14 43 193 13 17 Stämme. Sammlungen. Stämme, Bezugspreis viertctjährl. Ml. 2,20 monatlich 75 Pjg. mit Bringerlohn; durch die Abdolestcllen vierteljährl. Mk. 1,90 monatlich 65 Psg. Bei Postbezug Mk. 2,40 viertctjährl. mit Bestellgeld. Dtzd., Stück, «edattion, Expedition und Druckerei: Kchukstraße Nr. 7. Adresie für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. Alle Anzeigen-Bermittlungsstellen deS In- und Auslandenehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenprcis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Hühner, Truten, Ziergeflügel Hühner, Enten, Gänse Enten und Gänse Tauben dagegen Eier, der Jahreszeit entsprechend Konkurrenzsänger Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Die Gießener KamitierrvlLtter Verden dem Anzeiger fan Wechsel mit „Hess. Landwirt" u. „Blätter für hrff. Volkskunde" »öchtl. 4 mal beigelegt. TrMsdeilagnnGiHemr^S-»i>wia. Dlätter für hessische Volkskunde. __ 221 30 39 295 2 22 474 609 Nummern. \a, deutsche Politik! Was sie bedeutet, es steht ia noch klar vor unseren Augen. Uno merkwürdig: solange alles so leidlich ging, so einigermaßen noch erträglich war, da wurde der Name oes Meisters deutscher Politik, wo es nur irgend anging, geflissentlich verschwiegen Jetzt aber nun Deutschland in mißlicher Lage ist, weil eS, demI Rate des Alten im Sachsenwalde zuwider, dem treulosen England getraut hat, da besinnt man sich mit einem Male wieder aus den teueren Namen. Nicht als ob man damit die Verpflichtung übernehmen wollte, nun seine Wege zu wandeln ; — das ist nicht so leicht und bequem! — sondern man wähnt, mit der bloßen Nennung des Namens das besorgte Volk beruhigen zu können. So große Macht mißt man dem Namen des Toten noch bei. Als Gras Bülow m Stettin sprach in des Kaisers Gegenwart und unzweifel- bast in des Kaisers Namen und Austrag, da gedachte er der ersten Rede des ..unsterblichen Beraters unseres aroßen Kaisers-, und in der zweiten Rede bekannte er: ..Als Staatssekretär des Aeußeren habe ich die Pflicht, unsere auswärtig- Politik in dem Gleise zu halten, das der arökte Staatsmann unserer und wohl aller Zetten, Fürst Bismarck, vorg-z-ichnet hat." E« ist schon ersreu ich, daß Gras Bülow diese Pflicht -rk-nnt und sich zu >hr br kennt. Aber von da bis zur Erfüllung d'-s-r Pfl cht >st noch ein weiter Weg. Versügt der Gras überdie Ent^ schlossenheit, die Entschiedenheit, die Festigkeit des Willens wie Fürst Bismarck? Besitzt er denselben klaren politischen Blick, der nicht nur alle Verhältnisse der Gegenwart son- verain überschaut, sondern auch die Folgen in der Zukunf mit derselben Sicherheit vorausschaut? Besonders aber stehen dem Grasen Bülow dieselben Imponderabilien zur Seite, die dem Fürsten Bismarck jeden politischen Erfolg Kstrsltt rrvö Vroodyrettrs. (Anonyme Einsendungen, gleichviel welche« Inhaltes, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.) Gießen, den 17. Januar *♦ «elchichtSknlender. (Nachdruck verboten.) Dor 29 Jabrm, em 18. Januar 1871, wurde im Sptegelfaale zu Versailles König Wtlbelm I. zum Deutschen Kaiser proklamiert. Schon s ll Ok ober 1870 wurden zwischen Preußen und den süddeutschen Staaten Verhandlungen geführt, die zum Abschluß einer Vereinigung °uf Giund- laae der Dersassung des Norddeutschen Bundes führte. Von dem patriotisch gesinnten jugendlichen König Ludwig II. Bayern g ng todann die Anregung zur Wteberherftellung der deutschen Kaiser würde aus, ein Gedanke, dem dte übrigen Fürsten und freien Städte freudig zustimmten. ländern Schonung schafft? Worin aber besteht denn Englands Verdienst um Deutschland, daß dieses sich England zu Liebe dem Mißtrauen aller andern Großmächte aus- setzen soll? Ebensowenig wie von englischen Verdiensten um Deutschland in der Vergangenheit die Rede fern kann, würde Deutschland (in der Zukunft irgend welchen Dank von England ernten. Darum noch einmal: zururk vom deutsck-enalischen Abkommen! „ , Auf dem Kriegsschauplatz war es in der letzten Woche ruhig' je weniger Nachrichten über den Fortgang des Kampfes zu uns gelangen, desto mehr erfahren wir von unerhörten Rohheiten der Engländer gegen verwundete und gefangene Buren. Und solcher Macht hatte die größte deutsche Firma, hätte der Geheime Kommerzienrat Krupp fast noch Munition geliefert. Man hat viel Zeit^erstreichen lassen, ehe man einschritt. Es ist anderthalb Wochen her daß unser Blatt mit zuerst die Nachricht von der Kruppschen Lieferung an England positiv bestätigen konnte. Die Herstellung der Granaten hat vor Wechnachten begonnen, sw i wurde aufs Aeußerste beschleunigt. Da kann m drei Wochen viel fertig geworden sein. Auf die Firma Krupp nimmt man in Berlin begreiflicher Weise jede mögliche Rücksicht wir wollen hoffen, daß die Regierung nicht erst dann em- geschritten ist, als der größte Teil der Geschosse? bereits abgeliefert war. Aufklärung hierüber wird im Reichstage unnachsichtig gefordert werden müssen. * unser Verhältnis zu England. ! Gießen, am 17. Januar 1900. I J Die zweite Woche des neuen Jahres ist dessen Anfänge | gleich geblieben. Das Gewölk am politischen Horizont hat sich noch nicht verzogen, die Beziehungen zwischen^Deutsch- I land und England, die im Mittelpunkte alles Interesses I flehen, haben sich während der letzten sieben Tage nicht geändert. Zu den vier beschlagnahmten Schiffen ist freilich I kein neues hinzugekommen; im Gegenteil, drei davon sind I wieder freigegeben, ohne daß sich irgend etwas auf ihnen gefunden hätte, das die Beschlagnahme rechtfertigt; auf dem vierten aber, dem am letzten Tage des alten Jahres aus- I gebrachten „Bundesrat" wird jeder Ballen, jede Kiste, jedes Faß genau auf den Inhalt untersucht, ob Kontrebande darin wäre. Auch dort war bad Suchen vergeblich, alle I Lademanifefte haben sich bisher als richtig erwiesen; die englischen Beamten könnten es jetzt vor ihrem Gewissen getrost verantworten, das Schiff freizugeben. Aber es ge- I schicht nicht. Darin liegt gerade die empörende Heraus- I forderuna Englands gegen Deutschland, darin gerade zeigt I sich am deutlichsten die Geringschätzung aller angeblichen I Rechtsverwahrungen des Auswärtigen Amtes in,Berlm von | englischer Seite, aber auch die Geringschätzung Deutschlands überhaupt. Und insofern wird durch das ganze englische Verhalten unsere nationale Ehre beleidigt, und zwar um so tiefer, als Deutschlands Kaiser im Herbst noch die vom ganzen Volke mit Bedauern und Befremden angesehene Reise nach England unternommen hat. Allem Anschein nach ist der Kaiser persönlich verletzt, das zeigte sein Verhalten bei dem Besuch des Charlottenburger Mausoleums, das zeigte der direkte Appell an die | Großmutter in Windsor (der Nachricht von der Entsendung eines Spezialkuriers ist ja von keiner Sette widersprochen worden), das zeigte sein völliges Schwelgen m ^eMn. Der Kaiser darf sich aber nicht wundern. Das Bitten, Warnen, Protestieren seines Volkes gegen die englisch Reise ist ihm ja nicht unbekannt, aber es ist von ihm unbeachtet geblieben, er folgte seinem Willen und dem Wunsche seiner Ratgeber, die \a zum Teil für englisches Wesen schwärmen. Es gab eine Zett, in der nur das für hoffähig galt, was den Franzosen nachgemacht wurde; tiefe politische Erschütterungen räumten mit solcher Verirrung auf. Frankreichs Mode ist abgelost worden durch Englands: englischer Sport, englische englische Manieren bürgerten sich in den höchsten Kreisen ein, und die englische Sprache begann in manch einem höfischen Kreise unsere schöne deutsche Muttersprache zu verdrängen - soll eine zweite schmerzliche Lektion notig werden, um deutscher Art und damit auch deutscher Politik wieder die berechtigte Achtung und alleinige Geltung zu Dieses Ergebnis ist sehr zuftiedenstellend. Der Besucher findet Sehenswertes in überreicher Sufle. Sn1899 befanden sich neben den Prämiierungstieren noch 187 Stämme Verkaufstiere auf der Ausstellung, wodurch dieselbe für den Laien unverhältnismäßig reichhaltig erschien. .Trotzdem diesmal des beschränkten Raumes halber von einer Ver- kaufsabteilung' Abstand genommen worden ist^ wird der Laie wegen der größeren Ausdehnung der Sammlungen das Fehlen dieser Verkaufstiere kaum bemerken Der Fachmann aber wird an dem, wie oben ersichtlich ist, viel reicher zu erwartenden Pränmerungsgeflugel seine helle Freude haben. Es geht schon jetzt aus den Anmeldungen hervor, daß der von Seiner Königlichen Hoheit dem Groß- Herzog von Hessen und bei Rhein gestiftete Ehrenpreis viele Aussteller angespornt hat, mit musterhaften Gesamtleistungen zu erscheinen Beweis hierfür ist der, daß sich diesmal bei geringerer Ausstellerzahl die Nummern vermehrten. Sicher bildet diese Ausstellung em wettens Ruhmesblatt in dem Kranze der Erfolge des Vereins. Ueber die Sy paihie welche viele Vereinsfreunde durch Preisstiftungen bewiesen, berichten wir besonders. Zum Gelingen des Ganzen können Freunde und Ausstellungsleitung jetzt fast ®»t8 mef)r beitragen. Einen vollen erfolg h-rbeizusühr-n i ift ieftt Sache unseres Publikums. In einem regen Besuch dürfte die «uSstellungSleitung ihren schönsten Ehrenprei erblicken. nahezu sicherten: das hohe Ansehen und das schwere Ge- I I wicht seines Urteils und feines Willens, dem selbst die Gegner, wenn auch unter Zähneknirschen, die Anerkennung I - wird Bismarcks Nam. jetzt als Autorität, gegen die es keinen Widerspruch giebt, in I Anspruch genommen: von denen auf der -inten. Werin es I noch geschieht, um gegen die Flottenvermehrung zu ag> I tieren9 so kann man das mit recht großem Aufwand an I Nachsicht noch entschuldigen: Bismarck hat vor u erlosen Flottenplänen allerdings gewarnt niemals aber e^ Ver I stärkung unserer Flotte ur entbehrlich gehalten. Wie er I 'mit dem größten Nachdruck, mit dem Riesengewicht seiner Beredsamkeit für die Heeresvermehrung ^getreten is^ I als sie nötig war — man denke nur an den b-J^oruar I 1888 — so würde er mit derselben UeberzeuEgskrast di I Vermehrung unserer Kriegsflotte vor jedem Reichstag treten haben, sobald er sie für notig erkannte. Wer rann l aber bezweifeln, daß das unter den heutigen Umstanden I I der Fall gewesen sein würde? Protestieren müssen wir I aber dagegen, daß die Leisetreter, die Weichen und die Feigen sich mit Bismarcks Namen SU decken versuchen, indem sie eine Stelle aus dem zweiten Bande der ,Gedanken und Erinnerungen" anziehen, an der es heißt- ,^nter I nationale Streitigkeiten, die nur durch den ^lksttieg er- I lediat werden können, habe ich niemals aus dem Gesichts- I punkte des Göttinger Comments und der P^^men^ren- Ehre aufgesaßt". 5)ier wird offenbar gegen besseres Wissen der Unterschied übersetzen zwischen den Göttinger Studenten I und dem verantwortlichen Staatsmanne, zwischen der pri^ I I Daten Ehre und der eines ganzen Volkes, zwischen der I Verantwortung nur für das eigene Leben und der für I I das Leben von «punberttaufenben. Mag es also immerhin I erfreulich sein, daß in der ersten ernsten Zett, die wir feit I des Reichskanzlers Abfcheiben erleben, auch seine erbitterten I politischen Gegner zur Unterstützung ihr^. Absicksien und I Ansichten auf ihn sich berufen, solcher Mißbrauch semes I - Namens und seiner Worte muß abgewiesen werben. I Also soll Deutschlanb jetzt zum Schwerte greifen Nem I es giebt noch anbere Wege emer Sefunben, kraftvollen I und9 erfolgreichen Realpolitik. Zunächst muß der ^chwer- I unserer ganzen auswärtigen Politik üloanber hin gelegt I werden. Es ist nun einmal so: hat man sich verlaufen oder verfahren, bann muß man I ben rechten Weg kommt. Durch bte Politik ber letzten Jahre I sind wir dahin geraten, daß wir uns auf England stutzten Lnb nahezumitEngland stehen und fallen England aber I steht aber im allerschärfsten Gegensatz zu Rußland. Es is natürlich, daß dieser Umstand aus unser Verhältnis zu I Rußland zurückwirkt; daran ändert kem Besuch, kein Toast I etwas. Darum wird auch von gewisser S^te schon prophe- I -eit wenn Englands Macht erst gebrochen wäre, dann I mürden Rußland und Frankreich vereint über Deutschland I verfallen Was ist da zu machen? Nur das Eine, das; wir die Freundschaft mit England, die im Volke so wie so keme Wurzel hat, offen und ehrlich preisgeben und aufdiese Weife uns den Rücken nach der anderen Sette hm decken. Worte genügen aber dazu nicht, die find billig wie Brom- beeren Außerdem wird die deutsche Politik von dem Auslage schon viel zu sehr mit demselben Maßstabe gemessen w." die LgNscho, mit dom M-ßstabe des Mißtrauens dem unaünftiaften ben es giebt. Es muß beshalb bie Wenbung unserer auswärtigen Politik burch eine That befunbet werden bie über ben Ernst ber Wendung keinen Zweifel laßt. Diese That ist ber anbere Weg einer kraftvollen ""b erfolgreichen Realpolitik: Der Rücktritt von bem beutsch-eng- IiWeSu®» Mch-khA?Pht°d°r Vertrag sonne Lw1Zä°n"°g°"W^werd-7 Lch M "an 1 Nttet ast wie durch eine gemeinsame Schuld Aus solchem Bunde aber ^>nn kein Segen sprießen Wir können fernen ehrlichen Protest gegen irgenb einen Schritt Englanbs erheben - ber Vertrag hinbert uns daran; wir muffen uns in Afrika Alles gefallen lassen — bie Rücksicht auf ben Vertrag forbert bas; Portugal betrachtet uns als Femb ! - be? Vertrag ist Schuld daran; Rußland und Frankreich schätzt uns als geheime Verbündete Englands — ganz natürlich: wir haben ja durch den Vertrag gememfamo Sache mit England gemacht in einem nicht sehr sauberen Handelsgeschäft. Darum ist es dringend notig, daß diese lästige Fessel von uns abgestreift werde; auf keine andere Weise können wir die Freiheit der Bewegung zuruckge- roinnen, die Ellbogenfreiheit, die eine Großmacht wie das deutsche Reich haben muß. Die segensreichen Folgen dieses Entschlusses werden sich unzweifelhaft schnell ^nstellen. Vor allem Anderen aber wird das erste Ergebnis dieses deutschen Rücktrittes sich barm zeigen, baß Englanbs ttuf- I treten vorsichtiger werben wird. Denn Mit einemmal wirb I es vor ben Augen ber ganzen Welt als vollstanbig Modert erscheinen Ober sollte man sich barüber im beutsctzen Auswärtigen Amte immer noch Nicht klar geworben sein, baß I nur bie Rücksicht auf Deutschlanbs Heeresmacht ben Eng- Meßmer Anzeiger Annahme von Anzeigen zu der nachmittag- für den OX (T I 1 ktoenbrn Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. V < l V V VIK Abbestellungen spätesten- abend- vorher. > / V Z Amt*- unb Anzeigeblatt für den Gietzen •* Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit ber Großherzog haben Allergnäbigst geruht, am 5 Jmiuar dem Bürgermeister Peter Frey in Wixhausen bas Allgemeine Ehrenzeichen mit ber Inschrift: .Für langjährige treue Dienste" am Bande des Philipps Ordens zu verleihen. *♦ Geflügel-Ausstellung. Der Ausstellungskatalog ist zufarnrnengestellt und umfaßt dieses Mal 624 Nummern nur für die Prämiierungsklafse, gegenüber 088 Nummern m ber Prämiierungs- und Verkaussklasfe in 1899. Vergleichsweise wurden zur Prämiierung angemelbe^ ßchntanArte. 10 Preise ä Mk. 15 — in bar. Händler und versorgt sich für einige Pence mit Reiselektüre. Und diese ist — nicht immer Regel, aber so häufig, daß es dem kontinentalen Reisenden, der alle Länder und Völker durfte auch jetzt sparsamen Leuten er mit dem des in jenem Jahre ihre Entstehung verdankt. . Der 9 Uhr-Expreßzug von Kings-Croß sicht zur Abfahrt bereit. In höchster Eile kommt der Reisende in den Bahnhof: er vergleicht seine Uhr mit der Bahnhofsuhr; noch fünf Minuten. Er verlangsamt den Schritt, tritt zu dem auf jedem Bahnhof etablierten Zeitungs- und Buch- Begriffen trockenen Materie hat es dahin gebracht, daß fast jeder Engländer mit „Verstand" über technische Angelegenheiten spricht, und den Errungenschaften der Neuzeit nicht als Ignorant gegenübersteht." 4jer Berichterstatter spricht schließlich den Wunsch aus: Möge die Zeit nicht ferne fein, wo auch bei uns der Reisende am Bahnhofe anstatt eines obscönen Witzblattes oder eines Dutzend Romanes aus der Leihbibliothek technische Litteratur zur Reiselektüre wählt. mustert in dieser Zeit die auch hier zum Verkaufe ausgelegten Bücher: Belletristik, Politik, Nnturwissenschaften und, dem kontinentalen Reisenden auffallend, eine große Anzahl technischer Werke; u. A. die fünfte Auflage des ausgezeichnet geschriebenen Werkes von Clement Stretton: Stadt mit großer Industrie und rund 50000 Einwohnern — eine halbe Stunde auf den Anschlußzug zu warten. Man tagen ein Einblick in das Getriebe am Bahnhof geboten ist, so feffelnd und packend, daß selbst der an baeiness von früh bis abends gewöhnte Engländer gerne einige Minuten dort verweilt, ist verödet: Kein Zug kommt an, kein Zug geht ab. Leer sind die Korridors, auf denen sonst die ** Zur Hundesteuer. Im Rechnungsjahre 1898/99 waren im Großherzogtum Hessen 49 003 Hunde. Die Hundesteuer betrug demnach 245 015 Mk. In Starkenburg waren es 22139 Hunde mit 110 645 Mk. Steuer, in Ober Hessen 12 726 Hunde mit 63 630 Mk. Steuer, in Rheinhessen 14 148 Hunde mit 70 740 Mk. Steuer. Außerdem haben noch in Starkenburg 30, in Oberhessen 16, in Rheinhessen 75 Gemeinden Hundesteuer erhoben, welche für sämtliche in Betracht kommende Gemeinden ein Ergebnis von 83 600 Mk. hatte. Es fragt sich, ob durch Erhöhung der Hundesteuer eine Mindereinnahme zu befürchten ist. Wohl dürfte der im Staatsbudget eingesetzte Betrag fürs erste nicht erreicht werden. Aber nach Analogie früherer Jahre steht zu erwarten, daß die Hundesteuer den berechneten Betrag bald erreicht. Als seiner Zeit die Hundesteuer von 45 Kreuzer auf 2 Gulden erhöht wurde, wie wurde da die Anzahl der Hunde überall reduziert. Allein bald nach wenigen Jahren nahm die Zahl der Hunde bedeutend zu. Ganz dasselbe konnte man wahrnehmen, als I | An diesen Schlagen läßt sich leicht die Schnelligkeit eine» I Zuges messen. Es werden drei Längentypen von Schienen I angewendet, solche mit 6, mit 9 und 12 Metern. ®ine Anfrage bei dem Kondukteur genügt, um zu erfahren, welche Type bei der betreffenden Strecke verwendet wurde. Der Reisende merke sich die drei Zahlen 22, 33, 44. So viel I Schläge nun der Waggon auf sechs Meter Schienen in 22 Sekunden ausführt, gerade so viel Kilometer legt der Zug in der Stunde zurück. Bei 9 Meter-Schienen sind die Schläge während 33 Sekunden, bei 12 Meter-Schienen während 44 Sekunden zu zählen. Zählt der Reisende bei 12 Meter-Schienen also in 44 Sekunden 50 Schläge, so hat der betreffende Zug eine Geschwindigkeit von 50 Kilo. Metern in der Stunde. * Eine Druckerei im Kriegslager. Es dürfte wohl nicht allgemein bekannt sein, daß die bedeutendste Zeitung, deren sich Transvaal rühmen darf, der Volksstein, seit Beginn des Krieges mitten im Burenlager redigiert und gedruckt wird. Der Chefredakteur Engclenburg, feine Mitarbeiter unb die Schriftsetzer — alle mußten mit in den Kampf, und nun haben sie, um keine Unterbrechung in dem Erscheinen ihres Blattes eintreten zu lassen, ihre sämtlichen Arbeitsgerätschaften in einem geräumigen Wagen untergebracht, der sie überall hin begleitet. Das Blättchen wird den^auch mit bewundernswerter Regelmäßigkeit heraus- Fleisch-Extract übertrifft trotz billigeren Preises an Nfthrkraft und Wohlgeschmack die Liebig'sohen Extracte und ist in allen besseren Drogen-, Delicatessen- und Colonialwaaren-Handluncen zn haben •• Der Kalender von 1900 besitzt die, gewiß willkommene Eigentümlichkeit, daß Jahres 1906 übereinstimmt, und daher auch benutzt werden kann. In beiden Iahten fällt der erste Tag des Jahres auf einen Montag; außerdem haben sie das Osterfest am 15. April gemeinsam, daher fallen auch alle beweglichen Feste auf das gleiche Datum. Die gleiche Uebereinstimmung findet in den Jahren 1903 und 1914 statt, wo Neujahr auf einen Donnerstag, das Osterfest auf den 12. April fällt. Nur die Mondphasen sind nicht dieselben. Wer auf diese Wert zu legen hat, kann die Kalender von 1900 und 1903 nicht wieder benutzen. ** Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen fremder Orden. Seine Majestät der Kaiser haben Allergnüdigst geruht, den nachbenannten Offizieren ac. die Erlaubnis zur ö..M9V„ vv„ ^VVV5, Anlegung der ihnen verliehenen Kaiserlich Russischen Orden I nach Creve fahrend, hat man in Stockport — einer zu erteilen, und zwar: des St. Wladimir-Ordens 4. Klaffe: dem Oberleutnant Albert Prinzen zu Schleswig- Holstein, Hoheit, im 1. Großh. Dragoner - Regiment (Garde-Dragoner-Regiment) Nr. 23; des St. AnnemOrdens 2. Klasse: dem Oberstleutnant v. Nothkirch und Pauthen, Kommandeur des 2. Großh. Dragoner-Regiments (Leib-Dragoner-Regiments) Nr. 24, und dem Major Freiherrn v. Esebeck beim Stabe desselben Regiments; der 3. Klasse desselben Ordens: den Oberleutnants Freiherr v. Hügel, v. d. Osten und v. Holtzendorff, sowie dem Leutnant Seebold, sämtlich im Großh. Infanterie (Leibgarde.)Regiment Nc. 115; der 4. Klasse des- selben Ordens: den Wachtmeistern Dehrberg und Frieß. beide im 2. Großh. Dragoner-Regiment (Leib-Dragoner- Regiment) Nr. 24, dem Wachtmeister Haas im 1. Großh. Dragoner-Regiment (Garde-Dragoner-Regiment) Nr. 23; des Sc. Stanislaus Ofdens 2. Klasse: dem Rittmeister Selz am im 1. Großherzogl. Dcagoner-Regiment (Garde- Dragoner-Rcgirnent) Nr. 23; der 3. Klasse desselben Ordens: den Leutnants v. Becker, v. Goerck, v. Besser, van Gülpen, sämtlich im 1. Großh. Dragoner Regiment (Garde-Dragoner-Regiment) Nr. 23, sowie dem Leutnant Freiherrn v. Massenbach im 2. Großh. Dragoner-Regiment (Leib Dragoner-Regiment) Nr. 24. diz Hundesteuer. von 2 Gulden (3.40 Mk.) auf 5 Mk. er» höht wurde. Ganz dieselbe Erfahrung wieder gemacht werden. »The evolution of the Lokomotive origine.“ Kostet? „Drei Shilling, sechs." Gut, und wird dieses Buch viel gekauft? „Some dozens within the last few weeks.“ (Einige Dutzend innerhalb der letzten Wochen), erwidert freundlich lächelnd der Verkäufer. Ein Werk im Umfange eines Romans von Felix Dahn, auf einem Bahnhofe, in so großer Anzahl als Reiselektüre verkauft, ist gewiß ein schlagender Beweis nicht allein für das Interesse des englischen Volkes in technischen Dingen, sondern auch für die technische Bildung desselben. In keinem Lande der Welt wird soviel gedruckt und soviel gelesen, wie in England. Wesentlich zur Befriedigung des Wissensdranges trägt bei, daß neben billigstem Preise der Publikationen die meisten Zeitschriften und Werke, welche das Gebiet der Technik behandeln, in einer Weise verfaßt sind, die auch dem Laien das Verständnis ermöglicht. Diese populäre Behandlung einer nach kontinentalen nach dem Stande der Verkehrsmittel und dem Benehmen auf den Bahnhöfen am besten beurteilen kann, auffallen muß — techn ischer Natur: „The Railway Herald“, „The Locomotive Magazine“, „The Railway Magazine“, „Engineer“ usw. lieber eine der vielen möglichen Routen von Leeds Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. Frankfurter Börse vom 16. Januar. Wechsel auf New-York zu 4.21-22. D Prämien auf Kredit per ult. Januar l.KW/o, do. per ult. h ebruar 2.4OO/0, Diskonto Kommandit per ult. Jan. l.o/o, do. per. ult. ?ÄIJ" 2,300/o' Lombarden per ult. Jan. 0 60 /o, do. per ult. Febr. uv/q. _.£ Dotierungen: Kreditaktien 234 20-30 Diskonto-Komman- drt 193.80-194, Staatsbahn 136.20, Gotthard 142 —, Lombarden 27.50-80, Ungar. Goldrente 98.80, Italiener 94, Bproz. Mexikaner » Gebert. Coupons 841,'», Amerik. Coupons 4.19V« Privat- Diskont 4Vtf/o- L . ;*/« bis 28/4 Uhr: ^Kredit 234.20-50, Diskonto 194 —, Staate; bahn 136.20-50, Lombarden 27 90 28.50, Bochum, 263.50. f . W btte rb er i ch t. Das nordwestliche Depressionsgebiet hat seinen Einfluß bis nach Zentral-Europa herein ausgedehnt. Von seinem Zentrum, das sich un, Norden von Schottland erhalten VS Federer Druck sackförmig über die britischen Inseln berunter. Die Zone hohen Druckes südwärts gedrängt, und hat sich nunmehr im west- !,^"s,Ä,^/olmeerbecken ein sekundäres barometrisches Maximum ausgebildet, wahrend das Haupt-Maximum im Nordosten Euro- pav fortbesteht. Dme Druck-Verteilung bedingt für Zentral- meiü^rbem^ Witterungsumschlag Die Temperaturen sind hipfpnn^a gesunken, und bei allgemeiner Trübung haben sich vielenorts Regen- und Schneefälle eingestellt mit S,t?erun9: Zunächst meist trübes Wetter mir zeitweisen Niederschlagen. Menschen sich drängen, leer sind die Speiseräume, leer die Spielzimmer. Aber im Lesezimmer sind Hotelgäste versammelt; lautlos bewegen sie sich; flüsternd wird nur gesprochen. Aus aller Herren Länder liegen Zeitungen und Zeitschriften auf. Gelangweilt wird ein Witzblatt in die Hand genom men, gelangweilt wieder weggelegt. Aber mit aufmerksawen Blicken wird derjenige verfolgt, welcher mit ersichtlichem Interesse ein technisches Journal liest, und kaum gelesen, wandert das Blatt in andere Hände. „Engineer“, „Engineering“, „Iron age“, „Railway Engineer“ usw., Journale, die bei uns nur in großen technischen Vereinen und bei einigen Bahnen gehalten werden, liegen dort für die Reisenden auf, denn jeder Engländer, sei er waS immer für eines Standes, verfolgt die technischen Errungenschaften und Neuerungen mit dem Interesse, welches in der Ueberzeugung wurzelt, daß die moderne Kultur der Technik Universität und Hochschule. — Ernannt: Der bisherige Privatdozent an der Universität Berlin, Dr. Oskar Piloty, zum a.-o. Professor für analytische Chemie an der Universität München. — Berufen r Dr. Windisch, Privatdozent für Chemie an der Berliner Universität und technischer Hilfsarbeiter beim kaiserlichen Gesundheitsamt, als Vorsteher un das chemische Laboratorium der könia- lichen Lehranstalt für Weinbau in Geisenheim. — «eporbenr In Leipzig am 13. d. M. Prof Joh. Haselberger, Direktor des Ateliers für Glasmalerei in der Kunstakademie, im Alter von 59 Jahren. — In Steglitz Dr. Gleiniger, 48 Jahre alt, Oberbibliothekar der königlichen Bibliothek. — Verschiedenes: Wie aus Dresden berichtet wird, verlieh der König der technischen Hochschule das Recht der Promotion zum Doktor-Ingenieur, konform den preußischen Bestimmungen. Aus dem Geschüftsleben. Von dem Preisrichterkollegium der „Allge' memen Ausstellung für Küche, Keller und Haus in München" wurde dem daselbst ausgestellten Kernseifenpulver rc der Firma „Fritz Muller jun. in Göppmgen" die „goldene Medaille" mit Ehrem prers zuerkannt. .V. * Ball Seiden Robe Mk. 10,50 uni) höher - 14 Meter! — porto- und zollfrei zugesandtI Muster Unb fOt6i8tr G. Henneberg, Seiden-Fabrikant (k. u. k. Höfi.) Zürich. Vermischtes. * Ein Mittel gegen die Eifersucht. In eigenartiger Weise suchte ein Geschäftsmann in Altona seine Gattin von ihrer Eifersucht zu heilen. Nachdem er das Abendbrot im Hause eingenommen hatte, kleidete er sich für einen Ausgang an. Seine Frau, die sehr eifersüchtig ist, beschloß, ihrem Manne nachzugehen und machte sich, als er kaum das Zimmer verlassen hatte, auf den Weg. Der Ehemann hörte schon im Hausflur, daß seine Frau die Wohnung verließ, und nun wollte er sie gründlich an der Nase herumführen. Scheinbar absichtslos verfolgte er feinen Weg ganz langsam, damit seine Frau mit Sicherheit seine Spur finden könne. Dann aber unternahm er einen Dauermarsch durch eine Anzahl von Vororten, auf welchem ihm ^ne beffere Hälfte keuchend folgte. Endlich ging es wieder nach der in der Norderreihe gelegenen Wohnung |utüd. Dort stellte sich der Mann vor die Thür seine? Wohnung und wartete, bis die Gattin hinzukam ->-dt machte der Ehemann seinem Zorn Luft und drohte der Zrau, nicht länger mit ihr zusammenbleiben zu wollen da sQm.JpafCn Äbcn? aöein nusgegangen sei. Erst nach 9cIan\eS berr geängstigten Frau, ihren Ehemann zu beruhigen, indem sie em reumütiges Bekenntnis ihrer friert 9tC* glicht ist die Frau vorläufig * Wie können Reifende die Geschwindigkeit der Eisenbahn zuge messen i Die Schiene, über welche die Räder eine« Waggons laufen wird - so schreibt die „Wiener Abendpost? regelmäßig durch die Last etwas niedergedrückt. Da die nächste Schiene, welche noch frei ist, demnach ein men a hoher liegt, so entsteht bei dem Uebergange de? Räde?von ber einen zur andern Schiene ein hörbarer Anstosi »inpr jener Schläge, aus denen sich das bekannte Klappern "er tn Bewegung befindlichen Eisenbahnzüge zusammensetzt 25 Preise: Eleg. Kaffee-Services. 1. ®eÄrffäitflfti200amT(SretE T -1 ^ßOO.-Tam js .»LWLDWrLLL in allen besseren Geschäfte» 3u fta» Fronhausen, 16. Januar. Kaum ist die ägyptische Augenkrankheit unter den hiesigen Schulkindern erloschen, so sind auch schon die Masern aufgetreten. Da eine Anzahl Kinder daran erkrankt ist, und außerdem die Krankheit in der Familie des zweiten Lehrers auftrat, so mußte dessen Klasse auch geschlossen werden. Auch die Influenza tritt in verschiedenen Nachbargemeinden epidemisch auf, sodaß in einzelnen Orten über die Hälste der Leute krank darniederliegt. Oberh. Ztg. m. Aus dem Kreise Ziegenhain, 16. Januar. Obgleich die Zeitungen oft genug von Nngluckss ällen berichten, welche durch leichtsinniges Hantieren mit Schußwaffen herbeigeführt werden, können es sich auch in Immichenhain schießlustige Naturen nicht versagen, bei jeder Gelegenheit den Schießprügel aus der Rumpelkammer her- vorzuholen und Unfug damit zu treiben. Solchem Unfug fiel vorgestern abend der Auszügler A. Jung zu Immichenhain beinahe zum Opfer, als fein Nachbar Kimpel anläßlich einer Verlobungsfeier im Dorfe mehrere Schüsse abfeuerte. Das Geschoß flog dem am Abendtisch sitzenden A. Jung unmittelbar am Kopf vorbei und drang in die Wand ein. Die Splitter der zertrümmerten Fensterscheiben bedeckten den Boden. Außer dem pp. Jung war auch das 2jährige Enkelkind desselben in Gefahr, das in derselben Stube in seinem Bettchen schlief. Es ist zu wünschen, daß die Polizei Nicht nur durch energische Bestrafung solchem Treiben zu Leibe geht, sondern auch durch Konfiszierung aller Waffen, die unbefugter Weise von manchem aufbewahrt werden, ähnliche Vorkommnisse unmöglich macht. Die technische Bildung in England. In der Prager „Bohemia" berichtet der Baurat im österreichischen Eisenbahn-Ministerium, Karl GölSdorf, über die Wahrnehmungen, die er bei einem Aufenthalt in England gemacht. Er schreibt u. a. Folgendes; „Voll und klar dringt der Glockenton von Westminster über den Trafalgar-Square herüber durch die stillen und verödeten Straßen und Gassen Londons; es ist Sonntag; überall herrscht Ruhe; geschwunden ist das geräuschvolle^Treiben. Langsam, ohne Abwechslung vergeht der Tag; "nur alle Stunden hallen diese melodischen Glockentöne durch die friedliche Luft. Der Mittelpunkt des Charing-Croß Hotels, der Smooking room, durch dessen lange Glaswand an Wochen- l1 H N S fXnSSi LÜH NS 3'S5rW:Ä'iSÄ Äreuxt Salm.-Terp.-Kernseife (mit totem Seif? usw ^^°?^blfe, L»h»s Kinder-Seife, L»h»s Blumen- i m folßenbe Preise verteilt: 1 Preis L Mk. 50.— m bar. 2 Preise L Mk. 30.- in bar. 5 Preise ä Mk. 2z— in bar. Hochschule. W an der s'niksE ,r fflr analyti^ Vffit *m2 "*««gVäuÄ '9'taWÄ* tsltbtn. 6lerfoÖtgium der Hk •5X*s4: 6 & < iflsjfii 1 12 '" N -h>, d.- M !”h-n6 S* ** Äi w... )tnt für Ctjemle an de "beim kaiserlichen & -worolorium der töni| ®-.W L°h- Hasel ttt m der Kunstakadevii ■ Tleiniger, 48 Zch berichtet wird, verlieh V. ifü der Promotion ja estimnungen. MmrtM 16. Januar. iar LlOi/o, do. per oll lt Jan. l.°/o, do. per. ult 5^/» Ja per ult felr. 30 Diskonto- 142—, Lombardei )4, 3proi. Mexikaner ipons 4.191,l4 Privat- Skonto 194 -, Staate bum, 263.60. Tepressionsgebiel hat rein ausgedehnt. 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Großes Ladentokat mit Wohnung, auch Lagerräume zu verm. 93] LouiS Louy, Bahnhofstraße 27. Chor: Orchester: Die Zusammenkunft ist am Lumpen- mannsbrunnen. Gießen, 13. Januar 1900. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 0181] Ein Mädchen achtbarer Eltern sucht, gestützt auf gute Zeugnisse, Stelle zum 1. Februar als Hausmädchen oder zu größeren Kindern in besserem Hause. Dasselbe ist bewandert im Nähen, sowie in aller Hausarbeit. Nähere Auskunft erteilt Frau Hüttenberger, Seltersweg 67. Stadt Darmstadt v. 1891 Stobt WormS unk. b. 1901 Gisenb. Rentenb. ObL BuderuS übt Hambrar. Hyp Bk. unk. d. 1905 Preuß.Hyp.B.Bkunk.b.1800 Pomm. Hyp.A.Bk. unk. b.1904 Frkf.Ldw.TredBk.unkch.1900 (1811-1886.) Fr. Schubert. (1797—1828.) M. Meyer-Olbersleben. (geb. 1850.) J. Brahms. (1833—1897.) N. W. Kacke. W. A. Mozart. (1756-1791.- R. Strauss. (geb. 1864.) Karl Haine. Klara Faiast. Hugo Wolf. (geb. 1860.) J. Brahms. (1833—1897.) 1. SylvestergloekSB, für Chor und Orchester, op. 66 (komp. 1892)............. 2. Variationen und Fuge über ein Thema von Händel für das Pianoforte, op. 24........ 3. a) Ave verum eorpus für Chor und Streichquartett (komp. 179J)............. b) Offertorium de tempore „Misericordlas Domini“ für Chor und Orchester (komp. 1775) .... 4. Lieder: a) Sehnsucht........... Samstag den 20. Januar, abends 8 Uhr, Leibs Saal statt. (1786—1826.) b) November-Troikafahrt a. d. „Jahreszeiten“, op 37 P. Tschaikowsky. et <100 00 | Degen. Tredit-Actien Hotzversteigerung im Gießener Ztadtwald. Montag den 22. Januar 1900, vormittags 9'/, Uhr beginnend, werden im Gießener Stabt* wald, in den Distrikten Magnus Wäldchen, Oberförsterswiefe, Nachtweide und Gra-feld, versteigert: Emil Horst, Hießen, Zemeutwareu- und Kuuststeiu-Fabrik< im Saale des Gesellschaftsvereins. Mi twirken de: Grossh. Univ.-Musikdirektor 6. Trautmann. Fräul. Mathilde Haas, Konzertsängerin aus Mainz (Alt)e, Herr Wilhelm Backhaus aus Leipzig (Klavier). Der Akademische Gesangverein. Die Kapelle des Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm und andere geehrte Künstler. PROGRAMM. Ariegerverem Gießen Die Feier des Geburtstages Br. Majestät des Kaisers, verbunden mit dem 26. Stiftungsfest findet Kursbericht w« J. Kurz & Co., Hießen, Sasthssßttßk 63. o) Vergebliches Ständchen....... 8. Frühlings-Botschaft, Konzertstück für Chor und Orchester, op. 35....... . (1817—1890.) Eintnttskarten Konzert zu Mk. 2.— (Sperrsitz Mk. 3 —) sind in der ———-------- Musikalienhandlung von Ernst Challler (Rudolphs Nacht), Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Stork zu ermässigten Preisen zu haben. Konzertflügel: Blüthner. Hauptprobe (Chorwerke mit Orchester): Samstag den 20. Januar 1900, nachmittags 5 Uhr. Eintrittskarte Mk. 1.—. 31s b) Das alte Lied .... ..... c) Venezianische Serenade....... d) Elfenlied............. 5. Schicksalslied für Chor und Orchester, op. 54 . . 6. Solostücke für Pianoforte: a) Perpetuum mobile, Rondo a. d. Sonate, op. 24 in C-dur (komp. 1812)......... B. Scholz. (geb. 1835).. Franz. Banknoten Oesterr. dto. Americ. Akademischer Gesangverein Gieße». Konzert Sonntag den 21. Januar 1900, nachmittags 5 Uhr, (1840—1893.) . . Fr. Liszt. Die Ehrenm Igliedtv und Mitglieder mit ihren Familien sind zu dieser Feier eingeladen. 468 Vereinsabzeichen, Orden und Ehrenzeichen sind anzulegen. 20 Kranken-St- ®nol. Sovereigns Dollars ta »oh £*/• Deutsche ReichSanl. • Preuß- LonfolS 87. Gr. HeMcke DbL Dachfalzziegel in vorzüglicher Ware, liefert billigst Moderne, elegante 6 »Zimmerwohnung, in der Garten- oder Bergstraße, per 1. April gesucht. Gefl. Angebote unter 8. 0153 in der Expedition dieses Blattes abzugeben. Von anständigem Herrn wird in der Nähe der Bahnhofstraße ein möbliertes und ein unmöbliertes Zimmer zu mieten gesucht. Offerten unter W. 481 an die Expedition dieses Blattes erbeten. | 334] Eine schöne, gesunde Wohnung, I bestehend aus 6 Zimmern und allem I Zubehör, mittlerer Stock, Ecke der Weserund Steinstraße, ist per sofort oder später zu vermieten. 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