lllget t^kfL -«Nein, «tawnui i «b-i. j ®mb be« @ lett,lel*: «thü, "n '• W ut t« 16 äuttitt D°glich I hhH wiiereOttteiegi t | }§• U’W’» mnd^Ulj ^toUeniM neben-F(M M Einkeu! uhfoi» l gung, ' ___________________________I ►QQOOOO Den Hessen- f» Hessen- Waldeck. eu 1900/1901. dieser Art. gratis. ieratt erbitten fit Nürnberg, aller Länder. 000*000 lüssler UarMaße 10 geräte » oker AuswaN n, MB-slh" ien, Mangen WwD» auöeschW r’1800 S5S5w* 9811 9811 23 t 41« 414! 99.« 00.* iCOj! 100> 100^ |8>' MMN» d'SienU M . L s.M ott# «iQ und ", Bi«6 ",4.M .Wctir* 1OOO EEks Blatt Donnerstag den IS, Januar »iedaktion, Expedition und Druckerei: Zchukstrahe Ztr. 7. Alle Anzeigen'Bermittlungsstellen deS In- und AuSlandeA nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgege*. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hie^»« Fernsprecher Nr. 51. Aczugspreir vierteljährl. Mk. 2,20 monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Abholestellea vierteljährl. Mk. 1,96 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl. mit Bestellgeld. (WWüagenTW^ Snnöwirt, Dläiter für hessische Volkskunde. F*. H tzcscheiut täglich gut Ausnahme deS MontagS. Die Gießener A.mikieublLtter »erben dem Anzeiger in Wechsel mit „Hess. Landwirt" u. „Blätter pr Hess. Volkskunde Nicht!. 4 mal beigelegt. Meßmer Anzeiger chenerat-Anzeiger Amts- und Anzsigcblatt für d«ii Nr-'- Gieren Bekanntmachmtg. In Münster ist die Maul- und Klauenseuche erloschen. Aufhebung der Sperrmaßregeln ist angeordnet. Gießen, den 16. Januar 1900. Großh. Kreisamt Gießen. v, Bechtold, Amtlicher Teil. Bekanntmachung. In Ettingshausen ist die Maul- und Aauenseuche «loschen "^Aushebung der Sperrmaßregeln ist angeordnet. Gießen, den 16. Januar 1900. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. * Vom Kriegsschauplatz. Loudon, 16. Januar. Nachstehende Schiffe liegen zur Zeit in der D elagoabai: der deutsche Kreuzer «Schwalbe , der französische „Nenilly", das britische Kriegsschiff „PeloruS , das holländische „Friesland", sowie die por^esischen „Adamastar" und „Jndia". Die eng ische Blokade wird sehr exakt gehandhabt. Nahrungsmittel sind sehr fnapj. Die Verbindung mit dem Süden ist abgeschnitten. Seit Wochen verließ kein Dampfer den Hafen. Hunderte Schiff lieaen wr Abfahrt nach Durban bereit. 9 — Die Meldungen, die Buren hätten Groblers Kloof aufgegeben, General Warren hätte den Tugela überschritten, Bekanntmachung. B e tr.: Beschaffung vou Zuchtebern mit Unterstützung de« f landwirtschastlichen Provmzialverems. * Dem landwirtschastlichen V-r-.n für -essen stehen auch in diesem Jahre, wie seither, Mittet zur Unterstüüuna von Gemeinden bei Beschaffung von Zucht- Zuschuß beträgt für e.nen Eber 90 kj« 40 Mk und hängt die Gewährung davon ab, 6 20 '1. der Nachweis g-Ueser. wird üb» Ra ere.nhe. und Abstammung, und zwar werde» nur Zuchttiere, welche der Yorkshire-Nasse (weißes deutsches Edet- schwein) angehören, unterstützt ; . 2 ein Beauftragter des Provinzialvereins den betr. Eber nach dem Ankauf einer Besichtigung unterzieht und seine Zuchttauglichkeit bescheinigt; 3. der betr. Eber mindestens em Jahr zur Zu, ' der fraglichen Gemeinde benutzt wird. Ich ersuche die verehrlichen Gemeindevorstande, B Werbungen um den fraglichen Vereinszuschutz 9'8=6«« zall-S 9an die Geschäftsstelle nach Alsfeld einsenden za ^Hardthof, den 9. Januar 1900. Der Präsident deS landw. Vereins für die Provinz Oberhcsscn. I. V.: Schlenke. Aba Beck- L>cidelberg (nL); ist mit Verweisung enweritanden. Aba Müll er-Meinigen (srs. Vp.> hat verschiedene Bedenken gegen den Entwurf. Namentlich fragwürdig ei auch die Vorschrift in § 22 (durch kaiserliche Verordnung soll bestimmt werden können, ob m den .Nonsutargerichtsbezirken die Gesetze über Schutz von Kunst- und Literaturwerken, über Muftcrfchutz rc. Anwendung finden sollen oder nicht); ebenfo § 47 (betr. Konkurs- °^2ic'Vorlage wird an eine Kommission verwiesen. — ES folat^die erste Lesung des Gesetzentwurfs betr. die Patentanwalte- Aba Schrader (fr). Vg.) betont die hohe gewerbliche Be- beutuna der Patentanwälte und meint, es sei mit Recht dahm 'n streben das; sich in dieser Stellung tüchtige Manner befanden. 3 Abg. Möller (nL) führt aus, in technischen Fällen wurden die Vorschriften des § 3 über die Ausbildung der Anwälte lebhaft beanstandet Weiter werde von-den Interessenten felbst gewünscht, be^ den Ehrengerichten dem Verein der Patentanwälte eine Mitwirkung einzuräumcn^ < Aba Oertel - Sachsen (konf.) glaubt die Frage, ov oer Entwurf im allgemeinen ziveckmäßig sei, bciahen zu müssen, ab- U-Z'Z-rSsMW S wie man Tie verlangt habe sei« zur Zett wegen Der- l V»Z stebt in Bezug aus 8 3 ®iSiffinaeCUbrt6a9en (So»., belämpst lebhaft den 8 3 Durch denselben würde nur wieder em neuer privilegierter Sta d oeschaffen werden. Ganz unannehmbar in auch s b. 9 ’ 9laÄ weiterer Debatte geht die Vortage an c>ne besondere Kommission. _ „ . nf q- ,n . ^unhetat. Nächste Sitzung: Donnerstag 1 Uhr. ^u'n5et Etat des Reichsschatzamws. ^chtm; -> llhi 4.» .nu. lnna6me °°" «nz-ig.n zu d-r nachmittag- iür den »amden-a- erich-inend-n Nummer be- °°rm. 10 Uhr. Abbestellungen spätesten- abends vorher. Deutscher Reichstag. 128. Sitzung vom 16. Januar. 1 Uhr. beTsnS Liwl NeckhI^siLmgL amtaTg Stadthagen (6oS.) weist ans di-MMt erheblich MMZWMZZ telligwr Zchäauer^der^durch^Schuld de- Untern-Hmers^erun- alückt erhalten würde, sondern nur zweidrittel davon. Das s Vorteii^ans^der sjch nur bei denen, welche Tod zu Folge hatten. Und das ei klare sich zur Genügt daraus, das; wegen des starken gewerblichen Au^ $ äsä."'"$.« £ eü!richtu!igen vollen Schadenersatz leisten olle, nun, mit dem- MS .« äws bcm' MS) Lli-kt L7°/uL°eHcher..ng-inen M^i^o^^kL^knLL^^ukÄÄgrisf SMtMM Gr°f"P^äi°wSn! «wider, das- die »»TÄ« SS'0Ä u Entscheidungen der Berufsgenossenschaften selbst. . r ^ävitel Reichsversicherungsamt wird genehmigt, ebenso debattelos der Rest des Etats des Reichsamts des Innern. - U folgt die erste Beratung deS Gesetzentwurfs über die aonfutai* 9ed£ÄefretQr vonRichthofen erklärt es als Haupt- zwe/der Vorlage, die Bestimmungen über die Konsulargerichts- hmteif mit heu Bestimmungen des neuen Bürgerlichen Gesetz' bgL's in Einklang zu bangen, und noch °°rschi°d°ne andere Neu-, ardnungm^n tr°ss-n.r $g ) beantragt Brrweisung der Vor- I läge an eine Kommission. und ihn nachsichtig und mild zu stimmen. Mit Philosophie rewaffnet, verließ der General das Haus der E>amelin, ie selbst eilte sofort zu Josephine, und als Bonap^te mch Hause kam, war dort alles in schönster bürgerlicher Ordnung. Bonaparte vergaß die Frau, die ihn vor einer Dummheit bewahrt hatte, niemals. Von ihrem Manne, dem Bankier Hamelin, getrennt, war die „hüb che Haß! che qanz ohne Vermögen. Bonaparte zahlte oft ihre Schulden, und als er Kaiser war, gab er ihr eine Pension von 12 000 Francs- selbst nach Waterloo dachte er uoch au !ke Lamelin u!id schenkte ihr, als er Fraukieich verließ 300000 Francs in Gold. Die Freundschaft bet 5ra Hamelin für den Kaiser hörte aber gletchfalls nicht auf. Sie half die Rückkehr von der Insel Elba vorbereiten, sie war die Letzte, die nach der Schlacht bei Waterloo vom Kai er Abschied nahm; bei der Rückkehr der Bourbonen mußte sie diese Treue mit dem Exil bezahlen. Nach Frankreich zurückgekehrt, eröffnete sie einen politischen Salon, wo man fortwährend zu Gunsten der Familie Bmiapatte fonünrierte; Frau Hamelm starb im Jahre 1851, iurj vor chrcm Tode wurde sie Bon Louis Napoleon M* Eine Kaiscr-Anekdoie. Der znrze.t m New York weilend- ungarische Porträt- und G-nrcmal-r Arthur Ferraris hat von der Hamburger Handelskammer die Nachricht erhalten, daß Kaiser Wilhelm II. ihn dazu aus- ersehen hat, sein lebensgroßes Bild zu malen, das die Hamburger Handelskammer der Hamburg Amerika Lime für den Salon des neuen Doppelschraubendampfers „Deutschland" zum Geschenk zu machen beabsichtigt Es e^stteren bereits mehrere von Ferraris herrührende Bilder des Kaisers, die zumeist in Potsdam angefertigt sind, wo Ferraris längere Zeit zu diesem Zwecke wohnte. An eine dieser Sitzungen knüpft sich, dem „B. T." zufolge, eme für den Kaffer charakteristische Episode, die von Ferrans erzähltwird. I Der Künstler war benachricht worden, daß der^.Kaffer ihm ' im Laufe des Vormittags eine Sitzung bewilligen wolle, aber es wurde Nachmittag, bis der Km er von semen Geschäften abkommen konnte. Er begrüßte Herrn Ferrans aufs freundlichste und machte dabei die Bemerkung, daßer sich die Zeit förmlich habe stehlen müssen, um dem Künstler zu sitzen, worauf dieser sich die Bemerkung erlaubte: „Eure MajeM arbeiten zu angestrengt." - „Nun," erwiderte der Kaiser, „dafür werde ich doch bezahlt. Humoristisches. * Llus dem Tagebuch eines GardcleutnantS. Es gibt zweierlei Liebeömahle - ich ziehe letztere vor! - Selbst em flatter^ Haftes Stubenmädchen ist besser als zwanzig gute Burschen! Es gibt Regimenter, in denen auch Osstziere »Sp'elleute sind. • Aber wie? Crösus-Chamberlain (das Orakel Delpyr befragend): „Was wird geschehen, wenn England ^ TrMsvaal Krres ansängt?" - Pythia: „In drei Wochen werden die Engländer m Prätoria^ lftI 3an: Djä, Hein, Du mags nu seggen vun de Engländers wat Du wullt: bat Eene Du iem doch lo m kannter bi-rgerlichcr^Gutsbesitzer ist aus Vorschlag des Forstmeisters vom Hofmarschallamt mit einer Einladung^zur©ttöbenfeTr Iää-iss Ä>mt6S: SJ reine mei,C Ä" Äfo H-« Wass°.str°h,. „w°hm Si- 6u raert' Nkhm-N maine Rill- nach S«ing8botf.‘ „Und wohin wird gehen de Frau Gemahlin. „Maine Frau wird gehen nach Karlsbad. $nbb«X«tt' «i-d ihr Eine Freundin des Kaisers Napoleon I. In der „Grande Revue" entwirft Frl. Mary Summer ein fesselndes Bild von Frau Hamelin, die zur Zeit ves Direktoriums mit Frau Tallien und Juliette Nöcamier die Newundenmg ihrer Zeitgenossen teilte. Frau Hamelm war durchaus keine blendende Schönheit; ihre Gesichtszuge hatten nichts regelmäßiges; aber selbst ihre Rivalinnen, die sie die bübscke Häßliche" nannten, mußten ihre elegante Figur, ihren schönen Gang und ihre tadellose Toilette anerkennen. Sie tanzte entzückend, „wie ein Erzengel", schreibt Garat, und die eifersüchtige und neidische Frau Talllen nannte sie boshaft eine „Bajadere, die ihren Beruf verfehlt hat . Kreolin, wie Frau Bonaparte, war sie für diese eine treue Kundin. Sie leistete ihr sogar einen großen Dienst. Mehrere anonyme Briefe waren nach Aegypten gekommen und meldeten dem Sieger in der Pyramidenschlacht, daß ein aewisser Charles der Generalin nut Erfolg den Hof mache. Als Bonaparte heimkehrte, ging er nicht sofort zu Huer Josesine, sondern suchte erst ihre Freundm, die Bürgerin Hamelin, auf, um von ihr zäheres über den Lebenswandel seiner Gattin zu erfahren. Die '.hübsche Häßliche" stellte nicht in Abrede, daß ble Generalm un reu gewesen war, weil es sich überhaupt nicht m Abrede stellen ließ aber zu gleicher Zeit machte sie dem zormgen Ehemann klar, daß ein Skandal nur feinen Feinden Freude verursachen würde; das genügte, um Bonaparte zur Ruhe zu bringen Feuilleton. l Es ist ein mühsam trauriges Verlieren, j Wenn uns're Triebe Stück für Swck, ( g Wenn uns're Freuden Gluck sur Glück, Verladern und erstarren und erfrieren. : rind daß Ladysmith entsetzt sei, entbehren jeder amtlichen Bestätigung. Im Gegenteil meldet die „Daily Mail" aus Moritzburg, daß die Buren bei Groblers Kloos ein schweres Geschütz aufstellten. — Der ..Central News" zufolge gingen am Montag in Durban Gerüchte von einem verzweifelten Kampfe um, worüber jedoch noch keine Bestätigung vorliegt. Man wird sämtliche Nachrichten so lange unterdrücken, bis General Buller das Resultat seiner jetzigen Operationen begannt gibt. — Wie dem „Morning Leader" berichtet wird, befand sich Bullers Kolonne am Montag noch in Springfield, während die Division des Generals Warren eine Position auf dem Hügel zwischen Springfield und Bethany bezogen hat. Der Uebergang über den Tugela ist noch nicht erfolgt und dürfte so lange verschoben werden, bis der Fluß gefallen ist. — Wie aus Ladysmith gemeldet wird, machen die Buren die größten Anstrengungen, um für den bevorstehenden Kampf gerüstet zu sein. Alle Londoner Blätter drücken die Ansicht aus, daß entscheidende Gefechte stattfinden und eine definitive amtliche Mitteilung stündlich zu erwarten sei. Die „Times" fordert auf, diese mit Ruhe und Würde auf- zunchmen, gleichviel, ob sie einen Sieg oder eine Niederlage verkünden. — Wie aus Lourenzo Marques mitgeteilt wird, ist daselbst am 14. Januar der deutsche Dampfer „Condor" eingetroffen. London, 16. Januar. Wie aus Prätoria gemeldet wird, bestätigt „Bolksstem" die Nachricht, wonach die Buren beschlossen haben, die Goldminen mit einer 3O°/oigen Kriegssteuer zu belegen. * # ♦ Telegramme bed „Gießener Anzeiger". London, 17. Januar. Das KriegSamt beschloß eine weitere Einschränkung der Kriegs-Depeschen. Diese Anordnung erregt allgemeine Angst, da ersichtlich schlimme Nachrichten vom Kriegsschauplätze vorliegen. Ueber- haupt hat damit die Unruhe den höchsten Grad erreicht. Man ist zwar äußerlich ruhig, aber niemand denkt und spricht von etwas anderem, als von der jetzt augenscheinlich stattfindenden Schlacht bei Ladysmith. In Durban ist seit fünf Tagen kein Wort von der Front eingetroffen. Es werden keinerlei Meldungen durchgelassen. Infolge dessen herrscht die tiefste Erbitterung unter denjenigen, welche Verwundeten bei den englischen Truppen haben. London, 17. Januar. Aus Pietermaritzburg wird vom 16. d. M., 4 Uhr 30 Min. nachmittags, gemeldet: Ein heftiges Artilleriefeuer ist zwischen dem Lager von Frere und Chieveley im Gange. Das Resultat ist noch unbekannt. London, 17. Januar. Aus Johannesburg wird gemeldet: Trotz der strengen Ueberwachung der Delagoa Bai gelang es, 20 Feldgeschütze als Kriegs-Kontrebande über die Grenze zu schaffen. Dieselben sind unbehelligt hier eingetroffen. London, 17. Januar. In Offizierskreisen hält man die bevorstehende Rückberufung des Generals Ga- tacre für wahrscheinlich. Lord Methuen soll durch Lord Kitchener ersetzt werden, vielleicht auch durch General Tucker, der in Indien ein Korps befehligt. London, 17. Januar. Die Regierung beschloß, die aus Südafrika einlaufenden Telegramme über Niederlagen der Eng- Zander erst dann zu veröffentlichen, wenn sie nicht mehr länger verschwiegen werden können. London, 17. Januar. Die Morgenblätter veröffentlichen nicht ein einziges bemerkenswertes Telegramm vom Kriegsschauplatz. Die meisten Korrespondenten begnügen sich mit mehr oder weniger wahrscheinlichen Gerüchten. Ein Telegramm vom 16. d. M. aus Pietermaritzburg meldet, daß ein heftiges Artilleriefeuer am Tugelafluß stattfinde. General Buller stehe im Begriff, den Fluß zu überschreiten. Er wirft zahlreiche Granaten gegen den Feind. Einem Gerücht zufolge soll eine englische Kolonne vor Ladysmith eingetroffen sein. „Daily Telegraph" meldet aus Kapstadt: Am vergangenen Sonntag hat Lord Roberts dem Gottesdienst beigewohnt und während desselben eine große Anzahl Telegramme erhalten, von deren Inhalt er sofort Kenntnis nahm. — Die „Times" veröffentlichen ein Telegramm ihres Korrespondenten aus Ladysmith, nach welchem aus sicherer Quelle verlautet, daß Mafeking vor sechs Tagen noch Widerstand leistete. ES seien genügend Lebensmittel vorhanden. Brüssel, 17. Januar. Eine amtliche Note der Transvaal-Gesandtschaft tritt der neuerlichen Meldung von einer dreiprozentigen Besteuerung der Goldminen entgegen. Dr. LeydS versichert, er wisse nichts davon, und glaube auch nicht daran. ES sei unmöglich, daß die Regierung in Prätoria aus Geldnot Zahlungen auferlege, die jedoch nur einen temporären Charakter tragen. Die fremden Aktionäre müßten schadlos gehalten werden. worden ist, hat beschloffen, das Mandat nicht für erloschen zu erklären, da ein solcher Fall in der Verfassung nicht vorgesehen ist. — In der Budget-Kommission des Reichstages wurde heute die Beratung des Postetats fortgesetzt. Bei Titel 22 gelangte eine freisinnige Resolution, betreffend die Gehaltsstufen, zur Annahme. Bei Titel 25 (Unterbeamten) teilte Staatssekretär v. PodbielSki mit, die Litewken hätten sich bewährt. Bei der Forderung für Vervollständigung der Telegraphenanlagen machte der Staatssekretär vertrauliche Mitteilungen technischer Art. Die Weiterberatung wurde alsdann auf Freitag vertagt. — Die Fl ölten Vorlage ist heute im Bundesrate eingebracht worden. Ihr Inhalt ist bis jetzt nicht näher bekannt, doch unterliegt es, der „Nat.-Ztg." zufolge, feinem Zweifel, daß sie in der früher entwickelten Art die Verdoppelung der Schlachtflotte und die Vermehrung der großen Auslandsschiffe bezweckt, und daß die künftige Flottenstärke gesetzlich festgestellt werden soll. Berlin, 16. Januar. Dem „Lokal-Anzeiger" zufolge wird über den Inhalt der heute dem Bundesrat zugegangenen Flortennovelle solange Stillschweigen beobachtet, bis derselbe die Vorlage genehmigt hat. Sie dürfte zeitraubende Verhandlungen kaum erfordern, da die verbündeten Regierungen bereits vor der definitiven Ausarbeitung des gegenwärtigen Entwurfs sich über dessen Grundlagen und Ziele verständigt halten. — Nach der „Germ." wird die Interpellation wegen Beschlagnahme deutscher Dampfer durch Engländer offiziell im Reichstage eingebracht werden,sobaldderText fertiggestellt setnwird. Bei dem Auswärtigen Amt sei neuerdings in dieser Angelegenheit verhandelt worden. Dasselbe habe den Wunsch geäußert, daß nach Beendigung der zweiten Beratung des Etats des Reichsamts des Innern der Etat des Reichsjustizamtes zur zweiten Beratung gestellt werden soll. Staatssekretär Graf Bülow trage sich mit der Hoffnung, daß er dann im Besitz der englischen Antwort auf die deutschen Vorstellungen sein könnte. Wann die Interpellation zur Verhandlung gelangen solle, darüber werde erst entschieden werden, wenn sie wirklich vorliegt. — Der „Volksztg." wird mitgeteilt, daß der Kaiser zu seiner diesjährigen Geburtstagsfeier eine Amnestie zu erlassen gedenke für solche Vergehen, welche mit Strafen bis zu sechs Monaten zu verbüßen sind. — Wie die „Berl. Reuest. Nachr." melden, ist die Einbringung der Flottennovelle in den Reichstag noch im Laufe dieses Monats zu erwarten. — Der „Lokal-Anz." meldet aus Brüssel, daß die Audienz, welche der Präsident der belgischen Kammer Bernaert am Sonntag bei Kaiser Wilhelm hatte, mit einer Mission des Königs Leopold zusammenhängt. Bernaert hatte vor seiner Abreise nach Berlin eine längere Unterredung mit dem König, welche angeblich der Beilegung einer Etikettenfrage zwischen Senat und Kammer bei den üblichen Neujahrsempfängen im Palais galt. Man glaubte, daß die Mission mit dem Wunsche König Leopolds und der Königin Wilhelmine im Zusammenhang stehe, gemeinsam auf den Kaiser behufs endlicher Vermittlung zwischen Transvaal und England einzuwirken. AustimS. Wien, 16. Januar. Im weiteren Verlause seiner Delegationsrede replizierte Graf Goluchowski auf die Angriffe gegen den Dreibund. Er rügte scharf, daß die Person des deutschen Kaisers in unstatthafter Weise in die Debatte gezogen wurde. Deutschland habe sich nie in die innerpolitischen Verhältnisse Oesterreich-Ungarns gemischt. Der Dreibund habe keine anderen Ziele, als die Sicherung des Friedens, und daß Deutschland für den Aufschwung seiner wirtschaftlichen Interessen sorge, daraus könne man ihm keinen Vorwurf machen.^ Paris, 16. Januar. Nach einer Meldung aus Rom ist augenblicklich eine Cirkularnote, welche von mehreren Großmächten unterzeichnet ist, den verschiedenen Kabinetten unterbreitet; in derselben soll die englische Negierung aufgefordert werden, eine genaue Erklärung abzugeben über den Begriff „Kriegskontrebande". Wie es heißt, verweigert die Regierung der Vereinigten Staaten die Unterzeichnung dieser Note. Ende dieser Woche soll die Note der englischen Regierung zugesandt werden. London, 16. Januar. Die Meldung eines Brüsseler Blattes, daß der Staatsminister Beernaert, welcher am Sonntag beim Kaiser Wilhelm eine Audienz hatte, damit beauftragt gewesen sei, auf den Kaiser behufs endlicher Vermittlung zwischen Transvaal und England einzuwirken, wird hier nicht ernst genommen. Mauser- und Lee-Metford-Gewehr. Deutsches Keich. Berlin, 16. Januar. Heute vormittag hörte der Kaiser die Borträge des Chefs des Militärkabinetts v. Hahnke und des Chefs des Admiralstabes der Marine Vizeadmirals v. Diederichs und nahm später die Meldung des Vizeadmirals Bendemann entgegen. Das Frühstück nahm der Kaiser bei dem Generalintendanten Grafen Hochberg ein. — Der Kaiser wird morgen mittag 1 Uhr die Präsidien der beiden Häuser des preußischen Landtages in Audienz empfangen. — Die Geschäftsordnungs.Kommission des Reichstages, welcher bekanntlich der Antrag der freisinnigen VolkSpartei, das Mandat des Abg. Jacobsen wegen seines Konkurses für erloschen zu erklären, überwiesen Im südafrikanischen Kriege benutzen die Buren das Mauser- die Engländer dagegen das Lee Metford-Gewehr die wir in ihrem Mechanismus beide im Bild vorführen' England war die letzte Macht, die sich zur Einführung eines Magazingewehrs entschloß, während alle übrigen Mächte Frankreich voran, schon lange Magazingewehre einaeführ! hatten. Der Unterschied zwischen den beiden Gewehren ist für den Laien kaum wahrnehmbar; er beruht vor allem in der größeren Treffsicherheit und der leichteren Land- habung des Mauser-Gewehrs, dessen Kaliber 0 311 »oll . 2“ = . Gewehr ein Kaliber von 0 303 Zoll hat. Das Gewicht des Lee Metsord-Gewebrs 1K-l°gr°mm während das Mauser- Gewehr 3>, Kilogramm wiegt. Da die Engländer em Bajonett benutzen, für das ungefähr 450 Gramm Ge- miajt gerechnet werden, beträgt der Gewichtunterschied der beiden Waffen, da die Buren kein Bajonett tragen, fast 1 Kilogramm. Die Kugel des Mausergewehrs wiegt 219 Gramm, die des Lee-Metford-Gewehrs 215 Gramm. Die Buren benutzen für ihre Gewehre das rauchschwache Pulver, von welchem jede Patrone 42 Gramm enthält. Da die Buren schon seit längerer Zeit mit dem Mausergewehr vertraut sind, ist es leicht begreiflich, daß sie gegenüber den schlecht eingeübten englischen Schützen stet- im Vorteil bleiben werden, zumal die anerkannte Treffsicherheit der Buren und die größere Tragfähigkeit ihrer Büchsen in Betracht gezogen werden muß. Lokales und Provinzielles. (Anonyme Einsendungen, gleichviel welchen Inhalte-, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.) Gießen, 17. Januar 1900. •* Stadttheater. Das neue dreiaktige Volksstück von Victor Leon: „Gebildete Menschen", an vielen Bühnen, u. a. in Frankfurt a. M., Gärtnerpatztheater.in München, Hof- und Nationaltheater in Mann- heim, Raimundtheater in Wien, Thaliatheater in Berlin re. mit glänzendem Erfolge aufgeführt, geht im hiesigen Stadttheater am Freitog dem 19. d. M. erft- malig in Szene. ** Der Direktion unseres Stadttheaters, den Herren Kruse u. Helm, ist, wie wir hören, für die Sommersaison 1900 die Leitung des Kurtheaters in Neuenahr unter einer Anzahl von Bewerbern übertragen worden. ** Akademischer Gesangverein Gießen. Mathilde Haas, lieber Mathilde Haas, welche in dem Konzert des Akademischen Gesangvereins kommenden Sonntag znm ersten Mal in Gießen auftreten wird, liegen eine Reihe von begeisterten Konzertberichten vor, die alle darin übereinstimmen, daß diese Sängerin über eine äußerst sympathische, prächtige Altstimme und eine ausgezeichnete Vortragsweise verfügt. So schrieb beispielsweise das „Wiesbadener Tageblatt" am 19. Dezember 1898: „Und dann Frl. Mathilde Haas auf Mainz, welche wir unbegreiflicherweise in Wiesbaden s- wenig zu hören bekommen: sie zeigte sich von neuem als selten begnadete Künstlerin. Welch' eine Fülle des Reichtums in dieser Stimme: eine wahrhaft königliche Altistin! Im Ausdruck des ernsten, weihevollen und erhabenen findet Mathilde Haas nicht sobald ihres gleichen. Schubert's „Sei mir gegrüßt" war gestern von besonders vornehmer und dabei ganz unmittelbarer Wirkung." lieber ein Auftreten. der Sängerin in Berlin berichtet die Musik- und Theater- w-It Berlin" vom 2. fjebtnar 1899: „Die Mezzosopranistin Mathilde Haas ist ein ungewöhnliches Vortragstalent. Sieber von Schubert, Schumann, Brahms, Richard Strauß u. a. erklangen in eigentümlicher melodiöser Klarheit und mit Echtheit der Empfindung, daß man das unsterbliche Alte fast wie ein herrliches Neues und das schöne Neue wie etwas traut Bekanntes begrüßte. Ohne technische wird von der Künstlerin das geistige und gemüt- 'nr der kleinen Tonschöpfungen dargelegt und eine ^P'ton von unzweideutiger poetischer Macht erregt. DaS ist ein wohliger, ganz unabsichtlich dunkel gefärbter Mezzosopran, in dessen Umfang es keine Register- wuche und musikalische Geschmacksbeleidigungen giebt. ES ist ein Können, das allem seine Bedeutung, bie aIIem seine Schönheit giebt." 3^ schrieb der „Berliner Lokalanzeiger": U) in och schöne Altstimmen. Das erfuhr man bei jtl. JJiatljtlbe Haas, deren Liederabend eine gewisse Sen- a wn hcrvorrief. Die junge Künstlerin, eine imposanle cheinnng, nennt ein nngewöhnlich schönes Organ ihr „Aen; c’n.enk Schatz von unermeßlichem Werte. Vollkrästig i!.»,doch durchaus sympathisch entströmen die Töne den dankbar wohlthuendsten Eindruck hinter. “’Lnb-, Das musikalische Publikum Gießens kann hier- K”11 freubiger Erwartung dem hiesigen Auftreten dieser Sängerin entgegensehen, und wird diese Erwartung sicherlich volle Befriedigung finden. .Oberheffischer GefchichtLverein. Unsere Leser, von S b1em Zeschichtsverein angehört, machen an t.an c1' Bekanntmachung des Vorstandes nb.nÄ « baia“* ^smerksam, daß am 18. d. MS., Kuden wird hr Hauptversammlung des Vereins statt- puden wird. Nach jener Bekanntmachung soll in ihr über 3 Minsk s haß | sfr} W'L machen. ‘ as w Hirt M** "LÄ * S- •« gifiidiä W aeitung“. ii iw« »ich ->m°l «“I * P*l tite am Ä«1®"”61, pnj 6t*rg*i in efelfjaften M4 Mßtnche Witz i Wit«. LmA« üt DttalkM W\WW kuS, Hal bri ngt es schluM aO* solchen schwär gegenüber und mu Shlossngesell zu verhallen, begegne Ni Gleichgiltigkeit die beiden gehörig sch das gehört, Ki mmerzien- und । in die grffltn MW feinen $un mag. ßin Zufall fi schon die Tochter de! zewisse Verbindung erkennen, daß selbst gesehen hat, das H besonder- wenn dei der Fabrikbesitzer a Bildung nicht schade Diesen Verlauf hat zu halten gewußt, c und essekthaschenden hak das Ganze in zu disponieren oer Einzelheiten, i umgeben. Es ti wrgesührt, keine keil bloßgelegt, gemütlich ein St auch eint tüchtige soll. Besonders jf von philisterhafter % et sich weder zu bi Geist und Bildung, den in verwandten kleinen SDlonn hat t um man das Stück .GW- aber nicht $ 'Migen Humor. » ** Von hessische «""""sch an ilmlsanll Main Eh r«mK"L°bfl Se°i qm?; Emstadt ^ooienj. diegeu schlagunq ( ?QM(Än|e,be do wuwt.P. Vermischtes gegenüber der Stadtkirche« Meyers Konvet 's al u>lls'^exl^an „Gedenket der Vöglein im Schnee . i> UmUuiok geeen UterteWerfce) iowie , Meiert gegen Teilzahlungen von monatl. 3M. an * H. o. Sperling, Lnokdandluog, Stuttgart viu aionttt > 215 4**5 kernigen Humor. . ** Bon hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt. Taglöhner Martin Bretzel aus Imshausen wegen Diebstahls von Großh. Staatsanwaltschaft Gießen; Schreiner Beter Fieser aus Holzburg wegen Strafvollstreckung vorn Großh. Amtsgericht Gernsheim; Silberschmred Dietrich Johann Gerbig aus Achim wegen Diebstahls vom Großh. Untersuchungsrichter I zu Mainz; Kutscher Heinrich Gander mann aus Gershausen wegen Diebstahls und Schlosser Karl Rausch aus Groß-Eichen wegen Betrugs, beide vom Großh. Amtsanwalt zu Offenbach; Dienstmagd Auguste Hartmann aus Burgsinn wegen Unterschlagung vom Polizeiamt Mainz; Schreiner Karl Heppe aus Stettin wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Offenback- Schlosser Wilhelm Kammer aus Ober Widdersheim wegen Strafvollstreckung von Großh. Staatsanwaltschaft Gießen; Bierbrauer August Kleisinger aus Gau-Alges- heim wegen Diebstahls vom Großh. Amtsanwalt I zu Darmstadt; Federputzer Jakob Lampert II. aus Hirzenach und Stuhlmacher Friedrich Kappes aus Wiesbaden, beide vom Großh. Amtsanwalt zu Worms; Hausiererin Sara Levi aus Darmstadt wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Alzey; Schneider Hans Friedrich»Oft aus Crumstadt wegen Betrugsversuchs und Schachtmeister Domenico Zotti aus Asiago in Italien wegen Unterschlagung, beide von Großh. Staatsanwaltschast Gießen; Kastellan Anton Pach! aus Roßhaupt in Oesterreich wegen Betrugs von Großh. Staatsanwaltschast Darmstadt; Hotelvortier William Peel, angeblich aus Altensteig, wegen Unterschlagung vom Polizeiamt Mainz; Dienstknecht Franz Pracker aus Werl wegen Unterschlagung vom Großh. Amtsanwalt zu Alzey; Barbier Conrad Martin Rehs aus Bebra wegen Diebstahls von Großh. Staatsanwaltschaft Darmstadt; Fuhrknecht Joseph Megele aus ^ein§t)etrn wegen Diebstahls von Großh. Staatsanwaltschaft zu Mainz, Fuhrmann Adam Schalter I. zu OberMamstadt wegen Diebstahls und Hehlerei vom Großh. ^^iuchungsrichter II ui Darmstadt; Dienstmagd Marie S ch o ck aus Birkert wegen Diebstahls und Betrugs vom Großh. Amtsanwalti. zu Darmstadt. nMts. wrlchm Inhalts Ignrommm.) . Januar 1900, oftigt Volksstück Doi W an vielen Bühnri lerpatztheaterii Heater in Mann. Thalialheater olge aufgrführt, gr^l bem 19. d. M. ech tateiS, bin Herr» für bie tSow tattrs in M lerbern üdertragu en. Mathilde n dem Konzert der Sonntag zum ersten ne Reihe von be- rin übereinstimmen, npathische, prächtige ttragsweife verjügt. euer Tageblatt" am Machilde Haar auf e in Wiesbaden st sich von neuem all M des Reichtums'^ ligliche Altistin, und erhabenen fiiM ;en. Schubert'-,,St> derS vornehmer Heber ein AustM- Musik- und Theativ Die MezzosopranO jches BortragStalkN H«S, Richard Iw« iUm, i>a§ man ba« un- t Ohne technisch .«9 -- SStvä&i rndtint. 8 jJjujfant! tim’- DJn A - ’ je hi«w ibP(n,®'. la«nX«’ dt-il bin, unv ia finden. vor S'l** hung lou ntte Vereinssatzungen nach den ■I*n Gesetzbuchs Beschluß g-aß' w--d-,n Es wrsteht s ch '« ielbit, daß »u diesem bte Heutige Yurnmer umfaßt 10 Seiten Nermietnngen — ■ • ■ AWWWMW verWedenes Offene Stellen ^iiipfehliimjcn Kapitalien Neveine 3« urvkiinfeii 506] Tüchtiger Hausbursche, welcher mit Pferden umgehen kann und möglichst das Anfertigen von Packlisten versteht, per sofort bei gutem Lobn gesucht. Zu erfragen in der Expedition u. Bl. KeKlMtWchnug MS dem Salidelsregister. Die Firma „W. Keller'sche Buchdruckerei, Verlag der Gießener Zeitung, Heinrich tzollmann zu Gießen", Zweigniederlassung zu Lich, ist erloschen. Lich, am 15. Januar 1900. Großherzogl'ches Amtsgericht. erlangung des Gewehr» ist eine lohnung von 100 Mark gesetzt. Krofdorf, 13. Januar 1900. Die Polizei - Verwaltung. Der Bürgermeister. Lichtenth aeler. 3* oder 4,Zimmerwohuung von einer älteren, alleinstehenden Dame per 1. April zu mieten gesucht. Offerten mit Preisangabe unter L. 0205 an die Expedition dieses Blattes._______ 0207] besucht zuw 1. April eine Wohnung, bestehend aus zwei möblierten und einem unmöblierten Zimmer. Nähe der Aula beb. Offerten erbeten. Ä. Klees, Südanlage 18. Iehrlingsstelle. Auf einem hiesigen Kontor ist eine Lehrlingsstelle für einen jungen Mann mit guter Schulbildung offen; selbst- geschr. Off. erbeten. 430 Näheres durch die Exp. d. Bl. vrim neue Fiuse», ?a. sftk. Frankftr. 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Das Gewehr hat einen aus Horn hergestellten Abzugsbügel, 2 Lädierungen, die mit der Feile nachgearbeitet sind, und am Schaft eine Klappe zur Aufnahme von 5 Kugel- Patronen. Der Büchsflintlauf trägt zwei Ansätze zur Anbringung eines Fernrohrs. — Auf die Wieder- Auf ein großes Objekt werden als bald oder später auf erste Hypothek 60 MM zu leihen gesucht. Off. unter 0212 an die Exped. des Gieß. Anz. Klavierstimmen im Abonnement und auf Einzelbestellung. Seltersweg 91. 0210] Truthuhn (Welsche), pa. Legerin und Brüterin, wegen Raummangel zu verkaufen. Gg. Unverzagt, KavlanSg. 5. für den kaufmännischen Bedarf liefert rasch und billig die ’ßrühl’scfie «Unii.-^rucherei, («Pietsch -grien) ________________ 7 Schulstraeee 7, -Z Reparatur - Werks tätte, m we c er jede Reparatur an Pianos und Harmoniums aufs beste ausgeführt wird. Aufpolieren von Pianos. innigstgeliebten, unvergesslichen Sohn, Bruder und Enkel Herrn Ludwig Walteufels Grossh. 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Frau Justizrat Daist, __________________Ostanlage 9._________ 464] Suche für 1. April ein braves, solides Mädchen für hier und ein solches für auswärts Frau Steuerrat Schäckcr, Bleichstraße 23._________ 0202] Per 1. Februar ein Mädchen gesucht für leichte Hausarbeit. Frau Lina Grob, Kirckstraße 13. 478] Monatsmädchen sofort gesucht Liebigstraße 13, I. braun, klein, Hündin, ohne Halsband, am Sonntag entlaufen. Abzugeben 507 ______Mäusburg 11. Tüchtiger Bertretev gesucht von einer leistungsfähigen Korkstopfen-Fabrik. Off, m. Ref. bef. u. Nr. 490 die Exped 499] Tüchtiger, kautionsfähiger Wirt und Metzger für den RheiuWuHchllGießkll (Franksurterstraße)I __________ per 1. Mai, evtl auch früher, gesucht. Schriftliche Offerten wolle man an HaasensteinL Vogler, A.«G., Gießen, Seltersweg 89, Hof I, unter U. Z, senden. Der Kursus beginnt am 15. Jauuar l. Js. Anmeldungen nehme jederzeit entgegen. Akademische Zaschueideschale J. Vogel, Sonnenftratze 12. 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