M. 191 Zweites Blatt. Freitag dm 17. August 1900 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gieren we Injtigea zu bet ee^eittteg» ftlr b* frtybni leg • Ein empfindlicher Herr ist der Rentamtsoffiziant a. D. Brandl in Greding i. Bayern, der im „Hilpoltsteiner Wochenblatt" vom 4. d. M. folgendes „Eingesandt" veröffentlicht: „Oeffentliche Erklärung. Seit Juni 1898 befindet sich der Unterzeichnete wegen Erkrankung außer Dienst. Während meiner 17jährigen Thäligkeit als Oberschreiber und Ossiziant war ich bei meinen Amtsangehörigen beliebt und geachtet. Wenn ich nun hierfür meinen Dank ausspreche, so muß ich gleichzeitig Klage darüber führen, daß man mich größtenteils als Herr Brandl unter Hinweg- laffung des Titels Offiziant anspricht. Nachdem man gegenwärtig in einem Zeitalter lebt, wo jeder Kuhhirt tituliert wird, glaubt auch der Unterzeichnete sich berechtigt, seinen Titel als Rentamtsoffiziant aufrechtzuerhalten, und werde ich daher künftig gegen jeden, der mich absichtlich nicht als Offiziant tituliert, Strafantrag wegen Beleidigung stellen. Greding, im Juli 1900. Karl Brandl, Rentamtsoffiziant a. D." * Das Abenteuer im Barbierladen. Folgende ergötzliche Schilderung der Fährlichkeiten, denen Weltausstellungsbesucher ausgesetzt sind, wenn sie das Französische, zumal das Pariser Französisch nicht genügend beherrschen, giebt ein Leser der „D. Ztg.": „Ich laß mir jetzt", so schreibt er, „den Bart stehen und die Haare wachsen wie Simson. Wenn ich einen Barbierladen sehe, mache ich einen großen Bogen .... Gleich am ersten Tage will ich mich frisieren laffen. Frisieren? Was braucht man da ein Wörterbuch! Natürlich doch friser. — Ich zeige dem verbindlich lächelnden Barbierjüngling auf meinen Schopf, sage friser mit obligatem monsieur und e’il vous plait und lasse mich ahnungslos in den bequemsten Sessel nieder. Damit ist mein Schicksal besiegelt! Was hilft mein teutonischer Widerstand und meine Fluchtversuche — mit affenartiger Geschwindigkeit brennt, kräuselt und parfümiert der lächelnde Jüngling mir einen Lockenaufbau zurecht, dessen sich Apollo von BelvedSre nicht zu schämen brauchte. Abends beginne ich zerknirscht meine Sprachstudien nach Grammatik und Wörterbuch und schlafe die Nacht mit „SachS-Dillatte" j unter dem Kopfkissen. Als ich mich beim Frühstück über- I höre, klappt eS schon ganz gut: veuillez me donner un ooup de peigne — bitte frisieren Sie mich, veuillez me raser — bitte, rasieren Sie mich, veuillez me donner une friction bitte, waschen Sie mir den Kops u. s. w. Getrost glaube ich mich den lächelnden Jünglingen heute anvertrauen zu können. Zur Fürsorge nehme ich aber das Wörterbuch mit und I trete stolz in die Rasierstube ein — d. h. ich will eintreten, I benn auf der Schwelle rutsche ich aus, gleite, stolpere und I patbanj. schlage der Länge nach hin. Verschiedenen Kunden I fägrt vor Schreck das Rasiermesser in die Kehle ob des I ®etofc«, ba« mein 5aa verursacht — (ein Ertrinkender I greift bekanntllch nach einem Strohhalm, warum ich nicht I nach Stuhlbeinen?) Die anderen Gehilfen, die nicht dadurch verhindert waren, daß ihnen das Messer in der Keble (sc. ihrer Kunden) stecken blieb, und dir Meister stürzen sich auf mich: Es-ce que les pieds vous font mal? Statt pieds verstehe ich parqu.et und antworte im Hinblick auf de« verdammt glatten Fußboden: Trös mal bien mal trös bien mal! Erfolg: die guten Leute versuchen, mir die Stiefel auszuziehen, obwohl ich in der Eile noch nicht einmal wußte, ob ich bottes, souliers oder bottines an hatte. I Mein großes Lexikon war bei dem Sturze so weü geflogen' I daß ich es nicht erreichen konnte, und während ich trotzdem I verzweifelte Versuche mache, mich in seinen in diesem Augen- I blick unbezahlbaren Besitz zu setzen, denken die Leute, ich I hatte Krämpfe. Alles schreit durcheinander; einer knöpft mir Schlips und Kragen auf, ein anderer die Hosenträger — I wan legt mich auf den Rücken, kitzelt mich an den Fuß- I Wen, versucht mich zu massieren und schüttet mir in der I ®1Ic statt Essig eine Flasche Odol auf den Kops. Inzwischen I sammelt sich im Laden und auf der Straße eine immer I ?t^?n^toc®cn^)c Menschenmenge; endlich erscheint noch I beugt sich liebevoll zu mir herab und fragt I AMä Wohnung. Ich japse Hotel und Straße. I faße Fäuste stellen mich aus die Beine; von allen Seite» I bewährter Mann her Praxis ist, und da die preußische Staatsregierung ihn ui die Lage gesetzt ljat, durch Errichtung der in sein Fach einsckftagenden Institut und fiabora- tonen für Wasserheilverfahren, Massage und Elektrizität eine intensive Lehrthätigkeit üben zu können. In der Eharitee, dein großen Berliner Krankenhausc, wird Ge Heimrat Brieger Gelegenheit finden, die Bedeutung des Wasserheilverfahrens und der verwandten Fächer den ftu diercnden Medizinern und den jungen Aerzten praktisch vorzuführen. Sicher wird sein neue? Lehrstuhl eine große Anzahl Hörer und Schüler um sich scharen; der neue Samen, den Geheimrat Brieger in die zukünftigen praktisck)en Aerzte verpflanzen wird, wird gewiß nicht nur seine reick)eil Früchte tragen zum Wohle der leidenden Menschheit, sondern er wird auch zu einem neuen und gewichtigen Kampfmittel gegen die .Kurpfuscher werben, bereu viele so thun, als hätten sie bas Wasserheilverfahren allein gepackstet. Wie die „Straßb. P " hört, soll die offizielle Besitzergreifung der Hydrotherapie durch die Wissenschaft noch dahin erweitert werden, daß mit der bevorstehenden Reform bc$ medizinischen Studiums auch die Prüfung über Hydro- therapie u. s. w. im Staatsexamen vorgesehen werden soll. Sport, Spiel, Jagd. — .Warum Nicht deutsch?" Unter dieser Spitzmarke schreibt die Zeitschrift „St. Geora" vom Lawn-TenniS in Homburg u. o. folgendes: Man betritt Den Spielplatz und da schallt eS einem entgegen: „Ihres games to one, Otto v Müller IcebB*, „advantage lo ftnker", „fifteen all", „thirty love", „fourty our ftfteen", „change over' usw. Aha, denkt man, die Leute auf den Stühlen find Engländer, die können nicht deutsch, und als Richteingeweihter erkundigt man sich, wer der Mann auf dem Stuhl ist, und erhält »ur Antwort: „der umvire". „Also doch ein Engländer"! Später belauscht man zufällig einen Dieser Herren, nachdem er feinen Stuhl verlassen hat, und siehe da, er spricht deutsch, ganz geläufig und ohne fremde Aussprache. Bei näherer Erkundigung erfährt man dann weiter, daß diese „umpires" junge deutsche Herren find, die aus Liebenswürdigkeit das Amt eines Unparteiischen übernommen haben. Ja aber, meine Herren, warum sprechen Sie denn als Deutsche, auf deutschem Grund und Boden, bei einem deutschen Tournier immerfort englisch?! Ich dächte doch, »drei Parteien gegen eine für Otto v. Müller", „Vorteil für Rachhand", „fünfzehn für nichts", „dreißig für beide", „vierzig zu minus fünfzehn", „Plätze weckseln" wäre nicht schwieriger auszusprechen und nicht weniger verständlich, all die vorher angeführten englischen Bezeichnungen. DaS »Gespenst der Landstraße". „Heidi, ist das eine Freud', durch die Welt zu fliegen — Keiner kann an Schnelligkeit Radlers Kunst besiegen!" — „Jawohl, lieber Freund, alle- recht schön, aber bitte etwas langsamer oder besser gesagt etwas rücksichtsvoller, wenn Sie im Rücken friedlich dahinwandelnder, in die Unterhaltung vertiefter Spaziergänger, für diese unhörbar, herangesaust kommen!" — „Wieso? Hab' ich nicht meine Schuldigkeit gethan, indem ich tüchtig klingelte?" — „Mit Nichten, junger Mann! Haben Sie sich schon einmal Zeit genommen, zu beobachten oder darüber nachzudenken, welch« Wirkung der 30 bis 50 Meter hinter einer ahnungslosen Fußgängergruppe urplötzlich einsetzende schrille Ton Ihrer Glocke auf diese auSübt? AlS ob eine Bombe zwischen sie geschlagen, fährt die Gesellschaft erschreckt auseinander, und es sind wahrlich keine Segenswünsche, die sie Ihnen nachsendet. ES ist etwa dasselbe Blld, das in die Erscheinung treten würde, wenn jemand in einem Lesezirkel, während jeder in daS Studium seines Lesestoffes vertieft ist, urplötzlich einen wuchtigen Faustschlag auf die Tischplatte niederführte. Wie man unter gebildeten Menschen ein derartiges Betragen beurteilt, fönnen Sie sich lebhaft denken. Und ich kann Sie versichern, junger Herr, daß man den Radfahrer, der infolge zu späten, plötzlichen Klingelns eine Fußgängergruppe rücksichtslos auSeinanderjagt, auf dieselbe Bildungsstufe stellt wie den brutalen Faustschläger. Und daS mit Recht! Wenn Sie Ihre Glocke 100 oder 200 Meter früher und dann in kurzer Aufeinanderfolge in Bewegung setzen, sind Sie dieses Vorwurfs überhoben und die Passanten vor Ihnen machen, rechtzeitig gewarnt, bereitwilligst Platz." — Der hier geschilderte Vorgang passiert, wenigstens in ähnlicher Form, alle Tage. Richt immer geht es dabei glatt ab. Schon öfter sind ängstliche oder ältere Personen, die, infolge des in unheimlicher Nähe auftauchenden jähen Glockenzeichens durch das plötzliche Bewußtsein drohender Gefahr aufs heftigste erschreckt, überhaupt nicht auszuweichen vermochten, angerannt ober überfahren worden. In begreiflicher Entrüstung nannte unlängst in einem Prozeß, in dem wegen Ueber- fahrens von Kindern durch einen Radfahrer verhandelt wurde, ein älterer Herr, der als Zeuge des Leichtsinns eines Radfahrers fungierte, das Fahrrad das „Gespenst der Landstraße". In der That wird es zu einem solchen in der Hand rücksichtsloser Menschen. — Marschierendes und fahrendes Publikum haben, da die Verkehrszustände und VerkehrS- bestimmungen einer Frankfurter „Zeil" auf unsere Landstraßen in absehbarer Zeit keine Anwendung finden dürften, gleiche Ansprüche und gleiche Rechte bezüglich der Benutzung des mittleren breiten Teils der letzteren. Der Fußgänger hat dem Reiter oder dem Fahrenden natürlich stets auszuweichen, da diesen beiden nur der mittlere Strabenteil zur Verfügung steht. Das marschierende Publikum macht aber von seinem Recht gerne Gebrauch, da es naturgemäß den gangbarsten Teil d-r Straße stch aussucht und die Banketts mitunter, besonders bei feuchtem Wetter, schlecht passierbar find und dann mehr als Mittel zum Ausweichen in Betracht kommen. Mit dem Retter oder dem Fuhrmann kommt es selten, fast nie In Konflikt, häufiger find die Kollisionen mit Radfahrern. Die Rechte bi8 Radfahrers auf der Landstraße wird, nachdem des Fahrrads Bedeutung als DerkehrS- mtttel allgtmetn anerkannt ist, niemand beeinträchtigen wollen, auch müssen wir mit in Kauf nehmen, daß unsere sonntäglichen Spaziergänge auf den Landstraßen durch die mit dem Radsport etngejogene Unruhe an Behaglichkeit und Genußsreude schwerlich gewonnen Haden. Für alle dem Radfahrwesen gemachten Zugeständnisse solltm fich beffen Vertreter aber auch erkenntlich zeigen und angesichts der Thatsache, daß die Entfaltung desselben die Ruhe und Sicherheit auf unseren Landstraßen in gewissem Mße beeinträchtigt Hai und wahrschrinlich noch mehr beeinträchtigen wird, erwächst allen Radfahrern die unabweisbare Pflicht, dem zu Fuß wandernden, als dem weitaus größten Telle drS Publikums gegenüber die w.ttgehendfie Rücksichtnahme an bm Tag zu legen. Fälle, wie der oben geschilderte. können, wenn der Radfahrer feine fünf Sinne beisammen hat — und d»S muß er auf dem Rade allerdings zu jeder TageS- und Nachtzeit — nicht Vorkommen. Wer aber vom Rade hrrab sich mutwilliger Ehikane dem Publikum gegenüber schuldig macht, dem ollte für sein flegelhaftes Betragen die Erlaubnis zum Radfahren e nach den Umständen auf geraume Zeit ober für immer entzogen werden. (AlSf. Obb. Ztg.) Arbeiterbewegung. Hamburg, 15. August. Wie das „Hamb. Fremdenblatt" er- Lhtt, haben heute auf der Werft von Blohm & Voß weitere 15 Kefsel- heizer" und 30 Holzarbeiter die Arbeit niedergelegt. Die Gesamtzahl der außer Arbeit befindlichen Werftarbeiter wird auf 5400 Mann geschätzt. Hamburg, 15. August. Infolge des Ausstandes der Metalls Werftarbeiter haben Blohm & Voß ihre Werft, auf der nur noch Holzarbeiter thätig sind, für zwei Tage in der Woche geschloffen. Hiermit tnb die noch arbeitenden Leute nicht einverstanden und wollen, falls eS dabei bleibt, ebenfalls streiken. - Leipzig, 16. August. Gestern gegen abend wurde in einem Restaurant in der Emilievstraße ein junger etwa 20jähriger Mensch verhaftet, welcher sich freiwillig bei dem Inhaber deS Restaurants gemeldet hatte mit der Angabe, er fei Anarchist und habe den Auftrag, den König von Sachfen zu ermorden; er vermöge jedoch den Auftrag nicht auszuführen. Ein sofort herbeigeholter Schutzmann nahm den Menschen, der sich S eltng nennt, in Hast. Waffen hatte derselbe nicht bei sich. Er sei, so sagte er, durch seinen Bruder in Amerika zum Anarchisten geworden. , . - Marseille, 16. August. Sämtliche Hafenarbeiter haben beschlossen, ebenfalls in den Streik eiuzutreten und mit den Heizern gemeinsame Sache zu machen. Neber 40 Dampfer konnten infolgedessen nicht auslaufen. Dreitausend Passagiere und 600 Soldaten warten aus die Abfahrt der Dampfer. — Auch in Bordeaux beschloffen die Heizer den allgemeinen Ausstand wegen Lohn- differenzeu. In Dieppe und Rouen ist der Ausstand beendet, nachdem die Forderungen der Arbeiter bewilligt worden sind. — In Havre legten alle Segel- arbeitet die Arbeit nieder und forderten den Achtstundentag. Die Hafenarbeiter haben den Streik wieder begonnen. Rom, 16. August. Die Sicherheitsmaßregeln für die Person des Königs wurden wesentlich verschärft. Der Zugang zum Palast ist erschwert. Der König wird nur noch in Uniform und unter Eskorte von Leib-Kürassieren auSfahreu. Cetiujr, 16. August. Fürst Nikita verschob wegen der Trauer um König Humbert die „Feier des 40jähr. Regierungs-Jubiläums, daS am 28. d. M. stattfinden sollte, aus nächstes Jahr. Bukarest, 16. August. Angesichts der ausweichenden Antwort der bulgarischen Regierung hat daS hiesige Auswärtige Amt ein alle Beweise für die an rumänischen Unter» thanen verübten Erpressungen undMordthaten des bulgarisch makedonischen Revolutionskomitees enthaltendes Dossier vorbereitet, das zugleich mit der daraus bezüglichen diplomatischen Korrespondenz sämtlichen Großmächten zur Beurteilung zugesandt werden wird. New-York, 16. August. Die Aussichten des demokratischen Kandidaten Bryan für die Präsidentschaft nehmen täglich zu und geben Anlaß zu großer Besorgnis im republikanischen Lager. Diese Verbesserung der Aussichten BryanS hat ihre Ursache darin, daß Bryan die Währungsfrage von seinem Programm gestrichen hat und seine Kandidatur als Anti-Imperialist und Gegner der Welt- politik aufstellt. Die fortdauernd schlechten Resultate der aus den Philippinen eingesührten Politik sind für Bryan ein vorzügliches, gegen seine Gegner ausspielbareS Kapital das ihm sehr wohl zum Sieg verhelfen kann. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden ttititei übernimmt die Redaktion keinerlei Verantwortung.) Gießen, 16. August 1900. Als Erwiederung auf die höchst eigenartige Reklame welche fich- unsere verehrliche Redaction oder ein fonst unkundiger Einsender über die Zeit von Wohlthätigkeits Conzerten unserer Regiments Musik erlaubt, sei hier erwähnt, daß wenn der Besuch des angezeigten Conzertes, den der sonntäglichen Promenaden Conzerte in der größten Ferienzeit gleich, kommt, der Zweck erfüllt ist und der Ertrag gewiß ein gewünschtes Resultat erziehlt. K. (Wir haben vorstehender „Erwiderung" auf unsere gestrige Lokalnotiz gern Aufnahme gewährt, um so mehr, als sie ja unsere leise Vermutung, als ob derartige Konzerte zufällig in eine Zeit gelegt würden, in der auf starken Besuch von vornherein nicht zu rechnen wäre^ vollkommen widerlegt!! — Angesichts dieser Thatsache wäre wohl oben der Ausdruck „kundig" beffer gewählt gewesen, ebenso wie uns der Gebrauch des Wortes „erlauben" der Presse gegenüber unverständlich ist. 0 si tacnisses! Die Red.) Ak ee aK (Hessen) zw. Darmstadt u. Heidelberg, AUVA VAVU Hotel u. Pension „zur Krone*, Sommerfrische. Pensionsprospekt u. Führ. grat. Bes.: G. Diefenbach. Städtischer Arbeitsnachweis Gieße« Aarteuftratze S. «ngedot der Arbeitnehmer r 1 Metzger, 1 Schreiner, 3 Taglöhner, 1 landwirtschaftl. Arbeiter, 1 Fuhrknecht, 1 Näherin und Flickerin. Nachfrage der Arbeitgeber r 1 Spengler, 1 Bauschreiner, 2 Putzer, 1 landwirtsch. 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Js., vormittags 11 Uhr, werden auf dem Submissionswege zurückgesetzte Weißzeug- und Kleidungsstücke, altes Eisen rc. vergeben. Offerten sind bis zum genannten Termine einzureichen. Bedingungen liegen auf dem Verwaltungsbureau nachmittags von 3 bis 5 Uhr offen. Gießen, den 15. August 1900. Großh. Direktion der psychiatrischen Klinik. Sommer. 5513 Samstag den 18. August t. A Die Vereine versammeln sich Samstagabend 7 Uhr an der Packhru und PackAroh billigst abzugeben. Näheres bei 03361 I. Atzbach, Grünbergerstr. 10a. 20 Franken-St. Engl. Sovereign- DollarS in Gold Brief 16.32 20.44 4.20 Abendconrser 000.00 | Oesterr. Tredit-Actiev Spar- und Mhkasse Gießen. Ausschutz-Sitzuug Samstag den 18. August t. Z., nachmittags 4 Mr, im Sitzungszimmer Grotzh. Bürgermeisterei Gießen. Gießen, den 13. August 1900. Direktion der Spar- und Leihkaffe Gießen. Führung ab Frankfurt jeden Sonntag per Schnellzug, ab 9.55 Uhr vormittags: W 7 Mächte in Paris. 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