1900 Samstag den 17 März Zweites Matt Fit. 64 Kiehemr Anzeiger Heneral-Anzeiger ZLcjllgsprei» vierlcljährl. Mk 2IO monatlich 75 Pfg. mit Bringcrlohnr durch die Abholkstell« vierteljährl. Mk. 1,91 monatlich 66 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljShrt. mit Bestellgeld. Alle Anzeigen-LermittlungSstellen deS In« und Ausland«» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgeh». ZeilenpreiS: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. l»«hWe Anzeigen zu der nachmittags für tai (*■*•* s«e scheinenden Nummer bis vorm. W Uhr. M6oßo»ungrn fpitrstenS adendS vorher. täglich Mit Aufnahme deS Die Sichrer «rden d«W Anzeiger im *e*l **t ^eff. PiiMtf M .Mütter N U »oUSkunde- 4Ml deigelegt. Anrts- unb Anzeigeblott für den Kreis Gieren. RmHMmi, Gffprditton und Druckerei: Nr. 7. Adreff« für Depeschen: Anzeiger chtetz«». Fernsprecher Nr. 61. Gratisbeilage«: Gießener Familienblätter, Der hessische Kandwirt, Dlätter für heMche UacksKunde. Infanterie. Am 3. April 1900. Reservisten. E. Zu Lich 1. 2. 3. Weickartshain, Weitershain mit dem Hainer-Hos,'Winnerod. Paletot). . Reservisten, sowie zur Disposition der Truppenterle und der Ersatz-Behörden Entlaffenen aller Waffen. Wehrleute 1. Aufgebots, die vom 1. Oktober 1887 ab am 19. April 1900, am westlichen Ausgange auf der Straße nach Gießen für die Bewohner von: Allertshausen, Beltershain, Geilshausen, Göbelnrod, Grünberg mit der Dickels- mühle, Neumühle, Stadtmühle, Steinmühle, Obere und Untere Ziegelhütte, Latzmühle, Hattenrod, Harbach mit der Kolbenmühle und Sommermühle, Kesselbach mit der Ra- benauischen-Papiermühle, Lauter mit der Artztmühle, Bingmühle, Georgenhammer, Strellesmühle und Walkmühle, Lindenstruth, Londorf mit der Burg Rabenau, Burgmühle, Schmittmühle, Reitzenmühle und Ziegelhütte, Lumda (Groß und Klein), Odenhausen mit Appenbörnerhof, Queckborn, Reinhardshain, Reiskirchen, Rüddingshausen, Saasen mit am 24. April 1900 in der Amtsgerichtsstraße für die Bewohner von: Albach, Birklar, Dorf-Gill, Eberstadt mit Arnsburg, Ettingshausen, Garbenteich, Grüningen, Holzheim, Lich mit Albacher Hof, Kolnhausen und Mühlsachsen, Münster, Nieder-Bessingen, Ober-Bessingen, Ober-Hörgern, Steinbach. 1. Appell vormittags 9 Uhr 30 Minuten Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots. Reservisten sowie zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen. 2. Appell mittags 12 Uhr Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen und sämtliche Ersatz- Reservisten. Besreiungsgesuche sind bis längstens 8 Tage vor dem Appell auf dem Dienstwege (durch das Hauptmeldeamt) einzureichen und müssen durch die Bürgermeisterei bezw. bei Beamten durch die vorgesetzte Behörde beglaubigt sein, werden aber nur im dringendsten Notfälle genehmigt. Diejenigen Mannschaften, bei welchen Fußmeffungen vorgenommen werden (Sämtliche Mannschaften des Jahrgangs 1895 aller Waffen mit Ausnahme der nichtgeübten Ersatz-Reservisten) halkn überhaupt keine Aussicht auf Befreiung. Die Leute haben in bürgerlicher Kleidung, sowie mit reinen Strümpfen zu erscheinen. Stöcke, Schirme, Pfeifen und Cigarren sind vorher wegzulegen. Die Mrlitärpapiere (Patz und Führungszeugnis) müssen zur Stelle sein. Diejenigen Mannschaften, denen seitens der Bürgermeistereien bereits Kriegsbeorderungen oder Paßnotizen gegen Quittungsleistung ausgehändigt worden sind, haben dieselben in die Pässe eingeklebt mitzuoringen. Sämtliche Mannschaften stehen im Laufe des ganzen Kontrolltages bis einschließlich Mitternacht unter dem Militärgesetz. Gießen, den 1. März 1900. Großh. Bezirks-Kommando. Del ring. Oberstleutnant und Kommandeur des Landwehrbezirks Gießen. 1. Appell vormittags 9 Uhr 15 Minuten: Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots. Reservisten, sowie zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen. 2. Appell vormittags 11 Uhr 30 Minuten: Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen. 3. Appell nachmittags 1 Uhr: Sämtliche Ersatz-Reservisten. D. Zu Hungeu am 23. April 1900 an der Post für die Bewohner von: Bellersheim, Bettenhausen, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Muschenherm mit Hof-Gill, Nonnenroth, Obbornhofen, Rabertshausen mit Ringelshausen, Rodheim mit Hof-Graß, Röthges, Steinheim, Trais-Horloff, Utphe, Billingen. 1. Appell vormittags 9 Uhr 30 Minuten: Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots. Reservisten, sowie zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen. 2. Appell mittags 12 Uhr: Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen und sämtliche Ersatz- A. Zu Gießen in Oswalds Garten für die Bewohner von Gießen mit Schiffenberg und Herrnwald. (Die Bewohner von Annerod, Burkhardsfelden, Heuchelheim, Klein-Linden und Oppenrod erscheinen nicht mehr wie seither mit Gießen, sondern an einem besonderen Tage, siehe nachstehend) und zwar: am 2. April 1900. 1. Appell vormittags 8 Uhr: Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots; Reservisten der Infanterie, der Jahrgänge 1892, 1893, 1894 und 1895. 2. Appell nachmittags 2 Uhr: Reservisten der Infanterie der Jahrgänge 1896, 1897, 1898 und 1899, sowie sämtliche zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften der 1. Appell vormittags 8 Uhr: Reservisten sowie zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller übrigen Waffen, und zwar der Garde, Jäger, Kavallerie, Feld- und Fuß-Artillerie, Pioniere, Verkehrstruppen (Eisenbahn-, Telegraphen- und Luftschiffertruppen, des Trains (einschl. Krankenträger), Sanitäts- und Veterinärpersonals, Büchsenmacher- Gehilfen, Oekonomie-Handwerker und Marine-Mannschaften. 2. Appell nachmittags 2 Uhr: Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen. Am 4. April 1900 vormittags 8 Uhr: Sämtliche Ersatz-Reservisten. Am 20. April 1900 für die Bewohner von Annerod, Burkhardsfelden, Heuchelheim, Klein-Linden und Oppenrod. 1. Appell vormittags 8 Uhr: Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots. Reservisten, sowie zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen 2. Appell vormittags 10 Uhr: Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen. 3. Appell nachmittags 2 Uhr: Sämtliche Ersatz-Reservisten. Am 21. April 1900. für die Bewohner von Allendorf a. d. Lahn, Großen-Lmden, Langgöns, Leihgestern, Watzenborn und Steinberg, Hausen. 1. Appell vormittags 8 Uhr: Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots. Reservisten, sowie zur Dispofitiou der Truppenteile und der Ersatzbehöiden entlassenen Mannschaften aller Waffen. 2. Appell vormittags 10 Uhr: Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen und sämtliche Ersatz- i Reservisten. B. Zrr Lollar am 18. April 1900, am Bahnhof für die Bewohner von Allendorf a. d. Lda., Alten-Buseck, Bersrod, Beuern, Climbach, Daubringen mit Heibertshausen, Großen-Buseck, Lollar, Mainzlar, Rödgen, Ruttershausen mit Kirchberg, Staufenberg mit FriedelHausen, Treis a. d Lda., Trohe und Wteseck. 1. Appell vormittags 8 Uhr 45 Minuten: Offiziere, Sanitäts-Offiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots. Reservisten, sowie zur Dispofitton der Truppenteile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen. 2. Appell vormittags 11 Uhr: Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen. 3. Appell nachmittags 1 Uhr: Sämtliche Ersatz-Reservisten. C. Zu Grünberg Amtlicher Teil. Bekanntmachung. Betr.: Die Maul- und Klauenseuche. . I Nachdem die Maul- und Klauenseuche in Bellersheim größeren Umfang angenommen hat, ordnen wir hiermit die I Gperre des Orts Bellersheim mtb dessen Feld- gemarknng an. Danach unterliegt der Verkehr mtt Rind- I dich, Schweinen, Schafen und Ziegen folgenden Beschrank- I ungen: Das Durchtreiben derselben von außerhalb durch I Ort und Gemarkung ist verboten. Die Einfuhr von solchem I Vieh über die Gemarkungsgrenze in den gesperrten Ort ist I nur zum Zwecke sofortiger Abschlachtung gestattet oder für I den Fall, daß es in der Gemarkung verbleibt. Die Aus- I fuhr ist ebenfalls nur zum Zwecke sofortiger Abschlachtung mit schriftlicher Erlaubnis der Bürgermeisterei Bellersheim auf Grund einer Aeußerung des Großh. Kreisveterinärarztes zulässig. Wer ein Stück Vieh an einen auswärtigen Metzger oder ein Schlachthaus liefern will, muß also zunächst die | Untersuchung durch den Großh. Kreisveterinärarzt veranlassen und wenn danach der Ausfuhr kein Hindernis im Wege steht, einen Erlaubnisschein der Großh. Bürgermeisterei lösen. Bei dem Transport muß er diesen Schein, der eine Ztigige Gültigkeit hat, mit sich führen und die vorgeschriebenen Transportbedingungen genau beobachten, auch der Polizeibehörde (Bürgermeisterei) des Empfangsortes Nachricht geben. Auf Antrag der Bürgermeisterei wird von uns im Bedürfnisfalle angeordnet, daß der Großh. Kreis- veterinärarzt sich wegen Ausstellung solcher Bescheinigungen an einem bestimmten Tag wöchentlich, der ortsüblich bekannt zu machen ist, dienstlich einfindet. Die Sperrmaßregeln bezüglich verseuchter Gehöfte oder Weiden bleiben daneben bestehen. Im übrigen können Klauentiere aus nicht verseuchten Gehöften innerhalb der gesperrten Gemarkung zur Feldarbeit benutzt oder auf die Weide getrieben werden, nicht aber über die Gemarkungsgrenze hinaus. , . Ebenso können der Ansteckung verdächtige Tiere zur Feldarbeit innerhalb der Gemarkung benutzt werden; das sind solche Tiere, bei denen wegen des Zusammenstehens mit kranken Tieren im selben Gehöft oder Stall oder wegen Berührung mit krankem Vieh in irgend einer Weise die Vermutung besteht, daß sie angesteckt worden sind. Wer Grundstücke oder Anlagen in einer anderen Gemarkung besitzt, muß dieselben entweder durch Pferdegespanne oder aber durch Rindviehgespanne aus dieser anderen Gemarkung besorgen. Jede Weggabe von Milch aus der gesperrten Gemarkung darf nur nach vorheriger Abkochung erfolgen; ausgenommen, wenn die Abgabe an eine Molkerei erfolgt, welcher das Verbot der Abgabe ungekochter Milch zugegangen ist. Ausfuhr von Dünger, Rauhfutter und Stroh aus Seucheftällen des Sperrgebiets ist verboten Gießen, den 15. März 1900. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Im Einvernehmen mit der deutschen Seewarte in Hamburg wird eine Neuregelung des telegraphischen Wetternachrichtendienstes beabsichtigt. Hierdurch soll ö । einerseits den Klagen wegen zu später Ankunft der Wetter- :, I telegramme abgeholfen, andererseits soll, damitder e - memyarosyam, meisnrcyen, muoorngsyaufen, öaajen mit I derung eine Ermäßigung der BezugSgebühren für ie Bollnbach, Veitsberg und Wirberg, Stangenrod, Stockhausen, I nachrichten verbunden sein wird, die B tz g ben Weickartshain, Weitershain mit dem Hainer-Hos,'Winnerod. ' richtung auch weiteren Kreisen zuga g ch g 6ießen gehörigen: Offiziere, Sanitätsoffizier- und Beamte der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots (Kleiner Dienstanzug: Mütze, Waffenrock, Achselstücke, lange Hosen oder hohe Stiefel, beliebig, bei schlechter Witterung eingestellt worden. 4. Ersatz-Reservisten, geübte und nicht geübte. Nachstehend ist angegeben, wo und zu welcher Zett die Hwntrollpflichtigen anzutreten haben. Gießen, den 6. März 1900. Betr.: Frühjahrs-Kontrollversammlungen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Nachstehende Bekanntmachung wollen Sie auf ortsübliche Weise zur öffentlichen Kenntnis bringen. v. Bechtold. Bekanntmachung. Bei den diesjährigen Frühjahrs-Kontrollversammlungen im Kreise Gießen haben zu erscheinen alle zum Hauptmeldeamt Bekanntmachung. Hierdurch bringen wir zur Kenntnis, daß unserer Kasse im Jntereffe der Erleichterung des Zahlungsverkehrs mit uns, bei der hiesigen Reichsbanknebenstelle ein Konto für den Reichsbankgiro-Verkehr heute eröffnet worden ist. Gießen, am 10. März 1900. Großherzogliches Hauptsteueramt. ________________Weissenbruch._______________ Bekanntmachung. Die Beobachtungen, welche die Grundlagen für das neue System der Wettertelegraphie bilden, werden sich zunächst auf das nordwestliche Europa einschließlich Deutschlands erstrecken; es wird voraussichtlich angängig sein, die wichtigsten Nachrichten aus diesem Gebiete den Interessenten täglich bereits zwischen 9 y2 und 10 Uhr vormittags telegraphisch zu übermitteln. Dieser Teil des neuen Wetterberichts wird aus einer Tabelle bestehen, welche die Wetterangaben von jeder Beobachtungsstation in zwei Chiffergruppen enthält, und zwar von etwa 17 deutschen, 4 englischen, 2 französischen, 1 niederländischen, 2 dänischen, 2 norwegischen und 4 schwedischen Stationen. Ein zweites, zwischen 10 und 11 Uhr vormittags zu beförderndes Wettertelegramm wird eine kurze Uebersicht der Witterung und eine Wettervorhersage (Prognose) ent halten. Der Bezugspreis ist, zunächst versuchsweise, für den vollständigen telegraphischen Wetterbericht (beide Telegramme) auf 30 Mk., für die Tabelle (1. Telegramm) allein auf 20 Mk. und für die Witterungsübersicht mit Prognose allein (2. Telegramm) auf 10 Mk. monatlich festgesetzt worden. Es wird besonders darauf hingewiesen, daß das neue System sich in hervorragender Weise für die Landwirtschaft nutzbar machen lassen wird, wenn in allen wichtigeren Orten auf Grund der Wettertabelle der deutschen Seewarte Wetterkarten angefertigt und außerdem sachverständige lokale Beobachtungen angeftellt werden. Die Wetterkarten und die lokalen Beobachtungen würden die Aufstellung von Wettervorhersagen für ein enger umschriebenes Witterungsgebiet (sog. Lokalprognosen), ermöglichen. Auf welche Weise und unter welchen Bedingungen die Lokalprognosen den einzelnen Interessenten am schnellsten zuzuführen sein werden, unterliegt noch der Erwägung im Benehmen mit den beteiligten Behörden rc. Etwaige Abonnements auf Wetterberichte sind beim nächsten Postamt oder Telegraphenamt spätestens bis zum 26. März anzumelden. Darmstadt, den 13. März 1900. Kaiserliche Ober-Postdirektion. __________________ I. V. Kroll.___________________ Zum Transvaal Krieg. Ein Augenzeuge über die Katastrophe der Armee Cronjes. Gras Adalbert Sternberg, Leutnant der österreichischen Landwehr, der, wie dem „Berl. Tagebl." aus Wien gemeldet wird, anfangs Dezember nach Transvaal gekommen rst und in Cronje's Korps eintrat, wurde am 15. Februar nach der Einnahme von Jacobsdaal von den Engländern gefangen genommen und nach London gebracht. Er machte dem Londoner Korrespondenten der „Neuen Freien Presse" folgende Mitteilungen über seine Kriegsabenteuer: „Ich fuhr über Konstantinopel, Smyrna, Athen und Kairo nach Süd-Afrika, wo ich am 6. Dezember in der Delagoa-Bai landete", begann Graf Sternberg. „Von dort eilte ich so schnell als möglich nach Pretoria, wo meine Kriegsausrüstung einige Tage erforderte. In Bloemfontein beschaffte ich mir Esel, Wagen und Reitpferde, und i legte die Strecke bis Maggersfontein bei einer fürchterlichen Hitze in drei Tagen zurück. Hier fand ich die Buren- Armee in Hellem Jubel über die Schlacht am 11. Dezember. Voll von Siegeszuversicht blickten sie in die Zukunft. Wochen vergingen, ehe sich im englischen Lager irgend etwas bemerkbar machte. Nur wurde täglich früh und abends ein lebhaftes Bombardement unterhalten. Die Schiffs - Geschütze warfen ihre großen totbringenden I Granaten weit übers Land und bedrohten ringsum die I Lager, aber mitten in diesem Bombardement pflegten die I Buren ihre Psalmen zu singen und ihren Gottesdienst ab- I zuhalten, mehr oder weniger die einzige Beschäftigung, I welcher die Leute nachgingen. Ich selbst ritt oft zu der Belagerungsarmee von Kim- I berley, wo ich die Beschießung der Stadt verfolgte. Ende I Januar wurden Oberst Villebois unh ich mit der Mission I betraut, daselbst einen richtigen Pltztz für „Long Tom" I äit finden. Wir beschlossen, die Kamferdam-Mine in eine I Schanze zu verwandeln, und von dort aus das Riesen- I gefchütz spielen zu lassen, ;9£m 6. Februar langte es nach I Ueberwindung ungeheurer Schwierigkeiten an seinem Be° I stimmungsorte an. In .d.e.b Nacht wurde es hinaus- I geschoben, ohne daß das Späherauge des elektrischen I Scheinwerfers von Kimberley unsere Arbeit entdeckte. Am I nächsten Tage um 10 Uhr begann das Bombardement. I ®an8c Häuser stürzten mitten in einer großen Rauchsäule I zusammen. Als wir das unterbrochene Bombardement I nachmittags um 4 Uhr wieder aufnahmen, fanden wir, I batz die Engländer ihren „Long Cecil" und andere Ka- I noney naher herangerückt hatten. Jeden Schuß von uns I ..w1" etcn einem Hagel von Granaten, so daß I Geschützbedienung an diesem einen I Nachmittag erhoffen wurden. So präzis war das englische I peuer, daß fechs Bomben in der Schanze des „Long Tom" I selber platzten. a Villeboys und ich hatten eine Attacke auf Kimberley organisiert, welche darum unausgeführt blieb, weil bei I Koodoosberg em Angriff der Engländer erfolgte welcher die Umzmgelungsarmee empfindlich schwächte Bei der ersten Meldung vom Gefecht ritt ich hin, und fand die Engländer nach zweistündigem scharfen Infanterie- und Ar- I tilleriefeuer im Rückzüge begriffen. Der Verlust der Buren betrug bei diesem Anlasse ungefähr zwanzig Mann Wir hatten vernommen, daß seit einigen Tagen im I englischen Lager große Truppenansammlungen stnttfänden. I Nwn aber kam die wundeliche Nachricht, daß diese Truppen I wieder per Bahn zurückgeführt würben. Da, am Sonn- I abend, dem 10. Februar, hörte ich plötzlich von einem I Gefechte bei Rhama und einem Vordringen der Engländer I in der Richtung gegen Koffyfontein. Sofort ritt ich nach I Jacobsdaal, wo die Doktoren Hildebrand und Mttner von I unserer deutschen Ambulanz mit mir hinaiisritten, um I die Bewegung der Engländer zu beobachten. Bei Sonnen- I | untergang stießen wir auf drei englische Patrouillen, die uns zum Rückzüge zwangen. Noch am selben Abend wurden unter dem Kommando des Generals de Wet und des Kommandanten Cronje, Bruder des Generals, 600 Buren ausgeschickt, um die heranrückende englische Reiterei aufzuhalten. General Cronje's Auffassung der Lage war, daß die Bewegung der Engländer sich über Koffyfontein 1 nach Fauresmith zur Eisenbahn richte, um die Rückzugslinie der Colesberg-Truppen abzuschneiden. Die zweite Möglichkeit, die in Betracht kam, war, daß die Engländer einen Scheinangriff mit Kavallerie gegen die linke Flanke versuchten, um eine Schwächung der Maggersfonteiner Position Herbeizuführen. Sonntag, den 11. Februar, begann zeitig in der Früh ein heftiges Geschützfeuer in der Nähe von Koffyfontein. Ich ritt hin und fand, daß die Front der Buren längs des Rietflusses gegen Koffyfontein sich hinzog, während die Engländer bei der Radamfurt den Fluß zu überschreiten trachteten. Zwei verwundete Jnniskilling-Dragoner teilten mir mit, daß Kitchener mit 14 000 Mann im Anmarsche begriffen sei, um Kimberley zu entsetzen. Dieser Tag war wohl der heißeste, den ich in Afrika mitgemacht habe, und nach Jacobsdaal zurückreitend, konnte ich, auf halbem Wege angelangt, der Versuchung nicht niehr widerstehen, in den Fluten des Riet Kühlung zu suchen. Malen Sie sich meine Ueberraschung aus, als ich, noch im Wasser ruhend, Plötzlich die Engländer herankommen sah. Ein Regiment nach dem anderen marschierte in nächster Nähe vorbei. Mit Müh und Not deckte ich mich und mein Pferd hinter den Weiden, welche die tiefen Ufer des Flusses beschatten. Sowie die Engländer außer Sicht waren, ritt ich im scharfen Galopp nach Cronje's Lager, um ihm die Situation darzustellen. Ich begegnete jedoch vollständigem Unglauben. Die Buren blieben dabei, daß größere Truppenkörper eine solche Bewegung niemals unternehmen würden oder könnten. Die einzige Gegenmaßregel, welche Cronje traf, bestand darin, 200 Mann über den Fluß zu schicken, um die Transportwagen der Engländer zu nehmen oder zu vernichten, was diesen 200 Mann auch gelang. Von General de Wet und Kommandant Cronje war gar keine Nachricht eingetroffen, so daß man glaubte, es hätte sich nichts zuaetragen. Ich ritt daher am nächsten Tage gemütlich nach Jacobsdaal. Auf halbem Wege bemerkte ich am Horizont einzelne Reiter traben — eine Gangart, deren sich ein Bur nie bedient. Dies fiel mir auf, und ich näherte mich, um zu sehen, was vorging. Ich. hatte ungefähr fünf englische Meilen zurückgelegt, als ich I mächtige Staubwolken vor mir sah. Es war kein Zweifel I mehr, daß sich hinter diesen Hügeln marschierende Truppen I vorwärts bewegten. Ich beeilte mich, diese Nachricht in I Cronje's Lager zu bringen. Der General war in den I Schanzen von Maggersfontein, wo er stündlich den Angriff der Engländer erwartete. Ich alarmierte das Lager. Die Buren schliefen ahnungslos unter ihren Wagen. Auf meinen Alarm kamen sie einzeln in Hemdsärmeln hervor und schüttelten ungläubig die Köpfe. Die Zweifel steigerten sich zu Hohngelächter, und einstimmig war man der Ueber- zeugung, daß ich mich irrte. Ich nahm ein zweites Pferd, und ritt von neuem zu der Stelle hin, wo ich die Brigade French marschieren gesehen hatte. Jetzt stieß ich auf die ganze, wie eine schwarze Riesenschlange sich bewegende feindliche Truppenmacht. Um 5 ithr nachmittags kam ich in Cronje's Lager mit dem genauen Rapport dessen, was ich gesehen hatte, zurück. Die Buren schenkten mir aber noch I immer keinen Glauben, und der Kommissarius Arnoldi forderte mich auf, ihm die „Roois" (Engländer) doch zu zeigen. Nun ritt ich mit ihm hinaus, aber es dauerte keine zwanzig Minuten, da stießen wir bereits aus den Feind, und hinter ihm brannten die kleinen Lager der Freistaatler, welche von den Engländern zerstört worden waren, lichterloh. Der Abend senkte sich schon über die fernen Hügel und > die sandige Ebene. Eilig liefen die Buren den Fluß entlang, und es entspann sich ein kurzes Gefecht. Rasch und ohne sich weiter um die Bewegungen des Feindes zu kümmern, besetzten die Burghers glücklich gewählte Positionen. Rings am Himmel standen schwere Gewitterwolken. Ein heftiger Sturm wirbelte den Sand auf, und jagte ihn rings umher. Ich ritt den weichenden englischen Truppen nach, um zu sehen, was denn der Zweck dieser waghalsigen Kavalleriebewegung sein mochte, da ich doch I nicht annehmen durfte, daß ein Entsatz von .Amberley durch I Kavallerie versucht würde. Die Engländer zogen sich gegen I Olifantsfontein zurück, und als ich wieder Cronjes Lager I aufsuchen wollte, stand ich mit einem Male mitten in 1 schwarzer Finsternis, von einem furchtbaren Gewitter über- I rascht. Stunden und Stunden irrte ich verloren in dieser I großen Ebene umher, ohne mich orientieren zu können. I Erst spät in der Nacht traf ich den Feldkornet Grobler, der I mir den Weg zum Lager wies. Bei Tagesanbruch begann die Kanonade. Die feind- I liche Artillerie schoß bis in unser Lager. Meine Kaffern I zitterten an Leib und Seele, und nun endlich begann Cronje I den Ernst der Situation zu verstehen. Von General de Wet I hatten wir noch immer keine Nachricht. In großer Eile I wurden die Kanonen von den Maggersfonteiner Positionen I zurückgezogen und ins Lager gebracht, zwei davon zum | Angriffe auf French's Kavallerie hinausgeschickt. Der I Kampf tobte um Kalkfontein. Kommandant de Beers ver- I teibigte diese Farm mit wenigen Leuten und mit großem I Mute. Das Gefecht, fast ausschließlich Artilleriefeuer, I dauerte bis 12 Uhr. Major Albrecht zu Pferde galoppierte I mitten im dichtesten Kugelregen. Seine zwei Geschütze I schossen auf ferne Abteilungen, ohne daß wir bestimmt I wußten, ob es unsere Leute oder Engländer waren, denn I es herrschte vollständige Unordnung. Am Nachmittag I kamen der Jacobsdaaler Landdrost Steijn, der Bruder des | Präsidenten, und General Cronje zur Gefechtslinie. Tie I Buren, immer noch im Glauben, daß es sich um einen I Angriff auf das Lager handelte, befestigten im Rücken I des Lagers ihre Linien. Mit unseren Feldstechern konnten I wir genau den Marsch der englischen Truppen auf Olifants- I fontein hin beobachten. I Als wir ins Lager zurückkamen, traf von Jacobsdaal I ^?5..^ch^cht ein, daß eine Abteilung Northumberland- I Fusileers zu Pferde unter Oberst Henry in den Ort ein- I ert/ denselben aber, mit starken Verlusten zurück- I geschlagen, wieder verlassen hatte. Landdrost Steijn über- | nadytete in meutern Zelte. Er selbst war sich klar darüber, I doß die ganze Sache am Modderflusse verloren sei, während I Cronje den Hauptangrifs noch immer in Maggersfontein erwartete und feine dortige Position nicht schwächen wollte Die unmittelbare Nähe des Feindes aber, der eine bedeutende Anzahl von Geschützen mit sich führte, hatte int Burenlager eine große Verwirrung hervorgerufen. Noch an demselben Abende beschloß ein Kriegsrat, der aus zufällig zusammengekommenett Leuten bestand, den Abbruch des Lagers. Derselbe erfolgte um 2 Uhr nachts, und wir verlegten Wagen und Zelte ungefähr drei englische Meilen südwestwärts in eine durch ihre Naturbeschaffenheit gegen Geschützfeuer sichere Mulde. Dieser Abbruch des Lagers hatte jedoch einen schweren moralischen Eindruck auf die ganze Burentruppe gemacht, und als am folgenden Morgen der Feind zeitig früh seinen Angriff erneuerte, merkte man die Unlust, mit der die Suren kämpften. Als ich hinansritt, begegnete ich überall fliehenden Buren, die ich vergebens zurückzuhalten versuchte. Die Panik war allgemein, und sein Heil suchte jeder hinter den Schanzen von Maggersfontein. Da gar kein Oberbefehl mehr wirkte, ja sozusagen zu existieren aufgehört hatte, so konnte an diesem Tage keine einheitliche Aktion achsgeführt werden. Zu Mittag, nachdem schon ein großer Teil der Buren weggelaufen war, begann im Kriegs- lager^ eine sehr schlechte Stimmung um sich zu greifen. Die Feldcornets drängten in Cronje, einen Kriegsrat zu- famnienäurufen, und obwohl die meisten und besten Buren- Offiziere, weil durchs Gefecht in Anspruch genommen, nicht zugegen waren, beschlossen die Anwesenden, das Lager zu räumen und den Rückzug über Olifantsfontein nach Bloemfontein anzutreten. In diesem Kriegsrate, welchem auch Villebois und ich zugezogen wurden, ging es sehr heiß zu. Die meisten der anwesenden Freistaatler, besorgt um ihr Vieh und ihr Hab und Gut, verlangten kategorisch den Rückzug. Angesichts der Situation konnte ein Rückzug über Olifantsfontein unmöglich gelingen. Die einzige Möglichkeit war ein Angriff an der Paarde- bergfurth, welcher zu dieser Zeit unbedingt gelungen wäre, weil am 15. Februar, dem Tage, von dem ich rede, der größte Teil der Engländer Hinterm Flusse einerseits und in Kimberley andererseits sich befand. Mit dem Landdrost Steijn ritt ich gegen Jacobsdaal. Als wir aber unmittelbar vor dieser in einer Thalsenkung gelegenen Ortschaft augetangt waren, sahen wir die Engländer ganz nahe im heftigsten Gefechte mit der Besatzung Jacobsdaal begriffen. Ungefähr eine Stunde weit folgten uns zweihundert Buren unterm Kommando des Feldcornets Potgieters. Ich ritt in Jacobsdaal ein, während Steijn lu mkehrte und sich in Cronjes Lager zurückbegab. Ich ermunterte die Besatzung von Jacobsdaal, bis zum Eintreffen Potgieters auszuharren. Die Buren kämpften gegen 5000 angreifende Engländer wie die Löwen, und die Engländer, darunter die City Imperial Volnnteers, marschierten, ohne Rücksicht auf ihre Verluste, wie eine Mauer gegen das Dorf. General Wavel schonte die Ortschaft und richtete sein Geschützfeuer hinter dieselbe, weil sich darin Frauen und Kinder und das deutsche Hospital befanden. Erst als sich die gänzliche Aussichtslosigkeit des Kampfes ergab, flohen die Buren gegen Petrusberg. I Ich selbst eilte zu Cronje, um ihm die Nachricht von der I Einnahme Jacobsdaals ins Maggersfonteiner Lager zu I überbringen. Bei dieser Gelegenheit wurde aber mein Pferd verwundet und ich mußte den Weg bis zum Flusse zn Fuß zurücklegen. Da fand ich meinen Wagen und meinen Diener. Cronje hatte unterdessen bereits die Flucht an- getreten. Umringt von Engländern kochte ich mein Mittagsmahl und versuchte dann unter dem Schutze der Dunkelheit durch die englischen Linien nach Bloemfontein zu entkommen. Um 1 Uhr nachts wurde ich jedoch beim Ueber- setzen der Paardebergfurth angehalten und gefangen genommen Ich erfreute mich der besten Behandlung von ! feiten der Engländer, die mich nicht als Gegner, sondern wie einen Kameraden aufnahmen, wohl 'wissend, daß keinerlei politische Sympathien oder Antipathien, sondern ausschließlich das sachliche Interesse der Anlaß meiner Expedition gewesen war. Unter Eskorte nach Kapstadt geschickt, wurde ich daselbst gegen Parole freigelassen, und man gestattete mir, mit dem nächsten Schiffe nach Europa zurückzukehren. Am 3. März passierte unser Schiff, der „Briton", vor Madeira den „Mexikan", welcher uns Cronjes Kapitulation signalisierte. Endlich landeten wir in Southampton nach einer vollkommen ruhigen lieber* fahrt." „Ter Krieg", schloß Graf Sternberg seine Ausführungen, „hat uns gezeigt, daß das rauchlose Pulver und die nivderne Schußwaffe die alten Gesetze der Taktik und alle unsere früheren Erfahrungen im Kriegswesen über den Haufen geworfen haben. Wir stehen vor ganz neuen- Bedingungen, neuen Gefechtsformationen und einem neuen Gefechtsreglenient. Jede Armee, welche starr an den bestehenden Ueberlieferungen festhalten wird, ist bestimmt, im kommenden Kriege das Opfer zu fein, was die anfänglichen Operationen der englischen Armee, die aus den besten!u>e einerseits und gsgen Jacobsdenl emer Thalsenkun: ahen wir die Ihr mt der Besatzur wnde weit folgt' mcwdo des A sdaal ein, während ^ager zurüÄeM lcobsdaal, h/s jum ie Buren fömpiten ie die timen, unb (per ial Mmtew, belüfte, wie eine ?(schonte dir fort» nter b\e\e\bt, wett s deutsche dospttal ? NusMts/osigkeit gegen fßetruäberg. fla(f)ri(i)t von der iteinet tlwzer zu mtde aber mein eg bis jum Flusse Wagen und meinen ls die Flucht aw ich mein Mittage' -chutze bet TunW nemsontetn zu enl- jedoch beim Mn- unb gefangen i Behandlung m 5 &egnet, fonbein lohl wissend, datz Wachten, sondern Der AM meiner nach Wadt gt- » sreigelassen, und ichisse nach AM unser Schis!, dei an", welcher un* Mch landeten m ten ruhigen Uev em feine W uchlch Pu,»er irt fetze der T-ktil »' l ww* Itn wt W*" ex Md em«-f 5^» Ä1«* Je, «»sdck« Jlecht W* W ist Ksck Le-^5 iiM 1 ^llung {AerDOt' erts kommenen Irrtum befand, daß er vom Feinde total überrascht wurde, und daß er allein die Schuld an der Kata- Mophe trägt, die dem Kriege eine ganz neue, für die Zache der Förderierten so verderbliche Wendung gegeben lot. D. Red.) Lokales und Provinzielles. (Anonyme Einsendungen, gleichviel welchen Inhaltes, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.) Gießen, 16. März 1900. * «eschichtskalender. (NeLdruck verboten.) Vor 89 Jehrw, "d Sen. tn einfacher m Die vom Aba. S ‘™nmwig über ben C if , 8bg. Singer (St ft"’6rr 61,11 «•««.?®“fab * m W? w Hidtl. r'' ^^lirhrne kSr ÄSsÄ bn**1 *e Deffj ■ && vftfr in ÖJltyj*]? S' ’äiiSi ^ä. JU schon Fritz IV owack 1712 Seltersweg g: Ecke Blockstrasse. Spezial ■ Geschäft für Spezial - Geschäft für UstlifiilW-lümiiiiwi lfiimi.Winiiiff-Eliiflcliiiiwi Seltersweg g neben Restaurant Royal. peiherrl. ßiedesel,sche Qurgbrauerei Lauterbach, Hessen empfiehlt ihr Dortmund.-Filsener Bräu (hochfeines Hopfen-Aroma) o=d Münchener Bräu (hochfeines Malz-Aroma) in Gebinden und Flaschen, unter Garantie, den sogenannten echten Bieres in Qualität mindestens vollständig gleich Ferner Ihr Spezial-Bier yBUFgbtäll-AUSStlCh6 hochfeines und kräftiges ÄW Sanitäts-Bier. "Mk (Nur in Flaschen.) 5751 Vertreter für Giessen und Umgebung: C. Roth II., Giessen. Eintritt 50 Pfg 8. bis 18. Mär@ 1568 Strassenbaiigelder 3“"«« SauH Arbettsbursche Bahnhofstrasse 14. Telephon 162. 1880 17111 Ein Jung- vom Lande für leichte Hausarbeit ges. Gebrüder Scheel. 2024 1619 ein 532 McKMerilr Löwengasse 10. 0835 Streng reelU J Steins Garten. 1761 Verantwortlicher Redakteur: H «aegler. — »ruck und Verla, der vrühl'schen UniverfitätA-vuch« und Eteiudruderei (Pietsch Lrden) in Meßen. Wueralwaffer- und Kohlensäure-Handlung J. Weisel, Souticnfttülir 6 BREMEN. Kostenfreie Auskunft ertbeilt in Giessen: J. M. Schulhof, „ „ Carl Loos. „ Friedberg: Isidor Schulhof, „ Grünberg: Julius Karl, „ Homberg: Carl Stern. 1947] Einfach möbliertes Zimmer zu vermieten. Ä. Haas, Wallthorstraße 31. Wird gesucht. Meldungen in der Expedition dieses Blattes. Geöffnet von 10 Uhr vormittags bis 9 Uhr abends. (Guter Restauration»*Betrieb zu mässigen Preisen.) gegen guten Lohn. Adresse zu erfragen in der Expedition dieses Blattes._________ 1772] Schönes Logis mit Wasserleit' ung an ruhige Leute. Tiefenweg 10. 0973] Weserstraße 4, nächst der Nordanlage, ist der mittlere Stock, neu hergerichtet, 5 Zimmer mit Gaseinrichtung Solider Arbeiter für dauernde Beschäftigung gesucht. 1800 Alexander Mayer. Gesucht $nm 1. April braves, tüchtiges 2006 Hausmädchen zur Erschliessung grösserer Bauplatzgelände, offeriert Wohnungs-Bureau Lion. Cassel, Ausstellung für Krankenpflege Frankfurt am Main. Landwirtschaftliche Halle (Ostendstrasse) \ mit Bechtels Salmiak-Gallseife Wie neu wird Jeder rätig in Packetcn zu 20 u. 40 Pfg. bei 1483] Benner & Krumm. Kr&uter-Thee, Run. Knöterich (PoI¥oonum avIo.) tat ein vorzOgl.Hauemittel bei all.Erkrankungen der Luftwege. Dieses durch seine wirksamen Eigenschaften bekannte Kraut gedeiht In einzelnen Dlstrloten Russlands, wo ee eine Höhe bis zu tetr, erreicht, nicht zu verwechseln mit dem In Deutschland wachsend. Knöterich. Wer daher a. Phthisis, Luftrbhren-(Bronchial-) Katarrh, Lungenspitzen-Affectionen, Kehlkopfleiden, Asthma, Athemnoth, Brustbeklemmung*. Husten, Heiserkeit, Bluthusten etc. etc. leidet, namentl. aber derjenige, welcher d.Kelm z.Lungenschwindsucht In sich vermutet, verlange u. bereite sich d. Absud dies. Krluterthees, w. echt I. Pack. A 1 Mark bei Ernat Weidemann, Liebenbarg •.Hara, erhältlich tat. Broohurenmlt ärztlichen Aeuieeruncen und Attesten gratis. Guru Wlmg sucht ß Herm. Kraft, Mechaniker, Neuenw. 46. uevorangen unsere Damen die Vorwcrk’scben Fabrikate, weil dieselben elegant und von vorzüglicher Qualität bind' Vorwerkes Velour- Schutzbürde $ „Vorwerk“ für Haus- und Strassenkleider, Vorwerk’5 Mohair-He^e gestempelt „Vorwerk Primissima“ für Promenaden- und Gesellschaftskleider, Vorwerkes Velutina e reich mit Sammet-Stoss ausgestattet, für elegante Toiletten. Jedes bessere Geschäft fuhrt diese 3 Qualitäten. GeselWfl für Erd- unb plhrrliunör. Montag den 19. März, 8y4 Uhr, im Kotel Kroßhcrzog von Kessen (kleiner Saal): Kleine Sitzung. Kcrr Mofeffor Dr. W. Sievers: 1987 1. Neuere Vorgänge auf dem Gebiete der Geographie. 2. Vorlaae neuer geographischer ßitterotur. Mineralwaffer. Dem verehrten Publikum zur gefälligen Kenntnisnahme, dcrß ich außer dem von mir setlhn: geführten prima Tafelwasser als: Gertrudts, Setzer, Vömer, Hermauia, Ludwigs und Schwat- ßeimer, auch sämtliche medtctnische Wasier auf Lager führe und empfehle hiervon besonders Köuigl. SelterS, Emser Krähucheu, Fachiuger, Marieudader Krenzbrunneu, Wildnuger Helenen-Quelle, SaxlehnerS Bitterwasser, Huniadi Janos, Karlsbader Mühl uud Schloß u a m. Da ich sämtliche Waffer nur in Waggonladungen beziehe, bin ich in der Lagf, die billigsten Preise notieren zu können und halte mich bei Bedarf bestens empfohlen. "“t Riesendampfern des MMtetoM «WMnnHHE Je länger Ein Külhkvmüdchcn gesucht. 1975 Neue Kliuikeu. 01008] Schuhmachergeselle gesucht. ______Karl Müller, Liebigftraße 64. 1001] Ein Spenglergehilte und ein Lehrling gesucht.________Marktstr. 12 1842] Ein zuverlässiger, unverheirateter Bierktttscher nach auswärts zum sofortigen Eintritt gesucht. 1842 Aktieu-Brauerei Gietzeu. lilttlfiknHp Die Oscar Höpfuer sche Billa in der Moltkeftratze Nr. 8, noch vollständig neu, hochelegant, mit allem Kom- sort der Neuzeit versehen, nebst sein angelegtem großen Garten, ist preiswert sofort zu verkaufen. Näheres bei I. Soeok, Steiustraße 15. 1983] Ein gebr. Kochherd wegen Platzmangel für Mk. 10.— zu verkaufen. Näheres Bahnhofstraße 38, n. wer Weltberühmt! Polardaunen (Gesetzlich geschützt.) flut 3 «ark per Weltberühmte SpezlailtiU ersten Ranges I U^.1* trifft an dauernderAüllkrast, Weichheit u.W* barkeit alle anderen Serien Daunen 4U fllt'®?. Preisen I In Jarbe den Tiderdaunen ahnU«- Sarantirt neu! Beste Reinigung I Bollst3iid'g g brauchSsertig! Für büraerl. u.fernste AuSstattun«.. ebenso fllr Hütel- u. AnstaUS-Elnrichtungen gan» verzügl. geeignet I Jedes belieb. Quantum »ollfrn gegen Nachnahme! flichlgesallcndrS bereltwilligp auf unfere Äoften zurückgenemmen. Pecher &• Co. In Herford Nr.40l.Deflsal. MT* Proben (auchMuster geeigneter . «»sonst und »ortofreil Lehrling gesucht. 1425__________Eberhard Metzger. 1559] Gpeuglerlehrttng sucht C. A. Faber, Marktstraße 1 1151] Echnhmacherlehrling gesucht. Friedrich MagauS, Weidengasse 10. Emkll jMgkrkv Arbeiter vom Lande für dauernde Arbeit sucht 1982________P. Jos. Mobs. 1984] Für mein Holz- und Koblen- geschäft suche ich einen tüchtigen, kräftigen Arbeiter. I- Happel. 01009] Kleine Wohnung, neu hergerichtet, zu vermiete >i. ” _________GelterSweg 56. 0996] Kleine Wohnung zu vermieten. Neuenweg 30. 1863] Eine schöne 4-Zimmerwohnung per 1. April zu vermieten. _____________ Weftanlage 58. 355] Ecke Bismarck- u. Stephan» stratze sind zwei, der Neuzeit entsprechende 5^Zimmerwohnungen — sämtlich mit allem Zubehör und GartenanteU — alsbald zu vermieten. Näheres Baugeschaft «bermann, Löberstratze 8, im Bureau. 199] Wohnung von 5 Zimmern mit Zubehör per 1. April zu vermieten. Näheres »leichstratze 31.__________ 1689] Zwei schöne Wohnungen, ä drei Zimmer und Küche, zu vermieten. Näheres Marburgerstratze 83. 0994] Wohnung im 3 Stock per 1. Mat zu vermieten. Grünberger« stratze 33. Näheres im 2. Stock._______ 1212] Stube mit Küche und möbliertes Zimmer zu verm. Gteinstratze 71. 1617] Kleines Logis an ruh., kinderlose Leute zu vermieten. Neustadt 28. 1756] Ein möbliertes Zimmer »u ver- mieten. Gg. Dchlörb, Löwengasie 22. 1979] Zwei ineinandergehende schön möbl. Zimmer zu vermieten. _________LudwigSplatz 4, III. St. (971] Möbliertes Zimmer mit Kabinett sofort zu vermieten. Ederstratze 1. möbliert« Zimmer ju vermieten. 311 verkauf en llerMdkilts Urrmietnnlien