in seinem eigenen Auge nicht (lebhafter Beifall). In der ZentrumS- oersammlung, die an demselben Tage in München stattgefunden, habe mau diejenigen, die jene Resolution eingebraHt, Vertreter der Fleischeslust genanrt. Aus Rücksicht darauf, daß der betreffende Herr ein Kollege von ihm, dem Redner, im bayerischen L-ndtage sei, wolle er ihm nicht mit einem einstlbigen Worte antworten. Eine künftige Zeit werde entscheiden, welche Auffassung lächerlicher und blamabler gewesen sei ES werde auch alles nicht- helfen. Die Kunst werde nicht umgebracht werden können, aber eine Menge Dummhiiten werde die Polizeiaufsicht über die Kunst zu Tage fördern. (H-iterkelt.) Wir Sozialdemokraten, so schließt Redner, werden hier für die F eiheit der Kunst eintreten. Wenn eS uns nicht gelingt, dies hier zu verhindern, dann werden Sie die Sozialdemokraten Seite an Seite mit der Kunst und Lttteratur finden. Und es wird dann dahin kommen, daß Kunst, Wissenschaft und Lttteratur treue Bundesgenossen der Sozialdemokratie im Kampfe gegen jede Reaktion werden. (Beifall.) Abg. Himburg (kons.) tritt kurz für die drei Paragraphen ein. Abg. Müller - Meiningen (frs. Bp.) hält Zentrum und Konservativen unter lebhaftem Beifall der Linken vor, sie seien in diesem Saale die Angeklagten (Gelächter im Zentrum und rechts) und Ankläger sei ein sehr großer Teil deS ganzen deutschen Volkes. Auf den Empfang der Künstlerdeputation beim Staatssekretär Nieberding eingehend, bedauert Redner, daß sich unter der Deputation kein Jurist befunden habe. Denn der Staatssekretär habe den Herren eine 'solche Maffe juristischer Spitzfindigkeiten an den Kopf geworfen, daß ihnen ganz dumm geworden sei (Stürmische Heiterkeit). Zu bemängeln an dem $ 184a sei zunächst die Wendung von Dingen, die „ohne unzüchtig zu sein, das Schamgefühl gröblich verletzen". Es sei dies ein juristisches Monstrum. Ebenso das „Aergernts erregen". Geradezu ungeheuerlich sei daö Wort des Abg. Henning, daß dieses Gesetz der auf Abwege geratenen Kunst als Wegweiser dienen solle. Die lex Heinze als Wegweiser für die Kunst) Das sei zum Lachen I Redner gibt hierauf einige Beispiele der jetzt in Berlin thätigen, Kunstpatrouillen". Ein Kriminalkommiffar habe bei Keller und Reiner die Entfernung des bekannten Boecklin'schen Bildes aus dem Schaufenster mit den Worten verlangt: Nehmen Sie das Bild weg, das im Wasser liegt und die Brüste zeigt (Heiterkeit). Der Chef der Kriminalpolizei habe allerdings den Kommiffar desavouiert. Gegen die Verächtlichmachung der Reproduktionskunst durch den Abg. Roeren müffe er gleichfalls protestieren. Diesem sei namentlich die Leda mit dem Schwan als das Schlimmste erschienen. Wiffe denn Herr Roeren nicht, daß an der Mittelthüre der Peterskirche in Rom unter den Arabesken, die Christus umgeben, sich auch die Leda mit dem Schwan befinde? (Hört! Hört!). Ganz besonders sei auch der Theaterparagraph zu bekaempfen, und zwar in der neuen Kompromißfassung, in der man alles auf den Schauspieler werfen wolle. Für Sudermann müsse er, Redner, eine Lanze einlegen, Deutschland könne stolz auf diesen Dichter sein. Mit Recht habe gelegentlich des Erscheinens von „Sodoms Ende" Minister Herrsurth auf eine Frage von hoher Seite geantwortet, wenn nur aufgeführt werden dürfe, was man auch seine Töchter sehen lassen könne, dann müßten die besten Stücke unserer Klassizität von den Bühnen verschwinden. Die gesamte Künstlerschaft erblicke in dem vorliegenden Paragraphen eine schwere Gefahr. Würde dies hier Gesetz, dann würden die Namen derer, die es beschloffen, für alle Zeiten prangen, aber nicht mit goldenen Lettern, sondern mit — schwarzen (lebhafter Beifall). Er bitte um Ablehnung dieses Gesetzes (lebhafter Beifall). Staatssekretär Rieberding bestreitet, daß die Mitglieder der Künstlerdeputation von den Verhandlungen mit ihm „ganz dumm im Kopfe" geworden seien. (Heiter!.) Die Herren hätten klar und unbefangen mit ihm diskutiert. Redner betont dann materiell die Notwendigkeit, Schamlosigkeiten, Gemeinheiten zu bestrafen, die nicht auf geschlechtlichem Gebiete lägen. Er erinnert an rohe Neujahrs-, illustrierte Postkarten u. f. w. Ein englischer Landpastor habe einmal an das Reichsamt des Innern geschrieben, er hätte geglaubt, seine zwei Söhne ohne Gefahr für Körper und Geist nach Deutschland reisen lasten zu können, habe sich aber hinterher überzeugt, aus dem, was seine Söhne hier in die Hände bekommen hätten, daß Deutschland kein so moralisches Land sei. § 184a sei durchaus kein Kautschukparagraph. Abg. Gröber (Zentr.) führt aus, die Schärfe der Zentrumsredner hier sei nur die Folge der Angriffe auf das Zentrum in den Protefiversammlungen. Auf den Bühnen kämen so obszöne Dinge vor, daß eingeschritten werden müsse. Redner exemplifiziert auf das R-sidenz- theater, auf eine Vorstellung einer Operette im Darmstädter Hoftheater, auf die „Dame von Maxim". Ebenso abscheuliches gebe es in Bildhauerei und Malerei. Er empfehle dringend die Annahme dec Kompromißvorschläge. Die Spekulation auf die gemeinen Triebe sei nicht die hohe göttliche Kunst, die Förderung verdiene. Geh. Rat Kruse meint, gewiß käme manches auf dem Theater vor, aber jedenfalls nicht solche Unstätigketten wie in früheren Jahrhunderten. In Preußen komme man jedenfalls mit den bestehendm Vorschriften aus. Im Namen der verbündeten Regierungen bitte er, S 184b als völlig überflüssig abzulehnen. Abg. Deinhardt nl.) bekämpft entschieden die Kunst- und Theaterparagraphen als im höchsten Maße gefährlich. Die Kunst sei andernfalls in die Hand des Gendarmen gegeben. Der Richter, der seine zehn Semester habe studieren müffen, habe natürlich nicht Zeit für Kunststudien gehabt. Der Gendarm sage ihm: Beim Ansehen dieses Bildes schämte ich mich. Was solle also der Richter thun? Er muffe sich eben auch schämen (stürmische Heiterkeit) und verurteilen. Auf die Bemerkung des Staatssekretärs betreffs eines englischen Landgeistlichen frage er den Staatssekretär, ob er denn glaube, daß die Verhältniffe in England bester seien als hier? Da aber irre er. Oder in Frankreich. Herr Gröber? Er, Redner, sei in Frankreich, in Paris gewesen (Abg. Deinhardt macht eine Handbewegung, welche das Haus zu stürmischer Heiterkeit veranlaßt). Er, sowie seine Freunde wünschten eine freie Kunst für das ganze deutsche Volk und lehnten daher diesen Paragraphen ab. Baierischer Bevollmächtigter Graf Lerchenfeld empfiehlt die Annahme des $ 184a. Derselbe habe mit der Kunst nichts zu thun. Abg Payer (süddeutsche Volksp.) bekämpft hauptsächlich den S 184 b. Abg. Stockmann (Rp ) meint, die Abgg. Aüller-Meinigen und v. Vollmar hätten die Künstler über den wahren Inhalt dieser Paragraphen aufklären sollen. Abg. Schrader (frs. Vg.) erklärt, seine Partei wolle auch das Gemeine treffen, aber auch die Kunst schützen. Um 6 Uhr abends wird von links Vertagung beantragt, jedoch vom Centrum und von den Konservativen abgelehnt. Abg. Singer (Soz.) beantragt erneut Vertagung und zugleich namentliche Abstimmung hierüber. Dieselbe ergießt Ablehnung der Vertagung mit 182 gegen 21 Stimmen. (Stürmische Bravoruse rechts und im Centrum). Abg. Liebermann v. Sonnenberg (Antis.) erklärt sich mit lauter Stimme für die $$ 184 a und b. Um 6 Uhr 50 Min. bringt Abg. Singer (Soz.) nochmals einen Bertagungsantrag ein, und zugleich liegt ein Schlüßen- trag der Majorität vor. Ueber den Vertagungsantrag wird namentliche Abstimmung verlangt. Bei Beginn derselben verlassen Freisinnige und Sozialdemokraten den Saal. Laute Pfuirufe begleiten sie. Die Abstimmung ergiebt 186 Stimmen für die Vertagung, 4 dagegen. Als die Freisinnigen und Sozialdemokraten wieder im Saale erscheinen, werden sie mit Oh! -Rufen em- pfangm. Morgen 1 Uhr: Fortsetzung und Gewerbenovelle. Schluß 7»/r Uhr. * Bom Kriegsschauplatz. London, 15. März. Ueber die Einzelheiten der Einnahme von Bloemfontein liegen bisher nur dürftige Nachrichten vor. Aus einer Kapstadter Meldung des „Duiltz Telegraph" geht hervor, daß General French anfänglich unerwartet starkem Widerstand begegnete, jedoch bis aus fünf Meilen an die Stadt herandringen konnte. Montag abend schickte er einen Parlamentär mit der Aufforderung, zu kapitulieren, widrigenfalls am nächsten Morgen mit der Beschießung begonnen werden würde. Dienstag in aller Frühe wurde die weiße Flagge auf dem Präsidentschaftsgebäude sichtbar. Gegen zehn Uhr morgens war, wie dem „Daily Eronicle" zu entnehmen ist, Lord Roberts mit der .Hauptmacht herangerüctt, und es erschien eine städtische Deputation mit dem Bürgermeister Kellner an der Spitze, um ihm am Fuße des Spitzkop die förmliche Uebergabe der Stadt anzuzeigen. Präsident Steijn hatte den Ort am Abend vorher verlassen, ebenso die große Mehrzahl der kämpfenden Burghers. Mittags hielt Roberts seinen feierlichen Einzug in die Stadt, angeblich mit Enthusiasmus von der Bevölkerung begrüßt. Steijn hat den Sitz der Regierung nach Kronstadt verlegt. — „Central News" melden aus Durban vom Mittwoch: Roberts Erfolg hat eine wichtige Aenderung in den Plänen des Generals Buller herbeigeführt. General Warren, dessen Division sich bereits eingeschifft hatte, um nach Kapstadt abzugehen, ist heute zur Front zurückgekehrt. Seine Truppen sind nun im Begriff, sich mit Bullers Truppen wieder zu vereinigen zugleich mit 1000 Mann Verstärkung, die von Kapstadt angekommen waren. — Der Afrikanderausstand im westlichen Gebiet läßt bisher nicht nach. Die Aufständischen haben die Tele- graphenlinie südlich von Carnarvon zerstört und die Verbindung mit Kapstadt unmöglich gemacht, alle Pferde und Zugtiere im Bezirk von Van Wyks Vlei requiriert unb Josburg besetzt. Eine Deputation ist von Calvinia nach Kenhardt unterwegs, um die Aufständischen zum Niederlegen der Waffen aufzusordern. In Dordrecht ergaben sich Dienstag 160 Mann mit Waffen und Munition. — Eine Depesche aus Pretoria bestätigt, daß Deutschland auf das Jnterventionsgesuch Krügers antwortete, nur vermitteln zu können, wenn beide Parteien darum ersuchten, mit dem Hinzufügen, Deutschland habe finanzielle Interessen in Südafrika, daher sei es besser, wenn zunächst eine uninteressierte Macht die Gesinnung der Kriegführenden ermittele, damit Deutschland nicht andere als humanitäre Gesinnungen untergelegt werden könnten. Dazu bemerkt ldas „Bert. Tagebl.": Wie wir dazu von gut unterrichteter Seite erfahren, ist die Situation für die deutsche Regierung, nachdem England den amerikanischen Vermittelungsvorschlag abgelehnt hat, jetzt völlig dahin geklärt, daß eine Vermittelung z. Zt. völlig ausgeschlossen ist. * * Telegramme deS „Gießener Anzeiger". Loudon, 16. März. Der Kap - Korrespondent der „Exchange Company" berichtet, er erfahre aus gut unterrichteter Quelle, daß die Goldgruben des Ranch nicht beschädigt worden find. Die Behörden haben Besitz von der Eisenbahnlinie des Oranje-Freistaates ergriffen. Loudon, 16. März. „Finanztal Times" melden, die Subskription für die Kriegs-Anleihe, für die 30 Millionen Pfund gefordert waren, hat die Höhe von 35 Millionen Pfund erreicht. London, 16. März. Das Kriegsministerium macht be- kannt, daß General Gatacre gestern morgen den Oranjefluß bei St. Bethulie besetzt hat. Loudon, 16. März. Der Stadtrat von Limertk hat den Delegierten Bellej beauftragt, sich nach Dublin zu begeben, um dort dem Protest Meeting, welches gegen IM ÄtSgri; " lungern äSs® Wllßkl P gesucht. ^Lveditiondtz Ml m M MereZ unter Nr. h? ign. dieses Blattes, -sucht Diqstrch r Mer i Handlange, decht, Marburg i. H. ^lässiger fytyfntti ni ichl. Ärfif k > TchnM Mchlah. Tiems Garten. er Kuf- #. MuW cht. Wtonften in istos^/eses Blaffei L6 MchN Mi Jt ReuftaM chm, welches mit W IW, gesucht. W öder, WMoqlrair ■ tzdmsche gesucht, br.i Sta» »reinerlehrling unter- Kochen erlernen M, ie Billa nach Lm|;mä wird anflenouK .rtnerlehrliny gesucht- Lobn- . v, , erW n__ Samstag dm 17. März 1900 Nr. 64 Erstes Blatt. Siebener Anzeiger Keneral-^Unzeiger trftctat tägN-S Mit laHa^mr beS Mantas. Die Gießener »•wiftenlMtter ■wtfcen dem Anzeiger kn S*ie Reise der Königin nach Irland stattfindet, beizuwohnen. Nizza, 15. März. Während eines Manövers der Alpen truppen stürzte ein Soldat in einen Abgrund. Ein Offizier, der ihn retten wollte, stürzte gleichfalls hinab. Beide wurden als Leichen herausgeschafft. Petersburg, 15. März. Beim Brande des General- stabsgebäudeS sind sämtliche Bulgarien betreffende Papiere verbrannt. London, 15. März. Die Bedingungen Salisburys haben in Prätoria allgemein empört. In einer Vollversammlung wurde der Kampf bis aufs äußerste, sowie die Anwendung jeder bisher unterlassenen Widerstandsart beschlossen. ** Vakanzen im Bezirk des 18. Armeekorps. Eltville, I Magistrat, Feldhüter, jährlich 750 Mk. — Eltville, Magi- I (trat, Feldhüter, jährlich 650 Mk. und freie Wohnung im I Werte von 100 Mk. — Hanau, Stadtverwaltung, Polizei» I sergeant, 1350 Mk. und freie Dienstkleidung. — Ober» I Postdirektionsbezirk Darmstadt, Postschaffner bei der Ober* I Posidirektion, 1000 Mk. und der gesetzliche Wohnungsgeld. I Zuschuß. — Ober-Postdirektionsbezirk Darmstadt, zwei Landbriefträger, je 700 Mk. Gehalt und der gesetzmäßige Woh- nungsgeldzuschuß. — Ober-PostdirektionSbezirk Darmstadt, Landbriefträger, 700 Mk. Gehalt und der gesetzliche Wohnungsgeldzuschuß. Offenbach, 14. März. Dieser Tage wurde hier das I Zwei Monate alte Söhnchen eines hiesigen Arbeiters getauft, wobei das seltene Ereignis konstatiert wurde, daß sich der Täufling nicht nur eines Vaters und Groff- vaters, sondern auch eines Urgroßvaters und eines Ururgroßvaters erfreuen konnte. Die Altersverhältniffe in der Familie sind folgende: Täufling: 2 Monate, Vater: 27 I Jahre, Großvater: 48 Jahre, Urgroßvater: 70 Jahre, Nr- Urgroßvater: 98 Jahre. Sämtliche Familienmitglieder sind rüstig und erfreuen sich einer guten Gesundheit. Ein solcher Fall dürfte in unserer Zeit nicht oft vorkommen. Kirchhain, 13. März. Nunmehr ist von unserer Stadtverwaltung der Bau einer Fest- b^zw. Viehmarkthalle endgiltig beschlossen. Die Halle wird etwa 50 Meter lang und 15 Meter tief und auf dem neu angelegten Vieh- marktSplatze, welcher 200 Meter lang und 70 Meter breit ist, errichtet werden. Der Preis für dieselbe, einschließlich Bänke und Tische wird etwa 9000 Mk. betragen. Die aus Stadtverordneten-Mitgliedern gewählte Baukommission wird in Verbindung mit dem Magistrat die notwendigen Verträge mit den Lieferanten abschließen. Wie wir hören, sind die Zimmerarbeiten dem Zimmermeister Schneider zu Niederklein bereits übertragen worden. Die Erdarbeiten dürften auch sofort in Angriff genommen werden. Der Bau der Halle soll derart beschleunigt werden, daß man dieselbe bei dem großen, vom 15. bis 18. Juni hier stattfindenden landwirtschaftlichen Feste ihrer Befttmmung übergeben kann. Auch bei dem Gauturn- feste des Gaues Hessen, welches vom Gauturntag zu Gießen vor kurzem auf den 7., 8. und 9. Juli hier an- gesetzt ist und hier abgehalten wird, wird bie Halle ebenfalls benutzt werden. Durch Vermietung der Halle bei den beiden genannten Festen, hofft die Stadtverwaltung eine größere Einnahme zu erzielen, mit welcher man die bei der Sparkasse geliehene Bausumme um ein erhebliches zu reduzieren gedenkt. (Fuld. Ztg.) Lokales und Provinzielles. ** Stadttheater. Unter nochmaligem Hinweis auf das heute abend stattfindende Benefiz des Herrn Henry, sei voraus bemerkt, daß Sonntag abend das phantastische BolksstÜck mit Gesang „Der Rattenfänger von Hameln" in Szene geht. ** Rittershaus-Konzert. Wir wollen nicht verfehlen, nochmals auf den am Samstag den 17. März abends 8 Uhr im Club-Saale stattfindeden Opern- und Lieder-Abend des Kgl. Hofopernsängers Alfred Rittershans aufmerksam zu machen. Dem .Mnstler geht von Berlin, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Kiel rc., also aus Städten, wo man bei strenger Fachkritik, einige Besprechungen finden unsere Leser nachstehend, außergewöhnlich hohe Anforderungen stellt, ein geradezu glänzender Ruf voraus. Mau rühmt die gewaltige Tenorstimme von herrlichem Klange, das berückend schöne Piano, die hohe Meisterschaft im bei canto, die geistig beseelte Auffassung, den geradezu vollendeten Vortrag. Kein Musikfreund sollte sich also diesen seltenen Kunstgenuß entgehen lassen. — Stimmen der Hresse: Man merkte den Hörern die Freude an, sich an Montag, den 71 Nntittaqs ttne Partie M s* 8 M-uenk/ctd„° ■ 2 London, 16. März. General Roberts erteilte den Generalen Gatacre, Clements und Brabant den Befehl, die im Norden des Oranje-Freistaates befindlichen Buren einzuschließen. London, 16. März. Der Vollziehungs-Ausschuß der Gegner des Krieges hat gestern folgende Tagesordnung angenommen: Angesichts der Antwort Lord Salisburys auf die Erklärung der Präsidenten Krüger und Steiin wodurch die Maske endlich gefallen ist und die Wahrheit an den Tag kommt, die den Beweis liefert day der ganze Zweck des Krieges die Zerstörnng der u u? b h a n g i g k e i t d e r B u r e n - R e p u b l i k e n war, erklärt der Ausschuß die Stunde für gekommen, daß sich alle treuen Bürger Englands zusammenthun, um alles möa- nckse gegen diesen Ausrottungskrieg zu veranstalten, welcher im Gegensatz zu dem nationalen Versprechen der Regierung und wofür es in der Geschichte nur ein Beispiel giebt nämlich die Aufteilung Polens. London, 16. März. Aus Kimberley wird gemeldet: General Methuen hielt gestern eine öfsentliche Versammlung ab, in der er in einer Rede die Tapferkeit der Verteidigung der Stadt hervorhob und auch den Buren groyes Lob spendete. Die größte Bewunderung zollte er dem General Cronse, den er als den tapfersten Soldaten hmstellte, der ihm je begegnet sei. London, 16. März. Die Anzeichen dafür mehren sich, daß die Buren in ihrem Verzweiflungskampfe | entschlossen sind, die Goldstadt Johannesburg lieber vom Erdboden verschwinden zu lassen, als sie dem Feinde preis zu geben. — Aus Lorenzo Marquez wird aus Kreisen, die mit den Minen Verhällniffen vertraut sind, berichtet: Die Ingenieure der Bergbau Abteilung der Transvaal-Regierung arbeiten an einem Plane der Zerstörung der Goldbergwerke mittelst Dynamit. ^Die- selben Gewährsmänner bestätigen die Meldung, die Stadt selbst werde unterminiert, um im gegebenen Augenblick m die Luft gesprengt zu werden. Berlin, 16. März. Nach einer Meldung des „Berliner Tageblatt" aus London, drohten die Transvaal- I Suren ihre Geschütze auf Blömfontein zu richten, I wenn die Bewohner sich zu kämpfen weigern sollten. Sie zogen sich aber schließlich mit dem Präsidenten Stein nordwärts zurück. Wie», 16. März. In hiesigen diplomatischen Kreisen I wirt» die Drohung des Präsidenten Krüger, Johannesburg und I bie Goldminen in die Luft zu sprengen, für erust genommen. I biefer prächtigen, für den Saal fast zu starken echten Tenorstimme so recht nach Herzenslust laben zu können rc. (Berl Börsen-Courier.) Herr Rittershans besitzt eine kraftvolle gesunde Stimme von echtem Tenorklang, er versteht sich auf glanzvolle Kraftentfaltung und eindrucksvolles Piano- | fingen rc. (Berl. Lokal-Anzeiger.) Ritterhaus ist ein dramatischer Sänger ersten Ranges: er verfügt über tadellose, allseitig umfangreiche Stimmmittel, die er mit Meisterschaft zu behandeln versteht. Seine sämtlichen Gesangsdarbietungen waren echte ftunftleiftungen. Von bestrickender Wirkung war der Schmelz feiner umfangreichen Stimme rc. (Frankfurter Od.-Ztg. 5. 1. 1900.) Herr Rittershaus ist im Besitz einer Tenorstimme von enormem Umfang, von einem ganz entzückenden Wohlklange, einer übei> raschenden Ausgeglichenheit in allen Registern, von einer hinreißenden Zartheit und wiederum von einer wahrhaft staunenswerten Kraft und Fülle — reines Edelmetall rc. (Gubener Tageblatt 6. 1. 1900.) Ein hoher Kunstgenuß wurde uns zu teil, indem wir die Freude hatten, einen der bedeutendsten Sänger der Jetzzeit hören zu können. Herr Rittershaus ist ein hervorragender Sänger; er besitzt eine vorzüglich gebildete und in allen Lagen gleichmäßig schöne Stimme, die ihn befähigt, sowohl auf dem Gebiete des Liedes wie auch auf dem des Bühnengesanges gleich Ausgezeichnetes zu leisten. (Hirschberger Tageblatt 2. 2.1900) Ern Künstler von Weltruf, Alfred Rittershaus, hielt gestern abend in unserer Stadt Einkehr. Wie überall, so erregte der berühmte Sänger auch beim hiesigen Publikum durch seine phänomenalen Stimmmittel die größte Bewunderung re. (Glogau. Niederschl. Anz. 9. 1. 1900.) Rittershaus singt in allen Fibern erzitternd und versteht sein ganzes starkes Empfinden in Tönen zum Ausdruck zu bringen. Daher kam es, daß das Publikum in innerster Seele gepackt und förmlich elektrisiert wurde. (Kieler Ztg. 9. 10. 99.) Alfred Rittershaus besitzt eine herrliche Tenorstimme von wunderbarem Glanz und schmetterndem Klange und ist dabei ein Gesangskünstler, wie es nur wenige giebt. (Luz. Tageblatt.) iS** ' vv 13 $ ÄÄ ft. B»46?® in Wxs Sgs&t • «ft.fi «HW’S tsM “ ; 2ezu>. Viehmar/t- 1 wird etwa 50 neu angelegten Vth- und 70 Meter to dieselbe, einWM Ulf. betragen. Die Pe SaufommiffioR xat dü notwendigen p, M m Mtistn za )en. Dü tttaW» lommen werden, t« jgt werden, daß bis 18. JllNi i tli^en Feste: bei dem Gaut»^ vm Tautnwta- !• Ä»!ü Bit 8* j, M tm «» ;-Id- bn cr»lhes tonnten ■ Z~>’* ,tn d» i> »-«ei Stapft1* m ""!>>»> üb/'" Wb" W ’me bon p; wtfc Reqjstx 'e,net libn 1 von eiJ jjA reines :m bohpr & etQ(I • ende SrenruL e,"enk gen qleühLtW eio auf bemS9 MW 'f'ä'Mibite E8S« F&S * S /fiS md 1 Kirchliche Nachrichten, tzvaqgelifche Gemeinde. Sonntag den 18 März. Oculi. Gottesdienst. 3n -er Gtadttirche. Vormittags 91/» Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die MarkuSgemcinde. Pfarrer Dr. Grein. Nachmittags 6 Uhr: Pfarrer Schlosser. Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Markus- gemeinde. Anmeldungen zuvor bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Mittwoch den 21. März, abends 6 Uhr: 4. Pasfions- andacht. Pfarrer Dr. Grein. Donnerstag den 22. März, abendS 8 Uhr: Vereinigung Gerichtssaal. Marburg, 13 März. Die Strafkammer verurteilte heute nach mir umfangreichen Verhandlung den früheren Landwirt Andreas ll-gn-r aus Leidenhofen, früher 8u 9HeberWaufen bei Smna, wegen 1 aerbsmäßiger Wilddieberei zu 8 Monaten Gefängnis. rtzraukfnrt a. M., 14. März. (Strafkammer.) Unter «isilichen Amtsbrüdern", so lautet der Titel eines Artikels vom H Januar in der Bolksstimme", der Anlaß zu einem Preßprozest 8,nZ Derantoor'i7i4=n' R-d-N.ur des Bl-U-S Dr Mas Quarck m keckbach gegeben hat. Di-Sache ist schon einmal m anderer Form als krivatklage des Pfarrers Schmidt gegen Pfarrer Urspruch, bekanntlich m 9. Januar vom Schöffengericht verhandelt worden. Der Angeklagte Quarck erklärt sich veranwortlich, bestreitet aber die Beleidigung. Li- Anklage sieht in der ganzen Tendenz des Artikels eine „schwere keleidiaung" des Pfarrers Cordes, der in der Privatklage als Zeuge formierte, u. a in der Bezeichnung „eines lustigen Streichs" für eme Siije nach Darmstadt mit Besuch der dortigen Oper. Dem Zeugen Lordes wird die Absage bei einer Weihnachtsfeier an jenem Tage als L»rnachlässigung seiner Amtspflicht vorgeworfen mit der Bemerkung, Cordes habe eine dienstliche Zusage dem Vergnügen geopfert. Wetter wird eine Beleidigung gefunden in dem Passus: „Eines Tages habe n gehört, Kaufmann Carl Ludwig Schäfer kolportiere eine Mitteilung, aonach Urspruch erzählt, Pfarrer Cordes habe während seines Wttwer- standes von einer Dirne eine Rechnung erhalten, bei der er erstaunt gewesen sei über die Höhe, nicht über die Rechnung selbst. Der als Qeuge vernommene Pfarrer Cordes sagt: das betreffende Mädchen Haber auf beffere Wege bringen wollen, sie aus ihren schädlichen Umgebungen entfernt. Die Sache habe mit seiner Person nichts zu thun. Die Darmstädter Affaire beruhe seinerseits auf einer Vergeßlichkeit, von einer Bcrletzung seiner Amtspflicht fei leine Rede. Auf die Frage des Staats, anwalts Dr. Knecht über die Wirkungen des Artikels schildert Cordes diese als sehr nachteilig für ihn. Er und seine Frau seien mit zum rttl anonymen Briefen behelligt worden. Man habe ihn in einem «rief an seine Frau „einen schlechten Hund" genannt. Zeuge E. L. Echäfer, über seine Aussagen vor Gericht in dem Prozeffe Urspruch beringt, wiederholt, was er damals gesagt und was Urspuch seiner Frau mitaeteilt hat. Staatsanwalt Knecht sieht den beleidigenden Inhalt des Artikels als zweifellos an. Er beantragt 3 Monate Gefängnis. Der Verteidiger des Angeklagten beantragt Freisprechung und sucht dies durch den Artikel selbst zu rechtfertigen, der keine unwahre Berichterstattung enthalte. Das nach der zweistündigen Beratung verkündigte Urteil lautet auf 200 Mk. Geldstrafe und Publikation. Angeklagter habe nicht blor Bericht erstatten wollen; was er geschrieben, beziehe sich keineswegs nur auf Urspruch, wie er behauptet. Der Eingang des Artikels beute an, daß er gegenüber der teilweisen Enthüllung der „bürgerlichen Priffe" noch weitere Thatsachen anführen könne. Es sei zwischen den Zeilen zu lesen, daß die Dirnenaffaire doch wohl nicht über alles jmtifelloö sei. Auch die Erholungsreise des Cordes mit Urspruch nach Darmstadt wird als Beleidigung nach 8 185 angesehen. Die Bezeichnung .lustiger Streich" solle beweisen, daß das Verhalten des Beleidigten sich im Widerspruch mit seinem geistlichen Amte befunden habe, umsomehr, als er im Artikel als streng orthodoxer Pfarrer hingestellt sei als .luftiger Teilnehmer" der Fahrt. Auch kommen die Vorstrafen des An- gtklngten in Bettacht. (Frkf. Ztg.) 2026] Ein großer, noch gut erhaltener EiSschravk billig zu verkaufen. __I. Braun, Metzgermeifler. jßflPF- la. Tourenrad, erstklassig, wenig gefahren, preiswert zu verkaufen. 2020 Näheres in der Expedition d. Bl. 01029] Schöner, großer Kinderwagen zu verkaufen. Westanlage 17, part. 2. ,Erlköoig“ von Schubert-Liszt . 3, a) Vorbei! von Achenbach 1 b) Wanderlied von Schumann J 4. a) Nocturne (Cis-moll) 1 y0Q Chopin . M. Kleinhanus. b) Valse (E-moll) j r 6. Scene und Finale aus ,.Bajazzo“ von Leonoavallo . A. Rittershaus. ~ ” Kleinhanna. konfirmierten Mädchen der Mallhüusgemeinde. In der JohanneSkirche. Vormittags 9i/t Uhr: Pfarrer Euler. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die LukaSgemeinde. Pfarrer Euler. Nachmittags 6 Uhr: Siehe Stadtkirche. Montag den 19. März, abends 8 Uhr: Bibrlstunde im Konfirmandenfaal der Johanneskirche. Text: Ap.-Gesch. Kap. lv, 44 ff. Pfarrer Euler. Sonntag den 25. März findet Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und die Johaunesgemeinde im Abendgottesdienst statt. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Zu dieser Abendmahlsfeier in der Passionszeit werden mit der Gemeinde insbesondere auch die Konfirmierten des vongen Jahres und der vorangehenden Jahre herzlich eingeladen. Es wird wiederholt daraus aufmerksam gemacht, daß der kirchlichen Trauung auch ein kirchliches Aufgebot vorherzugehen Hal, und wttd dringend gebeten, es rechtzeitig — spätestens eine Wecke vor der Trauung — bei dem zuständigen Pfarrer zu bestellen. Katholische Gemeinde. Samstag den 17. März. Nachmittags um 4»/, Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zm heil. Beichte. Samstagnachmittag 5 Uhr und abends 8 Uhr und Sonntag- morgen wird ein fremder Priester Beicht hören. Sonntag dm 18. März. 3. Aasteusonntag. Vormittags von 6«/, Uhr an: Gelegenheit zur HI. Beicht. „ um 7 Uhr: Die erste heil. Meffe; vor und in derselben Austeilung der heil. Communion; „ um 8 Uhr: Die zweite heil. Meffe; Militärgottesdienst. Verlesung des Fastenhirtenbriefes für die Militärgemeinde. „ um 9i/a Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 5 Uhr: Christenlehre; daraus sakramentalische Bruderschaftsandacht. Mittwochabend um 6 Ubr ist Fasten-Andacht. »t. ZHichihM. ZV r ei bar»?. 1960 Heute nnb morgen: KalbßM 45 vfg. 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Leveickcn des Burea.n „derr-tb' Berlin, 16. März. Die Universitäts-Behörden bedienen sich bekanntlich in ihren öffentlichen Bekanntmachungen der lateinischen Sprache. Auf Anregung des preußischen Kultusministers hat der Kaiser diesem die Ermächtigung erteilt, allen darum nachsuchenden preußischen Universitäts-Behörden zu gestatten, in ihren wissenschaftlichen oder geschäftlichen Angelegenheiten die lateinische Sprache ausznschNeßen oder einzuschränken. In folgedessen schweben jetzt, wie die „National-Zeitung" hört, bei den preußischen Universitäten und Fakultäten Verhandlungen darüber, ob und in welchem Umfange sie von dieser Erlaubnis Gebrauch inachen wollen. Berlin, 16. März. Gegenüber anderweitigen Meldungen verlautet der „Deutschen Tageszeitung" zufolge, daß die dritte Lesung des Fleischbesch au-Gesetzes vorläufig vertagt worden ist, um Zeit zu weiteren Verhandlungen zu gewinnen. Berlin, 16. März. Die Budget-Kommission des Reichstages wird in der nächsten Woche die Flotten- Vorlage noch nicht beraten. Die Mitglieder der Kommission, so wird mitgeteilt, seien wochenlang angestrengt thätig gewesen. Sie bedürften infolge dessen der Erholung. In der übernächsten Woche soll dann die Beratung beginnen. Berlin, 16. März. Wie mehrere Blätter melden, ist im Reichstage die dritte Lesung des Fleischbeschaugesetzes nunmehr auf morgen in Aussicht genommen. Der Magistrat von Fürth sandte, dem „Berl. Tagebl." zufolge, eine Eingabe an die Regierung gegen das Fleischbeschaugesetz. Aehnliche Schritte unternahm das dortige Gremium für Handel und Gewerbe. Paris, 16. März. Die hiesige türkische Gesandtschaft läßt die gestern verbreitete Meldung, wonach eine Toch- terdes Sultans eptslohen sei, als vollkommen erfunden dementieren. Wichard, Hammstraßk 14. HkuteFttitagu. Samstag gekschtk Leber. Kessler, Pfeldemehger. Garantiert reinen Bienenhonig empfiehlt 2022 das Depot deS Oberh. 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März 1900. 2043 betroffenen Dank. 2035 Hermann Nies und Frau Lollar, den 15. März 1900. Der Vorstand. Ardeilmineil grf. Hrrmaun Hetz. 2030 01027] Em tüchtiges Mädchen gesucht. Frau Th. Brück. Ein @:n solider, tüchtiger auf Vermietungen illictiuTiidic verschiedenes die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme an dem uns Schicksalsschlage sagen wir hierdurch unseren herzlichsten Hf Mtllt 1958 Hermann Hetz. 8W" Borhangfchlotz auf dem Wege von der Stadt« bis zur Hauptpost verloren. Abzugeben gegerr Belohnung auf dem Haupt« ober Stadtpostamt. 01032 Junger Kaufmann sucht schön möbl. Zimmer, eventuell mit Pension, in bürgerlicher Familie. Offerten mit Preisangabe unter Bl.'Str. 01033 an die Expedition dieses Blattes erbeten. Die Beerdigung findet statt: Samstag den 17. März, nachmittags ^3 ühr, vom Sterbehause, Frankfurterstrasse 63, aus. Die trauernden Eltern: Heinrich Zölzer und Fra«. Gießen, den 15. März 1900. 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