1900 SanMagden 17. Februar Erstes Blatt. Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gieren s tbtuat iE- fj«® jrftüsss. Dczugspreis vieNkljäbrl. Mk. 2LE monatlich 75 Pfg. nut Brtngerlohn; durch dir Abholrstcllrv vicrtcljährl. Mk. 1^X8 monatlich G5 Pfg. Bei Postbezug Mk 2,40 viertcljährt. mit Bestellgeld. Dt6. 0 W «Li 0 Alle Anzeigen-BrrrnittlungSstellen deS In- und AitSiande» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. ZeilenpreiS: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. a*tfhea, Expedition und Druckerei: Kchntftraße Ar. 7. England nicht allgemein bekannt, daß bereits im August 1899 den Buren von dem britischen Agenten in Pretoria ausdrücklich betont wurde, daß England den Krieg erklären würde, wenn sie den Uitländers das Bürger-, recht nicht nach fünfjährigem Aufenthalt im Lande gewährten. _ Diese Thatsache steht verzeichnet in M. Conyngham Greens Depesche vom 15. August 1899, die sich im Blaubuch C 9521, Seite 45 vorfindet. Nach der Beschreibung der Verhandlungen über das Bürgerrecht mit dem Vertreter Transvaals fährt er wörtlich fort: „Ich sprach sehr ernst zu ihm und erklärte, daß die Situation höchst kritisch sei, und daß Ihrer Majestät Regierung, welche den Ausländern Versprechungen gemacht habe, gebunden sei, deren Forderungen zu unterstützen, und, wenn nötig, mit Gewalt durchzusetzen. Ich sagte, daß der einzige Ausweg für die Südafrikanische Republik in dem ) o - fortige n Eingehen puf hie Mindestforderung von Bloemfontein zu finden sei. , . Somit sehen wir, daß die Transvaal-Regierung die reine Wahrheit sagt, wenn sie in ihrem Manifest erklärt; Großbritannien hat zwei Alternativen angeboten — Bürgerrecht nach fünf Jahren oder Krieg. Ob nun die Buren oder die Engländer im Rechte waren bei dem ursprünglichen Streite, niemand kann die Thatsache bezweifeln, daß die Entsendung von Tausenden von Bewaffneten an die Grenze von Transvaal eine Kriegsdrohung in aller Form war. Wer aber, so fügen wir hinzu, mit dem Kriege droht, muß auch auf den Krieg vorbereitet sein. Das aber waren die englischen Machthaber nicht, oder sie waren es nur in ganz ungenügendem Maße. Dieser Borwurf wird ihnen mit vollem Recht gemacht, und es ist ihnen nicht gelungen, ihn zu entkräften. Sie haben den Krieg leichtfertiger-, d. h. in diesem Falle frevelhafterweise heraufbeschworen, und sie allein sind schuldig an dem Blut, das bis jetzt vergossen ist und leider noch vergossen werden wird. Nun, wo die Sache für England ein schlimmes Ende zu nehmen droht und es an der Zeit ist, die „Verantwortlichkeiten festzustellen", ist es eben so thöricht, wie dreist,, den Spieß umzudrehen und zu sagen: die Buren begannen den Krieg, den sie schon lange wollten, wir aber kämpfen aus Notwehr. So schreibt wörtlich der „Standard" und halb England betet es ihm nach, aber jeder redlich Denkende weiß es anders als dieses mit Blindheit geschlagene Volk, dem es als selbstverständlich gilt, daß die Selbstsucht die bessere Ueberzeugung, daß die Herrschsucht das Gewissen erwürgt. Freilich stellten die Republiken das Ultimatum und rückten auf englisches Gebiet, in Natal, vor, aber erst dann, als es ihm so wenig, wie sonst einem mit normaler Sehkraft ausgestatteten Menschen noch zweifelhaft sein konnte, daß England den Krieg um jeden Preis wollte, und nur daraus aus war, durch weitere Verhandlungen Zeit für die Konzentrierung seiner Streitkräfte am Kap zu gewinnen. Einem Straßenräuber, der einem friedlichen Wanderer die Pistole vor die Stirn hält, den Arm wegschlagen, macht nicht zum Angreifer. In diesem Fall waren die beiden Republiken. Sie konnten nicht anders handeln, und jeder andere Staat hätte im gleichen Falle das Gleiche gethan. Die Verantwortung für das Blutvergießen ruht also auf den Schultern der englischen Diplomaten, nicht aus denen Krügers und Steijns. Abg. Schönberger beklagt eS, daß der Bau der Bahn Reichelsheim-Fürth noch nicht zur Ausführung gekommen sei und hebt hierbei die eminente Wichtigkeit dieser Bahn hervor. Justizminister Dittmar erklärt, daß bezüglich der Grundbuchordnung alles fertig sei, nur fehle es an dem nötigen Geld zur Durchführung. Wegen der Raumnot im Justizgebäude in Mainz seien bereits Unterhandlungen mit dem ReichSmilitärftskus wegen Abtretung einer Kaserne im Gange. Bezüglich der Anstellung der Gerichtsvollzieher könne er dem Hause mitteilen, daß die Regierung die Frage im Auge habe. Jetzt schon Aenderungen eintreten zu lassen, daran denke man vorerst nicht. — Finanzminifter Küchler bedauert ebenfalls die Verschleppung des Baues der Bahn Fürth—Reichelsheim. Die Hauptschuld liege aber an den Schwierigkeiten der Geländestellung. Er streift hierbei auch die Wohnungsfrage, mit deren Lösung ein Stück sozialer Not behoben werde. Sache des Staates sei es, hier helfend und fördernd einzugreifen. Die Abgeordneten Braner, Korell und Horn führen Klage über die Lage der Landwirtschaft, und über den Rückgang des kleinen Landwirts. Den Bahnbau im Vogelsberg möge die Regierung in die Hand nehmen, da sich hierfür Privatunternehmer kaum finden werden. Durch das Stempelsteuergesetz seien die Gerichtsgebühren bedeutend gestiegen. Die Regierung möge den Bauernstand in Schutz nehmen und für deffen Erhaltung und Stärkung eintreten. Abg. Noack weist auf die bedeutenden Forderungen im Nachtragsbudget hin, und fragt an, ob dieselben auch ohne eine Steuererhöhung gedeckt werden können. Abg. Schlenger verbreitet sich noch über die Volksschule und die Fortbildungsschule, unb; drückt seine Freude über die Gehaltsaufbesserungen der Lehrer aus, womit eine Reihe von Mißständen beseitigt seien. Justizminister Dittmar bringt noch einen Artikel aus der „Volksmacht" zur Verlesung, in welchem ihm und einer Anzahl Abgeordneten der Vorwurf der Lüge gemacht wird. Er bezeichnet den Artikel als eine bodenlose Dreistigkeit, und widerlegt die in demselben aufgestellten Behauptungen. Mit dem Artikelschreiber, Bürgermeister Mettenheimer zu Eichelsachsen, werde er fich demnächst noch zu beschäftigen haben. Damit wird die Beratung um 12 Uhr wegen einer Sitzung abgebrochen. Morgen früh 9 Uhr: Fortsetzung der Beratung. •toh Kredit-, HM. 6 Mthu-Zchi-t )fort ettifltdt NhU. m ‘Im nireeb, rümrhy-». Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Dlätter für hessische Dalkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße». Fernsprecher Nr. 51. hon Dffy.,6W&,9ecm Uvllcoul.ivjed.hLbt.Nd lalle, Berlin 8.0.1<. Hfl % 00.(0, .. r/f, Ms Hessischer Landtag. Zweite Kammer der Landftäude. nn. Darmstadt, 15. Februar 1900. Die Generaldebatte über die Verlängerung des Finanz-Gesetzes wurde heute um 9 Uhr fortgesetzt. Am Ministertisch: Staatsminister Rothe, Finanzminister Küchler, Justizminister Dittmar, sowie oie Ministerialräte Deubler, Krug zu Nidda, Braun und Wil- bran dl. Abg. Frenay kritisiert ebenfalls das Stempelsteuergesetz, dem noch verschiedene Härten anhaften. Die Beseitigung oder doch Milderung sei wünschenswert. Er bespricht den mangelhaften Zustand im Justizgebäude zu Mainz und bittet um Abstellung der Mängel. Die Anstellung der Gerichtsvollzieher wünscht er baldigst durchgeführt zu sehen und bittet um Auskunft in welcher Weise die Errichtung der Grundbuchämter gedacht sei, für welche ein Betrag von 90000 Mk. im Nachtragsbudget eingestellt sei. Er kommt noch auf die Erlasse des Kaisers zu sprechen «nb wünscht zu wissen, welche Stellung bie Regierung bei der Einbringung der Zuchthaus- Vorlage eingenommeu habe. Für die Staatsarbeiter hält er eine Arbeitszeit von 9 Stunden für genügend und wünscht daß die Regierung hier mit einem guten Beispiel vorangehe. Meßmer Anzeiger Heneral-^Mn^eiger oli* Nr. 40 Erscheint täglich Mit Ausnahme deS Montag«. Die Girßmer W«»ttte«ökätter xrbrr dem Anzeiger tan Wechsel mit „H-ss. Seabmirt* » »Blätter Mr Hess. Volkskunde- MschU. 4 mal beigelegt. M«»«hme »en Anzeigen zu der nachmittag- für de« fofacnttD rag erscheinenden Nummer bis norm. 10 Uhr. Abbestellungen spätesten- abend» vorher. ** Ermäßigte Fahrpreise für Krankenkassen-Mitglieder. Eine bemerkenswerte Neuerung im Eisenbahn-Verkehr ist seit kurzem in Kraft getreten, bisher aber allgemein nicht bekannt geworden. Auf sämtlichen deutschen Eisenbahnen können nämlich fortan die Mitglieder von Krankenkassen, welche von den Kassen in eine Heil- anstalt oder in Erholungs- und Kurorte gesandt werden, in der dritten Wagenklasse für den Militärfahrpreis fahren und zwar unter Gewährung von 25 Kilogramm Freigepäck. Die Zugehörigkeit zur Kasse und der Zweck der Fahrt ist durch eine Bescheinigung des Kassenvorstandes und der Ortsbehörden nachzuweisen. Die Begleiter solcher Kranken genießen indessen keine Fahrpreisermäßigung. ** Die neuen d eutschen Kolonial -Briefmarken sind jetzt fertiggestellt. Sie tragen einheitlich das Bild eines Dampfers mit Volldampf voraus. Die, niederen Werte bis zu 80 Pfennig entsprechen in Größe und Farbe den gleichwertigen Germania-Marken. Das umrahmte Bild des Dampfers ist aufrecht gestellt. Der Dampfer mit zwei Schloten ist halbrechts gewendet, lieber dem Schiffe ist aus einem Bande der Name des Schutzgebietes oder der Kolonie in lateinischen Majuskeln angegeben. Das Band wird je nach der Länge der Schrift kürzer oder länger gehalten. In den beiden unteren Ecken ist der Wert der Marken in arabischen Zahlen angegeben. Eine andere Inschrift enthalten die Marken nicht. Die Kolonialbriefmarken zu 1 und 2 Mark sind wie die für das Inland bestimmten Wertzeichen dieser Werte größer und mehr breit als hoch. Der Dampfer, der auf ihnen abgebildet ist, ist mehr nach rechts gewendet und zeigt fast seine volle Breitseite. Im .Hintergründe rechts ist ein Segler sichtbar. Ein etwas größeres Band trägt den Namen des betreffenden Schutzgebietes. Rechts und links unten ist der Wert der Marke „1 Mark" und „2 Mark" angegeben. Die Farbe der Marke zu einer Mark ist rot, der ♦ Wer trägt die Verantwortung, England oder Transvaal? Gießen, den 16. Februar 1900. Die liberale Opposition im englischen Unterhause hat in der Adreßdebatte anläßlich der Verlesung der Thron-- rede eine unendlich klägliche Rolle gespielt, weil sie tagelang die überlaut donnernden Batterien ihrer anscheinend ex pectore kommenden Beredsamkeit gegen das konser- vätive Kabinett Salisbury und den Minister für Kolonien Joseph Chamberlain ins Feld geführt, weil sie in dem Borwurf sich nicht erschöpfen konnte, daß der Krieg gegen" die südafrikanischen Republiken, der bei Geduld und gutem Willen vermeidbar gewesen, doch nicht vermieden worden wäre, um dann, fast in demselben Atemzuge wieder einzugestehen, daß der Krieg ein gerechter gewesen, daß England ihn nicht provoziert habe, und daß er bedingungslos dis zum siegreichen Ende durchgekämpft werden müsse. Wollte die Opposition schließlich so charakterlos zusammenklappen wie ein Taschenmesser, dann hätte sie, das wird ihr mit Recht ins Gesicht gesagt, lieber von vornherein schweigen und sich bescheiden sollen. Ein Verdienst hat sie sich aber doch erworben. Sie hat coram mundo den unwiderlegbaren Beweis geführt, daß die Regierung Ihrer Majestät den Kriea gegen die Buren begonnen hat, ohne auch nur annähernd genügende Vorbereitungen getroffen zu haben, die einen siegreichen Ausgang für England gewährleisteten. Es ist damit fest- gestellt,, daß das Kabinett Salisbury im höchsten Grade nicht nur leichtfertig, sondern frevelhaft gehandelt hat, weil das Gegenteil der Kriegsbereitschaft, der himmelschreiende Mangel an Vorsorge und Voraussicht die Schlag auf Schlag folgenden Niederlagen Englands und damit den unabsehbares Unglück im Gefolge habenden Verlust ungezählter Menschenleben verschuldete und noch immer verschuldet. Es war vorauszusehen, daß die verantwortlichen stellen, und die ihnen ergebene Presse diesen Vorwurf als absolut unbegründet zurückweisen würden. Aber wie ist dies geschehen! Das konnte man natürlich nicht Wort haben, daß der britische Dünkel und der insulare Hochmut der Londoner Machthaber die Intelligenz, die nationale Kraft und das militärische Können des verachteten Burenvolkes gründlichst nnterschätzt hatten. Deshalb suchte und sucht man Zuflucht hinter der unehrlichen jesuitischen Ausrede, daß die englischen Staatsmänner mitsamt der Heeresverwaltung von dem Kriege — überrascht worden seien, daß Salisbury und Chamberlain, in dem guten Glauben, mit einem redlichen Gegner zu unterhandeln, der Absicht gewesen seien, die Differenzen auf dem Wege freundschaftlichen Vergleichs aus der Welt zu schaffen, daß aber Paul Krüger plötzlich wider alles Erwarten das verhängnisvolle Ultimatum gestellt und England den Krieg aufgedrungen habe, Iren es nicht gewollt, ja, an den es nicht einmal gedacht habe. Es ist gut, daß ein Engländer selbst es ist, der diese Legende von dem englischen Lamm und dem burischen Wolf unbarmherzig zerstört. Einer der angesehensten Londoner Publizisten, der Herausgeber der „Review of Reviews", W. T. Stead, reißt in seiner klassischen Flugschrift „Sind wir im Recht?", von der in England in wenigen Wochen über 30 000 Exemplare verkauft wurden, den offiziellen und offiziösen Heuchlern die Maske vom Gesicht. Er schreibt u. a.: Die Buren glauben, und sind bereit, eher zu sterben, als diesen Glauben aufzugeben, daß dev Vertrag von 1884, bestätigt durch die Worte der englischen Staatsmänner von Lord Derby bis zu Chamberlain — dieser sagte am 8. Mai 1896 im Unterhause: Mit Präsident Krüger Krieg anzufangen, um ihn zu Reformen im Innern seines Lanoes zu zwingen, war eine That, ebenso unmoralisch, wie unklug —, daß dieser Vertrag ihnen das absolute Recht einer Selbstverwaltung gewährte und jede Einmischung Englands in ihre Angelegenheiten verbot. Die englische Regierung glaubt, daß trotz Herrn Chamberlains ausdrücklicher Verwerfung des Einmischungsrechtes, Transvaal Reformen in seinen inneren Angelegenheiten aufzudrängen, die Zeit gekommen ist, wo sie zum Schutze für ihre Unterthanen direkt in die inneren Angelegenheiten Transvaals eingreifen muß; und da sie gegen diese Einmischung Widerstand findet, schickt sie sich an, ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen durch Entsendung von Infanterie, Kavallerie und Artillerie zu dem ein- gestandenen Zwecke, die Buren zur Unterwerfung zu zwingen. Jeder Soldat mehr, der feit der Konferenz von Bloemfontein — in der Krüger, soweit wie nur irgend möglich, nachgegeben, — nach Südafrika abgesandt worden ist, wurde offenkundig und eingestandenermaßen als eine Drohung für Präsident Krüger geschickt. Er sollte durch diese Entfaltung zu dem Zugeständnis gezwungen werden, daß England seine eigenen Bedingungen für die Verwaltung seines Landes ihm vorschreiben dürste. Es ist in ßilbttirnll tuflid01 6 l-lll MM 8>. Wm: mbal 115 Leib M-MllM eten iangvneins „Mr logeUberg. nie dagewese hr: ntm BckllM । MhöchstdenM Ir Herren i w W »alttiiW1 20 «6* e6net. WM- Ier Vorstand^ 'Wer laien ggy, «abnholftrak n tttotJU »rnnitUn. M ituMi» - BahnhMak v. en. 8lD,Dl« Ait 3S"“Ä“41’ Jfegs'! Sitzung der Stadtverordneten am 15. Februar 1900. Anwesend Herr Oberbürgermeister Gnauth, die Herren Beigeordneten Georgi und Wolff, von feiten der Stadtverordneten die Herren Brück, Euler, Faber, Flett, Dr. Fuhr, Grünewald, Hanau, Haubach, Heichelheim, Heyligenstaedt, Huhn, Jughardt, Keller. Kirch, Krumm, Leib, Söber, Orbig. Scheel, Schiele und Wallenfels. — Entschuldigt die Herren: Beigeordneter Grüneberg, Stadtverordneten Dr. Gaffky, Helfrich, Loos, Petri, Dr. Schäfer, Schmal! und Emmelius. Der Gail'schen Dampfziegelei soll die Errichtung eines Pumpenhäuschens auf dem Fabrikgelände am Schtffen- bergerwald gestattet werden. Herr Gärtner Berger beabsichtigt au der Marburgerstraße drei Treibhäuser zu errichten. Das Gesuch wird genehmigt. Das Gesuch des Herrn Karl Keßler, welcher an Stelle seines alten Hauses am Tiefenweg einen Neubau errichten will, und um Entbindung von der Verpflichtung des Massivbaues nachsucht, wird mit Rücksicht auf die ungeschickte Form der Baustelle abschläglich beschteden, dagegen befürwortet das Gesuch des Herrn EgidiuS Ebel, der das an Stelle des abgebrochenen Wohnhauses neu zu errichtende Haus in der Rittergasie an drei Seiten in Holzkonstruktion auszuführen beabsichtigt, Mit der von der Baudeputation vorgeschlagenen Fluchtlinie für den Seltersweg, hier speziell für den Neubau der Herren H. Tichy und Fr. Georg, erklärt sich die Versammlung einverstanden. Der Seltersweg erhält danach an bezeichneter Stelle eine Breite von 9,75 Meter. Das Gesuch der Burschenschaft Germania, welche am Wetzlarer Weg eine Kneipe errichten und einen Teil des Obergeschosses des projektierten Gebäudes in Holzkonstruktion ausführen will, wird befürwortet. Herrn Albert Rübsamen soll die bisher von Herrn Benner benutzte Wiese an dessen Badeanstalt unter den gleichen Bedingungen pachtweise überlassen werden. Mit der Ausführung der Trottoiranlage in Zementplatten in der Privatstraße „In Löbers Hof" erklärt sich die Versammlung einverstanden. ausgedehnt wird. An Wassergeld sind vorgesehen 98 560 Mk an Einnahmen aus Wassereinrichtungen 24 790Mk. - Unter den Ausgaben erscheinen ferner 12200 Mk. Betriebs- unb Unterhaltungskosten der Quellfassungs-, Maschinen- und Kesselanlagen in Queckborn, 3400 Mk. für Unterhaltung der Zuleitungsstrecken, des Straßenrohrnetzes, der Hochde usw., 18 000 Mk. für Wassereinrichtungen, 9775 Mk. für Gehalte. 45 000 Mk. für Zinsen, 15 000 Mk. für Hmots 000 Mk. für Anschaffungen. Die im Jahre 1892 letztmalig festgesetzten ortsüblichen Tage löhne entsprechen nach den von Herrn Beigeordneten Wolff gegebenen Erläuterungen den inzwischen veränderten Verhältnissen nicht mehr. Die damals angenommenen Sätze betrugen 1,80 Mk. für erwachsene männliche Personen, 1,10 Mk. für erwachsene weibliche Personen, 90 Pfg. für jugendliche männliche Personen, 80 Pfg. für jugendliche weibliche Personen unter 16 Jahren. Der Anregung Großh. Kreisamts entsprechend, hat die Sau» | deputation beantragt, die Löhne wie folgt festzusetzen: Erwachsene männliche Personen Mk. 2,20, erwachsene weibliche Personen Mk. 1,50, jugendliche männliche Personen unter 16 Jahren Mk. 1,20, jugendliche weibliche Personen Mk. 1. Diese Sätze beziehen sich auf nicht gelernte Arbeiter (Tag- lohner). In der Bewertung der Naturalbezüge bestand bisher ern Unterschied zwischen Stadt und Land nicht. ES wurden als für Dienstboten, Gehilfen u. s. w. gültige Sätze angenommen pro Jahr: Wohnung 30 Mk., Kost 200 Mk. ^^lche Personen 170 Mk.), Heizung 5 Mk., Beleuchtung ö Mr. Nach den von der Baudcputation vorgeschlagenen Sätzen berechnet sich der Durchschnittswert der Wohnung eines Dienstboten etwa auf 48 Mk., einer Familie auf 144 Mk., der tägliche Wert der verabreichten Kost auf 90 Pfg (Kaffee 10 Pfg., Frühstück 10 Pfg., Mittagessen 35 Pfg, Vesper 10 Pfg., Abendeffen 25 Pfg.), während für Heizung und Beleuchtung 15 Mk. jährlich in Anrechnung zu bringen sind. Es wird beschlossen, die neu aufgestellten Sätze an- : zunehmen. I Herr Johs. Seibel beabsichtigt im Scheel'schen I Hause am Marktplatz eine bessere Wirtschaft einzurichten. I Die Versammlung sprach sich in Rücksicht darauf, daß in I nächster Umgebung des bezeichneten Hauses 15 Wirtschaften, I darunter keine in Entfernung von über 100 Meter sich be- I finden, für Verneinung der Bedürfnisfrage aus. — Das I Konzessionsgesuch des Herrn Georg Treiber, welcher die früher Löb'sche Wirtschaft in der Kaplansgasse über- I nommen hat, wird befürwortet, desgl. das Gesuch des Herrn I Wilhelm Amend, welcher seine im Hause Bahnhofs- I straße 62 befindlichen Wirtschaftsräume um ein Zimmer ver- I wehren will. — Das Gesuch des Herrn Ludwig Gräf, I ^Eihgesterner Weg 7, um Erlaubnis zum Branntweinausschank wird abschläglich beschieden, mit Rücksicht auf die noch zu geringe Bebauung der bez. Gegend. — Befürwortet durch Bejahung der Bedürfnisfrage wird schließlich das Gesuch der Frau PH. Schwager Wwe. um Er- I laubnis zum Branntweinverkauf über die Straße im Hause Marktplatz 8, und das Gesuch des Herrn Joh. Gaub, Dammstraße 29, bei welchem es sich um Uebergang einer bestehenden Wirtschaft an einen neuen Inhaber handelt. Dem Gesuch der Bewohner am Lahnufer und hinter | dem neuen Gütterschuppen um Aufstellung von Petroleumlaternen beschloß die Versammlung, mit Rücksicht auf den geringen Verkehr in der bezeichneten Gegend, die verhältnismäßig hohen Betriebs- und Unterhaltungskosten, sowie darauf, daß mit Anlage von Lagerplätzen I und Lagerhäusern in absehbarer Zeit Gasbeleuchtung ein- I geführt wird, z. Z. keine Folge zu geben. Ueber den Voranschlag des Gaswerkes für 1900/01 ist zu berichten, daß demselben bei einer angenommenen I Gaserzeugung von 1 350 000 cbm ein Betriebsüberschuß I von 60 090 Mk. zu Grunde gelegt ist. Die Einnahmen I an Gas sind veranschlagt zu 209 102 Mk., aus Cokes zu I 66 250 Mk., aus Gaseinrichtungen zu 39 000 Mk. An I Kapitalaufnahmen sind vorgesehen 95 030 Mk. — Unter den Ausgaben sind als Hauptposten zu verzeichnen An- I schaffung von Kohlen 92 791 Mk., CokeS 18 593 Mk., Ar- I beitslöhne 22 470 Mk., Löhne der Laternenwärter 8730 Mk., I Fuhr- 2C. Löhne 6200 Mk., Gaseinrichtungen 30 000 Mk., I Gehalte 15 700 Mk., Zinsen 21 683 Mk., Amortisation 30 000 Mk., Anschaffungen für daS Magazin 23 000 Mk. I Unter den außerordentlichen Ausgaben erscheint die Anlage I neuer Oefen mit 48 800 Mk., Vergrößerung der Magazinsund Ausstellungsräume mit 18 000 Mk., die Erweiterung I des Straßenrohrnetzes in der Ernst-Ludwigstraße, Bismarck- I straße, Goethestraße, großen Steinweg, Brand—Ostanlage, I Klinikstraße, Keplerstraße, Liebigstraße, Wetzlarer Weg, I Schiffenberger Weg, Riegelpfad usw. mit 27 630 Mk. — I Herr Scheel bemerkt, daß allenthalben über die Höhe der I Gasmessermiete geklagt werde, er bitte, daß darüber einmal I in der Deputation verhandelt werde. — Herr Oberbürger- I meister Gnauth stellt dies in Aussicht, bemerkt aber, daß I der Bruttogewinn an diesem Geschäft ein sehr mäßiger sei, I die Abnehmer sich auch nicht besser stünden, wenn sie sich I eigene Gasmesser anschafften. — Herr Hanau fragt an, I ob die Glühlichter, für welche eine besondere Gebühr für I das Aufsetzen berechnet würde, nicht billiger geliefert wer- I den könnten. — Herr Direktor Bergen bemerkt dazu, daß I das Aufsetzen der Glühkörper zum Selbstkostenpreis geschehe; I es sei notwendig, daß diese Arbeit durch Fachmänner aus- I geführt werde. — Herr Oberbürgermeister Gnauth will I eine Beschlußfassung in der Deputation auch über diesen I Gegenstand herbeiführen. — Herr Kirch bringt Klagen der I Einwohner der in der Straße zwischen dem ehemaligen I Schulhaus in der Neustadt und der Homberger'schen Fabrik I wohnenden Einwohner über den Mangel an Beleuchtung I genannter Straße zur Kenntnis der Versammlung. — I Herr Oberbürgermeister Gnauth erklärt, die Frage, ob I die Stadt zur Beleuchtung dieser eigentlich nur den Charakter I einer Hofeinfahrt tragenden Straße verpflichtet sei, eben- I falls von der Deputation prüfen lassen zu wollen. — I Herr Direktor Bergen bestätigt aus den bei Einführung I der Wasserleitung gemachten Erfahrungen, daß gen. Straße I Privateigentum der Anlieger sei. — Der Voranschlag des I Wasserwerks rechnet mit einem Ueberschuß von 13700Mk. I bei 1470 Anschlüssen von je durchschnittlich 150 Kubikmeter I Jahresverbrauch. Unter den außerordentlichen Ausgaben I erscheinen 35 665 Mk. für Ausdehnung der Rohrleitung I auf diejenigen Straßen, auf welche auch das Gasrohrnetz | Gerichtssaal. Marburg, 15. Februar. Gelegentlich der Rekrutenmusterung in Ziegenhain im vorigen Jahre betrug sich ein junger Mann au8 Holzburg derartig, daß ihn die Gendarmen schließlich in Haft nehmen mußten. Hier tobte und schimpfte er weiter, schlug Thür und Fenster ein und trat einen Stuhl entzwei. Die Gendarmen banden den Wüten- den schließlich fest und bei dieser Gelegenheit ließ sich dieser beleidigende Aeußerungen gegen die ersteren, wie auch gegen den deutschen Kaiser zu Schulden kommen. Der Unbedachte wurde deshalb heute zu 4 Monaten und 1 Woche Gefängnis verurteilt. 8 "'1ct?rL^aiL $ur iedes der elf Schutzgebiete des Deutschen Reiches werden besondere Marken hergestellt. Die -ibcrte, in welchen die Marken hergestellt werden, yangeii von dem Bedürfnis der betreffenden Gebiete . öie Berichte der dortigen Postanstalten noch nicht eingegangen sind, so steht die Zahl der Marken für jedes .?ä)utzgebiete noch nicht fest. Jedenfalls werdeii nicht amtliche Werte für alle Gebiete ausgegeben. Da die Marken nur die Angabe des Landes tragen, so können sie für die deutschen Postanstalten in Ländern mit fremder Landeshoheit nicht verwendet werden. Für die deutschen Postanstalten in Konstantinopel, Marokko und China werden deshalb Germania Marten mit Ueberdruck ausgegcben werden. Der Ueberdruck lvird den Namen des Landes und nach Bedarf auch den fremden Wert der Marke angeben Auch für die Höheren Werte werden die( inländischen Marken mit Ueberdruck für die drei Länder verwendet. Da wir verschiedene Markenwerte und 11 Schutzgebiete ueb't 13 fremden Ländern mit deutschen Postanstalten zahlen, o wurde dies 14 mal 14 oder 196 verschiedene neue 5. brLec|matfzm Interesse der Bewerber wird darauf aus- !^"ksam gemacht, daß nach den neuen Vorschriften für die Annahme als P o st g eh ilfe ober als T e le g r a p heu- FeLnhrt Pinbprr des Reifezeugnisses für die Unter- IrÄL« neunstusigen oder das Reifezeugnis für die erste Klasse einer sechsstufigen öffentlichen höheren b ? dingtes Erfordernis ist. Durchs ”er ?at-Borbereitungsan st alt d^. Anwartschaft auf Annahme als Post- pp. Gehilfe nicht erlangt werden. Die neuen Annahme-Bedingungen können bei jeder Postanstalt eingesehen werden- isk"dav^1» ols Postgehilfe eintreten Wolken' nni?nAer ut)cr die Annahmebedingungen ge- nau zu unterrichten, bevor sie von Angeboten der Privat- Unterrichtsanstalten Gebrauch machen. § Lauterbach, 13. Februar. Heute nachmittag fand hier die Generalversammlung des Pferde-Ver- V für den Kreis Lauterbach statt. Die Versammlung wurde durch den Direktor Sommer- lad hier eröffnet. Die Rechnung pro 1899 wurde geprüft und dem Rechner des Vereins, Herrn Volkmar, Decharche i "teilt. Die bisherigen Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt. Nach dem Stand der Rechnung gehörten im ^ahre 1899 dem Verein 381 Mitglieder an, welche im ganzen 626 Pferde versichert hatten. Der Verein hatte im verflossenen Jahr einen Ueberschuß von 1400 Mk. und besitzt em reines Barvermögen von 7300 Mk. Infolge der günstigen finanziellen Lage wurde die Prämie, nachdem dieselbe für 1899 von U/3 Prozent auf 2 Prozent erhöht worden war, infolge vermehrter Schäden, wieder auf den alten Prämiensatz herabgesetzt. Es wurde darnach zur Wahl eines Vereinsarztes für den südlichen Teil des Kreises geschritten. An Stelle des früheren Tierarztes Margraf in Nieder-Moos, wurde Tierarzt Brechtel in Nieder-MooS angenommen. Nach Schluß der Versammlung wurde das 25 jährige Jubiläum des Vereins gefeiert, wobei der Vor- stand dem Direktor einen Ehrenseffel sowie eine Ehrentafel überreichte. Heer und Marine. Der Reichsanzeiger" veröffentlicht die Bestimmungen 'über- ^E^llitärdienstzeit der DolkSschullehrer und der Kandidaten deS BolkSschulamteS vom Jahre 1900 ab. Darnach sind die BolkS- schullehrer rc. welche die Befähigung für das Schulamt in vorschrists- mäßiger Prüfung nachgewiesen haben, sofern sie nicht als Einjahrig- Freiwillige dienen, nach einjähriger aktiver Dienstzeit bei einem Infanterie- Regiment zur Reserve zu beurlauben. Das Recht auf Wahl eines Truppenteils haben die einzustellenden Lehrer nicht, aber den Wünschen der Lehrer ist möglichst Rechnung zu tragen. Die Volksschullehrer nehmen, soweit möglich, an der Rekrutenausbildung der Einjährig-Freiwilligm teil und sind wenn geeignet, zu Unteroffizieren des Beurlaubtenstandes auszubilden Hinsichtlich der Heranziehung zu Uebungen des Beurlaubtenstandes werden die Volksschullehrer wie die übrigen Mannschaften behandelt. — Militär-Luftschtfferwesen. Die oberste Militärbehörde, der das Militär-Luftschifferwesen unterstellt ist, hat den Grundsatz aufgestellt, daß die aus dem Ballon beobachtenden Offiziere eine besondere Weiterbildung bei der Abteilung in theoretischer wie praktischer Richtung erhalten müssen. Mit dem heurigen Jahre beginnend findet inLolgedeffen ein alle zwei Jahre wiederkehrender, neunmonatlicher Unterrichts- kurs für sämtliche Offiziere der Abteilung statt, in welchem dieselben in folgenden Fächern und durch folgende Stellen weitergebildet roerben; Vermischtes. TAn.*rr®eiPsC.,,f^L8' 15' F°br. Wie das „Weißens. ibCt- ,lnb Bül der hiesigen Schuhfabrik von I hhw! Do-n r Pretoria aus für die BÄ rem s°Vin l^/re Drohungen enthaltender anonymer Brief aus I £?Lffrci'en gekommen war, wurde gestern ein neues Buben- | stuck gegen ihn verübt, indem im Ministerpalais am Pro- I wenadenplatz acht Fenster der Front eingeworfen. I wurden. 9 ' M I ' *.Serltn, 15. Febr. Feuer in einem Waren- Lau h'vrbrch w Dr. 6. LHM l» °- in Lpumich- - 7 jW an btt BnStaKi des agnW'kW1 als Nachfolger deL Pr - sestordttn ftffor Dr. Gabriel So. meditinifchm Fakultät - Jena, 14. g theoloMe Fakultät d Fall Weingart ein Gui Universitäten, z. B. Göttingen hatte man fi Universität nicht ju Hin Fortschritte und itrityrt wird tint aOgmtmt St )«Britt NeuMetluig wr bem Schulhaut, c 2800 M, unb die *en Pflasterndei' D 86 M-, werden WW., vvnuiUas » Minern «eichm Paranoia, ungen vorher einzn geben werden. P, geboten sehe ich bi» draunfels, den L Der Arge ___Webe Nevstao. 27 » Ätz 2'1 lT?nnbei ”en versteh. Keil. *5fÄ »erd "98,, 3)it. .#'«««, tb x?le* 1:)OOoff'9,l5l Jtn. 4"i' IM», erfümmlung der M- Ädelsgenosieii' ihren tiefsten 3b- igerZtandesge- öerliner Prozesse ei- lin wird ersucht, boi itlen, sowie zu bean- n Ädei zu entziehen mb die stieckchr Ein- sseises Aachen, Wor, l'lmahi im BurMr geilte den 70 jö^ [mein, der nach W ’t qeftelli Halle, ive^ dreijährigem W lifiammerzu Üonitz iäk aus Wow wegen Khnger tzeWm. lal •X b(I X***JÄ? Mich 'N KoWßW* ^>.ndrutschrn SW?«"* aline. ,a irrt ö t lie $(,' )fll Schül p alj tziM uf »>* £ 0«i »* SKK monfl 1 „.ftfitoi b|<^. , '^unigß •«* tWt «'"Stltorh - ineinem23Qr Z) °bend bSJt |="£-3 ,^ckwerk hinaus, die - ,nf: 01,5 bem frnftn J*eJ naben treuem Mdergehalten. J°urbe, drangen bie Atmungen ein, be-- \Ve xjoTt Unbesonnen, «tt ^nerwehmoni ?^cn ob. "Las innen -eu ausgebrannt, llr m Schluß des Vaben- 'Be feitet feit er-- chstages ein köstliches Jnibigfeit. An einen er in seinem Berus, M mit der Adrch: . Prälat re. zu M sender mit dem t tylentlifyn PerschL gu ermitteln? ’en polniffyn Geist- Restaurant Wßw« m, aVs 'dreÄchch \%> denselben zurüL nach dem Aeit? 3n der Taktik durch einen Offizier des Generalstabs; — BefestigungS- taltif durch einen hierzu befohlenen Stabsoffizier des Ingen,eurkorps; - Organisation durch den Kommandeur der Abteilung; Meteorologle durch den Vorstand der Meteorologischen Zentralstation; Photographie äää ä ää ÄWÄS LLun7Ä'd'° P-amL., »elf wE D,°"nb™e bie7‘rra.rtung her in b« TH-°->- °--ang'-n flenntn.ffe auä dem F^ei- und Fesselballon bezweckt. Jagd und Sport. — Versagung des Jagdscheins. Einem Bauerngutsbesitzer ,n Schwinaren, Kreis Guhrau, der zweimal wegen vorsätzlicher Körperverletzung bestraf! ist, war aus diesem Grunde 1897 vom Landrat zu Guhrau der nachgesuchte Jagdschein versagt worden. Der Bauerngutsbesitzer klagte gegen den Landrat auf Erteilung des Jagdscheins, wurde aber mit dieser Klage vom Breslauer Bezirksausschuß abgeroiefen. Im derbst v I erneuerte er sein Gesuch beim Landrat und nach dessen abermaliger Ablehnung die Klage beim Bezirksausschuß, die indes jetzt wiederum abgewiesen wurde, nachdem ein Bericht des Amtsvorstehers Uber den Antragsteller diesen als gewaltthättgen Menschen charakterisiert hatte. Aach einem Erkenntnis des Oberverwaltungsgerichts — so wurde in der Urteilsbegründung ausgeführt — solle der Jagdschein auch in dem Falle versagt werden, wenn aus Thatsachen hervorgehe, daß der Antragsteller zu Gewaltthätigkeiten neige und daher ein Mißbrauch des Gewehres zu befürchten sei. Nun sei der Antragsteller einmal wegen schwerer Mißhandlung eines Müllers bestraft worden, zu dem er unter Begehung eines Hausfriedensbruches eingedrungen war, und einmal wegen Mißhandlung eines Dienstjungen Deshalb habe der Bezirksausschuß schon 1897 die Versagung des Jagdscheines gutgeheißen, und da sich inzwischen nichts ergeben habe, was eine andere Stellungnahme unbedingt gerechtfertigt hätte, habe auch diesmal so erkannt werden müssen- = Deutscher Radfahrbund. In Leipzig findet am 18. ds. an Krystallpalast eine Zusammenkunft der Vorsitzenden der verschiedenen Gaue des Deutschen Radfahrer-Bundes statt; seitens des Gaues 9 Frankfurt a. M., wird dessen Ehrenvorsitzender, Herr Rob. ©eiffermann, anwesend fein. Die Versammlung bezweckt hauptsächlich die Vorbereitung einiger wichtiger Anträge zum diesjährigen Bundestage in Magdeburg. Universität und Hochschule. — Eruauut r Der a.°o. Professor des Kirchenrechtes Dr. SB. v. tzörmann zu Hörbach und der a.-o. Professor des römischen Rechtes Dr. E. Ehrlich zu o. Professoren ihres Faches an der Universität ht Czernowitz. — Berufen r Der ordentliche Honorarprofessor für Landwirtschaft an der Breslauer Universität Professor vr. Stutzer als Direktor l es agrikultur technischen Laboratoriums an der Universität Königsberg als Nachfolger des Professors Dr. Ritthaufen. — Gestorben t In Nancy im Alter von 90 Jahren der Professor Dr. Gabriel Tourdes, der fast 40 Jahre der alten Straßburger medizinischen Fakultät als akademischer Lehrer angehört hat. — Jena, 14. Februar Zum Fall Weingart. Nachdem die theologische Fakultät der Universität Göttingen es abgelehnt hat, zum fraß Weingart ein Gutachten abzugeben, sollen die Fakultäten anderer Universitäten, z. B. Jena, um Gutachten ersucht werden. Nach Möttingen hatte man sich, und -war zunächst, gewandt, um die Landes- universität nicht zu übergehen. Die Bewegung macht im übrigen große Fortschritte und berührt immer weitere Kreise. Dem Vernehmen nach wird eine allgemeine Landesversammlung nach Osnabrück einberufen 8839 8930 10103 10270 10284 10459 10531 9865 10016 9756 9390 9463 findet am 1. Mai statt. (Ohne Gew.) Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. 718 Gießen, Kirchenplatz 8261 8263 8627 8708 3370 4367 4994 6011 6929 7469 6032 7044 7495 1790 2752 3776 4554 5437 6216 7121 7696 8449 6321 7225 7903 8465 8953 1215 1326 2585 2660 3112 4334 4976 5946 6844 7426 8215 8487 1441 1539 1635 2664 2678 2694 6091 7< 82 7516 8291 8741 3589 4468 5193 6118 7086 7523 8371 8775 6527 7359 7978 8469 9122 ult. ult. ult. 2485 3063 4217 4918 5701 6804 7373 8099 8475 9361 3526 3572 4396 4462 5016 5134 1661 2699 3719 4527 5256 6168 7115 7663 8428 8789 2151 2879 3960 4565 5544 6239 7198 7848 8463 8944 1930 2831 3850 4556 5520 6233 7185 7829 8460 2217 2253 2903 2999 4092 4153 4826 4876 5557 5612 Frankfurter Börse vom 15, Februar. Wechsel auf New-York zu 4.21-22. Prämien auf Kredit per ult. Februar 1.00%, do. per März 2.40 %, Diskonto Kommandit per ult. Febr. 0.80%, do. per März 1.70%, Lombarden per ult. Februar 0,50% do. per werden, die zum Fall Weingart schon in nächster Zeit Stellung nehmen oll. In dieser Versammlung werden sich u. a. Autoritäten auf kirch» lichem Gebiet äußern, sodaß eine Kundgebung zustande kommt, welche die Beachtung ver allerweitesten Kreise verdienen dürfte. — Verschiedenes r Aus Straßbur g schreibt man: Der Strafrechtslehrer Professor van (Salier hat den Ruf an die Universität Breslau abgelehnt. — Aus Tübingen berichtet man: Die juristische Fakultät der hiesigen Universität hat dem Direktor des Geheimen Hausund Staatsarchivs in Stuttgart Dr. v. Schloßberger aus Anlaß seines 50jährigen Doktorjubiläums das Doktordiplom honoris causa erneuert. Schloßberger hat sich besonders durch Sammlung und Herausgabe der Quellen des älteren württembergischen Civilrechts, sowie durch Schriften zur Geschichte König Friedrich l. von Württemberg verdient gemacht, was in dem Jubiläumsdiplom besonders hervorgehoben wird. Markus Bauer Spezial-Geschäft in feiner Herren-Garderobe. Anfertigung nach Maß in eigener Werkstätte. März 0.80%, Deutsche Bank per ult. März 0.00%, Dresdener Bank per ult Febr. 0 00%, Berliner Handelsges. per ult. Febr. 0.00, Northern perf. ult. März 1%. Notierungen: Kreditaktien 236.90-50-00, Diskonto-Kom- mandit 194.60-40, Staatsb. 140-90-00, Gotthard 141.50-00, Lombarden 28.30-20, Ungar. Goldrente 99.05, Italiener 94 20, 3proz. | Mexikaner 26.30, Gesten. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.19%, Privat-Diskont 4%%. 1% bis 2% Uhr: Kredit 236.70-237-00, Diskonto 194 40-60, Staatsbahn 141.20-00, Lombarden 28 30. Zahlungseinstellungen. Konkurseröffnungen : Kaufmann Morits Levit, Alienstein ; Kaufmann Siegm. Schenk, Bergedorf; Nachlass des Schlächters August Adolf Oskar Müller, Berlin; Händlerin Sophie Bähr, Wernerheide (Bochum); Kaufmann Max Grünthal, Breslau; Firma Bredemeyer & Greve, Dollbergen (Burgdorf); Gelbgiesser Gust. Schulz, Dessau; Hofsattler Franz Spieler, Dessau; Kravattenbändler Theod Julius Greving, Dresden; Tischler Rich. Moritz Günther, Dresden; Kohlenhändler Gerson Disch, Freiburg, Baden; Schmied Ernst Klapper, Freiburg i. Sohles ; Kaufmann Franz Bembenck, Gleiwitz; Bäcker Gust. Hebcke, Eileustedt (Halberstadt); Kaufmann Friedr. Wilhelm Kapteinat, Insterburg; Bau-Unternehmer Virgil Baldacini, Ingersheim (Kaysersberg); Garderobenhändler Albert Langhans, Königsberg; Droguenhändler Johann Petrusch, Königsberg; Kaufmann Christ. Wilh. Hertlein, Leipzig; Delikatessenhändlorin Anna Felicitas Täuber, Leipzig-Schleussig; Landwirt Friedr. Rheinhold Reichel, Zschoohau (Lommatzsch); Kaufmann Eduard Gribius, München; Hofbauer Job. Kimmig, Lautenbach-Sendelbach (Oberkirch, Baden); Gastwirt Heinr. Wilke, Gr.-Germersieben (Oschersleben); Nachlass des Besitzers Friedr. Hillgruber, Gr.-Augstutschen (Pillkallen); Dachdecker Job. Buchheit, Pirmasens; Gutspächter Albert Haug, Bettlinsbad (Rottweil); Gasthofsbesitzer Louis Clem. Ihle, Heidelberg (Sayda); Ehefrau Konstanz Ritter, Schiltigheim; Restaurateurswitwe Margareta Hartmann, Schweinfurt; Kaufmann Heinrich Sachs, Skaisgirren; Bauer Nikolaus Sohrem, Jun ging en (Ulm a. D.); Oekonom Job, Abrell, Ellhofen (Weiler); Nachlass des Metzgers Ludwig Mohr Auerbach a. d. B. (Zwingenberg). Verlosungen. Ainländer 10«Tyaler«Lofe. Bei der am 1. Februar d. I. erfolgten Serienziehung wurden folgende Serien gezogen: 6 66 137 228 289 307 343 589 684 721 812 923 1026 1053 1061 1082 1094 9362 «ZOOM <71U O *7 < UV UU w »uv». •«— ----- .... 10564 10576 10592 10607 10613 10674 10699 10704 10779 10988 11013 11197 11212 11254 11286 11464 11580 11584 11601 11625 11635 11644 11681 11770 11820 11877 11951. Die Prämienziehung Wetterbericht. Tas Depressions-Zentrum ist außergewöhnlich rasch nach dem Südosten des Erdteils abgezogen, während auf der Rückseite des Minimums yrt den kontinentalen Lagen der Lustdruck stark gestiegen ist. Ein Maximum, welches gestern bereits im Südwesten Europas erschienen war, hat sich mit dem nördlichen Gebiet hohen Druckes in Verbindung gesetzt, so daß heute ein Rücken hohen Barometerstandes von der iberischen Halbinsel durch den Kontinent nach Skandinavien und Jütland verläuft. Hebet- den britischen Inseln und über Westfrankreich ist aber wieder eine Abnahme des Luftdruckes eingetreten, indem von Oesterreich eine neue tiefe Depression, heranzieht. Unser Gebiet, auf der Rückseite des bestehen-, den Minimums gelegen, hatte morgens noch tr'übes Wetter. In Süddeutschtand nehmen die Schneefälle etwas ab, im Flachlande haben die böigen Winde etwas nachgelassen. Die Temperaturen sind gesunken und hat sich in den höheren Lagen wieder strenger Frost eingestellt. — Voraussichtliche Witterung: Nach vorübergehender Aufklärung neuerdings unbeständiges, aber mildes Wetter mit zeitweisen Niederschlägen. Kalt, warm oder kochend kann Macks Pyramiden- Glanz-Stärke mit gleich gutem Erfolg verwendet werden. Hebet» all vorrätig in Packeten zu 10, 20 und 50 Pfg. 36 THEE-MESSMER Berühmte Mischungen Mk. 2,80 und 3,50 per Pfund. Probepackeie 60 und 80 Pfg. Zu haben bei den Niederlagen von Messmers Thee. lirlunnitmadjuiuuii Pflasterungen zu Braunfels Die Neupflasterung der Langgasse vor dem Schulhaus, veranschlagt zu 2800 Mk., und die Ausführung einer wetteren Pflasterarbeit, veranschlagt zu 86 Mk., werden am 28. dss. MtS., vormittags 11 Uhr, in meinem Geschäftszimmer, in welchem Voranschläge und Beding» nngen vorher einzusehen find, vergeben werden. Verschloffenen Angeboten sehe ich bis dahin entgegen. Braunfels, den 14. Februar 1900. Der Bürgermeister. Weber. 1223 pilcrlh'ißiTinincn. Hohversteigerung. DieuStag, 27. Februar l. I., vormittags IO1/» Uhr, werden im Cleeberger Gemeindewald, Distrikt Gaulskopf (neben dem vorjährigen Distrikt) 12070 Stück gemischte Wellen versteigert. Donnerstag, 1. März l. I., vormittags Wil2 Uhr, kommt im Cleeberger Markwald, Distrikt Fuchskopf, an dem Weg von Boden- rod nach Weiperfelden, nachstehendes Holz zur Versteigerung: 2ö0 Meter Buchen'Scheit und -Knüppel, 5000 Stück Buchen-Wellen. Cleeberg, 18. Februar 1900. Der Bürgermeister. 1219 Keil. Kchversieigerung im sicher Stadtwald. Mittwoch be« 21. d. Mts., vormittags .10 Uhr beginnend, Hollen im Lich er Stadtwald in den Distrikten Fichtenkopf, Kühunter und Rtkdkopf versteigert werden: 9,5 rm Eicheu-W^rkscheiter, 107 „ Buchen., Eichen- und Weichholz-Knüppel, 12397 Stück Buchen-, Eichen- und Weichholz - Wellen (meistens Durchforstung) 89,2 rm Eichen- u. Fichten-Stöcke, 5 Fichtenstämme mit 2,14 fm, 68 Hainbuchen (Langwiede) mit 1,32 fm. Zusammenkunft auf der Straße Lich—Hattenrod am Pflanzgarterr. Lich, am 15. Februar 1900. Großh. Bürgermeisterei Lich. Heller. 1211 Holzverkäufe König!. Odttsörstktti Krofdorf. 1. Montag den 26. Februar 1900, vormittags 10 Uhr, im Freund schen Gafthause zu Krofdorf. Schntzb. Waldhaus, Distrikte 46 und 49 (Sauerhege und Lichtenberg): Eiche — 21 rm Knüppel, 115 rm Reiser; Buche — 780 rm Scheite und Knüppel, 14k0 rm Rriser. Am Schluffe dieses Termins werden zur Deckung des LokalbedarfS Buchen stamme aus den Lindenschied Distrikten u. d. Jungferannenwald einzeln, im Nutzholztermiu selbst, der im k. März stattfindet, aber nur in größeren Losen verkauft. 1220 2. Donnerstag den 1. März 1900, vormittags 10 Uhr, im „Römifchen Kaifer" zu Wetzlar. Schutzvezirk Stoppetöerg, Distrikte 85III u. IV, 891, 80 XIV: Eiche — 153 rm Scheite und Knüppel, 1055 rm Reiser; Buche — 1 rm Scheite; Weichholz — 18 rm Knüppel, 2295 rm Reiser. Hotzversteigerung. Montag den 19. d. Mts. soll im Grüninger .und Dorfgiller Markwald folgendes Holz versteigert werden: 221 Stämme Eichen - Grubenholz mit 30 fm Inhalt, zu Bau- und Wagnerholz sich eignend, 23 fm Kiefern- und Fichten-Bauholz, dar- unter 1 Kiefern- und 1 Fichtenabschnitt Schnittholz, 188 Stück Fichten - Derbstangen , 405 Stück Fichten - Reisstangen und 30 rm Kiefern-Nutzknüppel, 3 m lang. Der Anfang ist morgens 10 Uhr am Fußpfad von Grüningen nach Garbenteich. Grüningen, den 15. Februar 1900. Großh. Bürgermeisterei Grüningen. Gilbert. 1218 Mobiliar-VersteigerM» Samstag be« 17. Februar b. I., nachmittags 2 Uhr anfangend, wird der nachoerzeichnete Nachlaß des verstorbenen Herrn Landgerichtsrat v.Schmalkalber in desien Wohnung Liebigstraße 17, II., gegen Bar. zahlung versteigert: Mehrere Garnituren iu Phautafiestoff unb Plüsch, Sophas,Sessel uub Stühle, Auszieh',Salon, u. sonstige Tische, ein Büffet, Spiegel- schräuke.Spiegel,Gemälbe, Bilder, Uhren, ein Schreibtisch, Bertikow, Kommobeu, Kleiberschränke, Betten, Leuchter nub Lampen, Porzellan n.GlaS, Zimmerteppiche, Vorlagen, farbige ttttb weiße Garbinen, Kleider und Weißzeug, eine Kttchenein« richtung, sowie HauSgeräte jeder Art. 1182 I. A.: Schtteiber. (l:lllpll’llhlllflClb für mir Mk. 1 kaufen Sie ein Pfund reinschmeckenden, kräftigen und auögiebigen gebrannten 11^00 § 6ei Rob. Stahl, WflM 23. Gverhesstscher Heschichtsverein nebst Bereinigung für hessische Iolkskunde, Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde. Gemeinsame Sitzung (mit Damen) Donnerstag den 22. Ieöruar 1900, aöenbs 8 Ahr, in ber großen Aula ber Universität: Vortrag des tjmn Professor vr. Albrecht Dieterich über: 1224 Antiken und modernen Aberglauben. Hießener Lesehalle-Herein. Mitglieder-Versammlung Ireitag den 23. Ieöruar 1900, abends 8!/2 Uhr, im Caf6 Ebel. Tages'Or-nung r Geschäftsbericht. — Rechnungsablage. — Satzungsänderung — Volftandswahl. Etwaige Anträge sind bis spätestens den 20. d. Mts. schriftlich an den Vorsitzenden einzureichen. Um recht zahlreiche Beteiligung wird dringend gebeten. 1215 ____ _____________________Der Vorstaub. Kursbericht m Je Ituria & Co., Hießen, K«h»hofßrift S'L Frankfurter Börse vom 15. Februar 1900. b1/, Deutsche bktchLanl. 97 50 8 Preuß. SonsolS 88.10 8% Är. vesstfche vbl. L6.S0 4 Stadt Darmstadt v. 1891 160.40 4 Stadt WormS unk. b. 19-51 oio.eo Prorrnr 4% Oesterr. Silberreme 99.45 4 Ung. Gold-Rente 99 05 3 Portugiesen 28.fi) 5 Mexicaner amort. S. I-II1 42 30 4 Monopol-Griechen von 1387 45.70 8 Oesterr. Ltaatsbahn v. 1885 00 0014 Eisenb. Rentenb. ObL üs.00 8 Jtal. staat-gar. Eisenb. 57.6014 BuderuS Obl. 95 50 »7i Frankstr. Hyp. Bk unk. b. 190« 95.00 4 Frkf.Hyp.Lred.B.unk.b.190« 94.40 4 bto. unk.b. 1907 100.80 4 Deutsche «rdsch.B. unk. 6.1904 100.40 4 gbrgr.HvpBk. unk. b. 190b 100.50 lß.vyp.A.Bkunk.b.1900 ICO00 m. HyP.A^k. unk. b.1904 100 00 Ldw.Ered.Bk.unkch.1900 98.95 SO Frankerr«Sc. Enal. Sovereign» Dollar» in Eold Lärmst. Bk.'Accken 8rtef 16 33 20.46 4 20 ® oeHm »rld 16 28 Kranz. Banknoten 20.42 Oesterr. bto. 4.17 Americ. 000.(0 j Oesterr. Lredit.Actien Brief •«» Oü 001 81 85 00.(0 84.56 C0.C0j4.177, 237.00 Kölner Konsnnl-Knßnlt (C. F. Hackenberg Nachfolger) litt Eiigros-Lager in Kolonialwaren Kteinverkauf Dir Wi zu bieten, geneigtest unterstützen zu wollen. 1213 Engros-Lager Klein verkauf*. uwick es i verbreitet, dürsten sandten Dr Leyds wohner der befgifdj Durch direkten Waggonbezug der Havptlebensmittel und Engros-Einkauf aller übrigen in die Branche einschlagenden Artikel sind wir in der Lage, die mit dem heutigen Tage käuflich erworbene und übernommene Kteinverkauf: Bahnhofstrasse 27 Verantwortlicher Redakteur: H. Koegler. — Druck und Verlag der Brühl'scheu UniverfirätS-Buch» und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. Die heutige Wummer umfaßt 12 Seit betrachtet - eine (ung des beutln ter Sicherheit uitb tid)!eit auf, als e- Kölner Konsum-Anstalt zum berechtigten Renomme eines soliden und leistungsfähigen Warenhauses zu erheben, welches durch direktenWezug und^Umgehung des^ MM-••‘r mutnng naf/c liegt, i einem Mjflang bet ttym fyit, so muß di ro eiben, daß alte Gei sonders wichtige Fol entschieden dementier, «oberes hinzu, was gi Bermillelungsgeruchte Natürlich kann ni die Rede jein, die von ;en Charafter.nach vei von unbeteiligten Mac trogt in der Regel s freundlichen ChaMe statt den Mieden Wtl H Glwas mit MM QV kann, wenn beide : Bisher war m Mr gewürdigt w lchen Leistungen so land nicht nur gen mittelungsanerbiete Indern Ä£'S llchen Regieruna . der britifo >6enmJ*V He lfe? radikale Kölner Konsnm-Änstalt (C. F. Hackenberg Nachfolger). Zwischenhandels stets das Beste zum billigsten Preise liefert, und hierdurch seine wirtschaftliche Existenzberechtigung beweist, indem es der Allgemeinheit Vorteile bringt. Wir verkaufen nur reine Waren und Erzeugnisse von ersten Firmen und Fabriken und bitten die geehrten Bewohner Gießens und Umgegend, uns in dem unablässigen Bestreben, dem Kundenkreise immer neue s x xiWunbT;v Hbie giiV^' - N Veka MW’1 Mrf! sM ttittUt w®®1 gitjti, tat I