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Hießen, den 16. Januar 1900. ♦♦ «eschichtSkalender. (Nachdruck verboten.) Vor 194 J-bren, sm 17. Januar 1706, wurde zu Boston Benjamin Franklin, der Erfinder deS Bl tzabletters, peboren, der sich außerdem noch als Begründer einer öffentlichen Bibliothek in Amerika, sowie durch Rede und Schrift und als kluger Geschäftsführer seines Vaterlandes an dm Höfen von London und Parts hervorthat. Die Erscheinung dieses schlichten, verständigen Mannes erzeugte einst in Frankreichs erregbarer Hauptstadt eine solche Begeisterung, daß sich viele französische Edelleute an dem amerikanischen Freiheitskampfe beteiligten. *♦ Aus dem Gerichtsdienst. Seine Königliche Hoheit der Großherzog habenAllergnädigst geruht, am 13. Januar den Registrator bei dem Oberlandesgericht, Peter Schäfer, auf sein Nachfuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen, treuen Dienste, mit Wirkung vom Dienstantritt seines Dienstnachfolgers, in den Ruhestand zu versetzen und demselben aus diesem Anlaß den Charakter als „Kanzleirat" zu erteilen. ** Touristisches. Die erste diesjährige Tour der Sektion „Gießen" des Deutschen und Oester. Alpenvereins am letzten Sonntag galt dem Herrscher unserer Gegend, dem Dünsberg. In der stattlichen Zahl von 23 Sektions- gcnossen, dazu noch 16 Herren vom Wetzlarer Taunusklub, marschierte man gegen 1/29 Uhr von der Lahnbrücke ab. In zwanglosen Gruppen ging es auf bekannten Wegen über Gleiberg nach Fellingshausen, wo der Aufstieg zu der'bewaldeten Höhe begann. Die Schneedecke des Bodens, nicht so hoch, um den rüstigen Touriftenschritt allzusehr zu hemmen, und die Pracht der vom Rauhreif überzuckerten Bäume und Sträucher verliehen dem Berge ein echt winterliches Gepräge und der Wanderung einen ganz besonderen Reiz. Als um 11 Uhr auch der Nachtrab der munteren Touristenschar den Gipfel erreicht hatte, prasselte bereits ein lustiges Feuer in dem Herde der mit dem Turm verbundenen Schutzhütte und fing an, behagliche Wärme zu verbreiten. Bei sparsamster Raumeinteilung konnten sämtliche Wandergenossen in der Hütte Aufnahme finden, und köstlich mundete das Frühstück nach dem Marsch durch die frische Morgenluft. Schon kam auch das aus Fellingshausen mitgebrachte Wasser zum Sieden, und mit einem vortrefflichen Punsche konnten die neuen Becher und Gläser, das jüngste Hütteninventar, eingeweiht werden. Dreimal durfte der stattliche Kessel seinen wärmenden Inhalt spenden, bis zum Aufbruch gemahnt wurde. Wer darauf gerechnet hatte, beim Verlassen des gastlichen Daches die Szene verändert zu finden und statt der Nebelkappe des Berges nun einen umfassenden Rundblick von dieser hohen Warte aus zu genießen, der war freilich enttäuscht. — Doch konnte das der allgemeinen Stimmung keinen Abbruch thun, und fröhlich wurde der Weüermarsch angetreten, nicht ohne vorher für das Vereinsalbum durch zwei photographische Aufnahmen gesorgt zu haben. Gegen V81 Uhr begann man den Abstieg, auf Vorschlag eines bewährten Pfadfinders nicht auf den betretenen Wegen, sondern des Tannen- und Buchengestrüpps nicht achtend in gerader Richtung nach Westen, den steilen Abhang des Berges hinunter. Unstreitig darf diese „Abfahrt" mit ihrer Fülle von landschaftlichen Schönheiten und humorvollen Erlebnissen als der interessanteste Teil der Tour bezeichnet werden. Nachdem das Hindernis des Bieberbaches genommen war, gings wieder aufwärts gen Hohensolms, das freundlich von seiner anmutigen Höhe den Wanderern wiederholt entgegenwinkte. Um 2 Uhr war das Städtchen erreicht, wo bei Führer ein einfaches Mahl der Hungrigen harrte. Gegen 4 Uhr verabschiedeten sich die Wetzlarer Tourgenossen, um auf geradem Wege über Blasbach nach Hause zurückzupilgern. Bald darauf machten auch unsere Gießener Freunde sich auf zum Marsche über Königsberg, Bieber nach Rodheim, wo noch eine kurze Rast dem größten Teile der Gesellschaft Gelegenheit bot, bei beschaulichem Rückblick auf die gelungene Tour den Zug der Bieberthalbahn zu erwarten, der sie um 7 Uhr nach Gießen zurück» brachte, während nur wenige es sich nicht nehmen ließen, auch diese letzte Strecke noch zu Fuß zurückzulegen. z. *• Die neuen LPsennigMarken. Es herrscht vielfach Unklarheit über den Zweck und die Giltigkeit der neu ausgegebenen Postmarken im Werte von 2 Pfennigen. Diese Marken erhalten ihre eigentliche Bestimmung erst mit der am 1. April ins Leben tretenden Postnovelle. Von da an wird der Tarif der Postkarten im Ortsverkehr auf zwei Pfennig ermäßigt und zur Frankierung dieser Lokalpostkarten dient die 2 Pfennig Marke. Außerdem noch zur Frankierung offener Drucksachen, die auch eine Ermäßigung vom 1. April an erfahren. Bis 1. April dürfen die 2 Pfennig Marken nur zur Ergänzung dienen. Will man einen Brief mit 5 Pfennig frankieren und hierzu eine 3-Pfennig-Marke verwenden, so kann man dieser eine solche neue 2 Pfennig Marke als Ergänzung hinzufügen. Eine andere Verwendung darf die 2-Pfennig-Marke vorerst nicht finden. ** Pensionierung der Gerichtsvollzieher. An sämtliche Gerichtsvollzieher des Landes ist ein Ausschreiben des Großh. Ministeriums der Justiz eingetroffen, in welchen denselben die Mitteilung gemacht wird, daß die Averfional- summe, die bei der Versetzung eines Gerichtsvollziehers in den Ruhestand der Berechnung der Pension derselben zu Grunde gelegt werde, von 2000 Mk. nunmehr auf 2600 Mk., und zwar mit Wirkung vom 1. April 1897, erhöht worden sei. NiederMoos, 14. Januar, Dem hiesigen Nachtwächter Heinrich Rück wurde kürzlich nachts am Fenster geklopft. Als derselbe ausmachte, wollte eine fremde Person eine Laterne von ihm geliehen haben zum Nachhausegehen (die betreffende Person war nämlich ein Steinklopfer von dem benachbarten Metzlos.) Der Nachtwächter sagte, daß er seine Laterne nicht entbehren könne, da er dieselbe zu seinem Nachtwachedienst dringend nötig habe, auch keine andere besitze. Nachdem war die Sache erledigt. Als der Nachtwächter seine Stunde abblasen wollte, begegnete ihm wieder dieselbe Persönlichkeit mit der Ansprache er (der Nachtwächter) solle ihm doch den Weg zeigen, welches Ersterer auch bereitwilligst that. Nachdem beide eine Strecke weit zusammen gegangen waren, sagte der Fremde zu dem Nachtwächter: So jetzt finde ich den Weg allein, du kannst jetzt fortgehen, du Lump, 2C., wobei er dem Nachtwächter gleichzeitig einen Schlag auf den Arm und darnach einen solchen auf den Kopf versetzte. Nur durch Gegenwehr konnte sich letzterer retten und kamen dann beide auseinander. Nach einigen Mmuten kam der Betreffende wieder, um abermals nach dem Weg zu fragen, worauf jedoch der Nachtwächter erwiderte, er habe ihm ja bereits den Weg gezeigt, nun solle er sehen wie er heim komme. Hierauf hat er sich bann nicht wieder sehen lassen. Der Nachtwächter hat die Sache bereits zur Anzeige gebracht und wird dem Uebermütigen, welcher wahrscheinlich angetrunken war, sein Benehmen teuer zu stehen kommen, zumal der Nachtwächter auch noch im Dienst war. Darmstadt, 15. Januar. Die „Neue Hess. Volksbl." melden: Wie bereits kurz erwähnt, wurde der von unserem talentvollen Landsmann, Herrn Bildhauer Ludwig Habich dahier, angefertigte Entwurf für ein Alicedenkmal zur Ausführung bestimmt. Wie wir erfahren, stellt dasselbe einen Obelisken dar, aus dessen unterem Teil vier weibliche Figuren ausgemeißelt sind, in Verbindung mit Lorbeerbäumen, Jnschriftband, Kränzen und einem Medaillon- Feuilleton. Miefe aus der Mstdenz. Originalbericht für den „Gießener Anzeiger". (Nachdruck verboten.) Familieuabend des „MufikvereinS" iw Saalbau. — Der 2. TeU be8 Goethe'schen Faust am Hoftheater. — Reue Bilder im Kunstverein. — Das Alice-Denkmal. „Wo werden mich die ersten Veilchen grüßen?" Halb und halb hat man es beklagt, daß diese dichterische Frage so ziemlich unzeitgemäß geworden, denn alle süß duftenden Blumen des Frühjahrs bringen uns die Künste und den Betriebssinn der Gärtner schon im eiskalten Winter vor die entzückten Geruchsnerven. Die Vertauschung der Zeiten ist eben das Allermodernste auf allen Gebieten! Was vergleicht sich wohl an Kühnheit dem Entschluß unseres „Darmstädter Musikvereins", samt Mitgliedern und Präsidium einer Einladung des „Lützelbacher Gesangvereins" zu folgen und in der herrlichen Odenwälder Luft, die jetzt ganz besonders frisch fein soll, im Freien Chorgesänge, Solovorträge und Mahlzeiten, gewürzt durch Koupletscherze, abzuhalten. Es traf sich günstig, daß in Lützelbach gerade eine stattliche „Bauernhochzeit" ausgerichtet wurde, zu der man natürlich die städtischen Gäste einlud. Die beiden Elemente fanden sich auf dem Boden der edlen Sangeskunst vortrefflich zusammen und wetteiferten in rühmlicher Weise, die aus weiteren Kreisen von Nah und Fern herbeigeströmten Zuschauer aufs liebenswürdigste zu unterhalten. Der Glanz des Hochsommers lag über dem Fest und vor allem über den Toiletten der Damen. Frische Bauerndirnen, noch in der üblichen Landestracht, sah man neben hocheleganten Radfahrdamen, deren weißes Piquäkleid gar nicht vermuten ließ, daß sie bereits den an einigen Strecken nicht ganz staubfreien Weg von Darmstadt bis Lützelbach zurückgelegt hatten. Auf den Hüten ragte eS von Mohnblüten, Kornblumen und Eichenlaub. Auch die Touristenkopfbedeckung fehlte selbstverständlich nicht. Die umgehangene Ledertasche verriet, daß einige Teilnehmer schon von etwas weiter kommen, wie denn auch die Anwesenheit von „Tirolern" bayerischem Gebirgsvolk, ja italienischen Eisenbahnarbeitern in ihrem Sonntagsstaat bewies, daß man das nicht hessische Element keineswegs ausgeschlossen hatte. Bon „Old England" hatte aber doch nur eine D ame den Mut besessen, sich in die Gesellschaft zu wagen. Natürlich ließ man sie die tolle Politik Chamberlains nicht entgelten, zumal sie sich als eine treue Freundin und gute Kennerin deutscher Musik legitimieren konnte. Bewundern muß man die große Sorgfältigkeit, die riesige Vertrauensseligkeit der Gesellschaft, in der sich auch kein Einziger mit einem Regenschirm bewaffnet hatte, hinsichtlich des Wetters. Die schützende Decke liehen diesmal die festen Mauern des Saalbaues her, innerhalb deren einem oft genug die in Fröhlichkeit verlebten Stunden wie im Fluge enteilen. Im Großherzoglichen Hostheater heißt die Hauptleistung des Januar: Einstudierung des Goethe- scheu Faust, vom Vorspiel auf dem Theater an bis zum Schluß des zweiten Teils. Auf drei Abende hat man den gewaltigen Stoff verteilt. Die Spielzeit des zweiten Teils währte mit zwei kleinen Pausen gerade von halb sechs bis elf Uhr. In der Darmstädter Bühneneinrichtuug legt man den Hauptaccent auf all' die Momente die mit dem Faustthema selbst eng zusammenhängen und verweilt nicht mit umständlicher Ausführlichkeit bei den nebensächlichen Episoden. So macht denn auch das Werk bei uns durchaus nicht den Eindruck eines Ausstattungsstückes, sondern einer harmonisch gegliederten Dichtung. Das gesamte Künstler- personal des Schauspiels, aber auch verschiedene Kräfte der Oper waren zur Aufführung herangezogen. Unser Kunstverein hat gleich zu Beginn des neuen Jahres wieder viel des Anziehenden geboten, die gute Leitung hält uns allen dilettantischen Kram fern, und sagt vor allem, daß durch Vorführung solcher Gemälde, die eine nicht sofort zu erfassende persönliche Eigenart bekunden, das Publikum, das vor den Werken der bildenden Kunst noch immer ziemlich ratlos, mit allgemeinen Schlagworten sich behelfend steht, zu intimerem Schauen erzogen werde. Ein großes ernstes Bild von dem Düsseldorfer Arthur Kamps, „Volksopf er" betitelt, und jene freiwillige Beisteuer an Kleinodien, silbernen Gerätschaften, Trauringen, abgeschnittenen prachtvollen Haarflechten zeigend, welche die Leute in den altpreußischen Provinzen aus dem Altar des Vaterlandes im Jahr 1813 niederlegten, ist so recht dazu augethan, zu zeigen, daß auch heute noch Geschichte gemalt werden kann, nur schlichter, einfacher und naturgetreuer, als man das vor dreißig Jahren anzunehmen sich gewöhnt hatte. DaS Alice-Denkmal wird für Darmstadt in etwa 14 Monaten eine Thatsache fein. Die Beiträge, die eine hohe Summe erreicht haben, sind aus dem ganzen Groß- Herzogtum geflossen; auch im Auslande lebende Personen haben sich in erstaunlich reger Weise beteiligt. — Ausstellung finden wird das Monument auf dem freien Platz vor der katholischen Kirche, dem Palaisgarten gerade gegenüber. —ach. I nicht nur die Verzinsung des gesamten Anlagekapitals auf» | zubringen ist, sondern unter Umständen auch noch Zu- I schösse zur Deckung der Betriebs-Kosten zu leisten sind, erscheint aber auch für Hessen bei der der- maligen Finanzlage und dem jetzigen erhöhten Zinsfüße völlig ausgeschlossen. Daher muß zur Zeit und für die nächste Zukunft als Grundsatz festgehalten werden, da nur solche Bahnen auf Rechnung des Staats gebaut werden, deren Ausnahme in die Finanzgemeinschaft zugestanden ist. Dieser Grundsatz ist nicht nur durch die augenblickliche ! Finanzlage geboten, sondern er entspricht überhaupt dem dermaligen Stande unseres Eisenbahnwesens. Das Großherzogtum Hessen hat im Verhältnis sowohl zu seiner Größe wie zu seiner Einwohnerzahl jetzt mehr Eisenbahnen als die meisten anderen deutschen Staaten. Während (nach der neuesten Statistik des Reichseisenbahnamts von 1898) in ganz Deutschland durchschnittlich auf 100 Quadratkilometer Grundfläche 8,70 und auf 10000 Ein- । wohner 8,79 Kilometer vollspurige Eisenbahnen kommen, stellen sich diese Zahlen für Hessen auf 14,43 und 10,79 Kilometer; nach Vollendung der im Bau begriffenen und dazu vorbereiteten Bahnen werden sie noch mehr über den Durchschnitt hinausgehen. Bei diesem schon jetzt so dichten | Eisenbahnnetze kann ein Bedürnis zu weiteren, dem durch- I gehenden Verkehr dienenden Bahnen vorläufig kaum noch I bestehen. Durch den Bau weiterer solcher Vollbahnen I würde der Staat nur sich selbst Konkurrenz machen, den I Verkehr unnötig zursplittern, den Betrieb umständlich und I portrait in vergoldeter Bronce. Der Sockel, auf welchem ber Obelisk steht, ist auf der Ost- und Westseite in einer Brunnenanlage verarbeitet. Das auf dem Wil- helminenplatz zur Aufstellung kommende Denkmal wird in der Ausführung circa 17 Meter hoch und hat als Hintergrund die katholische Kirche, deren runde Linien einen wirkungsvollen Gegensatz zu dem auf circa 11 Meter breiter Basis aufstrebenden Obelisken bilden. Das von den Frauen des Großherzogtums gestiftete Denkmal für die unvergeßliche edle Fürstin wird an der so Paffenden Stelle eine hervorragende Zierde unserer Stadt bilden. Bemerkt sei noch, daß die Konkurrenten des Herrn Habich die Herren Professor Kopf in Rom und Bildhauer Börmel in Charlottenburg waren. Seine Königliche Hoheit der Großherzog besichtigten am Freitagmittag die im Saalbau ausgestellten Modell-Entwürfe. Zum Empfange des Landesherrn waren von dem Frauenkomitee, das die Errichtung des Denkmals sich zur Aufgabe gestellt hat, erschienen Freifrau von Heyl zu Herrnsheim, Frau Finanzminister I Küchler und Frau Ministerialrat Dr. Breidert. KM Die bei een Mm litflen in ta Semrkui stii MN eines ■ii (m erfotbnlii KTünftiaflt zu id. 36) Ärifiliiti Angebot ’ Emnschlaz und Hedin Mb. BüMmchu jn TiMt offen, pMen, dMch au1 Jraat getrieben, «Schlage, mit entfp 'Ersehen, potifrei bii t#™,n einzuieijen fml »Prozenten des Lorar w; Eröffnung de ?/’ Uhr, auf 9m Ebenshausen in A, l*’«nenen Vieler statt. (8lf6en- am 10. Zan Äultur Wißtnai I zeitraubend gestalten, die Rente der bestehenden Staats- I bahnen verschlechtern. Was an Bahnen in nächster Zeit I noch zu bauen ist, rvird in den meisten Fällen nur einen I lokalen Verkehr zu bedienen haben, und nicht als Konkur- I renzbahn, sondern nur als Zufuhrlinie für die vorhandenen Staatsbahlien anzulegen sein. Diese jetzt noch zu erbauenden Baliuen dürfen daher mit der Mehrzahl der seither gebauten nicht in eine Reihe gestellt werden; es sind ! Bahnen mehr untergeordneter Bedeutung, die in Preußen als Kleinbahnen bezeichnet werden. Für solche Kleinbahnen genügt in der Regel die Schmalspur, die bekanntlich schon seit langer Zeit in Sachsen in ausgedehntem Maße zur Anwendung kommt, aber auch in Elsaß-Lothringen, Baden, Württemberg und Preußen in immer häufigeren Fällen gewählt wird. Auch kann ihr Bau und Betrieb unbedenklich Privatunternehmern überlassen werden, zumal da in Preußen grundsätzlich Kleinbahnen nicht vom Staate gebaut werden. Ein Privatunternehmer ist meist weit besser in der Lage als die Staatseinsenbahn-Verwaltung, den Betrieb solcher Bahnen den besonderen Verhältnissen einer jeden anzupassen, die lokalen Verkehrsbedürfnisse eingehend zu berücksichtigen und so billig zu verwalten, daß noch eine angemessene Rente des Anlagekapitals erzielt wird. Die , Rechte des Staates sind durch das Nebenbahngesetz und die üblichen Konzessionsbedingungen in vollem Umfang I gewahrt. ö Die in Artikel 1 des vorliegenden Gesetzentwurfs auf- gesuhrten Bahnen sind solche, deren Bau als notwendig anerkannt ist, oder wenigstens als zweckmäßig empfohlen werden kann. i* astMtliche"^^ tzirstn, wegen «c in btt Mßonstns leckt sein in einei wltyt bit West bireftor Mer in sprach, nnd im « chnMrlrtzung g' gktfyt BehüMng mx\ WiWtyl tot focm frühettn M Istadt hat am 1‘ üNf eine Sesä »egen Brleidigun eingelegt, die sich Sich auf bie unjun sich besonders ge fführsng des Sn; Han-tbeschuldiM »ährend der winifltr Dittnior, Hessische Nebenbahnen. Darmstadt, 15. Januar. Begründung zu dem Entwurf eines Gesetzes, die Herstellung weiterer Nebenbahnen betreffend, lautet wie folgt: Nachdem in den letzten Jahren außerordentlich große Summen für Eisenbahnzwecke verwendet worden sind, und hlerdurch die Staatsschuld eine sehr bedeutende Höhe er- reicht hat, kann an den Ban weiterer Bahnen nur mit grotzer Vorsicht herangetreten werden, umsomehr als auch "^L^?^l "ung, Erweiterung und Ergänzung der bestehenden Anlagen und Einrichtungen der StaatSeisen- -^beachtliche Ausgaben in Aussicht stehen. Nach den Bestimmungen des <2taatsvertrags mit Preußen vom 23. Ium 1896 ift zur Ausnahme neuer hessischer Bahnen in die ElMbahn-Finanzgemeinschaft die Zustim- mung der Königlich Preußischen Regierung erforderlich. Diese ist jedoch der Ansicht, daß sie durch die in Artikel 11 Kienes Staatsvertrags zugestandene Aus.iahme der bis öum Bau bestimmten Hessischen Bahnen schon ein weitgehendes Entgegenkommen bewiesen habe, und daher ^Bahnen nur aufnehmen könne, wenn ihre Rentabilität gesichert ist. Unrentable Bahnen zu bauen, und damit dav Risiko zu übernehmen, daß aus Staatsmitteln Wirb 1 "seigert; ' „®"*. um Ute Ä 2, ™ mehrere Schulen finb ™».9efa\6ctt morden. Berschiedene Bersuche h $ ,8 ^ morden, um den Ratten einen Krankheit-- an bem bC" ^bst unter sich verbreiten, und alsbann zu Grunde gehen. Aber diese Versuche aesäbrl^n.^ '“"'o ?rfoI< s^führt, und sie können auch CtmCTk Zuletzt bleibt noch ber Hund, der in Raffen energisch und wirksam bie Ratten ver I ’ protze Raitenfeinde find namentlich die Bulldogge fänn^UDretr'ea b" 3°Ztttriet und der eigentliche Ratten- 'si "" stunde, einet Ratte von 650 Gramm Ä’1“ dus Genick zu zerbeißen. Wahrscheinlich wer- geschafft Rattenpinscher ,etzt auch für bie Hallen an- Mit Bezug auf die in der Provinz O b e r h e s s e n- zu erbauenden Bahnen wird folgendes mitgeteilt: Die Bahn von Stockheim nach Vilbel bildet die direkte Fortsetzung der Nebenbahn Gedern—Stockheim und verbindet den südlichen Teil der Provinz Oberhessen mit Frankfurt a. M. Sie durchzieht eine reiche und wohlbe- volkerte Gegend und erschließt sie dem Verkehr. Bekanntlich wird der Bau einer Bahn von Frankfurt a. M seit vielen Jahren erstrebt. Mit den Vorarbeiten dafür ist bereits im Jahre 1892 begonnen worden. Jedoch gelang es erst gelegentlich des Abschlusses des Staatsvertrages vom 23. Juni 1896 über die Verstaatlichung der Hessischen Ludwigs-Eisenbahn und die gemeinschaftliche Verwaltung des Hessischen und Preußischen Staatseisenbahnbesitzes von der Königlich Preußischen Regierung die bestimmte Zusage zu erlangen, daß sie diese Bahnverbindung fördern we.ue. Hierbei wurde verabredet, daß die Strecke von Stockheim bis zur Landesgrenze bei Höchst an der Nidder auf Kosten Hessens, der Rest der Linie, unter der Bedingung freier Geländestellung, von Preußen erbaut wer- oen solle. Durch die Schwierigkeiten, welchen die Geländestellung auf Königlich Preußischem Gebiete begegnete wurde die Angelegenheit leider lange verzögert. Ta die kostenfreie Hergabe des Geländes für die ursprünglich ins i lluge gefaßte Lime Stockheim—Frankfurt a. M., Ostbahn- dÄ-äÄ Gebiete nicht zu erlangen war, mußte ?^es Proiekt aufgegeben und der Anschluß an die Hanpt- bahn in Vilbel gesucht werden. Diese Linienführung, die dem Thale der Nidder folgt, hat den Vorteil, daß sie den über Frankfurt hinausgehenden Verkehr der an der pro- lektierten Bahn gelegenen Orte erleichtert und daß sie der hessischen Stadt Vttbel eine Bahnverbindung verschafft I bie i^r sicher erheblichen Nutzen bringen wird. Die auf I ^'"ung.Hessens zu erbauende Strecke Stockheim-Höchst an der Nidder ist 10,7 Kilometer lang und enthält bie I Stationen Stockheim, Glauberg, Lindheim Altenstadt nnh I Höchst »»der Ridder. Ihre Baukasten fi7b ohne Betriebs Mtttel aus 975 000 Mark veranschlagt. Die von Preußen SU erbauende, etwa 20 Kilometer lange Strecke hat auf )C ll,swer? Gebiete die Stationen Heldenbergen, Büdesheim I ov^ve hessische Gemeinden werden nicht von I «Ä ?'1' Ueber den Bau und Betrieb der Babn ^b°l -St°ckhelm ist un, Preußen ein Staatsvertraa ab SÄ W«ss Ä'ÄÄÄ. wegen der Geländestellung für die Strecke^tt^n^u^ besondere Bestimmungen getroffen in gleiche)' I ey 'n dem Gesetze vom 26. September 1 sqg wie | einer Rebenbahn von Friidber? n° « d. v!- ausgesprochen wurde, besteht bir 'Jlhii?u9uI «urrVrLsKisssE «... mm. ti' 4tee de, k 'M iS mit ei« 'M ä'°j« be"bA 1 n des <8Qllp3eihii > >vie es 7^"d hen zu gx.-^ch in ; swsis a"i 18fH5 ^S.l ’ 'mmoliqen »b,e: '"Satan »"en ben L^-f »ä: S?utisen Ahnens •;*ÄX •Me Summe ni mH** 5 y^eben ist 3Crb,eW^ 5 ist namentlich in k dn Lechbrnng all Motion, Ernchiu * dienen den Rai! rkthallen liefern ihL '« für die »ukstellii 1 Straßen von M tuen Häusern, z. B. r 0 von Ratten, daß t rin Lind unbeausM Ju den Markthalle >aß man im Gefühl k illte. Wenn die Hall» *i Ratten, die, um p en, bie bidfttn M igen unb fagcM hiedenc Mittet >. .ayn: Falle, inb von ungleicher nuß man wohl gaoi ist bei vorzüglicher ächt worden, daß ßi en Ratten vorsorgliä och Schlimmeres thvi chlreiche Sätzen hielte«, it man nämlich die 6i den Ratten gemeinsam ichem Vereine öder die erktemanindenVorrO gibieftt Sterling ihr een für bit Uito Mit gefhtdieti; iff 3inanjminifterium ul j,ft. 3)lan tat «er ieflenStm, bitte; h offlnitbtn itM ™) ng Sch-bt. an* iawaiWM i,s unb mthrtlt j)er«iebe»tS«l4 itten einen Srachtm • sich »erbreittn, M» aber bitt' Dtrlch unb fit töm«® h btt k « tiam bie Watten i'tiidi die Ni* rügen«- •* e °°" tfföT- -LS tnb 61 ^bit er»1 Kil-ch"' lliolltn W -jiDjjtetr Bllionen fjxej ' W1'^ eise» .. Kilometer, ,x gebiet legte also 1898 im ganzen 7774,5 Kilometer zurück, d. h. etwa den 5. Teil des Erdäquators. Wie es aus Londoner Friedhösen aussieht, schildert ein Korrespondent der New-Dorker „Medical News in sehr kläglichen Farben. Die englischen Friedhöfe sind einfach nicht erweitert worden, sondern man hat sie so übernommen und gehalten, wie sie von den Vorfahren angelegt worden waren. WaS die Leichenbestattung selbst in London betrifft so herrschen für die ärmliche Bevölkerung der Vorstädte geradezu unglaubliche Zustände. Wenn sich eine Familie nicht einen einzigen Platz durch Bezahlung zu sichern ver< mag, so werden fünf bis sechs Leichen in einem Grabe über- einander beerdigt, die Körper von Menschen, die meist nie im Leben etwas miteinander zu thun hatten, ruhen so in ein und demselben Massengrab. Es wird eine sehr tiefe Grube gegraben und bis drei Fuß unter der Oberfläche mit Leichen gefüllt, die nur durch dünne Erdschichten von einander getrennt sind, dann wird der letzte leere Raum zugeschaufelt. Der zuletzt Begrabene, der also zu oberst liegt, hat das Recht auf einen Grabstein, den darunter liegenden Toten bleibt kein Zeichen, kein sichtbares Andenken. Begreiflicherweise sind die obersten Plätze in den Gräbern in- folgedesien sehr begehrt. Alle Namen der in ein und demselben Grabe Bestatteten auf einen Stein zu setzen, würde die englischen Begriffe von Eigentumsrecht verletzen. Gerichtssaal. Leipzig, 15. Januar. Der Preßprozeß gegen den verantwortlichen Redakteur der „Frankfurter Zeitung", Alexander Giesen, wegen Beleidigung des hessischen Justiz- Ministers Dittmar wurde heute von dem Reichsgericht in der Revisionsinstanz verhandelt. Die Beleidigung soll verübt sein in einem im Mai v. Js. erschienenen Artikel, welcher die Nichterhebung der Anklage gegen Landgerichtsdirektor Küchler in Darmstadt wegen Begünstigung kritisch besprach, und im Anschluß daran den Vorwurf der Ber- fassnngSoerletzung gegen die hessische Regierung wegen ungleicher Behandlung der Staatsbürger erhob; letzterer Vorwurf bezog sich speziell auf die Nichtberücksichtigung jüdischer Justizanwärter bei der Besetzung von Richterstellen und auf die Nichtbeachtung der Unabsetzbarkeit der Richter unter dem früheren Ministerium. Das Landgericht Darmstadt hat am 12. Oktober v. I. darüber verhandelt und auf eine Gefängnisstrafe von sechs Monaten wegen Beleidigung erkannt. Hiergegen wurde die Revision eingelegt, die sich neben einer Reihe anderer Punkte namentlich auf die unzureichende Beweiswürdigung stützte, und ferner sich besonders gegen die geübte Beschränkung der Beweisführung des Angeklagten richtete, dessen Zeugen für die Hauptbeschuldigung die Zeugenaussage verboten wurde, während der Zeuge und Veranlasser der Anklage, Justiz- «inister Dittmar, darüber umfangreiche Aussagen gemacht hat. Ein weiterer Revisionsgrund lag darin, daß dec Vorwurf der Verfassungsverletzung sich gegen das Gesamtministerium richtete und nur richten konnte, und deshalb nicht ein einzelnes Mitglied des Ministeriums als beleidigt herausgenommen werden durfte, sowie daß die Beschuldigungen, deren Unterlagen in die Zeit deS früheren Ministeriums zurückreichen, lediglich bezogen wurden auf den jetzigen Justizminister, und daß dementsprechend die Beweisführung auch nur für dessen Amtszeit berücksichtigt worden ist. Auch die Nichtzubilligung des § 193 (Wahrnehmung berechtigter Interessen) wurde gerügt. Die Verhandlung vor dem Reichsgericht war eine sehr eingehende. Der Reichsanwalt beantragte die Verwerfung der Revision. Nach längerer Beratung verwarf der Gerichtshof die Revision, ebenso die Revision der Redakteure des „Mainzer Journal" und „Mainzer Anzeiger", welche wegen desselben Artikels zu je 500 Mk. Geldstrafe verurteilt worden waren. (Frkf. Ztg.) Verlosungen. (Ohne Gewähr.) Oester. 250 st.-Lofe vom Jahre 1854. Ziehung am 2. Januar 1900 Gezogene Serien: Nr. 17 68 117 149 204 286 320 317 378 415 417 428 440 528 546 561 595 702 826 883 974 1062 1108 1168 1197 1225 1344 1356 1360 1408 1426 1465 1556 1591 1723 1787 1808 1812 1814 1827 1847 1864 1890 1946 1955 1966 2050 2064 2304 2394 2539 2666 2667 1668 2744 2753 2830 2902 2923 2037 2949 2993 3033 3190 3292 3230 3354 3532 3539 3645 3904 3916 3941. Die Prämien-Ziehung findet am 1. April statt “3 Hamburger Prämien-Anleihe vom Jahre 1866. Ziehung am 2?Januar 1900. Gezogene Serien: Nr. 53 233 319 400 487 646 784 824 891 936 961 1033 1104 1114 1348 1379 1387 1398 1430 1469 1590 1708 1732 1773 1943 1955 2053 2190 2228 2245 2382 2420 2422 2425 2472 2414 2601 2641 2738 274H 2798 2810 2818 2911 2993 3041 3075 3232 3390 3489 3655 3694 3738 3769 3815 3841 3848 3872 3967. Oesterr. Kredit-Anstalt 100 st.-Lofe vom Jahre 1858. Ziehung am 2. Januar 1900. Außer den bereits mitqeteUten Hauptpreisen wurden noch folgende Nummern mit je 800 Kronen gezogen: Serie 302 Nr. 52, Serie 320 Nr. 47, Serie 421 Nr. 98, Serie 1230 Nr. 42, Serie 1366 Nr. 34, Serie 1942 Nr. 31, Serie 2082 Nr. 4, Serie 2150 Nr. 41, Serie 2245 Nr. 41, Serie 2350 Nr. 64, Serie 3418 Nr. 57, Serie 3519 Nr. 75, Serie 3535 Nr. 17, Serie 3589 Nr 62, Serie 3700 Nr 54 97, Serie 3705 Nr. 34 53, Serie 3806 Nr. 61 67, Serie 3817 Nr. 17 25 26 56 59 100, Serie 3846 Nr. 19 32, Serie 3917 Nr. 2 6 43 55 60 94 4147. Alle übrigen gezogenen Nummern je 400 Kronen. Sproz. Sperr. Boden-Kredit-Anstalt-Pfandbriefe Ernis- fion vom Jahre 1889. (2. Emission.) Ziehung am 5. Januar. Auszahlung am 1. August 1900 Hauptpreise: Serie 6910 Nr 20 ä 100 000 Kronen. Serie 7744 Nr. 27 k 4000 Kronen. Serie 697 Nr. 39. Serie 7227 Nr. 26 k 2000 Kr Serie 566 Nr. 29 Serie 1170 Nr. 9. Serie 1239 Nr. 48 Serie 1245 Nr. 33 Serie 1322 Nr. 3, 6, Serie 3262 Nr 28 Serie 3268 Nr. 5, Serie 3565 Nr. 2, Serie 4402 Nr. 25 ä 4060 Kronen — Amortisations-Ziehung: Nr. 203 1279 1303 2073 2837 3546 6665 7149. Die in diesen Serien enthaltenen Lose werden mit 200 Kronen steuerfrei eingelöst Lübecker 50 Thlr.-Lofe vom Jahre 1863. Ziehung am 2. Januar. Auszahlung am 2. April 1900 Am 2. Oktaber 1899 gezogene Serien: Nr. 5 61 86 121 164 257 318 336 351 361 368 37» 380 432 433 488 532 634 638 670 748 802 813 836 862 907 924 975 986 994 1028 1067 1068 1128 1)75 1185 1249 1257 1330 1417 1567 1588 1590 1595 1611 1621 1678 1753 1766 1842 1897 201» 2043 2075 2105 2182 2 95 2261 2348 2349 2362 2428 2452 2456 2459 2475 2514 2563 2595 2609 2610 2723 2767 2783 2792 2805 2837 2862 2871 2900 2939 3029 3096 3164 3189 3199 32 3 3225 3230 3243 3246 3370. Hauptpreise: Nr 40848 k 10 000 Thlr. Nr. 31796 k 1500 Thlr Nr. 1716 k 1( 00 Thlr Nr. 9746 24963 k 500 Thlr. Nr. 5135 7207 9752 167)6 19494 19707 19870 20549 22541 22557 26595 32412 35057 40857 42088 43886 49(38 49034 55651 61907 64272 63966 67386 k 140 Thlr. Nr 3261 23484 L 115 Thlr. — Alle übrigen gezogenem Nummern je 58 Thlr. Dandel und Verkehr. Volkswirtschaft. «ietzen, 16. Januar. Marktbericht, dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. X c.70-0 85, Hühnereier per St. 8—10 4, 2 St. 00—00 Enteneier 1 St. 0—0 X Gänse- Zer per St. 8-00 H, Käse 1 St. 5—8 H, Käsemotte 2 St. 5—6 X Er^en per Liter 20 X Linsen per Liter 30 H, Tauben per Paar a 0.00—'.(0, Hühner per St. X 1.00—1.20, Hahnen per Stück X 1 20-2.0*?, Enten per St. X 2.00—2.40, Gänse per Pfurd a -) 50—0.7t), Ochfenfleisch per Pfd. 68—74 Kub- und Rindfleisch per Bfd. 62—64 H, Schweinefleisch per Pfd. 60—72 H, Schweine« fletsch, gesalzen, per Pfd. 76 X Kalbfleisch per Pfd. 64—66 Jj, Hammelfleisch per Pfd. 50—60 H, Kartoffeln per 100 Kilo 4.25 b»5 4.50 X, Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per Etr. X 5.50—6.00, Milch per Liter 16 X So schön wie nen können Kragen und Manschetten mit Macks Pyramiden-Glanz-Stärke geplättet werden, (»eberall vorrätig in Packeten zu 10, 20 und 50 Pfg.) 36 ■ fll>ckanntss und berühmtes Seiden «Versandhaus, staatlich bestellt- Haupt Kollektion der Großh. Htsfischen Landeslotterie. 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Tages-Ordnung: 1. Feststellung neuer Satzungen für den Verein auf Grund des B. G. B. (§ 4 der Satzungen von 189 j). Beginn 8 Uhr: 2. Bortrag des Herrn Privatdozenten Dr. Dieterich: Heinrich das Kind und die Anfänge Hessens. Die Teilnahme an den Verhandlungen unter 1. ist nur de» Mitgliedern des Vereins gestattet. iS??*’ Unr* b« 1906 96 00 4 «^•^••wö-S’UnLb.igoe 94.80 4 DeutscheGrdsch.P.unk^b. 1904 loi'.oo 4 Die Eroffnuhg meines für Betten und Scklafzimmer.Einrichtnnge» 68 Sektersweg 68, neöen Weßaurant Aoyak ^Akademische Vorträge. Mittwoch den 17. d. Mts., pünktlich abends 8 Uhr: Univ.-Bibliotheks-Assistent Dr. Fritzsche: Wandlungen des Zeitgeschmacks im Sinngedicht. Eintrittskarten sind in der Ferber’schen, Frees’schen und Ricker’schen Buchhandlung, Studentenkarten bei Herrn Verwalter ^eund kintita S« wh’1 äÄ*4“lJ äctJ »Mtink Ion Wutciner Weniüa" ober iu ., ^'l es s M ck &8«ii *•*; d« * Frits Voiracit, Wäsche- und IZraut-AusstaLLungs-Heschäft Vetr.: Beschas "■?' lanbroi * Dem hnbroir heissen stehen auch Unterstützung von ehern zur Setfügu 20» bis 40 M, ui i. btt Wl Mfttmunc welche der ] an 2. ein Beaus!' Eber nach zieht und se 3. der betr. @1 her fragliche Ich ersuche die trerbuugeu um den W an die Gese! Wollen. harblhv^, b - Drud m,6 d-r »W,n «Äw MH.ch «rb.« JIacbener-Badeökn D.R.P. Uber 50000 im Srbraucv D R.P. fiouben’$6askizöftn Prospcctc gratis.Vertreter an fast allen Plätze ft» J.ß.Boubcn Sohn Carl.Jtacbeti. Sei qn SttiUgsh^ äW»3"*^ Giehen, den 6*1 Stets scharfl Kronentritt unmöglich I Schonung der Pferde durch stets sicheren Gang. Das einzig Praktische für glatte Wege. vm*. Die "Vorzüge der «-Stollen sind bedingt durch die besondere Güte desl T. I Stahls, den nur wir dazu verwenden. Zum Schutze gegen minder- [ I werthige Nachahmungen ist jeder einzelne unserer » Stollen mit neben- I A) | stehender Fabrikmarke versehen, worauf man beim Einkauf achte1 ' - * Grosse Preisermässigung. Preitlifte und Zeugnisse gratis und franco. Leonhardt & Co., Berlin-Schöneberg. • •. < & f U 9 it 16.23 20.47 420 Prorent 47s Oesterr. (Silbertente 4 Unfl. Gold-Rente 8 Portugiesen 6 Mexikaner amort. S. I-II1 W‘ • giont«!1' K- gtfien. StaatSbahn v. 1886 00.00 4 3tal. staatSgar. Effenb. 68.10 4 Emil Pistor Nachfolger Inhaber: H. Selbst und L. Schussler Warktstraße 10 Warktstraße 10 Haus- und Küchengeräte Oefen und Herde in großer Auswahl Vogelkäfige, Afenschirme, Kofilcnkafien, Wärmflaschen We°ii^g- und Wasch - Maschinen, Mangen RridmAillku, FleischhackAaschiilk«, WurWHmaschj en Asse Arten Werkzeuge, Aauöeldiläge. Für Magenleidende! SUtn denen, die sich durch Erkältung oder Deberlabung der Magen», durch Henuh mangelhasier, schwer verdaulicher, zu heißer »der zu talkt Speisen ober durch unregel- mShige Lebensweise ein Magenletden wie: WagevKalarrh, Magenkrampf, Wagenschmerzen, schwere Aerdauung oder Verschleimung »ugezogen haben, sei hiermit ein gutes Hausmittel empsohlen, dessen vorzügliche Wirkungen schon seit vielen Jahren erprobt sind. S« ist die« da» bekannte Wrrdauungs- und Mutreinigungsmittet, der Hubert üllrich’sche Kräuterwein Dieser KrSuterivein ist au- vorzüglichen, heilkräftig befundenen Kräutern mit gutem Wein bereitet und stärkt und belebt den BerdauungSorgantSmu- d«S Menschen ohne «in Abführmittel zu sein. Kräuterwein beseitigt Ttör- ungen In den «lutgesäfte», reinigt daS Blut von verdorbene», krank- machenden Stoffen und wirkt fördernd auf di« Neubildung gesunden Blutes. Durch rechtzeitigen Gebrauch de» Kiüuter-WeineS werden Diagenübel meist schon im Leime erstickt. Man sollte also nicht säumm, seine Hinwendung anderen scharsen, ätzenden, Gesundheit zerstörenden Mitteln vorzuziehen. Symptome, wie: Kopfschmerz«», Auf- flohen, Sodbr«nn«n, Blähungen, Ucbelkcit mit Erbrechen, die bei chronischen h) trotteten) Magenletden um so hrstsgcr austreten, werden ost nach einigen Mal Trinken beseitigt. und deren unanaatchme Folgen, wie Beklemmung, 5»4uyivt:i.^up,ung «otikschmerzen, Herzklopfen, Schlaflosigkeit, sowie Bluianstauungen in Leber, Milz vnb Psortadersystem