»’***“*•* '"»“'»<«■ n™ tahm "» -------------- i Sittilfl: »dkl ßloftrjrii ^modttvt-tutzerrahm, °°n leoenil ilccsri) fut l. _ Krßler, I ?Wpl [o$rtiit ’n hohem 8obn dpt lohn ? Fdr & Wette'hahv. Zeitungtzt'i für Heuchelheim > Bnttbieien an die Gi-^ener Anie'oer' ,» vcuh hu «Er: JMbZ anbei, ober |eS?8brk^^ ZkllkitsllUU >ird für Gießen gefudil k * Meldungen sind |U riß-' ■erition diese- W L^md- \b eintfoteg.fudinuv örderimg bet (Mtw i h tWXt $tbttÄN' luftigen tHDinguiui 6« men. Stob« urtM& Heust b021 Für unser Soloi*!‘ «sM suten einen m1. '" orlennto'flen versehemp S^eheliug. «M ÜrWiti dauernder und lohnet Ä ^en >c “ö;.* L.i \4 1^* g geiutt. 6tttis '^Müeüs- jgggsl Blödes Lehrmadch-« Et» LS5 Siebentes Blatt. Sonntag den 16. Dezember 150. Jahrgang 1900 Meßmer Anzeiger »stich Bit entnahmt bei Henerat-Mutiger 23t)nfl»pr»is vierkkljährl. Dtt 2M monathcf) 75 Pfg. mit Bringerlohlls durch die Abholcstelle» vierteljährl. Mk. 1,96 monatlich 65 Psg. 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I. nicht Bi eh markt, wie irr» liKrLich im Landkalender steht, ist, sondern nur Kram- nmifft. Darnach ist auch unsere Bekanntmachung vom 10, Dezember l. IS. im Gießener Anzeiger Nr. 292 gegen- staickSloS. Gießen, den 15. Dezember 1900. Grohherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Bekanntmachung. In der Zeit vom 8. bis 15. Dezember 1900 find in hiesiger Stadt: gefunden worden: 1 gold. Damenring, 1 Portemonnaie mit Inhalt, Postwertzeichen und 1 Kehrichteimer. verloren worden: 1 schwarzseidener Regenschirm. Die EnrpfangSberechtigten der gefundenen Gegenstände hrlüben ihre Ansprüche alsbald hier geltend zu machen. Gießen, den 15. Dezember 1900. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. —— n—■— Die Buren. Eine Depesche Lord Kitcheners aus Pretoria lom 13. ds. bestätigt den gestern gemeldeten neuen großen Buren erfolg. Der englische Feldherr meldet: Die Streitmacht Elements' wurde bei Tagesanbruch am 13. Dezember bei Nooitgedacht am Maga- Herberge von den 2500 Mann starken Kommandos lellareys und Beyers aus Warmbaths angegriffen. Tee erste Angriff der Buren wurde abgeschlagen, es gelang im Buren indessen, den Gipfel des Magaliesberges zu ndjroten, der von vier Kompagnien Northumberland-Fü- siilieren verteidigt wurde. Die Buren beherrschten siomit das britische Lager, und General Clements Mg sich nach Hekspoort zurück und nahm auf einem Berge mitten im Flußthal Stellung. Der Kampf war sehr heftig, Hin Oberst und drei Hauptleute wurden getötet, die andern grinste sind noch nicht festgestellt. Verstärkungen sind 'sivut von Pretoria abgegangen. Die Brigade Broadwoods 'Md im Norden des Magaliesberges, 11 Kilometer west- M) von der Stellung Clements'. Lord Kitchener hat die Zügel in Südafrika ergriffen, nder eine Aenderung der Lage hat sie bisher nicht erzielt, uc Guerillakrieg ist wohl zu keiner Zeit von den Buren uiit so viel Energie und so viel Geschick geführt worden Jie gerade jetzt. Die neue Periode des Kampfes setzte Pon in den letzten Tagen Lord Roberts' ein mit Beginn südafrikanischen Sommers. Die günstige Witterung die Kriegslust der Buren von neuem angefacht. Außer- Miu aber haben sie durch die lange Schule des Kampfes «mches gelernt. Kurz, Kitcheners Debüt ist so «nglücklich wie möglich. Während ihm im Süden c7^?"Arelstaates der vielgewandte De We t, an dem m pckbst schon vergeblich seine strategischen Künste geübt M mitsamt dem Präsidenten Steijn abermals durch die Finger geht, obgleich es beinahe unmöglich schien, daß er Mh> eine Masche in dem Netze, das die verfolgenden eng- ' ll'MN Abteilungen um ihn gespannt hatten, finden würde, «eignet sich kaum 60 Kilometer entfernt von Pretoria ein Hngecmach, das direkt einen Schlag für das englische Seer bedeutet. Die Magaliesberge — der Name wird auch «ls »Singular gebraucht — ziehen sich in einem stumpfen Kin kel, dessen Scheitel vom Krokodilflusse durchschnitten mirbo, in einer Länge von etwa 70 Kilometer erst nord-- Lstlich, dann genau östlich nach der Bahnlinie hin, die sie elwais nördlich von Pretoria erreichen. Die Berge sind da beständige Schlupfwinkel von Burenscharen gewesen, iimb besonders Delarey hat sie zu seinem Stützpunkte ge= madjOt. Es ist noch in Erinnerung, daß Rustenburg, zwischen Olifantsnek und den Magaliesbergen, verschiedene ^ckie der Gegenstand des Kampfes zwischen Delarey oder ^nmer und englischen Heerführern gewesen ist. Auch y 'Wet hat sich durck diese Berge, Baden-Powell ein ^Ämippchen schlagend, hindurchgepirscht. Wie nun aus der Uitsm Depesche Kitcheners hervorgeht, standen in jüngster M zwei englische Abteilungen bei den Magaliesbergen: Wtona zunächst Clements mit seiner Division, dste arg A°lmmen geschmolzen sein muß, und 11 Kilometer weiter «Milch aus der andern, nördlichen Seite der Magalies- RW Broadwood mit seiner Kavalleriebrigade. Beide Wiviien ein beschauliches Leben geführt zu haben, denn das Anrücken zweier Kommandos von 2500 Buren, die sich scheinbar erst zu dem Zwecke gemeinsamer Operation nördlich der Magaliesberge vereinigt haben, wurde von Clements so sivenig bemerkt, daß ervollkommenlüber- rumpelt wurde, und als er sich dann unter schweren Verlusten zurückziehen mußte, ließ ihn der 11 Kilometer entfernte Broadwood ruhig in seiner hilflosen Lage; das wenigstens scheint zwischen den Zeilen der amtlichen Depefche zu stehen. Die Lage Clements muß sehr- kritisch sein. Die Verluste sind fteilich noch nicht bekannt, indessen die Ausdrucksweise der amtlichen Depesche und die hohe Zahl gefallener Offiziere läßt die Engländer das Schlimmste befürchten. Nach einem weiteren Telegramm Lord Kitcheners aus Pretoria vom 13. haben dieBuren auch, die Orte Lichtenburg (westliches Transvaal), Bethlehem, Vrede (nordöstl. Oranjefreistaat) und Vryheid (südöstl. Transvaal) angegriffen, ohne indessen Erfolge gehabt zu haben. Vor Lichtenburg wurde der Buren general Lemmer, einer der tüchtigsten Burenführer, getötet. Ferner wird aus Lourenzo Marquez vom 14. gemeldet: Die Lage in Komatipoort ist ernst. Eine 1500 Mann starke Burenstreitmacht befindet sich in der Nähe. Man erwartet einen Sturmangriff auf Komatipoort. Die britisch^ Kavallerie istinach dem Sabiefluß abgegangen. Alle Truppen haben Befehl, sich in Bereitschaft zu halten. Etwa 800 Mann berittener englischer Infanterie in Aldershot haben den Befehl erhalten, sich, Anfang Januar nach Südafrika einzuschiffen. Von Malta sollen, wie berichtet wird, 400 Mann berittener Infanterie sich Mitte Januar einschiffen. * Telegramme de- Gießener? Anzeiger-. Berlin, 15. Dezember. Eine gestern Abend abgehaltene von etwa tausend Personen besuchte Volksversammlung gestaltete sich zu einer Kundgebung für den Präsidenten Krüger uud das Burenvolk. Es wurde ein Begrüßungs- Telegramm an Krüger abgesandt und an die Kölner Bürgerschaft für die würdige Vertretung deS deutschen Volkes beim Empfange Krügers herzliche Grüße gerichtet. Loudon, 15. Dezember. Die heutigen Morgenblätter beschäftigen sich mit der Niederlage der Kolonne Clemens. Morning Leader weist darauf hin, daß Botha erklärt hat, 20 000 Buren ständen noch unter Waffen, und behauptet, die Uebernahme des Oberbefehls durch Kitchener habe nur das zur Folge gehabt, daß der Mut deS Feindes angestachelt fei. London, 15. Dezember. Die Verluste in dem Gefecht der Kolonne Clemens gegen Burentruppen unter Delarey sind noch immer nicht bekannt. Doch sollen dieselben auf beiden Seiten sehr zahlreich sein. General French ist mit berittener Infanterie nach KrügerSdorp abgegangen. — Wie aus Kapstadt gemeldet wird, sind 4000 südafrikanische Rekruten in letzter Zeit in die irreguläre Armee eingetreten. Der Krieg in China. Lihungtschang und PrinzTsching haben jetzt das diplomatische Korps benachrichtigt, daß ihnen durch Spezialedikt des Kaisers und der Kaiserin, datiert vom 10. Dezember, die weitgehendsten Vollmachten erteilt worden sind. Die in regelrechter Form ausgestellten Beglaubigungsschreiben sind unterwegs. — Nochmals haben sich die Gesandten end- giltig über die Bestimmungen einer gemeinsamen Note geeinigt, die bereits ins Chinesische übersetzt ist. Da, wie aus London gemeldet wird, auch der englische Gesandte zur Unterzeichnung der gemeinsamen Note ermächtigt worden ist, so ist nunmehr wohl alles einstimmig erledigt. — Der „Standard" meldet aus Shanghai: Der Vizekönig von Wutschang teilte mit, daß die Kaiserin den FriedenS- vorschlag annehme, falls die Mächte sich mit folgenden Bedingungen begnügten: Baldige Rückkehr deS Kaisers nach Peking, Entschädigung von einer Million Taels, Ermächtigung der chinesischen Friedensvermittler, am 13. Dezember das kaiserliche Siegel, das sich in der verbotenen Stadt befindet, zu holen und mit den Friedensverhandlungen zu beginnen. Aus Taku wird gemeldet: Lihungtschang habe in einer Unterredung erklärt, nach Abschluß des Friedensvertrages würden drei Spezialgesandte nach Deutschland und Japan entsandt werden, um im Namen der chinesischen Regierung bei den betreffenden Herrschern wegen Ermordung ihres Vertreters um Entschuldigung zu bitten. Der „Franks. Ztg." wird aus Tientsin telegrafiert: Die Expedition unter dem deutschen Oberst von Rohr- cheidt, die nach dem Südwesten abgeschickt war, ist mit 14 Feldgeschützen und 4 anderen hierher zurückgekehrt. Die chinesischen Truppen ließen sich auf kein Gef.cht ein. Hier und in Paotingfu sind Boxer verhaftet worden. Der Berliner Botschafter der Vereinigten Staaten hat auf Weisung seiner Regierung in einem Schreiben an den Staatssekretär des auswärtigen Amts gebeten, dem der kaiserlichen Gesandtschaft in Peking zugeteilten Stabsarzt Dr. Velde die aufrichtige Anerkennung und tiefe Dankbarkeit der amerikanischen Regierung für die Dienste auszudrücken, die er den Matrosen und Soldaten der Vereinigten Staaten während der Belagerung der Gesandtschaften in dem Hospital der britischen Gesandtschaft in Peking geleistet hat. Die zweite Brigade der deutschen ostasiatischen Truppen hat vorläufig nach dem Verteilungsplan des Kommandos ihr Quartier in Paotingfu. Von dort aus haben, wie der Oberkommandierende meldet, im Laufe des November sechs größere und kleinere Expeditionen von Paotingfu in westlicher und nordwestlicher Richtung stattgefunden, wobei auch die große Mauer erreicht wurde. Es bestätigt sich, daß keines unserer Kriegsschiffe sich unter den Schiffen befindet, die auf der Rhede von Taku eingefroren sind. Nachdem das Kanonen- boot Tiger schon am 25. November Taku verlaffen, blieben nur noch die großen Kreuzer Hansa und Hertha, die dann auch am 10. und 11. Dezember in See gingen. Der „ReichSanz." enthält Verlustliste Nr. 5. Darnach wurde im Gefecht bei Tsekingkwan der Kanonier Schüle aus Cannstadt getötet. Außerdem sind gestorben: Oberst Graf York an Vergiftung durch KohlenoxydgaS, die Musketiere Hey aus Spikaer-Neufeld (Kreis Lehe), Kleen aus Hartwarden in Oldenburg, GieS aus Elberfeld, Gum- pert aus Meilitz im Großherzogtum Sachsen, Friederitzi aus Meschede, Heinke II. aus Strelow (Kreis Grimmen), Schmerse aus Altensorge (Kreis Landsberg a. W.), Pateley aus Krauseiche (Kreis Soldin), Elvermann aus Bottrop (Kr. RecklingShausen), Zerlett aus Troisdorf (Siegkreis), Schwahn aus Mainz, Unteroffizier Kummer aus Großenhain i. S. und die Kanoniere Buch aus Seiffersdorf (Kr. Grottkan) und Seidel aus Pleschen. Vermißt wird der Gefreite Krauße aus Pölbitz i. S. Amtlich wird aus Tientsin gemeldet: Sergeant Marschner vom Pionier-Detachement und die Seesoldaten Lischka, Freudenthal, Wesner und Wische sind am Typhus gestorben. Aus Paris wird gemeldet: Einer Anzahl Ausländer, die sich bei den Vorgängen in China ausgezeichnet haben, ist der Orden der Ehrenlegion verliehen worden. Von Deutschen sind der Gesandtschaftsarzt in Peking Dr. Velde und Oberleutnant Graf Soden, der Führer des deutschen Detach-ments in Peking, zu Rittern der Ehrenlegion ernannt worden. • * • Telegramme des Gießener Anzeiger-. Kiel, 15. Dezember. Der nächste Ablösungs-Transport für sämtliche in Ostasien stationierte Kriegsschiffe geht im Frühjahr nach China ab. Corvetten Kapitän Koch übernimmt die Führung der zum Kaiser befohlenen China- Kämpfer nach Berlin. Peking, 13. Dezember. Am 10. Dezember haben die Boxer mehrere Poststationen angegriffen. Die Beamten haben sich auf die nächsten Etappenstationen geflüchtet. Darauf hat die Besatzung von Ho^Hsi-Wu an der Bahn- linie Pekmg.Tientsin einm Streifzug gegen die Boxer unter- nommen. An dem hierbei stattgehabten Gefecht betei- ligten sich auf Seiten des Feindes etwa 1000 Boxer, die anfangs :m Vorteile waren, dann aber wurden sie unter einem mörderischen Feuer zurückgeschlagen. Am 11. d. M. ft darauf die Besatzung von Ho Hfi-Wu in Gemeinschaft mtt der von Matu die Boxer wiederum angegriffen und dabei gänzlich zerstreut. Mehrere Boxer-Dörfer wurden niedergebrannt. Man erwartet die Eröffnung der Eisenbahn von Tientsin nach Peking in spätestens zwei Tagen. Peking, 14. Dezember. Durch den Sturz mit dem Pferde haben sich der Feldjäger-Leutnant Graf Wintzingerode eine Verrenkung der Hüfte und der Kapitän von Usedom einen komplizierten Unterschenkelbruch zugezogen. Deutsches Reich. Bnliii, 14. Dezember. Der Kaiser Hörle stütz im Schlosse zu Hannover während de« Frühstücks Vorträge des Hannoverschen Männergesangverems. Nach Beendigung der Vorträge dankte der Kaiser den Sängern und erwähnter beabsichtige wiederum einen Gesangs Wettstreit zu veranstalten, wahrscheinlich auch diesmal in Kassel. Vor zehn Uhr fuhr der Kaiser nach der Wohnung der Gräfin Waldersee. Von hier begab sich der Kaiser nach der Kaserne des KönigS-Ulanen-RegimentS auf dem KönigSwörther-Platz. Um ein Uhr fuhr der Kaiser zum Bahnhof, wo kurz zuvor der Kronprinz aus Potsdam eingetroffen war. Nach herzlicher Begrüßung bestiegen beide den Zug nach Springe, wo der Kaiser um 1% Uhr eintraf. Er begab sich ohne Aufenthalt nach dem Revier Haltermundskopf, wo ein eingestelltes Jagen mit Findermeute auf Sauen stattfand. — Zum Einzuge der heimkehrenden China- Krieger am Sonntag nachmittag um 3 Uhr hat der Kaiser den Magistrat in einem Schreiben eingeladen. In- folgedessen wird eine Delegation desselben sich an dem Einzuge, der vom Lehrter Bahnhofe ab durch das Brandenburger Thor stattfindet, beteiligen. — Nach einer Meldung aus Kiel haben sich die aus China zurückgekehrten Mannschaften heute mittag mittels Sonderzuges nach Wilhelm Sh ave n begeben, um dort in Gemeinschaft mit den dort verbliebenen Chinakämpfern die Fahrt nach Berlin zur Uebergabe der Fahnen an das Zeughaus anzutreten. —- Der zum Gouverneur von Ostafrika in Aussicht genommene Hauptmann Graf v. Götzen wird seinen neuen Posten erst in einigen Monaten einnehmen. Seine Ernennung soll erst vollzogen werden, nachdem Generalmajor v. Lieb er t ein DivifionSkommando erhalten hat. Graf v. Götzen wird daher wohl erst im März abreisen. Wie die „Kreuzzeitung." hört, wird er seine Stellung mit dem Charakter als Major antreten. — Eine von den Nationalsozialen am 11. Dezember in Nordhorn im Kreise Meppen einberufene, zum großen Teil von der nationalgesinnten Arbeiterschaft besuchte öffentliche Volksversammlung nahm nach einem Bortrage des Redakteurs v. Gerlach einstimmig eine Erklärung an, die dahin geht, daß die deutsche Arbeiterschaft die Weltpolitik nur dann unterstützen kann, wenn keine Männer an hoher Stelle stehen, die, wie Graf PosadowSky und Herr v. Woedtke, auf immer das Vertrauen der Arbeiterschaft verscherzt haben. Diese Resolution svll dem Reichskanzler zugesandt werden. — Bon den anarchistischen Agitationskow- Missionen ist zum 27. b. Mts. eine Konferenz nach Berlin einberufen worden. Die Genoffen in allen Städten, namentlich Nord- und Mitteldeutschlands werden aufgefordert, zu dieser Konferenz zu erscheinen. Es handelt sich um die Herstellung einer auf dem Bertrauensmännersyftem beruhen- den, losen Organisation und um Entfaltung einer energischen Agitation. — In Osnabrück wurde dieser Tage bei sechs dort als Anarchisten bekannten Personen Haussuchung gehalten und hierbei Schriften, Broschüren, Korrespondenzen rc. beschlagnahmt. Der Anarchist Wingkrink wurde verhaftet und aus dem deutschen Staatsgebiet ausgewiesen. Prozeß Sternberg. Berlin, 14. Dezember. Der Vorsitzende teilt mit, daß infolge Erkrankung eines der medizinischen Sachverständigen die Beweisaufnahme heute noch nicht geschlossen werden kann. Es müsse also morgen eine Sitzung stattfinden. Es folgt die Vernehmung des Detektivdirektors Schulze über seine Thätigkeit. Er erklärt, er habe seine Dienste zu Recherchen angeboten und durch Justizrat Tr. Sello Aufträge diesbezügliche erhalten mit der Anweisung, streng reell zu verfahren. Diese Aufträge hätten sich auf die erste Verhandlung bezogen, für die zweite hätte er seine Instruktionen von Dr. Werthauer erhalten. Seine Berichte habe er an Dr. Sello, Dr. .Heinemann und an das Büreau Sternberg abgesandt. Ta Zeuge behauptet, daß ihm der Obertelegraphenassistent Schulz mitgeteilt habe, daß Stierstädter beim Militär wegen Gehorsamsverweigerung bestraft worden sei, beschließt der Gerichtshof, Schulz sofort herbeiholen zu lassen. Direktor Schulze giebt zu, daß in den ersten anderthalb Wochen seine Agenten im Gerichtsgebäude sich aufhielten, um zu beobachten, ob Zeugen in den Wandelgängen mit einander sprechen und beeinflußt werden. Dr. Werthauer habe den Auftrag erteilt, auf Stierstädter aufzupassen, der mit der Hausmann und der Brauer im Restaurant „Servus" verkehrte. Hier bemerkt der S t a a t s a n w a l t, es scheine ja allerdings die persönliche Auffassung des Dr. Werthauer zu sein, das gehe aus einem von demselben unterschriebenen Schriftstück hervor, das s. Zt. eingebracht worden und in dem von dev Thätigkeit'von Polizei-Vigilanten die Rede sei. Rechtsanwalt Dr. W e r t h a u e r protestiert gegen die Worte „persönliche Auffassung". Sämtliche Schritte, die in der Strafsache unternommen worden, seien in Konferenzen festgestellt worden und er sei nur der ausführende Teil der Beschlüsse gewesen. Direktor Schulze bekundet weiter, daß er sich vor allen Dingen nach der Vergangenheit Stierstädters erkundigt und sich auch dem Metteur der „Post" genähert habe, um von letzterem den Verfasser des Artikels zu erfahren, in dem er, Schulze, auf das Schärfste angegriffen worden sei. Für seine Bemühungen habe er 12 200 Mk. erhalten. Im Falle eines Erfolges seien ihm 5 0 00 0 «M k. versprochen worden, und zwar vom Justizrat Dr. Sello. Er, Zeuge, stehe auf dem Standpunkte, daß ihm die 50 000 Mk. unter allen Umständen zukämen, weil er außerodentliches Material beschafft habe. Dr. Werthauer habe dem Detektiv Woden aud], einen kleinen Auftrag erteilt. Auf die Frage des -Staatsanwalts, ob er den Kapitän Wilson kenne, erwidert Zeuge mit: Rein. Rechtsanwalt Dr. W e r t h a u e r stellt dem Zeugen Sck)ulze das Zeugnis aus, daß seine Dienste gute und korrekte waren. Rechtsanwalt Dr. Mendel tritt der Ansicht bei, daß cs durchaus gestattet sei, solche Ermittelungen anstellen zu lassen. Schulze erklärt auf Befragen, daß den Personen, bei denen er Recherchen angestellt, weder von ihm, noch von seinen Angestellten Geld versprochen worden sei. — Der Vorsitzende hält dies für unglaublich. Kriminalkommissar v. Tresckow fragt Dr. Werthauer, ob er auch angeordnet habe, ihn zu beobachten. Rechtsanwalt Dr. Werthauer verneint dies. Ueber die Vereidigung des Zeugen Schulze entstellen Bedenken. Vor der Beschlußfassung darüber wünscht der Gerichtshof noch nähere Auskunft über die Personen, die der Zeuge in dieser Sache aushilfsweise beschäftigt hat. Zeuge nennt verschiedene Namen, darunter auch den des Frl. Bieber. Dieselbe habe für verschiedene Bemühungen 350 Mark erhalten; falls es ihr gelingen sollte, das ganze gegen Sternberg geschmiedete Komplott aufzudecken, sollte sie noch 50 0 0 Mark erhalten. Dr. med. Flatow hält den jungen Wohl für nicht direkt geistesschwach, zweifelt aber daran, ob er für eine falsche Aussage verantwortlich zu machen sei. Rechtsanwalt Fuchs I. beantragt körperliche Untersuchung des jungen Wohl durch die Sachperständigen. Staatsanwalt Braut widerspricht dem Anträge, der Gerichtshof behält sich die Beschlußfassung vor. Hierauf wird Frl. Pfeffer in den Saal gerufen, um über den bei ihr beschlagnahmten Brief der Frau Miller vernommen zu werden. Sie erzählt, daß auf dem abgerissenen Stück nicht ein Wort davon gestanden habe, daß der Brief die Unwahrheit enthalte. Die Zeugin Miller wird mit der Zeugin Pfeffer konfrontiert. Erstere bleibt mit aller Entschiedenheit dabei, daß sie die Wahrheit gesagt habe. Die Zeugin Pfeffer bleibt bei ihrer Behauptung. Es kommt hierüber zu sehr lebhaften Auseinandersetzungen zwischen den beiden Zeuginnen. Clara Fischer unterstützt die Aussagen der Pfeffer. Letztere kann einen Grund, weshalb sie das Stück vom Briefe abgerissen, nicht angeben. Clara Fischer sagt weiter aus, die Pfeffer habe ihr erzählt, daß sie Dr. Werthauer von der Existenz dieses Briefes in Kenntnis gesetzt habe. Dr. Werthauer habe ihr 1000 Mark für die Herausgabe des Briefes bieten lassen. Dann habe man ihr, der Pfeffer, gesagt, sie solle nichts über das Angebot verlautbaren lassen, denn er würde sonst vielleicht sein Mandat verlieren. Dies hätten Herr Poppe und Frl. Suchard ihr gesagt, die behaupteten, daß sie aus dem Werthauerschen Bureau kämen. Die Pfeffer bestätigt dies. Die Müller muß nun eine Schriftprobe machen, damit festgestellt werde, ob der von ihr behauptete Satz, man solle den Brief der Verteidigung mitteilen und ihn dann zerreißen, denn der Inhalt sei unwahr, auf dem abgerissenen Stück überhaupt gestanden haben könne. Die Zeugin bleibt mit aller Entschiedenheit dabei, daß ihre Aussage die richtige sei. Die Pfeffer behauptet, daß sie die Wahrheit sage und erklärt sich bereit, ihre Behauptung zu beschwören. Sie habe erst den ganzen Brief zerreißen wollen, aber eine Ahnung habe ihr gesagt, sie solle ihn doch lieber ausbewahren. Man habe sie mit allen möglichen Machinationen verfolgt, und nur der Ehrlichkeit Stierstädters habe sie es zu verdanken, daß sie heute nicht auch da sitze, wo andere Leute sitzen. Auf die Frage des Vorsitzenden, ob sie das, was sie gesagt, beschwören könne, erwidert die Pfeffer: Ich habe an meiner Aussage nichts zu ändern. Staatsanwalt Braut teilt der Pfeffer mit, daß er eine« anonymen Brief erhalten habe, in dem es heißt, daß die Zeugin eine unglaubliche Angst vor Sternberg habe. Soweit er, der Staatsanwalt, und die preußische Staatsanwaltschaft in Berlin zu thun hätten, könne sich die Zeugin vollständig beruhigen. Die Zeugin bekundet weiter in namenloser Erregung, daß Sternberg in ihrer Wohnung gewesen sei und sie e r n st l i ch b e d r o h t habe, er würde sie durch die Zeitungen schleifen re. Zeugin Pfeffer schildert weiter ihren Besuch bei Dr. Werthauer, dem sie all die schamlosen Angriffe, die gegen sie unternommen wurden, Wort für Wort mitgeteilt habe. Dr. Werthauer habe darauf erwidert, sie solle doch ihren Haß gegen Sternberg fallen lassen und auf die andere Seite übergehen; Sternberg werde ihr unendlich dankbar dafür sein. Sie aber habe darauf geantwortet, nicht für eine Million würde sie etwas anderes sagen, als was sie wirklich wisse. Zeugin Pfeffer erzählt weiter, im September sei Frau Suchard bei ihr gewesen und habe sie aufgefordert, in der Habels Brauerei Bier zu trinken. Dort habe sich bald der Direktor Poppe zu ihnen gesellt. Letzterer habe ihr dann 1000 Mark für den Brief der Frau Miller geboten. Sie habe aber ablehnend geantwortet, auch dann, als man ihr nahegelegt, daß sie auch 3- bis 5000 Mark fordern könne. Es wird hierauf ein Brief der Zeugin Pfeffer an Dr. Werthauer verlesen. In dem vom 17. August datierten Schreiben bittet die Zeugin Dr. Werthauer, Sternberg zu sagen, daß sie ihm nicht mehr feindlich gesinnt sei. Er möge für sie thun, was feine achtzehn Millionen ihm für sie zu thuu gestatteten. Rechtsanwalt Dr. W e r t h a u e r bekundet, daß er im April d. I. nach, stundenlangen Beratungen mit Sternberg zu der Ansicht gekommen sei, daß es sich um ein Komplott handele, an dem Frl. Pfeffer, die Damen Fischer und Stier st ädter beteiligt seien. In den Konferenzen habe man dieses Komplott nur die „Pfefferei" genannt. Nachdem Luppa mitgeteilt, daß, die Pfeffer Briefe haben müsse, in denen Gravierendes über den Woydafall stände, habe die Verteidigung natürlich alles Interesse gehabt, diese Briefe zu erhalten. Staatsanwalt Braut kann dieses Handelsgeschäft nicht billigen. Man hätte Pie Staatsanwaltschaft mit der Beschlagnahme der Briefe betrauen sollen. Der Staatsanwalt fragt Dr. Werthauer, ob dieser Briefankauf auch in den Konferenzen beschlossen worden sei. Tie Rechtsanwälte Heinemann, Fuchs und Mendel erklären nacheinander, von der Sache nichts zu wissen. Rechtsanwalt Wronker teilt mit, daß er nicht einer einzigen Konferenz beigewohnt habe. Auf die Frage des Staatsanwalts, ob Dr. Sello davon Kenntnis habe, antwortet Dr. Werthauer: Ich glaube wohl. Die Zeugin Pfeffer entbindet den Rechtsanwalt Modler von seiner Amtsverschwiegenheit. Sie konstatiert, daß Stierstädter sie vor Luppa gewarnt habe, der sie bestechen wolle. Luppa habe Stierstädter getroffen und ihn gefragt, ob ihn denn nicht die Pfeffer beeinflußt habe, die Frieda gegen Sternberg zu hetzen. Zeuge Stierst ä d t e r bestätigt diese Bekundung. Es tritt jetzt eine Pause ein. Nach derselben bekundet Gieße», 15. Dezember 1900. * Wahlen. In der heutigen Sitzung des Kreistag wurden Beigeordneter Wolff-Gießen mit 11 gegen 2 uc Apotheker Welke r-Allendorf a. d. Lda. mit 8 geg» 6 Stimmen zu Mitgliedern des KreisauSschusfeS gl- wählt. ** Personalnachrichten. Der Großherzog hat dem Kapitän- leutnant Kopp aus Offenbach a. M. das RitterkreuzI.Sl mit Schwertern des Verdienstordens Philipps des Sroß- wütigen, dem Sanitätsmaat Reith aus Bingen unb btm Signalgast Rolle aus Kastel das Allgemeine EhrenMei verliehen, dem bisherigen Bezirksfeldwebel Lenz beimLandwehrbezirk Erbach das Silberne Kreuz des Verbienslardwr Philipps des Großmütigen. Der Großherzog bm Kanzlei-Inspektor bei der Hauptstaatskasse Jacob Meher die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm vom Fürsten von Montenegro verliehenen Ritterkreuzes des Montenegrinischen Danilo-Ordens erteilt. •• Zur Flucht des Steinhaus. Mit Bezug auf die gestrige (der „Darmst. Ztg." entstammenden) Notiz über Osias Steinhaus ersucht uns die Direktion der Psychiatrischen Klinik festzustellen, daß St. aus der Klinik am 24. November wieder in die Strafanstalt B u tz b a ch zurück- gebracht worden ist. Die angebliche Flucht des St. iji also nicht bei einem Transport von Seiten der Klini? erfolgt. 0 Nene Eisenbahn-Verbindung für den Sommer. Wir berichteten im Mai d. I., daß Bewohner von Dutenhofen, Münchholzhausen, Dorlar, Atzbach u. s. w., denen sich w größere Anzahl Interessenten von Gießen-Wetzlar Geschloffen hatten, an die Verkehrs-Inspektion (Sieben tmb später an die Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. hatten, um zu erreichen, daß der abends gleich nach 9 W in Wetzlar einlaufende Weilburger Zug bis Gießen weiter geführt würde und in Dutenhofen halten sollte, damit dort Personen ein- und auSsteigen könnten. Die wohlbegründete Eingabe wurde s. Z.abschläglich beschieden, worauf die Petenten im weiteren Instanzenweg sich an den preußischen Minister für öffentliche Arbeiten wandten. Vor kurzem erhielten die Interessenten darauf den Bescheid, daß ihrem Wunsche, bw Weilburger Abendzug bis Gießen durchzuführei, für den Sommerfahrplan entsprochen werden wir? Damit ist für die Gießener für den kommenden Somrn die Möglichkeit geschaffen, von dem beliebten Ausflugs Jagdschlößchen zwischen 7 Uhr 21 Minuten und dem W nach 12 Uhr abends einen Zug zur Heimkehr benu^D können, der ohne Frage für die Solideren ein Bedürfnis«'" •• Tätlicher Unfall Am Donnerstag stürzte der 22 Jahre alte Dachdecker Nicolai von einem ftiWr- Bau in der Schloßgaffe und blieb sofort tot. . *• Dem deutsche» Flotteuvereiu ist gestattet worden, am den Bahnhöfen der preußisch-hessischen Eisenbayw gemeinschaft mutoskopische Apparate aufouftW welche Bilder von der Kriegs- und anbel»’ marine enthalten. Die Apparate werde» demnächst uaq näherer Anweisung der Betriebsinspektionen an geeignete, Stellen der Bahnhöfe so angebracht werden, daß der vtf' kehr nicht gestört wird. . •• Weihnachtsausstellnug. Wir machen auch an W Stelle auf die Weihnachtsausstellung der Han darben ’ schule von Fräulein Landmann aufmerksam. Dw überaus reichhaltige Ausstellung beweist, welche FEule , Anregung in praktischen und schönen Arbeiten unser jungen Mädchen in dieser Schule geboten wird. möchten den Besuch der Ausstellung, der jedermann gefiat ist, empfehlen. h e o. Kinzenbach, 14. Dezember. Bekanntlich wollte oo» Kaiser Wilhelm-Regiment vom gestrigen Tage ein Scharfschießen in unserer Gemarkung abhalten. gegen 7 Uhr früh marschierte ein Kommando nach hergerjchteten Schießplätze, um das Wasser au8 den geworfenen Gruben zu schöpfen. Allein eS war i der anhaltenden Nässe nicht möglich, die Graden ,a Amtsgerichtsrat Hamel, daß die Teichert bei ihrer erit». Vernehmung erklärt habe, daß sie durch die Callis ur die Flöter zur Fischer gekommen und dort von der Fis^ empfangen worden sei. Diese habe ihr gesagt, sie K dem Maler, mit dem sie gleich, zusammenkommen werd sagen, sie sei über 14 Jahre alt. Sie habe dies gethan und sei auch mit dem Herrn in unsittlichen $5 kehr getreten. Tie Callis wird noch einmal über das Verhalte, des inzwischen verhafteten Wolff in der dem Krimina'. gebäude gegenüberliegenden Konditorei vernommen. % Zeugin wiederholt, daß Wolff mehrfach, laut gesagt habe Ihr müßt vor Gericht nur die Wahrheit sagen; leju habe er hinzugefügt: Ihr könnt ja doch- sagen, was i- wollt? Rechtsanwalt Dr. Werthauer stellt in Abrede, die an den Detektivdirektor Schulze geleisteten Zahlung, mit seinem Büreau etwas zu thun hätten, sie seien sämtlich durch Luppa erfolgt. Dann wird der Telegraphenassistent Sch ulz mit den Detektiv-Direktor Schulze konfrontiert. Letzterer fo hauptet, daß er aus der Auskunft, die ihm Schulz n( geben, Entnehmen zu müssen glaubte, daß Stierstiidl« wegen Ungehorsams aus dem Militär entlassen worden /ei Hierauf will Sternberg sich zu den Auslassungen der Pfeffer äußern, behält sich dies aber schließ für sein Schlußwort vor. Ter Vorsitzende verlieft dann die bekanntentibt~ stattlichen Versicherungen, welche die Zeugin Miller am 24. Oktober in New-Aort aüsgestellt und mit einem Briese vom 5. November an Justizrat Dr. Sello gesandt Hai Nachdem noch der Portier des Hauses, in dem Ti Romen wohnt, belanglose Bekundungen über einen hem gemacht, der ihn aushorchen wollte, wird die Sitzun? geschlossen. bSS- vchung jn . c MoiNk Agenden die fr1 gefiÄ Lzeii UPZ W* ÄS «ll§ Hüb 1° ® H NM» fAutbt geröuW M (f V bit Soll **rt* * **»l ri"äs| Hvoll v W -t/n Nur■ ’5 °k ™ I Jffi * wl Mit am W 7| i werben in dell einzelnem ühMngS Knrse ringen« 8wr Geltung kommt. ■ A. Friedberg, 14-1 brtßanbeBhnnnerj tmb Sihotten würbe oa| Mitglied der zweiten 8a« tott Beratung des W1 ßtzkwerbcbelriebs idie Regierung wge vor tfouiintm über Kre W* Whören. — Dir Grgünz am 18. Dezember, na< H-err Langsdorf btytoib« pflstdirektion in Darmsta tarn überaus regen Bezi xnb Bad-Nauheim d liHn werde. Nach ein Mstdirrltors beschloß dieK ^llgüustigeu Aussichten fü I -desselben zurzeit abzusehei । ckMMtz bei der Odery !DeMich der Anfiage »wegen Nachsrndnnger i iverkehr beschließt die >beantworten: Es sollen Hatten nachgesandt werde» 1 und GeschüftSM'ere nu Sem Absender aMdfa 1 der Einführung einer s 1 bestrllullg in Olarb i Eingabe an dir ri^nbo kAn-alten des Zuge? & Hanner Wdingen) l^uzahl Bierbrauereien 1 M« erhshu»g b Ehaltslos bit Unterstü UMMbtn treffe btt S:JuJerblm en auf frfu* I ’2N sich unstimmig fii BJN Antrag Ha, i -Ä 8 "nb oiibm roitb ftt tS'”1'“« I«* 4* «»Hob; Mitt „“"tafelt.^ die 'glaubte, dak r^riIären«X> .■jl 'A äu den Aui 1 $ ble§ aber sch^ fit bei ihr. "e’Ä^S rk.M •tei «,?&*; SoifH/k t«sfe ■ SW *S $>" bi-b-km w Zeugin ?„ 5?C unb m’t ein- W Dr. Sello lbed Hauses, in - JJp über eine tfn wollte, wirb bit- HK) H Hefe», 15, DrzM II ’gen Sitzung bedftrei/ 'Netzen mit 11 olv- ! Q' d. Lda. mh des SreiLausW r Großherzog hat ch a. M. dasRili^ istordenS Philippe Reith aus Am el das Allgemem t irksfeldtvebel Lei> rne Kreuz des . Der Großheli - uptstaatSkasseAaH'.' und zum Trap>^ verlieheuen NW4 •btnS erteil! W ^WV- entftamnitnbtn) M )ie MM htx. Y v.^derL' sXtoWaU angebliche Flch M *- ^p,rt von Sm W L indllllg für deo 61®' lß Bewohner von W 'tzbach u. f. w., denn n von Gießen iehrS-Jnspektion S' ion Frankfurt a. D der abends gleich' arger Zug bis W lofei W »ti schiede», an btif«**' en. Sr kmE daß W5 it den foe®*; •Ä»; isfäf blieb sytt“*; S»; S beachtw* J 01 Sir teln«8 , schönt •*61 ,ri ->« er- 11 n iml so wurde nach der Besichtigung durch Oberst v. Dewitz Mut Schießen bis auf weitere Zeit verschoben. Der Laichplatz wurde geräumt und sämtliche Scheiben hierher g^rkacht, wo man sie in einer Scheune aufbewahrt. Aber M« beschreibt die Sorge unserer Hausmütter! Sie hatten bnal Mittagsmahl schon so weit hergerichtet, das zuvor aus diri Siadt besorgte frische Ochsenfleisch dampfte schon im Siwpft, ja einige hatten sogar ein Gänslein gebraten, — aüotr (und) siehe da —, die Einqartierung wird ab- gesagt —, die Soldaten marschieren wieder nach der Sßaladt zurück. „utt Dutenhofen, 14. Dezember. Gegenwärtig wird bülc für Jungfrauen und Mädchen auS Dutenhofen, «tzbach, 1 Dorlar und Münchholzhausen ein achtwöchentlicher Havd- ai rbeitSkursuS abgehalten. Die Leiterin des Kursus, xz-Mtin Merle aus Braunfels, ist die für den Kreis be- s'iM Handarbeitslehrerin. Diese Unterrichtskurse haben slchll in allen Gemeinden unseres Kreises großen Segen . unbrci.tcL Für den Unterricht find die Vormittagsstunden tiion 8 bis 12 Uhr und die Nachmittagsstunden von 2 bis .! llhr vorgesehen. Nur der SamStagnachmittag wird frei t,jKfltben. Die Behörde nimmt an diesen Kursen ein regeS ^ieresse wahr; während vorige Woche LandratSamtS- ri;tr»altcr Dr. Sartorius dem Unterrichte beiwohnte, be- siCchle am vorigen Donnerstag Geh. RegierungS- und 5 S^uliKit Anderson aus Koblenz denselben. Für die Folge rwilder in den einzelnen Bürgermeistereien auch noch Haus- hlnllau.'jS Kurse eingerichtet, in denen besonders die Küche IM Geltung kommt. Hk, Friedberg, 14. Dezember. In der letzten Sitzung ^Handelskammer für die Kreise Friedberg, Büdingen ui») S chotten wurde das Mitglied W. Joutz (das zugleich LMglird der zweiten Kammer der Landstände ist), ersucht, bei ki« Beratung des Gesetzes betr. die Besteuerung des bStwr rbebetriebS im Umherziehen zu beantragen, i it ftbgterung möge vor der Beschlußfassung die Handels- Btimmtrn über ihre Anficht namentlich bezüglich des Tarifs Li^Dten. — Die Ergänzungswahl zur Handelskammer f >1 am 18. Dezember, nachmittags 2 bis 5 Uhr stattfinden, ^■err Sangsdorf begründete seinen Antrag, bei der Ober. r-Ästdirektion in Darmstadt vorstellig zu werden, daß bei aten überaus regen Beziehungen zwischen Friedberg i-.vid Bad-Nauheim der NachbarortSv erkebr zuge- Lflfitn werde. Nach einem ausführlichen Gutachten des ^chdirektors beschloß die Kammer, in Anbetracht der momentan unzünftigen Aussichten für den Antrag von der Verfolgung o^eltrn zurzeit abzusehen, solchen jedoch nach Schluß des tzi mjahrs bei der Oberpostdirektion energisch zu verfolgen. SWglich der Anfrage der Oberpostdirektion Darmstadt nv-tgm'Nachsendungen vonPostsendungenimOrtS- r '«kehr beschließt die Kammer, die Anfrage dahin zu 1 tontttjortcn: Es sollen in der Regel alle Briefe und Poft- k «len machgesandt werden, dagegen Drucksachen, Warenproben t iib GteschäftSpapiere nur dann, wenn die Nachsendung von ? Ai Lösender ausdrücklich vorgeschrieben ist. — Bezüglich tta Einführung einer früheren Nachmittagspost- b!«strlluug in Okarben, beschließt die Kammer eine 6 ftngatbc an die Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. um rlnhalten des Zuges Nr. 779 in Okarben. Herr L!» Hamner (Büdingen) referierte über die Eingabe einer SlnM Bierbrauereien des Handelskammerbezirks gegen die gehurte Erhöhung des Malzzolls und befürwortete r WalltSloS die Unterstützung der Eingabe, zumal diese im düningenden Interesse der mittleren und kleineren Brauereien liiegt. Außerdem kam ein Gegengutachten, das Herr Georg Sölttinh äußer auf Ersuchen erstattet hatte, zur Verlesung. Mit Kammer schloß sich den Ausführungen HannerS an und stacht sich einstimmig für die Unterstützung der Eingabe aail. — Zum Antrag Haas (an die Landstände) betr. die Wderung des genossenschaftlichen Verkaufs des Gs tlreideS und anderer landwirtschaftlichen Erzeugnisse (• kmchtung von Kornlagerhäusern durch staatliche Mittel) be- scPchk die Kammer einstimmig, ihren Beschluß vom Jahre 1898 gibjtn den Antrag zu erneuern. Von Herrn Schäfer (Büdingen) an«) für die nächste Sitzung beantragt, die Kammer möge ßlßgegen die Erhöhung des Zolles auf harte Lkmmgarne aussprechen. Darmstadt, 14, Dezember. Der Großherzog hat fifh heute vormittag zur Jagd nach Dorn heim begeben. — Die Herzogin von Coburg und Gotha wird morgen von hißn abreisen. Darmstadt, 14. Dezember. Den „N. Hefi. VolkSbl." ziMe tritt das Plenum der 1. Kammer am 21. De- ftipibtr zu einer Sitzung zusammen, in der die Rückäußerung 5-tn2. Kammer bezüglich der Regierungsvorlage, die G e> hiiNler der VolkSschullehrer betr., zur Beratuug tonrncn wird. Vermischtes. • Könitz, 14. Dezember. Mehr als je ist die Hoff- mmg vorhanden, daß der grausige Mord feine Sühne fimdtit wird. Bei der Behörde ist vor einigen Tagen von einer Wn die Anzeige gemacht worden, deren Verfolgung so ggmvßerende Momente ergeben hat, daß die Unter- fliichnrg in ein ganz neues Stadium getreten ist. Bei dem vMÜtgenden Verdacht gilt ein Tot sch l ag als wahrscheinlich, elrimso wird als sicher hingestellt, daß eine Eifersuchts- f;'lt, daß die Eisenbahnverwaltung in allen Fällen die notwendige Vorsicht gebraucht habe. Er tritt dafür ein, daß auf der Strecke Frankfurt-Offenbach die zwei Gleise nicht genügten, der Eisenbahnminister Thielen soll bezüglich der D-Wagen jedem ReichDbürger Turnunterricht erteilen lassen, damit er in Fällen einer Gefahr aus dem T-Wagen herauskomme. Nächste Sitzung Dienstag vormittag. Berlin, 15. Dezember. Nach der am Montag aufgelösten Versammlung sprach Graf Pückler, Klein-Tschirne, gestern abend in einer zahlreich besuchten antisemitischen Versammlung über den Einfluß des Judentums. Seine Rede war in etwas zahmeren Ausdrücken gehalten. Unter anderem führte er den Nicht-Empfang Krügers auf den jüdischen Einfluß zurück. Ohne Auflösung ging die Versammlung zu Ende. Ein starkes Polizei-Aufgebot war zur Stelle. Paris, 15. Dezember. Das „Echo de l'Armee" versichert, daß die französische Armee in einigen Tagen ein neues Exerzier-Reglement erhalten werde, welches teilweise aus dem deutschen übernommen sei. Die neue Verordnung werde in vollständigem Gegensatz zu der bisherigen stehen. Das Reglement soll bereits im März nächsten Jahres zur Einführung gelangen. New-York, 15. Dezember. Ein heftiger Orkan ist über San Franzisko und Umgegend niedergegangen. Die Telegraphen-Verbindungen sind abgeschnitten. Der Umfang des Schadens soll sehr bedeutend sein, doch konnte er bis jetzt noch nicht festgestellt werden. Man schätzt ihn auf mehrere Millionen. Ob Menschen verunglückt sind, ist noch unbekannt.___________ Börsennachrichten. Berlin, 14. Dezember. 4i% Deutsche Grundsohuld-Bank 1 u. 2 47.50 M. 4% do. 8. 6/8 unk. b. 1904 47.60 31/a% do. 8. 7/8, unk. b. 1906 00.00 4 o/o D. Hyp.-Bank (Berlin) 8. 10 unk. 1908 96 60 , r/,0/o do. unk. 1905 88.00 „ 4% Preuss. Hyp'-A.-Bank 8. 8-12 77.90 , 4 do. 8. 15-18 unk. b. 1900 77.90 M. 4% do. 8. 19-20, unk. b. 1906 77.90 . 3,z, % do. 8. 13, 14 70.90 „ 8Vi % do. 8. 21, 22, unk. b. 1906 70.90 » Telephonischer Kursbericht. Frankfurt, den 16. Dezember. 8Vi % Reichsanleihe . . BO/o do . . BVi ?/o Konsole . . . . 8 t/c do . . . . SV» c/o Hessen . . . . 5 % Italien. Rente . . . 4% Griech. Monop.-Anl. 3 °/o Portugiesen . . . 3°/o Mexikaner . . . . 4t/| u/0 Chinesen . . . . 96.05 Kreditaktien . . . 88.10 Diskonto-Kommandit Tendenz: fest. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr, Staatsbahn Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum . . . . Harpener . . . 96.(5 87.81 93.50 95.10 43 6d 25.10 25.50 77.50 . . 211.50 . . 177.50 . . 132.60 . . 146.90 . . 150.20 . . 142.20 . . 162.40 . . 203.— . . 183.25 . . 175.80 in grösster Auswahl. H. Kühn, Papierhandlung Seltersweg 36. ausgefilhrt von der 8104 05259 Gießen, den 15. Dezember 1900. Em Pferd, “w® Georg Appel *5" Banspenglerei und Installationsgeschäft Fernsprecher 248. Fernsprecher 243. Familie Becker Musterlager Gießen, den 15. Dezember 1900. 05243 8124 chl-W: 8105 Nie NtreLtio». Kircher Petroleumlampen. Emaillierte Waren. Haushaltungsgegenstände, zu e mächtigen: Md Ausgaben unb die Streng reelle Bedienung. 05250 Makronen Breuteu Meiningen. 8180 gebracht. 8187 Dampffägewe^L Heorg Schuvecker. 10090001 Echten Rum abzugeben. ( 8099 empfehlen billigst 8141 (magnum bonum) empfiehlt 7670 I Weisel, Somltllpsßr 6. 8117 Der Borstand Arrac franz. 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Holl, ___________Hofbäcker.___________ Die aus bekannten Ursachen eingetretene Beunruhigung deS Pfandbriefmarkls veranlaßt mich, in meiner Eigenschaft als StaatSkommissar der Deutschen Hypotheken» bank Hierselbst Sie zur Bekanntmachung folgender Erklärung Kapeüe des Graish. Heu. taf.-Regiments Nr. 116, Kaiser Wilhelm Direktion: Hoboist Kläber. Spielplan. 1. Unter der Friedensflagge! Marsch v. Nowowieski. 2. Ouvert. z. Op. „Raymond“ v. Thomas. 3. Sonntagskind! Quadrille v. Millöcker. 4. Erinnerung an Tannhäuser, Fantasie v. Ham. 5. Ouvert. z. 0. »Die Felsenmühle“ v. Reissiger. 6. Noch sind die Tage der Rosen! Lied v. Baumgarten. 7 Indra- Walzer v. Lincke. 8. Fantasie a. d. Op. „Lohengrin“ v. Wagner. 9. Unter dem Siegesbanner! Marsch v. Blon. 10. Das erste Herzklopfen v. Eilenberg. 11. Herbstblumen, Mazurka v. Krausee. 12. Konfetti, Potpourri v. Klein. Anfang abends 8 Uhr. Eintritt 35 Pfg. Bier per Glas 12 und 15 Pfg. Arzt gesucht. Der hiesige Sanitätsverein sucht an Stelle des mit dem l. März 1901 zurücktretenden Herrn Dr. Schliephake einen anderen Arzt. Bewerber wollen sich gefl. schriftlich, unter Angabe betreffender Gehaltsansprüche melden und zwar innerhalb vier Wochen bei dem Vorsitzenden des Vereins, Herrn Jul. Bräutigam, Bleichstraße 21. Briefpapiere n. Karten mit Couverts in einfachen und feinen Packungen 8134 Haas-Wasserleitungs- Gegenständen: Badeöfen, Kielte, Badewannen, Wandbrnnnen, Küchenausgüsse u. dergl. Anlagen von Busiwrltilmip Todes-Anzeige. Heute morgen ,/a9 Uhr verschied sanft unser liebes Söhnchen und Brüderchen Albert nach kurzem, schwerem Leiden. Familie Heinrich Babel. Steins Garten (Saalbau). Sonntag den 16. Dezember 1900: Grosses Konzert Giessener Stadttheater Sonntag den 16. Dezember lyou Im Abonnement! Der Verschwender. Original-Zauberpoffe mit Gesang m Akten von Aerdinand Raimond Mufik von Conradin Kreutz"' Kartenverkauf bis abendS S'/, NY in Ernst Challier'S MusikaiwnhaM Dienstag den 18. Dezember 19°ut 8. Volksvorstellung Dorf und Stadt von Charlotte Dkiiislhe Hypothedendavk in Mkimuyen. Wir bringen hierdurch die nachstehende, von dem Staatskommiffar unserer Bank uns zur Veröffentlichung überlassene Erklärung zur Kenntnis. Unsere Bank hat sich an Verbindungen mit Gesellschaften, die zum Zwecke der Erwerbung oder Bebauung von Terrains oder zur Verwertung sonstiger Grundstücke errichtet worden sind, niemals beteiligt; sie hat zum Erwerbe von Pfandobjekten in der Zwangsversteigerung weder eine solche Gesellschaft, noch irgend welche andere Gesellschaft oder sonstige vorgeschobene Personen jemals herangezogen. MeiniNgen, den 14. Dezember 1900. SM. Schlachthaus. Freibank. 8014 Heute und Montag: JWtaW 56 Pfg. Weißer Streusand zu verkaufen. 05244 (Kann in die Wohnung gebracht werden.) H. Herzberger, Sandgrube am Schiffenbergerweg. Kein Husten mehr beim Gebrauch von Pectol-Vopbous (Komferen-Kräuter-Malz-Zucker)JnPaket. ä 30 und 50 Pfennig zu haben bei 8126 Gust. Walter, «irtze«. Die heutige Wummer umfaßt 30 Seite» V*' MI ri fasa > ***^«1'" »“■* 21mi Für jede bei mit? gekaufte Uhr 2 Jahre Garantie. Reparaturen in eigener Werkstätte Korrekt und billig. Georg Koch, Uhrmacher, Ueuenöäue 5 Ich habe seit dem Tage, mit welchem ich von der Herzoglichen StaatSregierung mit der Ausübung der staatlichen Aufsicht über die Deutsche Hypothekenbank betraut worden bin, 21. Februar 1890, bis heute infolge der mir obliegenden Aufsichts- Verpflichtung alle Darlehensgeschäfte, auf Grund deren ich die Ausgabe von Pfand- mnefen zugelaffen habe, ausnahmslos geprüft und hierbei überall die sorgfältige Einhaltung der reglementarischen, statutarischen und gesetzlichen Vorschriften fest- gestellt und gleichzeitig durch das mir stets vollständig zugängliche Jnformations- matenal die Ueberzeugung gewonnen, daß diese Hypotheken, die grundsätzlich nur als erststellige gewährt werden, auch materiell als zweifellos sicher anzusehen sind. Hypotheken auf Bauterrains und unfertige Neubauten sind zur Pfandbrief- deckung nicht verwendet worden. Die gleiche Ueberzeugung von der formellen OrdnungSmäßigkeit und der materiellen Sicherheit unterhalte ich auch betreffs derjenigen zur Pfandbriefreckung dienenden Hypotheken, welche noch aus der Zeit vor der Uebernahme meines Amtes herrühren. Diese Ueberzeugung stützt sich sowohl auf die im Laufe der Jahre gewonnene genaue Kenntnis zahlreicher älterer DarlebenSsachen, als auch auf die Thaffache, daß die Herzogliche Staatsregierung in der Begründung zu dem die Pfandbriefe der Deutschen Hypothekenbank zur Anlage von Mündelgeldern für ge- eignet erklärenden Landesgesetz vom 25. Juni 1891 sich dahin ausgesprochen hat: „Eine eingehende Prüfung der gesamten Verhältniffe der Deutschen Hypothekenbank hat ergeben, daß deren Stand und Verwaltung für wohl konsolidiert zu erachten ist." Meiningen, den 14. Dezember 1900. Der Kerzogkiche Staatskommissar der Deutschen «Hypothekenbank. Crouacher, Geheimer Rat. W die ZftreKtion der Deutschen Kypothekcnbank m ... w.. ffiiebition und in Gasbeleuchtungsgegenständen wie Kronen, Lyren, Ampeln, Glühstrümpfe, Cylinder, Glocken u. s. w. Modi- ii. Beiz-Apparate Gasbadeöfen. Anfertigung von Gaseinrichtungen. 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