it ktr. 'Her, ei MW» K 1900. mit allem q,J'A ÄfWft S "ft«'*'“ —^Hauda» 1. äprüju vermiet WraMl, ^'^immerwohnunz uti W tormitttn. LSÄSytM Mansardrulomz g W vnmirtrn. L^W, WhMti $ 8'mmet zu Vermiete Neustadt n thäiigKeits-Dm! Kietze»,) S 8V, Uhr: imltttig ustraße. "M. Berschiti« VtvJSorftattb. berrenlr M* Rente M« in amort T. I-Ul 14«: <0.10 24.40 iM 189.50 171.50 184*60 41.- 132.- 140.40 127.50 99.60 121.40 129’ 134' 44' 131’ 14»' 127’ 9!’ 111’ 13.- 24< 24.25 23 20. lüft ^0.1* ti.1860 SS»* -m-e-E Ä5^ «v.'" ,-I s? n/40 Nr. 12 Zweites Blatt Dienstag den 16. Januar Gießener Anzeiger General-Anzeiger Alle Anzeigen'Vermittlungsstellen deS In« und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Bezugspreis Vierteljahr!. Ml. 2,20 monatlich 75 Pfg. mit Bringcrlohn; durch die Abholestelle« vierteljährl. Mk. 1,90 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl. mit Bestellgeld. 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Es ist noch in frischer Erinnerung, daß, als der Graf, früher Gesandter in Kopenhagen, in sein jetziges verantwortungsvolles Amt berufen wurde, allerhand Befürchtungen um die traditionellen guten Beziehungen zwischen Deutschland und Rußland laut wurden, da Graf Murawjew als ein Günstling der Zarin-Witwe galt. Diese Befürchtungen sind aber Lügen gestraft worden, denn unser Einvernehmen mit Rußland konnte niemals besser sein, als es heute ist, und der Graf hat einen sehr anerkennenswerten Takt im diplomatische Verkehr bewiesen. Das hat er namentlich gezeigt, als es sich darum handelte, die Friedensbestrebungen deS Zaren ins Praktische zu übersetzen und die Haager Konferenz zu ermöglichen. Wenn letztere auch nicht alle Erwartungen erfüllt hat, so kargte der Zar darum doch nicht mit seinem Dank an den Grafen Murawjew für dessen Verdienste. Jetzt hat dieser ein neues Reskript erhalten, in welchem der russische Selbstherrscher in huldvollen Worten seine Anerkennung ausspricht für die Leitung der auswärtigen Politik des Zarenreiches. Dieses Reskript ist in mancher Hinsicht beachtenswert und geeignet, in England Lostrennungen hervorzurufen. Wenn auch der Zar neuerdings wiederum als seinen innigen Wunsch hinstellt, allen Völkern die Wohl- thaten eines dauernden Friedens zu sichern, so läßt er doch nicht sein Ziel aus dem Auge, Rußland die Vorherrschaft in Asien zu sichern. Wir haben an dieser Stelle schon vielfach darauf hingewiesen, daß über kurz oder lang einmal die russischenglischen Gegensätze in Asien ausgeglichen werden müssen. Aber England hatte bisher immer noch die Hoffnung, in Japan einen Bundesgenossen zu finden, der dem russischen Vordringen in Asien Widerstand leisten würde. Diese Hoffnung, Zwiespalt zwischen Rußland und Japan zu säen, ist aber jetzt zu Wasser geworden, denn aus dem Reskript des Zaren geht hervor, daß die russische Regierung mit Japan ein Abkommen erzielt hat, welches Rußland in seinen Bestrebungen in Asien freien Lauf läßt. In Ostasien hat übrigens das Zarenreich schon das Uebergewicht, das ihm auch England nicht mehr streitig machen kann, und daß es Fortschritte macht, seinen Einfluß auch gegen Süden fortzupflanzen, haben wir wiederholt dargethan. Was haben die Bemühungen der Russen in Persien, was haben die Truppenansammlungen an der afghanischen Grenze für einen anderen Zweck, als dem indischen Koloß zu Leibe zu gehen und Englands reichste Kolonie zu gefährden! Mag auch das Friedensbedürfnis des Zaren noch so groß sein, mag er die feste Absicht haben, nur auf friedlichem Wege das Prestige seines Reiches zu mehren, er kann die Ereignisse nicht aufhalten und der seit Jahrzehnten befolgten russischen Politik nicht in die Arme fallen. Unbesonnen wird aber Rußland nicht vorgehen, dafür gibt der jetzige Minister des Aeußern eine Gewähr; denn gerade seine Mäßigung und seine Umsicht haben ihm den Beifall des Zaren gesichert. Deutscher Reichstag. 126. Sitzung vom 13. Januar. 1 Uhr. Bei sehr schwach besetztem Hause wird in der Beratung des Etats des Reichs.amts des Innern fortgefahren bei dem Kapitel Allgemeine Fonds, wo der Titil „zur Förderung der Binnenfischerei" gegen das Vorjahr um 30 000 Mark erhöht ist. — Abg. Müller- Sagan (frs. Vp.) billigt dies, ist aber im Zweifel, ob die hier ausgeworfenen Mittel stets zweckdienliche Verwendung gefunden hätten. Die Erfolge des Binnenfischerei- Pereins seien jedenfalls nur bescheiden gewesen. Staatssekretär Graf Posadowsky bestätigt, daß die Verhältnisse für den Binnenfischerei-Verein schwiegere seien, als für den Hochseefischerei-Verein. Der Titel wird genehmigt. Bei dem Titel: „Herausgabe des Handclsarchtvs" spricht Abg. P a a s ch e (nl.) der instruktiven Art, wie diese Heraus- Zabe erfolge, seine Anerkennung aus. Beim Titel: 50 000 Mark zu Aufwendungen für Einrichtungen und Veranstaltungen, welche allgemeinen Interessen des deutschen Handels und Gewerbes dienen, bemängelt Abg. Eickhoff (nl.), daß eine Unterstützung von 15 000 Mk. tzem thüringischen Exportverein für Kleinindustrie gewährt worden sei zwecks Errichtung eines Exportmusterlagers in Sidney. Dre Konkurrenz fühle sich dadurch benachteiligt. Staatssekretär Graf Posadowsky entgegnet, von diesem Gesichtspunkte aus dürfte niemals eine Unterstützung gewährt werden. Hier handele es sich um wirkliche Kleinindnstrie, die zu unterstützen er für ein gutes Werk gehalten habe. Der Titel wird genehmigt. Abg. Eickhoff (nl.) die Zulafsung der Realschulabiturienten zum medizinischen Studium an. Staatssekretär Graf Posadowsky erwidert, er persönlich stehe auf modernem Standpunkt in dieser Frage, wie er auch dafür sei, daß auch die Frauen zur Approbation zugelassen würden. Abg. Schrader (frs. Vp.) plaidiert für die Zulassung der Frauen zu den medizinischen Studien, und zwar müsse diese Zulassung eine obligatorische, von dem Belieben der Professoren unabhängige sein. Abg. Rickert (frs. Vp.) bedauert, daß diese Frage in Preußen nicht vom Fleck komme, obwohl nicht blos Graf Posadowsky, sondern auch der Reichskanzler dafür sei. Staatssekretär Graf Posadowsky antwortet, es werde noch erwogen, ob nicht zur Erleichterung des Uebergangsstadiums eine bundesrätliche Verordnung zu erlassen sei, wonach bis auf weiteres tzum ärztlichen Studium auch das im Auslande erworbene Reifezeugnis berechtigen solle. (Beifall.) Abg. O e r t e l - Sachsen (kons.) bezeichnet es als eine Notwendigkeit und als ein Gebot der Sittlichkeit, die Frauen zum medizinischen Studium zuzulassen. Und zwar sollte dazu einzig und allein die Ausbildung auf dem Realgymnasium berechtigen. Beim Titel: Reichskommission für Arbeiterstatistik erörtert Abg. R e i ß h a u s (Soz.) die Verhältnisse in der thüringischen Spielwaarenindustrie, welche unglaublich niedrige Löhne zahle. Für 100 kleine Puppenglasaugen würden 7 Pf. bezahlt, wobei noch das Material geliefert werden müsse; für ein Dutzend Puppenhosen drciviertel Pfennig, mit Spitzen besetzt ein einhalb Pfennig. Aehnlich liegt die Sache bei den Holzspielwaren. Staatssekretär Graf Posadowsky entgegnet, daß dort traurige Zustände herrschten, sei wohl bekannt. Aber die Schritte, die die Negierung thun könne, könnten sich doch nur bewegen auf dem Gebiete des Schutzes der Gesundheit. Wenn die Löhne wirklich so gering seien, dann könne man den Leuten nur raten, sich nach lohnendere Arbeit umzusehen. Auf zahlreichen anderen Gebieten herrsche Arbeitermangel. Der Staatssekretär weist dann noch eine Aeußerung des Vorredners zurück, daß die meiningensche Regierung von den Holzspielwarenarbeitern Blutgelder erhebe in zu hohen Holzpreisen. Vizepräsident von F r e g e bezeichnet den Ausdruck „Blutgeld" als unzulässig. (Heitert.) Abg. Bebel (Soz.) wendet sich zur Frage der Bäckerei-Verordnung und rät der Regierung dringend, auf das Verlangen der Bäcker, die Minimalruhezeit herabzusetzen, bezw. den Maximalarbeitstag abzuschaffen, nicht einzugehen. Staatssekretär Graf Posadowsky bemerkt bezüglich der Heimarbeit, daß die Neigung zu derselben desto mehr wachse, je mehr Schutzvorschriften für die Fabriken erlassen würden. Die Negierung halte deshalb darauf ihr Augenmerk gerichtet. Schon in den nächsten Tagen werde der Wortlaut von Verordnungen zur Vorlage an den Bundesrat gestellt werden betr. die Unterwerkstätten und die Heimarbeit der Zigarrenindustrie. Beim Kapitel: „Statistisches Amt" bemängelt Abg. Thiele (Soz.) die Statistik über Streiks und Aussperrungen als einseitig und unvollständig. Reg.-Kommiss. Geh. Rat Woedtke erwidert, so weit möglich, sei die Statistik jedenfalls zuverlässig, einen Anspruch auf Vollständigkeit der Ziffern erhebe sie nicht. Beim Kapitel: „Gesundheitsamt" bemerkt auf eine Anfrage Staatssekretär Graf Posadowsky, Professor Loeffler in Greifswald mache fortgesetzt Versuche behufs Auffindung eines geeigneten Impf-Serums gegen Maul- und Klauenseuche. Abg. Fürst Inn- und Knyphausen (kons.) äußert sich abfällig über das Impfen. Beim Kapitel: „Patentamt" befürwortet Abg. Müller-Meiningen (frs. Vp.) eine Resolution, betr. Herabsetzung der Patentgebühren. Staatssekretär Graf Posadowsky meint, mit der Herabsetzung der Patentgebühren würde man nur einer Anmeldung unberechtigter Patente Vorschub leisten.' Viel wichtiger sei eine Reform des Patentanwaltwesens. Das Kapitel wird genehmigt, die Abstimmung über die Resolution bis zur dritten Lesung vertagt. — Nächste Sitzung: Dienstag 1 Uhr. T. - O.: Fortsetzung der Etatsberatung. Erste Lesung der Vorlagen betr. Konsulargerichtsbarkeit und betr. Patentanwälte. Schluß 5 Uhr 45 Min._____________________ * Vom Kriegsschauplatz. London, 12. Januar. Die „Times" wird aus Laurenze Marques gemeldet, daß die portugiesische Regierung in Bezug auf den Eisenbahnverkehr nach Transvaal ein altes Gesetz aufgefrischt habe, dem zufolge das Verlassen des portugiesischen Gebietes nur mit einem vom General-Gouverneur auggefertigten Paß erlaubt ist. Biele Gesuche um Ausstellung von Pässen find bereits abschlägig beschieden und mehrere Personen, die ohne Paß die Grenze nach Transvaal passieren wollten, nach Laurenzo Marques zurückgesandt worden. Die Behörden legen Gewicht darauf, daß die Bewerber um Pässe Garantieen von ihren Konsuln beibringen, daß sie nicht aus dem Grunde nach Transvaal gehen, um daselbst zu kämpfen. London, 14. Januar. Der Eindruck der letzten Meldungen vom Kriegsschauplatz ist der, daß bedeutsame Entscheidungen bevorstehen. Es wird gemeldet, daß General Buller seine Bewegungen fortsetzen und jetzt westlich Anstalten machen will, den Tugela zu überschreiten. Alsdann wird auch von General French berichtet, daß er den Buren den Garaus zu machen, und ihnen sogar den Rückzug abzuschneiden beabsichtige. Endlich soll auch unter den Führern der Buren sich die Neigung zeigen, am Modderfluß avancierend vorzugehen. — „Morningleader" zufolge hat Buller zu einer außerordentlich großen Operation gegen den Feind die Zustimmung Roberts und Kitschener- erhalten. Die Bewegung soll bereits im Gange sein, das Ergebnis derselben dürste Samstagnachmittag oder Sonntag früh bekannt gegeben werden. Gestern verlautete, daß bei Colenso gekämpft werde; doch waren dem Kriegsamt keine Nachrichten hierüber zugegangen. — Aus Paris wird berichtet: Der „Matin" veröffentlicht ein vom 6. dss. Mts. datiertes Telegramm aus Prätoria, demzufolge es den Buren nach hartem Kampfe gelungen sei, sich einer Anhöhe des Hochplateaus zu bemächtigen, welche Ladysmith und das Lager der Briten beherrscht. London, 14. Januar. In hiesigen Militär- kreisen zirkuliert das Gerücht von einer neuen Niederlage Bullers. Das Kriegsamt erklärt, keine Mitteilungen darüber erhalten zu haben. * * • Telegramme des „Giefteuer Anzeiger". London, 15. Januar. „Morning Leader" veröffentlicht einen längeren Artikel, worin erörtert wird, daß die Hauptschwierigkeiten sich augenblicklich auf Seiten des Finanzministeriums befinden. Die Fahrlässigkeiten in diesem Departement sind noch bedeu- tender als die im Kriegsdepartement. Die für die Durchführung des Krieges angenommenen Kredite waren bereits in den ersten Tagen nach Ausbruch der Feindseligkeiten erschöpft. London, 15. Janur. Lord Methuen ist von einem Kundschafterritt am 11. Januar zurückgekehrt. Seine Kolonne war 25 Meilen weit in das Gebiet des Oranje- Freistaates eingedrungen ohne jedoch den Feind gesehen zu haben. Bei Modder-River steht alles gut. London, 15. Januar. „Daily Mail" meldet aus Pietermaritzburg, General Warren habe einen Kund- schaftcrritt im Osten von Frere ausgeführt. Er habe fest- gestellt, daß der Feind dort ca. 11000 Mann stark sei. London, 15. Januar. Eine große Volksmenge hielt sich während des ganzen gestrigen Tages vor dem Kriegsamte auf und erwartete Einzelheiten über die gerüchtweise aufgetauchten Meldungen von einer neuerlichen Niederlage Bullers. Bis zum späten Abend war eine Bestätigung dieses Gerüchts nicht eingetrvffen. London, 15. Januar. „Morning Post" veröffentlicht einen längeren Artikel, worin die Beschlüsse des Kabinetts einer Kritik unterzogen werden. Dieselben werden von dem Blatt als ungenügend bezeichnet und eine Ministerkrisis als unvermeidlich vorhergesehen. London, 15. Januar. Das Kriegsamt hat ein Telegramm von General Roberts vom 13. Januar erhalten, worin er mitteilt, daß General French einen Kund- schaftSritt an der linken Seite des Feindes ausgeführt hat. General French verließ am 11. Januar StinpgerS Farm mit Kavallerie und Artillerie mit dem Vorhaben, das LagerderBurenbeiColensozubombardieren. Er mußte jedoch unverrichteter Sache zurückkehren. Es gelang ihm, den Feind zu umgehen. Artillerie und Kavallerie rekognoszierten sodann die Gegend von Bostards Nacke. In der Lage des Generals Gatacre hat sich nichts geändert. Bei Maseking ist alles ruhig. Deutsches Reich. Berlin, 14. Januar. Die Mutter der Kaiserin, Herzogin Friedrich von Holstein, ist in London an rechtsseitiger Brustfellentzündung erkrankt. Der behandelnde Arzt verschaffte gestern der Patientin durch Punktion etwa« Erleichterung in der Atmung. — Der wirtschaftliche Ausschuß zur Vorberatung und Begutachtung handelspolitischer Maßnahmen wird am nächsten Mittwoch zu einer Plenarsitzung zusammentreten, in welcher das Schema zu einem neuen Zolltarif üorgelegt und über dessen weitere Behandlung beraten, außerdem in eine Erörterung verschiedener handelspolitischer Verhältnisse eingetreten werden soll. Abends findet zu Ehren der Mitglieder des Ausschusses ein Diner beim Staatssekretär v. Posadowsky statt, an welchem u. a. Fürst Hohenlohe und Graf Bülow teilnehmen. sprechenden Sätzen der 2. Gruppe normiert. Andere Ge katholischen Priester, welche nach Rom reisen wollten, die Pässe. Die nach Rußland gereiften katholischen Armenier dürfen nicht mehr in die Türkei zurückkehren. Niemand aber wird behaupten können, daß der Kreis Wetzlar in wirtschaftlicher Beziehung jenen ärmeren Gegenden des Coblenzer Bezirks gleichgestellt sein will, denn die Landleute müßten dann ihre überflüssigen Produkte, welche sie nach Wetzlar und Gießen bringen, zu denselben Preisen absetzen, wie jene genannten Gebiete. Dafür würden sie sich aber mit Recht bedanken. Daraus folgt, daß solch ungleiche Gehaltsfestsetzung, wie wir sie selbst oft in einer und derselben Bürgermeisterei vorfinden, in keiner Weise zu rechtfertigen ist. Wollen wir hoffen, daß diese Ungleichheiten, unter denen die betreffenden Lehrer nun schon bald drei Jahre zu leiden gehabt, in aller Bälde ausgeglichen werden. meinden, selbst sehr wohlhabende, haben für ihre Lehrer nur 1050 Mark Grundgehalt und 120 Mark Alterszulagen festliegt, zu den teuersten Kreisen in diesem Regierungsbezirke gehört. Die königl. Regierung hat nun in Anlehnung an die gesetzlichen Forderungen die Orte ihres Bezirks nach de« Teuerungsoerhältniffen in 3 Gruppen eingeteilt und folgende- bestimmt: 1. Gruppe, billigste Orte, Grundgehalt 1050 Mark, Alterszulagen 120 Mark, 2. Gruppe 12ü0 Mark, Grundgehalt und 140 Mark Alterszulagen, 3. Gruppe, teuerste Orte, Grundgehalt 1350 Mark, Alterszulagen 160 Mark. Die meisten Gemeinden unseres Kreises haben in richtiger Erkenntnis der Sachlage den örtlichen Verhältniff n Rechnung getragen und das Gehalt ihrer Lehrer nach den allein ent- Lokales und Provinzielles. lArrorryme Cinsendungerr, gleichviel welchen Inhaltes, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.) Gießen, 15. Januar 1900. •* Herr Geheimerat Professor Dr. Lohlein hat vom Herzog von Sachsen Koburg-Golha das Komturkreuz 2. Klasse des S.-Ernestinischen Hausordens erhalten. ♦♦ Stadttheater. Das letzte Gastspiel von Franziska Ellmenreich findet heute Montag statt. Die Künstlerin zeigt sich in diesem letzten Gastspiele als Salondame, ------o—o— indem sie „Josephine von Pöchlaar" in dem reizenden Lust- gesetzt. Diese geringen Satze zahlen selbst die ärmsten spiel „Goldfische" spielt. — Morgen Dienstag findet Dörfchen des Westerwaldes und Hunsrücks ihren Lehrern, als Volksvorstellung eine Aufführung von „Die'«"----x —------- ——- - ----- goldene Eva" statt. — Mittwoch wird bte mit so großem Beifall aufgenommene Komödie „Cirkusleute" Vermischtes. * London, 12. Januar. Eine Depesche von St. Johns in Neufundland meldet, ein Dampfer sei bei PeterS River ans Land getrieben. Auf dem Schiffe sei Feuer ausgebrochen,- die See gehe so hoch, daß man das Schiff unmöglich erreichen könne. Dem Anscheine nach handele es sich um einen Paffagierdampfer. । * Rostow a. Don, 12. Januar. Bei der Station Baladschara entgleiste ein Personenzug. Die Lokomotive und vier Wagen wurden zertrümmert. Fünf Passagiere sind tot, neun schwer verletzt. * Algier, 14. Januar. In den verflossenen zwei Tagen wütete auf der Hochebene von Setif ein furchtbarer Schnee sturm. Sämtliche telegraphische und Eisenbahnverbindungen sind unterbrochen. Der Schnee liegt einen Meter hoch. Es ist dies der größte Schneefall, der seit Menschenqedenken hier vorgekommen ist. * Seltsame Spieler. Ein gefährliches Whist spiel fand, wie eine englische Zeitschrift erzählt, vor einiger Zeit in dem Löwenkäfig einer herumziehenden Menagerie ftatt. Jeden Abend setzten sich vier Whistspieler, zu denen eine Löwenbändigerin gehörte, zu ihrem Spiel im Löwenkäfig nieder. Die Löwenbändigerin hielt ihre Schützlinge, während die Karten verteilt und ausgespielt wurden, in aller Ruhe rm Zaun. Eines Abends aber machte sich einer der Löwen einen unbewachten Augenblick zu Nutze und packte die Frau an der Schulter, während ein zweiter sie auf der andern Sette angriff und am Arm riß. Im nächsten Augenblick wurde der Käfig der Schauplatz eines schrecklichen Kampfes. Revolver wurden abgefeuert und g ühende Stäbe nach den Löwen geworfen. Schließlich wurde die Frau aus den Klauen der Bestien gerissen und sterbend aus dem Käfig getragen. — Ein anderes seltsames Kartenspiel fand vor einigen Jahren unweit Amiens bei der Beerdigung eines leidenschaftlichen Kartenspielers statt. Dieser hatte die Bestimmung hinterlassen, daß ein Pack Karten in seinen Sara gelegt werden und daß seine Freunde, die den Sarg trugen,' auf dem Weg zum Kirchhof ein Spiel zur Erinnerung an den Verstorbenen machen sollten. Deshalb hielt der Trauerzug unterwegs bei einem Wirtshaus, das viel von dem Verstorbenen besucht worden war, und die vier Freunde, die seinen letzten Willen ausführen sollten, spielten ein Spiel und tranken zum Gedächtnis des Toten. — John Edes aus Massachusetts ging in seiner Leidenschaft für die Karten sogar noch weiter. In seinem Testament setzte er eine kleine jährliche Summe für seine vier intimsten Freunde aus mit der Bedingung, „daß sie jedes Jahr an seinem Todestag an seinem Grabe wenigstens zwei Rubber Whist spielen und sechs Pfeifen zu seinem Gedächtnis rauchen sollten." Viele Jahre vor seinem Tode hatte der excentrische Spieler aus einem umgekehrten Sarg einen Spieltisch gemacht, und um noch mehr Eindruck auf seine Umgebung zu machen^ füllte er seine Pfeife aus einem menschlichen Schädel, der als Tabaksbehälter diente. — In Allahabad befindet sich der merkwürdigste Billardsaal der Welt. Er ist im Innern eines prächtigen Mausoleums gelegen, in dem ein früherer Gouverneur mit zwei Söhnen begraben liegt. Viele Jahre war das Mausoleum unbehelligt geblieben, bis einige Offiziere der Garnison es in dieses Billardzimmer umwandelten. Das Innere wurde entsprechend möbliert. Täglich werden nun hier in der GrabeSatmosphäre Billardpartien von excentrischen Spielern veranstaltet. — Ein tragisches Spiel wurde vor einigen Jahren von zwei Rivalen im Luftballon 5000 Fuß über ber Erde gespielt. Eifersucht war die Veranlassung, und ore Gegner entschieden sich zu dem neuen Auskunftsmittel, ein Todesspiel über den Wolken zu spielen; der Verlierende sollte sich dann aus dem Ballon stürzen. Der unglückliche Spieler schwang sich wirklich nach dem Ausspielen ber etzten Karten aus bem Ballon, und der verstümmelte Leichnam wurde am folgenden Tage gefunden, aber sein Tod dem Zufall zugeschrieben. Erst vor kurzer Zeit wurde der wahre Hergang dieses eigenartigen Duells aufgedeckt, als- der Rivale des Spieles auf dem Totenbette eine Beichte ablegte. Ausland. Wie«, 13. Januar. Der österreichische Kaiser über die »Zd«"-Frage. Beim Cercle nach dem Hofdiner der Delegierten machte der Kaiser sensationelle Steuerungen in der»Zdo«--Frage. Er sprach dem Tschechen Stransky das Mißfallen über dessen scharfe Rede in der Delegation bezüglich der „Zde“-5rage aus. Stransky erwiderte, es sei besser, wenn die Meinungen scharf zum Ausdruck kämen, weil dies beschwichtigend auf die Bevölkerung wirke. Der Kaiser antwortete auf das lebhafteste: Ich stehe auf einem anderen Standpunkte und bin in der „Zde“-5rage unversöhnlich. Ich bin imstande, das Standrecht proklamieren zu lassen, wenn das Volk nicht aufhört. — Als Stransky bemerkte, daß nach dem Gesetze die Reservisten nur Paß abzugeben und nichts zu sagen brauchten, erwiderte der Kaiser: Das ist eine Advokatenauslegung. Ich sehe in dieser Sache nur das Dienstinteresse, und die Dien st spräche der Armee ist deutsch. Ich werde keinen wegen ,Zde" Verurteilten amne st irren, und fordere Sie auf, die Armee in Ruhe zu lassen. Auch den Tschechen Kaftan ermahnte der Kaiser scharf, er möge beruhigend wirken. Rom, 14 Jan. Nachdem sich England in Deutschland und Frankreich wegen Lieferung von Kriegsmaterial einen Korb geholt, wandte sich die englische Regierung, wie '"ber Mailänder „Curriere della Sera" meldet, nunmehr an italienische Geschützfabriken. Petersburg, 13. Januar. Ein Reskript des Zaren I an den Minister deSAeußern, GrafMurawjew, ! besagt: „Die hervorragenden Eigenschaften, die Sie während I Ihrer diplomatischen Laufbahn bewiesen, bestimmten mich, I Ihnen 1897 den wichtigen Posten des Ministers des Aeußeren I anzuvertrauen. Ihre Ernennung fiel mit unruhigen poli- I tischen Ereignissen zusammen. Die Erhebung auf Kreta I unb dertürkisch-griechischeKrieg brohten den Frieden und die Ruhe der ganzen Balkanhalbinsel zu stören. In Gemäßheit meiner Verordnung gelang es Ihnen, bei Ihrer I ausgesprochenen Kenntnis der Geschäfte und der gerechten I Schätzung der historischen Mission, welche Rußland zugefallen ist, den eingeleiteten Verhandlungen die gewünschte Richtung zu geben und eine glückliche Lösung der Schwierig- I teilen herbeizuführen. Die Einführung der autonomen Ver- I waltung auf Kreta unter der Oberleitung des Prinzen I Georg machte, indem es eine neue Aera im Leben Kretas I markierte, den Agitationen ein Ende, welche solange die I Ruhe des türkischen Orientes trübten. Anderseits beweist I die Aufrechterhaltung der freundschaftlichen Beziehungen zu allen Mächten, den befruchtenden Einfluß der friedlichen I unb folgerichtigen Politik Rußlands. Zur Wahrung der I wichtigsten Interessen des Staates gestellt, wirkten Sie, in- I dem Sie sich den von mir gegebenen Anweisungen genau I anschlossen, an der Verwirklichung der traditionellen Bestrebung Rußlands mit, im äußersten Osten einen eisfreien Ausgang in das offene Meer zu gewinnen. Mit China ist über die pachtweise Überlassung der Halbinsel Kwangtung mit Port Arthur und Dalmy ein Einvernehmen erzielt worden, das von der Freundschaft und dem gegenseitigen Vertrauen Zeugnis ablegt,die zwischen den beiden Nachbarreichen bestehen. Dasselbe entspricht dem offenbaren Bedürfnis. Rußland als Großmacht zur See wird im Stillen Ozean ein neues Zentrum für Handels- und Industrie-Unternehmungen für die gesamte Welt schaffen. Weitere Verhandlungen, welche auf meinen Befehl mit der englischen und japanischen Regierung eingeleitet wurden, führten zum Abschluß besonderer Abkommen, welche jeden Grund zu Mißverständnissen auf politischem Gebiet beseitigen und Rußland die Möglichkeit geben, seine Kräfte der fortschreitenden Entwickelung der Wohlfahrt feiner Besitzungen im fernen Osten zu widmen. Ganz besondere Genugthuung gewährt mir, unter der Zahl der mir von Ihnen erwiesenen Dienste Ihre Bemühungen und Ihre Sorgfalt, welche Sie darauf verwendeten, um meinem innigen Wunsch, allen Völkern die Wohlthaten eines wahrhaft andauernden Friedens zu sichern, zur Erfüllung zu verhelfen. Die Ergebnisse der Thätigkeit der im Haag zusammengetretenen Konferenz geben mir die feste Hoffnung, daß eine solide Grundlage für die Verwirklichung dieses meinem Herzen so teueren Zieles gelegt ist, da alle Mächte die Lösung dieser Frage in ihrer Gesamtheit als möglich und nötig anerkannt haben. Indem ich mich mit wirklichem Vergnügen Ihrer dem Throne gewidmeten höchst nützlichen Arbeit erinnere und besonders Ihre Mitwirkung anerkenne, welche Sie der Entwickelung und Mehrung des Prestiges Rußlands durch eine glänzende Ausführung meiner Anweisungen und Absichten zum Zwecke der friedlichen Lösung der verwickelten Probleme der auswärtigen Politik gewidmet haben, betrachte ich es als eine angenehme Pflicht, Ihnen meine herzliche Dankbarkeit auszudrücken «nd verbleibe für die Zeit Ihr unveränderlicher wohlwollender aufrichtig dankbarer Nikolaus. Brüssel, 14. Januar. Alle brieflichen Meldungen aus Prätoria konstatieren die vollkommene Unfähigkeit der englischen Generale, loben indes die Soldaten. Paris, 14. Januar. Ein Telegramm aus Rom berichtet, daß während der Ausstellung der Prinz von Neapel dem Präsidenten Lonbet die Kette zum A nn uziaten-Orden überbringen wird. Wenn diese Meldung sich bestätigt, so wird Herr Lonbet das einzige, nicht monarchistische Staatsoberhaupt fein, welcher diese Kette erhält. Die Verleihung soll durch das Zustandekommen des Handelsvertrages veranlaßt sein. Konstantinopel, 14. Januar. Die Gerüchte von Ausschreitungen kurdischer Kavallerie, sowie von Plünderung und Unterdrückung der armenischen Bevölkerung werden amtlich dementiert. Konstantinopel, 14. Januar. Die Regierung verweigerte dem armenischen katholischen Bischof, sowie einem plÄl Franktu: Wechsel auf N< Prämien au Februar 2.75%, Diek( Itfernar 2.35%, Lomt 1,1'5% Notieren ge ik 194.10-193.80, 8 18-27.90, Ungar. Go 1651, Oeeterr. Conp< Düoni 4Vgi/0. U/l bis 2>/t Uhr: beim Lombarden 21 Srinbttf, 6.3an l«Uom 00,00—00 MI M, ÜüstN 00.00-00.1 Verlos, Stadt BMI 10 8. Januar. WiM 22'8 3584 5509 70' E^3A,500°Öi *250 (fr Strit 2288 9 'n «09 Sfr. 2,6,7 8 J1.,.6!22- Serie 8929 "'"Men gezogenen 3h . Mit Loncier 1886. Ziehung J Änun 1900. 9)r V U iSb $6595 73 6 ? '"Ml »ubÄ Dienstag, 16- 3«" g.m T-r. Mittwoch, II. Sen>. P- Dom Steift«. >bameS % Uhr. Erst" W luigtheater in Men: 20. Januar. %7 Uhr. Sorituri*- Außer.1 K. Drittes Wie jjenj Moor: Herr Zofe 12, Januar. 7 Uhr. ; .Win von Toledo". Jraiai. 7 Uhr. Zu Le heim'. Gew. HE" hk A Möbeni knntmo «SÄ'!8* SSt US* SD **W. eor,"iltae Whges H »li ernt < 9 bet .Ks t(r Aastei t»n^e, 'st f fjii0/ Sclegtnhtii W e'S^ M 01 welcher^ MairI ” Montag, -2- 3flnu $ Zum ersten Ma^ Ulen von Lortzing. | wiederholt. ** Winterfest der „Wanderer", G.-R.-G. — Stunden ungetrübten Genusses bereitete die Gießener Radfahrgesellschaft „Die Wanderer" ihren sehr zahlreich erschienenen Angehörigen und Gästen mit dem wohlgelunge- uen Winterfeste am Samstagabend, dem 13. er., in den schönen Räumen von Steins Saalbau. — Das von unserer Regimentskapelle unter persönlicher Leitung des Herrn 1 Musikdirektor Krauße meisterhaft durchgeführte Konzertprogramm errang den vollsten Beifall aller Anwesenden, wie auch die vortreffliche theatralische Darbietung unter gütiger Mitwirkung des Herrn Direktor Helm wahre Beifallsstürme entfesselte. Der von acht aktiven Mitgliedern der Gesellschaft im schmucken Vereinsdreß exekutierte große Reigen wi cde ohne jede Störung in geradezu schneidiger Weise gefahren, und die exakte, vollkommen fehlerfreie Durchführung desselben war ein sprechendes Zeugnis für den Ernst rund die Liebe der Teilnehmer zum schönen Radsport, wie auch diese Leistung nach verhältnismäßig nur sehr wenigen Uebungsstunden der instruktiven Fähigkeit des Fahrwartes, August Schwab ein glänzendes Zeugnis ausstellte. In gleicher Weise gefielen auch das vorausgegangene Eröffnungsfahren, sowie eine spätere Radler-Quadrille, welch letztere durch die originellen Kostüme und die brillanten Leistungen der Pseudo-Clowns auf und unter dem Rade die Lachmuskeln der Zuschauer anhaltend in Bewegung hielten. Von elfeinhalb Uhr an begann dann die „radlose Zeit", der Tanz, welcher die nimmer müden Radler und ihre Gäste bis zum frühen Morgen gegen sieben Uhr in der annimiertesten Stimmung zusammenhielt. — Aus der kurzen Ansprache des Vorsitzenden, die sich an eine vollendet schöne Wiedergabe des „Wanderer"-Marsches der Regiments-Kapelle unter der Direktion des Komponisten Polster anschloß, ist hervorzuheben, daß diese rührige Radfahrer-Gesellschaft neben den sportlichen Pflichten als Mitglied des mächtigen deutschen Radfahrer-Bundes und seines neunten Gauverbandes vor allen Dingen den kameradschaftlichen Geist und die Geselligkeit hegt und pflegt und entgegengesetzte Strömungen niemals auskommen läßt. Ter zahlreiche Besuch des Winterfestes Seitens der Gäste, insbesondere der anwesenden Vertreter des Gau- und Bezirksvorstandes, sowie der Schwester-Vereinigungen, als welche u. A. der Gießener Radfahrer-Verein, sowie die Klubs aus Wetzlar, Dillenburg und Weilburg genannt wurden, ließ erkennen, daß diese Bestrebungen als gute anerkannt werden, und die „Wanderer" werden denn auch in diesen Bahnen weiter wandeln. Einer Einladung zu einem Ausfluge für Sonntagnachmittag zum Windhofe wurde zahlreich entsprochen und den Beschluß des schönen Festes bildete ein gemütliches Zusammensein am Sonntagabend im Vereinslokale. ** Geflügel-Ausstellung. Wie wir erfahren, sind die Anmeldungen für die diesjährige Ausstellung ganz besonders reich emgelaufen, namentlich wenn man berücksichtigt, daß dieses Mal alle Tiere, welche nur zu Verkaufszwecken ausgestellt wurden, ausgeschloffen sind, unb nur solche zur Schau gelangen, von welchen der Aussteller erwartet, daß sie einen Preis davontragen. — Da die Ausgabe der hessischen Landeslotterie-Lose sich nach amtlicher Mitteilung bis in die letzte Januar-Woche verzögert, so weist die Geflügel-Ausstellung 1 hiermit nochmals auf ihre Lose hin. Aus der obigen Notiz i geht hervor, baß das zur Verlosung anzukaufende Geflügel I diesmal von besonders hohem Wert sein wird. Die Gewinne werden außerdem aus sonstigen nützlichen Gegenständen bestehen. — Den Aktionären der Zuchtstation wird es interessant sein, zu erfahren, baß von diesen Aktien tn ber letzten Vorstand'ssitzung die Nummern 17, 18, 24, 27 37k t\4r9,r^0, 53 ""d 59 zur Rückzahlung gezogen wurden und sind solche am 1. April beim Bankhaus A. Heichelheim hier etnlösbar. Erfreulich ist es, daß bereits ein Teil der Inhaber auf Rückzahlung verzichtet hat. ♦* Polizeibericht. In der Nacht vom Sonntag aus Montag wurden mehrere Verhaftungen wegen Trunkenheit, Obdachlosigkett und Unterschlagung vorgenommen. Eine Kellnerin wurde wegen lüderlichen Umhertreibens verhaftet. «Tn?" Bahnhofstraße kam es heute morgen gegen 2 Uhr zwischen jungen Leuten zu einet Schlägerei, wobei eontrug818 CmC n'^1 lebensgefährliche Wunde da- Befitzwetzsel. Herr Christian Spieß, Sattler, meister, kaufte das Anwesen des Herrn E b e r h a r d Mln a - r Neustadt 8, für 53,000 Mk. in vo? Nr „ halt ne Notiz ist hiernach zu berichtigen.) 9 nc l>. Aus dem Kreise Wetzlar. kLehrergehälter} Rur- jelt findet in mehreren Bürgermeistereien die U perlt ferung der neuen Kompetenzen an die Lehrer statt. M, wie verschieden die Lehrerarbeit in den einzelnen Ge^ meinden bezahlt wird. Das Gehalt zersälll nach dem vom 3. März 1897 in Grundgehalt, Al.erszulagen und Wohnung, wobei die örtlichen Teuerungsverbältniste w» I Grundlage bilden Men. Nun ist tar^SZ tA Auszeichnung sestgelegt, daß der Kreis Wetzlar, der ja voll ständig isoliert von den übrigen Teilen des Coblenzer Bezirks ! :rWltni|j Jj%i "7 «*l »litt, jj “tl1’ tut. für '« t» f-lbft ft” ftft. ’S ®'«* * 5’ä*s K Mta I1*1|ettl«" Ä®1«»-«. J, *' i« leibt, ’J?W \t\ Fruer *?B das Tlbiß ^we nach h^/ de- der Sium lonenzug. Dir rrtrümmert. Ws lv^earn zwü Tagen m furchtbarer ify und eisenbahn. Schnee liegt einen Schneefall, der seit eliches Whistspiel hlt, vor einiger Zeit )en Menagerie statt, eler, zu denen eine ’pitl im LölvenkSsiz fytylingt, während btn, in aller Kch # einer btt Löw id Packte bie i auf der audm nächftru luynblii zrecklichm Kampfe?, de Stäbe nach den >ie Frau aus den v aus dem käsig ge- tenspiel fand vor r Beerdigung eine# Dieser hatte die 8t arten in seinen Sara die den Sarg trug«- zur Erinnerung an ;alb hielt der Trauer- >L- viel von dem W e vier Freunde, bk spielten ein Spk! :cn. - J°h» ütibtnfW fit »« In feinem W liche Summe f« >er Bedingung, «dak an seinem Grck , Md s-ch- Ä-"" . Sitle J-Htt <* ieler «ui ««« ”®, cht, und um not La iu machen nschlichen yZ Allahs Mardfaal * hüoen Mausolea JS »roti@5 » i° bet Garnison ts M’srt -n "“"(jjspitto' ejcentrrf« Jji]jg|, ill°« alt i- enen W gjtiietenj « ■«»* J Md-; Mb-»« Eingesandt. IFm Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion keinerlei Verantwortung.) Gießen, 15 Januar 1900. Im z 9 der Bauordnung für das Volksbad ist den Angestellten bei Strafe sofortiger Entlastung untersagt, Trinkgelder anzunehmen-, jedoch ist den Badegästen gestattet, Geschenk,- für dieselben in die hierzu bestimmten Büchsen niederzulegen. Die Zeit, welche seit den ältesten Zeiten für die passendste zu derartigen Geschenken geeignet gehalten wurde, ist der Jahreswechsel und werden wohl wenig Badegäste die Gelegenheit versäumen, den Angestellten eine kleine Anerkennung in Form eines Geschenkes zu teil werden zu lassen für die Sorge, mit welcher dieselben Tag aus Tag ein für die Bequemlichkeit der Badenden wirken. Lpichlm Irr etrtinijku frtmfefurlzr Sto*ll|tnkr. Opern kraus. Dienstag, 16. Januar. 71/2 Uhr. „Rienzi". Im Ab. Gew. Pr. Mittwoch, 17. Januar. 7 Uhr. 4. Abonnement-Ko nzert unter Mitwirkung von Fräulein Marcella Lindh und unter Leitung des Herrn Kapellmeisters Or. Nottenberg. Konzertpreise. Donnerstag, 1". Januar. 7 Uhr. „Teufels Anteil". Im Ab. Gew. Pr. Freitag, 19. Januar. Geschlossen. Samstag, 20 Januar. 31/2 Uhr. Vorstellung bei ermäßigten Preisen. „Prinzessin Goldhaar". 7 Uhr. Nachtlager v. Granada. Im Ab. Gew. Pr. Sonntag, 21. Januar. 31/2 Uhr. Vorstellung bei ermäßigten Preisen. „Prinzessin Goldhaar". Außer Ab. 7 Uhr. „Barbier von Cevilla, hierauf „Cavalleria rusticana". Im Ab. Große Pr. Montag, 22. Januar. Geschlossen. Dienstag, 23. Jannar. 7 Uhr. Zum ersten Male: „Regina" oder „Die Marodeure-Oper in 3 Akten von Lortzing. Im Ab. Gew. Pr. Schauspielhaus. Dienstag, 16. Januar. 7 Uhr. „Der Bieberpelz". Im Ab. Sew. Pr. Mittwoch, 17. Januar. 7 Uhr. „Doktor Klaus". Im Ab. Gew. Pr. Donnerstag, 18. Januar. Vorstellung bei kleinen Preisen. „Madame Sans Göne". Außer Ab. Freitag, 19. Januar. Vi7 Uhr. Erstes Gastspiel des Herrn Joies Kainz vom K. K. Hofburgtheater in Wien: „Hamlet". Außer Ab. Erhöhte Pr. Samstag, 20. Januar. VtT Uhr. Zweites Gastspiel des Herrn Joses Kainz .Morituri". Außer Ab. Erhöhte Pr. Sonntag, 21. Januar. Vg7 Uhr- Drittes Gastspiel des Herrn Joses Kainz „Die Räuber", Franz Moor: Herr Josef Kainz. Außer Ab. Erhöhte Pr. Montag, 22. Januar. 7 Uhr. Letztes Gastspiel des Herrn Josef Kainz „Jüdin von Toledo". Außer Ab. Erhöhte Pr. Dienstag, 23. Januar. 7 Uhr. Zu Lessings Geburtstag: „Minna von Barnhelm". Im Ab. Gew. Pr. Ußer«ntt»achtt«-. Aufschrift her Postsendung««. t Sicherung schneller Beförderung und vestellune der Lostsenduuge» müssen aus denselben Empfänger und Bestimmung»« 0« so genau bezeichnet sein, daß jeder Ungewißheit vorgebeuat wird. Dabei find namentlich folgende Punkte zu beachten: 1. Bei Postsendunaen nach größeren Orten ist in der Aufschrift die Wohnung d«S Empfängers möglichst genau anzugeben. Auch ist eS von Wichtigkeit, daß die WohnungSangabe stets an derselben Stelle der Aufschrift, nämlich unten recht», unmittelbar unter der Angabe des Bestimmungsorte», erfolge. 2. Auf dm nach Berlin bestimmten Senkungen ist, außer kn Wohnung des Empfängers, der Postbezirk (On Nn NO. tcA m welchem die Wohnung fich befindet, hinter der OrtSbe- zetchnung .Berlin" zu vermerke». 3. Gibt e» mit dem Bestimmungsorte gleich ober ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzlich« Bezeichnung betzufügm. Welche Zusätze für die OrtSnamm im Postverkehr als maßgebend anzusehen find, ergibt fich auk dem „Verzeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautmder Post, orte", das zum Preise von 10 Pf. durch Vermittlung jeder ReichS-Postanstalt bezogm werden kann. 4. Wenn der im ReichS-Postgebiet belesene Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt versehen, dessenungeachtet aber nicht e\l allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt e8 sich, die Lage deS Orts in der Aufschrift der Sendung noch bei Näheren zu bezeichnen. Zu derartigm Bezeichnungm eignet fich die Angabe deS Staates und bei größeren Staatm bei politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. s. w.), in welchem der Bestimmungsort belegen ist, ober auch die Angabe von größerm Flüssen ((Oder), (Elbe), (Rhein), (Main) ee.j. oder von Gebirgen ((Harz), (Riesengebirge) rc.) Nickt minder find zusätzliche Bezeichnungen, wie ((Thüringen), (Altmark), Mic.1 für den Zweck geeignet. isendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist außer dem eigenllichrn Bestimmungsorte noch diejenige Post» anstalt anzugeben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an den Empfänger bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen soll. 6. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremde» Postgebiete belegen und zu den weniger bekannten Orten z« rechnen ist, fo ist außer dem Ortsnamen noch das betreffenbi Land bez. der Landesthei! auf der Sendung anzugeben. Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung eine» schleunigen lleberkunft der Sendungen an den Empfänger wesentlich bettragm, und e» liegt daher iw eigenen Interesse der Absender die Aufschriften der Sendungen 'aternach genau anzufertige». Kirchliche Nachrichten. Augustenburg einen kostbaren Kranz mit Widmungsschleife auf dem Sarge des in Primkenau beigesetzten Herzogs niederlegen lassen. Berlin, 15. Januar. Professor Quidde au» München hatte für gestern eine Versammlung gegen die Flotten-Agitatiou und den Wasser-Militarismus einberusen. Er führte aus: Viel wichtiger wie aller militärischer Tand sei die Herstellung geordneter Verhältnisse im Innern. Er verwies dabei auf die Schweiz. Die Flotten-Begeisterung sei vielfach darum so groß, weil der Kaiser sich für die Flotte interessiere. Ihm trat ein Anhänger der Flotten-Vermehrung gegenüber. Die Versammlung ging schließlich auseinander, ohne einen Beschluß gefaßt zu haben. Frankfurt a. M., 15. Januar. Gestern abend fand der dritte Volks-Unterhaltungsabend dieses Winters unter Mitwirkung des Schulerschen Männer-Korps hier statt. Als Solisten wirkten mit Fräulein Margaretha Hüttel, Fräulein Thessa Klinkhammer, Fräulein van der Vijver, Herr Karl Preuße und Herr GokleS, welcher seine eigenen Kompositionen, vorgetragen von Fräulein Vijver auf dem Klavier begleitete. Sämtliche Darbietungen wurden mit großem Beifall von dem den Saal bis auf den letzten Platz füllenden Publikum ausgenommen, und mußten sehr viele Da Capo-Stücke eingelegt werden. Der Ausschuß kann auf die Veranstaltungen dieses Winters mit Genugthuung zunückblicken. Karlsruhe, 15. Januar. Kammer sänger Fritz Plank, der vor kurzem im hiesigen Hoftheater durch einen Sturz in eine Versenkung sich verletzte, ist infolge der Verletzungen heute nacht gestorben. Paris, 15. Januar. Die hiesige jungtürkische Kolonie hielt gestern eine Versammlung ab, in welcher Uber die Zustände am Hofe des Sultans berichtet und über die Ziele der Jungtürken Beschluß gefaßt wurde. Der Schwager des Sultans, Mahmud Pascha, nahm an der Versammlung teil. LI H A S Preisverteilung LU UN S Daudet und Verkehr. Volkswirtschaft. Frankfurter Börse vorn 18, Januar. Wechsel auf New-York zu 4.21-22. Prämien auf Kredit per ult. Januar 1.25’/o, do. per ult. Februar 2.750/y, Diskonto Kommandit per ult. Jan. l.lOO/o, do. per. ult. Februar 2.350/0, Lombarden per ult. Jan. 0.50%, do. per ult. Febr. •We- Kotierungen: Kreditaktien 234.60-50 Diakon to-Kom man - iit 194.10-193.80, Staatsbahn 137, Gotthard 141.80, Lombarden 18-27.90, Ungar. Goldrente 98.40, Italiener 94, 3proz. Mexikaner 15.9», Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.19% Privat- Dkkoni 4%%. 1% bis 2% Uhr: Kredit 234.50-30, Diskonto 193.80-50 Staatsbahn —, Lombarden 27 90 27-27.20-10. Grünberg, 6. Januar. Fruchtmarkt. Weizen 15,04—15,25 Aark, Korn 00,00—00 Mk. Gerste, 14.50—00 Mk., Hafer 13,00—13 25 Aark, Erbsen 00.00—00.00 Mk., Linsen 00 Mk. Verlosungen. (Ohne Gewähr.) Stadt Brüssel 100 Fr .Lose vom Jahre 1897. Ziehung im 8. Januar. Auszahlung am 1. April 1900. Gezogene Serien: 8t. 22*58 3584 5509 7075 7130 8929 10044. Hauptpreise: Serie 7075 Nr. 3 ä 150 000 Fr. Serie 5509 Nr. 19 ä 1000 Fr. Serie »509 Nr. 18 A 500 Fr. Serie 3584 Nr. 4, Serie 7130 Nr. 20 »250 Fr. Serie 2288 Nr. 2, 9, 13, 19, 20, 25, Serie 3584 Nr. 6, »erie 5509 Nr. 2, 6, 7, 8, 16, Serie 7075 Nr. 1, Serie 7130 Nr. 1 », 6, 16, 22, Serie 8929 Nr. 11, Serie 10 044 Nr. 2, 13 je 125 Fr. »le übrigen gezogenen Nummern je 100 Fr. Kredit Foncier Egyptien, 3proz. Obligationen vom Fahre 1886. Ziehung am 15. Dezember 1899. Auszahlung am > Januar 1900. Nr. 172 536 ä 50 000 Fr. Nr. 11 931 58 833 »4 385 6 6 595 73 6 6 3 1 20 336 1 42 656 1 63 508 1 78 755 1 80 000 186 937 234 423 241 246 244 825 249 523 255 680 269 631 277 133 «0702 396 869 316235 824188 224 674 388 038 398574 ä 1000 Fr. Evangelische Gemeinde. Montag den 15. Januar, abends 8 Uhr: Bibelstunde im Konsirmandcnsaal der Jvhanneskircke. 1. Thessalonicherbrief. Kap. 4. Der Gott wohlgefällige Wandel in Heiligung und Bruderliebe Pfarrer Dr. Naumann. Wetterbericht. Ter größte Teil Europas wird heute von "hohem Truck bedeckt, welcher sich von seinem Kerne über Finnland südwestwärts bis zur Biscaya-See erstreckt. Das Barometer ist namentlich über Schlesien und Galizien gestiegen, während gleichzeitig über dem Mittelmeergebiet das tiefe Minimum fort- besteht. Infolge dieser Luftdrnckverteilung herrscht an der istri- schen Küste wieder heftige Bora. In Südwestdeutschland war am Morgen der Himmel noch bedeckt, im Laufe des Tages trat indessen Aufklaren ein. Tie Temperaturen sind überall gesunken und haben nur der Süden und der äußerste Westen Europas Temperaturen über 0 Grad. Voraussichtliche Witterung. Teils heiteres, teils nebeliges Frostwetter. Ärmste MeiöungrK. Deveicheu dcS Bureau .Herold". Berlin, 15. Januar. Der Chef des Marinekabinetts, Vize-Admiral Freiherr v. Senden-Bibran, ist vom Kaiser in besonderer Mission nach London gesandt. Er hat die Reife am Samstag früh angetreten. Berlin, 15. Januar. Ueber das Befinden der Mutter der Kaiserin wird aus Dresden gemeldet, daß die Nacht zum Sonntag ruhiger mit etwas Schlaf verlief. Das Fieber und die Atemnot sind fast behoben, das Allgemeinbefinden ist etwas besser. Berlin, 15. Januar. Der Kaiser und die Kaiserin hatten gestern am Sterbetage des Vaters der Kaiserin, des Herzogs Friedrich von Schleswig Holstein Sonderburg- Je nach Anzahl der Ende jeden Monats eingesandten Ein- scklüqe usw. von LuhrrS Wasck-Extrakt (mit rotem Band), Lunith- Seife (nut Bergmann), Luhns Salm.-Terp.-Kernseife (mit rotem Kreuz». Lustns Mond-Sesse, Luhns Kinder-Seife, Luhns Blumen« Seife usw. werden folgende Preise verteilt: 1 Preis ä Mk. 50.— in bar. | 10 Preise ä Mk. 15.— in bar. 2 Preise ä, Mk. 30.— in bar. 25 Preise: Eleg. Kaffee-Services. 5 Presse K Mk. 2 >.— in bar. | 50 Preise: Jsolier-Büceleisen. Dem fleißigsten Sammler am 1. Juli Mk. 600.—, am 1. Dezember Mk. 1200.— Extra Prämie! — Bei Einsendung von 80 oder 50 Einschlägen erhält überhaupt jeder — zu jeder Zeit — ein nützliches Geschenk! Fordern Sw im Laden oder direkt bei der Fabnk Aug. Luhn & Eo., Barmen-R., den Prospekt über Luhns Preis-Berteilung. — LuhnS Fabrikate sind in allen besseren Geschäften zu haben. 466 — In den feinsten Kreisen wird Meßmers Thee getrunken. Derselbe empfiehlt fich wegen seiner Güte und Billigkeit von Familie zu Familie weiter und gilt heute für die verbreitefle Marke. Zu Original- preisen bei den Niederlagen von Meßmers Thee. 151 Drucksachen, Rechnungen, Aacturen, Kircutare, Arieföogen, IlmfchtLge mit Airmendrnck fertigt billig Kröhl'flhe Univ.-Kuch-«. Striirtrndttrti, Schulstratz- 7. - Meyers Konversations - Lexikon (auch in Umtausch gegen Uten »Werke) sowie alle andern Bücher j liefert gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an EL 0. Sperling, Bnchhandlnng, Statt gart VII. * ÄelrililutiiiWliW Bekanntmachung. In dem Konkursverfahren über üar Vermögen der Witwe des Wipp Velten I., Marie geb. 2eun, zu Großen-Linoen, ist Termin ss« Gläubigerversammlung zur Be« Abfassung über einen mit der ^"kmsmasse des Philipp Velten II. •»STSl1nben °b»ulchli°b°nden ■dLforole ’uc Prüfung ,weier niachtraglichangemeldetenForderungen a«f Moutag bett Sv Januar 11900, vormittags 11 Uhr R-fiimmt. Gießen, den 12. Januar 1900. Großherzogliches Amtsgericht. gez. Schmidt. Sekannt gemacht: 457 Neidhark, Gertchtsfchreiber. Attförstktti Krofdorf. Montag den SS. Jaunar ■900, vormittags von 10 Uhr ab, Mrdrri im Freund'fcheu Gast- h»use zu Krofdorf öffentllch meiftbietenb verkauft: Tchutzb. Waldhaus. Münzen- ha» Dtstr. 64 und Lindenschied Dtstr. 5öb. Buchen: 694 rm Scheite U»d Knüppel, 619 rm Rsr. 460 Kekamstmachung. In dem Konkursverfahren über das Vermögen des Restaurateurs Leopold Schütz zu Gießen hat der Gemeinschuldner die Einstellung des Verfahrens beantragt. Der Antrag liegt mit den zustimmenden Erklärungen der Konkursgläubiger, deren Forderungen angemeldet usb festgestellt sind, auf unserer Gerichtsschreiberei zur Einfickt der Konkursgläubiger offen, welche binnen einer mit dieser Bekanntmachung beginnenden Frist von einer Woche Wtder- spiuch gegen denselben erheben können. Gießen, den 12. Januar 1900. Großherzogliches Amtsgericht, gez. Neuenhagen. Bekannt gemacht: 458 Neidhart, Gerichtsschreiber. Die Kostverstkigerntig vom 9. und 11. d. Mts. in der Oberförsterei Schiffenberg ist genehmigt. Die Adfuhrscheine können vom 24. Januar an bei Großh. Rentamt Gießen bezogen werden. Die Ueberweisung des Holzes erfolgt Donnerstug den 25. Januar, morgens 8 Uhr. Gießen, den 13. Januar 1899. Großh. Oberförsters Schiffenberg. Heyer. 462 Hol^verfieigerung. Donnerstag den 18. Januar l. I., vormittags 9 Uhr, soll im Ruppertsburger Gemeindewald, Distrikte Rüden und Buchwald, folgendes Holz vrrsteigert werden: 330 Fichtenstämme mit 125 fm Inhalt, 540 Fichten-Derbstangen mit 33 fm Inhalt, 288 Fichten Reisstangen mit 4,5 fm Inhalt, 55 rm Buchen-Scheitholz, 22 „ Buchen Knüppelholz, 14 „ Eichen-Knüppelholz, 80 „ gemischtes Knüppehholz, 194 „ Buchen- und Eichen-Reisig, 92 „ Nadel - Stammreistg in Schichten, 57 , Buchen- und Nadel-Stöcke. Eine große Quantität Nadel-Retsig in Abteilungen. Das Brennholz wird teils vor-, teils unvorgezeigt versteigert und erteilt der Forstwart Steinbach da- hier nähere Auskunft. Zusammenkunft ist im Distrikt Röven oben bei der Eisenfteingrube. Ruppertsburg, den 12. Jan. 1900. Gr. Bürgermeisters Ruppertsburg. Lehr. 461 Hohversteigerung. Freitag den 19. d. Mts. wird im hiesigen Gemeindewald Distrikt Ametser, folgendes Holz versteigert: 44 Eichenstämme, 26 bis 51 cm Durchm. und 3 bis 13 m Länge — 27,74 fm (hiervon sind einige Stämme zu Schnittholz geeignet), 66 rm Buchen-Scheit, 44 „ Buchen-Knüppel, 40 „ Buchen-Stöcke, 1300 Buchen-Wellen, 50 rm Eichen Scheit, 29 „ Eichen-Knüppel, 76 „ Eichen-Stöcke, 1890 Eichen-Wellen. Die Zusammenknnft ist vormittags 10 Uhr auf der Kreisstraße Gießen —Leihgestern an der Rehschneise. Großen-Linden, am 12. Jan. 1900. Gr. Bürgermeisterei Großen-Linden. Leun. D?.it ucrhiutfen 0185] Mehrere Arbeitspferde und ein Halbverdeck mit Geschirr zu verkaufen._______Grünbergerstratze 24. Leichter, gut erhaltener Landauer preiswert zu verkaufen. 447 Hoflohnkutscher Huhn. ® ächte Sodener — Mineral-Pastillen sind das wirksamste Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Katarrh, sowie alle Reizungen der Athmungs- Organe. Für nur 85 Pfg. per Schachtel zu erh. in allen Apotheken u. 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Mts., abends 8 h. c. t., im Cafe Leib stattfindenden • 469 rest-Konuners die hiesigen und auswärtigen alten und jungen Burschenschafter geziemend einzuladen. 91 Montags Die „„tot non 2n •** Abesttlluns Htboftio"» Esp'di Schuld gk- Der Giessener D. C, Alemannia. Germania. Der Marburger D. G. Alemannia. Arminia. Germania. 472] Ein schwarz-gelber Dachshund entlaufen 459 Gießen, dm 15. Januar 1900. 473 & sind zu Waffel 468 39 mieten. Schillerstraße 23. 467 Benzberg 000000000000000030000000 Restauration Steinmeyer 0184 Personen: Frau Eva Agnes Hammer. u Barbara. Wirtschafterin, Frieda Kruse. Ursel, Magd, P Zimmermann. Verantwortlicher Redakteur: H. Koegler. - Druck und B.rl.g dn Brah!>,ch-u Unw-rfit-IS-Buch. uud Stnudruck.ni SheM.höchst Q '^siUng von Betri Ullb zu Beiträgen < Gauzen eine Sum 5M,000 Mk. D k,»K' d'eier S^en KZ-!- leite, sm“9 Pj