M», bi«,' Moflene , .Non bernti t >ben, belieben ^.Mer JjMUtotnta WO Ml. Auch kW s dm günstigsten 8tfc Station und Loh«, i M., sofort einte> . iungtt, gesucht. „ ephan, Wagens^ roBen^ujftt. iteimnelzei und Winterarbnl. t'-1 Kortin, W, M imnetzgesM ein Meiler,, M J»? MW Benin t Ts. cht gesucht. •uttifltn Äannr biÄ beMr k 4, AuBdhei» idüuM fotnann ■»«Äff KkB Sil srr. 137 Erstes Blatt. Freitag den IS^Juni 190® Gießener Anzeiger General-Anzeiger Ner»S»,rel- vtrrirljährl. Ml SM monatlich 75 Pfg. mit Bringrrlohu; durch b« Abholcftrlln, Vierteljährl. Mk. IM monatlich 65 Pfg. Bei Postbezu- Mk. 2,40 vierteljLhrl. mit Bestellgeld. Alle Nnzeigen-BermittlungSstellen deS In« und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. ZellenpreiS: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. U»««tz»e ih Anzeigen zu der »aehmittagS für den felfllin *«fl erscheinenden Nummer bis vor«. 10 Nh». WGtistilungen spätestens abend- »orher. trf4*HWreK Mr. 7. GrMsbeüa-r«: Gießener Famttiendlätter, Der hessische Landwirt, Mütter für hessische DoiKsKun-e. Adresse für Depeschen: Anzeiger -irßM. Fernsprecher Nr. 5L —gl Amtlicher Teil. Steckbrief-Erledigung. Der gegen den Ersatz-Reservisten Karl Magel von SolmS-JlSdorf wegen Entziehung der gerichtlichen Aburtei- l»ng unter dem 28. Mai 1900 erlassene Steckbries ist erledigt. Gießen, 12. Juni 1900. F. d. d. a. B. K. Stephan. Politische Tagesschau. Der Großherzog Peter von Oldenburg ist nm 13. d. M. in seiner etwa zwei Stunden nördlich von der .Stadt Oldenburg vvn weiten schönen Laubwäldern umgebenen Sommerresidenz Rastede nach kurzer Krankheit gestorben. .Großherzog Nikolaus Friedrich Peter war am 8. Juli 1827 geboren, hat also ein Alter von 73 Jahreffi erreicht. Vor vier Jahren verlor er durch den Tod seine jfc mahlin, eine geborene Prinzessin von Sachsen-Altenburg, mit der er in seinem weltentrückten, verkehrsfernen Lande, bä«? er alljährlich nur einmal zu verlassen pflegte, um in Italien monatelangen Aufenthalt zu nehmen, in patriarchalischer Zurückgezogenheit eine überaus glückliche Ehe geführt hatte. Er war geliebt und verehrt von dem gesamten Oldenburgischen Volke, einem vortrefflichen, kernigen Menschenschläge von starrer Geradheit uno steifem Rückgrat. Dem Tode seiner Gemahlin war der Tod seiner Schwiegertochter, der Gemahlin des Erbgroßherzogs, einer Tochter des berühmten deutschen Heerführers Prinzen Friedrich Karl von Preußen, kurz vorhergegangen, und noch in demselben Jahre starb auch sein Halbbruder, der Herzog Elimar, der auf seinen österreichischen Gütern in reger Beschäftigung mit der Dichtkunst, vornehmlich der dramatischen, gelefbt hatte. Das war eine Fülle schwerer Schicksalsschläge für den greisen Fürsten, von denen er sich nicht mehr erholen sollte. Ein freudiges Ereignis für ihn war es noch, als ihm im Jahre 1897 aus der zweiten Ehe seines ältesten Sohnes, des Erbgroßherzogs, mit einer mecklenburgischen Prinzessin ein Enkel und späterer Thronerbe geboren wurde. — Großherzog Peter war ein für die Künste be- oeisterter Herr. Auf seinen Jtalienreisen versäumte er nie, gic Hnuptstätten der antiken und Renaissance-Kunst immer wieder zu besuchen. Fast in jedem Jahre weilte er ein paar Tage in München zum Besuche der dortigen KunstauÄ- stellungen, und kaum ein Abend verging im Winter, an dem man ihn nicht im recht respektabel geleiteten Großh. Theater zu Oldenburg, «an! das sich Erinnerung en, an Eduard Aevrient und Julius Mosen knüpfen, in seiner Loge fitzen sah. Aus seinen reichen Privatsammlungen stellte krin der Gemäldegallerie des Kunswereins zu Oldenburg läafia bedeutende Kunstwerke, so u. a. Radiermngen des von ihm ff ehr geschätzten Max Klinger, zeitweise zur all- 2Us"d^Größherzog August am 27. Februar 1853 ge- slprben und sein ältester Sohn der Großherzog Peter, tue Reaierung gekommen war, fand diefer das erst kurz uvor in Kraft getretene Staatsgrundgesetz vor, das zu Ln freisten Verfassungen im deutschen Reiche gehört. Der Mo sch er zog trat sofort mit aller Entschiedenheit auf den Boden d^str Verfassung und hat es seitdem vortrefflich« verstanden die Entwickelung des Landes auf Grundlage dieser Verfassung zu fördern. Den Gemeinden wurde weit- Äe &lbftoerroaltung verliehen der Pflege der Staats- tabnen der Land- und Wasserstraßen unausgesetzte Sortz- ialt zugewandt, die Unterrichtspflege auf cme hohe Stufe wuporaehoben/ vor allem aber st für die Hebung und Mrberuna der Lanbwirtschast au, den manmgjachstcn Ge- dteten der Gesetzgebung und Verwaltung außerordentlich «l geleistet worden. Außerhalb Oldenburgs hat man nie vergessen wie sehr in schwierigsten politischen Zeiten Groß- ierzog Peter stets ein Unermüdlicher Förderer deutscher Einheit unter preußischer Führung gewesen ist. Es darf !vvhl daran erinnert werden, wie schon bei dem jungen krbgroßherzog die dänischen Lockungen an fernem strengen ^iptsaewhl und seiner ausgeprägten deutschnationalen Ärsinnung scheiterten, und wie selbst die für einen jungen Unzen verführerische Aussicht auf einen Königsthron ihn von seinem Wege abbrachte. Bei der stillen unb ^ehm bescheidenen ^Art des Großherzogs ist es nur ^Sn Eiu«weihteu vollaus bekannt, wie sehr er auch ^ während seiner ganzen RegierungsM alle Bestreb- auf eine Einigung der deutschen Staaten und aus ^Bildung und Stärkung des deut,chen Reiches unter- aiini bat Sibon im Fahre 1853 legte er durch die »1 taituna ‘eines Heinen Gebietes an dem Jadebusen den XX/nb zu dem spateren deutschen Kriegshafen, »ohte 1854 trat er, sehr zum Nutzen der oldenburgischen Jm-ufkrie, dem deutschen Zollverein bei, 1866 schloß er sich! rückhaltlos dem neugebildeten Norddeutschen Bunde an, und im Juli 1867 führte er die oldenburgischen Truppen in das preußische Heer über. Im letzten Kriege haben sich die oldenburgischen Truppen unter dem Prinzen Friedrich Karl ganz besonders ausgezeichnet. Niemals hat Großherzog Peter versagt, wo es galt, Opfer für die Kräftigung des deutschen Reiches zu bringen. Großherzog Peters Nachfolger ist der bisherige Erb- grpßherzog Friedrich August, geboren am 16. November 1852, ein durch die außerordentliche Leutseligkeit, Schlichtheit, Einfachheit und Gradheit seines hervorragend liebenswürdigen Charakters und seine Mildthätig- keit in seinem Lande höchst populärer Herr. Bekannt ist sein besonders lebhaftes Interesse für die deutsche Flotte. Auf seiner Nacht „Lensahn", benannt nach einem seiner Güter, pflegt er häufig größere Seereisen zu machen. Er ist kgl. preuß. Generalleutnant a la suite des 1. Garde- Dragoner-Regiments Königin von Großbritannien und Irland, des oldenb. Drag.-Regts. Nr. 19, dessen Kommandeur er Jahre lang gewesen ist, und des 2. Seebataillons. Aus seiner ersten Ehe mit der schönen preußischen Prinzessin Elisabeth ist er Vater der jetzt int Alter von 21 Jahren stehenden noch unvermählten, liebreizenden Herzogin Sofie Charlotte. Sein einziger Bruder, Herzog Georg Ludwig, geboren 1855, ist unvermählt geblieben. Die Nachricht vom Tode seines Vaters erreichte den jetzigen Großherzog Friedrich August in Christiania, von wo er heute in der Hauptstadt seines Landes eintreffen wollte. Aus Anlaß der Konitzer Vorfälle hat der Rabbiner Dr. Feßler die Vertreter der alttestamentlichen Disziplinen an der evangelischf-theologischen Fakultät zu Halle UM eine Antwort auf die Frage gebeten, ob im Judentum auf Grund von Schriften oder Ueberlleferung die Verwendung von Christenblut zu Religions-Gebräuchen gefordert wird. Die darauf erteilte Antwort) lautete: „Die Unterzeichneten bestätigen gern, daß das Gerede von jüdischen Geheimschriften auf leichtfertigenBer- dächtigungen beruht. Vielmehr ist es eine Thatsache, die für den Kundigen nicht erst eines Beweises bedarf, daß es innerhalb des gesamten Judentums weder eine schriftliche noch eine mündliche Tradition giebt, welche kundigen Christen zugänglich wäre. Ergebenst Prof. Dr. theol. E. Kautzsch, Professor Dr. theol. Rothstein". Auf dem vorjährigen in Rom abgehaltenen Kongresse bet Orientalisten, an dem Dr. Kautzsch sich hervorragend, beteiligt hat, wurde auf seinen Antrag folgende Erllärung angenommen: „Die zum XII. internationalen Kongreß in Rom ver- fammelten Orientalisten erachten es angesichts neuester Vorgänge ftir ihre Pflicht, auszusprechen, die Beschuldigung, daß jemals durch irgend welche für Anhänger der jüdischen Religion geltende Vorschriften die Benutzung von Christenblut für rituelle Zwecke gefordert oder auch nur angedeutet worden war, sei eine schlechthin unsinnige und des ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts unwürdige. Die Wirren in China. Bis zur Stunde liegen nur wenige neue Nachrichten über die Wirren in China vor, aber auch sie werfen kein günstigeres Licht auf die Lage als die früheren. So halt der amerikanische Konsul in Tschinkiang, dem wichtigen Vertragshasen am Schnittpunkt des Yangtse-Kiang mit dem Kaiserkanal, am 12. ds. telegraphiert, daß eine große Anzahl zu einem Geheimbund gehörender Eingeborenen sich in der Nähe der Stadt aufhalte, und daß große Besorgnis herrsche. Ferner wird der Times aus Peking vom 12. ds. gemeldet, Soldaten der Leibgarde der Kaiserin hätten den Kanzler der japanischen. Gesandtschaft ermordet. Diese Meldung ist nicht nur ein neues Zeichen dafür, daß der Fremdenhaß in der Umgebung der Kaiserin bis zu einem Fanatismus, von dem alles zu erwarten, gereift ist, sondern sie eröffnet auch die Aussicht auf neue politische Verwicke> tun gen. Die Kanzleivorsteher gehören zwar nicht zum diplomatischen Personal der Gesandtschaften, aber sie genießen wie dieses das Recht der Exterritorialität. Somit stellt sich die Ermordung des japanischen Kanzlers als eine Verletzung des Völkerrechts bar, die durch die Eigenschaft der Mörder sowohl wie dadurch, daß die Kanzleibeamten infolge ihres Verkehrs mit dem Publikum allgemein bekannt zu sein pflegen, noch ein erschwerendes Gepräge erhält. Selbstverständlich wird und muß die japanische Regierung darauf bestehen, daß für diese Mord- that Sühne geleistet wird, und zwar wird sie sich nicht daran genügen lassen können, daß nach chinesischem Mißbrauch irgend ein armer Teufel statt der Schuldigen vorgeschoben und einen Kopf kürzer gemacht wird, sondern sie wird verlangen, daß jene Soldaten der Leibgarde selbst nach den japanischen Rechtsanschauungen bestraft werden. Der Fall bietet eine gute Gelegenheit, die Gesinnungen bet chinesischen Regierung einer stichhaltigen Prüfung zu unterziehen, vielleicht aber hat der Fremdenhaß schon solche Wurzeln im Volke geschlagen, daß die Kaiserin nicht wagen kann, die Mörder preiszugeben, ohne den Fanatismus gegen sich selbst zu richten. Verfehlt aber wäre es und würde den ganzen Erfolg der mllitärischen Aktion der Mächte in Frage stellen, wenn Japan die Mordthaten benutzen wollte, um China zu politischen Zugeständnissen' zu drängen. Japan hat sich, soweit bis jetzt bekannt, ohne Verfolgung anderer Zwecke als der Wahrung seiner Interessen den Mächten angoschlossen, deshalb ist es auch nicht wahrscheinlich, daß eine Meldung der Times aus Shanghai, wonach der japanische Gesandte dränge, die Provinzen Tschekiang, Fokien und Kiangsi als javanische Einflußbezirke anzuerkennen, in dieser Form richtig ist. Fokien und Kiangsi fallen unter den Bezirk, in dem daS Einflußrecht Japans vermutlich nicht bestritten werden wird, a'ber der Versuch, dieses Recht auch auf Tschekiang auszudehnen, würde eine Unfreundlichkeit gegen Italien bedeuten, das sich, wenn auch vergebens, bemüht hat, diese Provinz als seine Interessensphäre anerkannt zu sehen. Eine Pekinger Drahtung der „Morn.-Post" sagt: Der Kaiser und die Kaiserin erließen ein neues Edikt, das die Verhaftung der Rebellen und die Unterdrückung der Unruhen befiehlt.. In Peking sind bislang keine Unruhen vorgekommen. Der Tientsiner Bericht-Erstatter der „Daily Mail" glaubt, die Vertreter der Mächte würden auf Entlassung der fremdenfekindlichen Ratgeber der Kaiserin bestehen. Den nach Peking unterwegs befindlichen Truppen seien von den Boxern, bislang keine Hindernisse bereitet worden, die Fremden in Peking waren am 11. Juni noch unbehelligt. -*• Eine Shanghaier Times- Drahtung sagt, ein Telegramm des Tsunglt-Namen an den Gouverneur von Nganwhei vom 9. Juni melde, daß Rußland im Begriff sei, eine aroße Str sit macht nach Peking zu bringen. Auch das „Bur. Dalziel" meldet jetzt, 4000 Russen landeten in Chingwantao. Es verlautet, daß sie dort Befehle abwarten, weil Japan die chinesische Regierung davon verständigt habe, daß es zweimal soviel Truppen als Rußland auffcietefl würde, wenn russische Truppen Peking besetzten. Der Berliner Berichterstatter des „Standard" drahtet, es werde ihm aus vortrefflicher Quelle versichert, daß keine Ursache für Besorgnisse vorhanden sei, wenn Rußland mehr Truppen als andere Mächte nach China senden sollte, da eine Verständigung dahin erzielt würde, daß es dazu imi Notfälle ermächtigt sei wegen der Nähe seiner Truppen, —t Das Dalzielsche Bureau meldet aus Shanghai: Nach deU letzten Nachrichten aus Peking soll ein aus Tausenden bestehen- derMob die Ges an d t sch af ts st r a ße belagern. Die Soldaten fraternisiern mit dem Mob, doch fürchte sich General Tungfnhsiang die ausländischen Wachen anzugreifen. Die ausländischen Truppen hätten auf dem halben! Wege zwischen Tientsin und Peking einen Zusammenstoß mit den Boxern und chinesischen Soldaten gehabt und circa 60 derselben erschossen. — Zwei der internationalen Züge sind in Los a angehalten worden, wo die Bahn aufgerissen war. Die europäischen Matrosen sind mit der Ausbesserung der Strecke zwischen Lofa und Langfang be- scl-äftigt. Ein Boxer wurde verhaftet, als er gerade Feuer an eine Holzbrücke legte. In der Nähe lagen zahlreiche Leichen, von denen man annimmt, daß es diejenigen der von den Truppen Niehs getöteten Boxer sind. Ein fünfter Eisenbahnzug ist mit Proviant für die Truppen abgegangen. Man hegt Befürchtungen für das Schicksal der Fremden in Peking. Die Absonderung Pekings dauert fort. Sämtliche telegraphischen Post- und Eisenbahn-Verbindungen sind abgeschnitten. Die Ausländer in Tientsin und Tschifu sind bewaffnet. Am Montag versuchten bei Langfang 2000 Boxer eine britische Patrouille von 16 Mann abzuschneiden, die zwei Meilen vorr dem Zuge, der die ftemden Truppen nach Peking brachte, die Spitze bildete. Englische Matrosen eilten zu ihrer Hilfe herbei und eröffneten ein heftiges Feuer. 40 Boxer wurden getötet und verwundet. Auf britischer Seite wurde niemand verletzt. Die europäischen Truppen verfolgten die Boxer und nahmen zwei Dörfer. Die Bahnlinie ist stark beschädigt. Die Expedition zählt gegen 2000 Mann: 915 Engländer, 350 Deutsche 300 Russen, 158 Franzosen, 104 Amerikaner, 51 Japaner, 40 Italiener und 25 Oesterreicher. Der „Wostotschny Wjestnik" erfährt aus zuverlässiger Quelle, daß eine russische Schu tz tr upp e an betSime der mandschurischen Eisenbahn einen blutigen Z u s a m - menstoß mit einer chinesischen Soldatenabteilung gehabt habe. Auf russischer Seite seien ein Offizier und drei Soldaten gefallen, auf chinesischer Seite em Offizier und neun Soldaten. Tie chinesische Regierung anhand -■. einen, Beamten, der die Angelegenheit zu untersuchen und biet Schuldigen zu bestrafen beauftragt ist. Telegramme deS Gietzeuer Anzeiger-. Loudo«, 14. Juni. Aus Port Arthur wird gemeldet, 2000 Russen haben sich in Taku eingeschifft. London, 14. Juni. ES geht das Gerücht, daß 25000 Gewehre und zwei Millionen Patronen, welche die chinesische Regierung im vorigen Jahre in Deutschland bestellt hatte, gegenwärtig im Besitze der Rebellen seien. London, 14. Juni. Aus Shanghai wird gemeldet: Gerüchtweise verlautet, die Kaiserin-Mutter habe den Vertretern der Großmächte versprochen, die Ruhe wieder herzustellen, wenn die Vertreter ihre Truppen zurückziehen. Wien, 14. Juni. Oesterreich-Ungarn entsendet ein zweiteSSchiss nachChina.daS auch Landungstruppen mitbringt. New-York, 14. Juni. Ein Telegramm berichtet die Ermordung des amerikanischen Missionars, der die Methodisten-Station Tschung-Hei leitete. Manila, 14. Juni. Eine amerikanische Truppen- AbLeitung ist nach Tientsin abgefahren. Weitere amerikanische Truppen sollen folgen, ebenso Dampfer mit Munition und Lebensmitteln. Der Krieg in Südafrika. Lord Roberts hat wieder Lebenszeichen gegeben, und seiner Meldung, die aus Pretoria vom 12. Juni datiert ist der Vermerk beigesügt, daß sie über Kroonstad gegangen, rin Beweis, daß die nach Süden führende Telegraphenlinie wieder hergestellt ist. Die Meldung lautet: „Methuen marschierte heute (am 12.) nach dem Rhenosterfluß, wo er einen vollständigen Sieg über De Wet davontrug. Er bemächtigte sich des feindlichen Lagers und zerstreute den Feind nach allen Richtungen. Methuen und Kitchener marschierten heute in der Richtung auf Kroonstad." Der Rhenosterfluß schneidet 75 Kilometer nordöstlich Kroonstad die Bahnlinie. Dort machte De Wet bereits am 23. Mai den Engländern den Uebergang streitig. Er war es offenbar auch, der den Anschlag gegen die rückwärtige Verbindung des englischen Hauptheeres ausführte; wenn er jetzt die Brücke über den Rhenoster gründlich zerstört hat, so dürste er seinen Zweck, die Bahnverbindung für eine zeitlang zu stören, erreicht haben. Interessant ist daß Lord Kitchener, der Generalstabschef, wieder einmal fern vom Oberbefehlshaber weilt. Eine Depesche Lord Roberts aus Pretoria vom 12 d. MtS., in der der Sieg über Dewet gemeldet wird, berichtet aussührlicher: Pretoria und Johannesburg sind vollkommen ruhig. Nach der Uebergabe Pretorias ging General Botha nach einer 15 Meilen östlich von der Straße nach Middelburg gelegenen Stellung zurück. Ich erteilte den Befehl, Botha am 11. d. M. anzugreifen, da aber seine Stellung in der Front thatsächlich unangreifbar war, umging die Division French sie zu unserer Linken und Hamilton zur Rechten. Beide stießen auf großen Widerstand. Vor Einbruch der Dunkelheit gelang es zwei Infanterie- Bataillonen von Hamiltons Streitmacht, beinahe den Schlüssel der Verteidigungsstellung des Feindes auf der Linken zu gewinen. Die Truppe erhielt den Befehl, auf dem gewonnenen Boden zu bivakieren. Die das Centrum einnehmende Division Po.le-Carew rückte zur Unterstützung Hamiltons auf die Nachricht, daß die Oranjeburen den Uebergang der Engländer über den Vaalfluß sich zu Nutze machten, um unsere Verbindungslinie abzuschneiden, vor. Ich sandte Kitchener mit den verfügbaren Truppen ab, um nach Süden vorzudringen, und sich in der Nähe Heilbrons mit Lord Methuen in Verbindung zu setzen. Am Abend des 10. Juni vereinigte sich Methuen mit Kitchener bei Boedesort-Road-Station. Sie marschierten am folgenden Tage nach dem Rhenosterflusse, wo Methuen einen vollständigen Sieg über Dewet errang und deffen Lager eroberte, und die feindlichen Truppen nach allen Richtungen zerstreute. Am 12. Juni marschierten Methuen und Kitchener auf Kroonstad. Lord Roberts fügt seiner Meldung hinzu: „Die Regierung Ihrer Majestät braucht keine Befürchtung über die Sicherheit der Armee in Südafrika zu hegen. Der Feind errang einen kleinen Erfolg, welcher bedauerlich ist, aber bald wieder wett gemacht werden soll. Die Instandsetzung der Bahn wird nicht viel Zeit erfordern. Ich bin jetzt imstande, die Linie zwischen Pretoria und dem Rhenoster mit starker Macht zu halten. Lord !Methuen wird bei seinem Vormarsche die Linie bewachen. Hunter soll heute, am 12., in Potschefstroom eintreffen, derselbe wird dann nach Johannesburg weitergehen. Ich habe mich auch mit Buller verständigt, der zweifellos bald durch die Anwesenheit seiner Truppen auf dem Schlachtfelde sich fühl- bar machen wird. Die Verluste am 11. d. Mts. sind, wie ich hoffe, nicht ernst. Unter den Toten befindet sich der Earl of Airlie. Kroonstad ist völlig sicher." Endlich telegraphiert Lord Roberts aus Kotbosch vom 12. d. MtS.: Die Verluste Lord Methuens bei dem gestrigen Kampfe betragen: 1 Mann tot, 18 verwundet. Das Derbyshire-Regiment hatte am 7. d. Mts.: 36 Tote und 104 Verwundete. Die Verwundeten befinden sich sämtlich in dem Yeomanryhospital, das von den Buren genommen war, dessen sich Lord Methuen aber wieder bemächtigte. * * * Telegramme deS Gießener Anzeigers. Louden, 14. Juni. Der Dampfer „Mavin" von der ostindischen Linie hat gestern den Hafen Fiume mit 500 Pferden verlassen, die für englische Rechnung angekaust wurden und nach Südafrika transportiert werden. In Ungarn sollen angeblich noch weitere 3000 Pferde für den englischen Heeresbedars angekaust worden sein. London, 14. Juni. „Daily Expreß" meldet auS Lorenzo Marquez vom 12.: Gerüchtweise verlautet, die englische Regierung habe den Buren-Generälen Botha und Delarey auf indirektem Wege eine Pension von 12500 Pfund Sterling angeboten, wenn sie die Waffen niederlegen würden. In Regierungskreisen versichert mau, von diesem Vorschläge keine Kenntnis zu haben. Loudon, 14. Juni. Nach einer Meldung aus Vry- burg zieht sich eine Abteilung von etwa 1000 Buren mit 30 Wagen vor den Truppen des Generals Warr en zurück. Sie befinden sich augenblicklich in Kuruman. Loudon, 14. Juni. Ueber 3000 Frauen hielten gestern in QueenShall eine große Versammlung ab, worin sie gegen den Krieg protestierten und eine Beendigung deS Konfliktes forderten. Es wurden vier Tagesordnungen angenommen. In der ersten verurteilen sie den Krieg und die schlechte Politik der Regierung, in der zweiten protestieren sie gegen den Versuch, die Freiheit des Volkes zu beeinträchtigen, die dritte spricht sich für die Erhaltung der beiden Buren-Republiken auS und die vierte spendet den Buren-Frauen den Ausdruck der Sympathie ihrer englischen Schwestern. Loudon, 14. Juni. Aus Leriva wird gemeldet: Ein Offizier und mehrere Soldaten, die von General Clery in Begleitung eines einflußreichen Burghers in die Umgebung gesandt wurden, angeblich um die Ergebung einer Anzahl Buren eutgegenznnehmen, find nicht zurück- gekehrt._________________________________________ Deutsches Reich. Berlin, 13. Juni. Wie man aus Homburg v. d. H. .neidet, machte der Kaiser heute vormittag einen! Spazierritt nach foer Saalburg, wo er im Römer- Kastell unter Führung des Baurats Jacobi zweieinhalb Stunden blieb und während eines Gewitters in der Porta decumana Pläne besichtigte. Die Kaiserin Friedrich traf gegen 12 Uhr von Schloß Friedrichshof zur, Frühstückstafel in Homburg ein. Das Kaiserpaar wird morgen zur Feier des Geburtstages der griechischen Kronprinzessin an der Mittagstafel in Schloß Friedrichshof teilnehmen. — Das Prinzenpaar Adolf von Schaumburg-Lippe ist heute in Cronberg eingetroffen. — Der Kaiser richtete an die Direktion der Hamburg-Amerika-Linie auf den telegraphischen Glückwunsch zur Annahme der Flotten-Vorlage folgende Antwort: „Ich danke Ihnen für Ihr Telegramm. Ich that mein Bestes und bin dankbar und hoch erfreut, zum Ziele gelangt zu sein. Der treuen und unermüdlichen Hilfe aller meiner Mitarbeiter lasse ich dabei in Dankbarkeit alle Anerkennung widerfahren. Nun aber weiter, daß unsere Flotte auch bald wirklich achtunggebietend auf dem Meere erscheinen kann, -um als Kräftezuwachs in meiner Hand der Welt den Frieden zu bewahren!" Wilhelm. — Prinz Friedrich Leopold von Preußen, der, wie mitgeteilt, zum Inspekteur der 4. Kavallerie- Inspektion ernannt worden ist, hat sich von Kassel zur Uebernahme seines neuen Kommandos nach Potsdam begeben, wohin auch die prinzliche Hofhaltung verlegt wird. Zum Nachfolger des Prinzen im Kommando der 22. Division ist Generalleutnant v. Rabe, bisher Kommandeur der 35. Kavallerie-Brigade ernannt. — Das preuß. Staatsmini st erium trat heute nachmittag unter dem Vorsitz des Fürsten Hohenlohe zu einer Sitzung zusammen. — Dem Staatssekretär pes Reichsmarineamtes, Vize- Admiral Tirpitz, ist, wie der „Reichsanzeiger" meldet, der erbliche Adel verliehen worden. Ferner veröffentlicht der „Reichsanzeiger" eine Reihe weiterer Auszeichnungen an hohe Marine-Offiziere. U. a. erhielt der Direktor des technischen Departements im Reichsmarineamt, Kvntre-Admiral Diederichsen, den Roten Adlerorden 2. Klasse mit Eichenlaub. Die Verleihung des Adels an den Staatssekretär Tirpitz, sowie eine Reihe Ordensverleihungen an seine Mitarbeiter bei der Flottenvorlage, darunter die Fregattenkapitäne v. Heeringen und Capelle, hängen selbstverständlich mit der Annahme des Flottengesetzes zusammen. — Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung den Entwurf einer Novelle zum Gesetz betr. die deutsche Flotte vom 10. April 1899, ferner den vom Abg. Müller- Fulda eingebrachten Gesetzentwurf wegen Abänderung des Reicksstempelgefetzes, sowie den von dem Abg. Bassermann u. Gen. eingebrachten Antrag wegen Abänderung des Zolltarifgesetzes in der Fassung der Reichstagsbeschlüsse angenommen. Die Vorlage betr. Besetznng von Stellen der juristischen Mitglieder des Reichsmilitärgerichts, des Obermilitäranwalts und der Militäranwälte mit Ausschluß der Stellen des bayerischen Senats wurde den zuständigen Ausschüssen überwiesen. Der Vorlage betr. Ausprägung von Reichssilbermünzen und der Vorlage betr. Außerkurssetzung der Reichsgoldmünzen zu fünf Mark wurde die Zustimmung erteilt. — Die offiziöse „Berliner Korrespondenz" bespricht in einem längeren Artikel die Annahme des Flottengesetzes. Durch die Annahme des Flottengesetzes, heißt es in dem Artikel, hat der Reichstag bekundet, daß auch er von der Ueberze^ugung durchdrungen ist, daß Deutschland nicht nur zu Lande, sondern auch zu Wasser derartig gerüstet sein muß, daß es bei etwaigen Konflikten nicht von der Gnade anderer Völker abhängig ist. Das deutsche Reick), wie es 1866 und 1871 geschaffen worden ist, hatte zunächst nach außen hin die Aufgabe, eine ihm gebührende Stellung zu behaupten. Die deutsche Politik war Festlandspolitik, die als Hauptpunkt die Er-. Haltung des europäischen Friedens im Auge hatte und sich deshalb auf die Armee stützte. Ihre Sorge war die Ausbildung der Landmacht, die einer entsprechenden Seemacht trat dem gegenüber zurück. So blieb es der gegenwärtigen Generation Vorbehalten, das in früheren Jahrzehnten Versäumte nachzuholen. In einer langen, dreißigjährigen Friedensära hatte sich die deutsche Volkswirtschaft mächtig entwickelt, eine bleibende Exportindustrie, war entstanden und der deutsche Handel nahm einen ungeahnten Aufschwung. Ein neues merkantilistisches Zeitalter schien angebrochen, überall strebten die Völker über ihre Grenzen hinaus, und auch Deutschland begann, sich ander Erwerbung von Kolonien zu beteiligen. Die Zeit der europäischen Festlandspolitik war vorüber. Deutschland mußte deshalb zu der Einsicht gelangen, daß für d!e auftretenden politischen Probleme sein Landesherr nicht ausreiche, daß es sich dasjenige Werkzeug verschaffen müsse das allein seine internen und seine Seeinteressen wirksam schützen kann. Mit scharfem Auge erkannte der oberste Führer des Volkes den schwachen Punkt der deutschen Position, lnnd sein Appell ging an das deutsche Volk, das anfangs verwundert und zurückhaltend war, dann aber mit vollein Verständnisse und voller Begeisterung dem kaiserlichen Führer zujubelte. Von Tag zu Tag wuchs da» Verständnis für die wahren Aufgaben der deutschen Politik und die besten Männer unseres Volkes stellten sich in selbstlosester Weise in den Dienst der FlottenbewegMa Mit seiner Annahme ist das Werk sich er gestellt, dessen ganze Bedeutung sich für den Augenblick noch kaum übersehen läßt. Wie es, gestützt auf seine Armee, Kaiser Wilhelm dem Großen gelang, das deutsche Vaterland zur Einheit zu führen, wie es ihm und seinen Nachfolgern möglich war, 30 Jahre lang dem deutschen Reiche den Frieden zu erhalten, weil jedemann in Europa sich hütete, mit unseren wohlgeschulten und wohlgeführten Bajonetten, anzubinden, so sei es auch einer starken deutschen Flotte beschieden, im Dienste des Friedens zu wirken zur Förderung deutscher Kultur und zur Vermehrung der Macht ,Nnd des Ansehens des deutschen Vaterlandes! — Das preuß. Abgeordnetenhaus hat heute! in dritter Lesung den Gesetzentwurf betr. die Erweiterung des Stadtkreises Frankfurt a. M. und in zweiter Beratung das Pensionsgesetz für evangelische Organisten, Kantoren und Küster angenommen. Ohne erhebliche Debatte wurden die beiden Gesetze betr. die Verpflichtung der Gemeinden zur Bullenhaltung in den Provinzen Hannover und Westfalen in erster und zweiter Lesung erledigt. Es folgte alsdann die einmalige Beratung des Entwurfes und Kostenanschlages für den Umbau des Sitzungssaales des Abgeordnetenhauses. Die Kosten sind auf 220 000 Mark veranschlagt. Die Vorlage wurde angenommen. — Zur Verstärkung der Kameruner Schutztruppe soll anfang Juli ein Kommando von Offizieren und Unteroffizieren von Hamburg ausfahren. Die gesetzlich beschlossene Verstärkung auf 1050 Mann soll in einem halben Jahre ausgeführt werden, damit die Tschadsee- Expedition im Hinterlande mit Beginn des nächsten Jahres eingeleitet werden kann. — Die Kommission für Arbeiter st ati st ik ist heute vormittag im Reichsamt des Innern unter dem Vorsitz des Unterstaatssekretärs Fleck zusammengetreten. Zunächst standen nachträglich eingegangene Petitionen zu den Bestrebungen bezüglich des Gast-und Schankwirtsgewerbes auf der Tagesordnung. So hat u. a. die Erbprinzeffin von Anhalt Namens eines Frauenvereins noch weitergehende Forderungen, als die Kommission aus- tzestellt hat, bezüglich des Kellnerinnen wesens erhoben. Die Kommission hat alle diese Petitionen zur Kenntnis genommen und ist sodann zur Feststellung des vorH Referenten Molkenbuhr und ^rreferenten Ministerialdirektor Hermann vertretenen Berichtes über die angestellten Erhebungen im Gast- und Schaükwirtsgewerbe geschritten. Damit war die Aufgabe für diese Tagung erledigt. , Ulm, 13. Juni. Mit der Frage des Reform gym- nasiums und der Gestaltung des Berechtigungswesens dex höheren Lehranstalten beschäftigte sich eine Versamm-, lung von etwa 70 Schulmännern Württembergs. Von einem Nichtschulmann, Rechtsanwalt Dr. Hirsch-Ulm, wurde die Notwendigkeit betont, an den oberen Klassen der Gymnasien mehr für die allgemeine Bildung zu thun. Die Versammlung nahm schließlich zwei Beschlüsse an, die zwar durchaus zugunsten der humanistischen Bildung lauten, aber eine Revision des Berechtigungswesens in gleichmäßiger, alle deutschen Staaten utmfassender Meise, im Sinne einer Erweiterung der Rechte des Realgymnasiums und der Oberrealschule als ein Bedürfnis anerkennen. Im Punkte des Resormgymnasiums wurde zugestandeu, daß diese Anstalt in ihrer „übrigens nur beschränkten Ser» Äinheitlichuüg der Vorbildung zu den höheren Lehran- stallten" und in der „erheblich besseren Ausbildung in der französischen Sprache" einen Vorteil bietet. ______.___ Kusimrd. Paris, 13. Juni. (Kammer.) Bei der Beratung des Gesetzentwurfes über die Verteidigung der Kolonien wendet fich Lockroy gegen das Marineprogramm der Regierung und tadelt die Teilung der Flotte in zwei Teile. Der Redner spricht fich für Panzerkreuzer auS^ denen er Ueberlegenheit über die schweren Panzerschlacht- schiffe zuschreibt. Lockroy führt als Beleg seiner Behauptungen die fremden Großmächte an, die das Hauptgewicht auf die Schnelligkeit der Kriegsschiffe legten. Rom, 13. Juni. Der italienische Exdeputierte Defelice, der als Gerichtsflüchtling in der Schweiz lebt, veröffentlicht im Mailänder „Secolo" eine Unterredung mit Alfred DreyfuS. DreyfuS zeigte sich zurückhaltend über die Affaire, die aus einer reinen Gerechtigkeitssache zu einer politischen Frage geworden sei. Was ihn persönlich betreffe, so verzichte er gern auf eine Rehabilitierung, um den Frieden Frankreichs nicht zu stören, aber er müsse an seine Kinder und an die Ehre seiner Familie denken. UebrigenS habe er Vertrauen zu der ritterlichen Seele Frankreichs. TompS ging nach Madrid, um Richard CuerS zu sehen, den vor drei Jahren Oberst Henry und Major Lauth in Basel aufsuchten. Defelice fragte hieraus nach dem österreichischen Exoffizier Przyborowski, der Czer- nusky nach Rennes begleitete. DreyfuS antwortete: D e Wahrheit ist, daß, wenn Jemand PrzyborowSkt bezahlt hätte, dieser geredet haben würde; da er aber feinen Sou erhielt, fallen alle falschen Bezichtigungen. — Ich habe die Villa Turettini nie verlaffen; ich war weder m London noch in Paris. — Ich bin glücklich über den AuSschlutz cöLbfr Ab" Art.. Dan KtvifionS! politisch sm ' $trn, diplomatisch fischt" der Preuße" M > über die W . Zürcher (ZürM 1 Versuch, den । brechen. Bun habe gegenubl standpunkt gtm I weiteren gruppt tien Israeli strie Bahnfahrt Me Erlaubnis Konstantins if forte infolge ! «Wendung deS «auf drei Monat - Der § Herrn Ragib 8' Hckste seiner Wu deS gefill wem Wldiz Kici lAusiorderung j getroffen war, i Eunuchen und - >ihr ein Darre 1 Nvhnsitz angel - AuS meldet, daß l Hussein Hilm gebüubt eing Schüsse abg wurde. Der lassen deS - Die ? im betragt vo: i Genua für bie i »erden 25000 ! habens genovin rbaok üorgtftredi wegen Neuaro Muern noch fort " Enten Universität, $)■ Hm- und S ernannt. N« der 49. Jns.-l de« Bataillons ' Wilhelm" beizr " Dar r ■ Inseratenteil e ment statt. " w welche« foebei goldmüUM z Jahre außer setzung der Zi 1- Januc AM nicht v> , . = Unter bem «erlasse, .An zu eine: er Vad-Naul Donnerstag 1 . Juni, Ko: ^.116 aus ! Wenachmi ^hr Theater «mzett der § «°nzm ber ° i'- s "anclano. schloß in ik Reichst 5*‘ d-r SBiti fchnibkn erlas , ^"glichen S m bt, te,lMnb. i e,lW P l bei» $ 8>c w L ftf** ,d°sM > < Mm VÄ W » Ef* :>tte„O ?et9ejltlit & 5M Hi RfM l»n S »Fch hS uhrten Bojg" C" d-« yirlen „,L ?e^»8 ££ fenouböt '■ h-t ka 6 *?■ 6t»? "‘htta-Si e? für evanM fi"?- *? efKe bett, bie °ltunginden^ b^er und mmahge^rohc; für den Umbau 1 ?ü Kv^ Triage wurde "erunerLchii. Mdo von Offe »en. Die Mann soll in eins it die Tschadsee beginn des Mr» eiterstaM/^ Jnnm * dem ■ WMenzttrtlen. ngeve Ktiliontn yi jl-iind Lchanle nuiig. So Hst u. a. ?inei Frauenverck» >ie Immission ach rnenwescns» titintitjur Kennl- ‘ftellima bes vorn ttm Miniftmafc übet die ange- y-- Me TLMtz et' tsdiesvrmghii!' KertchügmgsiM sich eine Am- Bürttembetg- In t. Httsch-Ulr.t^ en Rassen ine Bildung si ehlich zwei,M< : humanistischen t v des Lerecht'!' [le deutschen L!^ Erweiterung.' s und der <; iS anerkennen - wurde zE nur beschrankt^ den höhere"^ esseren.dl^ prache" eiM S-l . -.j iff 8"Ä* ‘"Ä >«' U8 all. atSf* chvel" «chMi 5lS<** :SfÄ fl&T* id tiitjtn* *6 -<* ti- »L er**«? ’«* "S ? ms der Armee, denn so kann ich an die Rehabilitierung lenken. Aber vorerst denke ich nicht an die Wiederaufnahme der revisionistischen Kampagne, die nur die Politiker interessiert. Ich habe daS entgegengesetzte Jutereffe, nämlich daß alle Agitation meinetwegen den Triumph der Wahrheit stchere. Dann werde ich in rein gesetzlichen Formen daS Rrvisionsgesuch erneuern mit Beweisen, die unpolitisch sind. Bern, 13. Juni. Im Nation al rat kam heute die diplomatische Angelegenheit der Militärdienstpflicht irischen der Schweiz und Deutschland beziehungsweise Preußen zur Sprache. Preußen verlangt von deu in Preußen wohnenden Schweizern, daß sie sich den preußischen Behörden über die Leistung des schweizerischen Militärdienstes oder Bezahlung der schweizerischen Militärsteuer ausweisen, widrigenfalls sie aus Preußen ausgewiesen werden. Pros. Furcher (Zürich) erblickt in dem preußischen Vorgehen einen versuch, den deutsch-schweizerischen Niederlassungvertrag zu brechen. Bundespräsident Hauser erwiderte, der Bundesrat habe gegenüber Preußen seinen grundsätzlichen VertragS- staadpunkt gewahrt und er werde die Sache weiter verfolgen. Bukarest, 13. Juni. Die Negierung verbot die weiteren gruppenweise» Fußmärsche der auswandernden Israeliten. Dafür erhalten mittellose Emigranten freie Bahnfahrt bis zur Landesgrenze. Minderjährige dürfen ohne Erlaubnis der Eltern keine Pässe mehr erhalten. Konstantinopel, 13. Juni. Wie verlautet, wird die Pforte infolge energischen Auftretens der Botschafter die Anwendung des Differential-Zolltarifes vorläufig suf drei Monate sistieren. — Der Sultan entsandte vorgestern den Kammerherrn Ragib Bey, begleitet von zwei Schwarzen, nach dem Palaste seiner Schwester, Prinzessin Seniha, der Frau des geflüchteten Mahmud, um sie aufzufordern, nach dem Aildiz Kiosk zu kommen. Die Prinzessin entsprach der Aufforderung sofort, und sobald sie im Aildiz Kiosk ein» gelt offen war, wurde ihr ganzer Harem mit sämtlichen Eunuchen und OdaliSken ebenfalls dorthin transportiert und ihr ein Daire im Innern des Aildiz KioSkS als nunmehriger Wohnsitz angewiesen. — Aus Sanaa, der Hauptstadt Demens, wird geweidet, daß der auf Veranlassung des Bali Marschall Mein Hilmi abgesetzte Untergouverneur in daS Regierungs- geblude eingedrungen ist und gegen den Bali drei Schüsse abgefeuert hat, wodurch dieser schwer verletzt wurde. Der Attentäter flüchtete, wurde aber beim Der- lassen des Regierungsgebäudes vom Volke massakriert. — Die Pforte leistete heute die erste Ratenzahlung im Betrage von 69000 Pfund an die Werft Ausaldo in Ser na für die neuen Schiffs-Kontrakte. Für diese Zahlung werden 25000 Pfund vom Reste des Indemnitäts-Guthabens genommen und 44000 Pfund von der Ottoman- bank vorgestreckt. Die Verhandlungen mit Krupp wegen Neuarmierung der erwähnten acht Kriegsschiffe dauern noch fort. Aus Stadt und Kand. Ernennung. Der Privatdozent an der Landes- iniv-erfität, Dr. Julius Dieterich zu Gießen, wurde zum HavS- und Staatsarchivar des Hans- und Staatsarchivs tmannt. * • Rkgimeutsbefichtiguug. Heute weilt der Kommandeur btt 49. Jnf.-Brigade, Generalmajor v. Ploetz, hier, um btm Bataillons-Exerzieren unseres Jnf.-Regiments „Kaiser Lilhelm" beizuwohnen. • • Das erste Abonnements Konzert findet, wie aus dem Inseratenteil ersichtlich, heute abend im Steinschen Etabliffe- statt. * ♦ Außerkurssetzung. Durch Gesetz vom 1. Jun, d. I., ttlcheö soeben veröffentlicht worden ist, werden die ReichS- gold münzen zu 5 Mark mit der Einlösungsfrist von einem gab re außer Kurs gesetzt. Die Anordnung der Außerkurs- Irtzung der Zwanzig-Pfennigstücke aus Silber darf nicht vor dm 1. Januar 1902, die der Zwanzig-Pfennigstücke aus Mel nicht vor dem 1. Januar 1903 erfolgen. — Unter-Schmitten, 14. Juni. Am Sonntag kam es beim Verlassen eines WirtSlokals zwischen mehreren Bur- -tytn zu einer Rauferei, wobei ein Bursche mehrere Mfferstiche erhielt. r , Bad-Nauheim, 13. Ium. Unterhaltungen: Am 'Donnerstag 14. Juni, Konzert der Kurkapelle. Freitag H c\uni, Konzert der Kapelle des Infanterie-Regiments Är. 116 aus Gießen. Bei gutem Wetter spielt die Sur- Lv'elle nachmittags von 4 bis 6 Uhr am Teichhause, abends SUhr Theater: Der Zigeunerbaron." Samstag, 16.:Juni, ►teert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr im Saale Streich- ►teert der Frankfurter Quartett-Vereinigung. Sonntag, HL Juni, Konzert der italienischen Banda Musikale bi Hmciano. Darmstadt, 13. Juni. Die hiesige Handelskammer ß'Moß in ihrer letzten Sitzung, sich in einer Eingabe an fcn Reichskanzler und das hessische Ministerium des Innern »l der Bitte zu wenden, daß Privatgeschäfte der SomtroIIe der Steuerbehörden in Bezug auf die Sdalübeentrichtung nicht unterworfen werden. — Das Mini- Srium der Justiz hat an die Justizbehörden ein Rund- Reiben erlassen, wonach alle auf daS Lotter re wes en Küialitben Strafakten nach rechtskräftiger Erledigung Btt Jache der Landeslotteriedirektion zur Einsicht mitzu- tnlt» sind. . . „ „ ♦* Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Mainz stürzte beim Spielen ein Knabe in den Rhein gib ertrank. Auch ein Schiffsjunge ist ertrunken. Er «Ltaite beim Reinigen des Schiffes über Bord Ein Tag- Wll.tr in Mainz hat sich mit einem Rasfiermeffer den Hals nüfschnitten. - In Bingen verließen mehrere Schüler Rheinischen Technikums nachts eine Wirtschaft am Rhein. Auf dem Kai wurde der Hund eines der jungen Leute von einem Schiffer ohne jede Beranlaffung getreten. Als sich der Besitzer des Tieres dies verbat, zog der Schiffer ohne weiteres das Messer und versetzte dem Studenten mehrere tiefe Stiche in die Brust. Die Verletzungen find schwer. Der junge Mann heißt Heinrich Bösche aus Teplitz. Der gemeine Thäter, Schiffsknecht Nik. Heinrich aus Kempten, ist flüchtig. — Aus Anlaß des am 15., 16. und 17. Juni in Kirchhain stattfindenden landwirtschaftlichen Festes werden an jedem der genannten Tage folgende Sonder- züge auf der Ohmthalbahn eingelegt: 1. Kirchhain- Schweinsberg : Abfahrt Kirchhain 10,30 abends, Ankunft Schweinsberg 11 Uhr abends. 2. Schweinsberg'Kirchhain: Abfahrt Schweinsberg 12,40 mittags, Ankunft Kirchhain 1,10 nachmittags. Kermisthtrs. • Ein Mordversuch aus eigenartiger Beranlaffung tourte auf die 25jährige Kindergärtnerin Fräulein Garnp aus Düren verübt, die vorübergehend im „Hotel zu den drei Kaisern" in Elberfeld Wohnung genommen hatte. Als die junge Dame, von einem Ausgange heimkehrend, im Begriff stand, das Hotel zu betreten, stürzte Plötzlich ein unbekannter Mann auf sie zu, und versetzte ihr ohne weiteres in Brust. Oberarm und Hand mehrere Mefferfiiche. Auf das Hilftgeschrei der Ueberfaöenen eilten sofort Paffanten herbei, die den Attentäter festnahmen und einem Schutz- manne Übergaben. Auf die Frage des Beamten, was ihn zu der That bewogen habe, verweigerte der Thäter anfänglich jede Auskunft, später bequemte er sich jedoch zu der Erklärung, daß er irgend eine FrauenSperson er* morden wolle, weshalb er auf die ihm gänzlich unbekannte Dame eingestochen habe. Bei dem auf der Wache mit ihm angestellten verhör wiederholte er dem Polizei- kommiffar gegenüber sein Geständnis und fügte noch hinzu, daß die Mordgedanken in ihm dadurch geweckt worden seien, daß seine Frau, mit der er in Unfriede lebe, ihn zu Grunde gerichtet hätte! Bezüglich seiner Personalien gab er an, der seit einigen Tagen dort zugereiste 38jährige Tischlergeselle Theodor Moje aus Hamburg zu sein. Ob diese Angaben auf Wahrheit beruhen, dürfte erst die Untersuchung ergeben; der Thäter wurde jedoch, da sich Zweifel an seiner Zurechnungsfähigkeit ergaben, zunächst unter ärztliche Beaufsichtigung gestellt. Die von ihm verletzte Dame dürfte mit dem Leben davonkommen. * Absturz. Die Züricher Polytechniker Salis oder Sallinger, ein Schweizer, und Koppelhuber, ein Oesterreicher, sind am Mürtschenstock durch Lawinensturz verunglückt. Beide wurde getötet. * Nach einer Meldung der „Nowoje Wremja" ist der Führer der koreauisch-sachalinischen Expedition, namens Schmidt, verschwunden. Derselbe unternahm zur Erforschung einer Insel eine Bootsfahrt, und ist, trotzdem seitdem schon ein Monat verflossen ist, noch nicht zurückgekehrt. * Die türkischen Frauen. Albert Ricordi, Leutnant im italienischen Heere, hat eine Reise nach Konstantinopel gemacht, und ist unzufrieden heimgekehrt, denn die türkischen Frauen haben ihm nicht gefallen. Er schildert sie als faule, träge Wesen mit großen, bemalten Augen und demütigen, ergebenen Mienen. Wahrscheinlich hat das Geheimnis, das sie umgiebt, die absolute Unmöglichkeit, sich ihnen zu nähern, jene Aureole geschaffen, die die Europäer so sehr verführt, obwohl sie den Türkinnen gar nicht zukommt. Die türkischen Frauen schreiten plump, vermummt, mit einer seltsamen Pendelbewegung durch die Straßen; die Gewohnheit, nach orientalischer Art zu sitzen, bringt es mit sich, daß sie, wenn sie gehen, Schiffen gleichen, welche von den Wogen hin- und hergeschaukelt werden. Ricordi gesteht, daß er keine von den oft besungenen graziösen und köstlichen Bewegungen der Türkinnen entdecken konnte. Einige Frauen verhüllen das Gesicht mit einem ganz schwarzen Schleier, der auch die Auge bedeckt; Andere, die eleganter und emanzipierter sind, haben das Gesicht mit feinen, durchsichtigen, mit Gold- und ©überfüttern besetzten Schleiern bedeckt. Auf der Straße tragen viele Frauen ausgetretene Schuhe und Strümpfe von weißer Seide, die nicht immer becent sind. Vielleicht befinden sich die wirklich bezaubernden Frauen in den Frauengemächern der Reichen. Die Augen der Türkinnen sind groß und lebhaft, aber derart mit schwarzer und dunkelblauer Farbe bemalt, daß sie das wirkliche Aussehen nicht einmal entfernt ahnen lassen. Die Gewohnheit, fortwährend Süßigkeiten zu essen, macht die Zähne der Türk* innen schwarz und schadhaft. Ricordi kommt zu dem Schluß, daß die türkischen Frauen so wenig verlockend find, daß wir nichts besseres thun können, als uns mit unseren eigenen Frauen zufrieden zu geben. Universität und Hochschule. — verschiedenes: Geh. Rat Pros. Dr. Robert Koch befindet sich nach den neuesten von chm eingegangenen Mitteilungen in bestem Wohlsein in Stephansort in Neu-Guinea. — Man berichtet au» Heidelberg: Das internationale Ansehen der Ruperto-Carola dokumentiert die Thatsache, daß von insgesamt 1553 immatrikulierten Studierenden dieses Sommersemesters 174 dem Auslande angehören. An der Spitze steht Rußland mit 53 Staatsangehörigen. Es folgen die Schweiz mit 28, Oesterreich-Ungarn mit 27, Vereinigte Staaten von Nordamerika mit 21, Großbritannien mit 15 Landsleuten. Selbst Hinterindien, Persien, Mexiko, Kolumbia und Chile haben ihr Kontingent gestellt, aufsallenderweise Japan diesmal nicht. — Der verstorbene große Heidelberger Physiologe Geh. Rat Prof. Dr. Willy Kühn hat in seiner letztwilligen Verfügung auf eine akademische Trauerfeier verzichtet. UW ■ » - il I Iandwirtschast. Marburg, 14. Juni. Die Vorbereitungen zu der am 14., 15. und 16. Juli d. I. hier statlfindenden 2. VerbanbS-Au«- stellung für das Vogelsberger Rind nehmen ihren rüstigen Fortgang. Drin Verband« gehören jetzt an die Herbbuchgesellschaften ber Kreise Marburg, Kirchhain, Frankenberg, Biedenkopf, Brllon, Wetzlar, Stegen, Dtükrels und die Provinz Oderhessr». SSmtltche haben ihre Beteiligung zugesagt. Auch der Feflzug verflicht großartig zu werden. Alle LandeSttachten der betreffenden Bezirke bürften barm vertreten sein- Jagd und Sport. — Sonntagsbillet Wetzlar-Ems. Lauffrau Seltersweg 8. 02534] Mädchen können daS Bügel« erlernen._____________»ruchstraße 9. 02491] Sauberes Mädchen oder Frau zum Wecktragen sofort gesucht. Bahnhofstraße 62. 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XIII, Lit. N. Nr. 60314. o w tt 0. ff 64755, 77181. H n ö P. n 20148, 28726, 60671, U n H E. n 20148, 20365, 28558 H tt W Q. tt 20148, 21015, 24829, ******* Bett: Die 3 von \ btt $ Nach Durchs itHBDfl für den M g.-Sl. v. 189b lüib hl'emtt zur Klhelm Seng ibd zohanneS wnn zum Geselle r. Wahlbezirk gew Tleßen, be: Großh Ä« 8ttr.: Die Sei Mn bit Großh Diejenigen v X «pril l. IS. (' Mn, werben an 1 Mv. Styl 68 M \\ has hessische Ja «mb 23. l. Wz GefechtöschießkU fiUlicher und sü Zu bitfem hirchlkkuzeuden, häufen in M sii'hrenben Wald« rmb darf das v, rr-chenm ■ Ner Linie pStz. Erlauf i Der Z Wenn die luge die hejßx begreifen, daß tA Hitze das Mi: bei den i|t denn unerledigten s> M errnöglicher ^gewöhnliche ^hezu neun ( und endete um fejl bis 6 Marung bei S? putschen bre Hegeis ffWItacuno ■ «äugen sei Meldet, die I nicht al Obwohl die r