I 'MaU, n. *X Petroleum. Koch; Vogelkäfige ' I ^ort*aga «erneWam ^chntzwi W«j Mi 4 Mn Et n. zeichne mMi WttkM: 38. schäft ,co.: Preisen: Matratzen 6X wl w-Mafrsta k-Iatreten 1 «AttMn,!! "II mge-Wto j BAAAIMM i tei len bis zu den M chstätte tzloßg-ff- IO'_ )hs Nacht haft Ler Art Leibw,tol »ben.___ 1900 Sonntag de« 15. Aprll Nr. 88 Zweites Blatt Amts- und Airzeigeblatt für den Tiveis Gieren BBiiHSa Der Krieg in Südafrika. 2Ze;ugspreis vikrlrljälirl. Mk. 2,20 monatlich 75 Psg. mit Lrmqcrlohn; durch die Adholcstcllen oicrketjährl. Mk. 1,90 monatlich 66 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vicrteljührl. mit Bestellgeld. Alle «nzeigen.VermittlimgSstellen M In« und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. infolge einer Operation gestorben. Staatssekretär Reitz hat angeordnet, daß alle 5ri^ tischen und amerikanischen Staatsan gehöri- qen und ein großer Teil der Deutschen binnen 14 Tagen Ken Boden der Republik zu verlassen haben. Bon den 70 Passagieren, die mit einem deutschen Dampfer in der Delagoabai ankamen, wurden 25 die Pässe nach Transvaal auf Verlangen des britischen Konsuls verweigert, weil man bei ihnen Munition vorgefunden hat. Ein Dampfer, der heute mit Gefangenen nach Sanct Helena abgehen sollte, erhielt Befehl, die Ankunft der bei Boshop gefangenen Europäer abzuwarten. abreffe für Depeschen: Anzeiger Kietze», Fernsprecher Nr. 51. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Mütter für hessische Volkskunde._________ Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Die Gießener ^«milienvtätter Verden dem Anzeiger int Wechsel mit „Hess. Landwirt- u. „Blätter für Hess. Volkskunde* oöchU. 4 mal beigelegt. Gießener Anzeiger General-"Mutiger Amtlicher Teil. I Bekanntmachung. Betr.: Tierärztliche Ueberwachung der Viehmärkte. Der Viehmarkt zu Gießen am 24. und 25. April d. I. I 1on« unter den mehrfach bekannt gegebenen Beschränkungen, | hie unten nochmals folgen, abgehalten werden. § 3. Vieh, welches an den Markttagen und an den vier vorhergehenden Tagen in den Bezirk der Gemarkungen Gießen, Wieseck und Heuchelheim eingebracht und daselbst | eingestellt wird, muß an dem ersten Standort mindestens 1 7 Tage lang verbleiben, und darf ihn innerhalb der nächsten !♦ Tage nach Anlauf der siebentägigen Quarantäne nur virlafsen, wenn es nach dem Zeugnis des Großh. KreiS- v! terinärarztes keine * feucheverdächtigen Erscheinungen ge- zngt hat. Bon dieser Quarantänepflicht ist daS Vieh nur d»nn befreit, wenn es auf den Markt gebracht und der tierärztlichen Untersuchung daselbst unterworfen wird. Alle Liiere, die vom 4. Tage vor dem Markt bis zum letzten Markttag eingestellt werden, sind sofort vom Eigentümer vver Begleiter der Tiere der Ortspolizeibehörde und von di.eser dem Großh. Kreisveterinäramt anzumelden; in gleicher Weise ist der Besitzer des Stalles zur Anmeldung verpflichtet umd verantwortlich. § 4. DaS Handeln auf Straßen und Plätzen der Stadt Gießen, der Orte Wieseck und Heuchelheim ist verboten. § 5. Dich aus Gemarkungen, in welchen die Seuche herrscht, darf nicht aufgetrieben werden und wird nicht zugelafscn. § 6. Zuwiderhandlungen werden auf Grund des § 328 des Michsftrafgesetzbuchs und § 66, Abf. 4, des ReichS-Vieh- fi uchengesetzeS bestraft. Gießen, den 11. April 1900. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. ten einige weitere Geschütze auf. Nach einer Meldung aus Kroonstad haben die F r e i st a a t l e r S m i t b f i e l d , süd- svestlich von Wepener, wieder besetzt; Die englischen Truppen zogen sich in der Richtung nach Aliwal North Annahme von Anzeigen zu der nachmittag« für den telgenbm Tag erscheinenden Nummer bi« vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätesten« abends vorher. Bei dem Empfang einer Abordnung von 46 Geistlichem verschiedener Religions-Gemeinschaften aus Kapstadt und Umgegend, die dem General-Gouverneur Mitner ihre Zustimmung zu der von der Regierung befolgten Politik aussprach, erklärte letzterer, je länger der Kampf dauern werde, desto fester werde der Entschluß werden, eine Orb-» nung der Dinge herbeizuführen, die eine Wiederholung dieses entsetzlichen Kriegselends unmöglich mache. q>ie Regierung hege nicht den Wunsch, den tapferen Feind niederzutreten, aber es sei kein Kompromiß oder Flickwerkabkommen möglich. Einander widerstrebende politische Systeme könnten nicht geduldet werden in einem Lande, das Natur und Geschichte einheitlich gestaltet hätten. Wenn der Kampf vorüber sei, würden die Engländer durch Thaten beweisen, daß sie nicht für Gold oder materielle Vorteile gekämpft hätten, und daß sie gern bereit seien anderen bie Rechte und Privilegien einzuräumen, die sie selbst für sich in Anspruch nähmen. w . Tie nach Europa gesandte Buren-Abordnung, die jetzt in Mailand eingetroffen ist, hat mit Dr. Leyds, der später von Varese ankam, sofort ihre Beratungen unter Teilnahme des hiesigen holländischen Konsuls ausgenommen. Die Beratungen dauerten den ganzen Vormittag. Hierauf begrüßte der deutsche Konsul und frühere Vertreter des deutschen Reiches in Pretoria einige W* glieder der Gesandtschaft. Andere Besuche wurden höflich abgelehnt. Dr. Leyds erhielt verschiedene Instruktionen, des Präsidenten Krüger. Er begleitet die Gesandtschaft nach Berlin, Petersburg und Paris. Nach Washington fahrt Tas Schweigen im Burenwalde, das Lord Roberts I sliändig fortsetzt, setzt die Bevölkerung Londons in begreifliche Verwirrung. Ueber die dritte Niederlage der Briten bei Meerkatsfontein äußert sich die „Daily Mail": Die aus Burenquellen stammende Meldung hat noch immer keine Bestätigung erfahren, und wir können hoffen, d>aß sie gänzlich unbegründet war oder auf übertriebene Meldungen von dem Gefechte bei Reddersburg zurückzu- 1 ichren ist Jedenfalls müssen wir uns noch einen Tag qedulden, bevor wir etwas sicheres erfahren, da uns Berichte über britische Niederlagen immer mit einiger Verspätung erreichen. Das ist ganz natürlich, wenn wir bedenken, daß die Abteilungen im Freistaat in beträchtlicher Entfernung vom Hauptquartier operieren." Aber mit dem einen Tage Geduld ist es nicht geschehen, denn auch heute jift das Dunkel, das über diese angebliche englische Niederlage bei Meerkatsfontein gebreitet ist'nicht gelichtet. Wir Müssen es also auch fernerhin dssr „Daily Mail , die sich mit ihrem vollen Ansehen für die Nachricht ihres Korrespon- Lenten verbürgt hat, überlassen, das Dunkel zu lichten. — Vuin feiten des Kriegsamts wird fetzt.^klart, daß die Meldung über die Niederlage der Engländer bei M^rkats- jontein vollständig erfunden sei. Wir glauben noch nicht idem Londoner Amte. , _, , Tie permanenten Verteidigungswerke Bloemson- üeins nüherii sich ihrer Vollendung; es wird auch ein -großes Kavallerielager gebildet. Lord Kitchener ist Mit berittenen Truppen in Burgersdorp in der nördlichen Kapkolonie, wo die Rebellen viele Schwierigkeiten bereitet ^"Inzwischen lenkt sich die allgemeine Aufmerksamkeit -ins duo Varaänae bei Wepener, wo nach einer Meldung Reuters 7us Mwal Norch ton Brabants Muiswn bie 1 nut) 2 Kaffrarian-Schützen, die berittenen Kapschutzen, eine Komvaanie der Schottischen berittenen Infanterie mit zwei 15-PfÜndern zwei 12pfündigen Schiffsgeschützen, einer Hotchkißkanone und zwei 7-Pfündesu eingeschlossen waren. General Brabant selbst scheint nicht in Wepener, sondern in seinem Hauptquartier in Aliwal North geweseri zu seim Die Gesamtstärke der Briten soll 500 ^ann betragen. Sie hotten sich eingeschanzt und wehrten sich hartnäckig. Eine Meldung aus Bloemfontein vom /3. d^ M. besagt NUN aber die Kolonne des Obersten Dalgetth hat "ener geräumt. Die Stabt würbe alsdann von ben ÄtoauV&al Narth gemeldet i Die Beschießung wurde heute fortgesetzt. Tie Buren stell- zurück. | ' Aus Lourenco Marques wird der „Daily Mail" te- I 1 legraphiert: 35 000 Buren mit 90 Geschützen sind auf I einer Hügelreihe zwischen Kroonstad und Win bürg I konzentriert. Die ganze Linie ist befestigt, die Stellung I ist fast uneinnehmbar. r. t Aus dem Lager bei Elandslaagte sind Nach- I richten eingetroffen, die besagen, daß sich am Mittwoch I das Gefecht erneuerte. Die Buren machten einen I energischen Angriff auf die englischen Stellungen und I kamen bald in nahe Berührung mit den englischen Vor- I truppen. Es folgte ein ununterbrochenes Getdehrfeuer. I Ebenso begannen die Geschütze der Buren zu feuern, die I englische Artillerie erwiderte. Der Angriff wurde I schließlich ab gewiesen. Die Buren sind offenbar be- I strebt, das Lager von Ladysmith abzuschneiden; weitere I Angriffe sind zu erwarten. — Nach einem Telegramm aus I London wird vom Donnerstag mittag gemeldet: Seit I dem Gefecht am Mittwochnachmittag hat in der ®egeni> I von Elandslaagte kein weiterer Kampf stattgefunden. Be- I richte' besagen, daß die Buren gegen Dewdrop tm I Westen und gegen Weesen im Güden Vordringen. I — Aus Turban meldet der „Daily Telegraph", General I Buller merbe von den Buren äußer st hartbe- I drängt. Bei Ladysmith fanden fortgesetzt Vorpostengefechte statt. Die Buren drängen gegen die Stadt vor, I während die Engländer sich zurückziehen Auch General Giert) (der ein Lager am Sonntagsflusse aus- I geschlagen hatte. D. Red.) befindet sich auf dem Ruckzuge. — Aus dem Burenlager bei Glencoe wird telegraphiert: I Der schneidige Angriff vom 10. April früh auf das englische Lager bei Elandslaagte unter Louis Bothas Führung war I durchaus erfogreich. Die Engländer müssen schwere I Verluste gehabt haben, da mehrere Granaten in ihrem I I Lager krepierten. Die Buren hatten keine Verluste. I Mach Meldungen der „Daily Mail" aus K i m b e r l e y I I sind die dortigen Behörden über die neuen Wendungen I I der Dinge ungemein beunruhigt. Aus Mafeking berichtet „Daily Mail , daß die | I Situation der Stadt hoffnungslos sei: das Fieber I richte unter der Garnison gewaltige Verheerungen an. Die Abberufung Gatacres wird allgemein als weiser Schritt des Lords Roberts bezeichnet, der feinen heilsamen Einfluß auf die Armee nicht verfehlen werde. Tie Times" verlangt auch die Maßregelung anderer Offiziere, namentlich jenes, der die Begleitmannschaft beun Burenüberfall auf Broadwoods Train am Koornsprmt befehligte. Gemeint ist damit der Herzog von Teck. Das „Berl. Tagebl." läßt sich telegraphieren, daß dem I mit dem französischen Dampfer „Earavellas" in Lourenzo Marques angekommenen Ghicagoer Ambulanzkorps erst nach heftigen Auseinandersetzunaen mit den portugiesischen Behörden gestattet wurde, sich nach Pre- to^ie Blätter"beschäftigen sich eingehend mit dem Falle des in Natal am Tugela gefangen genommenen Herrn v Braun, eines angeblich ehemaligen Obersten in der deutschen Armee, der sich bei seiner ^efangennahmc- als Zeitungsberichterstatter ausgab Wie es sich herausstellt, nahm er aber an dem Gefecht teil und bediente em MaMm- geschütz. Die Frage, ob man ihn einfach laufen lassen follte, wird lebhaft erörtert. Die „Times" bemerkt fedoch, daß „Herr von Braun" ein der Londoner Polizei bekannter. Abenteurer sei, und mit dem „deutschen Obersten durfte es darum gute Wege haben Tic Regierungen der beiden Burenrepubliken haben, wie das „Reuters'che Bureau" erfährt, Portugal amtlich mitgeteilt, daß sie die Zulassung des Durchzuges britischer Truppen durch das portugiesische Gebiet von B e i r e.aus als einem feindseligem Akte gleich^ kommend betrachten. Es wird hier für unwahrscheinlich ^halten daß die Burenrepubliken auf ihr Ultimatum Repressalien folgen lassen, England würde aber Portugal, wenn es wirklich angegriffen werden sollte, sofort unterstützen Portugal dürfte auf das Ultimatum antworten, es handle nur gemäß seinen Verträgen mit England. Ter verwundete holländische Militärattache Nix ist dieselbe vsllein. Die Transvaal-Gesellschaft bezeichnet die Mission der Buren-Abordnung als äußerst wichtig. Der Führer der Deputation, Staatsrat Fischer, erklärte gegenüber Leyds, Europa kenne infolge der einseitigen englischen Kriegsbericksterstattung nicht die Kriegslage in Afrika. Die Lage sei für die Engländer äußerst ungünstig. Bisher verloren sie nickst weniger als 25 000 Mann, während die Buren 5000 Tote und Verwundete zahlen. Fischer giebt die Zahl der im Felde stehenden Buren auf 40 000 an. So lange der Winter dauert, das heißt bis Oktober, könne von einem Vormarsch Roberts' nicht ernstlich die Rede sein. Die Mission sei beauftragt, nur auf Grund der Unabhängigkeit beider Buren-Staaten zu unterhandeln und alle anderen Verhandlungen abzubrechen. Fischer hat wenig Hoffnung für das Gelingen der Mission. Die Agitation zu Gun st en der Bure n in den Vereinigten Staaten nimmt einen solchen Umfang an, daß die Geschäftsleute ernstlich beunruhigt sind. Man glaubt, die Regierung werde sich gezwungen sehen, ebenso wie in der Ku'baftage zu intervenieren. * * Telegramme des Gießener Anzeigers. Loudon, 14. April. Nach Meldungen aus Bloemfontein wird Lord Roberts Ende nächster Woche seinen Vormarsch antreten. Seine Streitkräfte sollen 80,000 Mann betragen. General Methuen soll fein Hauptquartier in BoShop aufschlagen.2 Lorenzo-Marquez, 14. April. Der Sohn des Generals ( Cronje hat im Norden von Mafeking ein Freiwilligen- । Korps ausgerüstet, und geschworen, die Niederlage seines ! Vaters zu rächen. Er beabsichtigt, Lord Kitchener tot oder lebendig in seine Hände zu bekommen. Loudon, 14. April. Aus JaderSberg wird telegraphiert) Die Kolonialtruppe, über die der Oberst Dalgety verfügt, wird seit gestern Morgen von mehreren tausend Buren umzingelt. Die Buren verfügen über 8 Geschütze. I Trotzdem haben die Engländer noch an demselben Tage I einen heftigen Angriff zurückgeschlagen. Mittwoch und Donnerstag fanden ununterbrochen Gefechte statt. Unsere Verluste sind gering. Loudon, 14. April. Aus SimonStown wird gemeldet: I 30 gefangene Buren wurden gestern nach St. Helena I eingeschifft. Sämtliche gefangenen Transvaalburen werden I dorthin gebracht werden. Loudon, 14. April. Die „Times- veröffentlicht em Telegramm aus Boshop vom 4. April: Heute morgen bei I Tagesanbruch verließ eine starke britische Kolonne unter dem Befehl des Generals Douglas das Lager Lord Me- I thuens bei Schwarzkopjefontein. Die Kolonne stieß | bald darauf mit Buren in einer Entfernung von 10 Meilen I östlich zusammen. Auf einer kleinen Hügelkette, wo wir I beabsichtigten zu bivakieren, empfing Uns der Feind mit einigen Gewehrschüßen, zog sich aber sofort zurück, I da er bemerkte, daß seine Flanke umgangen war. Wir I haben nur einen leichten Verwundeten zu beklagen. London, 14. April. .Daily Ma.l- m-ldet -U- Bloemfontein: Di- Ernennung des.G-n-rals Ca rum B-sehlshaber der 11. Division hat die größte B friedigung im englischen ikorpS h-rvorg-ruf-n. D.e Eng- Redaktion, »xpedition und Druckerei: Schntstraße Ar. 7. lcinder in Bloemfontein sind keineswegs beunruhigt. Ihre einzige Sorge ist nur der Mangel an Pferden. Bloemfontein, 12. April, 4 Uhr morgens. In England herrscht große Unruhe über die Lage in Bloemfontein. Dieses Telegramm hat hier große Verwunderung hervorgerufen, da man hier die jüngsten Gefechte an unserer Flanke als bloße Zwischenfälle betrachtet. Die Besatzungsarmee wächst täglich. Mannschaften, Munition u. s. w. treffen ununterbrochen per Eisenbahn ein. Brüssel, 13. April. In der Repräsentantenkammer verlas der Minister eine Mitteilung, der zufolge derZronigallesein-eunbeweglichLmSüterdem ^.ande zum Geschenk macht. Die Rechte hörte die »erlesung stehend an._— Sie wurde vom Hause mit anhaltendem Beifall begrüßt. — Für das große Publikum ist das KoKates und UrsviuMes. ** Da8 gestrige echte Aprtlwetter artete gegen abend in einen orkanartigen Sturm mit heftigem Regen aus. Paffanten, die durch den klaren Sonnenschein des Spätnachmittags ins Freie gelockt waren, wurde« durch das plötzliche Auftreten des Orkans in die unangenehmsten Situationen gebracht. Zerbrochene Schirme und vom Sturme entführte, in zu nahe Bekanntschaft mit dem Straßenschmutz geratene Hüte dürften gestern in Menge außer Gebrauch gesetzt worden sein. — AuS Hartmannshain schreibt man uns, daß dort.gestern infolge des Orkans das AuSsichtsgerLst auf der Herchenhainer Höhe zusammen stürzte, das erst vor ca. 15 Jahren errichtet worden ist. Die Herchenhainer Höhe bildet seit Jahren einen beliebten AuSfiugSpunkt für Touristen. Es wäre deshalb im Interesse des Verkehrs sehr zu wünschen, daß das seitherige Holzgerüst recht bald und möglichst durch einen massiven Bau ersetzt würde. ** Tiroler-Konzert. Wie aus dem Inseratenteil ersichtlich, giebt die Jodler-Gesellschaft „Alpenveilchen" aus Innsbruck am Dienstag Mittag und Abend im „Kaiserhof" ein Konzert, auf das wir noch besonders aufmerksam machen. Auswärtige Blätter sprechen sich recht anerkennend über die Leistungen dieser Sänger aus, deren reichhaltiges Rom meldet, in der Kardinal-Kongregation für außerordentliche kirchliche Angelegenheiten beraten worden. Dem Vernehmen nach ist die Entscheidung zu gunsten der Fakultät | ausgefallen. Der Beschluß der Kongregation bedarf noch der päpstlichen Bestätigung, an der jedoch nicht gezweifelt wird. — Nach dem von der Kommission für Arbeiterstatitik veröffentlichten Protokoll über die Verhandlungen vom 12. bis 14. Dezember v. I. .hat die Kommission in Bezug auf die Arbeitsverhältnisse im Gastwirtsgewerbe folgendes beschlossen: Achtstündige Mindestruhezeit, die an 60 Tagen im Jahre verkürzt werden kann. Den Kellnern und Köchen ist jede Woche einmal zwischen 12 Uhr mittags bis 9 Uhr abends eine sechsstündige Ruhezeit zu gewähren, an deren Stelle in Städten von über 10 000 Einwohnern ein voller Ruhetag für jede dritte Woche treten kann. Das weibliche Küchenpersonal fällt unter die Gesindeordnung. Mädchen unter 18 Jahren sollen von der ständigen Bedienung der Gäste ausgeschloffen bleiben. Jugendliche Personen unter 16 Jahren sollen von 10 bis 6 Uhr nachts nicht beschäftigt werden. Die Forderungen der Kellner und Köche: wöchentlicher Ruhetag, neunstündige Mindestruhezeit und tägliche Arbeitspausen sind von dem unlängst in Berlin abgehaltenen Kongreß der Gastwirtsgehilfen erneuert worden. Nun hat die Regierung das Wort. — Der Magistrat hat das zur Umgestaltung des Friedhofes der Märzgefallenen im Friedrichshain entworfene Projekt der städtischen Parkdeputation abgelehnt. In einem neuen Projekt soll der historische Charakter des Friedhofes besser gewahrt werden. Es soll thunlichst das Bestehende erhalten und dem weiteren Verfall der Gräber vorgebeugt werden. — Dem Beschlüsse der Stadtverordneten-Versammlung, 50000 Mk. für den Besuch der Pariser Weltausstellung durch städtische Beamte, Lehrer, Fachlehrer, Techniker und Arbeiter bereitzustellen, ist der Magistrat beb getreten. I — Dem Gouverneur von Putt kam er ist von der I französischen Regierung das Kommandeurkreuz der I Ehrenlegion verliehen worden. I — Die „Köln. Volksztg." erfährt zur Gesamtstellung I der Regierungskreise zur Deckungsfrage bei der Flottenvorlage zuverlässigst, die Meldung eines Berliner I Blattes, während der Osterferien solle zur Lösung dieser Frage nichts geschehen, sei unzutreffend. Im Gegenteil. Die Frage der Kostendeckung werde alsbald nach dem Wiederzusammentritt des Reichstags derart geregelt, daß auf eine Zustimmung der Mehrheit der Volksvertretung gerechnet werden könne. Alle aufgetauchten Steuerprojekte würden allerdings nicht berücksichtigt, namentlich nicht diejenigen der Abgg. Richter und Bebel, auf deren Mitwirkung I bei der Erledigung der Angelegenheit man doch nicht rechnen könne. Eine Vertagung der Flottenangelegenheit sei weder für die Regierung, noch für den Reichstag wünschenswert, deshalb sei auch die Entscheidung im Reichstag noch in der ersten Hälfte des Mai zu erwarten. — Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" erklärt heute in einem längeren Artikel über das Fleischbeschaugesetz und die deutsche Landwirtschaft, daß die verbündeten Regierungen Beschlüssen des Reichstages zum Fleischbeschaugesetz ihre Zustimmungnicht erteilen werden, welche die zurzeit noch notwendige Einfuhr fremden Fleisches I über das unmittelbare hygienische Bedürfnis hinaus zum I Schaden der Volksernährung verhindern. Auf dem Wege I intransigenter Drohungen gegenüber den verbündeten Re- I gierungen würden die unmittelbaren und dauernden In- I tereffen der Landwirtschaft nicht gefördert werden. Alle I weiter schauenden Freunde dieses wichtigen Erwerbszweiges j sollten deshalb die Hand dazu bieten, den Gesetzentwurf in I einer für die verbündeten Regierungen annehmbaren Gestalt zur Verabschiedung zu bringen. — Ueber die Errichtung der theologischen Fakultät zu Straßburg ist, wie die „Germania" aus Deutsches Keich. Berlin, 13. April. Der Kaiser empfing vorgestern vormittag die Generale und Regimentskommandeure des Gardekorps. Zur Frühstückstafel, an der die drei ältesten Prinzen-Söhne und Prinzessin Feodora zu Schleswig-Holstein teilnahmen, war Graf Hardenberg geladen. Nachmittags unternahm der Kaiser mit den drei ältesten Prinzen- Söhnen einen Spazierritt nach dem Grünewald. Gestern morgen nahmen die Majestäten im Palais des Kaisers Wilhelm I. das h. Abendmahl. Später unternahmen sie mit den drei ältesten Prinzen-Söhnen einen Spaziergang im Tiergarten. Um 123/4 Uhr empfing der Kaiser den General- adzutanten General der Infanterie v. Hahnke. — Der Kaiser wird laut offizieller Benachrichtigung zur Auerhahnjagd beim Grafen Görtz-Schlitz am 24. d. Mts. eintreffen und bis zum 26. verweilen. — Vorgestern gegen 1 Uhr waren auf einen plötzlichen Befehl des Kaisers die Kommandeure sämtlicher Truppenteile der Garnison Potsdam nach Berlin gekommen, um in außerordentlicher Audienz vor dem Kaiser zu erscheinen. Wie das „Kl. Journ." hört, handelte I es sich um das militärische Schauspiel, das dem Kaiser Franz Josef bei seiner Anwesenheit geboten werden soll. Es ist dreierlei in Aussicht genommen: eine große Parade auf dem Tempelhofer Felde, eine Gefechtsübung oder ein Gefechtsschießen in Tegel. Die Bestimmung, welche dieser drei militärischen Schauspiele ftattfinden soll, ist I dem Kaiser Franz Josef überlasten. — Wie das „Berl. Tgbl." erfährt, hat Kaiser Wil- I Helm die städtischen Behörden wissen lassen, daß ihm und I seinem Gast, dem Kaiser Franz Josef ein offizieller I Empfang in großem Stil keineswegs erwünscht! wäre, da der Besuch des befreundeten Monarchen keinen I offiziellen und politischen Charakter trage, sondern lediglich I einem Familienfeste in der kaiserlichen Familie gelte. Die I Teilnahme der Bürgerschaft an diesem frohen Feste werde I sicher auch ohne zeremoniellen Anstrich zum Ausdruck I kommen. Für die Ausschmückung der Feststraße, insbeson- I dere des Pariser Platzes bei Gelegenheit des Einzuges des Kaisers von Oesterreich in Berlin hat das Magistrats-Kolle- I gium beschlossen, bei der Stadtverordneten-Versammlung die I Bewilligung von 60000 Mk. zu beantragen. Die Begrüßung des Kaisers Franz Josef durch die beiden städti- I schen Behörden soll am Pariser Platze erfolgen. — Wie nad), einer Wiener Meldung das „N. ^W. I Tagbl." aus bester Hofquelle erfahren haben will, werden | Kaiser Wilhelm, König Albert von Sachsen, der Prinzregent | von Baiern und die meisten deutschen Bund«öfürsten zum | 70. Geburtstag des Kaisers Franz Joseph am | 18. August in Wien anwesend sein. Der Zar dürfte im | Juli nach Wien kommen. | Zeschenk eine staunenswerte Gabe: man denke- die I Düsenden Morgen zählenden Domänen und Prunkqär ci I von Laeken, Tervneren, Ciergnon, Ardenne Ostende ©S I Gilles bei Brüssel werden so ohne weiteres Staatsdomän'n wahrend sie bisher Privateigentum des Königs waren' »j I giebt aber Leute, welche diesen Akt der Großmut in eia«? V^ise glossieren Nach ihrer Auffassung mad^' bie Bedingungen, welche Leopold II. an seine Schenkua. I aus derselben nicht sowohl eine Gabe, als ein? I heißt ausdrücklich in >fr | Schenkungsurkunde, daß diese Domänen ihrem biaberinp» I Zwecke erhalten bleiben, und vom Staate erhalten werd.- müssen; mit anderen Worten: die fraglichen Schlösser bleiben für den König der Belgier zum dauernden und aul' | schließlichen Gebrauch reserviert und werden statt aus des,' | Kosten auf Staatskosten in solchem Zustande erhalten hJ I <--e als königliche Residenzschlösser Ehre ein'leaen können. Wer daber gewinnt, das sei die Privatschatuli- | des Königs; wer dabei verliere, das sei der Staat und -2 | bie -röchter des Königs. Und da dürfte vielleicht die Er I ™ ..bie 9a"ze Schenkungsgeschichte liegen: da- I Privat-Bermogen des Königs sei ungeheuer groß; an Eutern besitze er außer seinem Schlosse in Billasranca mir die nunmehr dem Staate geschenkten Domänen; fein übriger Reichtum stecke in Handels- und Industrie-Unter nehmungen. Bekanntlich sei er mit seinen beiden älteren Töchtern, der Prinzessin Luise von Sachsen-Coburg (Wien) und der ehemaligen Kronprinzessin verfeindet. Indem er । feinen ^mmobilarbesitz verschenke, enterbe er zum Teil seine Kinder; seinen beweglichen Besitz könne er in beliebiger Weise verwenden, und das werde er zu Gunsten seiner jüngsten Tochter und wahrscheinlich seines Nack solgers, des Prinzen Albert, in der Weise thun, daß für die alteren Töchter das Nachsehen verbleibe. P a r i s, 1-3. April. Der als Spion verhaftete Leon Gag et soll geständig sein, an Deutschland wichtiqe Akten der Landesverteidigung ausgeliefert zu haben legenheit ^rnen vor der Aufbauschung der Ange- Ni z z a, 12. April. Auf. Veranlassung des deutschen Konsuls wurde der ehemalige preußische Genie-Offizier Hel muth Wessel verhaftet. Es soll sich um eine Spro nage-Affaire handeln. Rom, 13. April. Vier Männer, die bei Froft'nano verhaftet wurden, haben schwere Steine auf das Eisen- bahngeleise gewälzt gehabt, und zwar kurz bevor der Erlzug, tn welchem sich der Kronprinz befand, die be treffende Stelle passierte. ,, ~ Der Papst empfing den Prinzen Friedrich Wilhelm', den jüngsten Sohn des Prinzen Albrecht von Preußen, mit fürstlichen Ehren. Die Unterredung dauerte eine Viertelstunde. — Von einer in Aussicht stehenden Zusammenkunft Kaiser Wilhelms mit dem Zaren, die in Danzig Ende Mai oder Anfang Juni dieses Jahres erfolgen soll, meldet der „Lokalcmz.": Die Begegnung der beiden Monarchen würde ihre äußerliche Erklärung in der gleichzeitig stattfindenden Taufe des russischen Kreuzers „Nowik" auf der Schichauwerft und des deutschen Kreuzers „C." auf der Danziger Kaiserwerft finden. Um an den Ort ihrer Zusammenkunft zu gelangen, werden die beiden Kaiser voraussichtlich den Seeweg benutzen. — Dazu schreiben die „Berl. Neuesten Nachrichten": So viel bis jetzt bekannt, begiebt sich der Kaiser nach dem Besuch des Kaisers von Oesterreich auf 14 Tage nach Lothringen und von da wohl nach O st Preußen, um von dort zur großen Parade am 31. Mai in Berlin einzutreffen. Kaiser Nikolaus gedenkt, wie jüngst verlautete, den Monat Mai in Kopenhagen zuzubringen und es ist kaum anzu-. nehmen, daß er sich vorher noch zu einer Seefahrt entschließen j ollte. — Auch aus Petersburg wird gemeldet, oaß in den Hofkreisen von einer angeblichen Zusammenkunft zwischen dem Zaren und Kaiser Wilhelm in Danzig Nichts' bekannt sei. — Die Feier der Grpßjährigkeitserklä- rung d> e s Kronprinzen wird sich im glänzenden! und breitesten Rahmen abspielen. Der Kronprinz wurde am 6 Mai 1882 geboren, die Taufe fand am 11. Juni in Potsdam statt. Die Pathen waren, abgesehen von den Mitgliedern des preußischen Königshauses und des Herzog- i kichen Hauses Schleswig-Holstein, folgende: Königin von England, Kaiser von Rußland, Kaiser und Kaiserin von Oesterreich, König von Italien, König von Sachsen, König bon Belgien, Prinz von Wales, Kronprinz von Oesterreichs Großherzog und Großherzogin von Baden, Großherzog von Sachsen-Weimar, Herzog von Sachsen-Koburg-Gotha, Erb- r Grbprinzessin bon Meiningen, Fürst von Hohenlohe-Langenburg. — Der Kronprinz ist eine immer statt- Persönlichkeit geworden; es heißt, daß er über eine I red}t frafhge Stimme verfügen soll. Er wird vorläufig I S-U r halbes Jahr bei dem ersten Garde-Regiment zu I EM dienen und dann die Universität Bonn beziehen. Wie es heißt, ist die Bearbeitung der im Jahre 1898 | bon 'der Reichsregierung veranstalteten Enquete über die I gewerbliche Beschäftigung von f ch u l p f l ich t i - I gen Kindern jetzt bis zur Formulierung bestimmter Abhilfemaßnahmen gediehen, nachdem zu Anfang dieses Jahres kommissarische Verhandlungen im Reichsamt | des Innern unter Zuziehung des preußischen Kiiltus- I Ministeriums und. des Handelsministeriums stattgefunden' | haben. — Dem Reichstage ist der vom Bundesrat angeuom- I mene Gesetzentwurf, betr. diePosidampferver- | Bindungen mit Afrika, zugegangen. I I — Der Papst wird demnächst zu Gunsten des I Friedens eine Eneyclica an England rick;ten. I Wien, 13. April. Wie verlautet, wird auch Erzherzog Franz Ferdinand den Kaiser nach Berlin begleiten. Prag,-13. April. Hiesige diplomatische Kreise wollen wissen, daß auf Anregung von Petersburg aus der internationale Schiedsgerichts Hof im Haag sofort 1 nach seiner Konstitution England offiziell seine Vermittelung anbieten wird. Belgrad, 13. April. Die Entlarvung des früheren Ministers Taus chano witsch als eines gemeinen Verbrechers ist wohl der härteste Schlag, der die radikale Partei treffen konnte, nachdem auch ihr bisheriger Führer Paschitsch sich innerhalb seiner Partei im Herbste vorigen Jahres unmöglich gemacht hat. Es kann feinem Zweifel unterliegen, daß der im vorjährigen Attentat^ Prozesse zu 9 Jahren Gefängnis verurteilte Tauschanowitsch, der zurzeit im Gefängnisse zu Poscharewatz seine Strafe absitzt, als Direktor der Belgradska Sadruga 300 nicht ausgegebene Aktien dieser Gesellschaft widerrechtlich an sich genommen, mit dem Stempel eines Verwaltungsratsmit gliedes verse.dhn und sie in Agram und Neusatz gegen 30 000 Kronen verpfändet hat. In Belgrad hält man dieses Verbrechen für so unzweifelhaft nachgewiesen, daß man die Verurteilung Tauschanowitschs zu mehreren Jahren Zuchthaus mit Sicherheit erwartet. Sofia, 13. April. Dem Fürsten Ferdinand droht der Papst mit dem Bannfluch. Der „Mattino" in Neapel meldet aus dem Vatikan, die Kurie setze alle Hebelin Bewegung, um den Fürsten Ferdinand von Bulgarien von dem Uebertritt zur russisch-orthodoxen Kirche abzuhalten. Der Papst habe die Prinzessin Clementine von Koburg verständigen lassen, daß die Kirche dieses „unerhöhte Aergernis" nicht anders als mit dem großen Interdikt und dem Kirchenbann beantworten müßte. K o n st a n t in o p e l, 13. April. Hier vermißt man seit einigen Tagen den Buchdruckereibesitzer Tew- f i k Bey. Nun erfährt man, daß er wegen angeblicher Drucklegung revolutionärer Schriften ins Innere Anatoliens verbannt wurde. I — Man meldet Kus Danzig, daß die Taufe des Panzers „A", die Km 21. April auf der Schichan-Werft stattftndet, von der P r i n z es s i n F r i e d r i ch L e o p o l d vollzogen wird, die mit ihrem Gemahl dazu eintrifft. Auch Pvin z H ein riid) wird zu der Feierlichkeit erwartet. ~ Der GroßherzogvonHessen hat dem Staats- | ferretär Grafen Bülow das Großkreuz des Verdienst- ! ordens Philipps des Großmütigen verliehen. — Heber die Nichtbestätigung des Urteils gegen den Prinzen Arenberg — er soll zwei Jahre Festung zudiktiert erhalten haben — schreibt em nationalliberales Blatt, die „Börsen-Zeitnng": „Wenn es selbstverständlich ist, daß der Kaiser so, wie gemeldet, gehandelt hat, so ist es um so befremdlicher, daß er überhaupt in die Lage kommen konnte, das Urteil zu verwerfen. Man versteht es schlechterdings nicht, wie das Kriegsgericht eine Unthat, deren schaudererregende Einzelheiten noch in aHer Gedächtnis sind, mit einer geringeren als der zulässigen höchsten Strafe ahnden konnte. . . . Der Gerichts- hof hat. . . offenbar die Willensfreiheit des Angeklagten : nicht in Zweifel gezogen, er hat eben einfach eine Milde walten lassen, die nirgends weniger am Platze war wie hier. Das Urteil enthüllt wieder einmal den betrübenden Gegensatz zwischen dem allgemeinen Rechtsgefühl und den Vorstellungen einer Gesellschaftsschicht, deren Angehörige sich gewiß des besten Willens bewußt sind, strengste Ob- I jektivität au üben, die aber durch den Zwang der über- | lieferten Anschauungen, von denen sie abhängen, daran ver- | hindert werden, diese guten Absichten in angemessener | Werse kuszuführen." _ hu 411** , a. «• UkM * SS s-s-'d s» «** « tjft; -MN nab M* ringt Mhl ^ntroit M, m MlPlW» WM nur MoMcil m oo« bessere« P Dlfliaj. lö. Die Wahl W S btMtz * ’ 'Prag, fci ton örtt war fo W aus offener < Lemi bem Wtdjütoi Waten £ Potttvorow ZmikanipseS I der Badenische * lerne! polizeilichen @ perfekt spricht GuldemiM, 1 unb 15 'Jtyolei tturhen. Die heißen und Bau ' Sw btt gewaltige Hehl Ebene gleicht । oon Wasser gai find dorthin ah ton *5 ber GrnMto »tMgrck. 1-Nmti von borwit onn Distrikt 4. Hay- 17 EichnAn l Buchensta B. 265,4 rm A «:£ 36 . M ÄSS »«SS“* &*■« z M ti ,m 1 ’ 28 ’ A-I.« 2i' Sn 10 ’ N.1 »o; 5 <1 » 70 ' 8 ’ Nd,; M U, '• an । tl“e (kjAiili, 'nen ihrp?'[m c; dauert.^it? fc S' et h ;,L ^ec Sta^ i stettJ ^4L ,"xfmQnen; fnb Industrie semen beiden ^ Aen-Coburg & Ä«- E c,ireroe er . könne er j/. < 17 Ier» i seines»- •Ä."» -wiSte ^liefert zu u k'nuschung her fr Nung.desd^ heGeme-OWj ilw um eint >nr e, die bei ■ine aus da°^ zwar kurzk«^ nnz inzev W,en Mbredjf mi IntimbunQ Säuerte f Gunsten des ngland richten, rd auch Erzherzog Zerlrn begleiten. W Kreise wollen g aus der interim Haag sosort iziell seine Ver- r'r^nniz des stii- ernes gemen iche Wag, der bi; n auch ihr bisherig er Partei 'm heO' hat. fölrnfm »rjähWi MM eilte I*omv h, areioch sm "M sadruga M M widerrechtlich VerwaltMasrLl-5>! ; und Neusatz M lgrad hält Mi«', chgewiesen, bah- zu mehreren W' rsten Ferdis u ch. Der,Mu: die Kurie setze,' ' Ferdinand von ’ sch-orchodoxen ressin Clementine e Kirche dieses - iit dem großen/- ten mW. Hier vermßt - reibesitzer >r ivegen angA i ins Innere W mM- «*» yX S&* BW*’* i° nnt '<« W iW«? 5 Md» 18 SS W,«f Bitn ^„Leaha'^ MH bald -v^e- , Sau eW „sicht' Jos^nrill-e"' S.K? » Konvoi 'salTons - Lexikon (annk i» Qataud (»a UteneSVerke) eowie alle andern Bücher äefnrt gegen Teilzahlungen von monetl. 3 M. an EL ft. Sperling, Buchhandlonc, Stuttgart VIL * KeAestr MridMzes. Drv«ick-Zi deS Bureau .Herold". Wiesbaden, 14. April. Hier ist nunmehr die Regelung der in der Schriftstellerwelt vielfach besprochenen August Demmin'schen Erbschaft erfolgt. Das wertvolle, zwei Morgen große Pachtgrundstück in der Kapellenstraße mit Landhaus ging in das Eigentum des deutschen Schriftstellerverbandes über, die Kunstsammlung in das der Stadt Wiesbaden. Aus dem nachgelassenen Kapitalbesitz erhielt nach Auszahlung einer Reihe von Legaten und nach Abzug der Steuern die PenfionSanstalt deutscher Jourualistrn und Schriftsteller gegen 22,000 Ml. Der deutsche Schriftsteller- Berband erhielt 18,000 Mk. Testamentsvollstrecker waren Oberbürgermeister Dr. v. Ibell und Konsul Balentiner. Den Schriftsteller Verband vertrat der Schriftsteller Richard Redlich aus Berlin, die Pensions Anstalt war durch Justiz- rat Dr. BergaS Wiesbaden vertreten. Ostende, 14. April. Infolge deS heftigen Sturmes im Kanal treffen die aus England kommenden Passagier-, Poft- und Fracht-Dampfer mit großen Verspätungen ein. Eine Anzahl Fischerboote, die überfällig sind, geben Anlaß zu ernster Besorgnis. Paris, 14. April. Anläßlich der heute fiattfindenden Eröffnung der Pariser Weltausstellung hat Präsident Loubet sämtliche Strafen in der Land» und See- Armee sowie bei den Militär-Schulen aufgehoben. Außerdem hat Loubet die Minister des Krieges und der Marine angewiesen, jedem Soldaten und Matrosen eine doppelte Ration Wein zu gewähren. Der Präsident machte gestern in Begleitung der General-Kommissare einen Rundgang durch die Ausstellung. Der Ausstellungsplatz, 'besonders das Marsfeld bot einen überaus traurigen Anblick dar. Das Innere der Gebäude ist größtenteils ohne jede Ausschmückung. DieKom- missare befinden sich in größter Aufregung. Der Ausstellungsplatz bietet das Bild einer in Belagerung befind" lichen Stadt angesichts der Anwesenheit der zahlreichen Soldaten, die mit den Aufräumungsarbeiten beschäftigt sind. Liffabon, 14. April. Ein Mitglied der Opposition hat die Absicht kund gegeben, die Regierung über die Neutralitäts-Verletzung zu Gunsten Englands zu inter- p edieren. London, 14. April. „Daily Mail" meldet aus Genf: Der Vertreter des Negus Menelik Dr. Igel, der in Zürich eingetroffen ist, wird sich in den nächsten Tagen nach London begeben, um über die Frage der tranS- afrikanischen Bahn von Kapstadt nach Kairo (?) zu unterhandeln. England soll sich bereit erklärt haben, gewiffe Gebietsabtretungen zuzugeben, damit die Eisenbahn daS abessynische Gebiet durchfahren kann. London, 14. April. Aus Simla - wird gemeldet: In Cawonpore ist ein Aufstand ausgebrochen. Er entstand durch das Auftreten gewisser sogenannter Heil- künstier, die Kranke besuchten, um von ihnen Geld zu erpressen. Wenn die Kranken sich weigerten, drohten die Heilkünstler, sie als Pestkranke in entfernt liegende Gegenden bringen zu lassen. Die Behörden geben sich die größte Mühe, um der Schuldigen habhaft zu werden. Dover, 14. April. Die Fischerboote Peace und Pleney sind während des Sturmes gesunken. Die Rettungsboote konnten nur 14 von 22 Personen retten, die übrigen 8 sind ertrunken. Kriefkasten. Unsere auswärtigen Herren Mitarbeiter bitten wir, sich bei Ihren Korrespondenzen niemals der Postkarte zu bedienen. Kunst und Wissenschaft. ■q — Der englische Arzt Sir William Priestley ist gestorben. Sir W. Ooerend Priestley war im Jahre 1829 in der Nähe von Leeds geboren. Er hat im Kings-College zu Edinburgh und dann in Paris studiert, lange als Professor der Geburtshilfe am KingS-College gewirkt und war Accoucheur bei der Großherzogin Alice von Hessen und der Prinzessin Christian von SchleSwig-Holstein. Handel und Uerkehr. Volkswirtschaft. eitBm, 14. April. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. ** 1.00-1.10, Hühnereier per St. 6—0 4, 2 St. 00—00 H, Enteneier 1 St. 6-0 4, Gänse, eier per St. 9—10 H, Käse 1 St. 5—7 H, Käsematte 2 St. 5—6 Erbsen per Liter 20 H, Linsen per Ltter 30 Tauben per Paal X «.63—1.00, Hühner per St. X 1.10—2.20, Hahnen per Stück X 1.40—2.40, Enten per St. X 2.20—2.50, Gänse per Pfund X 0.00—0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 4, Kuh- und Rindfleisch per Pfd. 62—64 Ä, Schweinefleisch per Pfd. 60—72 4, Schweine- stelsch, gesalzen, per Pfd. 76 A, Kalbfleisch per Pfd. 64—66 Hammeftleisch per Pfd. 50—66 4, Kartoffeln per 100 Kilo 4.00 bi- 4.50 X, Weißkraut perSt. 00—00, Zwiebeln per Etr. X 8,50—9.60, Milch ver Liter 16 Dauer der Marktzrit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Während der ersten drei Stunden der Marktzeit darf im Umherziehen nicht feilgeboten werden. Vermischtes. * Prag, 13. April. Ein äußerst heftiger O rkan wütete bei den Orten Gyepenges und Koprionisa. Der Sturm inck so stark, daß ein Eisenbahnzug eine halbe Stunde lang » auf offener Strecke halten mußte. * Lemberg, 13. April. Bei einem Duell zwischen dem Rechtskonsulenten der gräflichen Familie Badeni, dem Advokaten Lolowy und dem Gutsbesitzer Ritter von Pocktworowski wurde jener verwundet. Ursache des ZneikampfeS waren Streitigkeiten über die Verpachtung bei Badenischen Güter. * Temesvar, 13. April. Ein Individuum wurde in polizeilichen Gewahrsam genommen, das mehrere Sprachen perfekt spricht. In seinem Besitz wurden 18 Hundert- Gr ldennoten, 14 Zehn-Guldennoten, 4 Fünfhundert Lirenoten imlo 15 Napoleons gefunden, die als Falsifikate erkannt roumben. Die betreffende Person gibt an, Jariazzo zu heißen und Bauunternehmer zu fein. • Von der österreichisch-ungarischen Laudesgreuze wird eine gewaltige Ueberschwemmung gemeldet. Die ungarische 66sne gleicht einem Meer. Der Grenzort Dymburg ist voin Wasser ganz umschlossen. Zwei Kompagnieen Pioniere sind dorthin abgegangen. sivgramm durchweg Tiroler Lieder und Schuaduhilpfl «urrocift _______—. c D.r.stadl. 13. April. Der hier um 2 Uhr 14 Min !Uige Schnellzug Nr. 9 au« Norddeutschland ich Italien, welcher des Anschlüsse? halber von Frank- ert a M. aus Verspätung hatte, k°m nur b-z zur kntion Isenburg und mußte «-S-"..^chme»desekter li elbft nahezu eine Stunde liegen bleiben, bis eine von ;> >nksurt requirierte R-s-rv-masch'N- die W-it-rsahr. übet- ichmen konnte i diese war ,-doch anscheinend zu schwach .2, rtfhrauite des orkanartigen Seiten- und Gegenwindes wegen von Dsenburg bis Bahnhof Hirmstadt wieder eine Stunde, sodaß der schon um 3 Uhr 17 Minuten in Heidelberg fällige Zug erst um I ihr 35 Mm. von hier aus die Fahrt fortsetzen konnte. - Der 12jährige Sohn eines Professors hat sich ^gestern nacht auf dem Abort der elterlichen Wohnung Durch Umstürzen einer Kerze derartig verbrannt, daß seine Aufnahme in das städtische Hospital notwendig wurde, weil Mn Befürchtungen für sein Aufkommen hegt. — Am I h'itiqen Karfreitag mußte die bekanntlich unter dem Pro- tcfcorale des Großherzogs stehende Internationale jietzenauSstellung wegen der seitens der Landessynode folgten Interpellation geschlossen bleiben und hunderte Unb aberhunderte von Besuchern mußten unverrichteter t imge zurückkehren, da die Kriminalschutzmannschaft scharfe Entrolle übte. ES hätte wohl genügt, wenn man der vor i Interpellation getroffenen polizeilichen Bestimmung, die -Mstellung nur während des Gottesdienstes zu schließen, -lijgetommen wäre. Die Ausstellung war bisher gerade öde besserem Publikum über Erwarten gut besucht." Mainz, 13. April. Das päpstliche Breve, durch welche« bie Wahl deS Bistumsverwesers Dr. Brück zum Bischof befätigt wird, ist hier eingetroffen. Arveitervewegung. 8 W o r m s, 13. Llpril. Der für gestern öffentlich angekündigte A u s st a n d der „gesamten" Rasier- und Frise urgxe Hilfen schäft fand vorerst einen kläglichen Abschluß. Der Gehilfenausschuß — von 23 Gehilfen hatten sich 11 der Streikbewegung überhaupt nicht angeschlossen — erreid)te bei der Prinzipalität nur den bereits gemeldeten früheren Ladenschluß. Tie geforderte Erhöhung der Wochenlöhne von 4 und 5 Mark auf „mindestens" 8 Mark wurde aber von den Meistern mit Rücksicht auf die niedrigen Rasier- und Frisiertaxen hiesiger Stadt einstweilen abgelehnt. Die streiklustigen Gehilfen arbeiten darum vorerst für die bisherigen Lohnsätze ruhig weiter. Uebrigens soll nächsten Dienstag in einer nochmaligen Versammlung eine gegenseitige Verständigung angebahnt werden. Vielleicht lassen sich bei dieser Gelegenheit Wie Vermittelungsvorschläge des Beigeordneten Dr. Kayser in ihren wesentlichen Punkten realisieren. bm. Mainz, 13. April. Die Lohnbewegung unter den hiesigen Tünchern und Malern ist so gut wie beendigt. Rach den Osterfeiertagen dürfte der größte Teil der Ausständigen die Arbeit wieder aufnehmen. Die Mehrzahl der Meister hat eine Lohnerhöhung von vier Pfennig für die Stunde bewilligt. Der Ausstand hat volle sechs Wochen gedauert. gotzversteigerung. In den Mitgebrauchrwaldungen der Gemeinde Treis a. Lda. werden itcfteigetl: 1. Dimttttag bt« IS.AprU 1900, oor. vormittags v Uhr an, aus km Distrikt Aspenstrauch: A. Ba«- uud Werkholz. 17 Eichenstämme mit 6,22 cbm Inh., 1 Buchenstamm mit 1,18 „ „ B. Brennholz. 256,4 rm BuchewScheiter, 9 „ Etchen-Scheiter, B4 „ Buchen Knüppel, 5 „ Eichen-Knüppel, 460 H Buchen-Zopfreis, 36 „ Nadel-Stammreis. 2. frritag den 20. AM 1900, ton vormittags 9 Uhr an, aus itit Distrikten Fortbachsecke, Hain- -dih, Buchwald, Heege u. Bannenstein: A. Bau- uud Werkholz. 53 Eichenstämme mit 41,06 cbm Inh., 4 Nadelstämme mit 2,27 „ „ 5 Eichen-Nutzknüppel mit 3 cbm Inhalt. B. Brennholz. 81 rm Buchen-Scheiter, 41 „ Eichen-Scheiter, 1 Nadel-Scheiter, 291 „ Eichen-Knüppel, 27 „ Radel-Knüppel, list M Buchen-Zopfreis, 901 , Eichen-Zopfreis, 541 „ Nadel-StammreiS, 70' „ Nadel'Zopfteis, 8 , Nadel-Stöcke. Wei dem am zweiten Tage zur Weigerung kommenden Eichen- Amholz befinden sich schr schöne, zu Schnittholz geeignete Stämme von 2 bis 3,30 cbm Inhalt. Zusammenkunft ist am ersten Tage im Distrikt Aspenstrauch bei Nr. 51, am zweiten Tage im Distrikt Buchwald, unmittelbar an der Straße von Treis nach Mainzlar. Treis a. Lda., 14. April 1900. Großh. Bürgermeisterei Treis a. 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Geld,ort««. «rief 16.31 20.45 4.20 16.27 Franz. Banknoten 20.41 Oesterr. dto. 4.17 Anreric. •tu 81.40 mtef 00.00 OO.CO 84.30 CO.CO 4.177» 228.00 OOO.i'O | Oesterr. Eres:r-«ctt«» Herzlichen D^nk sagen wir für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme während der Krankheit und beim Heimgange unseres Heben Entschlafenen, für die überaus zahlreichen Blumenspenden, für die Beteiligung der vier Vereine, und für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Gussmann am Grabe. Lollar, 13. April 1900. Elisabeth Bautz. Anna Jacobi, geb. Bautz. F. Jacobi. 1 Mur 3 Tage! UM" Mur 3 Tage! Afrika in Giessen. (Giessener Festsaal, Cafe Leib). Dienstag, 17., Mittwoch, 18 u. Donnerstag, 19. April: Dm Amazonenkorps iss Wch Behanzin Dahomey 53 Personen, darunter 38 weibliche Amazonen unter Anführung der Oberkriegerin Baudja und des Oberkriegers Alfa. Die größte afrikanische Truppe, die jemals Deutschland besuchte. "HW Steins Garten (SaalbauL Ostern 1900, am zweiten Feiertag: Grosses Konzert. -Wj ansgefahrt von der Kapelle des Grossh. Hess. kif.-Regiments Nr. 116, Kaiser Wilhilg unter persönlicher Leitung des Großßh. Musikdirektors Herrn C. Krausse. Anfang 4 Uhr. Eintritt 50 pfg, Am dritten Feiertag: Grosses Abendkonzert. Anfang 8 Uhr. Eintritt 30 Pfg. Philosophenwald. " Am dritten Feiertag: Grosses Konzert auBgefUhrt von der $]j Kapelle des Grossh. Hess. Inf.-Regiments Nr. 116, Kaiser Wilheli unter persönlicher Leitung des Grosffh. Musikdirektors Herrn C. Krausse. Anfang 4 Uhr. Enträe 30 Pfg, 3. Feiertag: 01111 Frnhkonzert im Darmstädter Kans. IrüMück wie bekannt. L. Feldhaue I. eeeeeeoeeoeeoeeeeeeeeeeee HI Auf HI zu den vier Jahreszeiten __ Abends SV, Uhr: 3W Haupt-VorfteAung mit Konzert rmd Pantomime. Preise der Plätze: Sprrrsitz 1 Mk., 1. Platz 75 Pfg., Saal 50 Pfg, Gallerte 30 Pfg. Grünvergerstraße 47. "VE Nachmittags 4 Uhr: Kinder- und Familien-Vorftellung. 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Am dritten Feiertag: Tanzmusik 01551___________•___________Philipp Weller Wtte Städtischer Arbeitsnachweis Gießen ladt Cassel. ..... ■OOOOOOOCOOOOflOOOOOOOQOOQg Xutsdienlcrdn. Am 2 Feiertag: Abendunterhaltung bei Heinrich Sauer, Neustadt. 2816 Der Vorstand. Garteuftrahe 2 Arrgebot der Arbeitnehmer t 1 Schneider, 3 Fuhrknechte, 1 Fahrbur^, 1 Taglöhner, 1 Hausmädchen, 1 Büglerin, 1 Näherin. Nachfrage der Arbeitgeberr 1 Bäcker, 1 Drechsler, 1 Weißbinder» guter Bezahlung nach auswärts, 1 Messerschmied, 1 tucht. Tapezier unb 5ßoI9‘ , 1 Wagner, 1 Schuhmacher, 1 tücht. Rockarbeiter und 1 Schneider auf Woche auswärts. 1 Bauschreiner, 10 Taglöhner, 3 Hausburschen, 2 Fuhrknechte, inepe Dienstmädchen, 2 Laufmädchen, 1 Kindermädchen. . Lehrling-r 1 Friseur, 1 Buchbinder, 1 Glaser, 1 Mechaniker, 1 (ggr, 1 Kupferschmied, 1 Kellner, 1 Sckirmmacher, 3 Schneider 1 Schreiner, 2 macher, mehrere Spengler gegen tägliche Vergütung, 1 Wagner--- verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Witiko; für den Anzeigenteil: Han- Beck. — Druck und Verlag der Brühl'schen UniverfitätS-Buch. und Steindruckerei (Pietsch Lrben) in Gießen. ttlLtint r gjlonta Die G'e «avilie« fianl® 'rt« fi, rt * w4* n*5 Heute, ai Ereignis,der Äuckglicher tieft: Tie stttlung.' in einem ve unb 1889 sai zu eine.' Ar entroidem, a Man miß i daß sie es n die Völker ’ ist noch nid Poet, Rcto Weit nanw Mit tyv aud) wir i der Welt Reichtum, durch das präbeftinie Ivie Paris, gemacht Hai und bleibt d Ald auf di< aber für bc allein schor stellung, de baß ba$ jdjt. der M/aus anderswo, fii fache bildet. Seit Monater der Veltauss lerischen Inf dieses Beiwei unterschätzt dürfen, daß । blick über bi dm verslos Andruck de Zeit dadurch einmal das1 einem recht Made die bildet. Auch unter ung vor sich. Maire se leidenschaf hatte, ist i zittert die Men Vo an der fvlsstellunt äußere poi gfin, übersä öa schmeichk Mllung KrFrieil Aals eite1 Serenz ist 27. weite Nische A au pariser Pe neündtichke Mländerst tiSKS ä g- eine H < herbere SA in