lege 1568 s g 9 o e a ;* ? 2 a= S * 5 ^OilVer Veise, 6 30 Pfgx Äff *•* ey> Löwen-Progerip Qer-oeme8ter8 to 'I 1900. UV) Jtocb, Wenn. L9L2-' 50®ä-S oiicSU §oiw”e iO 3U1 irmbrunnens Soden a, T, 1 fie Quellen' KeMkopfee wohlthnend IN PM ■ tungl fcg Slütte« tW dckqmde W bis 10 Uhr $•! Tütz» vorher • xt .. sK; sS" Ibttttfl« ,Rente \vM 08a M O‘L !bl. 1OOO Mittwoch den 14. März Erstes Blatt. Aints» unb Anzeigeblatt für den "Kreis Gießen Ä 22f)ngsptei5 vierleljährl. Mk. 2M monatlich 75 Pfß. mit Bringcrlohn; durch die Abholestrlle» vierleljährl. Mk. 1,91 monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierleljährl. mit Bestellgeld Alle Anzeigen-BermittlungS-ellen deS In- und Auslandes oehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. ZeilenpreiS: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. HeWlttew, «Spedition und Druckerei: -chvkfiratze Ar. 7. Adreff« für Depeschen: Anzeiger Hießt«. Fernsprecher Nr. 51. GrMsbeilagr«: Gießener FamilieMätter, Der heßische Landwirt Klätter für hesiische Volkskunde. Gießener Anzeiger General-Anzeiger ■eeaie, ih Anzeigen zu der nachmittags für bt* Mms»« Tm erschnnmden Nummer bis nenn. 10 Uhr. Mhbestelungen spätestens abendS vorher. Sir. 61 trfMet »glich eit AnSnahwk drS «entagS. Die Wietzener He*m<*IUHer MTkin de« Anzeiger le MH »t „Heff. m. „vlätter Jk Heß. Volkskunde" *e*tL4*el detgelegl. Amtlicher Eeil. Bekanntmachung. betreffend Abhaltung der Viehmärkte. Die Abhaltung der Viehmärkte z« Hungen am 1». März dS. IS. und Laug-Göus am 20. März M. IS. wird unter folgenden Bedingungen gestattet: 1. Alles nach den Marktorten gebrachte Vieh muß auf den Marktplatz gebracht, und daselbst der veterinär, ärztlichen Untersuchung unterworfen werden. 2. Geschieht dies, nicht, so ist das Vieh quarantänepflichtig. 3. Vieh aus Orten, in welchen die Maul- und Klauenseuche herrscht, darf nicht aufgetrieben werden. Zuwiderhandlungen werden bestraft. Gießen, den 13. März 1900. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Bechtold. Bekanntmachung, betreffend die Kontrolle der unständigen Arbeiter. Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß vom jetzt ab bis auf weiteres mit Vornahme der Kontrolle der unständigen Arbeiter in unserem Kreise der Kon- tro»llbeamte I. Nehrbaß zu Gießen beauftragt und befugt ist. Gießen, den 10. März 1900. GroßherzoglickeS Kreisamt Gießen, v. Bechtold. Bekanntmachung. B-etr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Daubringen. Donnerstag, 29. März d. I. vormittags 9 bis 10 Uhr findet im Bürgermeistereibureau zu Daubringen die Entgegennahme der Wünsche bezüglich der Zuteilung des 1. Feldes statt. Die Wünsche sind schriftlich — mindestens auf % Bogen — einzureichen, vom Grundstückseigentümer zu unterzeichnen und müssen genau angeben, welche alten (nach Flur und Nummer zu bezeichnenden) Grundstücke zusammengelegt werden sollen und in welche Gewann das neue Grundstück gelegt werden soll. Die Beteiligten werden ferner aufgefordert, in ihren Wunschzetteln sich auch darüber zu erklären, falls sie anstatt Gelände den Bonitätswert ihrer in die Bahnlinie fallenden Grundstücksabschnitte in bar beanspruchen. Wünsche, welche nicht in dem oben genannten Termin vorgebracht werden, finden keine Berücksichtigung. Zur Orientierung der Beteiligten liegt eine UebersichtS- taite über das 1. Feld sowie ein Verzeichnis der in die Bahnlinie fallenden Grundstücke auf dem Bürgermeistereibureau zu Daubringen offen. Friedberg, 12. März 1900. Der Großherzogliche Bereinigungskommissär. Süffert, Regierungsrat. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Pflasterarbeiten wird die Mäus- burg zwischen Wagengasse und Marktplatz für Mittwoch den 14. lfd. Mts. gesperrt. Am folgenden Tage ist fragliche Straßenstrecke für den Verkehr wieder frei. Gießen, den 12. März 1900. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Muhl. Deutscher Reichstag. 165. Sitzung vom 12. März. 1 Uhr. DaS Laus ist sehr schwach besetzt. Zunächst werden einige Rechnungssachen erledigt, und alsdann tu die zweite Lesung der Münzgesetznovelle h Die Beratung erstreckt sich zunächst auf Artikel 1, betreffend Ttmziehung der Fünsmark-Goldmünzen, sowie auf die von dm Kommission beantragte Resolution, betreffend vermehrte Aus- lLgung von Zehnmark-Goldmünzen (Kronen). Ein Vorschlag deS Präsidenten, auch gleich über Art. 4, belr. erhöhte Ausprägung von Retchsfilbermünzen unter Einziehung von Lardessilbermünzen (Thalern) mitzuberaten, wird fallen gelaffen, nachdem Abg. v. Kardorff angekündtgt, er werde bei Artikel 4 die «r Ichlußsähtgkeit deS Hauses anzweifeln, da er nicht wolle, daß ein IvlcheS Gefetz von einem beschlußunfähigen Hause angenommen »mde. * Born Kriegsschauplatz. London, 12. März. Nach einem „Daily-Mail"-Tele- aramm aus Lauren^o Marques steht der Fall von Mafeking unmittelbar bevor. BademPowell habe zur Entlastung der Proviantverwaltung sämtliche Eingeborene aus der belagerten Stadt hinauszutreiben gesucht; die Buren hätten sie aber zurückgejagt, und er habe sie wohl oder übel wieder aufnehmen müssen. Ein „Daily-News"- Telegramm aus Aasvogel-Kap von nachts meldet jedoch auf eine Aeußerung eines dort gefangenen Buren hin, die Belagerung von Mafeking sei aufgehoben. — Die Konsuln in Pretoria sollen vom Präsidenten Kruger benachrichtigt worden sein, daß die Republiken bei Lord Salis- bury den Frieden nachgesucht haben. Präsident Krüger forderte fie auf, ihre Regierungen davon zu verständigen, und eine Intervention uachzusuchen. Die Republiken verlangen die Unabhängigkeit, und eine Amnestie für die politisch in Natal und der Kapkolouie kompromittierten Holländer englischer Staatsangehörigkeit. — Wie dem „Berl. Tagebl." telegraphiert wird, haben in der Nähe von Petrusberg ebenfalls Kämpfe stattgefunden, welche besonders blutig gewesen zu sein scheinen. Der „Daily-Mail"-Korrespondent berichtet aus Aasvogel- Kap, daß hundert Leichname der Buren auf dem Schlachtfelde gefunden wurden. Man hatte ange- Abg. Arendt (Rp.) bedauert, daß man eine allseitig beliebte Münze, wie die Thaler setm, beseitigen, und durch die silbernen Fünsmarkstücke ersetzen wolle. Er glaube nicht, daß dieses Bestreben von Erfolg sein werde. Redner erklärt sich weiter noch gegen die Resolution, und sucht zu beweisen, daß der Höhepunkt der Gold- produktton überschritten sei. Bei der ersten Lesung der Vorlage habe Abgeordneter Siemens geäußert, daß die Beseitigung der Thaler das Vertrauen des Auslandes zu unserer Währung haben werde zum Vorteil unseres WechselverkhrS mit dem Auslände. Das sei aber doch nur insoweit richtig, als das Interesse unserer Großbanken dabei in Betracht komme. Dieses Interesse bedürse aber offenbar keiner Berücksichtigung, wenn man sich die Dividenden unserer Banken ansehe. Redner nimmt schließlich einen Antrag zum Art. 4 wieder aus, welcher verlangt, daß zu den Mehrprägungen an Rckchs- silbermünzen Silberbarren anzukaufen seien. Abg Rettich (kons.) stimmt im wesentlichen dem Vorredner bet. Des wetteren betont er, seine Freunde würden für den Antrag Arendt stimmen. t . Abg. Herold (Zentr.) führt aus, das Zentrum sei in der Währunzsfrage geteilter Ansicht; diese Vorlage aber habe damit gar nicht« zu thun, sondern behandle nur Münzfragen. Redner beantragt eine nur unwesentliche Aenderung in der Faffung deS Artikels 4 Schatzsekretär v. Thielmann bittet entschieden um Ablehnung deS Antrages Arendts. Die Thaler seien nicht beliebt, wie er, Redner, im Gegensätze zu Herrn Arendt, behaupte. Abg. Schönlank (Soz.) erklärt die Zustimmung der Sozialdemokraten zu dem Anträge Herold. a Abg. Büsing (nl) behauptet, daß die Goldwährung stet« tadellos funktioniert habe. Mit den Thalern werde j tzt in der That am besten so zu verfahren sein, wie die Regierung eS vorschlage. Bankpräsident Koch tritt der Angabe des Abgeordneten Arendt entgegen, daß die 2- und 5 Mark Stücke unbeliebt seien. Wa8 den hohen Diskont anlange, so sei derselbe auf den wirtschaftlichen Auf- schwung zurückzuführen, nicht aber auf eine ungenügende Metalldeckung. Diese sei durchaus ausreichend. Abg. Fischbeck (frs. Vp.) erklärt, seine Freunde gäben der Regierungsvorlage auch bei Artikel 4 den Vorzug, würden aber auch gegen den Antrag Herold nichts einzuwenden haben. Abg. v. Scheele (Welfe) bekennt sich als Anhänger der Doppelwährung und erklärt sich demgemäß gegen das ganze Gesetz, eventuell bitte er den Antrag Arendt anzunehmen. Abg. Brömel (frs. Vg) tritt namens seiner Freunde für das Gesetz in der vorliegenden Fassung ein. Auch eine etwaige Annahme des Antrages Herold würde sie nicht abhalten, für das Gesetz zu stimmen. t Abg. v. Kardorff (Rp.) wendet sich lebhaft gegen die Etnztehung der Thaler zu Umprägungsrwecken. Abg. Hahn (Bd. d. L.) plaidiert für Annahme des Antrages Arendt. Redner übt weitere abfällige Kritik an der Diskontpolitik der Reichsbank, welche den Mittelstand schädige. Die Debatte wird geschloffen. Die Abstimmung über Artikel 1 und 4 wtrd einstweilen ausgesetzt. Die Artikel 2 und 3 betreffend Einziehung der Zwanzigpsennig- stücke in Silber und Nickel veranlaffen keine Debatte. Als Artikel 1 a beantragt Abg. Arendt (Rp.) zu bestimmen, daß silberne 5 Mk.-Stücke bis zu 1000 Mark, Zweimarkstücke bis zu 50 Mk. in Zahlung genommen werden müssen. Auch hier bleibt die Abstimmung ausgesetzt. Artikrl 5 macht keine Debatte. Artikel 6, von der Kommission neu eingefügt, ermächtigt den Bundesrat, Fünf- und Zweimarkstücke als Denkmünzen prägen zu (affen. Abg. Fischbeck (frs. Vp.) beantragt Streichung dieses Artikels. Die Beschlußfassung wird wiederum ausgesetzt. Nachdem noch der Referent über die zu der Vorlage eingegangenen Petitionen berichtet, schlägt der Präsident Vertagung vor, ohne daß eine Abstimmung erfolgt ist. Nächste Sitzung morgen 1 Uhr. .. , . Tagesordnung: 3. Lesung der lex Hemze; dann die heute aus- gesetzten Abstimmungen Schluß 5 Uhr. nommen, daß die Buren bei Aasvogel-Kap noch einmal ftandhalten würden. Da dies nicht geschehen ist, steht Marschall Robert« thatsächlich vor den Thoren von Bloemfontein. — Eine Rekognoszierung ergab, daß die Buren stark verschanzt am BiggarSberge stehen und die Ostgrenze bedrohen. Die englische Patrouille wurde zurückgetrieben. London, 12. März. Die Meldung, daß auf Betreiben des englischen Konsuls die portugiesische Regierung in Laurenzo Marques vier deutsche Offiziere, die sich nach Transvaal begeben wollten, verhaftet habe, wird dementiert. London, 12. März. Wie in diplomatischen Kreisen verlautet, sind die Botschafter mehrerer europäischen Großmächte neuerdings wegen Friedensvermittelung an Lord Salisbury herangetreten. Angeblich soll Aussicht auf Erfolg vorhanden sein. London, 12. März. Die Friedensvorschlage, von denen seit einigen Tagen die Rede ist, sind der englischen Regierung durch Vermittlung des amerikanischen Konsuls in Prätoria zugegangen. Die Regierung verwies indessen den Vermittler an Lord Roberts, der allein bevollmächtigt sei, eine Entscheidung zu treffen. Direkte Verhandlungen zwischen London und Prätoria sind somit nicht gepflogen worden. * * • Telegramme deS „Gießener Anzeiger". Loudon, 15. März. In Bezug auf die Friedens- Vorschläge der beiden Buren-Republiken versichern unterrichtete Kreise, im letzten Ministerrat sei keine Einigung zu erzielen gewesen, weil ein Teil der Minister den extremenForderungenChamberlains, welche dieser in fünfviertelstündiger Rede begründete, die Zustimmung versagte. — Die „Zentral News" meldet, daß ein hervorragendes Mitglied der Regierung im Laufe der Unterhaltung erklärte, daß die Entwaffnung und Demolierung der Buren- Festungen der Anfang des Friedens sein müßte. London, 13. März. Lord Roberts meldet aus Aasvogel-Kop vom Montag früh: Während unseres ganzen gestrigen Marsches wurden wir vom Feinde nicht behindert. Ein Offizier wurde in unserem letzten Lager zurückgelassen, um die Liste der Toten und Verwundeten aufzustellen. Er ist aber bis jetzt noch nicht eingetroffen. Soviel bekannt, sind außer den bereits gemeldeten Verlusten zwei Leutnants getötet und drei verwundet worden. General Gatacre war gestern eine Meile von der Bahnbrücke bei Bethulie entfernt. Die Brücke ist teilweise zerstört. Die Buren halten das gegenüberliegende Ufer des Oranje-Flusses besetzt. London, 13. März. Aus Wolterseley wird vom 12. März 6 Uhr abends gemeldet: Die Kolonne Roberts dringt schnell vor und ist soeben hier einge- troffen. Die Kavallerie bildete die Avantgarde der Kolonne. Die Buren befinden sich etwa 12 000 Mann stark mit 18 Geschützen in einer stark befestigten Stellnng, welche den Weg nach Bloemfontein verlegt. Unsere Kolonne umging aber die feindliche Stellung. Dieselbe befindet sich augenblicklich in einer Entfernung von 15 Meilen von Bloemfontein. Loudon, 13. März. Die „Times" meldet aus Lorenzo Marquez vom Sonntag: Präsident Krüger kehrte am Freitag ftüh nach Prätoria zurück und berief eine schleunige Sitzung des Exekutivrates ein. London, 13. März. Die Verwalter der Charteret) Company haben, wie ein Mitglied dieser Gesellschaft einem Journalisten mitteilte, eine Liste der Beamten, welche die verschiedenen Verwaltungsposten nach der Annexion der beiden Buren-Republiken zu bekleiden haben, bereits aufgestellt. Loudon, 13. März. Die „Times" veröffentlicht folgendes Telegramm aus Aasvogel Kop vom 11. März 6 Uhr abends. Das siegreiche Vordringen Lord Roberts wird neuerdings fortgesetzt. Die Kolonne drang heute 12 Meilen weiter vor, ohne Widerstand zu finden. Es scheint, daß die Nierlage des Feind es b ei Drte- fontein ernster gewesen ist, als man bisher annahm. Das Burenkommando unter Pretorius scheint am meisten bei dem Gefecht gelitten zu haben. A/VU *7% M*lo < - flewtnjnrüttui bet .Sttaßb. f an bet Unroer] .Baältt Rächt.' Einige Tage später ist Birkenstem wieder gekommen; man traf sich in Ortenberg wo dieser den Konkurs anmeldete, und eine Forderung von 350 Mk. zu haben angab. Rullmann gesteht zu, einem gewisien Bäcker Waren und eine Häckselmaschine überlassen zu haben, als Deckung für eine Bürgschaft im Betrage von 80 Mk. Weiter gesteht der Angeklagte zu, daß im Stroh- und Heuversteck Mengen Waren verborgen waren. Nichtig sei, daß seine Ehefrau den Konkurs gar nicht gewollt, und alles versucht habe, denselben abzuwenden. Der Angeklagte Birkenstein bestreitet seine Mit- thäterschaft an dem Konkurs-Delikt. Die Ehefrau Rull- mann sei zuerst zu ihm nach Frankfurt gekommen, habe von ihren wertvollen Liegenschaften gesprochen, und seine Hilfe zur Befriedigung der Forderungen ihrer Gläubiger nachgesucht. Er habe sich bereit erklärt, ihr einen Vorschuß von 6000 Mk. zu gewähren, dieselben auch aus eigenen Mitteln bereit gehalten, und dafür allein schon nach den Gepflogenheiten in Frankfurt die zum Konkurs angemeldete Provision von 350 Mk. verdient. Der Vorsitzende, Landgerichtsrat Seeger, weist darauf hin, daß zur damaligen Zeit Birkenstem zur Leistung des Offenbarungs-Eides geladen war, und fragt, ob er behaupten wolle, daß er wirklich aus eigenen Mitteln damals hätte 6000 Mk. geben können. Der Angeklagte bejaht dieses. Derselbe bestreitet alles, was sein mitangeklagter I Genosse belastendes gegen ihn aussagt. Dieser habe die I Waren unaufgefordert nach Frankfurt gebracht; nicht er, I ondern sein Buchhalter Hirsch habe den Mann zu Scheuer I gebracht. Dieser Angeklagte stellt sich nach bekannter Manier I als der „olle ehrliche Seemann" hin, er will auch von der I . Innen ce im General-Anzeiger nichts reiften, diese habe I Hlrsch abgefaßt. Schieherfolge der Deutschen und der Buren. (Nachdruck verboten.) 53c**u m. oüyyx, Deutsches Reich. Berlin, 12. März. Die von der „Berl. Corr." veröffentlichte Ansprache des Kaisers an den Land- wirtschaftsrat, ist nicht neueren Datums, sondern bereits am 20. März 1895 beim Schluß der Sitzung des Staatsrats vom Kaiser gehalten worden. Damit sind die Erörterungen, welche verschiedene Abendblätter an diese Rede knüpfen, gegenstandslos. — Wie der „Berl. Böcsencourier" hört, ist beim Staatssekretär Grafen Bülow ein erneuter Anfall von Influenza eingetreten, der ihm noch einige Schonung auferlegt. Kukates und Vrsvinstrllrs. ** Der Verwaltungsbericht der Großherzoglichen Bürgermeisterei Gießen für das Rechnungsjahr 1898/99 ist erschienen. Der umfangreiche Bericht enthält: Die Uebersicht der Einnahmen und Ausgaben der Stadt Gießen, die Uebersicht der Einnahmen und Ausgaben des städtischen Gaswerks samt Verwaltungsbericht, die Uebersicht des städtischen Wasserwerks, die Uebersicht des städtischen Armenamtes, die Uebersicht des Stadterweiterungsfonos. Der angeschlossene allgemeine Bericht über die städtische Verwaltung bietet ebenso wie die oben angeführten Einzelberichte ein erfreuliches Bild steter und gesunder Entwickelung unseres Gemeinwesens. Wir behalten uns vor, das für die Allgemeinheit wissenswerteste demnächst unseren Lesern mitzuteilen. ** Stadttheater. Die nächste Vorstellung in unserem Stadttheater findet am Freitag und zwar zum Benefiz des Herrn Alwin Henry statt. Derselbe giebt dazu den ausgelassenen, tollen Schwank „Charleys Tante", und wäre Herrn Henry umsomehr ein recht volles Haus zu wünschen, als dieser fleißige Künstler unstreitig das vielbeschäftigtste Mitglied des Ensembles ist. ** Im Zirkus-Theater Wallen da entzücken allabendlich die verschiedenen, und nebenbei bemerkt, herhervorragenden Künstler-Spezialitäten das Publikum. Tie Jongleurkünste auf rollender Kugel, wie auf dem Parterre, der Schlangen-Jmitator, die Hand- und Kopfakrobaten- Truppe, die jugendliche Handequilibristin, die Kraftbalancen u. s. w. sind Darbietungen, wie sie hier in solcher Eleganz und Sicherheit noch nicht geboten wurden. §8 Oberseemen, 12. März. Als in der vergangenen Nacht einige hiesige Burschen aus dem Wirtshaus nach Hause gehen wollten, ging der etwa 26 jährige ledige Maurer Kipper dem Sohne des früheren Forstwirts Link bis zu seiner Wohnung nach, kam dort in Streit mit ihm. ^Fritzlar, 11. März. Herr Mützenmacher Ritter hin hat vor ungefähr drei Wochen an seinen im Transvaal kriege bei dem Burenheer stehenden Sohn einen Bries cp richtet. Dieser Brief kam wieder zurück mit dem Vermerk „Gefangen". Hoffentlich wird der Gefangene feinen Eltern bald Mitteilung zugehen lassen, in welcher Weise 'oder nach welchem Gefecht oder Schlacht er in englische Gefangenschaft geraten ist. Frankfurt a. M., 11. März. Ausstellung für K r a n k e n p f l e g e F r a n k f u r t a. M. 1900. Am gestrigen Sonntag war der Besuch der Ausstellung ein derart starker, daß wegen Uebersüllung die Kasse dreimal auf je eine Viertelstunde gesperrt werden mußte. Zeitweise war der Andrang derart, daß die Intervention der Sicherheit wache erforderlich war. Daß die Taschendiebe die Fülle für ihre Exekursionsversuche benutzten, ist selbstredend, und wurde einer in flagranti ertappt, verhaftet und abgeführt. * SP SW W-p ’S einen '* EZ W Dlden E dicje einen " Lache zn" Lorinstanz M desc« dings durchs gen§ 6? 5 Stuttgart gegtt Schwurgericht. w. Gießen, 12. März 1900. Der Vorsitzende, Landgerichtsrat Seeger, eröffnet vormittags 9 Uhr die Sitzung. Verhandelt wird gegen den 30 Jahre alten Landwirt, Bäcker und Pferdehändler Hermann Rullmann von Gedern und den 42 Jahre alten Kaufmann Heinrich Birken st ein von Frankfurt a. M. wegen betrügerischen Bankerotts. Die Anklage vertritt Staatsanwalt Koch — die Verteidigung führt für den Angeklagten Rullmann Rechtsanwalt Dr. Spohr, für den Angeklagten Birkenstem Rechtsanwalt Dr. Gut fleisch. Der Angeklagte Nullmann bekennt sich schuldig; er erklärt, augenblicklich eine Gefängnisstrafe in Marburg wegen Betrug zu verbüßen. Er habe sich 1893 verheiratet und damals eine Schuldenlast von 5—6000 Mark von feinem Vater übernommen. Seine Ehefrau habe 6000 rmit in t"e Ehe gebracht — womit die Schulden bezahlt seien. Es seien ihm häusig Pferde und Kühe gefallen, sei er m seinen Verhältnissen zurückgekoMmen. Im Jahre 1898 fei seine Frau, die ein Spezerei- und Kurz- warengeschaft hatte, häufig verklagt und gepfändet worden. Gegen Mitte 1899 wußte man sich nicht mehr Rats und wandte sich an den ehemaligen Prinzipal der Ehefrau, Rollmann nach Ortenberg, der ein aus dem Frankfurter General- Anzeiger geschnittenes Inserat einsandte, worin sich jemand unter Chiffre anbot, Geschäftsleuten, die von ihren Gläu- rocrbtn durch Arrangement mit denselben zu helfen. Man wandte sich an diese Adresse, worauf sich der Angeklagte Birkenstem meldete, der bann mit einem ge- uns Frankfurt nach Gedern kam. Birken- und Rullmann veranlaßt haben, alle Waren und Geschäftseinrichtungen nach Frankfurt zu bringen. Rullmann hat auch am nächsten Tage fein Wägelchen, bepackt mit Cigarren Kaffee und Kurzwaren, nach Franks furt gefahren und ist be, Birkenstein vorgefahren der ihn umwenden hieß und ihn zu Scheuer begleitete, welcher ibm für den Posten Ware 50 Mark bot. Durch Zureden des zahlte Scheuer für di?Ware a schließlich 80 Mark, von welchem Betrag der Erstere 30 Mark als Provision erhielt. - Den Rest verwendete Rull- mann, wie er angibt, zu einer Anzahlung auf ein Pferd m Höhe von 20 Mark, das er zum Ackern benötigte 30 Mark verbrauchte er zum Verleben bis er wieder nack Gedern kam. Run da die englischen Verlustlisten in den Kämpfen am Tugela fast vollständig veröffentlicht sind, kann mit ziemlicher Sicherheit die Wirkung der Geschosse der Buren festgestellt werden. Es ergiebt sich aus einer Zusammenstellung der Schießerfolge der Buren in den Kämpfen um Ladyfmith mit den Schießerfolgen der deutschen Truppen im Feldzuge 1870—71, daß beide ziemlich genau übereinstimmen. Im deutsch-französischen Kriege trafen 41 Proz. der abgegebenen Treff-Schüsse die Beine und Füße, in den Tugela-Kämpfen wiesen 47 Proz. der Getroffenen Wunden an den Bemen und Füßen auf. Die deutschen Truppen verletzten mit 32 Proz. der treffenden Schüsse Schultern Arme und Hände, bei den Buren gingen 30 Proz. in diese Körperteile. In unserer beifolgenden Figur ist an einem englischen Soldaten die prozentuale Verteilung der Schüsse bei den Buren und im Kriege 1870—71 veranschaulicht. iiiijl. @h( rs:’D°rtnlttatt S-WS ,wu"9 68™^ SKwjta XSL Wengut »Men 6'JavXXjVW', Ausland. ^ien, !2. März. Beim Empfange des Prä- Ndiums des Abgeordnetenhauses d u r ch d e n Kaiser sprach der Monarch den Wunsch aus, das Parlament möge von seinen verfassungsmäßigen Rechten Gebrauch machen. And zum Wohle aller Völker des Staates fleißig arbeiten Der Kaiser druckte seine Freude über die Wahl Prades Zneeks zu Vizepräsidenten aus und bemerkte Zacek gegenüber, er sei der tschechischen Nation sehr gewogen und bringe ihr Wohlwollen entgegen. Den beiden Vizepräsidenten gegenüber sprach der Kaiser den Wunsch aus, ie *0? • en zur Förderung des Friedenswerkes beitragen. e » 4ietn'J2J. W Wie aus Lemberg gemeldet wird, erfolgte heute die Schließung der dortigen Hoch- schule wegen der fortgesetzten Demonstrationen der polnischen Studenten gegen den Professor Thullie. .London, 12. März. Im Unterhause wurde am Freitag über die mangelhafte Ernährung der Mannschaften an Bord der königlichen Schiffe geklagt. Seit 35 Jahren ist in dieser .Hinsicht nichts verändert worden. 30 Mm. morgens findet nach der Routine das Frühstück statt, das aus Kakao und trockenem Brot besteht- oft, wird auch früher gefrühstückt, und die Leute erhalten dann nichts bis Mittag, wo die Hauptmahlzeit stattfindet. letztere wird nicht geklagt. Am schlimmsten wird empfunden daß die Besatzung dann weiter nichts erhält als um 4 Uhr 30 Mm. nachmittags Thee oder, wenn der Kommandant es so einrichten kann, Kakao mit trockenem Brot, infolge dessen pflegen die Leute abends gewöhnlich noch m der Kantine vorzusprechen, um sich auf eigene Kosten emen weiteren Genuß zu leisten. Ein Blick auf die Schiffsverpflegungsordnung der deutschen Marine er- giebt, daß die Kost reichlich und kräftig ist; die Stunden Rst.o besser gelegt, und bei schwerer Arbeit wird ein Ertra- fruhstuck verabreicht. Unsere Matrosen erhalten stets Butter zum Brot (455 Gramm wöchentlich). Paris, 12. März. In der heutigen .Kammersitzung wurden verschiedene Gesetzentwürfe eingebracht, u. a. zur Bewilligung eines Kredits von 61 Millionen FrS. für Verteidigung der Kolonien, ferner ein Gesetzentwurf zur Besteuerung der ausländischen Arbeiter mit einer Steuer von 60 Frs. jährlich und per Kopf. End- «ch werden 2»/2 Millionen FrS. zum Wiederaufbau des JLneatre fran^ais verlangt Paris, 12. März. Der „Temps" meldet heute abend aus London, in den Militärkreisen herrsche große Unruhe über das Eintrefen der Nachricht, wonach zwei RegimenterLord KitchenerS von einer Afrikandertruppe niedergemetzelt worden seien. Vermischtes. I * Zell a. d. Mosel, 12. März. Dieser Tage beehrte | ei» Gauner verschiedene Leute, die am 6. ds. als Zeugen I ln einer Schwurgerichtssache nach Koblenz geladen waren, I mit seinem Besuch und stellte sich als Gerichtsassesfor Dr. | Fischer vor, er komme im Auftrag der Staatsanwaltschaft m Koblenz, sein Kollege, Assessor Dr. Funk, sei in derselben I Sache nach der Ahr beordert. Von den Zeugen sei nämlich in Koblenz Falschgeld verausgabt worden. Er fei daher 1 beauftragt, bei ihnen die Gelder nachzusehen. Er zeigte I eineLegitimation vor, die! er selbst ausgestellt und mit einem I nachgemachten Stempel versehen hatte. Bei einem Kaufmann steckte er nach der Revision das Geld in einen Briefumschlag, verwechselte aber unbemerkt diesen mit einem in der Tasche nachgeführten ähnlichen Umschlag, der aber Kloset-Papier und etwas, Nickel enthielt. Dann legte er ben untergeschobenen Umschlag in den Schrank, versiegelte ihn mit einem nachgemachten Stempel und entfernte fick. Jetzt ging der etwa 40 Jahre alte „Herr Assessor" in einet Gasthof, um etwas zu sich zu nehmen und dann bei ben Gasthofbesitzer basselbe Manöver zu wieberholen. Den Gasthofbesitzer kam aber bie Sache etwas verdächtig vor; er wollte das „revidierte" Geld selbst einschließen, ging vorher in ein anderes Zimmer, öffnete von der Seite etwas den Umschlag und erblickte statt seiner Hundertmarkscheine und Gold, nur Kloset-Papier und Nickel. Wütend stürzte der Gasthofbesitzer nach dem Gastzimmer, faßte den Gauner am Schopf und schüttelte ihn unsanft. Dann warf er ihn „seine mitgebrachten Hundertmarkscheine und Nickel" auf den Tisch und nahm ihm das echte Geld ab. Der Schwindlet, der sich in der Schwurgerichtsverhandlung die Namen be: Zeugen vermerkt hatte, wurde der Polizei übergeben. * Plauen, 12. März. Die Sattler- und Tapezierer-Innung für Plauen, Elsterberg und Pausa hat folgende öffentliche Bekanntmachung erlassen: „Un lauterer Wettbewerb. Um einem hiesigen und aus' wärtigen Publikum die schon seit längerer Zeit ab und zu erscheinenden Anpreisungen in den hiesigen Zeitungen, welche thatsächlich auf unlauterem Wettbewerb beruhen in greifbarer Weise vor Augen führen zu können, hat dir unterzeichnete Innung von den beiden Firmen Bruno Flehmig, erste Vogtländische Matratzenfabrik, Reißiger> straße 19, und Robert Wolfrum, Holz- und Polstermöbel sabrik und Lager, Hoferstraße 70, je eine Matratze mit Kissen ankaufen lassen zum Zweck des Aufreißens, damit jedermann sich von der angepriesenen Reellität dieser beiden Firmen überzeugen kann. Ausgestellt sind diese beiden Matratzen Unterer Steinweg, im Laden des Herrn Diezmann, von Samstag, den 10. März an, 8 Tage lang Beide Erzeugnisse dieser angeblichen Fabriken sind mit Plakaten gekennzeichnet, welche entsprechende Aufklärungeben. Beide Firmen sind gleichzeitig von unterzeichneter Innung wegen unlauteren Wettbewerbs angeklagt worden und wird dem hiesigen und auswärtigen Publikum dar Resultat des Urteils öffentlich bekannt gegeben werden.^ N btn sich bei bet Ab uegeben haben, feiten« der Hau Soll diese so ist er unbedi Mr an den 8 b- h. vc jrichtchv Stellen pa^etl MM« I wobei Kipper dem Link einen Stich in der Nähe des Obi beibrachte. Kipper ist schon mehrmals vorbestraft" .' I letztenmal mit 10 Monaten Gefängnis wegen Kör.' I Verletzung. 88 Altenschlirf, 11. März. Dem hiesigen wirt Karl Fölsrng wurde vergangene Nacht ein La^ aus seinem Stall gestohlen. Es ist kaum anzunehM I oag der Dieb ausfindig gemacht wird, denn mutme.f I hat das Lämmchen einen guten Braten gegeben. I (!) Darmstadt, 12. März. Am nächstenDonnerk I den 15. März wird sich Finanzminister K ü ch l e r mit dr gesammten Finanzministerium und dem Finanzaussä. I der Zweiten Kammer nach Naucheim begeben, um zunäs den neuerbohrten Sprudel zu besichtigen, insbesonb- aber, um sich über eine Reihe baulicher Veränderns zu informieren, welche bedeutende Aufwendungen aus Kurfond erfordern. Der steigende Aufschwung des Well bades^hat die Regierung veranlaßt, an die Ständekanw | Forderung von 500000Mark zu richten. Eine Naä trags-Forderung des Ministeriums des Innern ft 1900/1901, sowie eine Vorstellung des Vereins hessisch Geometer erster Klasse um Einführung des Instituts Bezirks-Geometer, ferner ein Gesuch, des Landeslehrei Vereins, den Gesetzentwurf, die Witwen- und Waisenkv!, der Volksschullehrer betr., und ein Gesuch der Wagenwäi^ der Main-Neckar-Bahn um Regelung ihrer Gehalte, ist bt- Zweiten KammerZugegangen. —DieZweite Kammes d er Standetrittam 21. Märzzueiner mehr, tägigen Sitzung zusammen. Mainz, 10. März. Infolge der Umbauten und Neuer ,Ä^6en im städtischen Theater, die beinahe 3000« - J/iarf kosten, hat der Finanzausschuß die Einführung einer Billetsteuer beschlossen. Marburg, 13. März. Der Bezirksvorsitzende bti Bundes der Landwirte für den Kreis Marburg, Herr Gul> Pächter Schlabach in Stedebach, teilt mit, daß am 15. Mär- dem Tage des Marburger Pserdemarktes, im Saalbau r: Marburg die Provinzial - Versammlung des Bunbei der Landwirte für Hessen - Nassau abgehalten werden wnb In dieser Versammlung wird der Herr Reichstagsabgeott nete Roesicke-Gersdorf einen Vortrag über „die wirtschoil liche Lage" halten. . M. M Am t^\Xx\^ hngtm bttatt W 1 dreimal oai\ \e r e. Mweife war. ition der Siche: ^a/chendiebe die ten, \\X fettjh: i'Qt, verhM //ni Urksvochtzei^ i wbur%1 mxV veetz Qm 15. Qtt^- im SaaibL jmjung des gehalten treiben r ■ E^^kichstagsabe 9 über „die miuie üßenmacher M- ' seinen im iw. ^ohn einen t rtüd mit dem ym-1 der Gefangene i„ MN, in welches & er in tngliia Dieser Tage beehr im 6. ds. als Zellr. >lenz geladen w , Gerichtsassesjvr: x Ltaatsanmall!- ^unt, sei in berü-- en Zeugen fei nämi roorben. Er sei hob lachzuschn. Er zeig sgeftelltunb mit eint itte. Bei einem S< s Geld in einen ör erft diesen mit * en Umschlag, bett thielt. Tann le; en Schrank, M.. nel und entfett I- mW?1? ien Md d»d- ™ «derb» etwas W ”K*A •te von w ,er huide^tt *z:e «bie-S P°M *T, Werder« »'* , ngerer B n htestgen y en ügW eiden, caVenÄ^V )lz- ?JJJrrtf ” je eine - bamt -es ai& U S&BÄ W ti sind tt n von nfl jroN irtigen d" 1,1 der iDxt tNüls Ht,, ’"M»el0 -ich"- Jw!äJ «ftfe ;4?t8 St-Ki »r';A ^>uch bet$Qap, iVb«; ,:Uuemer mffc ^"lbantenGx ♦ Neuwied, 12. März. Haftpflicht der Gemeinde. Vor kurzem ist ein bedeutender Schadeusersatzprozeß gegen die hiesige Stadtgemeiude nach mehrjährigem Rechtsstreit zur Erledigung gekommen. Es war nämlich cm hiesiger Beamter am Spätabend aus dem Heimwege unweit seiner Wohnung eine steil zum Rheinufer hinab- führende Treppe hinuntergestürzt und an den Folgen des 'Sturzes bald darauf gestorben. Die hinterlassene Witwe und zwei Söhne verklagten darauf die Stadtgemeinde auf einen Schadenersatz von 20 000 Mark, indem sie der Stadt die Verantwortlichkeit für den Unglücksfall zuschoben, weil sie nicht die Treppe mit einem Gitter abgeschlossen habe — wie c* nach dem Unfall geschehen ist — und nicht eine besondere Laterne an der gefährlichen Stelle aufgestellt gewesen sei. Landgericht und Oberlandesgericht wiesen die .iilage ab, da der Verunglückte ohne Not den weiteren gefährlicheren Weg zu seiner Wohnung gewählt und darum den Unfall selbst verschuldet habe. Dagegen fand das Reichsgericht, es könne dem Verunglückten nicht als Verschulden angerechnet werden, wenn er aus irgend einem Grunde eine öffentliche Straße gewählt habe, auch wenn diese einen Umweg für ihn bedeutete; es wies daher die Sache zu weiterer Verhandlung und Entscheidung an die Vorinstanz zurück. Ehe es aber zu einem neuen Urteil des Oberlandesgerichtes kam, haben sich die Parteien neuerdings durch Vergleich geeinigt, indem die Stadt, die übrigens beim Allgemeinen deutschen Versicherungs-Verein in Stuttgart gegen Haftpflicht versichert ist, eine Abfindung von 5000 Mark zahlte und die Kosten in Höhe von 1536 Mk. 90 Psg. übernahm. Universität und Hochschule. — Ernanntr Der kürzlich zum a.-o. Profeffor ernannte Dr. Eduard Joseph in Straßburg zum a.«o. Profeffor in der philosophischen Fakultät der Universität Marburg. — Der a -o. Profeffor der Medizin in Greifswald, Dr. Paul Strübing, zum o. Profeffor und Direktor der Poliklinik. — Der o. Professor der Augenheilkunde an der Universität Innsbruck Dr. Friedrich Dimmer zum o. Profeffor diese- Faches an der Universität Graz und der Pri^atdozent Dr. Ewald Hering zum a-o. Profeffor für allgemeine und experimentale Pathologie an der deutschen Universität in Prag. — Berufen r Der zeitige Rektor der Universität Halle, Geh. Justizrat Prof. Edgar Loening, nach Göttingen. Zur Freude der dortigen akademischen Welt hat er sich entschlossen, seinem jetzigen Wirkungskreise treu zu bleiben. — Der Privatdozent an der Universität Berlin Dr. Kurt Sethe (Egyptiologe) als a.-o. Profeffor an die Universität Göttingen. — Gestorben r Am 4. März im Alter von 66 Jahren der Vize- direktor der Hofbibliothek, Dr. Alfred Göldlin v. Tiefenau, einer der ersten und tüchtigsten Bibliographen der Gegenwart, der beste Kenner der Inkunabeln. — Verschiedene-r Der Dozent der AugenheUkunde an der Krakauer Hochschule Dr. Franz Sroczyinski hat sich erschaffen. Nervenzerrüttung war das Motiv der That. — Nach dem Vernehmen der „Sttaßb. Post" ist die Errichtung der katholischen Fakultät an der Universität Straßburg nunmehr im Grundsatz gesichert. Die „Basler Nachr." enthielten dieser Tage eine ähnliche Meldung_________ Arbeiterbewegung. A Mainz, 12. März. Die Lohnbewegung im Schreiner-und Holzarbeitergewerbe hat hier heute ihr Ende erreicht, ohne daß es zu einem Ausstand gekommen ist. Die in der verstossenen Woche geführten Vergleichsverhandlungen haben zu einem Verständnis geführt, welches am Samslagabend durch die Meiller- und Fabrikantenverbände und gestern durch die Gesellen- und Fachvereinigungen die gegenseitige Anerkennung gefunden hat. Die Hauptpunkte der Verembarung sind, daß die Arbeitszeit auf effektiv 9 Stunden festgesetzt, der Stundenlobu um 10 Prozent erhöht und die sogenannte Kaution auf 15 Mk. noimiert wurde. Die Kaution wird in wöchentlichen Raten ä Mk. 1 in Abzug gebracht und wird mit Mk. 1 pro Jahr verzinst und darf nur bei Kontraktbruch in Abzug gebracht werden. Bei Akkordarbeit muß der sogenannte Abschlag bis zur Beendigung des Akkords weiter bezahlt werden. Berlin, 12. März. Der Ausstand der Tapezierer und Dekorateure Berlins ist heute ausgebrochen. Die Arbeitnehmer fordern eine 20 prozentige Akkordlohnerhöhung und Einführung des Minimalstundenlohnes von 60 Pfg. Die Gesamtzahl der in Berlin thätigen Tapezierer beträgt über 2500. Bisher haben 63 Firmen an 360 Arbeiter die Forderungen anerkannt. Telegramme des »Gießener Anzeiger". Carmaur, 13. März. Bei den Straßenkundgebungen zwischen ausständlschen Arbeitern und Arbeitswilligen sind 8 Personen lebensgefährlich verletzt worden. Eine strenge Untersuchung ist eingeleitet. Tür die Buren sind bet der unterzeichnelen Ortsgruppe weiter etngegangen r Von der 3. Klasse der Gewerbeschule zu Gießen 6,50 Mk.; von den Abiturienten des Gymnasiums 10 Mk; an Gaben aus Beuern 50,25 Mk. Zusammen: 66,75 Mk. Dieser Bettag ist unterm heutigen nach Abzug von 20 Pfg. Porto nach Berlin abgegangen. (Im ganzen demnach 1780,68 Mk.) Gießen, den 12. März 1900. Die Ortsgruppe Gießen des Alldeutschen BerbandeS. Wetterbericht. Außer der umfangreichen und tiefen Depression im Norden Europas bedeckt noch relativ niederer Druck den Südwesten des Erdteils und das west- ilche Mittelmeerbecken. Das Zentrum desselben liegt über Frankreich und verursack)t Trübung mit Niederschlägen. Ueber den kontinentalen Lagen besteht niederer Druck fort und gleichzeitig ist über den britischen Inseln das Barometer gestiegen, sodaß außer dem Kern über den unteren Donauländern ein solcher über Irland vorhanden ist. In Zentral-Europa ist das Wetter noch meist heiter geblieben, indes hat sich in Südwest--Deutschland bereits Trübung eingestellt und auch auf unserem Gebiete nimmt unter Tags die Bewölkung zu. — Voraussichtliche Witterung: Zunächst von Westen her zunehmende Trübung, dann etwas kühleres Wetter mit stellenweisen Niederschlägen. NowKcOH u* chron. Kranken z. Notiz, dass m. Kuren gegen H vl V Uüvll Herzerreg., Magenverstimmung, Angst, Zwangs- gedanken, Schwächezust. etc. auch d. Saison in Auerbach, Hessen stattfinden. Spezifisch wirksam bei veralteter Darmträgheit. Prospekte über Eigenart und Erfolge frei. 1929 Dr. Borcherdt. Gemeinnützige Industrie. Als vor einigen Jahren die Presse ihren Lesern von einem neuen Genußmittel, der Maggi'schen Suppen- und Speisen-Würze berichtete, wer ahnte damals, daß sich diese Maggiwürze so rasch die Sympathie unserer Hausfrauenwelt erobern würde I Die Maggi-Gesellschaft ist aber bei dieser Spezialität snicht stehen ge« blieben. In dem Bestreben, auf dem Gebiete der Volksernährung besonderes zu leisten, bringt sie nun unter ihrer Schutzmarke „Kreuzstern" drei weitere ebenso billige wie wohlschmeckende und gesunde Artikel in den Handel. Da find zunächst Maggi's Bouillon Kapseln, die nur mit Wasser zur sofortigen Herstellung einer kräftigen Bouillon ober Kraft brühe dienen. Jede Kaps-l enthält zwei Portionen konzentrierten Auszug von bestem mit Gemüse gekochtem Fleisch nebst dem nötigen Kochsalz und kostet für Fleischbrühe 12 Pfg und 16 Pfg. für Kraftbrühe. Die letztere ist besonders Kranken und Genesenden zu empfehlen. Als zweite Neuheit finden wir Maggi's Gemüse und Krafts^ppen in Würfeln : Jedermann kann sich in wenigen Minuten für 10 Pfg zwei Teller vorzüglicher Suppe einfach mit Wasser Herstellen. Durch 25 verschiedene Sorten ist auch dem Wunsche nach Abwechslung Rechnung getragen. Mit ihrer dritten Neuheit Maggi's lösl. Frühstücks-Suppen in Würfeln, bietet die Maggi'Gesellschaft der Hausfrau wie dem Junggesellen dir Möglichkeit, zu dem billigen Preise von 5 Pfg. ein ausgezeichnetes besonders nahrhaftes Kakao Frühstück zu bereiten. Was aber die sämtlichen Maggi-Produkte am meisten auszeichnet, ist neben der vorzüglichen Qualität und dem billigen Preis deren rasche praktische Verwendungsweise. So entsprechen dieselben recht eigentlich dem heutigen Zeitgeist, — deshalb gehört ihnen auch die Zukunft! Ärmste MeWungeP Devescken des Bureau .Herold' Berlin, 13. März. Die Kompromiß-Vorschläge zur dritten Lesung derLexHeinze sind gestern abend dem Reichstage zugegangen. Sie befürworten im Gegensatz zur zweiten Lesung die Beibehaltung des Schutzalters von 16 Jahren für unbescholtene Mädchen, die Beseitigung des Arbeitgeber-Paragraphen, die Milderung des Theater-Paragraphen und die Beibehaltung des Kunst- Paragraphen. Staatssekretär Nieberding hat sich dem Vernehmen nach mit diesen Vorschlägen einverstanden erklärt. Antwerpen, 13. März. Das Gerücht, es seien vier Pest fälle im hiesigen Hafen festgestellt worden, wird von zuständiger Seite als erfunden bezeichnet. Paris, 13. März. Die Beschleunigung der Verhandlungen über die Verteidigung von Madagaskar und die in Aussicht genommene Absendung von Truppen-Derstärkungen nach Suarez ruft in Handels, und Börsenkreisen große Besorgnis hervor. Man sieht darin eine Antwort der Regierung auf dieDrohungen Chamberlains. Lex Heinze Frankfurt a. M., 13. März. Gestern abend fand im Taunus-Saal eine vom Frankfurter demokratischen Verein einberufene Protest-Versammlung giegen die Lex Heinze statt. Der Saal war schon vor Beginn überfüllt. Rechtsanwalt Dr. Ludwig Bruck bekämpfte die Vorlage vom rechtlichen Standpunkte aus in scharfer Weise. Professor Mannfeld vom Städcll- schen Kunstinstitut bekämpfte die Vorlage vom Standpunkte der bildenden Kunst. Für die Bühnenkunst sprach sodann Regisseur Quinke. Es wurde sodann folgende Resolution angenommen: Die versammelten Künstler und Angehörige anderer Berufsstände bitten den hohen Reichstag, den §§ 184a und 184b der sogenannten Lex Heinze die Zustimmung unbedingt zu versagen, weil diese Paragraphen eine ernste Gefahr für die deutsche Kunst und die geistigen Interessen der Nation bedeuten. Bekanntmachung. Nach den stattgehabtrn Feststellungen haben Unregelmäßigkeiten, welche sich bet der Abfuhr des Kehrichts ergeben und Anlaß zu Beschwerden aegeben haben, meist in dem verspäteten Ausstellen der Kehrichtgefäße seitens der Hausbewohner ihren Grund. Soll diese Abfuhr durch die.städtischen Fuhrleute pünktlich erfolgen, so ist e» unbedingt nötig, daß seitens der Hausbewohner die Kehricht- gefäße an den Abfuhrtagen (Dienstag, Donnerstag und Samstag) rechtzeitig, d. h. vor der im allgemeinen regelmäßig wiedei kehrenden Z4t der Kehrichtabholung und nicht erst, nachdem die Kehrichtwa.>.en die b\tr. Stellen passiert baden, an die Thüre der Hauses oder des Hosts zurächst der Straße gestellt w rden. Wir bringen dies hiermit zwecks Sicherstellung einer geregelten Abfuhr wiederholt zur Kenntnis der Beteiligten. Gießen, den 8. März 1900. Großherzogliche Bürgermeisterei Meßen. 1959 Gnauth. Achtung! Dienstag deu 20. d. Mts., 2 Uhr, läßt die Unterzeichnkte in Mücke öffentlich meistbietend versteigern: 4 Pferde uebft Geschirr, mehrere Wage», ein Halb« verdeck und verschiedeue Fuhrgeräte. 1935 Köerhesfische Kolzindustrie Mücke. & UUMMWE KSnizl. GberWerei Krofdorf A. Brenuholz-Berkäuse. 1. Montag den 19. März ds. As., vormittags 10 Uhr, im Weis- brod'schen Saale zu Salzböden. Schutzv. Safiööden, Distr. Hohen schied 62 a . Hichen: 1 rm Knüpp l, 25 rm Reiser; Altchen: 4 rm Knüppel, 475 rm Reiser; Kiefern: ! rm Knüppel. Distrikt Hirschsprung 68: Hichen: 5 rm Scheie und Knüppel; Buchen: 91 rm Scheite und Knüppel, 964 rm Reiser. Distr. Hasengarten 81 VI: Kichern 125 rm Reiser; Buchen: 1140 rm Reiser. 2. Donnerstag den 22. März d. I., vormittags 9 Uhr, im Fceund- scheu Saale zu Krofdorf. Schutzö. Krofdorf, Distr. Jungferannenwald 5 und 6: Auchen: 1000 rm Reiser. B. Lohe Verkauf. Ireitag den 6. April d. As., vormittags 9 Uhr, im Hotel Kalt wasser zu Wetzlar. Schutzö. Salzböden, Schlag VI Hasengarlen 81 : ca. 300 Etr. Lohe. Schutzö. Stoppet- verg Schlag IV 85, I 89, XII 90: ca. 200 Ctr. Lohe. 1937 Hohversteigerung. Nächsten Donnerstag, den 15. d. M., von vormittags 9 Uh: on, sollen in den Großen-Dustcker Gemeindewaldungen, Distrikten Re.tz- berg und Dörfelsberg, versteigen werdm: 35 Eichenstämme bis zu 47 cm Durchmesser mit 15 87 fm 4 BuLi-nftämme brS zu 45 cm Durchmesser mit 2,68 fm, 77 Nadelstämme bis zu 40 cm Durchmesser mit 45 fm, 14 Derbstangen mit 1 fm, 143 rm Buchen- und Eichen Scheck 16 i M Buchen- u. ElchewKnüpp l, 1 > 5 „ Buchen-, Nadel- und Erchen-Stock, 9225 Buchen-, E.chew und Nadel- Well.'n. Der Anfang ist am Reitzberg. Groß^n-Buseck, am 12. Mä-z 1900. Gr. Bürgermeisterei Großen - Buscck __________Meyer.______1945 Holzverkauf. Freitag deu 16. März ds. Js., von morgens 9 Uhr an, soll in bim Hachborner Jnteressentenwald, Schlag Roternark, Kinzbach, Alten- dege, nachstehendes Holz versteigert werden: 82 Eichenfiämrne von 5 bis 10 m Länge und 20 bis 67 cm Durchmesser, 970 Fichtenstangcn 1. bis 5. Kl. Der Anfang beginnt an den Eichen im Rotemark, oberhalb der Straßmühl« Hachborn, am 10. März 1900. Der Waldvorstand. ____________Preiß._______1927 Millar-Versteigere. Donnerstag de« 15. März, nachmittags 2 Uhr, versteigere ein getretener Berhältoiffe halber im Breke> 'schen Saale, Neustadt 55 dahier, eine vollständige, neue Wohnungseinrichtung, darunter 2 vollst. Betten, 2 Kameel- tascheu-Divaus mit 2 Sesseln, 1 Bertikow, 1 Kleiberschrank, 1 Spiegel mit Truweanx, 1 Stegtisch, und alle dazu gehörigen Model und Haushaltungs gegenstände. Die Möbel für das bessere, sowie Schlafzimmer find poliert, die für das Wohnzimmer lädiert, und können die Sachen Donnerstagvormittag von 10 bis 12 Uhr angesthen werden. 1952 I. A.: Schneider. (iin|)lvhluiiinii SM. Schlachthaus. Hreibauk. 1960 Heute und morgen: Zlhwkiutflkifch 42 W. Strohhüte werden schnell und billig gefärbt, gewaschen, sowie fa?onniert. Mathilde Nachmann, Franks. Putz- u. Modewarenhaus, Bahnhofstraße 6. 195. Hambg. Fischhandlung von A. 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März 1900. 1948 1950 Lollar, den 12. März 1900. Die Beerdigung findet Donnerstag den 15. März, mittags 1 Uhr, statt. 1928 Danksagung bei Joseph Seeler, Ludwigstraße 20. 1566 Familie Brücher Giessen, den 12. März 1900. 1934 M. K. G. aooDooccxxx s 1946 1 MAGGI l< <1 Vereine Elisabethe Wagner. Heinrich Schwengber. $ > Soeben wieder eingetroffen: Lösliche Frühstücks-Suppen Gemüse- und Kraft - Sappen Bouillon-Kapseln Suppen-Würze Für die herzliche Teilnahme an unserem schweren Verluste sprechen wir unseren innigsten Dank aus. Um stille Teilnahme bitten Die tieftrauernden Hinterbliebenen: 1861 Jakob Lotz, Kinder und Schwiegermutter. Garbenteich, den 12. März 1900. g 0899 Fages-Hrdrrung: 1. Bericht über den Stand des Korps. 2. Rechnungs-Ablage. 3. Wahl des Vorstandes. oA mir ei qWf Lor allen eM Wboi, iaiitt W« Theater Wallend«. Mttwochuachmittag 4V2 Mr: Mro Kinder- und Familie« - Uorstelluns. Die trauernde Familie Karl Gerlach Badische Fcuer-Vcrsicherungg-Bank in Karlsruhe. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß wir folgenden Herren eine Agentur unserer Gesellschaft übertragen haben: Friedrich Heberer in Keuchelheim, Hch. Wißner VII. in Londorf, Peter Aff III. in Lauter, Hch. Kröll VIII. in Htodheim a. d. Korkoff. Mainz, den 12. MLr, 1900. 1936 ZLadische Aeuer-Bersicherungs-ZZank Karlsruhe. Hugo Wolf. TodesAnzeige. Heute morgen 5 Uhr entschlief sanft nach kurzem, zweitägigem Leiden unsere liebe Tochter und Schwester Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem so überaus schmerzlichen Verluste unserer lieben Tochter und Braut sagen innigsten Dank »erantworllichrr ReMtrur: H. unb Verl«, der Brü^l scheu UniHrfkäH-Bu*. mnd Hlerudrurkerei (Pt-rsch «rbeol ta Gießen. Aie heutige •Kummer umfaßt 10 Seiten Statt jeder besonderen Anzeige. Hiermit die schmerzliche Nachricht, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unser liebes Söhnchen eisser Putz-EXfracf ------- mit der Glocke ------ von Bud. Staroke, Melle in Hannover KonfirWuden-Fchirme GelegenheitSkauf, äußerst billig. 1919 Johannes Zufall, fireuftplafe 4. 'M'S» bi?»”1 Abends 8 Uhr r isn Abschieds-Dorflellnno. Sektion Giessen. D. & Oe. a. v. Donnerstag den 15. März, abends VaÖ Uhr: 1932 Bereins'Abend i.Vereinslok. z. Andres 1. Eingänge. 2. Festsetzung der Sommertouren 4. Etwaige Anträge gemäß § 12. Außerdem wird auf § 14, Absatz 2, betr. Stimmrecht, aufmerksam gemacht. _____________ Der Vorstand. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden nnd Bekannten die traurige Mitteilung, dass unser lieber Sohn und Enkel Joh. Keim. Kelberger Frankfurt s.M.,N°mrbs.30/38 Gegründet 1829. 1944 Betten- nnd WM. Versand-Abteilung. Illustrierter Spezial-Betten» Katalog mit ca. 70 Betten-Zu- : sammenstellungen gern frei zu Diensten Derseud franko, «uter Earavtie. : Hermann heute morgen im Alter von 4 Jahren plötzlich zu sich zu rufen. faitn ^n ( *n I Bollständ. Bett Nr. 21 Mk. 15. 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