*> welche Ich -E°Wadiz^ ^SeitM 15. ^wn9 hon Mt bekannte, b,L8l8tl,t Mf. Humor u. Kunst, M wenden an iflher 7861 Wr Mtz. Wa m ba,jcr. [ TO Kreter Offerten unter M. 'olf Moste, flempttn, füt l.Nmber l.Z, MzW. Stömheld, mtoalt und Notar. lHslitc«! ster bei hohem Loi WMionSgesä «el, Bleichstroße' MMl ;br. ÄofwMm, MW .ohn dauernde SteEt. al, LiebiAaste 13- IQ gesucht. 6951 Iv Mudburg 18. tltllM 6<1W- wj, fleuftabt SO. ort gesucht. irurgische flML. ichm mit fluten M Sevanlatzt 6sen Tod gefn Frau DiM Seidel, Franlh xer, Berlin; F- Milli Fuchs,H ö. d. TMiu; ein ruf erganger ntantn Sim, weck a. b. tzlbe. ik . Herr des Offenbacher !Wgiere in sg£ '“Hf. nutetet hinaus in welch bes'anl er 2» $0$ Kg-zMin. Istlui m£rsl) Führer des -p I baä Haltesignal f Nation erkannte. - !$ic Meile uu ' M in langem idem ' »ahrenen pen «l'uiG der letzte w velle Wen des : dies bei der Ml in Anbetracht de <5)er rapid for Hebe Möglichkeit Die Schwere flammenstoß einge anzunehmen genei -Ohren, W R . mit Selteneren, «durch Zusamnelflöj ijusammengeschoben Met werden kÜnn größeren Fenster d Mich im vorliege, Fenster des brennet Nach dem bis migsseitigen Unters' t iensteten ein dem Unfälle woh' '.'ünnen. ' W eih. tier d MchenPa//^ fielen folgenbeb ! ... Oöerüchr ^»en, wovon 1rote Kaut/ Molle versehen, pndig unversehrt, tzrrr kJ. 1 öben recht. M *n 2"^ ' "iele A? »voll 'zM Aezialvereine für die verschiedenen Zweige des landwirt- i - AMI ös tlichen Betriebes unterstützt worden. In der Provinz ob gegenwärtig 7 Bezirkszuchtvereine mit 54 Lokalvereinen, en i'tÄHC'JI ,t,Pt das NZ.itiun8uuti U..|VU» Mbeld^.xser vorletzten Nummer des „Gieß. Anz. i Lffeilbach. 10. Novewia. lirettion FraM > tzrgebnlsrei )e Mitteilungen tgübtt to laße des Signals abzuwarten. Bei dem Zurückdrücken war der Zug mit den beiden letzten Wagen über das vlocksignal hinaus in den rückliegenden Blockabschnitt gekommen, in welchem sich bereits der nachfolgende Personenzug 238 befand. Beim Wiedererscheinen des zurückfahrenden Zuges erkannte der Blockwärter sofort die Gefahr, toctd^e beiden Zügen drohte, und dem D-Zuge entgegenlaufend, rief er dem Lokomotivführer zu, er möge schleunigst nach Offenbach weitersah rem Der Lokomotivführer konnte aber den D-Zug nicht mehr rasch genug in Fahrt bringen; der Personen- -ug 238 kam bereits an und fuhr in den Schluß des D-Zuaes hinein. Es handelte sich hier nur um wenige Augenblicke, da die Fahrzeit von Mühlheim bis zum Block nur 4 Minuten beträgt und der Führer des Personenzuges 238 wegen des dichten Nebels das Haltesignal audy erst unmittelbar vor der Block- ftation erkannte. Der Zusammenstoß war ein sehr heftiger. Die Abteile im letzten Wagen des D-Zuges wurden so zusammengeschoben, daß die Seitenthüren nicht mehr geöffnet werden konnten; dabei erhielt der unter dem Wagen befindliche Gasbehälter an der Stirnseite tin kleines Loch, wodurch das unter «hohem Drucke stehende ösas in langem Strahl weithin ausströmte und sich an dem Feuer der Lokomotive des aufgefahrenen Personenzuges entzündete, sodaß zunächistj der letzte und bald mich der vorletzte Wagen des D-Zuges in Hellen Flammen stand. Während die Insassen des vorletzten Wagens fid): retten tonnten, war dies bei der Mehrzahl der Reisenden des letzten Wagens in Anbetracht der stattgehabten Zerstörung nicht möglich Der rapid fortschreitende Brand hinderte auch jede Möglichkeit von außen Hilfe zu bringen. Die Schwere des Unfalls ist auf den bet dem Zusammenstoß eingetretenen Brand und nicht, wie man wohl arzunehmen geneigt ist, auf die Bauart der Wagen zurück- zufähren, die sich naid), den bisherigen Erfahrungen weit widerstandsfähiger erwiesen hat als die der Abteilwagen mit Seitenthüren. Auch bei Wagen dieser Bauart werden durch Zusammenstöße erfahrungsmäßig die Thüren derart zusammengeschoben und festgeklemmt, daß sie nicht geöffnet werden können. Dagegen erleichtern die weitaus größeren Fenster der D-Wagen die Rettung, wie that- säctilich im vorliegenden Falle mehrere Reisende durch die Feilster des brennenden Wagens sich haben retten können. Nach dem bisherigen Ergebnis der verwaltungsseitigen Untersuchung wird einem Eisenbahn-Be- diensteten ein vertretbares Verschulden an dem Unfälle wohl kaum beigemessen werden können.* Schmerzlicherweise scheint die Annahme berechtigt, daß nicht 8, sondern 10 Personen zu Tode gekommen sind, doch ist hierüber die eingeleitete sachverständige Unterjochung Der Leichenteile noch nicht abgeschlossen. Bis jetzt erscheint fe st g e st e ll t, daß f olgendePersonen len Tod gefunden haben: Frau Direktor Hofmann, Mainz; Herr Joseph Zeidel, Frankfurt a. M.; Fräulein von Pochhammer, Berlin; Fräulein Jüngermann, Berlin; Herr Willi Fuchs, Homburg v. d. H.; Frau Elise Fuchs, Homburg p. d. H.; Frau Eisenbahnwartefrau Eberlein, Berlin; ein russischer Reisender. Ferner sinh Anfragen ergangen über das Verbleiben des Herrn Fabrikanten Klein, Mainz, Herrn Dr. Freitag, Schönebeck a. d. Elbe. Herr Zahnarzt Robert Mareus, der im Leichenhause des Offenbacher Friedhofs die Reste der verbrannten jj-affagiere in Bezug auf den Z a h n b a u, Plombierung usw. untersucht, hat bei einer männlichen Leiche (einem wsssischen Passagier)fin Gegenwart des! Eisenbahnministers Thielen folgendes festgestellt: Am Oberkiefer saß ein Kautschukstück mit vermutlich vier Zähnen, wovon der Eckzuhn oben rechts noch erhalten ist Das rote Kautschukstück ist an der Gaumenseite mit Goldfolie versehen. Auffallenderweise ist die Platte voll- -ändig unversehrt, während die Frontzähne — wahrscheinlich infolge der Hitze — losgelöst sind. Etwas weißer Kautschuk ist am oberen Eckzahn vorhanden. Um den Bi- cuspus I loben rechts und Caninus oben links befindet 'sich je eine Kautschukkammer. Der Jneisivus II oben rechts ist von einer Metallklammer umgeben. Von den nlt vvh u. ,. über ? "wendig, nne leicht zum L®1} Neu bet einem mannei Sj* Nammen, aiammenniirlen für |em Beifall aufge- ä? Herrnshei» nd Wirkungen der bemängelte bai« Kammer und vieler Umringe mß&tt W) tovM- ben 9 tot reichslreuen Hen.- Der Vor« ihre ausführlichen 1 trat in die Dis- rSchloßmacher- ausführ.ichen Dar. v. Heyl zu wider, der in Deutschland indwirtschaft nichli :ungen seitens bei ■ola trat man n ituts ein, das m e, aber noch ein/ oerden soll. D graben, von bttk ’en* exalen Patt.V a aUeir iüt fit M p ätpftH jux fcexatung rngeley^U'ftl'ifltbta IrMd- uni) Landtliz, wüten, ober sonst 6iiv icht, die provisorisch ib 4 die Ausschüsse, n ober erst wMi elbtt w klottN ist O/ann p rfitzeckn Woß-r tob bflB 4.(C *~v«. VIUIU yui |VU.V o— U’—-----ö *»* ar i« MLandwirtschaft auch im letzten Berichtsjahre in der seitherigen r $'S sol^ß.^Deise fortgesetzt. Dies ist ihm besonders durch Bewilligung bet namhafter Zuschüsse von feiten des Staates möglich gewesen. Zielst'' ^^orragender Weise ist die Thätigkeit des Vereins qiipCV burch die sechs Bezirksvereine und durch die verschiedenen " |C.ne in Tpezialvereine für die verschiedenen Zweige des landwirt- Anftliche» Betriebes unterstützt worden. In der Provinz 1,1' ob 1™ gegenwärtig 7 Bezirkszuchtvereine mit 54 Lokalvereinen, Li bii In Ergänzung unseres Versammlungsberichtes in der _nhini- ,—vV4v.. ;;-------- „2:.;. ~.u.m bringen wir nach- irted- gehend einen ausführlichen Auszug aus dem Jahres. hici^ U prbieP bricht des landwirtschaftlichen Vereins für die sonnt^Atr^ BrovinzOberhessen für das Geschäftsjahr 1899/1900. Der Verein hat seine Thätigkeit zur Förderung der natürlichen und noch erkenntlichen Zähnen hat der 1. Molar vben rechts eine große centrale Cementfüllung, an -der mesialen Fläche eine Helle Amalgamfüllung. Links der 1. obere Molar hat 1 Eementfüllung. Links der 1. untere Molar hat 1 Gold-Amalgamfüllung. Bei einer weiblichen Leiche (einer Dame, die nach Lausanne reisen wollte) wurde folgendes festgestellt: Diese Leiche ist charakteristisch burdj, die Zahnseite Hechts oben. Der Biscupüs I bai eine große zentrale Gold- füllung, der Biscupis II eine A'malgamfüllnng. Der Mo- !°c I hat eine große zentrale Gold-Amalgamfüllung und eure kleine runde Goldfüllung nach! der mes. Seite z>u. D'r Molar II hat eine zentrale Amalgamfüllung. Mr inejemgen Angehörigen der Vermißten, die fick) « Herrn Zahnarzt Marcus wenden wollen, sei richtia- geitellt, daß dessen Wohnung sich Gutleutstraße Nr. 2 befindet. Die Zeitungen werden übrigens ersucht, diese Feststellungen im Interesse der Angehörigen der Ver- Mißten weiter zu verbreiten. v wegen bei ^.lonsbifMcen /gesichert M in der W Welt W MetDeit «litt um« m »toditah«”.1”1 ^eT Wärter ka" Xr. x‘ d>e d» jen lnu»..«$ DtionLdck [ben hing 11 siand dichte a "tc(,eÄ " Landwirtschaftlicher Provinzialverein "ibold,. L«,«. »n: ff. Siegen, 12. November 1900. ^Ziegenzuchtvereiuen, 7 Geflügelzuchtvereinen und I Provinzial- Obstbauverein mit 6 Sektionen im Vereinsgebiete thätig, die im Anschluß an den Prooinzialverein anregend und fördernd wirken. Die Hebung der Pferdezucht liegt in den Händen des Landeszuchtvereins, während die Förderung der Bienenzucht durch einen selbständigen Provinzialverein erstrebt wird. Der Erfolg aller dieser Bestrebungen aber müßte sich, ebenso wie er sich in der Entwicklung der landwirtschaftlichen Technik bemerkbar macht, auch in der Hebung der wirtschaftlichen Lage zeigen, wenn nicht andere Faktoren hemmend einwirkten, die auch im letzten Jahresbericht angegeben sind. Niedrige Getreidepreise einerseits, steigende Ausgaben andererseits, insbesondere wachsende Löhne für die landwirtschaftlichen Arbeiter, die Schwierigkeit in der Erlangung solcher usw. usw. find die Umstände, die den Ertrag des Bodens herunterdrücken, die Bewirtschaftung erschweren und die Berufsfreudigkeit lähmen. Immer mehr, oft die tüchtigsten Elemente kehren daher der Landwirtschaft den Rücken und ergreifen einen anderen, lohnenderen Beruf. Die Landwirtschaft erwartet daher, daß auch ihre Arbeit geschützt wird, daß bei Abschließung der neuen Handelsverträge in erster Linie dem Getreide ein größerer Schutz gewährt wird, der den Getreidebau wieder lohnend macht. Durch Beschluß des Ausschusses wurde am 30. Juli 1898 der Mitgliederbeitrag von 5,20 Mk. auf 3 Mk. heruntergesetzt. "Die Wirkung zeigte sich gleich in diesem Rechnungsjahre; denn eS fanden 822 Neuaufnahmen statt, denen 38 Abgänge gegenüberstehen, sodaß die Mitgliederzahl, die zu Anfang des Jahres 1392 betrug, sich am Ende des Jahres auf 2183 belief. Auf die Bezirksvereine verteilen sich diese Mitglieder wie folgt: Alsfeld 291, Büdingen 576, Friedberg 436, Gießen 343, Lauterbach 360, Schotten 170 und auswärtige Mitglieder 7. Im verfloßenen Geschäftsjahre wurden 2 Hauptversammlungen und 7 Ausschußsitzungen abgehalten. Die Bezirksvereine haben ebenfalls je 2 Hauptversammlungen gehabt. Im Vereinsgebiete wurden im Laufe des Jahres von den Landwirtschaftslehrern 96 Vorträge gehalten, zu denen noch eine große Anzahl von Vorträgen und Unterweisungen seitens der Spezialvereine kommt. Die Vereinsrechnung schließt in Teil I (eigene Mittel deS Vereins) mit einer Einnahme von 68 948,05 Mk. und einer Ausgabe von 68 832,34 Mk. ab, sodaß ein Rest von 115,71 DU. verbleibt, und in Teil II (Staatszuschüsse) mit einer Einnahme von 105 304,67 Mk. ab, der an Ausgaben 112 422,05 Mk. gegenüberstehen, sodaß sich ein Defizit von 7 117,38 Mk. ergiebt, das dadurch hervorgerufen ist, daß der Staatszuschuß für Hebung der Rindviehzucht um 9 509 Mk. gegen den Voranschlag zurückgeblieben ist. Trotzdem würde aber ein kleiner Ueberschuß erzielt worden sein, wenn nicht durch Beschluß des Ausschusses die Jungviehweiden zu Wernings und zu Tiergarten beträchtliche Mittel in Anspruch genommen hätten. Landwirtschaftliche Unterrichtsanstalten bestehen in der Provinz 5, nämlich die landwirtschaftliche Winterschule und Obstbauschule zu Friedberg, die landwirtschaftlichen Winterschulen zu Alsfeld und Büdingen, die Haushaltungsschule zu Lindheim und die Molker^ischule zu Lauterbach (für weibliches Molkereipersonal). Ferner besteht eine Molkereischule für männliches Personal des Regierungsbezirks Kassel in Fulda, an der Schüler aus Oberhessen ausgenommen werden können, wofür weibliches Personal aus jenem Bezirk die oberhessische Molkereischule in Lauterbach besuchen darf. Zur Förderung des Betriebes wurde vor allem im Meliorationswesen Erhebliches geleistet. Besonders die Feldbereinigung ist um einen bedeutenden Schritt vorwärts gekommen. Auf dem Gebiete der Hutweiden sind die seit 1896 im Gange befindlichen Arbeiten mit Eifer fortgesetzt worden. ________________________Schluß folgt.________________________ Aus Stadt und Zand. Gießen, 12. November. • • Das Festesten zur Feier des Geburtstages des großherzoglichen Paares findet am Samstag den 24., nachmittags V/2 Uhr, im Saale des Gesellschaftsvereins statt. Anmeldungen zur Teilnahme an dem Effen können auch durch Einzeichnung in die auf dem Sekretariat der Bürgermeisterei aufliegende Liste bis zum 17. l. MtS. bewirkt werden. * * Znm Totenfest. Die Kirch en vor stände sämtlicher evangelischer Gemeinden Darmstadts haben be- schlossen, das Totenfest in diesem Jahre nicht zu verlegen. • * Gastspiel Irene Triesch. Infolge der großen Nachfrage nach Billets hat sich der Vorstand des Theatervereins veranlaßt gesehen, auf der Mittelgallerie nummerierte Sitzplätze zu Mk. 1.50 einzurichten. Sollte an Sperrsitzplätzen Mangel eintreten, so wird der Orchesterraum noch mit Stühlen versehen werden. * * Die Hauptversammlung des ostafiatischen Hilfsvereins findet, wie im Inseratenteil angezeigt wird, nicht am Dienstag, sondern erst am Donnerstagabend statt. 0 Dutenhofen, 11. November. Gestern wurde unsere Gemeindejagd auf 9 Jahre öffentlich verpachtet. Dr. Küpper-Gießen blieb mit 815 Mk. Meistbietender. Die Jagd hatte bisher 400 Mk. das Jahr gebracht. Darmstadt, 9. November. Wie verlautet, hat sich der Petitionsausschuß der Zweiten Kam mer mit der Eingabe der hessischen Juden, wegen Zuladung der Angehörigen der jüdischen Konfessionen, zur Anstellung im Richter st an de, beschäftigt. Ueber die Berechtigung der hessischen Juden zur Klage über ine Versagung dieses ihnen verfassungsmäßig zustehenden Rechtes wurde in der Besprechung prinzipielle Ucbereinftimmung der Majorität des Ausschusses erzielt, und aüch Justizmini fier Dittman gab die prinzipielle Berechtigung der Juden zur Anstellung als Richter zu. A)cr Ausschuß ersuchte ihn daher, eingehenden Bericht darüber zu erstatten, auS welchem Grunde das Ministerium bisher derartige Anstellungen nicht vorgenommen habe. • * Kleine Mitteilungen aus Heffeu und deu Nachbarstaaten. Die von der Stadt Darmstadt in einem Gutachten über den Bau der Bahnlinie Oppenheim-Darmstadt angegangenen Experten, v. Lavale und Geheimrat Koch, haben ihr Gutachten erstattet. Dem Vernehmen nach ist es den Wünschen der Stadt Darmstadt nicht günstig. — Dem Bahnarbeiter Deibert aus Osthofen wurden im Bahnhöfe beide Beine abgefahren. Der Verunglückte starb zu Worms kurz nach der Einlieferung im Krankenhaus. — Der Altbürgermeister Adam Blodt in Essenheim ist im Alter von 89 Jahren gestorben. — In Mainz verstarb nach langem Leiden im Alter von 72 Jahren der Geh. Kommerzienrat Louis Reulaux, der Inhaber einer bedeutenden Lackfabrik. Der Verstorbene war 25 Jahre Mitglied der Stadtverordneten-Versammlung. Dermischtes. * Brüssel, 9. Novembir. Der hecte ftüh von Baulers abgegangene Personenzug ist in der Nacht vor Braine l'Alleud mit einem Güterzuge zusammen gestoßen. Die Maschine und ein Wagen des Personenzuges sowie mehrere Waggons deS Güterzuges wurden zertrümmert. Maschinist und Heizer des Güterzuges sind tot. 11 Reisende, meistens Arbeiter sind schwer verletzt. * Paris, 11. November. Auf dem Bahnhofe Choisy le Roy im Departement Seine et Marne stieß der von Nantes kommende Schnellzug mit einem Personenzug zusammen. 8 Personen sind tot, 16 verwundet. Die Schnellzugslokomotive stürzte um. Mehrere Eisenbahnwagen wurden zerstört. Das Geleis ist gesperrt. Der Minister der öffentlichen Arbeiten ist nach der Unglücksstelle abgereist. Sechs Leichen wurden heute nach Paris gebracht. Unter den Toten befinden sich der Heizer und der Zuführer des Schnellzuges. Der Zusammenstoß scheint durch ei» falsches Signal herbeigeführt worden zu sein. Kirchliche Nachrichten. Evavgelifche Gemeinde. Montag den 12. November, abends 8 Ubr: Bibelftttnde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Ap.-Gesck. 12, 18 ff. Pfarrer Euler. Grrichtssaal. Gießt«, 9. November. Strafkammer. Durch Urteil des Schöffengerichts Gießen war der stad. Fr. Weislein zu Wien wegen Diebstahls zu einer Gefängnisstrafe von 5 Tagen, wegen Entwendung von Genußmitteln (Uebertretung gegen § 370 pos. 5 des Str.-G.-B.) zu einer Haftstrafe von 3 Tagen verurteilt worden. Der Angeklagte hatte alsbald die Rechtskraft dieses Urteils anerkannt und seine Strafe verbüßt. Einige Zeit darauf erfuhr der Vater des Angeklagten von der Verurteilung seines Sohnes und legte nun seinerseits als gesetzlicher Vertreter seines zurzeit der Begehung der Strafthaten noch minderjährigen Sohnes, wozu er nach § 340 der Str..Pr.-O. berechtigt war, das Rechtsmittel der Berufung ein, gleichzeitig beantragt er, da die Rechtsmittelfrist längst verstrichen war, Wiedereinsetzung in den vorigen Stand. Der letztere Antrag war vom hiesigen Amtsgericht abgelehnt worden, die gegen diesen Beschluß verfolgte Beschwerde war erfolgreich. Am 1. Juni l. I. kam die Sache vor der Strafkammer zur Verhandlung. Doch wurde auf Antrag des Verteidigers zur Herbeiführung eines ärzllichen Gutachtens über den Geisteszustand des Angeklagten Aussetzung besckloffen. Nach Beobachtung des Angeklagten in der hiesigen psychiatrischen Klinik stand beute neuerdings Termin. Die heutige Beweisaufnahme hatte das folgende Ergebnis: Durch Aussage des Zeugen Witt Otto, bei dem der Angeklagte zu Beginn des vorigen Wintersemesters ein Zimmer gemietet hatte, wurde festgestellt, daß der Angeklagte am ersten Abend seines dortigen Aufenthaltes bis tief in die Nacht hinein mit dem Zeugen in dem Gastzimmer zusammen saß. Als der Wirt auf Veranlaffung Weisleins sich nach dem Keller begab, um eine Flasche Wein zu holen, bemerkte er zufällig durch ein Schalterfenster, wie Weislein an daS Buffet ging und in die Kaffe griff. Nachträglich wurde festgestellt, daß 5 Mark fehlten. Der Angeklagte gab dem Zeugen gegenüber zu und wiederholt auch heule diese Erklärung, daß er 5 Mk. aus der Kaffe genommen habe, will aber ein 10-Markstück zur Begleichung seiner Schuld hingelegt haben. Trotz sorgfältigsten Nachsuchens konnte ein 10-Mattstück nicht gefunden werden. — Der zweite Punkt der Anklage betrifft einen Vorfall, der sich kurze Zeit nach dem erst erwähnten in der Wirtschaft von Prieß abspielte. Hier wurde der Angeklagte eine« Abends von dem Wirte und verschiedenen Gästen, wie diese heule bezeugten, wiederholt beobachtet, wie er, sich unbemettt glaubend, aus einem Cigarrenschrank Cigarren entnahm. Der Angeklagte leugnete bei feiner Festnahme, an dem betreffenben Abend wie auch heute Cigarren genommen zu haben. Der Angeklagte, der die besten Zeugnisse aufzuweisen hat, war stets überreichlich mit Geld versehen, zahlte auch immer prompt; srin Benehmen in den grschckderten Fällen erscheint daher unverständlich. Durch das psychiatrische Gutachten wurde festgestellt, daß Weislein zwar nicht vollständig normal ist. ba6 £ °ber zurzeit der Strafthaten sich »icht in einem Zustande von Bewußtlosigkeit oder krankhafter Störung der Geistestoättakttt befand, durch welche seine freie Wtllensbest'wmung auSgeschloffe« gewesen wäre. Das Gericht gewann die Ueberzeugung, daß der Angeklagte für beide Handlungen voll veravtwoitltch gemacht werden muß, baß er das Geld sowohl wie die Cigarren in der Absicht rechts- °u. Neueste Meldungen. (Telephon-Meldung des „Gießener Anzeigers".) Harrysmith, 12. November. Von Eingeborenen wird die Nachricht hierhergebracht, daß sich ein 600 Mann starkes Burenkommando in Albertina festgefetzt hat mit der Absicht, die Eifenbahnbrücke zu zerstören. Peking, 12. November. Die Gesandten haben in ihrer letzten Sitzung bezüglich der von Ehina zu fordernden Entschädigung sich dahin verständigt, daß China alle Kosten der Kriegfühning und die Unterhaltungskoste« der Okkupatioustruppen zur Last zu legen find. Der Gesamtbetrag soll sich auf 6 00 Millionen Taels belaufen. Ein ausländisches Komitee soll beauftragt werden, die chinesischen Emil Fixthbach. Backzuthaten jeder Art nur prima, wie Vbl bekannt. Moronln in reichster Auswahl. Franz Eyserbeck Bahnhofstrasse 61, I. Mk. 2.60. H 6.20. „ 10.40. , 20.80. verlegt. 7878 'Wilhelm Hause. L K-schSfis-H-rc-gung. £J Meine Uhren- und Goid.waren-Hand.lnngr verbunden mit Reparatur-Werkstätte habe ich von Marktstraße 32 nach W 15 Mäusbnrg 15 -W Zi/, •/„ Reichs anleihe 3«/0 do 86.30 Dresdener Bank . . 8Ve% do. unk. 1905 4%, Preuss. Hyp -A.-Bank 8. 8-12 Tendenz: fest. LreurgeHaiii r Gießen, den 12. 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Mk. u 93 — 94.40 41.60 25.30 25.50 76.— 10.- 20.- 40.— 80.— gekommen sind. Ein Watzen 1. ixnö S. Klasse ist vollständig verbrannt. Lemberg, 12. November. Aus Faryzsow wird gemeldet, daß dort gToße Aufregung herrscht, weil die 13- jährige Tochter des (dortigen Schchssermeifters Kupfermann in ein Kloster entführt wurde. Die Bemühungen der Eltern, ihr Kind wieder zu erhalten, sind bisher vergeblich gewesen. 04868] Schrreidergeselle gesucht. I. B,cht, Brandgaffe 5. perfekte Kestauratioirskölhi« suckt Stellung. Näheres durch Fra« Fröhlich, Marburg, Steinweg 6 Sonntagsverein für Mädchen. Die Vereinigung der jungen Mädchen am Sonntag soll für das Winterhalbjahr am nächsten Sonntag den 18. November wieder ihren Anfang nehmen. Die Vereinigung findet statt an jedem Sonntag zwischen 2 und 7 Uhr nachmittags im Saale der Kleivktuderschule; die Mädchen körnen zu jeder Zeit kommen und gehen. Von 4 bis 5 Uhr findet gemeinsame Unterhaltung statt mit Gesang, Ansprach?, Vorträgen. Gute, unterhaltende Bücher und Spiele sind in großer Zahl vorhanden. Eröffnungsfeier am Sonntag dem 18. November er., nachmittags 4 Uhr. Wir laden die Mädchen zu zahlreicher Beteiligung ein, und bitten Eltern, Herrschaften und Geschäftsinhaber, ihre Mädchen auf den Sonntagsverein Hinweisen und denselben die Teilnahme gestalten zu wollen. 04872] Eine gut erhaltene Causeuse und sechs Polsterstühle billig abzugeben. Bruchstratze 6, Part. Günstige Kelegenhett für Wiederverkauf». Kaufhaus S. Elsoffer . 209.— . 180.70 . 136.- . 150.21 . 153.60 . 141.60 . 145.60 . 214.50 . 193.90 . 183 50 Silberne Damnnhr gefunden. Abzuholen Frankfurtertzraße 76, III» Wohnortes, Gcburts-Tager und -Jahres. Die Generill-RkprSfentanz Darmstadt der Kölnischen Dufall-Uerstchernngs-Aktiev-Gesellschaft J. G. Kahiert & Söhne, sowie die Haupt-Agentur in Gietzeu: Joh. Fischer, Aticestraße 19. Eisenbahn - Unfallversicherung auf Lebenszeit giftig für die ganze Welt und Uahneu^jeder Art mit einmaliger Prämienzahlung. 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Bl Dienevftelle Z der Gießener fretto. Feuerwehr sofort neu zu besetzen. SchriftUche Angebote an den 1. Hauptmann Kranz Wigaudt._____ 8l/,o/o Konsole . . . 8 Vo do ... 8Vg o/o Hessen . . . 5 7g Ital en. Rente . . 4 0/o Griech Monop.-Anl. 8 0/0 Portugiesen . . 3 0/0 Mexikaner . . . 4*/i % Chinesen . . . Telephonischer Kursbericht. Frankfurt, den 12. November. Mk. 8000.- „ 6000.— „ 12000.-. „ 25000.-. Pro r-Kss V ni ft fort argfS* rtsW ^to,e EsSÄ 04878] Dienstag trifft eine Ladung hollSll-ischkS Rotkraut auf dem Brandplatze ein. Bedeutend billig- Preise. Berlin, 12. November. Die Berufung des Regierungs-Präsidenten von Gumbinnen, Hegel, als Unier- staatssekretär in ein Ministerium ist in hohem Maße wahrscheinlich, Zum Nachfolger auf dessen Posten soll Herr v. Wödtke ausersehen sein. Budapest, 12. Novenuer. Infolge Reibung der Radachsen geriet während der Fahrt zwischen Debrezin und Szatmar ein Personenzug in Brand. Nur dem Umstande, daß der Zug rasch zum Stehen gebracht werden Tonnte, ist es zu danken, daß keine Menschen um- Uittmch den 14. November l. Ir., nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale versteigert: 1 Sofa mit 6 Stühlen und 2 Sesseln, mehrere Sofas, 1 Sekretär, 1 Kleider- chrank, 1 Konsol, 1 Kommode, Tische, Spiegel, 1 Nähmaschine, 1 Regulator, eine Ladeneinrichtung, 2 Fässer Wein, 1 Faß Sprit, 1 Damenfahrrad, mehrere Fässer Branntwein, eine Partie Fässer, 2 schwere Zugpferde u. v. a. 7868 Geitzler, Gerichtsvollzieher. Öhr schreibt Kolleghefte ab? Offerten u.JR 04871 an die Exp. d. Bl. 4 % Deutsche Grundsohuld-Bank 1 u. 2 4 % do. 8. 5/3 unk. b. 1904 31/2% do. 8. 7/8, unk. b. 1906 4% D. 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Direktion: Generalmusikdirektor Fritz Steinbach» Eintrittskarten ä Mk. 2.—, Sperrsitze ä Mk. 8.—, Studenten karten ä Mk. 1.— sind in aer Musikalienhandlung Ernst C ballier (Rudolph’s Nachfolger) zu haben. 7159 4 6/e do. 4 6/0 do. 3»,«/. do. 81/« % do. Stadt. SchlaWaas. FreLbaak. 7375 Hrrtte imb morgen: ME 55 M I latiC/ Mit iR 1111 I Ä *•«* * felhi ,3ur to. J SÄ» u. f. w. Zum Abschlüsse genügt: Briefliche Angabe des Namens, Standes, Gießener Eisverein. E. V. Aahresöeitrag 2 MK., HinLrittsgetd 1 MK., derselbe wird von dem Vereinsdiener Adolf Schwan im Laufe dieser Woche erhoben werden. Wir machen darauf aufmerksam, daß jeder Quittung eine Betkarte beigefügt wird, daß aber weitere Beikarten für Familienangehörige gegen Entrichtung von 50 Pfg. pro Stück vom Diener gefordert werden können. @6 empfiehlt sich, die Zahl der gewünschten Beikarten beizeiten fest« -ustellen, damit der Diener beim Umgang nicht aufgehalten wird. Gießen, den 10. November 1900. 7360 ___Der Borstand. --- 'M*- J AM*' fll -S"-' H 7 Wfijtkw ( väfä&to \ ein s-ass 21i LLinfach möbliertes Zimmer zu verm. 04870__________Wolkengaffe 21, L flDöbl. Zimmer mit Kabinett billig zu vermieten._______Seltersweg 9, l. 7369] Schön möbliertes, großes Zimmer im ersten Stock zu vermieten. «chulstratze 10. «achte der Slabvirt z Lagen seine Wohnl ^geschlagen hat, bit ein Einbruch HMagnn, rin Sch mehrere Ai’M« W 6?ii SchdtUk M A gj steril in einer hießge I Men die Thäter sein. MergimeS, 9. l M« 1 llhr wurden ^eoerlärm aus de Sonnenbrand auSgel Götz und Philip! ssgcissen Halle. Trotz lot bin Mgev Mr baillirtMrdach Herde es M, die biibtn <2 1 v'-VMnbig nieder, de um die drohende W Himbern. Beide Bef \ die Gebäude, jvndei । bmch war auch m brauchte bitfe «erden. * Mn), S. 9 rlttigslottille", vrmbairlbergchl'er ff-trofi«. fri| binSÄHMtiitoto h>°ch btlM fg», \ bit )tli mi »Heber bieWtti| X-on Jahr ja gal Wen» in Br»« M Ne btt fyit f r*i< * «. Heß, Sattler, Marktstraße 14. 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