1900 Freitag dm 13. April 20 ffg. an. * Bezugspreis Vierteljahr!. Ml. 2,20 monatlich 75 Psg. mit Bringerlohn; durch die Abholrstellen vierteljährl. Mk. 1,90 monatlich 65 Psg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl. mit Bestellgeld. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulflratze Ar. 7. gebracht. General Plumer ist in dem Gefecht am 31. März leicht am Arm verwundet worden. Nach einem Telegramm der „Daily Mail" ist die Garnison von Mafeking nunmehr überzeugt, daß Oberst Plumer sie nicht mehr befreien kann. Die Lage der Garnison gestaltet sich täglich schlechter. Infolge Mangels an Nahrungsmitteln sterben täglich zahlreiche Personen am Hungertyphus. — In Prätoria geht das Grücht, daß in Mafeking Oberst Baden- Powell gestorben sei. Alle Anzeigen« Vermittlungsstellen deS In- und Auslande» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. Jeden bifl M 28. ganten lenborden patter * Gratisdeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt Glätter für hessische Volkskunde._____________ Adresse für Depeschen: Anzeiger Hießen. Fernsprecher Nr. 51. i>inen htn AliSwlihl ^nte neue 5^ Da die für die Versorgung der gefangenen Buren ungünstigen Verhältnisie täglich von neuem zu Tage treten, beabsichtigen die Behörden, alle Gefangenen sobald als möglich, nach St. Helena zu verschiffen. Der Krankheitszustand läßt nach. Seit Montag ist eine Person gestorben. Dr. Leyds ist nach Neapel abgereist, um dort mit den Buren-Deputierten zu verhandeln, ihnen die nötige Auskunft zu erteilen und die von ihnen geplanten Schritte bei den Großmächten zu regeln. , Rom, 11. April. Die „Tribuna" veröffentlicht em Interview der Burengesandtschaft in Neapel. Die Gesandten schwiegen über ihr Reiseziel, das von den Umständen abhänge. Auch über die Kriegsereigmsie waren sie stumm. Ihre Mission habe nur Friedenszwecke. Fischer erklärte auf die Frage nach dem Grund des Krieges, Milner sei mit dem bestimmten Auftrage nach dem Kap । gekommen, den Krieg zu provozieren und habe jedes auf den Frieden gerichtete Entgegenkommen der Buren vereitelt. Fischer, der in der fünf Tage langen letzten Verhandlung mit Milner Dolmetscher war, betonte, daß letzterer sich offenbar feindlich zeigte, alle Zugeständnisse der Buren zurückwies, während die Engländer an den Grenzen schon Truppen häuften. Milner gehorchte offenbar geheimen Weisungen Chamberlains, er fälschte sogar Telegramme. Schließlich protestierte Fischer dagegen, daß die Buren I einen Eroberungskrieg planten, sie kämpften nur um ihre Unabhängigkeit. Der Interviewer fügt hinzu, daß er zwei- I mal ins Hotel zurückkehrte, um die Erklärungen Fischer« I authentisch zu fixieren. Nach Beira sind nach einer Meldung des „Standard I am Montag aus Kapstadt mit dem Dampfer „König" zwölf I britische Offiziere abgefahren. Das Ziel dieser Offiziere ist bekanntlich Rhodesia, von wo aus die Engländer mit I Hilfe des portugiesischen Neutralitätsbruches von Norden I her in Transvaal einfallen wollen. Auch 800 von Cecil I Rhodes in Ungarn angekaufte Pferde sind von Fiume auf I englischen Dampfern nach Beira abgegangen. Nach Meldungen aus Prätoria wird die Transvaal- Regierung im Falle der Belagerung Prätorias nach Lyden- . bis 25 Mk. Mr 'S» Meßmer Anzeiger Heneral-AnMger r. 87 Zweites Matt Bei W e p e n e r verloren, wie aus Aliwal North vom Dienstag das „Reutersche Bureau" meldet, am Montag die Engländer 11 Tote und 41 Verwundete. Am Dienstag wurde der Kampf wieder ausgenommen. Die Engländer behaupten ihre Stellung gut. (?) . r Zahlreiche Verhaftungen soll, nach Privatmeldungen englischer Blätter, Lord Roberts m Bloemfontein vorgenommen haben. Unter den nach Kapstadt transportierten Verhafteten befinden sich der ^middrost Papen- fus, der Polizeipräfekt Marcus, der.Stadtrat Couch, der Generalpostmeister Brimley, der Kreisphyfikus Kruse und dessen Bruder, der Generalstaatsanlvalt ist. Ferner die Söhne des Besitzers des Royal-Hotel, em Sohn des Rektors vom Grey-Kollegium und der Landdrost Vanzil von Coles- berS‘ßori) Methuen hält sich noch immer in der Gegend von Kimberley auf, ohne sonderliche Erfolge zu erzielen. Amtlich wird vom Montag gemeldet, Lord Methuen rucke auf Hoopstadt vor. - hoopstadt liegt nn Nordwesten des Freistaats. - Tie „Times" bringt am Mittwoch chlgendes I Telearamm aus Zwartkopjesfontem vom 9. d. M.: Die Truppen Lord Methuens haben zur Zeit hier Halt gemacht und ein Lagerzehn Meilenö st lichvonB o s h o p auf geschlagen. Die Kavallerie machte heute einen Erkundungsritt nach Osten, traf aber nur ein kleine Burenkommando, welches die Flucht ergriff. In Natal haben die Buren nunmehr auch die Offensive gegen Bullers Armee ergriffen. Aus Ladysmith telegraphiert das „Reutersche Bureau" vom 11. April: Die Buren eröffneten heute früh das Feuer und warfen von drei weit voneinander getrenn- ! ten Stellungen Granaten ins britische Lager bei Elands- I laaqte richteten aber keinen Schaden an. Die Geschosse fielen in das Freiwilligenlager. Kavallerie, berittene Infanterie und Infanterie rekognoszierten und fanden den Feind in großer Stärke und gut verschanzt. Die Schiffsgeschütze erwiderten das Feuer der Buren. Ter I „Lange Tom" wurde von den Buren wieder in Stellung stellen eingetreten. Nach, einer vom Dienstag datierten I Bloemfonteiner Meldung des „Reuterschen Bureaus" kehrt I General Gata cre nach England zurück, an seiner I Stelle ist General Pole-Carew zum Kommandeur I der 11. Division ernannt worden. Voraussichtlich werden I auch in den Kommandos der Brigaden einige Verändere | ungen eintreten. ..... _ I Die Londoner „Mornmg Pojt" meint am Mittwoch aus I Bloemfontein vom 9. April: Tie Schanzarbeiten schreiten I auf den Bergen, welche die Stadt beherrschen, flott vor- I wärts. Zu den Arbeiten werden auch Zivilpersonen heran- I 9Cä°& Bethulie wird „Reuters Bureau" vom Montag I gemeldet: Die Buren halten thatsächlich den Frei- I staat östlich der Bahnlinie besetzt. Der Feind hat zwölf Meilen östlich von Bethulie Stellung genommen. Dem Reuterschen Bureau wird weiter aus Bloemfontein I vom 9. April gemeldet: Infolge der Erfahrungen, die man hier letzthin gemacht, fiagt man sich ziemlich allgemein, ob die Briten die Freistaatler nicht allzu Milde behandelt haben. Die Mißhandlung der Farmer, ivelche die Waffen ausgeliefert haben, hat im Heere große Erregung ^^Nach^den Aussagen eines Sachverständigen, meldet „Reuters Burau" aus Bloemfontem, werden die Briten | । wahrscheinlich auf einen Verlust von 5000 Pferden ; monatlich rechnen müssen. q Nach einem Telegramm des „Berl. Tagebl. aus Low don nimmt die Bu r e n m a ch t im Oranje-Freistaat täglich ui und wird auf 3000 bis 6000 Mann im Sudosten, des Freistaats geschätzt, doch' scheinen ihre Bewegungen alle mit größter Vorsicht zu geschehen. Marschall Roberts rührt sich bis jetzt nicht in Bloemfontein; feine Leute scheinen ohne jede Reservegarnitur hinausgegangen zu sem, und haben für die bevorstehende kalte Jahreszeit weder Kleider noch Stiefel. Zwar treffen Remonten in großer Zahl em I poch will die Kavallerie von den hauptsächlich argentinischen I Pferden nichts wissen. - Dem „Newyork-Journal zufolge hat die englische Regierung einen Vertrag über, den An- I kauf von 30000 bis 35 000 amerikanischen Pferden für Südafrika abgeschlossen. Auch diese Pferde aus den Ver- I einigten Staaten werden das Klima m Südafrika schwerlich I aushalten, wenn schon die südamerikanifchen Pferde verbürg verlegt werden. lunatm- «°» «nz,i?.n zu Mr nachmittag« filctnt'ffl tag erjcheinrnden Nummer b,S vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens obendS vorher. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen Am Mittwochmittag hat das e n glif che Kriegs-I a in t sich endlich vernehmen lassen Mit der lakonischen Notiz: „Das Kriegsamt hat bisher keine 93 e ft a 11 gun g oon der heute früh gemeldeten Niederlage der Engländer »d Meerkatsfontein." — So war es früherbei den Schlappen in Natal auch, und nachher mußte die Wahrheit doch „amtlich" zugestanden werden. Auch Lord Roberts selbst thut so, als ob er von der I Niederlage noch nichts weiß. Eine Depesche Lord Roberts oom Dienstag aus Bloemfontem besagt: Der Feind war in den letzten Tagen sehr thatig; em Kommando steht nördlich vom Oranjefluß, nicht wett von Aliwal North em anderes greift die Garnison von Wepener an die fid) W tapfer hält und den Buren am Montag schwere Verluste ^^u9t hat 1L April. (Reuter.) Angesichts der iMlrPU'nnmben erläßt Lord Roberts eine Proklamation, der nördlichen Distrikte der Kap- kolonie darauf hmweist, daß er gegen wettere Akte von Feindseligkeiten keine Milde, sondew die äußerste Strenge Les Kriegsrechts in Anwendung bringen werde. PnnVnn 11 Avril Ein Telegramm Lord Roberts wom^ll d^besagt^' General Buller meldet, der Feind habe Sn Uen Angriff nicht erneuert. Die englischen Ver- l uste betrügen 4 Tote und 8 Verwundete. Infolge der englischen Schlappen der letzten Zett find wichtige Personalveränderungen m den hohen Kommando- Telegramme des Giefteuer Anzeigers. London, 12. April. Die „Times" veröffentlichen folgendes Telegramm aus Elandslaagte vorn 11 April: Heute früh 8 Uhr bombardierten die Buren das'Lager des Generals Giert) südlich vom Sonntagflusse. Von der dort befindlichen Hügelkette aus konzentrierten die Buren ihr Feuer auf unser Lager, durch das zwei Mann getötet wurden. Die Marinetruppen setzten sich sofort in Bewegung. Gegen 11 Uhr gelang es! ihnen, das feindliche Feuer zum Stillschweigen zu bringen. Gleich darauf wurde das Lager verlassen. Wahrend des Restes des Tages blieb eine Schützenlinie auf-, gestellt, um den Feind in Schach zu halten. Das Regiment von Yorkshire, das eine Kopje westlich vom Wege nach Dundee besetzt hatte, erlitt ziemlich schwere Verluste durch das feindliche Feuer. Gegen Abend zogen sich die Buren zurück. Sie hatten vier Geschütze in Thätigkeit. London, 12. April. Lord Roberts telegraphiert aus Bloemfontein: Ein B u r e n - K o m m a n d o steht auf dem Nordufer des Oranjeflusses unweit Aliwal North, während ein anderes die Garnison von Wepener an griff, die tapfer aushielt und den Bur eu am M oti t a g ern st e Verluste zufügte. Major Springer ist gefallen. Andere Verluste sind bisher nicht gemeldet. Zur Hilfe sind schleunigst Truppenabteilungen aufgebrochen. — Aus Ladysmith wird vom Mittwochmittag gemeldet: Der Feind , ist letzthin bei Elandslaagte sehr thätig gewesen. Er I machte gestern eine bedeutende Anstrengung, um unsere linke Flanke zu umgehen, und warf eine starke Streitkraft zwischen unser Lager am Sonntag-Flusse und bei Ladysmith. Die Buren eröffneten den Kampf durch das Feuer aus ihrem Hundertpfünder, sowie aus vier 15 Pfündern und anderen Geschützen. Sie bombardierten das englische I Lager, ohne jedoch Schaden anzurichten. Die Engländer! I antworteten mit ihren Schiffsgeschützen, worauf die Kano- I nabe der Buren nachließ. Der Versuch der Buren, die I englische Flanke zu umgehen, wurde im entscheidenden I Augenblick durch Artillerie-Feuer verhindert. Dasselbe I dauerte den ganzen Tag fort, mit Unterbrechungen auch das Jnfanteriegefecht. Die Buren flehen letzt in gro^r H8SMÄ e I meldet, die Buren sind bei Wepener k z , t sich die Truppen des ^‘ben zurück- | un«aAch°?n.ich, daß der Feind hd) scheint täglich dii Ausnahme dcS Montags. Die Gießener ramittenSlätter ttrbcH dem Anzeiger r Wechsel mit „Hess, k^üwirt" u. ,-blätter ftt Hess. Volkskunde" 4mal brigelegt. Der Krieg in Südafrika. ' Nachdem den B u r e n in den letzten Wochen im Klein- , krieg gegen die Robertssche Streitmacht im OranieArei- , paot wiederholt das Kriegsglück zur Seite gestanden, haben ic nun auch wieder einmal einen größeren Erfolg u verzeichnen. Der Schauplatz des Kampfes war die Ge- 6enb nördlich von Bloemfontein in dem gebirgigen Terrain bei Brandfort, ivo die Buren feit Wochen starke Stellungen iniu' hatten, von denen aus sie durch vorgeschobene Tetache- nieitts Lord Roberts beunruhigten. Am 29. und 30 Marz U es zu Vorposten-Gefechten bei Karree Sii^, südlich vor Braudfort, wobei die Engländer nicht zumbestenab- schiiitten. Dann folgten die Burensiege bet Koornspvmt tmi 31. März, südöstlich von Bloemfontein, mit dem Er- oebnis der Wegnahme eines englischen Convois und von sieben Geschützen, sowie der Zerstörung der Bloemfonteiner Misevwerke, sowie am 4. April bei Reddersburg, südlich der Hauptstadt des Oranje-Freistaats, wo 600 Engländer, na£) hartem Kampfe sich ergeben mußten Diese Erfolge waren das Ergebnis einer Ossenfiv- betrrequnq der Buren, die feit der Uebemahme des Ober- tommandos durch Botha begonnen hatte. Gleichzeitig fan ben im Süden und Südosten Kämpfe mit den dort §ur i Pazifizierung" des Freistaats operirenden englischen Ko- I l'oirrten statt, deren eine in Wepener, nahe dem Basutoland, I M>m den Buren in eiferner Umschließung festgehalten wrrd. I Den Buren scheint es geglückt zu sein, die Eisenbahn südlich I wn Bloemfontein in ihren Besitz zu bringen oder wenig- I stens so stark zu bedrohen, daß es Lord Roberts unmöglich I qemwrden ist, nach dieser Seite hin etwas zu unternehmen. I Zchon seit Ende voriger Woche ist keine Nachricht mehr von I Rvberts an das englische Kriegsamt gelangt Privatnach- I rieten englischer Blätter meldeten, daß die Buren bei der I gtcition Springsontein ständen und die telegraphische Ver- | biitbung mit Kapstadt schon seit Sonntag abgefchnttten sei. I Nunmehr sind am Mittwoch aus Burenquelle Nach- I richten über heftige Kämpfe gekommen, die sich bereits I aim Samstag voriger Woche in der Gegend sud11ch von Staub fort abgespielt haben. Bei dem mangelhaften .^rtenmalerial läßt sich noch n^n '3i t der Kämpfe ersehen. Tie Möglichkeit ist nicht aus- schlossen, daß Lord Roberts versucht Hal, durch einen or- stoßnach Norden sich Luft zu machen und dabei einenuener I ontangriffe gegen die befestigten Burenftellungeu riskiert 6a t, die bisher stets verhängnisvoll für die Engländer ausgegaugeu sind. Darauf^ deutet unter anderemder ge- firme Verlust der Buren hin, welche 5 Tote und 9 Ver- Mmdete verloren haben sollen. Der Verlust der Engländer dagegen beläuft sich alles in allem genommen ditf rund 15 00«$)? a n n. Bemerkenswert ist, daß das englische §kriegsamt i.-fotoeiat während Londoner Blätter, darunter auch das Dt-gan Chamberlains, die „Daily Maib^, Nachrichten über di« englischen Verluste veröfientlichen. Der Korrespondenv Daily Mail" in Pretoria, (Störet), meldet, day der ttiirenaeneral Dewet im Südosten von Bloemfontein ö,rttten Sieg über bie Sngländer davon- getragen hat. Tie Engländer sollen dabei 600 Tote und Verwundete, 500 Gefangene und 12 Wagen Munition verloren haben. Bekanntlich i)t etorety tiu persönlicher Freund des Präsidenten Kruger Seine Meldungen haben bisher auch stets den Thatsachen ent- mltztN (d. bis 6.50 M 5 W6ii 2 * Wch ,20»6 •’5 Heren Stüd Pfg. bie MM eWH 120 W.1 1 1’ 1 1 H ifi 1 1 1 1 33 301 59 205 348 211 224 65 197 133 148 79 214 323 211 72 30 IC 1L IN 11 18 145 251 122 245 306 16 1 1 818 861 862 894 913 916 981 971 998 1008 1025 1028 1045 1079 1085 1116 1126 1133 1146 1174 1179 1193 1196 1206 1218 1287 1289 1292 78 177 165 101 265 305 29 326 343 98 71 816 10 298 43 20 284 339 290 49 95 70 276 288 139 67 227 206 28 226 277 149 288 25 207 56 283 34 112 236 7 1 1 1 1. 62 15 101 120 141 185 191 208 220 251 295 309 342 343 349 407 410 452 440 445 457 516 530 536 548 568 598 608 684 mit einer bedeutenden Truppenrn acht über die Grenze der Kap-Kolonie wagen wird, da, wie es heißt, die Pferde des Korps des Generals Olivier vollständig erschöpft seien. (?) — London, 12. April. Aus Maf.eking wird vom 30. März gemeldet: Die Lage ist unverändert. Die Garnison ist im Unklaren über das Eintreffen der ange- tündigten Entsatztruppen. Die Moralität der Eingcschlosse- nen läßt viel zu wünsche« übrig. Nach der heftigen Bewegung vom vergangenen Dienstag haben die Buren ihr Feuer eingestellt. Die Umzingelung der Stadt ist lockerer geworden. Iie feindlichen Bewegungen lassen auf einen neuen Angriff schließen. 666 619 686 121 141 790 195 814 I gezogen hätte. Gegen den Lokomotivführer ist wie ww Horen, bei hiesiger Staatsanwaltschaft Anzeige er ftattet wegen Körperverletzung und Gefährdung I eines Eisenbahntransportes. , . , ** Mit dem Ergebnis des ersten Gießener Pferdemarktj durfte die hiesige Firma S. Michel besonders zufrieder sein. Dieselbe verkaufte von 45 ausgestellten Pferden 30 Stück. Außerdem erhielt die Firma 3 Preise. — Die Finne Thalberg & Co. in Wetzlar verkaufte u. a. an die Gewerkschaft „Hastenteufel" in Andernach 1 Paar belgisch« I Füchse für 2350 Mk., an I. Nickel - Gießen einen Rot- I schimmelwallach für 1275 Mk. I Pferdemarkt Lotterie. Von den sieben ersten (lebenden I Gewinnen kam der 1. nach Salzböden, der 2. nach Garben- I teich, der 3. nach Heuchelheim, der 4. nach Gießen, der 5 nach Stammheim, der 6. nach Mittel-Seemen, der 7. nach Reiskirchen. •* Befitzwechsel. Das Bieler'sche Haus, Westanlaar, ist für 45000 Mk. in den Besitz des Herrn KreiSkasien- rechners Kauß übergegangen. | Hungen, 11. April. Ein Steuerkuriosum. Dem Köln-Müsener Bergwerksverein in Creuzthal, der bei unserer Stadt einige Grubenfelder besitzt, ist von dem Großherzogl. Steuerkommifsariat ein Steuerzettel zugegangen, demzufolge er für das Jahr 1900/01 sechsmal, in Zwischenräumen von zwei Monaten einen Pfennig zu zahlen hat. Der Zettel traf als portopflichtige Dienstsache in einem unfrankierten Umschlag ein, sodaß der Empfänger noch mit I 10 Pfg. Porto belastet wurde, also mit 166 Prozent des Gefarnlsteuerbetrags von 6 Pfg. Hoffentlich werden - bemerkt hierzu ein Blatt — in deutschen Landen die Ministerien ihre Behörden anweifen, für die Einziehung solch lächerlicher Beträge nicht mehr Papier, Mühe und anderer Leute Porto zu verschleudern. Einen Ausweg au« den rechnerischen Schwierigkeiten werden unsere sonst so findigen Finanzbehörden wohl noch entdecken können. Marburg, 11. April. Vermißt. Zu der unter dieser Spitzmarke in gesteriger Nummer enthaltenen Notiz können wir heute nach der ,.Oberh. Ztg." das Folgende ergänzend mitteilen: Die beiden Knaben trugen sich, ohne ihrer Mutter davon Kenntnis zu geben, mit der Absicht, ihrem nach Herborn verreisten Vater entgegenzugehen. Sie ge» rieten jedoch auf den unrichtigen Weg, und trafen in den Abendstunden in Gießen ein. Der ältere Knabe nahm seinen jüngeren Bruder, wenn dieser ermüdete, auf feineu Rücken. In Gießen erinnerte sich der erstere eines allen Freundes seines Vaters, und suchte diesen auf, in der Absicht, sich Geld zur Rückreise zu leihen. Der Mann schenkte den Mitteilungen der beiden Knaben keinen Glauben, und machte der Polizei Mitteilung. Diese brachte die kleinen Wanderer in ein Kinderheim, wo sie gespeist wurden und Nachtquartier erhielten. Gestern nachmittag trafen die Kinder wieder in ihrem Elternhaufe ein. •* Kleine Mitteilungen aus Heffen und den Nachbarstaaten. Domkapitular Dr. I. M. Raich in Mainz wurde gestern zum Domdekan gewählt. Geboren 1832 zu Ottobeuren in Bayern, wurde er vom Bischof Kettelrr in die Mainzer Diözöse berufen und war Jahre lang als Sekretär Kettelers thütig. Er leitet zurzeit als Redakteur die katholisch, theologische Zeitschrift „Der Katholik" und ist Herausgeber der „Frankfurter zeitgemäßen Broschüren". — Die feit Ende Januar d. Js. vermißte Ehefrau W. Befort aus Wetzlar ist bei Burgsolms als Leiche aus der Lahn gezogen worden. Die unglückliche Frau dürfte in einem Anfalle von Schwermuth ihrem Leben ein Ende bereitet haben. — Dieser Tage wurde aus Darmstadt der Selbst« mord eines Mädchen gemeldet. Das fehr brave Mädchen hat die traurige That offenbar in einem Zustande geistiger Umnachtung infolge schwerer Sorgen begangen. Schon lange war ihre Mutter schwer krank, wodurch die Erspar- nisfe aufgezehrt wurden und der Verdienst verloren ging. Dazu kam noch, daß auch einige Zimmer, die sie vermietet hatten, leer standen. Hierdurch geriet das Fräulein in einen Zustand der Verzweiflung, die ihr die Vernunft raubte. Ausland. Paris, 11. April. Kammer. DenyS-Cochin wirft in längeren Ausführungen dem Kabinett feinen angeblich cäsaristischen Charakter, seine Willkür, Hinneigung zu sozialistischen Tedenzen und Unterdrückung der Kirche vor. Darauf verteidigt Waldeck-R ousf eau die Politik deS Ministeriums, das gerade im Kampf gegen die klerikalen Bestrebungen den bewährten Traditionen der Republick gefolgt fei, den inneren Frieden wieder hergestellt und die Würde Frankreichs nach außen gewahrt habe. Hierauf entschließt sich Möline zum offenen Angriff. Er wirft Waldeck-Rousseau im wesentlichen nur das Eine vor, daß er in der Verleugnung seiner Vergangenheit das Land den Sozialisten audliefere und ihren Krieg gegen die Gesellschaft begünstige. Goujon beantragt, nicht nur die Rede des Ministerpräsidenten, sondern auch die Antwort Meines öffentlich bekannt zu geben. Zunächst wird nun über Die Veröffentlichung der Rede des Ministerpräsidenten abgeftimmt und diese mit 286 gegen 211 Stimmen be- schloffen. Der Antrag, auch MölineS Rede anfchlagen zu lassen, wird auf Wunsch MLlineS selbst vom Antragsteller zurückgezogen, und damit die schlimmste Niederlage vermieden. — Die „Patrie" bringt eine Meldung über eine« neuen Spionageprozeß dahin, daß Leon Gagel Deutschland wichtige Dokumente ausgeliefert habe (?). Die näheren Mitteilungen des Blattes sind so kindisch, daß ein ausführliches Eingehen sich nicht verlohnt. Immerhin muß der Zwischenfall im Auge behalten werden, da gerade auf diesem Gebiete auch ersichtlich unzutreffende Meldungen leicht Widerhall finden. Lokales und VroomMes. ** Perfoualuachrichten. Der GerichtSaffeffor Dr. Pufch in Gießen wurde mit Wahrnehmung der Dienstverrich- tungen eines Amtsrichters bei dem Amtsgericht Darm- ft ab t II und der GerichtSaffeffor Dr. Maurer in Darmstadt mit Wahrnehmung solcher bei dem Amtsgericht Offenbach beauftragt. -O Gieße«, 12. April. Pferdemarkt. Das gestrige Ger schüft auf dem Pferdemorkt war, soweit Arbeitspferde in Frage kamen, sehr gut, und die Verkäufer sind mit dem erzielten Resultat des ersten Gießener Marktes sehr zufrieden, und das will doch schon etwas sagen, denn ohne ihnen zu nahe treten zu wollen: die Pferdehändler klagen stets Über schlechte Geschäfte. Auch einige Wagenpferde wurden abgesetzt, und nur für die vorhandenen edleren Luxuspferde war kein Bedarf da. Die Organisation und die getroffenen Einrichtungen zu diesem ersten Pferdemarkt fanden den vollen Beifall der Beteiligten, und man hofft, daß zum Herbst ein weiterer Pferdemarkt in Gießen stattfindet. — Am Nachmittag um 3 Uhr verkündete Oekonomierat Schlenke das Resultat der Prämiirung wie folgt- I. Reitpferde: 1. Preis Gebr. Loewenthal-Friedberg. Der 2. Preis konnte nicht vergeben werden, da zwar ein des Preises würdiges Tier vorhanden war, aber zur Prämiirung nicht gemeldet war. 2. Wagenpferde: 1. Preis Gebrüder Loewenthal-Friedberg (zwei braune Stuten); 2. Preis Isenburg unHCo.-Friedberg (5 und 6 jährige), 3. Preis Simon Kaufmann-Rieder-Weisel (6 jährig). 3. Arbeitspferde schwerer Schlag. 1. Preis S. Michel-Gießen (Belgier rot- schimmlich). 2. Preis Simon Kaufmann-Rieder-Weisel (Schimmelstuten 4 und 5jährig). 2. Preis S. Michel-Gießen (braune Belgier). 3. Preis Aug. Frensdorf-Gießen (Normannen-Schimmel, Sjährig). 4. Arbeitspferde leichter Schlag. 1. Preis S. Michel-Gießen (Belgier Füchse). 2. Preis Leri Kaufmann Nieder-Weisel (braune 4 jährig). 2. Preis A. Btng-Lich (Schimmel 5 jährig). 3. Preis Levi Jeffel-Wrll- burg (braune Bläffen 4jährig). 5. Zuchtstuten mit Fohlen waren nicht vorhanden. 8. 1 bis 2jährige Fohlen: 1. Preis PH. Kropk-Hattenrod. 2. Preis Wilhelm Vogel-Bellershein. 3. Preis Johann Weber Hl.-Hochelheim. 7. 2 bis 3jährige Fohlen: 1. Preis Wilhelm Becker-Alten-Buseck. 2. Preis Konrad Wagner-Kirch- göns. 3. Preis Karl Euler-Gießen. 8. Oldenburger Füllen: 1. Preis Hermann Strasheim-Griedel. 2. Preis Aug. Wolf-Berstadt. 3. Preis Julius Zimmer-Bingmühle b. Lauter. Dem Brauereibesitzer Georg Dichter waren für Fohlen und Wagenpferde vier 1. Preise zugefallen, er leistete jedoch auf diese Geldpreise Verzicht, acceptierte dagegen ihm vom Prämiirungs-Komitee angebotene 2 Ehrenpreise. Als et ft er Hauptgewinn zur Verlosung wurde für 1150 Mk. vom Pferdehändler Oppenheimer-Ems ein schwerer Fuchs-Belgier an- gekauft. Als zweiten Hauptgewinn verkauften für 960 Mk. Isenburg u. Co.-Frtedberg eine schwarze Zuchtstute. •* Leider ist unser gestriger Pferdemarkt nicht ohne einen erustex Unfall abgegangen. Ein Koppelknecht des Pferdehändlers Simon Kaufmann aus Nieder-Weisel war im Begriff, drei mutige junge Pferde vom Viehmarktplatze zurück in die in der Hammstraße gelegene Stallung zu bringen. Der Transport hatte bereits die Gleise der Bieberthalbahn überschritten, da rollte ein Personenzug in ziemlich schnellem Tempo — wie einzelne Augenzeugen behaupten, andere behaupten das Gegenteil und glauben bestimmt zu wissen, daß das Tempo erheblich gemäßigt war, —- von der Lahnbrücke herkommend, heran. Hierdurch wurden die drei Pferde unruhig. Der Begleiter gab sich redlich Mühe, die Tiere zu beruhigen, doch die Pferde wurden rasend, sie schlugen hinten und vorn aus und i verletzten den sie haltenden Knecht schwer am Kopf, j sodaß er blutüberströmt zusammenorach. Die Pferde gingen durch und zwar nach der Richtung des Bieh- marktplatzes zu, den sie umkreisten, um dann wieder auf der anderen Seite des Schlachthauses auf die Rodheimer- straße zu kommen. Hierbei ist glücklicherweise kein weiteres Unglück passiert. Der Verletzte wurde zuerst in die Restauration von Haubach gebracht, wo der herbeigerufene Dr. Felsing den ersten Notverband anlegte. Später brachte ' man den Bedauernswerten mittels Krankenwagen in die Klinik, wo die Aerzte außer lebensgefährlichen Verletzungen an Kopf und Brust eine Gehirnerschütterung konstatierten. — Don anderer Seite wird uns noch folgendes mitgeteilt: Der bewußtlos neben dem Geleise liegende Fuhrkuecht wäre offenbar noch überfahren worden, toenn nicht ein Schutzmann den Körper vom Geleise fort- Vermischtes. ♦ Berlin, 12. April. Die 73 Jahre alte unverheiratete Lehrerin Johanna Medenwaldt ist gestern in ihrer im Hause Birkenstraße 42 belegenen Wohnung ermordet aufgefunden worden. Hierzu wird amtlich mit- geteilt, daß als Thäter in erster Linie ein Bettler in Betracht kommt, der Dienstag morgen im Hause gesehen wurde. • Berlin, 11. April. Mehrere Duelle haben in der letzten Zeit wieder in der Umgegend Berlins statt gesunden. Auf Pi ft ölen schossen sich in dem Tegeler Forst ein Architekt und ein Studierender des Bergbaues. Beide Duellanten blieben unverletzt. Em anderes Pistolenduell, das auf Westend zwischen einem Mediziner nnd einem Studenten des Baufaches ausgefochten wurde, verlief ebenfalls unblutig. Auch zwei Duelle auf Säbel haben ftattgefunben, bei denen es ohne erhebliche Verletzungen abging, das eine zwischen einem Arzt und einem Marineoffizier, daS andere zwischen einem Dr. M. und einem Studenten F. Auch ein Florett Duell zwischen zwei Damen soll dieser Tage stattgefunden und mit einer Hüftverletzung der einen Dame geendet haben. fr. Arbeiterbewegung. — Marburg, 11. April. Zur Lohnbewegung der hiesigen Schreinergehilfen erfährt man, daß die Meister gewillt sind, aus die Forderung der lOstündigen Arbeitszeit einzugehen. Die Regelung 1' r — Der Professor am Stanislaus-Gymnasium Louis Dausset, außerordentlicher' Professor der Universität und Generalsekretär der „Patrie fran^aiße“, ist seiner Stellung enthoben worden. Die Absetzung ist nach Auffassung des Gemaßregelten selbst die praktische Konsequenz eines ministeriellen Edikts, das Prof essoren die öffentliche | Besprechung politischer Themata verbietet. — Der Handelsminister Millerand verweigerte die Genehmigung des Gesuches der Konfektionsgeschäfte, welche während der Dauer der Ausstellung eine 12—IZstündige Arbeitszeit für ihre Angestellten einführen wollten. Rom, 11. April. Der römische Notar Bacchetti, der seit einigen Wochen wegen feiner kolossalen Unterschleife von der gesamten Polizei Italiens eifrigst gesucht wird, hält sich bei einem Verwandten, einem hohen Prälaten, im Vatikan verborgen. Die Polizei ist in Verlegenheit, wie sie sich dort des Mannes bemächtigen solle. Wien, 11. April. Außer den Botschaftern in Berlin und London (Graf Deyn) und einigen österreichischen Magnaten verlieh Kaiser Franz Josef, wie verlautet, den Prinzen Rupprecht und Georg von Bayern sowie dem Chef des fürstlichen Hauses Fugger in Bayern den Orden vom Goldenen Vließ. — Der deutsche Botschafter am Wiener Hofe, Fürst Eulenburg wird den Kaiser Franz Josef nach Berlin begleiten. — In der heutigen Sitzung des niederöster- reichischen Landtages beantwortete der Statthalter Graf Kielmannsegg die Interpellation wegen der Ritualmordhetze dahin, daß, nachdem der rituale Christen mord von Kennern der jüdischen Religion und Literatur sowie den hervorragenden kirchlichen Autoritäten entschieden zurückgewiesen wird, die Regierung nicht anstehen werde, die Verbreiter aufhetzender Gerüchte in jedem einzelnen Falle nach den bestehenden gesetzlichen Be- stimmungen zur Verantwortung zu ziehen. Die ««ft Di. Gi 21 280 1 h 43 162 1 2 - 218 V tesS’ -Os k'Ä Ä SM ita Manch SBZ ftiii WMbtn 1 L Li-- öorab Deutsches Keich. Berlin, 11. April. An der kaiserlichen Ab end- iafel nahm gestern außer den Prinzen Eitelfritz nnd Adalbert die Prinzessin Feodora von Schleswig-Holstein teil Heute morgen machte der Kaiser mit der Kaiserin den gewohnten Spaziergang im Tiergarten, zu dem Oberst D. Löwenfeld, Kommandeur des 3. Garde-Regiments zu Fuß, hinzugezogen war, hatte dann im Auswärtigen Amt eine Konferenz mit dem Unterstaatssekretär Freiherrn v- Richthofen und hörte im Königlichen Schloß den Vortrag des Chefs der Civilkabinetts Dr. v. Lucanus. — 5>er Kaiser hat heute früh dem österreichischungarischen Botschafter v. Szögyenyi einen Besuch gemacht, um ihm seinen Glückwunsch zur Ernennung zum Ritter des Ordens vom Goldenen Vließ auszusprechen. — Die Initiative zu dem bevorstehenden Besuch deA Auifers Franz Josef ist von letzterem ausgegangen, Er hat in überaus herzlicher und liebenswürdiger Weise beit Wunsch ausgesprochen, das befreundete Kaiserpaar an dem Ehrentage des Kronprinzen begrüßen zu können. ^ai'er. Wilhelm hat dem Kaiser Franz Josef darauf seinen wärmsten Dank ausgesprochen und versichert, er werde rw Berlin mit offenen Armen empfangen werden. Die erste Mitteilung von dem beabsichtigten Besuch wurde durch Kaiser Franz Josef persönlich bei dem am Sonntag stattgehabten Hofrat den anwesenden Mitgliedern der deutschen Botschaft gemacht. lieber die Aussichten des Fleisch-Beschau- 9 efetz es berichtet die „Post", daß bei dem Zentrum, den Nationalliberalen und der Reichspartei alle Geneigtheit i zu einem Kompromiß mit der Regierung besteht. — Tie Ergebnisse der Einnahmen an Zöllen und Verbrauchssteuern für das Jahr 1899 werden zur Zeit zusammengestellt und demnächst veröffentlicht werden Nach offiziöser Mitteilung haben die Reichsstempelabgaben 53 Millionen^, d. h. 3 Millionen mehr, als im Etat angesetzt war, eingebracht, wovon der Löwenanteil auf die Börsensteuer entfällt. Der Stempel für Privatlotterieen hat etwas chehr eingebracht, als der Etat veranschlagte. Dagegen sind. i)ie Einnahmen aus dem Staatslotteriestempel zurückge- I — Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat die Eijenbahndirektionen um Bericht darüber aafgefordert, in I welcher Weise weitere Fürsorge für die Eisenbahn- I bediensteten in den Dienstpausen durch Verbesserung I der Einrichtungen in den Uebernachtungs- und Aufenthalts- I yäumen auch für Stations- und Streckenarbeiter getroffen I — Zur Kanalfrage berichtet bie „Nordd. Allg. I Zig", daß es auch heute aus verschiedenen Gründen noch nicht möglich sei, den Zeitpunkt genau cmzugeben, wann die | Kanalvorlage im Abgeordnetenhause eingebracht werden I Wirb. Indessen werde die Verzögerung in der Einbringung I des Gesetzentwurfes lediglich durch den Wunsch und dem I festen Willen veranlaßt, der Vorlage alle Vorbedingungen I für die Annahme zu sichern: dazu dürften insbesondere I die Verhandlungen mit den Interessenten beitragen. Die I Entwürfe der Regierung hätten bisher durchweg große I Anerkennung gefunden. Die neue Kanalvorlage dürfte in I Ihren einzelnen Teilen in überwiegendem Maße die Zu- I stimmung der zunächst Beteiligten finden. Von einer I Trennung in Einzelvorlagen oder gar von einem Fallen- I lassen des Rhein-Elbe-Kanals, sei, soweit die Re- I giennig in Frage komme, in keiner Form die Rede. Ludwigshafen, 11. April. Die „Pfälzische Rund- I schau" erfährt aus guter Quelle, daß Prinz Ludwig von I Baiern sich dieser Tage einem norddeutschen Gelehrten I gegenüber ganzentschiedengegendieSchul-Re-I UnloerstM und Hochschule. — Verschiedenes: Die Akademie der Medizin zu Pari- wählte nahezu einstimmig Professor Röntgen zum auswärtigen Mitglied«. Zirhnnysttstr 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 mit i in 2762 Gießen, den 11. April 1900. Die Pser-emarktkommWon Aprit 1900 Aferdemarktes am 11. des der 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Nähtisch. 1 Paar Fahrhandschuhe. 1 Heu- und 1 Dunggabel. 1 Fohlen. 1 Linoleumvorlage. 1 Beitvorlage. 1 Reibmaschine. 1 Dtzd. Handtücher. 1 Markttorb. 1 Wiener Gerte. 1 Fohle«. 1 fünsscharig. Exstirpator. i Paar Kuhjoche. 1 Fahrhalfter. Sprechstunden der Redaktion des Gießener Anzeigers täglich (mit Ausnahme von Samstag und Sonntag) von 6—7 Uhr nachmittags. Eingang von der Kaplaneraaffe aus. 2. Tag: Vorabend 8 Uhr. Morgen- 8* Uhr Predigt. Nachmittags 4 Uhr. Abends 8 Uhr. GottrRdmlft brr israelitischen Krligio»tzrsrych>ft. Samstag den 14. und Sonntag den 15. April 1900. Passahfest. 1. Tag: Borabend 6«» Uhr. Bormittag 8 Uhr Predigt. Nachmittag 4 Uhr. _ , 2. Tag: Borabend 8" Uhr. Vormittag 8 Uhr. Nachmrttag 4 Uhr. FefteSausgang 8 ’0 Uhr. WochengotteSdienft morgens 6»° Uhr, abends 7 Uhr. Stalllaterne. Barometer mit Thermometer. Eisschrank. Taschenmesser. Papeterie, emaill. Kochtopf. Reisetasche. Sommer-Pferdedecke. Ansicht von Gießen (O. Fritz). Dtzd. Handtücher. Heu- u. 1 Dunggabel. Bettvorlage. Tafelaufsatz. Reibmaschine. Fahrpeitsche. (O. Fritz). 1 Pferdedecke. 1 goldene Uhr Doppeldeckel. Ärmste MeidAngnt. Depeschen des Bureau »Herold*. Berlin, 12. April. Für die Zeit des Besuches Kaiser Franz Josefs am Berliner Hofe sind eine Reihe von Festlichkeiten in Aussicht genommen. Außer dem Gala-Diner im königlichen Schlosse wird eine Tafel bei dem österreichischen Botschafter stattfinden. Für die Ankunft am 5. Mai wird großer Empfang befohlen werden. Kaiser Wilhelm wird, umgeben von sämtlichen hier anwesenden Prinzen und der gesamten Generalität des Garde- Korps und der Residenz, persönlich seinen Gast begrüßen, und ihn bis zum königlichen Schlosse geleiten, wo die Kaiserin mit sämtlichen hier anwesenden Prinzessinnen den Kaiser Franz Josef begrüßen wird. Am 6. Mai wird Kaiser Franz Josef der Einstellung des Kronprinzen in das Lottrrdirufi tu brr Samstag den u. und Sonntag den 15. April 1900. v Passahfest. 1. Tag: Borabend 6«5 Uhr. Morgens 88* Uhr Predigt. «la-mittagS 4 Uhr. ________ Pferdedecke. Jagdstück alS Wanddekoration. Kiste mit 5 Fl. Kognak. Paar Fahrhandschuhe. Pferdeschere. Trense. Buttermaschine. Pferdedecke. verfilb. Tafelaufsatz. Pferdedecke. Papeterie. Deckgurte mit Kiffen. Ansicht von Gießen Xonfinnandett-Rnzitye Markus Bauer, Kirchenp!ati II. Pferdedecke. Trinkflasche mit Becher. Fleischhackmaschine. Wringmaschine. Dtzd.Meffer u. Gabeln. Dtzd. Handtücher. Vogelkäfig m. Ständer. 1 Pferdedecke. 1 Leuchter (Kunstschmiede- vz towibt gchmi OttMitn in n in dir Mim .rTckMAMk teur die katM> inb ist Herach^ ttn“. - Ä / ®. AefoN M idje aui btt W j bürftt in tintt ein Ende btttim ^dl du Selbst' M W D Mdr Mn i btW». W roobuii) die {dPatl rdienPerl-mM' riet r die Leachs. der bei'ur;, " deA Groß^. bemjuf. ^ischenräiiW. k i 'n eines ^Pfänger ul örtlich werbt: Eschen Landen E.die Einzig Ni«, Mft. Eine» 'den nufere fi decken können. Zu derM^z i altenen tejfa- 1 Folgende azv-M m fich, Ä N ll berSjEm?!.: RU^ni. K y- , uni Itaftn in btt älten M tafa wM auf seinen irfitrt eines alter i auf, in der llb- )er Mann schenkte ten Glauben, und * machte die kleinin peist winden Et litt aß trafen bit Kaffeemühle. Bettvorlage. Kiste mit 5 Fl. Kognak. Pferdebürste. Pferdedecke. Bogenpeitfcke. Kiste mit 6 Fl. Kognak. Paar dreiarmige versilb. Tafelleuchter. arbeit). 1 Brodschneidmaschme. 1 Bettteppich. 1 Pferderegendecke. 1 Paar Hosenträger- 1 Marktkorb. 1 Pferdedecke. 1 Krauthobel. 1 Diaphanie. nk n i e i o« „ste Garde-R-gim-nt, bei der Kaiser Wilhelm -'ne Engere Ansprache hallen wird, und der sich daran anschttehenden Parade im Lustgarten zu Potsdam beiwohnen, nach welcher die ssrühstückstasel im Stadtschlosje stattfindet. Es wird anaenommen, daß der Kaiser den Kronprinzen zum Ob°e"nan. im 1. G a rd e - R e g . m en t besdr. bKn B-rttn 12. April. Wie der „Borsen.Courier" gegen- Übe/Len Nachrichten ersähe, '-isst »n' °- Fr°nz Joses bereits am 4. Mai vormittags hier -IN und reist am ö. Mai abends wieder ab. . onh,i - T°»er, 12. April. Das englisch.deutsche Kabe ist von böswilliger Hand durchschnitten worden. Di- deutsche Regierung setzte eine Belohnung aus Am iielu g der Th-iter aus. Es handelt sich bei d'-i-r M'tte'lung um eins der drei Kabel, die von Emden-Norderney nach Lowestoft die Nordsee durchqueren. (Eine ossizi-lle Nach, richt liegt noch nicht vor. Jedenfalls hat die t el •• graphische Verbindung mit England hierdurch keine Unterbrechung ersahren. Fahrpeitsche. Diaphanie. Toiletteeimer. Pferdebürste. Ansicht von Gießen (Otto Fritz). Waschmaschine. Pferdebürste. Rosenscheere. Album, emaill. Kochtopf. Patentkoffer. Fabrpeitsche. Obstschale (versilbert). Taschenmeffer. Ar I# „ f« Wr? DK ™ der Stadtknabenschule mittags von 11 bi» 2 Uhr (auch Sonntags) in Empfang genommen werden. 3 Wochen nach beendeter Ziehung auf Kosten und Gefahr der Gewinner aufbewahrt. Pferde und Fohle;! 3 ciahre alst w' benroalbt W Weg-*”-; m wird -E “ein B-dl-t-b t Hoffer Duelle S* gegenb sich i« »‘tau ieben ««» ”* ‘litt* • 6ti i'L- eine i®' ^1 - &*i»; Bg De ---- Mviittbetidü. Während über dem atlantischen Ozean und Nordwesten des Erdteils die umfangreiche Depression fortbesteht, LTi^Wrtituropa der Luftdruck zunächst allenthalben noch zugenommem «ern hoben Druckes, der von der iberischen Halbinsel nach Tereinrüdt Mt sich heute ein Rücken relativ hohen «U^mSnber E bal »lpengebiet und über Mitteldeutschland m dem zweiten baromettischen Maximum im inneren 7 «Da Kleich»eitia ist auch im Mittelmeer das Barmometer etwas «rsüeaen — Voraussichtliche Witterung- Wolkiges Wetter mit zeitwersen Ä erschlügen, im Süden gleichfalls wieder zunehmende Bewölkung. Die Gewinne können gegen Rückgabe der betreffenden Lose Die lebenden Gewinne werden 8 Tage, die übrigen Gewinne l —, T(W. — ..............-■ - aeitbcn nach 8 Tagen verwertet, der Erlös wird weitere 14 Tage nach Abzug ver Kosten zur Verfügung der Gewinner gehalten. Drei Wochen nach der Ziehung firw die nicht atoboltcn Gewinne verfallen. Die Uebersendung von Gewinngegenständen an auswärtige Gewinner findet nur auf deren Rechnung und Gefahr, sowie gegen Nachnahme der Berpaaungs- !'Äen statt. Man wolle sich dieserhalb an Herrn Richard Buchacker dahier wenden. Die Ziehungsliste ist für 10 Pfg. pro Exemplar vom Vorgenannten zu beziehen. 1 Heckenschere. 1 Tranchierbesteck. 1 Bogenpeitsche. 1 Dtzd. Toilettefeife. 1 Pferdedecke. 1 silbernes Besteck. ie«: K «efc Album. Rucksack. Paar Fahrhandsckuhe. lederne Bauerntasche. Kiste m. 5 Fl. Kognak. Bettvorlaae. Fahrpeitsche. Pferdebürste. Baar Hosenträger, attelunterlage. Briefwage. Diaphanie. Dtzd. Toiletteseife. Ansicht von Gießen. Oelgemälde von Carl le Feubure in Tölz. Linoleumvorlage. Pferdedecke. Lederlasche. Heu- u. 1 Dunggabel. Dtzd. Toiletteseife. Herrensattel, kompl. Buttermaschine. Papeterie. Pferdeschere. Stalllaterne. Butterfaß, emaill. Kochtopf. Waschseil. Haushaltungswage. Linoleumvorlage Diaphanie. Papeterie. Pferdebürste. Wäschetrockner- Marktkorb. Feldstecher. Hafersieb. Dtzd. Handtücher. Schreibtisch. Pferdedecke. Geldkaffette. Bild „Waidmannshetl . Pferdedecke. Pferdedecke. Sommerpferdedecke. Reibmaschine. Reibmaschine. Schlüffelhalter (Kunstschmiedearbeit). Bettvorlage. •V weiteren Forderungen — Minimallohn und Abschaffung von Kost pd Logis bei den Meistern — bleibt weiteren Versammlungen vorbe- *JI80. AOuenejeije. 1687 195 1 Linoleumvorlage. 3948 194 1 Linoleumvorlage. 1741 38 1 Ledertasche. 3974 40 Dtzd. Glacehandschuhe. 1753 89 1 Treppenleiter. 3996 338 1 Dtzd. ^tlettesetfe. 1764 159 1 Briefwage. 4038 131 1 Feldstecher. 1769 2 1 Pferd. 4047 146 1 Bettvorlage. 1796 342 1 Papeterie. 4058 126 1 Reittrense. 1797 330 1 Dtzd. Toiletteseife. 4056 4 1 ZohlA. 1811 210 1 Fahrpeitsche. 4100 176 1 Paar Fahrhandschuhe. 1818 69 1 Ansicht von Gießen 4112 308 1 Pferdedecke. (Ö. Fritz).! 4121 313 1 , 1819 281 1 Taschenmeffer. 4154 54 1 silberne Uhr. 1826 96 1 Sattelunterlage. 4159 237 1 Heu- u. 1 Dunggabel. 1906 284 1 Stalllaterne. 4165 266 1 Buttermaschine. 1952 100 1 Trense. 4203 247 1 Marktkorb. 1996 338 1 Dtzd. Toiletteseife. 4233 . 222 1 Pferdebürste. 2001 53 1 silb. Uhr. 4254 324 1 Pferdedecke. 2065 178 1 Paar Fahrhandschuhe. 4319 17 1 Deztmalwage. 2087 174 1 Paar Fahrhandschuhe. 4390 68 1 Ansicht von Gießen 2096 274 1 Zigarren-Etui. (&• SWfc)* 2191 302 1 Stalllaterne. 4465 119 1 Bügelbrett Mit Bock. 2298 92 1 Dtzd. Messer u. Gabeln. 4501 168 1 Paar Fahrhandschuhe. 2303 340 1 Papeterie. 4521 166 1 Pferdeschere. 2329 304 1 Hausbriefkasten. 4566 198 1 Trmkflasche mit Becher. 2352 189 1 Linoleumvorlage. 4568 258 1 Waschseil. 2871 252 1 Hafersieb. 4595 58 1 silbernes Besteck. 2409 264 1 Buttermaschine. 4631 261 1 Waschseil. 2496 242 1 Haushaltungswage. 4647 105 1 Feldstecher. 2505 28 1 Regulator. 4679 46 1 dreiarmiger Leuchter 2513 42 1 Symphonion. (ftunftfcfynuebeat6eit). 252t 256 1 Krauthobel. 4698 244 2 Ackerlemen. 3584 1 1 Pferd. 4725 831 1 Dtzd. Toiletteseife. 2560 114 1 Paar Jagdgamaschen. 4762 279 1 Rosenkchere. 2576 329 1 Dtzd. Toiletteseife. 4764 169 1 Paar Fahrhandschuhe. 2583 33 1 Sportwagen. 4775 322 1 Pferdedecke. 2585 31 i Ständerlampem-Tischch. 4799 241 1 Haushaltungswage. 2620 143 1 Bettvorlage. 4806 132 1 Kaffeemühle. 2682 83 1 Haushaltungswage. 4860 124 1 Dtzd. Handtücher. 2690 201 1 Trinkflasche mit Becher. 4881 öl 1 silberne Taschenuhr. 2699 35 1 photogr. Apparat. 5027 85 1 Fruchtpresse. 2736 268 1 Plättmasckine, Dalli. 5043 188 1 Linoleumvorlage. 2743 18 1 Kartoffelpflug m. Jäter. 5044 184 1 Paar Hosenträger. 2747 91 1 Dtzd. Messer u. Gabeln. 5058 259 1 Waschseil. 2803 81 1 Kiste mit 5 Fl. Kognak. 5130 93 1 Dtzd. Meffer u Gabeln. 2805 129 1 Album. 5147 75 1 Kiste m. 5 Fl. Kognak. 2883 103 1 Feldstecher. 5158 5 1 Kohle«. 2891 318 1 Pferdedecke. 6169 196 1 Linoleumvorlage. 2900 142 1 Bettvorlage. 5248 84s 1 Diaphanie. 2950 310 1 Pferdedecke. 5309 24 1 Lederkoffer. 3231 179 1 Paar Fahrhandschuhe. 5318 270 1 Toiletteeimer. 3260 21 1 Arbeirssksfel. 5353 253 1 Krauthobel. 5255 47 1 Albumständer (Kunst- 5382 192 1 Lmoleumvorlage. schmiedearbeit). 5405 164 1 AnfichtSkartenalbum. 3273 328 1 Pferdedecke. 5474 67 1 Ansicht von Gießen 8294 44 1 Barometer mit Thermo- SP- . Meter. 6484 200 1 Trmkflasche Mit Becher, 3802 86 1 Fruchtpresse. 5486 65 1 Wiener Rohrsessel. 3828 60 1 Album. 5697 116 1 Fahrhalfter. 8341 127 1 Jagdstuhl. 6642 155 1 Ansichtskartenalbum. 3354 286 1 Stallhalfter. 5659 157 1 „ 3370 23 1 gr. Plüschteppich. 5704 223 1 Pferdebürste. 3484 254 1 Krauthobel. 5708 186 1 Linoleumvorlage. 3485 111 1 lederne Bauerntasche. 5713 113 1 lederne Bauerntasche. 3490 291 1 emaill. Kochtopf. 5748 218 1 Pferdebürste. 3496 87 1 Mefferputzmafchine. 5766 76 1 Kiste m. 5 Fl. Kognak. 3542 296 1 Stalllaterne. 5960 257 1 Waschseil. 3585 136 1 Wäschetrockner. 5973 152 1 Album. 3685 282 1 Taschenmeffer. 6011 163 1 Tranchierbesteck. 6211 74 1 Kiste mit 5 Fl. Kognak. 8172 260 6222 221 1 Pferdebürste. 8173 84 6257 190 1 Linoleumvorlage. 8247 193 6268 37 1 Reitzaumzeug. 8250 350 6283 62 1 Ansicht von Gießen 8268 341 (O. Fritz). 8424 215 6339 102 1 Ziehharmonika. 8141 137 6351 175 1 Paar Fahrhandschuhe. 8446 250 6358 334 1 Dtzd. Toiletteseife. 8531 106 6397 128 1 Wecker. 8663 251 6449 138 1 Wäschetrockner. 8697 125 6485 208 1 Fahrpeitsche. 8700 8 6507 112 1 lederne Bauerntasche. 8727 327 6510 212 1 Bogenpeitsche. 8780 48 6531 99 1 Deckgurte mit Kiffen. 8748 61 6541 180 1 Paar Hosenträger. 8783 311 6575 27 1 Regulator m. Schlagw. 8789 312 6580 134 1 Kaffeemühle. 8807 94 6583 297 1 Stalllaterne. 8913 228 6600 347 1 Diaphanie. 8920 230 6610 315 1 Pferdedecke. 8935 45 6611 117 1 Schließkorb. 6620 269 1 Toiletteeimer. 8941 147 6675 153 1 Album. 8984 319 6690 109 1 Rucksack. 8996 208 6898 123 1 Dtzd. Handtücher. 9015 233 6957 14 1 Sattel, kompl. 9027 32 7036 36 1 Patenttasche. 9043 90 7038 267 1 Buttermaschine. 9090 121 7046 285 1 Taschenmeffer. 9098 52 7057 63 1 Ansicht von Gießen 9115 325 (O. Fritz). 9170 226 7071 11 1 Oelgemälde von Carl le Feubure in Tölz. 9214 88 7082 287 1 Stallhalfter. 9279 141 7101 9 1 Schreibtisch (eichen). 9318 120 7115 293 1 Stalllaterne. 9379 183 7187 204 1 Ziehharmonika. 931-2 249 7154 158 1 Briefwage. 9443 317 7211 173 1 Paar Fahrhandschuhe. 9493 255 7232 235 1 Heu- u. 1 Dunggabel. 9502 346 7243 77 1 Kiste mit 5 Fl. Kognak. 9525 150 7259 118 1 Petroleumkocher. 9539 108 7420 171 1 Paar Fahrhandschuhe. 9540 170 7426 187 1 Linoleumvorlage. 9573 110 7427 314 1 Pferdedecke. 9588 80 7441 246 1 Marktkorb. 9600 144 7505 50 1 silb. Taschenuhr. 9602 209 7536 273 1 Zigarren-Etui. 9605 217 7542 156 1 Ansichtskarten-Album. 9623 182 7560 82 1 Haushaltungswage. 9626 97 7586 64 1 Ansicht von Gießen 9641 161 (O. Fritz). 9648 849 7600 140 1 Bettvorlage. 9704 387 7642 6 1 Kohlen. 9787 66 7645 229 1 Reibmaschine. 9788 12 7740 202 1 Trinkflasche mit Becher. 7779 181 1 Paar Hosenträger. 9796 191 7791 216 1 Pferdebürste. 9813 309 7841 135 1 Geldkaffette. 9837 39 7880 278 1 Rosenschere. 9852 234 7903 15 1 Herrensattel, kompl. 9868 335 7917 151 1 Album. 9905 107 7927 41 1/r Dtzd. Glacehandschuhe. 9960 8 7959 248 1 Marktkorb. 9972 19 7961 321 1 Pferdedecke. 9982 272 8003 185 1 Paar Hosenträger. 9993 115 Loi>- Gewinn- D. Nr. 11 280 43 162 12 218 15 33 IM 307 120 59 14 1 205 18*5 848 191 271 20*8 224 22!0 65 2M 26 2»5 225 3Ii9 277 3U2 149 3U3 288 389 25 4017 207 41 0 56 459 283 480 34 485 172 457 236 5U6 7 580 197 59« 133 588 148 5S8 79 596 214 608 823 684 211 6(66 72 689 30 686 145 7L7 251 741 122 WO 245 7f95 306 814 16 818 78 8i81 177 8'82 165 8!94 101 913 265 916 305 9'81 29 9'71 326 998 343 10)6 98 1025 71 | 1028 816 1045 10 1070 298 IC 85 48 1116 20 1126 284 1133 339 1146 290 1174 49 1179 95 1193 70 1196 276 12106 238 12118 139 12187 57 12189 227 12192 206 Uföcphp lind Braut Fritz Nowack b Mt ■WUOVlIV UHU Ul UUl Spezial - Geschäft für Wäsche- und Braut - Ausstattungen. Ausstattungen Grösstes Lager in fertiger Wäsche für Damen, Herren und Kinder, Anfertigung sämtlicher Aussteuer-Artikel in nur prima Ausführung. 9^* Bei kompletten Ausstattungen Vorzugspreise. *^(| Erprobte Qualitäten und grösste Sortimente in 27h Die trauernden Hinterbliebenen. mit der Bieberthalbahn. 21W Der Vorstand. 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