o6'\ d°» «S” f erfannt ift, E!S^Mn J jud) £ lbQt teniablen r MiWM . «öentueQ boifettep "«Wb b;::: "gesichert. E 1913 an bH kies. StUr ^e. lenbruT^^.^ ibernftu l«e e p. u>„ ' Ä*Ä i aller Systeme i 1 nut schnell, öm • lh» Mechaniker, M-! Erst einetvechK raschine billig iu p(-|. Pas tillen PI (inbe, da echten Sahen MFelsenqneUen, irtes Mittel gegen eit,Verschleimung, ! und Verdauung»- Inbaliren und zur Einser Hassers .tze men dae w?. netien yevoxmtH Quellsalz Plombe. Nachahmungen zu > man, dass jede Vereinet Plombe rer- verlange ausdrücklich Pastillen -Verkar Nöbeltt, he, Cd tu tuW lbttsachen, Utberpah^^ Plombe oder Quellst Plombe, }iessen bei Heien: use, Hirsch-Apofü-.i Apotheke. J 1U 1U, MM* 13, VLr, 1900: z.'A-lßeWg. \H on Sckönlhü"- rfone&N» E< ®»E Jld/Il ** M. 60 Zweites Blatt Dienstag den 13. März 1900 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Bezugspreis öierieljährl. iPZt 2M monatlich 75 Psg. mit Bringcrlohn; durch die Abholcstrllen viertcljährl. Ml. 1,91 monatlich 65 Psg. Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl mit Bestellgeld. •rrNe k* «e» Alle Anzeigen-BermittlungSstellen de- In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. W Wl- M»tuRb<- Baaata« *•* Mi zeige- »» der m»chmittagS für k* Sm erf^ehmikn Nummer bis »orm. 10 Uhr. MtoßeSungE spSteOenS **M vorher. Amts- unfc Anzeigeblaufe und gaben ihrem Wonnegefühl darüber, daß die Büffelei der letzten Wochen nun abgethan sei, einen etwas überschäumendeu Ausdruck. Diesem Scherz hat jetzt die Polizei ein Ende bereitet. Als dieser Tage die Prüflinge das königliche Gymnasium verließen, trat ihnen ein Schutzmann entgegen, welcher den Mann mit dem Hute aus der Schar herausgriff und nach der Wache brachte. Alles Sträuben und Reden half nichts, weshalb auch seine Kameraden, die ihn nicht im Stich lassen wollten, den Weg zur Wache antraten. Auf der Polizei wurde dem Uebelthäter bedeutet, daß der hohe Hut übel vermerkt worden sei. Damit war zwar einer allen Sitte, nicht aber der Fröhlichkeit der jungen Leute der Garaus gemacht. Zu welcher Tageszeit halten sich Geburten iinb Todesfälle das Gleichgewicht? Es ist bekannt, daß in den meisten europäischen Ländern die Zahl der täglichen Geburten jene der Sterbefälle überwiegt, so daß die Bevölkerung der betreffenden Staaten sich beständig vermehrt. Statistische Aufnahmen haben ferner ergeben, daß die meisten Geburten in den Vormittagsstunden erfolge», die meisten Todesfälle zwischen 2 und 6 Uhr nach mittags. „Semaine medieale“ bringt eine Zusammenstellung des statistischen Bureaus der Stadt Cremona bezüglich dieses Gegenstandes, die die intereffante Thatsache ergiebt, daß das Maximum der Todesfälle mit dem Mini mum der Geburten zusammenfällt und umgekehrt, und daß es ferner eine Periode im Tage giebt, während welcher die Ziffer der Todesfälle jener der Geburten annähernd gleich- tommt, die Bevölkerungszahl eines Landes während dieser Zeit daher unverändert bleibt. Die Statistik zeigt, daß dies während der Abendstunden von sieben bis neun Uhr der Fall ist. Diese Zeiten dürften für alle Länder Mitteleuropas ziemlich allgemein gelten, für andere Länder findet selbstverständlich eine Verschiebung nach der Lage statt.' Das Auge im hypnotischen Schlummer. Im hypnotischen Schlummer erleidet das Auge eine Reihe von Veränderungen. Diese Erscheinungen, die bisher noch nicht genauer beobachtet worden sind, hat Neuschüler untersucht und das Ergebnis in der „Rivista sperimentale di freniatria“ veröffentlicht. Er glaubt darin ein Mittel der Kontrolle gefunden zu haben, das von der gerichtlichen Medizin nutzbar gemacht werden kann. Als objektive Symptome bezeichnet der Forscher vor allem das Zittern des Augenlids im Moment, wo das Auge anfängt, bü Wirkungen des hypnotischen Schlummers zu empfinben. Während des Schlummers zittert es fortwährend. Die Bindehaut ist während des Schlummers unempfindlich. Bei manchen tritt die Anästhesie nur schwer ein und manchmal gar nicht. Wenn aber bas Auge in Thätigkeit tritt, nimmt bie Anästhesie wieber ab ober verschwinbet ganz. Die Empfinblichkeit bet Bindehaut kommt auch wieder, wenn in dem Hypnotisierten eine Halluzination erweckt wird. Die Iris ist manchmal erweitert, seltener eingezogen. Sie bleibt für Lichtreize empfindlich. Die Augäpfel ändern die Lage derart, daß sie oft, sich nach oben drehend, die Pupille unter dem oberen Lid verbergen. Die Sehschärfe und die Weite der Akkomodation erfuhren während des hypnotischen Schlummers bei den von Neuschüler untersuchten Personen oft Veränderungen. Neuschüler hat auch die Beziehung der Sehschärfe und Akkomodation zu der suggerierten Blindheit untersucht und feftfteCen wollen, ob es möglich ist, eine vollkommene Aushebung der Sehkraft durch Suggestion hervorzubringen. Natürlich hat er sich dabei nicht auf die Aussagen der Hypnotisierten verlassen. Eine wirkliche körperliche Blindheit war aber niemals festzustellen, denn wenn er den schwarzen Star z. B. des rechten Auges suggeriert hatte und die Versuchsperson mit dem linken Auge einen Gegenstand durch ein Prisma betrachten ließ, so zeigte sich Doppelfichtigkeit. Das aber wäre sicher nicht möglich, wenn eins der Augen völlig blind gewesen wäre. Das rechte Auge folgte in normaler Weise den Bewegungen des andern Auges, das in Funktion geblieben war. Der Farbensinn erfährt im hypnotischen Schlummer kaum merkliche Veränderungen. Bei den suggerierten Halluzinationen hat der Gelehrte den Grad der Festigkeit halluzinatorischer Bilder untersucht und gefunden, daß das fuggerierte Bild denselben optischen Gesetzen folgt, wie das wirkliche. Humoristisches. * Verzeihlicher Irrtum. Baron (bei einer Abendunterhaltung, zu einem NeichstagS-Abgeordneten): „Apropos, dieser Heinze, nach dem die lex heißt, ist doch also der Kerl, der zuerst solch dolle Bilder ausstellte, nicht wahr?" * Aus der Kindheit berühmter Frauen. Eine kleine Prinzessin mußte viel Geschichte lernen. Eines Tages las sie von Tiberius, daß ihm die mageren Menschen Mißtrauen, die dicken dagegen Vertrauen einstößten „Out/ sagte sie, „ich will, daß meine Unterthanen zu mir Vertrauen haben." Aus der kleinen Prinzessin wurde später die bekannte KSMgin Viktoria. („Münch. Jugend.") * Glaube, Hoffnung, Liebe. Student: „Sin merkwürdiger Tag! Erhalte da drei Briese. In dem ersten glaubt mfin Schneide^ ich werde ihn bezahlen; im zweiten hofft mein Later, ich werde das Examen bestehen, und im dritten versichert mir meine Braut, daß sie mich über alles liebt I* B. das Goldene Kreuz: Frankfurt a. M., 10. März. Nach heute eingelaiW Mitteilung hat Ihre Majestät die Kaiserin und Königi: Viktoria dem Preisrichter-Kollegium der Ausstellung fiini silberne Porträt-Medaillen zur Verfügung gestellt, weichheute bereits eingetroffen sind. — Seine Exzellenz bei Herr Kultusminister Dr. Studt hat das Organisation- Komitee telegraphisch verständigt, daß er Staats-Medaillen zum Zwecke der Prämiierung zur Verfügung stellt. — £it Ausstellung war heute ganz außerordentlich stark besuchte \» daß zeitweise ein beängstigendes Gedränge entstand. I. Provinz Starkenburg: 1) Anna Dahmer von Darmstadt, 25 Jahre bei Seiner Exzellenz Herrn Staatsminister Rothe in Darmstadt. 2) Elisabeth W.eber von Ober-Ramstadt, 25 Jahre bei der Familie des Herrn Arnold Naß in Darmstadt. didaten sind unser seitheriger Bürgermeister Herr Kunkel und der frühere Bürgermeister Herr Klein. Die Wahl wird voraussichtlich eine ziemlich rege werden, da beide Parteien bald gleich stark sind. — Die gestern in dem Gemeindewald (Distrikt Mühlberg) der benachbarten Gemeinde Kaulstos abgehaltene Holzversteigerung war gut besucht. Für Scheitholz (Buche 1. Klasse) wurden im Durchschnitt 7 bis 8 Mark, für Prügelholz 5 bis 6 Mark geboten. Das Fichtenstammholz war hingegen im Preise I etwas niedriger als im vorigen Jahre. I , M. D. Darmstadt, 10. März. Peinliches Aufsehen hat I hier die in einer Strafsache gegen 4 junge Gernsheimer | Burschen wegen Sittlich keits verbrechen im Sinne I des § 177 des Str. G. B. vom gegenwärtig tagenden I Schwurgericht gefällte Entscheidung hervorgerufen. Es I handelte sich um eine verdammeuswerte, von völliger Ver- I rohung — um ein anderes Wort nicht zu gebrauchen — I zeugende That, die an einem 16jährigen Dienstmädchen im I November v. I. gemeinsam von den Angeklagten in un- I mittelbarer Nähe des Gernsheimer Bahnhofs nach voraus- i | gegangenem Besuch einer Tanzmusik begangen worden war. I Drei der Angeklagten, darunter der am meisten Belastete I namens Vogel, hatten bei Begehung der Thal das 18. I Lebensjahr noch nicht ganz erreicht, der vierte es nicht lange I vorher überschritten. Ein Teil der Burschen war bereits I vorbestraft. Bezüglich der drei jugendlichen Angeklagten I bejahten die Geschworenen die wegen Notzuchtsversuchs ge- I stellte Hauptfrage, sie billigten zweien mildernde Umstände I I zu und versagten sie dem Hauptthäter Vogel. Nach den I I Vorschriften der Strafprozeßordnung war noch die Neben- I f^uge zu stellen, ob diese drei Angeklagten die zur Erkennt- I I nis der Strafbarkeit ihrer Handlung erforderliche Einsicht I I besessen haben. Diese Frage wurde von den Geschworenen I lrotz vorausgegangener Rechtsbelehrung verneint. Was I den vierten Angeklagten anlangt, der wenige Monate älter I war, wurde die Frage, ob er sich der Beihilfe zu dem Ver- I brechen schuldig gemacht habe, bejaht. Das Gericht zog sich zur Beratung zurück und verkündete danach die Frei- ! sprechung der Hauptangeklagten, da eine Bestrafung bei Verneinung der Nebenfrage nach der zur Erkenntnis der I Strafbarkeit erforderlichen Einsicht gemäß § 57 des Str. B. ausgeschlossen war. Die Angeklagten, die schwere Strafen erwartet hatten — drei von ihnen hatten sich seinerzeit auf die Flucht begeben — mußten sofort auf freien Fuß gesetzt werden, der der Beihilfe schuldig befundene hat seine That mit einem Jahr Gefängnis zu verbüßen. I Der Spruch der Geschworenen wirkte außerordentlich überraschend; die Freisprechung mag die Geschworenen überrascht haben; einige sollen sich alsbald dahin geäußert haben, daß sie nur eine mildere Beurteilung der Strafthat mit der Verneinung der Frage nach der Einsicht der Angeklagten bezweckt haben. Bei der folgenden Schwurgerichtsverhand- I lung am gestrigen Tage unterließ es denn auch der Vorsitzende des Schwurgerichts bei Gelegenheit der Rechtsbc- I lehrung nicht, die Geschworenen aufzufordern, wenn bei I ihnen über jrgend welche Punkte Zweifel herrschten, in den I Sitzungssaal zurückzukehren und sich erneute Rechtsbelehrung zu teil werden zu lassen, anstatt in den Tag hinein zu entscheiden, wie dies vorgekommen zu sein I , scheine. — Die Staatsanwaltschaft hat sich gegenüber ■ dem Urteil in der GernSheimer Sache Erklärung Vorbehalten; doch erscheint es sehr unwahrscheinlich, daß das i Urteil durch Revision aufgehoben und durch ein anderes ' ersetzt werden kann. I i 1-7 1.1. März. Nächsten Samstag, den 17. d. M., findet hier B u r g e r m e i st e r w a h l statt. Kan- II. Provinz Oberheffen: 1) Maria Bätz von Obergoffa (Preußen), 25 Jahre bei Herrn Heinrich Peter in Udenhausen. 2) Maria Josepha Merten von Johannisberg (Nassau), 26 Jahre bei Herrn Pfarrer Thaler in Ober-Mörlen. 3) Louise Thissen von Köln, 25Jahre bei Herrn Geh. Medizinalrat Professor Dr. F. Riegel in Gießen. III. Provinz Rheinhessen: 1) Elisabetha Fehr von Hadamar, 30 Jahre bei der Familie des Herrn Felix Oppenheim in Mainz. 2) Katharina Heil von Ober-Mörlen, 25 Jahre bei Herrn Ehr. Karl Jung in Mainz. 3) Margaretha Länder von Offstein, 25 Jahre bei der nun verstorbenen Heinrich Lott Witwe in Leiselheim. 4) Barbara Loos von Erbes- Büdesheim, 25 Jahre bei Frau Josepha Kopp Witwe in Mainz. 5) Eva Margaretha Noll von Jügesheim, >>°yre bei Herrn Oberamtsrichter Dr. Müller in Ober- I?9Elheim. 6) Anna Reichel von Felsberg (Elsaß), Jahre bet Frau Mathias Lichtnecker Witwe in Oppenheim. 7) Maria Ritzmann in Kettenheim, 27 Jahre bei Herrn Landgerichtsrat a. D. Laist in Mainz. 8) Maria Z^bel von Grünstadt, 26 Jahre bei Fräulein Mathilde 2) Charlotte Margaretha Stoß !L0” 25 Jahre bei Herrn Bijouteriefabrikant Bernh. Albert Mayer in Mainz. Aus dem Gerichtsdienst. Durch Entschließung Groß- herzoglichen. Ministeriums der Justiz wurde der GerichtS- assessor Dr. Jäger in Groß-Umstadt mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Amtsrichters bei dem Amtsgericht Bad-Nauheim, der Gerichtsassessor Dr. Hof in Aleßen mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines I Amtsanwalts in Groß-Umstadt, und der GerichtSassessor D u p o n t in Bingen mit Wahrnehmung der Dienstverrichtunaen eines Amtsanwalts in Bingen beauftragt. •* Ernannt wurde am 7. März der Amtsgerichtsdiener vei dem Amtsgericht Höchst Theodor Don de zum AmtS- gerichtsdiener bei dem Amtsgericht Groß-Gerau mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts seines Nachfolgers. *♦ Von hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Dienstknecht Heinrich Jakob Becker aus Schweinsberg wegen Unterschlagung, Schreiner Wilhelm B ö ch e r II. aus Schaden- bad) wegen Betrugs, Taglöhner Johann Reinert aus Erbringen wegen Diebstahls und Schachtmeister Domenico Zotti aus Afiago in Italien wegen Unterschlagung, sämt- Uch von Großh. Staatsanwaltschaft Gießen; Arbeiter Jakob Braden aus Büdesheim wegen Unterschlagung, vom Großh. Amtsanwalt zu Gießen; Metzgergeselle Adolf Kühn aus OetigheiM wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Bingen; Italiener Famenio Lorenzon wegen Unterschlagung von Großh. Staatsanwaltschaft Darmstadt; Ludwig Merz aus Pfungstadt und Karl Kermel aus Hubertus- Hütte, beide wegen Beleidigung, Widerstands und Sachbeschädigung von Großh. Staatsanwaltschaft Darmstadt; I Dienstknecht Kaspar Ritter aus Wallenrod wegen Betrugs von Großh. Staatsanwaltschaft Gießen; Spengler Karl Sander aus Ockstadt wegen Strafvollstreckung vomGroßh. Amtsgericht Gießen; Dienstknecht Heinrich Schreck aus Königstein wegen Strafvollstreckung vom Amtsgericht Vilbel; Schausteller Clemens Thelen aus Holtzen wegen Vergehens gegen § 184 St.-G.-B. vom Großh. Amtsanwalt zu Groß- Umstadt; Paul Jakob Unrath aus Heidenheim wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Offenbach; ein Unbekannter, angeblich Buchhalter Otto König aus München, wegen Betrugs von dem Polizeiamt Mainz; Hausbursche Philipp Zimmermann aus Selzen wegen Betrugs von der Polizeiverwaltung Worms. ** Rittershaus Konzert. Am Samstag, dem 17. März abends 8 Uhr wird, wie bereits früher mitgeteilt, der be- rühmte Tenorist Kgl. Hofopernsänger Alfred Ritters- haus aus Berlin im Klub-Saale ein Konzert geben, das nach uns vorliegenden zahlreichen Kritiken einen ganz her- vorragenden Genuß verspricht, zumal auch das im Anzeigen- teil veröffentlichte Programm ein mit feinem künstlerischen Verständnis gewähltes ist. Es gelangen je eine große Szene aus einer deutschen (Lohengrin), italienischen (Bajazzo) und französischen (Postillon) Oper zur Wiedergabe, außerdem herrliche Lieder und Balladen klassischer und moderner Meister. Aus den zahlreichen rühmenden Besprechungen ver Blatter wollen wir nur eine, die eines Zwickauer herausgreifen. Das sächsische Blatt sagt: „Ein nabetkCr ®?n9cr hat gestern in Zwickau seinen Einzug Ä™" Ur2b Beifallsstürme über sich ergehen laffen • ?at -Unsere Stadt -in- äußerst bewegte hnt™ hnl n» ■ wnter bie mancherlei Vorzügliches ge. hXr'nhf™1 ‘‘cr«l)“u8■ Sonjcrt aber wird als ein hellstrahlender Stern über dem Zwickauer Konzertbimmel -uchorragen und allen Besuchern desselbm eine uLvergeßttch schöne Erinnerung bleiben. RittcrShauS verfügt über ein geradezu phänomenales Stimmmaterial, dabei ist n vornehmer Sänger, der weder schreit noch tremoliert seine ?dne b c'6e" 6,8 di- höchsten Regionen rein wie Kr'ystall; «LS. SaIfct 'st v°n unbeschreibliche; Schönheit und Weichheit, und fein Temperament erweckte 1" m« bcn f£^h$e" Wunsch, dem Künstler einmal aus der Bühne zu begegnen. Gewiß wird Herr Rittershaus fein Konzert als eine Einleitung zu einem zweiten Konzert betrachten und darf dieser Künstler allerersten Ranges au ein herzliches Willkommen sämtlicher Gießener Musikfreunde sicher rechnen." ' ( Klein-Auheim, 11. März. Ein bedauerlicher | Schisfsunfall ereignete sich vorgestern auf dem Main- | ströme. Die beiden Fischer Jakob Acker und Joseph An- I draschky aus Seligenstadt, wollten nämlich ihren Fischer- I kahn auf der Heimreise dem Schleppzuge eines zu Berg I fahrenden Kettendampfers anhängen. Bei der herrschenden Strömung geriet aber ihr Fahrzeug unter den Bug I eines Schelches und wurde in den Abgrund gerissen. Nur mit größter Mühe vermochten sich die beiden Insassen auf ein Mainschiff zu retten. Mit dem versunkenen Fischerkahn verschwand auch, ein schweres Fischnetz, ein sogenanntes Breitgarn, im Werte von 100 Mark. Kahn und Netz dürften schwerlick) mehr aufzufinden sein. Der erwachsene Gesamtschaden beträgt wohl 200 Mark. I § Mainz, 11. März. Nach zweitägiger Verhandlung ist gestern in später Abendstunde — gegen 10 Uhr — vor dem hiesiaen Schwurgericht der Prozeß gegen den unzähliger Veruntreuungen und Vergehen im Amte bezichtigten Gerichtsschreiber P a g e von dem Amtsgerichte Alzey zu Ende gegangen. Den Geschworenen waren 64 Fragen vorgelegt worden, wovon sie 63, in welchen die einzelnen Unterschlagungsanklagen angeführt waren, verneinten, und nur unter Zubilligung mildernder Umstände die eine Schuldfrage bejaht, daß Pape im Laufe der Jahre 1894 'bis 1899 fortgesetzt Unterschlagungen und Veruntreuungen zum Nachteil der Gerichtskasse begangen. Das Urteil lautete auf zwei Jahre Gefängnis. (?) Mainz, 11. März. Der diesjährige allgemeine deutsche Journalisten- und Schriftsteller tag wird nach einem gestern abend gefaßten Beschluß des Mainzer Journalisten- und .Schriftstellervereins hier in Mainz stattfinden. Infolge der sowohl von der hiesigen Bürgermeisterei wie auch von dem Mainzer Journalisten- und Schriftstellerverein im vor. Jahr an den Journalistentag nach Zürich ergangenen Einladungen, im Anschluß an die Gutenbergfeier in diesem Jahre hier zu tagen, hat der Vorstand des allgemeinen deutschen Journalisten- und Schriftstellervereins vor einiger Zeit die Vorbedingungen gestellt, welche der hiesige Verein durch den gestern gefaßten Beschluß erfüllte und das vorläufige Programm für den Jourualistentag aufgestellt hat. Letzteres ist ein sehr reichhaltiges und gewissermaßen ein doppeltes, indem man den Teilnehmern des Journalistentages von allen Seiten bereitwilligst das Recht eingeräumt, an sämtlichen .Veranstaltungen des Gutenbergfestes ohne Aufwendung irgendwelcher Kosten teilzuuehmen. In großen Zügen ist das Programm folgendes: Am 21. Juni abends Empfang der Gäste in der „Stadthalle" durch die Vertretung der ^a!dt. Seitens der Stadt wird ein Buffet aufgestellt. Am -2- Zum finden sodann zunächst Verbandsverhandlungen statt, denen sich die erste Sitzung des Jourualistentage- < am Nachmittag ein großes Festessen anschließen. | vorgesehen, nach dem letzteren im Theater noch eine -W I fuhrung zu geben. Am 23. Juni findet sodann die I Sitzung des Journalistentages und daran anschlichij I eine Besichtigung der Sektkellerei von Kupferberg |W I Hieran reihen sich alsdann die bereits bekannten Ve. p I staltungen der Gutenbergfeier, welche ein großes I von Händel, eine akademische Feier, Festessen und ,Vi kommers, Festzug und Rheinfahrt nebst Illumination I schließen. I 8 Mainz, 11. März. Zur Gutenbergfeier^ I den gegenwärtig die Vorarbeiten mit großer Rüschs I betrieben. Für den Hauptteil des Festes, den Historist^ I Festzug sind die von dem hoch begabten Main^ I Künstler, Architekt Conrad Sutter gezeichneten, und r | Farben gemalten Entwürfe jetzt in 24 großen Mäkler I fertiggestellt und werden von morgen ab, für einige I der Allgemeinheit zur Ansicht zugänglich sein. Der Qj I dessen historischen Rahmen der hiesige Schriftsteller tzF I Nohascheck bearbeitet hat, wird, nach den uns heute I zugänglich gewesenen Kartons zu schließen, was histor^ I Treue, Farbenpracht und Ausdehnung anbelangt, zweise!> | ohne die meisten derart bis jetzt veranstalteten Züge iiiv= I treffen. Die Länge des Zuges wird ungefähr dreimal« I g^ß werden, als der Heidelberger Jubiläumszug vor hirj. Zehn Jahren. Es werden sich ca. 2000 Personen daran I teiligen, und wird die Zahl der Reiter- und Wagenarupm derart groß sein, daß über 500 Pferde erforderlich sich Der Grundgedanke ist: „Die Zeitgenossen Gutenbergs und I die Nachwelt huldigen dem Erfinder der Buchdruckerümt I vor seinem Denkmal, und gleichzeitig werden die yor!= schritte veranschaulicht, die Kunst und Wissenschaft durch bie I Arsivdung der Buchdruckerkunst gemacht haben. Diese Grundgedanke wird in zehn, in eingehenden Details b-> arbeiteten Gruppen behandelt, in welcher die Zeit Gutzbergs, — die Zeit der Meistersänger und der ersten Drch- werke, — die ersten Zeitungen, die Post, die Zeit AlbM: Dürers, — die Dichtkunst und Wissenschaft, — der Grch Kurfürst und der Mainzer Kurfürst Philipp von Schönboir — Friedrich der Große und Joseph II. mit ihrer Zeit, - Weimaranische Zeit, — Leipzig und sein Buchhandel, - dir Huldigung der modernen Kulturstaaten, — die Huldigun; Deutschlands — dargestellt werden. — Der Zug wird ein« Kostenaufwand von ca. 100 000 Mark erfordern. Alzey, im März. Das Großh. Schullehrei- Seminar (Direktor Dr. Scheuermann) hatte am Ansang des letzten Schuljahres 107 Schüler, an dessen Ende l(r> Bon der erstgenannten Zahl waren: 1) evangelisch 76, katholisch 29, israelitisch 2; 2) Sohne von Landwirten 50, von Lehrern 11, von Gewerbetreibenden 35, von Beamten und Bediensteten 11; 3) aus Städten mit über 10 000 Einwohnern 12, aus Orten mit über 2000 und unter lOUOO Einwohnern 13, aus Orten mit unter 2000 Einwohnern 82; 4) vorbereitet in Präparanden-Anstalten 63, in Realschulen 21, von Lehrern 19, in Privatschulen 3, in Gymnasien 1; 5) aus der Provinz Rheinhessen 95, aus Starkenburg 5, aus Oberhessen 5, aus Preußen 1, aus Bayern 1. 6) An Anfang des Schuljahres standen im sechszehnten Lebens fahr 9, im siebzehnten 24, im achtzehnten 38, im neun- p Ahnten 23, im zwanzigsten 12, im zweiundzwanzigstel! | 1 Schuler. — Das laufende Schuljahr endete mit einet Entlassungsfeier am 9. d. M.; das neue beginnt am 3. Mai B i n g e n, 9. März. Der Bauunternehmer Joses Choquet ist in vergangener Nacht auf dem Nachhausewege von einer Vereinssitzung in seinem Hofe aus einer steinernen Treppe ausgeglitten und h i n a b g e st ü r z t. Am Morgen wurde er von seinem Sohne, im Blute liegend und mit einer schweren Verletzung am Kopfe, am Fuße der Trepp; tot aufgesunden. Der Verunglückte war ein allseitig geachteter und beliebter Mann. Vermischtes. * Bacharach, 8. März. Heute nachmittag 4 M 30 Min. brach hier ein Brand aus, der bald größrre Ausdehnung annahm. Es wurden emgeäschert die Sun» ditorei Hütwohl, die Weinhandlung Jeiter, die Schuhhand« hing Haupt, das Wohnhaus Steigerwald, eine Scheune unb Hintergebäude. Das weltbekannte Haus wurde gerettet Ueber die Ursache des Feuers ist noch nichts bekannt. * Zur lex Heinze. Laut Adreßbuch für Berlin und feine Vororte: Jägerstraße 22. Eigentümer: -Fislw. Vizewirt: Glienike, Geheim. Registrator. Burchardt, W- saalbesitzer. Jagdsäle, Ball-Etablissement. — Diese Jag> säle gehören trotz ihrer den besseren Kreisen augehörenben Besucher zu den anrüchigsten Vergnügungs-Lokalen ver Residenz. Kiel, 8. März. Auf jedem Dampfer, der den Nordl>!> see-Kanal passiert, ist ein Lotse, dem das Kommando on Bord des betreffenden Fahrzeuges während der Fahrt droh den Kanal übertragen ist. Um nun die trotzdem häufigen Unfälle. Zusammenstöße, Auflaufen auf die Böschung, mb bie damit verbundenen Betriebsstörungen zu verineto, die von der Ungewohntheit der Steuerleute herrühren, ein größeres Schiff in einem so schmalen Gewässer, wie es der riaual ist, zu lenken, werden vom 1. April d. I. ab von i>ci Regierung auch noch Steuerleute angestellt werden, wn größere Schiffe ungefährdet durch den Kanal zu steuern. * London, 9. Marz. (Lloyd-Meldung aus Calais vom 9. März.) Der Kapitän des Dampfers „Windsor" aaS Leith berichtet, der Dampfer „Cuivier", von Antwerpen nach Brasilien unterwegs, sei um 5 Uhr morgens infolge einer Kollision mit einem unbekannten Dampfer gesunken. Der Dampfer „Windsor" nahm 7 Uhr morgens den zweite!' Steuermann und zwei Leute auf. Es wird befürchtet, M der Rest der Mannschaft ertrunken ist. Nach heute eingM ie Saiserin und A: m der u irftgung gestellt, & i - Seine SxM hat das Drgani|r >aß er StaatS-M<> Verfügung fielll - rdentlich stark bist: edränge entstand. es. )eute M'E! aus, der "SrÄ*1*. Haus u-ulde 8 h nichts beWt n Adreßbuch sur -. ÄgenÄmEj «^6*- :s°.As: >rflnüflung»^oia -Äff! *E*S»W. ilen Wfwii«1*: Tw®otf?#«v yä** ■ en aS-^tao sKsr "•teS, mit" 1 Feste?, her W* in fr""1'«. R Aich^ Äte.!'1 ««S°nbL^ D-L eSfi srK' «d°r -lug werden t-, .L®WWtaiC M/ Den. 2 i 'fanden TetGs Wt W Feit A btt echen 2: W dve Feit Al^ HW. ~bet (4: MchpvonSGi, VL mit ihrer M lern Buchhandel _, °ten, - die 7 Der Zug ito rk erfordern, 'ßh- Schullil- aann) hatte am- r- an dessen fe in Jen: 1) evangelisch ' hue von Santo.'',: ~ enden 35, non AW.z en mit Hier 1OOOO Sin 2000 unh * W. ^erMSinivohnnn^ M'nLi.inKMM ffl 3, in WmW 5, aÄ Stathiibuir aus Bayern 1. fi n sechszehnten Seb hinten 38, im hü . r z/uerMd-wanzig7 chr enbtVf mit ein:. ae beginnt am 3. W Mntemeymer M j dem Nachhanskne, se aus einer steinern., stürzt. Am Mori lute liegend und r am W btt A • le war ein allsitt * Gestohlene Dokumente. Im spanischen Kongreß kam dieser Tage die ärgerliche Thatsache zur Sprache, daß aus dem Archiv des Ministeriums des Aeußeren und des Staatsrates verschiedene wertvolle Dokumente verschwunden sind. Sicher ist, daß die berühmten Instruktionen Karls V. an seinen Sohn Philipp IL vom 4. und 6 Mai 1543, die die Geheimgeschichte jener Zett enthalten, der Pariser Bibliothek zum Ankauf angeboten, von dieser aber des hohen Preises wegen nicht erworben wurden. Sie gingen vielmehr in den Besitz eines Privatmannes über und wurden mit einem Vorwort des Gelehrten Morel-Fatio veröffentlicht. Aber es sind noch weitere Dokumente angeboten ivorden, von denen keine Abschrift gewonnen werden konnte, denn als der Verkäufer merkte, daß die Sache Aufsehen erregte, verschwand er, wie man annimmt, nach London. Kirche und Schule. — Kraue« als Apothekerinnen. Vom Hannoverschen MLdchengymnastum, daS sich in ruhiger und stetiger Entwickelung befindet, wird berichtet, daß der Magistrat d.'r Stadt Hannover demselben zu Ostern d. Js. neue Räume angewiesen hat, und zwar in d m stattlichen Neubau der Sophienschule. An den daS Gymnasium unterhaltenden Verein Frauenbildungsreform in Hannover find neun dtng« infolge einer kürzlich durch die Blätter gelaufenen Notiz über den Apothekerinnen-Beruf zahlreiche Anfragen solcher Eltern gelangt, die ihre Tochter für diese Laufbahn vorbereiten lassen wollen. Um Apothekerin werden zu können, bieten sich jungen Mädchen zwei Wege; erstens: Besuch des Mädchengymnasiums bis Obersekunda, dreijährige praktische Lehrzeit in einer Apotheke und anderthalbjähriges Studium (3 Semester) en einer Universität; oder aber zweiten«: vollständige Absolvierung des MädchengvmnasiumS mit Ablegung der Reifeprüfung, zweijährige p attische L-Hrzeit in einer Apotheke, und Studium, wie im ersten Falle (also ebenfalls drei Semester). Das Hannoversche Mädchenßymnafium beginnt Ostern sein zweites Schuljahr; Anmeldungen zum Eintritt in diese Anstalt nimmt der Verein Frauenbildungsreform in Hannover entgegen. Jena, 10. Mär,. Neue Prüfungsordnung. Um ihren Landeskindern die Möglichkeit zu geben, im Thüringer Land selbst die Oberlehrer-Prüfung abzulegen, und fich nicht mehr auswärts — die Koburger wandtm sich meist nach Preußen, insbesondere zur Univerfität Halle — prüfen laflen zu müssen, fitzten die Kroßherzogl. und Herzoglich Sächsischen Regierungen von Weimar-Eisenach, Meiningen-Hildburahausen, Koburg Gotha und Altenburg mit der »Verordnung über die Prüfung der Kandidaten des höheren Schulamts" (vom 24. Juli 1874) eine „Wissenschaftliche Prüfungskommission in Jena" ein. An Stelle dieser „Verordnung" trat am 21. Oktober 1887 die „Ordnung der Piüfung für das Lehramt an Höheren Schulen in den Sachsen - Grnestinischen Staaten". Am 17. Januar d. I. nun ist wieder eine neuere Prüfungsordnung vereinbart rooTbm, die die bisherige mehr in Einklang bringt mit den d"ußtfchrn Bestimmungtn und die neueste Eniw'ckelung des höheren Schulwesens mit in Betracht zieht. ^piklplen brr orrrinigu.“;sukfurfer Liidttheittt. Opernhaus. DienStag 13. März. 7 Uhr. „Die Puppe". Im Abonn. Gr. Preise. Mittwoch 14. März. 7 Uhr. 6. und letztes Abonnement- Konzert unter Leitung des Kapellmeisters Herrn Dr. Rottenberg und unter Mitwirkung des Konzertmeisters Herrn Arnold Ros6 aus Wien. Konzertpreise. Donnerstag 15. März %7 Uhr. Gastspiel des Kammersängers Herrn Curt Sommer vom Hoftheater in Berlin, „Lohen- grrn". Im Ab. Gew. Pr. Freitag 16 März. Geschlossen. Samstag 17. März 7 Uhr. „D i e Puppe". Im Abonn. Große Preise. Sonntag 18. März. 3V, Uhr. Vorst, bei ermäß. Preisen. .Lum- pac, Vagabundus. Auß. Ab. 7 Uhr. Neu einstudiert: „Barbier von Bagdad. Hierauf: „Zehn Mädchen und kein Mann." Im Abonn. Gr. Pr. < Schauspielhaus. Dienstag 13. März. 7 Uhr. Zum ersten male wiederholt: „Hedda Gabler". Schauspiel in 4 Aufzügen. Im Abon. Gew. Preise. Mittwoch 14. März. 7 Uhr. „Der Talisman". Im Abonn Gew. Pr. Donnerstag 15. März i/,7 Uhr. Vorst, bei kleinen Preisen. „Nathan der Weise". Auß. Ab. Freitag 16 Juli. 7 Uhr „H edda Gabler". Im Ab. Gew. Pr. Samstag 17. März. 7 Uhr. „Hedda Gabler". Im Ab. Gew. Pr. Sonntag 18. März. 31/» Uhr. Vorst bei kl. Preisen. „Heimat". Auß. Abonn. 7 Uhr. Zum 70. Geburtstage Paul Heys es. Neu einstudiert: „Ehrenschulden". Hierauf: Neu einstudiert: „Hans Lange." Im Ab. Gew. Pr. Montag 19. März. 7 Uhr. „Wenn wir Toten erwach e n." Im Ab. gern. Pr. Sandel und Verkehr. Uolkswütschafl. Frankfurter Börse vom 10. März Wechsel auf New-York zu 4.21-22. Prämien auf Kredit per ult. März 1.00 %, do. per ult. April 2.10% Diskonto Kommandit per ult. März 0 00'/o, do. per ult. April 1.90% Lombarden per ult. März 0.60 /o, do. per ult. April 0.85 %, do. per ult. Mai 0.00, Deutsche Bank per ult. März 0 00. Notierungen: Kreditaktien 235.10-90-000.00, Diskonto- Kommandit 196.60-70-00, Staatsb. 189.40, Gotthard 143.30, Lombarden 29.40-00, Ungar. Goldrente 98.00, Italiener 94 80-09, 3proz. Mexikaner 26.20, Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.20%, Privat-Diskont 53/is% bz. 1% bis 2% Uhr: Kreditaktien 235.90-000.00, Diskonto-Komman- dit 196.70-00, Staatsbahn 139.30, Lombarden 29.40. Portugiesen 24 90 B. 80 G. Giessen, 10. März. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. A 0.80—0.90, Hühnereier per Et. 5-6 A. 2 Et. 00—00 A, Enteneier 1 St. 6—7 A. Gänse, eie per St. 6- 00 Käse 1 St. 6—8 A Käsematte 2 St 6—6 A. Erbsen per Liter 20 A, Linsen per Liter so A, Tauben per Paar A . 0—1.20, Hühner per St. * 1.20—2.20, Hahnen per Stück JL 1 20 2 00, Enten per St. A 2.00—2.40, Gänse per Pfund A OOO-O.Oü, Ochfenfleifch per Pfd. 68—74 A, Kuh- und Rindfleisch per Pfd 62—64 A, Schweinefleisch per Pfd. 60— 2 4, Schweine- fteif.t, gesalzen, per Psd. 76 A, Kalbfleisch per Pfd. 64—66 A, Ha - ^.fleisch per Pfd. 50—64 A, Kartoffeln per 100 Kilo 4.00 bU 4^>o .ft, Weißftaut per St. 00—00, Zwiebeln per Etr. A 6.50—7.00, Milch per Liter 16 A- Um unsere werten Kunden möglichst vor dem Nachteil unliebsamer Verwechslung mit anderen gleichnamigen Seifen zu schützen, haben wir auch das Wort Eulen-Seife zum Zwecke des alleinigen Gebrauches für unsere Seife in das Maikenschutzcegister Einträgen lassen und benennen demgemäß unsere berühmte, allbewährte Doerings Seife mit der Eule nunmehr Doerings Eulen-Seife. Auf Grund dieses Schutzes ist niemand außer uns befugt, sein Fabrikat Eulen-Seife zu betiteln. Fordern Sie daher beim Einkäufe Ihrer Seife kurzweg Doerings Eulen-Seife und bestehen Sie dringend auf deren Verabreichung. Sie werden dann die beste Seife zur Pflege der Haut besitzen, und in der Erhaltung des schönen Teints die besten Erfolge haben. Doerings Eulen Seife ist überall L 40 Pfg. erhältlich 1303 — Der Magen vertritt unseren sämtlichen übrigen Organen gegenüber gleichsam die Stelle eines Lieferanten, indem er ihnen aus den Nahrungsmitteln die wichtigsten, nährenden Bestandteile heraus- holt und zur Kräftigung zur Verfügung stellt. Wie jedoch bei allen Lieferanten, so treten auch beim Magen nicht selten Unregelmäßigkeiten ein, er wird selbst krank, iil nicht mehr leistungsfähig und wir sind dann gezwungen, uns die zum Aufbau und Erhalt unseres Körpers nötigen Stoffe selbst in bereits vorverdautem Zustande zuzuführen. Die Soma- tose ist imstande, dem Magen die Arbeit zu ersparen, da sie die zur Kräftigung deü Körpers nötigen Eiweisstosse in solch vorgearbeitetem Zustande enthält, also in einer Form, in der sie direkt von den Körper- säften ausgenommen werden. Somatose enthält 98 Prozent, also eine respektable Menge solcher leichtverdaulicher Eiweißstosse und bietet somit dem geschwächten Organismus zur Kräftigung das in konzentrierter Form, waS der Magen erst durch anstrengende Arbeit aus den Nahrungsmitteln herausschälen und in leicht aufnehmbare Form überführen muß. Es ist klinisch festgestellt, daß schon nach mehrtägigem Genuß der Somatose, Appetit und die Fähigkeit der Selbstverdauung sich heben, die Kräfte wieder zunehmen, und man schon nach kurzem Gebrauche wieder zu normaler Kost zurückkehren kann. Kunst-Ausstellung. ausstell ung im Turmhaus am Brand ist täglich von 11 bis 1 Uhr mittags mit Ausnahme des 8 imstags geöffnet, Mittwochs auch noch von 3 bis 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 3 Uhr ununterbrochen. Eintritt für Niohtmitglieder an Werktagen 50 Pfg^ an Sonn- und Feiertagen 20 Pfg. Bekanntmachung. Der Entwurf des Voranschlags der Stadt Gießen für 1900/1901, sowie die Voranschläge des Stadterweiterungsfonds, der Armenkasse und des Gas« und Wasserwerks für dieselbe Zett liegen in Gemäßheit der Art. 83 der Städteordnung während 8 Tagen auf dem Bureau der Bügermeisterei, Zimmer Nr. 15, zur Einsicht der Beteiligten offen. Gießen, am 8. März 1900. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 1885 Gnauth. Versteigerung städtischer Aauplähe an der Crednerstratze. DienStag den 18. März er., nachmittags 8 Uhr, sollen vor Großh. Ortsgericht Gießen vier der Stadt Gießen gehörige Bauplätze an der Crednerstraße einer einmaligen öffenrlichen Versteigerung aus. gesetzt werden. Die Bauplätze haben einen gemeffenen Inhalt von je rund 480 Quadratmeter und sind pro Quadratmeter zu 8 M. geschätzt. Lagepläne und Bedingungen find auf unserem Sekretariat — Zimmer Nr. 15 — einzusehen. Gießen, den 5. März 1900. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 1740 Gnauth. Versteigerung städtischer Bauplätze an der oberen Grünbergerstratze. Dienstag den 18. März er., nachmittags 8 Uhr, sollen vor Großh. Ortsgericht Gießen drei der Stadt Gießen gehörige Bauplätze an der oberen Grünbergerstraße einer einmaligen öffentlichen Ver- stelgerung ausgesetzt werden. Die Bauplätze haben je 15 Meter Front und rund 37 Meter Tiefe und sind zu 6 und 7 Mk. pro Quadratmeter geschätzt. Lageplan und Bedingungen sind auf unserem Sekretariat — Zimmer No. 15 — einzusehen. Gießen, den 5. März 1900. 1741 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Theater «Verein. Achte Vorstellung: Mittwoch den 14. März er.: Novität! Novität! Jugend, von heute. Eine deutsche Komödie in 4 Akten von Otto Ernst. Gast: Willy Löhr vom Hoftheater in Darmstadt. Anfang 8 Uhr präzis. Ende 103/4 Uhr. Billets bei Herrn Ernst Challier, Neuen weg, und abends an der Kasse zu Mk. 4.—, 3.50, 2.26, 1.25, 1.—, 0.60 und 0.40. - 1827 Nobel, Betten, Bilder und Spiegel ^^ratzen in allen Preislagen und Qualitäten, eine große Auswahl in Polster- und LuxuSrnöbeln verkauft zu den dilligsten Preisen die Möbel- und Waren-Haudluug von H. C. Werner, Kaplansgasse 19. SW* Wirtschasts Inventar stets auf Lager. 0957 Kohlenlieferung. Für die Großh. chirurgische und ophthalm. Universität- Kiinik soll für das Rechnungsjahr 1900/1901 auf dem öffentlichen Submtsstonswege die Lieferung von ca. 800 Ctrn. melierten oder Nußkohlen und ca. 2500 Ctrn. Anlhracitkohlen vergeben werdm. Ministerialerlaß und Bedingungen liegen an Wochentagen nachmittags von 3 bis 5 Uhr auf dem Verwaltungsbureau offen. Offerten, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, find bis zum 24. März d. IS., vormittags 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau einzureichen. Die Zuschlagsfrist beträgt vier Wochen. 1492 Gießen, den 23 Februar 1900. Großh. VerwaltungS-Direktion der chirurg. u. ophthalm. Univ.-Klinik. J.V.: Poppert. Vofsius. Hutzversteigerung am Mittwoch, dem 14. d. M., im Gemeindewald Blasbach. 26 Eichenstämme mit 37,3 fm, darunter Stämme von 13,8 m Länge und 58 cm Durchm., 40, i 6 fm Kiefern - Stammholz, geeignet zu Bau- und Grubenholz. Zusammenkunft um 10 Uhr beim Vorsteher. Bei ungünstigem Wetter wird die Versteigerung auf dem Rat» Haussaale abgehalten und sie beginnt alsdann um 12 Uhr mittags. Hohensolms, Kreis Wetzlar, den 9. März 1900. Der Bürgermeister. Huttel. 1902 ^uhhslMkstkisekuiig im EkMiudewald Nchkrtshachu Samstag den 17. d. Mts. Zusammenkunft mittags 12 Uhr an der Rheinfelserstraße, wo der Wald beginnt. Eichen: 6 Stämme 2. Kl. — 9,75 fm, 59 Stämme 3. Kl. — 81,46 fm, 49 Stämme 4. Kl. — 9,74 fm und 31 rm Nutzholz; Nadel: 64 Stämme 3. und 4. Kl. — 26,53 fm und 6 rm Nutzhoh. Groß-Rechtenbach, 8. März 1900. 1867 Da» Bürgermeister-Amt. BttnichoWerkänfe. Aürstlich Solmstsche Höer- sSrfterei Koherrsolms. 1. Dienstag den 13. März, Horm. IO Uhr, bO Gastwirt Ferber zu Blasbach. a. Distrikt Bfaffenmark. Buche» NNd Hiche«: 42 rm Scheit, 70 rm Knüppel, 48 rm Stockholz, 9480 Buchen-Welken. b. ZUstrikt Annewatd. Ancherr und Hichen: 18 rm Scheit, zirka 26 rm Knüppel, 48 rm Stockhoh, 3400 HLnchen-Wellen, 560 Ktchen- Kstrvellerr 2. Freitag den 16. März, vorm. 10 Uhr, bei Gastwirt Säuger zu Hohensolms. a.ZiistrlktNfaffenstrauch. Kichen: 8 rm Scheit, 5 rm Auchen- und Hichen-Knüppel, 23 rm Hichen- Stockholz, 130 Nuchen-Stamm- wellen, 400 Ktchen-Astwekerr. d. DistriktLappenöerg. Buche« und Aichten: 15 rm Scheit, 6 rm Knüppel, 12 rm Stockholz, 850 Astwellen. c. Distrikt Kolleröerg. Buche« «nd Kiche«: 49 rm Scheit, 7 rm Knüppel, 25 rm Stockholz, 1100 Buchen-Stamrnwellen, 670 Ast- wellen. d. Distrikt Scheuerwatd. Buche« uud Hiche«: 45 rm Scheit, zir-a 23 rm Knüppel, 46 rm S1ockß-tz, 2160 Aflwellev, zirka 2400 B«chen- Iurchforstungswelle«, 100 Weich- hotzwellcu. Die Käufer werden gebeten, fich das Holz vorher anz>isehen. 1906 Kohensolms, den 9. März 1900. Srelluhch-Derstchttimg im GemiudknM Hochchkim Dienstag den LV. d. Mts. Zusammenkunft vormittags 9 Uhr auf der Chauffee von hier nach Niederkleen, an den Kiefern. Eichen: 84 rm Derb, 22,5 rm Stock uud 99 rm Reiser, Buchen: 92 rm Derb, 20 rm Stock und 316 rm Reiser. Weichholz: 2 rm Derb und 178 rm Reiser. Nadel: 36,5 rm Derb, 12,5 rm Stock und 867 rm Reiser. Groß-Rechtenbach, 10. März 1900. 1907 Das Bürgermeister-Amt. Hohverfteigerung. Donnerstag den 15. März l. I, vOMuittags 10 Uhr anfangend, werden in den Waldungen der Gemeinde Allendorf a. Lda., Distrikt Röd«rn und Neuewald, folgende Holzsortimente versteigert: 11 Eichenstämme mit 3,09 fm, 1 Buchenstamm mit 0,81 fm, 6 EicheN'Derbstangen mit 0,27 fm, 10 Buchen-Derbstangen mit 0,30fm, 227 rm Buchen-Scheitholz, 4 „ Eichen-Scheitholz, 34 „ Buchm-Knüppel, 20 „ Eichen^Knüppel, 6 „ Kirschen-Knüppel, 2 M Linden Knüppel. 113 „ Buchen-Stockyolz, 6 „ EicheN'Stockholz, 250 Eicheu-Wellen. Zusammenkunft an der Hirtenwiese. Allendorf a Lda., am 9. März 1900. Gr. Bürgermeisterei Allendorf a. Lda. Rein. 1905 -"Versteigerung. Nächsten Donnerstag, als den 15. d. Mts., von mittags 1 Uhr au, läßt die Unterzeichnete sterbfallshalber in ihrer Wohnung versteigern: 1 3jähr. Wallach-Fohlen, fromm, schon eingefahren, 2 Kühe, 4 Rinder, 1 Mutterschwein mit 7 Ferkeln, 6 Wochen alt, 1 Doppelspänner-Kastenwagen, 1 leichten Wagen mit Zubehör, 1 Breakchen, 1 Pflug und 1 Egge, 1 Heblade mit schweren Ketten, 2 Ackersilgeschirre, 2 Chaisengeschirre, 1 Trense mit Sttmge u. 1 Sattel, 1 Paar Kreuzriemen, 1878 2 Paar Ernteleitern und sonstige Gegenstände. Heinrich Gerhard I.Ww. zu Steinbach, im Ritter. 0849] Meine Wohnung nehst Bureau befindet fich vom 1. April d. I. ab am Oswaldsgarten (Nordanlage 3, I). Rechtsanwalt Wagner. 8. bis 18. März Eintritt 50 Pfg, 0 welchen Glanz' n 1568 M »5 ^8 1.2 I.L8SSLL I I 2 ^ZZZLZj >o- r-'t- r-'cdt-'o»o'iogp>öm'® «oft-i»o' Verlag der vrühl'schen Universtt5tS*Buch. und Gteindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. G entner’s Wichse. in rcjteri Düsen ^lihderh Ramihtegen..-- U; in |) fr hl u ii (icn (Offen v teilen Ueennotnnnen vkrschikdeilts unk. b. 1907 100.50 UNk. b. 1904 1 00.20 98.50 96.40 8 8 Bombrflt. Hyp Bk. unk. b. 1905 reuß.HyP. A. 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