ÄST L _ Neustadt 6. Ws licter MIINim^ . IW Utt Kmstz, MMchrn vn> ,r«undSoM°m "»»hem |ud)t e!r(j Irschen m iehalt von 30—40 T,1 r Hausbursche «> oismarSstratzrk l, lveltrs mit $c/ । üesuckt. hü Walltboistrasr m ttsche gesucht. Ecke Dolknijpü?;; rttng gei’uii t>tl, l'?.-. d JnM-chesM. ehili« Mcht. or^, ZrKaswrtz tzv schrrgtsellt unb em '«"ÖSS le'ihte ^gfereflg Jji Sh* ”“Lx Muge kann bei bj •n. Schwab, Uhmacher- iBlodftW2' WrKW Merk lernen. 1 jen unttt der Ad«ll> S »ie W* SÄl aöe',th?itw^ ^usarocil F g»*** -LSS j V« Wm tzisuid! i, tzMvMijmiIei ckny gesucht. Slemmrath, M Bureau eines ' itbtliM gesu^ e Offerten erbeienvr [peb. b. Vl. rdt, Neuen Baue I» lebrüng fuit >, S)ammftra6e 32. kling per Cftnn gr> ft. Dienstag den 13. März 1900 Nr. 60 Erstes Blatt. Bezugspreis Vierteljahr!. Mk. 2L- monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Abholestellc« viertcljährl. Mk. 1,9- monatlich 65 Pfg. Bei Postbezug Mk. 2,40 Vierteljahrs mit Bestellgeld. Alle Anzeigen-BermittlmigSstellen deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger en'gegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg. ■eee|*e »w Anzeigen zu der nachmittags für de« ^«d« !teg «scheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. M»est«llun-en spatesten- adendS vorher. GrscheLut ttgNch «eil »u-nahme deS KantagS. Die Gießener MamikteußkLIIer »erde« dem Anzeiger i» »rchiel *tt „Hefs. S«bH*r ».,Matter Wr heg. »alr-kundr" M-chS. 4 »al deigetegt. Gießener Anzeiger General-Unzeiger Aints- und Anzeigeblutt für den Ureis Gieren. JhbelHee, Expedition und Druckerei: Kch.kßraße Nr. 7. Gratisbeilage«: Gießener Familienblätler, Der hessische Landwirt, DtStter für hessische Volkskunde. Adreffe für Depeschen: Anzeiger Hieße»« Fernsprecher Nr. 51. Amtlicher Teil. Bekanntmachung. ABetr.: Maul« und Klauenseuche. , WDie Maul- und Klauenseuche zu Stockhausen ist erloschen, und sind die angeordneten Sperrmaßregeln vusgehoben worden. ^MGießen, den 9. März 1900. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Deutscher Reichstag. 164. Sitzung vom 10. März. 1 Uhr. “ Eingegangen ist der Samoavertrag mit England und Amerika. “ S Vor Eintritt in die Tagesordnung erklärt Abg. Gras Stolberg (t'onf.), er habe gestern wegen dringender Behinderung an der Abstimm' n ag über S 14a nicht teilnehmen können; er würde andernfalls mit Aa gefiimtnt haben. Tagesordnung: Zunächst 3. Lesung der Reichsschulden- o°rdnung. Die Annahme erfolgt unter Streichung der Bestimmung im 5 21 Absatz 2, wonach „die Verjährung der Ansprüche aus zurzeit bereits ausgestellten Jnhaberpapieren (Reichsanlechen) sich unbeschadet der Vorschriften des § 802 des B. G. B. nach den bisherigen Gesetzen bestimmen sollte". Die Streichung erfolgt aus Antrag des Abg. Müller- Fulda (Centr.). Es folgt die 2. Beratung des Fleischbeschaugesetzes, und zwar wird die Debatte bei § 3 fortgesetzt. Dieser wie die §§ bis 7 werden debattelos genehmigt. 8 8 der Regierungsvorlage schrieb vor, daß die Untersuchung ge« schlachteter Schweine sich auch auf Trichinen zu erstrecken habe, sofern nicht das Fleisch ausschließlich für den eigenen Haushalt bestimmt sei. Die Kommission hat den ganzen § 8 gestrichen. Abg. Wurm (Soz.) empfiehlt einen Antrag Albrecht, den S wieder- h«rzustellen, aber unter Wegfall der zugunsten der Hausschlachtung getroffenen Ausnahme. Abg. Graf Oriola fnl.) bittet, es bei der Streichung zu belassen. Abg. Graf Klinckowström (kons.) pläidiert in demselben Sinne unter Hinweis darauf, daß die Streichung auf einem Kompromiß mit den süddeutschen Anhängern des Gesetzes beruhe, die keinesfalls mit dem Trichinenschauzwange für Hausschlachtungen einverstanden seien. Die Sozialdemokraten wollten mit ihrem nun eingebrachten Antrag auf namentliche Abstimmung nur die Sache scheitern machen bezw. im Hin- bLick auf die Leere im Hause verschleppen. Abg. Singer (Soz.) verwahrt seine Partei gegen die Unterstellung solcher Motive. Abg. Marbe (Centr.) bittet, als Süddeutscher, es bei der Streichung des 8 bewenden zu lassen. Abg. Schrader (frs- Vg.) tritt entschieden für die obligatorische Trichinenschau ein, und zwar ohne Vorbehalt. Direktor Köhler vom Reichsgesundheitsamt bemerkt, der Stand- pumlt der Regierung zu dieser Frage sei ja bekannt. Die Trichinenschau sei sehr nützlich und wünschenswert. Der Herr Vorredner habe aber mcht Recht, daß die ausländische Trichine weniger gefährlich sei, als die mländische (Bravo! rechts). Er bitte, den § 8 anzunehmen, wie er in ber Vorlage stehe. Den Antrag Albrecht bitte er abzulehnen. Die Regierung habe sich überzeugt, daß die Ausdehnung der Trichinenschau auf die Hausschlachtungen nicht angehe. Abg. Holtz (Rp.) tritt für Streichung des § ein. Abg. Müller-Sagan (frs. Vp.) bittet, den 8 8 in der im Antrag Albrecht verlangten Unbedingtheit anzunehmen. Die ganze Fleischbeschau habe keinen Wert, wenn nicht wirklich wirksame Vorkehrungen auch gegen die Gefahr der Trichinose getroffen würden. Abg. Roesicke (Bd. d. L.) verbreitet sich über den „Entrüstungsrummel" der liberalen Presse. Abg. Vielhaben (Antis.) pläidiert für den Kommissionsbeschluß und behauptet, daß die Trichine bei den Schweinen in Deutschland viel weniger häufig auftrete, als in Amerika. Abg. Nißler (kons.) dankt der Kommission für ihren Beschluß. Die bayerischen Bauern seien mit der Trichinenschau nicht einverstanden, da sie sie für ganz überflüssig hielten. Redner wendet sich dann noch gegen die Sozialdemokraten. Abg Wurm (Soz.) bezeichnet die Ausführungen des Abg. Grasen Klinkowström als objektive Unwahrheit und sodann als Lüge. (Präsident Graf Ballestrem ruft den Redner dieserhalb zur Ordnung). Abg. Schrempf (kons.) weist auf die Schwierigkeiten der Durchführung der Trichinenschau in Süddeutschland hin. Abg. Müller-Sagan (frs. Vp.) hält die Trichinenschau für unbedingt und allgemein geboten. Damit schließt die Debatte. Der Antrag Albrecht wird abgelehnt. In namentlicher Abstimmung wird § 8 der Vorlage mit 165 gegen 66 Stimmen gestrichen. Nach 8 12 soll Fleischhändlern, Gast-, Schank« und Speisewirten Vertrieb und Verwendung von nur bedingt tauglichem, aber brauchbar gemachtem Fleisch nur mit polizeilicher Genehmigung gestattet sein. Abg. Singer (Soz) befürwortet einen Antrag Albrecht, nur die „Anzeige" bei der Polizei, nicht deren Genehmigung für erforderlich zu erklären. Diese Aenderung sei nötig, um polizeiliche Chikanen auszuschließen. Der Antrag wird abgelehnt. 8 13 der Vorlage bestimmte, daß der Fleischbeschauer den Besitzer zu benachrichtigen hat, wenn er bei der Untersuchung findet, daß das Fleisch zwar zum Genuß tauglich, aber in seinem Nahrungö« oder Genußwerth herabgesetzt ist. Auch auf dieses Fleisch sollen überdies die Vorschriften des 8 12 über das nun bedingt taugliche und brauchbar gemachte Fleisch Anwendung finden. Die Kommission hat den 8 13 gestrichen. Ein sozialdemokratischer Antrag auf Wiederherstellung wird nach kurzer Debatte abgelehnt. Eine Debatte entsteht weiter bei 8 17, welcher vom Pferdefleisch handelt und. u. a. die betreffenden Gewerbtreibenden zu einem entsprechenden Anschlag im Geschäftslokal verpflichtet. Zwei hier eingebrachte Abänderungsanträge werden abgelehnt, und der 8 17 unverändert angenommen Sonstige bemerkenswerte Debatten entstehen nicht mehr. Schließlich wird die von der Kommission beantragte Resolution, betr. landesgesetzliche öffentliche Schlachtviehversicherungen widerspruchslos angenommen. Montag 1 Uhr: Rechnungssachen, Münznovelle. Schluß 68/4 Uhr. * Vom Kriegsschauplatz. Man hätte erwarten sollen, daß General Roberts, wenn er wirklich auf dem Weg nach Bloemfontein die feindliche Armee vollständig zersprengt und in die Flucht geschlagen hätte, bereits als Triumphator in der Hauptstadt des Oranjefreistaate eingezogen wäre. Dem ist aber nicht so. Man berichtet nur: Poplar Grove, 9. März. (Reuter's Bureau.) Eine Abteilung des Generals French, der sich zehn Meilen von der Hauptmacht des Generals Roberts befindet, meldete, daß die Front frei vom Feinde sei, und jeder Bericht daraufhin deute, daß sowohl die Buren von Transvaal, wie die vom Freistaat sich in dem Zustande der Auflösung befänden. Der Gesamteindruck sei der, daß sich dem weiteren Borrücken der Engländer zwischen Poplar Grove und Bloemfontein kein Widerstand entgegenstelle. Heute sei eine Menge Munition der Buren einschließlich mehrerer Büchsen mit Explosivgeschossen zerstört worden. Nun, wenn der Weg frei ist, warum beschreitet man ihn nicht? Man traut der .Auflösung" der Buren nicht, und wagt sich nicht vor. Nicht ganz zwei Stunden weit läßt French seine Reiter ausschwärmen, und verläßt sich bezüglich deffen, was weiter darüber hinausliegt, auf „Berichte" und den Gesamteindruck". Auf ein weiteres Hindernis raschen und energischen Vorrückens haben wir schon wiederholt hingewiesen: die Schwierigkeiten der Verproviantierung einer Armee von 40 000 bis 45 000 Mann, weit weg von der Eisenbahn, in einem Lande, dessen grundlose sandige Wege die Ochsengespanne, auf welche der Transport angewiesen ist, ungeheuer ermüden, und nur sehr langsam vorwärts kommen lassen. Aus London wird berichtet: Das Erscheinen der Präsidenten Krüger und Steijn im Lager am Modderfluß rief tiefgehende Begeisterung hervor. Die Siegeszuversicht aller Buren ist ungebrochen. Die Stellung bei Abrahamskraal wird nur gehalten, bis das schwere Geschütz aufgestellt und die Hauptstellung eingenommen ist. Tausend bisher Dienstbefreite stellten sich freiwillig. Ueberall bieten sich die Frauen zur Uebernahme des Schutzes im Innern des Landes an, Mährend sie ihre Männer drängen, an die Grenze abzugehen. Freistautler wie Transvaaler zeigen unerschütterliche Entschlossenheit und felsenfesten Glaüben an den endlichen Sieg." Präsident Krüger fuhr am 4. abends von Prätoria nach dem Freistaat, um das Burenlager zu besuchen. Auf dem Bahnhofe in Bloemfontein erwarteten ihn Präsident Steijn und eine große Volksmenge. Krüger hielt eine Ansprache an das Volk, in der er sagte: „Gott legt uns zwar eine harte Prüfung auf, aber ich glaube, das Ende derselben ist nahe. Halten wir nur an unserem Gottesglauben auch im Unglück fest und Gott wird die Flut bald zu unseren Gunsten kehren. Gott wird uns befreien, denn Gott, der uns von altersher freigemacht hat, ist noch derselbe Gott." Tiefe Rührung überkam die Zuhörer, deren Augen in Thränen standen. Die Menge war sehr bewegt und stimmte das Volkslied an. Dann fuhren die Präsidenten in das Präsidentengebäude. Die kriegsgefangene« Buren. Daß Cronjes ganze Truppe nach St. Helena geschickt wird, scheint man nach heute vorliegenden Meldungen nicht zu erwarten. Dem „Daily Telegraph" zufolge hat das Kabinett die Frage in Erwägung gehabt, Cronje Theater. Jugend von Heute eine deutsche Komödie von Otto Ernst. Zur 8. Vorstellung des Theatervereins am Mittwoch dem 14. März mit Willy Loehr von Darmstadt als Gast. Am kommenden Mittwoch, dem 14. d. M., wird im Theaterverein die Aufführung eines Stückes stattfinden, welches, wenn man von oem neuesten Ibsens „Wenn wir Toten erwachen" absieht, zweifellos die bedeutendste Novität des letzten Jahres ist. Kein Theater von irgend ivelcher Bedeutung wird sich der Einverleibung dieses Stückes in sein Repertoir entziehen können, und so haben denn auch die meisten Bühnen dasselbe sofort nach seiner Erstaufführung im Dresdener Hoftheater, wo es in den letzten drei Monaten schon 25 mal — jedesmal bei ausver- tcmftem Hause — gegeben wurde, erworben, und viele haben es schon aufgeführt. Um für die bevorstehende Aufführung das richtige Verständnis zu erwecken, sei es uns gestattet, die Tendenz der „Jugend von heute" —denn ein litterarisches Tendenzstück ist diese Komödie — kurz zu charakterisieren. Schon viele der älteren deutschen Schriftsteller, von Pnul Heyse angefangen, haben es unternommen, eine Satire auf die litterarische heutige Jugend zu schreiben. O'tto Ernst aber gehört selbst der neueren litterarischen Richtung an, und er nimmt infolge seiner reichen litte- rorischen Thätigkeit im Sinne der modernen Kunstbewegung eine angesehene Stellung in litterarischen Kreisen ein. Darum wendet er sich nur gegen gewisse Auswüchse des modernen Litteraturlebens, nicht gegen die führenden Geister, in deren Schule er ja selbst gegangen ist. Gegen die Gigerl der neuen Kunst macht er Front, gegen alle jene großsprecherischen aber talentlosen Männlein und Weiblein, welche jeden neuen Gedanken, jede neue Stimmung, jede neue Kunstform bis zur Lächerlichkeit übertreiben, lediglich um von sich reden zu machen. Furchtlos zugleich und komisch hat Otto Ernst dargestellt, wie sie sich mit grotesker Selbstberäucherung gegenseitig belügen, wie sie sich mit bewußter Heuchelei zu einer Lobversicherungsgesellschaft auf Gegenseitigkeit verbinden, sie, die von Schiller nur als von einem Blechkopp, von Goethe als pon einem Idioten sprechen, die Richard Magners Musik als längst überwundenen Standpunkt betrachten. Otto Ernst hat es nun in der glücklichsten Weise vermieden, alles dies schwerfällig zu behandeln, er ist der Gefahr entgangen, ein Litteraturstück zu schreiben, das durch seine Tendenz den Hörer sehr bald ermüdet hätte. Er hat alles vielmehr in einer lustigen Handlung aus- gedrückt, und in diese noch eine solche Menge Bonmots htnemgeleat, daß man einen halben Band eines Witzblattes damit füllen könnte. Jede einzelne Figur der Handlung hat Otto Ernst sehr sorgfältig individualisiert und mit fein beobachteten Zügen ausgestattet, und so einfach die Handlung im Grunde auch ist, immer giebt es angenehmen Wechsel, unterhaltende Wendungen, hübsche Einfälle und gute Witze. Von der Handlung wollen wir natürlich nur sehr wenig vorher verraten. Der junge Arzt Hermann Kröger kommt aus Berlin zum Besuch der Eltern nach Hamburg und bringt zwei Freunde mit. Der eine ist Erich Goßler, ein eleganter Tagedieb, der mit Schlagwörtern wie Herrenmoral und Individualität um sich wirst und den ' guten Hermann ganz in seine Netze gezogen hat. Auch Hermann ist unter seinem Einfluß zum Verächter alles Bestehenden geworden, auch er „leidet am Leben". Der andere Freund ist ein schmieriger Litterat, der seine verrückten Gedichte für Meisterwerke hält. Interessante Szenen folgen nun zwischen dem Uebermenschen Erich Goßler und Hermanns Jugendgespielin Klara, der klugen Malerin, die den Nitzscheaner Erich gründlich fovpt. Der Kampf zwischen .Hermanns bösem Geist Erich und seinem guten Geist Klara spielt längere Zeit, droht aber sich zu ungunsten Klaras zu entscheiden. Da bietet sich Hermann in der Behandlung seines Bruders, des Obersekundaners Hans Kröger, der bei dem Versuck)e, „sich auszuleben", schwer verletzt worden war, eine Gelegenheit zur Bethätigung seiner medizinischen Kenntnisse, er besinnt sich auf das, was er dem Leben schuldig ist, auf die Pflicht zur Arbeit, und sagt sich von Erich los. Als Gast des Abends wird der jugendliche Liebhaber des Hostheaters in Darmstadt, Herr Willy Loehr, auftreten, dessen Leistungen von der Darmstädter Kritik stets so außerordentlich lobend erwähnt werden. Herr Loehr spielte den Hermann Kröger auch vor einigen Tagen mit großem Beifall in Darmstadt bei der (H:staufführung des Stücks, das auch von dem dortigen Publikum sehr gut ausgenommen wurde. -und seine Offiziere dorthin zu schicken. Dem „Manchester Guardian- zufolge würden dies im ganzen etwa 25 Personen sein. Major Albrecht würde sich darunter befinden. Der Afrikauderarrfstand. Der Aufstand der Afrikander in Natal und der Kap- kolonie umfaßt nach ungefährer Schätzung etwa 7000 Mann. — Das „Bureau Laffan" meldet aus Kapstadt: Das gerichtliche Verfahren gegen die in Haft befindlichen Aufständischen der Kapkolonie wird auf große Schwierigkeiten stoßen. Die Ankunft so vieler gefangener Buren hat die Gefühle der Holländer erregt, und man befürchtet, die Aburteilung durch Geschworene würde nicht gelingen, da in den ländlichen Bezirken die Stimmung sehr für die Buren ist. Viele sind dafür, daß zur Aburteilung der Aufständischen das Unterhaus eine besondere Kommission einsetzt. CroujeS Kapitulation. Am 6. März trafen 400 verwundete und gefangene Buren aus CronjeS Lager in Kimberley ein. Einer derselben, ein junger Transvaaler, erzählte einem Berichterstatter deS „Bureau Reuter" daß Cronje stets auf Verstärkungen gehofft habe. ES wurde ein KriegSrat abgehalten, und man sprach davon, daß eine Anzahl Freiwilliger sich durchschlagen solle, aber eS meldeten sich nur ungefähr 100, welche das Wagstück zu übernehmen bereit waren. In einer zweiten Beratung erklärten die Leute dem General Cronje, daß, wenn er sich nicht übergeben wolle, sie es auf eigene Faust thun würden, da die Vorräte erschöpft waren und Hunderte von Tierleichen einen furchtbaren Gestank verbreiteten. Während der Einschließung verloren die Buren 87 Tote und 163 Verwundete. Die Buren, fügte der junge Transvaaler hinzu, seien der ganzen Sache müde und würden gerne heimgehen. (?) Die britische Regierung würde einen großen Fehler begehen, wenn sie nicht mindestens 10 0 000 Mann für einige Zeit im Lande ließe und sie nicht zu sehr zerstreute, da beide Republiken jetzt ihren Mißgriff einsähen, den sie dadurch begingen, daß sie in Natal und in die Kapkolonie eindrangen, statt ihre Streitkräfte im Lande zu konzentrieren. Das Fell des Bären. Man meldet aus: London, 10. März. Der „Standard" glaubt Grund zu der Annahme zu haben, daß bald eine autoritative Kundgebung der englischen Regierung erscheinen werde, durch die aufs neue die Möglichkeit betont wird, den beiden südafrikanischen Republiken FriedenSbediugungen zu gewähren, die eine Fortdauer der politischen und militärischen Unabhängigkeit in sich schließen, die zu dem jetzigen kostspieligen und blutigen Konflikte geführt hat. Etwas neues sagt uns der „Standard" über die Haltung des englischen Kabinetts nicht; nur das ist neu, daß die Regierung eine autoritative ^Erklärung darüber vorbereitet. Das geschieht ad usum der Friedensfreunde in beiden Hemisphären, die man bedeuten will, sich nicht zu bemühen, da England keinen Rat und keine Vermittelung brauche und solche unter keinen Umständen annehmen werde. Aus Ladysmith. Folgende Szene aus dem Einzug der Befreier schildern englische Blätter: „Sir George White stand bleich vor dem Stadthause,, dessen Portal Longtom zertrümmert hatte. Ihm gegenüber spielten die Pfeifer der Gordons „Highland Laddie“ als die schottischen Füsiliere vorüberzogen, „The Wearing o’the Green“ für die irischen Regimenter, und den „Hahn des Nordens" den übrigen auf. Einige Tommys tanzten trotz ihrer Ermüdung im Tempo der Musik und Hornpiepe Takt an White vorüber — eine wundervolle Szene: Die Entsatzkolonne war im Lumpen und morastbedeckt, robust und sonnenverbrannt wie alte Seebären. Die Spalier bildenden Leute, durch welche sie dahin zogen, waren gelb vom Fieber, leichenartig, einige kaum im stände, zu stehen. Biele von ihnen waren so schwach, daß sie, als das erste Regiment vorüber war, aus Rech' und Glied fielen und aus der Straße hinsanken. Aber immer wieder krochen sie verzweifelt heran, um der 1. Kompagnie jedes Regiments ihren schwachen Hurrahgruß zu senden und dann wieder zusammenzubrechen. Englische offizielle Ziffern. Das Kriegsamt hat eine neue, bis zum 3. März reichende Verlusttabelle herausgegeben. Sie lautet: Tote 1775 Verwundete 7673 Vermißte 3329 Summa der Verluste 12777 Mann. * ♦ • Loudon, 11. März. Nach einer Meldung aus Prätoria weroen die Präsidenten Krüger und Stein, bevor sie den Verzweiflungskampf beginnen, sich beide um Friedens-Vermittelung an europäische Großmächtewenden. Joubert soll in Upgnade gefallen sein und ist deshalb in Prätoria eingetroffen. London, 11. März. Wie aus bester Quelle verfichert wird, bestätigt sich das Gerücht von Friedens-Verhandlungen, welche seitens der Präsidenten Krüger und Stein mit dem englischen Kabinett gepflogen worden find. Das betreffende Telegramm lief in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein und war in holländischer Sprache abgefaßt. Es war sehr umfangreich. Nachdem das Telegramm überseht war, wurden die Minister durch Spezial- Kourier -u einer geheimen Sitzung in das Auswärtige Ami zusammenberufen. Mittwochmorgen bereits wurde die Antwort der englischen Regierung den beiden Präfidenten übermittelt. Die Antwort geht dahin, daß England die Unabhängigkeit der beiden Republiken nicht zugestehen könne und die Haupt- bedingung, unter welcher England geneigt fei, Frieden zu schließen, die bedingungslose Unterwerfung beider Republiken fei. London, 11. März. Die „Times" veröffentlicht in ihrer heutigen zweiten Ausgabe ein Telegramm aus Louren^o Marques, wonach sämtliche männliche Einwohner der Stadt Johannesburg ein gezogen worden sind, um in das Polizeikorps der Stadt eingestellt zu werden. * * • Telegramme deS „Gießener Anzeiger". London, 12. März. Ueber den Kampf bei Drie- fontein wird weiter berichtet, daß die Engländer, obgleich sie nur einem kleinen feindlichen Korps von 3000 Mann gegenüberstanden, außerordentliche Verluste erlitten haben. Sie sollen über 500 Tote und Verwundete verloren haben. Eine große Anzahl wird außerdem vermißt. Unter den Toten und Verwundeten befinden sich auch viele Offiziere. Loudon, 12.März. Lord Roberts telegraphierte gestern aus Driefontein: Der Feind stellte sich uns gestern den ganzen Tag entgegen und machte uns bei seiner genauen Kenntnis des Landes viel zu schaffen. Dank der bewundernswerten Haltung der Truppen war der Feind aber nicht imstande, uns in der Erreichung unseres Bestimmungsortes zuvor zu kommen. Der Hauptteil des Kampfes fiel aus die Division Kelly Kenny. Zwei Bataillone derselben umgingen die Buren und vertrieben sie mit dem Bajonnett aus zwei starken Positionen. Ich bin nicht imstande die genaue Zahl unserer Verluste anzugeben. Zwei Offiziere sind tot, 10 verwundet. Die Buren litten schwer. Sie ließen 102 Tote auf dem Schlachtfelde. (?) Wir machten etwa 40 Gefangene. Loudon, 12. März. „Morning Leader" meldet aus Washington, daß die anti-englischen Gefühle in den Vereinigten Staaten einen sehr bedenklichen Charakter annehmen und sich gelegentlich der Präsidentenwahl verschärfen dürften. Es sei nicht ausgeschlossen, daß es den Demokraten gelingen werde, die Regierung zu veranlassen, in Sachen des Krieges zu intervenieren, obgleich die Regierung einem solchen Schritte abgeneigt ist. London, 12. März. „Daily Telegraph" berichtet aus K a p st a d t über ein G e f e ch t, welches englische Truppen unter dem Befehl des Obersten Aday mit einer Bande Rebellen in der Nähe von Bristown hatten. Auf Seiten der Engländer wurden 12 Mann des Warricks- Regiments verwundet sowie einige Freiwillige. London, 12. Marz. Aus verschiedenen Quellen wird berichtet, daß die fremden Freiwilligen sofort nach ihrem Eintreffen an der Transvaalgrenze zu den Vorposten geschickt worden seien. Ein schweres Geschütz, welches bei Ladysmith aufgestellt war, ist nunmehr bei Johannesburg zur Verteidigung der Stadt aufgestellt. London, 12. März. „Daily Telegraph" berichtet aus New-Zork, daß ein höherer Beamter erklärt habe, Frankreich und die Vereinigten Staaten würden vollständige Neutralität während des Krieges beobachten. Brüffel, 12. März. Dr. Leyds erklärte einem Redakteur des „Etoil Belge", die Buren würden den Krieg bis ins unendliche fortsetzen, solange ihnen nicht ihre Unabhängigkeit gesichert sei. Die Gerüchte, Präsident Krüger habe in der letzten Zeit Anstalten getroffen, sich in Sicherheit zu bringen, bezeichnet er als erfunden. Er sprach ferner seine Ueberzeugung aus, daß sich vorläufig keine Großmacht einmischen würde und daß der Krieg noch von längerer Dauer sein werde. Deutsches Keich. Berlin, 10. März. Der Kaiser gedenkt erst am nächsten Freitag nach Bertis» zurückzukehren. Er besucht auch Bremen und wird alsdann in Kiel der feierlichen Taufe des Sohnes des Prinzen Heinrich beiwohnen. Für das Frühjahr ist der „Postzufolge eineReise des Kaiserpaares nach Homburg beabsichtigt, wo die Kaiserin mit ihren Kindern längeren Aufenthalt zu nehmen gedenkt. — Die Besserung im Befinden des Abgeordneten Dr. Lieber macht jetzt, der „Germania" zufolge, von Tag zu Tag bessere Fortschritte. Bei reichlicher Nahrungsaufnahme unter regerem Appetit heben sich die Kräfte zusehends. — Das Abgeordnetenhaus setzte die Beratung des Kultus-Etats fort, und erledigte das Kapitel Universitäten. Bei dem Kapitel höhere Lehranstalten entstand eine längere Debatte, die morgen fortgesetzt wird. — Wie die „Nordd. Allgem. Ztg." erfährt, ist dem Bundesrat der Entwurf eines Gesetzes über die privaten Versicherungs-Unternehmungen nebst Begründung zugegangen. — Das „Berl. Tagebl." meldet aus London: Der von Portland kommende Stahldampfer „Planet Merkury" ist an der Küste von Neu-Schottland mit 40 Mann Besatzung und mehreren Passagieren unter- gegangen. — Zu der amtlichen Stellung der ReichsRe- gierung zu den KommissionSbeschlüffen, betreffend daS Fleischbeschau-Gesetz, schreibt die „Post": AuS guter Quelle verlautet, daß die Regierung, wenn der Reichstag bei seinen Kommissionsbeschlüsien beharre, augenblicklich geneigt ist, im wesentlichen diese Beschlüsse anzunehmen. DaS Pökelfleisch soll aber von dem Einfuhrverbot ausgeschlossen sein. Auf ein solches Verbot glaube die Regierung nicht eingehen zu können.. Sie ist der Ansicht, daß es den Konservativen um so leichter fallen wird, das ausländische Pöckelfleisch von dem Ausfuhrverbot auszuschließen, da ja überhaupt die Einfuhr von Pöckelfleisch eine sehr geringe ist. Dagegen wird die Regierung auf das Verbot der Einfuhr von Würsten und Büchsenfleisch eingehen. Nicht eingehen will die Regierung auf den Kommissionsbeschluß, betreffend die Fristbestimmung (31. Dezemaer 1903) für daS Einfuhrverbot. Wilhelmshaven, 10. März. Der Kaiser und der Erbgroßherzog von Oldenburg trafen heute gegen 12 Uhr hier ein. Sie wurden am Bahnhofc von den Vize-Admiralen Tirpitz, Thomsen und Hofmann begrüßt. Der Kaiser fuhr sofort durch die Stadt zur Vereidigung der Rekruten nach dem Exerzierhause. Auch Prinz Heinrich wohnte der Vereidigung bei. Nach Beendigung derselben fuhr der Kaiser über die Werst nach dem Offizier-Kasino, wo er daS Frühstück einnahm. Lex Heinze. Frankfurt a. M., 10. März. Die „Frkf. Ztg." meldet aus München: Der Präsident des Reichstages, Graf Ballestrem verweigerte die Annahme der von der München er Protestversammlung an den Reichstag beschlossenen Resolution gegen die Lex Heinze und hat sie zurückgeschickt, weil sie den Reichstag beleidige. — Die „Frkft. Ztg." bemerkt hierzu: Uns will scheinen, der Präsident hätte bester gethan, die Entscheidung über die „Beleidigung" dem Reichstage selbst zu überlassen. Mit der bewährten Praxis des Reichstages, gegen scharfe Aeußerungen im Streit der Meinungen nicht zu empfindlich zu sein und z. B. Anträgen auf Strafverfolgung der angeblichen Reichstagsbeleidigungen niemals zuzustimmen, läßt sich diese ernste Auffassung der Präsidialbesugnisse kaum vereinbaren. — Die Freie Vereinigung bildender Künstler Münchens hat eine Protestliste gegen die Lex Heinze aufgelegt. Berlin, 10. März. Eine Protest-Erklärung gegen die Kunst und Litteratur bedrohenden Bestimmungen der Lex Heinze hat nunmehr auch der Verein der Berliner Presse abgegeben. Der Verein erblickt in den geplanten Abänderungen des Strafgesetz, buches eine schwere Schädigung der gesamten geistigen und künstlerischen Entwickelung des deutschen Volkes. Berlin, 10. März. Zur Lex Heinze erklärt heute die „Nordd. Allg. Ztg.", daß die Regierung in der dritten Lesung der Vorlage ihren bei der zweiten Lesung dargelegten Standpunkt bei behalten wird. Ausland. Wien, 11. März. Wie in Hofkreisen verlautet, wird der G r a s L o n y a y am Tage seiner Vermählung mit der Kronprinzessin Stefanie in den Für st en st and erhoben werden. Wien, 11. März. Zu der gestern zu Ehren des hier weilenden rumänischen Minister-Präsidenten stattgehabten H o f t a f e l war auch der Oberbürgermeister Lueger geladen. Budapest, 10. März. Das Pistolenduell zwischen dem Baron B a n s f Y und dem Abgeordneten U g r o n ist unblutig verlaufen. Die Gegner schieden unversöhnt. Heute nachmittag findet das Säbelduell zwischen Ugron und dem Abgeordneten Rohanczy statt. Budapest, 11. März. Ein zweites Duell auf Säbel mit der Bedingung Kampfunfähigkeit fand zwischen Ugron und Rohanczy statt. Bei dem dritten Gange erhielt Rohanczy einen Säbelhieb über das Gesicht, worauf die Sekundanten das Duell einstellten. Ugron blieb unverletzt Lemberg, 10. März. Infolge der Studenten- Demonstrationen gegen den Professor Thullie, welcher leidentschaftlich für die Landtaaswahl des Ministers Dr. Pientak eintrat, dürfte die Schließung des hiesigen Polytechnikums erfolgen. Cz en st och au, 10. März. Der hiesige Bankier Laskowski ist nach Wechselfälschungen in Höhe von 150000 Rubel flüchtig geworden. Madrid, 11. März. Silvela erklärte, die Kammer nicht eher zu schließen, bevor nicht das Alkohol-Gesetz erledigt ist. Madrid, 11. März. Der angebliche Besuch des Königs in allen Kriegshäfen wird dementiert. Rio de Janeiro, 11. März. Die Regierung entdeckte eine anarchistische Verschwörung gegen die Republik, welche die Ermordung des Präsidenten Campo Salis und die Einsetzung einer provisorischen Regierung bezweckte. Mehrere stark kompromittierte angesehene Persönlichkeiten und einige bestochene Poli^zeibeamte wurden verhaftet. Bom Thäätre fran^ais. Paris, 11. März. Der Verwalter des Thäätre franyaise hat aus Berlin, Wien, London und Newyork Angebote erhalten, eine Serie Vorstellungen in den betreffenden Städten zu geben; die Bedingungen unter denen die Vorstellungen stattfinden können, wurden angeblich dem Verwalter anheim gegeben. Die Antwort lautete ablehnend. — Ein großer Bauunternehmer, Namens Chapelle, hat dem Ministerpräsidenten den Vorschlag unterbreitet, daS Th64tre franyais unentgeltlich innerhalb 60 Tagen wieder aufzubauen. — Auf der Brandstätte deS Thäätre franyaie mußte die Feuerwehr heute nochmals in Thätigkeit treten, weil an verschiedenen Stellen wieder Feuer auS- gebrochen war. Mehrere Treppen sind noch eingestürzt. — Die Beerdigung der beim Brande des The&tre fran^ais ums Leben gekommenen Schauspielerin Henri ot fand unter allgemeiner Beteiligung der litterarischen und künstlerischen Kreise der Bevölkerung statt. Kokales und Movinnelles. ** Stadttheater. Die morgige Volks-Vor- st e l l u n g steht im Zeichen des Schwankes, indem der all- E die »rt * u rr«» W Sy3 ***<.4 ler bi SiiW;. J her1 5SS5 iWschmu-. ((hieben zu M ' Wein b\e WM toV mWW Die Hotte W Heineren 3W " Dae 11) und vorgestern । l'tellungen bewies neue in dm di Programm den hiesigen HnW nur noch eine Publikum den bt Sän( faaiij Bauers harten gegeben sich dem erften dies Urteil abg unter Verzicht ( alles vom eigen Windung manch Tie Streid/mufi von Herrn Baue mie and) bie Begl vollen Weifall. A Heiden getragenen schon eher Stimm durch zwei mit bet Sieber die Zuhör ebenfalls sehr gut vom Frauenchor lieb von Pache roi den gütigen Feei Wren gelangte: lungsvoll zum Lc Hochzeit den Glanz Stimmen, wie bet W insosern ev trob anfänglicher ’S1 gehen m Etn Astern < Wndnis bekund' vermochte dies < zudehnen. m ** Die i /-achbarstad Inster Wmf Schilderung be- '"angel absehen, längeren Berich Mn». SS? Sfr» «M fr“*« «u| btt - ® °N°id bw °°n» '? 9e von at eint PrvtW 'test-Erklärniiz r bedrohens hat nunmehr -ben. Der Bei-- ' bts Strafgr^ Ern Mgen. ; Volkes. rinze erklärt hsü egierung m kt der MM Stfirng en »iri tbM »• «4 «M, «nb ltt Ä-sS ^*554 Udiguna bei V ?.*AS 1 «nnahm. ’ en verlautet, wird ermählung mit der rstenstand et» i ffljren beS frei ten stattaehaötcn me\\tex, Sutter ^iftoltnbuell dem Maeordneten Gegner fqiebtn un» Säbelduell Mn nczy statt. eites Duell «k :gfeit fand zlvW )em dritten GaH las Gesicht, woraus . Ugron blieb un« >er Studenten- Hot Thullir, M mahl des Mimsterr ießung des hiesige" n Höhe von 150 M «die 8 Atkohol-Gesek blich- I Witte». Die M'-L E w=* izerdearnre uu Q 1 h,i Theiit* litt t"«1 ; 81*« «nte btlf »*ng(U » s»,st giate«8 K. y SS'60 w* Säte «d " 'S f l -i« «I M-l»" ung _ ung^^----^ «Wjj w bekannte, immer mieber 8ern,«««> d°^Sa- binerxnnen wror « ( gegeben wird. - LL^^°r°u«rksam gem°L d°ß in Wr Woche nur noch eine SotfteUunB Wn" unser jugend- K*'ÄÄ"SS.' '?of(e "kUbe-k und Bcr^^ Sonntcigsvorstellung gc- »origen Bintera ch^ ziemlich zahlreich erschienenen m 6trf„m mit feBfcat'tem Beisall ausgenommen. Ta yerr Wilbe rn? durch Unpäßlichleit verhindert war so hatte Herr Äenberg von Köln, der erst vor kurzem hier als Gast „.foetreten ist, die Rolle des Bertram übernommen, wahrend L>err Direktor Helm schleunigst umsattelte und den Robert gab. Die beiden lustigen Ga genvogel erfreuten Ser durch ihre Zungen und Fingerfertigkeit, durch den Änstrich höherer Bildung, der sich namentlich iM Verdrehen der Fremdwörter kundgab, durch ihre Unversrorenheit und durch die lächerlichen Verkleidungen Dem einheitlichen Zu- iammenspiel der beiden sauberen Bruder merkte man den »löblichen Rollenwechsel nicht an. ycrr Walter war als GesänaniswSrter recht am Platze, wahrend Frl. Duve den Micbel äu zahm spielte. Frl. Schumann erzielte un vorigen \ahre mit diesem tölpelhaften Bauernburschen eine größere Wirkung. Die Herren Henry und Kirchhoff waren zwei wackere Diener der Gerechtigkeit'. Herr Rolan erschien als Banquier komischer wie als Pächter. Was den Gelang nnlangt, so war der aus verschiedenen Opern zusammenge- pflückte Liederstrauß des ersten Bildes kein besonderer Ohrenschmaus. Hier klang auch die Musikbegleitung entschieden zu laut für die mit nur geringen stimmlichen Mitteln begabten Künstler. Zugkräftiger waren jedensalls die Kuplets der folgenden Abteilungen; namentlich gefiel : n dieser Hinsicht Frl. Eichenwald, die auch im übrigen für die flotte Wiedergabe der Rösel alles Lob verdient. Die kleineren Rollen gaben zu Bemerkungen keinen Anlaß. ** Tas Theater Wallenda hat, wie die gestern und vorgestern gebotenen, sehr zahlreich besuchten Vorstellungen bewiesen, seine alte Zugkraft behalten und aufs neue in dem dargebotenen, durch Neuheiten erweiterten Programm den guten Ruf bewahrt, dessen es sich bei dem stiesi'gen Publikum erfreut. Da die Zahl der Vorstellungen nur noch eine sehr beschränkte ist, empfehlen wir dem Publikum den Besuch des Theaters bestens. dt. Sängerkranz-Konzert. Das unter Herrn Franz Bauers bewährter Leitung Sonntagabend in Steins Parten gegebene zweite Konzert genannten Vereins schloß sich dem ersten würdig an. Wir freuen uns umsomehr, dies Urteil abgeben zu könckbn, als der Verein diesmal unter Verzicht auf die Mitwirkung auswärtiger Künstler, ulles vom eigenen gab, und zwar — nach siegreicher Ueber- loinbung mancherlei widriger Umstände — recht wacker. Die Streichmusik, bei der die erste Geige in allen Stucken Düll Herrn Bauer gebührend zur Geltung gebracht wurde, wie auch die begleitende Orchestermusik verdiente und sand vollen Beifall. Von den Männerchören sprachen die ersten beiden getragenen weniger an, während der Koschatsche schon eher Stimmung machte. Herr Th. Haubach erfreute durch zwei mit bekaynter Virtuosität vorgetragene Bariton- Lieder die Zuhörer dermaßen, daß er sich zu einer ihm ebenfalls sehr gut liegenden Zugabe verstehen mußte. Tas vom Frauenchor tiefempfunden vorgetragene Schlummerlied von Pache wurde stürinisch da eapo verlangt und von den gütigen Feen auch gespendet. Von den gemischten Ehören gelangte Frühlingsahnung von Mendessohn wirkungsvoll zum Vortrag, während die Koschatsche Bauern- liochzeit den Glanzpunkt des Abends bildete und von allen Stimmen, wie dem Orchester meisterhaft behandelt wurde, sodaß insofern eine Doppelhochzeit daraus wurde, als sie trotz anfänglichen Sträubens der Beteiligten noch einmal vor sich gehen mußte. Ende gut, alles gut, durfte sich der Verein gestern abend in Bezug auf seine Eiser und Verständnis bekundenden Leistungen sagen, und die junge Welt vermochte dies auch auf den sich anschließenden Reigen aus- zudehnen. ** Die 600jährige Jubelfeier unserer Nachbar st adt Lich ist am vergangenen Samstag in schönster Weise verlaufen. Bon einer eingehenden Schilderung der Feier mußten wir heute wegen Raummangel absehen. Wir werden in der nächsten Nummer einen längeren Bericht darüber veröffentlichen. ** Polizeibericht. Sachbeschädigung. In der Nacht vom Samstag auf Sonntag wurden von ruchloser Hand an einem eisernen Thore in der Bahnhofstraße mehrere Verzierungen gewaltsam abgebrochen. — Ruhestörung. Am Sonntag vormittag mußte ein Taglöhner, welcher fortgesetzt Ruhestörung auf dem Neuenwea verübte, xn Haft genommen werden. Anzeige wurde erhoben. — Zwei Arbeiter von hier gerieten gestern abend in einer Wirtschaft am Neuenweg in Streit und prügelten sich später auf der Straße gegenseitig mit einem Schippenstiel. Es entstand durch diese Ruhestörung ein großer Auflau von Menschen. Anzeige wurde erhoben. ** Wie leicht m an unschuldig in den Verdacht des Diebstahls geraten kann, zeigt folgendes Vorkommnis. Ein hiesiger Einwohner, der mit dem Zuge von Marburg gekommen war, machte die unangenehme Entdeckung, daß ihm seine Börse mit etwa 200 Mark abhanden gekommen war. Da er sich noch genau des Umstandes entsann, daß er sie in Marburg am Billetschalter noch besessen, fuhr er andern Tags nach dort zurück. Wie erstaunte er aber, als man ihm, bei Heller und Pfennig stimmend, sein verlorenes Gut zurückgab. Ein junger Schulamtskandidat, der auch am Billetschalter gestanden und mit demselben Zuge nach hier gefahren war, hatte die Börse in seiner Ueberziehertasche gefunden und auch abgeliefert. Wie leicht hätte dieser als Dieb verdächtigt werben können, wenn der Verlierer, der das Geld in die unrechte Tasche gesteckt, eine Durchsuchung im Waggon ungeordnet hätte. ** Geschäftspapiere wurden bisher nur im Verkehr mit dem Ausland gegen die Drucksachentaxe befördert, während dieselben im inneren Verkehr Deutschlands als Brief oder Paket zur Versendung gelangen mußten. Diese Ungleichheit ist nunmehr beseitigt worden. Kom 1. April werden nämlich auch im inneren Verkehr Deutschlands Geschäftspapiere gegen die Trucksachentaxe befördert. Als Geschäftspapiere gelten alle ""Schriftstücke und Urkunden, die ganz ober teilweise mit der Hand geschrieben oder gezeichnet sind und nicht die Eigenschaft einer eigentlichen ober persönlichen Korresponbenz besitzen. Also: Akten, Rechnungen, Urkunden, Kaufbriefe, Frachtbriefe, Auszüge aus Geschäftsbüchern, Partituren, -Notenblätter, Dienstpapiere der Versick)erungsgesellschaften, Manuskripte von Werken oder Zeitungen, Militärpässe, Lohnnachweisungen usw. Sendungen mit Geschäftspapieren unterliegen, in Bezug auf Form, äußere Beschaffenheit und Meistgewicht, den für Drucksachen geltenden Vorschriften; ie müssen daher so verpackt sein, daß der Inhalt leicht ge- rrüft werden kann. t. Frankfurt, a. M., 11. März. Ausstellung für Krankenpflege. Das Staatsministerium hat das Interesse der Regierung an der Ausstellung durch Verleihung von silbernen Staatsmedaillen bewiesen, die Kaiserin hat ebenfalls fünf silberne Medaillen gestiftet und owohl von der Stadt Frankfurt, wie von dem Großh. Hessischen Ministerium des Innern sind dem Preisrichter- Kollegium silberne und bronzene Ehrenzeichen zur Ver- ügiuig gestellt worden. Tie Ausstellung zerfällt in zwei große Gruppen: Allgemeine und spezielle Krankenpflege, und erstere wieder in die Unterabteilungen: das Krankenzimmer, das Krankenbett, der Kranke, Litteratur und Unterricht. Die Abteilung spezielle Krankenpflege in Kinder- krankenpflege, Wöchnerimienpflege, Chirurgische Pflege und Kriegskrankenpflege (Armee und Marine). Der balneo- logische Teil enthält zahlreiche, über die ganze Ausstellung verteilte Karten und Pläne von Bädern, Heilquellen, Luftkurorten und Krankenanstalten, leider verliert dieser höchst instruktive Teil der Ausstellung sehr viel infolge des Mangels übersichtlicher Gruppierung. Abteilung 1: das Krankenzimmer, ist am besten vertreten. Eine große Anzahl von bedeutenden Firmen hat Krankenstuben eingerichtet, in denen Industrie und Technik im Vereine mit der Wissenschaft wahre Triumphe feiern. In den Betten, die natürlich auch nach moderiisten Erfindungen speziell für Krankenpflege eingerichtet sind, liegen Wachspuppen, mit allen erdenklichen Leiden behaftet, bedeckt mit Verbänden, umgeben von chirurgischen Werkzeugen und hygienischen Gegenständen und ben hunberten von oft höchst einfachen, oft aber auch unendlich komplizierten Apparaten erkennt man die gewaltigen Fortschritte, welche in, den letzten Jah^n, nicht zum geringsten Teil mit Hilfe der Elektrizität, gemacht wurden. Natürlich nehmen die Röntgen- und Induktionsapparate eine ihrer Bedeutung angemessene Stellung ein. Tas rote Kreuz und der vaterländische Frauenverein haben Ansichten des Operationssaales, Ver- bandtische, Kriegskoffer für die Schwestern u. bergt m. ausgestellt; sehenswert ist auch bie Kinberkrippe, sowie bie Einrichtungen der Stadtkrankenhäuser in Offenbach, Höchst und Frankfurt. Das Krankenbett selbst hat durch die Wiesbadersche Patentmatratze bedeutende Verbesserung erfahren. Durch einen Federdruck kann die Matratze von dem Rahmen entfernt werden. Tie Frankfurter freiwillige Rettungsgesellschaft führt eine Rettungswache in Betrieb vor. Die Ernährung des Kranken veranschaulicht eine große Musterküche, in der verschiedene Nährpräparate, wie das bekannte Sanatogen, Nährstoff Heyden, Somatose, Nutrose u. s. w. verwandt werden. Eine Marschküche des Frankfurter Kriegerverbandes findet reichen Beifall der Autoritäten, welche eine sehr strenge Kritik üben. Körperruhe und Körperbewegung dienen zahlreiche Objekte, welche nur für den Fachchann von Interesse sind, dagegen sind die großartigen Bäder und Badeeinrichtungen, die prächtigen Heiz- und Kühlvorrichftmgen und die Stände für Krankenkleidung stets von SckMulustigen dicht umringt. Großes Interesse beansprucht die Abteilung: Wöchnerinnenpflege. Auf diesem Gebiete sind die neuesten gynäkologischen Forschungen in 'Hunderten von neuen Hilfsmitteln, chemischen Produktew jrnd medizinischen Produkten verwertet, bis in die kleinsten Details ist die Geburtshilfe, Wöchnerinnen- und Säuglingsbehandlung zur Anschauung gebracht, sodaß besonders der praktische Arzt reiche Anregung aus diesem Teile der Ausstellung empfängt. Meratur. - Düsseldorfer Ausstellungs-Zeitung. Die erste Nummer dieser vom litterarischen Bureau der Ausstellung herausgegebenen Zeitung liegt uns in sauberer Ausstattung, ‘mit guten Illustrationen geziert, vor. In dem einleitenden Artikel „Was wir wollen" verbreitet sich die Redaktion in kurzen, prägnanten Sätzen über die Notwendigkeit und Ziele der Ausstellung und wendet sich an die wirtschaftlichen Vereinig, ungen und Handelskammern, die Männer der Technik, Kunst und Wissenschaft, auf deren Interesse sie begründeten Anspruch hat. Em zweiter, von vier Autotypien begleiteter Artikel, schildert das Ausstellungsgelände früher, jetzt und künftig; ein dritter das Hauptausstellungsgebäude, von welchem ein Vollbild in Zinkographie beigegeben ist. Den doppelseitigen Grundriß Läng«» und Querschnitt der Maschinenhallen erläutert ein Aufsatz aus sachkundiger Feder. Ueber die Beteiligung der Kunst an der Ausstellung berichtet der Direktor des Zentralgewerbevereins, H. Frauberger, und die Geschichte der Ausstellung findet in dem verantwortlichen Redakteur des Blattes, Generalsekretär I. v. Wildenradt, einen zuverlässigen Chronisten. Das Abonnement auf die monatlich einmal erscheinende Zeitung beträgt jährlich 4 Mk, halbjährlich 2 und vierteljählich 1 Mk. Arbeiterbewegung. Zum Berliner Tischlerstreik. Die Tischlermeister und Holzindustriellen Berlins und Umgegend hielten am Freitag bei Buggen« Hagen (Moritzplatz) eine große, zahlreich besuchte Versammlung ab, welche von der freien Vereinigung der Holzindustriellen einberufen war. Nach ihrer Eröffnung durch den Vorsitzenden der „Freien Vereinigung", Herrn Schöning, erhielt der Referent Herr Kümmel das Wort. Redner erörterte die augenblickliche Streiklage, wobei derselbe die Ansicht aussprach, daß der Streik ein baldiges Ende erreichen müsse. Der Direktor der Pfaffschen Möbelfabrik, Herr Lorenz, sprach über die allgemeine Lage der gesalbten Möbelindustrie Deutschlands und des Auslandes. Redner betonte, daß in keinem anderen Staate so ausgiebig für den Arbeiter gesorgt sei, wie in Deutschland Speziell in Berlin verdiene der Arbeiter bedeutend mehr, als anderwärts. Nachdem noch mehrere Redner zu der Bewegung Stellung genommen hatten, wurde folgende Resolution einstimmig angenommen: „Die heute in Buggenhagens Kaisersaal versammelten Tischlermeister und Holzindustriellen Berlins und Umgegend erklären die ihnen von ihren Arbeitern gestellten Forderungen für unannehmbar und halten einen Friedensschluß nur durch Zurückziehung derselben für möglich. Die Versammlung erwartet von dem Vorstande der Freien Vereinigung der Holzindustriellen, daß er diesen Beschluß bei seinen ferneren Maßnahmen voll und ganz berück- sichtigt^ $ März. Der Finanzminister machte den hiesigen Tabak- arbeitern einige Zugeständniffe, worauf die Wiederaufnahme der Arbeit in der Tabakmanufaktur erfolgte. .. . Gattnaus, N. März Das Protestations-Komitee der ausständischen Arbeiter hat Waldeck-Rousseau drmgend gebeten, als Schiedsrichter zu intervenieren, damit er nicht für morgen den Ausbruch eines Bürgerkrieges m Carmaux zu bedauern habe. Die Lage gestaltet sich bedeutend ernster als gestern. Die AuMndhchen sind entschloßen, heftigen Widerstand zu Insten und greifen auf den öffentlichen Plätzen und Straßen die Arbeitswilligen an. Mährisch'Ostrau, 11. Mürz. Die Vertrauensmännerver sammlung der Streikenden beschloß, gegen die allgemeine Erwartung die Fortsetzung des Strdiks.___________ ________ - Wetter bericht. Eine anscheinend tiefe Depression befindet sich im äußer strn Norden, während im Westen das ffton seit zwei Tagen dort erkennbare Minimum mit seinem vorderen Rand yeupl- Schlich die französische Küste beherrscht. Die beiden Gebiete niederen Druckes sind durch eine umfangreiche Zone hohen Barometerstandes voneinander getrennt, welche sich von Schotlland aus durch den Kontinent erstreckt, und namentlich Zential-Süd- und Sudost-Europa beherrscht, lieber den inneren Donauländern liegt der intennoe 780 Mm. aufweisende Kern des barometrischen Meximus. In disien Bereiche ist das Wetter heiter oder wvtkenloö, und am Tage mir nur als während der Vortage. — Voraussichtliche Witterung: Bei weiter steigender Temperatur Besserung zunächst noch anhaltend, dann wieder Trübung von Westen her. _ Kirchliche Nachrichten. Markus Bauer Meyer:; Kon versa! tuns - Lexikon rSTUmünseh ran UtertoWerke) eowie edle andern Bücher " liefert gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an - H. v. Sperling, Buchhandlung, Stuttgart VIL » Kirchenplatz II. — Herrenkonfektion. — Anfertigung n. Mass In eigener Werkstätte. Evasgeltsche Gemeinde. Montag den 12. März, abends 8 Uhr: Bidelstunde tm Konfirmandensaal der Johanneskirche. 2. Thessalonicherbrief. Kap. 1, Trost und Mut in aller Trübsal durch den Blick auf die künftige Erlösung. Pfarrer Dr. Naumann. Mittwoch den 14. März, abends 6 Uhr: 3. PaffionS- andacht in der Johanneskirche. Pfarrer Euler. Neueste Mel-ungeL Depesche« deS Bureau „fcetolb*. Der Kaiser uttb der deutsche Landwirtschaftsrat. B e r I i n , 12. März. Die „B e r l i n e r K v r r e s p v n - benz" veröffentlicht ben Text einer Ansprache bes Kaisers an ben beutschen Lanbwirtschafts- rat beim Schluffe seiner Sitzungen. In berselbeu sagt ber Kaiser: Wenn auch bas Ergebnis ber Beratungen bes Lanb- wirtschaftsrates hochgespannte Erwartungen vielleicht nickt überall beliebigen möge, so sei es boch für bie Aufgabe seiner Regierung, alle wirksamen Mittel anzuwenbn, um ber Notlage ber Lanbwirtschaft Hilfe zu bringen, von hoher Bebeutung, baß auf piesem Gebiete durch bie Verhanb- lungen bie Grenzen bes Erreichbaren klarer erkennbar geworben sinb. Die erschöpfenden Erörterungen ber allseitig anerkannten Notlage ber Lanbwirtschaft, ihrer Ursachen, ihres Umfanges unb ihrer Folgen, sowie bie sorgfältige Prüfung aller Mittel, welche bisher für bie Abhilfe in Frage gekommen seien, bildeten eine wertvolle Unterlage für bie weitere Entschließung seiner Regierung. Solche Mittel aber, bereu Anwenbung auch vom Lanbwirtschaftsrat als ungeeignet für bie Erreichung bes Zweckes, als praktisch nicht ausführbar ober als gefährlich für bie Erhaltung ber staatlichen unb wirtschaftlichen Crbnung erkannt unb wiber- raten sinb, werbe seine Regienzng um so unbebenklicher aus bem Kreise ihrer Erwägungen ausscheiben können. Zum Schlüsse bittet ber Kaiser bie Mitglieber bes Lanb- wirtschaftsrates, in ben ihnen zugänglichen Kreisen des Lanbes bie Auffassung zu verbreiten, baß, wenn künftig ähnliche Fragen, wie gegenwärtig bie Notlage ber Lanbwirtschaft unb bie Mittel zu ihrer Abhilfe, auch auf anberen Gebieten bie Gemüter erregen, zunächst feine Regierung angegangen werbe, um bas zur schleunigen Abhilfe geeignete zu veranlassen. Lex Heinze. • Berlin, 12. März. Gestern hat bie zweite Protest-Versammlung gegen bie Lex Heinze statt- gefunben. Der bekannte Kunsthistoriker unb Kunstkritiker: Professor Bruno Meyer verlangte, man müsse ben Geist ausrvtten, ber an gewissen berechtigten Richtungen ber Kunst Anstoß zu nehmen im staube ist, unb sich nicht in Wiberspruch setzen mit bem allgemeinen Streben noch geistiger Entwickelung. Nachbem. noch einige anbere Rebner sich zur Sache geäußert hatten, würbe eine Protest- Resolution angenommen. Auch aus Hamburg unb Halle werben solche Kunbgebungen gemelbet. — Hermann Suber mann hat gestern im Auftrage bes Komitees gegen die Lex Heinze an etwa 400 ber maß- gebenbften Persönlichkeiten eine Protest-Erklärung zur Unterschrift gesandt. Darmstadt, 12. März, 1,45 Uhr. (Telephonmeldung.) Der Fußgendarm TheodorRepP aus Ullrichstein wurde zum Kriminalschutzmann bei der Staatsanwaltschaft am Landgericht der Provinz Starkenburg ernannt. Darmstadt, 12. März. (Telephonmeldung.) Zu dem Urteil, das von den Geschworenen am letzten Freitag in Sachen Vogel u. Genossen gefällt wurde, wird die Staatsanwaltschaft Berufung einlegen. — Der hiesige Bäckermeister Dürr ist gestern von seiner Haustreppe gefallen und hat das Genick gebrochen. Er war sofort tot. — Die gestrige Premiere „Pique Dame" von JaskowSky erzielte am Hoftheater einen großartigen Erfolg. — -Bon der Dampfstraßenbahn wurde am Samstag Ecke der Zeughaus-Louisenstraße eine Droschke überfahren und der Kutscher sehr schwer verletzt. Näheres Asterweg 22, II 1924 7.33 11.71 1918 Born, Gerichtsvollzieher. 1914 von 2098 Winnerod 1916 rm Schillerstratze 7. vermieten. Gnauth 1921 gesucht 2,50 0965 Eteinstratze 15, II 1911 1430 2040 7700 Eichenstämme mit 23.91 fm, Nadelstämme mit 0,99 fm, Kiefern- u. Fichten-Derbstangen Friederike, d. Frau Paula, d. Tochter, Dr. Neumeister Marianne, s. Frau, Karl Groß Emil Groß, genannt Sterneck, d. Sohn, Emanual Striese, Suppen -Würze Adolf Lenhardt, Franksurterstraße. Großherzogliche Bürgermeisterei. * I. V.: Küchel. Carl Walter. Frieda Krule. Rosa Knöfel. Robert Hiller. Marg. Haußig. Franz Rolan Alwin Henry. Alfred Helm. Wilh. Wilhelm!. Hotzversteigerung m Kikßtiitt Ztadtwald. Montag den 19. März 1900, vormittags 9’/2 Uhr beginnend, sollen in den Distrikten Stolzeumorgen, Zollstocks Wäldchen nud Philosopheu- Wald versteigert werden: Zu geneigter Abnahme und als sehr vorteilhaft für jede Hausbaltuna empfehle Lösliche Frühstücks-Suppen Gemüse- und Kraft - Suppen I ¥ V.f AJgJ Bouillon-Kapseln I i j W * 1 LI 1926 L. Spuck, Kaiserhof. 46,41 fm, Buchen-Scheitholz, Eichen-Scheitholz, Eichen-Knüppelholz, Nadel-Knüppelholz, Erchen-Stockholz, Preise der ^täher -4-ge 1MK., Saal 40 Zlf., KaLerie 20 ,0978] Per sofort ein älteres, zuver- lSNtges Mädchen zu einer alleinstehenden (X Iut i)^ucrnb aesucht. Familienanschluß zugesichert. Zu erfragen __Grünbergerstraße 13, III. § Verlag vollSreililopf^ZartkUnzkipstg. Karl von Hases Ks«rd»ch brr proteß-ntWu Polemik gegen die Komisch. Kotholische Kirche. — 7. Auflage. — Erste Ausgabe in volkstümlicher Gestalt. Herausgegebcn von Pros. D. theol. (5. Kinger in Gießen. Tas „Handbuch der Polemik" von Karl von Hase gehört längst zu den klassischen Büchern unserer theologischen Litteratur, und wem an wirklicher Würdigung der großen Gegensätze gelegen ist, der wird isie wohl noch auf lange hinaus am besten in diesem Buche suchen. Vie Ausgabe erfolgt in 10 Lieferungen rn je LOKseunig. Vie erste Lieferung erschien soeben und ist durch jede Kuchhandlung ,n bestehen.___________ 1909 Gießen, den 12. März 1900. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste, sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagt innigsten Dank Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: 1926 Christian Kreiling. Wieseck, den 12. März 1900. Giessener Stadttheater. Dienstag den 13. März 1900t 20. Jolks-Aorstellung. Der Raub der SabinkkiMU. Schwank in 4 Akten von Franz und Paul von Schönthan. Versteigerung. Dienstag den 13. d. Mts., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: 1 Pianino, 1 Break, 1 vollständige Badeeinrichtung, 1 Kassaschrank,mehrere Oelgemälde und diverse Möbel, sowie 1 Konversations-Lexikon. Prim« Mterdseo, sowie Kartoffeln (magnum bonum) hat abzugeben L. Steinwamr, octK. I 1908l Zwei schön möblierte, ineinander- 2,25 I gehende Zimmer mit separatem Eingang 2,50 zu vermieten. Güdanlage 7, Part. Theater-Direktor, Rosa, Dienstmädchen, 6 . , Auguste, Dienstmädchen/ P.Zimmermann Meißner, Schuldiener, Ludwig Joost. to StMlZte«r, welcher im Formen und Gießen, so wie im Ansetz n und Ziehen von Stuck bewandert ist, wird auf sofort gesucht Butzbacher 8 Jasel-, Zuchtvieh- u. SchweinemarKt? mit Prämiierung von Faseln und Rindern X findet nicht Donnerstag den 15. März, sondern I Holz-Versteigerung im Kerrreindervald von ßrda. I- Samstag den 17. März er.: 99.48 Festmeter Eichen-Stammholz, — .0-^2 „ Kiefern Stammholz (darunter Schnstdstämme), 64.0 Raummeter Eichen-Nutzholz (2 Meter langes Grubenholz), X 2-0 „ Eichen Nutzholz (Küferholz). 9 Beginn um 9 Uhr vormittags im Distrikt Hollenberg. 8 Unmütelbar nach der Mttagspause kommen auf dem Rathaussaale 8 zum Ausgebot: g An und Verkauf von gebrauchten Möbeln, Betten, Kleidern, Wäsche, Oefen u. Herden, Gold- und Silbersachen, Antiquitäten, Metallen, Eisen, Lumpen und Knochen, sowie Uebernahme ganzer Einrichtungen. 695 Louis Rothenberger Wwe. Bekanntmachung. Die Betriebseinrichtungen und Bestände des städtische» Has- und Wasserwerks sollen vom 1. nächsten Monats ab aufs neue gegen jeden Schaden, der durch Araud, Atitzfchtag und Krpkofion jeder Art — an Kohlen und Reinigungsmasse auch durch Selbstentzündung — verursacht wird, versichert werden. Wir laden die Vertreter derjenigen Verfichrrungsgesellschaften, welche uns eine Offerts zu machen beabsichtigen, ein, das Verzeichnis der zu versichernden Gegenstände und die unsererseits zu stellenven Aedingungen, sowie ferner leihweise die Lageptäne unseres Gaswerks, wie unseres Pumpwerks in Queckborn, auf unserem Büreau in Empfang zu nehmen. Zwecks gemeinschaftlicher eingehender Besichtigung der gesamten Haswerksantage und der zu versichernden Gegenstände haben wir Termin | auf 14 d. Mts. zwischen 10 und 12 Ahr vormittags im Gaswerk festgesetzt, wobei jede gewünscht werdende sachkundige Auskunft erteilt werden wird. — Die Besichtigung unseres Pumpwerks in Hueckvorn kann dagegen am 13. oder am 15. d. Mts. an beliebigen Tagesstunden Samstag den 17. März er., abends 8 Uhr, im grossen Saale des Gesellschaftsvereins: Einmaliger Opern- und Lieder-Abend --FW des Königl. Hofopernsängers 1904 Alfred Rittershaus (Gast der Kgl. Hofoper in Berlin, des Dresdener Hoftheaters, der Kgl. Oper in Budapest, des Hamburger Stadttheaters, der Grand Opera in Nizza etc.) unter Mitwirkung des Pianisten Adolf Eriksen aus Stockholm. Das Programm enthält Szenen und Bruchstücke aus den Opern „Lohengrin“ (Gral-Erzählung) , Bajazzo, Postillon etc., sowie Lieder von Schubert, Tosti, Rittershaus etc., Balladen „Erlkönig“ etc. Karten zu Mk. 3 (Sperrsitz), Mk. 2 (nicht numeriert), Mk. 1 (Studentenkarten) sind in der Musikalienhandlung Ernst Challier zu haben. Durchforstung. Die Zusammenkunft fist auf der Straße nach Rödgen an der Ochsen- toiefc. Gießen, 10. März 1900. Großh. Bürgermeisterei Gießen. KoHuuMs-Fchimk GeleqenheitSkaus, äußerst billig. 1919 Johannes Zufall, Kreuzplatz 4. Emser Pastille» mit Plombe, dar gestellt aus den echten Salzen der König Wilhelms-Felsenquellen, sind ein bewährtes Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Magenschwäche und Verdauungs- | Störung-. Zum Gurgeln, Inhaliren und zur Verstärkung des Emser Wassers beim Trinken benutze man das aus den nämlichen Quellen gewonnene natürliche Emser Quellsalz mit Plombe. Um keine Nachahmungen zu erhalten, beachte man, dass jede Verpackung mit einer Plombe verschlossen ist u. verlange ausdrücklich Emser Pastillen mit Plombe oder Emser Quellsah mit Plombe, Vorrätig in Giessen bei Heinrich Wallach, M. Krause, Hirsch-Apotheke, und in der Engel-Apotheke. 44 Juno 50 Magnumbon.50 Weltwunder 50 Prof. Merker 50 Celezia 50 Schneeflocken 50 Imperator 50 u. s. w „ Nadel-Stockholz, Wellen Buchen-Reisig, „ Eichen Reisig, * „ Nadel»Reisig, teilweise Kellnergesuch. @in tüchtiger, zuverlässiger Kellner gesucht von 1601 Georg Krantz, W e tzlar, Schützengarten. Arbeiter (gelernte Tüncher) finden dauernde (auch Winter-) Beschäftigung. 1922 Nähere» Wallthorftratze 75. Junger, solider HauSbursche Eine Erkerscheibe, 1,20x2,80 groß, und eine zweiflügelige Glasthüre mit Rollläden aus dem Schmücker'schen Abbruch billigst abzugeben. 09™___________Prang & Mischer. (Ein Hmen- n. rin Aamenfahmb letzteres noch wenig gefahren, zu verkaufen. Offerten unter A. B. 0974 an die Expedition d. Bl. erbeten. BaatKartoMn: Frührosen 50 Ko. mit Sack 3, Gelbe Rosen 50 , „ „ „ 2, Acetylen-Fahrradlaternen. Calcium-Carbid, zerkleinert liefert billigst Acetylen-Apparate-Fabrik Giessen, Alleestrasse 25. Wiederverkäufen! hohen Rabatt. 1900 Personen Martin Gollwitz 0969] Schöne 3-Zimmer-Wohnung in der Mansarde zu vermieten. H. Gröninger Wwe., Steinstr. 59, II. 0970] Kl. Logis, 18 Mk. monatlich, zu versendet gegen Nachnahme ____ Jacob Stern-Simon, Friedberg (Hessen). Größere Bezüge entsprechend billiger. Hohversteigerung. Montag den 19. März I. I., vormittags 10 Uhr anfangend, kommen in hiesigen Waldungen zur Versteigerung: 184 Eichenfiämme mit 56,62 cbm, teilweise zu Wagner-Werkholz geeignet, , 35 Nadelstämme mit 6,90 cbm, 35 Hainbuchenstämmemit 13,24obm 2 Lindenstämme mit 1,09 fm, 3 rm Nadel-Nutzknüppel. Die Zusammenkunft ist im Streubel bei der Holzhauerhütte. Bellersheim, am 10. März 1900 Der Markmeister. Bopp. 1912 0 9FF vwHiiersittg aea o. April ivuu stau j tooju bemerkt wird, daß auch Rinder aus den naheliegenden preußischen und U I" ehemals nassauischen Orten, wenn keine Sperre eintritt, zugelassen werden. O 0 Gleichzeitig findet auch die Z 0 Verlosung g , ' -- u -----1 ’— —ö~ -v- «*»- ö ca- 16 Rindern, 25 Schweinen, Ziegen, 10 Stämmen Rasse- gebots verkauft werden: Distrikt Hungerberg 7a: 16.52 fm Kiefern.Stamm- X Hühnern und nützlichen Geräten für Oekonomie und Hauswesen,^ holz, 2 rm Kiefern-Nutzholz (Bauholz). Distrikt Lochskopf 36b: 17,88 fm X onf- x , . im Ganzen ca. 400 Gewinne, statt. g Kiefern-Stammholz, 0.37 fm Kiefern-Stangen (Bauholz). Distrikt Vorm Z ' Helfholz 3b: 8.60 fm Kiefern-Stammholz, 4.34 fm Kiefern-Stangen und 0 4 rm Kiefern-Nutzholz (Grubenholz). Distrikt 16b Spieß: 9.55 fmlö 1910 Krefern-Stammholz, 16.44 fm Kiefern-Stangen und 12 rm Kiefern-Nutz- ho z (Grubenholz). Distrikt 6a b Hungerberg: 10.18 fm Kiefern-Stamm- hvlz, 1.46 fm Kiefern-Stangen (zumeist Grubenholz). Angebote, die auf die einzelnen Distrikte und auf das ganze Quantum lauten dürfen, werden bis zum Montag den 19. d. Mts., mittags 12 Uhr, von mir entgegen genommen. Hohensolms, den 9. März 1900. 1dl6_______________________________Der Bürgermeister: Hattet. 16.97 Festmeter Eichen-Stammholz (zumeist Grubenholz), Fichten-Stammholz (Bauholz), Kiefern-Stammholz (Bauholz), Kiefern-Nutzholz (Grubenholz). 1566 Tölhtige Verkäuferin sucht Stelle, gleichviel welcher Branche Näheres Bleichstratze 31, I. 0979 0967] Alleinstehende Frau sucht tags» 0963] Jüngerer Hausbursche bei gutem Lohn gesucht. «. «och Nächst., Neuen-Bäue 17, Laufmädchen oder Lauffrau — sofort gesucht. 1920] Mehrere Familienlogis per 1. April zu vermieten, Hermann Thiele, Liebigstraße 29. 0973] Weserstratze 4, nächst der Nordanlage, ist der mittlere Stock, neu hergerichtet, 5 Zimmer mit Gaseinrichtung und allem Zubehör per 1. April ob. später zu vermieten. Näheres irn 3. Stock. 1925] Ein schönes Logis, zwei große Zimmer u. s. w., zu vermieten. _____________ SelterSweg 35. 0964] Einfach möbliertes Zimmer zu vermieten. Bahnhofstratze 23, I. 097 i] Möbliert. Zimmer mit Kabinett sofort zu vermieten. Ederstratze 1. Ein jüngeres Mädchen für Kinder per sofort ge'ucht. 0966 __»sterweg 12, II 0976] Sauberes Mädchen oder Frau zu Kindern nachmittags gesucht. Monatlich 8 bis 12 Mark. Bauinspektor Berthold, Liebigstr. 46 0972] Ern ordentliches Laufmädchen gesucht.________Bahnhofstratze 6, I Wilh. Graseuick, Bad Nauheim, _______Baudekoratio.Sgefchäft. Zlvki IWige Wagmr sucht Himmelreich, Wagnermeister, Nieder-Erlenbach bei Frankfurt a. M. 0977] 3 bis 4 kräftige Handlanger werden auf sofort gesucht. Christoph Schmidt, Löberstraße 10. Kn töchsigkr Gmtknakbkiter, der auck zeitweise in meinem Geschäfte Beschäftigung findet, zur dauernden Anstellung gesucht. 1917 Buchhändler Roth, Marburgerstr. 20. 0968] Den am Sonntag auf der Schönen Aussicht mitgenommenen Regenschirm wolle man sofort dort wieder abgeben, da der Thäter erkannt ist, anbe-n* falls ein gerichtlich. Nachspiel folgen dürste. Gebildeter, tüchtiger Kaufmann, der über größeres Kapital verfügt, sucht sich an einem nachweisbar rentablen Engros- oder FabrikgesEfl aktiv zu beteiligen, eventuell dasselbe zu kaufen. Gießen oder Umgegend bevorzugt. Diskretion zugesichert. Offerten unter K. P. 1913 an die Er- pedition dieses Blattes.__________________ WmasGmn?LsLNuL b'llrg Carl Barth, Mechaniker, Markt- straße 27, III. Daselbst ist eine wenig gebr. Singer-Ringschiffmaschine billig zu verk. 5>ie heutige Yurnmer umfaßt 10 Seiten. . Der verbi ^8er Brauch be S'iwfc» »ar, fo' " ®Ne »'nem K9ra”9 6u iertit« A». ben6£ Sfr. Hf $1 im Stich N b,t N. , ' fin« »ei o„ ®QrÜU6 ( St, der S w »en M "6 die l°k Ä ®e6 ?»itags. Wo $| b-^Ntie ’M bie|,h^ iet W» nut» eil?*” gt «nif der s/mLesLran Aaateseineemzel 1 ,M eine Ml ma ® M eine Mm 3roed hegri-en h Macht loimen. der Sübarrihimiff die auf einen gt südafrikanische lliüerthanen im singe M hehand< auf, ein \wv Regierung von ausüben sollte, der britischen 9 lucrben. Ein 3 tfjiinen, bie min Südafrika niebei Rechte freier Bü von diesen Recht als ein förmlich' führen, daß ent Bevölkerung in । Die Wfät der britifdjen Zolles. tatifdjen unb M gleichberechtigt, < daß eine eventro berechtigung nich fallen dürste. ri vollständiger Unak britannien durch erlegten Verpslich Ordnung und Ge, Machtgebiets aufre in Südafrika neben die bnWn Kolor Regierung unter feien Entwickele stellen. Diese wachsende L durch das den sn gebrachi wurde,' Staates ist, eint